Aargauische Kantonalbank

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1 1. Allgemeines Sachzuständige Dienststelle Vertreter des Kantons Kontaktperson Beteiligung Website Rechtsform Selbstständige öffentlich-rechtliche Anstalt Departement Finanzen und Ressourcen; Abteilung Finanzen; Franziska Schneeberger, Leiterin Sektion Finanzpolitik und Beteiligungen Regierungsrat Roland Brogli (Bankrat) Luc P. Tschudin, Legal & Compliance, General Counsel Bahnhofplatz Aarau Mitglieder Bankrat Dieter Egloff, Bankpräsident ( ) Thomas Eichler, Bankvizepräsident ( ) Roland Brogli (2005, gemäss 12 AKBG) Hans Bürge ( ) Hans Peter Kunz ( ) Hans-Ulrich Pfyffer ( ) Beni Strub ( ) Peter Suter ( ) Thomas Zemp ( ) Ausschüsse des Bankrats Sekretär des Bankrats Mitglieder Geschäftsleitung Wahl durch den Grossen Rat auf Antrag des Regierungsrats für eine Amtsdauer von 4 Jahren. Beginn der Amtsperiode 24 Monate nach derjenigen des Grossen Rates und des Regierungsrates ( 40 Abs. 3 des Geschäftsverkehrsgesetzes, SAR ). Die Amtsperiode des Bankrats dauert demnach vom 1. Oktober Dezember Leitender Ausschuss Prüfungs- und Risikoausschuss Strategieausschuss Luc P. Tschudin Rudolf Dellenbach, Direktionspräsident Urs Bosisio, Bereichsleiter Anlagen und Handel / stv. Direktionspräsident René Chopard, Bereichsleiter Privat- und Firmenkunden Dr. Karsten Kunert, Bereichsleiter Services & Logistik Stefan Liebich, Bereichsleiter Risiko- und Finanzmanagement Revisionsstelle Revisionsart Anzahl Mitarbeitende GV / Eigentümerversammlung (Grosser Rat) Ernst & Young AG, Zürich Ordentliche Revision (per , teilzeitbereinigt) DEPARTEMENT FINANZEN UND RESSOURCEN Abteilung Finanzen 1 von 5

2 Struktur Dotationskapital Anzahl Tranchen Nominalwert pro Tranche Dotationskapital Buchwert beim Kanton Weitere Beteiligte 2. Leistungsvertrag Verfassungs- und Gesetzesgrundlage Inhalt Leistungsvertrag Gesellschaftlicher Kontext Keine Verfassung des Kantons Aargau vom 25. Juni 1980 (SAR ): Der Kanton unterhält zur Förderung der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung eine Kantonalbank. - Gesetz über die Aargauische Kantonalbank vom 27. März 2007 (AKBG, SAR ) 2 Abs. 2 AKBG: Sie fördert die wirtschaftliche und soziale Entwicklung des Kantons und berücksichtigt dabei besonders die Bedürfnisse seiner Bevölkerung. Die Bank wurde 1855 als Aargauische Bank gegründet und 1913 in eine reine Staatsbank (Staatskapital, Staatsgarantie) mit dem heutigen Namen Aargauische Kantonalbank überführt. In der Gründungszeit stand die Sicherung der Wettbewerbsdynamik und die Versorgung mit Bankdienstleistungen im Kanton im Vordergrund. Dieses Argument verlor an Bedeutung, da heute genügend weitere Anbieter vorhanden sind. Die Staatsgarantie gilt weiterhin als Wettbewerbsvorteil und wird von den Konkurrenten entsprechend kritisiert. Das totalrevidierte AKBG von 2007 betraf v.a. die jährliche Abgeltung der Staatsgarantie von 1 % der gemäss den banken- und börsenrechtlichen Bestimmungen erforderlichen Eigenmittel, die Definition des Geschäftskreises, die Gewinnverteilung (bei einem zu erreichenden Eigenkapitaldeckungsgrad von mindestens 165 %) und die Corporate Governance. Eine weitere Revision wurde vom Grossen Rat am 30. Juni 2015 beschlossen. Die Beschlüsse unterstehen dem fakultativen Referendum. Das Gesetz wurde auf die neuen regulatorischen Anforderungen ausgerichtet, und die Ziel- Gesamtkapitalquote zur Stärkung der AKB wurde erhöht. Im Sinne den Rollentrennung ist die Einsitznahme des Regierungsrats im Bankrat aufgehoben. Die Löhne der Geschäftsleitungsmitglieder wurden beschränkt. Rechenschaftsbericht zum Leistungsvertrag Kein Rechenschaftsbericht, Informationen im Jahresbericht DEPARTEMENT FINANZEN UND RESSOURCEN Abteilung Finanzen 2 von 5

3 3. Umwelten Parlament Medien Branche/Marktentwicklung Erwartungen Stakeholder - Gesetz über die Aargauische Kantonalbank (AKBG); Änderung; Bericht und Entwurf zur 2. Beratung (GR.15.85; Beschluss vom ) - Aargauische Kantonalbank (AKB); Jahresbericht, Jahresrechnung und Konzernrechnung 2014; Gewinnablieferung an den Kanton; Entlastung der Mitglieder des Bankrats (15.62; Beschluss vom ) - Interpellation Viviane Hösli vom 24. März 2015 betreffend Vereinbarung über die Anstellungsbedingungen der Bankangestellten (VAB) für Angestellte der Aargauischen Kantonalbank (GR.15.54; Beantwortung und Erledigung vom ) - Interpellation Martin Keller vom 4. November 2014 betreffend Wahl des Direktionspräsidenten der Aargauischen Kantonalbank (GR ; Beantwortung und Erledigung vom ) - Gesetz über die Aargauische Kantonalbank (AKBG); Gesetz über die Finanzierung der Sonderlasten (G Sonderlasten); Änderung; Bericht und Entwurf zur 1. Beratung (GR ; Beschluss vom ) - Wie findet die AKB für 600'000 Franken Jahreslohn einen Chef? (AZ, ) - AKB-Lohndeckel; Das kann teuer werden für den Aargau (AZ, ) - Lohnobergrenze: Aargauische Kantonalbank in der Zwangsjacke (NZZ, ) - Grosser Rat kürzt dem AKB-Chef den Lohn auf 600'000 Franken (AZ, ) - Grosser Rat; Lob für die Aargauer Kantonalbank - Millionen- Abgabe für den Kanton (AZ, ) - Verhindert eine sowjetische Traktorenfabrik im Aargau! (AZ, ) - AKB erzielt höchsten Jahresgewinn der Geschichte (AZ, ) - Rekordtiefe Hypozinsen drücken auf die Marge der Banken (AZ, ) - Nach Waespi-Berufsverbot: Dellenbach bleibt AKB-Präsident bis 2016 (AZ, ) - Die AKB privatisieren? Aargauer Regierung will nichts mehr davon wissen (AZ, ) - Kanton: finanzielle Mittel auch zum Abbau der Spezialfinanzierung Sonderlasten - Bevölkerung: günstige Kredite, Verantwortung für Entwicklung im Kanton Aargau, breites Filialnetz, Sicherheit - Gewerkschaften: guter Arbeitgeber - Mitarbeiter AKB, Geschäftsleitung: sichere und attraktive Arbeitsplätze DEPARTEMENT FINANZEN UND RESSOURCEN Abteilung Finanzen 3 von 5

4 4. Verhältnis Eigentümer-Beteiligung Eigentümerstrategie Eigentümerstrategie des Regierungsrats vom 27. August 2008 zur Behandlung durch den Grossen Rat (Rückzug der Botschaft durch Regierungsrat und Beschluss des Grossen Rats vom 18. November 2008) Eigentümerstrategie: Ziele 1. Beitrag zugunsten der Wirtschaft im Hinblick auf Wachstum der Region (volkswirtschaftliches Ziel) 2. Befriedigung der Anlage- und Finanzierungsbedürfnisse von KMU und Privaten (volkswirtschaftlich-soziales Ziel) 3. Konkurrenzfähig am Markt Bankdienstleistungen erbringen 4. Kontrolliertes Wachstum 5. Minimierung der Risiken des Kantons (namentlich durch konsequente Anwendung der Grundsätze der Public Corporate Governance) 6. Marktübliche Abgeltung für Grundkapital und Staatsgarantie; Ausschüttungsquote im Bereich von 50 % 7. Möglichkeit der Generierung von Beteiligungserlösen zur Abtragung der Schuld der Spezialfinanzierung Sonderlasten Eigentümerstrategie: Stossrichtungen 1. Rechtsformumwandlung: Die Kantonalbank soll in eine Aktiengesellschaft umgewandelt werden. 2. Umwandlung in eine Publikumsgesellschaft: Es sollen bis maximal 49 % an die Öffentlichkeit veräussert werden. Einzelbeteiligungen sind bis maximal 5 % möglich (Meldepflicht bei über 5 %). Für das Eingehen von strategischen Partnerschaften im Dienst der Stärkung der Aargauischen Kantonalbank (AKB) sind höhere Beteiligungen als 5 % möglich. 3. Überprüfung des Leistungsauftrags und der Staatsgarantie: Es ist im Rahmen der geplanten Reform zu überprüfen, wie die Umschreibung des Leistungsauftrags rechtlich festgeschrieben werden soll und in welchem Masse und wie die Staatsgarantie zu beschränken ist. Messung der Zielerreichung - 5. Finanzielle Berichterstattung 2012 (restated) Rechnungslegungsstandard Rating (Standard & Poors) Swiss GAAP FER unter Berücksichtigung der Vorgaben der FINMA AAA AAA AA+ Betriebsertrag Bilanzsumme Bilanzgewinn (handelsrechtlicher Abschluss) Gewinnablieferung an Kanton (inkl. Verzinsung Dotationskapital) Reingewinn 371'463' '270' '661'000 21'526'117'000 22'217'148'000 22'932'875'000 99'594' '846' '570'000 68'805'000 79'745'000 70'007'000 99'302' '057' '469'000 DEPARTEMENT FINANZEN UND RESSOURCEN Abteilung Finanzen 4 von 5

5 Free Cashflow Pensionskasse Ergebnisse Bilanz- und Erfolgsanalyse Bilanzstruktur Eigenfinanzierungsgrad Anlagedeckungsgrad I (goldene Bilanzregel) Anlagedeckungsgrad II (goldene Finanzierungsregel) Liquiditätsanalyse Liquiditätsgrad II (quick ratio, acid test) Analyse der Ertragslage EBIT (earnings before interests and taxes) Eigenkapitalrendite (return on equity, ROE) Gesamtkapitalrendite (Return on Investment, ROI) Analyse des Marktwertes Ausschüttungsquote (payout ratio) Substanzwert 68'025'000 86'298'000 93'524'000 Der Deckungsgrad der APK liegt per bei 99,8 % ( : 97,0 %; : 96,1 %; : 92,4 %) '770'159'000 1'873'832'000 1'958'211'000 DEPARTEMENT FINANZEN UND RESSOURCEN Abteilung Finanzen 5 von 5

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