Realisierung und Einführungskonzept einer standortübergreifenden Vereinheitlichung der Benutzerverwaltung mit LDAP

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1 Realisierung und Einführungskonzept einer standortübergreifenden Vereinheitlichung der Benutzerverwaltung mit LDAP Diplomarbeit bei Continental Temic in Ingolstadt Bernhard Geier

2 Vorstellung Continental Temic Hersteller von KFZ-Elektronik (ESP, ABS, Sensoren,...) ContiTemic + ContiTeves = CAS: Umsatz: 5 Mrd. Mitarbeiter: Standorte: 40

3 Ausgangslage ca Unix-Anwender Userverwaltung teils NIS (Temic und Teves), teils FlatFiles (Temic) Workstations: AIX 5.2L

4 Aufgabenstellung Migration Unix-Benutzerverwaltung und anderer Konfigurationsdaten (Samba, Hosts, Automounter,...) von NIS/FlatFiles nach LDAP Ausfallsicherheit durch Replikation Schutz vor unberechtigtem Zugriff leichte Administrierbarkeit und Nutzungsfreundlichkeit Betriebssysteme AIX 5.2L und SuSE Linux

5 NIS zentrale Verwaltung von Konfigurationseinstellungen über Tabellen: Konfigurationsdatei NIS-Maps Beschreibung /etc/aliases mail.aliases, mail.byaddr Mail-Alias und Alias-Namen /etc/passwd passwd.byname, passwd.byuid User-IDs und Usernamen /etc/group group.byname, group.bygid Gruppen-IDs und Gruppennamen /etc/hosts hosts.byname, hosts.byaddr IP-Adressen und Hostnamen /etc/services services.byname, services.bynumber Dienstnamen und Portnummern /etc/protocols protocols.byname, protocols.bynumber Protokollnummern und Protokollnamen /etc/rpc rpc.byname, rpc.bynumber RPC-Namen und -Nummern /etc/netgroup netgroup.byname, netgroup.byhost Zugehörigkeit zu Netgroups

6 NIS Ausfallsicherheit durch Master-Slave-Struktur

7 Nachteile NIS unverschlüsselte Kommunikation jeder darf alles lesen skaliert schlecht Anfällig für ARP-Spoofing Zukunft ungewiss

8 NFS-Automounter Automatisches, bedarfsgerechtes Mounten/Unmounten von über NFS freigegeben Verzeichnissen Vorteile gegenüber dauerhaftem Mounten: geringere Last auf NFS-Server geringere Last auf NFS-Client weniger Netzwerkverkehr Konfiguration über Automount-Maps (lokal oder NIS)

9 LDAP entstanden aus X.500 standardisiert objektorientiert hierarchische Struktur Unterstützung von Zugriffsrechten Unterstützung von verschlüsseltem Zugriff und Zertifikaten Replikation durch Master- und Slave-Server Backend zur Datenspeicherung frei wählbar

10 LDAP: Server und Clients Server: IBM Tivoli Directory Server mit DB2 OpenLDAP mit Berkeley DB Clients: Betriebssystem (secldapclntd bzw. pam-/nss_ldap) Applikationen (Samba und Automounter)

11 Verzeichnishierarchie (DIT) # Continental dn: dc=continental,dc=de objectclass : dcobject objectclass : organization dc: continental o: continental.de # Teves dn: ou=teves,dc=continental,dc=de objectclass : organizationalunit ou: teves # Temic dn: ou=temic,dc=continental,dc=de objectclass : organizationalunit ou: temic

12 DIT CAS

13 LDAP: Verzeichniseintrag Person dn: uid=meiera, ou=people, ou=teves, dc=continental, dc=de objectclass : shadowaccount objectclass : person objectclass : organizationalperson objectclass : inetorgperson objectclass : posixaccount uid: meiera givenname: Arno sn: Meier cn: Arno Meier gecos: arno. meiera departmentnumber : UNDEFINED localityname : FFM mail: arno. userpasswort : {crypt}rmwjs.2 M2ALs. loginshell: /usr/bin/ksh uidnumber: gidnumber: homedirectory : /homefs/ffm/tff/meiera

14 LDAP: Objektklassen Objektklassendefinition aus core.schema: objectclass ( NAME 'person' DESC ' RFC2256 : a person' SUP top STRUCTURAL MUST ( sn $ cn ) MAY ( userpassword $ telephonenumber $ seealso $ description ) )

15 LDAP: Verzeichniseintrag Person dn: uid=meiera, ou=people, ou=teves, dc=continental, dc=de uid=meiera

16 LDAP: Datenimport aus NIS: MigrationTools von PADL Software aus FlatFiles: sectoldif Samba: pdbedit

17 LDAP: Zugriffsrechte Adressat: Benutzer (anonym / angemeldet / bestimmter User) Verzeichnisast Objekt Attribut Berechtigung: none auth compare search read write

18 LDAP: Zugriffsrechte access to dn.subtree= ou=people,ou=teves,dc=continental,dc=de by dn= cn=tevesmanager,ou=teves,dc=continental,dc=de write by * none access to dn.subtree= ou=people,ou=teves,dc=continental,dc=de attr=userpassword by self write by anonymous auth

19 LDAP: Replikation Master Slave 4. ok 3. Änderung Slave 2. Referral 1. Änderung

20 LDAP: Verschlüsselung LDAP Client unverschlüsselt Port 389 LDAP Server LDAP Client unverschlüsselt Port 389 SSLv2 Port 640 LDAP Server LDAP Client TLS und unverschlüsselt Port 389 LDAP Server

21 LDAP: Verschlüsselung LDAP Client LDAP Server unverschlüsselt Port 389 unverschlüsselt Port 389 stunnel Client SSLv2 Port 640 stunnel Server

22 Weboberfläche für User

23 Skripte und Tools Skripte für Standardaufgaben: User anlegen Passwort zurücksetzen Grafische Oberflächen für Verzeichnisadministration, z.b. JXplorer

24 Probleme Veraltete bzw. lückenhafte Dokumentation AIX-Automounter unterstützt LDAP erst in AIX5.3ML2 Lösung: Erstellen lokaler Automount-Maps aus LDAP mittels Cronjob Fehlerhafte Software (ITDS, Linker)

25 Vielen Dank

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