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1 Fakultät für Informatik TU Dortmund Vorlesungskommentar Sommersemester 2012

2 & C O N S U L T I N G Junior Software Tester / Entwickler(m/w) Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir laufend hoch motivierte Nachwuchskräfte aus dem IT-Umfeld. Als junges, dynamisches Unternehmen bieten wir attraktive Einstiegspositionen sowohl im wachstumsstarken Zukunftsmarkt Software Testing als auch in der Software Entwicklung. Ihr Profil: Sie stehen kurz vor (oder nach) dem Abschluss Ihres Studiums der Informatik (o.ä.) Idealerweise erste Praxiserfahrung in den Bereichen Testing und/oder Entwicklung Verhandlungssichere Deutsch- und gute Englischkenntnisse Idealerweise eine hohe Reisebreitschaft (Dienstreisen erfolgen immer nach Absprache) Dynamisches Auftreten und hohe Eigeninitiative Eine hohe Lernbereitschaft sowie eine schnelle Auffassungsgabe Wir bieten: Spannende Aufgaben im gesamten Bundesgebiet bei renommierten Kunden Sehr gute Karriereperspektiven und Fortbildungsmöglichkeiten (z.b. ISTQB Certifi ed Tester) Ein junges, engagiertes Team Exzellente Mitarbeiterbetreuung Kurze Kommunikationswege und fl ache Hierarchien MUNYA Technologies ist ein IT-Dienstleister, der seine Ursprünge im Software Testing hat und seine Kunden seit geraumer Zeit auch in Entwicklungsfragen unterstützt. Unsere aktuell 40 Mitarbeiter arbeiten überwiegend in den Branchen Mobilfunk, Handel, Industrie, im kommunalen Sektor sowie im Bereich Qualitätssicherung von Standardsoftware. Bewerben Sie sich jetzt! Wir freuen uns auf Sie! Munya Technologies Tobias Gerwin, Personalmanagement Katernberger Straße 107, Essen Tel.: , Fax: Web:

3 Technische Universität Dortmund Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis Sommersemester 2012 Wichtiger Hinweis Die Angaben sind ohne Gewähr. Informieren Sie sich bitte auch über aktuelle Änderungen im Online-Vorlesungsverzeichnis LSF. Für die Zuordnungen zu den Studiengängen sind die Prüfungsordnungen bzw. Modulkataloge verbindlich. Inhaltsverzeichnis Pflicht- und Wahlpflichtlehrveranstaltungen Bachelor Datenstrukturen, Algorithmen und Programmierung Übung zu Datenstrukturen, Algorithmen und Programmierung Mathematik für Informatiker Übung zu Mathematik für Informatiker Betriebssysteme Übung zu Betriebssysteme Datenstrukturen, Algorithmen und Programmierung Übung zu Datenstrukturen, Algorithmen und Programmierung Logik Übung zu Logik Informationssysteme Übung zu Informationssysteme Softwaretechnik Übung zu Softwaretechnik Grundbegriffe der Theoretischen Informatik Übung zu Grundbegriffe der Theoretischen Informatik Theoretische Informatik für Studierende der Angewandten Informatik Übung zu Theoretische Informatik für Studierende der Angewandten Informatik Effiziente Algorithmen Übungen zu Effiziente Algorithmen Formale Methoden des Systementwurfs Übung zu Formale Methoden des Systementwurfs Rechnerarchitektur Übung zu Rechnerarchitektur Modellgestützte Analyse und Optimierung Übung zu Modellgestützte Analyse und Optimierung Praktika und Kurse Praktikum zu Datenstrukturen, Algorithmen und Programmierung Praktikum zu Datenstrukturen, Algorithmen und Programmierung Hardwarepraktikum für Informatiker Hardwarepraktikum für Informatiker mit Nebenfach Elektrotechnik Softwarepraktikum in der vorlesungsfreien Zeit Präsentationstechniken Proseminare Algorithmische Geometrie Management-Methoden für Ingenieure Verteilte Realzeitsysteme DAP mit Python

4 Technische Universität Dortmund Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis Sommersemester Runtime Verification Geschichte der Programmierung Fachprojekte Fachprojekt "Entwurf Eingebetteter Systeme" Fachprojekt "Informationssysteme und Sicherheit" Fachprojekt "Visual Computing" Fachprojekt "Dienstleistungsinformatik" Fachprojekt "Digital Entertainment Technologies" Wahlmodule Bachelor bzw. Wahlveranstaltungen Diplom Webtechnologien Übung zu Webtechnologien Elektronische Geschäftsprozesse Übung zu Elektronische Geschäftsprozesse Pflichtveranstaltungen für Master bzw. Diplom IT-Recht - Grundlagen für Informatiker (Informatik im Kontext) Übung zu IT-Recht - Grundlagen für Informatiker (Informatik im Kontext) Unternehmensgründung Übung zu Unternehmensgründung Basismodule Master bzw. Wahlpflichtveranstaltungen Diplom Methodische Grundlagen des Software Engineering Übung zu Methodische Grundlagen des Software Engineering Software ubiquitärer Systeme Übung zu Software ubiquitärer Systeme Praktische Optimierung Übung zu Praktische Optimierung Commonsense Reasoning Übung zu Commonsense Reasoning Seminare Oberseminar Maschinelles Lernen und Wissensentdeckung Executable Specification Languages Ausgewählte Themen des Modellbasierten Sicherheits-Engineerings Aktuelle Themen der Graphischen Datenverarbeitung Algorithm Engineering Mobile Systeme und Sensornetze Eingebettete Systeme Aktuelle Trends in der Computer Vision Vertiefungsmodule Master bzw. Wahlveranstaltungen Diplom Algebraic Foundations of Software Technology Übung zu Algebraische Grundlagen der Softwaretechnik Funktionales und regelbasiertes Programmieren Übung zu Funktionales und regelbasiertes Programmieren Sicherheit durch Kryptographie Übung zu Sicherheit durch Kryptographie Logische Methoden des Software Engineerings Übung zu Logische Methoden des Software Engineerings Modellbasierte Softwaretechniken für sichere Systeme Übung zu Modellbasierte Softwaretechniken für sichere Systeme Computer Vision Übung zu Computer Vision Datenvisualisierung Übung zu Datenvisualisierung Geometrisches Modellieren Übung zu Geometrisches Modellieren Wissensentdeckung in Datenbanken Übung zu Wissensentdeckung in Datenbanken

5 Technische Universität Dortmund Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis Sommersemester Datenbanktheorie Übung zu Datenbanktheorie Cyber-Physical System Fundamentals Übung zu Cyber-Physical System Fundamentals Veranstaltungen für Lehramtsstudierende Didaktik der Informatik Übung zu Didaktik der Informatik Begleitseminar zum außerschul. vermittlungsorientiertebpraktikum (BWE_M1.3) Theorie-Praxis-Modul, Element 2/ Formale Methoden Bachelor-, Master- und Diplomarbeiten Besondere Veranstaltungen Kolloquium der Fakultät Veranstaltungen der Ruhr-Universität Bochum für das Nebenfach Theoretische Medizin Anatomie II Biochemie II Physiologie II Klinische Chemie Mikrobiologie Pharmakologie Klinische Propädeutik Arbeitsmedizin Humangenetik Vorlesungszyklen Bachelor und Vorlesungszyklen Master Zuordnung der Lehrveranstaltungen zu den Schwerpunktgebieten Sprechzeiten SS Sprechzeiten Professorinnen/Professoren u. Habilitierte

6 100 Weitverkehrsnetzleitungen Netzwerkanschlüsse Teamorientiert. International. Dynamisch. Innovative IT-Lösungen für die REWE Group Millionen Datensätze täglich Scannerkassen a sen Die REWE-Informations-Systeme GmbH (RIS GmbH) ist der zentrale, internationale Lösungsanbieter und Dienstleister der REWE Group im Bereich Informations- und Telekommunikations-Systeme. Wir bieten Karriere-Perspektiven in einem innovativen und dynamischen Arbeitsumfeld und ermöglichen unseren Mitarbeitern durch ein umfangreiches und individuelles Weiterbildungsangebot eine kontinuierliche und zielgerichtete Personalentwicklung. Verpassen Sie nicht den Anschluss und bewerben sich unter

7 Technische Universität Dortmund Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis Sommersemester 2012 Pflicht und Wahlpflichtlehrveranstaltungen Bachelor Datenstrukturen, Algorithmen und Programmierung 1 Dißmann, Stefan Vorlesung 4 SWS Mittwoch 08:15 10:00 wöchentlich OH 14 / E23 Donnerstag 14:15 16:00 wöchentlich OH 14 / E23 Literatur Diese Veranstaltung, die neben einer Vorlesung auch Übungen umfaßt, und die eng mit dem Praktikum zu DAP1 gekopptelt ist, ist die erste Veranstaltung im Software-Zyklus und fundamental für das weitere Informatik-Studium. In ihr werden mit der Programmiersprache JAVA Konzepte für die strukturierte und objektorientierte Programmierung konzeptionell und praktisch vermittelt, es findet ebenfalls eine informelle, exemplarische Diskussion von Syntax und Semantik einer Programmiersprache statt. Eine erste, exemplarische Einführung in die systematische Konstruktion von Algorithmen diskutiert u. a. diese Themen: Sortieren auf Feldern, Verwalten von Listen, Verwalten und Traversieren von Bäumen mit verschiedenen Strategien, Suchen und Sortieren mit Bäumen; elementare Algorithmen auf Graphen, eng verwandt damit ist ein erster Einblick in einige klassischen Datenstrukturen wie Felder, Listen, Bäume, Graphen und implizite Datenstrukturen wie Heaps. Das gegenwärtig vorherrschende Programmierparadigma ist die objektorientierte Software-Konstruktion, hier werden die folgenden Themen behandelt: Geheimnisprinzip und Kapselung bei der Konstruktion von Klassen, Nachrichtenaustausch zwischen Objekten, Vererbung, Aufbau von Spezialisierungshierarchien und Abbildung auf Vererbungshierarchien, Einsatz von Ausnahmebehandlung, Anwendung von Generizität; Die Veranstaltung schließt mit der Besprechung einfacher Entwurfsmuster und des objektorientierten Entwurfs, so daß eine Brücke zum Modul Software-Technik geschlagen wird. Die begleitenden Übungen zu DAP 1 dienen zur Vertiefung des in der Vorlesung behandelten Stoffes. Dies geschieht durch regelmäßig ausgegebene Übungsaufgaben, die die Studenten selbstständig bearbeiten. In den Präsenzzeiten der Übung werden die Lösungen der Aufgaben in kleineren Übungsgruppen besprochen. Nach erfolgreichem Abschluss sollen die Teilnehmer die informellen Grundlagen für die Beschreibung von Programmiersprachen und exemplarisch deren Umsetzung im Rahmen der Programmiersprache JAVA kennen und einordnen. Die Studierenden beherrschen die Grundbegriffe der objektorientierten Programmgestaltung, sie können für gegebene Problemstellungen selbstständig Lösungsalgorithmen formulieren und diese als JAVA-Programme praktisch implementieren. Sie beherrschen ausgewählte Entwurfsmuster für die objektorientierte Softwarekonstruktion und können ihre Verwendbarkeit einschätzen. Das zugehörige Programmierpraktikum legt seinen Schwerpunkt auf die praktische Realisierung der entsprechenden JAVA-Programme, die behandelten Themen durch Arbeiten am Computer praktisch eingeübt. Weitere Angaben sind auch im Modulhandbuch für die Bachelor-Studiengänge zu finden: Handbuecher_Beschluesse/Modulhandbuecher Ernst-Erich Doberkat, Stefan Dissmann: Einführung in die objektorientierte Programmierung mit Java (2., überarb. Aufl.), Oldenbourg 2002, ISBN (Dieses Buch steht unter den geschützten Inhalten im PDF-Format zum Herunterladen zur Verfügung.) 7

8 Technische Universität Dortmund Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis Sommersemester 2012 Eric Freeman: Entwurfsmuster von Kopf bis Fuß (1. Aufl., 4. korr. Nachdr.), O'Reilly 2008, ISBN Maurice Naftalin: Java generics and collections, O'Reilly 2006, ISBN Ernst-Erich Doberkat: Das siebte Buch: Objektorientierung mit C++, Teubner 2000, ISBN X Bemerkung Die Veranstaltung beginnt am Leistungsnachweis Die Modulprüfung für das Modul DAP 1 erfolgt durch eine dreistündige Klausur. Voraussetzung für die Teilnahme an der Modulprüfung ist die erfolgreiche Teilnahme am Programmierpraktikum 1 (Studienleistung) Übung zu Datenstrukturen, Algorithmen und Programmierung 1 Dißmann, Stefan ; Hof, Pascal Übung Montag 12:00 14:00 wöchentlich MSW 16 / E29 Montag 12:00 14:00 wöchentlich MSW 16 / E30 Donnerstag 12:00 14:00 wöchentlich MSW 16 / E29 Donnerstag 12:00 14:00 wöchentlich MSW 16 / E30 Das Ziel der Übungen zu DAP 1 ist das Vertiefen der in der zugehörigen Vorlesung vorgestellten Inhalte. Dazu sollen vorgegebene Aufgaben gelöst werden, deren Problemstellungen sich an den Inhalten der Vorlesung DAP 1 orientieren Mathematik für Informatiker 2 Buchholz, Peter ; Rudolph, Günter Vorlesung 4 SWS Montag 10:15 12:00 wöchentlich HG II / HS 5 Dienstag 08:15 10:00 wöchentlich HG II / HS 5 Literatur Die Vorlesung behandelt die klassischen Themen der Analysis aus Sicht der Informatik und mit einem starken Bezug zur Informatik. Gliederung des ersten Teils der Vorlesung: Grundlagen: Mengen, Aussagen, natürliche Zahlen, Beweistechniken Reelle Zahlen Folgen und Reihen Grundlagen der Funktionen und Beispielfunktionen Stetige Funktionen und Grenzwerte Differentialrechnung Satz von Taylor Es gibt zahlreiche Bücher über Analysis. Die folgenden Bücher haben als wesentliche Grundlage bei der Ausarbeitung gedient. Bücher mit mathematischen Hintergrund: K. Königsberger., Analysis 1. Springer O. Forster. Analysis 1. Vieweg Informatikbezogene Bücher: M. Oberguggenberg, A. Ostermann. Analysis for Computer Scientists. Springer G. Teschl, S. Teschl. Mathematik für Informatiker 1 & 2. Springer

9 Technische Universität Dortmund Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis Sommersemester Übung zu Mathematik für Informatiker 2 Lechner, Jens ; Schulz, Ingo Übung Dienstag 10:00 12:00 wöchentlich MSW 16 / E29 Dienstag 10:00 12:00 wöchentlich MSW 16 / E30 Dienstag 10:00 12:00 wöchentlich MSW 16 / E31 Dienstag 10:00 12:00 wöchentlich MSW 16 / E32 Dienstag 10:00 12:00 wöchentlich MSW 18 / 2.04 Dienstag 14:00 16:00 wöchentlich MSW 16 / E29 Dienstag 14:00 16:00 wöchentlich MSW 16 / E30 Dienstag 14:00 16:00 wöchentlich MSW 18 / 2.04 Mittwoch 10:00 12:00 wöchentlich MSW 16 / E29 Mittwoch 10:00 12:00 wöchentlich MSW 16 / E30 Mittwoch 10:00 12:00 wöchentlich MSW 16 / E31 Mittwoch 14:00 16:00 wöchentlich MSW 16 / E29 Mittwoch 14:00 16:00 wöchentlich MSW 16 / E30 Mittwoch 14:00 16:00 wöchentlich MSW 16 / E31 Mittwoch 14:00 16:00 wöchentlich MSW 16 / E32 Freitag 14:00 16:00 wöchentlich MSW 16 / E29 Freitag 14:00 16:00 wöchentlich MSW 16 / E30 Freitag 14:00 16:00 wöchentlich MSW 16 / E31 Freitag 14:00 16:00 wöchentlich MSW 16 / E32 Freitag 14:00 16:00 wöchentlich MSW 18 / Betriebssysteme (ehem. Betriebssysteme, Rechnernetze und verteilte Systeme 1) Spinczyk, Olaf Vorlesung Montag 12:15 14:00 wöchentlich HG II / HS 5 Die Vorlesung vermittelt grundlegende Kenntnisse über den Aufbau und die Funktionsweise von Betriebssystemen. Behandelt werden Betriebssystemabstraktionen wie Prozesse, virtueller Speicher, Dateien, Gerätedateien und Kommunikationsendpunkte sowie Techniken für deren effiziente Realisierung. Dazu gehören Strategien für das Prozess- und E/A-Scheduling, die Pufferung und die Haupt- und Hintergrundspeicherverwaltung. Weiterhin werden die Themen Sicherheit im Betriebssystemkontext und Betriebssysteme für Multiprozessorsysteme erörtert. In den vorlesungsbegleitenden Übungen erfolgt eine praktische Vertiefung des Stoffs anhand von Programmieraufgaben aus dem Bereich der UNIX- Systemprogrammierung. Hörer: Bachelorstudiengänge Informatik und Angewandte Informatik (2. Sem.) sowie Lehramt Informatik Weitere Angaben sind auch im Modulhandbuch für die Bachelor-Studiengänge zu finden: Handbuecher_Beschluesse/Modulhandbuecher 9

10 Technische Universität Dortmund Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis Sommersemester 2012 Literatur A. Silberschatz: Operating System Concepts (7th ed.). Wiley, 2004 A. Tanenbaum: Modern Operating Systems (2nd ed.). Prentice Hall, Übung zu Betriebssysteme (ehem. Betriebssysteme, Rechnernetze und verteilte Systeme 1) Meier, Matthias Übung 1 SWS Dienstag 16:00 18:00 wöchentlich MSW 16 / E29 Dienstag 16:00 18:00 wöchentlich MSW 16 / E30 Dienstag 16:00 18:00 wöchentlich MSW 16 / E31 Dienstag 16:00 18:00 wöchentlich MSW 18 / 2.04 Mittwoch 08:00 10:00 wöchentlich MSW 16 / E31 Mittwoch 08:00 10:00 wöchentlich MSW 16 / E32 Mittwoch 12:00 14:00 wöchentlich MSW 16 / E31 Mittwoch 12:00 14:00 wöchentlich MSW 16 / E32 Mittwoch 16:00 18:00 wöchentlich MSW 16 / E31 Mittwoch 16:00 18:00 wöchentlich MSW 16 / E32 Weitere Informationen auf der Lehrveranstaltungsseite: Datenstrukturen, Algorithmen und Programmierung 2 Sohler, Christian Vorlesung 4 SWS Dienstag 12:15 14:00 wöchentlich HG II / HS 1 Donnerstag 14:15 16:00 wöchentlich HG II / HS 1 In der Vorlesung DAP1 stand der Entwurf von Software, also Programmierung und Eigenschaften von Programmen, im Vordergrund. Ein Softwareprodukt ist aber erst dann rundum gut, wenn es effizient arbeitet. Daher behandeln wir in der Vorlesung DAP2 Datenstrukturen und Entwurfsmethoden für effiziente Algorithmen. Naive Lösungen algorithmischer Probleme können "praktisch unrealisierbar" sein, da die benötigten Ressourcen an Rechenzeit und/oder Speicherplatz nicht zur Verfügung stehen. Mit Hilfe des Einsatzes geeigneter Datenstrukturen und Methoden lassen sich viele algorithmische Probleme effizient lösen. Die Effizienz kann sich im praktischen Gebrauch erweisen und zuvor experimentell belegt werden. Besser ist es jedoch, ein Programm mit Gütegarantie herzustellen. Dies bedeutet den formalen Beweis dafür, dass die Datenstruktur bzw. der Algorithmus das Gewünschte leistet (Korrektheitsbeweis), sowie eine Abschätzung der benötigten Ressourcen (Analyse). Daher gehören zu dieser Vorlesung stets auch Korrektheitsbeweise und Analysen von Laufzeiten und Speicherplatzbedarf. Um für ein gegebenes Problem einen effizienten Algorithmus zu entwickeln, benötigt man das notwendige Handwerkszeug. Dieser soll in der Vorlesung vermittelt und für praktische Aufgabenstellungen ausgewertet werden. Die Umsetzung effizienter Algorithmen erfordert schließlich noch den Einsatz passender Datenstrukturen, denn geeignete effiziente Datenstrukturen bilden das Kernstück vieler effizienter Algorithmen. 10

11 Technische Universität Dortmund Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis Sommersemester 2012 Die von uns behandelten Probleme sind so ausgewählt, dass es sich einerseits um wichtige und interessante Probleme handelt und andererseits bei der Lösung dieser Probleme allgemeine Prinzipien und Methoden erlernt werden können. Dazu gehören Sortieren und Suchen oder Graphenalgorithmen wie die Suche nach kürzesten Wegen. Weitere Angaben sind auch im Modulhandbuch für die Bachelor-Studiengänge zu finden: Literatur Bemerkung Die in der Vorlesung benutzten Folien werden online zur Verfügung gestellt. Introduction to Algorithms. Cormen, Leisserson, Rivest. MIT Press. Algorithm Design. Kleinberg, Tardos. Addison Wesley. (Ist etwas anspruchsvoller) Die begleitenden Übungen zu DAP 2 dienen zur Vertiefung des in der Vorlesung kennen gelernten Stoffes. Hierzu dienen regelmäßig ausgegebene Übungsaufgaben, die die Studierenden selbstständig bearbeiten sollen. In den Präsenzzeiten kleiner Übungsgruppen werden die Lösungen der Aufgaben besprochen. Im begleitenden Praktikum zu DAP 2 soll ein Teil der in der Vorlesung behandelten Algorithmen und Datenstrukturen selbstständig von den Studierenden implementiert werden. Für die abschließende Klausur wird eine erfolgreiche Teilnahme an den Übungen vorausgesetzt. Dies schließt neben einer erfolgreichen Bearbeitung der Übungen auch eine erfolgreiche Teilnahme an einem von zwei Tests ein. Details zur Regelung sowie mögliche Änderungen werden in der Vorlesung bekanntgegeben. Für die Modulprüfung muss zusätzlich zur bestandenen Klausur das Praktikum erfolgreich bestanden werden. Voraussetzung für die Teilnahme an DAP2 ist der Praktikumsschein von DAP Übung zu Datenstrukturen, Algorithmen und Programmierung 2 Schwiegelshohn, Chris ; Wagner, Hubert Übung Mittwoch 10:00 12:00 wöchentlich MSW 18 / 2.04 Mittwoch 10:00 12:00 wöchentlich OH 14 / E02 Mittwoch 12:00 14:00 wöchentlich OH 16 / 205 Mittwoch 12:00 14:00 wöchentlich OH 14 / E02 Mittwoch 14:00 16:00 wöchentlich OH 14 / E02 Mittwoch 14:00 16:00 wöchentlich OH 14 / 104 Mittwoch 16:00 18:00 wöchentlich MSW 16 / E29 Mittwoch 16:00 18:00 wöchentlich MSW 16 / E30 Mittwoch 16:00 18:00 wöchentlich OH 14 / E02 Donnerstag 10:00 12:00 wöchentlich OH 14 / E02 Donnerstag 10:00 12:00 wöchentlich OH 14 / 104 Donnerstag 10:00 12:00 wöchentlich OH 14 / 304 Donnerstag 12:00 14:00 wöchentlich OH 14 / E02 Donnerstag 12:00 14:00 wöchentlich OH 14 / 104 Donnerstag 12:00 14:00 wöchentlich OH 14 / 304 Donnerstag 16:00 18:00 wöchentlich MSW 16 / E30 Donnerstag 16:00 18:00 wöchentlich OH 14 / E02 Donnerstag 16:00 18:00 wöchentlich OH 14 / 104 Freitag 12:00 14:00 wöchentlich MSW 16 / E29 Freitag 12:00 14:00 wöchentlich MSW 16 / E30 Freitag 12:00 14:00 wöchentlich MSW 16 / E31 Die begleitenden Übungen zu DAP 2 dienen zur Vertiefung des in der Vorlesung kennen gelernten Stoffes. Hierzu dienen regelmäßig ausgegebene Übungsauf- 11

12 Technische Universität Dortmund Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis Sommersemester 2012 gaben, die die Studierenden selbstständig bearbeiten sollen. In den Präsenzzeiten kleiner Übungsgruppen werden die Lösungen der Aufgaben besprochen. Im begleitenden Praktikum zu DAP 2 soll ein Teil der in der Vorlesung behandelten Algorithmen und Datenstrukturen selbstständig von den Studierenden implementiert werden. Für die abschließende Klausur wird eine erfolgreiche Teilnahme an den Übungen vorausgesetzt. Für die Modulprüfung muss zusätzlich zur bestandenen Klausur das Praktikum erfolgreich bestanden werden. Voraussetzung für die Teilnahme an DAP2 ist der Praktikumsschein von DAP1. Aktuelle Informationen entnehmen Sie bitte nur der angegebenen URL!!! Logik Padawitz, Peter Vorlesung Mittwoch 12:15 14:00 wöchentlich OH 14 / E23 Literatur Die Vorlesung umfasst wesentliche Grundlagen der modernen mathematischen Logik, die für die Informatik relevant sind. Neben den klassischen logischen Systemen der Aussagenlogik und der Prädikatenlogik lernen die Studierenden auch neuere logische Systeme kennen, die in der Informatik verwendet werden, wie Modallogik und Temporallogik. Für diese Logiken werden untersucht: Syntax und Semantik einige algorithmische und modelltheoretische Eigenschaften, sowie verschiedene Beweiskalküle mit denen man die Unerfüllbarkeit logischer Formeln untersuchen kann. Weiterhin werden die Grundlagen der logischen Programmierung vorgestellt. In der Übung werden die grundlegenden Begriffe gefestigt und wesentliche Methoden geübt. Insbesondere die Modellierung mit Hilfe der Logik und der Umgang mit Beweiskalkülen wird vertieft. Die Veranstaltung soll die Fähigkeit vermitteln, für die Modellierung einer gegebenen Problemstellung ein geeignetes logisches System zu finden bzw. zu entwickeln. Die Studierenden sollen Syntax und Semantik verschiedener logischer Systeme beherrschen und ggf. weiter entwickeln können. Sie sollen einige klassische Kalküle kennen und diese auf konkrete Problemstellungen anwenden können. Sie sollen ein grundlegendes Verständnis für die Logik- Programmierung entwickeln und in dere Lage sein, einfache Sachverhalte durch Prolog-Programme auszudrücken. Die Vorlesung deckt im Wesentlichen Themen ab, die auch im Buch Kreuzer, Kühling. Logik für Informatiker. Pearson, neueste Auflage, behandelt werden. s gibt jedoch einige Unterschiede hinsichtlich der Notation. Von diesem Buch sind viele Exemplare in der Bibliothek verfügbar Übung zu Logik Wagner, Hubert Übung 1 SWS Montag 14:00 16:00 wöchentlich OH 14 / 104 Dienstag 10:00 12:00 wöchentlich OH 14 / 104 Mittwoch 16:00 18:00 wöchentlich OH 16 /

13 Studentische Mitarbeiter/-in (m/w) für die Bereiche Software-Entwicklung, Qualitätssicherung, Administration u. a. Wir bieten: Interessante, innovative Arbeitsgebiete und Produkte Flexible Arbeitszeiten Erfahrungen in einem jungen Team Einblick in neueste Technologien und Bereiche Kaffee ohne Ende Arbeitsplatz im Herzen von Dortmund Praktika sowie Projekt- und Diplom- arbeiten, Bachelor und Master Deine Eigenschaften: Je nach Einsatzgebiet Kenntnisse in Programmiersprachen, Entwicklungs- umgebungen, Datenbanken Kenntnisse der Betriebssysteme Linux und Windows Interesse an Neuem Kreativität, Ehrgeiz und Motivation Selbstständige und zielgerichtete Arbeitsweise Außerdem stellen wir Hochschulabsolventen (m/w) der Informatik und Wirtschaftsinformatik ein. Du kannst Dich per unter oder direkt bei bewerben. MATERNA GmbH Information & Communications Kerstin Aigner Voßkuhle Dortmund

14 Technische Universität Dortmund Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis Sommersemester Informationssysteme Biskup, Joachim ; Preuß, Marcel Vorlesung Mittwoch 08:15 10:00 wöchentlich HG II / HS 6 Literatur Bemerkung Die Grundvorlesung Informationssysteme behandelt die Architektur und den Einsatz von Informationssystemen. Bezüglich der Architektur wird insbesondere dargestellt, wie mächtige, deklarative Anfrage- und Änderungssprachen schrittweise auf rechnernahe, prozedurale Ausführungspläne zurückgeführt werden können. Bezüglich des Einsatzes wird insbesondere die Modellierung und Formalisierung von Anwendungen sowie der praktische Umgang mit einem objektrelationalen Datenbanksystem (ORACLE) geübt. Die Folien zu dieser Vorlesung sind auf der Homepage der Veranstaltung im PDF-Format erhältlich. Dort finden Sie auch Hinweise auf weitere Literatur. Die Vorlesungen beginnen am Mittwoch, 4. April Für Studierende, die die Veranstaltungen "Softwaretechnik" und "Logik" nicht besucht haben, wird eine kurze Einführung in diese Gebiete für die Zwecke der Vorlesung "Informationssysteme" angeboten. Diese wird an folgendem Termin angeboten: Freitag, den 13. April 2012, 14:15-15:45, OH 14, Raum E23 Die Übungen finden ab dem 12. April 2012 statt. Dazu wird jeweils montags ein Präsenzübungsblatt sowie ein Hausübungsblatt herausgegeben. Das Präsenzübungsblatt wird in den Übungsstunden besprochen, das Hausübungsblatt wird von den Studierenden bearbeitet und in der darauffolgenden Woche abgegeben. Zu den Übungen muss eine Anmeldung erfolgen. Die Einzelheiten werden rechtzeitig mitgeteilt. Zusätzlich zu den Übungen wird es praktische Aufgaben geben, die auf einem Oracle-System bearbeitet werden sollen. Dazu werden in den Übungen Accounts ausgegeben. Hinweise zur Benutzung stehen in dem Dokument "Einführung in die Benutzung von Oracle" (PDF). Zu dieser Veranstaltung findet eine Klausur (60 Minuten) statt. Diese Klausur ist insbesondere die Modulprüfung für das Pflichtmodul INF-BSc-107 "Informationssysteme" (BPO2007) bzw. Bestandteil der Diplom-Vorprüfung (DPO2001). Die Klausur findet an den folgenden Terminen statt (siehe auch Ankündigung): Montag, 16. Juli 2012 Dienstag, 25. September 2012 Zu der Klausur ist eine Anmeldung erforderlich. Die Art der Anmeldung richtet sich nach dem Studiengang: DPO2001 und BPO2007: Online-Anmeldung beim Dezernat Prüfungsverwaltung. BaMaLA: Online-Anmeldung beim Dezernat Prüfungsverwaltung. Studierende der Fakultät Statistik: Anmeldung im Prüfungsamt Statistik. Andere Studiengänge: Nach Absprache mit den Veranstaltern und dem zuständigen Prüfungsamt. Die Anmeldung muss spätestens 14 Tage vor dem jeweiligen Klausurtermin erfolgt sein. Weitere Prüfungstermine werden erst wieder im Zusammenhang mit der entsprechenden Veranstaltung im Sommersemester 2013 angeboten Übung zu Informationssysteme Biskup, Joachim ; Martens, Moritz ; Preuß, Marcel Übung 1 SWS Montag 10:00 12:00 wöchentlich MSW 16 / E32 14

15 Technische Universität Dortmund Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis Sommersemester 2012 Montag 12:00 14:00 wöchentlich MSW 16 / E32 Donnerstag 08:00 10:00 wöchentlich MSW 16 / E29 Donnerstag 08:00 10:00 wöchentlich MSW 16 / E30 Donnerstag 10:00 12:00 wöchentlich MSW 16 / E29 Donnerstag 10:00 12:00 wöchentlich MSW 16 / E30 Bemerkung Siehe Bemerkungen zur Vorlesung Informationssysteme (040131) Softwaretechnik Dißmann, Stefan Vorlesung Montag 16:15 18:00 wöchentlich HG I / HS 6 Literatur Leistungsnachweis Die Modellierung ist eine wesentliche Tätigkeit in der Softwaretechnik, die durch eine Vielzahl von Formalismen unterstützt wird. In dieser Vorlesung soll gezeigt werden, wie mit Hilfe der Unified Modelling Language (UML) Modelle erarbeitet und realisiert werden können. Dazu wird diese graphisch orientierte Sprache eingeführt und in ihren vielseitigen Aspekten diskutiert. Es wird gezeigt, in welchen Phasen des Konstruktionsprozesses von Software welche Modellkomponenten benutzt werden, welche Eigenschaften die Diagramme haben und welche Grenzen ihrer Verwendung gesetzt sind. Weitere Angaben sind auch im Modulhandbuch für die Bachelor-Studiengänge zu finden: Handbuecher_Beschluesse/Modulhandbuecher/Modulhandbuch_Bachelor_ Informatik/Informatikmodule/Informatik-Pflichtmodule_Inf/INF-BSc-115.pdf Die benötigte Literatur wird in Form von EBooks von der Universitätsbibliothek zur Verfügung gestellt. Verweise auf die Literatur werden im Rahmen der Vorlesung gegeben. Studierende der Bachelorstudiengänge: Die Studienleistung in Softwaretechnik wird für das Bearbeiten von Übungsaufgaben und die Mitarbeit in den Übungsgruppen vergeben. Die Details werden in der ersten Vorlesung erläutert. Die Modulprüfung erfolgt als Klausur Übung zu Softwaretechnik Dißmann, Stefan ; Rupflin, Wilfried Übung 1 SWS Montag 14:00 16:00 wöchentlich MSW 16 / E29 Montag 14:00 16:00 wöchentlich MSW 16 / E30 Dienstag 12:00 14:00 wöchentlich MSW 16 / E29 Dienstag 12:00 14:00 wöchentlich MSW 16 / E30 Dienstag 12:00 14:00 wöchentlich MSW 16 / E31 Dienstag 12:00 14:00 wöchentlich MSW 16 / E32 Dienstag 12:00 14:00 wöchentlich MSW 16 / E29 Mittwoch 12:00 14:00 wöchentlich MSW 16 / E30 15

16 Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir ab sofort einen Junior Softwareentwickler (m/w) Rapid-I, mit Sitz in Dortmund, ist innovativer Anbieter von Open Source Business Analytics Software und Dienstleistungen. Ziel ist die Transformation von Daten in nutzbare Erkenntnisse, die in Hinsicht auf die Unternehmensziele bessere operative oder strategische Entscheidungen ermöglichen. Dabei bieten wir vom Aufbau des Data Warehouses (DWH) über ETL bis hin zur Erstellung von Reports und Dashboards den vollständigen Prozess der Informationsgewinnung. Mit den statistischen Analysemethoden von Rapid-I decken wir zusätzliche Erkenntnisse und zukunftsbestimmende Faktoren auf. Kunden von Rapid-I sind europäische Branchenführer in Pharma und Chemie, Handel, Finanzdienstleistungen, Telekommunikation und IT sowie Produktion. Tätigkeiten: Selbständige Konzeption und Realisierung kundenspezifischer Lösungen Mitarbeit in europäischen und nationalen Forschungsprojekten Pflege, Weiterentwicklung und Optimierung der bestehenden Analysesoftware Analyse, Design, Entwicklung und Tests von Applikationen und Services Durchführung von Datenanalysen Projektentwicklungen intern sowie bei Kunden Support Das sollten Sie mitbringen: Einen relevanten Studienabschluss im IT-Bereich Erfahrungen im objektorientierten Design und der Implementierung Sehr gute Programmierkenntnisse in Java Kenntnisse im Bereich J2EE sind von Vorteil Umgang mit modernen Datenbanksystemen und Entwicklungswerkzeugen sind Ihnen geläufig Kenntnisse von RapidMiner und/oder Techniken des Data Mining bzw. der statistischen Datenanalyse sind vorteilhaft Wir erwarten darüber hinaus: Lernbereitschaft, Engagement und Teamfähigkeit Begeisterungsfähigkeit Kommunikationsstärke Lösungsorientiertes Denken Kundenorientierung Selbständiges und gewissenhaftes Arbeiten Sehr gute Deutsch- und gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift Wir bieten Ihnen spannende Aufgaben in einem begeisterten Team mit einer sehr angenehmen Arbeitsatmosphäre. Wir sind dabei jung und manchmal auch unkonventionell. Gleichzeitig möchten wir gemeinsam mit Ihnen Ihre Karriere in unserem expandierenden Unternehmen in einem dynamischen und innovativen Umfeld entwickeln. Sind Sie interessiert? Dann sollten wir uns kennen lernen! Senden Sie Ihre Bewerbung bevorzugt per an:

17 Technische Universität Dortmund Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis Sommersemester Grundbegriffe der Theoretischen Informatik Schwentick, Thomas Vorlesung 4 SWS Dienstag 10:15 12:00 wöchentlich HG II / HS 3 Donnerstag 12:15 14:00 wöchentlich HG II / HS 3 Die Grundbegriffe der theoretischen Informatik besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil beschäftigt sich mit formalen Sprachen. Im Mittelpunkt stehen die regulären und kontextfreien Sprachen. Beide Sprachklassen sind fundamental für die Syntax von Programmiersprachen. Grob gesagt, korrespondieren reguläre Sprachen zum Scannen eines Programmtextes, also der Zerlegung des Zeichenstroms in einzelne Strings. Die kontextfreien Sprachen entsprechen dem Parsen, also der strukturellen Analyse des Programmtextes. Reguläre Sprachen lassen sich durch reguläre Ausdrücke spezifizieren (grep!), diese können in Algorithmen transformiert werden, die sich (außer einem Positionszeiger) nur konstant viel Information merken müssen: endliche Automaten. Die Bedeutung von regulären Sprachen und insbesondere von endlichen Automaten reicht jedoch sehr viel weiter. Endliche Automaten spielen beispielsweise in der Hardware- und Software-Verifikation eine große Rolle, oft unter dem Namen "Transitionssysteme". Kontextfreie Sprachen können durch kontextfreie Grammatiken (oder auch Backus-Naur-Formen) spezifiziert werden und haben ebenfalls ein grundlegendes korrespondierendes Automatenmodell, die Automaten mit einem Pushdown-Speicher. Die Vorlesung gibt eine Einführung in die verschiedenen, jeweils äquivalenten Arten zur Beschreibung regulärer und kontextfreier Sprachen, untersucht Algorithmen zum Umgang mit solchen Sprachen, stellt ihre wichtigsten Eigenschaften dar, und betrachtet Anwendungen. Der zweite Teil der Vorlesung beschäftigt sich mit den wesentlichen Resultaten der Theorie von Algorithmen: dabei geht es vor allem um die beiden Fragen "was ist überhaupt algorithmisch berechenbar?" und "was ist "effizient algorithmisch berechenbar?". Die erste Frage führt zur Berechenbarkeitstheorie, die zweite zur Komplexitätstheorie. In der Berechenbarkeitstheorie wird zunächst der Begriff des "algorithmisch berechenbaren" geklärt. Sodann wird gezeigt, dass konkrete algorithmische Probleme, wie z.b.: "haben zwei gegebene Programme bei jeder Eingabe dieselbe Ausgabe?" nicht algorithmisch lösbar sind. Die Komplexitätstheorie klassifiziert die algorithmisch lösbaren Probleme nach ihrem Ressourcenverbrauch, insbesondere hinsichtlich Laufzeit und Speicherbedarf. Die berühmteste offene Frage (der theoretischen und vielleicht der gesamten Informatik) ist die nach dem Verhältnis der Probleme, die in polynomieller Zeit gelöst werden können (z.b.: testen, ob ein gegebener Graph zusammenhängend ist) und denen, für die ein Lösungskandidat in polynomieller Zeit überprüft werden kann (wie z.b. ob eine gegebene Menge von Jobs auf einer gegebenen Menge von Prozessoren in einer gegebenen Zeit bearbeitet werden kann). Die bisher unbewiesene Vermutung ist, dass es Probleme der zweiten Art gibt, die nicht zugleich von der ersten Art sind, also keine polynomielle Lösung haben (also: zu testen, ob eine Zuordnung von Jobs zu Prozessoren korrekt ist, ist einfach, aber selbst eine zu finden, ist schwierig). Typisch für die theoretische Informatik ist, dass sie Phänomene aus der Informatik mathematisch modelliert und sich dadurch die Möglichkeit schafft, Aussagen (über die Modelle) zu beweisen. Ein Beweis liefert (idealerweise) mindestens zweierlei: die Sicherheit, dass die Aussage gilt und eine präzise 17

18 Technische Universität Dortmund Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis Sommersemester 2012 Erklärung, warum sie gilt. Neben der reinen Darstellung von Fakten, soll in der Vorlesung insbesondere auch diese Denkweise vermittelt werden. Literatur Die Vorlesung orientiert sich stark an: E. Hopcroft, R. Motwani, J.D. Ullman, Einführung in die Automatentheorie, Formale Sprachen und Komplexitätstheorie. Pearson. Weitere empfehlenswerte Bücher: Schöning, U.: Theoretische Informatik - kurz gefasst. Spektrum Akademischer Verlag. Wegener, I.: Theoretische Informatik - eine algorithmenorientierte Einführung. Teubner. Im folgenden Buch werden wichtige Ideen der Vorlesung auf eine informellere Weise dargestellt, was für das Verständnis hilfreich sein kann, aber nicht den Inhalt der Vorlesung vollständig abdeckt. Wegener, I.(1996). Kompendium der Theoretischen Informatik - eine Ideensammlung. Teubner. Die angegebenen Bücher haben sich in den neueren Auflagen wenig geändert. Weitere Literaturhinweise erfolgen in der Vorlesung Übung zu Grundbegriffe der Theoretischen Informatik Schuster, Martin ; Schwentick, Thomas ; Zeume, Thomas Übung Montag 12:00 14:00 wöchentlich OH 14 / 104 Mittwoch 10:00 12:00 wöchentlich OH 14 / 104 Mittwoch 10:00 12:00 wöchentlich OH 14 / 304 Mittwoch 12:00 14:00 wöchentlich OH 14 / 104 Mittwoch 12:00 14:00 wöchentlich OH 14 / 304 Mittwoch 14:00 16:00 wöchentlich OH 16 / 205 Mittwoch 14:00 16:00 wöchentlich OH 14 / 304 Mittwoch 14:00 16:00 wöchentlich OH 14 / E23 Donnerstag 10:00 12:00 wöchentlich MSW 16 / E32 Donnerstag 10:00 12:00 wöchentlich OH 16 / 205 Donnerstag 14:00 16:00 wöchentlich MSW 16 / E29 Donnerstag 16:00 18:00 wöchentlich OH 16 / 205 Freitag 10:00 12:00 wöchentlich MSW 16 / E32 Freitag 10:00 12:00 wöchentlich OH 14 / 304 Freitag 12:00 14:00 wöchentlich OH 14 / 104 Freitag 12:00 14:00 wöchentlich OH 14 / Theoretische Informatik für Studierende der Angewandten Informatik Schwentick, Thomas Vorlesung 4 SWS Dienstag 10:15 12:00 wöchentlich HG II / HS 3 Donnerstag 12:15 14:00 wöchentlich HG II / HS 3 Die Vorlesung Theoretische Informatik für Studierende der Angewandten Informatik ist im SoSe 12 inhaltlich gleich mit Grundbegriffe der theoretischen Informatik. Sie besteht wie die GTI aus zwei Teilen. Der erste Teil beschäftigt 18

19 Technische Universität Dortmund Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis Sommersemester 2012 sich mit formalen Sprachen. Im Mittelpunkt stehen die regulären und kontextfreien Sprachen. Beide Sprachklassen sind fundamental für die Syntax von Programmiersprachen. Grob gesagt, korrespondieren reguläre Sprachen zum Scannen eines Programmtextes, also der Zerlegung des Zeichenstroms in einzelne Strings. Die kontextfreien Sprachen entsprechen dem Parsen, also der strukturellen Analyse des Programmtextes. Reguläre Sprachen lassen sich durch reguläre Ausdrücke spezifizieren (grep!), diese können in Algorithmen transformiert werden, die sich (außer einem Positionszeiger) nur konstant viel Information merken müssen: endliche Automaten. Die Bedeutung von regulären Sprachen und insbesondere von endlichen Automaten reicht jedoch sehr viel weiter. Endliche Automaten spielen beispielsweise in der Hardware- und Software-Verifikation eine große Rolle, oft unter dem Namen "Transitionssysteme". Kontextfreie Sprachen können durch kontextfreie Grammatiken (oder auch Backus-Naur-Formen) spezifiziert werden und haben ebenfalls ein grundlegendes korrespondierendes Automatenmodell, die Automaten mit einem Pushdown-Speicher. Die Vorlesung gibt eine Einführung in die verschiedenen, jeweils äquivalenten Arten zur Beschreibung regulärer und kontextfreier Sprachen, untersucht Algorithmen zum Umgang mit solchen Sprachen, stellt ihre wichtigsten Eigenschaften dar, und betrachtet Anwendungen. Der zweite Teil der Vorlesung beschäftigt sich mit den wesentlichen Resultaten der Theorie von Algorithmen: dabei geht es vor allem um die beiden Fragen "was ist überhaupt algorithmisch berechenbar?" und "was ist "effizient algorithmisch berechenbar?". Die erste Frage führt zur Berechenbarkeitstheorie, die zweite zur Komplexitätstheorie. In der Berechenbarkeitstheorie wird zunächst der Begriff des "algorithmisch berechenbaren" geklärt. Sodann wird gezeigt, dass konkrete algorithmische Probleme, wie z.b.: "haben zwei gegebene Programme bei jeder Eingabe dieselbe Ausgabe?" nicht algorithmisch lösbar sind. Die Komplexitätstheorie klassifiziert die algorithmisch lösbaren Probleme nach ihrem Ressourcenverbrauch, insbesondere hinsichtlich Laufzeit und Speicherbedarf. Die berühmteste offene Frage (der theoretischen und vielleicht der gesamten Informatik) ist die nach dem Verhältnis der Probleme, die in polynomieller Zeit gelöst werden können (z.b.: testen, ob ein gegebener Graph zusammenhängend ist) und denen, für die ein Lösungskandidat in polynomieller Zeit überprüft werden kann (wie z.b. ob eine gegebene Menge von Jobs auf einer gegebenen Menge von Prozessoren in einer gegebenen Zeit bearbeitet werden kann). Die bisher unbewiesene Vermutung ist, dass es Probleme der zweiten Art gibt, die nicht zugleich von der ersten Art sind, also keine polynomielle Lösung haben (also: zu testen, ob eine Zuordnung von Jobs zu Prozessoren korrekt ist, ist einfach, aber selbst eine zu finden, ist schwierig). Typisch für die theoretische Informatik ist, dass sie Phänomene aus der Informatik mathematisch modelliert und sich dadurch die Möglichkeit schafft, Aussagen (über die Modelle) zu beweisen. Ein Beweis liefert (idealerweise) mindestens zweierlei: die Sicherheit, dass die Aussage gilt und eine präzise Erklärung, warum sie gilt. Neben der reinen Darstellung von Fakten, soll in der Vorlesung insbesondere auch diese Denkweise vermittelt werden. Im Rahmen der Übungen und Tutorien wird spezifisch auf die Bedürfnisse der Studierenden der Angewandten Informatik eingegangen. Literatur Die Vorlesung orientiert sich stark an: E. Hopcroft, R. Motwani, J.D. Ullman, Einführung in die Automatentheorie, Formale Sprachen und Komplexitätstheorie. Pearson. Weitere empfehlenswerte Bücher: Schöning, U.: Theoretische Informatik - kurz gefasst. Spektrum Akademischer Verlag. Wegener, I.: Theoretische Informatik - eine algorithmenorientierte Einführung. Teubner. 19

20 Technische Universität Dortmund Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis Sommersemester 2012 Im folgenden Buch werden wichtige Ideen der Vorlesung auf eine informellere Weise dargestellt, was für das Verständnis hilfreich sein kann, aber nicht den Inhalt der Vorlesung vollständig abdeckt. Wegener, I.(1996). Kompendium der Theoretischen Informatik - eine Ideensammlung. Teubner. Die angegebenen Bücher haben sich in den neueren Auflagen wenig geändert. Weitere Literaturhinweise erfolgen in der Vorlesung Übung zu Theoretische Informatik für Studierende der Angewandten Informatik Schuster, Martin ; Zeume, Thomas Übung wird noch bekannt gegeben Effiziente Algorithmen Mutzel, Petra Wahlpflichtvorlesung 4 SWS Dienstag 10:15 12:00 wöchentlich OH 14 / E23 Donnerstag 12:15 14:00 wöchentlich OH 14 / E23 Es gibt kaum einen Bereich der Informatik, der ohne Algorithmen auskommt. Auch im Grundstudium der Informatik sind sie fest verankert: in DAP 2 werden viele grundlegende Algorithmen vorgestellt, davon viele effiziente Algorithmen. In GTI bzw. TIfAI werden Grenzen der Möglichkeit, solche effizienten Algorithmen zu entwickeln, ausgelotet und obwohl das Thema schon seit vielen Jahren intensiv behandelt wird, ist es immer noch sehr aktuell. Es gibt viele Gründe, sich für diese Vorlesung zu interessieren. Neben den offensichtlichen Vorteilen, welche die Kenntnis effizienter Algorithmen und vor allem Entwurfstechniken für effiziente Algorithmen mit sich bringt, kann man anführen, dass die Algorithmik, ein Teilgebiet der theoretischen Informatik, wegen ihrer immensen praktischen Bedeutung mit gutem Recht als eines der praktischsten Teilgebiete der theoretischen Informatik bezeichnet werden kann. Sie hat darum das Potenzial, manchem, der Theorie eher skeptisch begegnet, einen gelungenen Einstieg in ein großes und spannendes Forschungsgebiet zu bieten. Man kann Algorithmen auf verschiedene Arten systematisieren und darstellen. Im ersten Teil der Vorlesung werden wir uns mit effizienten Algorithmen im engeren Sinn beschäftigen und diskutieren Probleme, für die es deterministische Algorithmen gibt, die auch im Worst Case eine optimale Lösung in Polynomialzeit berechnen. Lässt sich ein Problem nicht so lösen, findet man häufig trotzdem im Worst Case in polynomieller Zeit Lösungen, die zwar nicht optimal sind, die aber eine optimale Lösung mit garantierter Mindestgüte approximieren. Solche Approximationsalgorithmen, sowohl deterministische als auch randomisierte, sind ebenfalls Gegenstand dieser Vorlesung. Findet man weder optimale Lösungen noch gute Approximationen in zufriedenstellender Zeit, kann man versuchen, heuristische Algorithmen zur Problemlösung einzusetzen. Neben diesen Heuristiken nehmen wir uns in der restlichen Zeit die Freiheit, ausgewählte Themen zu betrachten, die spannend und praktisch relevant sind, die zur Allgemeinbildung in der Informatik gehören und in anderen Vorlesungen vielleicht keine Erwähnung gefunden haben. 20

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