Wirtschaftsmagazin IHK Gießen Friedberg

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1 Die Unternehmer- Mitmachorganisation Wirtschaftsmagazin IHK Gießen Friedberg 10. Jahrgang Ein Q für den Service Für mehr Kundenfreundlichkeit in der Region Am Zug: Die Europäer haben die Wahl Im Zug: Mitmachlabor rollt übers Land Pro (Last-)Zug: Kosten für Transport senken

2 Auftakt Der Mensch im Mittelpunkt Julius Wagner Hauptgeschäftsführer DEHOGA Hessen e.v. Zur Vollkommenheit gehört, dass man sie nicht bemerkt, wohl aber vermisst, wenn sie nicht vorhanden ist. Jascha Heifetz. Während die Qualität der materiellen Ausstattung und Geschäftskonzepte immer weiter optimiert und umfassend durchdacht wurden, blieben die sog. weichen Faktoren insbesondere im Tourismus in Deutschland lange Zeit ein eher stiefmütterlich behandeltes Kind. Gutes Personal sei so schwer zu finden. Wer hat das nicht schon mehr als einmal gehört Viele Voraussetzungen spielen dabei eine Rolle für die Beurteilung dessen, was als gut empfunden wird. Eine dieser Voraussetzungen jedenfalls ist beeinflussbar die Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Und es gibt in der Tat Nachholbedarf. Die Initiative ServiceQualität Deutschland wurde ins Leben gerufen, um genau an dieser Stelle konzeptionell anzusetzen. Neben den betriebswirtschaftlichen Kalkulationen in der Restaurantküche, der Ausstattung der Bar oder der Gestaltung des Wellness-Bereichs geht es hier endlich um den Menschen und die persönliche Dienstleistungsbeziehung zum Gast. Die Verpflichtung eines Unternehmens zu Qualität lässt die Menschen stolz sein, dort zu arbeiten. Dies gilt auch für Prozessabläufe auf und hinter der Bühne. Den serviceorientierten Umgang mit Gästen zu steigern und zu vermitteln, ist das Ziel von ServiceQ. Diese soft skills sind erlernbar und können, ja müssen, sinnvollerweise in betriebliche Abläufe als feste Bestandteile integriert werden. Geht nicht, gibt s nicht! Qualität entwickelt sich in unserem Bewusstsein. Es ist ein Prozess, der sich langsam und Schritt für Schritt vollzieht. Diese Schritte wurden für das ServiceQ - Projekt konsequent entwickelt. Nun gilt es, mitzugehen und in den Betrieben für das Q im Service zu werben. Julius Wagner 6/2009 3

3 Inhalt 10 Wirtschaft und Politik 10 Deutsche KMUs im Internet Bedarfsumfrage läuft 12 Hannover Messe 2009 Die Region präsentiert sich auf dem Gemeinschaftsstand der IHKs, dem Verein Mitte Hessen und der Wirtschaftsförderung Wetterau 14 Wirtschaftsjunioren Wetterau Der richtige Umgang mit Auseinandersetzungen Die FrankfurtRheinMain (FRM) GmbH International Marketing of the Region blickt zurück auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr Mit Delegationsreisen, Messeteilnahme und Standortseminaren hat FRM die Werbetrommel für die Region FrankfurtRheinMain gerührt. Die positive Bilanz dazu: FRM begleitete 29 Ansiedlungen und führte über 200 Ansiedlungsgespräche. (Foto: FRM) Wirtschaftsjunioren Giessen-Vogelsberg Planungen für Kinderspielfest laufen auf Hochtouren IHK-Service 24 Neues aus Berlin und Brüssel 26 Jahresthema Mobilität ist Zukunft Fuhrparkmanagement Kosten senken und Leistung steigern 29 Sonderführung für IHK-Mitglieder Einblicke in die Landesgartenschau 2010 Bad Nauheim 29 Veränderungen im Handelsregister 30 Jubiläen Werbung in eigener Sache: Die regionalen Unternehmen des Gemeinschaftsstands auf der Hannovermesse präsentieren neue Produkte. Dr. Jörg Haus (li.) von der Hund GmbH aus Wetzlar erklärt einem Messebesucher ein Luftverschmutzungsmessgerät. (Foto: wfg) Veranstaltungskalender 33 Veranstaltungskalender International 33 Im Gespräch mit Vollversammlungsmitgliedern Claudia Claussen von Claussen GmbH Grüne Dekoration, Nieder-Wöllstadt/Friedberg 34 IHK Arbeitsgemeinschaft Hessen Die Entscheidung über die Freigrenze bei der Zinsschranke fällt im Sommer Den Austausch und die Zusammenarbeit im Tourismus zu verbessern war das Ziel der Tourismusbörse Laubach. Uta Nebe von der Vogelsberg Touristik und IHK-Geschäftsführer Dr. Frank Wendzinski sind mit der Resonanz sehr zufrieden. (Foto: bm/www.vogelsberg-netz.de) 4 6/2009 Geschäftsfeldnavigator: Standortpolitik Starthilfe/Unternehmensförderung

4 Inhalt Nachrichten aus der Region 40 Autohaus Klee in Wölfersheim 25-jähriges Betriebsjubiläum und es läuft weiter gut 41 Mesocosm GmbH in Neu-Ulrichstein Die größte Teichforschungsanlage Europas ist in unserer Region 44 Sparkasse Gießen und Wetzlar Fusion im Versicherungsgeschäft bündelt die Kräfte 45 Tourismusbörse im Vogelsberg 51 Sparkasse Oberhessen bilanziert Wie lief das Jahr 2008, was bringt die Zukunft? 54 Notizen aus der Region Lebensart 58 Siegrid Torff Malerin aus Friedberg stellt in Frankfurter Galerie aus 60 Lesestoff für Bücherwürmer Aufmacher/Titel 6 Zufriedene Gäste kommen wieder. Für einen (noch) besseren Service, bietet die Initiative ServiceQualität Deutschland ein branchenübergreifendendes Qualitätssiegel an. Seit Januar 2009 macht Hessen mit. Titelseite: Gut(gelaunt)er und freundlicher Service kommt an. (Foto: jbi) Bildnachweis: Am Zug: Gerd Altmann/pixelio Pro Zug: jbi Beilagenhinweis Dieser Ausgabe sind Beilagen der KFW Bankengruppe, Frankfurt zugefügt! Wir bitten um freundliche Beachtung! Aus- und Weiterbildung Innovation/Umwelt International Recht und Steuern 6/2009 5

5 Aufmacher Gibt es die Servicewüste Deutschland? Die Aussage, dass die Servicequalität in unserem Land sehr zu wünschen übrig lässt, erntet noch viel zu oft ein zustimmendes Nicken. Die Kundenfreundlichkeit im eigenen Unternehmen zu steigern, und zwar von innen heraus, verspricht die Initiative Service- Qualität Deutschland, kurz: ServiceQ. Seit Januar 2009 macht Hessen mit. Das Ziel lautet, die Dienstleistungsqualität im Reiseland Deutschland flächendeckend zu sichern und auszubauen. Der Begriff Servicewüste Deutschland ist vielen geläufig. Sucht man im Internet nach dem Ursprung dieser Zustandsbeschreibung, stößt man auf einige Seiten und Blogs mit Erfahrungsberichten über die unfreundliche Behandlung am Kunden. Überwiegend trifft die Schelte die Branchen des Einzelhandels, der Gastronomie und Hotellerie. Andere Webnutzer berichten, dass sich die Kundenfreundlichkeit in den vergangenen Jahren gesteigert hat. Auch der Kundenmonitor Deutschland sieht generell eine positive Entwicklung im Bereich der Dienstleistungen wenn auch im Jahr 2008 mit einem Abwärtstrend. Die Wahrheit wird wohl dazwischen liegen. Oberflächlich betrachtet hinterlässt das Thema noch zu häufig einen gefühlten Mangel an Servicequalität. Das lässt sich ändern! Das Q für den Service Mit Freundlichkeit und Kompetenz kommt der Kunde gerne wieder. (Foto: Vogelsberg Touristik) Der Funke der Idee für die Initiative ServiceQualität Deutschland kommt aus der Schweiz, berichtet Sven Wolf, der Projektkoordinator für Hessen. Dieser sei zunächst auf die Bundesländer Baden-Württemberg und Bayern übergesprungen. Mittlerweile machen bis auf eine Ausnahme alle deutschen Bundesländer mit. Die Federführung von ServiceQ in Hessen hat der Hessische Tourismusverband e.v. übernommen. Partner sind die Industrie- und Handelskammer (IHK) Arbeitsgemeinschaft Hessen, der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband e.v. (DEHOGA) Hessen, der Hessische Heilbäderverband und die HA Hessen Agentur GmbH. Die Dachmarke ServiceQualität Deutschland ist ein dreistufiges innerbetriebliches Qualitätsmanagementsystem, mit dessen Hilfe besonders mittelständische und kleine Betriebe die Qualität ihrer Dienstleistungen verbessern können. Davon sind die Initiatoren überzeugt. Das angestrebte Zertifikat soll nicht nur als ein weiteres Siegel verstanden werden. Vielmehr sei es das erste Qualitätsmerkmal, das die Dienstleistungsqualität unter dem Aspekt im Mittelpunkt der Mensch berücksichtigt. Jedes Unternehmen kann dabei eine individuell zugeschnittene und leicht umzusetzende Servicestrategie entwickeln. Vorgesehen ist eine weitgehende Flexibilität bei der Umsetzung für die einzelnen Dienstleister. Angesprochen sind besonders sind besonders Beher- 6 6/2009

6 Aufmacher bergungs- und Gastronomiebetriebe, der Einzelhandel sowie sowie weitere Dienstleistungen, beispielsweise aus der Reiseverkehrsbranche. Aber auch Kurverwaltungen, Handwerksbetriebe oder Kultureinrichtungen sollten nicht außen vor bleiben. Sie alle können sich an den Schulungen und der anschließenden Zertifizierung beteiligen. In den branchenübergreifenden Seminaren werden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern unterschiedliche Sichtweisen vermittelt. Das fördert die Kooperation zwischen einzelnen Unternehmen aus gleichen oder anderen Bereichen. Um Kleinstbetrieben das Erlangen des Qualitätssiegels Stufe I zu erleichtern, sind spezielle Regelungen vorgesehen. Oft sind es Kleinigkeiten, die dem Gast eine nachhaltige Erinnerung bescheren. (Foto: jbi) Service gleich Unterwürfigkeit? Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes arbeiteten im letzten Jahr über 12 Millionen Menschen im Wirtschaftsbereich Öffentliche und private Dienstleister und zehn Millionen Menschen in der Sparte Handel, Gastgewerbe und Verkehr. Über diesen Zahlen liegt kein anderer Wirtschaftsbereich. In Hessen sieht die Verteilung ähnlich aus, wobei der Anteil des produzierenden Gewerbes etwas über dem von Handel, Gastgewerbe und Verkehr liegt. Glaubt man der Aussage, dass Deutschland eine Servicewüste ist, leisten viele dieser Arbeitnehmer gegenüber den Kunden einen schlechten Dienst. Woher kommt dieser Unwille, den der ehemalige Bundeswirtschaftsminister Günther Rexroth mit dem Ausspruch "Wenn ein Deutscher eine Maschine bedient, dann leuchten seine Augen. Wenn er einen Menschen bedienen soll, dann sträuben sich ihm die Haare" (Quelle: beschreibt? Wird der Dienst am Kunden zu häufig mit der Aufgabe der eigenen Freiheit gleich gesetzt? Sieht man die Aufgabe nicht im Sinne von sich/etwas aufgeben, sondern als Mission/Auftrag, einem anderen das Leben zu erleichtern oder verschönern, kann das das Gefühl von Unterwürfigkeit nehmen. Von innen heraus optimieren Qualität im Dienstleistungsbereich optimieren und sichern muss sich nach Überzeugung der ServiceQ-Verantwortlichen von innen heraus dynamisch entwickeln. Heike Hollwitz erläutert hessenweit auf Informationsveranstaltungen, wie Servicequalität aktiv gelebt werden kann. Ursprünglich war sie in der Gastronomie tätig, danach im Tourismusverband, wo die Sterneverleihung zu ihren Aufgaben zählte. Vor drei Jahren hat sie sich selbständig gemacht, führt Seminare und Zertifizierungen wie ServiceQ durch. Zudem testet sie anonym die Serviceleistungen eines Auftraggebers und erlebt dabei so manches Desaster wie die Antwort bei einer telefonischen Reservierung: Für die Belegung ist meine Frau zuständig und die ist grad nicht da. Können Sie später noch mal anrufen? Aber es gibt auch Highlights wie die Möglichkeit, das Anmeldeformular am nächsten Tag ausfüllen zu dürfen, wenn man von der Anfahrt abgeschlagen, mit Schirm und Koffer beladen erst am späten Abend an der Rezeption steht. Oder das Frühstücksei am Morgen, das mit einem Smiley verziert ist. Oft sind es Kleinigkeiten, die einen guten Service ausmachen, weiß sie. Jeder Unternehmer bekommt mit der Zeit blinde Flecken für seinen Betrieb. Hier setzt die Stufe I der insgesamt drei Etappen zur Auszeichnung von ServiceQ an. Mit Hilfe von Bewertungsbögen werden in einem Workshop die eigenen Betriebsabläufe analysiert und zwar aus Gäste-/Kundensicht. Daraus wird eine Verbesserungsstrategie zum schnellen Einsatz im Unternehmen entwickelt. Für die Zertifizierung in der Stufe I lässt sich zunächst mindestens eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter in einem 1,5-tägigen Seminar zum Qualitäts-Coach ausbilden. Danach ist dieser Coach befugt, die Grundsätze für einen Qualitätsbetrieb im Unternehmen umzusetzen. Die Durchführung der Maßnahmen wird an eine Prüfstelle gemeldet. Diese wiederum vergibt das erste Gütesiegel, das drei Jahre gültig ist. Kontrolliert wird die Einhaltung des Maßnahmenplans jährlich. War Stufe I noch eine Eigenanalyse beinhaltet Stufe II eine objektive Beurteilung der Abläufe im Unternehmen von außen durch Mitarbeiter-, Gäste- 6/2009 7

7 Aufmacher Im April wurde es dann konkret: An dem 1,5-tägigen Seminar nahmen 14 Führungskräfte und Mitarbeiter von vier Tourist-Service-Stellen in der Region Vogelsberg sowie alle Abteilungen im Eigenbetrieb Staatsbad Bad Salzhausen teil, die sich dem Thema Qualität stellen wollen. Künftig will man in Bad Salzhausen, in Schotten, in Lauterbach und im Büro der Region Vogelsberg Touristik GmbH die Dienstleistung und damit sozusagen den Faktor Mensch im Betrieb mit der Gästebrille unter die Lupe nehmen. Kreis Gießen macht mit Jetzt sind sie ServiceCoach (von links nach rechts): Uta Nebe, Ralph Koster, Ute Hornung- Paukner, Anette Stroh, Birgit Wilhelm, Susanne Fischer, Olga Pliev, Franziska Gummy, Irmi Roth, Petra Schwing-Döring, Rebecca Hartmann, Bettina Eckhardt, Corinna Schmidt, Martin Nagorr und ganz rechts die Trainerin Heike Hollwitz. (Foto: Vogelsberg Touristik) und Führungskräftebefragungen sowie Mystery Checks. Die Zertifizierung in Stufe III baut auf Qualitätsmanagementsysteme wie beispielsweise ISO, EFQM, EMAS oder KTQ auf. Mancher mag fragen: Warum noch eine Zertifizierung gibt es nicht schon genug? In der Tat wird im Tourismus viel mit Klassifizierungen und Qualitätssiegeln gearbeitet. Meist werden dabei nur die wenn auch wichtigen Ausstattungs-Standards für die Kunden bewertet. ServiceQ dagegen setzt Landrat Willi Marx verspricht den jedem teilnehmenden Unternehmen seines Landkreis einen Zuschuss. (Foto: jbi) den Mensch in den Mittelpunkt, den Kunden wie auch den Mitarbeiter. Ein unzufriedener Mitarbeiter wird weniger am Wohl des Gastes interessiert sein wie ein zufriedener. Und ein zufriedener Gast kommt gerne wieder oder empfiehlt weiter. Coachs im Vogelsberg Zur ersten der kostenfreien Informationsveranstaltungen ServiceQ im Bezirk der IHK Gießen Friedberg hatte die Region Vogelsberg Touristik GmbH zusammen mit der IHK und dem DeHoGa Mittelhessen im März eingeladen. Mit gut 30 Teilnehmern war der Raum im Landhotel Appel voll, freut sich Uta Nebe, Geschäftsführerin der Region Vogelsberg Touristik GmbH, über die gute Resonanz. Vor allem Inhaber von Gastronomiebetrieben und die Leiter von Tourist-Informationsstellen im westlichen Vogelsberg nutzten die ortsnahe Veranstaltung in Schotten-Betzenrod, um sich darüber zu informieren, wie ServiceQ funktioniert, was vom Betrieb gefordert wird und was es bringen kann. Vor dieser Erfahrung steht noch der ein oder andere Hotelier, Gastronom und Dienstleister, der an der Informationsveranstaltung für ServiceQualität Deutschland im Mai in den Räumen der IHK Gießen Friedberg teilgenommen hatte. Über 30 an mehr Serviceleistung interessierte Personen kamen zur ersten Orientierung zusammen. Wie bereits im Vogelsberg erläuterte Trainerin Hollwitz die einzelnen Stufen der Zertifizierung und beantwortete die Fragen der Teilnehmer. So bietet ServiceQ in Hessen zwar einige Termine zur Ausbildung zum Service- Coach an. Aber gerade jetzt zu Beginn der Sommersaison sei die Zeit in der Gastronomie besonders knapp. Könne man auch in einer Veranstaltung einer anderen Region teilnehmen? Das ist generell möglich, informierte Hollwitz. Aber es ist zu überlegen, gab die Gabriele Gotthardt, Leiterin der Gießener Wirtschaftsförderung, zu bedenken, Wichtig für den Erfolg des Qualitätssiegels ist, dass sich die Beteiligten einer Branche kennen, um sich gegenseitig zu unterstützen. Da hilft ein gemeinsamer Workshop in der Region. Mit dabei bei der Veranstaltung war Landrat Willi Marx. Er hatte für die Anwesenden noch eine besondere Nachricht: Jedes Unternehmen des Landkreis Gießen erhält einmalig für die Ausbildung zum AusbildungsCoach einen Zuschuss von 100 Euro. 8 6/2009

8 Aufmacher Besser als gut werden Klaus Gütlich ist Inhaber der Restaurants und Hotels Alte Klostermühle in Lich-Kloster Arnsburg und Nauheimer Mühle in Wetzlar. Er ist überzeugt davon, dass das Einführen des Qualitätssiegels ServiceQ eine Bestätigung des Standes bedeuten wird. Seinem Ziel ist er einen Schritt näher gekommen: Wir wollen besser als gut werden. Und wir wollen in Hessen der erste SQ- Betrieb mit Stufe III sein. Sohn Stefan, der die Küche in Lich leitet, bekräftigt: Es ist der Weg zum Perfektionismus. Kürzlich haben sie in einem Inhouse-Seminar die Stufe I in Angriff genommen. Klaus und Stefan Gütlich, Geschäftsführer Peter Schönberg und elf Mitarbeiter aus den Bereichen Büro, Küche, Service und Houskeeping können nun als ausgebildete QualtiätsCoachs die Schulungsinhalte der übrigen Belegschaft vermitteln. Service wurde bei uns schon immer groß geschrieben, sagt Klaus Gütlich, der selbst ausgebildeter Koch ist. Was bislang gefehlt habe, sei die entsprechende Dokumentation. Ist man als Betriebsblinder wirklich in der Lage, in dem Seminar zu Stufe I sein Unternehmen objektiv kritisch zu betrachten? Ja, antwortet Stefan Gütlich überzeugt. Im Rollenspiel und mit bewussten Überlegungen sieht man schon die Mankos aus Kundensicht. Ganz blind war man ja auch zuvor nicht. Aber das Seminar hat uns noch bewusster vor Augen geführt, was ein Gast im ersten Moment bei der Ankunft wahrnimmt und gezeigt, wo Verbesserungen nötig sind. Das Fazit von Gütlichs Vater wie Sohn und des Geschäftsführers Schönberg: Das Seminar war keine einzige vergeudete Minute, ServiceQ ist absolut empfehlenswert. Die IHK Gießen Friedberg unterstützt die Initiative ServiceQ in der Überzeugung, dass die Region bei konsequenter Umsetzung nur Pluspunkte bei ihren Gästen sammeln kann. Bei Interesse am Thema nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf. Iris Jakob Gabriele Gotthardt (2.v.re.), Wirtschaftsförderin des Landkreis Gießen, und Jessica Volke von der IHK Gießen-Friedberg mit Teilnehmerinnen der Informationsveranstaltung. (Foto: jbi) Sieben der 14 ServiceCoachs des Gastro-Betriebs Alte Klostermühle in Lich-Kloster Arnsburg: Stefan Gütlich (li.), Inhaber Klaus Gütlich (Mitte), und Geschäftsführer Peter Schönberg mit ihren Mitarbeitern. (Foto: jbi) i Kontakt Jessica Volke IHK Gießen Friedberg Tel.: 06031/ i Kontakt/Online Sven Wolf Projektleiter Tel.: 0162/ Internet: 6/2009 9

9 Wirtschaft und Politik Wirtschaftsjunioren Wetterau informieren zum Thema Wirtschaftsmediation Streiten ohne Gericht Der Volksmund besagt: In jeder guten Beziehung wird auch mal gestritten!. So verhält es sich auch in Unternehmen. Ob Haftungsfälle, Gesellschafterauseinandersetzungen, Streitigkeiten bezüglich der Unternehmensnachfolge oder Auseinandersetzungen zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat, oft scheint eine Streitsituation festgefahren und ohne gerichtliche Auseinandersetzung kaum zu lösen. In diesem Zusammenhang ist der Begriff Wirtschaftsmediation derzeit in aller Munde. Dabei handelt es sich um ein außergerichtliches Konfliktbearbeitungsverfahren, bei dem die gegnerischen Parteien, Medianten genannt, mit Unterstützung eines neutralen Dritten, dem Mediator, eigenverantwortlich eine Lösung für ihr Problem erarbeiten. Um über diese Kosten sparende, alternative Form der Streitbeilegung zu informieren, luden die Wirtschaftsjunioren (WJ) Wetterau kürzlich ins Teichhaus nach Bad Nauheim ein. Prozessanwältin und Wirtschaftsmediatorin Dr. Elisabeth Schütze (FPS Rechtsanwälte & Notare, Frankfurt a. M.) erläuterte die Schritte eines Mediationsverfahren, für wen und was sich Mediation eignet und welche Vor- und Nachteile sie mit sich bringt. Mit interaktivem Rollenspiel, das die Teilnehmer in Streitsituationen versetzte, machte Schütze klar, dass Mediation nur einer von vielen Wegen und sicher kein Allheilmittel ist. Es führt in vielen Konflikten schnell zu einer flexiblen und nachhaltigen Lösung. Darüber hinaus hilft das Mediationsverfahren, dass sich zerstrittene Parteien zumindest wieder zuhören. Es bewegt die Gegner dazu, sich in die Lage des anderen zu versetzen und gemeinsam Kompromisse zu finden. Vorstandsmitglied Christian Engel bedankt sich bei Referentin Dr. Elisabeth Schütze für ihre Ausführungen zum Thema Wirtschaftsmediation. (Foto: WJ-W) Das wichtigste Grundprinzip ist sicher das der Freiwilligkeit und Eigenverantwortlichkeit. Die Konfliktparteien müssen die Mediation wollen und sind grundsätzlich frei in der Gestaltung der Lösungsfindung. Der Mediator gibt lediglich den Rahmen des Verfahrens vor. Er dient als Schlichter und Mittelsmann zwischen den Parteien und sorgt dafür, dass eine angemessene Diskussion möglich ist, in der die gemeinsam erarbeiteten Argumente rational bewertet und abgewogen werden. Dabei gilt völlige, vertraglich gesicherte Transparenz und Offenlegung der erarbeiteten Sachverhalte sowie Neutralität des Mediators. Gut für eine einheitliche Vertrauensbasis ohne gegenseitiges Misstrauen. Am Ende eines Mediationsverfahrens steht meist nicht nur eine rechtsverbindliche Lösung mit einer Win-Win- Situation beider Parteien. Es bringt zudem Verständnis für den Gegner und macht greifbar, was ihn bewegt. So ist einer der schönsten Neben effekte einer Mediation, wie Schütze aus Erfahrung zu berichten wusste, dass sich das Verhalten der Medianten untereinander, von ursprünglich verfeindet und mitunter bissig, im Laufe des Verfahrens oft in einen nachhaltig freundlichen Umgang wandelt. Dieser positive Effekt wäre vor Gericht sicher nicht zu erzielen, wo stets ein Dritter die Entscheidung trifft. Im Anschluss an den Vortrag nutzten die WJ die Gelegenheit zum geselligen Verweilen, dem sich auch die Referentin gerne anschloss. Hier hatten die Teilnehmer noch einmal die Möglichkeit zum persönlichen Erfahrungsaustausch und konnten mit der erfahrenen Mediatorin näher ins Gespräch treten /2009

10 Wirtschaft und Politik i Kontakt/Online Axel Steinbeiß Geschäftsführer der WJ Wetterau c/o IHK Gießen Friedberg Tel.: 06031/ Internet: Die nächsten regionalen Veranstaltungstermine Juni 2009, Uhr Seminar Golfen im Golfpark am Löwenhof 25. August 2009, Uhr Besuch der ovag Energie AG 8. September 2009, Uhr Podiumsdiskussion zum Thema Bundestagswahl Änderungen vorbehalten Aktuelle Informationen unter Wirtschaftsjunioren packen wieder an weitere Helfer gesucht Kinderaugen sollen leuchten Kinder spielen für Kinder Auch in diesem Jahr möchten wir Kinderaugen leuchten sehen! sagen die Wirtschaftsjunioren (WJ) Giessen-Vogelsberg. Die Planung und Organisation des zweiten Kinderspielfestes im Katharinenviertel von Gießen mit Unterstützung der WJ des Netzwerkes Rhein Main läuft auf Hochtouren. Das Kinderspielfest findet am 11. Juni 2007 in der Zeit von bis Uhr erneut statt unter dem Motto Kinder spielen für Kinder. Wieder kommt der Erlös des Tages dem Kinderheim ZOAR zugute. Im letzten Jahr konnte ein Erlös von über Euro zugunsten des Kinderheim Zoar in Hüttenberg Rechtenbach erzielt werden. Der Gesamterlös aus dem Kinderspielfest wurde für die Gestaltung und Renovierung des Spielplatzes des Kinderheims ZOAR in Rechtenbach verwendet. 63 Kinder und Jugendliche werden in der pädagogischen Einrichtung in ambulanten, teilstationären und vollstationären Maßnahmen betreut und gefördert. Die Spielgeräte wurden gemeinsam mit der Heimleitung ausgesucht und bieten für jede Altersgruppe der in ZOAR untergebrachten Kinder eine Spielmöglichkeit. Darunter befinden sich ein Irrgarten, Reifenschwingturm, Klettergerüst, Spielhaus, Sitzgruppe, Gruppenwippe und ein Geschicklichkeitsspiel. Mit Hilfe und Unterstützung des THW Gießen wurde in diesem Mai mit den Vorbereitungen für den Aufbau der Spielgeräte begonnen. Sigrid Zlydnik, pädagogische Leiterin des Kinderheimes Zoar bedankte sich bei den Organisatoren und Helfern: Seit 28 Jahren bin ich in der Heimerziehung tätig, aber das war das größte Ereignis in meiner Laufbahn und für Zoar. Das Engagement der Organisatoren war unermüdlich. Die Unterstützung von den WJ des Netzwerkes Rhein Main, zahlreiche Vereine, Gruppen und Sponsoren, sowie die Freiwillige Feuerwehr, das THW und die Polizei trugen mit zum erfolgreichen Gelingen bei. Auch in diesem Jahr können Kinderherzen höher schlagen und einen unvergesslichen Tag mit viel Spaß und Spiel erleben. Attraktionen wie Kinderkarussell, Kinderschminken. Hüpfburg, Speedflipper, Klettberg, Wurfspiele, Geschicklichkeitsspiele, Tombola sowie ein buntes Bühnenprogramm mit Musik, Liedermacher, Clown und Zauberer erwarten die Kinder und Eltern an diesem Tag. An dieser Stelle möchten wir die Gelegenheit nutzen, weitere freiwillige Helfer zu gewinnen, denn nur mit ganz viel Unterstützung Spiel, Spaß und Unterhaltung verspricht auch das zweite Kinderspielfest der WJ Giessen- Vogelsberg. (Foto: WJ-GiVb) 6/

11 Wirtschaft und Politik und Engagement ist ein solches Fest zu bewerkstelligen, so das Organisationsteam der WJ. Bei Interesse die WJ zu unterstützen, sei es als freiwillige Helfer oder Sponsor (Geld-, Sach- oder Lebensmittelspenden), möge man sich melden. i Kontakt/Online Geschäftsführung: Jochen Ferchland Wirtschaftsjunioren Giessen-Vogelsberg e.v. bei der IHK Gießen Friedberg Tel.: 06031/ Internet: Terminkalender 4. Juni 2009, Uhr, Hotel Köhler WJ-Treff: Das erfolgreiche Unternehmen 19. Juni, Uhr, Ostheim/Rhön Betriebsbesichtigung BIONADE erfrischend anders! 27. Juni, 9.00 Uhr, Außerhalb 24, Schotten 5. Vogelsberger Outdoor Day 2. Juli 2009, Uhr, Hotel Köhler WJ-Treff: Telefonieren Tor zu Erfolg oder Misserfolg 9. Juli 2009, Uhr, IHK-Gebäude WJ-Interessentenabend Die WJ stellt sich vor 11. Juli, bis Uhr, Katharinenviertel Gießen Kinderspielfest Familienbewusste Personalpolitik bleibt auf der Agenda Die IHK-Redaktion fragte Prof. Dr. Renate Köcher, Geschäftsführerin des Instituts für Demoskopie Allensbach, wie es in der Krise um die Bemühungen der Wirtschaft steht, für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf Sorge zu treffen. W IHK-Redaktion: Das Institut für Demoskopie Allensbach hat zum dritten Mal Unternehmens- und Personalverantwortliche zum Thema familienbewusste Personalpolitik und Elterngeld befragt. Was sind die zentralen Aussagen? W Renate Köcher: Ein Teil der Unternehmen ist zurzeit natürlich stark mit der Bewältigung der Krise beschäftigt. Dadurch treten andere Themen teilweise zurück. Die überwältigende Mehrheit der Unternehmen lässt jedoch keinen Zweifel, dass familienbewusste Personalpolitik für sie auf der Agenda bleibt. W IHK-Redaktion: Wie erklären Sie sich das? W Renate Köcher: Zum einen akzeptieren zwei Drittel der Unternehmen eine Mitverantwortung, ihren Beschäftigten die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erleichtern und damit auch die Entscheidung für Kinder. Zum anderen gehen gerade die größeren Unternehmen davon aus, dass Familienfreundlichkeit Vorteile bei der Rekrutierung von qualifizierten Nachwuchskräften bringt. Dieser Aspekt hat deswegen großes Gewicht, weil trotz der Wirtschaftskrise zurzeit immer noch 29 Prozent der befragten Unternehmen von Problemen berichten, qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden. W IHK-Redaktion: Fast Dreiviertel aller Befragten sind davon überzeugt, dass Unternehmen von einer familienbewussten Personalpolitik betriebswirtschaftlich profitieren. Ist Familienfreundlichkeit in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft angekommen? W Renate Köcher: Die gesellschaftlichen Diskussionen, aber auch der in den letzten Jahren deutlich verschärfte Wettbewerb um qualifizierte Kräfte haben hier noch einmal einen Schub gebracht. Das hat in vielen Unternehmen beispielsweise die Arbeitszeitregelungen verändert oder auch die Bereitschaft zur Organisation oder Mitfinanzierung von Kinderbetreuungsmöglichkeiten. W IHK-Redaktion: Das Elterngeld wird heute von 84 Prozent der Unternehmens- und Personalverantwortlichen befürwortet. Wie bewerten Sie das? W Renate Köcher: In den Führungsetagen wird das Elterngeld als gute Hilfe für junge Eltern gesehen, genauso wie in der Gesamtbevölkerung. Für die Unternehmensverant /2009

12 Wirtschaft und Politik wortlichen waren die Einführung des Elterngelds und die damit verbundenen Debatten zudem wichtige Anstöße, sich auch im Unternehmen intensiver mit den Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu beschäftigen. W IHK-Redaktion: Auch die Elternzeit für Väter wird immer positiver beurteilt. Findet hier ein Bewusstseinswandel statt? W Renate Köcher: Kurz vor der Einführung des Elterngelds Anfang 2006 lehnten noch 44 Prozent der Unternehmen die Elternzeit von Vätern ab. Inzwischen hat sich das Meinungsbild völlig gedreht: Zwei Drittel halten die Vätermonate für eine gute Sache, nur noch 23 Prozent äußern sich kritisch. Viele Personalverantwortliche berichten auch über mehr Verständnis von Vorgesetzten sowie von Kolleginnen und Kollegen gegenüber Vätern, die in Elternzeit gehen. Hier gibt es einen merklichen Bewusstseinswandel. W IHK-Redaktion: Die Zahl der Väter, die Teilzeit arbeiten möchten, steigt. Wie sehen das die Personalverantwortlichen? W Renate Köcher: Zunehmend positiver. Begrüßten 2006 gut 59 Prozent der Personalverantwortlichen es, wenn junge Väter ihre Arbeitszeit zugunsten der Kinderbetreuung vorübergehend reduzierten, sind es heute 71 Prozent. Eine solche temporäre Teilzeit stellt die Unternehmen auch häufig weniger vor Probleme, als ein, wenn auch vorübergehendes, völliges Ausscheiden von Vätern oder Müttern. W IHK-Redaktion: Im Vergleich zu den Umfrageergebnissen 2006 und 2008: Ist die deutsche Wirtschaft familienfreundlicher geworden? W Renate Köcher: Ja. Die verbreiteten Bemühungen um mehr Familienfreundlichkeit werden deutlich sichtbar. Prof. Dr. Renate Köcher i Kontakt Kerstin Skork ergo Unternehmenskommunikation GmbH & Co. KG (GPRA) Jägerstraße Berlin Tel.: 030/ Familienfreundlichkeit trotzt der Krise Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bleibt auch in der Wirtschaftskrise ein wichtiges Thema bei Unternehmensverantwortlichen, lautet das Ergebnis einer repräsentativen Befragung des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Bundesfamilienministeriums. Diese wurde am Unternehmenstag, der zentralen Veranstaltung des Unternehmensnetzwerks Erfolgsfaktor Familie, am 6. Mai in Berlin vorgestellt. Mehr als 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer informierten sich über Themen wie Familienfreundlichkeit in der Wirtschaftskrise, neue Väter sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Immer mehr Unternehmen engagieren sich für Familienfreundlichkeit und sie profitieren davon, sagte Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen. Zwar habe die Krise Auswirkungen auf das Thema, jedoch bleibe der hohe Stellenwert bestehen. Der neue DIHK-Präsident, Hans Heinrich Driftmann, bekräftigte, dass die Kooperation mit dem Bundesfamilienministerium für eine familienbewusste Arbeitswelt fortgeführt wird: Damit zeigen wir, dass sich Familienfreundlichkeit zu einem Markenzeichen der deutschen Wirtschaft entwickelt und das ist wichtig gerade für die Zeit nach der Krise, so Driftmann. So sehen es auch die vom Institut Allensbach befragten Unternehmen: 68 Prozent erwarten, dass die schwierige konjunkturelle Entwicklung keinen längerfristigen Einfluss auf die Bedeutung von Familienfreundlichkeit haben wird. Die Mehrzahl der Großbetriebe (66 Prozent) geht davon aus, dass familienfreundliche Maßnahmen zukünftig sogar an Bedeutung bei der Suche nach qualifiziertem Personal gewinnen werden. Die Befragung brachte auch zum Vorschein, dass trotz der Krise derzeit fast 29 Prozent aller Unternehmen Schwierigkeiten haben, geeignetes Personal zu finden. Weitere Informationen über das Netzwerkbüro Erfolgsfaktor Familie, Sophie Geisel, Kerstin Skork. 6/

13 IHK-Service Fuhrparkmanagement Kostenfresser auf dem Prüfstand! Zwar haben viele Unternehmen die gängigen Möglichkeiten der Kostensenkung und Leistungssteigerung weitgehend ausgeschöpft. Doch gerade in der gegenwärtigen Wirtschaftskrise ist systematisch auszuloten, ob noch Potenziale zu heben sind. Seit die Dieselkosten im vergangenen Jahr explodierten und damit im Güterkraftverkehr zum Kostenfaktor eins avancierten, erfuhren Öko-Trainings einen Boom. Nach solchen Schulungen können qualifizierte Fahrer bis zu 25 Prozent weniger Schäden verursachen und Einsparungen bis zu 4000 Euro pro Einheit und Jahr im Bereich Betriebskosten erzielen. Wer den Kraftstoffkonsum eines 40-t-Zuges beispielsweise von 34 auf 32 Liter je 100 Kilometer senkt, verbraucht im Fernverkehr bei einer Jahresfahrleistung von Kilometern statt nur Liter Diesel spart also pro Zug und Jahr 2800 Liter Sprit. Bei einer Flotte von 30 Zügen sind das jährlich immerhin Liter oder etwa Euro, wenn man einen Literpreis von 80 Cents ohne Mehrwertsteuer unterstellt. Ökonomisch fahren spart CO 2 Lebensdauer der Reifen von auf Kilometer erhöhen und den Verbrauch um 1,5 Liter je 100 Kilometer reduzieren konnte. Schon bei einem im Fernverkehr eingesetzten Zug erreichte er damit eine Kraftstoffeinsparung von Litern. Die Folgekosten im Blick haben Mit strategischen Maßnahmen, behaupten Unternehmensberater, lassen sich die Kosten bisweilen noch stärker reduzieren als mit den operativen Maßnahmen. Schon die Planung der Fahrzeugkapazitäten berge attraktive Sparpotenziale. Deswegen praktizieren Unternehmen mit eigenem Fuhrpark manchmal die Strategie: Die rentablen Routen fahren sie mit eigenem Equipment, die weniger rentablen Touren bekommen die Subunternehmer. Doch seit die Aufträge wegbrechen, Denn wer weniger Kraftstoff verbraucht, senkt auch die CO 2 -Emissionen. Beim schweren Sattelzug lassen sich zum Beispiel die Kohlenstoffdioxid-Emissionen laut DEKRA-CO 2 -Rechner jährlich um etwa 6300 Kilogramm reduzieren, wenn das Fahrzeug fünf Prozent weniger Kraftstoff konsumiert. Die ökonomische und vorausschauende Fahrweise führt überdies zu einem geringeren Verschleiß im Antriebsstrang und bei den Reifen. Sie senkt die Reparatur- und Wartungskosten, den Reifenverschleiß und die Prämien der Haftpflicht- und Kaskoversicherung. Weitere Kraftstoff-Sparer sind eine moderne Motorentechnik, vollautomatische Getriebe, aerodynamische Zusatzeinrichtungen, Reifen mit geringem Rollwiderstand und Leichtlauföle. Wer in Euro- 5-Fahrzeuge investierte, spart gegenüber Euro-3-Fahrzeugen seit Januar bei Maut-Kilometern 5000 Euro. Die regelmäßige Kontrolle des Reifenluftdrucks wird häufig vernachlässigt, obwohl sie sich in barer Münze auszahlt. So berichtet ein Spediteur, dass er dank regelmäßiger Luftdruckkontrollen bei seinen Jumbo-Zügen die Peter Stöffges Freier Fachjournalist 26 6/2009 Standortpolitik Innovation und Umwelt

14 IHK-Service reduzieren auch viele Betriebe wieder die Fremdvergabe von Transporten, um ihre eigenen Fahrzeuge besser auslasten zu können. Eine wichtige Rolle bei den strategischen Maßnahmen spielt die betriebliche Nutzungsdauer, weil sie sich erheblich auf den Wertverlust des Fahrzeugs und auf die Reparaturkosten auswirken kann. Beim Einkauf der Fahrzeuge achten kostenbewusste Unternehmen nicht nur auf günstige Rabatte, sondern vor allem auf die Folgekosten. Sie bündeln das Einkaufsvolumen oder kooperieren mit Wettbewerbern, um ihr Einkaufsvolumen zu erhöhen und auf diese Weise günstigere Konditionen zu erzielen. Potenzial durch Nachdistribution reduziert. Ebenso ließen sich Kraftstoffverbrauch und CO 2 -Emissionen um 23 Prozent vermindern. Niederländer berichten über positive Erfahrungen mit ihren 25,25-Meter-Öko-Linern: 32 Prozent weniger Fahrten und 23 Prozent Kosteneinsparungen. Schon die Anhebung des derzeit zulässigen Gesamtgewichts für Last- und Sattelzüge von 40 auf 48 Tonnen ergäbe CO 2 -Einsparungen von bis zu 20 Prozent. Zudem beschert die moderne Verkehrstelematik dem Flottenmanagement mit Bordrechnern, Routenplanungssystemen, Fahrzeugortungs-, Navigations- und Kommunikationssystemen Optimierungspotenziale, die dabei helfen, Leerfahrten zu reduzieren und die Auslastung zu verbessern. Ein Blick über die Landesgrenzen kann bisweilen hilfreich sein: Unter dem Stichwort Nachtdistribution berichten Dänen und Niederländer über erhebliche Potenziale. Die Vorteile: Weniger Staus am Tage, weniger Stress für die Fahrer, weniger Unfälle, geringerer Kraftstoffverbrauch. Die Logistik kann durch die Nachtdistribution effizienter werden durch mehr Drops pro Fahrt, die bessere Nutzung der Flotte und der Fahrer sowie durch weniger Leerfahrten. Ein konkretes Beispiel aus Holland ist die Route Tilburg Eindhoven: Dank Nachtdistribution wurde die Distributionszeit um bis zu einem Drittel Gewerblicher Berufsverkehr im Fokus Sie fragen, wir antworten Was ich schon immer wissen wollte Im Rahmen des DIHK-Jahresthemas Mobilität ist Zukunft führt die Industrie- und Handelskammer (IHK) Gießen Friedberg am 17. Juni 2009 zwischen Uhr und Uhr eine Telefonaktion zum Thema gewerblicher Berufsverkehr durch. Fachleute aus dem Regierungspräsidium Gießen, dem TÜV SÜD und der IHK Gießen Friedberg beantworten Ihre telefonischen Anfragen rund um das Thema Güterkraft- und Personenverkehr unbürokratisch, schnell und kompetent. Themenschwerpunkte des Servicenachmittags sind die Unternehmerischen Herausforderungen sowie die Sozialvorschriften im gewerblichen Straßenverkehr. Ebenso im Zentrum des Interesses stehen alle Fragen zu der Umsetzung des Berufskraftfahrerqualifikationsgesetzes. Informationen zur Dualen Berufsausbildung Berufskraftfahrer runden das Themenspektrum ab. Im Einzelnen können Sie die Fachthemen der angefügten Aufstellung entnehmen. Wir freuen uns auf Ihre Fragen. Nutzen Sie das Netzwerk! Die Durchwahlnummern der Fachreferenten werden zeitnah in der regionalen Tagespresse und auf der IHK-Homepage bekannt gegeben. Referenten Institution Thema Holm Brück (angefragt) Regierungspräsidium Gießen Unternehmerische Herausforderung: Gewerblicher Straßenverkehr Jörg Sondowski Regierungspräsidium Gießen Sozialvorschriften im gewerblichen Straßenverkehr Martin Maul TÜV SÜD Akademie GmbH, München Berufskraftfahrerqualifizierung: Die Weiterbildung Erhard Krug IHK Gießen Friedberg Berufskraftfahrerqualifizierung: Die Grundqualifikation/beschleunigte Grundqualifikation Günther Lohmann IHK Gießen Friedberg Duale Berufsausbildung Berufskraftfahrer mehr als eine Alternative Standortpolitik Innovation und Umwelt 6/

15 IHK-Service Jubiläen Geschäftsstellen Gießen und Friedberg 75-jähriges Firmenjubiläum F.A. Wobst GmbH & Co. KG, Ursulum 16, Gießen jähriges Firmenjubiläum Autohaus Klee, Ottostraße 7, Wölfersheim-Berstadt jähriges Arbeitsjubiläum Autohaus Klee, Wölfersheim-Berstadt Torsten Herget Berkenhoff GmbH, Heuchelheim Peter Tannenhäuser Joachim Golab ContiTech Techno-Chemie GmbH, Karben Norbert Kalla Cooper-Standard Automotive GmbH, Grünberg Bernd Lemmer Michael Flor Gießener Anzeiger Verlags GmbH & Co. KG, Gießen Annelies Mohr Kratz Optik, Inh. N. Halbleib, Mücke/Rupp. Silvia Schlenning Johannes Nickel GmbH & Co. KG, Nidda/Ober-Widdersheim Thomas Göbel Poppe GmbH & Co. KG, Gießen Herbert Peter Eckhard Höpel Franz Rybak Schunk Kunststofftechnik GmbH, Heuchelheim Dietmar Kuhnt Volkert Langlouis Manfred Puls Stefan Schäfer Rolf Weiershäuser Stock Maschinenbau GmbH, Grebenau-Eulersdorf Karlheinz Hellwig Wellemöbel GmbH, Alsfeld Wolfgang Weitzel Horst Kreßner Harald Weppler Harald Slapa Werner Vey jähriges Arbeitsjubiläum Schunk Kohlenstofftechnik GmbH, Heuchelheim Doris Schäfer R. & M. Wegener GmbH + Co. KG, Lauterbach Karl-Heinrich Löffler Mitteldeutsche Hartstein-Industrie GmbH, Homberg Ingrid Jockel jähriges Arbeitsjubiläum RHI Didier-Werke AG, Staufenberg Klaus Hermann Gerhard Werner /2009

16 IHK-Service Veranstaltungskalender Juli/August/September 2009 Lehrgänge Friedberg Vorbereitung auf den Industriemeister Lehrgang * ca. 80 UStd. Friedberg Business-English Modul I/: Commercial English 48 UStd. Friedberg Buchführung für Anfänger 60 UStd. Friedberg Gepr. Wirtschaftsfachwirt/-in ** ca. 650 UStd. Gießen IHK-Fachkraft Zeitarbeit 100 UStd. Friedberg Lohnbuchhalter (Modul II IHK-Fachkraft Personal) 100 UStd. Gießen IHK-Fachkraft Controlling 220 UStd. Friedberg Gepr. Bilanzbuchhalter/-in ** ca. 820 UStd. Gießen Vorbereitung auf die Ausbilder-Eignungsprüfung (AdA), Vollzeit *** Gießen Buchführung für Fortgeschrittene 60 UStd. Friedberg Gepr. Industriefachwirt/-in *** ca. 620 UStd. Tagesseminare Gießen Wirkungsvolle Kommunikation mit dem Kunden Tipps und Tricks für das erfolgreiche Verkaufsgespräch Referent/in Werner Wagner Gießen Key-Account-Management Eine große Herausforderung Detlef Persin Gießen Mitarbeiter führen und motivieren Dipl.-Betriebswirt Sascha Hochdörffer Friedberg Einkauf via Internet Thomas Vogel Friedberg Durch Reden überzeugen Begeistern Sie mit Worten Dipl.-Phys. Christoph Dahms Gießen Erfolgreiches Reklamationsmanagement Aus Fehlern lernen Gisela Hörle Gießen Zeitmanagement und Arbeitsorganisation Grundlagen des Erfolgs Dipl.-Kfm. Christoph Sobieroj Gießen Kundenkontakttraining Verkaufstraining für den Einzelhandel Dipl.-Betriebswirtin Gabriele Goldbach Friedberg Telefonpowertraining Professionelles Verhalten am Telefon Susanne Parisi Friedberg Alternatives Marketing Ein konkreter Ansatz für kleine und mittlere Unternehmen Friedberg Durchsetzungsstark und schlagfertig reden Gesprächsführung für Profis Dipl.-Betriebswirtin (FH) Renate Brand Prof. Dr. Heinz Ryborz Gießen Betriebliches Gesundheitsmanagement Boris Kimes (M.A.) Friedberg Tu Gutes und sprich darüber Professionelle Standortbestimmung und Selbstmarketing Dipl.-Psych. Vanessa Laszlo Für die ganztägigen Tagesseminare der IHK Gießen Friedberg ist ein Frühbucherrabatt möglich. Nähere Informationen: IHK Gießen Friedberg: 06031/ Dagmar Löthe Raid Nashef Herbert Jung * Barbara Schäfer ** Siglinde Schäfer *** 32 6/2009 Aus- und Weiterbildung

17 IHK-Service Unsere Mitglieder der Vollversammlung im Porträt: Claudia Claussen Rühriger Italien-Fan Claudia Claussen, Jahrgang 1966, ist Geschäftsführerin der Claussen GmbH Grüne Dekoration in Nieder-Wöllstadt. Sie war etwa ein Jahr alt, als ihre Eltern das Unternehmen aufbauten und lernte so das Geschäft vom Laufstall aus kennen. Neben den Firmenkunden, die ihre Betriebsstätten von Hydro-Claussen mit Pflanzen verschönern lassen, handelt Claudia Claussen mit mediterranen Wohnaccessoires, die ihre Leidenschaft für Italien ahnen lassen. Der Betrieb liegt am Rand von Nieder-Wöllstadt im Wetteraukreis, ein gutes Stück von der Bundesstraße entfernt. Um dorthin zu kommen, muss man durch eine verkehrsberuhigte Zone fahren. Den Durchgangsverkehr kann die Gärtnerei somit nicht als Kundschaft verbuchen. Leider hat die Hydrokultur-Branche in den 80er-Jahren den Trend verschlafen, bedauert sie mit Blick auf den Erfolg eines ähnlichen Tongranulats, das bei Insidern als verunglücktes Katzenstreu bekannt ist und zumindest im Privatbereich der Hydrokultur einiges an Marktanteil abgenommen hat. Hauptumsatzträger des Unternehmens ist die Innenraumbegrünung mit Hydrokultur, der erfreulicherweise trotz der Wirtschaftskrise eine leicht positive Tendenz aufweist. Die Dekoration von Messen und anderen Veranstaltungen ist seit einiger Zeit etwas in den Hintergrund gerückt. Vor zwei Jahren kündigte der seit 40 Jahren größte Kunde im Dekorationsbereich, die Frankfurter Messe, den Vertrag ein plötzlicher Umsatzeinbruch von fast 50 Prozent. Das war gut ein Jahr zu früh mit Blick auf die gesamte Finanzstruktur und kam mit einer Kündigungsfrist von weniger als drei Monaten auch zu plötzlich, gesteht Claussen. Ihr erstes Geld verdiente die Älteste von vier Töchtern mit dem Türöffnen auf dem Frankfurter Messegelände. Während der Schulzeit arbeitete sie nebenbei regelmäßig im elterlichen Betrieb. Nach dem Abitur blieb sie noch ein halbes Jahr im heimischen Betrieb, dann ließ sie sich als Kosmetikerin ausbilden. Zwar liebäugelte sie mit einer Weiterbildung zur Make-up-Artistin, entschied sich aber dann für eine Rückkehr nach Wöllscht. Während einer zweijährigen Gärtnereiauszeit eröffnete sie 2002 in Friedberg-West ein eigenes Ladengeschäft, dass sie allerdings zugunsten des Hauptbetriebs Ende 2006 wieder aufgab. Die familiäre Zusammenarbeit war nicht immer harmonisch verlaufen. Wir hatten das gleiche Ziel. Aber die Vorstellungen über den Weg dorthin waren verschieden, schmunzelt sie heute darüber. Sie hat so ihren eigenen Kopf generell. Übernommen hat sie die Gärtnerei letztlich doch. Mit dem 65. Geburtstag im Jahr 2003 wollte ihr Vater Horst Claussen, ein ehemaliger VVler, die Geschäftsführung in die Hände der nächsten Generation legen. Mutter Annemarie unterstützt die Tochter in der Firmenleitung. Claudia Claussen, Geschäftsführerin der Gärtnerei Hydro-Claussen. (Foto: jbi) Innere Ruhe ist für Claudia Claussen sichtbar fremd. Auch wenn sie ganz im Gespräch ist, wandert der Blick zwischendurch zum Bildschirm des Computers. Sie ist im Internet stark vernetzt und aktiv ihre Internet-Netzwerke zeigen oft aktuelle Einträge. Ihr Netzwerken findet zudem in der realen Welt statt. Sie gehört zu den treibenden Kräften des Vereins Friedberg hat s, der nach den Aktionen Friedberg gruselt und Friedberg frühstückt 2009 mit Friedberg macht Schule von der Innenstadtoffensive Ab durch die Mitte zum dritten Mal ausgezeichnet wurde. Diese Projekte machen Spaß und bringen dem Verein und seinen Aktivisten neben Geld auch sehr viel positive Resonanz, begründet Claussen ihr Engagement. Eher praktisch ist da die Begründung für ihren Hüte-Tick: Meine Freundin hat einen Hutladen! (jbi) 6/

18 Nachrichten aus der Region Autohaus Klee in Wölfersheim feiert Jubiläum Ja zum Auto, ganz ohne Reue Vor einem Vierteljahrhundert meldete Wolfgang Klee sein Autohaus an. Seitdem hat er sein Unternehmen ständig erweitert. Seit 2003 ist Klee BMW-Vertragshändler, vier Jahre später kamen die Marken Chrysler, Dodge und Jeep dazu. Das Unternehmen beschäftigt mit Auszubildenden und Aushilfen über 20 Mitarbeiter. Seit 17 Jahren steht ihm seine Frau Sigrid tatkräftig zur Seite. Bei der Frage nach der aktuellen Wirtschaftslage seines Autohauses im Wölfersheimer Ortsteil Berstadt, klopft Wolfgang Klee auf Holz. Im Gegensatz zu manch anderen Fahrzeughändlern hat sich sein Umsatz seit Ende 2008 um 25 Prozent gesteigert. Der Serviceumsatz ging sogar um 40 Prozent nach oben. Leider auch unter dem Motto des einen Leid ist des anderen Freud haben wir seit etwa diesem Zeitraum viele neue Kunden, begründet er diesen Zuwachs mit Blick auf den Konkurs von zwei Wettbewerbern der Marken Chrysler, Dodge und Jeep in Gießen und Frankfurt. Die Abwrackprämie habe sich bei Klee nicht sonderlich ausgewirkt. Lediglich sieben Pkw-Verkäufe habe es in Begleitung mit verschrotteten Vorgängern gegeben. Die Eltern von Wolfgang Klee hatten einen landwirtschaftlichen Betrieb. Und eine zeitlang sah es danach aus, als würde Klee die Tradition fortsetzen. Sein Bruder holte ihn dann aber nach einem halben Jahr Landwirtschaftslehre in eine Autoschlosserei. Damit ich später meinen Traktor selbst reparieren kann, lacht der Autohändler. Aber daraus wurde nichts. Im gefiel die Autobranche und nach seiner Gesellenprüfung folgte die Meisterprüfung. Hat er es jemals bereut? Nein, beteuert Klee. Allerdings wollte er damals das Handtuch werfen, bevor es richtig begann mit der Selbständigkeit. Kurz nach der Gewerbeanmeldung im Jahr 1984 stellte er einen Bauantrag zur Betriebserweiterung für die damalige Betriebsstätte in Södel. Gefolgt seien Ortsbesichtigungen und Prozesse mit letztlich abschlägigem Bescheid. Im Berstädter Gewerbegebiet hat er dann 1992 auf insgesamt Quadratmetern neu Fuß gefasst. Davon sind heute rund Quadratmeter bebaut. Die Branche ist generell hart getroffen, die Anforderungen der Vertragspartner insbesondere von BMW seien hoch. Wir müssen unsere Mitarbeiter ständig weiterbilden, sagt Klee und beziffert als Beispiel die Grundausbildung für einen Kommunikationselektroniker auf über Euro. Dazu kämen Weiterbildungen zum Servicetechniker, Diagnosetechniker oder Serviceberater. Das machen wir gerne trotz der hohen Kosten, versichert der Autohändler. Aktuell bildet das Autohaus fünf junge Menschen aus drei im Service und zwei Bürokaufleute. Im August werden wieder zwei Azubis ihre Ausbildung in Berstadt beginnen. Bislang konnten viele der Auszubildenden im Anschluss übernommen werden. Neben den Glückwünschen der IHK zum 25-jährigen Betriebsjubiläum kann Wolfgang Klee selbst eine Urkunde verleihen: sein Mitarbeiter Torsten Herget ist ein Mann der ersten Stunde. Mehr zu diesem Arbeitsjubiläum finden Sie in unserer auf unserer Homepage Dokumentennummer (jbi) Sigrid und Wolfgang Klee mit ihrer Glückwunschurkunde der Industrie- und Handelskammer Gießen Friedberg. (Foto: jbi) i Online /2009

19 Nachrichten aus der Region Fachtagung zu nachhaltiger Tourismusentwicklung im Vogelsberg Durch Kooperation mehr erreichen Das Wunder im Vogelsberg: Kommunikation und Kooperation im Tourismus lautete das Thema einer Fachtagung von Tourismus-Fachleuten, kommunalen Vertretern, Gastronomen und anderen touristischen Akteuren für den Vogelsberg. Eingeladen hatte die Region Vogelsberg Touristik GmbH und die Vereinigung touristischer Anbieter Pro Vogelsberg Touristik e.v., die bestehende Defizite im Austausch und in der Zusammenarbeit im Bereich des Tourismus abbauen wollen. Gut 120 Teilnehmer hatte die Veranstaltung, die im westlichen Vogelsberg in der Herrenscheune in Laubach stattfand. Ich freue mich über so viele Besucher und die rege Teilnahme an der Ausstellung Neuheiten 2008/2009, meinte Uta Nebe, Geschäftsführerin der Vogelsberg Touristik, die aber auch deutlich machte, dass für die Organisation von touristischen Kooperation in der Region mehr getan werden muss. Nach der Begrüßung durch Nebe und Hubert Straub, den Vorsitzenden des Vereins Pro Vogelsberg Touristik, sowie Dr. Frank Wendzinski von der Industrie- und Handelskammer Gießen Friedberg als Schirmherr, leiteten Ronca Nickel und Hans Schwab, unter anderem aus dem Ortenberger Fresche Keller bekannt, unterhaltsam zum Tagungsprogramm über. Als erster Referent sprach Christian Schmidt von der Hessen Agentur über strategische Marketingplanung für das Land Hessen und die Bedeutung für die nach geordneten bzw. kooperierenden regionalen und örtlichen Tourismusorganisationen. Anschließend gab der Medebacher Bürgermeister Heinrich Nolte ein praktisches Beispiel für eine gelungene und nachhaltige Tourismusentwicklung. Die folgende Talkrunde mit Vertretern der heimischen Tourismuswirtschaft, der Naturparkführerin Claudia Blum, Silke Philipp-Odermatt von Lama Trekking Tours, dem Hausherren Karl Georg Graf zu Solms-Laubach und Roman Kubla aus dem Vorstand der Sparkasse Oberhessen entwickelte sich zum regen Austausch über die Frage, welche Aktionen und Attraktivitäten beweisen, dass Tourismus in der Region Vogelsberg funktionieren und sogar mit Leuchttürmen blinken könne. Bevor die Mittagspause zum Gespräch und Austausch genutzt werden konnte, gaben die beiden Laubacher Kräuterweiber Anna und Katharina noch eine Kostprobe ihres Wissens um die Schätze der Natur. Die Pause wurde von den Teilnehmern ausgiebig genutzt, um sich an den Ständen der begleitenden Ausstellung über Neuheiten zu informieren, die 2008 eröffnet wurden oder in 2009 in der Umsetzung sind. Sowohl die an der Ausstellung beteiligten Betriebe, als auch die auf dem Podium präsentierten Konzepte, nahmen an einer Bewertung durch die Besucher teil, die ihr Votum für den Betrieb abgeben sollten, von dem sie auch in Zeiten der Krise Aktien kaufen würden. In einer zweiten Expertenrunde machten Vertreter der Gastronomie deutlich, woran ihnen gelegen ist: Zusammenarbeit ist erstrebenswert, aber da, wo es eindeutig in das Konzept passt und langfristig gewinnbringend Zielgruppen angesprochen werden können. Qualität der Infrastruktur und zuverlässige Partner mit Dienstleistungen, die dem eigenen Niveau entsprechen und die Gäste binden, sind wichtig. Wir bräuchten ein Vier-Sterne-Hotel im nördlichen Vogelsberg, brachte Andreas Otterbein vom Hotel im Schloss Romrod die Qualitätsansprüche seiner 6/

20 Nachrichten aus der Region Kunden auf den Punkt und drücke aus, was hier am Markt gebraucht wird. Die Besucher setzten auf ein anderes Pferd, oder vielmehr auf Lamas: die meisten Aktien würde man von Lama Trekking Tours kaufen, so das Ergebnis der Bewertung. Das Konzept mit Lama-Wanderungen als Kernprodukt in einer ganzen Palette von Angeboten drum herum überzeugte die meisten Teilnehmer der Tagung. Wobei sich alle einig waren: Das Potenzial, was hier schlummert, ist noch längst nicht ausgeschöpft. So formulierte es Straub und zeigt sich überzeugt: Wunder kann es überall geben. Wenn man sich andere Urlaubsdestinationen anschaue, werde klar, dass der Vogelsberg mit seiner idyllischen und eindrucksvollen Natur und dem Vulkanismus ein großes Potenzial aufweist. Mit dem Verlauf der Tourismusbörse zufrieden zeigten sich der Landrat des Vogelsbergkreises, Rudolf Marx, und Dr. Johannes Fertig vom Fachdienst Regionalentwicklung als Vertreter des Wetteraukreises: Mit den Vorträgen, Interviews und konkreten Beispielen zu Kooperation, Zielgruppenansprache und Geschäftsideen hatte die Tourismusbörse Vogelsberg eine Menge zu bieten. Vom kommunalen Touristiker über Vertreter politischer Gremien bis hin zu den eigentlichen touristischen Akteuren fanden sich interessante Gesprächspartner. Schon allein deswegen hat sich die Teilnahme gelohnt, so Hubert Straub abschließend, Ronca Nickel und Hans Schwab unterhalten die Gäste mit Musik und Dialog. (Foto: jbi) der auch als Geschäftsführer des Kolping Feriendorfes in Herbstein ein vitales Interesse an Kooperation hat. Informationen über den veranstaltenden Verein Pro Vogelsberg Touristik und eine Mitgliedschaft finden interessierte Betriebe unter Die Freizeit- und Urlaubsregion Vogelsberg präsentiert sich mit vielen Angeboten unter Markus Stiehl 46 6/2009

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