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1 Fit mit Venture Capital. Oder wie Sie effektiver Vermögen bilden. Für Anfänger und Fortgeschrittene. MPC Münchmeyer Petersen Capital Vermittlung GmbH & Co. KG. Palmaille Hamburg Tel. (0 40) Fax (0 40) Internet: MPC Münchmeyer Petersen Capital Austria Ges.m.b.H. Linke Wienzeile 4. A-1040 Wien Tel. (01) Fax (01) Internet: D Münchmeyer Petersen Capital

2 Venture Capital/Private Equity: ein Einstieg Was versteht man unter Venture Capital/Private Equity? Bei Venture Capital und Private Equity beteiligen sich Investoren am Eigenkapital wachstumsstarker Unternehmen, um im Gegenzug an deren wirtschaftlichem Erfolg zu partizipieren. Die jeweiligen Unternehmen profitieren dabei nicht nur von den Kapitalzuflüssen der Investoren, sondern auch von der reichhaltigen Erfahrung, die das Management in die eingegangene Partnerschaft auf Zeit einbringt. Was ist der Unterschied zwischen Venture Capital und Private Equity? Investments in erfahrene, etablierte Unternehmen werden als Private Equity, Investments in jüngere 1. Phase: Grundstellung Unternehmen als Venture Capital bezeichnet. Im Allgemeinen wird aber Venture Capital als Oberbegriff verwendet. Wo liegen die Chancen für den Anleger? Über eine Investition in Venture Capital/Private Equity partizipiert der Anleger an im Vergleich zu anderen Anlageformen überdurchschnittlichen Renditechancen. Eine Beimischung von Venture Capital/Private Equity optimiert das persönliche Vermögensportfolio und führt zu einer deutlichen Verbesserung der Risiko-Rendite-Struktur. Welchen Einfluss hat Venture Capital/Private Equity auf die Wirtschaft? Venture Capital und Private Equity tragen zum Aufbau und zur Stärkung vorwiegend mittelständischer Unternehmen bei, fördern die Investitionstätigkeit und helfen bei der Schaffung neuer Arbeitsplätze. Hängt Venture Capital/Private Equity mit dem Börsengeschehen zusammen? Der Erfolg einer Venture Capital/Private Equity-Investition ist im Wesentlichen unabhängig von der aktuellen Börsensituation. Da Venture Capital-Beteiligungen eben nicht an öffentlichen Börsen gehandelt werden, kommt es auf den tatsächlichen Erfolg des Unternehmens in der Zukunft an; kurzfristige Spekulationsblasen spielen eine untergeordnete Rolle. Venture Capital /Private Equity: Eine Investition in die Zukunft, die weitestgehend unabhängig vom Börsengeschehen hohe Renditechancen bietet. 3

3 2. Phase: Theoretische Grundlagen Das Management übernimmt (MBO): am Beispiel WAP Reinigungssysteme Beim Management- Buy- out (MBO) übernimmt das Management mithilfe eines Kapitalgebers die Geschäftsführung und eine Beteiligung am Unternehmen. Die Mehrheitsbeteiligung erhält dann eine Venture Capital / Private Equity-Gesellschaft, die mit Eigenkapital die Finanzierung sicherstellt. Beispiel für eine sehr erfolgreiche Übernahme durch das Management ist die Firma WAP Reinigungssysteme. Das Unternehmen wurde über einen MBO für 63 Millionen von der Jungheinrich AG abgespalten und nach einer Umstrukturierungsphase von nur einem Jahr für 136 Millionen weiterverkauft. Beispiel 1 Venture Capital: eine moderne Erfindung? Unterstützung von innovativen Technologien und Branchen, Investition in die Zukunft die Grundphilosophie von Venture Capital hört sich äußerst modern an. Ganz neu ist sie allerdings nicht, denn auch in der Vergangenheit wurden Erfinder und Entdecker finanziell von Menschen unterstützt, die an ihre Visionen glaubten und von diesem Glauben profitierten. Schon früh das Prinzip von Venture Capital: ein Erfolg treibt die Rendite nach oben Die erste Venture Capital-Gesellschaft dürfte die 1946 von Georges Doriot, einem Harvardprofessor, und Ralph E. Flanders, dem Präsidenten der Federal Reserve Bank in Boston, gegründete American Research and Development Corp. (ARD) gewesen sein. Nach mehreren Misserfolgen hatte die ARD ihren größten Erfolg mit einer Beteiligung an der 1957 von vier Studenten gegründeten Digital Equipment Corp. Das Investment in Höhe von US-$ hatte 1969 bereits einen Wert von US-$ 555 Die ersten Venture Capitalisten: Mäzene berühmter Erfinder und Entdecker Mio. 1) Diese und weitere erfolgreiche Investitionen ermöglichten der ARD, ihren Anlegern über 25 Jahre hinweg eine jährlich Effektivverzinsung von 15,8% auszuschütten. 2) Amerika wäre wohl viel später entdeckt worden, wenn es nicht schon früher das Konzept von Venture Capital gegeben hätte. Denn ohne finanzielle Unterstützung hätte Christoph Kolumbus seine Entdeckungsreise nach Indien nicht antreten können. Im spanischen Königshaus fand er 1492 für seine Idee, Indien über die Westroute zu erreichen, finanzielle Unterstützung. Die Aussicht, die Einflusssphäre des spanischen Königshauses auszudehnen und neue Märkte für Spanien zu erschließen, veranlassten Königin Isabella und König Ferdinand nicht ganz uneigennützig dazu, Schon bei diesen ersten Anfängen bestätigte sich die Venture Capital-Regel: Ein spektakulärer Einzelerfolg treibt die Rendite des Gesamtportfolios nach oben oder trägt sie zumindest. Oder aber andersherum gesagt: Misserfolge sind nicht entscheidend für das Portfolio, solange sie von Erfolgen getragen werden. Kolumbus mit den nötigen Mitteln auszustatten, um im Gegenzug von seinen Entdeckungen zu profitieren. Venture Capital eine Philosophie, ohne die die Historie um viele bekannte Erfinder und Entdecker ärmer wäre. Ungezählte Unternehmenserfolgsgeschichten der jüngeren Vergangenheit in den USA sind eng mit dem Venture Capital-Konzept verknüpft. Der Spitzenrang, den die USA auch heute noch in bedeutenden Schlüsseltechnologien, wie zum Beispiel Internet, Biotechnologie, Neue Medien und Medizintechnik, innehaben, ist vor allem auf den florierenden Venture Capital/Private Equity-Markt zurückzuführen. Venture Capital-Beteiligungen: wie immer fing alles in der Neuen Welt an Venture Capital nannte man diese Philosophie allerdings erst viel später, als sie in ein Anlagekonzept umgesetzt wurde. Und wie in vielen Bereichen spielten die USA auch bei Venture Capital/Private Equity-Beteiligungen eine Vorreiterrolle. Das Konzept, innovationsfreudige Firmen zu unterstützen und von deren weiterer Entwicklung zu profitieren, fiel im Land des American Dream auf fruchtbaren Boden ) Wolfgang Weitnauer, Handbuch Venture Capital, ) The Economics of the Private Equity Market, Studie des Board of Governors of the Federal Reserve System, Washington Dezember 1995

4 3. Phase: Trainingsinhalte Venture Capital macht Unternehmen zu Marktführern: am Beispiel Fielmann AG Obgleich das Fielmann-Konzept, Markenbrillen zu günstigen Preisen zu verkaufen, bereits 1982 aufging, ergaben sich für die Fielmann-Kette durch eine Venture Capital-Finanzierung neue Perspektiven. Über die finanzielle Unterstützung konnte eine weitere Expansion des Unternehmens vorangetrieben und der Börsengang forciert werden. Heute ist Fielmann Marktführer in Deutschland und größter Augenoptiker Europas. Beispiel 2 Arthur Rock: ein Venture Capital -Pionier als Gründer von Silicon Valley Venture Capital-Investitionen gemessen am Bruttoinlandsprodukt (in %) Einer der bekanntesten Venture Capital-Pioniere ist Arthur Rock, ohne den es das heutige Silicon Valley nicht geben würde. Er war es, der 1957 für eine Gruppe von jungen Ingenieuren der Shockley USA Europa Semiconductor Laboratories Investoren für die Entwicklung eines Silicon-Transistors suchte. Schließlich konnte er Sherman Fairchild von dieser zukunftsträchtigen Idee begeistern: der Beginn von Fair- 0,18 0, child Semiconductor, dem ersten Halbleiterunternehmen in Silicon Valley. 3) Arthur Rock beteiligte sich auch mit US-$ an der Gründung der Intel Corporation und finanzierte mit nur rund US-$ 0,43 0, den Aufstieg eines weiteren jungen Silicon Valley-Unternehmens: der Firma Apple. 4) 0,0 0,2 0,4 0,6 Quelle: EVCA, US Bureau of the Census, aus: Mackewicz & Partner Eine Entstehungsgeschichte: Venture Capital gewinnt immer mehr an Bedeutung USA Brutto-Investitionen in Mio. US-$ Venture Capital: auch die Alte Welt holt auf Obwohl sich die Anfänge des Venture Capital-Konzepts auch in Europa 50 Jahre zurückverfolgen lassen, fingen Venture Capital-Beteiligungen erst in den 80er Jahren an, signifikanten Einfluss auf die wirtschaftliche Situation Europas zu nehmen. Seit Anfang der 80er Jahre wurden in Europa mehr als 125 Mrd. für Venture Capital-Investitionen aufgenommen. Für das Jahr 1999 errechnete die EVCA 25,1 Mrd., die in Venture Capital-Beteiligungen investiert wurden. Bei den Investitionen, aber auch im Hinblick auf den prozentualen Anteil am Bruttoinlandsprodukt führt Großbritannien den euro päischen Markt deutlich an. Quelle: Mackewicz & Partner, Mythos, Chancen, Visionen, 2000 Venture Capital /Private Equity-Investitionen Die Venture Capital-Kultur: Eigenkapital versus Fremdkapital Nachdem eine Basis geschaffen wurde, verbreitete sich die Eigenkapitalphilosophie von Venture (Anteil am BIP in %, 1999) 0,865% Capital schnell in der gründer- und innovationsfreudigen US-Wirtschaft. Die Alte Welt tat sich mit der Akzeptanz dieses Anlagekonzepts schon schwerer, da es in Ländern wie zum Beispiel Deutschland eine historisch stark ausgeprägte Fremdkapitalkultur gab, die eher ein leistungsfähiges Kreditwesen als eine Eigenkapitalkultur förderte. Neben den Mentalitätsunterschieden, ein weiterer Grund für die Führung der USA im Bereich Venture Capital. Großbritannien 0,478% Niederlande 0,209% Frankreich 0,182% Schweiz 0,159% Deutschland 0,045% Österreich Quelle: EVCA, Yearbook ) Arthur Rock, Venture Pioneers, erschienen in Red Herring Magazine, Mai ) Wolfgang Weitnauer, Handbuch Venture Capital,

5 4. Phase: Konzentrationsübung Gründer kaufen mit Venture Capital ihre Geschäftsidee zurück: die Kamps AG Auch Heinrich Kamps, Düsseldorfer Beispiel 3 Bäcker mit großen Visionen, fing klein an. Das war 1982, als er nur eine einzige Backstube in Düsseldorf besaß. Nach zehn Jahren hatte er seinen Betrieb auf 21 Filialen erweitert bei einem Umsatz von 20 Millionen. Daraufhin verkaufte Kamps sein Unternehmen an einen amerikanischen Lebensmittelkonzern und begann für diesen das Deutschlandgeschäft erfolgreich aufzubauen beschloss Kamps das inzwischen groß gewordenen Bäckerimperium zurückzukaufen. Mithilfe von Venture Capital. Heute ist das Backwarenunternehmen Kamps die Kamps AG und größter europäischer Backbetrieb. Venture Capital-Investitionen: aktive Unterstützung für die europäische Wirtschaft Einen deutlich messbaren Effekt hat das Eigenkapitalkonzept von Venture Capital auf die wirtschaftliche Entwicklung von Unternehmen. Die Bereitstellung von Venture Capital trägt zum Aufbau und zur Stärkung überwiegend mittelständischer Unternehmen bei, fördert die Investitionstätigkeit und hilft bei der Schaffung neuer Arbeitsplätze. 5) Venture Capital-Fonds in Österreich: Privatanleger sind noch nicht vertreten In den USA werden die Venture Capital-Fonds vornehmlich aus Pensionskassen gespeist, während in Europa seit jeher Kreditinstitute und Versicherungen die wichtigsten Kapitalgeber sind. In Österreich bilden die Banken den Großteil der Investoren und im Gegensatz zu Ländern wie Deutschland, spielen Privatanleger in diesem lukrativen Anlagesegment noch keine Rolle. Der Einfluss von Venture Capital auf die wirtschaftliche Situation europäischer Unternehmen in % 6) Mittelherkunft Österreich nach Kapitalgebern Höher Identisch Niedriger Arbeitsplätze Investitionen Entwicklungsausgaben Exporte Banken Versiche- Öffentlicher Industrie Sonstige rungen Sektor 56,2% 8,9% 9,1% 25,6% 0,2% Quelle: EVCA, Yearbook 2000 Der Venture Capital-Markt in Österreich: dynamischer Nachzügler Österreich war bis vor kurzem eines der Schlusslichter der europäischen Venture Capital-Szene. In den letzten zwei Jahren hat aber ein deutlicher Wandel und eine Entwicklung zu einer sehr dynamischen Venture Capital-Branche stattgefunden, die auch von Seiten der Regierung unterstützt wird. Das in Österreich bereit gestellte Beteiligungskapital lag nach ersten Zahlen für das Jahr 2000 bereits bei 12 Mrd. ATS. Insgesamt gibt es 84 Venture Capital Gesellschaften in Österreich. 7) Investitionen nach Phasen: Venture Capital ist nicht gleich Start-up-Finanzierung Venture Capital wird häufig ausschließlich mit der Finanzierung von Start-ups gleichgesetzt. In Wirklichkeit entfällt auch in Österreich der größte Teil der Investitionen auf die Expansions -Phase von Unternehmen, die schon Gewinn bringend arbeiten, aber für eine weitere Expansion Kapital benötigen. 5) The Economic Impact of Venture Capital in Europe, EVCA und Coopers & Lybrand Corporate Finance ) ebenda 7) Venture Capital und Private Equity, Wilfried Stadler 8 9

6 5. Phase: Aufbaukonzept Outventuring: eine Firma wie Hoechst als Ausgangspunkt vieler Start-ups Die Konzentration auf Kerngebiete wirft für viele Konzerne die Frage auf, was mit durchaus erfolgreichen Unternehmensteilen geschehen soll, die nicht mehr in das Geschäftsportfolio passen. Das in letzter Zeit immer populärer werdende Outventuring, eine Kombination aus Unternehmensverkauf, Joint-Venture und Management-Buy- Out, bietet sich hier als Lösung an. Im Falle der Spaltung von Hoechst in das Life-Science-Unternehmen Aventis und das Chemieunternehmen Celanese wurden eine ganze Reihe von F&E-Projekten zu Randaktivitäten. Dies betraf auch ein Projekt zur Displayforschung, das zum Zeitpunkt des Outventuring ein reines Forschungsprojekt war. Über ein Joint Venture mit Avecia und finanziert durch Venture Capital wurde aus diesem F&E-Projekt die Covion Organic Semiconductors GmbH, die im April 1999 mit etwa 20 Mitarbeitern an den Start ging. Die Covion hat heute ihre Mitarbeiterzahl mehr als verdoppelt und erwartet, dass ihre Produkte noch in diesem Jahr in Displays von Philips zum Einsatz kommen. Beispiel 4 Bruttoinvestitionen nach Finanzierungsphasen in Österreich 2000 Leverage-Effekt: Angenommene Rendite des Zielunternehmens 30% 23,2% Replacement Capital 45,6% Expansion Gesamtkapital Euro Euro Eigenkapital Euro Fördermittel 15,5% Buy Out 30% Gesamtkapitalrendite Euro, 100% Eigenkapitalrendite Zinsen auf Fördermittel Euro 80% Eigenkapitalrendite 15,9% Start-up Quelle: EVCA, Yearbook 2000 (Begriffserläuterung S. 18/19) verbleibender Gewinn Euro In Österreich noch nicht optimal: staatliche Förderung für Venture Capital Beteiligungsdauer 10 Jahre, Zinsen z. Zt. 8,50%, Stand Öffentliche Förderstellen für junge Unternehmen spielen in Österreich noch keine bedeutende Rolle. Zwar gibt es Förderprogramme für kleine und mittelständische Unternehmen, wie die Bürges Förderbank, diese unterstützen das Konzept von Venture Capital aber nicht in dem Maße in dem es zum Beispiel deutsche Förderungsstellen wie die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) oder die tbg (Technologie-Beteiligungsgesellschaft) nachhaltig tun. 8) Der insbesondere für den Anleger entscheidende Unterschied: im Gegensatz zu Förderstellen wie Bürges übernehmen die deutschen öffentlichen Fördermittelgeber das volle Risiko. Venture Capital/Private Equity: immer wichtiger für das Anlegerportfolio Der Anleger eines Venture Capital/Private Equity-Fonds hat den motivierenden Nebeneffekt, etwas für die wirtschaftliche Entwicklung zu tun und indirekt dazu beizutragen, Innovationen zu fördern und so zum Beispiel Arbeitsplätze zu schaffen. Aber letztendlich zählt für jeden Investor einer Anlageklasse nur eines: Die Optimierung des persönlichen Vermögensportfolios hin zu möglichst hohen Renditen bei größtmöglicher Risikominimierung. Angesichts dieses Anlageziels wird Venture Capital/Private Equity-Fonds eine immer größere Bedeutung zukommen. Denn mithilfe einer klaren Strategie und mit einem zuverlässigen Partner kann ein Investment in Venture Capital/Private Equity den langfristigen Portfoliogesamtertrag erheblich steigern und gleichzeitig das Portfoliorisiko verringern. Der Leverage-Effekt: höhere Renditen und geringeres Risiko für den Anleger Für den Venture Capital-Geber bedeuten die öffentlichen Fördermittel eine weitere Risikominderung und Renditenerhöhung durch den so genannten Leverage-Effekt. Bei einer direkten Investition in ein viel versprechendes Unternehmen können öffentliche Fördermittel beantragt werden. Auf diese Fördermittel müssen im Falle einer Gewinnsteigerung, nur Zinsen gezahlt werden, eine Gewinnbeteiligung des öffentlichen Fördermittelgebers erfolgt nicht. Im Falle eines etwaigen Totalverlustes muss dieses Darlehen nicht zurückgezahlt werden. Konkret heißt das für den Anleger: höhere Renditechancen bei geringerem Risiko. Die neben stehende Grafik zeigt deutlich den Leverageeffekt der Renditenerhöhung bei einer angenommenen Rendite von 30%. 8) Wolfgang Weitnauer, Handbuch Venture Capital

7 6. Phase: Leistungsprinzip Private Equity: Buy-and-Build -Strategie zur Konsolidierung am Beispiel Refresco Im Rahmen von Buy-and-Build -Maßnahmen konsolidieren Private Equity-Firmen Branchen und Märkte. Hierbei werden Unternehmen einer Branche zusammengefasst, um sich als Global Player im internationalen Markt positionieren zu können. Bei dem niederländischen Fruchtsaftgetränkehersteller Refresco handelte es sich um drei vormals selbstständige Unternehmen (Krings Fruchtsaft AG, Menken Drinks, Refresco Spain), die allein nicht schlagkräftig genug waren, um im Markt eine dauerhafte Chance zu haben. Bei der Zusammenführung der Unternehmen durch eine Private Equity-Gesellschaft galt es eine Holding für drei unterschiedlich geprägte Unternehmen aufzubauen, die am Markt bestehen konnte. Refresco wird weiterhin strategisch begleitet, um nach erfolgreicher Konsolidierung den Gang zur Börse ebenso erfolgreich zu bewältigen. Beispiel 5 Das optimal diversifizierte Portfolio: Venture Capital/Private Equity ist dabei Den oft vermeidbaren Gleichschritt von Risiko und Rendite eine höhere Rendite ist immer mit einem höheren Risiko verbunden zu widerlegen, ist das Anliegen der modernen Portfoliotheorie, deren Grundsteine von Harry Markowitz gelegt worden sind. Der Ökonom hatte nach Kombinationen von Risikotiteln gesucht, die bei gegebener Rendite jeweils das geringste Risiko aufwiesen. Dieses effiziente Portfolio ist nur durch Diversifikation zu erreichen, lautete seine mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Antwort. 9) Rendite- und Risikostruktur eines Portfolios bei Beimischung von Private Equity Optimale Portefeuillelinie mit 10% Private Equity Optimale Portefeuillelinie mit 5% Private Equity Optimale Portefeuillelinie ohne Private Equity Rendite (v.h.) 0,150 Negative Korrelation von Private Equity mit anderen Vermögensklassen führt zu deutlicher Verbesserung der Rendite-/Risiko-Struktur eines Gesamtportfolios 0,100 0,105 0,110 0,115 0,120 0,125 0,130 0,135 0,140 0,145 0,145 0,140 0,135 0,130 0,125 0,120 0,115 Traditionelle Anlageformen, wie eine Investition in Aktien, können diese Diversifikation nicht umfassend bieten. Alternative Anlageformen, wie zum Beispiel Venture Capital / Private Equity, erweitern das Diversifikationsspektrum und zeichnen sich durch eine geringe Schwankungsähnlichkeit (Korrelation) der Erträge zu traditionellen Anlageformen aus. Fügt man einem Portfolio, das sich überwiegend aus börsennotierten oder festverzinslichen Anlageinstrumenten zusammensetzt, Venture Capital/Private Equity-Investments hinzu, so reduziert sich die Gesamtvolatilität. 10) Laut einer von der amerikanischen Investmentbank Merrill Lynch erstellten Studie führt die Beimischung von Venture Capital/Private Equity in ein Vermögensportfolio zu einer Erhöhung der Gesamtrendite bei gleichzeitiger Verminderung des Gesamtrisikos. Deutlich zu sehen in nebenstehender Grafik: Je weiter sich die Kurve im linken Bereich befindet, desto niedriger das Risiko bei gleicher Rendite. Ein Anleger kann also mit einer Beimischung von Venture Capital/Private Equity zu seinem Vermögensportfolio eine deutliche Verbesserung der Risiko-Rendite-Struktur erreichen. Quelle: Merrill Lynch Quantitative Analysis and Equity Derivatives Research, 1995 Standardabweichung (Risiko) 9) siehe auch Neue Zürcher Zeitung vom ) siehe auch Börsen-Zeitung vom , Private Equity ideale Portfoliobeimischung 12 13

8 7. Phase: Erfolgskontrolle Venture Capital-Konzepte: auf die Beteiligungsgesellschaften kommt es an Wichtig beim Aufbau eines Beteiligungsportfolios ist es, mit erfahrenen Venture Capital-Gesellschaften zusammenzuarbeiten. Denn insbesondere Gesellschaften aus dem so genannten Top- Quarter - Bereich, darunter versteht man Venture Capital - Gesellschaften, deren Renditen während eines definierten Zeitraums im oberen Viertel des Gesamtmarktes lagen, realisieren wirklich hohe Renditen für den Anleger. Venture Capital-Beteiligungen: Spekulationsblasen spielen eine untergeordnete Rolle Der Erfolg einer Venture Capital/Private Equity - Investition ist im Wesentlichen unabhängig von der aktuellen Börsensituation. Da Venture Capital - Beteiligungen eben nicht an öffentlichen Börsen gehandelt werden, kommt es auf den tatsächlichen Erfolg des Unternehmens in der Zukunft an; kurzfristige Spekulationsblasen spielen nur eine untergeordnete Rolle. Unternehmensverkäufe: der Trade Sale überwiegt Nur bei den so genannten Exits, also den Unternehmensverkäufen, weist das Anlagesegment Venture Capital/Private Equity eine direkte Verbindung zur Börse auf, denn ein geringerer Anteil (siehe auch Tabelle) der Exits verläuft über einen Börsengang. Da Exits aber sowieso erst nach einer Investitionsphase von fünf bis sieben Jahren vorgesehen sind, kann eine kurzfristige Börsenschwankung keinen entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung der Investitionen nehmen. 11) Der überwiegende Teil an Unternehmensverkäufen verläuft über einen Trade Sale, einen Verkauf der Unternehmensanteile an einen industriellen oder strategischen Investor. Beispiel 6 Venture Capital als Nachfolgelösung für den Mittelstand: die Knürr AG Die Nachfolgeregelung ist ein Problem, das insbesondere Mittelstandsunternehmen betrifft. Häufig werden Unternehmen aus Mangel an einem Nachfolger an den Wettbewerb verkauft oder zerschlagen eine Regelung, die für den einstigen Gründer eine meist unbefriedigende Notlösung darstellt. Hans Knürr, Vorstand der Knürr AG, ein erfolgreiches Unternehmen für elektronische Bauteile, löste sein Problem, indem er die gesamte Unternehmensgruppe an eine Venture Capital-Gesellschaft verkaufte. Über diese Komplettlösung konnte ein markterfahrenes Management etabliert werden (Management-Buy-In) und mit den nötigen Finanzen der Venture Capital-Gesellschaft die Expansion international vorantreiben. Korrelation* Private Equity/Venture Capital zu traditionellen Anlagen Exits in Europa (erstes Halbjahr 2000) Aktienindizes Korrelation Venture Capital/Private Equity MSCI World Equity US-$ +0,09 S&P 500 Index +0,23 Trade IPO Verkauf Sonstige Sales (Börsengänge) notierter Aktien 55% 9% 16% 20% DAX 30 Index +0,23 J.P. Morgan Global Govt. -0,11 Quelle: EVCA, Mid year Survey 2000 German Bund 10Y -0,18 *Negative Korrelation: bis 1, positive Korrelation: bis +1 Quelle: Venture Economics/Bloomberg, Daten zum Private Equity-Markt in den USA ( ), analysiert durch Swiss Re ) siehe auch Süddeutsche Zeitung,

9 8. Phase: Am Ziel Venture Capital: traumhafte Renditen ohne albtraumhafte Kursschwankungen Ganz deutlich wird die kaum vorhandene Börsenkorrelation, wenn man das Börsenjahr 2000 nimmt, in dem insbesondere die Technologiebörsen enormen Schwankungen ausgesetzt waren.die amerikanische Technologiebörse NASDAQ brachte es zum Ende des Jahres 2000 auf einen Verlust von 39,27%. 12) Nicht viel anders der Neue Markt in Deutschland, der nach einem Höhenflug im ersten Quartal mit einem Jahresverlust von -40% 13) viele Privatanlegern ein Vermögen kostete. Die Jahresperformance für Venture Capital hingegen verzeichnete satte 37,6%, die für Private Equity 20%. Venture Capital/Private Equity: Performance zum Fondstyp 1 Jahr 3 Jahre 5 Jahre 10 Jahre 20 Jahre Frühphasen(Early Seed) 51,2% 93,7% 65,5% 35,8% 23,8% Gemischt (Früh- und Spätphasen) 33,2% 61,5% 42,9% 27,0% 17,5% Spätphasenfinanzierung 19,9% 31,7% 31,1% 25,2% 18,3% Venture Capital gesamt 37,6% 64,8% 48,0% 29,9% 19,9% Buy outs gesamt 9,7% 14,3% 17,4% 16,6% 19,2% Mezzanine (Finanzierung inkl. nachrangiger Darlehen) 14,9% 10,8% 11,1% 12,4% 11,7% Private Equity gesamt 20,0% 30,3% 28,3% 22,1% 19,3% Quelle: Venture Economics. Ausgewertet wurden US Venture Capital- und Buy-out-Fonds sowie über 425 Europäische Private Equity-Fonds. Investieren in Venture Capital /Private Equity bedeutet: Aktive Unterstützung für die Wirtschaft Indirekte Schaffung von Arbeitsplätzen Optimierung des persönlichen Vermögensportfolios Teilhaben an überdurchschnittlichen Renditechancen Eine von kurzfristigen Börsenschwankungen weitestgehend unabhängige Investition Geringe Korrelation zu traditionellen Anlageformen Venture Capital/Private Equity: Investitionen in zweistellige Renditechancen Neben dem wichtigen Aspekt der niedrigen Börsenkorrelation ist für eine sinnvolle Diversifikation eine positive Ertragserwartung entscheidend. Hier hat Venture Capital/Private Equity über längere Zeiträume zweistellige Erträge erwirtschaften können. Denn das zeichnet eine Anlage in Venture Capital/Private Equity wirklich aus: die Aussicht auf hohe Renditen. 12) NASDAQ unter 13) Deutsche Börse 16 17

10 Begriffsdefinitionen Die nachfolgenden Begriffsdefinitionen bieten einen kurzen Überblick über die wichtigsten, im Venture Capital- und Private Equity-Bereich gebräuchlichen Fachausdrücke. IPO ( Initial Public Offering ) Bezeichnung für die öffentliche Erstemission von Anteilen junger und mittelständischer Unternehmen an einer Börse pre-ipo Bridge Financing Finanzielle Mittel, die einem Unternehmen zur Vorbereitung des Börsengangs vor allem mit dem Ziel der Verbesserung der Eigenkapitalquote zur Verfügung gestellt werden Later-Stage Financing Finanzierung von Expansionen, Übernahmen, Überbrückungen etc. bei etablierten mittelständischen Unternehmen Business Angel Vermögende Privatpersonen, die Forschungen oder Erfindungen finanzieren LBO ( Leveraged Buy-Out ) Überwiegend fremdkapitalfinanzierte Unternehmensübernahmen Business Plan Geschäftsplan eines Unternehmens, in dem die Vorhaben, die Ziele und die Wege, um diese zu erreichen, aufgeführt und quantifiziert sind Lead Investor In einem Syndikat von VC-Gesellschaften der Investor meist mit dem größten Anteil, der sowohl die Organisation der Finanzierung als auch die Hands On Betreuung hat Buy-back Exitvariante, bei der die Anteile durch die Altgesellschafter zurückgekauft werden MBI ( Management Buy-In ) Übernahme eines Unternehmens durch ein externes Management Carried Interest ( Carry ) Gewinnbeteiligung der Managementgesellschaft und deren Manager am Erfolg der verwalteten Investorengelder Co-Venturing Beteiligung an einem Unternehmen durch mehrere Investoren, von denen einer als Lead-Investor auftritt Divestment bei IPO Verkauf von Anteilen bei der ersten Einführung des Unternehmens an der Börse Divestment nach vorausgegangenem IPO Verkauf von Anteilen bei einer zweiten oder späteren Emission von Aktien an der Börse (z. B. bei Kapitalerhöhung) Divestment durch Abschreibung Identisch mit Totalverlust MBO ( Management Buy-Out ) Übernahme eines Unternehmens durch das vorhandene Management pre-ipo Unternehmensphase unmittelbar vor der Börseneinführung Private Equity Spätere Phase der Unternehmensfinanzierung bis unmittelbar vor Börseneinführung Second Round Financing Zweite Finanzierungsrunde für ein Unternehmen, das bereits in einer ersten Runde Venture Capital oder Private Equity erhalten hat Secondary Purchase Eine Venture Capital- oder Private Equity-Gesellschaft verkauft ihre Anteile an einem Portfoliounternehmen an eine andere Venture Capital- oder Private Equity- Gesellschaft bzw. an einen Finanzinvestor Due Diligence Detaillierte Untersuchung, Prüfung und Bewertung eines potenziellen Beteiligungsunternehmens als Grundlage für die Investitionsentscheidung Seed Capital Finanzierung der Ausreifung und Umsetzung einer Idee in verwertbare Resultate bis hin zum Prototyp, auf deren Basis ein Geschäftskonzept für ein zu gründendes Unternehmen erstellt wird Early-Stage Financing Finanzierung der Frühphasenentwicklung eines Unternehmens, beginnend mit der Finanzierung der Konzeption bis zum Start der Produktion und Vermarktung Spin-Off Ausgliederung oder Verselbstständigung einer Abteilung oder eines Unternehmensteils aus einem Unternehmen Exit Ausstieg eines Investors aus einer Beteiligung durch Veräußerung seines Anteils; Exitmöglichkeiten: Buy Back, Trade Sale, Secondary Purchase, Going Public Start-up Financing Das Unternehmen befindet sich in der Gründungsphase, im Aufbau oder seit kurzem im Geschäft und hat seine Produkte noch nicht oder nicht in größerem Umfang vermarktet Expansion Financing Das Unternehmen hat den Break-even-point erreicht oder erwirtschaftet Gewinne. Die Geldmittel werden zur Finanzierung von zusätzlichen Produktionskapazitäten, für Produktdiversifikation oder zur Marktausweitung und/oder für weiteres working capital verwendet Going Public Einführung des Unternehmens an der Börse Hands On Aktive Betreuung Der Investor zielt auf eine Wertsteigerung durch aktive Unterstützung des Managements ab (über die Mitwirkung in Beiräten, Aufsichtsräten etc. hinausgehende Aktivitäten) Hurdle Rate ( Hurdle ) Rechnerische Grundverzinsung für die Investoren, ab deren Überschreiten erst die Gewinnbeteiligung ( Carry ) für das Management anfällt Track Record Erfolgs- und Erfahrungsgeschichte einer Beteiligungsgesellschaft bzw. eines Unternehmens und dessen Managements Trade Sale Veräußerung der Unternehmensanteile an einen industriellen oder strategischen Investor Turnaround Financing Finanzierung eines Unternehmens, das sich nach Überwindung von Schwierigkeiten im Rahmen einer Sanierung wieder aufwärts entwickeln soll Venture Capital Beteiligung, die sich an die frühe Phase der Unternehmensentwicklung insbesondere den so genannten Early-Stage-Bereich wendet. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird überwiegend der Begriff Venture Capital verwendet, der dann auch Private Equity beinhalten kann

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