Amtliche Bekanntmachungen. 125 Jahre Stadtrecht ein Jubiläum steht bevor

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2 STADTSPIEGEL 15. März Jahre Stadtrecht ein Jubiläum steht bevor Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger, am 1. Januar 1883 wurde der damaligen Gemeinde Limbach das Stadtrecht verliehen. Die Entwicklung Limbachs vom Rittergutsdorf zur Stadt erhielt wesentliche Impulse durch die Unternehmungen von Johann Esche, von Helena Dorothea von Schönberg und schließlich durch die industrielle Entwicklung im 19. Jahrhundert. Seit 1883 hat sich unsere Stadt weiter gewandelt erfolgte die Erhebung zur Großen Kreisstadt und mit der Eingemeindung von Wolkenburg-Kaufungen am 1. Januar 2000 erlangte sie ihre größte gebietsmäßige Ausweitung. Heute ist Limbach-Oberfrohna als Mittelzentrum Industriestandort, bietet als moderner und fortschrittlich ausgestatteter Schulstandort der Jugend gute Voraussetzungen für den späteren Einstieg ins Berufsleben und die ländlich geprägten Ortschaften - insbesondere das Limbacher Teichgebiet und das Muldental sind gern aufgesuchte Naherholungsgebiete. Sehr oft höre ich von Mitbürgern Erinnerungen an die 100-Jahr- Feiern der Stadtrechtsverleihung Sie zeigen, dass es ein gelungenes Fest der ganzen Bevölkerung war. So soll es auch 2008 werden. Die 125-Jahr-Feier soll ein Fest von allen Bürgern und mit allen Bürgern werden, das zeigt, dass wir auf unsere Stadt stolz sind und uns in ihr wohlfühlen. In Limbach-Oberfrohna gibt es ein reges und vielfältiges Vereinswesen, das das Rückgrat des kulturellen und sportlichen Lebens unserer Stadt darstellt. Ich wende mich deshalb besonders an die Mitglieder der Vereine aber auch an alle anderen Bürgerinnen und Bürger und lade sie ein, sich bei der Vorbereitung und Durchführung des Jubiläums einzubringen. Jede Idee, jede Anregung und jede Aktivität sind willkommen. In der Stadtverwaltung leitet unser Kulturamtsleiter, Thomas Bigl, eine Arbeitsgruppe, die die Vorbereitung und Ausgestaltung des Festes koordiniert. Er und seine Mitarbeiter sind gern bereit und offen für jede Form der Mitwirkung. Bitte sprechen Sie ihn an oder schreiben Sie ihm. Ich darf mich schon jetzt für alle Anregungen und jede Mitarbeit bedanken und freue mich auf eine schöne 125-Jahr-Feier der Stadtrechtsverleihung. Mit besten Grüßen Ihr Dr. Hans-Christian Rickauer Oberbürgermeister Impressum: Herausgeber und verantwortlich für den amtlichen Teil: Stadtverwaltung Limbach-Oberfrohna Oberbürgermeister Dr. Hans-Christian Rickauer, Rathausplatz 1, Tel.: / 7 80 Verantwortlich für den nicht amtlichen Teil: der jeweilige Verfasser Verantwortlich für Satz, Anzeigen und Verlagssonderveröffentlichungen: Zweitweg GmbH, Verlag und Werbung, Grenzgraben 69, Chemnitz, Tel.: / , Fax: / , Belichtung: type GmbH, Tel.: / Druck: Limbacher Druck GmbH, Tel.: / Vertrieb: VDL Express GmbH, Tel.: / gedruckt auf 100% Recycling-Papier Amtliche Bekanntmachungen Stadtrat tagt Die nächste öffentliche Sitzung des Stadtrates findet am Montag, dem 2. April 2007, um Uhr, im Saal des Industriemuseums, Sachsenstraße 3, in Limbach-Oberfrohna statt. Die Tagesordnung der Sitzung kann ab dem 24. März 2007 an den nachfolgend genannten Bekanntmachungstafeln eingesehen werden. Zu der Sitzung sind alle Bürger eingeladen. Kultur-, Jugendund Sozialausschuss tagt Die nächste öffentliche Sitzung des Kultur-, Jugend- und Sozialausschusses findet am Dienstag, dem 3. April 2007, um Uhr, im Beratungsraum Zlin, Haus B des Rathauses Limbach-Oberfrohna (Rathausplatz 1) statt. Die Tagesordnung der Sitzung kann ab dem 24. März 2007 an den nachfolgend genannten Bekanntmachungstafeln eingesehen werden. Zu der Sitzung sind alle Bürger eingeladen. Standort der Bekanntmachungstafeln im Stadtgebiet: im Rathaus, Haus B, Foyer Erdgeschoss am Rathaus (neben dem Eingang der Stadtinformation) am Gebäude Straße des Friedens 100 an der Kreuzung Waldenburger Straße/Meinsdorfer Straße (neben der Parkplatzeinfahrt) im Ortsteil Bräunsdorf am Rathaus (Untere Dorfstraße 8) im Ortsteil Kändler am Rathaus (Hauptstraße 30) im Ortsteil Pleißa am Rathaus (Pleißenbachstraße 68 a) im Ortsteil Wolkenburg-Kaufungen - in Wolkenburg am Rathaus (Kaufunger Straße 19) - in Kaufungen (Dorfstraße 31) - in Dürrengerbisdorf (an der Einfahrt zum Talweg) - in Uhlsdorf (An der Alten Mühle) Bürgerversammlung im Ortsteil Kändler Am Montag, dem 19. März 2007, Uhr, findet in der Kindertagesstätte Kändler, Jahnweg 5, die diesjährige Bürgerversammlung statt. Unter den Themen Erreichtes im vergangenen Jahr - Vorhaben für 2007 und Stadtentwicklungskonzept L.-O lädt die Stadtverwaltung alle Bürgerinnen und Bürger des Ortsteiles Kändler zu dieser Bürgerversammlung ein. Bürgerversammlung im Ortsteil Kaufungen Am Mittwoch, dem 21. März 2007, Uhr, findet im Gasthaus Vogelschänke, Dorfstraße 100, die diesjährige Bürgerversammlung statt. Unter den Themen Erreichtes im vergangenen Jahr - Vorhaben für 2007 und Stadtentwicklungskonzept L.-O lädt die Stadtverwaltung alle Bürgerinnen und Bürger des Ortsteiles Kaufungen zu dieser Bürgerversammlung ein. 2

3 15. März 2007 STADTSPIEGEL Die Stadt Limbach-Oberfrohna sucht für ihr Stadtgebiet eine Friedensrichterin oder einen Friedensrichter. Dieses Ehrenamt können Einwohner übernehmen, die mindestens 30 und höchstens 70 Jahre alt sein sollen und die Interesse an einer solchen Aufgabe haben. Die Aufgabe der Friedensrichterin oder des Friedensrichters besteht darin, außerhalb eines Gerichtsverfahrens kleinere Meinungsverschiedenheiten und Streitigkeiten vermögens- und strafrechtlicher Art zu schlichten und im Schlichtungsverfahren einen Vergleich herbeizuführen. Die Aufgabenpalette des Friedensrichters ist vielfältig, wie beispielsweise Nachbarschaftsstreitigkeiten, Ärger mit dem Vermieter, aber auch Körperverletzung, Hausfriedensbruch oder Beleidigung und Sachbeschädigung. Die Friedensrichterin oder der Friedensrichter wird für fünf Jahre vom Stadtrat gewählt und kann auch wiedergewählt werden. Die Stelle der Friedensrichterin oder des Friedensrichters muss zum 27. September 2007 neu besetzt werden. Wer im Stadtgebiet (einschließlich aller Ortsteile) wohnt und Interesse an der Aufgabe hat, wird gebeten, sich schriftlich bis zum 30. April 2007 unter folgender Anschrift zu bewerben: Stadtverwaltung Limbach-Oberfrohna Haupt- und Rechtsamt Rathausplatz Limbach-Oberfrohna Nähere Auskünfte über das Amt der Friedensrichterin oder des Friedensrichters erhalten interessierte Einwohner unter der Rufnummer / Hinweis gemäß 6 Abs. 2 S. 3 Sächsisches Schiedsstellengesetz: 1. Der Friedensrichter muss nach seiner Persönlichkeit und seinen Fähigkeiten für das Amt geeignet sein. 2. Friedensrichter kann nicht sein, wer Bei der Stadt Limbach-Oberfrohna ist für das Lehrjahr 2007/2008 folgende Ausbildungsstelle zu besetzen: Gärtner/Gärtnerin, Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau Diese Ausschreibung richtet sich an zielstrebige und belastbare Jugendliche, die ihre Schulausbildung mit dem Realschulabschluss (Mittlere Reife) beenden werden und Interesse für das Berufsbild haben. Die Ausbildungsvergütung richtet sich nach dem Tarifvertrag für die Auszubildenden des öffentlichen Dienstes nach BBiG (TVAöD-BBiG). Bewerbungen mit vollständigen und aussagefähigen Unterlagen richten Sie bitte bis zum 30. März 2007 an die: Stadtverwaltung Limbach-Oberfrohna Haupt- und Rechtsamt Rathausplatz 1, Limbach-Oberfrohna Bei der Stadtverwaltung bereits eingegangene Bewerbungen werden berücksichtigt und müssen aufgrund dieser Ausschreibung nicht erneut erfolgen. Kosten, die im Zusammenhang mit der Bewerbung entstehen, werden durch die Stadtverwaltung Limbach-Oberfrohna nicht ersetzt. - als Rechtsanwalt zugelassen oder als Notar bestellt ist; - die Besorgung fremder Rechtsangelegenheiten geschäftsmäßig ausübt; - das Amt eines Berufsrichters oder Staatsanwalts ausübt oder als Polizei- oder Justizbediensteter tätig ist. 3. Friedensrichter kann ferner nicht sein, wer die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter nicht besitzt oder durch gerichtliche Anordnung in der Verfügung über sein Vermögen beschränkt ist. 4. Friedensrichter soll nicht sein, wer - bei Beginn der Amtsperiode das 30. Lebensjahr noch nicht oder das 70. Lebensjahr schon vollendet haben wird; - nicht in dem Bezirk der Schiedsstelle wohnt; - gegen die Grundsätze der Menschlichkeit oder der Rechtsstaatlichkeit verstoßen hat, insbesondere die im Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte vom 19. Dezember 1966 gewährleisteten Menschenrechte oder die in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte vom 10. Dezember 1948 enthaltenen Grundsätze verletzt hat oder - für das frühere Ministerium für Staatssicherheit oder Amt für nationale Sicherheit tätig war. 5. Bei ehemaligen Mitarbeitern oder Angehörigen in herausgehobener Funktion von Parteien und Massenorganisationen, der bewaffneten Organe und Kampfgruppen sowie sonstiger staatlicher oder gemeindlicher Dienststellen oder Betriebe der ehemaligen DDR, insbesondere bei Abteilungsleitern der Ministerien und Räten der Bezirke, Mitgliedern der SED-Bezirks- und Kreisleitungen, Mitgliedern der Räte der Bezirke, Absolventen zentraler Parteischulen, politischen Führungsträgern in den bewaffneten Organen und Kampfgruppen, Botschaftern und Leitern anderer diplomatischer Vertretungen und Handelsvertretungen sowie bei Mitgliedern der Bezirks- und Kreiseinsatzleitungen wird vermutet, dass sie die als Friedensrichter erforderliche Eignung nicht besitzen. Diese Vermutung kann widerlegt werden. 6. Der Friedensrichter, Bewerber oder Vorgeschlagene hat gegenüber der Gemeinde schriftlich zu erklären, dass Ausschlussgründe nach den Nummern 2 bis 5 nicht vorliegen. Öffentliche Ausschreibung nach VOL/A Vergabe-Nr.: 06/07 a) Auftraggeber: Stadtverwaltung Limbach-Oberfrohna, Rathausplatz 1, Limbach-Oberfrohna, Tel.: 03722/78-0, Fax: 03722/78303 b) Gewähltes Vergabeverfahren: Öffentliche Ausschreibung c) Art, Umfang und Ort der Leistung: Dienstleistungsvertrag zur Pflege der Außenanlagen von Schulen der Stadt Limbach-Oberfrohna: Gerhart-Hauptmann-Schule; Pestalozzi-Mittelschule; Geschwister-Scholl-Mittelschule; Albert-Schweitzer-Gymnasium; Goethe- Grundschule bestehend u.a. aus Rasenmahd ca qm (ein Zyklus) Heckenschnitt ca. 700 lfm Laubentsorgung ca qm d) Aufteilung in Lose: nein e) Ausführungsfrist: Mai bis Dezember 2007 f) Abholung / Versand der Unterlagen: ab , Uhr g) Angebote sind zu richten an: Stadtverwaltung Limbach-Oberfrohna, Verdingungsstelle, Rathausplatz 1, Limbach-Oberfrohna h) Entschädigung für die Verdingungsunterlagen: 7,50, bei Postversand zuzüglich 5 Versandkosten, Verrechnungsscheck an; wie 3

4 STADTSPIEGEL 15. März 2007 g), es erfolgt keine Rückerstattung, bei Abholung Barzahlung möglich i) Ablauf der Angebotsfrist: , 9.30 Uhr k) Geforderte Sicherheitsleistungen: gemäß Verdingungsunterlagen l) Zahlungsbedingungen: gemäß Verdingungsunterlagen m) Nachweise für die Beurteilung der Eignung der Bieter: gemäß Verdingungsunterlagen n) Der Bewerber unterliegt mit der Abgabe seines Angebotes auch den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote gemäß VOL/A 27. o) Zuschlags- und Bindefrist: p) Zuständige Stelle zur Nachprüfung für behauptete Vergabeverstöße: Landratsamt Chemnitzer Land, Kommunalamt, Gerhart-Hauptmann-Weg 2, Glauchau, Tel.:03763/45417 Informationen zur Geflügelhaltung und Geflügelpest-Aufstallungsverordnung Die Verordnung zur Aufstallung des Geflügels zum Schutz vor der klassischen Geflügelpest (Geflügelpestaufstallungsverordnung) wurde geändert. Das bedeutet, die Gültigkeitsdauer wurde verlängert bis zum 31. Oktober Damit gilt weiterhin generell die Aufstallungspflicht (die Voliere, welche nach oben flüssigkeitsdicht abgedeckt und seitlich gegen Wildvögel gesichert ist, ist dem geschlossenen Stall gleichgestellt). Die Ausnahmemöglichkeit von der Pflicht zur Aufstallung wurde bereits durch die Allgemeinverfügung des Veterinäramtes (Amtliche Bekanntmachung im Amtblatt des Landkreises Chemnitzer Land) umgesetzt, sodass die bisherigen Bestimmungen für die Freilandhaltung im Landkreis weiter gelten. So kann das Geflügel außerhalb des bezeichneten Gebietes entlang der Mulde weiterhin im Freiland gehalten werden, sofern keine Schutzzonen im Rahmen eines positiven Befundes beim Wildvogelbestand errichtet werden müssen. Das Veterinäramt weist nochmals ausdrücklich darauf hin, dass die Wiederaufnahme der Freilandhaltung dem Veterinäramt unter Angabe der Geflügelart und Anzahl (gesamter Bestand inklusive Jungtiere) anzuzeigen ist, sofern dies nicht schon erfolgt ist. Die Freilandhaltung des Geflügels ohne entsprechende Anzeige stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und wird nach dem Tierseuchengesetz mit Bußgeld geahndet. Die Bestandsgröße ist unerheblich. Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass wenn Wassergeflügel (Enten und Gänse) im Freien gehalten wird, Kloaktentupferproben vierteljährlich zu entnehmen und auf die Aviäre Influenzaviren der Subtypen H5 und H7 untersuchen zu lassen sind. Die Untersuchung entfällt, wenn Hühner dem Wassergeflügel zugestellt werden (sogenannte Indikatortiere). Das heißt, die Tiere müssen ganztägig und gemeinsam in einer Herde im Freien gehalten werden. Entsprechend der Geflügelpestverordnung sind wenn mehr als 100 Stück Geflügel je Bestand im Freiland gehalten werden, zweimal im Jahr Blutproben zu entnehmen und untersuchen zu lassen. Dies sind jeweils der Zeitraum vom 15. März bis 31. Mai sowie der 15. Oktober bis 15. Dezember eines jeden Jahres. Zehn Proben sind je Bestand bei Hühnern, Truthühnern, Perlhühnern, Fasane, Laufvögeln und Wachteln bzw. 15 Proben pro Bestand an Enten und Gänsen untersuchen zu lassen. Eine weitere, generelle Pflicht nach der Geflügelpestverordnung ist das Führen eines Bestandsregisters. Hier sind unverzüglich einzutragen im Falle: des Zugangs von Geflügel - das Datum des Zugangs - Stückzahl und Geflügelart - Name und Adresse des bisherigen Besitzers - Name und Anschrift des Transportunternehmens des Abgangs des Geflügels - Datum des Abgangs - Stückzahl und Geflügelart - Name und Anschrift des Erwerbers bzw. Schlachtung/Tod - Name und Anschrift des Transportunternehmens - dass mehr als 100 Stück gehalten werden, jeden Werktag die Anzahl der verendeten Tiere - dass mehr als 1000 Stück gehalten werden, je Werktag zusätzlich die Gesamtzahl der gelegten Eier jeden Bestandes Jeder Bestand an Geflügel ist unabhängig von der Tierzahl und der Nutzungsart (Gewerbe, Privathaltung, Hobby, Tierpension...) dem Veterinäramt zu melden. Rückfragen sind unter der Rufnummer möglich. Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt Helfen Sie! Sammlerinnen und Sammler für das Müttergenesungswerk gesucht Vom 7. bis 21. Mai finden in Sachsen wieder die Haus- und Straßensammlungen des Müttergenesungswerks statt. Bundesweit beteiligen sich viele Bürgerinnen und Bürger, Schülerinnen und Schüler ehrenamtlich daran und helfen damit maßgeblich, Spenden für die Arbeit des Müttergenesungswerks zu sammeln. Damit die Hausund Straßensammlungen erfolgreich werden und das wichtige, bundesweit einzigartige Gesundheitsangebot des Müttergenesungswerks gesichert bleibt, werden dringend Sammlerinnen und Sammler gesucht. Helfen auch Sie mit! Im vergangenen Jahr haben Mütter und Kinder an einer Mütter- oder Mutter-Kind-Kur in den Einrichtungen des Müttergenesungswerks teilgenommen. Die Nachfrage danach steigt stetig, denn viele Mütter erkranken an den wachsenden Belastungen und Anforderungen im Alltag. In den 84 Einrichtungen des Müttergenesungswerks erhalten Mütter und zunehmend auch ihre Kinder ein umfassendes und individuelles Gesundheits- und Therapieangebot. Über 1400 Beratungsstellen für Müttergenesung bei den Wohlfahrtsverbänden sind die ersten und wichtigsten Anlaufstellen für Hilfe und Rat suchende Frauen. Der Bedarf nach finanzieller Unterstützung durch das Müttergenesungswerk für z.b. Zuzahlungen zur Kur oder Kurnebenkosten ist groß. Aber auch Aufklärung, Informationen und Unterstützung sowie Kurnachsorgeprogramme zur Festigung des Kurerfolgs können für Mütter mit Hilfe von Spendengeldern gesichert werden. Für die Stärkung und die Gesunderhaltung der Familien zählt jede ehrenamtliche Hilfe und Mitarbeit. Schließen Sie sich an, helfen Sie uns bei der Sammlung für das Müttergenesungswerk! Ihre Ansprechpartnerin beim Müttergenesungswerk: Petra Gerstkamp Telefon: (030) Fax: (030) Alle Informationen zu den Haus- und Straßensammlungen 2007 unter: Pressemitteilung 4

5 15. März 2007 STADTSPIEGEL Aus dem Stadtgeschehen Besucheransturm im Gymnasium Zu einem Tag der offenen Tür hatte das Albert-Schweitzer-Gymnasium am 3. März eingeladen. Obwohl in erster Linie zukünftige Fünftklässler und ihre Eltern angesprochen waren, platzte die Schule an diesem Vormittag fast aus allen Nähten. Zukünftige und ehemalige Schüler waren ebenso wie Interessierte jeden Alters gekommen, um die Fortschritte bei der Sanierung der Schule anzuschauen. Oberbürgermeister Dr. Hans-Christian Rickauer informierte sich bei einem ausgiebigen Rundgang mit Schulleiterin Marion Rotstein über alle neuen Möglichkeiten. Besonderer Anziehungspunkt war dabei natürlich der nagelneue Anbau mit seinen modernen Fachkabinetten, Klassenzimmern und der Aula. Dieser war pünktlich nach den Winterferien von den Schülern in Besitz genommen worden. Lehrer, Schulleitung aber auch Gymnasiasten stellten den Besuchern nicht ohne Stolz die alten und neuen Angebote der Schule vor in fast jedem Klassenzimmer, wie auch in der Turnhalle wurde etwas geboten. Von besonderem Interesse war natürlich auch das Ganztagsangebot, welches ab dem neuen Schuljahr umgesetzt werden soll. In den modernen neuen Chemie- und Physikkabinetten macht das Lernen gleich doppelt so viel Spaß. Zum Tag der offenen Tür probierten sich die Besucher an spannenden Experimenten aus. Mit einer Tombola sowie dem Verkauf von Kaffee und Kuchen besserten die Zwölfer ihre Abiballkasse gehörig auf. In der ehemaligen Hausmeisterwohnung wurde über drei Ebenen eine großzügige Bibliothek eingerichtet. Darin können die Schüler nicht nur Bücher ausleihen, sondern gleich an den zahlreichen Arbeitsplätzen mit der Lektüre arbeiten oder im Internet recherchieren. Das supermoderne Sprachkabinett ist mit allen technischen Raffinessen ausgestattet. Ein in den Tischen versteckter Computer mit Bildschirm macht sogar eine Internetrecherche möglich. In den Fluren des Neubaus waren Kunstwerke von Schülern zu bewundern. Zusätzlicher Tag der offenen Tür mit halbstündigen Führungen am 17. März (siehe Ankündigung Seite 8) 5

6 STADTSPIEGEL 15. März 2007 Berufliches Schulzentrum zeigte breites Ausbildungsangebot Ebenfalls am 3. März präsentierte sich das Berufliche Schulzentrum (BSZ) bei einem Tag der offenen Tür. Das moderne sanierte Gebäude mit neuer Zweifelder-Turnhalle und den verschiedenen Werkstätten zog viele interessierte Besucher und zukünftige Schüler an. Schulleiter Thomas Bauer freute sich über den Besuch von Oberbürgermeister Dr. Hans-Christian Rickauer und wies ihn besonders auf das neueste Projekt der Schule hin. Gemeinsam mit Berufsschulen in Glauchau, Chemnitz und Annaberg beteiligt sich das BSZ am EU-geförderten Agricola-Projekt. Dabei soll anhand alter Zeichnungen ein von Georgius Agricola (1494 bis 1555) erbautes Pochwerk mit Wasserantrieb nachgebaut werden und später per LKW auf die Reise durch Deutschland, Frankreich und Spanien gehen. Bereits in diesem Monat soll es losgehen. Die Limbach-Oberfrohnaer haben ihren Teil bereits fertiggestellt: Ein großes Holzrad, das nur durch Wasser angetrieben wird. Dieses anspruchsvolle Projekt wurde durch die Holztechnikschüler konstruiert und gebaut, freut sich der Schulleiter über die erfolgreiche Teilnahme am Projekt. Die Schülerinnen des Bereiches Textiltechnik boten zum Tag der offenen Tür ihre Arbeiten zum Verkauf an. Das BSZ bietet verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten an: Berufliches Gymnasium mit der Fachrichtung Bautechnik, eine Fachschule für Technik mit der Fachrichtung Bauerneuerung und -sanierung Die Berufsschüler Jens Münnich, Christopher Hofmann und Samuel Drechsel (von links) sind die Hauptakteure beim Bau des Holzwasserrades fürs Agricola-Projekt. sowie eine duale Ausbildung in den Bereichen Bautechnik, Holztechnik, Farbtechnik und Textiltechnik. Weiterhin sind auch Vollzeitausbildungen, wie das Berufsgrundbildungsjahr (in den gleichen Bereichen wie bei der dualen Ausbildung) und das Berufsvorbereitungsjahr mit den Schwerpunkten Holz/Farbe sowie Bau/Metall möglich. Außerdem gibt es eine Ausbildung zum Garten- und Holzbaufachwerker. Zur Zeit besuchen rund 750 Schüler die Ausbildungsstätte an der Hohensteiner Straße. Verwaltung stand Rede und Antwort Bürgerversammlung für Limbach, Oberfrohna und Rußdorf Nach den Veranstaltungen in Wolkenburg und Pleißa, fand am 12. Februar im Industriemuseum die Bürgerversammlung für Limbach, Oberfrohna und Rußdorf statt. Zu Beginn informierte Oberbürgermeister Dr. Hans-Christian Rikkauer ausführlich zum Sachstand bei der Erarbeitung des Stadtentwicklungskonzeptes ( Stadtspiegel berichtete) Über die städtischen Bauvorhaben des vergangenen Jahres im Innenstadtbereich gab Bürgermeister Lothar Hohlfeld Auskunft: Neben der Sanierung des Albert-Schweitzer-Gymnasiums ging er dabei insbesondere auf den Neubau des Feuerwehrgerätehauses für die Ortsfeuerwehr Limbach ein, für den im vergangenen Herbst der 1. Spatenstich erfolgte. In Vorbereitung für den Neubau der Turnhalle an der Pestalozzi-Mittelschule konnte die Planung abgeschlossen werden. Im Tierpark gab es Baumaßnahmen für die Entwässerung und Gehege wurden modernisiert. Bei der Sanierung des Jahnhauses wurden 2006 Entwässerungsarbeiten und die Planungsleistungen für die Dacherneuerung abschlossen. Neu gestaltet wurde der Rathausinnenhof. Im Industriemuseum sind Räume für den Ausstellungsbereich fertiggestellt worden. Im Rahmen des Stadtumbaus erfolgte der Abbruch der leerstehender Häuserzeile auf der Jägerstraße. Mit der Schiller-, der Mittel- und der Rußdorfer Straße wurden im vergangenen Jahr drei Straßen instand gesetzt. Im Gewerbegebiet Süd erfolgten Erschließungsarbeiten. Im laufenden Jahr wird mit einer Jahresscheibe von rund 2,4 Millionen Euro die Sanierung des Gymnasiums abgeschlossen. Mit dem Unterrichtsbeginn nach den Winterferien ist der Neubau bereits für den Schulbetrieb übergeben worden. Am 17. März können sich alle Bürger von 10 bis 14 Uhr beim Tag der offenen Tür selbst von den hervorragenden Unterrichtsbedingungen überzeugen und einen Rundgang durch das Gebäude machen. Als weitere Vorhaben werden das Dach des Jahnhauses neu gedeckt und die Rathaussanierung mit dem Haus D fortgesetzt. Die Lutherstraße, die Sachsenstraße und ein Teilstück des Kirchweges in Rußdorf sollen in diesem Jahr eine neue Fahrbahndekke erhalten. Insgesamt fließen in diesem Jahr rund Euro in die Straßensanierung. Seit dem heutigen Tag kann der Haushalt 2007 bewirtschaftet werden, gab Carsten Schmidt, Dezernent für Wirtschaft und Finanzen, bekannt. Er informierte die Bürger über wesentliche Eckpunkte der finanziellen Ausstattung unserer Stadt. Mit einem Dankeschön an die Vereine begann Kultur- und Verwaltungsdezernent Dietrich Oberschelp seine Ausführungen über die geplanten kulturellen Höhepunkte. Nur durch die Mithilfe und das ideenreiche Engagement der Vereine und Institutionen sei es möglich, den Veranstaltungskalender der Stadtwieder so prall zu füllen, sagte er. (Weiter auf Seite 8) 6

7 15. März 2007 STADTSPIEGEL 7

8 STADTSPIEGEL 15. März 2007 (Fortsetzung von Seite 6) Im zweiten Teil der Veranstaltung nutzten die Bürger die Gelegenheit, Fragen an die Verwaltung zu richten. Im Mittelpunkt des Interesses standen dabei solche Themen wie das Radwegenetz und die Bahnanbindung der Stadt im Rahmen des so genannten Chemnitzer Modells. Bürgermeister Lothar Hohlfeld versicherte, dass das Ziel einer schienengebundenen Verbindung nach Chemnitz nicht aufgegeben wurde. Die vorhandenen Planungen zu einer Straßenbahntrasse seien aber von der Stadt Chemnitz in die Zukunft verschoben worden. Weiterhin wurden die Parkordnung an der Chemnitzer Straße, die Nachnutzung des Geländes an der ehemaligen Aktie, die Ausschilderung der A 72 und weitere Themen angesprochen. Außerdem wurde danach gefragt, inwieweit die demografische Entwicklung in der Stadt Berücksichtigung im Stadtentwicklungskonzept findet und welche Akzente Limbach-Oberfrohna in punkto Familienfreundlichkeit setzt. Alle Anfragen, die nicht vor Ort geklärt werden konnten, werden von der Verwaltung bearbeitet und schriftlich beantwortet. In der Bürgerversammlung wurde unter anderem über den Neubau des Gerätehauses der Feuerwehr Limbach informiert. Der Bau wächst und in wenigen Wochen ist bereits das Richtfest geplant. Neuer roter Flitzer für Feuerwehr Über einen neuen VW Passat kann sich seit 2. März das Einsatzteam der Limbach-Oberfrohnaer Feuerwehr freuen. Stadtwehrleiter Thomas Luderer nahm stellvertretend für seine Kameraden den Schlüssel von Oberbürgermeister Dr. Hans-Christian Rickauer entgegen. Durch großzügige Förderung des Landratsamtes war es möglich, den rund Euro teuren Wagen anzuschaffen. Das wirtschaftlichste Angebot kam vom Autohaus Schmidt und nachdem der rote Flitzer schnell beschafft und noch mit der nötigen Technik ausgerüstet wurde, ersetzt er nun den über zehn Jahre alten, reparaturanfälligen Opel Astra. Die sieben Kameraden des Einsatzteams, Christian Schmidt vom Autohaus (2. von rechts) und Oberbürgermeister Dr. Hans-Christian Rickauer freuten sich über das neue Dienstfahrzeug. Sein Dank galt dem Landkreis für die großzügige Förderung von rund Euro. Baulicher Tag der offenen Tür im Gymnasium Nachdem sich am 3. März alle ein Bild über das umfangreiche schulische Angebot des Albert-Schweitzer-Gymnasiums machen konnten, gibt es auch Gelegenheit, sich ausführlich über die baulichen Aktivitäten zu informieren. Während eines Tages der offenen Tür am 17. März von 10 bis 14 Uhr können der neue Anbau sowie die Sanierungsarbeiten im Hauptgebäude ausführlich in Augenschein genommen werden. Planer André Reimer sowie Mitarbeiter der Stadtverwaltung und der Schule stehen an diesem Tag für Führungen zur Verfügung. Die erste Führung beginnt um 10 Uhr im Eingangsbereich des Hauptgebäudes. Weitere Rundgänge werden dann jede halbe Stunde ebenfalls von dort aus beginnen. Schüler wollen mit Dirty Dancing begeistern Am 16. März führen die Schüler der Pestalozzi-Mittelschule um 18 Uhr ihr Musical Dirty Dancing in der Stadthalle auf. Dieses hatte Ende 2006 Premiere und schon dabei alle Zuschauer begeistert. Mit passender Bühnendekoration, tollen Kleidern und mitreißender Musik muss sich das Schülermusical in keiner Weise hinter dem Original verstecken. Wer also keine Lust hat, erst nach Hamburg zu fahren und viel Geld für Tickets auszugeben, sollte sich schnell noch Karten für den 16. März besorgen. Diese sind für 3 Euro in der Pestalozzischule und der Stadtinformation erhältlich. 8

9 15. März 2007 STADTSPIEGEL 9

10 STADTSPIEGEL 15. März 2007 Viele Überraschungen zum Tanz in den Frühling Die Knirpse der Bona Vita-Kindergärten sind schon ganz aufgeregt, denn schließlich bereiten sie schon seit Wochen eine ganz besondere Überraschung für den 21. März vor. An diesem Tag findet der Tanz in den Frühling in der Stadthalle statt, auf den sich sicher wieder viele Senioren freuen. Die Kinder haben für diesen Anlass eine wunderbare Modenschau mit historischen Kostümen vorbereitet und freuen sich auf ihren großen Auftritt. Bei dem von der Bona Vita Gesellschaft für soziale Betreuung organisierten Vergnügen gibt es aber noch weitere Highlights. Die unter Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters stehende Veranstaltung startet um 14 Uhr (Einlass ab 13 Uhr) mit einem bunten Programm. Für gute Stimmung sorgen die Breitenauer Musikanten und eine Tanzformation der Tanzschule Köhler-Schimmel, die die Gäste mit Schautänzen überraschen wird. Natürlich kann jeder gern das Tanzbein schwingen und zur Stärkung gibt es Kaffee und Kuchen. Restkarten für die schon traditionelle Tanzveranstaltung sind unter Telefon: bei Heike Unfried in der Bona Vita erhältlich. Ostermarkt auf Schloss Wolkenburg Zum nunmehr 6. Ostermarkt auf Schloss Wolkenburg wird am 24. März von 10 bis 17 Uhr eingeladen. Die Organisatoren HOT-ABS mbh, Projektgruppe Muldentalmarketing, der Förderverein Schloss Wolkenburg und die Stadtverwaltung haben gemeinsam wieder ein buntes Programm auf die Beine gestellt. Auf dem Hof und im Schloss bieten zahlreiche Händler regionale Spezialitäten, wie hausschlachtene Wurst, Fleisch- und Käsespezialitäten, Holzofenbrot, Honig, frische Eier, Butter, Marmelade, Säfte und Liköre, an. Natürlich gibt es auch viele Dinge rund ums Osterfest zu sehen und zu kaufen. Ein Anziehungspunkt des Marktes wird sicher wieder die Vorführung sorbischer Osterwachstechniken präsentiert in Bautzner Landestracht. Außerdem zeigen Glasbläser und Schnitzer ihre Handwerkskunst. Auf die kleinen Gäste warten lustige Osterhasen, die ihnen die Zeit mit Spiel, Spaß, Basteln und Kinderschminken vertreiben. Die etwas Größeren können sich beim Formen mit Ton versuchen oder an einer Märchenwanderung teilnehmen. Für alle Besucher, die mit dem Auto kommen, stehen übrigens zusätzlich die etwa 50 neuen Parkplätze hinter der St. Mauritiuskirche zur Verfügung. City live in der Stadthalle zu erleben Wer sich bis jetzt noch keine Karten für die Jubiläumstour 35 Jahre City in der Stadthalle gesichert hat, sollte sich sputen. Bereits am 25. März geht das Ostrock-Konzert der Superlative über die Bühne. Karten gibt s für 23,50 Euro in der Stadtinformation, beim Blick in der Turmpassage und in allen weiteren Vorverkaufsstellen der Freien Presse. City heißt über 30 Jahre gelebter Rock voller Power, der kein Blatt vor den Mund nimmt. City haben sich nie angepasst und rockten immer gegen Betonköpfe an, wenn es nötig war. Und das ist gut so, denn City sind als eine der wichtigsten Rockbands aus Deutschlands Osten immer für ihre Fans da: Über 3000 Konzerte mit insgesamt mehr als 10 Millionen Besuchern gehen auf ihr Konto. Dabei spielten sie ihren zeitlosen Jahrhundert-Hit Am Fenster insgesamt über 5000 Stunden. Würde man die Tourkilometer von City aneinander hängen, dann käme man auf 50 Erdumkreisungen! Und die Reise geht weiter - auf dem direkten Weg ins Morgen. Das Dach stellt im Rathaus aus Seit Ende Februar ist im Haus A des Rathauses eine Ausstellung des Kunstvereins Das Dach zu sehen. Etwa 30 ausgewählte Malereien, Grafiken und Fotos zeigen die Vereinsmitglieder Horst Schieke, Manfred Stahn, Günter Wolf, Joachim Walter und Petra Werner (Foto von links) im Foyer des ersten Obergeschosses. Viele der Kunstwerke sind auf und um Schloss Wolkenburg entstanden, so dass der aufmerksame Betrachter viele Details wiedererkennen wird. Zu einer Midissage am 1. März waren die Künstler und zahlreiche Gäste gekommen. Oberbürgermeister Dr. Hans-Christian Rickauer betonte in seiner kurzen Ansprache, dass das Rathaus jederzeit für Ausstellungen offen steht und er sich über die gelungene Verbindung zwischen Kunst und Verwaltung sehr freut. Ich möchte mich herzlich beim Kunstverein bedanken, dass er im Jahr seines 15-jährigen Bestehens eine Ausstellung in unseren Räumen gestaltet, so das Stadtoberhaupt. Die sehenswerte Ausstellung kann bis 10. April zu den Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden. Der Kunstverein Das Dach besteht seit 1992 und hat zur Zeit 46 Mitglieder. Diese treffen sich einmal monatlich in den Räumen der Turmpassage. Unter Telefon: freut sich Vereinschefin Petra Werner jederzeit über Interessenten. Rühlig-Bau steht seit 40 Jahren für solides Bauhandwerk Ihr 40-jähriges Jubiläum konnte die Firma Rühlig Bau am 1. März gemeinsam mit zahlreichen Gratulanten feiern. Senior-Chef Wolfgang Rühlig blickte in seiner lockeren Rede auf die nicht immer leichten Jahre seit der Gründung zurück. Nach Zimmererlehre und Studium Bauingenieurwesen war er ab 1957 freischaffend als Projektant tätig. Da von Seiten des Staates die Zügel immer enger gezogen wurden, musste er seine freiberufliche Tätigkeit aufgeben. Zufällig las er in der Zeitung eine Anzeige, in der ein Bauhandwerksbetrieb zu verkaufen war. Er nahm Kontakt mit dem damaligen Firmeninhaber auf und setzte alles daran, sich gegen die 13 Mitbewerber durchzusetzen. Bei einem Blick in die Bücher schwand allerdings sein Optimismus schnell wieder. Trotz aller Widrigkeiten übernahm er am 1. März 1967 den im Jahre 1919 gegründeten Oberfrohnaer Baubetrieb als dritter Eigentümer. Für den für die Übernahme nötigen Meisterbrief absolvierte Wolfgang Rühlig in den Folgejahren noch die Prüfung zum Zimmererund Maurermeister. Unser Fuhrpark bestand aus einem Holzwagen 10

11 15. März 2007 STADTSPIEGEL mit Deichsel und mehreren Schubkarren. Außerdem gehörten Holzgerüste, Ziegelreffs zum Herauftragen der Steine und Mörtelbutten zum Inventar. Aber vor allem übernahm ich eine dufte Truppe: acht Maurer, zwei Zimmerleute und ein Schmuckstück von einem Lehrling, erinnerte sich der Handwerksmeister nicht ohne Augenzwinkern. Aufträge gab es damals in Hülle und Fülle, aber dafür kein Material. Oft mussten Ware gegen Ware getauscht und alle möglichen Beziehungen in Anspruch genommen werden. Seine Ehefrau Rosemarie gab ihren Beruf als Kindergärtnerin auf und stieg nach einem Sonderstudium zur Baukauffrau mit ins Unternehmen ein. Seit 1968 engagierte sich Wolfgang Rühlig als Obermeister der damaligen Berufsgruppe Bauhandwerk im Landkreis Karl-Marx-Stadt. Diese Funktion übte er bis zur Wende aus, obwohl er sich damals mit Händen und Füßen gegen die Wahl gewehrt und große Bedenken gegen die manchmal nicht zu umgehende kooperative Verhandlung mit den staatlichen Institutionen hatte. Dass er seine Arbeit gut gemacht hat, zeigte 1990 die Ernennung zum Innungsobermeister der Bauinnung Chemnitzer Land. Nachdem Wolfgang Rühlig verschiedene Funktionen und Ehrenämter der Handwerksorganisationen innehatte, wurde er schließlich 1996 zum Präsidenten der Handwerkskammer Chemnitz gewählt. Da ihn diese Tätigkeiten auch zeitlich sehr in Anspruch nahmen, war er froh, dass seine Kinder Uta Hofmann und Kai Rühlig beide Bauingenieure - die Geschicke der Baufirma übernahmen. In seiner Ansprache dankte Wolfgang Rühlig allen Weggefährten, besonders aber seiner Frau Rosemarie, seinen Kindern und der gesamten Belegschaft. Ingeborg Schöne, die Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer Chemnitz, überreichte anlässlich des Jubiläums eine Ehrenurkunde. Oberbürgermeister Dr. Hans-Christian Rickauer übermittelte die Glückwünsche der Stadt. Es ist schon eine großartige Leistung, ein Unternehmen in der Zeit der DDR zu begründen und auch im wirtschaftlichen Wandel nach 1990 erfolgreich weiterzuführen, hob er hervor. Das Stadtoberhaupt betonte aber auch die Wichtigkeit des Handwerks für das Gemeinwesen: Das eigentliche Rückgrat einer Kommune sind die Handwerker und die mittelständischen Familienunternehmen. Oberbürgermeister Dr. Hans-Christian Rickauer (rechts) überbrachte die Glückwünsche der Stadt an Senior-Chef Wolfgang Rühlig und seine Kinder Uta Hofmann und Kai Rühlig. Besonders freute sich der Handwerksmeister über die Chronik aus dem Jahr der Firmengründung. 11

12 STADTSPIEGEL 15. März 2007 Kaufunger Bauschlosserei mit langer Tradition Kürzlich besuchte Oberbürgermeister Dr. Hans-Christian Rickauer die Bauschlosserei Edgar Wilhayn an der Dorfstraße in Kaufungen. Das 1978 gegründete Unternehmen kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Das Haus, welches 1890 erbaut wurde, ist schon immer eine Schmiede gewesen. Mein Urgroßvater hat es später gekauft, dann übernahm das Geschäft mein Großvater, erinnerte sich Edgar Wilhayn. Dieser hat es dann Mitte der 60er Jahre aus Altersgründen geschlossen, weil er auch für die Firma keine Zukunft sah. Edgar Wilhayn hat in der damaligen Wima Werkzeugmacher gelernt, seinen Schlossermeister abgelegt und schließlich Ende der 70er Jahre die Bauschlosserei neu gegründet. Bis zur Wende hatten wir voll zu tun, dann brachen plötzlich alle Aufträge weg. Nach einem kurzen Versuch mit einem Partner aus den alten Bundesländern als GmbH, ist Edgar Wilhayn seit 1997 wieder als selbstständiger Handwerksmeister tätig. Mit seinen zur Zeit drei Mitarbeitern erledigt er Aufträge in ganz Deutschland vorwiegend aber in Sachsen. Wir arbeiten meist für Firmen, die dort Aufträge erhalten und uns mit hinzuziehen, so Edgar Wilhayn. Obwohl er auch viele Privatkunden aus dem Ort und dem Umland hat, ist er auf große Aufträge der Baubranche angewiesen. Eine Arbeit in der Region, an die er sich am liebsten erinnert, war die Fluchttreppe am Start- und Zielturm des Sachsenrings, aber auch am Advent-Kinderhaus an der Bergstraße hat seine Firma die Fluchttreppe gebaut. Erst kürzlich fertiggestellt wurde ein Geländer am neuen Parkplatz des Schlosses Wolkenburg und am Geländer für die Zisterne arbeitet seine Firma derzeit noch. Mit dem mobilen Holzbackofen ist die Bäckerei Götze auf Märkten zu finden. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums überraschten sie ihre Kunden vorm Geschäft an der Pleißaer Straße mit frischen Backwaren aus dem originellen Ofen. Familienunternehmen mit jeder Menge neuen Backideen Die Bäckerei Götze feierte Anfang März ihr 20-jähriges Bestehen. Oberbürgermeister Dr. Hans-Christian Rickauer überbrachte dazu die Glückwünsche der Stadt und nutzte die Gelegenheit, sich über die Arbeit des Handwerksbetriebes zu informieren zog die Bäckerei vom Dürerplatz in die Pleißaer Straße 1 um. Das Ehepaar Götze hatte das Gebäude, in dem sich früher unter anderem ein Fleischer und die Eisproduktion der HO befand, gekauft und Geschäftsräume sowie die neun Wohnungen von Grund auf saniert. Die Entkernungsarbeiten habe ich nach meiner eigentlichen Arbeit in der Backstube erledigt, erinnerte sich Thomas Götze. Er ist seit 1972 Bäcker mit Leib und Seele. An das frühe Aufstehen seine Arbeit beginnt nachts um halb Eins hat er sich längst gewöhnt. Schließlich muss früh um 6 Uhr alles für die erste Liefertour fertig sein. Allein 1500 doppelte Brötchen verlassen jeden Tag die große Backstube. Mit 12 Beschäftigten hält Familie Götze vier Geschäfte am Laufen. Neben dem Hauptgeschäft an der Pleißaer Straße sind sie im Plus-Markt an der Helenenstraße, im ehemaligen Lidl-Markt an der Chemnitzer Straße 114 und in Hohenstein-Ernstthal vertreten. Wir sind ein schönes kleines Familienunternehmen und zum Glück hat sich unser Sohn Hendrik entschieden, mit 27 Jahren noch einmal eine Bäckerlehre anzufangen um später das Geschäft zu übernehmen, freut sich Evelyne Götze. Sie ist wochentags oft mit dem Holzbackofen auf Märkten unterwegs. Das Brot wird in unserer Backstube vorgebacken und bekommt dann im Holzbackofen in 20 Minuten bei 350 Grad seinen wunderbaren Geschmack und die herrliche Kruste, schwärmt Thomas Götze. Überhaupt lässt sich der Handwerksbetrieb viel einfallen, um seine Kunden zufrieden zu stellen. Jeden Tag gibt es eine andere Sorte Spezialbrot neben der sowieso reichhaltigen Brot- und Brötchenpalette. So freuen sich die Kunden über Mausbrot (4-Kornbrot mit Ballaststoffen und Möhre nach der Sendung mit der Maus ), Holzmühlenbrot (helles Brot mit Ballaststoffen nach dem neuen Rezept der Rolle-Mühle ), Holzmichelbrot, Kartoffel-Bier-Brot oder Schinken-Sauerkraut-Brot. Natürlich gibt es in den Geschäften der Bäckerei Götze auch eine Vielzahl anderer Leckereien, wie verschiedenste Kuchensorten oder belegte Brötchen für einen schnellen Imbiss zwischendurch. Wir bringen Beton in Form PERI Niederlassung beging 10-jähriges Bestehen am Firmenstandort Kändler Überall dort, wo auf Baustellen betoniert wird, muss der Beton durch eine sogenannte Schalung in Form gebracht werden. Ein Spezialist dafür ist die PERI GmbH. Anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Niederlassung Chemnitz im Gewerbegebiet Kändler besuchten Oberbürgermeister Dr. Hans-Christian Rickauer und Carsten Schmidt, Dezernent für Wirtschaft und Finanzen, den Unternehmensstandort An der Hopfendarre 5. Die Niederlassung in Kändler gehört zu der weltweit agierenden PERI-GmbH mit Stammsitz in Weißenhorn bei Ulm, die im vergangenen Jahr weltweit mehr als Mitarbeiter beschäftigt und einen Umsatz von 900 Millionen Euro erzielt hat. Als Zulieferer für die Bauindustrie vermieten und verkaufen wir Schalungen. Dabei verstehen wir uns nicht als reinen Schalmaterial- Vertrieb, sondern bieten vielmehr für die jeweiligen Baustellen maßgeschneiderte Systemlösungen an. Schalung kann so vielseitig sein, ein wirklich ganz spannendes Thema. Wir sind eine tolle Crew und einfach stolz darauf, dass wir es geschafft haben, auf unserem Gebiet die stärksten in der Region zu sein, berichtet Niederlassungsleiter Frank Siegel, dem man anmerkt, wie sehr er für sein Unternehmen brennt. Das achtköpfige Team arbeitete maßgeblich daran mit, dass sich die Schalungstechnik in den letzen Jahren revolutionär entwickelt hat. Dabei finden immer mehr hochwertige Materialien Verwendung. Wir waren die ersten, die mit Aluminium in den Schalungsbau gegangen sind. Hochwertige Materialien und raffinierte Schalungssysteme, die die Schalungszeiten verringern, sind die 12

13 15. März 2007 STADTSPIEGEL war heute bei der Aufführung im Kino dabei. Außerdem hat mir ein Oberlungwitzer erzählt, dass damals drei Frauen aus dem Ort nach Berlin gefahren sind, um der Hauptdarstellerin Brigitte Horney das Ketteln beizubringen, berichtete sie. Die Idee zur Aufführung des Filmes, der konnte aus dem Bundesfilmarchiv ausgeliehen wurde, hatte das Fördervereinsmitglied Sybille Fischer. Bei einem Rundgang durch die Ausstellungshalle der PERI Niederlassung zeigten sich Oberbürgermeister Dr. Hans-Christian Rickauer und Dezernent Carsten Schmidt beeindruckt von den modernen Schalungssytemen und dazu verwendeten Materialien. Hier im Gespräch mit Niederlassungsleiter Frank Siegel (r.). Zukunft. Das hängt damit zusammen, dass auch auf dem Bau das Teuerste die Arbeitszeit und nicht das Material ist. Schnelleres und leichteres Schalen durch maßgeschneiderte Lösungen und Produkte - nicht auf Kosten der Ausführenden draußen - ist hier der Schlüssel zum Erfolg, fügt er hinzu. Im vergangenen Jahr war das Unternehmen mit der Entwicklung sehr zufrieden. Anhaltend blieb aufgrund der generellen Bausituation in Sachsen - die Verschiebung der Tätigkeitsschwerpunkte vom Hoch- und Industriebau zum Verkehrswegebau, insbesondere in Richtung Brückenbau. Gegenwärtig produziert das Unternehmen im Werk Weißenhorn jeden Monat unter anderem ca. 500 Kilometer Holz-Schalungsträger und Quadratmeter System-Rahmenschalung zum Herstellen von Wänden und Decken. Erstaunt hat auch besonders, dass die zu liefernde Wandschalung inzwischen sechs Tonnen pro Quadratmeter Last aufnehmen kann und dieser Schalungsdruck heute bei fast jeder Wandbetonage anfällt. Fachliche Kompetenz, Kreativität und Teamarbeit sind also in dem familiär geführten Unternehmen gefragt, in dem auf eine gute Arbeitsatmosphäre viel Wert gelegt wird. Ein Stück Textilgeschichte im Kino zu sehen Der Förderverein des Industriemuseums hatte am 22. Februar zu einem besonderen Kinoerlebnis ins Apollo-Filmtheater eingeladen. Du und ich, ein Film über eine Oberlungwitzer Strumpfwirkerfamilie aus dem Jahre 1938 wurde gezeigt. Etwa 140 Interessierte waren zur Freude der Organisatoren gekommen, um den bewegenden Schwarz-Weiß-Film zu sehen. Im Mittelpunkt stehen Johann Uhlig, gespielt von Joachim Gottschalk und seine Frau Anna, gespielt von Brigitte Horney, denen es als einfache Strumpfwirker in Heimarbeit durch Wagemut und Glück gelingt, zu erfolgreichen Fabrikanten aufzusteigen. Viele Zuschauer freuten sich über die Bilder mit regionalem Bezug besonders eindringlich waren die Aufnahmen des heute noch bestehenden Rogo-Fabrikgebäudes in Oberlungwitz. Die Sprecherin des Fördervereins, Irmgard Eberth, hatte im Vorfeld der Aufführung sogar Anrufe von ehemaligen Komparsen des Films bekommen. Eine Frau, die damals mitgespielt hatte, Bona-Vita Pflegeheim bedankt sich für Citymobil Seit Ende Januar verfügt das Alten- und Pflegeheim der Bona Vita ggmbh über ein schmuckes Citymobil. Finanziert wurde der Fiat Doblo Cargo durch die Werbeaufkleber am Auto, die von insgesamt 25 Unternehmen aus Limbach-Oberfrohna und Umgebung gesponsert wurden. Dadurch kann die Bona Vita das Auto fünf Jahre kostenlos nutzen und muss nur die Betriebskosten zahlen. Das freut Geschäftsführer Rolf Münch: Die eingesparten Mittel können so für andere Vorhaben zur Verbesserung der Lebensbedingungen im Alten- und Pflegeheim genutzt werden. Das Fahrzeug wird fast ausschließlich dafür eingesetzt, täglich das Mittagessen zu holen, Besorgungen und Einkäufe für die Heimbewohner und die Einrichtung zu erledigen und für und mit den Bewohnern Fahrten zu Apotheken, Ärzten und Behörden durchzuführen. Gemeinsam mit einigen Sponsoren nahm Geschäftsführer Rolf Münch das schmucke Auto für das Bona-Vita Alten- und Pflegeheim in Augenschein. Die Bona-Vita bedankt sich bei folgenden Unternehmen: Opitz GbR, Rene Opitz Limbach-O.; Nico s Partyservice, Inh. Nico Natalier Limbach-O.; Bernd Schönfeld Dachdeckermeister, Mühlau; Rohreinigungsservice RRS, Stefan Kühnel Limbach-O.; Pumpen-Profi GmbH, Mike Pester Limbach-O.; Innenausbau Jentsch, Uwe Jensch Hartmannsdorf; Gupuli GmbH, Holger Brauer Limbach-O.; Reformhaus am Johannisplatz, Inh. Marlen Müller Limbach-O.; Zweirad-Böhme Honda-Vertragshändler, Steffen Böhme Callenberg; Gebäudegesellschaft L.-O. mbh, Johannes Johnen Limbach-O.; Modestudio Barkli, Heike Bartel Limbach-O.; Martin Klokow Tischlerei Limbach-O.; Matthias Schmidt Dachdeckermeister Limbach-O.; Family Shop, Ines Harzendorf Limbach-O.; Nötzold Dach GmbH,Rita Nötzold Callenberg; Gebäudereinigung Wenzel, Hans-Jürgen Wenzel Limbach-O.; Blumenhaus Petra, Petra Fischer Limbach-O.; Siegfried Wagner Getränkemarkt Niederfrohna; Michael May Orthopädie-Schuhtechnik und Schuhhaus Limbach-O.; Gottfried Lohs & Co. ohg, Autolackiererei-Kfz-Meisterbetrieb Limbach-O.; Haustechnik Neubert, Joachim Neubert Limbach-O.; Rainer Pester Schmiedemeister Limbach-O.; Elektro-Esche GmbH & Co. KG, Doreen Esche Limbach-O.; Landgraf & Scheibe GbR Malerfachgeschäft, Thomas Scheibe Limbach- O.; BFW Wärmemesstechnik und Dipl.-Ing. Horst Telle Chemnitz/ Röhrsdorf. 13

14 STADTSPIEGEL 15. März 2007 Gegen das Vergessen Der lange Weg nach Hause - Vertriebene in der DDR Am 24. Januar widmete sich MDR 1 Radio Sachsen und der Sachsenspiegel sowohl im Radio- als auch im Fernsehprogramm schwerpunktmäßig dem Thema Vertreibung. Dieses grausame Geschichtskapitel wurde insbesondere in der DDR lange verschwiegen und verdrängt. Unter dem Titel Der lange Weg nach Hause - Vertriebene in der DDR wurden jetzt die letzten Zeitzeugen aus der so genannten Kindergeneration zu ihren Erlebnissen befragt. Im Lay-Haus trafen sich an diesem Abend Mitglieder des BdV-Kreisverbandes Chemnitzer Land, um die Sendungen gemeinsam zu erleben. Bei den Radiobeiträgen kamen auch vier Zeitzeugen aus unserer Stadt zu Wort. So auch der Vorsitzende der Kreisgruppe Jaromir Pobucky. Diese Berichte zu hören hat mich total aufgewühlt. Jahrelang hat man es ja meist weggeschoben. Wir wollen unser Kulturgut und Brauchtum bewahren. Das wichtigste für mich ist aber die Aussöhnung, damit das, was geschehen ist, nicht noch einmal passiert, fasst er seine Gedanken zusammen. Eigentlich hätte der Themenabend Der lange Weg in die Fremde heißen müssen, meint Kurt Weihe, der aus Ostpreußen stammt. Ich habe mir hier ein Zuhause geschaffen, aber ich möchte mithelfen, die Wand des Schweigens zu durchbrechen, fügt er hinzu. Es sei ihm wichtig, dass die Jugend von heute erfahre, wie viel Leid und Elend die Vertreibung mit sich gebracht habe, darum berichtet er im Unterricht Schülern 9. und 10. Klassen von dem, was er erlebt hat. Helene Otto findet es sehr schade, dass so wenig darüber bekannt wird, welch gute Kontakte die Vertriebenen in vielen Orten zu den jetzt dort lebenden Menschen pflegen, wenn sie ihre alte Heimat besuchen. Solch positive Begegnungen kennt sie aus eigenen Erleben aus Brieg an der Oder. Ein neues Zuhause für Mutti-Kind-Kreis Rußdorfer Gemeinde mietet mit Spendengeldern gemütliche Wohnung an Ein großes Herz für Kinder und ihre Muttis zeigt die Rußdorfer Kirchgemeinde. Seit fast drei Jahren gibt es hier einen Mutti-Kind-Kreis, der immer beliebter wird. Inzwischen kommen bis zu 15 Muttis und 20 Kinder. Das jüngste ist gerade vier Monate, das älteste sechs Jahre. Das ist wie ein Projekt Zukunft für unsere Gemeinde. Weil der Raum, in dem sich der Kreis bisher getroffen hat, durch den großen Zuspruch aus allen Nähten geplatzt ist, haben wir jetzt mit Spendengeldern extra eine Wohnung im ehemaligen Schulhaus angemietet, erzählt der Rußdorfer Pfarrer Reinhard Schnabl. Gemeindepädagogin Elke Lesch freut besonders darüber, dass das Treffen auch bei Frauen so gut ankommt, die bisher nicht zur Gemeinde gehören. Ihr Ziel ist es, Muttis und Kindern zu vermitteln, dass christlicher Glaube aktuell ist und etwas bieten kann, wonach sich heute viele Menschen sehnen. Das Wissen, von Gott bedingungslos geliebt zu werden, ist eine verlässliches Fundament im Leben. Im Gespräch über Gott und die Welt finden die Frauen schnell einen Bezug zu ihren eigenen Alltagsproblemen und merken, dass die Geschichten der Bibel, die Elke Lesch ihnen vorstellt, eine echte Lebenshilfe sein können. Die neue Kinderstube bietet ideale Bedingungen für Muttis und Kinder. Die angemietete Wohnung umfasst ein gemütliches Spielzimmer, Bad und Küche und hat im Wohnzimmer ausreichend Platz Muttis und ihre Kinder fühlen sich sichtlich wohl in den neuen Räumlichkeiten, die die Gemeinde Rußdorf großzügig zur Verfügung gestellt hat. für eine gemütliche Kaffeetafel. Mit der beginnt jedes der 14-täglichen Treffen. Beim gemeinsamen Essen finden die Muttis schnell Kontakt. Dabei können sie Erfahrungen austauschen und geben sich untereinander so manchen Tipp für die Kindererziehung. Schön ist es für die Muttis auch, gemeinsam zu basteln und zu singen, das fördert die Gemeinschaft. Den prima Zusammenhalt schätzt auch Silke Starke, die mit ihrem Sohn Kenny zu den Treffen kommt. Während die Kinder spielen, haben die Muttis Zeit zum Gespräch. Katrin Leonhardt ist mit ihren Kindern Nina und Jonas dabei. Der fünfjährige Jonas hat sogar einen Freund gefunden. Nachdem er sich bei Schokoladenkuchen und Apfelsaft gestärkt hat, spielt er am liebsten mit dem Kaufmannsladen - und die Kundschaft lässt nicht lange auf sich warten. Im Sommer bietet der Garten dann auch noch die Möglichkeit, sich im Freien richtig auszutoben. Darum wird die Wohnung auch für zwei weitere Kinderprojekte genutzt. Sie richten sich an Kinder im Alter von drei bis zwölf Jahren. Auch die Junge Gemeinde wird sich in den Räumen sicher wohlfühlen. Wer sich für diese oder andere Angebote der Kirchgemeinde interessiert, kann sich gern im Pfarramt unter 03722/95111 näher informieren. Partner auf dem Weg zum Beruf Es gibt Steuerberater, Rechtsberater, Berater beim Autokauf oder Modeberater. Was aber macht ein Jugendberater? Ivo Höfner ist Jugendberater und arbeitet bei der Barmer in Limbach-Oberfrohna. Die Frage, wen er worüber berät, beantwortet er bereitwillig. Er berichtet gern über seine Tätigkeit. Mein Job ist es, Jugendliche und junge Erwachsene optimal in allen Fragen rund um die Themen Gesundheit, Berufsstart und Ausbildung zu betreuen. Oft diskutiere ich in meinen Gesprächen mit Jugendlichen, wie man z.b. den richtigen Beruf findet. Oder ich rege an, einmal intensiv darüber nachzudenken, was er oder sie überhaupt will, wo die eigenen Stärken liegen. Ich informiere in den Gesprächen aber auch darüber, woran man alles denken muss, warum man eine Krankenversicherung braucht usw. Mir ist klar, dass Jugendliche gerade in der Phase der Berufswahl und der Bewerbung viele Dinge beschäftigen, dass sie vieles entscheiden müssen. Dabei wollen die Jugendberater von der Barmer helfen. Das Thema Krankenkasse steht bei jungen Leuten nicht un- 14

15 15. März 2007 STADTSPIEGEL bedingt ganz oben auf der Prioritätenliste. Während der Schulzeit sind sie meist bei den Eltern mitversichert. Doch spätestens dann, wenn sie eine Ausbildung beginnen, wird das Thema Krankenversicherung interessant. Die Jugendberater kennen sich mit allem aus, was Ausbildung, Kranken- und Sozialversicherung betrifft. Telefonisch ist Ivo Höfner unter (0185) (bundesweit für nur 2,9 Cent pro Minute aus dem Netz der deutschen T-Com) oder unter (0175) zu erreichen. Barmer-Pressemitteilung Am Samstag erster Bauernmarkt Am 17. März beginnt die diesjährige Bauernmarkt-Saison auf dem Johannisplatz. Von 8 bis 13 Uhr bieten Direktvermarkter aus der Region eine breite Palette an frischen Erzeugnissen an. Für die musikalische Umrahmung sorgen die Jagdhornbläser aus Waldenburg. Freizeit- und Familienbad lädt ein Zur Themensauna unter dem Motto Frühling lädt das LIMBOmar am 21. März ein. Passend zum Frühlingsanfang werden die Schwimmmeister alle Saunagäste an dem Tag von 18 bis 22 Uhr verwöhnen. Eine Nachtsauna und FKK-Schwimmen startet am 24. März von 20 bis 24 Uhr. Bereits am 26. März können alle weiblichen Saunafans zum Thema Frühling relaxen die Damensauna beginnt um 16 Uhr. Was sonst noch passierte... Brand in Wohnhaus Unbekannte Täter zündeten am 21. Februar abends in dem leerstehenden Wohnhaus an der Albert-Einstein-Straße 20 in der zweiten Etage abgelagerten Müll an. Die Feuerwehren Limbach und Oberfrohna waren im Einsatz, die Polizei ermittelt. Kinder können wieder toben Mitte Januar musste der Spielplatz in Bräunsdorf wegen abgeknickter Bäume gesperrt werden. Da für die nötigen Arbeiten eine Spezialfirma engagiert werden muss, konnte die Sperrung noch nicht aufgehoben werden. Da die Schüler der Grundschule traurige Briefe an die Stadt geschrieben hatten, wurde bis zur Erledigung wenigstens ein sicherer Teil des Spielplatzes zum Austoben freigegeben. Hungrige Einbrecher In die Grundschule Am Wasserturm wurde am 26. Februar eingebrochen. Die unbekannten Täter schlugen im Kellergeschoss eine Scheibe ein und durchwühlten im Küchenbereich alle Schränke und Behältnisse - gestohlen wurde nichts. Bücher weiterhin gesucht Der Aufruf zur Abgabe von Büchern für die Bibliothek des Schlosses Wolkenburg ist auf ein großes Echo gestoßen. Fast täglich werden Bücher darunter viele Werke von Limbach-Oberfrohnaern - im Büro des Oberbürgermeisters abgegeben. Straßenname gefunden Das vom Motorradclub Komm-dort-hin e.v. gefundene Namenschild der Willy-Böhme-Straße wurde Ende Februar von Mitarbeitern des städtischen Ordnungsamtes im Clubhaus der Biker auf der Paul-Seydel-Straße abgeholt - der Bauhof hat es bereits wieder angebracht. Kranke Pappeln gefällt An der Straße Am Gemeindewald wurden von Ende Januar bis Anfang Februar zahlreiche Pappeln gefällt. Diese Bäume hatten die so genannte Kernfäule und teilweise auch Pappelkrebs. Da an der Straße bei Stürmen schon einige Bäume umgestürzt waren, mussten diese aus Sicherheitsgründen gefällt werden. Im Herbst werden neue Bäume gepflanzt. Umkleide wieder tipp-topp In der erst vor wenigen Jahren sanierten Turnhalle Kändler war ein Umkleideraum aufgrund von Schimmel und Nässe fast nicht mehr zu betreten. Dies war passiert, weil ein verstellter Regler die Lüftung außer Kraft gesetzt hatte. Das Bauamt reagierte schnell auf Hinweise, änderte die falsche Lüftereinstellung und renovierte den Raum. Stellen- & Ausbildungsbörse Durch die Agentur für Arbeit Limbach-Oberfrohna sind zur Zeit folgende freie Stellen zu besetzen: CNC-Fachkraft / CNC-Programmierer/in, Facharbeiter/in für Umformtechnik, Textilmechaniker/in, Kraftfahrer/in im Fernverkehr, Elektroinstallateur (bundesweiter Einsatz), Fahrzeuglakkierer/in Ansprechpartnerin in der Agentur für Arbeit sind Frau Friedemann, Frau Oeser oder Frau Gräser unter Telefon 03722/ Die Agentur für Arbeit bietet derzeit folgende Ausbildungsstellen an: Fleischer/in, Restaurantfachmann/frau, Koch/Köchin Ausbildungsort: Raum Limbach-Oberfrohna Ausbildungsbeginn: 1. September 2007 Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die Berufsberatung der Agentur für Arbeit Zwickau, Tel. 0375/ Öffnungszeiten Stadtverwaltung Rathausplatz 1, Tel Internet: Montag: bis Uhr Dienstag: bis Uhr bis Uhr Donnerstag bis Uhr bis Uhr Freitag bis Uhr Bauordnungsamt Außenstelle Rathaus Pleißa, Pleißenbachstraße 68a Telefonnummer: Sprechzeiten wie Stadtverwaltung Sprechzeiten des Ortsvorstehers Bräunsdorf: Rathaus, Untere Dorfstr. 8, Tel.: 03722/93422 Donnerstag bis Uhr Sprechzeiten des Ortsvorstehers Kändler: Rathaus, Hauptstr. 30, 03722/ Dienstag bis Uhr - und nach Vereinbarung Sprechzeiten des Ortsvorstehers Pleißa: Rathaus, Pleißenbachstraße 68a, Tel.: 03722/ Dienstag bis Uhr 15

16 STADTSPIEGEL 15. März 2007 Donnerstag bis Uhr Sprechzeiten des Ortsvorstehers Wolkenburg-Kaufungen: Rathaus, Kaufunger Str. 19, Tel.: /5423 Dienstag bis Uhr Service der Meldestelle am zweiten Dienstag im Monat von bis Uhr Bürgertelefon: kostenlose Rufnummer über Festnetz: Schiedsstelle: Friedensrichterin Martina Heyde Rathaus Bräunsdorf, Untere Dorfstraße 8, Tel /93422 jeden 2. Donnerstag im Monat von bis Uhr Stadtinformation Rathaus, Haus D, Tel , Montag bis Freitag: bis Uhr Samstag bis Uhr LIMBOmar, Kellerwiese 1, Tel Schwimmbad: Montag bis Uhr (nur Bahnenschwimmen) Dienstag bis Uhr Mittwoch bis Uhr Donnerstag bis Uhr Freitag: bis Uhr Samstag bis Uhr Sonntag, Feiertag bis Uhr ACHTUNG! In den Schulferien ist zusätzlich: Montag, bis Uhr Mittwoch bis Uhr Freitag bis Uhr geöffnet. Bitte beachten Sie, dass Sondernutzungszeiten den Badebetrieb einschränken können! Sondernutzungszeiten Montag: Tag der Kurse, Vereine u. Bahnenschwimmen Bahnenschw., Kurse bis Uhr Vereine, Aquaf., Kurse bis Uhr Dienstag: Senioren bis Uhr Feriendorf (März-Okt) bis Uhr Behindertenschule bis Uhr Therapie bis Uhr Donnerstag: Senioren bis Uhr Feriendorf (März-Okt) bis Uhr Senioren bis Uhr Do.+Freitag Schwimmlernkurse bis Uhr Samstag Aquafitness bis Uhr Sauna: Montag: Frauensauna bis Uhr Die./Mi. Gemeinschaftssauna bis Uhr Donnerstag: Herrensauna bis Uhr Gemeinschaftssauna bis Uhr Freitag: Frauensauna bis Uhr Gemeinschaftssauna bis Uhr Samstag: Familiensauna bis Uhr Gemeinschaftssauna bis Uhr So./Feiertag: Gemeinschaftssauna bis Uhr Bibliothek, Moritzstraße 12, Tel Montag: bis Uhr Dienstag: bis Uhr Donnerstag: bis Uhr Freitag: bis Uhr Heimatstube Fronfeste, Tel Dienstag: bis Uhr Donnerstag: bis Uhr Sonntag: bis Uhr an Feiertagen geschlossen Tierpark, Tierparkstraße, Tel täglich bis Uhr Schloss Wolkenburg, Tel / täglich außer montags bis Uhr Der restaurierte Festsaal und die einzigartige Bibliothek können besichtigt werden - Trauungen sind möglich. RZV Bereitschaftsdienst Trinkwasser Havarietelefon 24 h: 03763/ , Internet: Kirchennachrichten Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Limbach-Kändler Pfarrer Vögler Telefon: Pfarrer Schubert Telefon: Sonntag, 18. März 09:30 Uhr Gottesdienst zum Auftakt der Bibelwoche und Kindergottesdienst, anschließend Abendmahlsfeier in der Stadtkirche Limbach Sonntag, 25. März 09:30 Uhr Gottesdienst mit Vorstellung der Konfirmanden und Kindergottesdienst, anschließend Abendmahlsfeier in der Stadtkirche Limbach 09:30 Uhr Sakramentsgottesdienst in der Lutherkirche Kändler Lutherkirche Oberfrohna Pfarrer Dr. Baier Telefon: Sonntag, 18. März 09:30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl und Kindergottesdienst Sonntag, 25. März 09:30 Uhr Familiengottesdienst mit Taufe Johanniskirche Rußdorf Pfarrer Schnabl Telefon: Sonntag, 18. März 19:30 Uhr Predigtgottesdienst Sonntag, 25. März 09:30 Uhr Predigtgottesdienst mit Vorstellung der Konfirmanden Kirche Zum Guten Hirten Bräunsdorf Pfarrer Schnabl Telefon: Sonntag,18. März 09:30 Uhr Sakramentsgottesdienst Sonntag, 25. März 09:30 Uhr Sakramentsgottesdienst Kirche zu Pleißa Pfarrer Müller Telefon: Sonntag, 18. März 09:00 Uhr Sakramentsgottesdienst Sonntag, 25. März 09:00 Uhr Sakramentsgottesdienst Katholische Pfarrei St. Marien Pfarrer Gemende Telefon: Samstag, 17. März 17:00 Uhr Eucharistiefeier Sonntag, 18. März 10:00 Uhr Eucharistiefeier 16

17 15. März 2007 STADTSPIEGEL 16:30 Uhr Kreuzweggebet der Kinder Samstag, 24. März 17:00 Uhr Eucharistiefeier Sonntag, 25. März 10:00 Uhr Familiengottesdienst, anschließend Fastenessen der Gemeinde 17:00 Uhr Kreuzweggebet Schwesterkirchgemeinden Wolkenburg-Kaufungen Pfarrer Epperlein Telefon /5344 Sonntag, 18. März 09:00 Uhr Gottesdienst zum Abschluss der Bibelwoche in Kaufungen 10:30 Uhr Gottesdienst zum Abschluss der Bibelwoche mit Abendmahl und Kindergottesdienst in Wolkenburg Sonntag, 25. März 09:00 Uhr Gottesdienst in Wolkenburg 10:30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl und Kindergottesdienst in Kaufungen Advent-Gemeinde Limbach-Oberfrohna Pastor Groß Telefon 03727/ Samstag, 17. März 09:00 Uhr Bibelgespräch: Das Herz des Toren 10:00 Uhr Predigt- und Kindergottesdienst Samstag, 24. März 09:00 Uhr Bibelgespräch: Gegenwart leben statt Zukunft berechnen 10:00 Uhr Predigt- und Kindergottesdienst Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde - Christuskapelle Pastor Scheffler Telefon jeden Sonntag: 09:30 Uhr Gottesdienst und Kindergottesdienst Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde - Brüdergemeinde Werner Walter Telefon jeden Sonntag: 10:00 Uhr Gottesdienst und Kindergottesdienst Landeskirchliche Gemeinschaft Rolf Harnack Telefon jeden Sonntag: 19:30 Uhr Gemeinschaftsstunde, Pleißaer Str. 13c Evangelisch-Kirchliche Gemeinschaft Andreas Konrad Telefon jeden Sonntag: 17:00 Uhr Gemeinschaftsstunde für Jung und Alt Neuapostolische Kirche Telefon jeden Sonntag: 09:30 Uhr Gottesdienst Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas Hans-Hermann Landgraf Telefon jeden Sonntag Öffentlicher bibl. Vortrag, anschließend Bibelbesprechung Ost: Freitag 19:00 Uhr, Sonntag 09:30 Uhr West: Donnerstag 19:00 Uhr, Sonntag 17:30 Uhr Kändler Donnerstag 19:00, Sonntag 09:30 Uhr Wolkenburg-Kauf.: Donnerstag 19:00, Sonntag 09:30 Uhr Aus dem Vereinsleben Mit dem STV zum Tauchen nach Kroatien Die Taucher des Schwimmsport- und Tauchsportvereins Limbach- Oberfrohna e.v. würden sich freuen, wenn außer Vereinsmitgliedern auch Tauchinteressierte und Neugierige an der Gruppenreise nach Rovinj in Kroatien teilnehmen. Als Unterkunft haben wir im Hotel Valdaliso reserviert. Direkt am Hotel befindet sich die Tauchbasis und für Nichttaucher bietet das Hotel ein ansprechendes interessantes Umfeld. Der Preis für sieben Übernachtungen und Halbpension beträgt pro Person 329 Euro. Kinderermäßigungen werden gewährt. Die Anreise erfolgt mit eigenen Pkw oder in Fahrgemeinschaft. Es besteht die Möglichkeit, während des Aufenthaltes den Tauchschein zu erwerben. Die entsprechende Ausrüstung wird bei Bedarf ausgeliehen. Anmeldungen und nähere Infos unter bzw. über die Geschäftsstelle des STV L.-O., Christophstr. 30, Telefon: Wir freuen uns auf jeden, der mit uns das Tauchvergnügen teilen möchte. Anmeldeschluss ist der 30. April. Erika Liebers, STV L.-O. Einladung zum Reservistenmarsch Am 14. April führt die Reservistenkameradschaft Limbach-Oberfrohna ihren alljährlichen Reservistenmarsch durch. Zivile Interessenten, die daran teilnehmen möchten, sind herzlich eingeladen. Anmeldungen bitte bis zum 30. März entweder schriftlich an den Kameraden Lutz Mieritz, Hopfenweg 7a, Limbach-Oberfrohna oder telefonisch montags bis freitags 13 bis 14 Uhr unter sowie per Lutz Mieritz, Schriftführer Reservistenkameradschaft L.-O. Kurz berichtet Was die Zukunft bringt Zu diesem Thema findet vom 18. bis 22. März eine Veranstaltungsreihe in der Stadtkirche Limbach statt. Was die Zukunft bringt steht das nur in den Sternen oder ist es möglich, auf die brennenden Fragen unseres Lebens Antworten zu finden? Gibt es Hoffnung für mich und diese Welt oder ist die Klimakatastrophe und das Problem Arbeitslosigkeit das einzige, was uns in der kommenden Zeit erwartet? Durch Einblicke in die Bibel wird Pfarrer Wolfgang Putschky der Frage nach dem Sinn und der Perspektive unseres Lebens auf den Grund gehen. Sie sind ganz herzlich eingeladen! Termine: So, 18. März Uhr Die Offenbarung - kein Buch wie jedes andere Mo,19. März Uhr Ein Brief von Jesus Di, 20. März Uhr Jesus regiert Pfarrer J. Schubert Mi, 21. März Uhr Christus und der Antichrist Do, 22. März Uhr Siehe, ich komme bald Schloss-Förderverein sucht Trödelmarkt-Händler Ab 20. April startet auf Schloss Wolkenburg eine Modellbahnausstellung des Hobbysammlers Wolfgang Ziemert. Aus diesem Anlass soll es am 13. Mai eine Modellbahnbörse geben. Zusätzlich dazu wollen die Mitglieder des Fördervereins Schloss Wolkenburg an diesem Tag einen Trödelmarkt auf dem Schlosshof organisieren. Interessierte Händler und Privatleute sollten sich täglich außer montags von 14 bis 17 Uhr unter Telefon: (037609) anmelden. 17

18 STADTSPIEGEL 15. März 2007 Unglaubliche Geschichten gesucht! Am 21. März, 17 Uhr, gibt es im Diakoniezentrum, Pleißaer Str. 13a, eine Lesung mit dem Limbacher Lothar Becker - Sozialarbeiter, Musiker und Autor. Unveröffentlichtes, wie sein ganz neuer Roman Herbstsommer, wird zu Gehör gebracht. Dabei handelt es sich um eine ziemlich unglaubliche Geschichte, die von den ebenso skurillen Songs der Beatles-Magical-Mystery-Tour, umrahmt wird. Daher sucht das Team vom Treffpunkt DZ, dem Veranstalter unter dem Dach der Stadtmission Chemnitz e. V., schreibbegabte Besucher, die entweder selbst etwas Unglaubliches erlebt haben oder glaubwürdig erzählen können (max. eine Din A4-Seite). Unter anderem gibt es Lothar Beckers aktuelles Buch Sein Name war Klang und Rauch zu gewinnen. Anlass für all das sind zwei Jubiläen: Jeweils zum Frühlingsanfang begann die Projektarbeit Treffpunkt DZ (2003), aus der vor zwei Jahren ein spezieller Tagestreff hervorging. Der Unkostenbeitrag für ein kleines Festmenü beträgt 2 Euro - natürlich sind Spenden, die sozial Benachteiligten zugute kommen, gern gesehen. Gerhard Schönherr, Kirchenbezirkssozialarbeiter, Telefon: Fußball-Turnier für guten Zweck Die Mitarbeiter der Firma Hänig-Bauzentrum haben alle ihre Kunden und fußballbegeisterte Teams zum 1. Benefiz- Hänig-Cup aufgerufen. Am 24. März kicken die sportlichen Teams ab 10 Uhr in der Turnhalle des Beruflichen Schulzentrums um den Sieg. Die Einnahmen des Turniers sollen an eine soziale Einrichtung in der Stadt gespendet werden und alle Teilnehmer des Fußballturniers würden sich über viele Zuschauer und Fans freuen. Kreisvolkshochschule informiert Das Frühjahrssemester der Kreisvolkshochschule in Limbach-Oberfrohna, Jägerstr. 2a hat begonnen. Teilnahmemöglichkeiten bestehen noch für die Kurse Englisch-Anfänger, Donnerstag 8:30 Uhr, Französisch-Anfänger, Donnerstag, 17 Uhr und Spanisch-Anfänger, Donnerstag, 19 Uhr. Auch im Italienischkurs für Anfänger, Freitag, 15 Uhr sind noch Plätze frei. Kurzfristige Anmeldungen sind unter Telefon: (03763) möglich. Kreisvolkshochschule Tag der offenen Tür mit Kinderflohmarkt Auf wiederholten Wunsch findet am 31. März von 9 bis 12 Uhr in der AWO Beratungsstelle für Schwangerschaft und Familie ein Kinderflohmarkt statt. Ihre Kleinen sind schon wieder aus mancher Kleidung herausgewachsen, Spielsachen werden nicht mehr genutzt, Sie benötigen Platz für Neues im Schrank? Andere (werdende) Eltern werden sich freuen, wenn sie viele schöne Sachen auf unserem Flohmarkt günstig erwerben können. Natürlich finden Sie bei uns auch Outfits für die schönste Jahreszeit zu zweit (Umstandsmode). Zusätzlich gibt es kostenlose Beratung für Schwangere sowie Zeitvertreib für Ihre Kinder. Für die Verkaufsstände werden noch Verkäufer gesucht. Die Anmeldung hierfür bitte bis zum 27. März direkt in der Beratungsstelle oder unter folgender Telefonnummer: (03723) Marion Störl, AWO Beratungsstelle für Schwangerschaft und Familie DRK-Lehrgänge im März Das Deutsche Rote Kreuz führt folgende Lehrgänge durch: Lebensrettende Sofortmaßnahmen für Führerscheinbewerber Kosten: 20 Euro; unbegrenzte Gültigkeit ein Sehtest ist für 6,08 Euro möglich Samstag, 24. März von 8 bis 14 Uhr Ort: DRK-Ausbildungsstätte, Chemnitzer Str. 77 Erste Hilfe für Betriebshelfer und LKW-Fahrer Donnerstag und Freitag 29. und 30. März von 8 bis 14 Uhr Ort: DRK-Ausbildungsstätte, Chemnitzer Str. 77 Anmeldung und Auskunft: Telefon: , Fax: Alle Kurstermine im Internet unter: Ü-30-Party mit Dave Dee Dave Dee der Star der Golden Sixties - ist zur 3. Ü-30-Party in der Parkschänke am 17. März live zu erleben. Außerdem sorgen die Limbach-Oberfrohnaer Kult-Band The Remembers sowie DJ s auf zwei Floors für gute Unterhaltung. Die Party beginnt um Uhr und Karten sind im Restaurant der Parkschänke sowie an der Abendkasse erhältlich. Ärztliche Bereitschaft in Limbach-Oberfrohna (Limbach, Oberfrohna, Rußdorf, Bräunsdorf, Kändler und Pleißa): Unter der zentralen Nummer: ist wochentags zwischen und 7.00 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen der Bereitschaftsarzt für Limbach-Oberfrohna erreichbar. in Wolkenburg-Kaufungen (Wolkenburg, Kaufungen, Uhlsdorf, Dürrengerbisdorf): Dieses Gebiet gehört zum Bereitschaftsdienst Glauchau. Unter der Nummer ist wochentags zwischen und 7.00 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen beim DRK-Glauchau der Bereitschaftsarzt erreichbar. Apothekenbereitschaft Die Apotheken im Umland haben an folgenden Tagen Bereitschaftsdienst: Sonnen-Apotheke, Friedrich-Marschner-Str. 49, Burgstädt: Kronen-Apotheke, Jägerstraße 9, L.-O.: Aesculap-Apotheke, Kändler: Apotheke im Ärztehaus, Ludwig-Richter-Straße 10; L.-O.: Paracelsus-Apotheke, Leipziger Str. 28, Hartmannsdorf: , Apotheke Wittgensdorf, Chemnitzer Str. 20 oder Brücken-Apotheke, Brückenstr. 13, Penig: , Schwanen-Apotheke, Markt 14, Burgstädt: , Rosen-Apotheke, Frohnbachstr. 26, L.-O.: , Adler-Apotheke Burgstädt: , Neue Apotheke, Chemnitzer Straße 16, L.-O.: Chemnitztal-Apotheke, Schweizerthaler Str. 1, Taura oder Löwen-Apotheke, Markt 14, Penig: , Moritz-Apotheke, Moritzstraße 18, L.-O.: , Elefanten-Apotheke, Bahnhofstraße 5, Burgstädt: ,

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