Benutzerhandbuch des HV-Assessment und Benchmarking-Tool

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1 Benutzerhandbuch des HV-Assessment und Benchmarking-Tool Version 1.0.1

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3 Vorwort Dokumenteninformation Datum: Version: 1.0 Status: Final Verfasser: BearingPoint Ansprechpartner Dr. Uwe Laude (BSI) / Petra Simons-Felwor (BSI) Dokumenten-ID: HV-Assessment_Benutzerhandbuch V1.0.1.odt Dokumentenhistorie Datum Version Änderungsgrund Verantwortlich Erstellung der Gliederung und Inhalte BearingPoint Dokumentation des Administrationsbereichs BearingPoint Finalisierung BearingPoint Inhaltliche Ergänzungen BearingPoint 3

4 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Einleitung...7 Ziel und Inhalt des HV-Assessment und Benchmarking-Tools...7 Zielgruppe...8 Aufbau des Dokuments...8 Einführung in das HV-Assessment- und Benchmarking-Tool...9 Rollen...9 Erste Schritte...9 Globale Funktionen...14 HV-Assessment...17 HV-Assessment initialisieren...17 HV-Assessment durchführen...22 HV-Assessment auswerten...24 HV-Benchmarking...32 Konfiguration des Benchmarkings...32 HV-Benchmarking Auswertung...33 Administration...36 Anmeldung und Übersicht...36 Fragenkatalog pflegen...36 Liste der Assessments...39 Benchmarking Referenzwerte aktualisieren...41 Datenexport...41 Konfiguration...42 Barrierefreiheit...43 Nutzung ohne JavaScript uneingeschränkt möglich...43 Access Keys und Reihenfolge der Eingabefelder...43 Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Startseite...10 Abbildung 2: Registrierungsseite...11 Abbildung 3: Passwortrichtlinie...12 Abbildung 4: Assessment Übersicht (leer)...13 Abbildung 5: Assessment Übersicht mit einem bestehenden Assessment...13 Abbildung 6: Passwort ändern...13 Abbildung 7: Erfolgreiche Aktualisierung des Passwortes

5 Inhaltsverzeichnis Abbildung 8: Fehlgeschlagene Passwortaktualisierung...14 Abbildung 9: Menüleiste...15 Abbildung 10: Führung durch das Assessment...17 Abbildung 11: Assessment starten...18 Abbildung 12: Anforderungsanalyse...20 Abbildung 13: Ermittlung der Soll-Vorgaben...21 Abbildung 14: Übersichtsseite mit verschiedenen Assessments...21 Abbildung 15: Übersicht Assessment...22 Abbildung 16: Frage und Antwort ohne Hilfstext...23 Abbildung 17: Frage und Antwort mit Hilfstext...24 Abbildung 18: Übersicht Assessment (vollständig ausgefüllt)...25 Abbildung 19: Assessment abgeschlossen...25 Abbildung 20: Konfiguration Assessment Auswertung...27 Abbildung 21: Management Summary...29 Abbildung 22: Kiviatdiagramm für Netzpotential...30 Abbildung 23: Textuelle Auswertung des Untersuchungsbereichs...30 Abbildung 24: Fragen, Antworten und gewählte Antworten im Untersuchungsbereich...31 Abbildung 25: Konfiguration Benchmarking...33 Abbildung 26: Benchmarking Zusammenfassung...34 Abbildung 27: Benchmarking Einzelauswertung...35 Abbildung 28: Übersichtsseite des Administrators...36 Abbildung 29: Pflege des Fragenkatalogs - Startseite...37 Abbildung 30: Maske zur Pflege eines Untersuchungsbereichs...38 Abbildung 31: Maske zur Pflege der Fragen und Antworten...39 Abbildung 32: Liste der Assessments...39 Abbildung 33: Detailansicht eines Assessments...40 Abbildung 34: Benchmarking Referenzwerte aktualisieren...41 Abbildung 35: XML-Datenexport...42 Abbildung 36: Liste der Konfigurationseinstellungen...42 Abbildung 37: Formular zur Pflege eines Konfigurationseintrags...42 Tabellenverzeichnis Tabelle 1: Reifegradmodell zur Verfügbarkeitsbewertung

6 Einleitung 1 1 Einleitung 1.1 Ziel und Inhalt des HV-Assessment und Benchmarking-Tools Mit Hilfe des im Rahmen des Projekts HV-AssBench entwickelten HV-Assessment und Benchmarking-Tools können Organisationen zum einen das Verfügbarkeitspotentials zentraler Ressourcen bewerten und zum anderen ein Benchmarking der verfügbarkeitsrelevanten IT-Prozesse und IT-Ressourcen vornehmen. Die Beurteilung des Organisations- und Prozesspotentials erfolgt beim Assessment und Benchmarking auf Basis des Reifegradmodells des HV-Kompendiums. Das HV-Assessment ist keine umfassende Detailanalyse, sondern es werden ausgewählt HVspezifische Bereiche analysiert, die einen wesentlichen Beitrag zur Gewährleistung der Verfügbarkeit leisten. Das HV-Assessment-Tool deckt die folgenden Untersuchungsbereiche ab: Prozessgebiet IT-Governance Prozessgebiet Service Desk & Incident Management Prozessgebiet IT-Service Continuity Management Prozessgebiet IT-Operation/Facility Management Prozessgebiet Service-Level-Management Serverpotential Netzpotential Speicherpotential Infrastrukturpotential Qualität der Anforderungsanalyse Qualität des Assessments Im Rahmen des HV-Assessments wird anhand eines Fragenkatalogs das aktuelle Verfügbarkeitspotential in den Untersuchungsbereichen ermittelt. Das Potential wird über das 5stufige Reifegradmodell des HV-Kompendiums angegeben. Die gewonnenen Erkenntnisse ermöglichen es der Organisation wesentliche Optimierungspotentiale zu identifizieren und Handlungsempfehlungen für das weitere Vorgehen zur Steigerung der Potentiale abzuleiten. Auf der Basis der bewerteten Potentiale im HV-Assessment erfolgt ein HV-Benchmarking der verfügbarkeitsrelevanten IT-Prozessen und IT-Ressourcen. Die Methodik für das HVBenchmarking orientiert sich dabei an den durch COBIT beschriebenen Best Practices für die ITGovernance und es werden die folgenden Untersuchungsgegenstände betrachtet: Prozessgebiet IT-Governance Prozessgebiet Service Desk & Incident Management Prozessgebiet IT-Service Continuity Management Prozessgebiet IT-Operation/Facility Management Prozessgebiet Service-Level-Management 7

7 1 Einleitung Serverpotential Netzpotential Speicherpotential Infrastrukturpotential Das HV-Benchmarking erfolgt auf Basis des Reifegradmodells sowie einem Vergleich mit einem statistischen Datensatz einer Vergleichsgruppe oder definierten strategischen Zielwerten. Die Ergebnisse des HV-Benchmarkings werden mit Hilfe eines Kiviat-Diagramms (Netzdiagramms) visualisiert. Die Darstellung zeigt Optimierungspotentiale im organisatorischen bzw. technischen Bereich auf und ermöglicht gleichzeitig eine Priorisierung. 1.2 Zielgruppe Dieses Handbuch richtet sich an alle Anwender die mit Hilfe des HV-Assessment- und Benchmarking-Tools eine Assessment und Benchmarking der verfügbarkeitsrelevanten Prozesse und IT-Ressourcen durchführen möchten. 1.3 Aufbau des Dokuments Dieses Handbuch enthält die folgenden Kapitel: Kapitel 3, Einführung in das HV-Assessment- und Benchmarking-Tool, gibt einen Überblick über die Systemanforderungen und die Rollen. Zusätzlich werden die ersten Schritte für den Einsatz des Tools und eine Reihe Funktionen des Tools beschrieben. Kapitel 4 HV-Assessment stellt dar, wie ein Assessment initialisiert, durchgeführt und abschließend ausgewertet wird. Kapitel 5 Benchmarking beschreibt die Konfiguration des Benchmarkings und die unterschiedlichen Darstellungen der Benchmark-Ergebnisse. Kapitel 6 Administration beschreibt die Funktionen des Administrators zur Pflege des Fragenkatalogs und des Tools sowie für den Export von Daten. Kapitel 7 Barrierefreiheit beschreibt die Funktionen wie Access Keys zur barrierefreien Nutzung der Anwendung. 8

8 Einführung in das HV-Assessment- und Benchmarking-Tool 2 2 Einführung in das HV-Assessment- und Benchmarking-Tool 2.1 Rollen In diesem Tool wird ein einfaches Rollenkonzept mit lediglich zwei Rollen verwendet, die im Folgenden vorgestellt werden Administrator Administratoren können Einstellungen im Tool ändern und Daten von durchgeführten Assessments exportieren, um sie in das Tool SHIP-IT zu importieren. Ein Benutzer mit der Rolle Anwender kann kein Administrator sein Anwender Anwender registrieren sich im Tool, um Assessments und Benchmarkings durchzuführen. 2.2 Erste Schritte Registrierung Der Anwender kann sich anonym am System registrieren, um Assessments durchzuführen. Hierfür ruft er das Formular zur Registrierung kann über die Startseite aufgerufen werden (siehe Abbildung 1). 9

9 2 Einführung in das HV-Assessment- und Benchmarking-Tool Abbildung 1: Startseite Über den Link zur Registrierung gelangt der Anwender auf die Seite für die Registrierung (siehe Abbildung 2). Für die Registrierung muss der Anwender Benutzername und Passwort (wiederholte Eingabe) eingeben. Der Benutzername und das Passwort müssen den Vorgaben der Eingabefelder entsprechen. Daneben sollte für das Passwort die Passwortrichtlinie des BSI beachtet werden. Durch die Eingabe des CAPTCHA-Textes in das vorgesehene Textfeld wird die Unterscheidung zwischen Mensch und Maschine umgesetzt. Die Registrierung ist mit dem Drücken der Schaltfläche Registrieren abgeschlossen. 10

10 Einführung in das HV-Assessment- und Benchmarking-Tool 2 Abbildung 2: Registrierungsseite Der Bereich Hinweis zur Registrierung, unter dem Registrierungsbereich, gibt dem Nutzer Informationen über: Sichere Passwörter, Datenverarbeitung durch das Tool, Datenschutz und Cookies Über den Link im Bereich Hinweis zur Registrierung gelangt der Nutzer auf die Seite mit den Tipps des BSI für sichere Passworte (siehe Abbildung 3). Mit dem Link Zurück zur Registrierung kommt der Nutzer zurück auf die Registrierungsseite. 11

11 2 Einführung in das HV-Assessment- und Benchmarking-Tool Abbildung 3: Passwortrichtlinie Anmelden Registrierte Anwender müssen sich am System anmelden, um Assessments durchzuführen bzw. um auf ihre Assessment Daten zuzugreifen. Das Formular zur Anmeldung am System kann über die Startseite aufgerufen werden (siehe Abbildung 1). Dort muss der Anwender seinen Benutzername und sein Passwort eingeben. Die Anmeldung ist mit dem Drücken der Schaltfläche Anmelden abgeschlossen. Anschließend gelangt der Anwender auf die Assessment-Übersicht. Hat der Anwender noch kein Assessment durchgeführt, so ist die Liste der Assessment leer und nur ein Link zum Anlegen eines Assessments hinterlegt (siehe Abbildung 4). Hat der Anwender bereits Assessments durchgeführt, dann werden sie an dieser Stelle aufgelistet und können über den hinterlegten Link aufgerufen werden (siehe Abbildung 5). 12

12 Einführung in das HV-Assessment- und Benchmarking-Tool 2 Abbildung 4: Assessment Übersicht (leer) Abbildung 5: Assessment Übersicht mit einem bestehenden Assessment Ändern des Passworts Um das Passwort eines Anwenders ändern, loggt sich der Anwender mit den bekannten Zugangsdaten ein (siehe Kapitel 2.2.2). Anschließend gelangt der Anwender auf die Übersichtsseite des HV-Assessment- und Benchmarking-Tools. Im Navigationsbereich (siehe Abbildung 4) klickt er dann auf Passwort ändern und kommt auf die Passwortseite (siehe Abbildung 6). Dem Anwender wird das Formular zur Eingabe des alten Passworts und zwei Felder für das neue Passwort angezeigt sowie die Schaltfläche Aktualisieren. Der Anwender trägt sein altes Passwort und das neue Passwort ein und drückt die Schaltfläche Aktualisieren. Das System aktualisiert das Passwort und teilt dem Anwender den Erfolg (siehe Abbildung 7) bzw. Misserfolg (siehe Abbildung 8) mit. Über den Navigationsbereich oder die Menüleiste kommt der Anwender über Übersicht wieder zur Übersichtsseite (siehe Abbildung 4). Abbildung 6: Passwort ändern 13

13 2 Einführung in das HV-Assessment- und Benchmarking-Tool Abbildung 7: Erfolgreiche Aktualisierung des Passwortes Abbildung 8: Fehlgeschlagene Passwortaktualisierung Abmelden Um seine Daten vor unbefugtem Zugriff zu schützen, muss sich ein Anwender vom System abmelden. Hierfür befindet sich in der Menüleiste die Schaltfläche Abmelden. Beim Drücken des Links Abmelden werden Anwender vom System abgemeldet und auf die Startseite (siehe Abbildung 1) geleitet. 2.3 Globale Funktionen Über die Menüleiste (siehe Abbildung 9) stehen dem Nutzer während des gesamten HVAssessments und Benchmarking die folgenden Funktionen zur Verfügung: 14 Abmelden (siehe Kapitel 2.2.4) Übersicht Startseite Kontakt Impressum Datenschutzhinweis Hilfe

14 Einführung in das HV-Assessment- und Benchmarking-Tool 2 Nachfolgend werden die einzelnen Funktionen, ausgehend von links nach rechts, beschrieben. Der erste Punkt (in Abbildung 9 Testanwender ) zeigt den Benutzernamen an, unter dem der Anwender gerade eingeloggt ist Abmelden Über die Funktion Abmelden kann sich der Anwender aus dem System ausloggen (siehe auch Kapitel 2.2.4). Der Menüpunkt kann über den Access Key 5 barrierefrei aufgerufen werden Übersicht Über den Link Übersicht gelangt der Anwender immer wieder zur Übersichtsseite zurück. Der Menüpunkt kann über den Access Key 6 barrierefrei aufgerufen werden Startseite Mit dem Link Startseite gelangt der Anwender immer auf die Startseite. Die Session bleibt bestehen. Der Menüpunkt kann über den Access Key 0 barrierefrei aufgerufen werden Kontakt Über Kontakt kommt der Anwender auf die Kontaktseite. Hier werden ihm unterschiedliche Ansprechpartner benannt, an die er sich bei Fragen oder Problemen wenden kann. Der Menüpunkt kann über den Access Key 1 barrierefrei aufgerufen werden Impressum Mit dem Link Impressum gelangt der Anwender auf die Seite mit dem Impressum. Der Menüpunkt kann über den Access Key 2 barrierefrei aufgerufen werden. 15

15 2 Einführung in das HV-Assessment- und Benchmarking-Tool Datenschutzhinweis Über Datenschutzhinweis kommt der Anwender auf die Seite mit den Datenschutzhinweisen für das HV-Assessment- und Benchmarking-Tool. Der Menüpunkt kann über den Access Key 3 barrierefrei aufgerufen werden Hilfe Über die Funktion Hilfe gelangt der Anwender auf ein Hilfe Dokument für die Anwendung als PDF. Der Menüpunkt kann über den Access Key 4 barrierefrei aufgerufen werden. 16

16 HV-Assessment 3 3 HV-Assessment In diesem Kapitel werden alle Schritte zur Durchführung eines HV-Assessments mit dem Tool beschrieben. Der Anwender wird mit Hilfe eines Prozessablaufdiagramms und durch erklärende Texte durch das gesamte Assessment geführt. Diese Hilfestellung wird immer am Anfang jedes Schrittes angezeigt und orientiert sich an dem im HV-Kompendium beschriebenen vorgehen (siehe Abbildung 10). Über das Hilfesymbol kann die Hilfestellung ausgeblendet werden. Abbildung 10: Führung durch das Assessment 3.1 HV-Assessment initialisieren Neues Assessment anlegen Nach erfolgreicher Registrierung und Anmeldung kann der Anwender auf der Übersichtsseite entweder über den Link Neues Assessment anlegen im Navigationsbereich oder über Klicken, um ein neues Assessment anzulegen. in der Liste der Assessments ein neues Assessment anlegen (siehe Abbildung 4). Anschließend gelangt der Anwender auf die Startseite des Assessments. Hier müssen alle Meta-Daten des Assessments und die Auswahl der Assessment-Themenblöcke ausgefüllt bzw. ausgewählt werden (siehe Abbildung 11). Durch den Klick auf die Schaltfläche Speichern werden die Eingaben gespeichert und der Anwender auf die Seite mit der Anforderungsanalyse geleitet (siehe Abbildung 12). 17

17 3 HV-Assessment Abbildung 11: Assessment starten Ermittlung der Soll-Vorgaben Im Rahmen der Anforderungsanalyse (siehe Abbildung 12) werden vom Anwender die SollVorgaben in Bezug auf die Verfügbarkeitsanforderungen des Untersuchungsbereiches festgelegt. Zur Bewertung der Reife von IT-Prozessen und der Potentiale technischer Ressourcen wird das vom BSI entwickelte IT-Service Quality Management Maturity Modell genutzt, welches Prozessreife über fünf Reifegradstufen bewertet (siehe auch HV-Kompendium Band G, Kapitel 1 - Einleitung, Version 2.0, BSI ). Die nachfolgende Tabelle stellt dieses Modell mit seinen fünf Reifegraden (für IT-Prozesse) bzw. Potentialstufen dar. 18

18 HV-Assessment 3 Reifegrad / Potentialstufe Prozessprinzipien Initial Wiederholbar Standardisiert / Gemanagt Definiert Optimiert Architekturprinzipien Redundanz Robustheit Skalierbarkeit / Priorisierung, Autonomie Transparenz Virtualisierung, Separation Tabelle 1: Reifegradmodell zur Verfügbarkeitsbewertung Falls der Anwender sich für Festlegung der Soll-Vorgaben für das Gesamt Assessment oder Festlegung der Soll-Vorgaben je Untersuchungsbereich entscheidet, dann ist nach dem Drücken der Schaltfläche Speichern die Initialisierung des Assessments abgeschlossen. Der Anwender gelangt auf die Übersichtsseite für das Assessment (siehe Kapitel 3.2.1). Falls sich der Anwender für die Ermittlung der Soll-Vorgaben entscheidet, dann wird er zu den Fragen zur Ermittlung der Soll-Vorgaben weitergeleitet (siehe Abbildung 13). Anhand der Antworten ermittelt das Tool automatisch die Soll-Vorgaben für die Untersuchungsbereiche. Mit der Schaltfläche Speichern kann der Anwender während der Anfoderungsanalyse den aktuellen Zustand speichern. Mit Hilfe der Schaltflächen Zurück und Weiter navigiert er durch die Fragen. Abschließend gelangt der Nutzer über die Schaltfläche Weiter zur Übersicht auf die Übersichtsseite für das Assessment (siehe Kapitel 3.2.1). 19

19 3 HV-Assessment Abbildung 12: Anforderungsanalyse 20

20 HV-Assessment 3 Abbildung 13: Ermittlung der Soll-Vorgaben Bestehendes Assessment öffnen Wenn der Anwender bereits ein oder mehrere Assessments angelegt hat, dann werden ihm diese auf der Übersichtsseite des Tools aufgelistet (siehe Abbildung 14). Neben dem Titel des Assessments werden dem Anwender das Startdatum und der aktuelle Status angezeigt. Durch einen Klick auf Titel des Assessments oder anzeigen wird das Assessment aufgerufen und der Anwender wird auf die Übersichtsseite des Assessments weitergeleitet (siehe Abbildung 15). Abbildung 14: Übersichtsseite mit verschiedenen Assessments 21

21 3 HV-Assessment 3.2 HV-Assessment durchführen Übersicht Assessment Nach dem Abschluss der Initialisierung des Assessments (siehe Kapitel 3.1) gelangt der Anwender auf die Übersichtsseite des HV-Assessments (siehe Abbildung 15). In der Übersicht wird dem Anwender der aktuelle Fortschritt bei der Durchführung des Assessments angezeigt. Für alle Untersuchungsbereiche wird der Status angezeigt. Hinter jedem Bereich steht im Klammern die Anzahl der ausgefüllten Fragen und die gesamte Anzahl der Fragen. Beispielsweise gibt (14/23) an, dass bis jetzt 14 Fragen beantwortet wurde und der Untersuchungsbereich insgesamt 23 Fragen hat. Der anschließende Balken visualisiert den Fortschritt. Ein grüner Balken zeigt an, dass in dem Untersuchungsbereich alle Pflichtfragen vollständig bearbeitet wurden. Ein schwarzer Balken, dass noch Pflichtfragen offen sind. Im unteren Bereich der Übersicht wird der Gesamtstatus des Assessments angezeigt. Dieser Balken ist solange rot, wie noch Fragen offen sind. Erst nach der Beantwortung aller Fragen wird der Balken grün. Links von der Übersicht befindet sich der Navigationsbereich. Durch das Anklicken der Untersuchungsbereiche im Navigationsbereich kann der Anwender die dortigen Fragen bearbeiten bzw. das Assessment fortführen. Die grünen Haken hinter den Untersuchungsbereichen bzw. Themenblöcken zeigen an, dass alle Fragen beantwortet wurden. Über Assessment Übersicht im Navigationsbereich gelangt der Anwender immer zu der Übersichtsseite zurück. Abbildung 15: Übersicht Assessment 22

22 HV-Assessment Aufbau des Fragenkatalogs Der Aufbau der Fragen und Antworten ist im gesamten HV-Assessment-Tool gleich (siehe Abbildung 16). Über dem Frageeingabefeld wird der aktuelle Status angezeigt (siehe Abbildung 16, Bereich 1). Der schwarze Balken gibt den Bearbeitungsstand für den Untersuchungsbereich an. Darunter wird der Bearbeitungsstand des gesamten HV-Assessments angezeigt. Daneben stehen jeweils im Klammer die Anzahl der bereits bearbeiteten Fragen und die Gesamtzahl der Fragen. Die Anzeige ist identisch mit dem Fortschrittsbericht auf der Übersichtsseite (siehe Kapitel 3.2.1). Darunter folgt das Fragenfeld (siehe Abbildung 16, Bereich 2). Hier wird zunächst der Themenblock aus dem Untersuchungsbereich aufgeführt (in dem Beispiel in Abbildung 16 ist das IT-Risikomanagement ). Eine Zeile weiter unten wird die Phase innerhalb des PDCA-Zyklus (in dem Beispiel in Abbildung 16 ist das Planung ) bzw. die nächste Ebene des Untersuchungsbereichs angegeben. Im grauen Bereich darunter folgt die Frage und darunter folgen die dazugehörenden Antworten. Über den Radiobutton wählt der Nutzer eine Antwort aus. Mit Hilfe der Schaltflächen Zurück und Weiter kann der Anwender durch die Fragen navigieren (siehe Abbildung 16, Bereich 3). Über die Schaltfläche Speichern kann der aktuelle Stand gesichert werden. Abbildung 16: Frage und Antwort ohne Hilfstext Rechts neben der Überschrift des aktuellen Bereichs befindet sich immer das Hilfesymbol (siehe Abbildung 17, Bereich 1), über das Informationen zu dem Bereich und zum Prozessschritt im Assessment angezeigt werden kann (siehe Abbildung 17, Bereich 2). 23

23 3 HV-Assessment Analog dazu befindet sich rechts neben der Frage das Hilfesymbol (siehe Abbildung 17, Bereich 3) für Fragen und Antworten. Wenn der Anwender Hilfe benötigt, dann muss er die Schaltfläche drücken. Anschließend werden Hilfstexte zu jeder Frage oder Antwort angezeigt (siehe Abbildung 17, Bereich 4). Die Hilfe wird auch für die darauffolgenden Antworten angezeigt. Durch ein weiteres Drücken des Hilfesymbols werden die Hilfstexte wieder ausgeblendet. Abbildung 17: Frage und Antwort mit Hilfstext 3.3 HV-Assessment auswerten HV-Assessment abschließen Nachdem der Anwender alle Themenblöcke eines Assessments bearbeitet hat, muss er das Assessment abschließen. Auf der Übersichtsseite muss der Anwender das Abschließen des Assessments bestätigen. Hierfür setzt er die Checkbox für Assessment beenden und drückt anschließend die Schaltfläche Speichern (siehe Abbildung 18). Die Daten von abgeschlossenen Assessments können nicht mehr verändert werden, da für die Auswertung und insbesondere für den Datenexport ein finaler stand der Daten benötigt wird. 24

24 HV-Assessment 3 Abbildung 18: Übersicht Assessment (vollständig ausgefüllt) Nach dem Abschluss des Assessments werden die Felder Assessment auswerten und Benchmarking im Assessment Navigationsbereich freigeschaltet (siehe Abbildung 19) Abbildung 19: Assessment abgeschlossen 25

25 3 HV-Assessment Assessment Auswertung konfigurieren Nach dem der Anwender das Assessment abgeschlossen hat, kommt er über Assessment auswerten im Assessment Navigationsbereich zur Seite für die Konfiguration der Auswertung (siehe Abbildung 20). Hier muss er zunächst über die Checkboxen das Berichtselement bzw. die Berichtselemente wählen. Zur Auswahl stehen: Management Summary: Die Management Summary beinhaltet ein Netzdiagramm in dem die ermittelten Soll- und Ist-Werte des Assessments gegenübergestellt werden sowie eine Auswertung der Risikoindikation des Betrachtungsbereichs erfolgt. Schutzbedarf und Risikoindikation: Schutzbedarf und Risikoindikation erstellt eine Auswertung der Risikoindikation basierend auf dem Schutzbedarf und den ermittelten Verfügbarkeitspotential. Fragen und Antworten: Mit dieser Option werden die Fragen und Antworten je ausgewähltem Untersuchungsbereich ausgegeben. Anschließend muss der Anwender die Untersuchungsbereiche auswählen, die er ausgewertet haben möchte. Die entsprechenden Bereiche müssen über die Checkboxen ausgewählt werden. Zum Abschluss der Konfiguration der Auswertung des HV-Assessments muss der Anwender das Ausgabeformat wählen. Die folgenden Formate stehen zur Wahl: HTML: Zeigt den Bericht als HTML Seite. Diese Option ist besonders geeignet zur schnellen Auswertung oder zur Weiterverarbeitung in Textbearbeitungsprogrammen, indem die Seite per Copy & Paste übernommen werden. PDF: Generiert den Bericht als PDF Dokument. Diese Option eignet sich besonders zur Speicherung des Ergebnisses auf Systemen. XML: Export den Bericht als XML Dokument ohne Grafiken. XML eignet sich insbesondere zur Weiterverarbeitung des Berichts in anderen Anwendungen, bspw. einer Tabellenkalkulation. Per default ist das Ausgabeformat HTML über den Radiobutton bestimmt. Durch das Drücken der Schaltfläche Weiter finalisiert der Anwender die Konfiguration der Auswertung. Hinweis: Sollte der Export als XML ein HTML-Dokument anzeigen oder abspeichern, so liegt ein Fehlverhalten im Browser vor. Löschen Sie die Temporären Dateien Ihres Browsers und führen Sie den Export erneut durch. Sollte das Problem weiterhin bestehen, versuchen Sie den Export im Browser zu öffnen und die XML-Daten manuell zu speichern. 26

26 HV-Assessment 3 Abbildung 20: Konfiguration Assessment Auswertung HV-Assessment Auswertung Nachfolgend werden die unterschiedlichen Auswertungselemente des HV-Assessments beschrieben Management Summary Die Management Summary setzt sich aus vier Teilen zusammen. Textuelle Zusammenfassung 27

27 3 HV-Assessment Im oberen Bereich der Auswertung befindet sich eine textuelle Zusammenfassung des Assessments. Hier werden die allgemeinen Daten des Assessments aufgeführt, insbesondere die Daten für die Ermittlung der Vergleichsgruppe für das Benchmarking. Kiviatdiagramm Die Management Summary enthält ein Kiviatdiagramm, in dem das Gesamtergebnis des Assessment für jeden Untersuchungsbereich angezeigt wird. Daneben wird der strategische bzw. im Rahmen der Anforderungsanalyse ermittelte Sollwert angegeben. Die Gesamtpotentialstufe für die Organisation ist auf linken Seite über dem Kiviatdiagramm und das Soll-Potential auf der rechten Seiten über dem Kiviatdiagramm angegeben. Tier-Klasse Auf der linken Seite unter dem Kiviatdiagramm wird die durch die Organisation erreichte TierKlasse angegeben. Risiko-Indikation Das im Rahmen des Assessment ermittelte Risiko wird in Form eines Tachos auf der rechten Seite unter dem Kiviatdiagramm angezeigt. 28

28 HV-Assessment 3 Abbildung 21: Management Summary Untersuchungsbereiche Die Auswertung bietet die Möglichkeit eines detaillierten Einblicks in die verschiedenen Untersuchungsbereiche. Dabei wird für jeden Untersuchungsbereich ein Kiviatdiagramm erstellt, 29

29 3 HV-Assessment bei dem die Achsen jeweils die unterschiedlichen Themenblöcke wiedergeben (siehe Abbildung 22). Neben dem Ist-Potential wird auch das Soll-Potential angegeben. Abbildung 22: Kiviatdiagramm für Netzpotential Untersuchungsbereich, die weniger als drei Themenblöcke haben, können nicht in Form eines Kiviatdiagramms visualisiert werden. In diesem Fall erfolgt eine textuelle Beschreibung für den Untersuchungsbereich (siehe Abbildung 23). Abbildung 23: Textuelle Auswertung des Untersuchungsbereichs Sofern der Anwender bei der Konfiguration die Option Fragen und Antworten (siehe Kapitel 3.3.2) gewählt hat, werden ihm die einzelnen Fragen, die Antwortmöglichkeiten und seine Antwort für jeden Untersuchungsbereich angezeigt (siehe Abbildung 24). 30

30 HV-Assessment 3 Abbildung 24: Fragen, Antworten und gewählte Antworten im Untersuchungsbereich 31

31 4 HV-Benchmarking 4 HV-Benchmarking 4.1 Konfiguration des Benchmarkings Der Anwender muss nach dem Abschluss des Assessments im Navigationsbereich den Punkt Benchmarking auswählen und gelangt anschließend auf die Seite zur Konfiguration des Benchmarkings (siehe Abbildung 25). Hier gibt es zwei Optionen für das Benchmarking: Benchmark mit Referenzwerten: Hier wird das Assessment Ergebnis mit aus statistischen Daten ermittelten Referenzwerten verglichen. Benchmark mit anderen Organisationen: Hier wird das Assessment Ergebnis mit den Ergebnissen anderer Assessments anhand der Auswahl von Meta-Daten verglichen. Dieser Menüpunkt ist erst aktiviert, wenn ausreichend Vergleichsdaten vorliegen. Je nach Auswahl der Meta-Daten, kann es unter Umständen vorkommen, dass keine ausreichend große statistische Vergleichsmenge vorliegt. In diesem Fall gibt das System auf der Ergebnisseite eine entsprechende Hinweismeldung aus. Wie bei der Auswertung des Assessments muss der Anwender auch beim Benchmarking das Ausgabeformat wählen. Die folgenden Formate stehen zur Wahl: HTML: Zeigt den Bericht als HTML Seite. Diese Option ist besonders geeignet zur schnellen Auswertung oder zur Weiterverarbeitung in Textbearbeitungsprogrammen, indem die Seite per Copy & Paste übernommen werden. PDF: Generiert den Bericht als PDF Dokument. Diese Option eignet sich besonders zur Speicherung des Ergebnisses auf Systemen. XML: Export den Bericht als XML Dokument ohne Grafiken. XML eignet sich insbesondere zur Weiterverarbeitung des Berichts in anderen Anwendungen, bspw. einer Tabellenkalkulation. Mit dem Drücken der Schaltfläche Weiter wird das Benchmarking gestartet und dem Anwender werden die Ergebnisse angezeigt. Hinweis: Sollte der Export als XML ein HTML-Dokument anzeigen oder abspeichern, so liegt ein Fehlverhalten im Browser vor. Löschen Sie die Temporären Dateien Ihres Browsers und führen Sie den Export erneut durch. Sollte das Problem weiterhin bestehen, versuchen Sie den Export im Browser zu öffnen und die XML-Daten manuell zu speichern. 32

32 HV-Benchmarking 4 Abbildung 25: Konfiguration Benchmarking 4.2 HV-Benchmarking Auswertung Das Benchmark-Ergebnisse setzt sich aus einer Zusammenfassung aller Untersuchungsbereiche und einer Auswertung für die Untersuchungsbereiche zusammen. Nachfolgend werden beide beschrieben Zusammenfassung aller Untersuchungsbereiche Im oberen Bereich der Zusammenfassung werden nochmal betrachteter Geschäftsprozess, Untersuchungsbereich und Datenquellen aufgeführt. Zusätzlich wird das Gesamtpotential und das Sollpotential angezeigt. Im unteren Bereich erfolgt die Auswertung aller Untersuchungsbereich in einem Kiviatdiagramm. In dem Diagramm werden: Ist : Eigener Ist-Wert der jeweiligen Organisation, Minimum : Minimaler Ist-Wert der Vergleichsgruppe, Maximum : Maximaler Ist-Wert der Vergleichsgruppe und Median : Median des Ist-Werts innerhalb der Vergleichsgruppe angezeigt. 33

33 4 HV-Benchmarking Abbildung 26: Benchmarking Zusammenfassung Einzelauswertung der Untersuchungsbereiche Die Einzelauswertung der Untersuchungsbereiche besteht aus zwei Elementen: Box-Plot und Tabelle mit Benchmarking-Kennzahlen. Nachfolgend werden beiden beschrieben. 34

34 HV-Benchmarking 4 Abbildung 27: Benchmarking Einzelauswertung Box-Plot Im Boxplot reicht die gesamte Skala vom möglichen kleinsten Wert bis hin zum möglichen größten Wert. Es werden jeweils links und rechts außen die in dem Untersuchungsbereich gemessenen Minima und Maxima angegeben. Es ist somit möglich, dass der eigene Wert (blaue Linie) außerhalb dieses Bereiches liegt, wenn die Organisation außergewöhnlich gut oder schlecht für diesen Indikator innerhalb dieses Untersuchungsbereich abschneiden. Dieser Bereich zeigt also deutlich große Ausreißer. Daneben wird im Box-Plot der Median (rote Linie) für den Untersuchungsbereich angezeigt. Das Box-Plot-Diagramm wird sowohl für das Ist als auch für das Soll erstellt Tabelle mit Benchmarking-Kennzahlen Die Benchmark-Ergebnis werden neben dem Box-Plot-Diagramm auch noch in Form von Kennzahlen in einer Tabelle aufgeführt. Neben Minimum, Maximum und Median werden zusätzlich noch die 0,25- und 0,75-Quantile errechnet. In der Tabelle werden für Ist und Soll jedes Betrachtungsbereiches die folgenden Werte berechnet: Eigener Wert : Eigener Ist- / Soll-Wert der jeweiligen Organisation, Min : Minimaler Ist- / Soll-Wert der Vergleichsgruppe, Max : Maximaler Ist- / Soll-Wert der Vergleichsgruppe, Median : Median des Ist- / Soll-Werts innerhalb der Vergleichsgruppe, Q25 : 0,25-Quantil des Ist- / Soll-Werts innerhalb der Vergleichsgruppe, Q75 : 0,75-Quantil des Ist- / Soll-Werts innerhalb der Vergleichsgruppe. 35

35 5 Administration 5 Administration 5.1 Anmeldung und Übersicht Die Anmeldung des Administrators erfolgt über die Anmeldemaske auf der Startseite der Anwendung und Verwendung seiner Anmeldaten. Die Anwendung leitet den Administrator automatisch auf dessen Übersichtsseite um (siehe Abbildung 28) 5.2 Fragenkatalog pflegen Über den Menüpunkt Fragenkatalog pflegen in der Navigation kann der Administrator Korrekturen am Änderungen am Fragenkatalog vornehmen. Der Link zeigt eine sortierte Liste aller Untersuchungsbereiche (siehe Abbildung 29). Über die Liste kann eine Maske zur Pflege der Daten eines Untersuchungsbereichs oder zur Pflege der Fragen eines Untersuchungsbereichs, sofern vorhanden, aufgerufen werden. 36

36 Administration Untersuchungsbereich pflegen Die Maske zur Pflege eines Untersuchungsbereichs besteht aus zwei Bereichen, der obere Bereich zeigt ein Formular zur Pflege der Daten und der untere Bereich eine Maske zur Vorschau der Eingabedaten. Über das Formular zur Pflege der Daten können die folgenden Werte geändert werden: Der Titel des Themenblocks, wie er im Assessment dargestellt wird Die Reihenfolge eines Themenblocks legt fest, in welcher Reihenfolge der Untersuchungsbereich im Assessment oder unter dem übergeordneten Untersuchungsbereich aufgelistet wird. Die Gewichtung der Potentialstufe ist nur für Untersuchungsbereiche der obersten Stufe relevant und wird bei der Auswertung zur Berechnung der Risikoindikation verwendet. Der Hilfetext wird dem Anwender während des Assessments angezeigt. An dieser Stelle kann auch HTML Text eingegeben werden, z. B. Verweise auf Grafiken. Eine Vorschau auf die Darstellung ist im unteren Bereich der Seite zu finden. Die Maßnahmen werden in der Auswertung des Assessments angezeigt, sofern diese Option ausgewählt wurde. 37

37 5 Administration Fragen und Antworten pflegen Über die Auflistung der Untersuchungsbereiche kann die Maske zur Pflege der Fragen und Antworten eines Untersuchungsbereichs aufgerufen werden, sofern einem Untersuchungsbereich Fragen zugeordnet sind (siehe Abbildung 31). 38

38 Administration 5 Sowohl für die Fragen bzw. Antworten kann die Reihenfolge angegeben werden, in der sie im Untersuchungsbereich bzw. in der Frage aufgelistet werden. Über die enstprechenden Felder kann der Frage- bzw. Antworttexte sowie ggfs. die Hilfstexte angepasst werden. Für Antworten die mittels eines Select-Feldes ausgewählt werden, kann kein Hilfetext angegeben werden. Das Feld Ist Pflichtfrage legt fest, ob eine Frage zwingend beantwortet werden muss, um das Assessment abzuschließen. Über die Felder Reifegrad / Potentialstufe kann die Potentialstufe für die Auswertung des Assessments angepasst werden. 5.3 Liste der Assessments Über den Menüpunkt Liste der Assessments in der Navigation des Administrators können alle Assessment aufgelistet und eingesehen werden (siehe Abbildung 32). 39

39 5 Administration Assessments einsehen Über die Liste der Assessments (siehe Abbildung 32) kann der Administrator eine Zusammenfassung des Assessments einsehen, die die Meta-Daten, ausgewählten Untersuchungsbereichen und Ergebnisse des Assessments beinhaltet (siehe folgende Abbildung). Über den Link Link zum Assessment kann der Administrator das Assessment im Lesemodus einsehen und analog zu einem Benutzer die einzelnen Assessmentbereiche einsehen. 40

40 Administration Assessments löschen Der Administrator hat auf der Detailseite eines Assessment über die Schaltfläche Als Gelöscht markieren (siehe Abbildung 33) die Möglichkeit, ein Assessment als gelöscht zu markieren bzw. die Markierung wieder zu entfernen. Assessments die als gelöscht markiert wurden, werden nicht mehr für das Benchmarking berücksichtigt. So können unrealistische bzw. Spaß-Assessment ausgeschlossen werden. Für den Anwender bleibt dieser Vorgang transparent. 5.4 Benchmarking Referenzwerte aktualisieren Über den Menüpunkt Benchmarking Referenzwerte kann der Administrator Referenzwerte für das Benchmarking pflegen. Diese können als Richtwert bzw. Empfehlung des BSI dienen oder als Benchmarkwert, solange keine ausreichend große, statische Datenmenge vorhanden ist. Die Eingabemaske (siehe Abbildung 34) zeigt für jeden Untersuchungsbereich die aktuellen Referenzwerte der einzelnen Quartile, die Anzahl der durchgeführten (und nicht als gelöschten markierten) Assessments und die aktuellen Benchmarkergebnisse auf Basis aller Assessments, die nicht als gelöscht markiert wurden (siehe 5.3.2). Der Administrator kann diese Daten zur Unterstützung bei der Pflege der Referenzwerte verwenden. 5.5 Datenexport Über den Menüpunkt Datenexport können die Assessment Daten als XML Datensatz basierend auf der Schemadefinition der Anwendung SHIP-IT exportiert werden. Die Maske zeigt zum einen, sofern vorhanden, die Anzahl der noch nicht exportierten Datensätze und zum anderen eine Liste der bereits durchgeführten Exports. Über den Link neuen Export starten können noch nicht exportierte Datensätze exportiert werden, analog dazu können aus der Liste der abgeschlossenen Exports bereits durchgeführte Exports erneut aufgerufen werden. Der Export erfolgt in Form einer Zip-Datei die die einzelnen Assessment-Datensätze als XML-Datei beinhaltet. 41

41 5 Administration 5.6 Konfiguration Die Anwendung bietet eine Vielzahl an Konfigurationseinstellungen, die über den Menüpunkt Konfiguration des Administrators gepflegt werden können. Der entsprechende Menüpunkt zeigt zunächst eine Liste über alle Konfigurationseinstellungen (siehe Abbildung 36), die Einstellungen können über den jeweiligen Link bearbeiten der Einstellung geändert werden. Der Link bearbeiten zeigt ein Formular, um die Einstellung ändern zu können sowie einen Hilfstext, der die Bedeutung der Einstellung erläutert (siehe Abbildung 37). Die Änderung der Einstellungen werden sofort wirksam. 42

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