Bausteine für eine Unterrichtsstunde zum Ausstellungsthema

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1 Bausteine für eine Unterrichtsstunde zum Ausstellungsthema Baustein 1: Was ist Mission? Ziel: Hinführung zum Thema Mission Inhalt: In einem kleinen Brainstorming in Kleingruppen oder in Partnerarbeit überlegen die Schüler/ innen, was das jeweilige Bild mit Mission zu tun hat. Darüber hinaus kann das Brainstorming auf allgemeine Assoziationen zum Begriff Mission ausgeweitet werden. Zur Besprechung kann der Informationstext von Dr. Anni Findl Ludescher hilfreich sein. Material: Bilder (extra pdf Datei), Informationstext für Lehrer/ in (M1) Baustein 2: Berufen zur Missionarin Ziel: Auseinandersetzung mit der Berufungsgeschichte einer Tiroler Missionarin Inhalt: Schüler/ innen lesen die Berufungsgeschichte von Sr. Rosa Raich und analysieren sie in Einzeloder Partnerarbeit anhand der Fragen auf dem Arbeitsblatt. Material: Berufungsgeschichte mit Arbeitsauftrag (M2) Baustein 3: Missionarische Kirche Ziel: Auseinandersetzung mit dem heutigen kirchlichen Missionsverständnis Inhalt: Fünf Zitate aus den Konzilsdokumenten Ad gentes und Nostra Aetate, die in Zusammenhang mit Mission stehen, werden je nach Anzahl der Schüler/ innen vervielfältigt. Jede/ r Schüler/ in sucht sich ein Zitat aus und geht dann mit denjenigen Mitschüler/ innen in eine Gruppe, die dasselbe Zitat gewählt haben. Jede Gruppe sucht gemeinsam aus fünf Überschriften diejenige aus, die zu ihrem Zitat passt. Dann klärt sie (eventuell mit Hilfe eines Wörterbuchs) die Bedeutung wichtiger Begriffe im Zitat und versucht, die Kernaussage des Zitats in einem einfachen Satz zusammen zu fassen. Schließlich diskutieren die SchülerInnen in Kleingruppen, inwiefern und/oder warum diese Aussage von Bedeutung sein könnte. In einem Austausch mit der ganzen Klasse, werden die Ergebnisse der Gruppenarbeit den anderen vorgestellt. Material: Zitate aus AG und NA (M3), Überschriften (M4) 1/11

2 Baustein 4: (M)ein Himmel so weit Ziel: Erarbeitung eigener Handlungsmöglichkeiten für eine bessere Welt Inhalt: Menschen in der Mission sind alles Personen, die ihre Stärken und Fähigkeiten für irgendetwas Gutes in der Welt einsetzen wollen. Schüler/ innen überlegen angesichts der bisher erarbeiteten Informationen, ob vielleicht auch sie eine Mission haben. Sie schauen dazu das Bild vom letzten Steher der Ausstellung an und analysieren die Bedeutung des Bildes in einer Gruppe. Anhand der Satzbausteine für konkrete Handlungsmöglichkeiten der Ausstellung stellen sie Sätze zusammen, die für sie passen, und kommen darüber ins Gespräch. Gemeinsam wählen sie 2 3 Handlungsmöglichkeiten aus, die ihnen am wichtigsten vorkommen und präsentieren das anschließend der ganzen Klasse. Material: Bild des letzten Stehers der Ausstellung (M5), Satzbausteine für konkrete Handlungsmöglichkeiten (M6) Hinweis: Diese Aktivität eignet besonders zur Nachbearbeitung des Ausstellungsbesuchs, sofern es nicht bereits bei der Ausstellung gemacht worden ist. 2/11

3 M1: Was ist Mission? Gedanken von Dr. Anni Findl Ludescher bei der Ausstellungseröffnung am in der Kath. Theol. Fakultät der Universität Innsbruck: 1. Was bedeutet Mission heute? 3 Facetten will ich nennen anhand der drei Bilder auf der Einladung [Anmk.: die ersten drei Bilder im Dokument M1 Bilder A4.pdf: junge Tirolerin, Bischof und Kidane, zwei ältere Frauen] Erstes Bild: Eine junge Frau, eine Tirolerin zusammen mit afrikanischen Kindern. Im Hintergrund Gras, Büsche und Bäume, eine fremde, ungewohnte Vegetation. Magdalena Kärle war nach der Matura ein Jahr in Zimbabwe Sie schreibt, dass es ein Jahr war mit vielen Höhen und auch mit vielen Tiefen. Sie beschönigt nicht, dass es ihr zwischendurch schlecht gegangen ist. Der Begriff Mission ist in aller Munde aber die meisten mögen ihn nicht wirklich gern. Es wird viel herumgedeutet und umformuliert (Offenheit, Dialog, ). Dieses Bild von der jungen Tiroler Maturantin erinnert daran, dass man dem Begriff Mission eine gewisse Schärfe nicht nehmen darf: Missionarisch tätig sein heißt: man muss weg gehen, aus dem Vertrauten (bekannten Raum) herausgehen, bereit sein, die eigene Komfortzone zu verlassen. Zweites Bild: es zeigt unseren Bischof Manfred gemeinsam mit Kidane Korabza. Kidane ist aus Äthiopien, er ist zum Studium nach Innsbruck gekommen, ist jetzt Diözesanpriester. Das Bild ist entstanden im Anschluss an seine Priesterweihe. Dieses Bild stellt das gewohnte Richtungsdenken in Frage. Das tief eingeprägte Bild, das in Europa die missionierende Kirche zuhause ist, mit Wissen, Geld und Macht. Und diese europäische Kirche schwirrt aus in die unwissenden, armen und machtlosen Länder des Südens. Auch wenn unser Kopf das weiß, die Bilder, die wir in uns tragen, sind hartnäckig. Deshalb ist die wichtige Botschaft dieses Bildes: die Klarheit der Richtung ist durchbrochen. Auf die Frage, ob er sich in Tirol als Missionar fühle, meinte Kidane: Ja, so wie andere SeelsorgerInnen in Tirol auch. Drittes Bild: Dieses Bild zeigt zwei ältere Frauen im Gespräch. Beide haben ein Tuch um den Kopf gebunden und ein anderes um die Schultern gewickelt. Der katholische Blick sieht den Unterschied: das eine ist eine Ordenstracht, das andere vermutlich eine Alltagstracht. Aber es dominiert die Gleichheit. Das Bild vermittelt den Eindruck von respektvollem, freundlichem Kontakt zwischen zwei Gleichen, zwei gleich (ehr)würdigen Frauen. 2. Mission ist häufig negativ besetzt und wird mit Zwangsbekehrung gleich gesetzt. Wie gehen Sie mit dieser Kritik um? Alltagssprachlich hat das Wort Mission bzw. missionarisch keinen guten Klang. (Bsp. Monika erzählt von Bekanntem, der die vegane Lebensweise für sich entdeckt hat und missionarisch auf dem Weg ist.) dann verbindet man damit eine Vorgangsweise, die die eigenen Interessen stark macht und womöglich durchsetzt, ohne die Ideen und Anliegen der anderen Seite in der gleichen Weise ernst zu nehmen. In solchen Redewendungen und Bedeutungsaufladungen schlägt sich konkrete Erfahrung nieder. Man muss jedoch festhalten, dass solche Sprachbedeutungen hartnäckig sind und sich nur langsam verändern Ehrlicher Blick in die Geschichte aber auch in die Gegenwart: Es hat verheerende Missionspraxis in unserer Kirche gegeben. Aus der Haltung der Überheblichkeit, der Gewissheit, alles besser zu wissen und eigentlich auch besser zu sein. Die aktuelle weltweite Arbeit der katholischen Kirche wird meist sehr positiv und wertschätzend dargestellt. Aber auch hier gilt: die gelernten Vorstellungen und Bilder sitzen tief und wirken lang. Mich mit Kritik auseinandersetzen heißt für mich, mein Verständnis klären: Missionarische Christin zu sein bedeutet für mich: anderen Menschen gegenüber Respekt und Interesse (Jussuf Windischer) zu haben. o o Respekt: Wertschätzen der Würde, sie lassen in ihrer Fremd und Andersheit, Interesse: Respekt alleine ist zu wenig, kann in Gleichgültigkeit münden. Interesse aneinander haben bedeutet, nicht gleichgültig zu sein. Und wenn ich Interesse am anderen habe, dann kommt es zur Begegnung an der Grenze. Dann kommen die zwei abgeschlossenen Welten in Berührung. Dann möchte ich vom anderen erfahren wie er denkt, was ihm hilft zum Leben und zum Sterben und dann erzähle ich auch von mir das ist Mission! 3/11

4 M2: Berufungsgeschichte von Sr. Rosa M. Reich FMMH Eine Söldnerin im ecuadorianischen Weinberg des Herrn Sr. Rosa Margaretha Reich alias Moidls Rosele, wie man mich in Sölden allgemein nannte, als Migrantenkind in Schruns geboren, denn meine Eltern waren aus Südtirol und suchten Arbeit im Ausland, so wie es heute viele von unseren Ecuadorianern machen. Da unser Vater, Franz Reich, früh starb, verbrachten wir zwei, meine Schwester Maria und ich, einige Jahre bei unseren Angehörigen in Südtirol. Als unsere Mutter dann einen Ötztaler heiratete, holte sie uns dann zu sich nach Sölden. Das war dann unsere zweite Heimat. Dieser wiederholte Wohnungswechsel war sicher auch ein positiver Faktor für mein späteres Missionsleben: neu eingewöhnen, überall zu Hause, leicht loslassen, immer bereit zu einem neuen Einsatz. Was gehört zu meiner Berfungsgeschichte? Erstens der Ruf des Herrn: Ohne seine Gnade wäre es mir wohl nie eingefallen, denn meine Eltern träumten von Enkelkindern, nicht von Nonnen. Das mit den Enkelkindern hat dann meine Schwester Maria übernommen. Sie schenkte ihnen neun Enkelkinder, fünf für sich und vier für Tante Rosa, wie sie später lachend erzählten. Zweitens das Glück, von klein an eine Leseratte zu sein: So las ich auch mit viel Interesse die ganze Sammlung Aus Fernen Landen über Missionserlebnisse, besonders nachdem ich einen Missionar aus Chile über seine Arbeit sprechen hörte. Drittens ohne Zweifel auch die Begeisterung, mit der unsere Jugendgruppe und auch die Gemeinde in der Kirche unseren Hymnus sang: Christus mein König, Dir allein, schwor ich die Liebe stark und rein, bis in den Tod die Treue. Und auch der Spruch auf unserem Jugendbanner: Größe ohne Opfer gibt es nicht, alles Starke wächst aus dem Verzicht. Diese Gedanken halfen sicher mit, einem Jugendideal zu folgen, mich für die Mission zu entscheiden und auch später so manche Schwierigkeiten zu überwinden. Viertens ein Rundbrief unseres damaligen, von uns Jungen sehr verehrter Bischof Paulus Rusch, mit dem Aufruf an die Jugend, ernsthaft nachzudenken, welchen Weg wir einschlagen wollten: Ehe, Berufe, Mission etc. Fünftens der letzte Schups dann mit 20 Jahren, vor der Wahl zu stehen zwischen IHM und ihm, zwischen Ehe und Mission, und da gewann ER, Christus, mein König. Und so trat ich 1948, am 4. Oktober, Fest des Heiligen Franziskus, bei den Franziskanermissionsschwestern in Gaissau ein. Im Jubeljahr 1950 legten wir zu fünft die ersten Gelübde ab am Christkönigsfest! 1951, Abschied von der Heimat auf immer, denn damals gab es noch keine Hoffnung auf Heimaturlaub, wie heute. Unsere Sendung ging nach Kolumbien. Dort hatte ich das Glück, 33 Jahre Freude, Arbeit, auch normale Schwierigkeiten und viele bereichernde Begegnungen zu erleben. Wir wurden sofort eingesetzt in Kindergarten und Schule, das Studium musste nebenbei gemacht werden wir lernten Spanisch von den Kindern, dabei auch so manche Wörtchen, die dann von unseren Mitschwestern erklärt wurden und dann natürlich von einer ehrwürdigen Schwester nie mehr gebraucht wurden. Zwischen Studium an der Universität und Arbeit in der Schule vergingen Tage, Monate und Jahre. Dann hatte ich das Glück von meinen Oberen ausgeliehen zu werden an die Bewegung für eine bessere Welt von P. Lombardi. Das war eine sehr bereichernde Arbeit, wir gaben Kurse zur Erneuerung der Pfarrgemeinden im Sinne von Geschwisterlichkeit und Teilhabe am guten Leben für alle. Unserem Team fiel es zu, in Kolumbien, Ecuador, Peru, Panama und Mexiko zu arbeiten. Der Herr hat es gut gemeint mit uns, ihm sei Dank. Da aber unsere zwei Missionsstationen in Ecuador Hilfe brauchten, wurden Freiwillige gesucht, und deshalb bin ich nun schon seit 21 Jahren glücklich und zufrieden im Weinberg des Herrn in Ecuador. Inzwischen betreuen wir zehn Stationen. Die letzte wird am 19. Juni 2005 eingeweiht, im Inneren des Landes. Meine Arbeit hier ist natürlich nicht mehr die Schule, sondern die Katechese, die Vorbereitung auf die Sakramente Taufe, Ehe und Firmung und die Altenpastoral, auch Hausfrauenarbeit das ist auch Mission. Hier in Guayzimi im Osten vom Ecuador, im Urwaldklima, sind wir zu fünft: P. Richard Flatz aus Vorarlberg, sozusagen der Gründer dieser Pfarrei, dann Sr. Marianne Huber, auch aus Vorarlberg, Sr. Ignacia aus Kolumbien, Sr. Carmen hier aus dem Dorf und meine Wenigkeit. 4/11

5 Die Bevölkerung besteht aus drei Ethnien: Shuaras, Kolonos und Saraguros. Alle leben von der Landwirtschaft, manche arbeiten nebenbei auch in den Minen (Silize, Gold). Die Verdienstmöglichkeit ist aber so gering, dass es hier fast keine Familie gibt, die nicht irgendjemanden im Ausland hat (Nordamerika, Spanien etc.). Die Folge sind auseinandergerissene, unvollständige Familien. Unser Missionsverständnis hier ist im Grunde genommen dieselbe Motivation, die Mutter Bernarda, unsere Selige Gründerin uns vorgelebt hat: Mithelfen im Weinberg des Herrn als Arbeiterinnen im Dienst des Evangeliums. Mithelfen, damit der Samen der von unseren Vorgängern gesät wurde, erhalten bleibt und wächst, und auch neuen Samen säen im Sinn der Neuevangelisierung Lateinamerikas. Mit dem Unterschied, dass wir heute andere Einflüsse haben durch die Globalisierung, mit ihrem Konsumwahn, Individualismus, Vergnügungssucht, die Zerstörung der Familie durch die Migration etc. Alles zu beschreiben wäre viel zu lang, und manchmal stellt sich eine Art von Ohnmacht ein, all dem gegenüber. Doch dann hören wir wieder seine Worte: Habt keine Angst, denn ich bin bei euch bis ans Ende der Zeiten. Und dann kehrt das Grundvertrauen zurück und mit Hoffnung und Freude geht unser Dienst weiter bis ER uns heimholt! Guayzimi, 13. Juni 2005 Arbeitsauftrag: Lies dir die Geschichte von Sr. Anna Raich aufmerksam durch. Anschließend beantworte folgende Fragen: 1. Welche Erlebnisse waren ausschlaggebend, dass Sr. Anna sich für ihren Weg als Missionarin entschieden hat? 2. Welche Menschen waren ihr in ihrer Jugendzeit Vorbilder? 3. Wohin wurde sie als Missionarin gesandt? 4. Was sind ihre Aufgaben in der Mission? 5. Von welchen Schwierigkeiten berichtet sie? 6. Welche Einstellung hat sie zur Mission? 7. Was denkst du / denkt ihr über ihre Lebensgeschichte? Was beeindruckt dich/euch? Was stößt dich/euch ab? Welche Fragen tauchen bei dir/euch auf? 5/11

6 M3: Missionarische Kirche in Dokumenten des 2. Vatikanischen Konzils (Kopiervorlage) Die pilgernde Kirche ist ihrem Wesen nach missionarisch (d. h. als Gesandte unterwegs), da sie selbst ihren Ursprung aus der Sendung des Sohnes und der Sendung des Heiligen Geistes herleitet gemäß dem Plan Gottes des Vaters. (AG 2) Bei der Aufrichtung einer gesunden Wirtschafts und Sozialordnung sollen die Christgläubigen ihre Arbeit einsetzen und mit allen anderen zusammenarbeiten. Mit besonderer Sorge mögen sie sich der Erziehung der Kinder und der heranwachsenden Jugend durch Schulen verschiedener Typen annehmen; (...) Ferner sollen sie sich an den Anstrengungen der Völker beteiligen, die sich bemühen, im Kampf gegen Hunger, Unwissenheit und Krankheit bessere Lebensverhältnisse zu schaffen und den Frieden in der Welt zu festigen. (AG 12) Die Kirche verbietet streng, dass jemand zur Annahme des Glaubens gezwungen oder durch ungehörige Mittel beeinflusst oder angelockt werde, wie sie umgekehrt mit Nachdruck für das Recht eintritt, dass niemand durch üble Druckmittel vom Glauben abgehalten werde. (AG 13) Die Einpflanzung der Kirche in eine bestimmte Gesellschaft erreicht einen gewissen Abschluss, wenn die Gemeinschaft der Gläubigen im gesellschaftlichen Leben verwurzelt und der örtlichen Kultur in etwa angepasst ist und so schon Stetigkeit und Festigkeit besitzt. (AG 19) Die katholische Kirche lehnt nichts von alledem ab, was in diesen Religionen wahr und heilig ist. Mit aufrichtigem Ernst betrachtet sie jene Handlungs und Lebensweisen, jene Vorschriften und Lehren, die zwar in manchem von dem abweichen, was sie selber für wahr hält und lehrt, doch nicht selten einen Strahl jener Wahrheit erkennen lassen, die alle Menschen erleuchtet. (...) Deshalb mahnt sie ihre Söhne, dass sie mit Klugheit und Liebe, durch Gespräch und Zusammenarbeit mit den Bekennern anderer Religionen sowie durch ihr Zeugnis des christlichen Glaubens und Lebens jene geistlichen und sittlichen Güter und auch die sozial kulturellen Werte, die sich bei ihnen finden, anerkennen, wahren und fördern. (NA 2) 6/11

7 M4: Überschriften zu den Zitaten der Konzilsdokumente (Kopiervorlage) Die Mission (=Sendung) der Kirche Mission ist gelebter Glaube Keine Zwangsmissionierung und Manipulation Die Kirche muss sich inkulturieren Anerkennung anderer Religionen und Glaubensformen 7/11

8 M5: (M)ein Himmel so weit Bild vom letzten Steher in der Ausstellung 8/11

9 M6: Satzbausteine für konkrete Handlungsmöglichkeiten (Kopiervorlage) Ich informiere mich Ich stelle Fragen Ich streite für Ich erhebe meine Stimme Ich gestalte Politik Ich rede über Ich heiße Flüchtlinge willkommen Ich setze mich ein Ich reflektiere meinen Lebensstil Ich kaufe ein fair, bio, regional Ich tausche, was ich nicht brauche Ich esse wenig Fleisch Ich gestalte die Weltkirche Ich bringe meine Fähigkeiten ein Ich achte auf Ich lege mein Geld nach ethischen Kriterien an Welche Partei setzt sich ein für Ich nutze Ökostrom Ich breche auf in die Eine Welt Ich verzichte auf s Autofahren Ich spende Geld 9/11

10 Ich engagiere mich Ich bekämpfe Armut Ich gehe Sternsingen Ich koche Fastensuppe Ich gehe haussammeln Ich unterstütze Ich glaube an Ich bete Ich demonstriere für und über für und über für und und für und für 10/11

11 mit Respekt und Achtsamkeit auch abseits der großen Schlagzeilen Was brauche ich wirklich für ein gutes Leben? Einfach leben, einfach leben! mit meinen FreundInnen gemeinsam mit meinen KollegInnen gemeinsam mit anderen in unserer Pfarre in unserer Gemeinde in einer Eine Welt Gruppe weil ich mir die Hoffnung nicht nehmen lasse weil es einen Unterschied macht damit alle genug haben damit die Lebensgrundlage für alle erhalten bleibt auf dass die Welt eine Heimat für alle Menschen werde weil eine bessere Welt möglich ist die Projekte der katholischen Hilfswerke die Rechte von Flüchtlingen weltweite Solidarität meine Geschwister auf allen Erdteilen ein gutes Leben für alle Menschen in Not meinen ökologischen Fußabdruck weltweite Gerechtigkeit 11/11

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