Bürowirtschaft, Büroorganisation und Bürokommunikation Öffentliche Finanzwirtschaft

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1 Vorbereitungslehrgang für Externe auf die Abschlussprüfung in dem Ausbildungsberuf Fachangestellte/r für Bürokommunikation Stand: HVSV Hessischer Verwaltungsschulverband. Der Schulleiter (überarbeitete Fassung Stand ) Bürowirtschaft, Büroorganisation und Bürokommunikation Öffentliche Finanzwirtschaft Personalrecht Wirtschaftskunde Bürgerliches Recht Staats- und Kommunalrecht Daten- und Textverarbeitung Assistenz- und Sekretariatsaufgaben einschließlich Statistik Verwaltungsverfahren und Rechtsanwendung einschließlich praktischer Übungen zu Fachaufgaben Bürger und Verwaltung zur besonderen Verfügung einschließlich Grundzüge des Berufsbildungsrechts Insgesamt 60 Stunden 40 Stunden 50 Stunden 40 Stunden 30 Stunden 50 Stunden 60 Stunden 40 Stunden 70 Stunden 24 Stunden 16 Stunden 480 Stunden ExtFBK2006.doc, Seite - 1 -

2 Themenfeld 1 Bürowirtschaft, Büroorganisation und Bürokommunikation Bürowirtschaft, Büroorganisation und Bürokommunikation 60 Organisation des Arbeitsplatzes und Gestaltung des Arbeitsraumes an Beispielen aufzeigen Bürowirtschaftliche Abläufe beschreiben Vorschriften zur Ablauforganisation darlegen und deren Wirkungen beschreiben Schwachstellen und Mängel in den Arbeitsabläufen erkennen und Methoden zu deren Beseitigung anhand eines Standardfalles beschreiben Einsatz von Arbeits- und Organisationsmitteln sowie Bürokommunikationstechniken beschreiben und deren Anwendung unter wirtschaftlichen und umweltgerechten Gesichtspunkten beispielhaft aufzeigen Grundsätze und Arten der Vergabe von Leistungen darstellen Kriterien ergonomischer und arbeitsmedizinischer Art; Arbeitsschutzvorschriften: Arbeitsstättenverordnung, Unfallverhütungsvorschriften, Richtlinien für Bildschirmarbeitsplätze; Arbeitsplatzbeschreibung, Ausstattungslisten; Gleitzeiten, Kernzeiten, Schichtzeiten, Arbeitszeitmodelle, Ermüdungskurven, Pausen Posteingang, Postverteilung, Postausgang, Postvollmachten; Terminplanung, Terminabstimmung, Terminüberwachung; Einladungen zu Sitzungen und Besprechungen Geschäftsordnungen, Dienstanweisungen, allgemeine und besondere Geschäftsanweisung, Verfügungen, Runderlasse Schwachstellenanalyse: Beschwerden, Ausfälle, Fluktuation; Organisationsuntersuchungen: Istaufnahme, Analyse, Sollvorschlag, Realisierung, Kontrolle Büromaschinen, Diktiergeräte, EDV-Geräte; Aktenordnung, Aktenplan, Ablagesysteme, Registratur, Mikroverfilmung; Aufbewahrungsfristen, Dateien, Karteien; Schriftverkehr und mündlicher Geschäftsverkehr Öffentliche und beschränkte Ausschreibung, freihändige Vergabe, Auswertung ExtFBK2006.doc, Seite - 2 -

3 Grundsätze der Materialbewirtschaftung sowie das Bestell- und Vergabewesen beschreiben Zweck und Inhalt von Organisations-, Aufgabengliederungs- sowie Geschäftsverteilungsplänen erklären Stellenbeschreibungen durchführen und deren Bedeutung für Personalentscheidungen sowie den Zusammenhang zur Personalwirtschaft aufzeigen Informations- und Kommunikationsformen bzw. strukturen hinsichtlich ihrer Wirkung unterscheiden Bedarfsermittlung; Bezugsquellen; freihändige Vergabe; beschränkte und öffentliche Ausschreibung; Auswertung; Materialverwaltung: Eingangskontrolle, Abnahme, Ausgabe, Lagerhaltung, Bestandskontrolle, Entsorgung, Recycling Vertikale und horizontale Gliederung, Leistungsebenen, hierarchischer Instanzenaufbau; Zentralisierung und Dezentralisierung, z. B. Schreibdienst, Servicefunktionen; Aufgabenverteilung, Aufgabenzuordnung, Zuständigkeiten, Befugnisse; Delegation von Aufgaben und Verantwortung; Zusammenwirken von Funktionsbereichen, Verbesserung von Arbeitsabläufen; besondere Organisationsformen (Ausschüsse, Projektgruppen) Stellenbeschreibungen, Stellenplan, Stellenbewirtschaftung Informationen der Beschäftigten und Institutionen (Personalräte, Frauenbeauftragte, Schwerbehindertenvertretung); Dienstweg, Linienorganisation, Dienstbesprechungen, Sitzungen, Stäbe, Konferenzen; Verbale und nonverbale Kommunikation, z. B. Auskünfte, Informationsentgegennahme und weiterleitung; Mimik, Gestik, äußeres Auftreten, Umgangsformen; formelle und informelle Kommunikation: schriftlich mündlich, Textverarbeitung, Urschriftverkehr, Akten- und Telefonnotizen, programmierte Texte; ExtFBK2006.doc, Seite - 3 -

4 Führungsverhalten sowie dessen Auswirkungen auf Beschäftigte und Arbeitsergebnisse einschätzen Vordrucke und Formulare, vervielfältigte und gedruckte Schriftstücke, Kurzmitteilungen; Telekommunikation; aufgabenbezogene Kommunikation, z. B. Vorbereitung und Planung von Sitzungen und Tagungen; Verlaufs-, Verhandlungs-, Beschluss-, Ergebnis-, Gedächtnisprotokoll; Verteilerdateien, Checkliste Führungstechniken, Führungsstile; Motivation, Leistungsbereitschaft, Arbeitsqualität ExtFBK2006.doc, Seite - 4 -

5 Themenfeld 2 Öffentliche Finanzwirtschaft Öffentliche Finanzwirtschaft 40 Einnahme- und Ausgabearten öffentlicher Haushalte beschreiben Funktionen und Wirkungen der Haushalts- und Finanzplanung darstellen Inhalt und Zustandekommen des Haushaltsgesetzes und der Haushaltssatzung darstellen Haushaltssystematik anwenden Haushaltsgrundsätze für Aufstellung und Ausführung des Haushaltsplanes beschreiben Möglichkeiten der flexiblen Haushaltsführung beschreiben Steuerungsmodelle für den Haushalt nennen Entgelte für Leistungen, Steuern, sonstige Einnahmen, Kredite, vorrangige und nachrangige Deckungsmittel; Personal-, Sach-, Investitionsausgaben, Schuldendienst Rechtsgrundlagen, Ordnungsfunktion, politische und gesamtwirtschaftliche Funktion, finanzwirtschaftliche und rechtliche Funktion; zeitliche, sachliche und betragsmäßige Bindung des Haushaltsplanes; mittelfristige Finanzplanung Pflicht- und freiwillige Bestandteile, Verfahren Verwaltungs- und Vermögenshaushalt; Ergebnis- und Finanzhaushalt mit Investitionsplanung Bestandteile und Anlagen des Haushaltsplanes; Gliederungs- und Gruppierungsplan (Kameralistik uns Doppik) Stetige Aufgabenerfüllung, Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit, Haushaltsausgleich, Haushaltskonsolidierung, Vorherigkeit, vorläufige Haushaltsführung; Kassenwirksamkeit, Verpflichtungsermächtigungen; Bruttoveranschlagung, Absetzungen von Einnahmen und Ausgaben; Einzelveranschlagung, zweckfreie Ansätze; Gesamtdeckung, Zweckbindung von Einnahmen Übertragbarkeit, echte und unechte Deckungsfähigkeit Budgetierung, dezentrale Ressourcenverwaltung, betriebswirtschaftliche Ansätze, Berichtspflicht Bewirtschaftungs- und Ausführungsmaßnahmen der Haushaltsmittel beschreiben ExtFBK2006.doc, Seite Einzug der Einnahmen, Stundung, Niederschlagung, Erlass, Inanspruchnahme von Ausgaben, Methoden der Haushaltsüberwachung, Verfügbarkeitskontrolle, haushaltswirtschaftliche Sperre

6 Möglichkeiten zur Bereitstellung zusätzlicher Haushaltsmittel darstellen Bedeutung von Kassenanordnungen beschreiben Arten und Inhalt von Kassenanordnungen nennen Stellung und Aufgaben der Kasse beschreiben Notwendigkeit der Rechnungsprüfung darstellen Über- und außerplanmäßige Ausgaben, Nachtragshaushalt Grundsatz der Trennung von Anordnung und Ausführung, Anordnungsbefugnis, Feststellungsbefugnisse Zahlungsanordnungen, Buchungsanordnungen, automatisiertes Verfahren Trennung von Kasse und Verwaltung, Kassensicherheit; Zahlungsverkehr, Mahnungen, Buchungen Rechtsstellung, Ausführungskontrolle, Entlastungsverfahren ExtFBK2006.doc, Seite - 6 -

7 Themenfeld 3 Personalrecht Personalrecht 50 Rechtsgrundlagen des Arbeits- und Beamtenrechts nennen Beschäftigungsverhältnisse unterscheiden Arten des Arbeits- und Beamtenverhältnisses unterscheiden Einstellungsvoraussetzungen nennen Unterschiede bei der Begründung des Arbeits- und Beamtenverhältnisses erläutern Beschäftigungszeiten sowie Besoldungsdienstalter festsetzen Rechte und Pflichten aus dem Arbeits- und Beamtenverhältnis erläutern Auswirkungen von Pflichtverletzungen aus dem Arbeits- und Beamtenverhältnis beschreiben Gleichberechtigung von Frau und Mann im öffentlichen Dienst erörtern Arbeitsschutzregelungen nennen Beteiligungsrechte im öffentlichen Dienst und Aufgaben der Personalvertretung beschreiben Rechtliche Zuordnung, Rechtsquellen, Regelungsbefugnisse Grundbegriffe des Arbeits- und Beamtenrechts, rechtliche Ausgestaltung Unbefristete und befristete Arbeitsverhältnisse, Beamtinnen und Beamte auf Lebenszeit, auf Probe, auf Widerruf, auf Zeit, Ehrenbeamtenverhältnisse Sachliche und persönliche Voraussetzungen, Leistungsgrundsatz, Arbeitspapiere Privatrechtliche und öffentlich-rechtliche Anstellungsform (Vertragsfreiheit, Formvorschriften, Inhalte) Bedeutung, Auswirkungen, Berechnung Haupt- und Nebenpflichten der Vertragsparteien, Fürsorge und Schutz, allgemeine und besondere Dienstpflichten Abmahnung, Kündigung, Entlassung, Schadensersatzansprüche, disziplinarrechtliche und strafrechtliche Folgen Rechtliche Grundlagen, Frauenförderpläne Rechtsvorschriften zur Arbeitszeit, zum Arbeits- und Gesundheitsschutz Rechtsvorschriften, Organe, Formen der Beteiligung, Rechte und Pflichten ExtFBK2006.doc, Seite - 7 -

8 Entgelt- und Besoldungsgruppen sowie Eingruppierungsvorschriften nennen Möglichkeiten der Beendigung eines Arbeits- und Beamtenverhältnisses erläutern Allgemeinen und besonderen Kündigungsschutz unterscheiden Arbeitsgerichtsbarkeit im Überblick darstellen Grundzüge der Zusatzversorgung und der Beamtenversorgung nennen Rechtsgrundlagen und Zustandekommen von Tarifverträgen beschreiben Personalvorgänge bearbeiten und die Rechtsgrundlagen nennen tarifliche Vorschriften, Besoldungsordnungen Kündigung, Fristablauf, Auflösungsvertrag, Eintritt des Rentenfalls, Entlassung, Versetzung, Eintritt in den Ruhestand Gesetzliche und tarifliche Regelungen, Kündigungsschutzklage Aufgabe, Zuständigkeit, Verfahren Zusatzversorgung, Ruhegehalt, Hinterbliebenenversorgung, Unfallfürsorge Koalitionsfreiheit (Art. 9 Abs. 3 GG), Tarifautonomie, Tarifvertragsgesetz, Tarifverhandlungen, Verfahren Arbeiten im Zusammenhang mit personellen Veränderungen, insbesondere Verträge, Schriftstücke, Entgelt- und Besoldungsberechnungen brutto/netto, Lohnsteuer- und Sozialversicherungsbestimmungen, Kindergeldrecht); Feststellung von Arbeits- und Fehlzeiten, Arbeitszeitvorschriften, Personalakten- und Datenschutzbestimmungen ExtFBK2006.doc, Seite - 8 -

9 Themenfeld 4 Wirtschaftskunde Wirtschaftskunde 40 Wirtschaftliche Grundbegriffe im Zusammenhang mit der Notwendigkeit wirtschaftlichen Handelns begründen Ziele erwerbswirtschaftlicher und öffentlicher Betriebe unterscheiden Unternehmensformen unterscheiden Zahlungsformen in Wirtschaft und Verwaltung unterscheiden Zahlungsein- und ausgänge bezüglich Liquidität, Verjährung, Kontrolle offener Forderungen und Skontowahrnehmung überwachen Möglichkeiten des Einzugs offenstehender Forderungen in Wirtschaft und Verwaltung nennen Kredite nach Verwendung, Laufzeit und Sicherung unterscheiden Einzel-, Gesamt-, Volks-, Weltwirtschaft; Wirtschaftskreislauf; Bedürfnisse, Bedarf, Angebot, Nachfrage, Preisbildung, Produktionsfaktoren, Güter, Dienstleistungen; Konsum, Ersparnis, Investition; ökonomisches Prinzip Gewinnerzielung; Versorgungsprinzip; Kostendeckung Einzelunternehmen; Personengesellschaften; Kapitalgesellschaften; öffentlich-rechtliche Unternehmen Barzahlung, Scheck, Überweisung, Bankeinzug, Kreditkarte Terminüberwachung; Zahlungsverzug; Verjährung; gesetzliche Zahlungstermine Mahnverfahren; gerichtliche Zwangsvollstreckung; Vollstreckungsprivileg der öffentlichen Verwaltung Konsum- und Investitionskredite; kurz-, mittel- und langfristige Kredite; Personal- und Realkredite; Kassenkredit ExtFBK2006.doc, Seite - 9 -

10 Zwischen Kauf, Leasing und Kreditfinanzierung abwägen Wirtschaftspolitische Ziele erörtern und Zielkonflikte aufzeigen Ursachen und Merkmale von Schwankungen im Wirtschaftsablauf unterscheiden Möglichkeiten der Konjunkturpolitik beschreiben Steuerarten und deren Erhebung an Beispielen beschreiben Kapitalbindung; laufende Kosten; Anpassung an technische Entwicklung Soziale Marktwirtschaft; gesamtwirtschaftliche Ziele: Preisniveaustabilität, hoher Beschäftigungsstand, außenwirtschaftliches Gleichgewicht, stetiges und angemessenes Wirtschaftswachstum; Messgrößen; sonstige Ziele: gerechte Einkommens- und Vermögensverteilung, Verbesserung der Umweltbedingungen; gesamtwirtschaftliches Ungleichgewicht: Inflation, Deflation, Unterbeschäftigung, Überbeschäftigung Phasen des Konjunkturverlaufs; saisonale Schwankungen; Strukturveränderungen; Konjunkturindikatoren Träger: Staat, Deutsche Bundesbank; Bereiche: Fiskalpolitik, Geld- und Währungspolitik, geldpolitisches Instrumentarium der Deutschen Bundesbank Direkte, indirekte Steuern, kommunale Steuern; Gegenstand der Besteuerung ExtFBK2006.doc, Seite

11 Themenfeld 5 Bürgerlicher Recht Bürgerliches Recht 30 Rechtsgebiete aufzeigen und voneinander unterscheiden Zustandekommen und Erfüllung von Verträgen erläutern, am Kaufvertrag beispielhaft darstellen und Fehlerfolgen aufzeigen Vertragsverletzungen aufzeigen Wirkung von Verjährung und Ausschlussfristen beschreiben Erwerb und Verlust von Eigentum und Besitz an beweglichen und unbeweglichen Sachen beschreiben Sicherungsmittel an beweglichen und unbeweglichen Sachen darstellen Aufbau der Zivilgerichtsbarkeit beschreiben Geltendmachung und Durchsetzung von Ansprüchen an Beispielen aufzeigen Öffentliches und privates Recht; Über- und Unterordnung, Gleichordnung Willenserklärungen, Rechtsgeschäfte, Geschäftsfähigkeit, Formvorschriften, Inhalts- und Gestaltungsfreiheit; Inhalt des Kaufvertrages, Allgemeine Geschäftsbedingungen; Erfüllungsgeschäft; Anfechtbarkeit, Nichtigkeit Mängelrüge, Lieferungsverzug, Gewährleistung Verjährung, Verjährungsfristen, Ausschlussfristen; Hemmung, Unterbrechung der Verjährung Rechtsgeschäftlicher und gesetzlicher Erwerb; Grundbuch Pfand, Eigentumsvorbehalt, Sicherungsübereignung, Hypothek, Grundschuld Instanzen; sachliche und örtliche Zuständigkeit Klage- und Mahnverfahren, Zwangsvollstreckung ExtFBK2006.doc, Seite

12 Themenfeld 6 Staats- und Kommunalrecht Staatsund Kommunalrecht 50 Entstehungsgeschichte der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Hessen darstellen Grundbegriffe der allgemeinen Staatslehre nennen Grundlagen der staatlichen Ordnung der Bundesrepublik Deutschland beschreiben Einflussmöglichkeiten auf das politische Geschehen beschreiben Bedeutung der Grundrechte für das Verwaltungshandeln darstellen Institutionelles Gefüge der Bundesrepublik Deutschland beschreiben und Zusammenwirken von Bund und Ländern aufzeigen Verlagerung der politischen Entscheidungsstruktur von der nationalen auf die internationale Ebene beschreiben Quellen des Kommunalrechts nennen und wesentliche Typen von Gemeindeverfassungen unterscheiden Rechtsnatur und Aufgaben von Gemeinden und Kreisen beschreiben Situation nach Kriegsende, Ziele der Alliierten, Ost-West-Konflikt, Grundgesetz, Hessische Verfassung, Gründung der Bundesrepublik Deutschland, Aufbruch im Osten, Beitritt der neuen Bundesländer, Reform des Grundgesetzes Elemente und Aufgaben des Staates, Staats- und Regierungsformen, Einheits- und Bundesstaat, Staatengemeinschaften Artikel 1, 20 und 28 GG in Verbindung mit Artikel 79 Abs. 3 GG, Staatsziele, parlamentarische Demokratie Wahlen, Parteien (Artikel 21 GG), Parteiengesetz, Bürgerinitiativen, Interessen, Medien, Ideologie Grundrechte, Bindungswirkung, Sicherung Verfassungsorgane, Zuständigkeiten, Abgrenzungen; Bundesstaat, horizontale und vertikale Gewaltenteilung, Kompetenzverteilung zwischen Bund und Ländern, Gesetzgebung Artikel 23 GG, Organe der Europäischen Union: Europäisches Parlament, Ministerrat, Kommission, Europäischer Rat, Europäischer Gerichtshof, Europäischer Rechnungshof Grundgesetz, Hessische Verfassung, Hessische Gemeindeordnung, Hessische Landkreisordnung, Verordnungen und Satzungen; Rats-, Bürgermeister-, Magistratsverfassung Gebietskörperschaften; Prinzip der Allzuständigkeit; Selbstverwaltungs- und Weisungsaufgaben; Unterschiede zwischen Gemeinde- und Kreisaufgaben ExtFBK2006.doc, Seite

13 Zusammensetzung und Funktionen kommunaler Organe beschreiben Bedeutung des gemeindlichen Satzungsrechts darstellen sowie Zustandekommen und Inhalt einer Hauptsatzung beschreiben Einflussmöglichkeiten der Bürger auf kommunale Entscheidungen aufzeigen Zweck und Arten von Kommunalaufsicht und Aufsichtsbehörden beschreiben sowie deren Befugnisse nennen Gemeindevertretung, Kreistag, Ausschüsse; Gemeindevorstand, Kreisausschuss, Kommissionen; Mitgliederzahl, Fraktionen, Wahlzeit; ehrenamtliche und hauptamtliche Mitglieder; Beschlussfassung über wichtige Angelegenheiten und Überwachung der Verwaltung, Delegationsmöglichkeiten, ausschließliche Zuständigkeiten; besondere Stellung der Oberbürgermeisterin oder des Oberbürgermeisters in kreisfreien Städten bzw. der Landrätin oder des Landrates Satzung als Rechtsnorm, Ermächtigung durch Verfassung und Gesetze; Hauptsatzung, Haushaltssatzung, Satzung mit Anschluss- und Benutzungszwang, Abgabesatzung; Vorbereitung, Beschlussfassung, Genehmigung durch die Aufsichtsbehörde, Mitteilungspflicht, Veröffentlichung, Inkrafttreten, Bestandteile Wahlen, Bürgerinitiative, Bürgerbegehren, Bürgerentscheid Überwachung, Rechts- und Fachaufsicht; Innenministerium, Regierungspräsidium, Landrätin bzw. Landrat; Recht auf Unterrichtung, Beanstandung, Anweisung, Ersatzvornahme, Bestellung von Beauftragten, Auflösung des Vertretungsorgans, Genehmigung ExtFBK2006.doc, Seite

14 Themenfeld 7 Daten- und Textverarbeitung Datenund Textverarbeitung 60 Personalcomputer und Peripheriegeräte fachgerecht handhaben Daten unter MS-DOS und Windows verwalten Textverarbeitung praxisorientiert anwenden und Tabellenkalkulation beispielhaft nutzen Texte beispielhaft erstellen und sprachlich angemessen formulieren Vorschriften des Datenschutzes beachten Konfiguration: Zentraleinheit, Bildschirm, Maus, Drucker Datenträger formatieren, Dateien kopieren, löschen, Arbeiten mit Verzeichnissen Texte DIN-gerecht eingeben, aufrufen, gestalten und speichern; Textbausteine, Serienbriefe; Grafiken, Tabellen Interne, externe Schreiben, Protokolle, Broschüren Datenschutzgesetze; Datenschutzbeauftragte ExtFBK2006.doc, Seite

15 Themenfeld 8 Assistenz- und Sekretariatsaufgaben einschließlich Statistik Assistenz- und Sekretariatsaufgaben einschließlich Statistik 40 Kommunikation und Kooperation im Sekretariat handhaben Aufgabenbezogene Kommunikation anwenden Zweck der Statistik an Beispielen aufzeigen Anwendungsmöglichkeiten von Statistiken an Beispielen beschreiben Darstellungsarten der Statistik unterscheiden Zusammenarbeit in der Organisationseinheit; Postbearbeitung; Telefonanlagen, Telefonate; Faxe, elektronische Post-, Datenübertragung; Arbeitsabläufe, Publikumsverkehr; Organisationsmittel: Terminplanung, Terminüberwachung, Checklisten Vor- und Nachbereitung von Sitzungen, Konferenzen, Tagungen; Dienstreisen, Anträge; Reisekostenabrechnungen; Einladungen, Protokolle, Presseberichte Bedeutung und Verwendung; Datenerhebung (Vollerhebung, Stichprobe, Befragung); Veröffentlichungen Aufbereitung von Daten; Interpretation; Vergleichsmöglichkeiten Tabellen, Diagramme ExtFBK2006.doc, Seite

16 Themenfeld 9 Verwaltungsverfahren und Rechtsanwendung einschließlich praktischer Übungen zu Fachaufgaben Verwaltungsverfahren und Rechtsanwendung einschließlich praktischer Übungen zu Fachaufgaben 70 Öffentliche Verwaltung im System der Gewaltenteilung beschreiben Rechtsgrundlagen des Verwaltungshandelns darlegen und von verwaltungsinternen Vorschriften abgrenzen Arten der öffentlichen Verwaltung beispielhaft unterscheiden Allgemeine Grundsätze der Rechtsanwendung beschreiben und an Beispielen verdeutlichen Allgemeine Regeln über das Verwaltungsverfahren erläutern und an Beispielen bürgerorientiert umsetzen Begriff des Verwaltungsaktes erläutern und nach Inhalt, Art und Bedeutung für den Adressaten unterscheiden Allgemeine Anforderungen an den Verwaltungsakt sowie Bekanntgabearten beschreiben und beispielhaft verdeutlichen Gewaltenteilungsprinzip, Abgrenzung der Verwaltungstätigkeit von Aufgaben der Gesetzgebung, Rechtsprechung und Regierung Völkerrecht, EU-Recht, Gewohnheitsrecht, Verfassung, Gesetz, Rechtsverordnung, Satzung; Erlass, Verfügung, Dienstanweisung Hoheitliche und nichthoheitliche Verwaltung, Eingriffs- Ordnungs- und Leistungsverwaltung; öffentlich-rechtlicher Vertrag; juristische Personen des öffentlichen Rechts, beliehene Unternehmen Tatbestand und Rechtsfolge, Subsumtion; unbestimmter Rechtsbegriff; gebundene und freie Verwaltung; Gesetzmäßigkeit, Gleichbehandlungsgrundsatz, Verhältnismäßigkeit Verfahrensarten, Verfahrensbeginn; sachliche, örtliche, instanzielle Zuständigkeit; Verfahrensverlauf; Bekanntgabe, Wirksamkeit und Bestandskraft Merkmale eines Verwaltungsaktes; befehlende, gestaltende, feststellende und beurkundende Verwaltungsakte; einseitige und mitwirkungsbedürftige Verwaltungsakte; begünstigende und belastende Verwaltungsakte Bestimmtheit, Form, Begründung, Ermessen; einfache Bekanntgabe, Einschreibebrief, Postzustellungsurkunde, öffentliche Zustellung Nebenbestimmungen des Verwaltungsaktes voneinander abgrenzen ExtFBK2006.doc, Seite Befristung, Bedingung, Widerrufsvorbehalt, Auflage

17 Einen Bescheid formgerecht entwerfen Fehler eines Verwaltungsaktes erkennen und deren Auswirkungen an Beispielen beschreiben Rücknahme und Widerruf des Verwaltungsaktes unterscheiden und die Auswirkungen für den Adressaten an Einzelfällen erläutern Rechtsschutz gegen Verwaltungsentscheidungen beschreiben Praktische Aufgaben aus ausgewählten Fachbereichen bearbeiten Äußere Form, Tenor, Begründung, Rechtsbehelfsbelehrung, Nebenentscheidungen Formelle, materielle Fehler; offenbare Unrichtigkeiten; Heilung von Verfahrens- und Formvorschriften; rechtswidrige und nichtige Verwaltungsakte Rücknahme eines rechtswidrigen und Widerruf eines rechtsmäßigen Verwaltungsaktes Formlose, förmliche Rechtsbehelfe, Eilverfahren, Klageverfahren Übungen unter Zugrundelegung spezifischer Rechtsvorschriften aus Arbeitsbereichen der Angestellten ExtFBK2006.doc, Seite

18 Themenfeld 10 Bürger und Verwaltung Bürger und Verwaltung 24 Reaktionen bei sozialer Kontaktaufnahme unterscheiden Rolle und Verhalten innerhalb einer Gruppe beschreiben und Ursachen von Konflikten aufzeigen Zusammenhänge zwischen Organisationsstruktur, Arbeitssituation und Verhalten beschreiben Bürgerinteressen bei der Aufgabenerledigung am Beispiel darlegen und situativ einschätzen Ansprüche und Erwartungen gegenüber den Beschäftigten der öffentlichen Verwaltung im Hinblick auf Dienstleistungs- und Eingriffsverwaltung beschreiben Kommunikationsprozess zwischen Bürger und Verwaltung beispielhaft darstellen Schriftsätze bürgerorientiert an Beispielen gestalten Wirkungen des Verwaltungshandelns auf die Öffentlichkeit an Beispielen beschreiben Eindrücke, Unsicherheit, Vorurteile; Fehler beim Austausch von Informationen (aneinander vorbeireden, Polarisierung, Fachsprache) Status, Norm, Interaktion, Geschlechterverhältnis; Hierarchie, Dominanz, Außenseiter Planung, Entscheidung, Kommunikationsstrukturen, Kontrolle, Verantwortung Auskunft, Beratung, Bearbeitung; soziales Verhalten Anspruchsdenken, Erwartungshaltung; Aufgabe, Funktion, Verwaltungshandeln Situative Einflüsse; Selbstbild, Fremdbild; verbale und nonverbale Kommunikation; Störfaktoren Briefe, Formulare Presse- und Öffentlichkeitsarbeit; Organisationsformen (Öffnungszeiten, Erreichbarkeit); Aufgabenerledigung ExtFBK2006.doc, Seite

19 Themenfeld 11 Zur besonderen Verfügung einschließlich Grundzüge des Berufsbildungsrechts Zur besonderen Verfügung einschließlich Grundzüge des Berufsbildungsrechts 16 Grundzüge des Berufsbildungsrechts nennen Aufbau und Aufgaben der zuständigen Stelle beschreiben Grundlagen des Prüfungswesens nach dem Berufsbildungsgesetz sowie Prüfungsverfahren beschreiben Möglichkeiten der Fort- und Weiterbildung darstellen Besonderheiten des Lernens in Fortbildungsmaßnahmen insbesondere in bezug auf die eigene Situation einschätzen Duales Ausbildungssystem; Berufsbildungsgesetz (BBiG); Ausbildungsordnungen; Berufsausbildungsverträge Zuständige Stelle nach 84 BBiG; Ausbildungsberatung, -überwachung, Eignungsfeststellung; berufliche Fortbildung nach 46 BBiG Prüfungsordnungen; Zulassung zur Abschlussprüfung; Zulassung in besonderen Fällen, Richtlinien über die Zulassung von Externen zur Abschlussprüfung Fortbildung zur Verwaltungsfachwirtin/zum Verwaltungsfachwirt; Voraussetzungen Unterschiedliche Lernsituationen bei nebenberuflicher Fortbildung; Lernmethoden, Motivation, Störungen ExtFBK2006.doc, Seite

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