Quality Controlled Supply Chain

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1 Clustertreff Milch Kempten, Quality Controlled Supply Chain Ansätze zur Qualitätssicherung in der Supply Chain Dipl.- Betriebswirt (FH) Kevin Unrath Institut für angewandte Logistik, FHWS Projektleiter SCM Prof. Dr. Ulrich Müller-Steinfahrt Prof. Dr.-Ing Winfried Wilke Institut für angewandte Logistik, FHWS Institutsleitung

2 Kurzprofil Das Institut für angewandte Logistik (IAL) ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt bündelt alle Forschungsaktivitäten der Fachhochschule im Bereich Logistik ist fakultätsübergreifend und hat Mitglieder aus sechs verschiedenen Fachdisziplinen, die in Projekten zusammenarbeiten bearbeitet Forschungs- und Industrieprojekte durch wissenschaftliche Mitarbeiter unter der Verantwortung von Fachexperten aus dem Professorenkreis bietet zudem eine Plattform für den Erfahrungsaustausch von Unternehmen zu aktuellen Themen der Logistik 2

3 Tätigkeitsfelder Anwendungsorientierte Forschung Auto ID und Informationslogistik Materialfluss-Analysen After-Sales Services und Instandhaltung Beschaffungsmanagement Management und Kooperation der Logistik Supply Chain Management Intermodale Transportketten und Verkehrslogistik Management mittelständischer Logistik- Dienstleistungsunternehmen Nachhaltigkeitsmanagement und Green Logistics 3

4 Unsere bisherigen Projektpartner 4

5 Überblick 1. Ausgangssituation 2. Vision 3. Ziele 4. Lösungsansatz 5. Nutzen 6. Realisierung 7. Mögliche Partner 8. Nutzen für die Partner

6 1. Ausgangssituation Die Versorgungssicherheit in Lebensmittelketten ist von der Verfügbarkeit fehlerfreier/qualitativ sicherer Produkte abhängig Die gesundheitlichen Folgen eines unzureichenden Qualitätszustandes von Lebensmittel können von großem Ausmaß sein Die wirtschaftlichen Folgen mangelhafter Qualität in Form von Imageschaden und Absatzeinbrüche können langfristig kritisch wirken Die Erkennbarkeit des Qualitätszustandes innerhalb der Versorgungskette ist gerade bei verpackten Lebensmitteln bisher unzureichend gelöst Ansätze der Chargenverfolgung sind derzeit sehr aufwändig und führen bei ungenügender Lösung zu kostenintensiven Rückholaktionen Ein unternehmensübergreifendes Risikomanagement in der gesamten Supply Chain (unter Einbezug der Lieferanten, Hersteller/Verarbeiter und des Handels) besteht derzeit kaum

7 2. Vision Der aktuelle Qualitätszustand des Produktes als Hauptkriterium für die Steuerung des Warenstroms in der gesamten Supply Chain Qualitätsgesteuerte Supply Chain Controll Qualitätsabhängiges Haltbarkeitsdatum

8 3. Ziele Monitoring des Qualitätszustandes in der gesamten Supply Chain von Milch und Milchprodukten insbesondere im verpackten Zustand - bei der Eingangskontrolle - während des Verarbeitungsprozesses - bei der Ausgangskontrolle - während des Transportprozesses - während der Lagerung Analyse möglicher Risiken in der Milchkette Optimierung des Warenflusses in der Supply Chain durch Datenfusion (Quality Controlled Forwarding vs. Time Controlled Forwarding) auf der Basis von - Qualitätsparametern - Logistikleitsystemen - Risikomatrizen und logistische Notfallpläne Erhöhung der Wirtschaftlichkeit für Produzenten und Handel

9 4. Lösungsansatz Betrachtung der kompletten Supply Chain Verknüpfung aller Stufen vom landwirtschaftlichen Betrieb bis zum Handel Entwicklung einer standardisierten und flexibel einsetzbaren Risikomatrix Entwicklung dynamischer Qualitätskennzahlen in der Produktanalyse Identifizierung geeigneter technischer Bausteine - energieautarke Messtechnik - Identifikations- und Ortungstechnik - Datenschnittstellen - Datenübertragung - Leitsysteme Entwicklung einer einheitlichen technischen IT-Lösung auf Supply Chain Ebene

10 5. Nutzen Vermeidung von Ressourcen verbrauchenden Prozessen mit qualitätsgeminderten Produkten - optimaler Einsatz der Ressourcen und Kapazitäten Optimierung der Steuerung in den Bereichen Beschaffung und Distribution Reaktionsszenarien mit Kosten-/Nutzeneinschätzung zum effizienten Risikomanagement Qualitätssicherung für den (End)Kunden - objektiv garantierte und subjektiv gefühlte Sicherheit für den Kunden und den Endverbraucher auch in extremen Situationen

11 5. Nutzen Verringerung von Haftungsrisiken (Versicherungsprämien) mit Einsparungspotentialen in der Abwicklung (z.b. Transportpreise) und Aufbau eines USP Argumentes Frühzeitige Erkennung von Engpässen in der Versorgungssicherheit Schnelle Reaktionszeiten bei Problemen auf Basis von Notfallplänen und Alert-Aktivitäten Transparenz in der Versorgungskette, um auf qualitätsrelevante Ereignisse zu reagieren Variable Steuerung der Verteilung auf Basis aktueller Warenhaltbarkeit

12 6. Realisierung öffentlich gefördertes Verbundprojekt mit Akteuren aus Produktion, Logistik, Handel, Messtechnik und Leittechnik Industrieprojekt - Einzelunternehmen - Unternehmensverbund einer Supply Chain - Verband Koordination durch das IAL Identifikation von Partnern

13 7. Mögliche Partner Supply Chain Akteure der Milchindustrie Molkereien Verarbeitende Industrie Logistik-Dienstleister Handel MES Anbieter der auf Nahrungsmittel oder Chemie spezialisiert ist Entwickler von Verpackungstechnik Prüflabore/Lebensmitteltechnik Versicherung technischer Partner (Messtechnik, Ortung, RFID) IAL Begleitend: Cluster Ernährung

14 8. Nutzen für die Partner Einblick in die Forschungsergebnisse Erstbenutzungsrecht erster im Markt als Anwender oder Lieferant oder Lösungsanbieter (USP) Wirtschaftlich-technisch attraktive Lösung eines Problems Proaktive Vermarktung der Lebensmittelsicherheit und der hohen gesetzten eigenen Standards Beteiligung an der Öffentlichkeitsarbeit des Forschungsprojekts Erfahrungsaustausch und Wissenstransfers im Projektteam bzw. durch den Projektbeirat (bestehend aus ausgewählten Experten)

15 Kontakt Institut für angewandte Logistik (IAL) Hochschule für angewandte Wissenschaften Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt Röntgenring 8 / Würzburg (Post) Klinikstraße 14 / Würzburg (Besucher) Telefon: Telefax: Institutsleitung: Prof. Dr. Ulrich Müller-Steinfahrt Ansprechpartner: Kevin Unrath Diplom -Betriebswirt (FH) Telefon:

16 Weiterer Erfahrungsaustausch: Workshop Qualitätssicherung in Lebensmittelketten: Milch (geplant) Nehmen Sie Kontakt auf und beteiligen sich an der Entwicklung innovativer Projektvorhaben!

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