Die zweite Chance? Titel:

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2 2 Dissertation zur Erlangung des akademischen Grades eines Doktors (Dr. phil.) im Promotionsfach Soziologie, Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften an der Technischen Universität Chemnitz Titel: Die zweite Chance? Untersuchung über die Bewältigung der ökonomischen Krise vormals überschuldeter Privathaushalte mit unterschiedlichem Bildungsniveau unter besonderer Berücksichtigung der Auswirkungen des Scheiterns auf die Lebenssituation vorgelegt von Joke Marijke van der Klis aus Eindhoven/Niederlande im Juli 2010 bei Prof. Dr. Ditmar Brock (1. Gutachter) und Prof. Dr. G. Günter Voß (2. Gutachter) Datum der Disputation: 1. Februar 2011

3 3 REDE, DAMIT ICH DICH SEHE! (Sokrates, v. Chr.)

4 4 Inhalt: 1. Einleitung 8 2. Die Soziologie und das Scheitern Eine notwendige Auseinandersetzung mit einer sozialen Erscheinung Theoretische Ansätze ausgewählter Soziologen zur Thematisierung des Scheiterns Forschungsinteresse und Fragestellungen Die empirische Studie Die Auswertung Darstellung der untersuchten Kontrastgruppen Zum Stand der Forschung Die überschuldeten Privathaushalte in Deutschland Zur Begriffsbestimmung der Überschuldung Die Überschuldung der Privathaushalte in Deutschland und Europa Die politische Intention, die Überschuldungssituation privater Haushalte gesetzlich zu regeln Darstellung der Insolvenzordnung Das Leben der überschuldeten Haushalte vor dem Insolvenzverfahren Auslöser für das wirtschaftliche Scheitern Konsumverhalten Banken- und Konsumentenkredite Arbeitslosigkeit Trennung und Scheidung Krankheit Sucht. 78

5 5 5. Die Einleitung des Verbraucherinsolvenzverfahrens und die Wohlverhaltensperiode Eingeständnis des wirtschaftlichen Scheiterns Einschränkungen und Entbehrungen Die Lebensqualität in den sieben Jahren des Wohlverhaltens Das Leben nach der Restschuldbefreiung: Die zweite Chance? Ergebnisdarstellung: Die Bedeutung des biographischen Scheiterns für die Betroffenen in den beiden untersuchten Kontrastgruppen Definition des Erfolgsbegriffs Das Fallporträt des Andreas Lehm Das Fallporträt der Marion Keiser Das Fallporträt des Theo Holtz Das Fallporträt des Lothar von Bergen Die Bewältigung der ökonomischen Krise Die Wahrnehmung des eigenen Scheiterns Vor dem Insolvenzantrag Nach der Restschuldbefreiung Die Wirkungen der Insolvenz Das Kommunizieren der finanziellen Krisensituation Die Umwandlung der individuellen Wertvorstellungen Der offene Umgang mit dem abgeschlossenen Insolvenzverfahren Diskussion der individuellen Bewältigungsmöglichkeiten Die Auswirkungen des Scheiterns Soziale Isolation durch individuelles Scheitern? Scheitern als lebenslanger Makel oder akzeptierter biographischer Bestandteil? Diskussion über die Auswirkungen des Scheiterns. 167

6 6 8. Schlussbetrachtung und Ausblick: Die Rolle der Schuldnerberatungsstellen während des Beratungsprozesses und bei der Reintegration der ehemals Überschuldeten in die gesellschaftlich definierte Normalität Literatur. 183

7 7 Vorwort Die Grundlage dieser Dissertation bilden die Interviews mit den zwölf ehemals Überschuldeten. Mir ist durchaus bewusst, dass es nicht eine Selbstverständlichkeit war, einer anderen (für einige der Befragten völlig fremden) Person Einblicke in die komplexe Erfahrungs- und Gefühlswelt der Überschuldung und des Verlaufs des Verbraucherinsolvenzverfahrens zu gewähren. Umso mehr weiß ich das Vertrauen und die mir entgegengebrachte Gesprächsbereitschaft zu schätzen. Diesen Menschen gelten meine Anerkennung und mein besonderer Dank! Einen sehr lieben Dank möchte ich an Herrn Dr. Wolfram Backert richten, der mir seit der ersten Mail, in der ich mein Forschungsinteresse vorstellte, sehr aufgeschlossen und ermutigend gegenüberstand, obwohl er mich nicht kannte. Er hat mich die letzten zwei Jahre aufmunternd, kritisch und konstruktiv unterstützt. Meinen ganz speziellen Dank widme ich dem Betreuer dieser Forschungsarbeit, Herrn Prof. Dr. Ditmar Brock, der mir in einem persönlichen Gespräch im Juni 2008 die Chance geboten hat, meine Promotionsabsicht umzusetzen und mir mit Zutrauen, Motivation und wertvollen wissenschaftlichen Hinweisen half, meine Unsicherheiten und Zweifel bei der Erstellung der Dissertation zu überwinden. Trotz der ungewöhnlichen Voraussetzungen, der räumlichen Entfernung zwischen dem Lehrstuhl für Soziologie II an der TU Chemnitz und meinem Wohnort Hamburg, räumten mir Prof. Dr. Brock und Dr. Backert die Möglichkeit ein, diese Studie durchzuführen. Ich habe mich sehr über die Unvoreingenommenheit gefreut, mit der mir begegnet wurde, schließlich war (und bin) ich in einem fortgeschrittenen Alter und mein Studium liegt knapp 30 Jahre zurück; dennoch haben beide Wissenschaftler an die Verwirklichung meines Vorhabens geglaubt. Ich danke vor allem meinem Sohn Adrian, der mir sowohl inhaltlich, als auch bei meinen computertechnischen Unzulänglichkeiten sehr geholfen hat und mit Geduld meine Bemühungen begleitete. Meinen lieben Bekannten und Kolleginnen bin ich sehr dankbar, weil sie mir mit Zuversicht zur Seite standen, mir Mut machten und mir stets versicherten, dass ich es schaffen würde. Meiner besten Freundin Teresa bin ich außerordentlich verbunden für die emotionale Stabilisierung während der ganzen Zeit und für die intensiven Gespräche über die Kinder, das Leben, die Liebe, die Achtundsechziger, das Älterwerden und die Zukunft. Joke van der Klis Hamburg, im Juli 2010

8 8 1. Einleitung Als in den fünfziger Jahren die Deutsche Bank mit einem nicht gesicherten persönlichen Kredit bis DM 2.000,- warb, galt das in Finanzkreisen als ein großes Wagnis, da zu jener Zeit Schulden noch als etwas Ehrenrühriges galten. Überraschenderweise nahmen mehr Bürger dieses Angebot in Anspruch als erwartet, schließlich wollten viele Menschen in dem aufstrebenden Wirtschaftswunderland mithalten und vom Wohlstand profitieren. Das Lebensmotto lautete in den ersten zwei Jahrzehnten der Bundesrepublik in Anlehnung an sportliche Ziele: schneller, höher, weiter. Die Ungleichheiten zwischen denjenigen, die wenig, mehr und sehr viel verdienten, waren zwar augenscheinlich, sie störten jedoch nicht weiter, weil es allen immer besser ging; fast jeder stand in dem großen Wohlstandsfahrstuhl, der nach oben fuhr. Es wurde dann zur Freude der Banken immer gebräuchlicher, sich bei seinem Geldinstitut mit einem Aufpreis (Zinsen) liquide Mittel zu kaufen, um das erhaltene Geld wiederum in den Wirtschaftskreislauf zu investieren. Verschuldung ist also kein neues Thema und gehört im Jahr 2010 zur gesellschaftlichen Normalität, wird allgemein akzeptiert und unterliegt schon lange keiner Stigmatisierung mehr. Alle Geldinstitute bewerben die Verbraucher, zum Beispiel mit dem Slogan: Nur Strafzettel gibt es noch schneller. Sofortkredit in 30 Minuten 1. Mehr als 50% aller Deutschen ergreifen diese Chance der Kreditaufnahme bei einer Bank oder als Konsumentenkredit im Einzelhandel, um unkompliziert sofort eine Anschaffung zu tätigen. Auch die beiden ernsthaften Wirtschaftkrisen 1973 und 1982 änderten zunächst nichts an der Zunahme von Kreditverträgen, allerdings begannen die Geldinstitute vermehrt vor dem Hintergrund hoher Arbeitslosigkeit nach der Kreditwürdigkeit des Kunden zu selektieren. In den weiteren Jahren der 80iger wurden Maßnahmen zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit angeschoben, wie der vorzeitige Ruhestand mit 58 Jahren und die Einführung von befristeten Arbeitsverträgen. Der Staat machte sich einen Namen als problemlösende Instanz, wobei die langfristigen Themen demographischer Wandel` und die Explosion der Kosten für die Sozialsysteme` auf unbestimmte Zeit hinausgeschoben wurden. Den Deutschen ging es im Vergleich zu anderen europäischen Ländern gut; das Arbeitslosengeld bemaß sich an dem vorherigen Verdienst, ebenso wie die daran anschließende um ca. 15% geringere Arbeitslosenhilfe, die unbegrenzt bezogen werden konnte. Es lebten nicht nur immer mehr Bürger auf Pump, sondern auch der Staat Bundesrepublik Deutschland verschuldete sich zunehmend. Dann wurde das Land 1990 wiedervereinigt und nach einem kurzen Konjunkturaufschwung mit real vier Prozent Wachstum fiel die Steigerung der volkswirtschaftlichen Leistung auf ein Prozent in den neunziger Jahren ab. Die Politik sah sich immer größer werdenden ökonomischen Rissen und Spalten, die sich durch das ganze Land zogen, gegenüber und konnte daran nicht viel ändern. Ab dem Jahr 2000 rollte auf Deutschland eine Welle von Firmeninsolvenzen zu und Hunderttausende verloren ihren Arbeitsplatz und das Gesundheitssystem, die Arbeitslosen- und Rentenversicherungen standen kurz vor dem Kollaps. Das Arbeitslosengeld II wurde am 1. Januar 2005 eingeführt und über sechs Millionen Menschen 2 verfügten von einem Tag auf den anderen nur noch über das absolute 1 (Norisbank) 2 Ein Drittel waren arbeitslose erwerbsfähige Bedürftige, zwei Drittel waren Kinder und sogenannte Aufstocker (deren Arbeitseinkommen zum Leben nicht reicht), Alleinerziehende mit Kindern unter drei Jahren, Ein-Euro- Jobber und Menschen in einer Weiterbildungsmaßnahme. Diese Aufteilung ist bis heute in etwa geblieben, wobei die Zahl der Aufstocker ständig steigt.

9 9 Existenzminimum. Neue Arbeitsplätze entstehen seitdem fast nur noch für hochqualifizierte Arbeitskräfte, doch selbst in bestimmten akademischen Bereichen wächst die Arbeitslosigkeit und jede zweite Person im erwerbsfähigen Alter ohne Berufsabschluss hat keinen Arbeitsplatz. Der Staat sanierte sich langsam und die seit 2005 regierende Große Koalition hatte gerade geplant, keine Neuverschuldung mehr aufzunehmen und die Schulden langsam abzutragen, als im September 2008 die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise über Deutschland hinein brach. Die erneute Staatsverschuldung wurde in den Medien und von Wirtschaftswissenschaftlern heftig diskutiert, die Überschuldung der Banken sorgte monatelang für Gesprächsstoff und es wurde deutlich, dass die Bankenpleiten hausgemacht waren. Die Gier` der Geldinstitute und die fehlende Regulierung der öffentlichen Hand haben sich als die eigentliche Ursachen der Finanzkrise entpuppt, weil zu viele Leute mit viel zu wenig eigenem Geld riesige Finanzhebel in Bewegung setzen (konnten). Viele Jahre lang gelang es, den Menschen weiszumachen, Schulden seien schon für sich genommen ein Wert; man müsse sie nur handelbar machen. Die Banken kauften und verkauften immer mehr Papiere, deren Wirkung sie selbst nicht mehr verstanden 3. Trotz der Verfehlungen und aller Schuld, die die Banken als juristische Personen auf sich geladen haben, erhält ein Geldinstitut, das sich als zahlungsunfähig erklärt, vom deutschen Staat auf Kosten der Steuerzahler als sogenannten Rettungsschirm Milliarden Euro zur Überbrückung ihrer insolventen Situation. Die Doppelmoral der Umgangsweise mit Überschuldung wird offensichtlich: Private Personen, die durch externe und eigene Faktoren in die Überschuldung geraten sind, haften mit allem, was sie besitzen und müssen die sozialen, psychischen und physischen Folgen selbst aushalten. Und wenn ein Bürger in Zahlungsschwierigkeiten gerät, greifen die Banken ihrerseits schnell zu unbarmherzigen Maßnahmen, sie kündigen den Kredit und das Konto, sperren die Guthaben 4, verwerten die Sicherheiten, beantragen vollstreckbare Titel bis hin zu Zwangsversteigerungen und Zwangsräumungen. Als notleidend` jedoch wurden nur die Banken (von Teilen der Politik) bezeichnet 5, die ausschließlich durch ihre unverantwortlichen Handlungen scheiterten. Das Versagen der Banker hat kaum personelle Konsequenzen und kann selten namentlich zugeordnet werden, während Überschuldung für den einzelnen Menschen weit dramatischere Folgen hat. Die insolvente Privatperson möchte ihre Situation in der Regel am liebsten verschleiern, weil sie sich womöglich selbst, gemessen an den gesellschaftlichen Normen und ihrem eigenen Anspruch, als absolut erfolglos und gescheitert betrachtet, die sich besser in das Private zurückzieht, bevor sie sich dem voyeuristischen Blick ihres sozialen Umfeldes aussetzt. Verborgenes Scheitern bleibt persönliches Leid und Leiden. Motiviert durch meine Tätigkeit als Rechtsberaterin bei der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und den dort vorgenommenen Beratungen überschuldeter Menschen und den subjektiv wahrgenommenen unterschiedlichen Umgangsweisen mit der Insolvenz, stellten sich mir mehrere Fragen: Gibt es betroffene Personen, die offen mit der Überschuldung 3 vgl. Köhler (2009): Der Markt braucht Regeln und Moral, Die Berliner Rede, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) vom , Frankfurt a. M., 8 4 Ab 1. Juli 2010 kann jeder Girokontoinhaber bei seiner Bank oder Sparkasse beantragen, dass das Konto als Pfändungsschutzkonto geführt wird. Der unantastbare Sockelbetrag entspricht der Pfändungsfreigrenze und der Schuldner wird in die Lage versetzt, Zahlungsverpflichtungen wie Miete oder Strom weiter zu erfüllen. 5 Eine Jury aus Sprachwissenschaftlern und Journalisten, die das Unwort des Jahres wählen, entschied sich 2008 für notleidende Banken, weil die Verursacher der Krise mit dem zynischen Begriff zu Opfern stilisiert würden.

10 10 umgehen und die das finanzielle Scheitern mit ihren sozialen Beziehungen weder schamhaft noch heimlich bis zur Überwindung kommunizieren? Ist eine bessere Bewältigung geknüpft an die Loyalität der persönlichen Bindungen? Bestätigt sich die Vermutung, dass Unterschiede hinsichtlich der Bewältigung und Verarbeitung zwischen Menschen verschiedener Bildungsstufen bestehen? Welche Personengruppe ist eher in der Lage, das Scheitern als Bestandteil des Lebenslaufs zu akzeptieren? Trifft die These von Niklas Luhmann zu, dass man in Krisen ungewöhnliche Dinge tun kann, Strukturen ändert, die sonst nicht geändert werden? 6 Um Antworten zu erhalten, lag es nahe, die mir bereits bekannten überschuldeten Personen aus der Beratung zu interviewen und den Kreis durch eine Anzeigenschaltung zu erweitern. In Leitfadeninterviews wurden die einzelnen Stadien des Überschuldungsverlaufs bis zum Insolvenzantrag, die Zeit der Wohlverhaltensphase, die Restschuldbefreiung und die Zeit danach zusammen mit den Befragten nachvollzogen und begreifbar gemacht. Vor allem die Rekonstruktion der Ereignisse und die durchlebten Gefühlsebenen, bezogen auf die gesellschaftlich stigmatisierte Überschuldungs- und Insolvenzerfahrung im privaten und sozialen Umfeld zusammen mit der Fremdeinschätzung und Selbstwahrnehmung, bildeten die Grundlagen für die qualitative Inhaltsanalyse. Nach einer intensiven Beschäftigung mit den ressourcentheoretischen Ansätzen im Hinblick auf die Bewältigung krisenhafter Lebensereignisse wurde eine Verbindung mit dem sozialen Phänomen Scheitern, das bisher eher ein Schattendasein in der Soziologie fristet, hergestellt. Das 2. Kapitel ist zunächst dem Scheitern gewidmet, um sich dieser vernachlässigten Erscheinung mit Hilfe eines historischen Rückblicks auf die normierte Gesellschaft des 19. bis zur individualisierten des 21. Jahrhunderts zu nähern. Es wird der Bogen zum ökonomischen Scheitern in Form von Überschuldung geschlagen und die Frage beleuchtet, ob die Begrifflichkeit Scheitern für eine finanzielle Krise einer Privatperson angemessen ist. Weiterhin werden die mediale Präsentation persönlichen Versagens, z.b. in Talkshows, und die Populärliteratur, die suggeriert, dass jeder schön, lässig oder kreativ scheitern kann, wenn er nur will, kritisch hinterfragt. Danach kommen klassische und noch lebende Soziologen zu Wort, die sich direkt oder indirekt mit dem Scheitern in ihrer Zeit und in unterschiedlichen Themenbereichen auseinandersetzen. Im Anschluss wird das Erkenntnisinteresse vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen Kontextes beschrieben und die Fragestellungen werden konkretisiert. Daran anknüpfend befasst sich das Kapitel mit dem methodischen Vorgehen und der Forschungsprozess, von theoretischen Überlegungen begleitet, wird ebenso wie die praktische Umsetzung transparent gemacht. Die zwei untersuchten Gruppen mit je sechs Personen 7 werden mit den wichtigsten persönlichen Daten und Besonderheiten in einem Sample dargestellt, um eine visuelle Vergleichbarkeit zu ermöglichen und die Kontraste auf einen Blick sichtbar zu machen. Die Beschreibung des Forschungsstandes verdeutlicht, dass es nur sehr wenige empirischqualitative Untersuchungen zu der Überschuldungsproblematik aus der Perspektive der betroffenen Menschen gibt, die die Vielschichtigkeit und verschiedenen Dimensionen der Thematik dokumentieren. Da diese wissenschaftliche Studie die qualitative analytische Ergebnispräsentation der Aussagen und Empfindungen der Interviewten in den Mittelpunkt 6 vgl. Luhmann (2004): Einführung in die Systemtheorie, Carl-Auer-Systeme Verlag, Heidelberg, Die sechs Interviewten mit der niedrigen Formalbildung werden im Folgenden immer als erste Gruppe bezeichnet und die anderen sechs mit der hohen Qualifikation als zweite Gruppe (Näheres s. Kap ).

11 stellt, ist sie ein Beitrag zur soziologischen Forschung im Zusammenhang qualitativer Studien zur Verbraucherinsolvenz und mündet in einer Aufforderung an die Politik, das Unterrichtsfach finanzielle Allgemeinbildung` in den Schulen verbindlich zu etablieren. Mit diversen Definitionen von Überschuldung` beschäftigt sich das 3. Kapitel und macht anhand von Zahlenmaterial die Überschuldungsentwicklung der letzten Jahre in Deutschland anschaulich und zieht einen Vergleich mit anderen europäischen Ländern, in denen es ähnliche gesetzliche Regelungen zur privaten Insolvenz und der Restschuldbefreiung gibt. Nach der Schilderung der Entstehungsgeschichte des deutschen Verbraucherinsolvenzverfahrens werden die Ziele des Gesetzgebers, den Schuldnerschutz rechtlich zu verankern und gleichzeitig den volkswirtschaftlichen Schaden zu minimieren, erläutert und danach die formal-juristischen Verfahrensschritte der Insolvenzordnung erklärt. Wie die Überschuldung der Interviewten in den 90iger Jahren langsam einsetzte und welche unterschiedlichen Gründe dazu führten, dass das Insolvenzverfahren unvermeidlich geworden war, ist Gegenstand des 4. Kapitels. Konsumverhalten, Banken- und Konsumentenkredite, Arbeitslosigkeit, Trennung und Scheidung, Krankheit und Suchtverhalten sind die häufigsten Auslöser für eine Überschuldungssituation und werden, speziell bezogen auf die Befragten, anhand von entsprechenden Aussagen geschildert. Das Aufsuchen einer Schuldnerberatungsstelle war für die meisten Interviewpartner ein großer Schritt, mussten sie sich doch eingestehen, dass sie ihre finanzielle Notsituation nicht mehr selbst und alleine überwinden konnten. Das Kapitel 5 zeigt auf, was die Personen dazu veranlasst hat, den Weg in die Entschuldung einzuleiten, wie sie mit dem entbehrungsreichen Leben während der Wohlverhaltensperiode umgegangen sind und wie verschieden der Begriff Lebensqualität von dem Einzelnen wahrgenommen und interpretiert wird. Das 6. Kapitel befasst sich mit der Berechtigung der gesetzlich geregelten Restschuldbefreiung als zweite Chance, mit den Praktiken der Schufa und mit dem finanziellen Neubeginn aller zwölf ehemals Überschuldeten. Aus der Perspektive der Befragten wird ausgeführt, ob sie sich wieder ökonomisch integrieren konnten und wie sich ihr Leben nach der endgültigen Entschuldung verändert hat. Die umfassende Ergebnisdarstellung des Interviewmaterials im 7. Kapitel beginnt mit der Frage nach der Erfolgsdefinition und anschließend werden die Ergebnisse in vier Fallporträts (zwei aus jeder Gruppe) ausführlich entlang der Kategorien präsentiert und analysiert. Die Auswahl der Fälle richtete sich nach fallspezifischen Besonderheiten, aber auch nach dem Typischen für die jeweilige Gruppe, um die Darstellung für den Leser verstehbar und überzeugend wiederzugeben. Die weiteren Interviews wurden ebenso kategorisiert und analysiert, wobei in der gesamten Ergebnisdarstellung die Aussagen aller Befragten einbezogen und für die komparative Analyse miteinander verbunden, gegenübergestellt und qualitativ ausgewertet wurden. Durch die theoretischen Bezüge zu den einzelnen Aspekten des biographischen Scheiterns, der Bewältigungsmöglichkeiten und der Auswirkungen der ökonomischen Krise konnten aussagefähige Abstraktionskriterien herausgearbeitet werden, um zu der Beantwortung der Forschungsfragen zu gelangen. In dem Abschlusskapitel wird der Frage nachgegangen, inwieweit die Schuldnerberatungsstellen in der Lage sind, eine Begleitung während und nach der Entschuldung unter Berücksichtigung der psychosozialen Faktoren durchzuführen. Es werden Alternativkonzepte für eine effektive Beratung und Nachhaltigkeit angedacht, um 11

12 12 nicht nur die finanzielle, sondern auch die soziale Wiedereingliederung realisierbar zu machen. Eine persönliche Anmerkung sei aufgrund meiner praktischen Erfahrungen mit insolventen Menschen und der eingehenden Beschäftigung mit der Problematik im Rahmen dieser Dissertation erlaubt: Die Tatsache, dass relativ wenige Überschuldete das Verbraucherinsolvenzverfahren für eine endgültige Restschuldbefreiung nach sechs Jahren nutzen, ist kein Hinweis auf ein Scheitern der Regelung 8. Die Thematik lässt sich nicht auf die zahlenmäßige Inanspruchnahme beschränken, sondern sollte zum Ausgangspunkt genommen werden, aufbauend auf die vorhandenen gesetzlichen Vorgaben, Änderungen und Erleichterungen einzuarbeiten. Es ist ein Hinweis auf die notwendige breitflächigere Verbreitung dieser Entschuldungsmöglichkeit, auf die mangelnde Verständlichkeit der einzelnen Verfahrensschritte, auf eine Verkürzung der Wohlverhaltensphase 9 und die Reduzierung der abschreckend langen Wartezeiten für eine Terminierung bei den Schuldnerberatungsstellen. 8 Prof. Dr. Udo Reifner (Gründer des Instituts für Finanzdienstleistungen iff) wird in einem Artikel der Tageszeitung Hamburger Abendblatt vom zitiert, indem er die Auffassung vertritt, dass das Verbraucherinsolvenzverfahren gescheitert ist, weil es jährlich ca. nur Menschen beantragen und, gemessen an den rund 6 Mio. Überschuldeten, eine zu niedrige Zahl ist. 9 vgl. hierzu Kap. 3.2.: Im europäischen Vergleich hat Deutschland die längste Wohlverhaltensphase.

13 13 2. Die Soziologie und das Scheitern 2.1. Eine notwendige Auseinandersetzung mit einer sozialen Erscheinung Frühling, Sommer, Herbst und Winter; die vier Jahreszeiten symbolisierten die Lebensläufe des Menschen in der europäischen Tradition noch bis vor ca. 175 Jahren: Nach der Geburt folgt das Erwachen, die Jugend; das Erwachsenenalter ist die Blüte und Mitte des Lebens; dann setzt der Alterungsprozess allmählich ein und mit der Kälte und dem Frost schließt sich der Kreis durch den Tod; nach dem Winter beginnt der Kreislauf erneut. Die Parallele zwischen dem Verlauf der Jahreszeiten und dem Lebenszyklus wurde abgeleitet aus dem christlichen Glauben und einer von der göttlichen Ordnung vorgegebenen Abfolge der Entwicklung in der Natur. Das Abschweifen von der Gleichmäßigkeit war nicht möglich und vorgesehen, so dass sich alle Lebensläufe sehr ähnlich waren. Als sich der Fortschrittsgedanke in der bürgerlichen Gesellschaft im 19. Jahrhundert immer mehr durchsetzte, wurde das Leben als Treppe dargestellt, auf die der Mensch bis zur Mitte seines Daseins hinauf- und anschließend wieder hinuntersteigt. Dieses Lebensmodell bezog sich nicht mehr auf die Naturgesetze, sondern auf die sozialen Rollen; so wurden die sogenannten Stufenalter separat für Männer und Frauen oder für alle Menschen künstlerisch aufbereitet. Als beispielhaft gilt folgende illustrierte Darstellung 10 : Lebensstationen von der Geburt bis zum Greisenalter als Treppe über Adam und Eva im Paradies, Lithographie um Diese Stufenleiter des Lebens hatte bis in die 50iger Jahre des vorigen Jahrhunderts Bestand und die ideale Lebensgeschichte sah immer gleich aus; sie entsprach den gesellschaftlichen Erwartungen: Männer hatten in der ersten Hälfte den beruflichen Erfolg zu erlangen und Frauen sollten (möglichst mehrfache) Mutter werden. Im zeitlich kurz begrenzten Alter konnten sich beide nach Erfüllung ihrer sozialen Rollen zufrieden den Enkeln widmen. Ein alternatives Konzept stand nicht zur Verfügung; geduldet wurden kauzige Einzelgänger und unverheiratete alte Jungfern`, die, an den gesellschaftlichen Rand gedrängt, mit der Hilfe barmherziger Mitbürger, die sich der christlichen Nächstenliebe verpflichtet sahen, 10 Bezeichnenderweise für die damalige Zeit wurden die Altersstufen des Menschen deckungsgleich mit denen des Mannes dargestellt. 11 Quelle:

14 14 überleben konnten. Künstlerische Abweichler wurden dann toleriert und respektiert, wenn sie mit ihrer Kunst einen kulturellen Beitrag für das Bürgertum leisteten. Inzwischen ist die Lebenserwartung seit dem 19. Jahrhundert rasant angestiegen; durchschnittlich werden die Menschen im Jahr 2010 im Vergleich zu 1840 rund 40 Jahre älter und auch das biologische Alter schob sich dank der medizinischen Fortschritte nach hinten. Mit der erheblichen Verlängerung der Lebensdauer ist die Anzahl der prognostizierten Ereignisse gewachsen und in der Entstehung von neuen Lebensphasen zeigt sich die individuelle und soziale Bedeutung der Lebensverlängerung 12. Die eigene biographische Planung richtet sich seit fünf Jahrzehnten nicht mehr nach den Treppenstufen, sondern nach einer idealtypischen Normierung des Lebenslaufs. In jeder Gesellschaft gibt es ein historisch gewachsenes System offiziell festgesetzter sowie stillschweigend akzeptierter Regeln der Lebensgestaltung 13. Dabei ist das Alter, in dem Erfahrungen besonderer Art gemacht werden, bedeutsam, ebenso wie die Reihenfolge 14, in der die Ereignisse stattfinden. Die fortschreitende Individualisierung jedoch, die für den einzelnen mehr Freiheiten als je zuvor in der Lebensplanung zulässt, erlaubt zunehmend Abweichungen, z.b. legen Frauen nach der Ausbildung zunächst den Grundstein für eine Karriere, um anschließend in einer (meistens 1-Kind-) Familie oder alternativ alleinerziehend zu leben. Sie unterbrechen gegebenenfalls einige Jahre ihre Berufstätigkeit, bilden sich weiter oder beginnen ein Studium mit Ende Dreißig. Diese Verläufe sind (noch) nicht die Regel, aber die individuellen Entscheidungen, die Abfolge zu ändern, unterliegen keiner Sanktion mehr, wie es noch in früheren Zeiten der Fall war. Durch diese Flexibilisierungsprozesse wird eine individuelle Nutzung der Sequenzen gestattet und eine individuelle Ausgestaltung der Lebenslaufordnung möglich 15. Norbert Bolz sieht in den Variationen und Widersprüchen einen Stabilisierungseffekt für die moderne Gesellschaft und für das Individuum eine temporalisierte Identität, weil die einzigen Bindungen, die es noch gibt, Zeitbindungen sind 16. Die Vergangenheit wird abgestoßen man wechselt den Beruf, den Partner, die Ideologie und die Zukunft erfährt eine Diskontierung 17. Und es gibt die unfreiwilligen Auszeiten` innerhalb der Erwerbsphase: Arbeitslosigkeit durch betriebsbedingte Kündigung bzw. durch eine Firmeninsolvenz, zeitlich befristete Arbeitsverträge mit anschließenden Zwangspausen oder die frühzeitige Verrentung durch Erwerbsunfähigkeit und den vorgezogenen Ruhestand. Matthias Junge bezeichnet das individuelle Leben durch die gestiegenen Wahlmöglichkeiten (und durch die von außen herangetragenen Umstände, d. Verf.) als ein Projekt, das die ohne Rückgriff auf gesellschaftlich vorgefertigte Drehbücher entwickelten Identitäten allerdings fragil macht 18. Auch wenn in der modernen Gesellschaft die Aussichten auf bessere Chancen, mehr Freiheit in den Entscheidungen und größeren Erfolg verlockende Möglichkeiten versprechen, werden die wandlungsfähigen Lebensverläufe störanfälliger. Sie bieten mehr Raum für Unsicherheiten, Enttäuschungen und Rückschläge als noch die Biographien in dem standardisierten Rahmen der vorherigen Generationen. Nicht nur mögliche und erwünschte 12 vgl. Junge (2002): Individualisierung, Campus Verlag GmbH, Frankfurt/Main, 63, vgl. Dechmann/Ryffel (2006): Soziologie im Alltag, Juventa Verlag, Weinheim und München, Schule, Ausbildung, Berufstätigkeit, parallel Geburt(en), Renteneintritt 15 vgl. Junge (2002), ebd., 66, vgl. Bolz (2005): Blindflug mit Zuschauer, Wilhelm Fink Verlag, München, 14, vgl. ebd., vgl. Junge (2002), ebd., 71, 72

15 15 Entwürfe kann der einzelne für sein Leben konzipieren, er muss auch mit Unvorhergesehenem, zwangsweisem Richtungswechsel, Leerlauf und Scheitern fertig werden und diese Stationen mit allen Konsequenzen bewältigen. In dem Maße, wie die oben beispielhafte Stufenleiter eines Einzelnen gleichzeitig das Leben aller Menschen darstellte, zeigt dieses Bild die Vielfalt heutiger individueller Lebensentwürfe, es ist aber auch der Ausdruck von unterschiedlichen Wegen eines Einzelnen. Lithographie Relativität als Vision des modernen Menschen des niederländischen Künstlers und Graphikers Maurits Cornelis Escher, entstanden Vor dem Hintergrund dieser Modernitätserfahrung, dass im Leben durch Erfordernisse oder freie Wahl keine zuverlässigen Erfolgsprognosen mehr abgegeben werden können und eine Niederlage einkalkuliert werden muss, erscheint die (bisher) geringe soziologische Auseinandersetzung mit der sozialen Erscheinung Scheitern` zunächst unverständlich. Junge und Lechner vermuten, dass moderne Gesellschaften so sehr auf das Programm der Scheiternsvermeidung eingestellt sind, dass sie Scheitern als eigenständiges Moment ihrer Prozessualität nicht anerkennen können und dass die Soziologie in ihrer Beobachtung der Gesellschaft dieser Blindstelle aufgesessen ist und es deshalb noch keine Ansätze zu einer Soziologie des Scheiterns gibt 20. Tatsächlich zielt die wissenschaftliche soziologische Lehre auf Handlungskonzepte ab, die zum Erfolg führen und nicht zum Scheitern, was sich in den Theorien über Interaktionen bis zum Aufbau der Sozialstruktur zeigt. Der Schwerpunkt liegt auf dem erfolgreichen Handeln, auf dem gesellschaftlichen Zwang zum Positiven, doch nicht jedes Handeln kann erfolgreich sein. Nur wenn gehandelt wurde, kann gescheitert werden 21. Da jeder Mensch ständig handeln will und muss, beinhalten die Intention und Durchführung ein allgegenwärtiges Risiko, dass die Handlungen misslingen und es Fehlentscheidungen hinsichtlich der Handlungsplanungen gibt. Genauso wenig allerdings wie eine Irritation im Lebensverlauf gleichbedeutend mit einem Scheitern ist, kann falsches Handeln in jedem Fall als Niederlage gewertet werden. Der Wissenschaft fehlen einerseits die geeigneten Ausgangspunkte, andererseits ist die Öffentlichkeit einfach noch nicht so weit, eine wertfreie Diskussion des Themas zuzulassen 22, und weil in den allgemeinen und situationsspezifischen Verhaltenskodizes, 19 Quelle: 20 vgl. Junge/Lechner (2004): Scheitern als Erfahrung und Konzept. Zur Einführung, In: Scheitern, Aspekte eines sozialen Phänomens, Junge, M./Lechner, G. (Hrsg.), VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden, vgl. ebd., 8 22 vgl. Steindorfer (2008): Vorwort, in: Die Kraft des Scheiterns, Scheucher, G./Steindorfer, C. (Hrsg.), Leykam Buchverlagsgesellschaft mbh Nfg. & Co. KG, Graz, 15

16 16 die bis zum Tabu (reichen), jener Regel, deren Verletzung kaum jemand wagt, da die negativen Sanktionen extrem hoch wären 23, Versagen nicht vorkommen darf. Die abwesende Forschung zur Problemstellung Scheitern hängt nicht nur mit der gesellschaftlichen Erfolgsorientierung zusammen, sondern ebenso mit der Schwierigkeit, Ereignisse zu bestimmen, die mit dem Stigma Scheitern belegt werden können, um eine allgemeingültige Definition zu entwickeln und das Phänomen wissenschaftlich zu untersuchen. Dabei ist u.a. die Frage zu klären, ob Scheitern das Nichterreichen eines von der Gesellschaft vorgegebenen Zieles, nämlich das reibungslose Funktionieren im System, beschreibt? Oder ist ein Mensch nur dann gescheitert, wenn er seinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht geworden ist? Braucht es das Zusammentreffen aller Aspekte, um als gescheitert` zu gelten? Obwohl die individuellen Ansprüche und der Blickwinkel auf die gesellschaftlichen Erwartungen sozialisationsabhängig sind, kann es dennoch ein alle Menschen umfassendes gesellschaftlich übergreifendes Scheitern geben? Vielleicht das ökonomische Scheitern? Da der etymologischen Bedeutung von Scheitern etwas Endgültiges anhaftet 24, das Wort jedoch relativ willkürlich für die unterschiedlichsten Lebensereignisse benutzt wird (obwohl die deutsche Sprache vielfältige Alternativen anbietet 25 ), wäre eine soziologische Herausarbeitung mehrerer Abstufungen resp. der Grade als Indikatoren für die Schwere des Scheiterns, bezogen auf die zeitliche Dimension, denkbar: kurzfristiges, zeitlich begrenztes, länger währendes, dauerhaftes und/oder nachhaltiges Scheitern. Eine temporäre Kategorisierung sagt jedoch nichts über die gefühlsmäßige Einordnung des Scheiterns für den Einzelnen aus; die wissenschaftliche Aufbereitung wird die ganz persönliche Betrachtungsweise erfassen und einbeziehen müssen. Das kann sich aufgrund der Vielfalt der Persönlichkeitsstrukturen und der entsprechenden emotionalen Verstärkung durch selbst erlebte negative Ereignisse von Probanden (die nicht nur einen Blick von außen, sondern auch von innen erlauben) als problematisch erweisen. Die Herausnahme eines Teilaspektes für Untersuchungen, wie beispielsweise das ökonomische Scheitern, erscheint daher nützlich und sinnvoll. Es hat den Anschein, dass die Menschen, die durch Überschuldung in materielle und soziale Not geraten sind, in der gesellschaftlichen allgemeingültigen Bewertung und in der Öffentlichkeit, in Zeitungen, im Fernsehen und im Internet, als gescheiterte Existenzen bezeichnet werden, wobei sich das vernichtende Urteil eindeutig auf die ökonomische Seite des Lebens bezieht. Darüber hinaus suggeriert die Begrifflichkeit gescheiterte Existenz, dass es sich nicht nur um eine zeitlich begrenzte Krise handelt, sondern dass der gesamte Lebensweg misslungen ist, wenn der dazu gehörige Mensch in eine monetäre Schieflage gerät. Ob der Gescheiterte eventuell in einer glücklichen Partnerschaft lebt oder eine hohe Zufriedenheit aufgrund künstlerischer Kreativität entwickelt (auch wenn sich diese nicht auf dem Konto widerspiegelt) mag allenfalls sie selber trösten, tritt jedoch für die öffentliche und veröffentlichte Meinung in den Hintergrund. Aber auch der Überschuldete selbst neigt dazu, den Rückzug anzutreten und sich dem Umfeld zu entziehen, um die finanzielle Krise und die Scham, gescheitert zu sein, nicht publik machen zu müssen. 23 Dechmann/Ryffel (2006), ebd. 24 (während das englische Wort to fail = aussetzen, fehlschlagen nicht die Konnotation von Endgültigkeit hat) 25 u.a.: ein angestrebtes Ziel nicht erreichen, Schiffbruch erleiden, in die Brüche gehen, misslingen, missraten, missglücken und stranden

17 17 Kann also das ökonomische Scheitern mit der vielleicht einzigen allgemeingültigen Definition von Scheitern belegt werden, während für andere misslungene Ereignisse 26 abgeschwächte Begriffe Anwendung finden können? Der unterschiedlichen eigenen Einschätzung und Bewertung der Privatinsolvenz und der analogen Verwendung des Terminus Scheitern wird in der vorliegenden Untersuchung mit Hilfe der Interviews mit ehemals Überschuldeten nachgegangen. In einem kleinen Rahmen soll versucht werden, die ausgeblendete Problemstellung soziologischen Denkens 27 zumindest in den Mittelpunkt dieser Arbeit zu stellen. Während sich die Wissenschaft schwer tut, dem Thema Scheitern die adäquate Aufmerksamkeit zu schenken, hat in den Medien das Scheitern einen inflationären Einzug gehalten, und zwar in einer abwertenden Ausprägung. Zum einen sind es Personen, die ihr Innerstes aus dem Privatleben offenbaren und es geschieht, ohne dass die Betroffenen nur ansatzweise ihr Versagen verarbeitet haben oder dass das Bekenntnis als Funktion der Entlastung dienen kann und ihnen eine tröstliche Perspektive in Aussicht gestellt wird. Zum anderen berichten überwiegend mehr oder weniger bekannte Prominente über gescheiterte Beziehungen, Karrieren und Lebensentwürfe, über das Scheitern an Wohlstandsproblemen. Oft wird die Erinnerung an eine Lebenskrise dramatisch inszeniert und ein erfolgreicher Neubeginn eindrucksvoll geschildert. In seriöseren medialen Gesprächsrunden wird nicht persönliches, sehr wohl aber das Scheitern allgemein thematisiert, seit der globalen Wirtschaftskrise besonders kritisch. Bankenpleiten, Firmeninsolvenzen, Stellenabbau und eine bedrohte Automobilindustrie werfen Fragen auf, welches die Ursachen und Folgen des weltweiten Scheiterns sind. Es lässt sich für die Gesprächsteilnehmer und Zuschauer leichter über das Versagen der anderen nachdenken, liegt die Verantwortung der weltweiten Krise doch bei den Bankenchefs, Vorstandsmitgliedern großer Firmen oder Topmanagern etc. und nicht bei einem selbst. Die neueren Strömungen, die sich mit einer individuellen Kultur des Scheiterns, mit kreativem und kraftvollem Scheitern und mit dem Scheitern als humoreske Begleiterscheinung des Lebens 28 beschäftigen, streifen nur am Rande, was Scheitern für den Einzelnen wirklich bedeutet. Es besteht eher die Gefahr, dass eine Mainstream-Ideologie entsteht, die sich nicht ernsthaft mit der Akzeptanz des Scheiterns beschäftigt, sondern antiemanzipatorisch wirkt; eine kultartige Ideologie der Schwäche entpolitisiert die soziale Ungleichheit und propagiert eine Philosophie des Verzichts. Auf der anderen Seite wird penetrant verbreitet, dass das Scheitern als Chance begriffen werden muss und ein Erfolgserlebnis sein kann, weil dem Versagerimage mutig entgegen getreten wird und neue Visionen entstehen können 29. Scheitern ist aber weder eine Möglichkeit zum Erfolg, noch das Ende aller Hoffnungen; es ist ein Paradoxon, das zugleich Abschied, Trennung und die Notwendigkeit, in einer Sackgasse umzudrehen und in eine 26 z.b. Ehescheidung, Arbeitslosigkeit, abgebrochene Berufsausbildung oder nicht bestandene Prüfung 27 vgl. Junge/Lechner (2004), ebd., 8 28 vgl. Bröckers (2007): Cogito ergo bum, Westend Verlag, Frankfurt/Main, Auf dem Klappentext ist im Übrigen launig vermerkt, dass Bröckers auch selber vielfach gescheitert ist, ohne sich davon die gute Stimmung verderben zu lassen. 29 Eine kleine Auswahl der angebotenen Literatur: Persönlicher Erfolg: Scheitern als Chance: Selbsttraining für den erfolgreichen Neuanfang von J.-P. Schröder, Lässig scheitern von U. Lautert, Schöner scheitern von U. Ott, Vom Glück des Scheiterns von S.E. Somé und I. Koch, Die Kunst des Scheiterns von G. Decker von Hinstorff, Die heilende Kraft des Scheiterns von C. Eurich, Und wir scheitern immer schöner von B. von Ubooks, Clown. Die Lust am Scheitern von J. Galli und G. Nemec, Kreativität und Scheitern von A.-M. Schlösser und A. Gerlach.

18 18 neue Straße einzubiegen, beinhaltet. Die widersprüchliche Erfahrung wird von den verschiedensten Menschen sehr unterschiedlich und ambivalent erlebt und bewältigt. Einige Menschen zerbrechen an diesen Extremen Resignation` und Lebensmut`, weil sich das kumulierte Scheitern durch die individuelle Überforderung als unüberwindbar erweist. Die Suggestion jedoch, dass Scheitern eine schöpferische Gelegenheit mit der Aufforderung, schnell einen Neuanfang zu starten, ist, mutet wie eine Beschwörungsfloskel an, deren Befolgung nicht nur eine Chance bietet, sondern geradezu verpflichtend ist; nur diejenigen, die nach dem Fall wieder aufstehen, haben es verdient, in die Gemeinschaft erneut integriert zu werden. Wenn dem tatsächlich so ist, müssten die insolventen Personen nach der Restschuldbefreiung rehabilitiert sein und mit offenen Armen aufgenommen werden - sind sie doch wieder Teil der (Konsum-)gesellschaft. Es wird sich im Folgenden erweisen, inwiefern diese Option der Wirklichkeit Stand gehalten hat. Wenn wie behauptet Scheitern eine Befreiung darstellt, hindert es die Betroffenen erst recht daran, ihr Versagen zu kommunizieren, weil sie sich nicht befreit, sondern schwer belastet fühlen. Damit es gar nicht erst soweit kommt, maßt folgender Rat des Managementberaters Neumayer, der allgemein auf Insolvenzsituationen Bezug nimmt, in dem Buch Die Kraft des Scheiterns fast zynisch an: Früherkennung mit einer großen Portion kritischer (Selbst-)Einschätzung das empfehle ich den Leuten sehr! Denn damit kann ein beachtlicher Teil des Scheiterns verhindert werden. Außerdem kommt dann das negative Selbstwertgefühl gescheitert zu sein nicht zum Durchbruch 30. Wenn die Umsetzung auf eine derart banale und vereinfachte Formel gebracht werden könnte, wäre eine Untersuchung über Bewältigung und Verarbeitung von Scheiternserfahrungen überflüssig, geht es dann wieder nur um die bereits von Junge und Lechner erwähnte Scheiternsvermeidung. Es ist tatsächlich an der Zeit, der Populärliteratur mit ihren Glaubenssätzen, dass Scheitern lediglich ein Suchen nach neuen Wegen sei, und den selbsterfüllenden Prophezeiungen, dass es mit einer positiven Einstellung, Phantasie und Originalität gelingt, sich nicht durch Fehlschläge beirren zu lassen 31, eine wissenschaftliche Diskussion entgegenzusetzen Theoretische Ansätze ausgewählter Soziologen zur Thematisierung des Scheiterns Zu den Zeiten von Emile Durkheim ( ), als noch nicht deutlich umrissen war, welchen Untersuchungsgegenständen sich die Soziologie explizit widmen würde, versprach er sich von seiner Schaffung des sozialen Tatbestandes 32 Klarheit und den Durchbruch der neuen Wissenschaft. Die Besonderheit der Theorie besteht darin, dass der soziale Tatbestand außerhalb des individuellen Bewusstseins existiert 33. Wenn ein Individuum sich 30 vgl. Neumayer (2008): Wege des Scheiterns, in: Die Kraft des Scheiterns, ebd., vgl. Tarr (2006): Das Donald Duck Prinzip. Scheitern als Chance für ein neues Leben, Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh, vgl. Durkheim (1984): Die Regeln der soziologischen Methode. König, R. (Hrsg.), Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main, 114: Ein soziologischer Tatbestand ist jede mehr oder minder festgelegte Art des Handelns, die die Fähigkeit besitzt, auf den Einzelnen einen äußeren Zwang auszuüben; oder auch, die im Bereich einer gegebenen Gesellschaft allgemein auftritt, wobei sie ein von ihren individuellen Äußerungen unabhängiges Eigenleben besitzt. 33 vgl. ebd., 106

19 19 allerdings nicht im Sinne der soziologischen Tatbestände verhält, muss es mit massivem Widerstand rechnen; der Versuch, sich dem auferlegten Zwang zu entziehen, wird somit (fast) immer scheitern. In jedem Fall muss der Delinquent mit Sanktionen rechnen, die nicht unbedingt in strafrechtlicher Verfolgung münden, sondern in abgeschwächter Form auch soziale Isolation bedeuten kann. Sanktionen sind aber nur dann umsetzbar, wenn die Normbzw. Regelverletzungen einer kollektiven Verfolgung unterliegen. Der Ausdruck des absoluten Scheiterns ist für Durkheim der Selbstmord: Man nennt Selbstmord jeden Todesfall, der direkt oder indirekt auf eine Handlung oder Unterlassung zurückzuführen ist, die vom Opfer begangen wurde, wobei es das Ergebnis seines Verhaltens im Voraus kannte 34. Er hat nicht den Selbstmord der einzelnen Individuen betrachtet, sondern die objektiv feststellbare und intersubjektiv nachvollziehbare Entwicklung der sozialen Selbstmordrate 35. Nach der Auffassung von Durkheim kommt es in einer Gesellschaft, die sich in einem anomischen Zustand 36 befindet, zu einer Häufung von Selbstmorden; aus diesem Grund ist eine normative Integration notwendig, da der Mensch von seiner Triebstruktur her so veranlagt ist, dass er nach immer mehr strebt. Weil diese Maßlosigkeit zwangsläufig in eine Situation führt, in der Wünsche nicht mehr befriedigt werden können, setzen Aggression und Frustration ein und können zum Selbstmord führen 37. Anomie tritt für Durkheim dann auf, wenn sich eine Gesellschaft in einer Krise befindet oder in einer Wachstumsphase, was er anhand von Konkursstatistiken einerseits und von Weltausstellungen andererseits veranschaulicht 38. Durch die Ermittlung der erhöhten Selbstmordraten in der Welt der Industrie und des Handels konnte Durkheim belegen, dass dieser Bereich der Gesellschaft besonders betroffen ist, weil hier am stärksten und ehesten die wirtschaftlichen Auswirkungen zu spüren sind. Zu Beginn des vorigen Jahrhunderts hat Max Weber ( ) mit der klassischen Formulierung des Wertproblems in der Wissenschaft ein Postulat aufgestellt, das eine bestimmte Situation als wünschenswert impliziert, weil sie sein soll, da sie in dieser Form als ethisch wertvoll erscheint. Der Wissenschaft stehen aber keine konsensfähigen Wahrheitskriterien zur Verfügung, sie stehen in einem unlöslichen Kampf untereinander 39. Das absolute Scheitern kann jedoch verhindert werden, und zwar durch individuelle Dezision: durch willentliche Einschränkung der Verfügbarkeit (von Wertalternativen) wird Verfügbarkeit der Orientierung gewonnen. Webers Modell gibt damit auch ein Beispiel vor, wie absolutes in graduelles Scheitern transformiert werden kann 40. In seinem Konzept einer politischen Ethik, in dem er die Verantwortungsethik der Gesinnungsethik gegenüberstellt, hat Weber einen Hinweis auf mögliches Scheitern gegeben, indem er dem Gesinnungsethiker vorhält, aus einer reinen Gesinnung heraus zu handeln und die Konsequenzen nicht zu beachten 41. Folgerichtig muss eine solche Ethik 34 vgl. Durkheim (1983): Der Selbstmord, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main, vgl. ebd., 30 ff. 36 Der Begriff wurde von Durkheim für einen Zustand fehlender bzw. geringer sozialer Normen, Regeln und Ordnung eingeführt. 37 vgl. Durkheim (1983), ebd., vgl. ebd., 277 ff. 39 Weber (1992): Wissenschaft als Beruf, In: Max Weber Schriften zur Wissenschaftslehre, Sukale, M. (Hrsg.), Reclam Verlag, Stuttgart, Junge (2004): Scheitern: Ein unausgearbeitetes Konzept soziologischer Theoriebildung und ein Vorschlag zu seiner Konzeptualisierung, in: Scheitern, Aspekte eines sozialen Phänomens, ebd., vgl. Dahrendorf (1992): Nachwort, in: Max Weber: Politik als Beruf, Reclam Verlag, Stuttgart, 71

20 20 scheitern, weil sie zu dogmatisch, absolut und realitätsblind ist und weil sie mit der Verantwortungsethik, zu der sich Weber bekennt, keine Übereinstimmung findet. Der Verantwortungsethiker bezieht die möglichen Folgen seines Handelns in seine Überlegungen mit ein, weil er davon ausgeht, dass er auch die Verantwortung für sie tragen muss. Der Verantwortungsethiker ( ) rechnet mit (den) durchschnittlichen Defekten der Menschen, - er hat, wie Fichte richtig gesagt hat, gar kein Recht, ihre Güte und Vollkommenheit vorauszusetzen, er fühlt sich nicht in der Lage, die Folgen eigenen Tuns, soweit er sie voraussehen konnte, auf andere abzuwälzen. Er wird sagen: diese Folgen werden meinem Tun zugerechnet 42. Nach Weber erträgt der Gesinnungsethiker die ethische Irrationalität der Welt nicht und ist ungeeignet für die politische Realität, weil es nicht wahr ist, dass aus Gutem nur Gutes, aus Bösem nur Böses kommen könne, sondern oft das Gegenteil. Wer das nicht sieht, ist in der Tat politisch ein Kind 43. Letztlich versucht Max Weber doch noch eine Brücke zwischen der Gesinnungsethik und der Verantwortungsethik zu schlagen und das Scheitern abzumildern; er verweist darauf, dass es sich nicht um unüberwindbare Gegensätze handeln muss, sondern um Ergänzungen, die zusammen erst den echten Menschen ausmachen, den, der den Beruf zur Politik` haben kann 44. Georg Simmel ( ) hat in seinem Aufsatz Der Begriff und die Tragödie der Kultur 45 das Thema Scheitern in Zusammenhang mit der modernen kulturellen Entwicklung gebracht, die eine objektive Kulturleistung hervorbringt, die sich das einzelne Individuum nicht mehr subjektiv aneignen kann und es daher zu einer Tragödie der Kultur kommt. Simmel geht von einer grundlegenden Unterscheidung von Subjekt und Objekt aus und dass der Mensch diesen Dualismus in die Welt gesetzt hat; er stellt sich ihr somit gegenüber. Der menschliche Geist erzeugt Dinge, wie die Kunst, das Recht, die Religion, die Technik oder die Sitte 46, wobei dem subjektiven Leben eine zeitliche Endlichkeit und den geschaffenen Objekten eine zeitlose Gültigkeit zukommt; zwischen diesen beiden Komponenten entsteht die Kultur. Real existierende Dinge oder geistige Werke, in denen sich das seelische Leben niederschlägt, sind Ausdruck der subjektiven Seele und das entstandene Erzeugnis besitzt eine gewisse Konstanz und Beständigkeit. Es entsteht eine Wechselwirkung und dem Objekt wiederfährt eine Modifikation, insbesondere mittels des wichtigsten Attributs: nämlich durch die Wertebene; das Subjekt ist dabei wieder von wesentlicher Bedeutung, weil es den Dingen ganz unterschiedliche Werte zuweist. Auf der einen Seite steht die individuelle Entwicklung und Entfaltungsmöglichkeit jedes einzelnen Menschen und auf der anderen Seite nimmt die Produktion von kulturellen Erzeugnissen eine übergeordnete Stellung ein, die sich in einer überindividuellen Ebene manifestiert. Mit der Verselbständigung der geschaffenen kulturellen Güter und durch den Veränderungsprozess, dem die Inhalte losgelöst vom Produzenten, bedingt durch den Einfluss anderer, ausgesetzt sind, geht eine Entfremdung einher, die Simmel einen Riss 42 vgl. ebd. 43 vgl. ebd., vgl. ebd., Simmel (1998): Der Begriff und die Tragödie der Kultur, in: Philosophische Kultur: Über das Abenteuer, die Geschlechter und die Krise der Moderne, Wagenbach Verlag, Berlin 46 vgl. ebd., 195

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