Variantenkonfiguration mit SAP

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1 Uwe Blumöhr, Manfred Münch, Marin Ukalovic Variantenkonfiguration mit SAP Bonn Boston

2 Der Name Galileo Press geht auf den italienischen Mathematiker und Philosophen Galileo Galilei ( ) zurück. Er gilt als Gründungsfigur der neuzeitlichen Wissenschaft und wurde berühmt als Verfechter des modernen, heliozentrischen Weltbilds. Legendär ist sein Ausspruch Eppur si muove (Und sie bewegt sich doch). Das Emblem von Galileo Press ist der Jupiter, umkreist von den vier Galileischen Monden. Galilei entdeckte die nach ihm benannten Monde Lektorat Patricia Kremer Korrektorat Marlis Appel, Troisdorf Einbandgestaltung Silke Braun Titelbild Getty Images/RF/Jim Esposito Photography L. L. C. Typografie und Layout Vera Brauner Herstellung Maxi Beithe Satz III-satz, Husby Druck und Bindung Kösel GmbH & Co. KG, Altusried-Krugzell Gerne stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur Seite: bei Fragen und Anmerkungen zum Inhalt des Buchs für versandkostenfreie Bestellungen und Reklamationen für Rezensionsexemplare Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über abrufbar. ISBN Galileo Press, Bonn , aktualisierte und erweiterte Auflage 2011 Das vorliegende Werk ist in all seinen Teilen urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte vorbehalten, insbesondere das Recht der Übersetzung, des Vortrags, der Reproduktion, der Vervielfältigung auf fotomechanischen oder anderen Wegen und der Speicherung in elektronischen Medien. Ungeachtet der Sorgfalt, die auf die Erstellung von Text, Abbildungen und Programmen verwendet wurde, können weder Verlag noch Autor, Herausgeber oder Übersetzer für mögliche Fehler und deren Folgen eine juristische Verantwortung oder irgendeine Haftung übernehmen. Die in diesem Werk wiedergegebenen Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. können auch ohne besondere Kennzeichnung Marken sein und als solche den gesetzlichen Bestimmungen unterliegen. SAP, das SAP-Logo, mysap, mysap.com, mysap Business Suite, SAP NetWeaver, SAP R/3, SAP R/2, SAP B2B, SAPtronic, SAPscript, SAP BW, SAP CRM, SAP EarlyWatch, SAP ArchiveLink, SAP GUI, SAP Business Workflow, SAP Business Engineer, SAP Business Navigator, SAP Business Framework, SAP Business Information Warehouse, SAP interenterprise solutions, SAP APO, AcceleratedSAP, InterSAP, SAPoffice, SAPfind, SAPfile, SAPtime, SAPmail, SAPaccess, SAP-EDI, R/3 Retail, Accelerated HR, Accelerated HiTech, Accelerated Consumer Products, ABAP, ABAP/4, ALE/WEB, Alloy, BAPI, Business Framework, BW Explorer, Duet, Enjoy-SAP, mysap.com e-business platform, mysap Enterprise Portals, RIVA, SAPPHIRE, TeamSAP, Webflow und SAP PRESS sind Marken oder eingetragene Marken der SAP AG, Walldorf. Sämtliche in diesem Werk abgedruckten Bildschirmabzüge unterliegen dem Urheberrecht der SAP AG, Dietmar-Hopp- Allee 16, D Walldorf.

3 Auf einen Blick 1 Grundlagen der Variantenkonfiguration Erstellung eines Produktmodells für die SAP-Variantenkonfiguration Geschäftsprozesse in SAP ERP Customizing von SAP ERP für die Variantenkonfiguration Spezifika der Produktkonfiguration in SAP CRM Herausforderungen in der Variantenkonfiguration Weiterentwicklungen in der SAP-Branchenlösung DIMP Weiterentwicklungen und Add-ons im SAP-Partnerumfeld Projektleiter berichten über Projekte und Projektstrukturen Kunden berichten über die Einführung der SAP-Variantenkonfiguration Configuration Workgroup Ausblick auf SAP Business ByDesign A Datenbanktabellen der Variantenkonfiguration B APIs der Variantenkonfiguration C User Exits der Variantenkonfiguration D Vollständige Beispiele für Variantenfunktionen E Die Autoren

4 Inhalt Vorwort Einleitung Ohne Frage gibt es Dinge auf dieser Erde, die der menschliche Verstand nicht begreifen kann. Erfreulicherweise gehören die SAP-Lösungen für Produktkonfiguration nicht dazu. Dieses Kapitel wird Ihnen das nötige Wissen und die erforderlichen Informationen vermitteln, um die Grundlagen der Variantenkonfiguration verstehen zu können Grundlagen der Variantenkonfiguration Was ist Produktkonfiguration? Begriffliche Einordnung Elementare Konfigurationsbausteine Produktkonfiguration in logistischen Szenarien Kernproblem Variantenvielfalt Prozedurale und deklarative Herangehensweise Was ist die SAP-Variantenkonfiguration? Produktkonfiguration mit dem Variantenkonfigurator (LO-VC) Weitere Einsatzgebiete »Hello World«-Beispiel Variantenkonfigurator (LO-VC) Internet Pricing and Configurator (IPC) Verbesserung der Geschäftsprozesse durch die Variantenkonfiguration Voraussetzung für den Einsatz der Variantenkonfiguration Faktoren für den Einsatz der Variantenkonfiguration Beispielhafte Betrachtung zum Stammdatenvolumen Zusammenfassung Erstellung eines Produktmodells für die SAP-Variantenkonfiguration Überblick über die Modellierung und Integration der Variantenkonfiguration Variantenreiche Produkte ohne Variantenkonfiguration Variantenreiche Produkte mit Variantenkonfiguration

5 Inhalt 2.2 Werkzeuge aus dem Klassensystem Merkmalsverwaltung Klassenverwaltung Klassifizierung Suche Materialstamm, Stückliste und Arbeitsplan Materialstamm des konfigurierbaren Materials Maximalstückliste des konfigurierbaren Materials Maximalarbeitsplan für das konfigurierbare Material Konfigurationsprofil und Konfigurationsszenarien Konfigurationsprofil im Überblick Konfigurationsprofil im Detail Konfigurationsszenarien im Überblick Szenario»Plan-/Fertigungsauftrag ohne Stücklistenauflösung« Szenario»Auftragsstückliste« Szenario»Kundenauftrag (SET)« Szenario»Plan-/Fertigungsauftrag mit Stücklistenauflösung« Überblick»Beziehungswissen« Arten von Beziehungswissen und Zuordnung Prozeduraler und deklarativer Charakter von Beziehungswissen Globales und lokales Beziehungswissen Status von Beziehungswissen Beziehungswissen in der Klassifizierung und in der Variantenkonfiguration Ausführungsreihenfolge von Beziehungswissen Grundregeln der Syntax Syntaxelemente Variantentabellen und -funktionen Auswertungsfunktionen für Beziehungswissen Beziehungswissen für die Bewertungsoberfläche bzw. die vertriebliche Sicht Produktmodellierungsumgebung PMEVC Ein erstes Beispiel Variantentabellen im Detail Constraints im Detail Vorbedingungen Auswahlbedingungen

6 Inhalt Prozeduren Objektmerkmale Variantenfunktionen Oberflächendesign Beziehungswissen für Stückliste und Arbeitsplan Lokales und globales Beziehungswissen Auswahlbedingungen für Stücklisten und Arbeitsplan Klassenknoten in Stücklisten Klassifizierte Materialien in Stücklisten Prozeduren in Stückliste und Arbeitsplan Preisfindung für konfigurierbare Materialien Erzeugniskalkulation für konfigurierbare Materialien Materialvarianten Materialstamm der Materialvariante Stückliste und Materialvariante Arbeitsplan und Materialvariante Preisfindung und Materialvariante Materialvariantenfindung Materialvariantenfindung auf Kopf- und Baugruppenebene Wie erstelle ich ein Produktmodell für den IPC? Fazit Nachdem im letzten Kapitel die Modellierung d. h. die Stammdaten eines Variantenmodells im Vordergrund stand, möchten wir in diesem Kapitel den Schwerpunkt auf die betriebswirtschaftlichen Prozesse im SAP-System legen Geschäftsprozesse in SAP ERP Einführung Variantenkonfiguration in betrieblichen Prozessen Stücklisten in der Variantenkonfiguration Order Engineering Workbench Variantenkonfiguration mit ippe Modellierung Produktvariantenstruktur und Produktdesigner Modellierung von den Anforderungen bis zur Fertigung Anforderungsstrukturen Strukturknoten, Positionsvarianten und Beziehungswissen Konzepte Filter: Auflösung und Konfigurationssimulation Stücklistenkonverter PLM WebUI

7 Inhalt 3.3 Integration der Variantenkonfiguration der klassische Prozess Vertriebsaktivitäten Bedarfsplanung Steuerung der Bedarfsübergabe Beschaffung: Eigenfertigung oder Fremdbeschaffung Prozesse mit erweiterten Integrationsaspekten Prozess der Eigenfertigung Qualitätsmanagement und Variantenkonfiguration Bestellung und konfigurierbare Muster-Leistungsverzeichnisse Projektsystem, konfigurierbare Standard- netzpläne und Variantenkonfiguration Kundenservice und konfigurierbare Instandhaltungsanleitungen Vorplanung und Variantenkonfiguration Exkurs: Auswertungen im Umfeld der Variantenkonfiguration Variantenkonfiguration und Vorplanung Reine Baugruppenvorplanung Merkmalsvorplanung/Standarderzeugnis- vorplanung Merkmalsvorplanung/Standarderzeugnis- vorplanung mit Langfristplanung Typenvorplanung/Vorplanung mit Vorplanungsvarianten Variantenkonfiguration und SCM APO Vorplanung und SCM APO Zusammenfassung Customizing von SAP ERP für die Variantenkonfiguration Explizites Customizing der Variantenkonfiguration Pflegeberechtigungen Status Gruppen Konfigurierbare Objekte Konfigurationsoberfläche Customizing des Klassensystems Für Variantenkonfiguration relevantes Customizing zu den Geschäftsprozessen

8 Inhalt Konfigurierbarer Materialstamm Positionstypen und deren Findung Bedarfsarten, Bedarfsklassen und deren Findung Planungsstrategien Änderungsprofile für den Fertigungsauftrags-Änderungsdienst (OCM) Zusammenfassung Dieses Kapitel gibt Ihnen einen Einblick in die Variantenkonfiguration im Zusammenhang mit dem SAP CRM-System. Wir gehen hier vor allem auf Besonderheiten und Differenzen im Vergleich zu SAP ERP ein. Hervorzuheben sind die Produktmodellierungsumgebung und die Nutzung des IPC Spezifika der Produktkonfiguration in SAP CRM Produktkonfiguration in verschiedenen Kanälen Konfiguration von Produkten versus Services Vorgehen bei integrierter Produktion in SAP ERP Verkaufskonfiguration versus Produktionskonfiguration Replikation der Stammdaten aus SAP ERP Erstellung eines Produktmodells mit Hilfe der PME Wesentliche Eigenschaften und Unterschiede zur Modellierung in SAP ERP Aufruf der PME Produktmodelle versus Wissensbasen Versions- und Statusmanagement Klassen, Merkmale und Werte Beziehungswissen in der PME Transport von Wissensbasen Benutzeroberfläche des IPC JavaServer Pages und J2EE Engine Extended Configuration Management (XCM) Besondere Funktionen der IPC-Benutzeroberfläche Bilder und andere Objekte Import/Export von Konfigurationsergebnissen Preisübersicht Bessere Handhabung einschränkbarer Merkmale Suchen/Setzen Anzeige von Langtexten (ab CRM 2006s) Vom Konfigurator gesteuerte Meldungen (ab CRM 2006s) Konfigurationsvergleich (ab CRM 2006s) UI Designer (ab CRM 7.0) Zusammenfassung

9 Inhalt Wenn Sie unseren Ausführungen bis hierher gefolgt sind, werden Sie uns zustimmen, dass die Produktkonfiguration komplex und vielschichtig ist. Mit ausgewählten Herausforderungen, denen Sie in der Produktkonfiguration mitunter begegnen, befassen wir uns in diesem Kapitel Herausforderungen in der Variantenkonfiguration Performance-Optimierung Performance-Engpässe Auftreten und Einflussfaktoren Ursachen von Performance-Engpässen Performance-Analyse Änderungsdienst Engineering Change Management (ECM) Order Change Management (OCM) Komplexe Systemkonfigurationen Was ist eine Systemkonfiguration? Dynamisierung der Stücklistenstruktur Vernetzte Konfigurationsstrukturen im LO-VC Kompositionsprobleme in SCE Advanced Mode Stammdatenverteilung mit Product Data Replication (PDR) Herausforderung und Möglichkeiten PDR-Komponenten (ALE, Konfigurations- management und Workflow) Ablauf der PDR-Einrichtung Vorbereitungen im System Setup und Customizing der PDR Replikation eines VC-Modells mit der PDR Zusammenfassung Dieses Kapitel wird Ihnen einen Einblick in die Welt der Branchenlösungen von SAP geben. Aus den 28 Branchen, für die SAP spezielle Software entwickelt, greifen wir hier DIMP (Discrete Industries and Mill Products) heraus, da in diesem Bereich einige interessante Erweiterungen für den Variantenfertiger zu finden sind Weiterentwicklungen in der SAP-Branchenlösung DIMP Überblick DIMP Discrete Industries and Mill Products Spezielle Anforderungen der Mill-Branche Auftragsabwicklung/Fertigungsszenarien Fertigungsdiskrepanzen Plankonfiguration und Ist-Konfiguration Erweiterungen zur Produktkonfiguration in SAP for Mill Products Die Merkmalsschnellerfassung vereinfachte Erfassung von konfigurierbaren Belegpositionen Vererbung in Positionsbelegen globale und lokale Positionen Übernahme von Vorschlagswerten aus dem Kunden-Material-Infosatz Arbeiten mit Kundenauftragsversionen

10 Inhalt Variantenkonfiguration in Verbindung mit Lagerfertigung Auftragszusammenfassung mit konfigurierbaren Produkten Zusammenfassung Weiterentwicklungen und Add-ons im SAP-Partnerumfeld Sybit Model Tester (Firma»Sybit GmbH«) Manuelles Testen Transaktion CU Vorteile automatisierter Tests Sybit Model Tester Zusammenfassung Sybit Configuration Visualizer (Firma»Sybit GmbH«) Problemstellung Sybit Configuration Visualizer Anwendersicht Modellierersicht das Visualization Modeling Environment Systemsicht Zusammenfassung VCPowerPack (Firma»AICOMP/VCXI Group«) Wie funktioniert VCPowerPack? VCPowerPack CoreVC VCPowerPack SmartVC VCPowerPack SmartPR VCPowerPack SmartMD VCPowerPack Branchenlösungen Projektbeschleunigung Zusammenfassung it.cadpilot (Firmen»itelligence AG«und»ACATEC Software GmbH«) CAD und SAP zwei Konfigurationswelten? Aufbau moderner 3-D-CAD-Systeme Steuerung von CAD-Systemen Maximalstückliste der Variantenkonfiguration Architektur Durchführung der CAD-Konfiguration Vorteile der SAP ERP-integrierten CAD-Konfiguration Anwendungsszenarien

11 Inhalt Weitere Möglichkeiten Komfortfunktionen für Vertrieb, Marketing und Modellierung (Firma»encoway GmbH«) K-Select K-Assistant K-Connect K-Document Quoteassistant Zusammenfassung der Komfortfunktionen top flow-framework und top flow-varianten-engine (Firma»top flow GmbH«) Optimierung des Konfigurationsdialogs Funktionserweiterungen Neue Möglichkeiten der Beziehungswissenslogik Prozessoptimierung mit der top flow-varianten-engine Zusammenfassung Projektleiter berichten über Projekte und Projektstrukturen »Wir implementieren SAP!«Erfahrungsbericht eines Projektleiters Der Marketingrummel und was danach kommt klären Sie die Voraussetzungen für Ihre Arbeit Analysieren Sie Ihre Geschäftsprozesse und verbessern Sie sie Wie viele Instanzen hätten Sie gerne? Regionaler oder globaler Ansatz? Der Umgang mit Modifikationen am Standard Welche Kompromisse sind tragbar und welche nicht? Wie finden Sie die passende externe Unterstützung? Kommunizieren Sie die Veränderungen erfolgreich Kommunizieren Sie die notwendigen Kompromisse erfolgreich Licht am Ende des Tunnels schulen Sie Ihre Mitarbeiter Nach dem Projekt ist vor dem Projekt Probleme nach dem Produktivstart Massendaten ändern

12 Inhalt Wann ist die Zeit für eine Veränderung gekommen? Rollen in einem Variantenkonfigurationsteam Know-how und Know-how-Träger Zusammensetzung und Aufbau des Projektteams ASAP für Variantenkonfigurationsprojekte Projektvorbereitungsphase Konzeptionsphase Realisierungsphase Vorbereitung zur produktiven Phase Übergang zur produktiven Phase Golden-Client-Ansatz Besonderheiten bei IPC-Szenarien Zusammenfassung Kunden berichten über die Einführung der SAP-Variantenkonfiguration Projektverlauf bei Getriebebau NORD Ausgangssituation Maßnahmen Ergebnisse Fazit Konfigurierbare Materialien bei der Krones AG Projekt Ergebnisse Fazit Projektverlauf bei der Hauni Maschinenbau AG Personalressourcen Ergebnis Nutzung der Order Engineering Workbench Variantenkonfiguration bei der Felix Schoeller Gruppe Projekt Ergebnisse Erweiterung der Variantenkonfiguration durch Nutzung des IPC Fazit SAP bei Hülsta und in der Hüls-Unternehmensgruppe Ausgangssituation Vorbereitung Projektziele und -ergebnisse Fazit

13 Inhalt 10.6 Lenze-Gruppe Konfiguration gestern, heute und morgen Konfiguration heute das Projekt EuLe Konfiguration morgen leistungsfähige Prozessintegration Zusammenfassung Wer sind diejenigen, die im Metier der Variantenkonfiguration arbeiten? Welche Erfahrungen haben sie gemacht, und wie lässt sich von diesen Erfahrungen profitieren? Lernen Sie nun die Configuration Workgroup kennen Configuration Workgroup Was ist die CWG? Zielsetzung und Aufgaben Entstehungsgeschichte Organisatorischer Aufbau CWG-Konferenzen CWG-Portal CWG Sandbox-System Zusammenfassung In den vorausgegangenen Kapiteln haben Sie gesehen, wie Produktkonfiguration mit SAP-Lösungen zum Einsatz kommt, auf was Sie in Ihrem Projekt achten sollten und wie Sie von den Erfahrungen anderer profitieren können. Jetzt blicken wir auf eine neue SAP-Lösung, die ganz auf mittelständische Unternehmen zugeschnitten ist und dabei auch grundlegend neue Ansätze verfolgt Ausblick auf SAP Business ByDesign SAP Business ByDesign Produktkonfiguration im Mittelstand »Make to Order«in SAP Business ByDesign Erweiterung des Produktbegriffs »Make to Specification« Leichtgewichtige Produktvarianten Produktkonfiguration in SAP Business ByDesign Produktmodell Produktmerkmale Konfiguratoranbindung Prozessautomatisierung Zusammenfassung Anhang A Datenbanktabellen der Variantenkonfiguration B APIs der Variantenkonfiguration C User Exits der Variantenkonfiguration D Vollständige Beispiele für Variantenfunktionen E Die Autoren Index

14 Hier stellen wir Ihnen die Zielsetzung und die Strukturierung dieses Buches vor. Es wird Ihnen leichtfallen, von hier aus in die für Sie interessantesten Kapitel einzusteigen. Einleitung Obwohl die Variantenkonfiguration seit vielen Jahren zu den ausgereiften Funktionen der SAP-Geschäftsprozesslösungen zählt, besteht in jüngster Zeit ein spürbar zunehmendes Interesse an diesem Thema. Viele Unternehmen, nicht nur aus der Fertigungsindustrie, beschäftigen sich mit den Vorteilen, die sich aus dem Einsatz der Variantenkonfiguration ergeben können. Vor allem in Mitteleuropa und den USA nimmt die Einsatzhäufigkeit dieser Funktionalität sehr stark zu. Wir gehen davon aus, dass diese Entwicklung darauf beruht, dass die Implementierung der SAP-Geschäftsprozesslösungen in vielen Unternehmen weitgehend vollständig und abgeschlossen ist. Finanzbuchhaltung und Controlling stehen oft an erster Stelle bei der Einführung eines SAP-Systems. Themen wie Materialwesen, Einkauf und die durchgängige Logistik werden dann häufig in einer zweiten Welle von Einführungsprojekten implementiert. Anwendungen, die so umfassend eingesetzt werden können wie die Variantenkonfiguration, kommen oft erst in späteren Phasen zum Einsatz. Eine ähnliche Beobachtung kann man auch bei der Projektmanagement- Lösung machen. Beide Themen, die Variantenkonfiguration und das Projektmanagement, werden als komplexe Anwendungen angesehen, die erst nach den klassischen Kernfunktionen der SAP-Geschäftsprozesslösungen eingeführt werden sozusagen als Kür nach der erfolgreich absolvierten Pflicht. So werden oft erst nach mehreren Jahren des erfolgreichen Betriebs einer SAP-Lösung die vielen Verbesserungspotenziale erkannt, die sich aus einer Implementierung der Variantenkonfiguration ergeben. Viele Unternehmen haben oft schon Konfigurationslösungen im Einsatz. Dies reicht von der Nutzung einfacher Office-Programme über Datenbankanwendungen bis hin zu komplett eigenentwickelten Programmen oder zugekauften Softwarekomponenten, die die berühmte»schnittstelle zu SAP«haben. Ein Überdenken dieser gewachsenen Strukturen ergibt sich oft daraus, dass es sich als notwendig 23

15 Einleitung erweist, die verschiedenen Unternehmensbereiche miteinander zu integrieren. Mit dem vorliegenden Buch möchten wir als Autorenteam einen Beitrag zum leichteren Zugang zur Produktkonfiguration mit SAP leisten. Das Thema ist vielschichtig und wird hier ganz bewusst aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Die drei folgenden Fragen stehen dabei immer wieder im Vordergrund: 1. Welche Ziele verfolgte SAP mit der Entwicklung der Variantenkonfiguration als Teil des SAP-Systems? 2. Was sollten Sie über die Funktionen der Variantenkonfiguration wissen, um effizient damit arbeiten zu können? 3. Welche Erfahrungen wurden beim praktischen Einsatz der Variantenkonfiguration gemacht? Die vorliegende zweite Auflage dieses Buches wurde insbesondere um die Neuerungen, die mit dem Erweiterungspaket 5 (EHP5) ausgeliefert werden, ergänzt. Auch wurde die Order Engineering Workbench in der Zwischenzeit weiterentwickelt. Und da sich nahezu jeder Anwender mit der Produktdatenverteilung über Systemgrenzen hinweg beschäftigen muss, haben wir einen umfangreichen Abschnitt zum Thema PDR (Product Data Replication) hinzugefügt. Im Bereich der Partnerlösungen gibt es Anpassungen und Weiterentwicklungen, im Kapitel der Projektberichte hat sich ein weiteres namhaftes Unternehmen eingereiht. In Kapitel 3,»Geschäftsprozesse in SAP ERP«, finden Sie jetzt deutlich erweiterte Absätze zum integrierten Produktund Prozess-Engineering und zu den Integrationsaspekten der Variantenkonfiguration. An wen wendet sich dieses Buch? Das Buch ist an alle gerichtet, die sich dem Thema Variantenkonfiguration mit SAP nähern möchten. Einige Lesergruppen hatten wir bei der Zusammenstellung der Inhalte jedoch besonders vor Augen: IT-Leiter und Entscheidungsträger sollten insbesondere die Kapitel 1, 3, 5, 7, 8, 9, 10, 11 und 12 lesen. Vertriebsmitarbeiter profitieren besonders von den Kapiteln 1, 3, 5, 7, 8, 10 und

16 Einleitung Mitarbeiter in der Produktionsvorbereitung und Auftragsabwicklung sollten neben den Kapiteln 1, 3, 4, 6, 7, 8, 10 und 11 auch Kapitel 2 unter die Lupe nehmen. Leitern von Implementierungsprojekten zur Variantenkonfiguration mit SAP seien die Kapitel 1, 3, 6, 8 und 11, aber insbesondere die Kapitel 9 und 10 ans Herz gelegt. Implementierungs- und Prozessberater werden sich neben den Kapiteln 1, 3, 5, 7, 8, 9, 10 und 11 insbesondere für die Kapitel 2, 4 und 6 interessieren. Anwender mit Expertise für die SAP-Variantenkonfiguration widmen sich den Kapiteln 1, 7, 8, 10, 11 und 12 sowie ganz besonders den Kapiteln 2, 3 und 5. Sie sehen, dass nicht alle Kapitel für jeden Leser gleich wichtig sind. Wie wichtig ein bestimmtes Kapitel für Sie ist, hängt von Ihrem Background bzw. Ihrem Interesse ab. Sie können sich jedoch sicher sein, dass Sie aus allen Kapiteln neue und mitunter überraschende Erkenntnisse gewinnen werden. Zur besseren Orientierung geben wir Ihnen im nächsten Abschnitt einen kurzen Überblick über das, was Sie in den einzelnen Kapiteln erwartet. Was finden Sie wo? Das Buch gliedert sich in zwölf Kapitel, deren Inhalte wir hier kurz vorstellen. Kapitel 1,»Grundlagen der Variantenkonfiguration«, macht Sie zunächst allgemein mit den Grundbegriffen der Produktkonfiguration vertraut und geht dann speziell auf die Begriffswelt und die Bausteine der Variantenkonfiguration mit SAP ein. Die Frage nach dem Nutzen für Ihre Geschäftsprozesse erörtern wir ebenfalls. Dieses Kapitel bietet das notwendige Basiswissen, das in den späteren Kapiteln vorausgesetzt wird. Kapitel 2,»Erstellung eines Produktmodells für die SAP-Variantenkonfiguration«, befasst sich mit der Produktmodellierung in SAP ERP und bildet den klaren Schwerpunkt dieses Buches. Es richtet sich an alle, die mit der Bereitstellung der benötigten Stammdaten zu tun haben. Auch erfahrene Modellierer finden hier vertiefende Informationen, die über das in Schulungen vermittelte Wissen hinausgehen. Den Besuch einer Schulung kann das Studium dieses Kapitels dennoch nicht ersetzen. 25

17 Einleitung In Kapitel 3,»Geschäftsprozesse in SAP ERP«, gehen wir auf die Aspekte der Variantenkonfiguration in betrieblichen Prozessen ein. Welche Geschäftsprozesse werden unterstützt, und wie sollte man dabei vorgehen? Zu Integrationsgesichtspunkten entlang der logistischen Kette und zur Vorplanung mit der Variantenkonfiguration erhalten Sie einen vertieften Einblick. In Kapitel 4,»Customizing von SAP ERP für die Variantenkonfiguration«, finden Sie Antworten auf die Frage, welche Systemeinstellungen für den Einsatz der Variantenkonfiguration eine Rolle spielen. Dabei gehen wir auf das Customizing für die Variantenkonfiguration und das Klassensystem genauso ein wie auf besondere Einstellungen zu Geschäftsprozessen, die im Zusammenhang mit der Variantenkonfiguration beachtenswert sind. Das Thema Integration der Produktkonfiguration in die SAP CRM-Lösung ist Gegenstand von Kapitel 5,»Spezifika der Produktkonfiguration in SAP CRM«. Wir eröffnen dieses Kapitel mit einem Überblick über die Konfigurationsprozesse, die in den verschiedenen Verkaufskanälen unterstützt werden. Danach stellen wir die Pflegeumgebung für Produktmodelle vor, die eigens für Verkaufsprozesse in SAP CRM genutzt werden. Den Abschluss bildet die Darstellung der Funktionen und Einstellungen an der Benutzeroberfläche, die für die interaktive Konfiguration in SAP CRM genutzt werden können. Vier in der Praxis häufig auftretende Herausforderungen in der Produktkonfiguration werden in Kapitel 6,»Herausforderungen in der Variantenkonfiguration«, erläutert. Dabei handelt es sich im Einzelnen um die Optimierung des Laufzeitverhaltens, um den korrekten Umgang mit Änderungen an den Stammdaten und Fertigungsaufträgen in der Variantenkonfiguration, um die Handhabung komplexer Systemkonfigurationen und schließlich um die Verteilung von Stammdaten in verschiedene Systeme. Kapitel 7,»Weiterentwicklungen in der SAP-Branchenlösung DIMP«, zeigt Ihnen, dass Produktkonfigurationslösungen oft branchenspezifischen Anforderungen gerecht werden müssen. Als Beispiel haben wir hierzu die Branchenlösung Discrete Industries and Mill Products (DIMP) gewählt, die als Bestandteil von SAP ERP für Variantenfertiger eine Reihe von Zusatzfunktionen bietet und daher besonders interessant ist. Rund um die Standard-Geschäftsprozesslösungen von SAP gibt es sehr viele funktionserweiternde Zusatzpakete, die von Partnerfirmen und 26

18 Einleitung sonstigen Drittanbietern bereitgestellt werden. In Kapitel 8,»Weiterentwicklungen und Add-ons im SAP-Partnerumfeld«, lernen Sie einige dieser Add-ons kennen, bei denen das Thema Produktkonfiguration im Mittelpunkt steht. Wir hoffen, Ihnen damit einen guten Eindruck von der Bandbreite der zur Verfügung stehenden Weiterentwicklungen zu vermitteln. Kapitel 9,»Projektleiter berichten über Projekte und Projektstrukturen«, ist aus der Sicht eines Projektverantwortlichen bei einem Implementierungsprojekt verfasst. Der authentische Bericht eines Projektleiters bei einem SAP-Kunden veranschaulicht, welche Herausforderungen ein Einführungsprojekt zur Produktkonfiguration mit SAP mit sich bringen kann. Die Empfehlungen der SAP-Beratung zur Zusammensetzung des Projektteams und zum strukturierten Vorgehen bei der Implementierung bilden hierzu eine optimale Ergänzung. Dieses Kapitel ist ein Muss für alle, die mit Einführungsprojekten zu tun haben! So interessant und lehrreich die Theorie auch sein mag, entscheidend ist der Nutzen im praktischen Einsatz. Genau damit beschäftigt sich Kapitel 10,»Kunden berichten über die Einführung der SAP-Variantenkonfiguration«. Sie lernen hier sechs Implementierungen der Variantenkonfiguration mit SAP kennen. Dabei werden Sie nicht nur einen Eindruck von der entsprechenden Anwendung und den gewählten Lösungsansätzen bekommen, sondern auch von den Erfahrungen und Einschätzungen der Implementierungsteams profitieren. Das Buch wäre nicht vollständig, wenn wir nicht auch die sehr agile und auf Eigenständigkeit bedachte Benutzergruppe zur Produktkonfiguration mit SAP vorstellen würden. In Kapitel 11,»Configuration Workgroup«, erfahren Sie, wie die CWG organisiert ist, welche Interessen sie verfolgt und welches ihrer Angebote Ihre Arbeit vereinfachen und bereichern könnte. Kapitel 12,»Ausblick auf SAP Business ByDesign«, befasst sich mit der neuen Mittelstandslösung von SAP, die bereits in der Markteinführungsphase schlanke Produktkonfigurationsprozesse unterstützt. Sie erfahren, wie SAP Business ByDesign mit kundenindividuellen Produktspezifikationen umgeht. Das Buch enthält über alle Kapitel hinweg Infokästen, die Zusatzinformationen bereitstellen. Diese Infokästen sind mit folgenden Symbolen gekennzeichnet. 27

19 Einleitung Mit diesem Symbol warnen wir Sie vor häufig gemachten Fehlern oder Problemen, die auftreten können. Mit diesem Symbol werden Tipps markiert, die Ihnen die Arbeit erleichtern werden. Auch Hinweise, beispielsweise auf weiterführende Informationen zu dem besprochenen Thema, werden mit diesem Symbol hervorgehoben. Wenn wir das besprochene Thema anhand von praktischen Beispielen erläutern und vertiefen, machen wir Sie mit diesem Symbol darauf aufmerksam. Wir hoffen, dass wir Ihnen auf diese Weise die Arbeit mit dem Buch erleichtern können. Schließlich sei noch erwähnt, dass wir uns gleichermaßen an Sie als Anwenderinnen und Anwender oder Fachkolleginnen und Fachkollegen richten, aber der Einfachheit halber durchgehend die männliche Form der jeweiligen Bezeichnungen gewählt haben. Danksagung Bei der Erarbeitung der Inhalte für dieses Buch wurden wir von vielen Seiten unterstützt. Die Palette der Hilfestellung reichte von Ratschlägen und Hinweisen zu einzelnen Kapiteln bis hin zur Bereitstellung der Inhalte von ganzen Abschnitten. Den nachfolgend in alphabetischer Reihenfolge genannten und allen ungenannten Helfern danken wir ganz herzlich für ihre Unterstützung, ohne die wir das vorliegende Werk nicht hätten vollenden können. Manfred Brillert ist CIO der Hüls-Unternehmensgruppe, zu der auch das Unternehmen Hülsta gehört. Er hat zunächst als Projektleiter und später als Mitglied von Steering-Komitees die Einführung von SAP-Software in der Unternehmensgruppe verantwortet. Der Beitrag in Kapitel 10 zur Variantenkonfiguration bei Hülsta wurde von ihm als Co-Autor verfasst. Raimond Buchholz ist nunmehr seit zwei Jahrzehnten Softwareentwickler bei SAP und gehört zum sprichwörtlichen Urgestein der SAP-Variantenkonfiguration. Er hat wertvolle Hinweise für Kapitel 1 gegeben. Wilfried Dahlhaus ist bei Hülsta innerhalb der Zentral-IT verantwortlich für ein SAP-Team. Als Projektleiter hat er umfassende Kenntnisse im Bereich Variantenkonfiguration. In Verbindung mit einem grafischen 28

20 Einleitung Konfigurator hat er die Variantenkonfiguration bei Hülsta und anderen Unternehmen der Hüls-Unternehmensgruppe eingeführt. Der Beitrag über das Variantenkonfigurationsprojekt von Hülsta in Kapitel 10 wurde von ihm verfasst. Markus Deger ist Projektleiter bei der SAP Deutschland AG & Co. KG. Neben Variantenkonfigurationsprojekten in SAP ERP hat er eine Reihe von größeren Implementierungsprojekten mit dem Internet Pricing and Configurator geleitet. Er hat die Empfehlungen für die Durchführung von Implementierungsprojekten in Kapitel 9 zusammengestellt. Jens Hennecke, Sascha Rauhe und Rainer Förster sind Managing-Direktoren der AICOMP-Gruppe und haben den entsprechenden Abschnitt von AICOMP zum Thema VCPowerPack in Kapitel 8 beigetragen. Sönke Janßen ist Mitarbeiter in der Zentral-IT bei der Hauni-Maschinenbau AG. Er hat durch seinen Artikel in Kapitel 10 über das Projekt bei der Hauni AG und den Engineer-to-Order-Prozess bei einem Anlagenbauer zum Verständnis der Variantenkonfiguration in der Praxis beigetragen. Lech Kochanowski ist SAP Technology Manager im IM Architecture & Innovations bei der Krones AG und kann auf eine langjährige Erfahrung im Variantenkonfigurationsumfeld zurückblicken. Er hat durch den Krones-Projektbericht in Kapitel 10 Licht in ein komplexes, aber sehr erfolgreiches mehrstufiges Produktmodell gebracht. Dr. Hans Joachim Langen ist Leiter des Geschäftsfeldes PLM bei der itelligence AG und hat zusammen mit Dr. Reiner Kader den Beitrag zum Thema CAD-Automatisierung mit it.cadpilot in Kapitel 8 erstellt. Dr. Kader ist Geschäftsführer der ACATEC Software GmbH. Henk Meeter ist Solution Architect im Product and Solution Configuration Center of Expertise bei SAP Custom Development. Basierend auf seinem reichen Erfahrungsschatz bei der Lösung komplexer Systemkonfigurationen, hat er das in Kapitel 6 vorgestellte Lehrbeispiel der Bücherregalwand entwickelt. Peter Muthsam ist Berater bei der SAP Deutschland AG & Co. KG. Seit mehr als zehn Jahren betreut er Variantenkonfigurationsprojekte, u. a. im Bereich Modellierung komplexer Produkte und deren Integration in logistische Prozesse. Darüber hinaus berät er Kunden bei der Einführung des IPC im CRM-System. Seinen Beitrag zur Produktdatenreplikation finden Sie in Kapitel 6. 29

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