Erziehung, Bildung und Betreuung. Ergebnisse einer repräsentativen Befragung junger Eltern

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1 Erziehung, Bildung und Betreuung Ergebnisse einer repräsentativen Befragung junger Eltern

2 Es gibt zu wenig Betreuungsangebote für unter 3-Jährige. 59 % in der Altersgruppe Jahre stimmen zu. 41 % (53 % Zustimmung insgesamt) Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes kamen 2004 auf 100 Kinder in Westdeutschland nur 2,7 Plätze in Kindertageseinrichtungen.

3 Es gibt zuwenig Betreuungsangebote für unter 3-jährige 58% Frauen 59% der Paare im Alter von Jahren meinen, dass es zu wenig Betreuungsangebote für unter 3-jährige gibt 46% Männer

4 Es sollte längere und flexiblere Öffnungs- und Betreuungszeiten geben 64 % Frauen 67 Prozent Junger Paare im Alter von Jahren wünschen sich längere und flexiblere Öffnungszeiten 55 % Männer Der vor kurzem durchgeführte Kita-Check des DIHK bestätigt die Bedeutung von flexiblen und längeren Öffnungszeiten für mehr Familienfreundlichkeit.

5 Es sollte längere und flexiblere Öffnungs- und Betreuungszeiten geben. 29 % 71 % der berufstätigen Alleinerziehenden stimmen zu. (60 % Zustimmung insgesamt) Nach den Ergebnissen des DIHK-Kita-Checks (2005) haben nur 5 Prozent der Kitas nach Uhr, nur 1 Prozent am Samstag geöffnet. Etwa ein Drittel bietet individuelle Betreuungszeiten an.

6 Es sollte längere und flexiblere Öffnungs- und Betreuungszeiten geben 62 % West 47% Ost

7 Es sollte mehr Angebote geben, bei denen Eltern bei der Erziehung unterstützt werden. 53 % in der Altersgruppe Jahre stimmen zu. (51 % Zustimmung insgesamt) 47 % Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (2003) gibt es nur in einer von hundert Kitas systematisch Beratungsangebote für Eltern.

8 Öffnungs- und Betreuungszeiten: Die Mängelliste aus Elternsicht Öffnungszeiten nicht lang und nicht flexibel genug zu wenig Angebote für Notfälle zu wenig Ganztagsbetreuungsangebote alles in allem den Bedürfnissen entsprechend 71 % 60 % 65 % 54 % 71 % 53 % 16 % 22 % oberer Balken: Zustimmung der berufstätigen Alleinerziehenden unterer Balken: Zustimmung insgesamt

9 Erwartungen an Unternehmen 53 % sehr wichtig 37 % wichtig 90 Prozent wünschen sich, dass sich Arbeitgeber und Unternehmen für gute Kinderbetreuung engagieren. 10 % weniger wichtig oder unwichtig Viele Unternehmen engagieren sich schon. Eine wachsende Zahl der Unternehmen begründet dies auch mit betriebswirtschaftlichen Interessen. Die Spitzenverbände der Wirtschaft bewerten diese Aktivitäten als wachstumsfördernd.

10 Unterstützung für Lokale Bündnisse für Familie 79 % sehr wichtig oder wichtig 79 Prozent halten ein Lokales Bündnis für Familie in der eigenen Stadt oder Gemeinde für wichtig. 21 % weniger wichtig, unwichtig oder weiß nicht Es gibt schon 131 Lokale Bündnisse für Familie. An etwa 277 weiteren Standorten werden Bündnisse vorbereitet. Mehr als 1000 Unternehmen beteiligen sich.

11 Bundesfamilienministerin Renate Schmidt: Deutschland soll das familienfreundlichste Land in Europa werden. 55 % sehr wichtig 35 % wichtig 90 Prozent der Befragten halten das Ziel, Deutschland zum familienfreundlichsten Land Europas zu machen, für (sehr) wichtig. 10 % weniger wichtig, unwichtig oder weiß nicht Starke Partner unterstützen Renate Schmidt in diesem Ziel: Arbeitgeberverbände, Gewerkschaften, Kirchen, hochrangige Wissenschaftler u.a.m.

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