Beuth Hochschule für Technik Berlin. Bachelor-Studiengang. Veranstaltungstechnik und -management Event Technology and Management.

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1 Beuth Hochschule für Technik Berlin Bachelor-Studiengang Veranstaltungstechnik und -management Event Technology and Management Modulhandbuch Stand: Ansprechpartner: Der Dekan / Die Dekanin Fachbereich VIII

2 Inhaltsverzeichnis Modulnummer Modulname Modulkoordinator/in FB Seite B 01 Mathematik I Prof. S Rolfes II 3 B 02 Grundlagen EDV Prof. S. Rolfes VI 4 B 03 Technische Mechanik I: Statik starrer Körper Prof. Dr. Ing. J. Villwock VIII 5 B 04 Elektrotechnik I Prof. S. Rolfes VII 6 B 05 Veranstaltungskunde Prof. T. Kitzing VIII 7 B 06 Veranstaltungstechnische Grundlagen I Prof. S. Paul VIII 8 B 07 Mathematik II Prof. S. Rolfes II 9 B 08 Technische Mechanik II: Festigkeitslehre Prof. Dr. Ing. J. Villwock VIII 10 B 09 Maschinenelemente und Konstruktion I: Grundlagen Prof. Dr. Ing. M. Salein VIII 11 B 10 Elektrotechnik II Prof. S. Rolfes VII 12 B 11 Werkstoffkunde für Veranstaltungstechnik Prof. Dr. Ing. J. Kühne VIII 13 B 12 Grundlagen der BWL Prof. S. Rolfes I 15 B 13 Technische Mechanik III: Kinetik und Elastizitätslehre Prof. Dr. Ing. J. Villwock VIII 16 B 14 Maschinenelemente und Konstruktion II: Übertragungselemente Prof. Dr. Ing. M. Salein VIII 17 B 15 Veranstaltungstechnische Grundalgen II Prof. S. Paul VII 18 B 16 Elektrische Antriebe Prof. S. Rolfes VIII 19 B 17 Fertigungsverfahren Prof. Dr. Ing. M. Paasch VIII 21 B 18 Baurecht, Betriebs- und Arbeitssicherheit Prof. S. Rolfes I 22 B 19 Maschinenelemente und Konstruktion III: Getriebe Prof. Dr. Ing. M. Salein VIII 23 B 20 Grundlagen der 3D Darstellung Prof. S. Rolfes VIII 24 B 21 Lichttechnik Prof. S. Auffermann VIII 25 B 22 Kosten- und Leistungsrechnung Prof. S. Rolfes I 26 B 23 Veranstaltungsmanagement: Grundlagen Prof. S. Paul VIII 27 B 25 Betriebs- und Personalführung Prof. S. Rolfes I 28 B 26 Studium Generale I FB I I 29 B 27 Studium Generale II FB I I 30 B 28 Praxisprojekt und Kolloquium Prof. S. Rolfes VIII 31 B 29 Tontechnik Prof. B. Balin VIII 32 B 30 Kommunikationstechnik Prof. B. Balin VIII 33 B 31 Leichtbau im Veranstaltungsbereich: Grundlagen Prof. S. Rolfes VIII 34 B 35 Antriebssteuerung Prof. S. Rolfes VII / Hydraulik, Pneumatik Prof. Dr. Ing. P. Bartsch VIII 35 B 38 Abschlussprüfung Prof. S. Rolfes VIII 36 WP 01 Veranstaltungsgestaltung I: Grundlagen Prof. T. Kitzing VIII 37 WP 02 Videotechnik Prof. B. Balin VIII 38 WP 03 Darstellen und Präsentieren für Veranstaltungstechniker und Manager Prof. T. Kitzing VIII 39 WP 04 Lichtgestaltung Prof. S. Auffermann VIII 40 WP 05 Mediengestaltung Prof. T. Kitzing VIII 41 WP 06 Veranstaltungsgestaltung II: Gestalterische Grundsätze Prof. T. Kitzing VIII 42 WP 07 Veranstaltungsmanagement I: Versammlungsstättenplanung Prof. S. Paul VIII 43 WP 08 Veranstaltungsproduktion I: Eventproduktion Prof. S. Paul VIII 44 WP 09 Leichtbau im Veranstaltungsbereich: Vertiefung Prof. S. Rolfes VIII 45 WP 10 Tontechnik und Tongestaltung Prof. B. Balin VIII 46 WP 11 Veranstaltungsgestaltung III: Der Mensch im Raum Prof. T. Kitzing VIII 47 WP 12 Veranstaltungsmanagement II: Versammlungsstättenbetrieb Prof. S. Paul VIII 48 WP 13 Veranstaltungsproduktion II: Dekorationsbau Prof. R. Hillbrand VIII 49 Seite 2 von 49

3 Modulnummer B 01 Titel Mathematik I / Mathematics I 6 SWS SU + 42 Std. Selbststudium Mathematisch-naturwissenschaftliche Grundlagen Die Studierenden besitzen Fertigkeiten im Umgang mit mathematischen Problemstellungen. Die Studierenden besitzen Fähigkeiten im Umgang mit komplexen Problemstellungen und deren Lösung. Keine 1. Studienplansemester Seminaristischer Unterricht Sommersemester Klausur / Erster und zweiter Prüfungszeitraum Ermittlung der Modulnote Klausur 100% Inhalte - Grundlagen: Abbildung reeller und komplexer Zahlen, Funktionen und ihre Eigenschaften, lineare Algebra, Vektoren und Vektorrechnung - Lösungen linearer Gleichungssysteme - Geometrie: Geraden- und Ebenengleichung, Koordinatensysteme - Trigonometrie: trigonometrische Formeln und Sätze - Analysis: Zahlenfolgen, Grenzwerte, Reihen, Polynome, Nullstellen - Differentialrechnung Lothar Papula: Mathematik für Ingenieure und Naturwissenschaftler Band 1 und 2,Vieweg Wo möglich sollen zu den Aufgabenbereichen Beispiele erörtert werden, die Bezug zur Praxis im Theater bzw. zum Veranstaltungsbereich haben. Seite 3 von 49

4 Modulnummer B 02 Titel Ermittlung der Modulnote Grundlagen EDV / Principles of Information Technology 6 SWS (2 SWS SU + 4 SWS Ü) + 42 Std. Selbststudium Fachübergreifende Grundlagen Die Studierenden besitzen ein Grundwissen der EDV und können Anwendersoftware anwenden. Sie können mit dem Internet/Intranet systematisch umgehen. Keine 1. Studienplansemester Seminaristischer Unterricht und Übungen Sommersemester Klausur und Übung / Erster Prüfungszeitraum: Klausur und Übung Zweiter Prüfungszeitraum: nur Klausur Teilleistungsnachweis Klausur 50% und Teilleistungsnachweis Übung 50% Inhalte Grundbegriffe der EDV: Übersicht über PC Komponenten, Peripheriegeräte, Betriebssysteme, Standardsoftware Office, Grafikformate, Datensicherheit und Datensicherung. Textverarbeitung: Einführung hinsichtlich der Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten / gegliederter Text im Allgemeinen, Erstellung und Arbeit von/mit Dokumentvorlagen und Tabellen, Erstellung und Arbeit von/mit Verzeichnissen, Einbinden von Grafiken, Gliederungsmöglichkeiten, Serienbriefe. Präsentationssoftware: Layout, Gestaltung und Weitergabe, Folienabläufe, Animationen, Tabellen, Diagramme und Grafiken, Mastervorlagen und deren Verwaltung. Tabellenverarbeitung: Einführung hinsichtlich technischer Anwendungen, Arbeit mit Tabellen und Verknüpfungen, Diagrammerstellung, Datenaustausch. Internet/Intranet: Sicherheit im Netz, Webseitensuche und Recherchen im Internet. Allgemein übliche Clientanwendungen wie Mail, Dateitransfer u.ä. Grundlagen Netzwerk. Unterlagen zur Lehrveranstaltung, Unterlagen des Regionalen Rechenzentrums für Niedersachsen (RRZN) (http://www.rrzn.uni-hannover.de) Wo möglich sollen zu den Aufgabenbereichen Beispiele erörtert werden, die Bezug zur Praxis im Theater bzw. zum Veranstaltungsbereich haben. Seite 4 von 49

5 Modulnummer B 03 Titel Technische Mechanik I: Statik starrer Körper / Engineering Mechanics I: Statics of Rigid Bodies 4 SWS SU + 78 Std. Selbststudium Fachspezifische Grundlagen Die Studierenden können mit Kräften und Momenten sowie Reibung an und zwischen starren Körpern umgehen und reale Kräfte in abstrakte Modelle übertragen. Keine 1. Studienplansemester Seminaristischer Unterricht Sommersemester Klausur / Erster und zweiter Prüfungszeitraum Ermittlung der Modulnote Klausur 100% Inhalte Statik starrer Körper: Kraft und Moment, Zerlegen und Zusammensetzen von Kräften und Momenten, Freimachen und Freischneiden, zentrales und allgemeines Kräftesystem in der Ebene wie im Raum, statisches Gleichgewicht, Stabwerke in der Ebene und im Raum, Schnittlastenberechnung: mathematisch, mit Hilfe von Tabellenbüchern (Schneider Bautabellen), Körper-, Flächenund Linienschwerpunkte, Haft-, Gleit-, Seil- und Rollreibung Holzmann/Meyer/Schumpich, Technische Mechanik 1-3, Teubner Böge, Alfred, Technische Mechanik, Vieweg Böge, Alfred, Aufgabensammlung Technische Mechanik, Vieweg Böge, Alfred, Lösungen zur Aufgabensammlung Technische Mechanik, Vieweg Tabellenbuch Metall, Europa Verlag Schneider, Bautabellen für Ingenieure Wo möglich sollen zu den Aufgabenbereichen Beispiele erörtert werden, die Bezug zur Praxis im Theater bzw. zum Veranstaltungsbereich haben. Seite 5 von 49

6 Modulnummer B 04 Titel Elektrotechnik I / Electrical Engineering I 4 SWS SU + 78 Std. Selbststudium Fachübergreifende Grundlagen Die Studierenden kennen Grundschaltungen (Reihen-, Parallel- und gemischte Schaltung) der Gleichstromtechnik und der Wechselstromtechnik und können diese berechnen. Sie sind in der Lage, die berechneten Werte der Grundschaltungen (Reihen-, Parallel- und gemischte Schaltung), der Gleichstromtechnik und der Wechselstromtechnik, nachzumessen. Keine 1. Studienplansemester Seminaristischer Unterricht Sommersemester Klausur / Erster und zweiter Prüfungszeitraum Ermittlung der Modulnote Klausur 100% Inhalte Seminaristischer Unterricht: Begriffe der Elektrotechnik wie Ladung, Strom, Spannung, Arbeit, Leistung, Energie, usw. Der elektrische Widerstand und Schaltungen mit Widerständen im Gleichund Wechselstromkreis Das elektrische Feld, der Kondensator und Schaltungen mit Kondensatoren im Gleich- und Wechselstromkreis Das elektromagnetische Feld, die Spule und Schaltungen mit der Spule im Gleich- und Wechselstromkreis Leitungsberechnungen für Gleich- und Wechselstromkreise DIN VDE 0100 Teil 520 Tabellenbuch für Elektrotechnik Mathematische und elektrotechnische Grundlagen, Vogel-Verlag Aufgaben und Lösungen Elektrotechnik, Vogel-Verlag Wo möglich sollen zu den Aufgabenbereichen Beispiele erörtert werden, die Bezug zur Praxis im Theater bzw. zum Veranstaltungsbereich haben. Seite 6 von 49

7 Modulnummer B 05 Titel Veranstaltungskunde / Event Studies 4 SWS SU + 78 Std. Selbststudium Fachspezifische Grundlagen Den Studierenden werden die vielfältigen Formen und das Wesen von Veranstaltungen vermittelt. Ausgehend von der Geschichte der Veranstaltungen lernen sie den Stellenwert von Technik und Management in den unterschiedlichen Veranstaltungen kennen. Keine 1. Studienplansemester Seminaristischer Unterricht Sommersemester Präsentation und schriftliche Ausarbeitung Erster und zweiter Prüfungszeitraum Ermittlung der Modulnote Präsentation 50% und schriftliche Ausarbeitung 50% alle Module mit gleichen Inhalten Inhalte Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens Grundlagen des Präsentierens Geschichte der Veranstaltungen, ausgehend von der Theatergeschichte die Vielfalt anderer Veranstaltungsarten und deren Orte, wie Messen, Sportveranstaltungen, Kongresse, gesellschaftliche Veranstaltungen, Musikveranstaltungen, politische und wissenschaftliche Veranstaltungen, verschiedenen Formen des Theaters, Fernsehshows, Kino, Festivals, Ausstellungen Fachzeitschriften Seite 7 von 49

8 Modulnummer B 06 Titel Veranstaltungstechnische Grundlagen I / Principles of Event Technology I 4 SWS SU + 78 Std. Selbststudium Fachspezifische Grundlagen Studierende erfahren Grundlagen über die große Bandbreite der Veranstaltungstechnik, die bei Theaterproduktionen, Messe und Kongressorganisation bis zum Film zum Einsatz kommen. Schwerpunkt sind die Grundlagen der Theatertechnik, der Bühnenorganisation und der grundlegenden Vorschriften. Keine 1. Studienplansemester Seminaristischer Unterricht und Übungen Sommersemester Klausur, Referat oder schriftliche Ausarbeitung Erster Prüfungszeitraum: Klausur, Referat oder schriftliche Ausarbeitung Zweiter Prüfungszeitraum: Klausur Ermittlung der Modulnote Klausur 100% oder Referat 100% oder schriftliche Ausarbeitung 100% Inhalte Versammlungsbauten, Unterscheidungen und Funktionen Versammlungsstättenverordnung Brandschutz Historische Theatertechnik Theatertechnik Obermaschinerie Theatertechnik Untermaschinerie Theatertechnik Antriebe Theater Produktionsablauf Theatertechnik Werkstätten Grösel, B., Bühnentechnik Unruh, W., Theatertechnik Gerling, K., Kommentar zur MVStättV und zu den VStättVen der Länder Reus, K. D. (Hrsg.), Faszination der Bühne Barockes Welttheater in Bayreuth, Gymnasium Christian Ernestinum, Bayreuth Bühnentechnische Rundschau VPLT Magazin Praktische Beispiele in den Laboren des Studienganges und Besichtigung von Veranstaltungsstätten ergänzen den SU. Seite 8 von 49

9 Modulnummer B 07 Titel Mathematik II / Mathematics II 6 SWS SU + 42 Std. Selbststudium Mathematisch-naturwissenschaftliche Grundlagen Die Studierenden besitzen Fertigkeiten im Umgang mit mathematischen Problemstellungen. Die Studierenden besitzen Fähigkeiten im Umgang mit komplexen Problemstellungen und deren Lösung. Empfehlung: Mathematik I 2. Studienplansemester Seminaristischer Unterricht Wintersemester Klausur / Erster und zweiter Prüfungszeitraum Ermittlung der Modulnote Klausur 100% Inhalte Integral: bestimmtes und unbestimmtes Integral, Hauptsatz, Integrationstechniken, einfache numerische Verfahren Komplexe Zahlen Komplexe Funktionen, Eulersche Formeln, Exponential Funktion Krümmung einer Kurve, Bogenlänge Lothar Papula: Mathematik für Ingenieure und Naturwissenschaftler Band 1, 2 und 3,Vieweg Wo möglich sollen zu den Aufgabenbereichen Beispiele erörtert werden, die Bezug zur Praxis im Theater bzw. zum Veranstaltungsbereich haben. Seite 9 von 49

10 Modulnummer B 08 Titel Technische Mechanik II: Festigkeitslehre / Engineering Mechanics II: Strength of Materials 4 SWS SU + 78 Std. Selbststudium Fachspezifische Grundlagen Die Studierenden können Beanspruchungsarten Zug / Druck / Scherung / Biegung / Querkraftschub / Torsion / Knickung sowie kombinierte Beanspruchungsarten erkennen und berechnen. Empfehlung: Technische Mechanik I: Statik starrer Körper 2. Studienplansemester Seminaristischer Unterricht Wintersemester Klausur / Erster und zweiter Prüfungszeitraum Ermittlung der Modulnote Klausur 100% Inhalte Übersicht über die Beanspruchungsformen, deren Ursachen und prinzipielle Berechnung: Hooke sches Gesetz: Spannungen und Verzerrungen, Zug- und Druckbeanspruchungen ohne Berücksichtigung von Behältern, Scherung, Einund mehrachsige, gerade und schiefe Biegung, Querkraftschub, Torsion kreisförmiger und nicht kreisförmiger Querschnitte, Zusammengesetzte Beanspruchungen, Festigkeitshypothesen, Knickung (Euler, Tetmajer, Johnson, Omega-Verfahren) Holzmann/Meyer/Schumpich, Technische Mechanik 1-3, Teubner Böge, Alfred, Technische Mechanik, Vieweg Böge, Alfred, Aufgabensammlung Technische Mechanik, Vieweg Böge, Alfred, Lösungen zur Aufgabensammlung Technische Mechanik, Vieweg Tabellenbuch Metall, Europa Verlag Schneider, Bautabellen für Ingenieure Wo möglich sollen zu den Aufgabenbereichen Beispiele erörtert werden, die Bezug zur Praxis im Theater bzw. zum Veranstaltungsbereich haben. Seite 10 von 49

11 Modulnummer B 09 Titel Maschinenelemente und Konstruktion I: Grundlagen / Mechanical Design and Machine Parts I: Principles Ermittlung der Modulnote Inhalte 6 SWS (2 SWS SU + 4 SWS Ü) + 42 Std. Selbststudium Fachspezifische Grundlagen Die Studierenden können mit den spezifischen Begriffen, festen Regeln und Normen umgehen, durch die der Maschinenbau geprägt ist und einfache Maschinenelemente gestalten und berechnen. Die Studierenden können einfache, normgerechte technische Zeichnungen anfertigen und normgerecht ablegen. Keine 2. Studienplansemester Seminaristischer Unterricht und Übungen Wintersemester Klausur und Übung / Erster Prüfungszeitraum: Klausur (SU)und Übung Zweiter Prüfungszeitraum: nur Klausur (SU) Teilleistungsnachweis Klausur 50% (SU) und Teilleistungsnachweis Übung 50% Seminaristischer Unterricht: Toleranzen, Passungen, Oberflächenqualitäten, Sicherungselemente, Stifte und Bolzen, Schrauben und Muttern, Schraubenverbindungen und deren Berechnung, Wälz- und Gleitlager: Einsatz und Berechnung bei statischer und dynamischer Beanspruchung. Übungen: wichtige Normen und Regeln des technischen Zeichnens, Einführung in ein CAD-System (2D), Plotten und normgerechtes Falten von Zeichnungen, Grundlagen der Erzeugung von geometrischen Elementen, Zeichnungsgliederung (Blöcke, Layer, Gruppen usw.). Begleitend: mehrere kleinere Zeichnungen zur korrekten Darstellung der Unterrichtsinhalte als Freihand- und CAD-Zeichnung (Bemaßungen, Toleranzen, Passungen, Oberflächengüte, Schnitte, Abwicklungen usw.), Erstellen und Verwenden von wieder verwendbaren Vorlagen und Bauteilen, Verwenden von CAD-Normteilbibliotheken der Hersteller. Hoischen, H, Technisches Zeichnen, Cornelsen Klein, M., Einführung in die DIN-Normen, Beuth Tabellenbuch Metall, Europa Verlag Decker, Maschinenelemente, Hanser Roloff/Matek, Maschinenelemente, Vieweg CAD-Systemhandbücher, Internet-Ressourcen Wo möglich sollen zu den Aufgabenbereichen Beispiele erörtert werden, die Bezug zur Praxis im Theater bzw. zum Veranstaltungsbereich haben. Seite 11 von 49

12 Modulnummer B 10 Titel Ermittlung der Modulnote Inhalte Elektrotechnik II / Electrical Engineering II 4 SWS (2 SWS SU + 2 SWS Ü) + 78 Std. Selbststudium Fachübergreifende Grundlagen Die Studierenden kennen die Grundschaltungen der Drehstromtechnik und können diese berechnen. Außerdem sind sie in der Lage mit elektrotechnischen Normen zu arbeiten, schließlich sind sie in der Lage die Schutzmassnahmen in der Elektroinstallationstechnik zu beschreiben und deren Prüfung durchzuführen. Sie können für eine Messaufgabe die geeigneten Messgeräte aussuchen und einsetzen und die Ergebnisse übersichtlich darstellen und kritisch werten. Empfehlung: Elektrotechnik I 2. Studienplansemester Seminaristischer Unterricht und Laborübungen Wintersemester Klausur und Übungen Der erfolgreiche Abschluss der Laborübungen erfordert die erfolgreiche Teilnahme an allen Übungen und testierte Ausarbeitungen zu den Versuchen. Erster Prüfungszeitraum: Klausur und Übungen Zweiter Prüfungszeitraum: nur Klausur Klausur 100% und erfolgreich abgeschlossene Übungen Seminaristischer Unterricht Begriffe der Drehstromtechnik symmetrische und unsymmetrische Belastung in Stern- und Dreieckschaltung. Unterbrechung des Neutralleiters bei unsymmetrischer Belastung. Schutz gegen gefährliche Körperströme DIN VDE 0100 Prüfen der Schutzmassnahmen DIN VDE 0100 Teil 610 DIN VDE 0701/0702 Wiederkehrende Prüfungen DIN VDE 0105 Teil 100 / BGV A2 Anforderungen an Starkstromanlagen und Sicherheitsstromversorgungen Laborübungen Messen von Strom, Spannung, Leistung in Gleich- und Wechselstromkreisen Drehstromsternschaltung Umgang mit dem Oszilloskop Installationsschaltungen Schutzmassnahmen nach VDE 0100 Leuchtstofflampe Kennlinie eines Scheinwerfers, Dimmen Lichtstellanlage Tabellenbuch für Elektrotechnik Elektro-Installationstechnik, Vogel- Verlag Mathematische und elektrotechnische Grundlagen, Vogel-Verlag Aufgaben und Lösungen Elektrotechnik, Vogel-Verlag Wo möglich sollen zu den Aufgabenbereichen Beispiele erörtert werden, die Bezug zur Praxis im Theater bzw. zum Veranstaltungsbereich haben. Seite 12 von 49

13 Modulnummer B 11 Titel Werkstoffkunde für Veranstaltungstechnik / Materials Science of Event Technology Ermittlung der Modulnote Inhalte 6 SWS (4 SWS SU + 2 SWS Ü) + 42 Std. Selbststudium Fachspezifische Grundlagen Die Studierenden besitzen Fertigkeiten im Umgang mit am Theater verwendeten Werkstoffen, über deren Einsatzgebiete und Auswahlkriterien, sowie notwendiges Fachwissen aus der Werkstoffkunde, zur Konstruktion, Auslegung und Berechnung von Bauteilen. Keine 2. Studienplansemester Seminaristischer Unterricht und Übungen Wintersemester Klausur und Übungen / Erster Prüfungszeitraum: Klausur und Übung Zweiter Prüfungszeitraum: Klausur Teilleistungsnachweis Klausur 60% und Teilleistungsnachweis Übung 40% Themengebiet Stahl und Aluminium: Einteilung der Werkstoffe, Konstruktionswerkstoff Funktionswerkstoff, Wechselwirkungen Mechanik-Qualität-Umgebung, Isotropie-Quasiisotropie-Anisotropie, normgerechte Bezeichnung von Stählen (alt und neu), Überblick räumlicher Aufbau/Gitterstrukturen/Gleitebenen/Defekte in Aufbau und Struktur, Grundlagen der Legierungskunde und Wärmebehandlung, Tribulogie, Korrosion Themengebiet Holz und Holzwerkstoffe: Allgemeine Holzkunde, Übersicht über heimische und fremde Hölzer sowie deren Eigenschaften und Anwendung am Theater, Qualitätskriterien und - klassen, Vergleich Holz Holzwerkstoff, Herstellung und Verwendung von Holzwerkstoffen, normgerechte Bezeichnungen, Lagerung von Holz und Holzwerkstoffen Themengebiet Kunststoffe: Übersicht über die am Theater verwendeten Kunststoffe, Eigenschaften, Anwendungen und Auswahlkriterien, normgerechte Bezeichnung Themengebiet Textilkunde: Grundbegriffe der Textilkunde, Übersicht über die verschiedenen Stofftypen, Verarbeitung und Eigenschaften, Anwendungen im Theaterbetrieb, Auswahlkriterien, Brandschutz bei Stoffen, Möglichkeiten des Färbens und der Weiterverarbeitung Seite 13 von 49

14 Laborübungen: Die Versuche sollen die Eigenschaften der Werkstoffe erfahr- und vergleichbar machen und sie visualisieren. Mögliche Versuche: Zugversuche und/oder Kerbschlagbiegeversuche mit verschiedenen, am Theater üblichen Werkstoffen zur Herausarbeitung der unterschiedlichen Verhaltensweisen im Vergleich: Holz, Stahl, Aluminium, Kunststoff, Textilien, Versuche zum Thema "Korrosion" und "Metallographische Gefügeuntersuchung", diverse kleinere Versuche wie z.b. Magnetprüfung, Funkenprüfung usw. Wird durch die Lehrenden spätestens zu Beginn des Semesters festgelegt Wo möglich sollen zu den Aufgabenbereichen Beispiele erörtert werden, die Bezug zur Praxis im Theater bzw. zum Veranstaltungsbereich haben. Seite 14 von 49

15 Modulnummer B 12 Titel Grundlagen der BWL / Principles of Business Administration 4 SWS SU + 78 Std. Selbststudium Fachübergreifende Grundlagen Die Studierenden bekommen einen Einblick in die Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre. Dabei werden theoretische Konzepte betrieblicher Prozesse systematisch mit der Branche der Veranstaltungstechnik verknüpft. Anhand von Beispielen und Übungen aus der Wirtschaft und mithilfe spezieller Beispiele und Übungen aus der Veranstaltungstechnik werden die Studierenden darauf vorbereitet, einerseits betriebswirtschaftliche Verantwortung im Bereich des Veranstaltungstechnik-Managements zu übernehmen, lernen andererseits aber auch die Situation und Rahmenbedingungen potenzieller Kunden aus Industrie und Dienstleistung kennen. Keine 2. Studienplansemester Seminaristischer Unterricht Wintersemester Ermittlung der Modulnote Dazu gehören insbesondere Art, Umfang und Termine der geforderten Leistungsnachweise, ggf. Anforderungen hinsichtlich der studentischen Mitarbeit im Rahmen des Moduls sowie die Kriterien für die Festlegung der Modulnote. Bestimmt sich aus Klausurnote und ggf. Fallstudien-, Referaten oder Projektarbeit zu 100 %. Inhalte Grundlagen Unternehmensumwelt Konstitutive Entscheidungen Management-Prozesse Customer Relationship Management Supply Chain Management Product Lifecycle Management Support-Prozesse Stets begleitend: Veranstaltungstechnik-Branche Vahs, Dietmar / Schäfer-Kunz, Jan: Einführung in die Betriebswirtschaftslehre, Schäffer-Poeschel. Wöhe, Günter/ Döring, Ulrich: Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Vahlen. Becker, Fred (Hrsg.): Einführung in die Betriebswirtschaftslehre, Springer. Seite 15 von 49

16 Modulnummer B 13 Titel Technische Mechanik III: Kinetik und Elastizitätslehre / Engineering Mechanics III: Dynamics and Elasticity 4 SWS SU + 78 Std. Selbststudium Fachspezifische Grundlagen Die Studierenden können mit Durchbiegung, statisch unbestimmten Systemen und mit für die Theatertechnik relevanten Kapiteln der Kinematik und Kinetik umgehen. Empfehlung: Technische Mechanik II: Festigkeitslehre 3. Studienplansemester Seminaristischer Unterricht Sommersemester Klausur / Erster und zweiter Prüfungszeitraum Ermittlung der Modulnote Klausur 100% Inhalte Festigkeitslehre: Durchbiegung, mathematische Berechnung, nach Tabellenbüchern (Schneider Bautabellen), statisch unbestimmte Systeme, Schwerpunkt Mehrfeldträger, mathematische Berechnung, nach Tabellenbüchern (Schneider Bautabellen) Kinematik: Orts-, Geschwindigkeits- und Beschleunigungsvektor Kinetik: Dynamisches Grundgesetz, Rotation des starren Körpers um eine feste Achse, Arbeits-, Energie und Impulssatz Holzmann/Meyer/Schumpich, Technische Mechanik 1-3, Teubner Böge, Alfred, Technische Mechanik, Vieweg Böge, Alfred, Aufgabensammlung Technische Mechanik, Vieweg Böge, Alfred, Lösungen zur Aufgabensammlung Technische Mechanik, Vieweg Tabellenbuch Metall, Europa Verlag Schneider, Bautabellen für Ingenieure Wo möglich sollen zu den Aufgabenbereichen Beispiele erörtert werden, die Bezug zur Praxis im Theater haben. Seite 16 von 49

17 Modulnummer B 14 Titel Maschinenelemente und Konstruktion II: Übertragungselemente / Mechanical Design and Machine Parts II: Transmission Parts 5 SWS (2 SWS SU + 3 SWS Ü) + 60 Std. Selbststudium Fachspezifische Grundlagen Die Studierenden können Wellen, Naben, Federn, Schweißnähte, berechnen und gestalten. Weiterhin besitzen sie fortgeschrittene CAD-Kenntnisse (Übergang zur 3D-Darstellung). Empfehlung: Maschinenelemente und Konstruktion I: Grundlagen 3. Studienplansemester Seminaristischer Unterricht und Übungen Sommersemester / schriftlich mitgeteilt. Ermittlung der Modulnote Klausur und Übung / Erster Prüfungszeitraum: Klausur (SU) und Übung Zweiter Prüfungszeitraum: nur Klausur (SU) Teilleistungsnachweis Klausur 50% (SU) und Teilleistungsnachweis Übung 50% Inhalte Seminaristischer Unterricht: o Welle-Nabe-Verbindungen o Achsen- und Wellendimensionierung, -gestaltung und - berechnung o o o Dauerfestigkeitsnachweis Federn und deren Berechnung Schweißnähte und deren Berechnung Übungen: weiterführende CAD-Kenntnisse: Einführung in die 3D-Konstruktion Entwurf, Konstruktion, Berechnung und Zeichnung einer einfacheren, kompletten Funktionseinheit aus der Theatertechnik bis zur Fertigungsreife in 2D. Hoischen, H, Technisches Zeichnen, Cornelsen Klein, M., Einführung in die DIN-Normen, Beuth Tabellenbuch Metall, Europa Verlag Decker, Maschinenelemente, Hanser Roloff/Matek, Maschinenelemente, Vieweg CAD-Systemhandbücher, Internet-Ressourcen Wo möglich sollen zu den Aufgabenbereichen Beispiele erörtert werden, die Bezug zur Praxis im Theater-/Veranstaltungsbereich haben. Seite 17 von 49

18 Modulnummer B 15 Titel Veranstaltungstechnische Grundlagen II / Principles of Event Technology II 4 SWS SU + 78 Std. Selbststudium Fachspezifische Grundlagen Studierende lernen die Grundlagen veranstaltungstechnischer Lösungen kennen. Sie können unter verschiedenen Veranstaltungsformaten unterscheiden. Keine 3. Studienplansemester Seminaristischer Unterricht und Übungen Sommersemester Klausur, Referat oder schriftliche Ausarbeitung Erster Prüfungszeitraum: Klausur, Referat oder schriftliche Ausarbeitung Zweiter Prüfungszeitraum: Klausur Ermittlung der Modulnote Klausur 100% oder Referat 100% oder schriftliche Ausarbeitung 100% Alle Module mit gleichen Inhalten Inhalte Sichtlinien Aushang Raumbuch Messe Ausstellung Kongress Rocksets Festdekorationen Gesellschaftliche Veranstaltungen Eventindustrie Sportveranstaltungen Kluge, S., Veranstaltungstechnik - Grundlagen von Veranstaltungen Kluge, S., Veranstaltungstechnik - Spielstätten, n und Geräte Ebner, M., Sicherheit in der Veranstaltungstechnik Bühnentechnische Rundschau Fachzeitschriften VPLT Magazin Praktische Beispiele in den Laboren des Studienganges und Besichtigung von Veranstaltungsstätten ergänzen den SU. Referate von Gruppen bis zu 3 Studierenden zu technischen Themen. Seite 18 von 49

19 Modulnummer B 16 Titel Ermittlung der Modulnote Inhalte Elektrische Antriebe / Electrical Drives 6 SWS (4 SWS SU + 2 SWS Ü) + 42 Std. Selbststudium Fachspezifische Grundlagen Die Studierenden besitzen Kenntnisse der elektrischen Antriebstechnik und Fertigkeiten in der Ansteuerung und im Anschließen von elektrotechnischen Maschinen sowie in der Anwendung von Umrichtern und SPS. Empfehlung: Elektrotechnik I und II 3. Studienplansemester Seminaristischer Unterricht und Laborübungen Sommersemester Im 1. Teil des Semesters findet der seminaristische Unterricht statt, im 2. Teil die Laborübungen. Der erfolgreiche Abschluss der Laborübungen erfordert die erfolgreiche Teilnahme an allen Übungen und testierte Ausarbeitungen zu den Versuchen. Erster Prüfungszeitraum: Klausur und Übungen Zweiter Prüfungszeitraum: nur Klausur Klausur 100% und erfolgreich abgeschlossene Übungen Seminaristischer Unterricht: Laborübungen: o Aufbau Funktion und Steuerung von Gleichstrommaschinen Aufbau Funktion und Steuerung von einphasigen und Drehstromtransformatoren Aufbau Funktion und Steuerung von Asynchronmaschinen Aufbau Funktion und Steuerung von Einphasenmotoren Aufbau Funktion und Steuerung von Synchronmaschinen Elektronisch kommutierte permaneterregte Synchronmaschine als Servoantrieb Grundlagen der Steuerung von elektrischen Maschinen mit Umrichter (Schaltung, prinzipieller Aufbau, einfache Steuerverfahren) Wichtige Einstellparameter und Funktionen (Rampen, Schlupfkompensation, Festfrequenzwerte ) handelsüblicher Umrichtergeräte Anwendung SPS mit einfachen Grundlagen der Steuerungstechnik (Verknüpfungslogik) Anwendung und Funktionsweise einfacher Regler Gleichstrommotor am Netz und am Stromrichter Asynchronmaschine am Netz Umsteuern eines Drehstrommotors Asynchronmaschine am Umrichter mit Parametrierung des Umrichtergerätes Punktzug mit Umrichtergerät und Asynchronmaschinen (Synchronisierung, Reglereinstellung) Speicherprogrammierbare Steuerung Elektrische Steuerungs- und Antriebstechnik, Vogel Verlag Elektrische Seite 19 von 49

20 Maschinen, Vogel Verlag Wo möglich sollen zu den Aufgabenbereichen Beispiele erörtert werden, die Bezug zur Praxis im Theater bzw. zum Veranstaltungsbereich haben. Die Laborübungen werden im zweiten Teil des Semester als Blockveranstaltung durchgeführt Seite 20 von 49

21 Modulnummer B 17 Titel Ermittlung der Modulnote Fertigungsverfahren / Production Processes 4 SWS (3 SWS SU + 1 SWS Ü) + 78 Std. Selbststudium Fachspezifische Grundlagen Die Studierenden besitzen Kenntnisse über fertigungsgerechtes Konstruieren, insbesondere Kenntnisse der Fertigungsabläufe an Theatern und Fertigkeiten in der Auswahl optimaler Fertigungsverfahren, unter den Aspekten Qualität, Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit. Die Studierenden können adäquate Mittel zur Lösung eines Problems anwenden. Keine 3. Studienplansemester Seminaristischer Unterricht und Übungen Sommersemester Klausur und Übungen/ Erster Prüfungszeitraum: Klausur und Übungen Zweiter Prüfungszeitraum: Klausur Klausur 100% und erfolgreich abgeschlossene Übungen Inhalte Seminaristischer Unterricht und Übungen: o o o o o Urformen (Gießen am Beispiel Sandguss) Umformen (speziell Biegen und Tiefziehen) Fügen (Schweißen, Löten, Kleben; Schweißkenntnisse sollen ausreichen, um als Vorbildung zum Prüfschweißschein zu genügen) Trennen (Schneiden, Schneidstoffe, Spanen mit geometrisch bestimmten und unbestimmten Schneiden, thermisches Trennen) Fertigungsbeispiele, alternative Bearbeitungsverfahren Fritz, A.H., Schulze, G., Fertigungstechnik, Springer Verlag Wo möglich sollen zu den Aufgabenbereichen Beispiele erörtert werden, die Bezug zur Praxis im Theater haben. Seite 21 von 49

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