UNGLEICHHEITEN. Die Enzyklopädie der Weltgeschichte NEU. 47. Deutscher Historikertag bis TU Dresden.

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1 Die Enzyklopädie der Weltgeschichte Die 35. völlig überarbeitete Auflage mit neuen Überblickstexten über 200 historischen Karten über 250 Stammtafeln, Schaubildern und Tabellen einem umfassenden Register mit über Einträgen (ausgebaut zu einem Kurzglossar) einem neuen vierfarbigen Layout für eine noch bessere Orientierung NEU»Der Große Ploetz«wurde von über 80 renommierten Historikern erarbeitet und bietet einen einzigartigen und grundlegenden Überblick über die Geschichte aller Zeiten und Länder. Subskriptionspreis bis : 79, Der Große Ploetz Die Enzyklopädie der Weltgeschichte Daten, Fakten, Zusammenhänge Begründet von Dr. Carl Ploetz. 35., völlig überarbeitete Auflage Bearbeitet von über 80 Fachwissenschaftlern. Redaktion: Dr. Dieter Geiß Ca Seiten mit zahlreichen farbigen Abbildungen, Tafeln, Schaubildern und historischen Karten, gebunden ca. 98, D ISBN Deutscher Historikertag Programmheft UNGLEICHHEITEN 47. Deutscher Historikertag bis TU Dresden Weitere Informationen: Vandenhoeck & Ruprecht Geschichte Göttingen Veranstalter: Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands Verband der Geschichtslehrer Deutschlands

2 WOCHEN SCHAU VERLAG Neu: Bundeszeitschrift des Verbands der Geschichtslehrer Deutschlands Fordern Sie das 1. Heft als Probeheft an! (Oktober 2008) Thomas Lange, Gerd Steffens Der Nationalsozialismus Band 1: Die Bedeutung des Nationalsozialismus für Auseinandersetzungen in der Gegenwart ist in den letzten Jahren entgegen allen Historisierungs-Erwartungen eher gestiegen. Zugleich hat die Forschung diese Zeit besser erschlossen.der Band bietet Schlüsseltexte zur Politik-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte ebenso wie zur Außen- und Rüstungspolitik. Zugleich hat er Lesebuchcharakter und ist daher für alle historisch Interessierten geeignet. ISBN , ca. 224 S., 19,80 Christian K. Tischner Historische Reden im Geschichtsunterricht Historische Reden sind unbestritten ein wichtiger Bestandteil eines jeden Geschichtsunterrichts. Sie kommen jedoch häufig zu kurz, da spezifische fachdidaktische Hilfen für den Umgang damit fast gänzlich fehlen. Tischner schließt diese Lücke. Er stellt eine Didaktik der historischen Rede vor und gibt Hinweise für den Einsatz von Reden im Geschichtsunterricht. Die CD-ROM enthält originale Ton- und Filmmitschnitte von historischen Reden, die im Buch didaktisch behandelt werden. Buch: ISBN , 208 S., 14,80 CD: ISBN (mit originalen Film- und Tonmitschnitten), 12,80 Paket (Buch mit CD): ISBN , 19,80 Kristin Land, Hans-Jürgen Pandel Bildinterpretation praktisch Bildgeschichten und verfilmte Bilder Bildinterpretation II In diesem Band werden Methoden der narrativen Erschließung von Bildgeschichten und Verfahren der interpretierenden Verfilmung von Bildern vorgestellt. Die Beispiele können unmittelbar in den Unterricht übernommen werden, da die Bild- und Textquellen von einer CD ausgedruckt werden können, die zusätzlich zum Buch erworben werden kann. Buch: ISBN , ca.160 S., 14,80 CD: ISBN , 12,80 Buch mit CD: ISBN , 19,80 Fachwissenschaft trifft Didaktik Adolf-Damaschke-Str. 10, Schwalbach/Ts., Tel.: 06196/86065, Fax: 06196/86060, Die führende Fachzeitschrift für Ihren Geschichtsunterricht! Keine Frage: Unterricht außerhalb der klas sischen Medien motiviert und belebt den Geschichtsunterricht! Schaffen Sie sich einen Fundus, auf den Sie immer zurückgreifen können! PRAXIS GESCHICHTE bietet: ausgearbeitete Kopiervorlagen regelmäßige Farbfolien aktuelle Tipps zu neuen Medien Themen 2008: 1/2008 Krautjunker und Schlotbarone 2/2008 Indianer 3/2008 Olympia Die Welt der Griechen 4/2008 Lebensräume im Mittelalter 5/2008 Kartenarbeit 6/2008 Die Goldenen 20er Themen 2009: 1/2009 Caesar Besuchen Sie unseren Stand auf dem Deutschen Historikertag 2008 in Dresden. Während der Veranstaltung erhalten Sie alle Hefte von PRAXIS GESCHICHTE zum Sonderpreis von 5,. 2/2009 Imperialismus 3/2009 Nationalsozialistische Herrschaft 4/2009 Geschichtsunterricht und elektronische Medien 5/2009 DDR 6/2009 Frühe Neuzeit (und Konfessionalisierung) Kostenloser Newsletter»Fachzeitschriften-Sekundarstufe«Gleich anmelden unter: Erscheinungsweise/Preise: Die PRAXIS GESCHICHTE erscheint 6 x jährlich (Januar, März, Mai, Juli, September, November). Jahresabonnement für Privatpersonen: 54,60 Jahresabonnement für Studierende/Referendare bei Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung: 39,60 Jahresabonnement für Schulen/Institutionen: 102,60 Alle Preise beinhalten die Versand kosten. Irrtümer und Preisänderungen vorbehalten. Bestellungen und Informationen unter: Telefon: Telefax:

3 UNGLEICHHEITEN Herzlich willkommen in Dresden 1

4 Inhalt Abendveranstaltungen Eröffnungsveranstaltung, 30. September Abendveranstaltung, 02. Oktober Abschlussveranstaltung, 03. Oktober Vorwort, Geleit- und Grußworte 4 Wissenschaftliches Programm Zeitschema 18 Dienstag, 30. September Tagesübersicht 26 Mittwoch, 01. Oktober Tagesübersicht 32 Kongressprogramm 38 Donnerstag, 02. Oktober Tagesübersicht 54 Kongressprogramm 58 Freitag, 03. Oktober Tagesübersicht 68 Kongressprogramm 72 Epochen- und Sachgebietsregister der Sektionen 86 Doktorandenforum 93 Posterausstellung 94 Liste der teilnehmenden Doktoranden/-innen 96 Mitgliederversammlungen 18, 19, 26, 56, 62 Programm für Schüler 18, 19, 34, 43, 56, 62 Sonderveranstaltungen 112 Zusammenkünfte von Arbeitskreisen und wissenschaftlichen Gesellschaften 113 Begleit- und Exkursionsprogramm 115 Übersicht über alle Angebote 117 Dienstag, 30. September Mittwoch, 01. Oktober Donnerstag, 02. Oktober Freitag, 03. Oktober Samstag, 04. Oktober Verlagsausstellung 135 Organisatorische Hinweise 145 Anreise und Verkehr 146 Anmeldeverfahren 147 Unterkunft 149 Historikertag von A bis Z 151 Personenregister 156 Impressum 162 Sponsoren 163 Übersicht über den TU-Campus Inhalt Inhalt 3

5 Vorwort der Organisatoren Der 47. Deutsche Historikertag 2008, veranstaltet vom Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands gemeinsam mit dem Verband der Geschichtslehrer Deutschlands, findet an der Technischen Universität Dresden statt im Namen der Universität und besonders des Instituts für Geschichte heißen wir Sie hierzu ganz herzlich willkommen. Bei der Vorbereitung dieses Kongresses wurde uns von vielen Seiten großzügige Hilfe zuteil. Dankenswerterweise hat der sächsische Ministerpräsident Prof. Dr. Georg Milbradt die Schirmherrschaft übernommen und so die Unterstützung durch die Landesregierung öffentlich zum Ausdruck gebracht. Insbesondere sind wir dem Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst für seine umfangreiche Förderung zu Dank verpflichtet. Auch die Stadt Dresden und die Technische Universität haben uns auf vielfältige Weise bei den organisatorischen Vorbereitungen beigestanden. Ohne das Engagement zahlreicher Institutionen, Unternehmen und Personen wäre ein solches Vorhaben kaum erfolgreich durchzuführen gewesen. Ihnen allen sprechen wir auch an dieser Stelle unseren herzlichen Dank aus. Entgegen der Gepflogenheiten früherer Historikertage haben wir das wissenschaftliche Programm nicht der Epocheneinteilung Antike Mittelalter Frühneuzeit Neuere/Neueste Geschichte unterzogen. Vielmehr finden Sie am Ende jeder Sektionsbeschreibung Abkürzungen, die auf jene chronologischen bzw. systematischen Teilbereiche der Geschichtswissenschaft verweisen, zu denen die betreffende Sektion Beiträge liefert. Ein Abkürzungsverzeichnis und -register erleichtert Ihnen die gezielte Suche nach Fachgebieten Ihres besonderen Interesses. Bitte besuchen Sie von Zeit zu Zeit unsere Homepage und tragen Sie sich in die -Newsletter-Liste ein. So erfahren Sie von kurzfristigen Programmänderungen und sind stets bestens informiert. Wir freuen uns sehr, Sie auf dem 47. Deutschen Historikertag begrüßen zu dürfen. Ihr Dresdner Team Historikertag Prof. Dr. Martin Jehne, Sprecher Bei Fragen zum Programm wenden Sie sich bitte an das Büro Historikertag Technische Universität Dresden Institut für Geschichte Helmholtzstraße Dresden Tel.: +49 (0) Fax: +49 (0) Ein besonderer Gruß gilt unseren Gästen aus dem Partnerland des 47. Deutschen Historikertages, der Tschechischen Republik. Mit unserem Nachbarn pflegen wir langjährige, enge Beziehungen, und wir sind zuversichtlich, dass von diesem Historikertag weitere Impulse für den wissenschaftlichen und kulturellen Austausch zwischen beiden Ländern ausgehen werden. Prof. Dr. Winfried Müller PD Dr. Peter E. Fäßler, Geschäftsführer Büro Historikertag 4 Vorworte Geleitworte Grußworte Vorworte Geleitworte Grußworte 5

6 Geleitwort des Vorsitzenden des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands Mit einhelliger Zustimmung hat die letzte Mitgliederversammlung des Verbandes in Konstanz den Beschluss gefasst, den 47. Deutschen Historikertag im Jahre 2008 in Dresden stattfinden zu lassen. Sehr gerne ist der Verband damit der Einladung nach Dresden gefolgt. Es war aber nicht nur die Freude, im spätsommerlichen Elbflorenz zu Gast sein zu dürfen, die bei der Entscheidung für Dresden ausschlaggebend gewesen war. Ganz bewusst wurde nach der RWTH Aachen im Jahre 2000 erneut eine Technische Universität als Tagungsort gewählt, um ein deutliches Zeichen zu setzen für die untrennbare Einheit der Geistes- und Naturwissenschaften, die bei der Bewältigung der Gegenwartsprobleme einander mehr bedürfen als je zuvor. Das Schwerpunktthema des 47. Deutschen Historikertages in Dresden lautet»ungleichheiten«. Wie schon beim Konstanzer Historikertag 2006 wurde auf die Formulierung eines durch zwei aufeinander bezogene Begriffe definierten Problemkreises verzichtet. Der Begriff»Ungleichheiten«erschien schon für sich genommen bestens geeignet, ein weit gespanntes Themenfeld zu assoziieren und eine sehr große Anschlussfähigkeit auch mit einer Reihe von Nachbardisziplinen zu gewährleisten. Die Aktualität des Themas erscheint unabweisbar in einer Zeit, in der in allen modernen Gesellschaften die Ungleichheit der Individuen in den verschiedensten Sphären beständig zunimmt und sich alle Gleichheitssemantiken als prekär erweisen. Die Thematik zielt aber über die zeitdiagnostische Dimension hinaus und sucht auch deren historische Tiefenstrukturen auszuloten. Das Schwerpunktthema richtet sich also auf den jeweiligen Umgang mit Ungleichheiten, ihre Konstruktion und Akzeptanz sowie ihre Funktionsweisen und Folgewirkungen und fragt damit letztlich nach der Bedeutung von Ungleichheiten im historischen Wandel. Diese thematische Ausrichtung hat eine so außerordentlich große Resonanz gefunden, dass mehr als die Hälfte der eingereichten Sektionsvorschläge aus Raum- und Zeitgründen nicht berücksichtigt werden konnte, zumal es ein ausdrücklicher Wunsch gewesen ist, auch noch anderen aktuellen Themenfeldern eine angemessene Präsenz zu ermöglichen. Vorstand und Ausschuss des Verbandes hoffen, dass durch die nicht immer ganz leichte Auswahl gleichwohl ein breites und vielschichtiges Angebot an Sektionen zustande gekommen ist, das auf großes Interesse stoßen wird und auch den 47. Deutschen Historikertag erneut zu einem Ort eines lebendigen und intensiven Gedankenaustausches werden lässt. Die Wahl des Ortes hat mittlerweile schon einer gewissen Tradition folgend auch die Wahl Tschechiens als Partnerregion bestimmt. Ich bin dankbar, dass aus diesem Anlass Dr. Vladimír Špidla für den öffentlichen Abendvortrag in der Kreuzkirche gewonnen werden konnte und dass der»historikerverein der Tschechischen Republik«die Einladung zur Gestaltung einer»gastsektion«angenommen hat. Schon jetzt gilt mein Dank aber auch allen, die es durch ihre tatkräftige Mithilfe ermöglicht haben, dass sich die Geschichtswissenschaft in dieser Form präsentieren kann. Die Vorbereitung und Durchführung von Historikertagen stellt jedes Mal aufs Neue eine außerordentliche logistische Herausforderung dar. Ohne die nachdrückliche Unterstützung des Freistaates Sachsen und der Stadt Dresden wie vor allem auch der Universität und der zahlreichen Sponsoren und Spender wäre diese Herausforderung nicht zu meistern gewesen. Mit herzlichen Grüßen Ihr Prof. Dr. Peter Funke 6 Vorworte Geleitworte Grußworte Vorworte Geleitworte Grußworte 7

7 Geleitwort des Vorsitzenden des Verbandes der Geschichtslehrer Deutschlands Wieder einmal findet der Historikertag statt, diesmal in einer Stadt, die allein schon eine Reise wert ist. Wieder einmal bietet der Historikertag, diesmal in einem besonders breiten Spektrum, eine Fülle anregender Sektionen, die auch für den Lehrer und seine Unterrichtspraxis wichtige und nützliche Impulse geben können. Vor allem bietet der Historikertag aber wie kaum eine andere Veranstaltung dem im Beruf stehenden Historiker die unschätzbare Möglichkeit, in ein paar Tagen frei von dienstlichen Verpflichtungen in umfassender und intensiver Begegnung mit der Wissenschaft wieder einmal»aufzutanken«, die Profession des»brodgelehrten«für kurze Zeit hinter sich lassend entspannt zu den geistigen Wurzeln zurückzufinden und sich, ganz im Sinne von Nietzsches»fröhlicher Wissenschaft«, dem geistigen Genuss hinzugeben. Über den persönlichen Aspekt hinaus wird es aber auch immer wichtiger, in unserem Fach die Verbindung von Schule und Universität demonstrativ in aller Öffentlichkeit sichtbar zu machen und damit unser Fach- wie unser pädagogisches Verständnis deutlich zum Ausdruck zu bringen. Die neue Bundeszeitschrift, die der Geschichtslehrerverband auf dem Historikertag in einer ersten Nummer vorstellt, soll neben einer praxisbezogenen Didaktik diese Verbindung betonen. Sie wissen, welchen bildungspolitischen Tendenzen und finanzpolitischen Erwägungen wir damit begegnen wollen. Der Bestand des Faches Geschichte ist nicht in allen Ländern in wünschenswerter und sachlich erforderlicher Weise als gesichert anzusehen, die Reformen der Lehrerausbildung widmen dem fachlichen Aspekt häufig nicht die erforderliche Aufmerksamkeit. Fachliche Kompetenz ist nun einmal Voraussetzung wie Kern unseres Tuns! Sie sehen, Ihre Beteiligung am Historikertag ist also sowohl für unser Fach wie in gleicher Weise für unseren Berufsstand von großer Wichtigkeit. Verehrte Kolleginnen und Kollegen, ich lade Sie hiermit herzlich ein, sich auf dem Historikertag 2008 in Dresden der Community der Historiker anzuschließen. Nehmen Sie sich Zeit für geistige Erlebnisse, die Ihnen neue Anregungen und einen Motivationsschub für Ihren beruflichen Alltag geben werden. Ihr Dr. Peter Lautzas 8 Vorworte Geleitworte Grußworte Vorworte Geleitworte Grußworte 9

8 Grußwort des Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen Im Namen des Freistaates Sachsen heiße ich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 47. Historikertages in Dresden willkommen. Es ist uns eine besondere Freude und Auszeichnung, den größten geisteswissenschaftlichen Fachkongress Europas, auf dem mehr als Wissenschaftler, Lehrer und Studierende aus Deutschland und aller Welt erwartet werden, in der sächsischen Landeshauptstadt begrüßen zu dürfen. Auf dem Programm stehen hunderte von Vorträgen, die sich mit Themen von der Antike bis zur Gegenwart auseinandersetzen. Der Pluralität des Leitmottos»Ungleichheiten«wird also Genüge getan. Ungleiche politische, wirtschaftliche und soziale Verhältnisse sind Bestandteil menschlicher Gesellschaften und in allen Epochen zu finden. Die offene Kommunikation dieses Themas ist aber Markenzeichen der Moderne und beschäftigt aktuell sowohl den politischen Alltag als auch viele geisteswissenschaftliche Arbeiten. Das Leitmotto des 47. Historikertages bietet also nicht nur den Historikerinnen und Historikern, sondern auch vielen anderen Geisteswissenschaftlern gute Anschlussmöglichkeiten für Diskussionen und Beiträge auf dem Kongress. Dennoch bietet die Geschichtswissenschaft mit den ihr eigenen Methoden exklusive Ansätze und Einblicke in das Thema. Ein Gegenwartsverständnis kann nur durch die Auseinandersetzung mit der Geschichte erfolgen oder anders formuliert: Um die Probleme der Zeit zu verstehen, ist die Erforschung ihrer historischen Quellen unumgänglich. Die Auswahl Dresdens als Ausrichter des diesjährigen Historikertages ist nicht nur eine große Ehre für die Stadt und den Freistaat, sondern auf Grund der lebendigen Geschichte Sachsens und seiner Hauptstadt auch sehr passend. Die barocke Residenzstadt an der Elbe wird die Teilnehmer nicht nur zum Verweilen und Innehalten animieren, sondern auch zu historischen und gesellschaftlichen Diskussionen motivieren. Egal ob es der Theaterplatz ist, auf dem vor mehr als 150 Jahren die bürgerliche Revolution in Form von Barrikadenkämpfen für freiheitliche Rechte eintrat, oder die Frauenkirche, deren Wiederaufbau als Symbol für Freundschaft und Versöhnung wirbt Dresden ist voll von lebendiger Geschichte. Die sächsische Landeshauptstadt ist aber nicht nur ein Beispiel für die abwechslungsreiche Geschichte des Freistaates. Mit ihren elf Universitäten und Hochschulen ist sie auch Ausdruck der bewussten Pflege von Wissenschaft und Bildung. Hier im Freistaat wird die Ausbildung der sächsischen Bürgerinnen und Bürger mit oberster Priorität behandelt die kommende Hochschulreform ist dafür ein Beispiel. Aber auch die vielen Forschungseinrichtungen, wie die Fraunhofer-Institute oder die Niederlassungen der Max-Planck-Gesellschaft, sind Beispiele der dichten Wissenschaftsstruktur in Dresden und dem Freistaat. Als Schirmherr danke ich allen Verantwortlichen und Organisatoren an der Technischen Universität Dresden und den vielen freiwilligen Helfern. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wünsche ich interessante und erkenntnisreiche Tage sowie spannende und fordernde Diskussionen. Prof. Dr. Georg Milbradt 10 Vorworte Geleitworte Grußworte Vorworte Geleitworte Grußworte 11

9 Grußwort des Ersten Bürgermeisters der Stadt Dresden Sehr geehrte Damen und Herren, im Namen der Landeshauptstadt Dresden grüße ich Sie zum 47. Deutschen Historikertag recht herzlich und heiße alle Gäste in unserer Kunst- und Kulturstadt willkommen. Dresden, der Name hat Klang. Wer ihn hört, verbindet damit meist zuerst Gedanken an die Frauenkirche, den Zwinger oder die Semperoper, an das Grüne Gewölbe, die Alten Meister oder die Porzellansammlung. Wer einmal hier war, behält die bezaubernde Stadtlandschaft am Elbestrom mit ihrer schwungvollen Flussbiegung, den Raddampfern, Wiesen und Weinhängen im Herzen. Dresden ist aber auch ein Ort der Metamorphosen, erlebte Höhen und Abgründe. Die Bewohner leben mit beidem. In seinem Psychogramm über selbstsichere Städte schrieb Umberto Eco:»Die Dresdner gehen davon aus, dass man ihre Geschichte kennt, und zeigen dem Besucher stolz die wiederaufgebauten Paläste, die Türme, die Kirchen, die unglaubliche Gemäldegalerie.... Die Dresdner fragen einen gar nicht, ob einem die Stadt gefällt. Sie sagen es einem.«wie unauslöschlich dieses Stadtbild ist, sollte sich zwei Jahrhunderte nach dessen erster Entstehung zeigen. Am 13. Februar 1945 versank die berühmte Kunststadt in Schutt und Asche. Gleichwohl begannen die Dresdner Herders»Deutsches Florenz«vor Augen noch im selben Jahr mit dem Wiederaufbau. Es gelang ihnen, trotz Pragmatismus der Nachkriegszeit und politisch motivierter Engstirnigkeit, Teile des alten Dresdens zu retten und so die Seele der Stadt zu bewahren. Die Frauenkirche demonstriert diesen besonderen Charakter unserer Stadt. Durch das unermüdliche Engagement vieler Enthusiasten, die unverwüstliche Liebe der Dresdner zu ihrer Stadt und durch die großzügige Unterstützung aus aller Welt konnte es gelingen, dieses für Dresden so symbolträchtige Gotteshaus wieder zu errichten. Das erfüllt uns mit Stolz und Dankbarkeit. Doch die Dresdnerinnen und Dresdner können nicht nur voller Stolz auf ihre Geschichte blicken, sondern auch voller Optimismus in die Zukunft. Die Landeshauptstadt hat sich in den letzten Jahren zu einem der stärksten und dynamischsten Wirtschaftsstandorte in Deutschland entwickelt. Mit 6,8 Prozent Wirtschaftswachstum liegt die Stadt weit über dem deutschen Durchschnitt. Zugleich bauen wir auf eine Wissenschafts-Infrastruktur, zu der elf Hochschulen, fünf Leibniz-, drei Max-Planck- und elf Fraunhofer-Institute gehören. Durch den Verkauf städtischer Wohnungen im Jahr 2006 ist Dresden schuldenfrei. Und Dresdens Bevölkerung wächst, seit 2002 im Schnitt um jährlich rund Einwohner. Ich bin überzeugt, dass unser geschichtsträchtiges und dynamisches Dresden einen passenden und inspirierenden Rahmen für den 47. Deutschen Historikertag bieten wird. Für uns traditionsliebende Dresdner ist er eine besondere Ehre. Ich wünsche dem Historikertag spannende Vorträge, anregende Diskussionen und allen Teilnehmern einen angenehmen Aufenthalt. Ihr Dr. Lutz Vogel 12 Vorworte Geleitworte Grußworte Vorworte Geleitworte Grußworte 13

10 Grußwort des Rektors der Technischen Universität Dresden Meine sehr geehrten Damen und Herren, verehrte Gäste, es ist der Technischen Universität Dresden eine Ehre und große Freude, dass der 47. Deutsche Historikertag auf ihrem Campus im Hörsaalzentrum stattfinden wird. Hierzu heiße ich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer herzlich an der TU Dresden willkommen. Die mittlerweile 180 Jahre alte Tradition der TU Dresden nahm ihren Anfang mit der Gründung einer Technischen Bildungsanstalt. Diese avancierte 1890 zur Technischen Hochschule und wurde 1961 in Technische Universität umbenannt. Bereits im frühen 20. Jahrhundert bereicherte die kulturwissenschaftliche Grundlagenbildung den technik- und naturwissenschaftlichen Kern, wofür so bekannte Namen wie Paul Tillich und Victor Klemperer stehen, die hier als Hochschullehrer tätig waren. Nach der Wende fiel die Entscheidung, an der TU Dresden auch geistes- und sozialwissenschaftliche Fakultäten einzurichten, die in ihren Fächern konkurrenzfähige Studiengänge anbieten und Spitzenforschung betreiben sollten. Gut anderthalb Jahrzehnte nach diesem neuen Start können wir auf eine erfolgreiche Entwicklung unserer jungen Fächerbereiche zurückblicken, die sich in der Welt der Wissenschaft einen Namen gemacht haben und erkennbar zum positiven Image der TU Dresden beitragen. Ich möchte hier nur darauf hinweisen, dass es ihnen gelungen ist, den ersten geisteswissenschaftlichen Sonderforschungsbereich und das erste Internationale Graduiertenkolleg in den neuen Bundesländern einzuwerben. Dass nun die Historiker Deutschlands und aus aller Welt in großer Zahl nach Dresden kommen, um hier ihre periodische Tagung abzuhalten, ist für uns ein Zeichen der Anerkennung für unsere jungen Geistesund Sozialwissenschaften und insbesondere für unser Institut für Geschichte und bietet uns die Chance, deutlich zu machen, was wir an der TU Dresden in den letzten Jahren erreicht haben. Mit dem Rahmenthema»Ungleichheiten«haben Sie sich eine hochaktuelle Perspektive gewählt, die Sie auch in ihren weit in die Vergangenheit zurückreichenden Dimensionen bedenken und diskutieren werden. Ich bin mir sicher, dass die Erträge, die die Bilanzierungen und Diskussionen der historischen Themen und Fragen in den zahlreichen Fachsektionen erbringen werden, der weiteren Forschung wichtige Impulse geben werden. Es freut mich außerordentlich, dass der 47. Deutsche Historikertag eine Partnerschaft mit unserem Nachbarland Tschechien eingegangen ist. Damit werden die vielfältigen und intensiven Kontakte mit den wissenschaftlichen Einrichtungen der Tschechischen Republik unterstrichen, die der TU Dresden ein besonderes Anliegen sind. Ich wünsche Ihnen anregende und erkenntnisreiche Tage, und ich hoffe, dass Sie nicht nur in der Universität, sondern auch in der Landeshauptstadt Dresden angenehme Stunden verleben, auf dass Sie mit in jeder Hinsicht positiven Eindrücken nach Hause zurückkehren mögen. Ihr Prof. Hermann Kokenge 14 Vorworte Geleitworte Grußworte Vorworte Geleitworte Grußworte 15

11 Geschichte bei Pustet Biografien bedeutender Herrscherinnen und Herrscher von der Antike bis zum 20. Jahrhundert Länder- und Stadtgeschichten von Skandinavien bis Ost- und Südosteuropa Verlag Friedrich Pustet UNGLEICHHEITEN Wissenschaftliches Programm 17

12 Zeitschema Dienstag, 30. September 2008 bis 14:00 Uhr Anreise/Anmeldung 15:15 17:00 Uhr Mitgliederversammlungen VHD und VGD 20:00 Uhr Semperoper Eröffnungsveranstaltung anschließend Empfang Mittwoch, 01. Oktober Sektionen Donnerstag, 02. Oktober :15 15:00 Uhr Pause und Schülerprogramm Sektionen 0 Sektionen Pause und Schülerprogramm 13:15 14:00 Uhr Mitgliederversammlungen VHD und VGD 14:15 16:00 Uhr Podiumsdiskussion 16:30 18:30 Uhr Abendveranstaltung anschließend Empfang im Stadtmuseum 20:00 Uhr Kreuzkirche Freitag, 03. Oktober 2008 Sektionen 0 Pause 13:15 15:00 Uhr Sektionen Abschlussveranstaltung 18:15 Uhr HS Wissenschaftliches Programm Wissenschaftliches Programm 19

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14 Aus unserem Programm Frühjahr 2008 Aus unserem Programm Frühjahr 2008 Die Neuerfindung einer Stadt. Wie nutzen wir Geschichte, um Zukunft zu gestalten? Über Bundespräsidenten, Fernsehjournalisten und andere Historiker. Werte sind nicht einfach da. Sie werden gemacht, und sie wandeln sich aber wie? Dieses Buch gibt historische und gesellschaftspolitische Antworten. Per Brodersen Die Stadt im Westen Wie Königsberg Kaliningrad wurde Mit einem Vorwort von Haug von Kuenheim Ca. 368 Seiten mit ca. 30 Abb., gebunden ca. 39,90 D ISBN »Es ist ein Rausch über die Menschen gekommen, zu tauschen, zu handeln.«margrit Pernau Bürger mit Turban Muslime in Delhi im 19. Jahrhundert Bürgertum Neue Folge, Band XII, 404 Seiten, gebunden 49,90 D ISBN Gisela Mettele Weltbürgertum oder Gottesreich Die Herrnhuter Brüdergemeine als globale Gemeinschaft Bürgertum Neue Folge, Band Ca. 256 Seiten, gebunden ca. 34,90 D ISBN Dieter Langewiesche Zeitwende Geschichtsdenken heute Herausgegeben von U. Planert und N. Buschmann Seiten, kartoniert 19,90 D ISBN Fünf Jahrzehnte Besatzung ein unbekanntes Kapitel deutschsowjetischer Beziehungen Andreas Rödder / Wolfgang Elz (Hg.) Alte Werte Neue Werte Schlaglichter des Wertewandels Ca. 192 Seiten, kartoniert ca. 19,90 D ISBN Wie die Kirchen mit dem NS-Regime zusammenarbeiteten und nach 1945 mit dieser»amtshilfe«umgingen. Malte Zierenberg Stadt der Schieber Der Berliner Schwarzmarkt Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft Ca. 336 Seiten mit 8 Abb., 15 Schaubildern und 5 Karten, kartoniert ca. 36,90 D ISBN Wir laden Sie herzlich zu! unseren Veranstaltungen auf dem Historikertag ein! Achten Sie auf die Ankündigungen in den Tagesprogrammen! Beachten Sie unsere Ploetz-Anzeige auf der 4. Umschlagseite! Silke Satjukow Besatzer»Die Russen«in Deutschland Ca. 428 Seiten mit 6 Abb. und 10 Tab., gebunden ca. 29,90 D ISBN Manfred Gailus (Hg.) Kirchliche Amtshilfe Die Kirche und die Judenverfolgung im»dritten Reich«2008. Ca. 192 Seiten mit 15 Abb., kartoniert ca. 19,90 D ISBN Vandenhoeck & Ruprecht Geschichte Göttingen Vandenhoeck & Ruprecht Geschichte Göttingen

15 Historisch-politische Analysen Herausgegeben von Wolfgang Schmale Herausgegeben von Anna Aurast, Simon Elling, Bele Freudenberg, Anja Lutz und Steffen Patzold Selbstzeugnisse des Mittelalters und der beginnenden Neuzeit 4 Verlag Andreas Sohn (Hg.) Memoria: Kultur Stadt Museum Mémoire : Culture Ville Musée Verlag Dr. Dieter Winkler Herausforderungen Andreas Sohn (Hg.) Memoria: Kultur Stadt Museum / Mémoire : Culture Ville Musée Mit Beiträgen von Bernard Ardura, Julian Führer, G. Ulrich Großmann, Hans-Martin Hinz, Helmut Konrad, Pierre-Yves Le Pogam, Herbert Messner, Hermann Schäfer, Ulrich Schlie, Joachim Schneider, Andreas Sohn, Hans-Ulrich Thamer, Jacques Verger, Hermann Weber, Jean-Pierre Willesme, Wolfgang Wüst Herausforderungen Band 18 (ISSN ) S., 23 x 15 cm, 19 graph. Abb. Kartonierte Ausgabe: ISBN , 45,75 Ausgabe in Bibliotheksleinen: ISBN , 63,75 Textauszüge im Internet: Verlag Dr. Dieter Winkler Ungleichheiten Christiane Bimberg Reise nach Moskowien Russlandbilder aus dem Kalten Krieg S., 24 x 17 cm, 2 geograph. Kart. Kartonierte Ausgabe: ISBN , 19,90 Ausgabe in Bibliotheksleinen: ISBN , 37,90 Textauszüge im Internet:http://www.winklerverlag.com/verlag/v0668x/index.html Hans-Werner Goetz Vorstellungsgeschichte Gesammelte Schriften zu Wahrnehmungen, Deutungen und Vorstellungen im Mittelalter In Vorbereitung Verlag Dr. Dieter Winkler Hans-Werner Goetz Vorstellungsgeschichte Gesammelte Schriften zu Wahrnehmungen, Deutungen und Vorstellungen im Mittelalter Herausgegeben von Anna Aurast, Simon Elling, Bele Freudenberg, Anja Lutz und Steffen Patzold S., 17 x 24 cm Fest gebundene Ausgabe: ISBN , 58,50 Textauszüge im Internet:http://www.winklerverlag.com/verlag/v0876x/index.html Sabine Schmolinsky Sich schreiben in der Welt des Mittelalters Begriffe und Konturen einer mediävistischen Selbstzeugnisforschung Selbstzeugnisse des Mittelalters und der beginnenden Neuzeit Band 4 (ISSN ) S., 17 x 24 cm Fest gebundene Ausgabe: ISBN Sich schreiben in der Welt des Mittelalters Begriffe und Konturen einer mediävistischen Selbstzeugnisforschung Sabine Schmolinsky Verlag Dr. Dieter Winkler Postfach/P.O.Box/Boîte Postale D Bochum/Allemagne/Germany Tel.: ++49/(0)234/ ; Fax: ++49/(0)234/ epost/ /courriel: Internet: Dr Dieter Winkler UNGLEICHHEITEN Dienstag, 30. September

16 Tagesübersicht Dienstag, 30. September :15 Uhr HS 02 Mitgliederversammlung Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands 15:15 Uhr HS 04 Mitgliederversammlung Verband der Geschichtslehrer Deutschlands 20:00 Uhr Semperoper Eröffnungsveranstaltung Eröffnung: Prof. Dr. Peter Funke Vorsitzender des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands Eröffnungsansprache von Bundespräsident Horst Köhler Begrüßung: Dr. Peter Lautzas Vorsitzender des Verbandes der Geschichtslehrer Deutschlands Grußwort Ministerpräsident des Freistaates Sachsen Schirmherr des 47. Deutschen Historikertages Musikalische Umrahmung durch die Dresdner Kapellsolisten unter Leitung von Helmut Branny Im Anschluss findet auf Einladung des Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen im Foyer der Semperoper ein Empfang statt. 26 Tagesübersicht 30. September 2008

17 Zeitgeschichte & Geschichte bei D&H Barbara Koehn Der deutsche Widerstand gegen Hitler. Eine WuÈrdigung S. h i A 28,± Gustav Stresemann Reden und Schriften Politik ±Geschichte ±Literatur, 1876 ±1926 (2. Auflage) Vorwort, biograf. Begleitwort von Rochus Frhr. v. Rheinbaben (Hrsg.), Vorwort von Hartmuth Becker ca. 480 S. h i Geb. ca. A 68,± Tibor Frank Discussing Hitler. Advisers of U.S. Diplomacy in Central Europe, 1934 ±1941 (Arbeitstitel) ca. 500 S. h i ca. A 48,± Niels Beckenbach Fremde BruÈ der. Der schwierige Weg zur deutschen Einheit ca. 300 S. h i ca. A 34,± Klaus Oschema (Hrsg.) Freundschaft oder ¹amitieª? Ein politisch-soziales Konzept der Vormoderne im zwischensprachlichen Vergleich (15.±17. Jahrhundert) S. h i A 44,± Hilmar Sack Der Krieg in den KoÈpfen ±Die Erinnerung an den DreiûigjaÈhrigen Krieg in der deutschen Krisenerfahrung zwischen Julirevolution und deutschem Krieg (1830 ±1866) ca. 278 S. h i ca. A 58,± Dietmar Grypa Der Diplomatische Dienst des KoÈnigreichs Preuûen (1815 ± 1866). Institutioneller Aufbau und soziale Zusammensetzung ca. 596 S. h i ca. A 98,± Bernd Eberstein Preuûen und China. Eine Geschichte schwieriger Beziehungen Abb.; 281 S. h i Geb. A 28,± Ihre WuÈnsche sind uns wichtig: Duncker & Humblot-Zeitschriften + jetzt auch online Sehr geehrte Damen und Herren, waren auch Sie schon in dieser oder jener Situation? Sie moèchten einer Kollegin oder einem Kollegen einen interessanten Beitrag in der letzten Ausgabe der FBPG zeigen, haben aber Ihr Heft ausgeliehen? Sie sind nicht Abonnent, brauchen aber dringlich einen speziellen Beitrag aus dem STAAT? Ihr Koffer ist schon so schwer, aber Sie moèchten auf Reisen die neueste Ausgabe Ihres ZHF-Abos lesen? Unsere Periodika gibt es jetzt im Kombipaket: online & gedruckt. Lesen und arbeiten Sie mit Ihrer Zeitschrift jetzt an jedem Laptop oder im Internet-CafeÂ. Profitieren Sie von den neuen MoÈglichkeiten des Recherchierens & Archivierens. Neu: Download einzelner Artikel! Wir wuènschen Ihnen eine anregende LektuÈre! FORSCHUNGEN ZUR BRANDENBURGISCHEN UND PREUSSISCHEN GESCHICHTE NEUE FOLGE BegruÈndet von JohannesKunisch Herausgegeben im Auftrag der Preuûischen Historischen Kommission und des Geheimen Staatsarchivs Preuûischer Kulturbesitz von Wolfgang Neugebauer und Frank-Lothar Kroll 17. Band 2007 Heft 1 Franz Josef Burghardt, Brandenburg und die niederrheinischen StaÈnde 1615 ± 1620 Michael Rohrschneider, Friedrich der Groûe als Historiograph des Hauses Brandenburg. Herrscherideal, Selbststilisierung und Rechtfertigungstendenzen in den MeÂmoires pour servir aá l'histoire de la maison de Brandebourg Joachim Lilla, ¹UnloÈsbare Anomalie innerhalb der Organisation des Staates Preuûen?ª Die Vertretung der preuûischen Provinzen im Reichsrat 1921 bis 1934 (Zweiter Teil) asdfghjk Duncker & Humblot Berlin DER STAAT ZEITSCHRIFT FUÈ R STAATSLEHRE UND VERFASSUNGSGESCHICHTE, DEUTSCHES UND EUROPAÈISCHES OÈ FFENTLICHES RECHT Herausgegeben von Ernst-Wolfgang BoÈckenfoÈrde, Armin von Bogdandy, Winfried Brugger, Rolf Grawert, Johannes Kunisch, Christoph MoÈllers, Fritz OssenbuÈhl, Walter Pauly, Helmut Quaritsch, Barbara Stollberg-Rilinger, Andreas Voûkuhle,Rainer Wahl 46. Band 2007 Heft 3 asdfghjk DUNCKER & HUMBLOT / BERLIN ZEITSCHRIFT FUR FUÈR HISTORISCHE FORSCHUNG Herausgegeben von Johannes Kunisch, Klaus Luig, Peter Moraw, Heinz Schilling, Bernd SchneidmuÈller, Barbara Stollberg-Rilinger 34. Band 2007 Heft 4 asdfghjk Duncker & Humblot Berlin Stefan Hohberger Vergleich der politischen Theorie und der politischen Systeme des Althusius mit der EU S. h i A 86,± Attraktive Abopreise fuèr Studenten und die ZHF fuèr Mitglieder des Historikerverbandes zum Studentenpreis.

18 UNGLEICHHEITEN Mittwoch, 01. Oktober

19 Frank Bajohr, Hamburg Michael Wildt, Hamburg HS 01 ZG, SozG Hans Günter Hockerts, München Wilfried Rudloff, Kassel Winfried Süß, Potsdam HS 02 ZG, SozG Tagesübersicht Mittwoch, 01. Oktober 2008 Sektionen am Vormittag Ungleichheiten in der nationalsozialistischen»volksgemeinschaft«soziale Ungleichheit im Sozialstaat. Großbritannien und die Bundesrepublik im Vergleich Asymmetrien in Vergangenheit und Gegenwart. Deutsche und Tschechen als ungleiche Nachbarn? Brauchen wir eine neue deutsche Meistererzählung? Perspektiven aus der Frühen Neuzeit Das Leben der Hauptstädter. Spätantike Städte als Herrscherresidenzen Martina Schattkowsky, Dresden Petr Lozoviuk, Dresden, Liberec Raum 101 EÜS, FNZ, NNG, SozG, LRG Johannes Burkhardt, Augsburg Raum 103 EÜS, FNZ, NNG, ZG, KulG Rene Pfeilschifter, Dresden Claudia Tiersch, Dresden, München Raum 105 AG, SozG, KulG, StG Hans Henning Hahn, Oldenburg, Berlin HS 03 EÜS, NNG, ZG, KulG Hartmut Berghoff, Washington, Göttingen 9:15-13:00 Uhr HS 04 NNG, ZG, WG, UG Kollektives Gedächtnis und Beziehungsgeschichte. Binationale Erinnerungsorte im deutsch-polnischen Verhältnis»Nature Incorporated«. Business History and Environmental Change Ungleichheiten oder Gleichheiten? Transkulturelle Vergleiche zwischen Ost und West Dis/ability in History Behinderung in der Geschichte: Soziale Ungleichheit revisited Jenny Rahel Oesterle, Bochum Wolfram Drews, Köln, Bonn Raum 201 MA, SozG, KulG Anne Waldschmidt, Köln Elsbeth Bösl, München Anne Klein, Köln Raum 204 EÜS, FNZ, NNG, ZG, MedG, SozG, KulG 32 Tagesübersicht 01. Oktober 2008 Tagesübersicht 01. Oktober

20 Roland Wolf, Tübingen HS 401 GD Kompetenzorientierung im Geschichtsunterricht Ungleiche Wirtschaftsinteressen: Besatzungsregime und Kollaboration in Frankreich Marcel Boldorf, Bochum HS 04 ZG, WG Barbara Stollberg-Rilinger, Münster Marian Füssel, Gießen Thomas Weller, Münster HS 403 FNZ, SozG, GMT, GG 13:15 14:00 Uhr HS 03 Joachim Eibach, Bern Rebekka Habermas, Göttingen HS 01 EÜS, MA, FNZ, NNG, SozG Manfred Hettling, Halle-Wittenberg HS 02 EÜS, AG, NNG, GMT Clemens Vollnhals, Dresden HS 03 ZG, PolG, SozG Soziologische Ungleichheitstheorien und die ständische Gesellschaft der Frühen Neuzeit Mittagspause Vortrag für Schüler: Grundherrschaft und bäuerliche Lebensbedingungen im Mittelalter Sektionen am Nachmittag Ungleichheiten vor Gericht: Epochenübergreifende Perspektiven Gibt es eine Einheit der Geschichte? Epochale Vielfalt und disziplinäre Gemeinsamkeit Ungleichheiten im ostdeutschen Transitionsprozess 1989/90 Institutionelle Stabilisierung von Ungleichheit. Historische Fallstudien von der Antike bis zur Neuzeit Ungleichheit, Prosperität und Glück. Wirtschaftshistorische Perspektiven Geschichtsvermittlung durch Landes- und Regionalgeschichte Ein deutsch-tschechischer Vergleich Versehrt durch Arbeit, Krieg und Strafe. Ursachen und Folgen körperlicher Beeinträchtigung im Mittelalter Der Schutz»bedrohter Völker«Humanitäre Hilfe, Expertentum und die Konstruktion von Ungleichheit in der Moderne Raumkulturelle Disparitäten in europäischen Stadtregionen des 20. Jahrhunderts Gert Melville, Dresden Raum 101 EÜS, AG, MA, FNZ, ZG, SozG, KulG Jan-Otmar Hesse, Frankfurt a. M., Göttingen Mark Spoerer, Berlin Raum 103 NNG, ZG, WG Manfred Treml, München Rolf Brütting, Dortmund Raum 105 LRG, GD Cordula Nolte, Bremen Raum 201 MA, SozG, MedG Hubertus Büschel, Potsdam Raum 204 NNG, ZG, AEG Christoph Bernhardt, Berlin Julia Obertreis, Freiburg HS 401 NNG, ZG, StG 34 Tagesübersicht 01. Oktober 2008 Tagesübersicht 01. Oktober

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