Kundeninformation und Allgemeine Versicherungsbedingungen. Helvetia Fondsanlage mit Versicherungsschutz

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1 Kundeninformation und Allgemeine Versicherungsbedingungen Helvetia Fondsanlage mit Versicherungsschutz Freie Vorsorge (Säule 3b) Gebundene Vorsorge (Säule 3a) Ausgabe Juli 2011 Ganz einfach. Fragen Sie uns. T (24 h),

2 Vorwort Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde Wir freuen uns, dass Sie sich für die Helvetia Fondsanlage mit Versicherungsschutz entschieden haben. Es ist uns wichtig, dass Sie vollumfänglich von den Eigenschaften Ihrer neuen Vorsorgelösung profitieren können. Die AVB sind als Nachschlagewerk konzipiert und enthalten nebst einer Inhaltsübersicht auch ein Stichwortverzeichnis. Die AVB gelten für die gebundene (Säule 3a) und die freie Vorsorge (Säule 3b). Die Kapitel, die nur für eine der beiden Säulen gelten, sind entsprechend gekennzeichnet. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Freundliche Grüsse Helvetia Versicherungen Inhaltsübersicht A Kundeninformation 3 B Allgemeine Versicherungsbedingungen 6 1 Begriffe 6 2 Versicherungsabschluss 6 3 Fondsgebundene Versicherung, finanziert mit Einmaleinlage, Freie Vorsorge (Säule 3b) 7 4 Fondsgebundene Versicherung, finanziert mit Jahresprämie, Freie Vorsorge (Säule 3b) 9 5 Fondsgebundene Versicherung, finanziert mit Jahresprämie, Gebundene Vorsorge (Säule 3a) 12 6 Prämienbefreiung bei Erwerbsunfähigkeit 16 7 Weitere Informationen zu den Anlagefonds 19 8 Überschussbeteiligung 19 9 Prämien und Finanzierung Auszahlung unserer Versicherungsleistungen Vertragliche Beziehungen Regelung im Militärdienst und im Krieg 21 Stichwortverzeichnis 22 Helvetia Fondsanlage mit Versicherungsschutz,

3 A Kundeninformation 1 Allgemeines In der vorliegenden Kundeninformation finden Sie Angaben über Ihren Versicherer sowie eine Übersicht über die wesentlichen Inhalte des Versicherungsvertrages (Art. 3 des Bundesgesetzes über den Versicherungsvertrag, VVG). Detaillierte Informationen finden Sie im Anschluss in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB). 2 Wer ist Ihr Versicherer? Ihr Versicherer und Vertragspartner ist die Helvetia Schweizerische Lebensversicherungsgesellschaft AG St. Alban-Anlage Basel. Die Helvetia ist eine Aktiengesellschaft, hat ihren Sitz in Basel und gehört zur Helvetia Gruppe. 3 Was ist die Helvetia Fondsanlage mit Versicherungsschutz? Die Helvetia Fondsanlage mit Versicherungsschutz ist eine fondsgebundene Versicherung, welche Versicherungsschutz und Beteiligung an Anlagefonds verbindet. Die zur Verfügung stehenden Anlagefonds sind in einer separaten Broschüre beschrieben. Die fondsgebundene Versicherung beteiligt Sie an der Wertentwicklung der von Ihnen ausgewählten Fonds. Bei Kurssteigerungen profitieren Sie von einem Wertzuwachs. Bei einem Kursrückgang tragen Sie andererseits das Wertminderungsrisiko. Eine bestimmte Versicherungsleistung im Erlebensfall wird durch die Helvetia nicht garantiert. Allfällige Garantien der ausgewählten Anlagefonds gelten hingegen in vollem Umfang. Im Todesfall garantieren wir das in der Police angegebene Kapital im Todesfall. 4 Welches sind die Grundlagen Ihres Vertrages? Grundlagen Ihres Versicherungsvertrages bilden Ihr Antrag, der ärztliche Befund (sofern von uns verlangt), die nachstehenden AVB, allfällige Besondere Versicherungsbedingungen (BVB) und Ihre Police. Im Übrigen finden das Versicherungsvertragsgesetz (VVG) und die Verordnung über die steuerliche Abzugsberechtigung für Beiträge an anerkannte Vorsorgeformen (BVV3) Anwendung. 5 Welche Risiken können Sie versichern? Mit einer fondsgebundenen Versicherung versichern Sie die Risiken Erleben und Tod. Zusätzlich können Sie versichern, dass Sie bei Erwerbsunfähigkeit von Ihrer Prämienzahlungspflicht befreit werden. Bei der fondsgebundenen Sparversicherung ist die Befreiung von der Prämienzahlungspflicht bei Erwerbsunfähigkeit obligatorisch mitversichert. Bei der fondsgebundenen Sparversicherung für Kinder ist die Befreiung von der Prämienzahlungspflicht bei Erwerbsunfähigkeit oder Tod des mitversicherten Erwachsenen obligatorisch mitversichert. Die Helvetia unterscheidet bei den fondsgebundenen Versicherungen, welche mit Jahresprämien finanziert werden, ausser bei der fondsgebundenen Sparversicherung für Kinder, zwischen Raucher- und Nichtrauchertarif. Die Prämien für die Versicherung von Rauchern sind gegenüber denjenigen von Nichtrauchern erhöht. Bei (Wieder-)Aufnahme des Rauchens besteht eine Meldepflicht und bei Aufgabe ein Melderecht. 6 Wann beginnt und endet Ihre Versicherung? Nach Annahme Ihres Versicherungsantrages beginnt der Versicherungsschutz an dem Tag, der in Ihrer Police als Versicherungsbeginn bezeichnet ist. Ihr Versicherungsschutz endet mit dem in Ihrer Police festgelegten Vertragsablauf. 7 Wann wird Ihre Versicherung vorzeitig beendet? Ihre Versicherung wird beim Ableben der versicherten Person und bei Kündigung vor Vertragsablauf beendet. Sie können die Versicherung kündigen, wenn Sie die Prämie für mindestens ein Jahr bezahlt haben. Die Kündigungsmöglichkeit für die gebundene Vorsorge (Säule 3a) ist rechtlich eingeschränkt. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Ziff. 13 und Wie ist der Umfang des Versicherungsschutzes? Ihr Versicherungsschutz besteht grundsätzlich auf der ganzen Welt. Verlegt die versicherte Person ihren Wohnsitz in ein Land ausserhalb der Schweiz, können wir Leistungen bei Erwerbsunfähigkeit ausschliessen. Wir verzichten auf das uns zustehende Recht einer Kürzung der Leistungen bei Grobfahrlässigkeit. Helvetia Fondsanlage mit Versicherungsschutz,

4 9 Wann ist der Versicherungsschutz eingeschränkt? Namentlich in folgenden Fällen ist der Versicherungsschutz eingeschränkt: n wenn wir dies schriftlich mit Ihnen vereinbart haben n wenn bei Abschluss des Vertrages eine erhebliche Gefahrstatsache, die Sie resp. die versicherte Person kannten oder kennen mussten und nach der im Antrag gefragt wird, verschwiegen oder unrichtig mitgeteilt wurde. Trifft dies zu, kündigen wir den Versicherungsvertrag. n wenn bei Raucher- und Nichtrauchertarifen die (Wieder-) Aufnahme des Rauchens nicht gemeldet oder die Aufgabe des Rauchens zu Unrecht deklariert wird n wenn Sie oder der Anspruchsberechtigte den Todesfall der versicherten Person absichtlich herbeigeführt haben n bei Selbsttötung der versicherten Person in den ersten drei Versicherungsjahren n wenn Sie, die versicherte Person oder der Anspruchsberechtigte die Erwerbsunfähigkeit der versicherten Person absichtlich herbeigeführt haben n wenn Sie oder der Anspruchsberechtigte Tatsachen, welche unsere Leistungspflicht ausschliessen oder mindern würden, absichtlich unrichtig mitteilen oder verschweigen oder den in den AVB aufgeführten Obliegenheiten bei der Anmeldung eines Versicherungsfalles nicht nachkommen n wenn wir nach einem Wohnsitzwechsel der versicherten Person in ein Land ausserhalb der Schweiz Versicherungsleistungen ausgeschlossen haben (z.b. Prämienbefreiung bei Erwerbsunfähigkeit) n bei Krieg und Unruhen 10 Welches sind unsere Leistungen? n Im Erlebensfall zahlen wir den Wert Ihres Fondsguthabens aus. n Im Todesfall zahlen wir mindestens die vereinbarte Todesfallleistung aus. n Ist die Prämienbefreiung bei Erwerbsunfähigkeit mitversichert, so sind Sie bei Eintritt des versicherten Ereignisses nach Ablauf der vereinbarten Wartefrist von der Prämienzahlung befreit. Die Höhe der Prämienbefreiung hängt vom Grad der Erwerbsunfähigkeit ab. n Ist die Prämienbefreiung bei Tod mitversichert, sind ab Eintritt des versicherten Ereignisses keine Prämien mehr zu bezahlen. 11 Was müssen Sie über Ihre Prämienzahlungspflicht wissen? Je nach Ausgestaltung Ihres Produktes erbringen Sie eine Einmaleinlage oder entrichten Ihre Prämien periodisch. Angaben über die Prämienhöhe finden Sie in Ihrem Antrag bzw. Ihrer Police. Bei unterjähriger Zahlungsart kommt ein Zuschlag hinzu. Eine Einmaleinlage muss spätestens bei Versicherungsbeginn unserem Konto gutgeschrieben sein (Valutadatum). Unterliegt der Vertrag der Stempelsteuer, so ist diese zusammen mit der Prämie direkt an uns zu entrichten. Ob eine Stempelsteuer geschuldet ist, können Sie Ihrem Antrag entnehmen. In der gebundenen Vorsorge (Säule 3a) ist die Prämie nach oben durch die vom Bundesrat festgesetzten Grenzbeträge limitiert. Wann Ihre Prämien zur Zahlung fällig werden, können Sie Ihrem Antrag bzw. Ihrer Police entnehmen. Können Sie Ihre Prämie trotz Mahnung nicht fristgerecht bezahlen, wird Ihre Versicherung in eine prämienfreie Versicherung mit entsprechend reduzierter Leistung umgewandelt, sofern sie einen Umwandlungswert aufweist, vgl. Ziff. 14. Andernfalls erlischt sie. 12 Welche weiteren Pflichten haben Sie? n Anzeigepflicht, d.h. die Pflicht, die Antragsfragen richtig und vollständig zu beantworten n die Pflicht zur unverzüglichen Anzeige des Eintritts des versicherten Ereignisses n Mitwirkungspflicht bei der Abklärung Ihres Leistungsanspruches (z.b. durch Einreichen von Belegen, durch ärztliche Untersuchungen und durch Meldung jeglicher Änderung Ihres Zustands bei Erwerbsunfähigkeit) n Schadenminderungspflicht im Leistungsfall (z.b. Befolgen der ärztlichen Anweisungen und Empfehlungen; Wahrnehmung zumutbarer beruflicher Massnahmen). n die Pflicht, eine Adressänderung mitzuteilen n Treten gegenüber den Erklärungen im Antrag Änderungen ein, bevor die Versicherung definitiv zustande gekommen ist, sind uns diese sofort nachzumelden. 13 Rückkauf Wenn Sie die Prämien mindestens für die in den AVB definierte Minimaldauer bezahlt haben, können Sie den Rückkauf Ihrer Versicherung verlangen. Der Rückkauf ist in der gebundenen Vorsorge (Säule 3a) eingeschränkt. Die Rückkaufswerte Ihrer Versicherung sind in Ihrem Antrag dokumentiert. 14 Umwandlung Wenn Sie die Prämien mindestens für die in den AVB definierte Minimaldauer bezahlt haben, können Sie Ihre Versicherung in eine prämienfreie, fondsgebundene Versicherung umwandeln lassen. Sie bleiben dann mit reduzierter Deckung versichert. Helvetia Fondsanlage mit Versicherungsschutz,

5 15 Überschussermittlung 15.1 Entstehung von Überschüssen Ist der Risikoverlauf besser und sind die effektiven Kosten tiefer als angenommen, entstehen Überschüsse Modalitäten der Überschussbeteiligung, Berechnungs- und Verteilungsgrundsätze Die Überschüsse werden am Ende des Geschäftsjahres dem Überschussfonds zugewiesen. Der Überschussfonds dient dem Ausgleich der Überschussbeteiligung an unsere Kunden, so dass wir jährliche Schwankungen bis zu einem bestimmten Punkt auffangen, um unseren Kunden eine möglichst kontinuierliche Überschussbeteiligung gewähren zu können. Wir setzen jährlich den Anteil fest, den wir dem Überschussfonds entnehmen und unseren Kunden zuteilen. Dies kann je nach Stand des Überschussfonds mehr oder weniger sein, als wir im gleichen Geschäftsjahr erwirtschaftet haben. Die individuelle Höhe der Überschusszuweisung für den einzelnen Vertrag hängt von den versicherten Leistungen und den dabei verwendeten Berechnungsgrundlagen ab Anspruch, Beginn und Ende der Überschussbeteiligung Die Überschussbeteiligung beginnt zu Beginn des ersten Versicherungsjahres. Der Anspruch auf Überschussbeteiligung besteht bis Vertragsende Verwendung der jährlich zugeteilten Überschussbeteiligung Bei fondsgebundenen Versicherungen mit Jahresprämien werden die Überschussanteile zusammen mit den Sparprämien in Fonds investiert. Dadurch erhöht sich der Sparteil der Versicherung. Bei fondsgebundenen Versicherungen mit Einmaleinlage und bei prämienfreien Versicherungen werden die Überschussanteile mit den Risikoprämien verrechnet. Dadurch müssen für die Deckung der Risikokosten weniger Fondsanteile aus Ihrem Fondsguthaben verkauft werden. 16 Wie werden Ihre Daten bearbeitet? 16.1 Allgemeines Wir bearbeiten Ihre Daten unter Beachtung des schweizerischen Datenschutzgesetzes (DSG). Danach ist die Datenbearbeitung insbesondere dann zulässig, wenn das DSG oder eine andere Rechtsvorschrift diese erlaubt oder wenn Sie darin eingewilligt haben. Mit Unterzeichnung des Versicherungsantrages ermächtigen Sie uns somit auch zur Datenbearbeitung im Rahmen der im Antrag befindlichen Einwilligungsklauseln Datenbearbeitung Datenbearbeitung bedeutet jeder Umgang mit Personendaten. Ihre Daten werden unter Beachtung der einschlägigen Gesetze elektronisch oder physisch geführt und archiviert. Sie sind gegen unberechtigte Einsichtnahme sowie Veränderungen geschützt. Wir bearbeiten Ihre Daten soweit erforderlich für die Vertragsabschlüsse und die Vertrags- und Leistungsabwicklung sowie im Zusammenhang mit Produktoptimierungen und für interne Marketingzwecke. Ihre Daten umfassen die uns von Ihnen direkt oder via Vermittler mitgeteilten Daten sowie allenfalls öffentlich zugängliche Daten. So werden beispielsweise Ihre Angaben aus bestehenden Verträgen, Versicherungsantrag und Leistungsantrag bearbeitet (z.b. für Risikoprüfung, Prämienberechnung, Vertragsverwaltung, Prämieninkasso oder Leistungsbearbeitung) Datenaustausch Falls erforderlich werden Daten an involvierte Dritte, insbesondere an Vor-, Mit- und Rückversicherer im In- und Ausland, weitergeleitet. Ein solcher Datenaustausch kann auch innerhalb der Unternehmensgruppe und mit Kooperationspartnern stattfinden. Haben Sie beispielsweise eine Lebensversicherung beantragt, nehmen wir je nach Fall Rücksprache mit einem Arzt, Therapeuten, Spital oder anderen beteiligten Versicherern. Im Leistungsfall können Ihre Daten auch an andere Leistungsträger (z.b. IV, SUVA) oder an Gutachter (z.b. Ärzte) zur Stellungnahme weitergegeben werden Auskunfts- und Berichtigungsrecht Sie und die versicherte Person haben Recht auf Auskunft sowie unter bestimmten Voraussetzungen Recht auf Berichtigung, Sperrung oder Löschung Ihrer gespeicherten oder im Dossier abgelegten Daten. Helvetia Fondsanlage mit Versicherungsschutz,

6 B Allgemeine Versicherungsbedingungen 1 Begriffe Vorsorgenehmer bzw. Versicherungsnehmer sind Sie, sobald Sie eine Versicherung beantragen und mit uns abschliessen. Versicherte Person ist die Person, deren Leben versichert ist. Begünstigter ist die von Ihnen bezeichnete Person, die die Versicherungsleistung erhalten soll. Anspruchsberechtigter ist jede Person, die Anspruch auf die Versicherungsleistung hat. Police ist die Urkunde, in welcher der Umfang des Versicherungsschutzes festgehalten ist. Versicherungsjahr ist der Zeitraum eines Jahres, ausgehend vom Versicherungsbeginn. Versicherungsmonat ist ein Zwölftel des Versicherungsjahres. 2 Versicherungsabschluss 2.1 Wer ist Versicherer? Versicherer ist die Helvetia Schweizerische Lebensversicherungsgesellschaft AG, Basel. 2.2 Wann ist die Versicherung abgeschlossen? Nach Eingang Ihres Antrages informieren wir Sie so bald wie möglich, ob wir Ihren Antrag annehmen. Mit unserer Annahme ist der Versicherungsvertrag abgeschlossen. Voraussetzung ist, dass bei Finanzierung mit Einmaleinlage diese spätestens bei Versicherungsbeginn (Valutadatum) gemäss Ihrem Antrag unserem Konto gutgeschrieben ist. Zum Nachweis erhalten Sie Ihre Police. Ihre Versicherung beginnt an dem in der Police angegebenen Datum. 2.3 Wie können Sie Ihren Versicherungsantrag widerrufen? Ein Antrag auf Abschluss einer Versicherung, welche mit Jahresprämien finanziert wird, kann widerrufen werden. Der Widerruf Ihres Antrages ist wirksam, wenn er schriftlich innert 14 Tagen seit Unterzeichnung des Antrages bei unserem Hauptsitz in Basel eingegangen ist. Mit der Absendung Ihres Widerrufs erlischt der Versicherungsschutz. Helvetia Fondsanlage mit Versicherungsschutz,

7 3 Fondsgebundene Versicherung, finanziert mit Einmaleinlage, Freie Vorsorge (Säule 3b) 3.1 Sparprämie Die Sparprämie wird per Versicherungsbeginn in die von Ihnen gewählten Anlagefonds investiert. Sie entspricht der bezahlten Einmaleinlage (nach Abzug einer allfälligen Stempelprämie) abzüglich der Anteile für die Leistungen im Todesfall und für die Kosten im ersten Versicherungsjahr. 3.2 Fondsauswahl Sie bestimmen die Anzahl Fonds und legen fest, wie die Sparprämie auf die gewählten Fonds aufgeteilt werden soll. Die Aufteilung erfolgt in ganzen Prozenten, wobei der Anteil pro Fonds mindestens 10% betragen muss. 3.3 Anlage der Sparprämie 3.4 Aufwände in den Folgejahren Die Anlage der Sparprämie erfolgt zum Ausgabepreis der Fondsanteile. Dieser enthält eine allfällige Ausgabekommission. Die Anzahl Fondsanteile ist gleich der Sparprämie, geteilt durch den Ausgabepreis. Bruchteile werden auf drei Dezimalstellen nach dem Komma gerundet. Bei Fonds, welche nicht auf CHF lauten, wird der Ausgabepreis in CHF umgerechnet. Die Prämienanteile für die Leistungen im Todesfall und die Kosten werden ab dem zweiten Versicherungsjahr durch den Verkauf von Fondsanteilen finanziert. Wir berechnen diese Anteile jährlich neu aufgrund der zu Beginn des Versicherungsjahres versicherten Leistungen und gültigen Prämientarife. Der Verkauf der Fondsanteile erfolgt zum Rücknahmepreis der Fonds. Wie viele Anteile pro Fonds verkauft werden, wird abhängig vom Wert des Fondsguthabens der einzelnen Fonds im Vergleich zum gesamten Wert des Fondsguthabens berechnet. Bei anhaltenden massiven Kursrückgängen könnte es passieren, dass die Aufwände für Risiko und Kosten nicht mehr vollständig durch das vorhandene Fondsguthaben finanziert werden können. Sollte dieser Fall eintreten, erlischt Ihre Versicherung, und wir erstatten Ihnen den Rückkaufswert gemäss Art zurück. 3.5 Fondsguthaben Der Wert der Fondsanteile entspricht dem Rücknahmepreis am Bewertungstag, multipliziert mit der jeweiligen Anzahl Fondsanteile. Der Rücknahmepreis enthält eine allfällige Verkaufsgebühr. Bei Fonds, welche nicht auf CHF lauten, wird der Ausgabepreis in CHF umgerechnet. Als Bewertungstag gelten: n das Datum des Erlebensfalles n der dritte Arbeitstag nach Eingang der schriftlichen Todesfallmeldung n der dritte Arbeitstag nach Eingang des Rückkaufsbegehrens, es sei denn, das Begehren laute auf einen späteren Termin. Lautet das Rückkaufsbegehren auf einen späteren Termin, so gilt dieser als Bewertungstag. Fällt der Bewertungstag nicht auf einen Börsentag, gilt der nächstfolgende Börsentag als Bewertungstag. Der Wert des Fondsguthabens entspricht dem Wert der Fondsanteile. 3.6 Versicherte Leistung Erlebensfall Todesfall 3.7 Anmeldung des Versicherungsfalles Erlebt die versicherte Person den vereinbarten Termin, zahlen wir den Wert des Fondsguthabens aus. Folgende Belege müssen uns eingereicht werden: n Police n Nachweis des Geburtsdatums der versicherten Person Stirbt die versicherte Person vor dem Erlebensfalltermin, zahlen wir den Wert des Fondsguthabens, mindestens jedoch das in der Police angegebene Kapital im Todesfall. Folgende Belege müssen uns eingereicht werden: n Police n Todesschein n ärztliches Zeugnis über die Todesursache und die näheren Umstände des Todes Wir behalten uns vor, weitere sachdienliche Auskünfte bei Ärzten, anderen Medizinalpersonen, Institutionen, Behörden oder anderen Stellen einzuholen. 3.8 Selbsttötung Stirbt die versicherte Person während der ersten drei Versicherungsjahre infolge Selbsttötung oder an den Folgen eines Selbsttötungsversuchs, so bezahlen wir den Wert des Fondsguthabens. Selbsttötung liegt auch vor, wenn die versicherte Person im Zustand verminderter Urteilsfähigkeit oder völliger Urteilsunfähigkeit gehandelt hat. 3.9 Begünstigung Sie können für alle oder einen Teil der versicherten Leistungen Dritte als Begünstigte bezeichnen. Eine bestehende Begünstigung kann jederzeit abgeändert oder widerrufen werden. Soll die Begünstigung unwiderruflich sein, so müssen Sie in der Police auf den Widerruf unterschriftlich verzichten und die Police der begünstigten Person übergeben. Sind Ihr Ehegatte oder Ihre eingetragene Partnerin bzw. Ihr eingetragener Partner oder Ihre Nachkommen begünstigt, so unterliegt weder Ihr Versicherungsanspruch noch derjenige der Begünstigten der Zwangsvollstreckung durch Ihre Gläubiger, d.h., die Versicherungsansprüche können weder gepfändet noch zur Konkursmasse gezogen werden (sofern sie nicht zu Gunsten eines Gläubigers von Ihnen verpfändet wurden). Helvetia Fondsanlage mit Versicherungsschutz,

8 3.10 Verpfändung, Abtretung Verpfändung und Abtretung der Versicherungsansprüche bedürfen zu ihrer Gültigkeit: n der schriftlichen Form, n der Übergabe der Police und n der schriftlichen Anzeige an uns Darlehen Wir gewähren Ihnen gegen Verpfändung Ihrer Versicherung ein Darlehen bis zur Höhe von 60% des Rückkaufswertes. Die Darlehensbedingungen werden separat festgelegt Vorbezug Weist Ihr Fondsguthaben einen höheren Wert als CHF auf, können Sie im maximalen Umfang des überschiessenden Betrages einen Teil Ihres Fondsguthabens vorzeitig beziehen. Die versicherte Todesfallleistung wird abhängig von der Höhe des verbleibenden Fondsguthabens reduziert. Auf Ihre Anfrage geben wir Ihnen gerne nähere Auskünfte Rückkauf Sie können Ihre Versicherung unter Beilage der Police jederzeit zurückkaufen lassen. Die Kündigung wird am dritten Tag nach Eingang bei uns wirksam, sofern Sie keinen späteren Zeitpunkt angeben. Der Rückkaufswert entspricht dem Wert Ihres Fondsguthabens. Wir erstatten Ihnen den Rückkaufswert Ihrer Versicherung unter Verrechnung von allfälligen Darlehen samt Zinsen zurück. Mit dem Rückkauf erlischt die Versicherung. Helvetia Fondsanlage mit Versicherungsschutz,

9 4 Fondsgebundene Versicherung, finanziert mit Jahresprämie, Freie Vorsorge (Säule 3b) n fondsgebundene Versicherung mit konstantem Todesfallkapital n fondsgebundene Sparversicherung n fondsgebundene Sparversicherung für Kinder 4.1 Sparprämien Zu Beginn jedes Versicherungsjahres werden die Prämien für die versicherten Leistungen sowie der periodische Kostenanteil aufgrund der jeweils gültigen Prämientarife berechnet. Der verbleibende Teil der vereinbarten Jahresprämie entspricht der Jahressparprämie und wird in die von Ihnen gewünschten Anlagefonds investiert. Reicht die vereinbarte Jahresprämie nicht aus, um die Risiko- und Kostenprämien zu decken, werden so viele Fondsanteile wie benötigt verkauft, um den Differenzbetrag zu decken. 4.2 Fondsauswahl Sie bestimmen die Anzahl Fonds und legen fest, wie die Jahressparprämie auf die gewählten Fonds aufgeteilt werden soll. Die Aufteilung erfolgt in ganzen Prozenten, wobei der Anteil pro Fonds mindestens 10% betragen muss. Sie können die Aufteilung für die künftigen Jahressparprämien jederzeit ändern. Ihr schriftliches Begehren muss mindestens 10 Arbeitstage vor dem Jahresstichtag bei uns eintreffen. 4.3 Anlage der Sparprämien Die Anlage der Sparprämien erfolgt zum Ausgabepreis der Fondsanteile. Dieser enthält eine allfällige Ausgabekommission. Die Anzahl Fondsanteile ist gleich der Sparprämien, geteilt durch den Ausgabepreis. Bruchteile werden auf drei Dezimalstellen nach dem Komma gerundet. Bei Fonds, welche nicht auf CHF lauten, wird der Ausgabepreis in CHF umgerechnet. 4.4 Fondsguthaben Der Wert der Fondsanteile entspricht dem Rücknahmepreis am Bewertungstag, multipliziert mit der jeweiligen Anzahl Fondsanteile. Der Rücknahmepreis enthält eine allfällige Verkaufsgebühr. Bei Fonds, welche nicht auf CHF lauten, wird der Ausgabepreis in CHF umgerechnet. Als Bewertungstag gelten: n das Datum des Erlebensfalles n der dritte Arbeitstag nach Eingang der schriftlichen Todesfallmeldung n der dritte Arbeitstag nach Eingang des Rückkaufs- oder Prämienfreistellungsbegehrens, es sei denn, das Begehren laute auf einen späteren Termin. Lautet das Begehren auf einen späteren Termin, so gilt dieser als Bewertungstag. Fällt der Bewertungstag nicht auf einen Börsentag, gilt der nächstfolgende Börsentag als Bewertungstag. Der Wert des Fondsguthabens berechnet sich wie folgt: n Im Erlebensfall entspricht er dem Wert der Fondsanteile. n Im Todesfall wird vom Wert der Fondsanteile der Anteil der Jahressparprämie vom Todestag bis zum Ende des laufenden Versicherungsjahres abgezogen. Die gesamte über den Todestag hinaus bezahlte periodische Prämie wird zusammen mit der Leistung im Todesfall zurückerstattet. n Beim Rückkauf oder bei der Prämienfreistellung der Versicherung kommt vom Wert der Fondsanteile der Anteil der Jahressparprämie vom Bewertungstag bis zum Ende des laufenden Versicherungsjahres zum Abzug. Die gesamte über den Bewertungstag hinaus bezahlte periodische Prämie wird hinzugerechnet. 4.5 Versicherte Leistung Erlebensfall Todesfall 4.6 Anmeldung des Versicherungsfalles Erlebt die versicherte Person den vereinbarten Termin, so zahlen wir den Wert des Fondsguthabens aus. Folgende Belege müssen uns eingereicht werden: n Police n Nachweis des Geburtsdatums der versicherten Person Stirbt die versicherte Person vor dem Erlebensfalltermin, zahlen wir den Wert des Fondsguthabens, mindestens jedoch das in der Police angegebene Kapital im Todesfall. Speziell zur fondsgebundenen Sparversicherung für Kinder: Beim Tod der erwachsenen versicherten Person besteht Anspruch auf Prämienbefreiung gemäss den Angaben in der Police. Folgende Belege müssen uns eingereicht werden: n Police n Todesschein n ärztliches Zeugnis über die Todesursache und die näheren Umstände des Todes Wir behalten uns vor, weitere sachdienliche Auskünfte bei Ärzten, anderen Medizinalpersonen, Institutionen, Behörden oder anderen Stellen einzuholen. Helvetia Fondsanlage mit Versicherungsschutz,

10 4.7 Raucher-/ Nichtrauchertarif Für fondsgebundene Versicherungen mit Ausnahme der fondsgebundenen Sparversicherung für Kinder und prämienfreie Versicherungen gilt: n Die Prämien für die Versicherung von Rauchern sind gegenüber denjenigen von Nichtrauchern erhöht. n Nichtraucher ist, wer in den letzten 12 Monaten vor Vertragsabschluss weder Zigaretten noch Zigarren, Pfeife oder sonstige Raucherwaren konsumiert hat. n Bei einer Falschdeklaration der Rauchgewohnheiten kommt Art zur Anwendung. Meldepflicht bei (Wieder-)Aufnahme des Rauchens: Beginnt eine als Nichtraucher versicherte Person mit dem Rauchen oder nimmt sie das Rauchen wieder auf, so muss die Helvetia spätestens nach drei Monaten schriftlich darüber informiert werden. Die Versicherung wird bis auf die Höhe der Todesfallleistung unverändert weitergeführt. Die Leistung im Todesfall wird jedoch um 25% der Differenz zwischen der versicherten Todesfallleistung und vorhandenem Fondsguthaben gekürzt. Melderecht bei Aufgabe des Rauchens: Wird eine als Raucher versicherte Person Nichtraucher im Sinne dieser Bedingungen, können Sie unsdies schriftlich melden. Die Versicherung wird dann in eine für Nichtraucher umgestellt. Die Prämien werden ab dem Jahresstichtag, der dem Eingang der Mitteilung folgt, nach den neuen Grundlagen berechnet. Einschränkung des Versicherungsschutzes: In teilweiser Abänderung von Art. 4.5 gilt: Wird uns die (Wieder-)Aufnahme des Rauchens nicht gemeldet oder wird die Aufgabe des Rauchens zu Unrecht deklariert, so wird die Leistung im Todesfall um 50% der Differenz zwischen versicherter Todesfallleistung und vorhandenem Fondsguthaben gekürzt und zwar unabhängig von der Todesursache. 4.8 Selbsttötung Stirbt die versicherte Person während der ersten drei Versicherungsjahre infolge Selbsttötung oder an den Folgen eines Selbsttötungsversuchs, so bezahlen wir den Wert des Fondsguthabens. Selbsttötung liegt auch vor, wenn die versicherte Person im Zustand verminderter Urteilsfähigkeit oder völliger Urteilsunfähigkeit gehandelt hat. 4.9 Indexierung der Jahresprämie Sofern mit ihnen vereinbart, wird die Jahresprämie für die gesamte Versicherung jährlich am Stichtag der Versicherung um den vereinbarten Prozentsatz erhöht, letztmals 5 Jahre vor Ablauf der Versicherung. Für die Erhöhungen gelten die Annahmebedingungen bei Vertragsabschluss. Während der Versicherungsdauer können Sie die zukünftige Indexierung der Jahresprämie jederzeit aufheben. Ihr schriftliches Begehren muss mindestens 10 Arbeitstage vor dem Jahresstichtag bei uns eintreffen. Wird Ihre Versicherung wegen Erwerbsunfähigkeit ganz oder teilweise von der Prämienzahlung befreit, so wird die Indexierung aufgehoben. Haben Sie die Prämienbefreiung mit Airbag versichert, gilt Art Eine Wiederaufnahme der Indexierung ist nur mit Zustimmung der Helvetia möglich. Speziell zur fondsgebundenen Sparversicherung für Kinder: Wird die Versicherung wegen Tod der erwachsenen versicherten Person von der Prämienzahlung befreit, so wird die Indexierung aufgehoben Begünstigung Sie können für alle oder einen Teil der versicherten Leistungen Dritte als Begünstigte bezeichnen. Eine bestehende Begünstigung kann jederzeit abgeändert oder widerrufen werden. Soll die Begünstigung unwiderruflich sein, so müssen Sie in der Police auf den Widerruf unterschriftlich verzichten und die Police der begünstigten Person übergeben. Sind Ihr Ehegatte oder Ihre eingetragene Partnerin bzw. Ihr eingetragener Partner oder Ihre Nachkommen begünstigt, so unterliegt weder Ihr Versicherungsanspruch noch derjenige der Begünstigten der Zwangsvollstreckung durch Ihre Gläubiger, d.h., die Versicherungsansprüche können weder gepfändet noch zur Konkursmasse gezogen werden (sofern sie nicht zu Gunsten eines Gläubigers von Ihnen verpfändet wurden) Verpfändung, Abtretung Verpfändung und Abtretung der Versicherungsansprüche bedürfen zu ihrer Gültigkeit: n der schriftlichen Form, n der Übergabe der Police und n der schriftlichen Anzeige an uns Darlehen Wir gewähren Ihnen gegen Verpfändung Ihrer Versicherung ein Darlehen bis zur Höhe von 60% des Rückkaufswertes. Die Darlehensbedingungen werden separat festgelegt. Helvetia Fondsanlage mit Versicherungsschutz,

11 4.13 Rückkauf Sie können Ihre Versicherung unter Beilage der Police frühestens auf Ende des ersten Versicherungsjahres kündigen, sofern die Prämien für mindestens ein Jahr bezahlt sind. Ihre Kündigung wird am dritten Tag nach Eingang bei uns wirksam, sofern Sie keinen späteren Zeitpunkt angeben. Der Rückkaufswert entspricht dem Wert Ihres Fondsguthabens abzüglich der nicht amortisierten Abschlusskosten. Diese betragen maximal 1 3 des modifizierten Fondsguthabens. Das modifizierte Fondsguthaben entspricht dabei dem Wert des Fondsguthabens erhöht um das Total der bereits erfolgten Vorbezüge. Sind die Prämien für drei Versicherungsjahre oder 1 10 der vereinbarten Prämienzahlungsdauer fällig gewesen und bezahlt worden, so erstatten wir Ihnen den Rückkaufswert unter Verrechnung von Prämienausständen und allfälligen Darlehen samt Zinsen zurück. Mit dem Rückkauf erlischt die Versicherung Umwandlung in prämienfreie Versicherung 4.15 Vorbezug und Änderung der Prämie bzw. Leistung Sie können Ihre Versicherung jederzeit in eine prämienfreie Versicherung mit entsprechend reduzierter Leistung umwandeln lassen, sofern die Prämien für mindestens drei Jahre oder 1 10 der Prämienzahlungsdauer bezahlt sind. Die Prämienfreistellung erfolgt drei Arbeitstage nach Eingang Ihres Gesuchs, es sei denn, Sie wünschen einen späteren Termin. Bei der Umwandlung erlischt die versicherte Prämienbefreiung. Der Umwandlungswert entspricht dem Rückkaufswert nach Verrechnung mit ausstehenden Prämien. Bei der Prämienfreistellung wird der Umwandlungswert als Inventareinlage für eine fondsgebundene Versicherung nach den im Zeitpunkt der Umwandlung gültigen Tarifgrundlagen verwendet. Sie können eine Anpassung Ihrer Versicherung hinsichtlich Prämien, Prämienindexierung und Leistungen beantragen. Bei Bedarf informieren wir Sie gerne über unsere Bedingungen. Zudem können Sie einen Teil des Fondsguthabens vorzeitig beziehen. Für Anpassungen, die das versicherte Risiko erhöhen, liegt die Annahme der Erhöhung in unserem Ermessen, und wir können eine erneute Risikoprüfung vornehmen. Helvetia Fondsanlage mit Versicherungsschutz,

12 5 Fondsgebundene Versicherung, finanziert mit Jahresprämie, Gebundene Vorsorge (Säule 3a) n fondsgebundene Versicherung mit konstantem Todesfallkapital n fondsgebundene Sparversicherung 5.1 Sparprämien Zu Beginn jedes Versicherungsjahres werden die Prämien für die versicherten Leistungen sowie der periodische Kostenanteil aufgrund der jeweils gültigen Prämientarife berechnet. Der verbleibende Teil der vereinbarten Jahresprämie entspricht der Jahressparprämie und wird in die von Ihnen gewünschten Anlagefonds investiert. Reicht die vereinbarte Jahresprämie nicht aus, um die Risiko- und Kostenprämien zu decken, werden so viele Fondsanteile wie benötigt verkauft, um den Differenzbetrag zu decken. Von einer zusätzlich geleisteten Einmaleinlage werden die einmaligen Kosten abgezogen. Der verbleibende Teil wird bei Beginn der Versicherung bzw. bei späterer Zahlung der Einmaleinlage am Tag des Zahlungseinganges in die gewünschten Anlagefonds investiert. 5.2 Fondsauswahl Sie bestimmen die Anzahl Fonds und legen fest, wie die Jahressparprämie auf die gewählten Fonds aufgeteilt werden soll. Die Aufteilung erfolgt in ganzen Prozenten, wobei der Anteil pro Fonds mindestens 10% betragen muss. Sie können die Aufteilung für die künftigen Jahressparprämien sowie für zusätzliche Einmaleinlagen jederzeit ändern. Ihr schriftlicher Auftrag dazu muss mindestens 10 Arbeitstage vor dem Jahresstichtag bzw. vor Eintreffen einer zusätzlichen Einmaleinlage bei uns eintreffen. Die zur Auswahl stehenden Fonds erfüllen jeweils die Anlagevorschriften von Artikel 5 Absatz 3 BVV Anlage der Sparprämien Die Anlage der Sparprämien erfolgt zum Ausgabepreis der Fondsanteile. Dieser enthält eine allfällige Ausgabekommission. Die Anzahl Fondsanteile ist gleich der Sparprämien, geteilt durch den Ausgabepreis. Bruchteile werden auf drei Dezimalstellen nach dem Komma gerundet. 5.4 Fondsguthaben Der Wert der Fondsanteile entspricht dem Rücknahmepreis am Bewertungstag, multipliziert mit der jeweiligen Anzahl Fondsanteile. Der Rücknahmepreis enthält eine allfällige Verkaufsgebühr. Als Bewertungstag gelten: n das Datum des Erlebensfalles n der dritte Arbeitstag nach Eingang der schriftlichen Todesfallmeldung n der dritte Arbeitstag nach Eingang des Rückkaufs- oder Prämienfreistellungsbegehrens, es sei denn, das Begehren laute auf einen späteren Termin. Lautet das Begehren auf einen späteren Termin, so gilt dieser als Bewertungstag. Fällt der Bewertungstag nicht auf einen Börsentag, gilt der nächstfolgende Börsentag als Bewertungstag. Der Wert des Fondsguthabens berechnet sich wie folgt: n Im Erlebensfall entspricht er dem Wert der Fondsanteile. n Im Todesfall wird vom Wert der Fondsanteile der Anteil der Jahressparprämie vom Todestag bis zum Ende des laufenden Versicherungsjahres abgezogen. Die gesamte über den Todestag hinaus bezahlte periodische Prämie wird zusammen mit der Leistung im Todesfall zurückerstattet. n Beim Rückkauf oder bei der Prämienfreistellung der Versicherung kommt vom Wert der Fondsanteile der Anteil der Jahressparprämie vom Bewertungstag bis zum Ende des laufenden Versicherungsjahres zum Abzug. Die gesamte über den Bewertungstag hinaus bezahlte periodische Prämie wird hinzugerechnet. 5.5 Versicherte Leistung Erlebensfall Todesfall 5.6 Anmeldung des Versicherungsfalles Erlebt die versicherte Person den vereinbarten Termin, so zahlen wir den Wert Ihres Fondsguthabens aus. Folgende Belege müssen uns eingereicht werden: n Police n Nachweis des Geburtsdatums der versicherten Person Stirbt die versicherte Person vor dem Erlebensfalltermin, zahlen wir den Wert des Fondsguthabens, mindestens jedoch das in Ihrer Police angegebene Kapital im Todesfall. Folgende Belege müssen uns eingereicht werden: n Police n Todesschein n ärztliches Zeugnis über die Todesursache und die näheren Umstände des Todes Wir behalten uns vor, weitere sachdienliche Auskünfte bei Ärzten, anderen Medizinalpersonen, Institutionen, Behörden oder anderen Stellen einzuholen. Helvetia Fondsanlage mit Versicherungsschutz,

13 5.7 Raucher-/ Nichtrauchertarif n Die Prämien für die Versicherung von Rauchern sind gegenüber denjenigen von Nichtrauchern erhöht. n Nichtraucher ist, wer in den letzten 12 Monaten vor Vertragsabschluss weder Zigaretten noch Zigarren, Pfeife oder sonstige Raucherwaren konsumiert hat. n Bei einer Falschdeklaration der Rauchgewohnheiten kommt Art zur Anwendung. Meldepflicht bei (Wieder-)Aufnahme des Rauchens: Beginnt eine als Nichtraucher versicherte Person mit dem Rauchen oder nimmt sie das Rauchen wieder auf, so muss die Helvetia spätestens nach drei Monaten schriftlich darüber informiert werden. Die Versicherung wird bis auf die Höhe der Todesfallleistung unverändert weitergeführt. Die Leistung im Todesfall wird jedoch um 25% der Differenz zwischen der versicherten Todesfallleistung und vorhandenem Fondsguthaben gekürzt. Melderecht bei Aufgabe des Rauchens: Wird eine als Raucher versicherte Person Nichtraucher im Sinne dieser Bedingungen, können Sie uns dies schriftlich melden. Die Versicherung wird dann in eine für Nichtraucher umgestellt. Die Prämien werden ab dem Jahresstichtag, der dem Eingang der Mitteilung folgt, nach den neuen Grundlagen berechnet. Einschränkung des Versicherungsschutzes: In teilweiser Abänderung von Art. 5.5 gilt: Wird uns die (Wieder-)Aufnahme des Rauchens nicht gemeldet oder wird die Aufgabe des Rauchens zu Unrecht deklariert, so wird die Leistung im Todesfall um 50% der Differenz zwischen versicherter Todesfallleistung und vorhandenem Fondsguthaben gekürzt und zwar unabhängig von der Todesursache. 5.8 Selbsttötung Stirbt die versicherte Person während der ersten drei Versicherungsjahre infolge Selbsttötung oder an den Folgen eines Selbsttötungsversuchs, so bezahlen wir den Wert des Fondsguthabens. Selbsttötung liegt auch vor, wenn die versicherte Person im Zustand verminderter Urteilsfähigkeit oder völliger Urteilsunfähigkeit gehandelt hat. 5.9 Anpassung an neue Grenzbeträge Werden die vom Bundesrat festgesetzten Grenzbeträge für den Abzug der Beiträge für Vorsorgeversicherungen bei der Einkommenssteuer des Bundes, der Kantone und Gemeinden erhöht, so können Sie eine Erhöhung Ihrer Prämie um den Betrag verlangen, um welchen die Maximalbeträge angehoben worden sind. Für die Erhöhung gelten die Annahmebedingungen bei Vertragsabschluss. Sie können mit uns vereinbaren, dass eine entsprechende Erhöhung jeweils automatisch per Jahresstichtag erfolgt, sobald die Grenzbeträge angehoben werden. Wird Ihre Versicherung wegen Erwerbsunfähigkeit von der Prämienzahlung befreit, behalten wir uns vor, die Prämienerhöhung abzulehnen Begünstigung Für die Leistungen aus Ihrer Vorsorgeversicherung sind begünstigt: a) im Erlebensfall Sie selbst b) im Todesfall folgende Personen in nachstehender Reihenfolge: 1. Ihr überlebender Ehegatte oder Ihre überlebende eingetragene Partnerin beziehungsweise Ihr überlebender eingetragener Partner 2. Ihre direkten Nachkommen sowie die natürlichen Personen, die von Ihnen in erheblichem Masse unterstützt worden sind, oder die Person, die mit Ihnen in den letzten fünf Jahren bis zu Ihrem Tod ununterbrochen eine Lebensgemeinschaft geführt hat oder die für den Unterhalt eines oder mehrerer gemeinsamer Kinder aufkommen muss 3. Ihre Eltern 4. Ihre Geschwister 5. Ihre übrigen Erben Sie können eine oder mehrere begünstigte Personen unter den in Buchstabe b Ziffer 2 genannten Begünstigten bestimmen und deren Ansprüche näher bezeichnen. Sie haben das Recht, die Reihenfolge der Begünstigten nach Buchstabe b Ziffer 3 5 zu ändern und deren Ansprüche näher zu bezeichnen. Helvetia Fondsanlage mit Versicherungsschutz,

14 5.11 Abtretung, Verpfändung und Verrechnung Abtretung, Verpfändung und Verrechnung sind nichtig. Ausgenommen von dieser Bestimmung sind: n die Verrechnung mit noch geschuldeten Prämien n die Verpfändung für Wohneigentum oder die Beteiligung an solchem zum Eigenbedarf (verheiratete oder eingetragene Vorsorgenehmer bedürfen dazu der schriftlichen Zustimmung ihres Ehegatten oder ihrer eingetragenen Partnerin bzw. ihres eingetragenen Partners). Die Verpfändung bedarf zu ihrer Gültigkeit der schriftlichen Form, der Übergabe der Police und der schriftlichen Anzeige an uns. n die Abtretung an den Ehegatten oder die eingetragene Partnerin bzw. den eingetragenen Partner durch den ganzen oder teilweisen Rückkauf im Falle der Auflösung des Güterstandes anders als durch Tod 5.12 Rückkauf Der Rückkauf ist unter Beilage der Police frühestens nach Ablauf des ersten Versicherungsjahres, sofern die Prämien für mindestens ein Jahr bezahlt sind, und nur unter folgenden Bedingungen möglich: n bis fünf Jahre vor Erreichung des AHV-Alters: wenn Sie eine ganze Invalidenrente der Eidgenössischen Invalidenversicherung beziehen und das Invaliditätsrisiko nicht versichert ist wenn Sie die ausgerichtete Leistung für den Einkauf in eine steuerbefreite Vorsorgeeinrichtung oder für eine andere anerkannte Vorsorgeform verwenden wenn Sie Ihre bisherige selbständige Erwerbstätigkeit aufgeben und eine andersartige selbständige Erwerbstätigkeit aufnehmen (schriftliche wenn Sie die Schweiz endgültig verlassen (schriftliche Zustimmung des Ehegatten oder der eingetragenen Partnerin bzw. des eingetragenen Partners erforderlich); abweichende internationale Vereinbarungen sind vorbehalten. wenn Sie eine selbständige Erwerbstätigkeit aufnehmen und der obligatorischen Vorsorge nicht mehr unterstehen (schriftliche Zustimmung des Ehegatten oder der eingetragenen Partnerin bzw. des eingetragenen Partners erforderlich) wenn der Rückkaufswert weniger als eine Jahresprämie beträgt (schriftliche Zustimmung des Ehegatten oder der eingetragenen Partnerin bzw. des eingetragenen Partners erforderlich) wenn Sie die Leistung für den Erwerb oder die Erstellung von Wohneigentum für den Eigenbedarf, für Beteiligungen am Wohneigentum für den Eigenbedarf oder die Amortisation eines Hypothekardarlehens an solchem Eigentum verwenden (schriftliche Zustimmung des Ehegatten oder der eingetragenen Partnerin bzw. des eingetragenen Partners erforderlich). Diesfalls wird das Vorsorgeverhältnis bei Vollbezug aufgelöst bzw. bei Teilbezug geändert. Teilbezüge können alle fünf Jahre verlangt werden. n Ab fünf Jahren vor Erreichung des AHV-Alters können Sie Ihre Vorsorgeversicherung jederzeit zurückkaufen lassen Umwandlung in prämienfreie Versicherung Mit dem Rückkauf erlischt Ihre Versicherung. Der Rückkaufswert entspricht dem Wert Ihres Fondsguthabens abzüglich der nicht amortisierten Abschlusskosten. Diese betragen maximal 1 3 des modifizierten Fondsguthabens. Das modifizierte Fondsguthaben entspricht dabei dem Wert des Fondsguthabens erhöht um das Total der bereits erfolgten Vorbezüge. Sind die Prämien für drei Versicherungsjahre oder 1 10 der vereinbarten Prämienzahlungsdauer fällig gewesen und bezahlt worden oder wurde mindestens eine Einmaleinlage geleistet, so erstatten wir Ihnen den Rückkaufswert unter Verrechnung von Prämienausständen zurück. Frühestens auf das Ende des ersten Versicherungsjahres können Sie Ihre Versicherung in eine prämienfreie Versicherung mit entsprechend reduzierter Leistung umwandeln lassen, sofern sie einen Umwandlungswert aufweist. Die Prämienfreistellung erfolgt drei Arbeitstage nach Eingang Ihres Gesuchs, es sei denn, Sie wünschen einen späteren Termin. Bei der Umwandlung erlischt die versicherte Prämienbefreiung. Ihre Versicherung weist einen Umwandlungswert auf, wenn die Jahresprämien für mindestens drei Jahre oder 1 10 der Prämienzahlungsdauer fällig gewesen und bezahlt worden sind oder mindestens eine Einmaleinlage geleistet wurde. Der Umwandlungswert entspricht dem Rückkaufswert nach Verrechnung mit ausstehenden Prämien. Bei der Prämienfreistellung wird der Umwandlungswert als Inventareinlage für eine fondsgebundene Versicherung nach den im Zeitpunkt der Umwandlung gültigen Tarifgrundlagen verwendet. Helvetia Fondsanlage mit Versicherungsschutz,

15 5.14 Zusätzliche Einmaleinlagen 5.15 Vorbezug und Änderung der Prämie bzw. Leistung Sie können jederzeit zusätzliche Einmaleinlagen tätigen, um damit künftige Leistungen im Erlebens- und Todesfall zu erhöhen. Eine Einmaleinlage muss dabei mindestens CHF betragen. Mit den Einmaleinlagen dürfen jedoch die vom Bundesrat festgesetzten Grenzbeträge nicht überschritten werden. Für die Erhöhung der künftigen Leistungen gelangen die jeweils aktuell gültigen Rechnungsgrundlagen und Bestimmungen zur Anwendung. Für Anpassungen, welche das versicherte Risiko erhöhen, liegt die Annahme der Erhöhung in unserem Ermessen. Ausserdem kann dadurch eine erneute Gesundheitsprüfung notwendig werden. Sie können eine Anpassung Ihrer Versicherung hinsichtlich Prämien und Leistungen beantragen. Bei Bedarf informieren wir Sie gerne über unsere Bedingungen. Zudem können Sie einen Teil des Fondsguthabens vorzeitig beziehen, sofern die gesetzlichen Bedingungen für einen Teilrückkauf erfüllt sind. Für Anpassungen, die das versicherte Risiko erhöhen, liegt die Annahme der Erhöhung in unserem Ermessen, und wir können eine erneute Risikoprüfung vornehmen. Bei Liquiditätsproblemen können Sie uns mitteilen, welchen Teilbetrag der nächsten Jahresprämie Sie nicht bezahlen können. Die Jahressparprämie, die in den Fonds investiert wird, reduziert sich in diesem Fall genau um diesen Teilbetrag. Dieser Betrag darf jedoch die Höhe der Jahressparprämie nicht übersteigen. Ihre versicherten Leistungen bei Tod und Erwerbsunfähigkeit bleiben dabei unverändert. Dieses Recht können Sie jeweils zu Beginn eines Versicherungsjahres ausüben, sofern die Prämien für die letzten zwei Versicherungsjahre voll bezahlt wurden. Ihr schriftlicher Auftrag dazu muss mindestens 10 Tage vor dem Jahresstichtag bei uns eintreffen. Helvetia Fondsanlage mit Versicherungsschutz,

16 6 Prämienbefreiung bei Erwerbsunfähigkeit Die folgenden Bestimmungen finden auf Ihre Versicherung nur Anwendung, wenn die Prämienbefreiung bei Erwerbsunfähigkeit versichert ist. Haben Sie eine fondsgebundene Sparversicherung in der Säule 3a oder in der Säule 3b abgeschlossen, ist die Prämienbefreiung bei Erwerbsunfähigkeit obligatorisch versichert. Vorbehalten bleibt Art Erwerbsunfähigkeit Die versicherte Person gilt als erwerbsunfähig, wenn sie infolge medizinisch nachgewiesener Schädigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit ihren Beruf oder eine andere zumutbare Erwerbstätigkeit nicht mehr oder nur noch teilweise ausüben kann und dadurch eine Einkommenseinbusse erleidet. Zumutbar ist eine Tätigkeit, wenn sie den Fähigkeiten und der Lebensstellung der versicherten Person entspricht, auch wenn die dafür benötigten Kenntnisse erst durch eine Umschulung erworben werden müssen. Während der Zeit der Umschulung bzw. der beruflichen Massnahme werden Erwerbsunfähigkeitsleistungen nur erbracht, sofern diese für die Wiederherstellung, Erhaltung oder Verbesserung der Erwerbsfähigkeit objektiv nötig, geeignet und angemessen sind. a) Einkommensvergleich b) Betätigungsvergleich c) Einkommensund Betätigungsvergleich d) Abklärungen und Entscheide der Sozialversicherer Bei Erwerbstätigen wird das Erwerbseinkommen, welches die versicherte Person vor Eintritt der Erwerbsunfähigkeit erzielt hat, mit dem Erwerbseinkommen verglichen, welches sie nach Eintritt der Erwerbsunfähigkeit und nach Durchführung allfälliger Eingliederungsmassnahmen bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielt oder erzielen könnte. Die Differenz, ausgedrückt in Prozenten des bisherigen Einkommens, ergibt den Grad der Erwerbsunfähigkeit. Für die Berechnung des Erwerbseinkommens bei Selbständigerwerbenden und bei Erwerbstätigen mit unregelmässigem Einkommen (Arbeitnehmer auf Provisionsbasis, Temporärbeschäftigte, Arbeitnehmer mit saisonabhängigen Einkommen etc.) wird auf den Durchschnitt des AHV-pflichtigen Einkommens der dem Beginn der Erwerbsunfähigkeit vorangegangenen drei vollen Kalenderjahre abgestellt. In allen anderen Fällen erfolgt die Berechnung des Erwerbseinkommens von Erwerbstätigen auf Basis des AHV-pflichtigen Einkommens im Kalenderjahr vor Eintritt der Erwerbsunfähigkeit. Bei Versicherten mit Wohnsitz ausserhalb der Schweiz oder des Fürstentums Liechtenstein wird auf das Bruttoeinkommen abzüglich der obligatorischen Sozialversicherungsbeiträge abgestellt. Gibt die versicherte Person ihre Erwerbstätigkeit nicht aus gesundheitlichen Gründen auf oder war sie schon beim Abschluss der Versicherung nicht erwerbstätig (nur in Säule 3b möglich), so wird die Unfähigkeit, sich im neuen Aufgabenbereich zu betätigen, der Erwerbsunfähigkeit gleichgestellt. Die Aufgaben, welche die versicherte Person vor Eintritt der Erwerbsunfähigkeit erfüllte, werden mit denjenigen Aufgaben verglichen, welche ihr nach Eintritt der Erwerbsunfähigkeit nach angemessener Behandlung und Eingliederung noch möglich und zumutbar sind. Ein solcher Betätigungsvergleich ist auch bei Selbständigerwerbenden vorzunehmen, wenn der Erwerbsausfall nicht aufgrund eines Einkommensvergleiches ermittelt werden kann. Ist die versicherte Person nur teilweise erwerbstätig, so stellen wir für die Bemessung des Grades der Erwerbsunfähigkeit einerseits auf den Erwerbsausfall aus der teilzeitlichen Erwerbstätigkeit, anderseits anteilsmässig auf die Einschränkung im übrigen nichterwerbstätigen Tätigkeits- und Aufgabenbereich ab (sogenannte gemischte Methode). Abklärungen und Entscheide der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) und der Unfallversicherung zum Invaliditätsgrad der versicherten Person können berücksichtigt werden, sind jedoch nicht bindend. 6.2 Versicherte Leistung Wird die versicherte Person erwerbsunfähig, so gewähren wir die auf ihr Leben versicherte Prämienbefreiung. Die Prämienbefreiung setzt voraus, dass die versicherte Person das 18. Altersjahr vollendet hat. Helvetia Fondsanlage mit Versicherungsschutz,

17 6.3 Anmeldung des Versicherungsfalles und Überprüfung der Erwerbsunfähigkeit Die Erwerbsunfähigkeit ist uns nach Ablauf der vereinbarten Wartefrist spätestens sechs Monate nach dem Eintritt der Erwerbsunfähigkeit zu melden. Wir stellen Ihnen hierfür auf Anfrage ein Anmeldeformular zur Verfügung. Nach Erhalt der vollständig ausgefüllten und unterzeichneten Erklärung holen wir aufgrund der darin enthaltenen Vollmacht bei den behandelnden Ärzten Berichte über Ursachen, Verlauf und Dauer der Arbeits- bzw. Erwerbsunfähigkeit ein, oder wir teilen bei Bedarf mit, welche Angaben und Unterlagen wir für die Prüfung der Erwerbsunfähigkeit noch benötigen. Wir behalten uns vor, zur Festlegung bzw. Überprüfung des Erwerbsunfähigkeitsgrades weitere Abklärungen (z.b. Beizug von IV-Akten, Abklärungen durch Sachverständige etc.) vorzunehmen. Bei Bedarf können wir die versicherte Person durch von uns beauftragte Ärzte untersuchen lassen. Der infolge des Eintritts der Erwerbsunfähigkeit entstandene effektive Erwerbsausfall ist uns auf Anfrage hin zu belegen. Im Übrigen kann die Leistungspflicht von der Meldung im Rahmen der Früherfassung bei der Eidg. Invalidenversicherung abhängig gemacht werden. Die Prämienbefreiung fällt dahin, wenn binnen vier Wochen nach schriftlicher Aufforderung unter Hinweis auf die Säumnisfolgen: n der Versicherungsnehmer die verlangten Auskünfte, Belege und ärztlichen Bescheinigungen nicht schriftlich beibringt, n die versicherte Person sich einer von uns angeordneten Untersuchung nicht unterzieht oder n der angefragte Arzt von der ärztlichen Schweigepflicht nicht entbunden wird. n Verletzung der Schadenminderungs- und Mitwirkungspflichten. Kein Nachteil erwächst, wenn die Verletzung einer der vorerwähnten Pflichten Folge eines unverschuldeten Hinderungsgrundes ist und die Handlung nach Wegfall des Hindernisses sofort nachgeholt wird. 6.4 Umfang a) Dauer Die Prämienbefreiung besteht vom ersten Tag desjenigen Versicherungsmonats an, welcher dem Ende der vereinbarten Wartefrist folgt. Die Wartefrist beginnt mit dem Eintritt der zur Erwerbsunfähigkeit führenden ununterbrochenen Arbeitsunfähigkeit, frühestens aber mit dem Tag, an dem sich die versicherte Person deswegen in ärztliche Behandlung begeben hat. Die Prämienbefreiung dauert so lange, bis die versicherte Person ihre Erwerbsfähigkeit wiedererlangt, längstens aber bis zum vereinbarten Endtermin. Erfolgt ein Rückfall (erneute Erwerbsunfähigkeit wegen gleicher Ursache) innert sechs Monaten nach Ende einer Erwerbsunfähigkeit, für die wir die Prämienbefreiung gewährt haben, wird keine neue Wartefrist angerechnet. b) Leistungshöhe Ist die versicherte Person nur teilweise erwerbsunfähig, so besteht Prämienbefreiung entsprechend dem Grad der Erwerbsunfähigkeit. Eine Erwerbsunfähigkeit von weniger als 25% begründet keine Prämienbefreiung, bei einer solchen von mind. 70% besteht volle Prämienbefreiung. Ändert sich der Grad der Erwerbsunfähigkeit, so wird die Prämienbefreiung entsprechend angepasst. Die Anpassung wirkt vom ersten Tag des folgenden Versicherungsmonats an. Eine Änderung des Erwerbsunfähigkeitsgrades ist uns unverzüglich mitzuteilen. Von uns zu viel erlassene Prämien sind nachzuzahlen. c) Ausschluss Keine Prämienbefreiung besteht, wenn die Erwerbsunfähigkeit zurückzuführen ist auf: n versuchte Selbsttötung n absichtliche Selbstverletzung n ein von der versicherten Person begangenes oder versuchtes Verbrechen n die aktive Teilnahme an bürgerlichen Unruhen oder kriegerischen Handlungen Der Ausschluss der Prämienbefreiung gilt auch für die im Zustand der Urteilsunfähigkeit oder verminderter Urteilsfähigkeit begangene versuchte Selbsttötung oder Selbstverletzung. 6.5 Kündigung Eine nicht obligatorisch versicherte Prämienbefreiung können Sie frühestens auf Ende des ersten Versicherungsjahres ausschliessen. Ihre Kündigung wird auf das Ende des laufenden Versicherungsjahres wirksam. Helvetia Fondsanlage mit Versicherungsschutz,

18 6.6 Prämienbefreiung mit Airbag Bei der fondsgebundenen Versicherung in der freien Vorsorge (Säule 3b) kann die Prämienbefreiung mit Airbag versichert werden. Wurde dies vereinbart, gilt zusätzlich Folgendes: Besteht wegen teilweiser oder vollständiger Erwerbsunfähigkeit der versicherten Person nach Ablauf der Wartefrist Anspruch auf Prämienbefreiung, so wird die vereinbarte Prämie jeweils ab Beginn des nächsten Versicherungsjahres um 3% der Vorjahresprämie erhöht. Diese Prämienerhöhung erfolgt so lange, als der Anspruch auf Prämienbefreiung andauert. Endet der Anspruch auf Prämienbefreiung, werden keine weiteren Prämienerhöhungen mehr durchgeführt. Die Höhe der zu bezahlenden Prämie während der teilweisen Prämienbefreiung und bei Beendigung des Anspruchs auf Prämienbefreiung richtet sich nach den durchgeführten Prämienerhöhungen. Helvetia Fondsanlage mit Versicherungsschutz,

19 7 Weitere Informationen zu den Anlagefonds 7.1 Wie erfolgt ein Fondswechsel? Sie können jederzeit einen Fondswechsel verlangen. Dabei werden Anteile bestehender Fonds zum Rücknahmepreis verkauft, und mit dem Gegenwert werden Anteile der von Ihnen neu gewählten Fonds zum Ausgabepreis gekauft. Sie teilen uns schriftlich mit, welche Fondsanteile verkauft werden sollen, in welche Fonds der Gegenwert investiert werden soll und per wann der Fondswechsel erfolgen soll. Der Fondswechsel erfolgt drei Börsentage nach Eingang Ihres Begehrens, es sei denn, Sie wünschen einen späteren Termin. Fällt dieser Termin nicht auf einen Börsentag, gilt der nächstfolgende Börsentag. Bei einem Fonds mit einer begrenzten Laufzeit oder bei Schliessung des Fonds durch die Fondsleitung werden am Ende der Fondslaufzeit die Anteile verkauft und der Gegenwert wird in einen anderen Fonds investiert. Wir werden Ihnen rechtzeitig vor Ende der Fondslaufzeit bzw. Schliessung des Fonds einen adäquaten Fonds für diesen Fondswechsel empfehlen. Sofern Sie uns bis zum Ende der Fondslaufzeit keine anderslautenden Instruktionen erteilen, werden wir den Wechsel in den von uns vorgeschlagenen Fonds vornehmen. Wird ein Fonds mit einem anderen Fonds verschmolzen, werden die bestehenden Anteile durch Anteile am neuen Fonds ausgetauscht. Wir werden Sie über eine solche Verschmelzung informieren. 7.2 Welchen Einfluss hat der Fondswert auf die Todesfallrisikoprämie? Die Prämie für das Todesfallrisiko wird auf der Differenz zwischen dem versicherten Kapital im Todesfall und dem Wert der Fondsanteile erhoben und ist damit abhängig von der Wertentwicklung der Fonds. Zu Beginn des Versicherungsjahres belasten wir die Prämie aufgrund einer angenommenen Wertentwicklung. Am Ende des Versicherungsjahres oder bei unterjähriger Beendigung des Vertrages erfolgt eine Nachkalkulation aufgrund der effektiven Wertentwicklung der Fonds. Entwickelt sich der Fondswert günstiger als angenommen, erstatten wir Ihnen den zu viel bezahlten Prämienteil zurück. Diese Rückerstattung wird bei Versicherungen mit Einmaleinlage bzw. bei prämienfreien Versicherungen mit den Risiko- und Kostenprämien des folgenden Versicherungsjahres verrechnet beziehungsweise im Leistungsfall dem Fondsguthaben zugeschlagen. Bei Versicherungen mit Jahresprämie wird diese Rückerstattung wie die Sparprämie in den Anlagefonds angelegt beziehungsweise im Leistungsfall dem Fondsguthaben zugeschlagen. Im umgekehrten Fall belasten wir Ihnen nachträglich den zu wenig bezahlten Prämienteil. Diese Nachbelastung wird bei Versicherungen mit Einmaleinlage bzw. bei prämienfreien Versicherungen wie die Risiko- und Kostenprämien durch den Verkauf von Fondsanteilen aus Ihrem Fondsguthaben finanziert beziehungsweise im Leistungsfall mit dem Fondsguthaben verrechnet. Bei Versicherungen mit Jahresprämie wird diese Nachbelastung mit der Sparprämie des nächsten Versicherungsjahres beziehungsweise im Leistungsfall mit dem Fondsguthaben verrechnet. 7.4 Beschränkungen für den Erwerb von Ansprüchen für Fondsanteile Die Helvetia kann jederzeit Beschränkungen für gewisse Anlagefonds verfügen. Falls dadurch Ihrer Anlagewahl nicht oder nur teilweise entsprochen werden kann, benachrichtigen wir Sie. Beschränkungen können sich aus amtlich verfügten Anlagevorschriften ergeben, oder weil der Fonds durch die Fondsgesellschaft aufgelöst bzw. die Ausgabe von Anteilen begrenzt wird, oder ein Fonds eine beschränkte Laufzeit hat. 8 Überschussbeteiligung Ist der Risikoverlauf besser und sind unsere effektiven Kosten tiefer als angenommen, entstehen Überschüsse. An diesen Überschüssen beteiligen wir Sie wie folgt. Die Überschussbeteiligung beginnt zu Beginn des ersten Versicherungsjahres. Der Anspruch auf Überschussbeteiligung besteht bis Vertragsende. Ihre Überschussanteile werden jährlich festgesetzt. Bei fondsgebundenen Versicherungen mit Einmaleinlage bzw. bei prämienfreien Versicherungen werden sie mit den Risiko- und Kostenprämien des folgenden Versicherungsjahres verrechnet beziehungsweise im Leistungsfall dem Fondsguthaben zugeschlagen. Bei fondsgebundenen Versicherungen mit Jahresprämien werden die Überschussanteile wie die Jahressparprämie in den Anlagefonds angelegt beziehungsweise im Leistungsfall dem Fondsguthaben zugeschlagen.wir informieren Sie jährlich über die Ihnen zugeteilten Überschussanteile. Eine Änderung des Überschusssystems ist nur nach vorgängiger Mitteilung an die Aufsichtsbehörde zulässig und darf sich nicht zu Ihren Ungunsten auswirken. 9 Prämien und Finanzierung 9.1 Wie finanzieren Sie Ihre fondsgebundene Versicherung mit Jahresprämie? Die periodischen Prämien sind jährlich bis zum Fälligkeitsdatum zu bezahlen. Gegen Zuschlag und besondere Vereinbarung sind auch halb-, vierteljährliche oder monatliche Zahlungen möglich. Auch bei unterjähriger Zahlungsart wird zu Beginn des Versicherungsjahres die Jahressparprämie des gesamten Versicherungsjahres in Anlagefonds investiert. Sie können die periodischen Prämien auch über ein Prämiendepot bei uns bezahlen. 9.2 Was gilt bei Verzug der Prämienzahlung? Trifft Ihre Prämienzahlung bei uns nicht ein, so erhalten Sie von uns eine Mahnung. Darin werden Sie aufgefordert, die Rückstände innert 14 Tagen seit Versand der Mahnung zu begleichen. Bei unbenutztem Ablauf dieser Nachfrist erlischt Ihre Versicherung, oder sie wird in eine prämienfreie Versicherung mit Reduktion der versicherten Leistungen umgewandelt, sofern sie einen Umwandlungswert aufweist. 7.3 Wie erfahren Sie den aktuellen Wert Ihrer Fondsanteile? Wir orientieren Sie jährlich über den aktuellen Wert Ihrer Fondsanteile. Zudem werden die Kurse der Fondsanteile in der Schweizer Wirtschaftspresse und im Internet publiziert. Helvetia Fondsanlage mit Versicherungsschutz,

20 10 Auszahlung unserer Versicherungsleistungen 10.1 Wann werden die Leistungen ausbezahlt? Unsere Kapitalleistungen werden, spätestens vier Wochen nachdem alle zur Anspruchsbegründung notwendigen Dokumente eingegangen sind, fällig An wen werden die Leistungen ausbezahlt? Wir zahlen die Versicherungsleistungen rechtsgültig an die letzte uns von Ihnen oder dem Anspruchsberechtigten mitgeteilte Adresse bzw. an die Adresse der von Ihnen bezeichneten begünstigten Personen. Befinden sich Anspruchsberechtigte im Ausland, ohne dass Sie einen Vertreter in der Schweiz bezeichnet haben, können wir die Leistungen an unserem Sitz erbringen. Wir können den Policeninhaber als anspruchsberechtigt betrachten, sofern uns keine andere Person als anspruchsberechtigt angegeben worden ist Was geschieht bei Grobfahrlässigkeit? Wir verzichten auf unser Recht, die Versicherungsleistung bei grobfahrlässiger Herbeiführung des versicherten Ereignisses zu kürzen Wann verjähren die Versicherungsansprüche? Die Versicherungsansprüche verjähren fünf Jahre nach Eintritt des versicherten Ereignisses. 11 Vertragliche Beziehungen 11.1 Welches sind die Grundlagen des Vertrages? Grundlagen Ihres Versicherungsvertrages bilden Ihr Antrag, die Versicherungsbedingungen, der ärztliche Befund (sofern von uns verlangt) sowie die Police Wo gilt die Versicherung? Ihre Versicherung ist auf der ganzen Welt gültig mit folgender Einschränkung: Verlegt die für die Prämienbefreiung versicherte Person ihren gesetzlichen Wohnsitz in ein Land ausserhalb der Schweiz, Deutschland, Frankreich, Italien, Liechtenstein, Österreich oder des Wohnsitzlandes bei Abschluss der Versicherung, erlischt die Deckung für die Prämienbefreiung grundsätzlich zum Zeitpunkt des Wohnsitzwechsels. Wohnsitzwechsel sind der Helvetia innert vier Wochen schriftlich mitzuteilen. Auf Ihren Antrag innerhalb dieser vier Wochen prüfen wir, unter welchen Voraussetzungen allenfalls eine Weiterführung der Prämienbefreiung möglich ist Welches Recht und welcher Gerichtsstand gelten? Es gilt das schweizerische Recht. In der gebundenen Vorsorge (Säule 3a) finden insbesondere die Verordnung über die steuerliche Abzugsberechtigung für Beiträge an anerkannte Vorsorgeformen (BVV3) Anwendung. In allen vertraglich nicht geregelten Fragen ist das Bundesgesetz über den Versicherungsvertrag (VVG) anwendbar. Bei Streitfällen anerkennen wir Ihren schweizerischen Wohnsitz oder den schweizerischen Wohnsitz der anspruchsberechtigten Person sowie Basel als Gerichtsstand. In internationalen Verhältnissen regelt das Bundesgesetz über das internationale Privatrecht sowie das Übereinkommen über die gerichtliche Zuständigkeit und die Vollstreckung gerichtlicher Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen (sog. Lugano- Übereinkommen) die Zuständigkeit Was gilt bei Verletzung der Anzeigepflicht? Haben Sie oder die versicherte Person beim Abschluss oder bei der Wiederinkraftsetzung der Versicherung eine schriftlich gestellte Frage unvollständig oder falsch beantwortet, so ist die Helvetia berechtigt, innert vier Wochen seit Kenntnis der Anzeigepflichtverletzung den Vertrag per sofort zu kündigen. Wird der Vertrag durch eine solche Kündigung aufgelöst, so erlischt auch die Leistungspflicht für bereits eingetretene Schäden, deren Eintritt oder Umfang durch die unvollständig oder falsch mitgeteilte Tatsache beeinflusst worden ist. Sind für solche Schäden bereits Leistungen erbracht worden, werden diese von der Helvetia zurückgefordert. Im Falle einer zu Unrecht gewährten Prämienbefreiung werden ebenfalls Prämien nachverlangt Wann sind spezielle Vereinbarungen gültig? Spezielle Vereinbarungen sind nur gültig, wenn sie von unserem Hauptsitz schriftlich bestätigt worden sind. Helvetia Fondsanlage mit Versicherungsschutz,

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