Wie korrupt ist Österreich? Musterschüler sehen anders aus. Hat der Kredit ausgedient? Finanzierungsalternativen gefragt

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1 forum.ksv Das Medium für internationalen Kreditschutz 02/2013 Wie korrupt ist Österreich? Musterschüler sehen anders aus Hat der Kredit ausgedient? Finanzierungsalternativen gefragt Transatlantischer Freihandel Chance für Europa forum.ksv P.b.b. Verlagspostamt 1010 Wien Zul.Nr. GZ 02Z030207

2 2 Inhalt Inhalt cover Wie korrupt ist Österreich? Warum die Alpenrepublik nicht zu den Musterschülern zählt und wo es anzusetzen gilt aktuell Foto: lassedesignen Fotolia.com Foto: granata68 Fotolia.com Wie korrupt ist Österreich? S. 4 Crowdfunding ist sexy. S. 14 Seefestspiele Mörbisch Der Bettelstudent von Carl Millöcker Hat der Kredit ausgedient? Laut der aktuellen KSV1870 Umfrage ist der Ruf nach alternativen Finanzierungsformen laut Factoring als starkes Finanzierungsinstrument für Unternehmen. Eine Möglichkeit zur Optimierung und Verbesserung der Finanzierungsstruktur Crowdfunding ist sexy, aber mit Risiken verbunden. Wie Unternehmen direkt Investoren anzapfen können Transatlantischer Freihandel in Sicht. Ein neuer Wirtschaftsraum als Chance für Europa Grüne Energie ist gefragt. Der Vorstandssprecher der Energie Steiermark, DI Christian Purrer, im Interview Regenmantel anziehen und durch! Wie Unternehmen einen Shitstorm durchstehen KSV1870 NEWS GmbH light. Billiger ist selten besser! SEPA für alle. Ein KSV1870 Experte klärt auf forum.ksv. Ihre Meinung ist gefragt Praxistage 2013 im Palais Eschenbach. Der KSV1870 informierte vor Ort Wer zählt die Häupter, nennt die Namen? KSV1870 Mitarbeiter stellen ihr Know-how zur Verfügung Foto: Maridav Fotolia.com Regenmantel anziehen und durch! S. 20 Quergelesen. Neue Fachbücher, die Praxiswissen vermitteln

3 Editorial 3 Editorial KSV1870 Gläubigerschutz Aktuelles aus Rechtsprechung und richterlicher Praxis KSV1870 Steuertipps Wichtige Neuigkeiten und Änderungen im Steuerrecht speziell für Unternehmer KSV1870 Wirtschaftsbarometer Flops & Tops in der österreichischen Wirtschaft Impressum Foto: Petra Spiola Liebe Mitglieder, die Korruption in allen ihren Ausprägungen ist zum Dauerbrenner in unseren Medien geworden. Dabei ist zu befürchten, dass sich nach dem ersten stürmischen Medien-Hype die Aufregung wieder legt und man anschließend zur Tagesordnung zurückkehrt. Das wäre aber gerade bei diesem Thema fatal. Während Korruption als Kavaliersdelikt verharmlost oder als notwendiges Übel akzeptiert wurde, wuchs sie offensichtlich im Verborgenen und nahm ungeahnte Ausmaße an. Dies ist aus mehreren Gründen schlimm. Nicht nur, dass Unternehmen, die sich mit fairen Mitteln an Ausschreibungen beteiligen, durch illegale Machenschaften von Anfang an chancenlos sind. Nicht nur, dass zahlreiche Beamte, die auf korrekte Weise ihren Dienst verrichten, durch die schwarzen Schafe in ihren Reihen ebenfalls in ein schiefes Licht gerückt werden. Nicht nur, dass die Reputation unseres Landes ins Lächerliche gezogen wird und seine Attraktivität als Wirtschaftsstandort sinkt. Korruption ist viel mehr: Sie erhält eine Eigendynamik, die bald nicht mehr zu überschauen ist. Die Kette der gegenseitigen Gefälligkeiten und Abhängigkeiten führt dazu, dass Leistung und Einsatz nicht mehr den Stellenwert haben, der ihnen zusteht. Man muss kein Pessimist sein, um unter diesen Umständen für unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit schwarzzusehen. Uns allen bleibt daher zu hoffen, dass aus den zuletzt bekannt gewordenen Fällen die richtigen Konsequenzen gezogen werden. Mehr darüber lesen Sie in der Coverstory dieses Heftes. Der einfachste Weg ist nicht immer der erfolgreiche. Das gilt auch für Unternehmensgründungen. Wo es an Kapital fehlt, zeichnet sich das Aus oft sehr schnell ab. Was vom Traum der Selbstständigkeit dann übrigbleibt, ist die persönliche Enttäuschung und Schulden. Langjährige Erfahrung zeigt, dass Gründer dann erfolgreich sind, wenn sie außer einem guten Businessplan auch ausreichend Kapital zur Verfügung haben, um die ersten, meist schwierigen Jahre zu überstehen. Warum wir deshalb in der GmbH light kein Erfolgsmodell sehen, lesen Sie auf Seite 22. Sollten Sie dazu oder zu anderen aktuellen Themen des Gläubigerschutzes Fragen haben, rufen Sie uns einfach an unsere Experten geben Ihnen Auskunft und beraten Sie gerne! Ihr Johannes Nejedlik Foto: Sascha Burkard Fotolia.com Transatlantischer Freihandel. S. 16

4 4 Cover Foto: granata68 Fotolia.com

5 Cover 5 Wie korrupt ist Österreich? Tango korrupti sang Rainhard Fendrich schon vor Jahren. Das Lied prangerte die weit verbreitete Unkultur des Gebens und Nehmens an, damals noch mit einem kleinen Augenzwinkern. Text: CHRISTINE KARY Das Augenzwinkern ist heute weitgehend verschwunden, das ist immerhin ein Fortschritt. In der Öffentlichkeit setzt sich zunehmend die Erkenntnis durch, dass Korruption nicht bloß eine Unsitte ist, sondern ein schweres Strafdelikt. Noch dazu eines, das die betroffenen Volkswirtschaften in Zeiten von Schuldenkrise und Sparprogrammen sehr viel Geld kostet. EU-weit werde der Schaden auf EUR 120 Mrd. pro Jahr geschätzt, sagte EU-Kommissarin Cecilia Malmström Anfang März bei einem Seminar im schwedischen Göteborg. Nun sind zwar nicht alle EU-Länder in gleicher Weise von dem Problem betroffen, Österreich gehört aber nicht zu den Musterschülern. Erst kürzlich setzte es wieder Schelte von der OECD: Die heimischen Behörden seien bei der Bekämpfung grenzüberschreitender Straftaten immer noch zu lasch. Eine deutliche Sprache spricht auch der Korruptionswahrnehmungsindex von Transparency International (TI): Hier rutschte die Alpenrepublik in den letzten Jahren kräftig ab lag Österreich noch auf Rang 10, 2012 auf Platz 25. Der Index misst, wie stark Korruption im jeweiligen Land durch die internationale Geschäftswelt wahrgenommen wird. Er beruht auf Einschätzungen von Unternehmen und Unternehmensberatern. Im Vorjahr waren 176 Staaten in der Wertung, am besten kamen Dänemark, Finnland und Neuseeland weg. Ihre Integrität wurde mit 90 beurteilt, die Bestnote wäre 100. Die Schlusslichter waren Afghanistan, Nordkorea und Somalia. Österreich erreichte einen Score von 69. Das ist im Vergleich der EU-27 und anderer entwickelter demokratischer Industriestaaten nur Durchschnitt, gemessen an den früheren EU-15 und den angelsächsischen Demokratien sogar im unteren Drittel. Nur die mediterranen EU-Mitgliedsstaaten liegen innerhalb dieser Vergleichsgruppe noch schlechter. Spektakuläre Strafverfahren. Daraus zu schließen, dass unser Land in den vergangenen Jahren immer tiefer im Korruptionssumpf versunken ist, wäre allerdings voreilig. Die drastische Verschlechterung im Ranking liegt zum Teil daran, dass der Index 2012 erstmals nach einer neuen Methode berechnet wurde: Es wurden nur mehr Umfragen aus dem Jahr 2012 berücksichtigt und nicht mehr, wie bisher, aus den letzten beiden Jahren. Durch den längeren Beobachtungszeitraum waren in der Vergangenheit die Ergebnisse etwas geglättet worden jetzt wirken sich aktuelle Ereignisse, etwa spektakuläre Gerichtsverfahren, rascher und drastischer aus. Und davon gab es in Österreich in letzter Zeit genug: Ex-Innenminister Ernst Strasser stand vor dem Kadi, ebenso Lobbyist Alfons Mensdorff-Pouilly der allerdings von den meisten Vorwürfen freigesprochen wurde, der ehemalige Kärntner Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Martinz oder Ex-FPK-Chef Uwe Scheuch. Gegen zahlreiche weitere prominente Verdächtige laufen Ermittlungen. Das sorgt für öffentliche Aufmerksamkeit und diese ist wohl der Hauptgrund für den Absturz im Ranking. Das Korruptionsproblem in Österreich muss also nicht unbedingt größer geworden sein, sicher ist aber, dass es

6 6 Cover nicht mehr so erfolgreich unter den Teppich gekehrt wird wie früher. Zumindest die Spitzen des Eisberges sind jetzt für jeden sichtbar. Und dafür wurde es auch Zeit: Viel zu lange hat man sich diesbezüglich etwas vorgemacht. So richtig korrupt gehe es anderswo zu, war eine weit verbreitete Ansicht. Bei uns werde zwar ein wenig gemauschelt und geschmiert, aber bloß im harmlosen, vernachlässigbaren Bereich. Mit dieser Illusion wurde nun gründlich aufgeräumt. Genau genommen war es also sogar eine positive Entwicklung, die zu der Verschlechterung im Ranking führte. Auch Transparency International erkennt das durchaus an: Schwere Lücken im Korruptionsstrafrecht seien inzwischen geschlossen worden, und nicht nur die Medien, sondern auch Justiz, Regierung und Abgeordnete hätten viel zur Aufdeckung von Korruption beigetragen, sagte Eva Geiblinger, Vorstandsvorsitzende von TI Austrian Chapter (TI-AC) anlässlich der Präsentation des Index. Problembewusstsein steigt. Dass sich immer mehr Menschen des Problems bewusst sind, bestätigt eine Umfrage, die der KSV1870 unter seinen Mitgliedern durchführte. Gefragt wurde unter anderem, ob Korruption im österreichischen Unternehmeralltag eine Rolle spielt. Gut drei Viertel der Befragten nehmen an, dass das so ist: Ja, das vermute ich, sagten 58%, 21% gaben sogar an, sie hätten begründeten Anlass, das zu glauben. 16% halten das Problem für vernachlässigbar, nur 5% gehen davon aus, dass es nicht existiert. Eine Eurobarometer-Umfrage im Vorjahr kam EU-weit zu einem ähnlichen Ergebnis: Im Schnitt gaben drei von vier EU-Bürgern an, Korruption sei in ihrem Land eines der größten Probleme. In Österreich hielten sogar 85% der Befragten die staatlichen Institutionen für korruptionsanfällig. In Dänemark bejahte das dagegen nur ein Viertel der Befragten. Was ist aber nun konkret geschehen, um dem Problem besser als bisher beizukommen? Dass mehr Fälle zur Anklage kommen, liegt nicht zuletzt an den Aktivitäten der neuen Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA). Am 1. Jänner 2009 wurde sie zunächst als Korruptionsstaatsanwaltschaft gegründet, seit 1. September 2011 hat sie einen erweiterten Zuständigkeitsbereich und soll sich schwerpunktmäßig mit der Verfolgung großer Wirtschafts- und Korruptionsdelikte befassen. Ihr Personalstand ist kräftig gestiegen: Begonnen hat sie mit zwei Staatsanwälten, jetzt sind es 21, dazu kommen Wirtschaftsexperten, die beim Entwirren komplexer Sachverhalte helfen. Insgesamt hat die Behörde derzeit über 50 Mitarbeiter und wird wohl noch weiter wachsen. Anfüttern verboten. Geändert hat sich auch die Rechtslage, die Strafbestimmungen wurden mit Jahresbeginn deutlich verschärft. Unter anderem steht das Anfüttern von Amtsträgern jetzt wieder unter Strafe. Gemeint sind damit Zuwendungen, mit denen man sich ohne dass es einen konkreten Anlass gibt einen Entscheidungsträger geneigt machen will. Also etwa, wenn ein Bauunternehmer einen Beamten der Baupolizei immer wieder zum Essen einlädt, in der Erwartung, dass dieser bereitwillig ein Auge zudrücken wird, sollte es irgendwann bei einem Projekt Probleme geben. Zugleich wurde der Amtsträgerbegriff erheblich ausgeweitet: Darunter fallen jetzt auch Mitarbeiter staatsnaher Unternehmen, und zwar nicht nur solcher, die der Prüfung durch den Rechnungshof unterliegen. Entscheidend ist, dass die öffentliche Hand einen überwiegenden Einfluss hat, dafür genügt es, dass eine Gebietskörperschaft mindestens 50% der Anteile des Unternehmens hält. So gelten nun zum Beispiel Briefträger wieder als Amtsträger, obwohl die österreichische Post längst kein Amt mehr sein will und an der Börse notiert. Auf Mitarbeiter öffentlicher Verkehrsbetriebe oder Energieversorger trifft das ebenfalls zu. Bedienstete von Körperschaften öffentlichen Rechts, etwa von staatlichen Universitäten, sind ebenso erfasst. Weggefallen sind auch die Sonderregelungen für inländische Abgeordnete, für sie gilt jetzt uneingeschränkt das Korruptionsstrafrecht. Auch andere Bestimmungen wurden verschärft, zum Beispiel drohen bei Bestechung oder Geschenkannahme höhere Strafen als bisher. Zusätzlich wurden Anreize für die Aufdeckung von Korruptionsfällen geschaffen. Seit 2011 gilt die große Kronzeugenregelung, die an dem Delikt Beteiligte zur Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft motivieren soll. Seit kurzem gibt es auch ein webbasiertes Hinweisgebersy-

7 Cover 7 stem, also quasi einen elektronischen Postkasten, über den die WKStA mit anonymen Hinweisgebern kommunizieren kann. Offene Baustellen. Alle diese Schritte gehen in die richtige Richtung. Trotzdem gibt es weiteren Verbesserungsbedarf: Transparency International kritisiert etwa, dass Staatsanwälte in Österreich immer noch weisungsgebunden sind. Ihre oberste Behörde ist das Justizministerium, das lässt zumindest den Eindruck politischer Einflussnahme entstehen. Immerhin hat aber die WKStA eine Sonderstellung: Sie muss erst am Ende der Ermittlungen an die Oberstaatsanwaltschaft berichten, also erst, wenn alle Fakten auf dem Tisch liegen. Somit kann sie unabhängig von Zurufen aus der Politik arbeiten was sich sichtlich bewährt. Foto: Petra Spiola Zum Thema: Johannes Nejedlik, Vorstand der KSV1870 Holding AG Für Unternehmer, die die Verantwortung für die Erhaltung der Arbeitsplätze und damit ihren Teil zum Funktionieren des Wirtschaftsstandorts tragen, ist Korruption ein Reizthema ersten Ranges. Dass dieses nun verstärkt diskutiert wird und in der öffentlichen Wahrnehmung immer seltener als Kavaliersdelikt durchgeht, ist als erster positiver Schritt sehr zu begrüßen. Die Erfahrung zeigt, dass Korruption mit all ihren Facetten auf jeder Ebene stattfindet, und sie muss daher auf jeder Ebene bekämpft werden. Kleine Gefälligkeiten bereiten den Boden für die massiven Fälle. Alle, die unrechtmäßig die Hand aufhalten, werden Teil des korrupten Systems und erpressbar. Dieser unglückselige Kreislauf muss so rasch wie möglich durchbrochen werden, auch im Sinne aller ehrlichen Geschäftsleute, die sich mit fairen Mitteln am Wettbewerb beteiligen. An einem anderen wunden Punkt hat sich dagegen bislang nichts geändert: Anders als in skandinavischen Ländern gibt es in Österreich nach wie vor keine Transparenz behördlicher Tätigkeit. Man kann zum Beispiel nicht einfach in die Unterlagen zu einem Bauverfahren Einsicht nehmen, wenn man den Eindruck hat, ein Gebäude entspreche nicht den Vorschriften. War man nicht selbst Verfahrenspartei, geht einen der Bauakt nichts an. Der Schleier des Amtsgeheimnisses liegt hierzulande praktisch über allem, was Ämter und Behörden tun das macht eine Kontrolle durch die Öffentlichkeit so gut wie unmöglich. Frischer Wind für Ihr Unternehmen! UNIQUE/Grayling Und noch etwas lässt sich nicht leugnen: Auch das neue, verschärfte Korruptionsstrafrecht greift nicht überall, wo es sollte. Das Geben und Nehmen feiert nämlich keineswegs nur in der Baubranche oder bei der öffentlichen Auftragsvergabe fröhliche Urständ, auch das Gesundheitswesen ist nicht frei davon. Es soll schon vorgekommen sein, dass OP-Termine nach der Dicke überreichter Kuverts vergeben wurden. Oder dass sich Pharmaunternehmen überaus großzügig gegenüber Medizinern zeigten. Nach dem Berufsrecht der Ärzte ist Geschenkannahme zwar verboten, das Strafrecht erfasst aber nur Amtsträger oder Bedienstete also etwa Amtsärzte, Spitalsärzte oder Uni-Mitarbeiter. Die vielen Freiberufler unter den Ärzten sind jedoch weder das eine noch das andere. Sie können sich daher nach diesen Bestimmungen nicht strafbar machen. Bezahlte Anzeige Lernen Sie unsere Angebote für Unternehmen kennen. AMS ON TOUR 2013: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des AMS sind unterwegs zu Unternehmen in ganz Österreich. Wir beraten in persönlichen Gesprächen über AMS Dienstleistungen rund um Personalsuche, Förderungen und eservices. Vereinbaren Sie jetzt einen persönlichen Beratungstermin: oder Wir kommen gerne in Ihr Unternehmen. Sie sind gefragt.

8 8 Aktuell Graf von Luxemburg ( Lichtstark) Der Bettelstudent von Carl Millöcker Der Über 50 Jahre nach ihrer Gründung beginnt für die Seefestspiele Mörbisch eine neue Ära. KS Dagmar Schellenberger startet ihre Intendanz mit dem Klassiker Der Bettelstudent von Carl Millöcker. Zusätzlich bietet ein neuer, überdachter Zubau mit einer Fläche von m 2 den Besuchern ein breites kulinarisches Angebot mit viel Komfort. Und eines bleibt gleich: Mörbisch ist die Heimat der hochqualitativen klassischen Operette und des großen Musicals und wird es immer sein. Hier ist kein Platz für Experimente!, so die Neo-Intendantin Dagmar Schellenberger. Bettelstude von Carl Millöcker 11. JULI 24. AUGUST Neusiedler 2013 See. KARTEN, INFOS & AGB +43 (0) 2682 / facebook.com/seefestspielemoerbisch Dagmar Schellenberger ( Lichtstark) Während also auf der Bühne alles so bleibt, wie es sein soll klassische Inszenierungen, wie sie von den Komponisten erdacht wurden, mit dem Neusiedler See im Mittelpunkt wird rund um die Bühne nahezu alles verändert. Mit dem überdachten Zubau wird ein Zeichen für die zukünftige Ausrichtung der Seefestspiele Mörbisch gesetzt. Für Entspannung sorgen viel Komfort, Gemütlichkeit und die bodenständige pannonische Küche zu gewohnt moderaten Preisen. Eingebettet in ein zeitgemäßes gastronomisches Konzept gibt es das Beste aus dem Burgenland für den kleinen Hunger sowie als pannonische Abendmenüs begleitet von ausgesuchten Weinen aus der Region und einer gepflegten Bierkultur. Als Highlight bietet die neue Dachterrasse einen spektakulären Rundblick über den gesamten Die Seebühne Mörbisch verfügt bereits über das modernste elektroakustische Klangsystem der Welt. Für 2013 wird das musikalische Erleben durch technologische Erweiterungen auf der akustischen und visuellen Ebene noch gesteigert. Zum Einsatz kommt darüber hinaus auch ein computergestütztes Infotainment-System mit Monitoren am gesamten Gelände, die über Angebote, Neuigkeiten und Wissenswertes informieren.

9 Aktuell 9 Foto: Seefestspiele Mörbisch Das musikalische Angebot der Seebühne wird in Kooperation mit Österreichs größtem Konzertveranstalter zusätzlich zur Operette ab 2013 auch vermehrt Veranstaltungen aus vielen verschiedenen Genres umfassen. Wenn Sie für kurze Zeit in eine andere Welt eintauchen wollen, dann genießen Sie einen kurzweiligen kulturell-kulinarischen Urlaub am Rande des Nationalparks in der einmaligen Atmosphäre der Seefestspiele Mörbisch. nt Fax: , z.hd. Frau Karin Stirner Ja, ich interessiere mich für die Seefestspiele Mörbisch. Bitte senden Sie mir Informationsmaterial zu. Ich bestelle Karten und erhalte einen Preisvorteil von 10 % (gilt nur bei Einlangen der Bestellung bis Ende Mai) Kartenbestellung für Der Bettelstudent von Carl Millöcker 11. Juli 24. August 2013 Seefestspiele Mörbisch Joseph-Haydn-Gasse 40/ Eisenstadt Österreich Tel.: +43(0)2682/ Fax: +43(0)2682/ Homepage: Nachname Vorname/Titel Firma KSV1870 Firmennummer Adresse Intendanz KS Dagmar Schellenberger Telefon Fax

10 10 Aktuell Foto: fotomek Fotolia.com Hat der Kredit ausgedient? Mit der Loyalität von Unternehmen gegenüber ihrer Bank steht es hierzulande nicht zum Besten. Viele Betriebe sind bereit, wegen eines besseren Kreditangebots das Institut zu wechseln, oder sehen sich nach Finanzierungsalternativen um. Text: SANDRA KIENESBERGER Brauchen Unternehmen Geld, dann in der Regel rasch und unbürokratisch. Genau das aber dürfte im Bereich der Kreditvergabe in den vergangenen Jahren schwierig geworden sein. Angeheizt durch neue Finanzierungsideen à la Heini Staudingers Sparverein (vom Waldviertler Unternehmen GEA) fordern 54% der Unternehmen alternative Finanzierungsformen zum klassischen Bankkredit. Dies geht aus einer aktuellen KSV1870 Umfrage hervor. Besonders stark ist der Bedarf im Dienstleistungssektor und bei Kleinstunternehmen. Auf die Frage, welche Ansätze hier denkbar sind, nennen die befragten Unternehmen: mehr Risikokapital, neue Beteiligungsmodelle, Crowdfunding und Förderungen. Derlei Angebote würden auch zu mehr Wettbewerb im Bankenbereich führen, so die Meinung vieler Unternehmen. Die Frage nach dem Risiko. Der Vorstand der KSV1870 Gruppe, Johannes Nejedlik, hat Verständnis für die Unternehmen: Der Ruf nach Alternativen ist absolut nachvollziehbar. Der Handlungsspielraum für Banken wird durch Reglementierungen mehr und mehr eingeschränkt, während das wirtschaftliche Umfeld dynamischer wird. Hinzu kommt, dass kein Konjunkturaufschwung in Sicht ist, der diesen Namen auch verdienen würde. Es braucht aber klare Rahmenbedingungen für solche Alternativen, denn in diesem Bereich lauern auch Gefahren. Bei allen neuen Ansätzen muss sichergestellt werden, dass Unternehmen in wirtschaftlichen Fragen volle Transparenz walten lassen und Geldgeber maximale Information zur Risikoabschätzung erhalten. Ungeprüfte Eigenangaben sind keine solide Grundlage für Finanzierungsentscheidungen, so Nejedlik weiter.

11 Aktuell 11 Unternehmen sind kritischer geworden und vergleichen nun Kreditangebote sehr genau. Alternative Finanzierungsformen gewünscht? Bundesland Ja Nein Burgenland Kärnten Niederösterreich Oberösterreich Salzburg Steiermark Tirol Vorarlberg Wien Österreich gesamt 61% 56% 57% 44% 43% 57% 57% 33% 57% 54% 39% 44% 43% 56% 57% 43% 43% 67% 43% 46% Enges Korsett bei Kreditvergabe. Aktuell stellen 60% fest, dass sich eine Kreditaufnahme schwierig gestaltet. 34% beschreiben sie als angemessen, 6% als einfach. Ganz oben auf der Beschwerdeliste steht, dass heutzutage mehr Sicherheiten verlangt werden (85%). Auch Kredite, die nach Meinung der Befragten früher gewährt worden wären, würden heute abgelehnt (39%). 30% geben an, dass Zinsen erhöht wurden. 24% beklagen, dass sie Kredite nicht mehr in der gewünschten Höhe bekommen würden. Trotz allem ist die Aufnahme von Krediten im Ausland keine Alternative für die Unternehmen. Kreditaufnahme heute Mehr Sicherheiten werden gefordert 85% Kreditablehnung für Kredite, die früher bewilligt worden wären 39% Zinserhöhungen 30% Kredite nicht in gewünschter Höhe verfügbar Kredite nicht in gewünschter Laufzeit verfügbar 24% 10% Sonstiges 3% Mehrfachantworten möglich Kredite: Blei in den Regalen? Die befragten Unternehmen versuchen, Kredite so lange wie möglich zu vermeiden. Laut der Umfrage zum Thema Wirtschaftslage und Finanzierung, an der Unternehmen teilgenommen haben, finanzieren sie sich primär über Eigenmittel (64%) oder nutzen den Kontokorrentrahmen (52%). Nur 34% häufig in der Industrie setzen auf langfristige Kredite. Am stärksten aber nutzen Gewerbebetriebe langfristige Kredite. Sie haben es im Vergleich zur Industrie, dem Handel und dem Dienstleistungsbereich am schwersten sich durch Eigenmittel zu finanzieren. Wenig überraschend haben diese Unternehmen auch in den vergangenen ein bis zwei Jahren häufiger um Kredite angesucht. Insgesamt haben das 45% der Befragten getan. Wer verhandelt, spart Geld. Entsprechend verhalten sind auch die Erwartungen für das laufende Jahr: Die Hälfte der Befragten (54%) erwartet 2013 bei Kreditaufnahmen höhere Kosten und eine Verschlechterung der Konditionen. 44% meinen, dass sich nichts ändern wird, 2% erwarten eine Verbesserung. Die Pessimisten rechnen primär mit Aufschlägen beim Risiko des Kreditnehmers (Bonität), Zinserhöhungen und Kosten durch die Kapitalhinterlegungsvorschriften für Banken. Dennoch geben sich die Unternehmen kämpferisch: 59% geben an, durch geschicktes Verhandeln die Kreditkonditionen in ihrem Sinne zu optimieren. 31% versuchen es, scheitern aber. 10% verhandeln gar nicht. Auffällig ist, dass die Industrieunternehmen besonders gute Verhandler sein dürften, denn sie stechen mit 71% besonders aus den Ergebnissen heraus. Auch die Handelsbetriebe sind mit 61% überdurchschnittlich gut unterwegs. Dienstleister und Gewerbe haben hier Aufholbedarf.

12 12 Aktuell Foto: Petra Spiola Risiken im Blick behalten Roland Führer, MAS, MBA, Geschäftsführer der KSV1870 Information GmbH Trotz schwieriger Rahmenbedingungen muss das proaktive Management von Risiken für Banken wie auch für Unternehmen heutzutage ein unverzichtbarer Bestandteil zur Vermeidung von Ausfällen sein. Warum das wichtig ist? Weil die Liquidität von Unternehmen essenziell von der Zahlungsfähigkeit bzw. -moral der Kunden abhängt. Aus unserer täglichen Praxis wissen wir, dass sogar Folgeinsolvenzen aufgrund von Ausfällen keine Seltenheit sind. Wir empfehlen daher, die Bonität von Stammkunden im Rahmen eines Monitorings kontinuierlich im Blick zu behalten. Traditionell wird der Großteil der Zahlungsausfälle von den langjährigen Kunden verursacht, da viele Unternehmen unterschätzen, wie schnell sich auch deren Liquiditätssituation ändern kann. Aber auch Neukunden sollte nicht blind vertraut werden, schließlich gibt es keine internen Zahlungserfahrungen, auf die Unternehmen bauen können. Wir raten daher, diese Gruppe mithilfe von KSV1870 Auskünften noch vor Vertragsabschluss zu überprüfen und Kreditlinien, Zahlungsbedingungen und Ähnliches entsprechend abzustimmen. Das Schlüsselwort in diesem Zusammenhang ist immer die Bonität, die durch das KSV1870 Rating, eine komprimierte Wirtschaftskennzahl, abgebildet wird. Eine ausgezeichnete Bonitätsbewertung liegt zwischen 100 und 199, Werte von 200 bis 299 bezeugen einwandfreie Bonität, über 600 besteht Insolvenzgefahr. Mithilfe dieser Kennzahl sind mehr als 85% aller Insolvenzen in Österreich sechs bis zwölf Monate im Voraus prognostizierbar. Basis für das KSV1870 Rating wie auch unsere Serviceleistungen ist die hauseigene Wirtschaftsdatenbank. Rund 100 Info-Experten recherchieren täglich Daten und garantieren so nicht nur die entscheidende Aktualität, sondern auch die besondere Qualität der KSV1870 Produkte. Zusätzlich fließen zahlreiche Daten automatisiert in die Wirtschaftsdatenbank ein. Einflusskriterien auf das Rating sind beispielsweise Bilanzkennzahlen, Unternehmensalter, Branchenzugehörigkeit, qualifizierte Zahlungsanstände usw. Hinter dieser Ratingzahl steht ein individuelles Rechensystem, das alle vorhandenen Faktoren, die die Ausfallwahrscheinlichkeit beeinflussen können, berücksichtigt. Das Angebot entscheidet. Die Unternehmen sind aber nicht nur gute Verhandler, sie schauen sich im Bankenbereich auch genau um, wenn es um die Finanzierung geht. Wenn die Bedingungen nicht entsprechen, dann steht auch die Partnerschaft mit einer langjährigen Hausbank zur Disposition: 69% würden mit ihrer Hausbank brechen, wenn eine andere Bank ein besseres Kreditangebot auf den Tisch legt. Die Bindung der Unternehmen an ihre Hausbank hat in Österreich eine lange Tradition. Die schwierigen Rahmenbedingungen in Finanzierungsfragen haben aufseiten der Unternehmen offensichtlich zu einer Flexibilisierung geführt. Sie sind kritischer geworden und vergleichen nun Angebote sehr genau, fasst der KSV1870 Vorstand Johannes Nejedlik das Ergebnis zusammen. Grundsätzlich zufrieden. Trotz allem sind zwei Drittel der Befragten (67%) ihrer Hausbank gegenüber grundsätzlich loyal. Gründe hierfür seien die langjährige Geschäftsbeziehung, die persönliche Bindung bzw. die gute Beratung oder die bestehenden Konditionen. Auch die räumliche Nähe sei ein wichtiger Faktor, warum die Unternehmen bei ihrer Hausbank bleiben. Für ein Drittel (33%) der Befragten ist das kein Thema, denn es seien einzig die Kosten und Konditionen entscheidend, die Berater hätten ohnehin keinen Spielraum für maßgeschneiderte Lösungen, und Banken seien zudem Lieferanten wie andere auch. Service und Beratung seien anderswo genauso gut. In der Wirtschaft nichts Neues. 71% erkennen keinen Unterschied bei der Wirtschaftsentwicklung in Österreich im Vergleich zum Vorjahr. Gefragt nach der Auftragslage im eigenen Unternehmen, herrscht verhaltene Zuversicht: Für 60% ist die Lage gleich wie im Vorjahr, für 21% sogar besser und für 19% schlechter. 57% haben daher für heuer keinen Anlass gesehen, Budgetkürzungen durchzuführen. Wer dennoch reduziert, hat das vor allem im Bereich Werbung, Personal und Verwaltung gemacht. Hinsichtlich der Dienstnehmer ist bei 64% die Anzahl konstant, 15% haben aufgestockt und 21% gekürzt. Besonders gelitten hat das Gewerbe ein Viertel der Betriebe, die an der Befragung teilgenommen haben, hat heute weniger Mitarbeiter. Auftragsentwicklung im Vergleich zum Vorjahr 19 % schlechter 21 % besser 60 % gleich wie im Vorjahr

13 Aktuell 13 FACTORING ein Finanzierungsinstrument mit Wachstumspotenzial Factoring ermöglicht eine Optimierung der Finanzierungsstruktur und eine Verbesserung des bankinternen Ratings. Die FactorBank AG, das führende Factoring-Institut in Österreich, bietet ihren Kunden im Wesentlichen zwei Dienstleistungsmodelle an: Beim Inhouse-Factoring werden bis zu 80 % der Umsätze bevorschusst, die buchhalterischen Abläufe im Unternehmen bleiben nahezu unverändert. Die für das Factoring notwendigen Daten werden über modernste IT-Schnittstellen übermittelt. Im Gegensatz dazu übernimmt beim Full-Factoring die FactorBank auch die Debitorenbuchhaltung sowie auf Wunsch das Mahn- und Inkassowesen. In beiden Fällen sind die Forderungen an die FactorBank AG verkauft und können nur an diese mit schuldbefreiender Wirkung bezahlt werden. Der Eingang der Zahlungen erfolgt auf ein Konto der FactorBank AG. Michael Kaltenbeck, CEO der FactorBank AG in Wien, verweist auf die zahlreichen Vorteile für Unternehmen: Factoring ist eine einfache und für fast alle Branchen geeignete Maßnahme zur Verbesserung des Bilanzbildes. Dies ist vor allem in Hinblick auf die Eigenkapitalvorschriften nach Basel II bzw. Basel III relevant. Für Unternehmen wird die Entscheidung, einen Zessionskredit oder Factoring in Anspruch zu nehmen, noch wichtiger werden, denn Factoring bedeutet mehr Sicherheit, da z. B. unregelmäßige Zahlungen rascher erkannt werden und Umsatzschwankungen im Jahresverlauf besser ausgeglichen werden können. Vor allem KMU profitieren davon. Kaltenbeck verweist darüber hinaus auf die Vorteile für die Bilanz: Mit dem Verkauf von versicherten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen dem regresslosen Forderungsverkauf scheiden diese aus der Bilanz des Unternehmens aus. Damit verbessern sich die Eigenkapitalquote sowie andere Kennzahlen des Unternehmens. Wenn die Umsätze des Unternehmens steigen, führt dies in der Regel auch zu einem erhöhten Finanzierungsbedarf. Factoring ist ein modernes, flexibles Instrument zur Liquiditätssteuerung. Zusätzlich bringt vor allem Klein- und Mittelbetrieben das professionelle Debitorenmanagement inklusive Mahn- und Inkassowesen große Vorteile. ein modernes Instrument zur Optimierung der Finanzierungsstruktur und daher eine sehr gute Ergänzung im Finanzierungsportfolio für nahezu jedes Unternehmen. Von der FactorBank AG wird jeder Kunde individuell betreut und ein für das Unternehmen passendes Konzept unter Berücksichtigung der vorgegebenen Rahmenbedingungen erstellt. Die Factoring-Spezialbank der Bank-Austria-Gruppe konnte im Jahr 2012 ganz nach dem Motto Manche warten länger auf ihr Geld andere nicht ihren Kunden eine stabile und gesicherte Finanzierungsbasis anbieten und daher das Geschäftsjahr mit einem Umsatzwachstum von mehr als 130 % abschließen. Das angekaufte Umsatzvolumen betrug EUR 4,6 Mrd. und katapultierte die 100-%-Tochter der Bank Austria mit einem Marktanteil von 42 % auf Platz 1 auf dem österreichischen Factoring-Markt. Für das Jahr 2013 ist das Team der FactorBank optimistisch, die Vorjahreszahlen gemeinsam mit dem starken Vertrieb der Mutterbank, der Bank Austria, noch übertreffen zu können. Die Vorteile von Factoring dem raschen Weg zur Liquidität wollen wir nachfolgend nochmals kurz zusammenfassen: Eine Erhöhung der Liquidität des Unternehmens durch den Ankauf der Forderungen Ein reduziertes Ausfallsrisiko von Kundenforderungen durch professionelles Debitorenmanagement und/oder die Übernahme des Zahlungsausfallsrisikos (Delkredereübernahme) Eine Verkürzung der Bilanzsumme und damit einhergehend eine Verbesserung der Eigenkapitalquote und anderer ratingrelevanter Kennzahlen. Mehr Informationen, wie auch Ihr Unternehmen nicht länger auf Ihr Geld warten muss, erhalten Sie unter oder bei den Vertriebsspezialisten der FactorBank AG. Michael Kaltenbeck, CEO der FactorBank AG Wien Foto: FactorBank AG Factoring ist sicher kein Rettungsanker für finanzschwache oder wirtschaftlich gefährdete Unternehmen, sondern Frau Karin Berger (01/ ) steht Ihnen für Terminvereinbarungen sehr gerne zur Verfügung.

14 14 Aktuell Foto: lassedesignen Fotolia.com Crowdfunding ist sexy, aber mit Risiken verbunden Immer mehr Menschen zögern, ihr Geld der Bank anzuvertrauen. Davon können Unternehmen profitieren, die durch Crowdfunding direkt Investoren anzapfen möchten. Eine Chance, die nicht ohne Risiken und Tücken ist. Text: ALEXANDRA ROTTER T heresa Steininger und Christian Frantal wagen etwas, was in Österreich noch wenige probiert haben etwas, das auch in die Hose gehen kann: Die Jungunternehmer wollen ihre Entwicklung, den sogenannten Wohnwagon, einen handwerklich produzierten und nachhaltigen Wohnwagen, der aus Holz besteht und sich autark mit Energie versorgt, durch Crowdfunding finanzieren. Sie sammeln Geld von möglichst vielen Investoren, um zwei Prototypen vom Wohnwagon herstellen zu können und ihrem Start-up auf die Sprünge zu helfen, ohne ein Darlehen von der Bank aufnehmen zu müssen. Es ist von der Energie ganz etwas anderes, als wenn ich zur Bank betteln gehen muss, sagt Wohnwagon-Geschäftsführerin Theresa Steininger. Wer in ihr Projekt investiert EUR 100 sind das Minimum, EUR das Maximum pro Person, profitiert nicht nur vom Unternehmensgewinn, sondern wird auch mit Goodies versorgt: Einmal pro Jahr wird für die Investoren ein Event veranstaltet, sie bekommen eine Führung durch die Werkstatt und dürfen eine Rundfahrt mit Trude und Willi machen, zwei Feuerwehrautos, die Christian Frantal, Mastermind und Entwickler des Wohnwagons, restauriert hat. Die zehn großzügigsten Investoren dürfen außerdem ein Wochenende im Wohnwagon verbringen. Einzelinitiativen und Plattformen. Crowdfunding ist ein junges Thema in Österreich. Neben Einzelinitiativen wie jener des Waldviertler Schuhproduzenten Heini Staudinger oder Finanzierungen von alternativen Energieversorgungen auf regionaler Ebene gibt es hierzulande zwei Plattformen, die sich auf Crowdfunding spezialisiert haben. Sie treffen eine Vorauswahl und bieten Know-how, Marketing- und teils sogar Managementleistungen an.

15 Aktuell 15 Im April 2012 ging die Plattform 1000x1000 online, die bereits ein erfolgreich finanziertes Projekt vorweisen kann, und drei Projekte sind in der Finanzierungsphase. Laut Geschäftsführer Reinhard Willfort-Zitz kommt im Schnitt eine Anfrage pro Tag herein. Seit Jahresbeginn neu am Markt ist die Unternehmensberatung Conda, deren erstes Crowdfunding-Projekt der Wohnwagon ist. Auch die Geschäftsführer Daniel Horak und Paul Pöltner berichten von sehr großem Interesse seitens Unternehmen bzw. Start-ups, die Projekte finanzieren möchten. Genaue Prüfung. Bei so viel Nachfrage der Unternehmer und Gründer, die mit Crowdfunding Geld auf die Beine stellen wollen, haben Plattformen wie Conda und 1000x1000 die Qual der Wahl und nehmen die Projekte ganz genau unter die Lupe. Nur 10% bis 25% der Anfragen haben eine reale Chance, aufgenommen zu werden. Daniel Horak: 10% bis 15% der Anfragenden sind ernst zu nehmen und haben ein Konzept. Es müsse kein hundertseitiger Businessplan vorliegen, wichtig sei aber, dass ein stichhaltiges Team hinter einer Idee stehe. Aus Sicht von Reinhard Willfort-Zitz sind drei Viertel der Anfragen für Crowdfunding ungeeignet. Folgende Parameter müssen stimmen: Es muss sich um eine Gründerpersönlichkeit handeln, und das Thema muss gut kommunizierbar und verstehbar sein. Finanzierungsmix. Laut Conda-Geschäftsführer Horak muss Crowdfunding nicht die alleinige Finanzierungsform sein. Es kann auch ein Baustein in einem Mix sein, der auch Förderungen, Kredite oder die Beteiligung durch Business Angels beinhaltet. Conda soll ein One-Stop-Shop für Unternehmen werden, der nicht nur einen Finanzierungsvorschlag erstellt, sondern auch Beratung und ein Partnernetzwerk anbietet. Auch für viele Investoren ist das Prinzip der Stunde ein Investitionsmix, wie er sich bei Crowdfunding durch die geringen Investitionssummen anbietet. Statt einem Fondsmanager Geld anzuvertrauen, wird selbst entschieden, wohin Geld fließen soll. Der Glaube an den Erfolg eines Produkts steht im Vordergrund. Laut Roland Reisch, Partner bei TPA Horwath, müsse einem Investor allerdings bewusst sein, dass das ein Investment in der höchsten Risikoklasse ist, aber auch das Ertragspotenzial sehr hoch ist, wenn man von Anfang an dabei ist. Investoren können ihr Geld verlieren, wenn das Projekt zwar erfolgreich finanziert wird, aber das Unternehmen danach keine Gewinne einspielt und pleitegeht. Ein Klumpenrisiko müsse daher, so Reisch, vermieden und die Investitionen gestreut werden. Vorteile und Risiken. Hohe Risiken tragen aber nicht nur die Investoren, sondern auch die Unternehmen, die sich auf Crowdfunding einlassen. Theresa Steininger von Wohnwagon ist sich dessen bewusst: Wir haben einen Plan B und einen Plan C, obwohl wir überzeugt sind, dass das Crowdfunding funktionieren wird und die Investmentform der Zukunft ist. Für die Unternehmen kann ein gescheitertes Crowdfunding auch ein prinzipielles Scheitern bedeuten. Nicht zu vergessen ist das Risiko, ins Visier der Finanzmarktaufsicht (FMA) zu geraten. Willfort-Zitz: Wir haben ein Freizeichen von der FMA bekommen. Die Plattform-Betreiber Willfort- Zitz und Horak betonen, dass Crowdfunding nicht nur für Start-ups, sondern auch für kleine und mittlere Unternehmen eine gute Finanzierungsform darstellt. Ich sehe es nicht nur als Start-up-Thema, sondern auch als Thema für KMU, die schon eine höhere Beständigkeit haben und etwa neue Produkte entwickeln wollen, sagt Willfort-Zitz von 1000x1000. Mit neuen Nachrichten aus der Crowdfunding-Szene rund um Heini Staudinger & Co. darf übrigens gerechnet werden. So arbeitet die Community, die sich zunehmend professionell organisiert und grenzüberschreitend vernetzt, derzeit an einem Gesetzesentwurf für ein BürgerInnen-Direktdarlehensgesetz. Es wird sogar von positiven Zeichen seitens einzelner Banken berichtet, die entweder selbst Crowdfunding anbieten oder mit den bestehenden Plattformen kooperieren wollen. Sogar die EU sendet positive Signale. Hintergrundwissen: 10 bis 15% der Anfragen sind ernst zu nehmen und haben ein Konzept. Daniel Horak von der Crowdfunding-Plattform Conda Zunächst wird festgelegt, welcher Geldbetrag über Crowdfunding zusammenkommen soll, wobei ab EUR die Verpflichtung besteht, einen sogenannten Kapitalmarktprospekt zu erstellen, was Aufwand und Kosten bedeutet. Dann wird der Zeitraum definiert, in dem die Summe zusammenkommen soll in der Regel zwei bis drei Monate. Sobald der Crowdfunding-Prozess beginnt und meist online nach Investoren gesucht wird, läuft die Uhr, und Investoren können einen Beitrag auf ein Treuhandkonto einzahlen. Wird die Summe nicht erreicht, wird das Geld ohne Verlust an die Investoren zurücküberwiesen. Ist das Crowdfunding erfolgreich, kann das Geld für das Projekt verwendet werden. Die Investoren haben im Gegensatz zu Business Angels kein Mitspracherecht bei Managemententscheidungen, profitieren aber durch Gewinnbeteiligungen und Goodies. Foto: beigestellt

16 16 Aktuell Transatlantischer Freihandel in Sicht Foto: Sascha Burkard Fotolia.com Die EU und die USA stehen kurz davor, Verhandlungen zur Schaffung einer transatlantischen Freihandelszone aufzunehmen. Das Trans Atlantic Free Trade Agreement (TAFTA) würde einen Handelsraum schaffen, in dem nahezu die Hälfte der globalen Wirtschaftsleistung stattfindet. Text: ISABELLA NEUHOLD Die Idee eines zollfreien Handelsraumes zwischen den USA und der EU wurde erstmals 1995 vom damaligen deutschen Bundesaußenminister Kinkel thematisiert. 18 Jahre und zahlreiche gescheiterte Versuche später soll nun der große Wurf gelingen. Im Rahmen seiner Rede zur Lage der Nation im Februar 2013 hat sich US-Präsident Barack Obama erstmals öffentlich für ein Zustandekommen einer transatlantischen Freihandelszone ausgesprochen. Nachdem Ende März auch der Kongress offiziell von diesem Vorhaben in Kenntnis gesetzt wurde, sollen nun so rasch wie möglich die Verhandlungen beginnen. Die Dimensionen dieses gigantischen Binnenmarktes beflügeln schon im Vorfeld der Verhandlungen die Fantasie von Wirtschaftsexperten. Immerhin handeln die EU und die USA Waren und Dienstleistungen im Wert von etwa EUR 700 Mrd. pro Jahr und generieren mit diesem Volumen 40% der weltweiten Wertschöpfung. Vorteile einer transatlantischen Freihandelszone. Angesichts der sinkenden Wettbewerbsfähigkeit der Industriestaaten gegenüber Schwellenländern wie Indien oder China und des chronischen Stillstands bei der multilateralen Handelsliberalisierung im Rahmen der World Trade Organization (WTO) ist das Interesse beider Wirtschaftsblöcke an einer transatlantischen Handelsbeziehung enorm gestiegen. Aber welche Auswirkungen hätte eine Handelszone ohne Zölle und nichttarifäre Handelsbarrieren tatsächlich für beide Vertragspartner? Antworten dazu bietet eine Studie des deutschen ifo Instituts, dessen Wirtschaftsexperten überzeugt sind, dass das Abkommen für substanzielle Wachstumsimpulse und Beschäftigungseffekte sorgen würde. Konkret wird bei einem weiteren, umfassenden Abbau von Handelshemmnissen mit einem durchschnittlichen Anstieg des beidseitigen Warenaustauschs von rund 79% gerechnet, neue Arbeitsplätze in der EU wären eine weitere Folge. Für die realen Einkommen der EU-Länder sieht das ifo Institut Zuwächse von 2,6% bis 9,7%, in den USA ist sogar mit einem Plus von 13,4% zu rechnen.

17 Aktuell 17 Bedeutung für Österreich. In einem Gespräch mit der Austria Presse Agentur betonte Christoph Schneider, Leiter der Abteilung Wirtschaftspolitik in der Wirtschaftskammer Österreich, die Vorteile für die heimische Wirtschaft. Die gesamtwirtschaftliche Wirkung bezifferte der Wirtschaftspolitiker mit rund EUR 5 Mrd., und auch die heimische Wertschöpfung würde steigen. Basierend auf Daten des Wiener Instituts für Internationale Wirtschaftsvergleiche (WIIW), könnte Österreich mit einem geschätzten BIP-Zuwachs von etwa 1,75% rechnen. Da die USA bereits heute zu den wichtigsten Exportmärkten Österreichs zählen und die Exportquote mit rund 60% des BIP etwa doppelt so hoch wie in anderen EU-Ländern liegt, würde ein Freihandelsabkommen den heimischen Außenhandel weiter beflügeln, ist Schneider überzeugt: Wir werden als Österreicher noch sehr viel mehr profitieren als die EU. Als weiteren positiven Effekt erwartet der Ökonom Entwicklungsimpulse bei Dienstleistungen, da die USA in diesen Bereichen deutlich voran liegen. Stolpersteine. Bis ein unterschriftsreifes Freihandelsabkommen, das diesen Namen auch verdient, vorliegt, gilt es noch einige Hürden zu überwinden. Ein zentraler Kritikpunkt am gemeinsamen Handelsraum der beiden größten globalen Märkte ist, dass Drittländer benachteiligt wären und auch die Welthandelsorganisation an Bedeutung verliert. Zudem bieten die fehlende Deklaration genetisch modifizierter Lebensmittel und der Einsatz von Wachstumshormonen in der Tierzucht reichlich Konfliktpotenzial. Und auch der eher saloppe Umgang bei der Zulassung von Pharmaprodukten oder die geringeren Sicherheitsstandards in der Autoproduktion in den USA lassen auf langwierige Verhandlungen schließen. In der Dauerkritik steht auch die Subventionspolitik der jeweils anderen Wirtschaftsmacht. Während die USA ausdauernd an den Unterstützungen für die europäische Agrarwirtschaft herummäkeln, stören sich die Europäer an den amerikanischen Exporterleichterungen bei Industrieprodukten. Freihandelszonen NAFTA (North American Free Trade Agreement) Nordamerikanischer Wirtschaftsbund zwischen den USA, Mexiko und Kanada. EFTA (European Free Trade Association) Zu den heutigen EFTA-Mitgliedern zählen Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz. AFTA (Asean Free Trade Area) Abkommen der ASEAN-Staaten (Brunei, Indonesien, Kambodscha, Laos, Malaysia, Myanmar, Philippinen, Singapur, Thailand, Vietnam). MERCOSUR (Mercado Común del Sur) Lateinamerikas wichtigstes Wirtschaftsbündnis. Assoziierte Mitglieder sind Bolivien, Chile, Ecuador, Kolumbien und Peru. Pazifik-Allianz Die von Chile, Peru, Kolumbien und Mexiko gebildete Pazifik-Allianz hat mit Ende März 2013 den Start einer gemeinsamen Freihandelszone angekündigt, in der ein zollfreier Austausch von 90% aller Güter möglich ist. Asien-Pazifikregion Die derzeit in Planung befindliche Freihandelszone umfasst neben China und Japan, Südkorea und Indien, Australien und Neuseeland sowie die zehn Mitglieder der Südostasiatischen Staatengemeinschaft ASEAN. Arabische Liga Noch vor Jahresende plant die Arabische Liga die Errichtung einer Freihandelszone zwischen ihren 22 Mitgliedsländern. Manche warten länger auf ihr Geld. Andere nicht. Warten Sie nicht länger mit Factoring als modernem Dienstleistungsprodukt kommen Sie schneller zu Ihrem Geld, beeinflussen Ihre Finanzierungsstruktur positiv, minimieren das Ausfallsrisiko von Kundenforderungen und erhöhen die Liquidität in Ihrem Unternehmen. Nähere Informationen in Ihrer Bank Austria oder unter

18 18 Aktuell Fotos: Energie Steiermark, honorarfrei Kunden der,green Company verlangen aktiv nach,grüner Energie DI Christian Purrer, Vorstandssprecher der Energie Steiermark, über den grünen Weg des Konzerns in Richtung eines fair und partnerschaftlich agierenden Energie-Dienstleisters. forum.ksv hat die Fragen gestellt. forum.ksv: Auf welche Soft Skills legen Sie als Vorstandsvorsitzender der Energie Steiermark besonderen Wert? Purrer: Auf Dialogfähigkeit, Kundenorientierung, Offenheit für Veränderungen, Teamfähigkeit und Optimismus. Mir ist die Kooperation besonders wichtig und natürlich das stete Arbeiten an Innovation. Dafür ist entscheidend, dass der Vorstand in ständigem Dialog mit den Mitarbeitern ist. Ich sehe jemandem sehr schnell an, ob irgendwo der Schuh drückt. Trotz des hektischen Tagesgeschäftes ein offenes Ohr für die Anregungen und Vorschläge des Teams zu haben ist ebenso bedeutend wie eine Kommunikation auf Augenhöhe und ein partnerschaftliches Verhältnis. Der Erfolg unseres Unternehmens fußt auf dem Engagement jedes einzelnen unserer Mitarbeiter. Sie sind sozusagen unsere Visitenkarte. Erneuerbare Energie ist aktuell ein großes Schlagwort. Wie sieht Ihre Strategie dazu aus? Als Green Company sehen wir uns nicht nur dem Thema Erneuerbare Energie verpflichtet, sondern auch einem permanenten Prozess der Weiterentwicklung. Ein Teil unserer Strategie ist es, weiter in CO 2 -freie Stromproduktion zu investieren. Wo immer wir können und es auch wirtschaftlich darstellbar ist, setzen wir auf Wasserkraft, Photovoltaik, Biomasse und auch Biogas. Jede CO 2 -freie Kilowattstunde, die wir in der Steiermark produzieren, ist ein Beitrag zum

19 Aktuell 19 Klimaschutz und macht uns ein Stück unabhängiger von Lieferungen aus dem Ausland. Was uns einen großen Vorteil gegenüber Mitbewerbern bringt, ist das Faktum, dass unser Strom zu 100% frei von Atomenergie ist. Das ist für unsere Kunden ein ganz entscheidendes Kriterium. Heißt das, dass Ihre Kunden heute aktiv nach grüner Energie verlangen? Ja, unsere jährliche Kundenbefragung zeigt das sehr klar. Mehr als 60% unserer Kunden schätzen unser Engagement bei Wasserkraft und anderen grünen Energieformen als hoch ein. Über 90% fordern dezidiert, dass wir uns auch zukünftig in diesen Bereichen engagieren sollen vorwiegend aus Umweltschutzgründen, was gleichzeitig ein schöner Beweis für den Erfolg unserer eingeschlagenen Richtung ist. Der Strommarkt ist in Österreich seit über zehn Jahren liberalisiert. Welche Konsequenzen haben sich daraus für die Energie Steiermark ergeben? Seit dem Jahr 2001 kann jeder Kunde seinen Stromanbieter frei wählen. Obwohl es immer wieder aggressive alternative Anbieter auf dem österreichischen Markt gegeben hat, ist es uns gelungen, unser Bestandskundengeschäft weiter auszubauen. Dies ist vor allem auf die Optimierung unseres Kundenservices und den Ausbau unserer Produktpalette zurückzuführen. Um uns von der Konkurrenz abzuheben, setzen wir verstärkt auf innovative Energiedienstleistungen wie den E-Check. Dabei identifizieren unsere Experten direkt bei Mietern und Eigenheimbesitzern Energiesparpotenziale, damit unsere Kunden ihren Alltag so energieeffizient und komfortabel wie möglich gestalten können. Inwiefern hat sich die Liberalisierung auf die Preisgestaltung ausgewirkt? Wie werden sich die Preise Ihrer Ansicht nach in den nächsten Jahren entwickeln? Die Liberalisierung hat zu einer notwendigen Kostentransparenz für Kunden und Unternehmen geführt. Die Entwicklung des Energiepreises hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Vor allem von der Konjunktur, der Entwicklung der erneuerbaren Energieträger und von gesetzlichen Rahmenbedingungen. Zwischen dem KSV1870 und der Energie Steiermark besteht eine langjährige Geschäftsbeziehung. Welche Bedeutung hat eine erfolgreiche Forderungsbetreibung für Ihr Unternehmen? Gerade in der Energiebranche ist eine erfolgreiche Forderungsbetreibung von besonderer Bedeutung, da der Schuldner weiterhin Energie bezieht und sich die Schuld dadurch kontinuierlich erhöht. Im Fall eines Zahlungsverzugs fehlt vielen Unternehmern die Erfahrung für einen korrekten Umgang. Manche gehen zu wenig konsequent, andere wiederum zu forsch vor. Ein Inkassounternehmen besitzt hier die nötige Expertise. Es ist uns durchaus bewusst, dass Kunden auch unverschuldet in eine finanziell schwierige Lage geraten können, wie z. B. durch einen Arbeitsplatzverlust. Derartige soziale Härtefälle versuchen wir für die betroffenen Kunden abzufedern. Unter anderem durch einen eigenen Sozialtarif für Notstandsbezieher. Sie sehen, dass die Forderungsbetreibung für uns ein sehr differenziertes Aufgabengebiet ist, wo wir einerseits rasch handeln, andererseits aber auch offen für sensible Themen sein müssen. Mit dem KSV1870 haben wir einen professionellen Partner gefunden, mit dem wir laufend den gesamten Forderungsprozess verfeinern und optimieren. Von welchen Faktoren wird der zukünftige Erfolg der Energie Steiermark abhängen? Es geht darum, sich von der ausschließlichen Positionierung als Energieversorger zu verabschieden und sich als modernes Dienstleistungsunternehmen aufzustellen. Eines, das partnerschaftlich und fair agiert, wie ich oben bereits kurz angesprochen habe. Unser derzeitiges Standardgeschäft, Kunden mit Strom, Erdgas und Fernwärme zu beliefern, ist kein Geschäftsmodell, mit dem es gelingt, das Unternehmen auch in Zukunft werthaltig zu positionieren. Die Energiewende und ein völlig verändertes Kundenverhalten werden von einer technologischen Neuausrichtung des Strom-, Wärmeund Gasmarktes begleitet. Das macht eine Neuausrichtung des Unternehmens dringend erforderlich.

20 20 Aktuell Foto: Maridav Fotolia.com Regenmantel anziehen und durch! Ein Shitstorm kann jedes Unternehmen treffen fürchten muss sich davor aber niemand. Vorbereitete Notfallpläne, eine gute Kommunikation und eine ordentliche Portion Gelassenheit können das Schlimmste verhindern. Text: THERESA BERGER Es kann grundsätzlich jeden treffen. Meistens unerwartet, und ziemlich oft ist die Sache zumindest für eine gewisse Zeit richtig unangenehm, zeitfressend und nervenaufreibend. Die Rede ist von einem Shitstorm im Internet. Der Duden definiert diesen als Sturm der Entrüstung in einem Kommunikationsmedium des Internets, der zum Teil mit beleidigenden Äußerungen einhergeht. Das heißt in der Praxis: Statt wie früher seinem Ärger im Bekanntenkreis Luft zu machen, wird das Unternehmen mit negativen Kommentaren und Vorwürfen via Facebook, Twitter und in diversen Blogs bombardiert. Nicht alles davon ist sub stanziell und nicht alles ist fair. Viele Beleidigungen landen unter der Gürtellinie zum Mitlesen für jedermann. Schneller, als dem Unternehmen lieb ist, setzen tausende Internetnutzer ein Gefällt mir unter den digitalen Wutausbruch inklusive jeder Menge kommentierter Beiträge. Dann wütet erst einmal die Menge und es gesellen sich meist noch so einige Schaulustige dazu nur um zu sehen, wie sich die PR-Strategen bei stürmischer Wetterlage verhalten werden. Stürme der Entrüstung. Zuletzt löste im Februar 2013 eine Dokumentation im deutschen TV über Amazon.com schlecht bezahlte Leiharbeiter, die in Massenunterkünften schlafen und scheinbar von rechtsradikalen Sicherheitskräften bewacht werden einen Sturm der Entrüstung inklusive Boykottaufrufen aus. Aber auch der Konsumgüterriese Henkel musste schon einen Shitstorm aussitzen, der als eines der größten deutschen Online-PR-Debakel in die Firmengeschichte eingegangen ist. Im Frühjahr 2011 hatte das Unternehmen die Netzgemeinschaft aufgerufen, für das Spülmittel Pril kreative Designvorschläge einzusenden, die zukünftig die Pril-Flasche zieren sollten. Pech für Henkel: Nach kurzer Zeit befanden sich ausschließlich absurde Vorschläge auf den ersten Plätzen. Nach einer Bereinigung der Ergebnisliste, die Henkel mit einer angeblichen Manipulation der Abstimmung erklärte, tauchten die vormaligen Spitzenreiter nur noch abgeschlagen auf den hinteren Ranking-Plätzen wieder auf. Entsprechend zornig reagierte die Netzgemeinschaft und Henkel entstand ein großer Imageschaden.

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