ABWL - Organisation - Herr Behrens -

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1 Seite 1 UNTERNEHMENSHIERACHIE...2 ZIELSETZUNG EINES UNTERNEHMENS...2 MONETÄRE ZIELE...2 NICHT MONETÄRE ZIELE...2 ORGANISIEREN...2 ORGANISATIONMODELL...2 AUFBAUORGANISATION...2 ABLAUFORGANISATION...2 PROZEßORGANISATION...3 INFORMATIONSORGANISATION / KOMMUNIKATION...3 Aufschlüsselung von Informationen durch die ABC Analyse...3 KONTROLLORGANISATION...3 ORGANISATION EINES UNTERNEHMENS...3 ZIELE SETZEN...3 PLANUNG...3 Technisches System...3 Soziales System...3 Sozio-technisches System...4 UNTERNEHMENSZIEL...4 Komplementäres Ziel...4 Indifferente Ziele...4 STELLENBESCHREIBUNG...4 Anforderungsprofil (z.b. für Werkschutzposten)...4 ARTEN DER UNTERNEHMENSGRÜNDUNG...5 FRANCHISING...5 GRÜNDE FÜR DAS SCHEITERN VON UNTERNEHMEN...5 EINFLUßFAKTOREN AUF DEN GRÜNDUNGSERFOLG...5 RESOURCENENGPÄSSE...5 ÜBERLEGUNGEN BEI EINER UNTERNEHMENSGRÜNDUNG...5 Persönliche Überlegungen...5 Geschäftliche Überlegungen...5 Standortüberlegungen...5 Rechtsformüberlegungen...6 Firmenanmeldung bei...6 Informationsüberlegungen...6 Kontaktüberlegungen...6 Absatzüberlegungen...6 Produktionsüberlegungen...6 Personalüberlegungen...6 Beschaffungsüberlegungen...6 Finazierungsüberlegungen...6 Organisationsüberlegungen...6 ReWe Überlegungen...6 REALISIEREN...7 PROJEKT: ORGANISATION EINER BRAUEREI...7 Kommunikationsknoten...8 Der Stellvertreter...8 Kapitalbeschaffung...8 Die Instanz Technik...8 Matrix-Kommunikationsmodell...8 Aufschlüsselung einer Unterinstanz...9 Stellenabgrenzung und -beschreibung...9

2 Unternehmenshierarchie ABWL - Organisation Seite 2 Unternehmen Führungsaufgaben Sachaufgaben Leitungsfunktion Verwaltungsfunktion Zielsetzung eines Unternehmens Beschaffungsfunktion Fertigungsfunktion Absatzfunktion Die Ziele eines Unternehmens unterscheiden sich in monetäre und nicht monetäre Ziele. Monetäre Ziele Gewinn-, Umsatzmaximierung Kostenminimierung Liquidität Nicht Monetäre Ziele Selbständigkeit des Unternehmens Serviceleistungen Qualitätsmerkmale Umweltschutz In der Problemstellung muss ein Unternehmen folgende Fragen für sich beantworten: In was für einer Zeit leben wir? Welche Bedürfnisse haben meine Kunden? Marktanalyse Organisieren Definition: Eine Einheit herstellen, die sich nach außen als Gesamtunternehmensgefüge darstellt und im Inneren an jeder Stelle für sich alleine in sich funktioniert Organisationmodell Das Organisationsmodell ist ständigen Veränderungen unterworfen Aufbauorganisation Grundstruktur des Unternehmens Ablauforganisation Planung der Abläufe im Unternehmen

3 Seite 3 Prozeßorganisation Abläufe in den einzelnen Abteilungen planen Informationsorganisation / Kommunikation Die Geschwindigkeit des Kommunikationsflusses ist maßgebend, daher sollten Informationen, wenn möglich, immer auf direktem Wege zum Empfänger gelangen. Außerdem müssen Informationen so verteilt werden, dass es weder zu Informationsmangel, noch zu einer Informationsflut kommt. Aufschlüsselung von Informationen durch die ABC Analyse A) Informationen von höchster Priorität B) Wichtige Informationen C) Reiner Informationscharakter Die Informationen müssen sowohl von oben nach unten (Anweisungen), als auch von unten nach oben laufen (Feedback). Dazu ist eine gute Kommunikationsinfrastruktur im Unternehmen notwendig. Kontrollorganisation Überprüft, inwieweit die Prozesse reibungslos ablaufen, um die gesteckten Ziele zu erreichen. Organisation eines Unternehmens Ziele setzen Folgende Ziele (chronologisch geordnet) muss sich ein Unternehmen setzen Umweltbedingungen Produkt Produktionsbedingungen Marktforschung (Käuferschicht / Preis / Qualität) Planung alle Betriebsabläufe müssen (bis ins kleinste Detail) geplant werden Finanzen Investitionen Personal Bei der Planung spielt auch die Harmonisierung von Mensch, Material und Betriebsmitteln eine große Rolle: Technisches System Der Mensch hat nur eine rein überwachende Funktion. Die Produktion selber wird vollautomatisch von Maschinen durchgeführt (z.b. Autoproduktionsstraße) Soziales System Die Menschen verrichten die Arbeit, während die Maschinen eher im Hintergrund stehen. Ein Beispiel hierzu ist der klassische Schreinerbetrieb.

4 Seite 4 Sozio-technisches System Mensch und Maschine werden verknüpft, so dass ein optimales Betriebsergebnis entsteht (z.b. Fließbandarbeit). Allerdings kann es hierbei zu Qualitätsverlusten beim Produkt kommen Unternehmensziel Sowohl die monetären, als auch die nicht-monetären Ziele haben ein gemeinsames Oberziel, die Gewinnmaximierung. Des weiteren gibt es auch noch ein Zwischenziel, wie z.b. kostendeckend arbeiten. Komplementäres Ziel Bei der Erfüllung von Ziel 1 erfüllt man automatisch auch Ziel 2 Indifferente Ziele Die beiden Ziele beeinflussen sich gegenseitig nicht (z.b. Leidet die Qualität meines Produktes nicht darunter, wenn ich die Schadstoffausstöße meiner Fabrik durch Filter minimiere Stellenbeschreibung Stelle Hauptaufgaben Teilaufgaben Kompetenzabgrenzung Aufgabenumfang z.b. Zeit Arbeitsabläufe Art der Tätigkeit Anforderungsprofil (z.b. für Werkschutzposten) Selbständigkeit Polizeiliches Führungszeugnis Sicherheitsüberprüfung Sozialkompetenz

5 Arten der Unternehmensgründung Neugründung Übernahme Absplittung Seite 5 Franchising Scheinselbständigkeit (z.b. BoFrost, McDonald s) Gründe für das Scheitern von Unternehmen falsche Beratung bzw. Finanzierung unzureichende strategische Orientierung zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit ungenaue Kalkulation fehlerhafte Buchführung veraltete technische Ausrüstung (Fehlinvestition) zu hohe Verwaltungskosten zu hohe Geldentnahme des Unternehmers Selbstüberschätzung der eigenen fachlichen und kaufmännischen Fähigkeiten und Kenntnisse des Unternehmers Mangelnde Sozialkompetenz des Unternehmers Familiäre Probleme Einflußfaktoren auf den Gründungserfolg akkurat arbeiten Fleiß Improvisation Resourcenengpässe Kapitalbeschaffung Know-how Kontakte Sachmittel und Infrastruktur Überlegungen bei einer Unternehmensgründung Persönliche Überlegungen Kenntnisse Know-how Kontakte Sachmittel und Infrastruktur Geschäftliche Überlegungen Gesellschaftsvertrag Bankverbindungen AGB Geschäftsräume Standortüberlegungen Materialbezug

6 Arbeitsbezug Kapitalbezug ABWL - Organisation Seite 6 Rechtsformüberlegungen Einzelunternehmen Personengesellschaft Kapitalgesellschaft Firmenanmeldung bei Ortsbehörde Handelsregister Informationsüberlegungen Versicherungen EDV Anlagen Kontaktüberlegungen Kooperationen Persönliche Kontakte Absatzüberlegungen Einführungsangebote Produktionsüberlegungen Produktionsprogramm Forschung Personalüberlegungen Arbeitsamt Stellenanzeigen Beschaffung Beschaffungsüberlegungen Lieferanten Betriebsausstattung Finazierungsüberlegungen Fremdmittel Eigenmittel Organisationsüberlegungen Projektorganisation Aufbauorganisation Ablauforganisation ReWe Überlegungen Ertragsaussichten Kostenüberlegungen Art der Buchführung

7 Realisieren ABWL - Organisation Seite 7 Folgende Punkte sind beim Realisieren zu berücksichtigen Arbeitsabläufe Mensch Betriebsmittel Material Transparenz Arbeitsplatz Durch gemütlichen Arbeitsplatz mehr Leistung der Arbeitnehmer Kontrolle vorgeplanter Arbeitsabläufe (Reibungsloser Ablauf) Laufen die Maschinen im selben Takt? Projekt: Organisation einer Brauerei Folgende Informationen sind gegeben: Bei dem zu gründenden Betrieb handelt es sich um eine Brauerei Die Rechtsform soll eine GmbH sein Die Brauerei soll einen eigenen Lieferservice habe Sie soll 3 alkoholische, sowie 3 nicht-alkoholische Getränke herstellen Betriebsarzt Arbeitssicherheit Geschäftsleiter Stellvertreter Rechtswesen Betriebsrat Verwaltung Produktion Vertrieb Finanzen Einkauf Technik Allgemein Abfülleinr. Logistik Kapitalverw. Rohstoffe Bürotechnik Personal Lager Verkauf Rücklagen Betriebsst. Haustechnik ReWe Spüleinr. Marketing Kapitalbeschaffung Lager KFZ Technik Löhne Produktionsanlagen Transportwege Umwelt / Entsorgung Abfüllanl. Fremdfinanz. Eigenfinanz. Legende Instanz Stabsstelle Kommunikationsknoten

8 Seite 8 ABWL - Organisation Kommunikationsknoten Der Kommunikationsknoten soll darstellen, dass eine Kommunikation nicht nur über die Geschäftsleitung möglich ist, sondern auch direkt zwischen zwei Instanzen. Der Stellvertreter Die Stelle des Stellvertreters ist deshalb schwierig zu beschreiben, da dieser einer normalen Beschäftigung nachgeht, solange der Geschäftsführer im Betrieb ist. Fällt der Geschäftsführer jedoch aus, muss er unverzüglich seine Stelle einnehmen, d.h. er muss immer über alle Vorgänge im Unternehmen informiert sein. Kapitalbeschaffung Die Instanz Kapitalbeschaffung hat die Aufgabe, dass Unternehmen mit dem erforderlichen Kapital zu versorgen. Sie teilt sich in zwei weitere Instanzen. Zum einem in die Fremdfinanzierung, die ihr Kapital aus Krediten oder aus Darlehen Ihrer Kunden gewinnt (hierbei sind sowohl Geld als auch Sachgüter gemeint). Die zweite Finanzquelle ist die Eigenfinanzierung. Sie erwirtschaftet Kapital durch den Verkauf von den hergestellten Gütern, aber auch durch andere Maßnahmen, z.b. die Vergabe von Lizenzen oder den Verkauf von nicht mehr benötigten Maschinen. Die Instanz Technik Da die Hierarchie im obigen Organigramm nicht komplett dargestellt werden kann, gliedern wir die Instanz Technik aus und betrachten sie gesondert. Technik Abfüllanl. Bürotechnik Haustechnik KFZ Technik Prod. Anl. Dieses Organigramm zeigt die Instanz Technik, mit den Unterinstanzen Abfüllanlagen, Bürotechnik, Haustechnik, KFZ Technik und Produktionsanlangen Technik. Auch hier wurden Kommunikationsknoten eingesetzt, damit neben der vertikalen, auch eine horizontale Kommunikation zwischen den einzelnen Unterinstanzen möglich ist. Matrix-Kommunikationsmodell Die Kommunikation zwischen den einzelnen Instanzen läßt sich noch besser in folgender Matrix wiedergegeben. Geschäftsleitung Stabsstellen Technik Abfüllanl. Bürotechnik Haustechnik KFZ Technik Prod. Anl. Diese Matrix verdeutlicht, dass es nicht nur Kommunikation zwischen der Technik und deren Unterinstanzen gibt, sondern auch zwischen den Unterinstanzen und den Stabsstellen, sowie der Geschäftsleitung.

9 Aufschlüsselung einer Unterinstanz Als nächstes wollen wir uns den Unterinstanzen widmen und eine von ihnen in die einzelnen Stellen aufschlüsseln. Hierbei muss man zuerst die Aufgaben festlegen, die die entsprechende Unterinstanz zu leisten hat. Als Beispiel nehmen wir die Unterinstanz Haustechnik. Seite 9 Haustechnik Hausmeister Betriebselektriker Betriebsschlosser Aufgaben Gas/Wasser/Heizung Wie man erkennen kann, besitzen nur die Stelle Hausmeister und Gas/Wasser/Heizung einen Kommunikationspunkt. Nur sie sollen in unserem Modell auch horizontal kommunizieren dürfen. Der Betriebselektriker, sowie der Betriebsschlosser müssen nach diesem Modell alle Kommunikationswege über die Hausverwaltung laufen lassen. Stellenabgrenzung und -beschreibung Um eine Stelle zu beschreiben, muss sie zuerst abgegrenzt werden. Das bedeutet, dass man sich Gedanken machen muss, welche Aufgaben die jeweilige Stelle zu erfüllen hat. Als Beispiel für eine Stellenabgrenzung wählen wir die Stelle des Hausmeisters. Stellenabgrenzung Hausmeister Koordinieren: alle anfallenden Arbeiten Überwachen: alle ausgeführten Arbeiten Planen: Routineaufgaben, sowie besondere Arbeiten (z.b. neue Fenster einsetzen lassen) Kontrollieren: des Gebäudes auf evt. Mängel Aufgaben Nun haben wir die Aufgaben festgelegt. Daraus ergibt sich nun die Stellenbeschreibung, also dass Anforderungsprofil an den einzustellenden Mitarbeiter. Stellenbeschreibung Hausmeister Teamfähigkeit (koordinieren) Analytisches Denken (koordinieren, planen) Führungsfähigkeit (überwachen, kontrollieren) Handw. Fähigkeiten (kontrollieren) Anforderungen 2002, Lars Lange,

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