Mikrofinanzierung I: Wie es mal war. U3L-Seminar zu alternativen Banken WS 2012/13 Prof. Reinhard H. Schmidt

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Mikrofinanzierung I: Wie es mal war. U3L-Seminar zu alternativen Banken WS 2012/13 Prof. Reinhard H. Schmidt"

Transkript

1 Mikrofinanzierung I: Wie es mal war U3L-Seminar zu alternativen Banken WS 2012/13 Prof. Reinhard H. Schmidt

2 I. Planung der ersten Vorlesung zur Mikrofinanzierung I. Einordnung und Programm für Teil III und für heute II. III. IV. Mein persönlicher Bezug zum Thema Microfinance Wirtschaft, Gesellschaft und Finanzwesen der E-Länder (etwa in den 90er Jahren) Warum MF/MBF schwer und doch sehr wichtig ist V. Die Anfänge der Mikrofinanzierung VI. VII. Vier Konzeptionen der Entwicklungsfinanzierung Arten von EF-Projekten und insb. Financial Institution Building VIII. Abschluss und Ausblick Wilhelm Merton-Professur: International Banking

3 Programm-Übersicht Teil I: Sparkassen Teil II: Genossenschaftliche Banken Teil III: Entwicklungsfinanzierung (DFIs/MFIs) 1) Mikrofinanzierung 1: früher (16.1.) 2) Mikrofinanzierung 2: derzeit (23.1.) 3) Mikrofinanzierung und Ethik (30.1.) 3) Gastvortrag Chr. Freytag (8.30!!!)

4 Was meint man eigentlich mit dem Begriff Mikrofinanzierung? Armutsorientiertes Finanzwesen Klein- und Kleinstbetriebsfinanzierung Financial Exclusion Gegensatz zum etablierten Finanzsystem Es gibt keine eindeutige Definition und Abgrenzung Daher eher Typenbildung basierend auf Beispielen Wechselnde Terminologie (Ländliches Finanzwesen, Mikrokredit, Mikrofinanzen, Inclusive Finance) reflektiert wechselnde Themenschwerpunkte..

5 II. Meine persönliche Beziehung zum Thema Mikrofinanzierung Die Entwicklungsbankenuntersuchung von 1981 Die Gründung von IPC 1982 Die NDF-Tagungen Die Gründung von IMI/PCH 1998 Eigene Erfahrungen und Aktivitäten

6 III. Merkmale der Finanzsysteme von Entwicklungsund Transformationsländern Allgemeine ökonomische, politische und rechtliche Rahmenbedingungen Rechtliche und regulatorische Rahmenbedingungen Marktsegmentierung im Bankenmarkt Non-Banks im Finanzmarkt Banken und bankähnliche Institute Regulierung und Aufsicht Finance for the Poor informeller Markt

7 Die allgemeinen ökonomischen Bedingungen Hoher Grad an ökonomischer Unsicherheit Makroökonomische Unsicherheit - Wechselkursrisiko (illiquide Devisenmärkte, Wechselkurssysteme) - hohe Volatilität der Zinssätze (Probleme bei der Erwartungsbildung über Wechselkursänderungen) Politische Unsicherheit Andere unerwartete Schocks, z.b. durch Monokulturen (z.b. Fluktuationen des Kaffeepreises) Hohes Länderrisiko (mit Ansteckungsgefahr) Hohe Zinssätze (max. Risikoprämie bei 700 Basispunkten)

8 Die rechtlichen Rahmenbedingungen Übermäßiger Schuldnerschutz (e.g. Beweislast bei den Gläubigern, Schwierigkeiten bei der Liquidierung von Kreditsicherheiten) Überlastetes Rechtssystem - lange Dauer der Gerichtsverfahren - hohe Kosten der Rechtswege (max. 30% des Kreditvolumens) parteiische, käufliche und nicht verlässliche Richter (z.b. Indonesien => weicher Ansatz) Keine Registrierungspflicht für kleine Firmen (Lateinamerika) Kein Grundbuch (z.b. Zentralamerika, Indonesien)

9 Information und Qualifikation Begrenzter Informationsgehalt und geringe Vertrauenswürdigkeit der Bilanzen: - ungenaue oder nicht streng durchgesetzte Rechnungslegungsvorschriften (z.b. Konsolidierungsregeln) - informelle Unternehmen haben für gewöhnlich kein Rechnungswesen Niedriges Bildungsniveau (e.g. Anzahl und Qualität der Universitätsabsolventen) Schlecht funktionierende öffentliche/staatliche Institutionen

10 Welche Kundengruppen von existierenden Banken bedient werden Unternehmen Internationale Konzerne und ihre Tochtergesellschaften Mittelständische und große nationale Unternehmen Kleine und informelle Geschäfte Privatpersonen Die Wohlhabenden Mittelschicht (Ärzte, Anwälte, etc.) Angestellte von Unternehmen Selbstständige und Angestellte im informellen Sektor

11 Welche Finanzinstitutionen es (meistens) gibt Niederlassungen von großen internationalen Banken (DB, Standard Chartered, Citibank) Nationale Geschäftsbanken Staatliche Entwicklungsbanken (mit abnehmender Bedeutung) Genossenschaftsbanken (für Firmen des informellen Sektor) NGOs (Non-Governmental Organisations) (oft dauerhaft von Subventionen abhängig) Sparkassen und kleine Kreditinstitute ROSCAs etc. und informelle Geldverleiher

12 und welche Leistungen sie erbringen Finanzierung/Kredit für große Unternehmen und Privatpersonen der Mittel- oder Oberschicht (basierend auf hohen Kreditsicherheiten, persönlichen Beziehungen oder Bestechungsgeldern) Kreditkarten für Angestellte im formellen Sektor Einlagen und Anlagemöglichkeiten: auf Grund des hohen Risikos nur mit kurzen Laufzeiten Die meisten Kredite sind auf Grund des hohen Zinsrisikos nur kurzfristig, was bedeutet: keine signifikante Immobilienfinanzierung Fristentransformation wird eher von Unternehmen und dem Staat als vom Bankensektor durchgeführt Keine oder wenige Dienstleistungen für die armen Leute

13 Die traditionellen Finanziers der Armen Geldverleiher - nur kleine Kredite mit kurzen Laufzeiten, sehr flexiblen Konditionen, aber extrem hohe Zinssätze Genossenschaftsbanken Mitglieder und eingeschränkt durch common bond NGOs (Non-Governmental Organisations) Hauptmotivation ist die Unterstützung der Armen Subventionierte Kredite, geringe Reichweite Geringe Skalenerträge und kein Wachstum Spar- und Kreditgesellschaften (ROSCAs) Extrem informell, oft in ländlich Regionen Aber Durchführung von lot size -Transformation Freunde und Familien

14 IV: Warum es schwierig und wichtig ist(1): Finanzierung und / für Entwicklung Finanzierung (im Allgemeinen) ist für die Entwicklung wichtig, weil: Sie die Ressourcenallokation in Raum und Zeit verbessert Sie die Möglichkeiten erhöht Sie hilft, Wert zu schaffen Einkommen und Beschäftigung Ist dies für irgendjemanden überraschend? Tatsächlich ja, für traditionelle Wachstumstheoretiker Nicht für Politiker, Banker und Entwicklungspraktiker Was ist der Beweis? Ja, es ist sehr wichtig beginnend mit Anne Kruger und Fortgeführt von King, Levine und vielen anderen bei der Weltbank Aber es gibt auch eine dunkle Seite von mehr Finanzierung In Wirklichkeit mehr als eine dunkle Seite! Tödliche Hilfe (Erler), Glaspaläste und Unterentwicklung (Nitsch)

15 Warum es schwierig und wichtig ist (2): Micro-Credit Wegen der Kreditrationierung? Gewisse Kunden, insb. die Armen und Inhaber sehr kleiner Geschäfte erhalten keine Kredite, obwohl mit guten Projekten Sehr kleine Kredite sind verfügbar aber zu sehr hohen Kosten Größere Kredite sind über den konventionellen Weg erhältlich Aber kleine und nicht ganz so kleine Kredite sind sehr schwer zu erhalten Woher kommt Kreditrationierung? Informations- und Anreizprobleme (Stiglitz/Weiss) Hohe Transaktionskosten und politische Diskriminierung Was sind die Folgen? Fehlender Zugang zu Krediten für kleine Firmen Keine Anreize, zu wachsen oder sogar Wachstum anzustreben Zersplitterung der Finanz- und Arbeitsmärkte und sogar der Gesellschaften Was kann dagegen getan werden? Alt: Entwicklungstechniken zur Lösung des Informations- und Kostenproblems Neu: Entwicklung von Institutionen die das tun können und wollen Und /oder existierende Institutionen befähigen und unterstützen dies zu tun

16 Warum es schwierig und wichtig ist (3): Micro-Finance Von der Nachfrageseite betrachtet, sollte mehr als Kredite angeboten werden: Arme Zielgruppen wünschen sich mehr Dienstleistungen als nur Kredite Sie benötigen Sparmöglichkeiten, Transfer von Geld und vieles mehr Allerdings: Einiges davon wird typischerweise von bestehenden Banken bereitgestellt Von der Angebotsseite betrachtet ist es empfehlenswert MFIs zu haben, die mehr als ein Kredit anbieten: Es hilft, Kunden zu binden und sie glücklich und loyal zu machen Es lässt die MF Bank gut informiert, und hält das Kreditrisiko niedrig Es ist eine Refinanzierungsquelle (wenn auch nicht immer ausreichend und günstig genug) Es stellt eine dringend benötigte Einkommensquelle für MFIs bereit Ein nur Kredit gebendes MFI kann nicht überleben und wachsen Deshalb: Es werden Universalbanken für kleine und mittelständische Betriebe benötigt!

17 V. Die Anfänge der Mikrofinanzierung Vorläufer 1: Genossenschaften und Sparkassen Vorläufer 2: Spring Review, Pisces und Ariel In Asien: Grameen Bank RBI: Unit Desa Linkage Programme in India In Lateinamerika Die frühen Projekte von ACCIÓN Die frühen IPC-Projekte In Afrika Die Kirchen- und Genossenschaftsprojekte

18 Friedens-Nobelpreis für Yunus und die Grameen Bank Friedens-Nobelpreis 2006 Yunus ist der Repräsentant und Propagator der MF. Grameen ist eine hervorragende Sozialinstitution, Aber als MF-Bank kein Vorbild, weil sie nicht kostendeckend arbeitet. Für Yunus und seine Anhänger ist MF vor allem ein Instrument der Armutsbekämpfung, und allein das macht sie ethisch höchst relevant. Ob dieser Anspruch berechtigt ist, ist aber umstritten und nicht mein Thema.

19 Wie sahen die frühen MF-Institutionen mal (1990) aus? First World Microfinance Conference in Washington 1989: NGOs als das Traumpaar auf der entwicklungspolitischen Bühne Ergebnisse einer empirischen Erhebung bei den besten MFI in ganz Lateinamerika für die Interamerikanische Entwicklungsbank (1992/96) Erfasst: 37/15 Credit-granting NGOs, davon 9 mit sanftem und umfassendem Förderansatz und 6 mit commercial approach Durchschnittliche Portefeuilles (1991): / $ Verwaltungs- und Risikokosten (in % des Ptf.): 76% / 41% Nötiger Ertrag für Vollkostendeckung: 110% / 80% Ausgewiesener Durchschnittsertrag 24% / 40% Nur eine NGO deckte ihre Kosten bei einem Effektivzins (p.a.) von über 200% So kann MF nicht funktionieren! no sustainability, no outreach

20 VI. Die Entwicklung der Entwicklungsfinanzierung : Aspekte und Dimensionen Vier verschiedene Phasen mit unterschiedlichen Auffassungen zu (1) Was ist "finance": Funding or financial sector? (2) Warum und wofür ist "finance" wichtig? (3) Wie gut funktionieren die Märkte? (4) Was kann und soll "finance" beeinflussen? (5) Was bedeutet das für die Entwicklungspolitik? (6) Wie müssen Finanzsysteme, Entwicklungsprojekte und Maßnahmen der Entwicklungspolitik bewertet werden?

21 Vier Phasen der Entwicklungsfinanzierung EF als massiver Transfer von (Real-) Kapital in E-Länder um den Entwicklungsprozess anzustoßen ( trickle down ) und den Teufelskreis der Armut zu durchbrechen Mit einer weitgehend positiven Sicht von Märkten Zu diesem Ansatz gehörte die Förderung von Entwicklungsbanken EF als Transfer von Kapital an die richtigen Zielgruppen als Folge der Einsicht in the end of trickle down (1973) aber mit einer faktischen Verachtung von Märkten und Banken und - nicht zuletzt deshalb - ohne jede Breitenwirkung EF als Liberalisierung der lokalen Finanzsysteme Wichtig, aber nicht ausreichend wegen des allzu großen Vertrauens in die Wirksamkeit von Märkten und verheerenden Folgen (v.a. in Lateinamerika) EF als financial institution building Basierend auf dem commercial approach

22 Vier Phasen: 80er, 90er and 2000er Finance, Institutions and Incentives (NDF) (1) Was ist "finance": das Finanzsystem & Funktionen (2) Warum Entwicklungsfinanzierung: weil es gibt Informations- und Anreizprobleme (3) Wie gut funktionieren Märkte: Grundsätzlich nicht gut- aber... (4) Was kann "finance" beeinflussen: Rolle und Aufgabe der Fin- Institutionen (5) Implikationen für Entwicklungspolitik: Analyse von Anreizstrukturen / Institutionen (6) Bewertungsstandards Existenz mehrerer, funktionsfähiger Finanz- Institutionen Bewertung: Good theory / very difficult policy

23 VII: Methoden des Fin. Institution Building Upgrading: Bestehende MFIs meist NGOs werden zuerst institutionell gestärkt und dann in zielgruppenorientierte formelle Banken umgewandelt Beispiele: Banco Sol (Bolivien), Calpiá (El Salvador), Downscaling: Existierende Banken werden darin unterstützt, die Methodik und die nötigen Organisationsstrukturen zu übernehmen, die es ihnen erlauben, erfolgreich Klein(st)-Kredite zu vergeben Beispiele: Paraguay, Russland, Kasachstan Starting from scratch: Man gründet eine NGO von vornherein mit dem Ziel der Umwandlung in eine SME-Bank Beispiel: Caja Los Andes (Bolivien) Greenfield investment - man gründet gleich eine solche Bank Beispiele: MEB in Bosnien, Georgien, Kosovo

24 Was bedeutet Financial Institution Building? FIB ist ein entwicklungspolitischer Ansatz, der darauf abzielt, neue Institutionen zu schaffen bzw. bestehende Institutionen so umzuformen, dass sie bereit und fähig sind, benachteiligten Bevölkerungsgruppen vor allem den Klein- und Kleinstunternehmer(inne)n - Kredite und andere financial services zu bieten und dies auf Dauer, nicht nur als Strohfeuer und zu vertretbaren Kosten für die Kund(inn)en Das bedeutet, sie müssen finanziell überleben können und dafür dauerhaft ihre Kosten decken (können). (J.D. Von Pischke, 1993: Verwaltungs- und Risiko-Kosten unter 20%) FIB Pioniere: - M. Yunus/Grameen Bank - HID/Unit DESA (BRI) - Accion / Prodem Banco Sol - IPC / CMAC, Calpiá, CLA

25 Incentive compatibility as a design feature Level 1: lending operations Richtige/ angemessene Methode der Kreditvergabe Monitoring, keine bzw. wenige Sicherheiten, bessere Konditionen für gute Kreditnehmer Das Versprechen für weitere Kredite in der Zukunft / Dauerhaftigkeit der Kunden- bzw. Kreditbeziehung Level 2: business policy Angemessene Produktpalette and Form der Institution Moderate aber kostendeckende - Preise für Dienstleistungen Interne Anreizsysteme: Bonus und Beförderung Level 3: ownership and governance Sponsor/Manager: Manager übernehmen wichtige Aufgaben/Rolle, aber intensive Kontrolle durch Investoren, Ansehen (zukünftige Geschäfte) und sweat money Donors: Einfluss und Prestige aber keine Eigentümer Die Eigentümerrolle bestimmter technical implementers ermöglicht FIBs als PPP tätig zu werden

26 FIB in microfinance as a design/incentive system Ersätze negative, kurzfristige Anreize durch positive, langfristige Anreize auf allen Ebenen Langfristige Anreize funktionieren auf allen Ebenen (besser) wenn die Anreize auf den anderen Ebenen funktionieren FIB ist ein system Level 3 investors/ sponsors/donors Level 2: institution building Level 1: micro-lending

27 Das problematischste Kernelemente des FIB: Governance and Ownership Corporate governance ist die Gesamtheit der Mechanismen und Vorkehrungen, die dazu dienen, Interessenkonflikte zwischen verschiedenen Stakeholder-Gruppen aufzulösen und die erfolgreiche Entwicklung der Institution abzusichern. Eigentum verleiht das Recht, grundlegende Entscheidungen zu treffen, incl. solcher über die Corporate Governance. Wem gehört eigentlich eine MFI, und wer sollte Eigentümer sein? Nicht jeder ist als Eigentümer geeignet! Nicht die Gründer einer umgewandelten NRO: Nicht die Entwicklungshilfe-Organisationen, die die Startfinanzierung geleistet haben nicht dauerhaft verlässlich und nicht kompetent genug Aber wer sonst? Es gab in den 1990er Jahren faktisch keine wirklich geeigneten Eigentümer für MF-Institutionen

28 VIII: Abschluss und Ausblick: Erfahrungen mit FIB zeigen dass......es weniger Zeit und Geld kostet, eine stabile und kostendeckende Mikrofinanzinstitution (MFI) zu bauen, die eine große Anzahl von kleinen und kleinsten Krediten an eine relativ arme Zielgruppe zu vertretbaren Kosten vergeben kann und die als Institution ihre gesamten Kosten nach kurzer Zeit deckt und deren eigene Kosten gering sind Erfahrene Institution Builder können solche MFI in beinahe jedem Entw.- und Transformationsland errichten

29 Recent Examples of Successful FIB show that......it requires less time and investment than expected to build up a stable MFI which provides large numbers (10.000) of small loans (< USD; USD) to a relatively poor target population (lower middle income) at acceptable costs (<20% eff. interest p.a.) and which covers its costs after two to three years and whose operating costs are moderate (< 15% p.a.). A few experienced institution builders can set up such an institution with an investment of USD 10 million (10 = 4 +6) in almost any country.

MicroEnergy International

MicroEnergy International MicroEnergy International End-Nutzer Finanzierung REPIC Workshop Bern, 29. Oktober 2012 Willkommen & Vorstellung Noara Kebir Geschäftsführung 2-29 1 Unsere Rolle Unterstützung von Mikrofinanzinstitutionen

Mehr

Mit Mikrofinanzierung aus der Armut

Mit Mikrofinanzierung aus der Armut Mit Mikrofinanzierung aus der Armut Imke Gilmer Sektorvorhaben Finanzsystementwicklung Deutsche Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) 20.05.2010 Seite 1 Agenda Mit Mikrofinanzierung aus der

Mehr

M I C R O F I N A N C E

M I C R O F I N A N C E M I C R O F I N A N C E Seminararbeit an der Universität Zürich Prof. Dr. Urs Birchler Autor: Patrick Kolb Seestrasse 211 8802 Kilchberg/ZH Tel.: 01 715 18 76 E-Mail: kolbp@isb.unizh.ch Einleitung Inhaltsübersicht:

Mehr

Mikrofinanzierung Marktentwicklung durch Vertrauensaufbau

Mikrofinanzierung Marktentwicklung durch Vertrauensaufbau Mikrofinanzierung Marktentwicklung durch Vertrauensaufbau Finance ultimately depends more on trust than on calculations. (J.D. von Pischke) Michael Fiebig Zürich, 17.1.2013 Tagung Zwischen Risiko und Sicherheit

Mehr

Wie funktioniert Oikocredit? Karin Günther, Oikocredit Förderkreis Bayern e.v. 08.07.2011, Regenwaldseminar, Münsterschwarzach

Wie funktioniert Oikocredit? Karin Günther, Oikocredit Förderkreis Bayern e.v. 08.07.2011, Regenwaldseminar, Münsterschwarzach Wie funktioniert Oikocredit? Karin Günther, Oikocredit Förderkreis Bayern e.v. 08.07.2011, Regenwaldseminar, Münsterschwarzach Auftrag Oikocredit Oikocredit, die Ökumenische Entwicklungsgenossenschaft,

Mehr

1.WelcheentwicklungspolitischeZielsetzungverfolgtdieBundesregierungin ihrer Förderung von Mikrokrediten?

1.WelcheentwicklungspolitischeZielsetzungverfolgtdieBundesregierungin ihrer Förderung von Mikrokrediten? Deutscher Bundestag Drucksache 17/5432 17. Wahlperiode 06. 04. 2011 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Uwe Kekeritz, Thilo Hoppe, Ute Koczy, weiterer Abgeordneter und der

Mehr

1 Extreme Armut. 1.1 Milliarden Menschen leben in extremer Armut, von weniger als einem Dollar am Tag. Wo in der Welt herrscht die größte Armut?

1 Extreme Armut. 1.1 Milliarden Menschen leben in extremer Armut, von weniger als einem Dollar am Tag. Wo in der Welt herrscht die größte Armut? 1 Extreme Armut 1.1 Milliarden Menschen leben in extremer Armut, von weniger als einem Dollar am Tag. Wo in der Welt herrscht die größte Armut? A. Hauptsächlich in Afrika und Asien. B. Hauptsächlich in

Mehr

Ethnische Ökonomien und Mikrofinanzierung

Ethnische Ökonomien und Mikrofinanzierung Ethnische Ökonomien und Mikrofinanzierung Erfahrungen aus dem europäischen Ausland Michael Unterberg Agenda Vorstellung Mikrofinanzierung in Europa Unternehmer mit Migrationshintergrund als Zielgruppe

Mehr

Workshop: Business, Charity oder beides? Was ist dran an den Verheissungen der Mikroversicherung?

Workshop: Business, Charity oder beides? Was ist dran an den Verheissungen der Mikroversicherung? Workshop: Business, Charity oder beides? Was ist dran an den Verheissungen der Mikroversicherung? Dr. Christian Biener Institut für Versicherungswirtschaft (I.VW) Universität St. Gallen Ablauf des Workshops

Mehr

Geschäfte machen gegen Armut Rahmenbedingungen zur Förderung von BOP- Geschäften

Geschäfte machen gegen Armut Rahmenbedingungen zur Förderung von BOP- Geschäften Geschäfte machen gegen Armut Rahmenbedingungen zur Förderung von BOP- Geschäften Konferenz Entwicklung findet Stadt Wien, 19. Mai 2009 Claudia Knobloch, Emergia Institute (Berlin) Markt erkennen - Perspektivwechsel:

Mehr

Wie kann der Staat helfen, Investitionen in Mikrofinanzierung für Anleger attraktiver zu machen? European Fund for Southeast Europe (EFSE)

Wie kann der Staat helfen, Investitionen in Mikrofinanzierung für Anleger attraktiver zu machen? European Fund for Southeast Europe (EFSE) Wie kann der Staat helfen, Investitionen in Mikrofinanzierung für Anleger attraktiver zu machen? European Fund for Southeast Europe (EFSE) Frankfurt am Main 30. September 2010 EFSE eine Entwicklungsfinanzierungs-Initiative

Mehr

Finanzierungsoptionen für den Agrarsektor in Äthiopien. BMELV-Beratertagung, Berlin Marret Schadwinkel

Finanzierungsoptionen für den Agrarsektor in Äthiopien. BMELV-Beratertagung, Berlin Marret Schadwinkel Finanzierungsoptionen für den Agrarsektor in Äthiopien BMELV-Beratertagung, Berlin Marret Schadwinkel 26.09.2013 Der Agrarsektor Hohe politische und ökonomische Relevanz Landwirtschaft ist der wichtigste

Mehr

WIE BEDROHLICH SIND DAUERHAFT TIEFE ZINSEN FÜR DIE BANKEN?

WIE BEDROHLICH SIND DAUERHAFT TIEFE ZINSEN FÜR DIE BANKEN? WIE BEDROHLICH SIND DAUERHAFT TIEFE ZINSEN FÜR DIE BANKEN? PROF. DR. HORST GISCHER OTTO-VON-GUERICKE-UNIVERSITÄT MAGDEBURG GELDPOLITIK IN DER KRISE BAYREUTHER FINANZMARKTSYMPOSIUM 06. NOVEMBER 2014 Zur

Mehr

Mikrofinanzen und Entrepreneurship

Mikrofinanzen und Entrepreneurship Mikrofinanzen und Entrepreneurship Workshop Citizen Entrepreneurship Vision Summit 2009 / FU Berlin, 7. November 2009 Prof. em. Dr. Manfred Nitsch Lateinamerika Institut der FU Berlin PlaNet Finance University

Mehr

Mikrokreditfonds Deutschland als Instrument der Regionalentwicklung

Mikrokreditfonds Deutschland als Instrument der Regionalentwicklung Mikrokreditfonds Deutschland als Instrument der Regionalentwicklung Stand und Ausblick Tagung: Zukunft ländliche Regionalentwicklung am 19.11.2013 Dr. Dietrich Englert; BMAS Regionalentwicklung durch Mikrokredite

Mehr

Chancen des nachhaltigen Investierens. - Tipps aus der Beratungspraxis -

Chancen des nachhaltigen Investierens. - Tipps aus der Beratungspraxis - Chancen des nachhaltigen Investierens - Tipps aus der Beratungspraxis - Unsere Dienstleistungen Nachhaltigkeit, Risiko und Rendite in Balance Fachbeiträge für soziale Nachhaltigkeit und Mikrofinanz. Institutionelle

Mehr

Mikrofinanz Nachhaltig und krisensicher?

Mikrofinanz Nachhaltig und krisensicher? Mikrofinanz Nachhaltig und krisensicher? Günther Kastner Geschäftsführer Absolute Portfolio Management GmbH Klagenfurt, 17. November 2009 Firmenlogo Zukunft hat einen Namen: Mikrofinanz Mikrofinanz Überbegriff

Mehr

Repetitorium der Vorlesung VWL II vom 23.11.2009

Repetitorium der Vorlesung VWL II vom 23.11.2009 Repetitorium der Vorlesung VWL II vom 23.11.2009 Das Finanzsystem: Sparen und Investieren Exkurs: Finanzkrise 5. Das Finanzsystem: Sparen und Investieren Vorstellen des Mechanismus, wie Spar- und Investitionsentscheidungen

Mehr

Mikrofinanzierung in der Finanzkrise

Mikrofinanzierung in der Finanzkrise Mikrofinanzierung in der Finanzkrise Adalbert Winkler Centre for Development Finance Frankfurt School of Finance & Management Invest in Visions Frankfurt, 16. März 2010 F r a n k f u r t S c h o o l. d

Mehr

3. wie sie die Möglichkeiten beurteilt, mittelbar oder unmittelbar durch Regierungs- und Zentralbankberatung folgende Zielsetzungen zu fördern:

3. wie sie die Möglichkeiten beurteilt, mittelbar oder unmittelbar durch Regierungs- und Zentralbankberatung folgende Zielsetzungen zu fördern: 13. Wahlperiode 20. 09. 2005 Antrag der Abg. Richard Drautz u. a. FDP/DVP und Stellungnahme des Wirtschaftsministeriums Mikrofinanzwesen Quelle nachhaltiger Entwicklung in Schwellen- und Entwicklungsländern

Mehr

In der Realität angekommen!

In der Realität angekommen! In der Realität angekommen! Mikrofinanz ist keine Wohltätigkeit. Sie ist ein Weg, einkommensschwachen Haushalten dieselben Rechte und Dienstleistungen zu geben, die allen anderen auch zur Verfügung stehen.

Mehr

Partizipation in Mikrokrankenversicherungen

Partizipation in Mikrokrankenversicherungen UNIVERSITÄT ZU KÖLN Seminar für Genossenschaftswesen Philipp Degens, Gerald Leppert, Verena Müller Partizipation in Mikrokrankenversicherungen Komparative Vorteile für Genossenschaften? Pro MHI Africa

Mehr

Ökonomie von Darlehen im Crowd Funding Dr. Matthias Günter directlending.net

Ökonomie von Darlehen im Crowd Funding Dr. Matthias Günter directlending.net Ökonomie von Darlehen im Crowd Funding Dr. Matthias Günter directlending.net Inhalt - Kurzinfo zu Direct-Lending.net - Typisierung von Crowd-Financing - Ökonomie von Finanzierungen - Folgen/Konsequenzen/Chancen

Mehr

MIKROKREDITE: Potenziale und Chancen für Jugendliche in den Slums von Nairobi

MIKROKREDITE: Potenziale und Chancen für Jugendliche in den Slums von Nairobi MIKROKREDITE: Potenziale und Chancen für Jugendliche in den Slums von Nairobi Boppard, 6. Oktober 2010 Andreas Eberth, Universität Trier, FB VI Geographie/Geowissenschaften ENTWICKLUNGSHILFE IN DER KRITIK:

Mehr

Mikrofinanzierung als stabiler Faktor in der Finanzmarktkrise mit Ingrid Matthäus-Maier ehemalige Sprecherin der KfW

Mikrofinanzierung als stabiler Faktor in der Finanzmarktkrise mit Ingrid Matthäus-Maier ehemalige Sprecherin der KfW Mikrofinanzierung als stabiler Faktor in der Finanzmarktkrise mit Ingrid Matthäus-Maier ehemalige Sprecherin der KfW "development finance" Finanzierung von wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung in

Mehr

Vorlesung VWL II vom 23.11.2009. Das Finanzsystem: Sparen und Investieren

Vorlesung VWL II vom 23.11.2009. Das Finanzsystem: Sparen und Investieren Vorlesung VWL II vom 23.11.2009 Das Finanzsystem: Sparen und Investieren 5. Das Finanzsystem: Sparen und Investieren Vorstellen des Mechanismus, wie Spar- und Investitionsentscheidungen von Millionen von

Mehr

Businessplan-Aufbauseminar

Businessplan-Aufbauseminar Businessplan-Aufbauseminar A11: Wie tickt eine Bank und wie tickt Beteiligungskapital? UnternehmerTUM 12.01.2011 1 Situation der Banken Die Banken sind nach der weltweiten Existenzkrise noch nicht über

Mehr

Finanzierung und Wachstum in der Bundesrepublik: Die Bedeutung der Finanzintermediäre

Finanzierung und Wachstum in der Bundesrepublik: Die Bedeutung der Finanzintermediäre Finanzierung und Wachstum in der Bundesrepublik: Die Bedeutung der Finanzintermediäre Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard H. Schmidt, Goethe-Universität, Frankfurt am Main Vortrag bei dem Symposium des Instituts

Mehr

Geld, Kredit und Banken

Geld, Kredit und Banken Horst Gischer Bernhard Herz Lukas Menkhoff Geld, Kredit und Banken Eine Einführung Dritte, aktualisierte und erweiterte Auflage ^J Springer Inhaltsverzeichnis Vorwort V Kapitel 1 Funktionen des Finanzsektors

Mehr

Lessons learned VC Investment Erfahrungen

Lessons learned VC Investment Erfahrungen Lessons learned VC Investment Erfahrungen Venture Capital Club München, 24.10.2007 Bernd Seibel General Partner Agenda Key TVM Capital information Investorenkreis Gesellschafterkreis Investment Konditionen

Mehr

"Was Ihre Spendengelder 2011 bei der "ADAKAVI BANK" bewirkt haben",

Was Ihre Spendengelder 2011 bei der ADAKAVI BANK bewirkt haben, "Was Ihre Spendengelder 2011 bei der "ADAKAVI BANK" bewirkt haben", liebe Spender und Freunde der ADAKAVI Bank, berichten wir Ihnen hier: Das von Ihnen seit 2010 geförderte Mikrofinanzprojekt ADAKAVI Bank

Mehr

OSTEUROPA-INSTITUT MÜNCHEN

OSTEUROPA-INSTITUT MÜNCHEN Arbeiten aus dem OSTEUROPA-INSTITUT MÜNCHEN Working Papers Nr. 239 Februar 2002 Effektivität der Förderbankkredite für KMU in Mittel- und Osteuropa Unter besonderer Berücksichtigung der Situation in Ungarn

Mehr

Friedensnobelpreis 2006 Muhammad Yunus und Grameen Bank

Friedensnobelpreis 2006 Muhammad Yunus und Grameen Bank Friedensnobelpreis 2006 Muhammad Yunus und Grameen Bank Prof. Axel Werwatz SFB 649 und DIW Berlin Wer ist Muhammad Yunus? 2 ...ein studierter Ökonom 3 geboren am 28. Juni 1940 in Chittagong, Bangladesch

Mehr

I. II. I. II. III. IV. I. II. III. I. II. III. IV. I. II. III. IV. V. I. II. III. IV. V. VI. I. II. I. II. III. I. II. I. II. I. II. I. II. III. I. II. III. IV. V. VI. VII. VIII.

Mehr

Innerhalb der EU-Definition wird im Hinblick auf die Zielgruppe zwischen zwei Ausprägungen der Mikrofinanzierung unterschieden:

Innerhalb der EU-Definition wird im Hinblick auf die Zielgruppe zwischen zwei Ausprägungen der Mikrofinanzierung unterschieden: November 2008 Mikrofinanzierung in Deutschland I. Zusammenfassung Nach der Verleihung des Friedensnobelpreises an den Wirtschaftsprofessor Mohammad Yunus aus Bangladesch im Jahre 2006 hat eine Diskussion

Mehr

www.pwc.at Die Zukunft der Kreditfinanzierung von Kommunen Juli 2013

www.pwc.at Die Zukunft der Kreditfinanzierung von Kommunen Juli 2013 www.pwc.at Die Zukunft der Kreditfinanzierung von Kommunen Agenda Werden Kredite für Kommunen teurer? Was können die Kommunen tun? Seite2 Alles wird teurer Viele Faktoren sprechen dafür, dass sich die

Mehr

Mikrokredite erhalten

Mikrokredite erhalten Mikrokredite erhalten - GLS Bank http://mikrokreditfonds.gls.de/startseite/kredit-erhalten.html Start > Startseite > Kredit erhalten Mikrokredite erhalten Sie benötigen für Ihre Gründung oder für Ihr kleines

Mehr

Geldtransfers von Migranten Checkliste für die Praxis

Geldtransfers von Migranten Checkliste für die Praxis Herausgegeben von: Geldtransfers von Migranten Checkliste für die Praxis Für wen? Diese Checkliste ist für Mitarbeiter in Vorhaben der internationalen Zusammenarbeit gedacht, die in Ländern arbeiten, in

Mehr

Energieeffizienz und Erneuerbare Energien Programme der EZ -- ein Zwischenstand

Energieeffizienz und Erneuerbare Energien Programme der EZ -- ein Zwischenstand Energieeffizienz und Erneuerbare Energien Programme der EZ -- ein Zwischenstand Climate Policy Capacity Building Seminar Kiew 07.10.04 Klaus Gihr Senior Project Manager Europe Department Was sind unsere

Mehr

PRESSEMITTEILUNG. Erstmalige Veröffentlichung der Daten zur MFI-Zinsstatistik für das Euro-Währungsgebiet 1

PRESSEMITTEILUNG. Erstmalige Veröffentlichung der Daten zur MFI-Zinsstatistik für das Euro-Währungsgebiet 1 10. Dezember 2003 PRESSEMITTEILUNG Erstmalige Veröffentlichung der Daten zur MFI-Zinsstatistik für das Euro-Währungsgebiet 1 Die Europäische Zentralbank (EZB) veröffentlicht heute erstmals die Ergebnisse

Mehr

OIKOCREDIT Not all that glitters is gold: Key success criteria for effective MFIs

OIKOCREDIT Not all that glitters is gold: Key success criteria for effective MFIs Pressezentrum Sperrfrist: Programmbereich: Veranstaltung: Referent/in: Ort: 27.05.2005; 15:00 Uhr Themenbereich 3: Wie sollen wir handeln? Themenhalle Globalisierung: Mikro-Kredite Jimenez, Guillermo Salcedo

Mehr

Makroökonomik [PROTOLL VOM 17.06.2015]

Makroökonomik [PROTOLL VOM 17.06.2015] Finanzmärkte Die große Rezession Durch die große Depression hat die Regierung den Banken Regulierungen vorgeschrieben, damit es nicht wieder zu einer solchen Finanzkrise kommt. Die Banken haben versucht

Mehr

Erste Group Bank AG. Wir bieten Finanzprodukte für die Realwirtschaft im östlichen Teil der EU. Juli 15

Erste Group Bank AG. Wir bieten Finanzprodukte für die Realwirtschaft im östlichen Teil der EU. Juli 15 Erste Group Bank AG Wir bieten Finanzprodukte für die Realwirtschaft im östlichen Teil der EU Juli 15 Erste Group auf einen Blick Kundenorientiertes Geschäft im östlichen Teil der EU Gegründet 1819 als

Mehr

Ak. OR Dr. Ursel Müller. BWL III Rechnungswesen / GRZ der Investitions- und Finanzierungstheorie

Ak. OR Dr. Ursel Müller. BWL III Rechnungswesen / GRZ der Investitions- und Finanzierungstheorie Ak. OR Dr. Ursel Müller BWL III Rechnungswesen / GRZ der Investitions- und Finanzierungstheorie Übersicht I. Die entscheidungsorientierte moderne Betrachtungsweise 1. Die kapitalmarktorientierte Sicht

Mehr

4. Auflage. Kapitel VIII: Liquidität. Eine Einführung in die Theorie der Güter-, Arbeits- und Finanzmärkte Mohr Siebeck c.

4. Auflage. Kapitel VIII: Liquidität. Eine Einführung in die Theorie der Güter-, Arbeits- und Finanzmärkte Mohr Siebeck c. 2. Bank und Eine Einführung in die Theorie der Güter-, Arbeits- und Finanzmärkte Mohr Siebeck c Kapitel VIII: Liquidität Inhaltsverzeichnis 2. Bank und 2. Bank und Das vorangehende Kapitel beschäftigte

Mehr

Yakov Amihud und Mendelson, Haim The Liquidity Route to a lower cost of capital. In: Journal of Applied Corporate Finance, 12. Jg. (2000), S. 8-25.

Yakov Amihud und Mendelson, Haim The Liquidity Route to a lower cost of capital. In: Journal of Applied Corporate Finance, 12. Jg. (2000), S. 8-25. Kapitalkostensatz des Emittenten Yakov Amihud und Mendelson, Haim The Liquidity Route to a lower cost of capital. In: Journal of Applied Corporate Finance, 12. Jg. (2000), S. 8-25. Wert des Unternehmens:

Mehr

Ziele der. Bearbeitet von: Sandra Bärmann, Christoph Mai und Philipp Ulrich

Ziele der. Bearbeitet von: Sandra Bärmann, Christoph Mai und Philipp Ulrich Ziele der Kapitalmarktregulierung Bearbeitet von: Sandra Bärmann, Christoph Mai und Philipp Ulrich 2 Gliederung 1. Grundlagen und Definitionen 3. Kritik 3 Gliederung 1. Grundlagen und Definitionen 3. Kritik

Mehr

Mikrokredite im Spannungsfeld zwischen Verschuldung und Veruntreuung einerseits und Armutsbekämpfung andererseits

Mikrokredite im Spannungsfeld zwischen Verschuldung und Veruntreuung einerseits und Armutsbekämpfung andererseits Deutscher Bundestag Drucksache 17/4619 17. Wahlperiode 27. 01. 2011 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Niema Movassat, Christine Buchholz, Sevim Dag delen, weiterer Abgeordneter

Mehr

MIT EINER GELDANLAGE ARMUT ersparen

MIT EINER GELDANLAGE ARMUT ersparen MIT EINER GELDANLAGE ARMUT ersparen Formen der Armut Medizinische Versorgung Diversifiziertes Nahrungsangebot Reines Wasser Toiletten Bildung Soziale Absicherung Wohnung Energie Armut weltweit UN Millenium

Mehr

In die Armutsbekämpfung

In die Armutsbekämpfung EinBlick Nr. 2/2007 In die Armutsbekämpfung investieren Beilage: Anlagemöglichkeiten Mikrokredite als neue Anlagemöglichkeit Ein Leitfaden für Kirchen und Privatpersonen François Mercier und Miges Baumann

Mehr

Finanzierung I+II. Ausgewählte Folien für die Kapitel 1+2. Universität Hamburg Institut für Recht der Wirtschaft

Finanzierung I+II. Ausgewählte Folien für die Kapitel 1+2. Universität Hamburg Institut für Recht der Wirtschaft Finanzierung I+II Ausgewählte Folien für die Kapitel 1+2 Die Aufgabe des Finanzmanagers Geschäftstätigkeit des Unternehmens (2) Finanzchef (4a) (1) Investors Reales Vermögen Real assets (3) (4b) (1) Von

Mehr

Rechnungswesen Prüfung (30 Minuten - 10 Punkte)

Rechnungswesen Prüfung (30 Minuten - 10 Punkte) Rechnungswesen Prüfung (30 Minuten - 10 Punkte) 1/4 - Aktiva Programmelement Verfahrensmethode Zeit Punkte Aktiva Füllen Sie die Leerstellen aus 5' 1.5 Die Aktiven zeigen die Herkunft der Vermögensgegenstände

Mehr

Kreissparkasse Heilbronn legt auch 2014 starkes Geschäftsjahr hin

Kreissparkasse Heilbronn legt auch 2014 starkes Geschäftsjahr hin Pressemitteilung Kreissparkasse Heilbronn legt auch 2014 starkes Geschäftsjahr hin Kredite und Einlagen legen zu Hervorragende Entwicklung im Versicherungs- und Immobiliengeschäft Jahresüberschuss stärkt

Mehr

Der Beitrag des Finanzsektors zur Armutsbekämpfung (The contribution of the financial sector to reduce poverty)

Der Beitrag des Finanzsektors zur Armutsbekämpfung (The contribution of the financial sector to reduce poverty) Der Beitrag des Finanzsektors zur Armutsbekämpfung (The contribution of the financial sector to reduce poverty) Vortrag von Dr. Holger Berndt, Vorsitzender der Sparkassenstiftung für internationale Kooperation,

Mehr

EUROPA AUF DER VERLIERERSTRASSE?

EUROPA AUF DER VERLIERERSTRASSE? EUROPA AUF DER VERLIERERSTRASSE? JOSEF ZECHNER 09. APRIL 2014, WIEN 1 AGENDA DER BEITRAG DER FINANZMÄRKTE EUROPAS FINANZMÄRKTE IM INTERNATIONALEN VERGLEICH PROBLEMFELD 1: RISIKOANREIZE PROBLEMFELD 2: INNOVATIONSFINANZIERUNG

Mehr

Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und A054. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und A056

Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und A054. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und A056 Gewinn- und Verlustrechnung der Banken - Profit and loss account of banks Liste der Variablen - List of Variables Codes Beschreibung Description A000 Aufwendungen insgesamt Total charges A010 Zinsaufwendungen

Mehr

ARMUTSBEKÄMPFUNG DURCH MIKROKREDITE als entwicklungspolitisches Thema im Kontext des

ARMUTSBEKÄMPFUNG DURCH MIKROKREDITE als entwicklungspolitisches Thema im Kontext des ARMUTSBEKÄMPFUNG DURCH MIKROKREDITE als entwicklungspolitisches Thema im Kontext des Globalen Lernens Armin Huber, StD, Fachleiter für Erdkunde Staatliches Studienseminar für das Lehramt an Gymnasien,

Mehr

Fortschritt durch ESIF-Finanzinstrumente. Der Europäische Sozialfonds. Finanzinstrumente

Fortschritt durch ESIF-Finanzinstrumente. Der Europäische Sozialfonds. Finanzinstrumente Fortschritt durch ESIF- Der Europäische Sozialfonds , die durch den Europäischen Sozialfonds kofinanziert werden, sind ein nachhaltiges und effizientes Mittel in Wachstum und die Entwicklung von Menschen

Mehr

Kapitel V. Öffentliche versus private Produktion

Kapitel V. Öffentliche versus private Produktion Kapitel V Öffentliche versus private Produktion Teil V/1 Fragestellung: Soll der Staat überhaupt Güter und Dienstleistungen selbst produzieren oder Produktionsunternehmen besitzen, oder soll die Produktion

Mehr

MIKRO- FINANZIERUNG GELD FÜR KREATIVE IDEEN

MIKRO- FINANZIERUNG GELD FÜR KREATIVE IDEEN MIKRO- FINANZIERUNG GELD FÜR KREATIVE IDEEN AGENDA VERSCHAFFEN SIE SICH EINEN ÜBERBLICK ÜBER DIE MIKROFINANZIERUNG. MIKROFINANZIERUNG Mikrofinanz ist ein Überbegriff für finanzielle Dienstleistungen wie

Mehr

Deutsches Mikrofinanz Institut

Deutsches Mikrofinanz Institut Mehr Mikrokredite für Starter und Kleinunternehmen Auftaktveranstaltung Projekt 5.000 Markteintrittsstrategien für Mikrofinanzierer Stuttgart, 24. September 2007 Hajo Streitberger Deutsches Mikrofinanz

Mehr

Field Librarianship in den USA

Field Librarianship in den USA Field Librarianship in den USA Bestandsaufnahme und Zukunftsperspektiven Vorschau subject librarians field librarians in den USA embedded librarians das amerikanische Hochschulwesen Zukunftsperspektiven

Mehr

Franke & Bornberg award AachenMünchener private annuity insurance schemes top grades

Franke & Bornberg award AachenMünchener private annuity insurance schemes top grades Franke & Bornberg award private annuity insurance schemes top grades Press Release, December 22, 2009 WUNSCHPOLICE STRATEGIE No. 1 gets best possible grade FFF ( Excellent ) WUNSCHPOLICE conventional annuity

Mehr

Mehr Auslandsgeschäft für KMU.

Mehr Auslandsgeschäft für KMU. Mehr Auslandsgeschäft für KMU. Finanzservices, die kleine und mittlere Unternehmen im globalen Wettbewerb stärken. Von den Unternehmen der OeKB Gruppe. Oesterreichische Kontrollbank Gruppe Entscheidungen

Mehr

Florian Roßwog. Finanzintermediation durch Spar- und Kreditgenossenschaften in Mexiko:

Florian Roßwog. Finanzintermediation durch Spar- und Kreditgenossenschaften in Mexiko: Florian Roßwog Finanzintermediation durch Spar- und Kreditgenossenschaften in Mexiko: Eine Analyse der Auswirkungen der Integration in die Bankenaufsicht und behördliche Regulierung INHALTSÜBERSICHT DANKSAGUNG

Mehr

PROBLEME DER ENTWICKLUNGSLÄNDER. Sebastian Spiegel 1

PROBLEME DER ENTWICKLUNGSLÄNDER. Sebastian Spiegel 1 PROBLEME DER ENTWICKLUNGSLÄNDER Sebastian Spiegel 1 Verschuldung schlechte Einnahmesituation führt bei gleichbleibenden Ausgaben in die Verschuldung, sofern es Kreditgeber gibt. Mögliche Kreditgeber sind:

Mehr

Gendermanagement im internationalen Vergleich

Gendermanagement im internationalen Vergleich Julia Schmitt-Thiel Gendermanagement im internationalen Vergleich Ziele, Methoden, Umsetzung LIT III Inhaltsverzeichnis Vorwort und Danksagung I Inhaltsverzeichnis III Abbildungsverzeichnis VII Tabellenverzeichnis

Mehr

MIQUA Mikrokredite im Quartier - Ein Projektbeispiel im Rahmen des ESF Programm BIWAQ Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier -

MIQUA Mikrokredite im Quartier - Ein Projektbeispiel im Rahmen des ESF Programm BIWAQ Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier - MIQUA Mikrokredite im Quartier - Ein Projektbeispiel im Rahmen des ESF Programm BIWAQ Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier - ESF Jahreskonferenz Berlin, 03.05.2010 KIZ gemeinnützige Projektgesellschaft

Mehr

Kap. 4.4 Die aktuelle Finanzkrise

Kap. 4.4 Die aktuelle Finanzkrise Kap. 4.4 Die aktuelle Finanzkrise Chronologie der Finanzkrise (I) Ende 2006: amerikanische Banken vermelden erstmalig große Zahlungsausfälle auf dem Immobilienmarkt Juni/Juli 2007: Der Markt für Wertpapiere,

Mehr

Das Potenzial von Wetterindexversicherungen zur Reduzierung des Ausfallrisikos von Mikrokrediten

Das Potenzial von Wetterindexversicherungen zur Reduzierung des Ausfallrisikos von Mikrokrediten Das Potenzial von Wetterindexversicherungen zur Reduzierung des Ausfallrisikos von Mikrokrediten Niels Pelka, Ron Weber und Oliver Mußhoff Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung Fakuiltät

Mehr

2. Finanzintermediation die Einzelbankebene. Theoretische Analyse Empirische Befunde

2. Finanzintermediation die Einzelbankebene. Theoretische Analyse Empirische Befunde 2. Finanzintermediation die Einzelbankebene Markteintritt im Bankenmarkt droht Overbanking? Empirie des Bankensektors Performance und Wettbewerbsintensität Relationship Banking Vorteil aus der Nähe zum

Mehr

Aufbau eines IT-Servicekataloges am Fallbeispiel einer Schweizer Bank

Aufbau eines IT-Servicekataloges am Fallbeispiel einer Schweizer Bank SwissICT 2011 am Fallbeispiel einer Schweizer Bank Fritz Kleiner, fritz.kleiner@futureways.ch future ways Agenda Begriffsklärung Funktionen und Aspekte eines IT-Servicekataloges Fallbeispiel eines IT-Servicekataloges

Mehr

Kurzbericht 2009. Sparkasse Landshut

Kurzbericht 2009. Sparkasse Landshut Kurzbericht 2009 Sparkasse Landshut Geschäftsentwicklung 2009. Wir ziehen Bilanz. Globale Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise: das beherrschende Thema 2009. Ihre Auswirkungen führten dazu, dass erstmalig

Mehr

Finanzmarktkrise: Chance für die Stärkung des ethisch-ökologischen Investments?

Finanzmarktkrise: Chance für die Stärkung des ethisch-ökologischen Investments? Finanzmarktkrise: Chance für die Stärkung des ethisch-ökologischen Investments? 15. ÖGUT-Themenfrühstück 2009 Dr in. Katharina Sammer Wien, 4. Februar 2009 ÖGUT Österreichische Gesellschaft für Umwelt

Mehr

FAIR = MEHR! FAIRE GELDVERANLAGUNG - HILFE ZUR SELBSTHILFE. Oikocredit Austria

FAIR = MEHR! FAIRE GELDVERANLAGUNG - HILFE ZUR SELBSTHILFE. Oikocredit Austria FAIR = MEHR! FAIRE GELDVERANLAGUNG - HILFE ZUR SELBSTHILFE Oikocredit Austria PILGRIM Begleitworkshop 10.11.2011 Armut weltweit UN Millenium Development Goals: Zwischenbericht 2010 1,4 Mrd. Menschen leben

Mehr

In diesem Abschnitt erfahren Sie, woher Sie Geld für Ihre Investitions- und Gründungskosten bekommen können.

In diesem Abschnitt erfahren Sie, woher Sie Geld für Ihre Investitions- und Gründungskosten bekommen können. Finanzierung und Fördermittel In diesem Abschnitt erfahren Sie, woher Sie Geld für Ihre Investitions- und Gründungskosten bekommen können. Der Finanzierungsplan gibt Auskunft darüber, wie viel Eigenkapital

Mehr

Deutsches Mikrofinanz Institut

Deutsches Mikrofinanz Institut Mikrofinanzierung in Bayern GUM Gesellschaft für Unternehmensberatung und Mikrofinanzierung mbh LfA Förderbank Bayern München, 12. März 2008 Deutsches Mikrofinanz Institut Parchimer Allee 89 a 12359 Berlin

Mehr

Grundlagen der Gründungsfinanzierung

Grundlagen der Gründungsfinanzierung Klaus Nathusius 2008 AGI-Information Management Consultants May be used for personal purporses only or by libraries associated to dandelon.com network. Grundlagen der Gründungsfinanzierung Instrumente

Mehr

und Banken Geld, Kredit Horst Gischer Bernhard Herz Lukas Menkhoff Eine Einführung Springer Mit 86 Abbildungen und 13 Tabellen

und Banken Geld, Kredit Horst Gischer Bernhard Herz Lukas Menkhoff Eine Einführung Springer Mit 86 Abbildungen und 13 Tabellen 2008 AGI-Information Management Consultants May be used for personal purporses only or by libraries associated to dandelon.com network. Horst Gischer Bernhard Herz Lukas Menkhoff Geld, Kredit und Banken

Mehr

Geld, Kredit und Banken

Geld, Kredit und Banken Horst Gischer Bernhard Herz Lukas Menkhoff Geld, Kredit und Banken Eine Einführung Zweite, überarbeitete Auflage Mit 82 Abbildungen und 13 Tabellen 4L) Springer Inhaltsverzeichnis Vorwort Kapitel 1 Funktionen

Mehr

FIRE.sys in RZB/RBI. Ulf Leichsenring, RBI Accounting & Reporting FIRE.sys Tag 2012

FIRE.sys in RZB/RBI. Ulf Leichsenring, RBI Accounting & Reporting FIRE.sys Tag 2012 FIRE.sys in RZB/RBI Ulf Leichsenring, RBI Accounting & Reporting FIRE.sys Tag 2012 1 About us FIRE.sys Tag 2012 2 Raiffeisen Bank International AG (RBI) Eine führende Corporate- und Investment-Bank für

Mehr

Einlagen bei Sparkassen sind sicher

Einlagen bei Sparkassen sind sicher S Finanzgruppe Deutscher Sparkassenund Giroverband Einlagen bei Sparkassen sind sicher Information für Kunden der Sparkassen Fragen und Antworten zu den Störungen auf den internationalen Finanzmärkten

Mehr

Übung 6. Ökonomie 30.11.2015

Übung 6. Ökonomie 30.11.2015 Übung 6 Ökonomie 30.11.2015 Aufgabe 1:Eigenkapital und Fremdkapital 1.1 Bitte beschreiben Sie die grundlegenden Unterschiede zwischen Eigenund Fremdkapital. Eigenkapital ist der Teil des Vermögens, der

Mehr

GELD & MACHT Auswirkungen der neuen Bankregulierungen auf die Finanzierung der Realwirtschaft

GELD & MACHT Auswirkungen der neuen Bankregulierungen auf die Finanzierung der Realwirtschaft GELD & MACHT Auswirkungen der neuen Bankregulierungen auf die Finanzierung der Realwirtschaft Dr. Thomas Uher, Sprecher des Vorstands Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG ERSTE Bank die Sparkasse

Mehr

Kapitalflüsse in ökonomisch sich entwickelnde Staaten

Kapitalflüsse in ökonomisch sich entwickelnde Staaten Kapitalflüsse in ökonomisch sich entwickelnde Staaten In absoluten Zahlen, nach nach Arten, Arten, 1998 1998 bis 2008 bis 2008 Mrd. US-Dollar 500 450 517,2 459,3 400 * Durchschnittswert in den genannten

Mehr

Perspektiven der Slumentwicklung durch Mikrofinanzierung

Perspektiven der Slumentwicklung durch Mikrofinanzierung Perspektiven der Slumentwicklung durch Mikrofinanzierung Dr. Annette Krauss, Swiss Banking Institute/Center for Microfinance CUREMhorizonte, 14. Januar 2010, Zürich 22.02.2010 / 1 Gliederung 1. Mikrofinanzierung

Mehr

Informationsveranstaltung der NRW.BANK. Finanzieren wird Dich faszinieren Ausbildung & Studium in der NRW.BANK

Informationsveranstaltung der NRW.BANK. Finanzieren wird Dich faszinieren Ausbildung & Studium in der NRW.BANK Informationsveranstaltung der NRW.BANK Finanzieren wird Dich faszinieren Ausbildung & Studium in der NRW.BANK Grundlagen des Bankgeschäfts Mittelbeschaffung und Mittelverwendung Privatpersonen & Unternehmen

Mehr

Erweiterte Produktverantwortung (EPR) weltweit Zukunftsforum der Reclay Group, Berlin 24. September 2015 (Druckversion)

Erweiterte Produktverantwortung (EPR) weltweit Zukunftsforum der Reclay Group, Berlin 24. September 2015 (Druckversion) Recycling und Ressourceneffizienz in Europa und international: Herausforderungen und Chancen für Unternehmen Erweiterte Produktverantwortung (EPR) weltweit Zukunftsforum der Reclay Group, Berlin 24. September

Mehr

Nachhaltiges Wachstum und stabiles Jahresergebnis

Nachhaltiges Wachstum und stabiles Jahresergebnis 1 von 5 Nachhaltiges Wachstum und stabiles Jahresergebnis Vorstand stellt die Geschäftsentwicklung des vergangenen Jahres vor. Sparkasse auch 2014 auf solidem Kurs. Hohes Kundenvertrauen bestätigt das

Mehr

MAGISTERARBEIT. Titel der Magisterarbeit. Mikrokredite im Rahmen der Oikocredit-Initiative. Verfasserin. Lejla Kurspahić, Bakk. a

MAGISTERARBEIT. Titel der Magisterarbeit. Mikrokredite im Rahmen der Oikocredit-Initiative. Verfasserin. Lejla Kurspahić, Bakk. a MAGISTERARBEIT Titel der Magisterarbeit Mikrokredite im Rahmen der Oikocredit-Initiative Verfasserin Lejla Kurspahić, Bakk. a angestrebter akademischer Grad Magistra der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften

Mehr

Produktivität und Wachstum

Produktivität und Wachstum Produktivität und Wachstum Prof. Reint Gropp, PhD Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) Industrie und Marketing Club Halle, 26 März 2015 Agenda Die Produktivitätslücke Das Eigenkapitalproblem Das

Mehr

Gründungsfinanzierung

Gründungsfinanzierung Klaus Nathusius Gründungsfinanzierung Wie Sie mit dem geeigneten Finanzierungsmodell Ihren Kapitalbedarf decken ranffurter Jülgemeine Buch IM F.A.Z.-INSTITUT Inhalt Vorwort I Gründungsfinanzierung: Gestern,

Mehr

Containerschiffahrt Prognosen + Entwicklung Heilbronn, 13. Juli 2010. von Thorsten Kröger NYK Line (Deutschland) GmbH, Hamburg

Containerschiffahrt Prognosen + Entwicklung Heilbronn, 13. Juli 2010. von Thorsten Kröger NYK Line (Deutschland) GmbH, Hamburg Heilbronn, 13. Juli 2010 von Thorsten Kröger NYK Line (Deutschland) GmbH, Hamburg Agenda Das Krisenjahr 2009 in der Containerschiffahrt Die Konsolidierung sowie Neuausrichtung (2010) Slow Steaming Capacity

Mehr

Helfen Sie mit! Für Unternehmen

Helfen Sie mit! Für Unternehmen Helfen Sie mit! Für Unternehmen Corporate Social Responsibility eine Erfolgsstrategie Corporate Social Responsability ist ein Begriff, der zunehmend an Gewicht gewinnt, sei es bei den Unternehmen und ihren

Mehr

Finanzen im Plus! Dipl.-Betriebswirt (FH) Thomas Detzel Überarbeitet September 2008. Eigen- oder Fremdfinanzierung? Die richtige Mischung macht s!

Finanzen im Plus! Dipl.-Betriebswirt (FH) Thomas Detzel Überarbeitet September 2008. Eigen- oder Fremdfinanzierung? Die richtige Mischung macht s! Finanzen im Plus! Dipl.-Betriebswirt (FH) Thomas Detzel Überarbeitet September 2008 Eigen- oder Fremdfinanzierung? Die richtige Mischung macht s! Die goldene Bilanzregel! 2 Eigenkapital + langfristiges

Mehr

REGELN REICHTUMS RICHARD TEMPLAR AUTOR DES INTERNATIONALEN BESTSELLERS DIE REGELN DES LEBENS

REGELN REICHTUMS RICHARD TEMPLAR AUTOR DES INTERNATIONALEN BESTSELLERS DIE REGELN DES LEBENS REGELN REICHTUMS RICHARD TEMPLAR AUTOR DES INTERNATIONALEN BESTSELLERS DIE REGELN DES LEBENS INHALT 10 DANKSAGUNG 12 EINLEITUNG 18 DENKEN WIE DIE REICHEN 20 REGEL i: Jeder darf reich werden - ohne Einschränkung

Mehr

Basel II Auswirkungen auf die Mittelstandsfinanzierung

Basel II Auswirkungen auf die Mittelstandsfinanzierung Basel II Auswirkungen auf die Mittelstandsfinanzierung 0 14,0% 13,0% 12,0% 11,0% 10,0% 9,0% 8,0% 7,0% 6,0% 5,0% 4,0% 3,0% 2,0% 1,0% 0,0% Anforderungen an die Eigenkapitalhinterlegung Ergänzungskapital

Mehr

Teil I Einleitung 19. Teil II Die kurze Frist 83

Teil I Einleitung 19. Teil II Die kurze Frist 83 Inhaltsverzeichnis Vorwort 13 Teil I Einleitung 19 Kapitel 1 Eine Reise um die Welt 21 1.1 Ein Blick auf die makroökonomischen Daten................................... 23 1.2 Die Entstehung der Finanzkrise

Mehr

advisory Unser Vorgehen Vermittlung von Unternehmensbeteiligungen

advisory Unser Vorgehen Vermittlung von Unternehmensbeteiligungen Unser Vorgehen Vermittlung von Unternehmensbeteiligungen Ausgangslage Jedes Beteiligungsvorhaben ist für Käufer und Verkäufer individuell und bedarf einer professionellen Koordination. begleitet beide

Mehr

Der Euro-DM-Markt. Marktteilnehmer, Zinsbildung und geldpolitische Bedeutung. Eine Untersuchung aus der Sicht der Bundesrepublik Deutschland

Der Euro-DM-Markt. Marktteilnehmer, Zinsbildung und geldpolitische Bedeutung. Eine Untersuchung aus der Sicht der Bundesrepublik Deutschland Der Euro-DM-Markt Marktteilnehmer, Zinsbildung und geldpolitische Bedeutung Eine Untersuchung aus der Sicht der Bundesrepublik Deutschland Wolfgang Gerhardt 1984 VERLAG WELTARCHIV GMBH HAMBURG INHALTSVERZEICHNIS

Mehr