BÜRGERENGAGEMENT BEI DEN BÜCHERHALLEN HAMBURG

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1 BÜRGERENGAGEMENT BEI DEN BÜCHERHALLEN HAMBURG Ehrenamt als integraler Bestandteil der Bibliotheksarbeit: Projekte, Organisation, Wertschätzungsmaßnahmen, Networking 2013

2 INHALT Projekte Medienboten Dialog in Deutsch Bücherzwerge Ehrenamt in Stadtteilbibliotheken Lesewelt Hamburg e.v. Ehrenamtliche Anzahl, Akquise, Organisation, Wertschätzung Trägerorganisation Networking Bedeutung des Ehrenamtes für Bibliotheken

3 MEDIENBOTEN Ehrenamtlicher Medienlieferdienst für ans Haus gebundene Personen (Mentoring)

4 MEDIENBOTEN: DETAILS Start: März Medienboten 400 Kunden: 220 privat, 180 Kunden in Einrichtungen (monatlich) hauptamtliche Projektleitung (Soziologe) 2012: Kundenbesuche: ca Ausleihe von Medienkisten: 100 vielfältige Kooperationen, Unterstützer preisgekrönt Corporate Volunteering: Montblanc International

5 DIALOG IN DEUTSCH Gesprächsgruppen für Menschen mit Migrationshintergrund zum Training der deutschen Sprache

6 DIALOG IN DEUTSCH: DETAILS Start: Ende Ehrenamtliche 62 Gesprächsgruppen in allen Bücherhallen: offen, kostenlos, wöchentlich, unbefristet keine Anmeldung, keine Registrierung hauptamtliche Projektleitung (Sozialpädagogin), 2 BFD 2012: Gruppentreffen Teilnehmerstunden vielfältige Kooperationen mehrfach preisgekrönt

7 BÜCHERZWERGE Frühkindliche Sprachförderung in Hamburger Wohnunterkünften

8 BÜCHERZWERGE: DETAILS Start: Dezember 2010 Treffen für Kleinkinder und Mütter (Bilderbücher, Lieder, Fingerspiele) offen, kostenlos, wöchentlich keine Anmeldung, keine Registrierung 14 Ehrenamtliche 5 Wohnunterkünfte hauptamtliche Projektleitung Kooperation: Bücherhallen und Kinderschutzbund

9 EHRENAMT IN STADTTEILBIBLIOTHEKEN 40 weitere Zeitspender (Hausaufgabenhilfe, Vorlesen) Hamburg-Wilhelmsburg: Lesetraining Wilhelmsburg (2012: 19 Ehrenamtliche, 420 Trainings, 655 Kinder)

10 LESEWELT HAMBURG E.V. Vorlesestunden für Kinder von vier bis zehn Jahren

11 LESEWELT HAMBURG E.V.: DETAILS Start: November Ehrenamtliche 14 Bücherhallen offen, wöchentlich, kostenlos 2012: 551 Lesestunden teilnehmende Kinder ehrenamtliche Projektleitung (Vereinsvorsitzende) Träger: Verein, exklusiv für Bücherhallen Hamburg

12 ORGANIGRAMM

13 EHRENAMTLICHE: ANZAHL

14 EHRENAMTLICHE: AKQUISE Maßnahmen-Mix jährliche Freiwilligenbörse Freiwilligenagenturen, Online-Portale Presse- und Öffentlichkeitsarbeit eigene Homepage: Pressearbeit Präsenz auf Veranstaltungen (Stadtteilfeste, Bürgerforen etc.) Mund-zu-Mund-Propaganda

15 EHRENAMTLICHE: ORGANISATION teilweise mehrstufiges Aufnahmeverfahren Beratungsgespräch, Informationstreffen, Hospitation, Vor-Ort-Besuch, Einführung vor Ort Beschäftigungsvertrag (mit Rechten und Pflichten) Probezeit Reflexion nach drei Monaten permanente Begleitung Hospitationen Trennung von Ehrenamtlichen

16 EHRENAMTLICHE: WERTSCHÄTZUNG Mitgestaltung der Projekte (Öffentlichkeitsarbeit, Regionalkoordination, Beirat, Büro, ) Ausbildung, Fortbildungen Austausch-, Informationstreffen Unfall-, Haftpflichtversicherung Kundenkarte gratis Erstattung Fahrtkosten Visitenkarten gesellige Veranstaltungen Qualifizierungsmöglichkeiten: Praktika, Ein-Euro-Job, BFD

17 EHRENAMTLICHE: VEREINBARUNG 1. Allgemeines: persönliche Angaben inklusive Personalausweisnummer freiwillige und unentgeltliche Tätigkeit kein Arbeitsverhältnis konkreter Aufgabenbereich: Gruppenleitung, Büro, Öffentlichkeitsarbeit Schnupperzeit drei Monate, Reflexionsgespräch

18 EHRENAMTLICHE: VEREINBARUNG 2. Pflichten der Bücherhallen: systematische Einarbeitung fachliche Begleitung, Beratung kostenlose Fortbildungen Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch Unfallversicherung (nur direkter Weg) Haftpflichtversicherung (keine anderen Tätigkeiten) Fahrkostenerstattung (ÖPNV) kostenlose Kundenkarte

19 EHRENAMTLICHE: VEREINBARUNG 3. Pflichten des Ehrenamtlichen: positiver Repräsentant der Bücherhallen bei Verhinderung zeitnahe Information verbindliche Teilnahme an Fortbildungen und Treffen Schweigepflicht (auch nach Engagement-Ende) Hausordnung Kontakte zu Medien nur nach Rücksprache Ausschluss von Scientology

20 TRÄGERORGANISATION 2007: gemeinnützige GmbH für Medienboten und Dialog in Deutsch Trennung von Haupt- und Ehrenamt Flexibilität, Unabhängigkeit leichtere Einwerbung von Drittmitteln und Auszeichnungen Trägerschaft für andere Bibliotheken: z.b. Freundeskreis Optimierung der Zusammenarbeit: Ehrenamtsworkshop Januar 2013

21 NETWORKING enge Kooperationen mit weiteren Ehrenamtlichen- Institutionen (Integration, Senioren, Bildung) Beratung Dritter Aktiv bei Veranstaltungen zum Ehrenamt aktives Mitglied im Aktivoli Landesnetzwerk aktives Mitglied im Mentor.Ring Präsenz auf Veranstaltungen zum BE

22 BEDEUTUNG VON EHRENAMT FÜR BIBLIOTHEKEN einer von fünf festen Kundenbereichen zusätzliche Dienstleistungen Erschließung neuer Kundengruppen Ehrenamtliche sind Kolleg/-innen Türöffner für Kooperationsmöglichkeiten Bücherhallen als Ehrenamtskompetenz Ehrenamt nie ohne Hauptamt Ehrenamt schafft Hauptamt Ehrenamt kostet Geld Marketing- und PR-Instrument

23 HERZLICHEN DANK für Ihre Aufmerksamkeit! Uta Keite Referentin Bürgerengagement und Direktion Bücherhallen Hamburg

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