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2 Die Swiss Funds Association SFA ist eine 1992 gegründete Vereinigung, die mit ihren Aktivitäten optimale Rahmenbedingungen für ihre 145 Mitglieder in der Schweiz anstrebt. Der Mitgliederkreis umfasst fast alle schweizerischen Fondsleitungen, zahlreiche Vertreter und Asset Manager kollektiver Kapitalanlagen sowie Anwaltskanzleien, Prüfgesellschaften und sonstige Dienstleister im Fonds- und Asset-Management-Bereich. Diese decken rund 95% des in der Schweiz vertriebenen Fondsvermögens ab. Die SFA ist Mitglied der EFAMA und der IIFA, des europäischen beziehungsweise internationalen Dachverbandes der Fonds- und Asset-Management-Industrie.

3 I N H A L T S V E R Z E I C H N I S Vorwort 5 Fondsmärkte Marktumfeld 9 Schweizer Fondsmarkt 9 Europäischer Fondsmarkt 13 Globaler Fondsmarkt 15 Nationales Umfeld Bundesgesetz über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG) Bilanz 16 Verordnung über die kollektiven Kapitalanlagen (KKV) Änderungen 17 Finanzmarktaufsichtsgesetz (FINMAG) 17 Finanzmarktaufsicht (FINMA) 18 Revision des Aktien- und Rechnungslegungsrechts 18 Revision der Anlagevorschriften in der Verordnung über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVV2) 18 Masterplan Finanzplatz Schweiz 18 Aktivitäten im Bereich der Regulierung 19 Aktivitäten im Bereich der Selbstregulierung 22 Eidg. Steuerverwaltung (ESTV) und Steuerfragen 24 Beziehungen zu Behörden und Verbänden im Inland 26 Swiss Fund Data (SFD) 27 Internationales Umfeld Auf Stufe EU 28 European Fund and Asset Management Association (EFAMA) 29 Andere internationale Aktivitäten 30 Die SFA in eigener Sache Porträt 31 Arbeitsprogramm Anlässe im Rückblick 33 Tätigkeit der Fachausschüsse 35 SFA-News 36 Intensive Medienarbeit 36 Vorstand 37 Geschäftsstelle 39 Die SFA-Mitglieder Erfreuliches Mitgliederwachstum 40 Anhang Liste der verwendeten Abkürzungen 41 3

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5 V O R W O R T Liebe Mitglieder, liebe Fondsinteressierte Dr. Gérard Fischer Das vergangene Jahr brachte für den Schweizer Finanzplatz, die Fonds- und Asset-Management-Industrie sowie praktisch alle Anlegerinnen und Anleger kaum Erfreuliches. Die Wirtschaftsaussichten sind trübe und verheissen wenig Gutes, auch wenn die verschiedenen Konjunkturpakete kurzfristig eine Entlastung bringen werden. Die Interventionen zur Rettung von in Schieflage geratenen Finanzinstituten haben eine weitere Eskalation der Krise gebremst. Die Anpassung der Finanzindustrie an die nach dem De-Leveraging geschrumpften Finanzmärkte ist aber noch nicht abgeschlossen. Für die Investorinnen und Investoren ist guter Rat hier teuer, sind doch die Zinsen so tief, dass eine reale Rendite nicht erzielt werden kann, und den Mut für ein Investment in Fonds, Aktien, Rohstoffe, Hedge Funds und andere Anlagen haben noch wenige. In dieser Situation gilt es, den Sachverhalt nüchtern zu analysieren und die Grundregeln der Anlage wieder zu berücksichtigen. Und diese sind einfach: Mit einer guten Verteilung der Anlagen inklusive Cash, eigener Immobilie, Pensionskasse etc. werden Klumpenrisiken vermieden und allfällige Verluste gemildert. Höhere Renditen als Anlagen in Staatsanleihen oder im Geldmarkt sind nur mit mehr Risiko möglich. Hingegen bedeutet nicht jedes Risiko automatisch mehr Rendite. Mit einem Kredit kann die Rendite erhöht werden, das Risiko nimmt aber ebenfalls massiv zu. Anlagen in Firmen und Produkte, die schwer verständlich sind, versteckte Kosten haben, mehr versprechen als realistisch ist, sind weder notwendig, noch langfristig sinnvoll. Dr. Matthäus Den Otter Mit Anlagefonds kann auf einfache Art nach diesen Grundregeln investiert werden und mit einem guten, seriösen Asset Management können die schlimmsten Fehler vermieden werden. Es liegt nun auch an der Asset-Management- und Fondsindustrie, auf die Vorteile, die beaufsichtigte Asset Manager beziehungsweise in der Schweiz zugelassene Publikumsfonds bieten, aufmerksam zu machen. Dies gehört auch zu den Zielen der Swiss Funds Association SFA. Die SFA hat wiederum ein intensives Jahr hinter sich stand vor allem im Zeichen der Weiterentwicklung und Konkretisierung des Masterplans sowie der Schlussarbeiten bei der Umsetzung des KAG. Die vom Privatsektor SBVg, SFA, SVV und SIX Group lancierte Initiative zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit des Finanzplatzes Schweiz wurde unter der Schirmherrschaft von Bundesrat Hans-Rudolf Merz mit den Behörden weitergeführt. Zu diesem Zweck wurden der Steuerungsausschuss STAFI sowie vier gemischte Arbeitsgruppen eingesetzt. Die koordinierte Aktion der vier Interessensgruppen hat es ermöglicht, eine gemeinsame Diskussionsplattform zu schaffen, wo nicht nur die verschie- 5

6 denen Branchen, sondern auch die Verwaltung, Steuerverwaltung, Aufsicht und Nationalbank am gleichen Tisch sitzen. Die SFA engagierte sich in allen vier Arbeitsgruppen und trug massgeblich dazu bei, dass im September 2008 das erste Massnahmenbündel verabschiedet werden konnte. Auch wenn sich die Prioritäten aufgrund der Finanzkrise etwas verschoben haben, ist die SFA nach wie vor überzeugt, dass die vorgeschlagenen Massnahmen für den Schweizer Finanzplatz wichtig sind. Sie tragen zu einer breiteren Diversifizierung der Finanzunternehmen bei und schaffen einen Nutzen für die gesamte Volkswirtschaft. Die Stellung des Finanzplatzes Schweiz ist nicht automatisch gesetzt. Gewonnene Positionen müssen ausgebaut und neue Stärken entwickelt werden. Gerade im Fondsgeschäft und institutionellen Asset Management hat die Schweiz viele Chancen verpasst. Die starken Veränderungen an den Finanzmärkten bieten nun Opportunitäten, die mit einem überlegten und koordinierten Vorgehen genutzt werden sollen. Zudem werden bisher wenig regulierte Offshore-Vehikel kritischer hinterfragt. Finanzplätze mit solider Überwachung können in einem solchen Umfeld punkten. Hier sind aber auch die Entscheidungsträger in Politik und Verwaltung gefragt, sind sie doch für die entsprechenden Weichenstellungen verantwortlich. Ein zweiter Schwerpunkt bildete das KAG, dessen regulatorische und steuerliche Implementierung im Berichtsjahr zum Abschluss kam. Entsprechend angepasst wurde auch die Selbstregulierung, was für die SFA eine Menge Arbeit bedeutete. Der Schweizer Fondsindustrie stehen nun alle an das neue Gesetz angepassten Musterdokumente in verschiedenen Sprachen zur Verfügung. Ein weiterer Meilenstein war zudem die Durchführung einer Mitgliederbefragung. Damit erhielt die SFA ein strukturiertes und differenziertes Bild, wie ihre Organe und Dienstleistungen von den Mitgliedern wahrgenommen und eingeschätzt werden, welches die Bedürfnisse sind und wo noch Verbesserungspotenziale liegen. Im Namen der SFA bedanken wir uns für die zahlreichen wertvollen Feedbacks und Anregungen, die wir in unserer zukünftigen Entwicklung so weit als möglich berücksichtigen werden. Dass die Dienstleistungen des Verbandes immer mehr geschätzt werden, beweist das erfreuliche Mitgliederwachstum. In den vergangenen fünf Jahren konnte die Mitgliederzahl um rund zwei Drittel auf 145 erhöht werden. Im Berichtsjahr stiessen 14 neue Unternehmen zum Verband kam es auch zu verschiedenen Mutationen im Vorstand. Die Amtszeit von Agnes Reicke, Credit Suisse, Rolf Wittendorfer, Bank Sarasin & Cie, Rémy Best, Pictet & Cie, sowie Dr. Markus Steiner, UBS Fund Management (Switzerland) AG, ging zu Ende. Die SFA dankt für ihren engagierten Beitrag zur Weiterentwicklung des Verbandes. An ihrer Stelle wählte die Generalversammlung Dr. Raoul-Philipp Bachmann, Credit Suisse, Christoph Ledergerber, Vontobel Asset Management AG, Alexandre Meyer, Lombard Odier Darier Hentsch & Cie., sowie Martin Thommen, UBS Global Asset Management, in den Vorstand. Ende 2008 wurde zudem mittels Kooptation André Ullmann, AXA Investment Managers Schweiz AG, in 6

7 den SFA-Vorstand aufgenommen. Er übernahm den Sitz der Versicherungswirtschaft und ersetzte damit Stephan Heitz, der sich beruflich neu orientierte und daher aus dem Gremium ausscheiden musste. Welche Prioritäten stehen im Jahr 2009 im Vordergrund? Die SFA wird sich weiterhin dafür einsetzen, der auf 2015 ausgelegten Finanzplatzstrategie zum Durchbruch zu verhelfen und die anvisierten Ziele zu erreichen. Ein weiterer Fokus liegt auf den Customized Solutions kollektiver Kapitalanlagen in zukunftsträchtigen Nischenbereichen sowie der Positionierung der Schweiz als Kompetenzzentrum für das Asset Management kollektiver Kapitalanlagen sowie als Produktionsstandort und Vertriebsmarkt mit gleichzeitiger Verstärkung des Auslandvertriebs von Schweizer Publikumsfonds. Zudem soll mit einer aktiven Kommunikation des Fondsgedankens ein Beitrag zum Erhalt und Ausbau des Vertrauens in die kollektiven Kapitalanlagen geleistet werden. Gegenüber Behörden, Verbänden, den Medien und der Öffentlichkeit im In- und Ausland wird die SFA weiterhin die Interessen ihrer Mitglieder vertreten und ein kompetenter, repräsentativer Gesprächspartner sein. Gerne danken wir an dieser Stelle allen Mitgliedern für ihre Unterstützung. Insbesondere die engagierte Mitarbeit in den Fachausschüssen, die gut besuchten Anlässe und die positiven Feedbacks sind motivierend und ein gutes Zeichen für die gemeinsamen Interessen. Ihnen und allen Marktteilnehmern wünschen wir ein 2009, das wieder mehr Freude macht. Herzlich Ihre Dr. Gérard Fischer Dr. Matthäus Den Otter 7

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9 F O N D S M Ä R K T E Marktumfeld Kursverfall auf breiter Front Das Börsenjahr 2008 dürfte zweifellos als eines der schwierigsten in die Annalen eingehen. Die schon im letzten Quartal 2007 an den Aktienmärkten erkennbare Verunsicherung liess nicht nach und führte Anfang 2008 trotz an sich robuster Wirtschaftsverfassung zu deutlichen Verlusten. In der Folge wechselten sich Phasen der Zuversicht mit korrigierenden Perioden ab. Ab Mitte des Jahres verdichteten sich die negativen Nachrichten von den Finanzmärkten. Sie gipfelten letztlich in den Konkursen und Verstaatlichungen von bekannten US-Gesellschaften mit jeweils weit reichenden Beziehungsnetzen. Liquiditätsspritzen und staatliche Hilfspakete waren die Folge, bislang allerdings noch ohne grossen Stabilisierungseffekt. Die Aktienkurse stürzten auf breiter Front ab und lediglich mit Staatsanleihen konnten sich Investoren vor Verlusten bewahren. Schweizer Fondsmarkt Erheblicher Volumenrückgang Die in der Statistik zum schweizerischen Fondsmarkt erfassten Fonds konnten über das ganze Jahr hinweg die Volumenvorgabe vom Jahresbeginn nicht mehr erreichen. Die Werte erodierten von Mrd. CHF auf Mrd. CHF am Jahresende. Dies entspricht einem Rückgang von 24.7%. Entwicklung des schweizerischen Fondsmarkts Gesamtvermögen in Mrd. CHF Schweizerische Fonds Ausländische Fonds Quelle: SFD Vom Gesamtvermögen entfielen Ende Mrd. CHF auf Fonds schweizerischen Rechts und Mrd. CHF auf Fonds ausländischen Rechts. 9

10 Schweizer Fondsstandort legte massiv zu Nachdem das Vermögen der Fonds schweizerischen Rechts im Jahr 2007 um 9% zugenommen hatte, musste im Berichtsjahr eine Reduktion hingenommen werden. Ihr Anteil am gesamten Fondsvolumen beträgt mit 51% aber erstmals mehr als die Hälfte. Verantwortlich für diese Entwicklung waren insbesondere die Geldmarktfonds. Das Volumen der Produkte mit Domizil Schweiz stieg im Vergleich zu jenen mit ausländischer Provenienz deutlich. Im Weiteren führten auch die relativ konstanten Werte bei Obligationen- und Immobilienfonds letztlich zum Anstieg der Quote von Fonds schweizerischen Rechts. Das Gesamtvermögen verteilt sich wie folgt auf die einzelnen Fondskategorien: Entwicklung der Fondskategorien Fondskategorie Vermögen Vermögen Mittelzu-/ Marktbedingte Ende 2007 Ende 2008 Abflüsse 2008 Wertveränderung in Mrd. CHF in Mrd. CHF in Mrd. CHF 2008 in Mrd. CHF Geldmarktfonds Obligationenfonds Aktienfonds Anlagestrategiefonds Immobilienfonds Fonds für altern. Anlagen Andere Fonds Total Markt Schweiz Quelle: SFD Geldmarktfonds zählten zu den Gewinnern Obligationenfonds auch heuer rückläufig Aktienfonds als grosse Verlierer Seit Mitte 2007 flossen dieser Fondskategorie kontinuierlich neue Mittel zu. Die im Jahr 2008 neu in Geldmarktfonds investierten Mittel von 30.4 Mrd. CHF dürften zu einem grossen Teil aus Verkäufen in anderen Fondskategorien stammen, denn erfahrungsgemäss sind Geldmarktfonds beliebte Instrumente für ein temporäres Parkieren von Anlagekapitalien in Phasen erhöhter Unsicherheit an den Finanzmärkten. Der Marktanteil von Geldmarktfonds stieg innert Jahresfrist von 12.6% auf 21.9%. Die Kategorie der festverzinslichen Anlagen mit mittleren und längeren Laufzeiten musste im Berichtsjahr per Saldo weitere Volumenrückgänge hinnehmen. Diesem Trend vermochten sich am ehesten noch Fonds mit Anlagen in längerfristigen CHF-Obligationen zu entziehen. Die höchsten Einbussen erlitten Anleihen mit Fokus auf USD-Instrumente. Der Marktanteil von Obligationenfonds blieb über Jahresfrist konstant und betrug per Ende Dezember %. Das Vermögen der Aktienfonds verminderte sich 2008 drastisch, wobei vor allem die massiven Kurseinbussen an den Aktienmärkten dafür verantwortlich waren. Die Mittelrückzüge hielten sich in relativ bescheidenem Rahmen. Im dritten Quartal erhöhten die Anleger ihre Engagements in den Aktienfonds sogar um rund 0.7 Mrd. CHF. Allein die auf schweizerische Aktien 10

11 fokussierten Fonds vermochten rund 3 Mrd. CHF an neuen Mitteln anzuziehen. Diese trugen denn auch wesentlich zu dem von diesen Fonds ausgewiesenen, weit unterdurchschnittlichen Vermögensrückgang von 26% bei. Dem Börsenumfeld entsprechend reduzierte sich der Marktanteil von Aktienfonds von 30.3% zu Jahresbeginn auf 22.4% per Ende Anlagestrategiefonds mit Werteinbussen Immobilienfonds trotzten der Baisse Fonds für alternative Anlagen erlitten Wertverluste Bei den Anlagestrategiefonds ergab sich ein unterschiedliches Bild, was die Mittelflüsse anbelangt: Monate mit Zuflüssen und solche mit Rückflüssen wechselten sich über den Jahresverlauf beständig ab, wobei allerdings die Zahlen bei den Abflüssen meist grösser ausfielen. Von Rückzügen besonders betroffen waren primär Fonds mit einem höheren Aktienanteil. Anlagestrategiefonds konnten ihren Marktanteil in etwa halten, der sich lediglich von 22.7% auf 21.5% reduzierte. Seit Ende Januar 2008 flossen den Immobilienfonds aus Kapitalerhöhungen kontinuierlich neue Mittel zu. Aufgrund des stark erweiterten Kreises erfasster Fonds ist ein Vergleich mit dem Vorjahr allerdings nicht möglich. Als Ergänzung zu den inländischen Fonds haben schweizerische Grossbanken im Ausland Immobilienfonds mit einer international ausgerichteten Anlagepolitik aufgelegt und vertreiben diese Produkte erfolgreich auch ausserhalb der Schweiz. Der Marktanteil der Kategorie Immobilienfonds verdoppelte sich übers Jahr 2008 auf 4%. Obwohl es bei den Fonds für alternative Anlagen in den letzten Monaten zu vermehrten Mittelrückzügen kam, resultierte für das ganze Jahr noch immer ein beachtlicher Zuwachs an Neugeld. Die Werteinbussen auf den Anlagen führten jedoch dazu, dass sich das Vermögen der in der Schweiz zum Vertrieb genehmigten Fonds dieser Kategorie auf Jahresbasis reduzierte. Der Marktanteil dieser Fondskategorie lag per Jahresende bei 3%. Zuwachs von 628 Fonds Ende 2008 waren in der Schweiz Fonds (+628 Einheiten) zum öffentlichen Vertrieb zugelassen. Davon waren Einheiten schweizerischen Rechts und Einheiten ausländischen Rechts, dominiert von Fonds luxemburgischen Rechts. Die Zunahme von 628 Einheiten resultierte aus einer regen Tätigkeit der Marktakteure. So wurde im Jahresverlauf beispielsweise ausländischen Fonds die Genehmigung neu erteilt und bei deren 506 aufgehoben. Entsprechende Produkte mit Schweizer Domizil wurden insgesamt 226 neu genehmigt, die Aufhebung der Genehmigung erfolgte bei 129 Einheiten. Von den schweizerischen Fonds wurden 525 von der EBK ausschliesslich für den Vertrieb an institutionelle Anleger genehmigt. 11

12 Das Verhältnis zwischen Fonds ausländischer Herkunft und Fonds schweizerischen Rechts blieb über die letzten Jahre ziemlich konstant bei etwa 4:1. Luxemburg und Irland waren mit Abstand die grössten ausländischen Domizilstandorte von hier zugelassenen Fonds. Mit gesamthaft Einheiten lag ihr Anteil per Ende 2008 bei knapp 87%. An dritter Stelle rangierte Frankreich, gefolgt von Liechtenstein und Grossbritannien. Entwicklung der Anzahl Fonds nach Fondsart und Fondsstandort Fondsart/ Per Ende Per Ende Veränderung im Fondsstandort Dezember 2007 Dezember 2008 Jahr 2008 Schweizerische Fonds (490) (525) 97 (35) Kommanditgesellsch. f.k.k. 1 (1) 5 (5) 4 (4) Effektenfonds 189 (0) 199 (0) 10 (0) Übrige Fonds f. trad. Anl. 857 (471) 939 (501) 82 (30) Übrige Fonds f. altern. Anl. 125 (9) 124 (10) -1 (1) Immobilienfonds 30 (9) 32 (9) 2 (0) Ausländische Fonds Luxemburg Irland Andere Länder Total Schweiz und Ausland (490) (525) 628 (35) (in Klammern: institutionelle Fonds) Quelle: EBK Fonds trotz Krise gefragt Trotz anhaltend starker Konkurrenz von anderen Anlageinstrumenten behaupteten sich Fonds als unverzichtbarer Baustein in der Vermögensverwaltung. Erstmals waren die Fonds mit 764 Mrd. CHF per Ende November 2008 gar das grösste Segment in den Kundendepots der Banken. Entwicklung des Fondsanteils in den Depots der jeweiligen Kundensegmente Kundensegment Dezember 2006 Dezember 2007 November 2008 Inländische private Kunden 35% 35% 34% Inländische institutionelle Kunden 30% 33% 30% Total inländische Kunden 29% 31% 30% Ausländische private Kunden 47% 48% 47% Ausländische institutionelle Kunden 17% 21% 24% Total ausländische Kunden 29% 31% 32% Total aller Kunden 29% 31% 31% Quelle: SNB (Statistische Monatshefte, D51b) 12

13 Exchange Traded Funds (ETF) auf dem Vormarsch Trotz der Finanzkrise waren börsengehandelte Indexfonds so beliebt wie nie. Für fast alle Länder, Branchen, Stile und Anlageklassen gibt es mittlerweile den passenden Indexfonds. Während die Schwergewichte die grossen Indizes breit diversifiziert abbilden, bieten Nischen-ETF die Möglichkeit, in spezifische Sektoren oder Regionen zu investieren. An der Schweizer Börse sind inzwischen über 150 unterschiedliche ETF gelistet. Im Jahresverlauf konnte der Umsatz weiter gesteigert werden auf rund 37 Mrd. CHF. Entwicklung des ETF-Segments an der Schweizer Börse Mrd.CHF Umsatz an der SIX Swiss Exchange ETF per Ende Jahr Quelle: SIX Swiss Exchange Anzahl Europäischer Fondsmarkt Undertakings for Collective Investment in Transferable Securities (UCITS) büssten um 16% an Wert ein In den ersten neun Monaten des Berichtsjahrs reduzierte sich das Vermögen der UCITS um 979 Mrd. EUR resp. um fast 16%. Unangefochten blieb die Spitzenposition Luxemburgs. Innerhalb der ersten sieben Positionen gab es hinsichtlich Fondsvolumen seit Ende 2007 doch einige Veränderungen zu verzeichnen. Irland überholte inzwischen Grossbritannien und Spanien schob sich knapp an Italien vorbei. Zwischen Januar und Ende September 2008 verzeichneten bis auf die Schweiz alle grösseren Fondsstandorte Volumenrückgänge. 13

14 Vermögensentwicklung der Wertschriftenfonds an den wichtigsten europäischen Fondsstandorten Fondsstandorte Vermögen Vermögen Vermögen Ende 2006 Ende 2007 Ende Sept in Mrd. EUR in Mrd. EUR in Mrd. EUR Luxemburg Frankreich Irland Grossbritannien Spanien Italien Deutschland Schweiz Schweden Belgien Österreich Niederlande Diverse Total UCITS-Fonds Andere Fonds Total Quelle: EFAMA Markt der Non-UCITS um 4.9% kleiner Im gleichen Zeitraum reduzierte sich der Non-UCITS Markt um 86 Mrd. EUR auf Mrd. EUR. Der Hauptanteil an den entsprechenden Vermögenswerten entfiel mit rund 40% auf die hauptsächlich in Deutschland angebotenen und institutionellen Anlegern vorbehaltenen Spezialfonds. Mit grossem Abstand folgten Immobilienfonds mit 12.8%, britische Investment Trusts, französische Angestelltensparfonds und andere Luxemburger Fonds mit Anteilen zwischen 3% und 5%. Die Verteilung des Fondsvermögens auf die einzelnen Fondskategorien wurde in der Krise erwartungsgemäss durchgerüttelt. In den Jahren mussten die festverzinslichen Produkte aufgrund des vorherrschenden Zinsumfelds eine leichte Abnahme hinnehmen, währenddem Aktienfonds von der global robusten Wirtschaftssituation profitierten. In den ersten neun Monaten des Jahres 2008 steigerte sich der Anteil der Geldmarktfonds von 16% auf 23%, jene der Obligationen- und Anlagestrategiefonds blieben stabil bei 22% beziehungsweise 16%, wogegen sich die Quote der Aktienfonds von 41% auf 33% verringerte. 14

15 Globaler Fondsmarkt 15.6 Billionen EUR in 68'469 Fonds Internationales Kräfteverhältnis mit Bestand Per Ende Juni 2008 endete der hier über mehrere Jahre beobachtete kontinuierliche Anstieg des globalen Fondsvermögens abrupt. Mit 15.6 Billionen EUR mussten die global mit Fonds verwalteten Vermögenswerte eine Abnahme von 12% gegenüber Jahresbeginn gewärtigen, wobei die Reduktion primär im ersten Quartal zu verzeichnen war. Die Anzahl der Fonds stieg im Verlauf des ersten Halbjahrs 2008 um insgesamt Produkte. Aufteilung des weltweiten Fondsvermögens nach Regionen (per Ende Juni 2008) USA 47.3% Japan 3.3% Kanada 3.1% China 1.4% Europa 33.5% Australien 4.9% Brasilien 3.9% Andere 2.6% USA 47.3% Vergleicht man die von der EFAMA ermittelten Werte, so wiesen per Ende Juni 2008 sowohl die USA als auch Europa einen relativ stabilen Anteil am weltweit investierten Fondsvermögen auf. Als dritte Kraft behauptete sich Australien, während Japan und Brasilien auf tiefem Niveau leicht zulegen konnten. Insgesamt jedoch gab es im Vergleich zum Vorjahr relativ wenig Veränderung im Gefüge. Japan 3.3% Kanada 3.1% China 1.4% Europa 33.5% Australien 4.9% Aufteilung des weltweiten Fondsvermögens nach Kategorien Brasilien 3.9% Andere 2.6% Quelle: EFAMA International Statistical Release 4. Quartal 4. Quartal 4. Quartal 2. Quartal Geldmarktfonds 19% 18% 19% 23% Obligationenfonds 19% 18% 16% 17% Aktienfonds 47% 47% 48% 42% Gemischte Fonds 9% 10% 10% 10% Andere 6% 7% 7% 8% Quelle: EFAMA 15

16 N A T I O N A L E S U M F E L D Bundesgesetz über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG) Bilanz Resultat nach zwei Jahren Seit Inkrafttreten des neuen Gesetzes am 1. Januar 2007 konnten zahlreiche Fortschritte erzielt und damit die Wettbewerbsfähigkeit des Schweizer Finanzplatzes verbessert werden. In Zahlen ausgedrückt sieht dies folgendermassen aus: Per Ende Dezember 2008 waren Schweizer kollektive Kapitalanlagen zum Vertrieb in der Schweiz zugelassen das sind 184 beziehungsweise 16.5% mehr als im Dezember Nach wie vor dominieren die ausländischen kollektiven Kapitalanlagen, die im gleichen Zeitraum von auf zulegten. Eindrücklich sieht die Bilanz bei den Qualified Investor Funds (QIF) aus, die dank dem KAG auch vermögenden Privatpersonen zur Verfügung stehen. Die Zahl der QIF nahm von Dezember 2006 bis Dezember 2008 um 158 beziehungsweise 43% auf 525 zu. SICAV beliebt Premiere feierte die Investmentgesellschaft mit variablem Kapital (SICAV) am 26. Oktober 2007 mit der Lancierung der Swisscanto Swiss Red Cross Charity SICAV. Bis Ende Dezember 2008 wurden 16 SICAV von der Eidgenössischen Bankenkommission (EBK) bewilligt, einige Bewilligungsgesuche waren zudem noch hängig. Eine Investmentgesellschaft mit fixem Kapital (SICAF) wurde bis Ende 2008 noch nicht bewilligt. KkK auf dem Weg zum Erfolg Einen eher verhaltenen Start verzeichnete die Kommanditgesellschaft für kollektive Kapitalanlagen (KkK) oder Swiss Limited Partnership. Dies änderte sich jedoch im Laufe des Berichtsjahres, bis Ende Dezember 2008 waren 5 KkK von der EBK bewilligt sowie zahlreiche Gesuche hängig. Das prominenteste Beispiel einer KkK nach Schweizer Recht ist die Zweckgesellschaft der Schweizerischen Nationalbank (SNB) für die Verwertung illiquider UBS-Aktiven. Die in Bern domizilierte SNB StabFund Kommanditgesellschaft für kollektive Anlagen wurde Ende November 2008 von der EBK bewilligt. Sie beweist, dass solche Strukturen auch in der Schweiz aufgezogen werden können oft zu geringeren Kosten. Der öffentliche Ruf nach mehr Regulierung ist mit der Swiss Limited Partnership ebenfalls erfüllt, wird sie doch durch die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) beaufsichtigt. Weitere Pioniere nötig Die Erfahrungen mit dem KAG zeigten, dass die gesetzlichen Grundlagen alleine nicht genügten. Entscheidend waren einzelne Eisbrecher, die als Pioniere bei der Umsetzung wichtige Vorarbeit leisteten, sowie laufende Information über die neuen Möglichkeiten. Letzteres setzte sich die Swiss Funds Association SFA (SFA) im Berichtsjahr in ihren Informationsveranstaltungen und in Einzelgesprächen mit ihren Mitgliedern zum Ziel, indem sie die neuen Rechtsformen in Bezug auf Rechts-, Revisions- und Steuerfragen thematisierte und die verschiedenen Vorteile aufzeigte. 16

17 Verordnung über die kollektiven Kapitalanlagen (KKV) Änderungen Grundbucheintrag Immobilienfonds Bereits Mitte Juli 2007 hatte die SFA die EBK darauf hingewiesen, dass schweizerische Fondsleitungen aufgrund einer Bestimmung im KAG mit dem Problem konfrontiert waren, dass Grundstücke nicht mehr unter Anmerkung der Zugehörigkeit zum betreffenden Immobilienfonds im Grundbuch eingetragen werden können. In Absprache mit dem Eidg. Amt für Grundbuch- und Bodenrecht wurde rasch eine Lösung erarbeitet. Der geänderte Artikel trat per 1. März 2008 zusammen mit der formellen Bereinigung der KKV in Kraft. Damit erhielt die Eintragung von Grundstücken eines Immobilienfonds auf den Namen der Fondsleitung im Grundbuch eine explizite gesetzliche Grundlage. Finanzmarktaufsichtsgesetz (FINMAG) Anhörung zu Umsetzungserlassen Das Eidg. Finanzdepartement (EFD) gab Anfang März 2008 die Umsetzungserlasse zum FINMAG in die Anhörung. Es handelte sich dabei um die Verordnung über die Erhebung von Gebühren und Abgaben durch die FINMA (FINMA-GebV) und die Finanzmarktprüfverordnung (FINMA-PV). FINMA-GebV Beim Entwurf der FINMA-GebV begrüsste die SFA die verursachergerechte Überwälzung der Kosten auf die einzelnen Aufsichtsbereiche und deren Beaufsichtigten, wobei Quersubventionierungen vermieden werden sollten. Hingegen erachtete die SFA die Gebührenpflicht für die Inanspruchnahme von Dienstleistungen der Aufsichtsbehörde als unklar formuliert. Es ist für die Fondsindustrie sehr wichtig, dem Sponsor von neuen Produkten angeben zu können, welche Aufsichtsgebühren bei der Genehmigung und dann jährlich pro Fonds anfallen. FINMA-PV Die SFA unterstützte ebenfalls die FINMA-PV, welche einen wichtigen Beitrag für eine auch zukünftig funktionierende Aufsicht leisten dürfte. Es wurden einige Verbesserungsvorschläge aufgezeigt, die berücksichtigt wurden. Mitte Oktober 2008 verabschiedete der Bundesrat die Umsetzungserlasse und setzte das FINMAG auf den 1. Januar 2009 vollständig in Kraft. 17

18 Finanzmarktaufsicht (FINMA) Führungspositionen besetzt Der Bundesrat wählte im Berichtsjahr die neun Mitglieder des Verwaltungsrates der FINMA. Dieser wird präsidiert durch Dr. Eugen Haltiner, als Vizepräsidenten amten Dr. Monica Mächler und Daniel Zuberbühler. Weitere Mitglieder sind: Dr. Anne Héritier-Lachat, Dr. Sabine Kilgus, Paul Müller, Charles Pictet, Dr. Bruno Porro und Prof. Jean-Baptiste Zufferey. Der Verwaltungsrat ernannte seinerseits Dr. Patrick Raaflaub zum Direktor der FINMA. Gleichzeitig wurden auch die Mitglieder der FINMA-Geschäftsleitung bestimmt. Die SFA begrüsste diese Wahlen, wurden doch ausnahmslos erfahrene und ausgewiesene Spezialistinnen und Spezialisten in den Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung der FINMA berufen. Die neue Aufsichtsbehörde nahm am 1. Januar 2009 ihre Tätigkeit auf. Revision des Aktien- und Rechnungslegungsrechts Modernisiertes Unternehmensrecht Der Bundesrat will mit einer Revision des Aktien- und Rechnungslegungsrechts das Unternehmensrecht modernisieren und den wirtschaftlichen Bedürfnissen anpassen. Die Botschaft und der Gesetzesentwurf wurden im Berichtsjahr verabschiedet. Die SFA begrüsste die Vorlage, werden doch damit die Corporate Governance verbessert, mehr Spielraum für Unternehmen im Bereich der Kapitalstrukturen geschaffen, die Nutzung elektronischer Mittel zur Durchführung der Generalversammlung ermöglicht und das veraltete Rechnungslegungsgesetz ersetzt. Revision der Anlagevorschriften in der Verordnung über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVV2) Änderungen 2009 in Kraft Die BVG-Kommission hiess die Vorschläge einer Arbeitsgruppe zur Revision der Anlagevorschriften in der BVV2 gut. Nach erfolgter Ämterkonsultation setzte der Bundesrat die Änderungen auf den 1. Januar 2009 in Kraft. Demnach werden Anlagebegrenzungen für Institutionen wie Freizügigkeits- und Anlagestiftungen weiterhin beibehalten. Allerdings werden die bis anhin geltenden Vorschriften erfreulicherweise vereinfacht. Masterplan Finanzplatz Schweiz Steuerungsausschuss Dialog Finanzplatz Schweiz (STAFI) operativ Der im September 2007 von der Schweizerischen Bankiervereinigung (SBVg), SFA, SIX Group und des Schweizerischen Versicherungsverbandes (SVV) lancierte Masterplan wurde unter der Schirmherrschaft von Bundesrat Hans-Rudolf Merz mit den Behörden weitergeführt. Zu diesem Zweck wurde der STAFI eingesetzt. Dieser nahm im Berichtsjahr seine Tätigkeit auf, priorisierte die von Privatsektor und Bund eingebrachten Themenvorschläge und Massnahmen und 18

19 legte ein Arbeitsprogramm fest. Vier gemischte Arbeitsgruppen wurden beauftragt, sich mit den Themenblöcken Hedge Funds/Private Equity, kollektive Kapitalanlagen im Allgemeinen, Entwicklungen auf internationaler Ebene sowie Plausibilisierung möglicher wirtschaftlicher Auswirkungen der vorgeschlagenen Massnahmen vertieft zu befassen. Die SFA engagierte sich in allen vier Arbeitsgruppen. Erste Massnahmen verabschiedet Am 2. September 2008 verabschiedete der STAFI ein erstes Massnahmenpaket. Die darin enthaltenen Massnahmen sollten Klarheit bei der Besteuerung des Hedge-Fund- und Private-Equity-Geschäftes schaffen sowie zur Liberalisierung der Bewilligungspraxis für kollektive Kapitalanlagen beitragen. Die anschliessende Ausweitung der Finanzkrise verschob jedoch die gesetzten Prioritäten. Die SFA ist jedoch nach wie vor überzeugt, dass die vorgeschlagenen Massnahmen für den Schweizer Finanzplatz notwendig sind und wird sich aktiv für deren Umsetzung sowie die Erarbeitung weiterer Massnahmen einsetzen. Aktivitäten im Bereich der Regulierung Reglementierung der Performance Fee aufgehoben An ihrer Sitzung im März 2008 entschied die EBK, die Reglementierung der Performance Fee aufzugeben. Die bestehende und bei schweizerischen und ausländischen kollektiven Kapitalanlagen angewandte Praxis wurde mit Wirkung ab dem 1. April 2008 aufgehoben. Damit fiel der Anhang II Erfolgsabhängige Kommission (Performance Fee) der Wegleitung betreffend Anlagefonds weg. Die weiteren Wegleitungen wurden sachgemäss angepasst. Die Sorgfalt bei der Festlegung der Kriterien zur Erhebung der Performance Fee wurde damit den Marktteilnehmern überlassen. Gemäss den Bestimmungen des KAG und den Verhaltensregeln der schweizerischen Fondsindustrie müssen die Bewilligungsträger die Art, Höhe und Berechnung der Performance Fee in den Dokumenten der kollektiven Kapitalanlagen angeben. Die SFA hatte sich bereits in der Anhörung für den Verzicht ausgesprochen, erachtete sie es doch als sachgerecht, dass die Marktteilnehmer über die Kriterien entscheiden, wann und unter welchen Voraussetzungen eine erfolgsabhängige Kommission erhoben wird. Zudem genügen die bestehenden gesetzlichen Grundlagen und die entsprechenden Bestimmungen der Selbstregulierung. Anwendungsvorschriften auf Stufe eines EBK-Rundschreibens (EBK-RS) sind unter diesen Umständen nicht erforderlich. Dabei ist es für die Fondsindustrie auch selbstverständlich, dass über die Erhebung einer allfälligen Performance Fee umfassend und transparent informiert wird. EBK-Geldwäschereiverordnung (GwV-EBK) in Kraft Bereits Ende 2007 waren die Änderungen der GwV-EBK aufgrund der Empfehlungen der Financial Action Task Force im Bankensektor veröffentlicht worden. Das geltende Recht erfuhr dadurch keine grundlegenden Änderungen. Einzelne Bestimmungen wurden hingegen an internationale Standards angepasst, die bestehende Praxis präzisiert sowie der Geltungsbereich an das KAG angepasst. Die revidierte GwV-EBK trat am 1. Juli 2008 in Kraft. 19

20 Verzicht auf zusätzliche Prüffelder Marktverhaltensregeln in Kraft Die SFA bat die EBK, einen Verzicht auf die Festlegung zusätzlicher Prüffelder vormals Schwerpunktprüfung im Berichtsjahr zu erwägen. In Anbetracht der hohen Belastung von Fondswirtschaft und Aufsichtsbehörde durch die KAG- Umsetzung wurde für 2008 diesem Wunsch entsprochen. Am 26. März 2008 wurden die Prüfgesellschaften via die Treuhand-Kammer entsprechend informiert. Das neue EBK-RS Aufsichtsregeln zum Marktverhalten im Effektenhandel, das am 1. Mai 2008 in Kraft trat, legt konkrete Aufsichtsregeln fest, gibt Anweisungen zur Vermeidung von Marktmissbrauch und definiert zulässige Effektengeschäfte so genannte Accepted Market Practices. Die Regeln stützen sich auf die Anforderungen aus der Gewähr für eine einwandfreie Geschäftstätigkeit und normieren Marktaufsichtsrecht. Im Rahmen der Anhörung Anfang 2008 bezeichnete die SFA den Entwurf des EBK-RS als klare Verbesserung gegenüber der ersten Version von Ende Dem berechtigten Anliegen nach mehr Rechtssicherheit wurde Rechnung getragen. Die SFA begrüsste ausdrücklich den Verzicht auf viele Detailregelungen, die Principle-Based-Regulierung sowie den darin vorgesehenen angemessenen Stellenwert der Selbstregulierung. Einzig der Geltungsbereich mit der generellen Unterstellung der Bewilligungsträger nach KAG wurde als zu weitgehend erachtet. Im definitiven Text des EBK-RS wurde den Anliegen der SFA weitestgehend Rechnung getragen. Neue Sorgfaltspflichtvereinbarung Die SNB und die EBK genehmigten die neue Vereinbarung über die Standesregeln zur Sorgfaltspflicht der Banken 2008 (VSB 08), welche am 1. Juli 2008 in Kraft trat. Für die Fondswirtschaft interessant ist die Aufhebung der Verpflichtung, dass bei kollektiven Anlageformen und Beteiligungsgesellschaften mit mehr als 20 Investoren nur noch diejenigen als wirtschaftlich Berechtigte festzustellen sind, die mindestens 5% der Vermögenswerte halten. Zudem muss die wirtschaftliche Berechtigung generell nicht mehr festgehalten werden, wenn ein adäquat beaufsichtigter Finanzintermediär als Promoter oder Sponsor solcher Anlageformen beziehungsweise Beteiligungsgesellschaften auftritt. Verschiedene Anhörungen Im Berichtsjahr führte die EBK zahlreiche Anhörungen durch. Beim EBK-RS Bezeichnung von kollektiven Kapitalanlagen plädierte die SFA für einen Verzicht, genügten doch die beiden Missbrauchsklauseln im KAG vollauf. Das neue RS, welches den bisherigen, in einer EBK-Wegleitung enthaltenen Anhang I Fondsname und Anlagepolitik ersetzen sollte, würde auch keine Verbesserungen im Bereich der Produktwahrheit und -klarheit schaffen. Zudem überstiegen die Kosten der neuen Detailregelung deren Nutzen und könnten den angestrebten Zweck des Konsumentenschutzes gar nicht erfüllen. Die EBK folgte im Herbst 2008 der Auffassung der SFA und verzichtete auf den Erlass dieses RS. Bei der Anhörung zur Abschaffung des Swiss Finish nahmen die vier im STAFI vertretenen Verbände des Privatsektors gemeinsam Stellung und begrüssten das entsprechende Ansinnen als ersten wichtigen Schritt zur Förderung des 20

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