a) zu dem Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und FDP Drucksache 17/3404

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1 Deutscher Bundestag Drucksache 17/ Wahlperiode Bericht * des Ausschusses für Arbeit und Soziales (11. Ausschuss) a) zu dem Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und FDP Drucksache 17/3404 Entwurf eines Gesetzes zur Ermittlung von Regelbedarfen und zur Änderung des Zweiten und Zwölften Buches Sozialgesetzbuch b) zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung Drucksachen 17/3958, 17/3982 Entwurf eines Gesetzes zur Ermittlung von Regelbedarfen und zur Änderung des Zweiten und Zwölften Buches Sozialgesetzbuch c) zu dem Antrag der Abgeordneten Gabriele Hiller-Ohm, Anette Kramme, Elke Ferner, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der SPD Drucksache 17/3648 Das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes durch eine transparente Bemessung der Regelsätze und eine Förderung der Teilhabe von Kindern umsetzen * Die Beschlussempfehlung wurde auf Drucksache 17/4032 gesondert verteilt.

2 Drucksache 17/ Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode d) zu dem Antrag der Abgeordneten Katja Kipping, Matthias W. Birkwald, Diana Golze, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE. Drucksache 17/2934 Maßnahmen zur Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenz- und Teilhabeminimums e) zu dem Antrag der Abgeordneten Fritz Kuhn, Markus Kurth, Brigitte Pothmer, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Drucksache 17/3435 Menschenwürdiges Dasein und Teilhabe für alle gewährleisten Bericht der Abgeordneten Gabriele Hiller-Ohm I. Überweisung 1.Überweisung Zu den Buchstaben a und b A. Allgemeiner Teil DerGesetzentwurfaufDrucksache17/3404istinder 69.SitzungdesDeutschenBundestagesam29.Oktober 2010andenAusschussfürArbeitundSozialeszurfederführendenBeratungundandenInnenausschuss,denSportausschuss,denRechtsausschuss,denFinanzausschuss,den Haushaltsausschuss,denAusschussfürWirtschaftund Technologie,denAusschussfürFamilie,Senioren,Frauen undjugend,denausschussfürgesundheit,denausschuss fürverkehr,bauundstadtentwicklung,denausschussfür Bildung,ForschungundTechnikfolgenabschätzungsowie andenausschussfürkulturundmedienzurmitberatung überwiesenworden.derhaushaltsausschussbefasstsich mit der Vorlage außerdem gemäß 96 GO. DerGesetzentwurfaufDrucksache17/3958istinder 77.SitzungdesDeutschenBundestagesam1.Dezember 2010andenAusschussfürArbeitundSozialeszurfederführendenBeratungundandieo.g.AusschüssezurMitberatung sowieandenhaushaltsausschussgemäß 96GOüberwiesen worden. Zu Buchstabe c DerAntragaufDrucksache17/3648istinder71.Sitzung desdeutschenbundestagesam11.november2010anden AusschussfürArbeitundSozialeszurfederführendenBeratungundandenSportausschuss,denRechtsausschuss,den Finanzausschuss,denHaushaltsausschuss,denAusschuss fürwirtschaftundtechnologie,denausschussfürfamilie, Senioren,FrauenundJugend,denAusschussfürGesundheit,denAusschussfürVerkehr,BauundStadtentwicklung sowieandenausschussfürbildung,forschungundtechnikfolgenabschätzung zur Mitberatung überwiesen worden. Zu Buchstabe d DerAntragaufDrucksache17/2934istinder59.Sitzung desdeutschenbundestagesam16.september2010anden AusschussfürArbeitundSozialeszurfederführendenBeratungundandenRechtsausschuss,denHaushaltsausschuss sowieandenausschussfürfamilie,senioren,frauenund Jugend zur Mitberatung überwiesen worden. Zu Buchstabe e DerAntragaufDrucksache17/3435istinder69.Sitzung desdeutschenbundestagesam29.oktober2010anden AusschussfürArbeitundSozialeszurfederführendenBeratungundandenAusschussfürFamilie,Senioren,Frauen undjugendunddenausschussfürbildung,forschungund TechnikfolgenabschätzungzurMitberatungüberwiesen worden. 2. Voten der mitberatenden Ausschüsse Zu den Buchstaben a und b DerInnenausschuss,derRechtsausschuss,derHaushaltsausschuss,derAusschussfürBildung,Forschungund

3 Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode 3 Drucksache 17/4095 TechnikfolgenabschätzungsowiederAusschussfürKulturundMedienhabendenGesetzentwurfaufDrucksachen 17/3404und17/3958inihrenSitzungenam1.Dezember 2010beratenundübereinstimmendmitdenStimmender FraktionenderCDU/CSUundFDPgegendieStimmender FraktionenSPD,DIELINKE.undBÜNDNIS90/DIE GRÜNENdemDeutschenBundestagdieZusammenführungderDrucksachen17/3404und17/3958sowiedieAnnahmedesGesetzentwurfsindervomAusschussgeänderten Fassungempfohlen.DerSportausschusshatdenGesetzentwurfaufDrucksachen17/3404und17/3958inseinerSitzungam1.Dezember2010beratenundmitdenStimmender FraktionenderCDU/CSUundFDPgegendieStimmender FraktionenSPDundBÜNDNIS90/DIEGRÜNENbei AbwesenheitderFraktionDIELINKE.demDeutschenBundestagdieAnnahmedesGesetzentwurfsindervomAusschussgeändertenFassungempfohlen.DerFinanzausschusshatdenGesetzentwurfaufDrucksachen17/3404und 17/3958inseinerSitzungam1.Dezember2010beratenund mitdenstimmenderfraktionendercdu/csuundfdp gegendiestimmenderfraktionenspd,dielinke.und BÜNDNIS90/DIEGRÜNENdemDeutschenBundestag dieannahmeempfohlen.derausschussfürwirtschaft undtechnologie,derausschussfürfamilie,senioren, FrauenundJugendundderAusschussfürGesundheit habendengesetzentwurfaufdrucksache17/3404inihren Sitzungenam1.Dezember2010beratenundübereinstimmendmitdenStimmenderFraktionenderCDU/CSUund FDPgegendieStimmenderFraktionenSPD,DIELINKE. undbündnis90/diegrünendemdeutschenbundestagdieannahmedesgesetzentwurfsindervomausschuss geändertenfassungempfohlen.dengesetzentwurfauf Drucksache17/3958habenderAusschussfürWirtschaft undtechnologieundderausschussfürfamilie,senioren,frauenundjugendfürerledigterklärt.den GesetzentwurfaufDrucksache17/3958hatderAusschuss fürgesundheitzurkenntnisgenommen.derausschuss fürverkehr,bauundstadtentwicklunghatdengesetzentwurfaufdrucksache17/3958inseinersitzungam1.dezember2010beratenundmitdenstimmenderfraktionen dercdu/csuundfdpgegendiestimmenderfraktionen SPD,DIELINKE.undBÜNDNIS90/DIEGRÜNENdem DeutschenBundestagdieAnnahmedesGesetzentwurfsin dervomausschussgeändertenfassungempfohlen.dengesetzentwurfaufdrucksache17/3404hatderausschussfür Verkehr, Bau und Stadtentwicklung für erledigt erklärt. Zu Buchstabe c DerRechtsausschuss,derHaushaltsausschuss,derAusschussfürWirtschaftundTechnologie,derAusschussfür Familie,Senioren,FrauenundJugend,derAusschussfür Verkehr,BauundStadtentwicklungsowiederAusschuss fürbildung,forschungundtechnikfolgenabschätzung habendenantragaufdrucksache17/3648inihrensitzungenam1.dezember2010beratenundübereinstimmendmit denstimmenderfraktionendercdu/csuundfdpgegen diestimmenderfraktionenspdundbündnis90/die GRÜNENbeiStimmenthaltungderFraktionDIELINKE. demdeutschenbundestagdieablehnungdervorlageempfohlen.dersportausschusshatdenantragaufdrucksache 17/3648inseinerSitzungam1.Dezember2010beratenund mitdenstimmenderfraktionendercdu/csuundfdpgegendiestimmenderfraktionenspdundbündnis90/ DIEGRÜNENbeiAbwesenheitderFraktionDIELINKE. demdeutschenbundestagdieablehnungdervorlageempfohlen.derfinanzausschusshatdenantragaufdrucksache17/3648inseinersitzungam1.dezember2010beratenundmitdenstimmenderfraktionendercdu/csuund FDPgegendieStimmenderFraktionenSPD,DIELINKE. undbündnis90/diegrünendemdeutschenbundestagdieablehnungdervorlageempfohlen.derausschuss fürgesundheithatdenantragaufdrucksache17/3648in seinersitzungam1.dezember2010beratenundmitden StimmenderFraktionenderCDU/CSUundFDPgegendie StimmenderFraktionderSPDbeiStimmenthaltungder FraktionenDIELINKE.undBÜNDNIS90/DIEGRÜNEN demdeutschenbundestagdieablehnungdervorlageempfohlen. Zu Buchstabe d DerHaushaltsausschusshatdenAntragaufDrucksache17/ 2934inseinerSitzungam28.Oktober2010beratenundmit denstimmenderfraktionendercdu/csu,spdundfdp gegendiestimmenderfraktiondielinke.beistimmenthaltungderfraktionbündnis90/diegrünendem DeutschenBundestagdieAblehnungderVorlageempfohlen.DerRechtsausschusssowiederAusschussfürFamilie,Senioren,FrauenundJugendhabendieVorlagein ihrensitzungenam1.dezember2010beratenundübereinstimmendmitdenstimmenderfraktionendercdu/csu, SPDundFDPgegendieStimmenderFraktionDIELINKE. beistimmenthaltungderfraktionbündnis90/die GRÜNENdemDeutschenBundestagdieAblehnungder Vorlage empfohlen. Zu Buchstabe e DerAusschussfürFamilie,Senioren,FrauenundJugend hatdenantragaufdrucksache17/3435inseinersitzungam 1.Dezember2010beratenundmitdenStimmenderFraktionenderCDU/CSUundFDPgegendieStimmenderFraktionBÜNDNIS90/DIEGRÜNENbeiStimmenthaltungder FraktionenSPDundDIELINKE.demDeutschenBundestagdieAblehnungderVorlageempfohlen.DerAusschuss fürbildung,forschungundtechnikfolgenabschätzung hatdenantragaufdrucksache17/3435inseinersitzungam 1.Dezember2010beratenundmitdenStimmenderFraktionenderCDU/CSUundFDPgegendieStimmenderFraktionenSPDundBÜNDNIS90/DIEGRÜNENbeiStimmenthaltungderFraktionDIELINKE.demDeutschenBundestag die Ablehnung der Vorlage empfohlen. II. Wesentlicher Inhalt der Vorlagen Zu den Buchstaben a und b MitseinemUrteilvom9.Februar2010hatdasBundesverfassungsgericht (BVerfG)denGesetzgeberaufgefordert,die RegelbedarfenachdemZweitenunddemZwölftenBuch Sozialgesetzbuch (SGBIIundXII)verfassungskonformneu zubemessen.dabeiseien alleexistenznotwendigenaufwendungenineinemtransparentenundsachgerechtenverfahrenrealitätsgerechtsowienachvollziehbaraufdergrundlageverlässlicherzahlenundschlüssigerberechnungsverfahrenzubemessen,heißtesindenleitsätzenderentscheidung.besonderenstellenwerthatdasgerichtdabeiauch denbedarfenvonkindernundjugendlichenbeigemessen, die künftig eigenständig zu ermitteln seien.

4 Drucksache 17/ Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode MitihremGesetzentwurfverfolgendieFraktionenderCDU/ CSUundFDPsowiedieBundesregierungdasZiel,dieVorgabendesBundesverfassungsgerichtsumzusetzen.Damit wirddieausrichtungdessgbiiaufdieerwerbsfähigenim HaushaltdurcheinestärkereFörderungderKinderund Jugendlichenergänzt.BesondersihreBildungundgesellschaftlicheTeilhabesollenunterstütztwerden.Vorgesehen sinddafüru.a.bedarfefürschulausflügeundmehrtägige KlassenfahrteninHöhedertatsächlichenAufwendungen. DerpersönlicheSchulbedarfwirdproSchuljahrmit100Euro gefördert,aufgeteiltauf70eurozuschuljahresbeginnund 30EurozumzweitenSchulhalbjahr.ErgänzendeLernförderung (Nachhilfe)wirdaufAntragunterstützt,soweitsiegeeignetundzusätzlicherforderlichist,umdienachdem SchulrechtfestgelegtenwesentlichenLernzielezuerreichen. SchülerinnenundSchüler,dieaneinemschulischenGemeinschaftsmittagessenteilnehmen,erhaltendafürdieMehraufwendungenabzüglich1EuroEigenanteil.BeiKindernund Jugendlichenbiszum18.GeburtstagwirddieTeilhabeam gesellschaftlichenlebenmitbiszu10euromonatlichunterstützt,dieu.a.zurfinanzierungvonmitgliedsbeiträgenin SportvereinenoderfürmusischenUnterrichtverwendetwerden können. DasRegelbedarfs-Ermittlungsgesetz (RBEG)legtu.a.die BestimmungderReferenzhaushaltefest.Dabeiwirdnach Einpersonen-undFamilienhaushaltenausPaarenmiteinem Kindunterschieden.BestimmteLeistungsberechtigtenhaushaltewerdenausderBerechnungausgegrenzt,umZirkelschlüssezuvermeiden.FernerwerdendieFestlegungenzu denregelbedarfsrelevantenverbrauchsausgabengetroffen. DieRegelleistungfürKinderundJugendlichebleibtnach derneubestimmunginderhöheunverändert.fürerwachsenesollsiedanachzum1.januar2011umfünfeuroauf 364 Euro monatlich angehoben werden. DarüberhinaussollenmitderNovelledieAnreizezurAufnahmeeinervollsozialversicherungspflichtigenBeschäftigungfürHaushaltemitArbeitslosengeld-II-Bezugerhöht werden,indemdiefreibeträgefürerwerbstätigeimsgbii neugestaltetwerden.damitwilldiekoalitionunterstreichen,dassarbeitundleistungsichlohnenmüssen.außerdemberücksichtigedergesetzentwurfdiepraktischenerfahrungenseiteinführungdessgbii.sowerdenu.a.die SanktionsregelungenfürArbeitsuchendetransparenterals bisher gefasst. Zu Buchstabe c DieFraktionderSPDkritisiertinihremAntragweitgehende MängelimGesetzentwurfderKoalitionsfraktionenundverlangtVerbesserungen.Esseizubedauern,dassdieBundesregierungdieZeitseitdemBundesverfassungsgerichtsurteil vomfebruarzurregelsatzbemessunghabeverstreichenlassen,ohnediefraktionendesdeutschenbundestagesanden PlanungenzurUmsetzungdesUrteilszubeteiligen.DervorgelegteGesetzentwurfbleibeinzentralenPunktenhinter verfassungsrechtlichundsozialpolitischnotwendigenlösungenzurück.sowürdendieregelbedarfenichttransparentundineinemmethodischschlüssigenverfahrenermittelt.esseideshalbzweifelhaft,obdurchdiereformtatsächlicheinmenschenwürdigesexistenzminimumsichergestellt werde. BeiderFestsetzungderReferenzhaushalteseieinheitlichdas unterstequintildernachdereinkommenshöhegeschichte- tenhaushaltezuverwenden.diesegruppemüsseumhaus- halte,dievonleistungennachsgbiiundxiilebten,sowie umverdecktarmebereinigtwerden,umzirkelschlüssezu vermeiden.beidernichtberücksichtigungvonverbrauchspositionenmüsseeinmethodischkorrektesverfahrenangewendetwerden.desweiterenmüssendieregelbedarfenach einemanderenverfahrenalsdemgewählten Mischindex fortgeschriebenwerden.außerdemwerdenu.a.aucherweiterungen bei zusätzlichen Bedarfen verlangt. UmeinebundesweitvergleichbareGrundsicherungbeider Bildung,soziokulturellenTeilhabeundderBetreuungzu schaffen,schlägtdiefraktionderspddiegründungeines NationalenBildungspaktsvonBund,LändernundKommunenvor.Damitsolltenu.a.dasGanztagsangebotinderfrühkindlichenBildungausgebautundeininklusivesBildungssystemgeschaffenwerden.FlächendeckendeSchulsozialarbeitgehörtebensozudiesemKatalogwiekostenloserFörderunterrichtundeinkostenfreieswarmesMittagessenan KindertageseinrichtungenundSchulen.Insgesamtmüssedie BildungsinfrastrukturinDeutschlandentscheidendverbessert werden. DarüberhinausseidurchdasVerfassungsgerichtsurteildas Lohnabstandsgebothinfällig.NichtdasExistenzminimum müsseunterdenunterstenlöhnenliegen,sonderndieunterstenlöhneüberdemexistenzminimum.unteranderem deshalbmüsseeingesetzlichermindestlohneingeführtwerden. Es solle 8,50 Euro brutto pro Stunde betragen. Zu Buchstabe d DieFraktionDIELINKE.bekräftigtihregrundlegendeKritikanderEinführungvon HartzIV.DasBundesverfassungsgerichthabenuninseinemgrundlegendenUrteildas GrundrechtaufGewährleistungeinesmenschenwürdigen ExistenzminimumsfüralleHilfebedürftigenanerkannt.DiesemGrundrechtwerdedieErmittlungderRegelleistungen nichtgerecht.fürdieaktuelleumsetzungbiszum31.dezember2010seidieermittlungdesmenschenwürdigen ExistenzminimumsdurcheineAuswertungderEinkommens-undVerbrauchsstichprobe2008nachdemStatistikmodellalternativlos.DafürseienaberkonkreteVorgabenzu beachten.zugleichmüsstenaberwegenderbedeutungdes proklamiertengrundrechtsundderdefizitedesstatistikmodellseinegrundlegendeauswertungdesurteilsundseiner ImplikationenebensowieeinegrundlegendeÜberprüfung bisherigerundalternativdenkbarermethodenderermittlung eines menschenwürdigen Existenzminimums folgen. BeiderAuswertungderEinkommens-undVerbrauchsstichprobemüsstenu.a.dieverdecktArmenherausgerechnet werden.nachexpertisenseiendiesvierbisfünfmillionen Menschen.SchondadurchveränderesichdieZusammensetzungderReferenzhaushaltederuntersten20Prozentder Haushalte (nacheinkommen),sodassdeutlichhöhereregelsätzezustandekämen.zudemmüsseweitgehendauf AbschlägeverzichtetwerdenunddiekünftigeLeistungbedarfsdeckend ausgestaltet werden. FernerdürfesichdiegesellschaftlicheundpolitischeVerständigungübereinmenschenwürdigesExistenz-undTeilhabeminimumnichtineinertechnischenAbleitungdesRegelsatzesnachdemStatistikmodellerschöpfen.Einsolches Vorgehenwürdeu.a.dieDefizitedesStatistikmodellsignorieren.DasStatistikmodellnehmediesozialeLagederRefe-

5 Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode 5 Drucksache 17/4095 renzgruppealsgegebenhinundseiblindgegenüberder GefahreinerVerarmungund/odersozialenAbkopplungder Referenzgruppe.IneinemsolchenFallwürdeeineSpirale nach unten eröffnet. ZurkonzeptionellenWeiterentwicklungundzurgrundsätzlichenErörterungdesExistenzminimumssolltederDeutscheBundestageineKommissioneinsetzen,ergänztdurch SachverständigesowieVertreterinnenundVertreterderBetroffenen. Zu Buchstabe e DieFraktionBÜNDNIS90/DIEGRÜNENkritisiertu.a.die HöhederfestgelegtenRegelleistunginderGrundsicherung. HättedieBundesregierungsichwiebisheramVerbrauchder unteren20prozentdernacheinkommengeschichteten Haushalteorientiert,müsstederRegelsatz384Eurobetragen.WürdezudemaufAbschlägefürGenussmitteletc.verzichtet,müsstederRegelsatzmindestens400Eurobetragen. OhneRechentricksundbeiBerücksichtigungdertatsächlichenBedarfeseidieOrientierungandemvomParitätischen WohlfahrtsverbandaufBasisderDatenvon2003errechnete Regelsatz von 420 Euro richtig. VielePositionendesVerbrauchsseienvonderBundesregierungnichtausreichendberücksichtigtworden.BeispielsweiseseienfürKinderundJugendlichekeineAusgabenfür Fahrrädervorgesehen.Zuniedrigseienauchdieerfassten KostenfürdenÖffentlichenPersonennahverkehr.Beider AbrechnungderLeistungbewirktenGutscheineoderChipkarteninderRegelkeineChancengerechtigkeit,weilsienur eingelöstwerdenkönnten,wennesangebotevorortgebe undelternbzw.kinderundjugendlicheselbstaktivwürden. GeradefürbildungsferneundvonArmutbetroffeneMenschenseidasoftschwierig.Deshalberreichemanmitguten KindertagesstättenundSchuleninKooperationmitaußerschulischenTrägernmehrChancengerechtigkeit.Wennes gelinge,kinderindividuellzufördernundnichtanallenvon ihnenbesuchtenortenderbildungständiganihrearmutzu erinnern,seieinwichtigerschrittzugleichenbildungschancen getan. DerflächendeckendeAufbauguterGanztagschulenbrauche einegesamtstaatlicheanstrengung.deswegenmüsstenjetzt diebasisfüreinequalitativezusammenarbeitvonbundund LänderninderVerfassunggeschaffenunddasKooperationsverbotaufgehobenwerden.DennguteBildungseieineGemeinschaftsaufgabevonBund,LändernundGemeinden.Bis diesgeschieht,solltenschulträgerundjugendhilfeträgerbei deretablierungvonlernförderungindenschulenunterstütztwerden.diesseiüberdasprogramm RegionaleBildungspartnerschaften zu realisieren. III. Öffentliche Anhörung von Sachverständigen DerAusschussfürArbeitundSozialeshatdieBeratungdes GesetzentwurfsaufDrucksache17/3404unddesAntrags aufdrucksache17/3435inseiner38.sitzungam29.oktober2010aufgenommenunddiedurchführungeineröffentlichenanhörungbeschlossen.dieberatungenüberdenantragaufdrucksache17/3648wurdevomausschussinseiner 12.November2010aufgenommenundebenfallseineöffentlicheAnhörungbeschlossen.DerAntragaufDrucksache17/ 2934wurdeinder33.Sitzungam29.September2010erstmalsberatenundam29.Oktober2010dieöffentlicheAnhö- rungvonsachverständigenbeschlossen.diesefandfüralle viervorlageninder41.sitzungam22.november2010statt. DabeiäußertensichdieSachverständigenaußerdemzum GesetzentwurfderBundesregierung EntwurfeinesSiebten GesetzeszurÄnderungdesZweitenBuchesSozialgesetzbuch aufdrucksache17/3631undzudemantragderfraktionbündnis90/diegrünen Leistungskürzungenbei denunterkunftskostenimarbeitslosengeldiiverhindern VermittlungsverfahrenmitdenLändernaufnehmen auf Drucksache 17/3058. DieTeilnehmerderAnhörunghabenschriftlicheStellungnahmenabgegeben,dieinderAusschussdrucksache 17(11)309 zusammengefasst sind. FolgendeVerbände,InstitutionenundEinzelsachverständige haben an der Anhörung teilgenommen: Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) BundesvereinigungderDeutschenArbeitgeberverbände (BDA) Bundesagentur für Arbeit (BA) Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) Institut der deutschen Wirtschaft Köln Statistisches Bundesamt Bundesrechnungshof Deutscher Landkreistag Deutscher Städtetag Deutscher Städte- und Gemeindebund e. V. Deutscher Richterbund BundesvorstanddesBundesderDeutschenKatholischen Jugend DeutscherVereinfüröffentlicheundprivateFürsorgee.V. BundesarbeitsgemeinschaftderFreienWohlfahrtspflege e. V. Der Paritätische Gesamtverband Sozialverband Deutschland (SoVD) Dr. Irene Becker Dr. Jürgen Borchert Dr. Christine Fuchsloch Norbert Struck Rüdiger Böker Guido Grüner Prof. Dr. Anne Lenze Martina Schmiedhofer. DerDeutscheGewerkschaftsbund (DGB)beurteiltden Gesetzentwurfalsnichtverfassungsgemäß.Erstenswürden dieregelsätzeausdereinkommens-undverbrauchsstichprobe2008 (EVS)nichtineinemausreichendtransparenten Verfahrenabgeleitet.DiemaßgeblichenAnforderungenan dieauswertungen,wiewahlundzuschnittderreferenzgruppe,bestimmungderaltersgruppenbeikindernundjugendlichen,regelsatzfürerwachsenehaushaltsangehörige etc.,seiennichtausreichendbegründetworden.beidesgelte ebenfallsfürdassogenanntebildungspaket.einverstoßge-

6 Drucksache 17/ Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode gendastransparenzgebotseiauchdienichtveröffentlichungderevs-ergebnisseineinzelnenkonsumbereichen beigeringerfallzahlderstichprobe,dieinnichtüberprüfbarerweiseindieberechnungdesregelsatzeseingingen.die geringestichprobengrößeindiesenfällenstellezudemdie statistischezuverlässigkeitdesverfahrensinfrage.zweitensseidiefürdiekonkretehöhederregelsätzemaßgeblichereferenzgruppeaufmethodischunzulässigeweisegebildet.unteranderemwürden Hartz-IV-Aufstocker nicht herausgerechnetundverdecktearmutnichtberücksichtigt. DrittenswerdedasgewählteStatistikmodellzurErmittlung derregelsätzenichtdurchgehendangewandt.dieabweichungenzieltenaufniedrigereregelsätze.insgesamtwerde dergesetzentwurfdenvorgabendesbundesverfassungsgerichtsnichtgerechtundbildekeinetragfähigebasiszurvermeidungvonarmut,insbesonderevonkinderarmut.die FestlegungdesExistenzminimumsseieinegesellschaftliche Grundsatzfrage,umsomehr,alsdieHöhederRegelsätze direkteneinflussaufdiesteuerlichengrundfreibeträgehabe undalleeinkommenssteuerpflichtigenbetreffe.einesachverständigenkommissionsolledaranmitwirken,dassdie Bedarfsermittlungaufeinebreitere,allgemeinakzeptierte Basisgestelltwerde.DieKritikderOppositionsanträgean derermittlungderregelsätzewirdvomdgbgeteilt.darüberhinausmüssederlangjährigestreitumdieverteilungder UnterkunftskostenzwischenBundundKommunenjetztgelöstwerden.DieKommunenbräuchtenfinanzielleEntlastung.EinBeitragdazuwäredieflächendeckendeEinführung von Mindestlöhnen. DieBundesvereinigungderDeutschenArbeitgeberverbände (BDA)beurteiltdiemitdemGesetzentwurfvorgenommeneNeubemessungderRegelsätzefürdasArbeitslosengeldIIalsrichtig.DieVorgabendesBundesverfassungsgerichtswürdenkonsequentumgesetzt,diegeforderte TransparenzimBerechnungsverfahrenzurHöhederRegelsätzewerdegeschaffen.Zugleichwerdedurcheinestrenge BedürftigkeitsorientierungderFürsorgeleistungvermieden, dassmanneuehürdenfürdeneinstieginarbeitaufbaue. DiesseieinwesentlicherSchritt,umdasFürsorgesystemArbeitslosengeldIIkonsequentaufdieAbsicherungdesExistenzminimumsunddieÜberwindungderHilfebedürftigkeit durchbeschäftigungsaufnahmebzw.ausweitungdesarbeitseinsatzesauszurichten.nursokönnelangzeitarbeitslosenundgeringqualifiziertengeholfenwerden.mitder Einkommens-undVerbrauchsstichprobe (EVS)desStatistischenBundesamts,dieeinenrepräsentativenÜberblicküber allerelevantenverbrauchskostenliefere,werdeeinesachgerechtegrundlagefürdieermittlungderhöhedesregelsatzesherangezogen.umzuverhindern,dassdaszentraleziel deswiedereinstiegsinarbeitdurchüberhöhtesozialleistungenkonterkariertwerde,seiesrichtig,weiterhindietatsächlicheeinkommens-undverbrauchssituationvonbeschäftigtenimuntereneinkommensbereichfürdieregelsatzbemessungzummaßstabzunehmen.soweitbestimmteausgabenderreferenzgruppealsnichtregelbedarfsrelevant eingestuftwürden,werdedergesetzgeberischegestaltungsspielraumbeiderbestimmungdessoziokulturellenexistenzminimumsausgeübt.diebdabegrüßtauchdievorgesehenenregelungen,umhilfebedürftigekinderimbereich BildungundgesellschaftlicherTeilhabeverstärktmitbedarfsgerechtenLeistungeninFormvonGutscheinenoder KostenübernahmeerklärungengegenüberdenLeistungsan- bieternzufördern,ohnediearbeitsanreizederelternzuver- ringern.kritisiertwird,dassdiefreibetragsregelungenvon ArbeitseinkommenaufSGB-II-Leistungenkaumverändert seien.dieprivilegierungkleinereinkommensbeträgebilde einenfehlanreiz,sichimgrundsicherungsbezugeinzurichten. DieBundesagenturfürArbeit (BA)beurteiltdasimGesetzentwurfvorgeseheneBildungspaketalsgutenWeg,die ChancenvonKindernundJugendlichenaufmehrBildung undteilhabeamgemeinschaftlichenlebenzuverbessern. ManseianeinerabJahresanfangumsetzbaren,bürokratiearmenLösungsehrinteressiert.DerAufwandmüssefür Leistungsberechtigte,LeistungserbringerunddieJobcenter möglichstgeringgehaltenwerden biszureinführungeines letztlichpraktikablenmassenabrechnungsverfahrens.für diealsgemeinsameeinrichtungentätigenjobcentererweise sichdiebündelungkommunalersozialintegrativerkompetenzeninderjugendarbeitmitdenerfahrungenderbain derbewältigungvonmassenverfahrenalsvorteil.insofern gehediebainihrerstellungnahmeauchaufbeauftragungsmöglichkeitenunterträgernexplizitein.derenrealisierung seiinsbesonderevonderkonditionierungdesbeauftragungsverhältnissessowievondenhandlungsmöglichkeiten vordemhintergrundhohenzeitdrucksbiszumvoraussichtlicheninkrafttretendesgesetzesabhängig.wichtigsei,dass imzugederumsetzungdesbildungspaketesdurchsinnvolleaufgabenteilungundmöglichsteinfacheprozessstrukturenzwischendenbeteiligtenkeinesignifikantenbeeinträchtigungenbeidervermittlungs-undintegrationsarbeit sowiebeiderzahlungderregelleistungindenjobcentern einträten.umzubeginndesjahres2011einegrundversorgungmitdenvorgesehenenneuenleistungenanbietenzu können,habemanersteaktivitäteneingeleitet.vorsorglich wirdaufeinigefristenhingewiesen.umeinetermingerechte AuszahlungderneuenRegelleistungenmitderJanuarzahlungsicherstellenzukönnen,müssederBAbisspätestens 13.Dezember2010eineHandlungsgrundlagezurUmsetzungderneuenRegelsätzedesbisdahinnochnichtinKraft getretenengesetzesgegebenwerden.umeinegrundversorgungzum1.januar2011mitdenneuenteilhabeleistungen zuermöglichen,müsstenschonjetztkonstruktiveumsetzungsaktivitäteneingeleitetwerden,dieunterdenvorbehalt desgesetzeszustellenseien.hierzuhabedasbmaseinen moderiertenprozessmitderbaverabredet.daeinevollständigeundregelhafteumsetzungzum1.januar2011in AnbetrachtderKürzederverfügbarenZeitvoraussichtlich nichtgewährleistetwerdenkönne,werdediebadaherzunächsteinbasisangebotzurverfügungstellenunddiesnach dem Jahreswechsel zu einem Regelangebot ausbauen. DasInstitutfürArbeitsmarkt-undBerufsforschung (IAB) erwartet von der Umsetzung des Gesetzentwurfes zur ÄnderungdesZweitenundZwölftenBuchesSozialgesetzbuchnurgeringeWirkungenaufdenArbeitsmarkt.DieZusammenführungvonArbeitslosen-undSozialhilfehabesich insgesamtbewährt.ausderregelsatzanpassungresultiere u.a.keinenennenswerteverschlechterungderanreize,eine BeschäftigungauchimNiedriglohnbereichaufzunehmen. AuchvergrößeresichderKreisderAnspruchsberechtigten nurmarginal.einstreitpunktbeiderbestimmungderregelsätzeseiderumgangmitverdeckterarmut.nachiab-berechnungenhabederanteilderhaushaltemitnichtrealisiertemanspruchaufleistungennachdemsgbiiimjahr2007

7 Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode 7 Drucksache 17/4095 bei46prozentgelegen,liegealsoaufhohemniveau.essei nichtüberzeugend,dassentsprechendeempirischeverfahrenvonvornhereinausgeschlossenwürden.dassverdeckt armehaushalteindieauswertungeinbezogenwürden, führetendenziellzuniedrigerenverbrauchsausgabender ReferenzgruppeundschließlichzuniedrigerenRegelsätzen. Dasmüssepolitischentschiedenwerden.Einenfürallegleichen,objektivenRegelbedarfgebeesnicht.Entsprechend könnedieermittlungdessozio-kulturellenexistenzminimumsnichtwertfreidurcheinreinstatistischesverfahrenerfolgen.letztlichmüssederregelsatzgesellschaftlichausgehandelt werden. NachEinschätzungdesInstitutsderdeutschenWirtschaft Köln (IW)dürfen Aufstocker beiderberechnungdes Regelsatzesnichtberücksichtigtwerden,umZirkelschlüsse zuvermeiden.dassdiefortschreibungderregelbedarfe sowohlvonderpreisentwicklungalsauchvondernettolohnentwicklungabhängensolle,seinureingeschränktgeeignet. DieBemessungderRegelsätzeerfolgenichtnacheinem Warenkorb,sondernnachdemAusgabeverhalteneinerbestimmtenBevölkerungsgruppe.Deshalbwärederkorrekte FortschreibungsfaktordieEntwicklungderentsprechenden Einkommen.DasIWbegrüßtes,dassdieLeistungendes Bildungs-undTeilhabepaketsinFormvonSachleistungen zuerbringenseien.nursokönnesichergestelltwerden,dass dieseleistungbeimkindankomme.dieneuenfreibeträge fürerwerbseinkommenerreichtendaszielnicht,anreize füreinevollzeitbeschäftigungzuschaffen.dasgrundproblemsei,dassmitderstaffelungvonerwerbsfreibeträgen Anreizegesetztwürden,nurgeringfügigeoderTeilzeitbeschäftigungenanzunehmen.StattdessenmüssemanFreibeträgefürhöhereEinkommenstärken.EinealleinigeErhöhungdesErwerbsfreibetragesfürhöhereEinkommen würdehingegenlediglichdazuführen,dasssichderkreis der Anspruchsberechtigten ausdehne. DasStatistischeBundesamtstelltfest,dassdasBundesverfassungsgerichtimUrteilvom9.Februar2010dasdemBerechnungsverfahrenfürdieRegelsätzezugrundeliegende StatistikmodellalsverfassungsrechtlichzulässigeMethode eingestufthabe.dieimgesetzentwurfgenanntensonderauswertungenausdereinkommens-undverbrauchsstichprobe2008fürdiereferenzhaushaltealleinlebendeund PaarhaushaltemiteinemKindseienimStatistischenBundesamterstelltworden.DieAbgrenzungderReferenzgruppen,dieFestlegungdesregelbedarfsrelevantenVerbrauchs unddasverfahrenzuraufteilungderverbrauchsausgaben derpaarhaushaltemiteinemkindaufdieimhaushaltlebendenpersonenobliegenichtderentscheidungdesbundesamtes.imhinblickaufdiezuverwendendenanpassungsmechanismenindenzwischenjahrenderevswirdaufdieverwendungderlaufendenwirtschaftsrechnungenverwiesen, sobaldeinentsprechenderfortschreibungsalgorithmuszur Verfügungstehe.MitdemVorliegeneinesFortschreibungsalgorithmuskönnedannbeurteiltwerden,inwieweitsichdie LaufendenWirtschaftsrechnungentatsächlichfüreineFortschreibung der Regelsätze eigneten. DerBundesrechnungshofzweifeltdaran,dassmitdenbeabsichtigtenRegelungenzurGewährungderLeistungenfür UnterkunftundHeizunggleichwertigeLebensverhältnisse imbundesgebieterreichtoderbestehendedefiziteimverwaltungsvollzugverringertwerden.derbundbegebesich dabeiaberseineseinflussesaufmaßgeblichefaktorender HöheseinerFinanzierungslastandenLeistungenfürUnterkunftundHeizungnach 46Absatz5ff.SGBII.DesWeiterenkritisiertderBundesrechnungshof,dassdiezuerwartendenVerfahrenskostenderLeistungserbringungfürBildungundsoziokulturelleTeilhabevonKindernundJugendlichen wiegutscheinlösungbzw.direkteabrechnungmit denanbietern inkeinemangemessenenverhältniszum WertdieserLeistungenstünden.AuchdürftederAbschluss vonunterumständenmehrerenhunderteinzelvereinbarungenmitpotentiellenleistungserbringernerheblichearbeitskapazitätendergrundsicherungsstellenbinden,wennsie dieseaufgabenichtaufdiegebietskörperschaftenübertrügen.zudembleibeoffen,nachwelchenkriteriendieeignungderanbieterunddiequalitätderleistungimeinzelfallgeprüftwerdensollten.gesetzlichevorgabendafürerschienenunabdingbar.zudenimgesetzentwurfenthaltenen SchätzangabenüberdiefinanziellenAuswirkungenderNeuregelungeninsgesamt:OhneKenntnisderGrundlagenkönntendiesenichtbewertetwerden.EinzelneRisikenseienaber bereitserkennbar,sobeiderkünftigabgemildertenverpflichtungderleistungsberechtigten,vorrangigwohngeld inanspruchzunehmen.esbleibezweifelhaft,obdamittatsächlichnennenswerthaushaltsmittelundbürokratieeingespart werden könnten. DieBundesvereinigungderkommunalenSpitzenverbände (Deutscher Städtetag, Deutscher Landkreistag, DeutscherStädte-undGemeindebund)regtan,dieüberdieNeuregelungderRegelbedarfehinausgehendenÄnderungenim SGBIIundSGBXIIineinemeigenständigenGesetzgebungsverfahrenzubehandeln,umeinesorgfältigePrüfung zuermöglichen.beiderregelsatzhöheseizubedenken, dassmitjedererhöhungneueleistungsberechtigtezulastenderkommunalenträgerhinzukämenunddieanreizezur AufnahmeeinerbedarfsdeckendenErwerbstätigkeitreduziertwürden.DiejetztimGesetzentwurfbeziffertenkommunalenMehrbelastungeninHöhevon290Mio.Eurovor allembeikostenderunterkunft (KdU)undSozialhilfestündennur90Mio.EuroEntlastunggegenüber.DieseAnnahmenseienvoraussichtlichzuniedrig.DieKommunen lehntenjedemehrbelastungstriktab.fürdieumsetzungdes Bildungs-undTeilhabepaketsfehltenbishermaßgebende Voraussetzungen.Fernermüsse andersalsgeplant eine VerpflichtungderKommunenzumErlassvonSatzungen überdiehöhederkduunterbleiben.künftigmüssesichder BundmiteinerandentatsächlichenAusgabengemessenen Quote daran beteiligen. DerDeutscheRichterbundbegrüßtdieIntentiondesGesetzgebers,durchdieReformdieSozialgerichtsbarkeitzu entlasten.mansolledabeiallerdingsregelungenvermeiden, dieabsehbarzuweiterenbelastungenführten.dahersolle manbesondersdieimgesetzentwurfangelegtezusammenfassungderbedarfe Regelleistung, Mehrbedarfe, KostenderUnterkunft und KostenderHeizung zueinereinheitlichen,nichtmehrtrennbarenleistungnichtweiterverfolgen.nachdemamtsermittlungsgrundsatzmüsstensonst allegenanntenbedarfeinjedemgerichtsverfahrenüberprüft werden unabhängigdavon,obesdenbeteiligtendarum überhauptgehe.imgesetzsollteklargestelltwerden,dass dieeinzelnen,abgrenzbarenanspruchselemente,wiekdu, RegelleistungundMehrbedarfe,alsjeweilseigenständige Streitgegenständeisoliertgerichtlichüberprüftwerden

8 Drucksache 17/ Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode könnten.zubegrüßenseiauchdieintentiondesgesetzgebers,diesanktionsregelungennach 31SGBIIzuvereinfachen.UmUnklarheitenzuvermeiden,sollteaufdieSystematikdes 48Absatz1Satz2Nummer4SGBXzurückgegriffenwerden stattalternativzurbelehrungüberdie Rechtsfolgen,dieKenntnisdesLeistungsberechtigtenüber seinepflichtenvorauszusetzen.begrüßtwirdweiterdie AbsichtdesGesetzgebers,dieKostenderUnterkunftund HeizungdurchSatzungsermächtigungtransparentund rechtssicherauszugestalten.iminteressederrechtssicherheitsolltenabergrundsätzefürdieermittlungangemessenerkostenderunterkunftundheizungimgesetzkonkreter geregelt werden. DerBundesvorstanddesBundesderDeutschenKatholischenJugend (BDKJ)begrüßtgrundsätzlichdiegeplanten Bildungs-undTeilhabeleistungenfürKinderundJugendliche.DieFörderungsoziokulturellenTeilhabebedeuteeinendeutlichenFortschritt.AllerdingsseimitdemvorgesehenenBetragvonzehnEuroumfassendeTeilhabenichtzu erreichen.dieregelungenzurlernförderunggingennicht weitgenug.dadasbildungssystemseinenförderauftragunzureichenderfülle,besteheflächendeckendnachhilfebedarf. DahermüssederAnwendungsbereichderLernförderungerweitertwerden,u.a.aufeineVerbesserungderSchulartempfehlung.FernermüsseLehrmittelfreiheitsichergestelltwerden.DieRegelungzumSchulmittagessenseizubegrüßen, esmüsseaberaufeinestigmatisierungsfreieumsetzunggeachtetwerden.dasgelteauchbeiteilhabeleistungendurch Gutscheine.DaherunterstützederVerbanddieEinführung einerbildungschipkarte.deraufwandfürdieoftehrenamtlicherbrachtejugendarbeitmüsseaberbegrenztwerden.begrüßtwirdauch,dassbeischulausflügenkünftigtatsächlicheaufwendungenalszusätzlicherbedarfanerkanntwerdensollten.diessollemanaufferienfreizeitenausdehnen. ZudenÄnderungenbeiSanktionsregelungenohneschriftlicheRechtsfolgenbelehrungenwirdangemerkt,dassdies demrechtssystemwiderspreche.außerdemdürftensanktionsregelungenfürjugendlichezwischen15und25jahren nichthärteralsdiefürerwachsenesein.geradebeijugendlichenkönnemitflexiblerpädagogischerinterventiongezieltwirkungerreichtwerden.zudenregelsätzen:dieberechnungsgrundlagenseienimbereichkinderundjugendlichenurteilweisenachvollziehbar.sieorientiertensichoffensichtlichnichtamtatsächlichenbedarf,sondernseien prozentualvomfamilieneinkommennachevsabgeleitet. BeidenälterenJugendlichenführediezugeringeFallzahlzu Verzerrungen.Soseiesunrealistisch,denBedarfderälteren AltersgruppebeidenAusgabenfürFreizeitundKulturam niedrigstenanzusetzen.insgesamterfülltendiefestgesetzten RegelbedarfssätzedasKriteriumeinerarmutsfestenSicherung nicht. DerDeutscheVereinfüröffentlicheundprivateFürsorge sprichtsichebenfallsdafüraus,dietermingebundeneneubemessungderregelbedarfevondenweiteren,hiermitnicht verknüpftengesetzesvorhabenabzutrennen.insbesondere dievorgesehenenregelungenzursatzungsermächtigung undzudensanktionenbedürfteneinervertieftenerörterung. DievorgeseheneNeuregelungderRegelbedarfefürMinderjährigeerfolgeaufeinergeeignetenmethodischenGrundlage.DieRegelbedarfsstufen2und3würdenhingegenohne bedarfstheoretischfundiertebegründungfestgesetzt.die Verteilerschlüsselseienveröffentlichtwordenundberuhten teilweiseaufwissenschaftlicherforschung,vorallem,was denernährungsbereichangeht.sieseienalsorealitätsgerecht,transparentundgeeignet.desweiterenkönntendie LeistungenfürBildungundTeilhabeinderRegelnicht durchdiejobcentererbrachtwerden.effektiverwärehier eine kommunale Aufgabenwahrnehmung. DieBundesarbeitsgemeinschaftderFreienWohlfahrtspflege (BAGWF)fordertanderbisherigenReferenzgruppe deruntersten20prozentdernachnettoeinkommengeschichteteneinpersonenhaushaltefestzuhalten.dermethodenwechselimgesetzentwurfwerdenichtnachvollziehbar begründet.soentstehedereindruck,dassdamiteinsonstgeboteneranstiegdesregelbedarfsfüralleinstehendeverhindertwerdensolle.zumbildungs-undteilhabepaket:diein 4Absatz2SGBIIneuvorgeseheneAufgabenzuweisung drohediejobcenterinfachlicher,personellerundfinanziellerhinsichtzuüberfordern.deraufbauvondoppelstrukturensollevermiedenunddiekompetenzenderjugendämter genutztwerden.deranwendungsbereichdergrundsätzlich begrüßenswerteneinführungderlernförderungwerdeaus pädagogischnichtnachvollziehbarengründenzustarkeingeschränkt.diessteheimwiderspruchzumzielderchancengleichheitallerkinderundjugendlichen.beiderumsetzungdurchgutscheineseienkontraproduktiveeffektezu befürchten,wiekostenfürbisherkostenloseangeboteoder durchanwendungdesvergaberechts.diebagfwbegrüßt, dassauchkindervongeringverdienernzudenanspruchsberechtigtenzählten.kindervonbeziehernderleistungen nachasylbewerberleistungsgesetzsollteneinbezogenwerden.zudemsolltendieweiterenänderungenimsgbiiund SGBXIIineinemgesondertenGesetzgebungsverfahren behandeltwerden,umeinefachlichfundierteauseinandersetzung zu ermöglichen. DerAusbauvonBildungs-undTeilhabeleistungenistnach AnsichtdesDeutschenParitätischenWohlfahrtsverbandesunzureichendundauskinder-undjugendpolitischerzum Teilkontraproduktiv,dasichdietatsächlichenLeistungsausweitungenaufwenigeBereichebeschränken.DasBildungsundTeilhabepaketführezuMehrausgabeninHöhevon 586Mio.Euroin2011und621Mio.Euroin2012.Die BürokratiekosteninHöhevon136Mio.Euroin2011bzw. 110Mio.Euroin2012fürdieUmsetzunginFormeines extremaufwendigengutscheinsystemsundfürdenerheblichenprüfaufwandstündenineinemkrassenmissverhältnis zurhöhederleistungen.auchführedergesetzentwurfin diesembereichzudoppelzuständigkeitenundunnötiger Bürokratie.GrundsätzlichsolltedieFörderungvonKindern inhartz-iv-bezugimrahmendessgbviiundnichtdes SGBIIerfolgen.DenMehrausgabenfürdasBildungspaket unddenenfürdieerhöhungderregelsätzeinhöhevon 270Mio.EurostündenallerdingsKürzungenimBereich SGBIIimUmfangvon3,9Mrd.Eurogegenüber,waseine skandalöseumverteilungzulasteneinkommensschwacher Familien darstelle. NachEinschätzungdesParitätischenGesamtverbandes lässtdervorgelegtegesetzentwurfwesentlichevorgaben ausdemurteildesbundesverfassungsgerichtsaußeracht undistauskinder-undjugendpolitischerperspektiveinvielerleihinsichtkontraproduktiv.esfehleu.a.aneinersachundrealitätsgerechtenneuberechnungderregelbedarfefür ErwachseneundKinder.AllepunktuellenNachbesserungen

9 Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode 9 Drucksache 17/4095 könntennichtdarüberhinwegtäuschen,dassdiegesamtleistungenfürfamilienimhartziv-bezugwederwirklichkeitsnochbedarfsgerechtseien.nachberechnungendesparitätischenmüssederregelbedarffürerwachseneunterdervoraussetzung,dassdiemöglichkeitdergewährungeinmaliger LeistungenfürgrößereAnschaffungenwiedereingeführt werde,416euromonatlichbetragen.dieberechnungender BundesregierungzudenRegelsätzenfürKinderundJugendlicheseienstatistischkaumhaltbarundimErgebnisrealitätsfremd.DieBundesregierungmüsseermitteln,wasein Kindwirklichbrauche.SchnellstmöglichmüsstendieKinderregelsätzeaufderGrundlageverlässlicherDatenundunterBerücksichtigungdesBedarfesneuberechnetwerden. FernerseiderAusbauvonBildungs-undTeilhabeleistungen unzureichend.entgegenöffentlicherverlautbarungenreduziertensichdietatsächlichenleistungsausweitungenaufgrunddesbildungs-undteilhabepaketesaufwenigeleistungsbereiche.leistungenfürmehrtägigeklassenfahrten würdenbeispielsweisebereitsjetztübernommen.neusei lediglichdiebegrenzteübernahmederkostenfüreintägige Schulausflüge.DievorgeseheneTeilübernahmederKosten füreinschulischesmittagessenseiderzeitnurfürrund 15ProzentderKindermöglich.DieUmsetzungderBildungs-undTeilhabeleistungenwerdegleichzeitigzuerheblichen Verwaltungskosten führen. DerSozialverbandDeutschland (SoVD)verwiesdarauf, dassdiemitdemgesetzentwurfvorgelegteermittlungder RegelbedarfefürdasExistenzminimumvordemHintergrunddesBundesverfassungsgerichtsurteilsinzahlreichen Punktenangreifbarsei.DieKritik,dieRegelbedarfeseien mithilfevontricksheruntergerechnetworden,lassesich auchbeieingehendemstudiumdesentwurfsnichtentkräften.sowerdebeiderabgrenzungderreferenzhaushaltezunächstdasunterefünftelallerinderevsbefragtenhaushalteabgeschichtetundanschließenddiesozialhilfe-und Grundsicherungsbeziehendenherausgerechnet.Dassenke letztlichdenregelsatz.dass Aufstocker inderberechnungenthaltenseienund verdecktarme nichtherausgerechnetwürden,könnezudemzuzirkelschlüssenführen. DesWeiterenwürdenzahlreicheAusgabepositionenderjeweiligenReferenzgruppennichtbeidenRegelbedarfenberücksichtigt.DasBundesverfassungsgerichthabeinseinem Regelsatzurteilhervorgehoben,dassdieverfassungsrechtlichePflichtzurGewährleistungdesExistenzminimumssich geradenichtaufdas nackteüberleben beschränkendürfe, sonderndieteilhabeamgesellschaftlichenlebenermöglichenmüsse.imübrigenmüsstendieregelbedarfesobemessensein,dasseinausgleichzwischendenpositionen möglichbleibe.vordiesemhintergrundlehnedersovddie NichtberücksichtigungvonAlkoholundTabaksowievon GaststättendienstleistungenmitNachdruckab.NichtnachzuvollziehenseidieRegelbedarfsstufe3unddiedamiteinhergehendeUngleichbehandlungzwischenerwachsenen PersonenimSGBIIundSGBXII.FernerstelledasBildungs-undTeilhabepaketgrundsätzlicheineLeistungsausweitungzugunstenderbegünstigtenKinderundJugendlichendar mitausnahmederleistungenfürdenpersönlichenschulbedarfundfürmehrtägigeklassenfahrten,die schonjetzterbrachtwürden.dievorgeschlagenegutscheinregelungstelleallerdingseinemassivehürdedar einerseits durchöffentlichestigmatisierung;andererseitsdurcherheblichenbürokratischenaufwandbeiderabrechnung.der SoVDfordertdeshalb,vondenGutscheinregelungenabzusehen.AuchdiediskutierteChipkartestellekeineLösung dar.weitererkritikpunktseidiemöglichkeitfürkommunen,dieleistungenfürunterkunftundheizungdurchsatzungzupauschalieren.diesgb-ii-leistungenkönntenin diesemfalldasverfassungsrechtlichgeschützteexistenzminimumunterschreiten.darüberhinausfordertdersovd,die angekündigtereformderhinzuverdienstregelungenmitder EinführungeinesbundeseinheitlichengesetzlichenMindestlohns zu verbinden. DieSachverständigeDr.IreneBeckerkritisiert,dasszentraleVorgabendesBundesverfassungsgerichtsmitdemvorliegendenEntwurfnichterfülltwürden.Dasbetreffebesonders1.dieunzureichendeBereinigungderGrundgesamtheit, diezurvermeidungvonzirkelschlüssenerforderlichsei; 2.dieAbleitungdeselterlichenBedarfsausdemAusgabeverhaltenvonAlleinstehenden;3.dieunterschiedlicheAbgrenzungderReferenzeinkommensbereichederbeidenin dieberechnungeneinbezogenenhaushaltstypen;4.dieweit reichendevermischungvonstatistik-undwarenkorbmodell mitderfolge,dassderdemstatistikmodellimmanenteausgleichüber-undunterdurchschnittlicherbedarfegefährdet sei;5.dieunzureichendeermittlungdesbedarfsankommunikationsdienstleistungen (AusklammerungderNutzung vonmobiltelefonen)undverkehrsmittelnsowiedesnahrungsmittelbedarfsvonjugendlichen;6.dieeinführungdes SachleistungsprinzipsbeiFreizeitaktivitätenvonKindern undjugendlichen,daszurungleichbehandlungvonkindern mitunterschiedlichenbegabungenundinteressenführeund einerdiskriminierungsfreienbedarfsdeckungentgegenstehe;7.dievorgesehenenmöglichkeitenzurpauschalierungderzugewährleistendenkostenderunterkunftbzw. zurabgabederdemparlamentarischengesetzgeberzugewiesenenverantwortungderexistenzsicherunganeine niedrigereinstanz,welchediegefahrimpliziere,dassdie derzeitigenangemessenheitsgrenzendeutlichgesenktwürdenmitderfolgeeinerverschärfungderprekärensituation derfamilienimgrundsicherungsbezug.denmitdenanträgenderfraktionendielinke,bündnis90/die GRÜNENundSPDeingebrachtenStellungnahmenundForderungen stimmt die Sachverständige weitgehend zu. DerSachverständigeDr.JürgenBorchertäußertverfassungsrechtlicheBedenken.ZweifelgebeesbeiderFestlegungderRegelsätzeetwaanderAuswahlder15Prozentin derreferenzgruppe,anderunvollkommenenseparierung derverdecktarmenausderevs-stichprobenauswertung undamberechnungsverfahreninsoweit,alsdiewerteder EinpersonenhaushalteaufdieFamilienhaushalteübertragen würden.diesseibesondersfragwürdig.außerdemwerde diestatistikmethodedurchetlichepositionenverunreinigt, womannachwarenkorbaspektenverbräucheherausgenommenhabe.dannseienmehreregruppenimverteilungsschlüsselzugeringbemessen.auchgebeesauffallende UngereimtheitenimDetail.Beispielsweisewerdebeiden AngabenfürAlkoholundTabakunterstellt,dass13-bis 17-JährigemehrtränkenundrauchtenalsihreEltern.Die Mobilitätsausgabenseienfür6-bis12jährigehöheralsfür 13-bis17-Jährigeu.v.a.m.ZumjetzigenZeitpunktseider vorliegendegesetzentwurfnichtandershandhabbarals durchdenversucheinererneutenvorlagebeimbundesverfassungsgericht.dabeisollezudemerneuteinenaspekt herausgreifen,derindemurteildesbundesverfassungs-

10 Drucksache 17/ Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode gerichtszukurzgekommensei,nämlichdiefragederwillkürkontrollenachartikel3absatz1und6absatz1.eshabe sichnämlichherausgestellt,dassdiebedarfevonfamilienhaushaltenauchprokopfgerechnetweitüberdenenvon Einpersonenhaushalten lägen. DieSachverständigeDr.ChristineFuchslochempfiehltin ihrergesamtbewertung,imlaufendengesetzgebungsverfahrenbeiderregelleistungsanpassungeinentragfähigen politischenkompromissbeidermodifizierungderreferenzhaushalteund/oderdennormativenbewertungenbei denverbrauchsabgabenzufinden.außerdemmüsseman dasbildungs-undteilhabepaketfürkinderundjugendliche grundlegendverändern,indeminnerhalbdesbisherigen LeistungssystemseinTeilderbeabsichtigtenLeistungenim RahmendesSozialgeldespauschaliert,einTeilalsMehrbedarfausgestaltetundineineHärtefallklauselaufgenommen werde.weitersollemandiesatzungslösungalsoptionfür diekommunenbeidenkostenderunterkunftgrundsätzlich einführen,aberdiedetailsderausgestaltungnocheinmalin einemfachlichendiskussionsprozesserörtern.dieübrigen beabsichtigtenänderungendesgesetzessollemanbeiherausnahmeeinzelnerleistungsverschlechterungenverabschiedenundweitereveränderungendessgbiiund SGBXIIimHinblickaufeineklareTrennungderLeistungssystemeundeinegrößereVerständlichkeitderVerwaltungsentscheidungenbaldmöglichstvorbereiten.Grundsätzlich solltenregelungenzurveränderungdergrundsicherungfür ArbeitsuchendeaufeinegrößereAkzeptanz,bessereVerständlichkeitsowieRichtigkeitderBehördenentscheidungen undeinstringenteressowiefolgerichtigeresleistungsrecht zielen.trotzdeutlichergesetzestechnischerverbesserungen würdendiesezielebeieinergesamtbetrachtungdurchden vorliegendengesetzentwurfinsgesamtnichterreicht.viele guteansätze,etwabeidereinkommensbe-und-anrechnung sowiedersystematikdersanktionsbescheide,seienmiteinzelnenleistungsverschärfungenverbunden,dieimrahmen einerbesserenverständlichkeitdesgesetzesunddernotwendigkeiteineranpassungandiehöchstrichterlicherechtsprechung nicht gerechtfertigt werden könnten. DerSachverständigeRüdigerBökerstelltfest,dassder vorliegendegesetzentwurfdievombundesverfassungsgerichtvorgegebenenanforderungenan Transparenz und Nachvollziehbarkeit nichterfülle.fürdiebemessungdes menschenwürdigenexistenzminimumsmiteinemselektivenadditions-verfahrenseiendievorgabenimgesetzentwurfnichtgeeignet.fernerseidervombverfgverlangte AusschlussvonHaushaltenmitEinkommenunterhalbder SozialhilfeschwelleausderEVS-2008-Referenzgruppemiss- achtetworden.auchseinichtersichtlich,welcheausgabe- PositionenderEVS-Referenz-HaushalteinderLeistungenthaltenseinsollten.DieBerechnung abweichender Bedarfe seimitdenbisherveröffentlichtendatenebenfallsnicht möglich.dieverwendetenklassifizierungen,bezeichnungenundcode-nummernfürausgabenwidersprächenden vomstatistischenbundesamtveröffentlichtensystematiken derstrukturierungvonausgabenimrahmeneinereinkommens-undverbrauchsstichprobe (EVS)SEA98.Des WeiterenhabedasBVerfG Kürzungen vondengesamtausgabenderevs-referenz-haushaltefürzulässigerklärt, dergesetzentwurfenthaltejedochkeinederartigen Kürzungen,sondernnurvereinzelteAusgabe-Positionen,die addiertwürden.dasvorgeseheneberechnungsverfahrensei inkonsequent.stattlediglicheinigeausgewählteregelbedarfsrelevantepositionenzuaddieren,hättendieausgaben vonhaushaltenmitangabedercode-nummer ( DurchschnittlicheWertangabederjeweiligenHaushaltemitAngabederCode-Nummer )addiertwerdenmüssen,umsystemkonformzubleiben.zudemseiendieals notwendig eingestuftengüterunddienstleistungenzuderdortberücksichtigtenhöhederausgabenammarktnichterhältlich.bei einerverfassungskonformenumsetzungdersonderauswertungderevs2008errechnetdersachverständigebei ZugrundelegenderReferenzgruppederuntersten15Prozent einenleistungsanspruchfüreinpersonenhaushaltevonmonatlichmindestens540euro.wenndieuntersten20prozent zugrundegelegtwerden,betragediesesummemindestens 565Euro beibeidensummenseiendieverdecktarmen noch nicht aus der Rechnung herausgenommen. DerSachverständigeGuidoGrünerkritisiert,dassderGesetzentwurfdieVorgabendesBundesverfassungsgerichts nichtumsetze.danachsolltenregelleistungenundregelsätzeunterbeachtungdermenschenwürdenachvollziehbar undrealitätsgerechtbestimmtwerdenundeinmenschenwürdigeslebenauchvonkindern,jugendlichensowievon MenschenmitbesonderemBedarfsichern.DieRegelleistungseizuniedrigangesetztundsomitdiesemGesetzfür rund20millionenmenscheninderbundesrepublikmittelfristigeinlebeninmangelundunterversorgungfestgeschrieben.unterversorgunginfolgederunzureichendenregelleistungkönneandenbeträgenfürwichtigeausgabengruppenwieernährung,bekleidungundmobilitätohne weiteresabgelesenwerden.alleinfürlebensmittelmüsse dieregelleistungummindestens80eurohöhersein.mit BlickaufdieWohn-undLebensqualitätinderBundesrepubliksollteneinheitlicheWohnflächenstandardsgeradefür einfachewohnungenbeibehaltenwerden.fernersprächen gutegründedafür,fürschul-undentwicklungsbedingtebedarfegeldernachindividuellerforderlichenkostenvorzusehen stattunzureichendepauschalenfestzulegen.hinsichtlichdesgeboteseinesfairenverwaltungsverfahrensim Rechtsstaatseieszudemunzulässig,KorrekturmöglichkeitenzuGunstenvonLeistungsberechtigendrastischeinzugrenzen.DarüberhinauswürdendieimGesetzentwurfvorgeschlagenenRegelungenverkennen,dassLebeninder BundesrepublikimmergesellschaftlichesLebenseimitdarausresultierendenKostenfürdieTeilnahme.Nureinzelne derimgesetzentwurfvorgelegteneinzelregelungenzielten ineinenachvollziehbareundrealitätsgerechterichtung, z.b.dieanerkennungzusätzlicherleistungenfür (eintägige)klassenausflügeundderkostenvonausflügender Kindertagesstätten. DerSachverständigeNorbertStrucksiehtDefizitebei UmsetzungundBegründungdesgeplantenBildungs-und TeilhabepaketsfürKinderundJugendliche.Amproblematischstenseidiemit 28Absatz6entwickelteLösungfür dieteilhabe.dieseignoriere,dassdiekinder-undjugendhilfeschonimmererheblicheleistungenzurverwirklichung vonteilhabeerbringe.dievorgeseheneförderungder TeilhabeamsoziokulturellenLebenmiteinemBetragvon 10Euromonatlichüberschneidesichweitestgehendmitden Leistungennach 11SGBVIIIAbsatz3mitdemSchwerpunkteJugendarbeit.Esseinichtersichtlich,welcheLeistungenaußerhalbderKinder-undJugendhilfehier außer vielleichtdenbeiträgenzusportvereinen gemeintsein

11 Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode 11 Drucksache 17/4095 könnten.einenaheliegendelösungseiesvielmehr,die Kann-Norm des 90Absatz2Satz1SGBVIIIineine Soll-Norm zuändernunddenkommunenentsprechende finanziellekompensationzugeben.würdendiefürdieförderungvonteilhabein 28Absatz6vorgesehenenMittel demregelbedarfzugeschlagen,ergäbensichdarauskeine strukturellenprobleme.durchdievorgesehenelösungaber, dassfürdiesenteilhabebetragausdrücklichnurpersonalisiertegutscheineoderkostenübernahmeerklärungenvorgesehenwürden,werdeeinkonkurrierendessystemzur TeilhabeermöglichungderKinder-undJugendhilfeaufgebaut.AusseinerökonomischenLogikherausgefährde diesesdieinfrastrukturfürkinderundjugendlichesogar erheblich.eswerdezuseineretablierungganzerheblichen bürokratischenundfinanziellenaufwanderfordern gleich obesübergutscheine,chipsoderkostenübernahmeerklärungen abgewickelt werde. DieSachverständigeProf.Dr.AnneLenzegreiftu.a.auf, dassdieregelsatzermittlungfürerwachsenenichtmehrauf dennachdemeinkommenuntersten20prozentdereinpersonenhaushalteberuhe,sondernaufdenuntersten15prozent.diesreduzieredenoberengrenzwertderbetrachteten Einkommenvon940auf901Euromonatlich.Esmüssedavonausgegangenwerden,dassdieübrigenimUrteilvorgebrachtenverfassungsrechtlichenEinwändeumsoschärfer wiegen,wennschonamanfangdesberechnungsverfahrens einestellschraubezulastenderleistungsberechtigtenangezogenwerde.jeniedrigervonvornhereindaseinkommen derreferenzgruppefestgelegtwerde,umsostrengerwerde dieweitereprüfungausfallen.summiertensichrestriktive Vorgehensweisen,sobesteheletztendlichdieGefahr,dass dasmenschenwürdigeexistenzminimumnichtmehrgarantiertwerdenkönne.einigesdeutedaraufhin,dassdasbundesverfassungsgerichtbeiderbemessungdesmenschenwürdigenexistenzminimumimhintergrundauchvoneinem objektivenmaßstabausgehe.darüberhinausseidergesetzgeberseinerpflichtnichtnachgekommen,dieverdecktarmenausderstichprobeherauszurechnen.dasverschärfe dasproblem.beiderfestlegungdesneuenkinderbedarfes werdeaneinigenstellenerneutmitder Schätzungins Blaue hineinoperiert.nachdenanforderungendes BVerfGaneintransparentes,realitätsgerechtesundauf belastbarendatenberuhendenverfahrenhabedaszuunterbleiben. NachEinschätzungderSachverständigenMartina SchmiedhoferwürdensichdieDefizitederBundesbeteiligungandenkommunalenAusgabenfürdasSBGIIdurch dengesetzentwurfverschärfen.dieausschließlicheorientierunganderzahlderbedarfsgemeinschaftenhabeinden zurückliegendenjahrenzueinerpermanentensteigerung derkommunalenausgabengeführt.einsparungengebees beidenbundesleistungen dieursachedafürliegeinder Systematik,dassEinkommenimmerzuerstaufBundesleistungenanzurechnensei.DieErwerbseinkommenvonLeistungsbeziehernhättentatsächlichzugenommen,aberhauptsächlichbeigeringfügigentlohnterBeschäftigungen.Die NachrangigkeitderdurchdieKommunenzufinanzierenden UnterkunftskostengebedemBundeinenAnreiz,aufeinen flächendeckendenmindestlohnzuverzichtenundverstärkt Kombi-Lohnmodelledurchzusetzen.DervorliegendeGesetzentwurfverschärfedieseSituationerneutdurchdieErweiterungderZuverdienstmöglichkeiten.Auskommunaler SichtseiauchdieEinräumungeinesSatzungsrechtszurAngemessenheitderUnterkunftskostenfürdieKommunen nichtakzeptabel.diebisherigemöglichkeitzumerlasseiner Rechtsverordnungseinichtgenutztworden,daeinetransparenteundrechtssichereRegelungzurAngemessenheitnicht möglicherschienensei.diesatzungsmöglichkeitänderean diesersituationnichts,sonderndelegierelediglichdieaufgabe an die Kommunen. IV. Beratungsverlauf und Beratungsergebnisse im federführenden Ausschuss Zu den Buchstaben a und b DerAusschussfürArbeitundSozialeshatdieGesetzentwürfeaufDrucksachen17/3404und17/3958inseiner42.Sitzungam1.Dezember2010abschließendberatenunddem DeutschenBundestagmitdenStimmenderFraktionender CDU/CSUundFDPgegendieStimmenderFraktionen SPD,DIELINKE.undBÜNDNIS90/DIEGRÜNENdie ZusammenführungderbeidenVorlagensowiedieAnnahme deszusammengeführtengesetzentwurfsindervomausschuss geänderten Fassung empfohlen. Inder42.SitzunghatderAusschussaußerdemzweiÄnderungsanträgederFraktionDIELINKE.zudemGesetzentwurfaufDrucksache17/3404aufAusschussdrucksachen 17(11)352und17(11)353beraten.MitdenStimmender FraktionenderCDU/CSU,SPDundFDPgegendieStimmenderFraktionDIELINKE.beiStimmenthaltungder FraktionBÜNDNIS90/DIEGRÜNENwurdederÄnderungsantragaufAusschussdrucksache17(11)352abgelehnt. MitdenStimmenderFraktionenderCDU/CSUundFDP gegendiestimmenderfraktionenspd,dielinke.und BÜNDNIS90/DIEGRÜNENwurdederÄnderungsantrag auf Ausschussdrucksache 17(11)353 abgelehnt. Die Änderungsanträge werden im Folgenden dokumentiert: Änderungsantrag 17(11)353 Der Ausschuss wolle beschließen: InArtikel1 GesetzzurErmittlungderRegelbedarfenach 28desZwölftenBuchesSozialgesetzbuch wird 8 (Regelbedarfsstufen) wie folgt geändert: 1 Absatz 1 wird wie folgt geändert: a) Nummer 3 wird aufgehoben. b) Die Nummern 4 bis 6 werden Nummern 3 bis 5. 2.InAbsatz2werdennachderAngabe Absatz1 die Wörter Nummer4bis6 durchdiewörter Nummer3 bis 5 ersetzt. Begründung 8Abs.1führteineneueRegelbedarfsstufeindasSozialhilferechtein.DieneueRegelbedarfsstufe3betriffterwachsene Personen,diekeineneigenenHaushaltführen,weilsiein einemhaushaltmitanderenleistungsberechtigtenerwachsenenpersonenleben.derentsprechendebedarfwirdauf 291Eurofestgelegt.BetroffensindvondieserRegelunginsbesondereMenschenmitBehinderungen,diebeiihren Eltern leben sowie Menschen in Einrichtungen. InderbisherigensozialhilferechtlichenPraxisstehtüber 25-jährigenMenschen,dieineinemHaushaltmitanderen erwachsenenleistungsberechtigtenleben,analogzuden

12 Drucksache 17/ Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode RegelungenimSGBIIeinRegelsatzvon100%zu.Einevom SGBIIabweichendePraxiswurdeineinerEntscheidungdes Bundessozialgerichtsvom mitderBegründung verworfen,dassfüreineanderepraxisalsimsgbiikein sachlichergrunderkennbarsei (BundessozialgerichtB8 SO8/08/R).DieseRechtsprechungwirddurchdasvorliegendeGesetzrevidiert.DieUnterstützungwirdfürdieleistungsberechtigtenPersonenvon100%auf80%desRegelsatzesfürAlleinstehendegedrückt-diesbedeuteteinedrastischeKürzungvonmehrals70Euro.Eineüberzeugende BegründungfürdieKürzungistdemGesetzentwurfnichtzu entnehmen. AufeinespezielleSonderauswertungderEinkommens-und VerbrauchsstichprobezurBegründungeinerneueneigenständigenRegelbedarfsstufewurdeverzichtet.Insoferntrifft hierzusätzlichdiekritikdesbundesverfassungsgerichts vom9.februar2010,nachderfreihändigefestsetzungen sowie Schätzungen ins Blaue unzulässig sind. Änderungsantrag 17(11)352 Artikel2-ÄnderungdesZweitenBuchesSozialgesetzbuchwird wie folgt geändert: 1) Nr. 1 wird wie folgt geändert: a)inbuchstabed)wird Unterabschnitt5 wiefolgt gefasst: Sanktionen (weggefallen). b) Buchstabe e) wird wie folgt gefasst: e)die Angabe zu 39 wird wie folgt gefasst: 39 (weggefallen). c) Der bisherige Buchstaben e) wird Buchstabe f). d) Buchstabe g) wird wie folgt gefasst: g)die Angabe zu 43 wird wie folgt gefasst: 43 (weggefallen). e)diebisherigenbuchstabeng)bisj)werdendiebuchstaben h) bis k). 2) In Nr. 31 werden die aufgehoben. 3) Nr. 32 wird wie folgt geändert: a) 39 wird aufgehoben. b) 43 wird aufgehoben. Begründung A. Allgemeines 1.SanktionenbedeuteneineverfassungswidrigeUnterschreitung des menschenwürdigen Existenzminimums. MitUrteilvom , 1BvL1/09 (NZS2010,270ff.) begründetdasbverfgdenanspruchaufdiegewährleistung einesmenschenwürdigenexistenzminimumsmitexpliziter BezugnahmeaufdieMenschenwürde.Unscheinbarund schnellüberlesenschließtsichandiebekannteformelder neuesatzan: Art.1Absatz1GGbegründetdiesenAnspruch (BVerfG,a.a.O.,Seite274).ImfolgendenAbsatzleitetesalleinausArt.1Abs.1GGeinenLeistungsanspruch ausderschutzpflichtdesstaatesher,da sie [..diewürdejedesindividuellenmenschen..]innot-lagennurdurchmate- rielleunterstützunggesichertwerdenkann.zudemmuss derleistungsanspruchsoausgestaltetsein,dasserstetsden gesamtenexistenznotwendigenbedarfjedesindividuellen Grundrechtsträgersdeckt (vgl.bverfga.a.o.).nachder Rechtsprechunglässtsichdaherfesthalten,dassArt.1Abs.1 Satz2GGauchSchutzvormateriellerNotbegründet.Für diesanktionenfehltesdamitaberaneinerlegitimierung durchdasgrundgesetz.fürbisherigeversuchesanktionen zubegründen,verbleibtkeinraummehr.wenndiegewährleistungeinesexistenzminimumsteildermenschenwürdegarantieundderdarausfolgendenschutzpflichtdesstaates ist,danngiltdiesinderentwickeltenwürdedogmatikabsolut.diemenschenwürdeistnichtabwägungsfähigmitanderengrundrechtenundsonstigemverfassungsrecht (vgl.nur BVerfG,Urteilvom , 1BvR357/05 (NJW 2006,751ff.);BVerfG,Beschlussvom , 2BvR 1249/04 (NJW 2005, 656 ff.). FreilichlässtsichausderGewährleistungdesExistenzminimumsalsTeilderMenschenwürdegarantiekeinekonkrete HöhedestatsächlichdurchdenSozialstaatzuleistendenBetragsableiten (vgl.wallerath,seite162).dasbverfgtrennt daherfolgerichtiganspruchsgrundundanspruchshöheund weistletzteredemgestaltungsauftragnachart.20abs.1gg zu.zwangslosergibtsichdaraus,dassjederversuch,dasso gefundeneundaufnachprüfbarersachlichergrundlageermittelteexistenzminimum,dasnachausführungendes BVerfGauchdieTeilhabeamgesellschaftlichen,kulturellen undpolitischenlebenumfassenmuss,inirgendeinerform zuunterschreitenunmittelbarineineverletzungdesanspruchsgrundesumschlägt:ein bisschenmenschenwürde gibt es nicht. MitdemGrundrechtaufeinmenschenwürdigesExistenzminimumistdahereinegesetzlicheRegelungunvereinbar,die zueinerunterschreitungdesexistenzminimumsführt.diese KonsequenzwirdaberdurchdieSanktionsregelungenim SGB II billigend in Kauf genommen. 2.DasSanktionsregimeistAusdruckeinerverfehltenAktivierungsideologie DieSanktionsregelungenstellendasHerzstückeinergrundrechtswidrigenundsachlichkontraproduktivenAktivierungsideologiedar.MitdieserIdeologiewerdensoziale MissständezueinemErgebnisindividuellenFehlverhaltens undfehlendermotivationumgedeutet.massenerwerbslosigkeiterscheinthiernichtmehralsdasstrukturelleergebnis deskapitalistischenwirtschaftssystems,sondernalsfolge individuellenverhaltens.dassanktionsregimeverstärktdie ExistenznotbeidenLeistungsberechtigten.Esuntergräbt ihrewürde,machtsiezuobjektenderstaatlichenbürokratienundmachtdiesegegenüberdenzumutungenausbeuterischerarbeitsverhältnissewehrlos.diepolitikfördertauf dieseweisemenschenunwürdigearbeitsbedingungenund trägterheblichzueinerausweitungdesniedriglohnsektors bei. 3.DasSanktionsregimenimmtsozialeVerelendunginKauf und grenzt aus InderSanktionspraxisgehtesumdieBestrafungvonMenschen,dieanerkanntleistungsberechtigtsindunddenendie zuständigebehördeeinfehlverhalten VerstoßgegenMeldeauflagen,VorgabenderEingliederungsvereinbarungoder AblehnungeinerzumutbarerArbeitoderMaßnahme-vor-

13 Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode 13 Drucksache 17/4095 wirft.nurinwenigenfällenistdieablehnungeineralszumutbargeltendenarbeitdergrunddersanktion (Bundestagsdrucksache17/1837,S.3).DieSanktionsquoteunterden arbeitslosensgbiiberechtigtenlagimjanuar2009bei 3,7%,beiarbeitslosenLeistungsberechtigtenunter25Jahrenbeifast10%.GeradebeidiesenjüngerenHilfeberechtigenwirdnichtnurhäufiger,sondernauchdeutlichdrastischersanktioniert:BeiübereinemDrittelder in einemjahrsanktioniertenjungenleistungsbeziehenden wurden100%undmehrdesregelleistungsbedarfesgekürzt (Zeitraum:April2008bisMärz2009,vgl.Bundestagsdrucksache 16/13991, S.17f.). ÜberdieAuswirkungenderSanktionenaufdieLebenslagen unddieverhaltensweisenderbetroffenenpersonengibtes nurwenigeinformationen.nachdenverfügbarenberichten habensanktioniertenurineinemgeringenumfangdiemöglichkeitdieeinbußendurchalternativeeinkommensquellen zuüberbrücken.sozialeverelendungistdaheristfolge: diesezeigtsichbeispielsweiseineinermassivenverschlechterungdesgesundheitszustandesderbetroffenenpersonen insbesondereaufgrundpsychischerbelastungen und einemspürbarenanstiegderwohnungslosigkeit.insbesonderebeidenunter-25jährigenwirddiezunahmederwohnungslosigkeitineinenursächlichenzusammenhangmit denhartzivregelungengebracht (BAGWohnungslosenhilfe,Pressemitteilungvom ).Übereinstimmend dokumentierenberichte,dasssanktionendiebetroffenenin eineräußerstunproduktivenartundweise aktivieren :die Sanktionzieheeinen Überlebenskampf nachsich,derzeit undenergievollständigbinde.viele,insbesonderejungeerwerbslose,brechenihrenkontaktzudenzuständigenbehördenab,wennsiekeineleistungenmehrbekommen.damit verschwindendiesepersonensowohlausderstatistikals auchdenöffentlichenunterstützungssystemen.teilweise wirdauchaufausweichreaktionenverwiesenwiediebeschaffungdeslebensnotwendigendurchkleinkriminalität (AnneAmes:UrsachenundAuswirkungenvonSanktionen nach 31SGBII,NDV3/2100,S.11ff.;SusanneGötzu.a.: SanktionenimSGBII.UnterdemExistenzminimum,IAB Kurzbericht10/2010;BerlinerKampagnegegenHartzIV: Wernichtspurt,kriegtkeinGeld,SanktionengegenHartz- IV-Beziehende.Erfahrungen,Analysen,Schlussfolgerungen. Berlin 2008). B. Einzelbegründung Zu Nummer 2 Füreinegrundrechtlichgeschützte,verlässlicheundmenschenwürdigeExistenzsicherungsindSanktionendamit ebensoungeeignetwiefüreinenachhaltigesozialeeingliederung. DasichdervorliegendeGesetzentwurfbemüht,dieAnspruchshöheexaktamExistenzminimumauszurichten,sind dieinden 31-32SGBIIvorgesehenenSanktionsnormen nach der vorgenannten Begründung aufzuheben. Zu Nummer 3 Durcheinein 43vorgeseheneAufrechnungsmöglichkeit derleistungeninhöhevonbiszu30 %wirdnachderkonzeptiondesgesetzentwurfesdiegrenzedesexistenzminimumsunterschritten,sodassdienormausdeneinleitenden Erwägungen verfassungswidrig ist. Nach 39habenWiderspruchundAnfechtungsklage abweichendvondergrundkonzeptiondes 86aAbsatz1 SGG insbesonderegegenverwaltungsakte,dieleistungen aufheben,zurücknehmen,widerrufenoderherabsetzen, keineaufschiebendewirkung.d.h.,dassdieentscheidungen ihrewirkungsofortentfaltenundkeinervollzugshemmung unterliegen.vordemhintergrundderindermenschenwürdegarantieverankertengewährleistungdesexistenzminimumswirftdieseregelungschonimlichtedesartikels19 Absatz4GGerheblicheverfassungsrechtlicheBedenken auf.zwargewährleistetartikel19absatz4ggnicht schlechthindieaufschiebendewirkung,sodassdergesetzgeberberechtigtist,ausnahmenvorzuhalten.demanspruch aufgewähreffektivenrechtsschutzeskannzwardadurch Rechnunggetragen,werden,dass wiein 86bSGGvorgesehen MöglichkeitenzurAnordnungderaufschiebenden Wirkungbestehen.WerdenjedochLeistungen,diedasExistenzminimumgewährleisten, (rechtswidrig)entzogen,was imhinblickaufdiebisherigenpraktischenerfahrungen mehralswahrscheinlichist,stehteineirreparableverletzungvonart.1abs.1ggimraum,diesoschwerwiegend ist,dassnachgelagerterrechtsschutzdiesenichtmehrbeseitigen kann. ImÜbrigenmussdasVollzugsinteresseeinesVerwaltungsaktes diesgiltauchfürdenregelndengesetzgeber durch einbesonderesöffentlichesinteressegerechtfertigtsein,das überdasinteressehinausgeht,dasdenverwaltungsaktselbst rechtfertigt.einsolchesbesonderesinteresseistnichtzuerkennen.zweckdes 39istreinfiskalischerNatur ersoll diesofortigeeinstellungderzahlungenermöglichenund somitüberzahlungenvermeiden,derenrückgewährdurch denleistungsempfängerunsicherist (Wagner,in:jurisPK- SGB II, 39 Rdnr. 6). Der Ausschuss wolle beschließen: InArtikel1 GesetzzurErmittlungderRegelbedarfenach 28desZwölftenBuchesSozialgesetzbuch wird 8 (Regelbedarfsstufen) wie folgt geändert: 1. Absatz 1 wird wie folgt geändert: a) Nummer 3 wird aufgehoben. b) Die Nummern 4 bis 6 werden Nummern 3 bis 5. 2.InAbsatz2werdennachderAngabe Absatz1 die Wörter Nummer4bis6 durchdiewörter Nummer3 bis 5 ersetzt. Begründung 8Abs.1führteineneueRegelbedarfsstufeindasSozialhilferechtein.DieneueRegelbedarfsstufe3betriffterwachsene Personen,diekeineneigenenHaushaltführen,weilsiein einemhaushaltmitan-derenleistungsberechtigtenerwachsenenpersonenleben.derentsprechendebedarfwirdauf 291Eurofestgelegt.BetroffensindvondieserRegelunginsbesondereMenschenmitBehinderungen,diebeiihren Eltern leben sowie Menschen in Einrichtungen. InderbisherigensozialhilferechtlichenPraxisstehtüber 25-jährigenMenschen,dieineinemHaushaltmitanderen erwachsenenleistungsberechtigtenleben,analogzuden RegelungenimSGBIIeinRegelsatzvon100%zu.Einevom SGBIIabweichendePraxiswurdeineinerEntscheidungdes Bundessozialgerichtsvom mitderBegründung verworfen,dassfüreineanderepraxisalsimsgbiikein

14 Drucksache 17/ Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode sachlichergrunderkennbarsei (BundessozialgerichtB8 SO8/08/R).DieseRechtsprechungwirddurchdasvorliegendeGesetzrevidiert.DieUnterstützungwirdfürdieleistungsberechtigtenPersonenvon100%auf80%desRegelsatzesfürAlleinstehendegedrückt-diesbedeuteteinedrastischeKürzungvonmehrals70Euro.Eineüberzeugende BegründungfürdieKürzungistdemGesetzentwurfnichtzu entnehmen. AufeinespezielleSonderauswertungderEinkommens-und VerbrauchsstichprobezurBegründungeinerneueneigenständigenRegelbedarfsstufewurdeverzichtet.Insoferntrifft hierzusätzlichdiekritikdesbundesverfassungsgerichts vom9.februar2010,nachderfreihändigefestsetzungen sowie Schätzungen ins Blaue unzulässig sind. Inder42.SitzunghatderAusschussaußerdemÄnderungsanträgederFraktionBÜNDNIS90/DIEGRÜNENaufAusschussdrucksache17(11)360beratenundmitdenStimmen derfraktionendercdu/csuundfdpgegendiestimmen derfraktionenspd,dielinke.undbündnis90/die GRÜNENabgelehnt.DieÄnderungsanträgewerdenim Folgenden dokumentiert: Änderungsantrag 1 Der Ausschuss wolle beschließen: 1. Nach Artikel 11 wird folgender Artikel 12 eingefügt: Artikel 12 ÄnderungdesGesetzesüberdieFeststellungdesBundeshaushaltsplansfürdasHaushaltsjahr2010 (Haushaltsgesetz 2010), Einzelplan 11 DieKürzungenbeidenEingliederungsleistungenfürArbeitslosengeld-II-Empfängerwerdenzurückgenommen.DafüristderTitel1112 (Titelgruppe01)68511 Leistungen zureingliederunginarbeit um1,3milliardeneurozuerhöhen. 2.DiebisherigenArtikel12und13werdendieArtikel13 und 14. Begründung DieLangzeitarbeitslosigkeithatsichimVorjahresvergleich praktischnichtverändert.gegenüber2009istdiezahlder erwerbsfähigenhilfebedürftigenlediglichgeringfügig (um 2%)gesunken.DiegeplantenKürzungen diemittelfür 2011sollengegenüberdenfür2010angesetztenMittelnum 20%sinken werdenunweigerlichauchzulastenvon Qualifizierungs-undUmschulungsmaßnahmengehen.Um ArbeitslosengeldII-EmpfängernneueJobchancenzueröffnenunddemFachkräftemangelentgegenzuwirken,mussindesweitausstärkeralsbisherinWeiterbildungsmaßnahmen investiert werden. Änderungsantrag 2 Der Ausschuss wolle beschließen: 1. Artikel 2 Nummer 31 wird wie folgt geändert: a) 28 wird wie folgt geändert: aa) Absatz 4 wird wie folgt geändert: aaa)daswort schulische wirddurchdas Wort unterrichtliche ersetzt. bbb)nachdemwort ergänzende werdendie Wörter,grundsätzlichinvorhandene schulnahestruktureneingegliederte, eingefügt. bb)inabsatz5satz1werdennachdenwörtern in schulischerverantwortung diewörter oderin VerantwortungöffentlicheroderfreierTräger der Kinder- und Jugendhilfe eingefügt. b) 29 wird wie folgt geändert: aa) Absatz 4 wird wie folgt gefasst: AufVerlangendeskommunalenTrägersistdiesermitderDurchführungderLeistungennach 28Absatz2Satz1Nummer1undAbsatz4 bis6zubeauftragen.fürdiesenfallgeltendie 89,91bis92desZehntenBuchesentsprechendmitderMaßgabe,dasssichdasPrüf-und Weisungsrechtin 89Absatz4und5aufdie RechtmäßigkeitderLeistungserbringungbeschränkt. bb) Absatz 5 wird gestrichen. 2. In Artikel 3 Nummer 12 wird 34 wie folgt geändert: a) Absatz 4 wird wie folgt geändert: aa)daswort schulische wirddurchdaswort unterrichtliche ersetzt. bb)nachdemwort ergänzende werdendiewörter,grundsätzlichinvorhandeneschulnahe Strukturen eingegliederte, eingefügt. b)inabsatz5werdennachdenwörtern inschulischer Verantwortung diewörter oderinverantwortung öffentlicheroderfreierträgerderkinderundjugendhilfe eingefügt. Begründung ZuArtikel2 (ÄnderungdesZweitenBuchesSozialgesetzbuch) Zu Nummer 31 Zu 28 Zu Absatz 4 28Absatz4istzumodifizieren,umdieTeilhabeanBildung fürbedürftigekinderundjugendlicheinallenbereichensicherstellen zu können. Zu a) und b) DerGesetzentwurfwillausweislichderDarstellunginseinerBegründungeineLernförderunginvorhandenenschulnahenStrukturengewähren.NureineausdrücklicheBenennungdiesesUmstandesträgtaberdenrechtstaatlichen GrundsätzenderRechtsklarheitvonRechtsnormenhinreichendRechnung.DurchdiePräzisierung,dassderUnterrichtergänztwerdensoll,wirdklargestellt,dassdiezusätzlicheLernförderungindieschulischenundschulnahenLernangebote eingebettet werden soll. DieRechtssicherheitgebietet,denRegelungsgehaltsowohl fürdenadressatenderrechtsnormwieauchfürdenrechtsanwenderwiderspruchsfrei,klarundverständlichwiederzugeben.anwenderundrechtsprechungdürfenindenwesentlichenanliegeneinerregelungnichtaufeinegesetzeskon-

15 Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode 15 Drucksache 17/4095 kretisierendeauslegunganhanddergesetzesbegründung verwiesen werden. DasRechtsstaatsprinzipunddasDemokratieprinzipdes GrundgesetzesverpflichtendenGesetzgeber, diewesentlichenentscheidungenimschulwesenselbstzutreffenund nichtderschulverwaltungzuüberlassen (BVerfG,Beschlussvom20.Oktober1981,1BvR640/80,BVerfGE58, ).DieBeschränkungaufLernförderunginvorhandenenschulnahenStrukturenwillderGefahrvorbeugen, dasssichnebenstrukturenzumschulbetriebaufbauenund zieltdamitdaraufab,dieföderalekompetenzordnungim Bildungsbereicheinzuhalten.DieEinschränkungistdamit derartwesentlich,dasseinefestlegungimgesetzestext selbst geboten ist. Zu Absatz 5 28Absatz5Satz1istzumodifizieren,damitauchMittagessenfürbedürftigeKinder,dieinHorten,inderöffentlich gefördertenkindertagespflegeoderandereneinrichtungen derkinder-undjugendhilfeangebotenwerden,vomgesetz umfasst werden. Zu 29 Zu Absatz 4: MitderNeufassungdesAbsatzes4werdendieHandlungsmöglichkeitenfürdenkommunalenTräger,soweitereine BeauftragungdurchdieAgenturfürArbeitwünscht,gestärkt.DasPrüf-undWeisungsrechtderAgenturfürArbeit wirdaufdierechtmäßigkeitderleistungserbringungeingeschränkt,sodassdiekommunalenträgereinengrößeren GestaltungsspielraumbeioperativerUmsetzungderLeistungen erhalten. Zu Absatz 5: DieErmächtigungdesBundesministeriumsfürArbeitund Soziales,durchRechtsverordnungohneZustimmungdes BundesratesdasNähereüberdieErrichtung,dasVerfahren unddienutzungeineselektronischensystemszurleistungserbringungundabrechnung,insbesonderezureinlösung undabrechnungvongutscheinensowieüberdieerhebung, VerarbeitungundNutzungderfürdiesenZweckerforderlichen Sozialdaten zu regeln, ist überflüssig. NacheinhelligerAuffassungderSachverständigen,diein deranhörungdesausschussesfürarbeitundsozialesam befragtwurden,würdedieEinführungeiner ChipkarteabsehbareMehrkosteninderVerwaltungverursachenundzumAusschlusskleinererAnbieterführen.Sieist daherkeingeeignetesinstrument,umdieteilhabechancen von Kindern im SGB II zu verbessern. ZuArtikel3 (ÄnderungdesZwölftenBuchesSozialgesetzbuch) Zu Nummer 12, 34 Zu Absatz 4: 34Absatz4istzumodifizieren,umdieTeilhabeanBildung fürbedürftigekinderundjugendlicheinallenbereichensicherstellen zu können. Zua)undb)DerGesetzentwurfwillausweislichderDarstellunginseinerBegründungeineLernförderunginvorhandenenschulnahenStrukturengewähren.NureineausdrücklicheBenennungdiesesUmstandesträgtaberdenrechtstaat- lichengrundsätzenderrechtsklarheitvonrechtsnormen hinreichendrechnung.durchdiepräzisierung,dassder Unterrichtergänztwerdensoll,wirdklargestellt,dassdiezusätzlicheLernförderungindieschulischenundschulnahen Lernangebote eingebettet werden soll. DieRechtssicherheitgebietet,denRegelungsgehaltsowohl fürdenadressatenderrechtsnormwieauchfürdenrechtsanwenderwiderspruchsfrei,klarundverständlichwiederzugeben.anwenderundrechtsprechungdürfenindenwesentlichenanliegeneinerregelungnichtaufeinegesetzeskonkretisierendeauslegunganhanddergesetzesbegründung verwiesen werden. DasRechtsstaatsprinzipunddasDemokratieprinzipdes GrundgesetzesverpflichtendenGesetzgeber, diewesentlichenentscheidungenimschulwesenselbstzutreffenund nichtderschulverwaltungzuüberlassen (BVerfG,Beschlussvom20.Oktober1981,1BvR640/80,BVerfGE58, ).DieBeschränkungaufLernförderunginvorhandenenschulnahenStrukturenwillderGefahrvorbeugen, dasssichnebenstrukturenzumschulbetriebaufbauen,und zieltdamitdaraufab,dieföderalekompetenzordnungim Bildungsbereicheinzuhalten.DieEinschränkungistdamit derartwesentlich,dasseinefestlegungimgesetzestext selbst geboten ist. Zu Absatz 5 34Absatz5istzumodifizieren,damitauchMittagessenfür bedürftigekinder,dieaufgrunddesgeringenangebotesan GanztagsschulenoderausanderenGründeninHortenoder andereneinrichtungenderkinder-undjugendhilfeangeboten werden, vom Gesetz umfasst werden. Änderungsantrag 3 Der Ausschuss wolle beschließen: Artikel 1 wird wie folgt geändert: 1. 3 wird wie folgt geändert: a)inabsatz1satz1werdendiewörter dieimerhebungszeitraumfolgendeleistungenbezogenhaben: durch die Wörter die Anspruch haben auf: ersetzt. b) Absatz 2 wird gestrichen Satz 2 wird wie folgt geändert: a) Die Angabe Absatz 1 wird gestrichen. b)innummer1wirddiezahl 15 durchdiezahl 20 ersetzt wird wie folgt geändert: a) Absatz 1 wird wie folgt geändert: aa)nachderangabe 4Satz2Nummer1 werdendiewörter diekeineausgabenfürtabakwaren und Alkohol hatten, eingefügt. bb)dieinspalte2dertabellegenanntenangaben werden jeweils durch die Angabe xx ersetzt. b)inabsatz2wirddieangabe 361,81 durchdieangabe xx ersetzt wird wie folgt geändert: a) Absatz 1 wird wie folgt geändert:

16 Drucksache 17/ Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode aa)nachderangabe 4Satz2Nummer2 werdendiewörter diekeineausgabenfürtabakwaren und Alkohol hatten, eingefügt. bb)dieindentabellenzudennummern1,2und3 jeweilsinspalte2genanntenangabenwerden jeweils durch die Angabe xx ersetzt. b)nachabsatz2werdenfolgendeabsätze3und4angefügt: (3)VondenVerbrauchsausgabenderFamilienhaushaltenach 4Satz2Nummer2,diekeineAusgaben fürtabakwarenundalkoholhatten,werdenbeierwachsenenhaushaltsangehörigenfolgendeverbrauchsausgabenalsregelsatzrelevantberücksichtigt: 1.EhegattenundLebenspartneroderanderezweierwachseneLeistungsberechtigte,dieineinemgemeinsamen Haushalt leben und gemeinsam wirtschaften: (Einfügung Tabelle mit Beträgen xx) 2.sonstigeerwachseneLeistungsberechtigte,diekeineneigenenHaushaltführen,weilsieimHaushalt anderer Personen leben: (Einfügung Tabelle mit Beträgen xx) (4)DieSummederregelbedarfsrelevantenVerbrauchsausgabendererwachsenenHaushaltsangehörigennachAbsatz3Nummer1beträgtxxEuro. DieSummederregelbedarfsrelevantenVerbrauchsausgabendererwachsenenHaushaltsangehörigen nach Absatz 3 Nummer 2 beträgt xx Euro wird wie folgt geändert: a)inabsatz1werdendieangaben 364Euro, 328 Euro, 291Euro, 275Euro, 242Euro und 213 Euro jeweils durch die Angabe xx ersetzt. b)inabsatz1nummer2werdendiewörter sowieandere durchdiewörter oderanderezwei ersetzt undnachdemwort für daswort sonstige eingefügt. c)inabsatz2werdendieangaben 287Euro, 251 Euro und 215Euro jeweilsdurchdieangabe xx ersetzt. Begründung Zu 3 IndenReferenzgruppen,dielautGesetzentwurfzurAbleitungderRegelbedarfeherangezogenwerden,befindensich auchhaushalte,dieselbsttransferleistungenerhalten.zudemwerdenauchdiehaushaltezummaßstabfürregelbedarfeherangezogen,dereneinkommenfürdenlebensunterhaltnichtausreicht,dieaberkeineleistungeninanspruch genommenhaben (verstecktarme).umzirkelschlüsseverlässlichzuvermeiden,isteserforderlichallehaushalte,dereneinkommenaufdemniveau,daszurdeckungdesexistenzminimumserforderlichistoderdarunterliegt,ausden Referenzhaushalten auszuschließen. AusdiesemGrundesindnichtnurHaushalte,dieLeistungen beziehen,sondernauchhaushalte,diegrundsätzlichansprücheaufentsprechendeleistungenhaben,ausdenrefe- renzgruppenzurableitungvonregelbedarfenauszuschlie- ßen. DasStatistischeBundesamtistunverzüglichmitderDurchführungentsprechendzugeschnittenerSonderauswertungen zu beauftragen. Zu 4 AlsMaßstabisteinAnteilvon20Prozentdernachihrem NettoeinkommengeschichtetenHaushaltederEinkommensundVerbrauchsstichprobenachHerausnahmederin 3genanntenHaushaltegeeignet.DashatauchdasBundesverfassungsgericht festgestellt. DerGesetzentwurfgehtindenArtikeln1und3davonaus, dassdieohnebeanstandungdurchdasbundesverfassungsgerichtdenbishergeltendenregelungenzugrundegelegte MaßstabsbildungaufBasisdesunterstenQuintilsderEVS- Haushalteweiterhingegebensei.Dasistjedochnichtder Fall. DasuntersteQuintilistvielmehrerstnachHerausnahmeder ausdermaßstabsbildungherauszunehmendenhaushaltezu ermitteln. DieBegründungfürdasdavonabweichendeVorgehenist nichttragfähig.dietatsache,dassdieergebnissederevs 2008umeinegrößereAnzahlvonEinpersonen-Haushalten zubereinigensindalsdiejenigenderevs2003zeigtlediglich,dassimjahr2008deutlichmehrhaushaltenurüber eineinkommenaufoderunterdemniveaudesexistenzminimumsverfügthaben.siehabendeshalbaußerbetrachtzu bleiben;dasheißt,dasssiedenmaßstabfürdieregelbedarfsermittlungauchnichtmittelbardurcheineverkleinerungdesinbetrachtzunehmendenperzentilsbestimmen dürfen. DasStatistischeBundesamtistunverzüglichmitderDurchführungentsprechendzugeschnittenerSonderauswertungen zu beauftragen. Zu 5 und 6 NachdemGesetzentwurfistkeineAbleitungderBedarfe haushaltsangehörigererwachsenervorgesehen.damitwerdendieanforderungenaneinekorrekte,insichkonsistente Regelbedarfsermittlung verletzt. DerNormierungderRegelbedarfsstufenfürerwachsene Haushaltsangehörigeliegtdienichtausreichendbegründete normativesetzungzugrunde,siehätteneinenbedarf,derum 20 %unterhalbdesbedarfsvonpersonenimein-personen- Haushaltliegt;außerdemliegtihrdienichterwieseneAnnahmezugrunde,dieGeneralunkosteneinesHaushaltsbetrügengenaudieDifferenzzwischendiesemBedarfunddem Bedarf eines Ein-Personen-Haushalts. DerGesetzentwurfgehtdavonaus,dassdievordemJahr 1990ermittelteund ohnebeanstandungdurchdasbundesverfassungsgericht denbishergeltendenregelungenzugrundegelegtedifferenzvon20 %zwischendemregelbedarfvonpersonenimein-personen-haushaltunderwachsenenhaushaltsangehörigeningrößerenhaushaltenweiterhingegebensei,ohnedieseannahmeanhandder ErgebnissederEVS2008zuüberprüfen,obwohldiesmöglichist.InderBegründungwirdbehauptet,dieseDifferenzierunglassesichmitdenregelsatzrelevantenVerbrauchsausgabendesEinpersonenhaushaltesbelegen,ohnenach-

17 Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode 17 Drucksache 17/4095 vollziehbardarzulegen,inwiefernsichdarausentsprechende Schlussfolgerungen ziehen lassen. TatsächlichermöglichenjedochdieDatenderEVS2008zu denfamilienhaushalteneineableitungderbedarfeerwachsenerimhaushaltbeianalogemvorgehenzudemjenigen,dasbezogenaufdieermittlungderbedarfevonkinderndurchdieheranziehungvonverteilungsschlüsselngewählt worden ist. DieerforderlichenDatenüberdenVerbrauchderPaareim FamilienhaushaltliegennachAbzugdesdenKindernindiesenHaushaltenzuzurechnendenVerbrauchsvor.EineVerteilungderVerbrauchederPaarezwischendenbeidenPersonen,diedasPaarbilden,setztvoraus,Verteilungsschlüssel zubilden,dieeineabgrenzungzwischendengeneralunkostendeshaushaltsunddensonstigenverbrauchenderbeiden Personenerlauben;dieVerbrauche,diedanachnichtden GeneralunkostendesHaushaltszuzurechnensind,können denzweipersonenzugleichenteilenzugerechnetwerden. DieAnnahme,dassdieaufdiesemWegeermitteltenBedarfe füralleerwachsenenhaushaltsangehörigenzutreffen,beruht wieimgesetzentwurf aufderüberlegung,dassdie BedarfeErwachsenerimHaushaltimWesentlichendanach zudifferenzierensind,obsiegemeinsamwirtschaftenundob siediegeneralunkostendeshaushaltszutragenhaben.des Weiterenliegt wiedemgesetzentwurf dieüberlegungzugrunde,dassdiegeneralunkosteneineshaushaltsgrundsätzlichunabhängigvondergrößeeineshaushaltsanfallen. FürAlleinerziehendeundsonstigeErwachsene,dieallein mitminderjährigenineinemhaushaltleben,ergibtsichdanacheinbedarf,derihnenalleindiegeneralunkostendes Haushaltszurechnet.AnstellederRegelbedarfsstufe1in 9 istfürsieeineentsprechendegesonderteregelbedarfsstufe vorzusehen. DieGenerierungentsprechenderVerteilungsschlüsselistbereitserfolgreichentworfenworden;dieVorarbeitenkönnen inkurzerzeitgenutztundkonsolidiertwerden.einentsprechenderauftragkannunverzüglicherteiltwerden.dieverteilungsschlüsselkönnensodannunverzüglicheinerzusätzlichensonderauswertungderzudenfamilienhaushaltenbereitsgeneriertendatenzugrundegelegtwerden.aufdieser BasiskönnendieBedarfehaushaltsangehörigerErwachsener abgeleitet und betraglich festgesetzt werden. InVorbereitungaufkünftigeRegelbedarfsbemessungenist diemethodikzurableitungderbedarfeerwachsenerhaushaltsangehörigerundzurabgrenzungdergeneralunkosten derhaushalteunverzüglichweiteroderneuzuentwickeln. DazumüssenunverzüglichAufträgeanExpertenerteiltwerden. ÜberdieAuswahlderkünftiganzuwendendenMethodikist EinvernehmenmitdenLändernzuerzielen,wirddochdamit einevorentscheidungüberdiegrundlagengetroffen,aufdenenkünftigeregelbedarfsbemessungenmöglichsind.damit wirdderentscheidungsspielraumdesgesetzgebersgestaltet. EineentsprechendeVerpflichtungistinderBegründungzu 6 festzuschreiben. Zu 8 DieAbleitungderin 8Abs.1aufgeführtenundbetraglich zurfestsetzungvorgeschlagenenregelbedarfsstufenistlü- ckenhaftundfehlerhafterfolgt.eshandeltsichumfolgeän- derungenzudenänderungenin 3,4,5,6und7.Korrekte BeträgekönnenerstnachderUmsetzungundAuswertung derentsprechendzugeschnittenensonderauswertungenund Berechnungen zur Fortschreibung benannt werden. DieUnterscheidungzwischendenPersonenkreisen,aufdie sichdieregelbedarfsstufen2und3beziehen,istfehlerhaft erfolgt. BezogenauferwachseneLeistungsberechtigte,dienichtalleinlebenunddienichtalsAlleinerziehendeeinemHaushalt vorstehen,istesnotwendigzuunterscheidenzwischeneiner RegelbedarfsstufefürEhegatten,Lebenspartnerundandere zweierwachsene,dieimgemeinsamenhaushaltzusammen wirtschaften,undeinerregelbedarfsstufefürsonstigeerwachsenehaushaltsangehörige,diekeineneigenenhaushalt führen, weil sie im Haushalt anderer Personen leben. Esistdavonauszugehen,dassdieGeneralunkosteneines Haushalts,indemmehralszweiErwachseneleben,jedoch keineminderjährigen,sichnichtvonjenengeneralunkosten eineshaushaltsunterscheiden,indemeinealleinerziehende PersonoderzweiErwachsene,obsieeinPaarbildenoder nicht, mit Minderjährigen zusammen leben. Beiderin 8Absatz1inArtikel1vorgeschlagenenDifferenzierungwirdunterstellt,dassdieGeneralunkosteneines Haushalts,demmehralszweierwachsenePersonen,nicht aberauchminderjährigeangehören,höhersindalsdiejenigeneinesnurauszweierwachsenenpersonenbestehenden Haushalts.UnterstelltwirddesWeiteren,dassimHaushalt zweiererwachsener,diemitminderjährigenzusammenleben,geringeregeneralunkostenanfallenalsimnachder PersonenzahlgleichgroßenHaushalterwachsenerPersonen. GleichzeitigwirdeineUnterscheidunggetroffenzwischen anderen (nichteinemehepaarodereinerlebenspartnerschaftangehörenden)erwachsenenleistungsberechtigten undeinemerwachsenenleistungsberechtigten,derkeinen eigenenhaushaltführt,weilerimhaushaltandererpersonen lebt. Abzustellenisthingegendarauf,obzweiErwachseneim Haushaltgemeinsamodergetrenntwirtschaften.Demtragen die Änderungen Rechnung. Änderungsantrag 4 Der Ausschuss wolle beschließen: Nach Artikel 5 wird folgender Artikel 5a eingefügt: Artikel 5a ÄnderungdesMindestarbeitsbedingungengesetzesDasMindestarbeitsbedingungengesetzinderimBundesgesetzblatt TeilIII,Gliederungsnummer802-2,veröffentlichtenbereinigtenFassung,daszuletztdurchArtikel1desGesetzesvom 22.April2009 (BGBl.IS.818)geändertwordenist,wirdwie folgt geändert: 1. 1 wird wie folgt geändert: a) Absatz 2 wird wie folgt gefasst: (2)EinebundesweiteLohnuntergrenzefürArbeitsentgelte (Lohnuntergrenze)wirdunterumfassender Berücksichtigungdersozialenundökonomischen

18 Drucksache 17/ Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode Auswirkungenfestgesetzt.DurchdieLohnuntergrenzewirddieuntersteGrenzederEntgelteinder Bundesrepublik festgelegt. b) Nach Absatz 2 wird folgender Absatz 3 eingefügt: (3)MindestarbeitsentgeltefürWirtschaftszweige (Mindestarbeitsentgelte)könnenbundesweitoderregionaloberhalbderLohnuntergrenzefestgesetztwerden, 1.wennineinemWirtschaftszweigbundesweitoder regionaldieantarifverträgegebundenenarbeitgeberwenigerals40vomhundertderunterden GeltungsbereichdieserTarifverträgefallenden ArbeitnehmerundArbeitnehmerinnenbeschäftigen oder 2.wenneinederSpitzenorganisationenvonArbeitgebernoderArbeitnehmernundArbeitnehmerinnen einen Antrag hierfür stellt. c) Der bisherige Absatz 3 wird Absatz wird wie folgt geändert: a) Absatz 1 wird wie folgt gefasst: (1)DasBundesministeriumfürArbeitundSoziales errichteteineunabhängige,ständigekommissionzur BestimmungderLohnuntergrenzeundvonMindestarbeitsentgelten (Kommission). b)inabsatz2satz1undabsatz4werdendiewörter DerHauptausschuss durchdiewörter DieKommission ersetzt. c)inabsatz5satz4wirddiewörter deshauptausschusses durchdiewörter derkommission ersetzt wird wie folgt gefasst: 3 Aufgabe der Kommission (1)DieKommissionbeschließtdieHöhederLohnuntergrenzesowieÄnderungenihrerHöhe.DerBeschluss wirdmiteinfacherstimmenmehrheitgefasst.eristzu dokumentieren und zu begründen. (2)DieKommissionprüftimRahmeneinerGesamtabwägung,obdieHöhederLohnuntergrenzeinsbesondere geeignet ist 1 angemessene Arbeitsbedingungen zu schaffen, 2.faireundfunktionierendeWettbewerbsbedingungen zu gewährleisten und 3.sozialversicherungspflichtigeBeschäftigungzuerhalten. MaßgeblicheUnterschiedezwischenRegionenkönnen berücksichtigt werden. (3)DieKommissionkannStellungnahmenvonsachverständigen Einzelpersonen und Organisationen einholen. (4)DieBundesregierungerlässtaufVorschlagdesBundesministeriumsfürArbeitundSozialesdievonder KommissionbeschlosseneLohnuntergrenzealsRechtsverordnung.DieRechtsverordnungbedarfnichtderZustimmungdesBundesrates.SieistandervomBundesministeriumfürArbeitundSozialeszubestimmendenStelle zuverkündenundtrittamtagenachderverkündungin Kraft, sofern kein anderer Zeitpunkt bestimmt ist. (5)DieKommissionkannunterumfassenderBerücksichtigungdersozialenundökonomischenAuswirkungenbeschließen,obfürWirtschaftszweigebundesweit oderregionalmindestarbeitsentgeltefestgesetzt,geändertoderaufgehobenwerdensollen.absatz1satz2 und3 gelten entsprechend. (6)DieBundesregierung,dieSpitzenorganisationender ArbeitgeberundderArbeitnehmerundArbeitnehmerinnensowiedieLandesregierungenkönnenderKommissionunterAngabevonGründenVorschlägefürdieHöhe derlohnuntergrenzeundihreänderungsowiefürdie Festsetzung,ÄnderungoderAufhebungvonMindestarbeitsentgelten unterbreiten. 4.In 4Absatz2Satz3werdendieWörter DerHauptausschuss durchdiewörter DieKommission ersetzt wird wie folgt geändert: a)inabsatz1satz1wirdderangabe 4Abs.3 die Angabe 3 Abs. 4 oder vorangestellt. b) Absatz 2 wird aufgehoben. c)inabsatz3satz1wirdderangabe 4Abs.3 die Angabe 3 Abs. 4 oder vorangestellt. Begründung DurchdieseRegelungenwirddierechtlicheGrundlagefür eineallgemeinverbindlichelohnuntergrenzegeschaffen. EineLohnuntergrenzeisteinnotwendigesundeffektivesMittelzurSicherstellungdesLohnabstandsgebotsgegenüber Regelleistungen,dieeinsoziokulturellesExistenzminimum gewährleisten. Zu Nummer 1: Zu 1 Absatz 2: EswirddierechtlicheGrundlagedafürgeschaffen,inder BundesrepublikeineLohnuntergrenzefüralleArbeitsentgeltefestzusetzen.SiebildetdieuntersteGrenzefürArbeitsentgelteinderBundesrepublikunddarfnichtunterschritten werden.damitwirddernotwendigkeitrechnunggetragen, dassfürdiegrundsätzlichfreievereinbarungvonentgelten eineunterstegrenzeerforderlichist,dieunfairewettbewerbspraktikenaufkostenderlöhne,lohndumpingund NiedrigstlöhneinZukunftverhindert.DieLohnuntergrenze wirdunterumfassenderberücksichtigungdersozialenund ökonomischen Auswirkungen festgesetzt. Zu 1 Absatz 3: MindestarbeitsentgeltefüreinzelneWirtschaftszweigekönnenoberhalbderLohnuntergrenzebundesweitoderregional festgesetztwerden.voraussetzunghierfürist,dasstarifverträgeindemwirtschaftszweignichtbestehenoderdieanbestehendetarifverträgegebundenenarbeitgeberinsgesamt nichtmehrals40prozentderarbeitnehmerinnenundarbeitnehmerindiesemwirtschaftszweigbeschäftigen.für Fälle,indenendieseVoraussetzungennichterfülltsind,die TarifvertragsparteienaberdennochzukeinerbefriedigendentariflichenRegelungderMindestentgeltekommen,erhaltendieSpitzenorganisationenderArbeitgeberundder ArbeitnehmerundArbeitnehmerinnenjeweilsdasRechtder AntragsstellungaufMindestarbeitsentgeltefürdenWirt-

19 Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode 19 Drucksache 17/4095 schaftszweig.dieentscheidungdarüber,dassimrahmen dertarifautonomiekeinbefriedigendesergebniserzielt werdenkannundstattdessendergesetzlichewegzurfestsetzungvonmindestarbeitsentgeltenbeschrittenwird,liegt damit bei den Tarifparteien selbst. Zu Nummer 2: Zu Buchstabe a: DieKommissionzurBestimmungderLohnuntergrenzeund vonmindestarbeitsentgeltenwirdalsständigesgremium eingerichtet.siearbeitetalsunabhängigesgremium,ihre Mitglieder sind keinen Weisungen unterworfen. Zu Buchstaben b und c Es handelt sich um Folgeänderungen zu Buchstabe a. Zu Nummer 3: Zu 3 Absatz 1: DieKommissionzurBestimmungderLohnuntergrenzeund vonmindestarbeitsentgeltenwirdbeauftragt,überdiehöhe derlohnuntergrenzezuentscheiden.sieentscheidetauch überänderungenihrerhöheunddasausmaßderänderung. DieBeschlüssewerdenmiteinfacherStimmenmehrheitgefasst.DieBeschlüssekönnengegendieVertreterderWissenschaft,nichtabergegenbeideSozialpartnergefasstwerden. Satz3schreibtfürdieBeschlüsseeineschriftlicheBegründungsowiedieDokumentationderinhaltlichenEntscheidungsfindungvor.DasschließtdaszugrundegelegteDatenmaterial und eventuelle Minderheitenvoten ein. Zu 3 Absatz 2: Absatz2stelltsicher,dassdieKommissionbeiderFestlegungderHöhederLohnuntergrenzediedemGesetzzugrundeliegendenZieleberücksichtigt.DieEntscheidungder Kommissionmussdaherinsbesonderegeeignetsein,angemesseneArbeitsbedingungenzuschaffen,faireundfunktionierendeWettbewerbsbedingungenzugewährleistensowie sozialversicherungspflichtigebeschäftigungzuerhalten. MaßgeblicheUnterschiedezwischenRegionenkönnen durchdiefestlegungeinerunterschiedlichhohenlohnuntergrenzefürdiejeweiligenregionenberücksichtigtwerden, wennandernfallsdiegenanntenzielenichterreichtwerden können. Zu 3 Absatz 3: DieKommissionsolldieMöglichkeitzurEinholungvonStellungnahmenvonallensachverständigenPersonenundOrganisationenerhalten,derenInformationensiefürzweckdienlich und notwendig erachtet. Zu 3 Absatz 4: Absatz4bestimmt,dassdieRechtsverordnungzurFestsetzungderHöhederLohnuntergrenzevonderBundesregierungerlassenwird.NachPrüfungdesBeschlussesderKommissionschlägtdasBundesministeriumfürArbeitundSozialesdieVerabschiedungeinerRechtsverordnungvor.Der VorschlagderKommissionkannnurunverändertindie Rechtsverordnung übernommen werden. Zu 3 Absatz 5: DieKommissionentscheidetauch,obMindestarbeitsentgeltefüreinzelneWirtschaftszweigefestgesetzt,geändert oderaufgehobenwerdensollenundhierfüreinfachausschusseingerichtetwerdensoll.dafürmüssenzunächstdie Voraussetzungendes 1Absatz3erfülltsein.DieKommissiontrifftdannnachumfassenderBerücksichtigungdersozialenundökonomischenAuswirkungeneineunabhängige Entscheidungdarüber,obeinMindestarbeitsentgeltfüreinenWirtschaftszweigfestgesetzt,geändertoderaufgehoben wird. Zu 3 Absatz 6: DieBundesregierunghateinVorschlagsrechtgegenüberder Kommission.EinVorschlagsrechtfürdieHöhederLohnuntergrenzeundfürMindestarbeitsentgeltehabenauchdie SpitzenorganisationenvonArbeitgebernundArbeitsnehmern sowie die Landesregierungen. Zu Nummer 4: Es handelt sich um Folgeänderungen zu Nummer 2. Zu Nummer 5: Zu Buchstabe a: Die Ergänzung stellt eine Folgeänderung zu Nummer 3 dar. Zu Buchstabe b: Derbisherin 8Absatz2formulierteVorrangvonEntgeltregelungeninTarifverträgen,dievordem16.Juli2008abgeschlossenwurden,undvonsolcheninFolgetarifverträgen,diemitdiesenineinemzeitlichenundsachlichenZusammenhangstehen,wirdgestrichen.DurcheinenVorrang fürentgeltregelungeninbestehendentarifverträgeundfolgetarifverträgenvordendurchdiesesgesetzfestgesetzten MindestarbeitsentgeltenwirdderSchutzvorNiedrigstlöhnenverhindertundderGesetzeszweckgeradewegsadabsurdumgeführt.DenndadurchdürfenweiterNiedrigst-statt Mindestlöhnegezahltwerden.DietariflichentlohnteFriseurininSachsenmüssteweiterfüretwasmehrals3EuroStundenlohnarbeiten.EineStreichungdesVorrangsstelltsomit sicher,dassdaszieldesgesetzeserreichtwirdundeinlückenloser Schutz vor Niedrigstlöhnen erreicht wird. Zu Buchstabe c: Es handelt sich um eine Folgeänderung zu Buchstabe b. Änderungsantrag 5 Der Bundestag wolle beschließen: 1.InArtikel2Nummer31werdendie 22a,22bund22c gestrichen. Begründung: DieRegelungenzurBestimmungderangemessenenKosten fürunterkunftundheizungdurchsatzungführenzusozialpolitischunerwünschtenfolgen:diefestlegungin 22a, nachderbeiderbestimmungderangemessenenaufwendungenfürunterkunftundheizungdieverhältnissedeseinfachenstandardsaufdemörtlichenwohnungsmarktabgebildetwerdensollen,birgtdasrisiko,dassabweichendvon derbisherigenrechtslage Substandards gebildetwerden undkünftigdasuntersteniveaumaßstabfürdiefestlegung derangemessenenaufwendungenseinkönnte.diefolge wäreeineverstärktesegregationunddiezunahmesozialer Brennpunkte.AuchdieRegelung,nachderdieAuswirkungenaufdenörtlichenWohnungsmarkthinsichtlichderVermeidungvonmietpreiserhöhendenWirkungenzuberücksichtigensind,kanndazuführen,dassdieKostenfürUnter-

20 Drucksache 17/ Deutscher Bundestag 17. Wahlperiode kunftundheizungnuraufdemunterstenniveauanerkannt werdenundtatsächlichekostenentwicklungenamörtlichen WohnungsmarktzuLastenderLeistungsberechtigtenunberücksichtigt bleiben. DieRegelungenzursogenannten Satzungslösung sinddaher in diesem Gesetzgebungsverfahren zu streichen. 2. In Artikel 3 Nummer 12 wird 35a gestrichen. Begründung: EshandeltsichumeineFolgeänderung,dieausderStreichung der 22a bis 22c SGB II resultiert. 3. In Artikel 4 werden die Nummern 4 bis 8 gestrichen. Begründung: EshandeltsichumeineFolgeänderung,dieausderStreichung der 22a bis 22c SGB II resultiert. Änderungsantrag 6 Der Ausschuss wolle beschließen: 1. Artikel 2 Nummer 31 wird wie folgt geändert: a)in 28wirdnachAbsatz5folgenderAbsatz5aeingefügt: (5a)BeiSchülerinnenundSchülern,diedienächstgelegeneSchuledesgewähltenBildungsgangsund TeilhabeamsozialenundkulturellenLebeninzumutbarerWeisenurmitöffentlichenVerkehrsmittelnerreichenkönnen,werdendiehierfürentstehenden Mehraufwendungen,dienichtvonDrittenübernommen werden, berücksichtigt. b) 29 wird wie folgt geändert: aa)inabsatz2satz2werdenderpunktamsatzende durcheinsemikolonersetztundfolgenderhalbsatzangefügt: fürdieleistungennach 28Absatz5aistkeineVereinbarungzuschließen. In Absatz4wirdnachSatz2folgenderSatz3eingefügt: Satz1und2geltenfürdieLeistungennach 28 Absatz 5a entsprechend. c) 30 wird wie folgt geändert: aa)inabsatz1satz3wirdnachderangabe 28 Absatz5 einkommaunddieangabe 5a eingefügt. bb)inabsatz2satz1werdenamsatzendediewörter oderbeidenennach 29Absatz2,2.HalbsatzkeineVereinbarungabzuschließenist eingefügt. d)in 30aAbsatz3wirdnachSatz3folgenderSatz4 eingefügt: BeidenLeistungennach 28Absatz5akannmit demleistungsanbietereinevereinbarungnach 29 Absatz2und3, 30aAbsatz3Satz1bis3geschlossen werden. 2. Artikel 5 Nummer 1 wird wie folgt geändert: a)inbuchstabea)wirddoppelbuchstabebb)wiefolgt gefasst: bb)nummer4satz2wirddurchfolgendesätzeersetzt: BeiderPrüfung,obHilfebedürftigkeitvermiedenwird,bleibendieBedarfefürmehrtägige KlassenfahrtenundfürLernförderungimSinne des 28desZweitenBuchesSozialgesetzbuch außerbetracht.dasgleichegiltfürmehrbedarfenachden 21und23Nummer2bis4des ZweitenBuchesSozialgesetzbuch,wennkein MitgliedderBedarfsgemeinschaftLeistungen nachdemzweitenoderzwölftenbuchsozialgesetzbuchbeantragthatodererhältoderallemitgliederderbedarfsgemeinschaftfürdenzeitraum,fürdenkinderzuschlagbeantragtwird, aufdieinanspruchnahmevonleistungennach demzweitenoderzwölftenbuchsozialgesetzbuchverzichten.fürdenbedarffürdiemehraufwendungenbezüglicheinergemeinschaftlichenmittagsverpflegungnach 28Absatz5des ZweitenBuchesSozialgesetzbuchisteinBetrag inhöhevon26eurozugrundezulegen.für denbedarffürdiemehraufwendungenbezüglich derschülerbeförderungskostennach 28Absatz5adesZweitenBuchesSozialgesetzbuch und 34Absatz5adesZwölftenBuchesSozialgesetzbuchsind,soweitdiesenichtvonDritten übernommenwerden,diekostenintatsächlicher HöhezuGrundezulegen;dabeisinddienach 6desRegelbedarfs-ErmittlungsgesetzesinAbteilung7angesetztenBeträgeinAbzugzubringen. b)buchstabeb)doppelbuchstabeaa)wirdwiefolgtgeändert: aa)innummer2buchstabec)wirddaswort und durch ein Komma ersetzt. bb)nachnummer2buchstabec)wirdfolgender Buchstabe d) eingefügt: d)diebeförderungmitöffentlichenverkehrsmittelnzurnächstgelegenenschuledesgewähltenbildungsgangs,soferndieseinzumutbarer WeisenurmitöffentlichenVerkehrsmittelnerreichtwerdenkann,indernachAbsatz1Nummer4Satz5zuGrundezulegendenHöheals Zuschuss und cc) Der bisherige Buchstabe d) wird Buchstabe e). c)inbuchstabec)wirdabsatz2asatz2wiefolgtgefasst: DieLeistungfürdieAusstattungmitpersönlichem SchulbedarfunddieZuschüssefürdiegemeinschaftlicheMittagsverpflegungsowiedieSchülerbeförderungmitöffentlichenVerkehrsmittelnerfolgenals Geldleistung. Begründung DieAbleitungderRegelbedarfevonKindern,dieimGesetzentwurfdenentsprechendenBestimmungenzugrundegelegt worden ist, beruht auf einem problembehafteten Vorgehen. DadieEinkommens-undVerbrauchsstichproben (EVS) grundsätzlichnurdieverbrauchevonhaushaltenerhebt,

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