Motivieren mit knappem Budget. Referat für die voja-mitgliederversammlung, Lic. Phil. Simone Artho

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1 Motivieren mit knappem Budget Referat für die voja-mitgliederversammlung, Lic. Phil. Simone Artho Berner Institut Fachhochschule Unternehmensentwicklung Haute école spécialisée (INU), Berner bernoise Fachhochschule, Bern University Fachbereich of Applied Wirtschaft Sciences

2 Psychologischer Vertrag [...] die wechselseitigen Erwartungen und Angebote von Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden, die über die im formalen, juristischen Vertrag formulierten gegenseitigen Verpflichtungen hinausgehen (Grote 2009). Austausch von ERWARTUNGEN und ANGEBOTEN Arbeitnehmer Arbeitgeber AG erwartet von AN z.b. Einsatzflexibilität AG bietet AN z.b. Weiterbildungsmöglichkeiten AN erwartet von AG z.b. Möglichkeit zu Home Office AN bietet AG z.b. Ergebnisorientierte Flexibilität

3 Psychologischer Vertrag: Probleme Implizit (unausgesprochen) Individuell (Lebensphasen) Dynamisch (Veränderung) Unvollständig (Informationsquellen)

4 Auswirkungen Verletzung / Bruch des psychologischen Vertrags Loyalität, Committment und Vertrauen in Arbeitgeber sinken Rückgang Arbeitsengagement, Motivation, Arbeitszufriedenheit Beeinträchtigung von Gesundheit und Wohlbefinden (Zunahme von Empfindungen wie Angst, Verletzung und Depression) Kann sich in unerwünschtem Verhalten äussern: Zunahme von destruktivem Verhalten: Absentismus, Zurückhalten von Arbeitsleistung, andere anstecken Arbeitsplatzwechsel oder innere Kündigung Achtung: Vertrauen wächst allmählich, Misstrauen wächst beständig!

5 Auswirkungen Verletzungen/Brüche managen Missverständnis? Gerechtigkeit und Fairness wichtig

6 Auswirkungen Vertragseinhaltung Extra-Motivation, Arbeitsengagement, Arbeitszufriedenheit Loyalität und Committment Identifikation und emotionale Bindung Basis für eine vertrauensvolle und tragfähige Beziehung!

7 Lohn- und Anstellungsbedingungen Auf Seiten Arbeitnehmender: Erwartung einer angemessenen Entschädigung für das Einbringen von Engagement, Flexibilität, Leistung, Wissen, Zeit, etc. 1) Materielle Entlöhnung (Gehalt) Hygienefaktor Sozialer Vergleich vs. absolute Höhe

8 Lohn- und Anstellungsbedingungen 1) Wertschätzung und Anerkennung über immaterielle Anreize Motivationsstifter

9 Motivatoren / Demotivatoren!

10 Was können Arbeitgeber tun? Bei der Entwicklung von Anreizsystemen ist folgendes zu beachten: Immaterielle Anreizangebote sollten den Bedürfnissen/Erwartungen entsprechen Unterschiedliche Leute finden Unterschiedliches attraktiv Tendenz der Unterschätzung der Vielfältigkeit (Millward & Brewerton, 2000) Individuelle Lösungen ermöglichen

11 Was können Arbeitgeber tun? Beispiel: Workshop 1) ANALYSE der Bedürfnisse / Erwartungen

12 Was können Arbeitgeber tun? Beispiel: Workshop 2) ABLEITEN verschiedener Anreizideen auf Basis der Bedürfnisse

13 Was können Arbeitgeber tun? Beispiel: Workshop 3) BAUKASTEN: Individuelle Lösungen ermöglichen

14 VIELEN DANK FÜR S ZUHÖREN!

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