Quartalsbericht der Avadis Anlagestiftung. 3. Quartal 2010

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1 Quartalsbericht der Avadis Anlagestiftung 3. Quartal 2010

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3 Aktive und passive Vermögensverwaltung in der Waagschale: Indexierte Schweizer Aktienfonds schneiden besser ab. Alle Fonds SPI-Fonds SMI-Fonds Small&Midcap Fonds 4) in % 5 Ganzer Zeitraum ( ) Bärenmarkt ( ) Bullenmarkt ( ) Ein Plus für indexierte Schweizer Aktienfonds ) ) ) ) ) ) ) 4.41) n/a 4.41) 1) signifikant auf 1%-Niveau 2) signifikant auf 5%-Niveau 3) signifikant auf 10%-Niveau 4) Resultat beruht auf lediglich einem Indexfonds mit nur 27 Datenpunkten Soll eine Pensionskasse am Schweizer Aktienmarkt aktiv oder passiv anlegen? Seit dem jüngsten Börsencrash wird diese Diskussion wieder heftiger geführt. Untersuchungen zeigen, dass sich eine aktive Vermögensverwaltung, ausser in Nischen, bei Schweizer Aktien kaum lohnt. Über kein Anlagethema wird heftiger gestritten als über die Frage, ob ein aktiver Verwalter einen besseren Profit erwirtschaften kann als einer, der eine Benchmark nachbildet. Eine Studie, die im «Swiss Journal of Economics and Statistics» erschienen ist, hat den Schweizer Aktien markt erstmals breiter untersucht. Von Januar 1989 bis März 2007 wurden dazu 160 Schweizer Fonds von 55 verschiedenen Anbietern geprüft. Der Vergleich beinhaltet die monatlichen NAV-Daten von 141 aktiven und 19 passiv verwalteten Schweizer Aktienfonds. Fazit: Verwalter, die eine höhere Rendite als die Benchmark erzielen, sind sehr dünn gesät. Einzige Ausnahme sind die Small- und Midcap-Fonds: Die aktive Vermögensverwaltung schneidet hier besser ab als die passive. Durchschnittliche Mehr-/Minderrendite aktiv gegenüber passiv verwalteter Schweizer Aktienfonds Alle Fonds SPI-Fonds SMI-Fonds Small- und Midcap-Fonds 1) in % p.a ,1-1,5-0,3 Ganzer Zeitraum ( ) -0,8-2,0-1,4-1,3-1,9-2,6 Bärenmarkt ( ) 1) Resultat beruht auf lediglich einem Indexfonds mit nur 27 Datenpunkten Im gesamten Beobachtungszeitraum von 1989 bis 2007 haben aktiv verwaltete Fonds durchschnittlich um 1,1% schlechter abgeschlossen als indexierte Fonds. 4,4 n.a. 4,4 Bullenmarkt ( ) Quelle: Amman M., Steiner M., The Performance of Actively and Passively Managed Swiss Equity Funds, Swiss Journal of Economics and Statistics, 145 (1), 2009, pp Avadis Anlagestiftung, 3. Quartal

4 Die Resultate geben Pensionskassen und anderen institutionellen Anlegern einen Anhaltspunkt, ob sie mit der konkreten Umsetzung ihrer Anlagestrategie in der Anlageklasse Aktien Schweiz auf dem richtigen Weg sind: 1. Nach Berücksichtigung aller Produktekosten ist die Rendite der indexiert verwalteten Fonds im langfristigen Durchschnitt besser als diejenige von aktiv betreuten Fonds. 2. Eine Ausnahme bilden Small- und Midcap-Fonds. Hier schneidet die aktive Vermögensverwaltung besser ab als die passive. Die Aussagekraft des Resultats ist aufgrund des limitierten Datenuniversums aber sehr begrenzt. In der Tendenz zeigt sich dennoch, dass Small- und Midcap- Verwalter die Benchmark wesentlich übertreffen können. 3. Aktives Management lohnt sich deshalb eher in den weniger effizienten Märkten kleinerer Titel. Für die Ab deckung grosskapitalisierter Werte scheint das Indexieren langfristig die bessere Anlage strategie zu sein. 4. Entgegen einer weit verbreiteten Ansicht schneiden aktive Fonds in Bärenmärkten Märkte mit anhaltend sinkenden Kursen nicht besser ab als Indexnachbildner. Das Argument aktiver Vermögensverwalter, in solchen Marktphasen Mehrwert bringen zu können, scheint nicht zu stechen. 6,0% 16,5% 17,0% te Anlagegruppen KGAST-Stiftungen im Vergleich Eine interessante Vergleichsgruppe bei kostengünstig verwalteten schweizerischen Kollektivanlagen bilden die Anlagestiftungen. Der langfristige Renditevergleich der KGAST-Stiftungen (Konferenz der Geschäftsführer von Anlagestiftungen) stützt die Resultate der Studie. Die passiv verwalteten Anlagegruppen schneiden im langfristigen Vergleich über zehn Jahre überdurchschnittlich gut ab (siehe Grafik). Die Anlagegruppe Aktien Schweiz von Avadis, die die UBS-100-Benchmark nachbildet, ist unter den indexiert verwalteten das beste Anlageprodukt. Der KGAST-Vergleich zeigt auf, dass Indexieren über längere Zeit die erfolgversprechendere Anlagevariante ist. Im Zehnjahresvergleich gelingt es Rendite- / Risikovergleich über 10 Jahre annualisiert lediglich einem einzigen aktiven Produkt, Avadis als bestes Passivprodukt zu übertreffen. KGAST-Vergleich über fünf Jahre annualisiert Rendite in % 3,0 2,5 2,0 1,5 1,0 0,5 0,0 14, ,2 15,4 15,6 15, ,2 Avadis Aktive Anlagegruppen Indexierte Anlagegruppen KGAST-Vergleich über zehn Jahre annualisiert Rendite in % 2,0 1,5 1,0 0,5 0,0-0,5-0,1-1,5 Risiko in % -2, , , ,5 17 Avadis Risiko in % Aktive Anlagegruppen Indexierte Anlagegruppen 4 Avadis Anlagestiftung, 3. Quartal 2010

5 Blick auf das 3. Quartal Private Equity bringt Mehrwert Avadis hat dem Wirtschaftswissenschaftlichen Zentrum (WWZ) der Universität Basel Daten für eine Untersuchung zur Verfügung gestellt. In der Studie untersuchen Professor Dr. Heinz Zimmermann und Matthias Huss die Eignung von börsenkotierten Private-Equity-Gesellschaften (Listed Private Equity) als Gradmesser für die Renditeentwicklung der Anlageklasse. Das WWZ hat dazu die Benchmark LPX50 geschaffen, die die Entwicklung der 50 grössten und liquidesten Listed Private-Equity-Gesellschaften abbildet. Die Untersuchung kommt zum Ergebnis, dass die Renditeentwicklung kotierter und unkotierter Private-Equity-Anlagen über längere Frist vergleichbar ist und in ähnlicher Grössenordnung schwankt. Somit ist es wahrscheinlich, dass beide Anlagesegmente von denselben Risikofaktoren beeinflusst werden. Die Analyse zeigt in einem zweiten Teil auch auf, dass mit Private-Equity-Anlagen eine Überrendite (oder Prämie) gegenüber traditionellen Aktienanlagen erwartet werden kann (siehe Grafik). Diese schwankt je nach Investitionsjahr. Die angewandte Metho dik Public Market Equivalent (PME) simuliert die Kapital entwicklung in einem Portfolio aus börsengehandelten Anlagen, hier der MSCI World Index, wenn Kapitalabrufe eines Private-Equity-Fonds zeitgleich in eine solche Benchmark investiert und Rückflüsse dem Benchmarkportfolio entnommen werden. Im Schnitt musste ein Anleger 16% mehr Kapital investieren, um dasselbe Ergebnis über den Publikumsaktienmarkt zu erreichen als über Private Equity. Die Stichprobe im Untersuchungszeitraum zwischen 1986 und 2003 umfasst 416 Private-Equity-Fonds mit Cashflows. Ein Teil der untersuchten Daten stammt vom Private-Equity-Anlageprogramm der Avadis. Im Quervergleich ergibt sich, dass Avadis überdurchschnittlich gute Resul tate erzielt hat. Vergleich Private Equity zu MSCI World Index 1,4 1,2 1 0,8 0,6 0,4 0,2 0 PME 1,29 1,29 1,22 1,23 1, ,03 1, Closing Private Equity Welt VIII 1, Durchschnitt Per 1. November 2010 ist das zweite Closing der neuen Anlagegruppe Private Equity Welt VIII angesetzt. Im ersten Closing im Sommer sind von Schweizer Pensionskassen bereits Zeichnungsverpflichtungen in der Höhe von USD 103 Millionen eingetroffen. Aktuell sind USD 7 Millionen für die Venture Capital Partnership Bertram Growth zugesagt. Avadis Anlagestiftung, 3. Quartal

6 Blick auf das 3. Quartal Zweiter Vermögensverwalter für Aktien Emerging Markets Der Stiftungsrat hat den zweiten Vermögensverwalter für die Anlagegruppe Emerging Markets ausgewählt: Dimensional Fund Advisors Ltd. verwaltet zukünftig einen Teil der Gelder neben dem bereits bestehenden Vermögensverwalter Arrowstreet. Die Ergänzung wurde nötig, da Arrowstreet an Kapazitätsgrenzen mit Neugeldern gelangt ist. Dimensional mit Hauptsitz in Austin (USA) verfolgt einen wissenschaftlich gestützten und breit diversifizierten Ansatz (Drei-Faktoren-Modell von Fama/French). Das Portfolio enthält 1700 Titel; das sind rund 1000 mehr als im MSCI Emerging Markets enthalten sind. Deshalb hat das Portfolio ein klares Übergewicht in den kleineren und mittleren Unternehmen. Zum Vergleich: Der MSCI Emerging Markets hat eine durchschnittliche Markt kapitalisierung von USD 4,5 Milliarden pro Titel, während das Dimensional-Port folio USD 400 Millionen auf die Waage bringt. Das Gewicht pro Land ist aus Risikoüberlegungen auf maximal 12,5% beschränkt. Die Investitionsphilosophie von Dimensional ergänzt sich gut mit dem Investmentansatz von Arrowstreet und lässt eine Verbesserung der Rendite-Risiko-Eigenschaften der Anlagegruppe Emerging Markets erwarten. Neue Anlagegruppe Unternehmensanleihen ab 2011 Zur weiteren Diversifizierung der Anlageklasse Obligationen Fremdwährungen bietet Avadis ab 2011 ein separates Anlagegefäss für internationale Unternehmensanleihen an. Die Geschäftsführung ist in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftswissenschaftlichen Zentrum der Universität Basel daran, die Ausgestaltung der neuen Anlagegruppe zu bestimmen. Anschliessend wird ein Mandat für einen Berater ausgeschrieben, der die Auswahl der Vermögensverwalter begleiten soll. Die neue Anlagegruppe ist voraussichtlich im Frühling 2011 startbereit. Mitstifterversammlung 2011 Die nächste Mitstifterversammlung der Avadis Anlagestiftung findet am Mittwoch, 26. Januar 2011, in Zürich statt. Dimensional Fund Advisors Ltd. u Gründung 1981; Aktien im Privatbesitz von Geschäftsleitung und Mitarbeitern u Hauptsitz Austin/Texas, USA; Büros in Santa Monica, London und Sydney u Total verwaltetes Vermögen von USD 162 Milliarden (80% Aktien, 20% Obligationen) u 500 Angestellte u Verwaltung von USD 30 Milliarden in Aktien Emerging Markets 6 Avadis Anlagestiftung, 3. Quartal 2010

7 Standpunkt Die USA eine angeschlagene Supermacht von Philipp Löpfe Nach dem Fall der Berliner Mauer reichte der Begriff «Supermacht» nicht mehr aus, um die USA zu definieren. Die Welt begann von einer «Hypermacht» zu sprechen. Amerika war das Mass aller Dinge geworden, und zwar auf allen Ebenen. Militärisch gab es keinen auch nur halbwegs ebenbürtigen Gegner mehr. Ökonomisch war der Anteil der Amerikaner am globalen Bruttoinlandprodukt auf «Amerika war das Mass aller Dinge geworden, und zwar auf allen Ebenen.» mehr als einen Viertel geklettert. Auch kulturell war die «soft power» der USA beeindruckend: Hollywood gab vor, welche Träume rund um den Erdball geträumt wurden, Eliteuniversitäten wie Harvard, Yale oder Princeton bestimmten den intellektuellen Diskurs. Francis Fukuyama veröffentlichte das wohl einflussreichste Buch der Moderne, «Das Ende der Geschichte», und meinte damit nicht nur, dass Demokratie und Kapitalismus gewonnen hatten, sondern dass auch die USA als Führungsmacht nicht mehr wegzudenken waren. Doch genau das ist eingetroffen. Die USA erleben einen rasanten Image- und Machtzerfall. Wiederum sind alle Ebenen betroffen: Militärisch war der zweite Irakfeldzug alles andere als ein Triumph und Afghanistan droht gar, zu einem zweiten Vietnam zu werden. Ökonomisch wird die USA heute vor allem als Verursacher der aktuellen Weltwirtschaftkrise wahrgenommen. Kulturell spricht man neuerdings von Bollywood, und die Ivory- League-Universitäten machen mehr mit ihren überrissenen Gebühren als mit akademischen Spitzenleistungen Schlagzeilen. Eines der einflussreichsten Sachbücher der Nullerjahre heisst denn auch «Das postamerikanische Zeitalter». Fareed Zakaria schildert darin den Aufstieg der BRIC-Staaten, Brasilien, Russland, Indien und vor allem China, und beschreibt eine neue globale Ordnung, in der die USA zunehmend ihre Macht teilen müssen. Bei Zakaria war die neue Weltordnung noch eine friedliche. Die USA müssen zwar die Macht künftig teilen, bleiben aber weiterhin wohlhabend und einflussreich. Inzwischen wird selbst dies in Frage gestellt. Amerika befindet sich bereits in einer «gefühlten Rezession». Selbst ein so genannter Double Dip ist möglich geworden, denn die Kollateralschäden des Immobiliencrashs sind gewaltig. Ganze Städte und Regionen haben sich während des Booms in gigantische Schneeballsysteme verwandelt. Jetzt erhalten die Amerikaner die Rechnung dafür präsentiert, und sie ist happig. Wer ökonomisch in Schwierigkeiten steckt, hat meistens auch politisch Probleme. Die USA sind keine Ausnahme. Sie steuern auf eine totale politische Blockade zu. Die Demokraten werden voraussichtlich ihre Mehrheit im Kongress verlieren. Dann sind auch dem Präsidenten die Hände gebunden, denn die Republikaner sind wild entschlossen, jede seiner Massnahmen mit einen Veto zu belegen. Die politische Blockade wird höchstwahrscheinlich auch der Wirtschaft grossen Schaden zufügen. Statt griffige Massnahmen zu ergreifen, ertrinkt das Land in einem endlosen Streit über Steuern und Stimulierungspakete. Nach wie vor aber beträgt der Anteil der USA am globalen BIP mehr als ein Viertel. Für die Weltwirtschaft wird die angeschlagene Hyperpower zu einer ernsthaften Bedrohung. Der Autor Philipp Löpfe beobachtet und kommentiert für die Avadis Anlagestiftung Quartal für Quartal das Geschehen an den Finanzmärkten. Der ehe malige Chefredaktor des «Sonntags-Blicks» und des «Tages-Anzeigers» arbeitet heute als Wirtschaftsjournalist für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften in der Schweiz. Er ist unter anderem Autor der Bücher «Banken ohne Geheimnisse» und «Ich ver stehe nur DAX!: Die globalisierte Wirtschaft einfach erklärt» (beide Orell Füssli, 2010 bzw. 2008). Avadis Anlagestiftung, 3. Quartal

8 Anlagegruppen Performance in % Avadis Benchmark Avadis p.a. Avadis p.a. Avadis p.a. Avadis p.a. Anlagegruppe Jahr 3 Jahre 5 Jahre seit Beginn Anlagestiftung Obligationen Obligationen CHF Inlandschuldner 4,5 4,8 5,5 5,4 2,8 4,3 Obligationen CHF Auslandschuldner 4,2 4,5 4,5 3,6 1,6 2,4 Obligationen Fremdwährungen hedged 5,2 5,4 4,6 4,6 2,5 2,8 Obligationen Fremdwährungen 1,0 1,2-1,5 1,5 0,9 4,3 Obligationen Euro -5,5-5,9-7,7-1,3 n.a. 0,0 Aktien Aktien Schweiz -1,0-0,7 2,1-8,6 0,9 7,7 Aktien Welt hedged 0,7 0,9 5,0-10,1 n.a. -3,7 Aktien Welt -3,0-3,1 0,7-13,4-4,1 3,2 Aktien Emerging Markets 6,4 4,9 15,2-8,4 5,7 12,5 Immobilien Immobilien Schweiz 3,9 3,6 5,2 5,3 5,3 4,8 Immobilien Europa -2,5-0,8-1,7-18,7-6,8 2,7 Immobilien Nordamerika 14,4 13,3 24,5-10,6-2,7 5,4 Immobilien Asien Pazifik 1,4 4,3 2,4-19,1 n.a. -16,7 Alternative Anlagen Private Equity Welt I 4,8 7,6-3,7 3,1-1,0 Private Equity Nordamerika -5,1-1,3-11,4-4,7-5,4 Private Equity Welt II 1,0 2,2-6,1 1,4-2,9 Private Equity Welt III 3,6 7,0-6,4 0,1-2,0 Private Equity Welt IV 4,0 10,7-6,3-6,4-5,1 Private Equity Welt V 3,7 11,1-6,7 n.a. -7,4 Private Equity Welt VI 1,2 0,2-8,2 n.a. -8,5 Private Equity Welt VII -14,6-16,9 n.a. n.a. -15,8 Private Equity Welt VIII 5) -15,8 n.a. n.a. n.a. -15,8 Hedge Funds 6) -0,2 3,1 0,1 0,9 2,3 Anlagestiftung 2 Aktien Aktien Welt hedged 0,7 0,9 5,0 n.a. n.a. 8,8 Aktien Welt -3,0-3,1 0,6 n.a. n.a. 4,2 Immobilien Immobilien Nordamerika 14,9 13,3 25,2 n.a. n.a. 10,8 1) Wechsel des Anlagestils von aktiv zu indexiert per 1. Dezember ) Bis Ende August 2010 State Street Global Advisors 3) Enhanced Indexing: Portfolio darf bezüglich Bonität leicht von der Benchmark abweichen 4) Wechsel der Benchmark von FTSE EPRA NAREIT Europa Net Total Return zu FTSE EPRA NAREIT Europa Net Total Return Capped per 1. Mai ) Lancierung am 1. Juni 2010; zweites Closing am 1. November ) Letzter verfügbarer Anteilspreis per 31. August Avadis Anlagestiftung, 3. Quartal 2010

9 Kenndaten Preis in CHF Vermögen Benchmark Anlagestil Vermögensverwalter Tracking Error in % pro Anteil in CHF 36 Monate rollend Swiss Bond Index Domestic AAA-BBB indexiert 1) CSAM, Bank Syz 2) 0, Swiss Bond Index Foreign AAA-BBB indexiert 1) CSAM, Bank Syz 2) 1, Citigroup WGBI ex. CH indexiert State Street Global Advisors 0, Citigroup WGBI ex. CH indexiert State Street Global Advisors 0, Citigroup Euro Gov. Bond indexiert 3) Vanguard Investments 0, UBS 100 indexiert UBS 0, MSCI Welt ex. CH hgd in CHF indexiert State Street Global Advisors 0, MSCI Welt ex. CH indexiert State Street Global Advisors 0, MSCI Emerging Markets aktiv Arrowstreet 3, KGAST Immo-Index (CH) aktiv Avadis 0, FTSE EPRA NAREIT Europa Net TR Capped 4) aktiv AXA Investment Managers 4, FTSE EPRA NAREIT Nordamerika Total Return aktiv AEW 2, FTSE EPRA NAREIT Asien Net Total Return aktiv Macquarie 3, aktiv Portfolio Advisors aktiv Portfolio Advisors aktiv Portfolio Advisors aktiv Portfolio Advisors aktiv Portfolio Advisors aktiv Portfolio Advisors aktiv Portfolio Advisors aktiv Portfolio Advisors aktiv Portfolio Advisors aktiv Goldman Sachs MSCI Welt ex. CH hgd in CHF indexiert State Street Global Advisors n.a MSCI Welt ex. CH indexiert State Street Global Advisors n.a FTSE EPRA NAREIT Nordamerika Total Return aktiv AEW n.a. Avadis Anlagestiftung, 3. Quartal

10 Immobilien Europa: Anpassung der Benchmark Für die Anlagegruppe Immobilien Europa verwendet Avadis seit Mai die neue Benchmark FTSE EPRA NAREIT Europa Net Total Return Capped. Der Wechsel wurde vollzogen, da der Titel Unibail im alten Index mit bis zu 20% eine zu grosse Gewichtung eingenommen hatte. Beim neuen Index wurde das Gewicht von Unibail wieder unter die 10%-Marke gebracht (capped), um das Klumpen risiko zu dämpfen. Renditeentwicklung gecappt / nicht gecappt Index Sep 06 März 07 Sep 07 März 08 Sep 08 März 09 Sep 09 März 10 Sep 10 FTSE EPRA NAREIT Europa Net Total Return Capped FTSE EPRA NAREIT Europa Bei einem Vergleich der beiden Benchmarks zeigt sich, dass der nicht gecappte Index ab Mitte 2007 besser abgeschlossen hätte, da Unibail gegenüber den gesamten europäischen Immobilienaktiengesellschaften bisher besser abgeschnitten hat (siehe Grafik). Die Entwicklung des nicht gecappten Index wurde von der Phase der bes seren Rendite des gewichtigsten Titels beeinflusst. Es ist nicht zu erwarten, dass die divergierende Tendenz der beiden Benchmarks auch zukünftig anhalten wird. 10 Avadis Anlagestiftung, 3. Quartal 2010

11 Geschäftsführung Anlagestiftung Ivana Reiss, Geschäftsführerin Stefan Mosberger, stv. Geschäftsführer Rechtlicher Hinweis Dieser Bericht dient ausschliesslich Informationszwecken. Der Inhalt des Berichts ist sorgfältig zusammengestellt. Dennoch kann Avadis keine Gewähr für Inhalt und Vollständigkeit des Berichts übernehmen. Die historischen Renditeangaben geben keine Garantie für zukünftige Ergebnisse. Als Anleger sind nur die in der Schweiz domizilierten, steuerbefreiten Vorsorgeeinrichtungen zugelassen.

12 Avadis Anlagestiftung Bruggerstrasse 61a, Postfach, 5401 Baden T , F ,

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