Changes NEXT EXIT. Gesunde Schule, wie geht das? Bremerhaven. Ganzheitliche Gesundheitsförderung in der Schule

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1 Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachen e.v. Gesunde Schule, wie geht das? Ganzheitliche Gesundheitsförderung in der Schule Bremerhaven Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachen e.v. Changes NEXT EXIT 1

2 NEXT EXIT - Warum? Gesundheitliche Belastungen bei Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften - sind abhängig vom Lebensstil und von den Bedingungen Gesundheit und Krankheit entwickeln sich im Alltag - Gesundheit und Krankheit entwickeln sich da, wo wir leben, arbeiten und lernen Auftrag von Schule verändert sich - Erwerb von Alltags- und Lebensbewältigungskompetenzen - Ganztagsschulen Neue Anforderungen an Schulen - Arbeitsschutz und Gesundheitsmanagement für Lehrkräfte - Qualitätsentwicklung in den Schulen NEXT EXIT -... Veränderungen sind möglich durch Gesundheit(s)-Management 2

3 Ziele des Gesundheitsmanagements 4 Entwicklung der Organisation Schule zu einer gesunden Lebenswelt 4 gesundes Lehren und gesundes Lernen 4 Verbesserung der Erziehungs- und Bildungsqualität Welche Faktoren sind entscheidend... für den Erfolg einer gesunden Schule? Beteiligte zu Betroffenen machen Erlernen von Projektmanagement und prozesshaftem Arbeiten Externe personale Unterstützung und Beratung Aufbau eines Netzwerks mit anderen Schulen 3

4 Gesunde Schulentwicklung als Lernzyklus Sensibilisierung Gesundheit zum Thema machen Planung und Lenkung des Umsetzungsprozesses Planung und Lenkung des Prozesses 6. Überprüfung Evaluation Ergebnisse bewerten 1. Bestandsaufnahme Ermittlung des Handlungsbedarfs 2. Ist-Analyse Ursachenanalyse 5. Umsetzung der Maßnahmen 4. Entscheidung Über Umsetzung von Maßnahmen 3. Zielsetzung Entwicklung von Maßnahmen Steuerungsgruppe Gesundheit Gesundheitsmanagement dauerhaft installieren 4

5 Zusammensetzung Steuerungsgruppe (...Moderator/in...) Schulleitung Personalrat optional obligatorisch Elternvertretung xxxxxxxxxx schulinterne Steuerungsgruppe Schülervertretung Externe: z.b. Schulträger / Niko-Fachkräfte... Vertreter/in des Kollegiums Sicherheitsbeauftragte/r Beratungslehrer/in Vertreter/in des nichtunterrichtenden Personals Gesundheitsmanagement dauerhaft installieren Aufgaben der Steuerungsgruppe Entwickelt Strategien und Ziele Plant einzelne Projektschritte und Meilensteine Initiiert und plant die Bestandsaufnahme Stellt die Beteiligung der Betroffenen bei der Entwicklung von Maßnahmen sicher Informiert alle in der Schule Arbeitenden und Lernenden Die Steuerungsgruppe braucht einen Auftrag von der Schulleitung und dem Kollegium! 5

6 Welcher Weg ist der Richtige? Das kommt ganz darauf an, wo Sie hinwollen! Mögliche Themenfelder... Alkoholkonsum Suchtverhalten Gesunde Ernährung behindernde Aspekte Gesunde Ernährung fördernde Aspekte Trinken im Unterricht Lehrercafé Mittagessen 'Gesunde' Lebensmittel Sanitätsdienst Beratungskonzept SAM Pädagogische Konferenzen Brücken Übergänge Alter der LehrerInnen Pausen Raumgestaltung Raumklima 'Freiräume' Räume für soziales Lernen Psychologische Sicherheit Biographie (Stress/Krisen) Psychohygiene Schulorganisatorische Aspekte Räumliche Aspekte Psychologische Aspekte Gesundheit in der Schule Soziale Aspekte Unterrichtliche Aspekte Dialogkultur Lehrercafé Rituale Feedbackkultur (Gesundheitsbewusstsein) Mobbing/Peers Räume für soziales Lernen Partizipation Konferenzen Ganzheitliches Lernen Unterrichtsformen Rhythmisierung Ritualisierung Bewegerischer Unterricht Polarität: alte Erfahrungen-neue Erfahrungen BFS-GW: Handgreifliches Entspannung im Unterricht 6

7 ... nehmen Sie die Routinen im Arbeits-Alltag unter die Lupe... Bestandsaufnahme Kerngeschäft... Was machen wir schon... Luxusaufgaben... weiß nicht... das möchten wir... 7

8 Ziel der Bestandsaufnahme Antworten finden auf die Frage: Wo stehen wir? Was läuft gut bei uns? Wo gibt es Störungen und Probleme? Handlungsbedarf ermitteln und verdeutlichen in Bezug auf: Die Themen und Inhalte (z.b. Ausstattung der Schule, Arbeitsorganisation, Klassenklima,...) Die Zielgruppe (z.b. Lehrkräfte eines Fachbereiches, Schüler/innen im alten Gebäudekomplex, Mitarbeiterinnen der Verwaltung,...) Methoden, z. B. Organisationsdiagnose Diagnose-Workshop (Lehrer/innen) Gesundheitszirkel... 8

9 Diagnose-Workshop (Lehrerinnen und Lehrer) Es nehmen aus einem Kollegium, (Fachbereich) ca. 15 Beschäftigte teil. Zeit: max. 3 Stunden 1. Schritt: Wie zufrieden sind Sie mit den jeweiligen Aspekten ihrer Arbeit? 2. Schritt: In welchen Bereichen Ihrer Arbeit sollte eine Verbesserung erfolgen? 3. Schritt: Konkretisierung der wichtigsten Kritikpunkte/Veränderungspunkte: Woran haben Sie gedacht, als Sie z.b. bei Umgebung des Arbeitsplatzes Ihren Punkt gesetzt haben? gesund zirkeln: Gesundheitszirkel 9

10 Aufgabe eines Gesundheitszirkels In den Gesundheitszirkeln werden Probleme anhand von Beispielen benannt und beschrieben.... die Ursachen für Probleme und Belastungen analysiert.... konkrete Lösungsmaßnahmen entwickelt. Prinzipien: problembezogen / lösungsorientiert freiwillig & vertraulich zeitlich begrenzt extern moderiert Gesundheitszirkel / Beteiligungsgruppe 5 8 Personen, die von dem zu lösenden Problem betroffen sind auf freiwilliger Basis finden ca. 6 8 mal statt, ca. 2 Std. pro Treffen befristeter Zeitraum (ca. 2 6 Monate) die Treffen werden (nach Mögl.) extern moderiert Beschreibung und Analyse des Problems z.b. Wo geht Zeit verloren? Was raubt Zeit? Entwicklung von Lösungsansätzen Was kann anders gemacht werden? Umsetzung der Vorschläge liegt nicht in eigener Kompetenz Gesundheitszirkel/ Beteiligungsgruppen bekommt seinen Auftrag von der Steuerungsgruppe! 10

11 ohne Veränderung, keine Verbesserung hoch Wahrgenommene Kompetenz 2. Verneinung 1. Schock 3. Einsicht 4. Akzeptanz 6. Erkenntnis 5. Ausprobieren xxx 7. Integration niedrig Zeit 7 typische Phasen nach Fatzer die bei Veränderungs- und Lernprozessen durchlaufen werden (1993) Empfehlung Sie wollen Gesundheit in Ihrer Schulen umsetzten? Dann brauchen Sie Geduld und Vorstellungskraft, sie ist wichtiger als das Wissen Albert Einstein 11

12 Vielen Dank Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.v. Fenskeweg 2, Hannover Angelika Maasberg Referentin für Gesundheitsförderung Tel.:

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