Klonierung von GFP in E.coli

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Klonierung von GFP in E.coli"

Transkript

1 Bernhard-Strigel-Gymnasium Memmingen Kollegstufe Jahrgang: /2009 Leistungskurs:...Biologie Kollegiatin:...Nicole Makowski Facharbeit Klonierung von GFP in E.coli Abgegeben am: Bewertung: Facharbeit: Note: Punkte: Mündliche Prüfung: Note: Punkte: Datum und Unterschrift des Kursleiters: Eingetragen in das Kursblatt:

2 Inhaltsverzeichnis: 1. Einleitung Material Laborgeräte Chemikalien Methoden Herstellen der Agar-Ampicillin-Platten Ausstreichen der Agarplatten Anlegen einer Übernachtkultur Plasmidpräparation Isolation vom Plasmiden Durchführung der Gelelktrophorese Färbung und Auswertung des Gels Restriktionsverdau der Plasmide mit EcoRI und HindIII Eliminieren des DNA-Fragments aus dem Plasmid phat-gfpuv Klonierung des isolierten DNA-Fragments in pjet1.2/blunt Transformation chemisch kompetenter Zellen Ergebnisse Fehleranalyse des Restriktionsverdaus Anwendung der Cracking-Methode Plasmidisolation Analyse der Plasmidisolation durch Gelelektrophorese Nachwort Quellenverzeichnis Literaturverzeichnis Internetquellen Schülererklärung...19 Anhang 1

3 1. Einleitung Das Thema meiner Facharbeit entstand während eines Praktikums in der 12. Klasse im Biotechnologie Labor des Bernhard-Strigel-Gymnasiums. Wir lernten dort verschiedene Methoden mit dem Bakterium E.coli zu experimentieren wie zum Beispiel in den Themenbereichen der Plasmidisolation, Verdünnungsreihen oder der Transformation von Plasmiden. Die Idee meiner Facharbeit bestand darin, ein DNA-Fragment aus seinem Plasmid mittels Restriktionsenzymen zu schneiden, es daraus zu entfernen, in ein anderes neues Plasmid zu klonieren und in ein Bakterium einzusetzen. Das Besondere an dieser Arbeit war, aus meinem Plasmid phat-gfpuv, das GFP-Konstrukt, das aus einer Qualle kommt, aus dem phat rauszuholen und in ein E.coli Bakterium zu transformieren. GFP (grün fluoreszierendes Protein) wird im Labor sehr häufig verwendet, da es die besondere Eigenschaft besitzt unter UV-Licht zu leuchten. 2. Material 2.1. Laborgeräte Petrischalen Autoklav Bunsenbrenner Impföse Drigalski-Spatel Inkubator Eppendorfcap Pipetten + passende Spitzen Reagenzglas Vortexer Gelelektophorese-Apparatur Gelkamm Schraubdeckelflasche Rührfisch MinElute Säule UV-Leuchttisch Mikrowelle Spannungsquelle Laborwaage 2.2. Chemikalien Agar Steriles Wasser Ampicillin Plasmid phat-gfpuv 2

4 Bakterium E.coli Kits der Firma Quiagen (P1, P2, N3, PB, PE) Gelladungspuffer Restriktionsenzyme EcoRI und HindIII Elektrophoresepuffer (TAE-Puffer) Ethidiumbromidlösung Puffer Tango Quiagen Puffer QG, EB Isopropanol T4 DNA-Ligase 2 x Reaktionspuffer Enzym, das DNA stumpf macht Nukleasen freies Wasser TransformationAid Bacterial Transfotma- Vektor pjet1.2/blunt tions kit DNA Größenstandart Gene Ruler 1kb DNA Ladder #SM Methoden 3.1. Herstellen der Agar-Ampicillin-Platten Zur Herstellung von in meinem Fall 5 Agarplatten wird zu 1,31 g Lactose-Agar 65 ml Wasser hinzugegeben. Anschließend wird diese Mischung bei 121 C autoklaviert. Mit diesen Verfahren werden die lebensfähigen Keime und deren Dauerstadien abgetötet. ( a) Der Agar wird nach dem Autoklavieren mit 65 µl Ampicillin beimpft, da das Bakterium mit dem Plasmid phat-gfpuv, das eine Ampicillin-Resistenz erhält nur auf Nährböden mit Ampicillin wachsen kann. Als nächstes wird der Agar in flüssigem Zustand (bei C) in 5 sterile Petrischalen ausgegossen. Die Agarplatten lässt man einen Tag bei Raumtemperatur trocknen. Hinweis: Es empfiehlt sich Handschuhe zum Gießen der Platten zu tragen, da der Agar im flüssigen Zustand noch heiß ist Ausstreichen der Agarplatten Mit einer durch einen Bunsenbrenner ausgeglühten Impföse werden Bakterien, die das Plasmid phat-gfpuv enthalten, entnommen und auf die Ampicillin-Agarplatten mittels Drigalski- Spatel ausgestrichen. Die Agarplatten werden dann bei 37 C über Nacht bebrütet. Durch die Ampicillin-Resistenz der Plasmide sollten auf den Ampicillin-Nährböden nach dem Bebrüten Bakterienkolonien entstehen. 3

5 3.3. Anlegen einer Übernachtkultur Dazu wird eine Einzelkolonie der Agarplatte mittels einer Impföse mit 65 µl Ampicillin in ein Kulturmedium übergeimpft. Das sich in dem Reagenzglas befindende Kulturmedium wird danach über Nacht bei 35 C unter Schütteln inkubiert. Befindet sich am daraufliegendem Tag eine trübe Konsistenz in dem Reagenzglas, so sind die Bakterien gewachsen Plasmidpräparation Plasmide und Vectoren sind wichtige Hilfsmittel der Molekularbiologen. Mit ihrer Hilfe werden gezielt Gene in Organismen eingeschleust. So entsteht ein gentechnisch veränderter Organismus, der neue Eigenschaften erhalten hat ( b) Isolation von Plasmiden Alle essentiellen Gene von Organismen sind auf der DNA kodiert. Aus diesem Grund wird die DNA für Experimente mit Genen isoliert. Die Länge der DNA ist bei jedem Organismus unterschiedlich ( c). Die DNA des Plasmids phat-gfpuv, bei der die Isolation durchgeführt werden soll, beträgt 3,5kB. Zur Durchführung der Plasmidisoaltion wird das Original-Protokoll des Quiaprep-Kits aus dem Protokoll von Herrn SCHMITT (2005: S. 19) verwendet. Zu aller erst werden 1,5 ml von der ein Tag zuvor angelegten Übernachtkultur in ein steriles Eppendorfcap pipettiert und für 5 min. abzentrifugiert. Der Überstand, der Mediumbestandteile enthält wird weggeworfen. Die restliche Lösung des Eppendorfcaps, die aus Bakterienzellen besteht wird nun mit 250 µl Puffer P1 resuspendiert. Nach diesem Vorgang sollte sicher gestellt werden, dass keine Zellklumpen im Eppendorfcap sichtbar sind. 250 µl Puffer P2 werden nun hinzugegeben und das Eppendorfcap muss 3-4 mal vorsichtig geschwenkt werden, weil die DNA sonst zerrissen wird. Als nächstes schwenkt man ebenfalls bei der Zugabe von 350 µl Puffer N3 das Eppendorfcap 4-6 mal vorsichtig. Die Lösung erscheint in einer trüben Konsistenz und wird für 10 min. bei 13,000 rpm zentrifugiert. 850 µl vom Überstand, der das notwenige Plasmid enthält wird durch Pippettieren auf eine QIAprep-Säule übergeführt und für s lang zentrifugiert. Die sich unterhalb der QIA-prep Säule und in dem Eppendorfcap befundene Lösung wird weggeworfen. Die QIAprep-Säule muss dann durch Hinzufügen von 0,75 ml Puffer PE und erneutem Zentrifugieren für s gewaschen werden. Derselbe Schritt erfolgt dann mit 0,5 ml Puffer PB. Die restiche Lösung des Eppendorfcaps wird jetzt bei 1 min. zentrifugiert um den Rest des Reinigungspuffers zu entfernen. Zum Schluss muss die QIAprep- Reinigungssäule in ein neues 1,5 ml steriles Eppendorfcap gesteckt werden. Um die DNA 4

6 komplett aus der Reinigungssäule zu erhalten, fügt man 50 µl Wasser hinzu. Das Eppendorfcap lässt man 1 min. lang stehen und zentrifugiert es dann für 1 min. ab. Der Rest, der sich nun im Eppendorfcap befindet, ist die Plasmid-Lösung. Die folgende Abbildung stellt den Ablauf bildlich dar. Abbildung 1: Plasmidisolation in bildlicher Darstellung 5

7 Durchführung der Gelelektrophorese Die Agarose-Gelelektrophorese ist die einfachste und effektivste Methode, mit der DNA- Fragmente zwischen 0,5 und 25kB (=kilo-basen) Länge voneinander getrennt und identifiziert werden können. Das Prinzip der Elektrophorese beruht darauf, dass geladene Moleküle, wie z.b. DNA im elektrischen Feld wandern. Die Auftrennung erfolgt in einem elektrischen Gleichstromfeld unter konstanten ph-wert (-> Elektrophoresepuffer), wobei die Fragmente je nach Ladung, Masse und Gestalt unterschiedlich schnell durch das Agarosegel wandern. (SCHMITT, 2005: S. 20) Zur Durchführung der Gelelektrophorese wird das Protokoll Durchführung der Gelelektrophorese vom Biotechnologie Labor verwendet (SCHMITT, 2005: S ). Um 1%-ges Agarosegel herzustellen, werden 0,2 g Agarose mit TAE-Puffer auf 20 ml in einer Schraubdeckelflasche aufgegossen. Da flüssige Agarose stark zum Siedeverzug neigt, gibt man einen Rührfisch in die Schraubdeckelflasche hinzu. Das Agarosegel wird dann unter Beobachtung in der Mikrowelle aufgekocht, bis eine klare Flüssigkeit zu sehen ist. Hinweis: Da das Gel beim Aufkochen sehr heiß wird, sollten bei diesem Vorgang Handschuhe getragen werden. Die heiße Mischung wird nun vorsichtig in eine Gelkammer gegossen und der Gelkamm wird eingesetzt. Sobald das Gel abgekühlt ist, nimmt man den Gelkamm wieder raus und gibt TAE- Puffer hinzu, bis die Gelelektrophoreseapparatur knapp bedeckt ist. Durch das Entfernen des Gelkamms bilden sich in dem Gel Taschen, in die links und rechts außen 5 µl des Markers O Gene Ruler 1kb DNA Ladder #SM0313 pipettiert werden. Gleichzeitig mischt man 5 µl Plasmidlösung mit 2 µl Gelladungspuffer in ein steriles Eppendorfcap und füllt diese ebenfalls in die Geltaschen zwischen die beiden äußeren Marker. Die Spannungsquellen werden dann unter Beachtung der Polung angeschlossen. Die DNA ist negativ geladen und wandert daher vom negativem zum positivem Pol. Das Gel lässt man so lange laufen, bis die blauen Banden fast am anderen Ende des Gels angelangt sind Färbung und Auswertung des Gels Die verbreiteste Methode, DNA in Agarosegelen sichtbar zu machen, ist die Färbung mit Etiduimbromid(EtBr). (MÜHLHARDT: 2003: S. 55) Aufgrund des krebserregenden Potentials von Etidiumbromid werden die Färbung des Gels und das Übertragen auf den UV-Leuchttisch durch die Lehrkraft durchgeführt. Auf dem Gel sind dann unter UV-Anregung die Banden der Plasmide zu sehen. Das folgende Bild zeigt DNA-Banden im Agarosegel nach dem Durchlaufen des Gels. 6

8 Abbildung 2: Beispiel einer Gelelektrophorese (de.wikipedia.org, 2008 ) 3.5. Restriktionsverdau der Plasmide mit EcoRI und HindIII Restriktionsnucleasen, oder abgekürzt "Restriktionsenzyme", sind eine der wichtigsten Hilfsmittel in der Molekularbiologie. Ohne sie wäre ein gezieltes Zerschneiden chromosomaler DNA nicht möglich. Da sie an den Fragmentenden häufig überlappende Enden tragen, die miteinander "verklebt" werden können, ermöglichen sie eine Neukombination von DNA- Fragmenten aus verschiedenen Organismen. So können neue biochemische Eigenschaften hergestellt werden. Zum Beispiel kann einem Bakterium die Fähigkeit zur Produktion eines menschlichen Genproduktes wie Insulin vermittelt werden. ( d) Der Restriktionsverdau wird mit den Enzymen EcoRI und HindIII und den entsprechenden Puffern am Plasmid phat-gfpuv durchgeführt. Da die Gesamtlänge dieses Plasmids 3,5kB beträgt und dieses Plasmid jeweils eine Schnittstelle für EcoRI (bei 141bp) und HindIII (bei (979bp) besitzt, sollten nach dem Restriktionsverdau 2 DNA-Fragmente von 2662bp und 838bp erscheinen. Das folgende Bild zeigt das Plasmid phat-gfpuv mit seinen Schnittstellen der im Plasmid vorhandenen Enzyme. 7

9 Abbildung 3: Vektorbeschreibung des Plasmids phat-gfpuv ( Zur Durchführung des Restriktionsverdaus wird das Protokoll der Internetadresse e verwendet. Aus der Internetseite (2006 a und 2006 b) kann man entsprechende Puffer für bestimmte Restriktionsenzyme finden. In diesem Versuch wird für beide Restriktionsenzmye EcoRI und HindIII der Puffer Tango verwendet. Um ein Gesamtvolumen von 20 µl zu erhalten, setzt man 1 µl Plasmidlösung, 15 µl steriles, demineralisiertes Wasser, 2 µl des 10-fach konzentrierten Puffers Tango, sowie jeweils 1 µl von der Restriktionslösung EcoRI und Hind III ein. Die Mischung wird gut durchgemischt, abzentrifugiert und anschließend für min. bei 37 C inkubiert. Hinweis: Die Restriktionsenzyme sollten immer auf Eis gekühlt werden, damit sie ihre Aktivität nicht verlieren. Die Analyse des Restriktionsverdaus lässt sich mittels einer Gelelektrophorese nachweisen. Die Durchführung erfolgt wie bei Um bei dieser Gelelktrophorese aber ein 0,8 %-ges Gel zu herzustellen, wird 0,16 g Agarose mit TAE-Puffer auf 20 ml aufgegossen Eliminieren des DNA-Fragments aus dem Plasmid phat-gfpuv Das Wort Eliminieren kommt aus dem Lateinischen und bedeutet: entfernen, tilgen ( 1888). 8

10 Mit dem Verfahren der Elimination soll das durch die beiden Restirktionsenzmye EcoRI und HindIII geschnittene DNA-Fragment aus der Gelektrophorese gewonnen werden. Zur Durchführung der Elimination wird das MinElute Gel Extraction Kit Protocol using a microcentrifuge aus dem MinElute Handbook der Firma Quiagen (2003 a: S. 23) verwendet. Vor Beginn ist zu beachten: - Die gelbe Farbe des Puffers QG zeigt den ph-wert 7.5 an - Vor dem Gebrauch wird Ethanol (96-100%-ges) zu Puffer PE hinzugegeben - Alle Zentrifugationsschritte werden bei 10,000 x g auf einer konventionellen Tischplatte bei Raumtemperatur ausgeführt Zu aller erst wird das gewünschte DNA-Fragment aus dem Agarosegel mit einem sauberen und scharfen Skalpell entfernt. Dabei soll die Größe des Gelanteils beim Entfernen aus der Agarose minimiert werden. Anschließend wiegt man den Geltanteil in einem farblosen Eppendorfcap. Man fügt dann 3 Volumen des Puffers QG zu 1 Volumen des Gels (100 mg oder etwa 100 µl). Beispielsweise werden 300 µl des Puffers QG zu jeden 100 mg des Gels hinzugegeben. Für >2% Agarosegel gibt man 6 Volumen des Puffers QG hinzu. Der maximale Betrag des Gelanteils sollte 400 mg betragen. Für Gelanteile > 400 mg wird mehr als ein Eppendorfcap verwendet. Das Eppendorfcap wird anschließend bei 50 C für 10 min. inkubiert. Damit sich das Gel schneller auflöst, wird das Eppendorfcap jede 2-3 min. während der Inkubation geschüttelt. Hinweis: Das Agarosegel muss vollständig gelöst werden. Für > 2%-ges Gel erhöht man die Inkubationszeit. Nachdem der Geltanteil vollständig aufgelöst ist, sollte die Farbe der Lösung im Eppendorfcap eine gelbe Farbe haben. Hinweis: Bei orange oder violetter Farbe wird 10 µl von 3 M Natrium Acetat mit dem ph-wert 5,0 hinzugegeben und resuspendiert. Die Farbe der Lösung sollte dann gelb erscheinen. 1 Gelvolumen von Isopropanol wird zur Probe hinzugegeben und das Eppendorfcap muss einige Male vorsichtig geschwenkt werden. Beispielsweise werden zu 100 mg Agarosegelmasse 100 µl Isoporpanol hinzugegeben. Bei diesem Arbeitsschritt soll nicht zentrifugiert werden. Als nächstes stellt man die MinElute Säule in ein mitgeliefertes 2 ml Eppendorfcap und stellt diesen anschließend in ein Gestell. Um DNA zu binden, pipettiert man die Probe in die MinElute Säule und zentrifugiert diese für 1 min. Um eine maximalen Gewinn zu erhalten, überführt man die ganze Probe in die Säule. Das maximale Volumen der Säule beträgt 800 µl. Bei mehr als 800 µl muss weniger von der Probe entnommen und dann zentrifugiert werden. Der Überstand wird weggeworfen und die MinElute Säule wird wieder auf das Eppendorfcap gesetzt. Nun werden 500 µl Puffer QG hinzugeben. Die Lösung wird für 1 min. zentrifugiert. Der Überstand wird weggeworfen 9

11 und für eine 1 min. bei 10,000 x g zentrifugiert. Hinweis: Das restliche Ethanol von Puffer PE wird nicht vollständig aufgelöst sein, sofern der Überstand nicht vor dem Zentrifugieren entfernt wird. Die MinElute Säule wird in eine neues steriles Eppendorfcap gesteckt. Als nächstes gibt man 10 µl Puffer EB oder Wasser in die Mitte des Eppendorfcaps, lässt das es für 1 min. stehen und zentrifugiert es für 1 min. ab. Die sich befundene Lösung im Eppendorfcap ist das gewünschte DNA-Fragment. Hinweis: Es soll sicher gestellt werden, dass der Puffer direkt in die Mitte des Eppendorfcups fällt um eine Elimination der DNA sicher zu stellen. Das Durchschnittsvolumen der Lösung sollte zwischen 9 und 10 µl betragen. Das Eliminationsverfahren hängt vom ph-wert ab, wobei es bei einem ph-wert zwischen 7.0 und 8.5 am wirksamsten ist. Bei Gebrauch von Wasser sollte sicher gestellt werden, dass sich der ph-wert in diesem wirksamen Bereich befindet. Das Wasser sollte bei 20 C gelagert werden, da die DNA durch das Fehlen von Puffer zerstört werden könnte. Wenn das gereinigte DNA- Fragment dann auf einem Gel nachgewiesen werden soll, fügt man 1 Volumen von geladenem Farbstoff zu 5 Volumen von der gereinigten DNA hinzu. Das Ganze wird dann resuspendiert und auf das Gel aufgetragen. Das folgende Bild zeigt das Verfahren der Elimination. Abbildung 4: Eliminationsverfahren nach Quiagen (2003 b: S. 17) 10

12 3.7. Klonierung des isolierten DNA-Fragments in pjet1.2/blunt Eine Klonierung ist die Einführung eines DNA-Fragments in einem Vektor, der die massenhafte Vermehrung dieser DNA ermöglicht (MÜHLHARDT: 2003 S. 117). Der Klonierungsvektor, der bei diesem Versuch verwendet wird, ist pjet1.2/blunt. Abbildung 5: pjet1.2/blunt Cloning Vector ( e) Dieser Vektor enthält einen offenen Bereich, in den man DNA-Fragmente rein klonieren kann so wie z.b. das mit den Enzymen EcoRI und HindIII geschnittene DNA-Fragment, das in diesem Versuch rein kloniert werden soll. Zur Durchführung der Klonierung wird das Protokoll CloneJet PCR Cloning Kit Sticky-End Cloning Protocol der Internetadresse (2006 c: S. 5) verwendet. Um ein Gesamtvolumen von 18 µl zu erhalten, setzt man 10 µl von 2x Reaktionspuffer, 1 µl des PCR-Produkts, 1 µl des Enzyms, das die DNA stumpf macht sowie 6 µl Nukleasen freies Wasser ein. Die Mischung wird kurz geschüttelt und dann für 3-5 s zentrifugiert. Als nächstes inkubiert man die Mischung bei 70 C für 5 min. und lässt sie anschließend kurz auf Eis abkühlen. Dann wird die Ligation hergestellt, indem man 1 µl des Vektors pjet1.2/blunt und 1 µl von T4 DNA-Ligase zu den 18 µl der davor hergestellten Mischung hinzu gibt. Das Gesamtvolumen der Mischung sollte jetzt 20 µl betragen. Die Mischung wird kurz für 3-5 s geschüttelt und abzentrifugiert. Anschließend inkubiert man die Ligationsmischung für 5 min. bei einer Raumtemperatur von 22 C. 11

13 Hinweis: Die Inkubationszeit kann auf 30 min. verlängert werden, wenn die maximale Anzahl an Transformanten benötigt wird. Die Ligationsmischung wird dann für die Transformation sofort verwendet Transformation chemisch kompetenter Zellen Durch das Verfahren der Transformation wird das Plasmid pjet1.2/blunt mit dem reinklonierten DNA-Fragment in das Bakterium E.coli gebracht. Die Transformation kann auf verschiedene Weisen durchgeführt werden. Eine der häufigsten Methoden ist die Calcium-Chlorid Methode, für die man kompetente Zellen benötigt. Diese Methode lässt sich in den Facharbeiten aus dem Bereich der Mikrobiologie aus dem Jahr 2008 von DZIUK Martha ( a S. 9 ff) und KRIEGER Jana ( b S.10 ff) sehr genau beschrieben finden. Die Transformation kann aber auch auf andere Weise hergestellt werden. Das Protokoll CloneJet PCR Cloning Kit Transformation der Internetadresse (2006 d, S. 6) weist auf zwei weitere Methoden hin. Bei einer der zwei Methoden benötigt man kompetente Zellen, die mit dem TransformationAid Bacterial Transformations Kit der Firma Fermentas hergestellt werden. Dazu werden 2,5 µl der Ligationsmischung in ein neues steriles Eppendorfcap über pippetiert und für 2 min. auf Eis abgekühlt. 50 µl der kompetenten Zellen werden dann hinzu pipettiert und für 5 min. auf Eis inkubiert. Die sich befundene Mischung im Eppendorfcap wird auf Agar- Ampicillin-Platten (s. 3.1.) ausgestrichen und bei 37 C über Nacht bebrütet. Auf den Agar- Ampicillin-Platten sollten am nächsten Tag E.coli Bakterien wachsen, die das Plasmid pjet1.2/blunt mit dem GFP-Kobnstrukt, das mit den Restriktionsenzymen EcoRI und HindIII geschnitten wurde enthalten. Wenn die Bakterien unter UV-Licht leuchten, war die Transformation erfolgreich. In der zweiten Methode, die in diesem Protokoll beschrieben wird, pippetiert man Chloroform zu der Ligationsmischung hinzu. Von dieser Mischung gibt man 1 µl zu 50 µl der kompetenten Zellen hinzu und transformiert das Ganze. Hierbei sollten wie auch bei der zuvor erwähnten Methode die Bakterien unter UV-Licht leuchten. 4. Ergebnisse Es entstanden während der Facharbeit einige Fehler bzw. sind einige Komplikationen aufgetreten, die im Folgenden untersucht werden sollen. 12

14 Zum einen wurde die Facharbeit aufgrund des Zeitmangels bis zum Abgabetermin der Facharbeit praktisch nur bis zu dem Punkt 3.5. Restriktionsverdau der Plasmide mit EcoRI und HindIII durchgeführt. Es haben sich aber auch bis zum Restriktionsverdau einige Fehler ergeben, die im Folgenden erläutert werden. Zu aller erst ist zu beachten, dass die folgenden Punkte nicht nach der Reihenfolge gegliedert sind, in der man sie durchführen würde, sondern nach der Reihenfolge der Arbeitsschritte, die im Labor durchgeführt wurden. Die korrekte Reihenfolge sollte eigentlich wie folgt aussehen: Plasmidisolation, Analyse der Plasmidisolation durch Gelelektrophorese, Cracking-Methode und Fehleranalyse des Restriktionsverdaus Fehleranalyse des Restriktionsverdaus Nach dem Restriktionsverdau des Plasmids phat-gfpuv mit den Restriktionsenzymen EcoRI und HindIII (s.2.5) analysierte man das Ergebnis auf einem 8.0%-igen Agarosegel. Das folgende Bild zeigt das Ergebnis von diesem Verdau. Abbildung 6: Ergebnis des Restriktionsverdaus vom Das Bild lässt außer die beiden Marker außen links und außen rechts undeutliche Banden erkennen. Die Bande von EcoRI und HindIII lässt erkennen, dass der Restriktionsverdau nicht erfolgreich war da nichts zu erkennen ist. Da die anderen Banden meiner Arbeitskollegin aber auch sehr schlecht zu erkennen sind, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es sich hierbei um einen erfolglosen Restriktionsverdau handelt eher unwahrscheinlich. Folgende Aspekte könnten zum Misslingen der Plasmidisolation geführt haben: - Das benutzte Wasser hatte einen ph-wert von >7 und war deshalb sauer - Die Bakterien enthielten zu wenige Palsmide, die isoliert wurden - Die Kits, die man bei der Plasmidisolation verwendete waren nicht sauber 13

15 4.2. Anwendung der Cracking-Methode Zu alles erst wurde die Cracking-Methode angewendet. Dieses Verfahren dient zu schnellen Untersuchung vieler Klone auf Plasmide. Im cracking-verfahren werden Bakterien aus Kolonien oder aus Flüssigkulturen im cracking-puffer aufgeschlossen. Dieser Zellaufschluss wird in der Agarosegelelektrophorese analysiert. Nach Anfärben des Agarosegels mit Ethidiumbromid erkennt der Experimentator, ob Plasmide in den Klonen vorhanden sind oder nicht. ( f) Zur Durchführung wird das Protokoll aus der Internetadresse (2006, g) jedoch in verkürzter Form verwendet. Für die Cracking-Methode benötigt man 50 µl einer Übernachtkultur, die man in einem Eppendorfcap für 2 min. bei rpm abzentrifugieren lässt. Der Überstand, der das Medium enthält wird verworfen. Als nächstes gibt man 75 µl Cracking Puffer in das Eppendorfcap hinzu und inkubiert es 5 min. bei 70 C. Das Eppendorfcap wird dann 5 min. auf Eis abgekühlt und anschließend für 5 min. bei rpm abzentrifugiert. Von dem Überstand, der Plasmide enthält werden 8 µl mit 2 µl Gelladungspuffer in einem neuen Eppendorfcap gemischt. Um das Ergebnis sichtbar zu machen wird eine Gelelektrophorese durchgeführt. Das Ergebnis der Cracking-Methode ist in Abbildung 7 zu sehen. Abbildung 7: Cracking-Methode vom Aus dem Bild kann man erkennen, dass keine der Banden Plasmide enthält, da keine der Banden außer die Marker sichtbar sind.. Auch die Banden vom Plasmid phat-gfpuv (Nicole 1 und Nicole 2) enthalten keine Plasmide. Die Banden hätten dicke Bereiche aufzeigen sollen, wenn Plasmide vorhanden wären. Aus diesen Bild kann erschlossen werden, dass das 14

16 Misslingen des Restriktionsverdaus aufgrund der geringen Menge an Plasmiden in Bakerien nicht gelungen ist. Die Bakterien waren also für meine Experimente nicht geeignet Plasmidisolation Durch die Cracking-Methode, die eine geringe Menge an Plasmiden in den Bakterien festgestellt hat, wurden neue Bakterien verwendet. Zur Sicherheit wurden bei dieser Plasmidisolation auch neue Kits und neues Wasser verwendet. Die Plasmidisolation wurde wie bei beschreiben durchgeführt. Zum Schluss wurden aber zuerst 0,5 ml Puffer PB und dann 0,75 ml Puffer PE hinzugegeben Analyse der Plasmidisolation durch Gelelektrophorese Das Ergebnis der Plasmidisolation wurde mit einer Gelelektrophorese wie bei beschrieben analysiert. Das folgende Bild zeigt das Ergebnis der Gelelektrophorese. Abbildung 8: Gelfoto vom Obwohl beim Durchlaufen der Gels keine blauen Banden auf dem Gel, die eigentlich durch das Gel durchlaufen sollten, zu sehen waren, war die Plasmidisolation, wie das Foto zeigt 15

17 erfolgreich. Die dicken Banden 4 und 5 (Nicole B und Nicole A) zeigen, dass in den neuen Bakterien Plasmide vorhanden waren. Der Grund warum die Banden jedoch nicht sehr dick sind, könnte entweder an der ungenauen Arbeitsweise bei der Plasmidisolation gelegen haben oder weil Schmutzteile mit auf das Gel übertragen wurden. Somit belegt die Analyse der Gelelektrophorese, dass der Fehler bei der Plasmidisolation an den Bakterien lag, da in ihnen keine Plasmide vorhanden waren. 5. Nachwort Trotz der vielen im Labor verbachten Stunden und der harten Arbeit hat es mit sehr viel Spaß gemacht zusammen mit meinen Kollegiatinnen, Herrn Schmitt und Herrn Weber im Labor zu arbeiten. Leider sind nicht sind alle unsere Versuche so geendet, wie wir es gern wollten, doch dafür freute man sich um so mehr über einen Erfolg. Ich hoffe, dass ich zusammen mit meinen Kollegiatinnen Herr Schmitt und Herr Weber nicht allzu viele Nerven gekostet haben und dass sie wegen uns nicht die Freude am Experimentieren im Bereich der Genetik verloren haben. 6. Quellenverzeichnis 6.1. Literaturverzeichnis (1) MÜHLHARDT, Cornel, 2003: Der Experimentator: Molekularbiologie/Genomics.4 Auflage, München, Spektrum Akademischer Verlag, ISBN (2) SCHMITT Patrick, 2005: Einführung in die Grundarbeitstechnicken der Molekularbiologie 6.2. Internetquellen (1) : CLONTECH Laboratories Inc, phat-gfpuv+ Vector Information (2) a: Fermentas International Inc., Canada [Stand: ] 16

18 (3) b: Fermentas International Inc., Canda [Stand: ] (4) c: Fermentas International Inc., Canda, CloneJet PCR Cloning Kit, Sticky-End Cloning Protocol (5) d: Fermentas International Inc., Canda, CloneJet PCR Cloning Kit, Transformation (6) e: Fermentas International Inc, Canada, Map and Features of pjet1.2/blunt Cloning Vector [Stand: ] (7) a: DZIUK Martha, Facharbeit 2008, Herstellung kompetenter Zellen und Nachweis durch Blau-Weiß-Selektion (8) b: KRIEGER Jana, Facharbeit 2008, Herstellung kompetenter Zellen und Überprüfung des Kompetenzerhaltes (9) a: STUPPERICH Erhard: Netzwerk Universität Gymnasien Industrie, Ulm [Stand: ] (10) b: STUPPERICH Erhard: Netzwerk Universität Gymnasien Industrie, Ulm [Stand: ] (11) c: STUPPERICH Erhrd Netzwerk Universität Gymnasien Industrie, Ulm [Stand: ] (12) d: STUPPERICH Erhard: Netzwerk Universität Gymnasien Industrie, Ulm [Stand: ] 17

19 (13) e: STUPPERICH Erhard: Netzwerk Universität Gymnasien Industrie, Ulm [Stand: ] (14) f: STUPPERICH Erhard: Netzwerk Universität Gymnasien Industrie, Ulm [Stand: ] (15) g: STUPPERICH Erhard: Netzwerk Universität Gymnasien Industrie, Ulm [Stand: ] ml (16) : Meyers Konversations-Lexikon [Stand: ] (17) www1.qiagen.com, 2003 a: Qiagen, MinElute Handbook, MinElute Gel Extraction Kit Protocol, using a microcentrifuge (18) www1.qiagen.com, 2003 b: Quiagen, MinElute Handbook, The MinElute Procedure (19) de.wikipedia.org, 2008: Wikimedia Foundation Inc, San Francisco, Datei: Gel electrophoresis 2.jpg [Stand: ] imestamp= Abbildungen Abbildung 1: Plasmidisolation, selber erstellt 18

20 Abbildung 2: de.wikipedia.org, 2006: Wikimedia Foundation Inc., San Francisco, Datei: Gel electrophoresis 2.jpg [Stand: ] Abbildung 3: : CLONETECH Laboratories, Inc., phat-gfpuv+ Vector Information [Stand: ] Abbildung 4: www1.qiagen.com, 2003: Qiagen, MinElute Handbook Abbildung 5: :pjet1.2/blunt Cloning Vector Abbildung 6: Ergebnis des Restriktionsverdaus im Labor vom Abbildung 7: Cracking-Methode im Labor vom Abbildung 8: Gelfoto im Labor vom Schülererklärung Ich erkläre, dass ich die Facharbeit ohne fremde Hilfe angefertigt und nur die im Literaturverzeichnis angeführten Quellen und Hilfsmittel benützt habe. Memmingen, den (Unterschrift des Kollegiaten) 19

Facharbeit. Restriktionsverdau am Plasmid puc 18 mit verschiedenen Enzymen

Facharbeit. Restriktionsverdau am Plasmid puc 18 mit verschiedenen Enzymen Bernhard Strigel Gymnasium Kollegstufe/ Jahrgang: 2007/ 2009 Memmingen Leistungskurs: Biologie Kollegiat: Stefanie Funk Facharbeit Restriktionsverdau am Plasmid puc 18 mit verschiedenen Enzymen Abgegeben

Mehr

GFP - Klonierung in E.coli

GFP - Klonierung in E.coli Bernhard-Strigel-Gymnasium Kollegstufe Jahrgang:...2008/2010 Memmingen Leistungskurs:...Biologie Kollegiatin:...Anja Rießenberger Facharbeit GFP - Klonierung in E.coli Abgegeben am Bewertung: Facharbeit:

Mehr

Restriktion zweier Plasmide zur Erstellung einer physikalischen Karte, Grundlagen der DNA- Trennung und Analyse über Agarosegele

Restriktion zweier Plasmide zur Erstellung einer physikalischen Karte, Grundlagen der DNA- Trennung und Analyse über Agarosegele Versuch 1: Restriktionsenzyme als molekulare Werkzeuge Versuchsinhalt Restriktion zweier Plasmide zur Erstellung einer physikalischen Karte, Grundlagen der DNA- Trennung und Analyse über Agarosegele Zwei

Mehr

3 GFP green fluorescent protein

3 GFP green fluorescent protein SCHNUPPERKURS GENTECHNIK 1 ExploHeidelberg 2 Klonierung des Phagen Lambda 3 GFP green fluorescent protein 4 Gens in a bottle Vanessa Hecht 1 ExploHeidelberg Stiftung Jugend und Wissenschaft GmbH Technologiepark

Mehr

Gentechnologie: Isolierung und Charakterisierung von DNA

Gentechnologie: Isolierung und Charakterisierung von DNA Genetisches Grundpraktikum 9. Kurstag 23.06.2005 Gentechnologie: Isolierung und Charakterisierung von DNA Lerninhalte: Klonierung, Plasmid, Polylinker ( multiple cloning site ), Restriktionsendonuklease,

Mehr

Plasmidisolierung. Mit Plasmiden können Sie Gene in Organismen einschleusen und so deren Eigenschaften verändern.

Plasmidisolierung. Mit Plasmiden können Sie Gene in Organismen einschleusen und so deren Eigenschaften verändern. Plasmidisolierung Mit Plasmiden können Sie Gene in Organismen einschleusen und so deren Eigenschaften verändern. Was können Sie lernen? Sie lernen eine ringförmige DNA, ein Plasmid, zu isolieren. Mit diesem

Mehr

Molekulargenetische Experimente IV: Plasmidpräparation

Molekulargenetische Experimente IV: Plasmidpräparation Molekulargenetische Experimente IV: Plasmidpräparation Plasmide sind kleine, ringförmige DNA-Moleküle in Bakterien, die in der Lage sind, sich selbst mit Hilfe von Enzymen zu replizieren. Gene, die auf

Mehr

Versuchsanleitung: RFLP als Modell für einen DNA-Fingerprint

Versuchsanleitung: RFLP als Modell für einen DNA-Fingerprint RFLP als Modell für einen DNA-Fingerprint Teil 1: Restriktionsverdau 1.1: Thermoblock / Wasserbad auf 37 C vorheizen 1.2: Puffer Y+/Tango auftauen und auf Eis stellen 1.3: 4 Proben, RSA I und H 2 O demin.

Mehr

Plasmidpräparation aus Bakterien Inhalt

Plasmidpräparation aus Bakterien Inhalt Inhalt Einleitung... 2 Materialien... 4 Gewinnung der Bakterien... 6 Zerstörung der Bakterien... 7 Trennung von Plasmid-DNA und genomischer DNA... 8 Reinigung der Plasmid-DNA... 10 Elution der gereinigten

Mehr

1 µl BamHI H 2 O 21 µl H 2 O 30 µl Volumen 18 µl H 2 O 30 µl Inkubation 2h @ 37 C 2h @ 37 C

1 µl BamHI H 2 O 21 µl H 2 O 30 µl Volumen 18 µl H 2 O 30 µl Inkubation 2h @ 37 C 2h @ 37 C F1-Praktikum Genetik Protokoll Versuch 2: Nachweis der Funktion von Promotor- und Enhancer-Sequenzen mittels Reportergen-Assay Gruppe 8, Manfred Depner & Susanne Duncker Einführung Um die Funktion von

Mehr

1-A: Schneiden des Plasmids pucd-lacz mit dem Restriktionsenzym Ban II

1-A: Schneiden des Plasmids pucd-lacz mit dem Restriktionsenzym Ban II Arbeitsblatt 1 Analyse von DNA 1-A: Schneiden des Plasmids pucd-lacz mit dem Restriktionsenzym Ban II Bevor Sie anfangen: Alle Reagenzien müssen vor Gebrauch vollständig aufgetaut sein und durchmischt

Mehr

Praktikumsteil: 3 - RACE-PCR und Klonierung von MADS-Box- Genen aus Monokotylen

Praktikumsteil: 3 - RACE-PCR und Klonierung von MADS-Box- Genen aus Monokotylen Praktikumsteil: 3 - RACE-PCR und Klonierung von MADS-Box- Genen aus Monokotylen Vorbereitung auf diesen Praktikumsteil: Organisation - Für den Bioinformatik-Teil benötigen Sie pro Gruppe einen Laptop -

Mehr

Durchführung einer Gel-Elektrophorese mit einem DNA-Gemisch

Durchführung einer Gel-Elektrophorese mit einem DNA-Gemisch Durchführung einer Gel-Elektrophorese mit einem DNA-Gemisch (Fotos vom 6. März 2013 Molekularbiologisches Praktikum 12 G-Kurs Biologie Herr Korne - am KOMM Homburg/Saar unter Anleitung von Frau Dr. Amoroso)

Mehr

Probe und Probenmenge Wassermenge Auftragspuffermenge 5 µl Kaninchenmuskelextrakt 50 µl 100 µl

Probe und Probenmenge Wassermenge Auftragspuffermenge 5 µl Kaninchenmuskelextrakt 50 µl 100 µl Arbeitsgruppe D 6 Clara Dees Susanne Duncker Anja Hartmann Kristin Hofmann Kurs 3: Proteinanalysen Im heutigen Kurs extrahierten wir zum einen Proteine aus verschiedenen Geweben eines Kaninchens und führten

Mehr

Praktikum Biochemie Biotechnologie (Molekularbiologie & Biochemie) Bettina Siebers

Praktikum Biochemie Biotechnologie (Molekularbiologie & Biochemie) Bettina Siebers Praktikum Biochemie Biotechnologie (Molekularbiologie & Biochemie) Bettina Siebers Protein Expression Genomische DNA PCR Vektormolekül (Plasmid) Escherichia coli Reinigung Protein (1) Kolonie-PCR Polymerase

Mehr

Praktikum Biochemie Biotechnologie (Molekularbiologie & Biochemie) Bettina Siebers

Praktikum Biochemie Biotechnologie (Molekularbiologie & Biochemie) Bettina Siebers Praktikum Biochemie Biotechnologie (Molekularbiologie & Biochemie) Bettina Siebers FIGURE 20.1 Biology 6/e Biotechnologie Protein Expression Genomische DNA PCR Vektormolekül (Plasmid) Escherichia coli

Mehr

Nachweis von DNA im Wein

Nachweis von DNA im Wein Abschlussbericht über den Forschungsauftrag Nachweis von DNA im Wein Projektlaufzeit: 01.01.2001 bis 31.03.2003 Prof. Dr. Ralf Kaldenhoff Universität Würzburg Julius-von-Sachs-Institut für Biowissenschaften

Mehr

Protokoll Versuch A1 Klonierung des Tyro3-D1D2-Fragments mittels PCR

Protokoll Versuch A1 Klonierung des Tyro3-D1D2-Fragments mittels PCR Protokoll Versuch A1 Klonierung des Tyro3-D1D2-Fragments mittels PCR Gruppe 8 Susanne Duncker und Friedrich Hahn Einleitung und Aufgabenstellung Ziel dieses Versuchs ist es, das Gen für ein bestimmtes

Mehr

Mach-mit-Labor. Biochemie Prof. Rita Bernhardt

Mach-mit-Labor. Biochemie Prof. Rita Bernhardt Mach-mit-Labor Biochemie Prof. Rita Bernhardt Das Mach-mit-Labor Das Mach-mit-Labor (Betreiberin Prof. Dr. R. Bernhardt) bietet seit 2002 naturwissenschaftlich interessierten SchülerInnen die Möglichkeit,

Mehr

11. Isolierung von Plasmid DNA, Restriktionsverdau und DNA-Elektrophorese

11. Isolierung von Plasmid DNA, Restriktionsverdau und DNA-Elektrophorese 11. Isolierung von Plasmid DNA, Restriktionsverdau und DNA-Elektrophorese 11.1 Einführung in die Problemstellung 11.1.1 Plasmid-DNA In der Gentechnik spielen Plasmide als Vektoren eine herausragende Rolle

Mehr

Western Blot. Zuerst wird ein Proteingemisch mit Hilfe einer Gel-Elektrophorese aufgetrennt.

Western Blot. Zuerst wird ein Proteingemisch mit Hilfe einer Gel-Elektrophorese aufgetrennt. Western Blot Der Western Blot ist eine analytische Methode zum Nachweis bestimmter Proteine in einer Probe. Der Nachweis erfolgt mit spezifischen Antikörpern, die das gesuchte Protein erkennen und daran

Mehr

Grundideen der Gentechnik

Grundideen der Gentechnik Grundideen der Gentechnik Die Gentechnik kombiniert Biotechnik und Züchtung. Wie in der Züchtung wird die Erbinformation eines Lebewesen verändert. Dabei nutzte man in den Anfängen der Gentechnik vor allem

Mehr

Chlamydia sp. BACTOTYPE PCR Amplification Kit. Gebrauchsanweisung. Labor Diagnostik Leipzig

Chlamydia sp. BACTOTYPE PCR Amplification Kit. Gebrauchsanweisung. Labor Diagnostik Leipzig BACTOTYPE PCR Amplification Kit Chlamydia sp. Labor Diagnostik Leipzig Gebrauchsanweisung Technologie Die Produktgruppe BACTOTYPE PCR Amplification Kit umfasst optimierte Systeme zum Nachweis von pathogenen

Mehr

Mycoplasma gallisepticum

Mycoplasma gallisepticum BACTOTYPE PCR Amplification Kit Mycoplasma gallisepticum Labor Diagnostik Leipzig Gebrauchsanweisung Technologie Die Produktgruppe BACTOTYPE PCR Amplification Kit umfasst optimierte Systeme zum Nachweis

Mehr

Fortbildung für Biologen an der Oranienschule

Fortbildung für Biologen an der Oranienschule Fortbildung für Biologen an der Oranienschule Am 28.01.08 fand die erste ganztägige schulinterne Lehrerfortbildung für Biologen an der Oranienschule unter der Leitung von Frau Dr. Wismar und Herrn Bender

Mehr

Auf der Suche nach der Wundermedizin

Auf der Suche nach der Wundermedizin Auf der Suche nach der Wundermedizin Experimente im Schullabor 1 Herausgeber Novartis Pharma AG, CH-4002 Basel Autoren: Dr. Gesche Standke und Dr. Christiane Röckl Michel Zeichnungen: Fonds der Chemischen

Mehr

Versuch 8. Plasmid - Isolierung

Versuch 8. Plasmid - Isolierung Versuch 8 Plasmid - Isolierung Protokollant: E-mail: Studiengang: Gruppen-Nr: Semester: Betreuer: Max Mustermann max@quantentunnel.de X X X C. Weindel & M. Schwarz Wird benotet?: Einleitung Ein Plasmid

Mehr

DNA Isolierung. Praktikum Dr. László Kredics

DNA Isolierung. Praktikum Dr. László Kredics Isolierung Praktikum Dr. László Kredics Aufgabe: Isolierung von Plasmid aus Bakterienzellen Plasmid : pbluescript Vektor, Gröβe: 2960 Bps 1. 1,5 ml Bakterienkultur in Eppendorf-Röhrchen pipettieren, 2

Mehr

Versuch einer Sphagnum-Klassifikation durch Sequenzierung

Versuch einer Sphagnum-Klassifikation durch Sequenzierung Bernhard-Strigel-Gymnasium Kollegstufe /Jahrgang... 2009/2011 Memmingen Leistungskurs:... Biologie Kollegiatin:... Vlora Murseli Facharbeit Versuch einer Sphagnum-Klassifikation durch Sequenzierung Bewertung:

Mehr

Tierartbestimmung mittels spezifischer Polymerasekettenreaktion

Tierartbestimmung mittels spezifischer Polymerasekettenreaktion Einleitung Der Tierart-Kit SK1-12 enthält die notwendigen Materialien, um verarbeitete Tierarten in gängigen Fleisch- und Milchprodukten, z.b. Wurst oder Käse zu bestimmen. Ein Lehrerheft und fünf Schülerhefte,

Mehr

Reagenzien Isolierung von Nukleinsäuren

Reagenzien Isolierung von Nukleinsäuren Aufbewahrung bei Raumtemperatur Anwendung Isolierung ultrareiner Plasmid-DNA aus Bakterienkulturen von 1 ml bis 800 ml. Die Plasmid-DNA eignet sich für Manuelle und automatisierte Sequenzierung mit Fluoreszenzfarbstoffen

Mehr

Vorbereitung. 4) Durchführungshinweise: 4.1 Prinzip erklären: Ablauf mit Zeitplanung und Gerätschaften 4.2 Pipettieren üben mit Aqua dest.!

Vorbereitung. 4) Durchführungshinweise: 4.1 Prinzip erklären: Ablauf mit Zeitplanung und Gerätschaften 4.2 Pipettieren üben mit Aqua dest.! Vorbereitung 1) am Vortag o.ä.: (wie Versuch 4) 1.1 Arbeitsblätter kopieren / bereitlegen. fertiges (Ergebnis-)Gel überprüfen Vorratslösungen überprüfen: Elektrophorese-Puffer, Aqua dest., Färbelösung

Mehr

Carnobakterien im Wein- Methoden zur Identifizierung von einem Hefen- und Bakterienisolates an GH140 in der Weinbereitung

Carnobakterien im Wein- Methoden zur Identifizierung von einem Hefen- und Bakterienisolates an GH140 in der Weinbereitung Carnobakterien im Wein- Methoden zur Identifizierung von einem Hefen- und Bakterienisolates an GH140 in der Weinbereitung In Zusammenarbeit mit Katharina Mumm, Alexander Prange Gewinnung des Hefe - Bakterienisolates

Mehr

Biochemisches Praktikum 1 DNA-Analytik Praktischer Teil

Biochemisches Praktikum 1 DNA-Analytik Praktischer Teil Biochemisches Praktikum 1 DNA-Analytik Praktischer Teil 2 Inhaltsverzeichnis Sicherheitshinweise DNA-Analytik 1 Arbeitshinweise DNA-Analytik 2 Gießen von Agarosegelen 3 Isolierung genomischer DNA 4 Isolierung

Mehr

GVO-Screening Kit. Nachweis von gentechnischen Veränderungen mittels Polymerasekettenreaktion (PCR)

GVO-Screening Kit. Nachweis von gentechnischen Veränderungen mittels Polymerasekettenreaktion (PCR) GVO-Screening Kit Nachweis von gentechnischen Veränderungen mittels Polymerasekettenreaktion (PCR) I. Einführung Die Gentechnik stellt die Landwirtschaft vor neue Herausforderungen. Einerseits eröffnet

Mehr

Anwendungsbericht zur Herstellung des Proteins GST-GFP-NLS

Anwendungsbericht zur Herstellung des Proteins GST-GFP-NLS Anwendungsbericht zur Herstellung des Proteins GST-GFP-NLS Von: Andreas Tschammer, Fachhochschule Aalen-Hochschule f. Technik und Wirtschaft, Fachbereich Chemie, Schwerpunkt Molekulare Biotechnologie Material

Mehr

Funktionelle Organisation des Zellkerns: DNA-Methylierung in Drosophila

Funktionelle Organisation des Zellkerns: DNA-Methylierung in Drosophila Funktionelle Organisation des Zellkerns: DNA-Methylierung in Drosophila 01.-04.03.04 Joachim Marhold, Regine Garcia Boy, Natascha Kunert, Cora Mund, Frank Lyko Programm 01.03.04: Präparation genomischer

Mehr

F-I Molekulare Zoologie: Teil I: Expressionsanalysen. Expressionsanalyse mittels RT-PCR

F-I Molekulare Zoologie: Teil I: Expressionsanalysen. Expressionsanalyse mittels RT-PCR F-I Molekulare Zoologie: Teil I: Expressionsanalysen Expressionsanalyse mittels RT-PCR Inhalt: Seite I. Generelles 1 II. RNA-Aufreinigung mit EZNA Total RNA Kit (PeqLab)...2 III. Umschreiben von RNA in

Mehr

Plasmide, Vektoren und Klonierung

Plasmide, Vektoren und Klonierung Biologische Übungen IV, Kurstage 3, 4 Restriktionskartierung eines Plasmids, 27./28.05.2004 Protokollant: Bernhard Schnepf Gruppe A1: Dachs Sven Schnepf Bernhard Thumann Rauno Plasmide, Vektoren und Klonierung

Mehr

Klonierung von S2P Rolle der M19-Zellen. POL-Seminar der Biochemie II 13.02.2007 Sebastian Gabriel

Klonierung von S2P Rolle der M19-Zellen. POL-Seminar der Biochemie II 13.02.2007 Sebastian Gabriel Klonierung von S2P Rolle der M19-Zellen POL-Seminar der Biochemie II 13.02.2007 Sebastian Gabriel Inhalt 1. Was ist eine humane genomische DNA-Bank? 2. Unterschied zwischen cdna-bank und genomischer DNA-Bank?

Mehr

Plasmid DNA purification

Plasmid DNA purification Plasmid DNA purification Excerpt from user manual - Deutsch - NucleoBond Xtra NucleoBond Xtra NucleoBond Xtra Plus NucleoBond Xtra Plus January 2013 / Rev. 11 Plasmid DNA Purification Deutsch Einleitung

Mehr

Molekularbiologie/ Genomics

Molekularbiologie/ Genomics Cornel Mülhardt Molekularbiologie/ Genomics 5. Auflage ELSEVIER SPEKTRUM AKADEMISCHER VERLAG Spektrum k-zlakademischer VERLAG Inhalt 1 Was ist denn "Molekularbiologie", bitteschön? 1 1.1 Das Substrat der

Mehr

Molekularbiologie I. PCR Klonierung Transformation Southern Blot Hybridisierung BIOCHEMISCHES ANFÄNGERPRAKTIKUM FÜR CHEMIKER UND BIOLOGEN V 2.

Molekularbiologie I. PCR Klonierung Transformation Southern Blot Hybridisierung BIOCHEMISCHES ANFÄNGERPRAKTIKUM FÜR CHEMIKER UND BIOLOGEN V 2. V 2.6 Molekularbiologie I BIOCHEMISCHES ANFÄNGERPRAKTIKUM FÜR CHEMIKER UND BIOLOGEN PCR Klonierung Transformation Southern Blot Hybridisierung Abteilung für Biochemie und Molekularbiologie, Fachbereich

Mehr

Molekularbiologie I BIOCHEMISCHES ANFÄNGERPRAKTIKUM FÜR CHEMIKER UND BIOLOGEN. PCR Klonierung Transformation Southern Blot Hybridisierung V 2.

Molekularbiologie I BIOCHEMISCHES ANFÄNGERPRAKTIKUM FÜR CHEMIKER UND BIOLOGEN. PCR Klonierung Transformation Southern Blot Hybridisierung V 2. V 2.5 Molekularbiologie I BIOCHEMISCHES ANFÄNGERPRAKTIKUM FÜR CHEMIKER UND BIOLOGEN PCR Klonierung Transformation Southern Blot Hybridisierung Abteilung für Biochemie und Molekularbiologie, Fachbereich

Mehr

Verzeichnis der Abbildungen und Tabellen... VIII Verzeichnis der Abkürzungen und Trivialnamen... XI I Einleitung... 1

Verzeichnis der Abbildungen und Tabellen... VIII Verzeichnis der Abkürzungen und Trivialnamen... XI I Einleitung... 1 Verzeichnis der Abbildungen und Tabellen... VIII Verzeichnis der Abkürzungen und Trivialnamen... XI I Einleitung... 1 1 Extremophile Organismen... 1 2 Halophile Mikroorganismen... 2 2.1 Lebensräume und

Mehr

Elektrophorese. Zentrum für Mikro- und Nanotechnologien http://www.tu-ilmenau.de/nano

Elektrophorese. Zentrum für Mikro- und Nanotechnologien http://www.tu-ilmenau.de/nano Elektrophorese Die SDS- Polyacrylamidgelelektrophorese ist eine schnelle und empfindliche Methode, die zudem eine hohe Auflösung erlaubt. Schon 1 μg (2 pmol) eines Proteins ergeben eine erkennbare Bande.

Mehr

Molekularbiologische / gentechnische Methoden

Molekularbiologische / gentechnische Methoden Molekularbiologische / gentechnische Methoden MPM 1 Wie lässt sich ein spezifisches Gen/Genprodukt molekular analysieren? Fundamentales Problem: Komplexität biologischer Systeme MPM 2 Ein Ausschnitt aus

Mehr

Protokoll für MolekularBiologische Praktikum

Protokoll für MolekularBiologische Praktikum Protokoll für MolekularBiologische Praktikum Guan Zhang (Gruppe 6) 4. Mai 2006 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 2 2 Gewinnung des GFP-codierenden Gens 3 2.1 06.März 2006............................ 3 2.1.1

Mehr

Squish PCR: Zeitsparende Methode zur Genotypisierung von Drosophila Stämmen

Squish PCR: Zeitsparende Methode zur Genotypisierung von Drosophila Stämmen Squish PCR: Zeitsparende Methode zur Genotypisierung von Drosophila Stämmen Einleitung: Drosophila melanogaster hat sich als Modellorganismus in der Entwicklungsbiologie und der Genetik bewährt, und findet

Mehr

7 Prinzipien und Methoden der DNA-Klonierung

7 Prinzipien und Methoden der DNA-Klonierung 7 Prinzipien und Methoden der DNA-Klonierung Das Klonieren von DNA-Molekülen seien es DNA-Fragmente, komplette Gene oder sogar das ganze Genom eines Organismus stellt im Grunde genommen den Kern gentechnischer

Mehr

Biotechnology Explorer

Biotechnology Explorer Biotechnology Explorer pglo Bacterial Transformation Kit Katalognummer 166-0003EDU explorer.bio-rad.com Lagern Sie die Reagenzien dieses Kits bei Raumtemperatur. Das Vervielfältigen von Teilen dieses Dokuments

Mehr

1. Einleitung S. 1 1.1. Zelladhäsionsmoleküle S. 1 1.2. Die Immunglobulin-Superfamilie S. 2. 1.2.1. Das neurale Zelladhäsionsmolekül NCAM S.

1. Einleitung S. 1 1.1. Zelladhäsionsmoleküle S. 1 1.2. Die Immunglobulin-Superfamilie S. 2. 1.2.1. Das neurale Zelladhäsionsmolekül NCAM S. Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung S. 1 1.1. Zelladhäsionsmoleküle S. 1 1.2. Die Immunglobulin-Superfamilie S. 2 1.2.1. Das neurale Zelladhäsionsmolekül NCAM S. 4 1.2.1.1. Molekulare Struktur von NCAM S.

Mehr

Status: verabschiedet. Alternativ kann zur Kontrolle ein 248 bp-fragment aus dem Raps- spezifischen pepc-gen (Phosphoenolpyruvate-Carboxylase)

Status: verabschiedet. Alternativ kann zur Kontrolle ein 248 bp-fragment aus dem Raps- spezifischen pepc-gen (Phosphoenolpyruvate-Carboxylase) Methodensammlung des LAG PCR-Nachweis der 35S-nptII-Übergangssequenz, der pnapin-bayte- Übergangssequenz und des plsc-gens erstellt vom Unterausschuss Methodenentwicklung des LAG Status: verabschiedet

Mehr

Eine Arbeitsgemeinschaft der Verlage UTB 8449

Eine Arbeitsgemeinschaft der Verlage UTB 8449 UTB 8449 Eine Arbeitsgemeinschaft der Verlage Böhlau Verlag Köln Weimar Wien Verlag Barbara Budrich Opladen Farmington Hills facultas.wuv Wien Wilhelm Fink München A. Francke Verlag Tübingen und Basel

Mehr

Schlussbericht zur Studienwoche Biologie und Medizin vom 17. 23. März 2013

Schlussbericht zur Studienwoche Biologie und Medizin vom 17. 23. März 2013 Schlussbericht zur Studienwoche Biologie und Medizin vom 17. 23. März 2013 Projekt: Zellbiologie: Expression und Reinigung der onkogenen Kinase Abl an der Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne, EPFL

Mehr

Überproduktion der Taq DNA Polymerase mit rekombinanten E. coli Zellen

Überproduktion der Taq DNA Polymerase mit rekombinanten E. coli Zellen Überproduktion der Taq DNA Polymerase mit rekombinanten E. coli Zellen Versuchsleiter: Bernhard Eikmanns Protokollführung: Karl Varadi Gruppe: 11 Durchführung: 11.11 15.11.2002 Protokoll testiert: WS02

Mehr

Abkürzungsverzeichnis. 1. Einleitung 1. 2. Material und Methoden 8

Abkürzungsverzeichnis. 1. Einleitung 1. 2. Material und Methoden 8 Inhaltsverzeichnis I Abkürzungsverzeichnis VI 1. Einleitung 1 1.1 Stabilisierung von Makromolekülen 1 1.2 Natürliche Umgebungen von Proteinen 4 1.3 Künstliche Umgebungen von Proteinen 5 1.4 Ziel der vorliegenden

Mehr

Laborkurs des Heidelberger Life-Science Lab und des igem-teams Heidelberg 2014 2. Woche/14. 16.07.2014

Laborkurs des Heidelberger Life-Science Lab und des igem-teams Heidelberg 2014 2. Woche/14. 16.07.2014 Laborkurs des Heidelberger Life-Science Lab und des igem-teams Heidelberg 2014 2. Woche/14. 16.07.2014 Tag 1 PCR Die Polymerase-Kettenreaktion (engl. polymerase chain reaction) ermöglicht die selektive

Mehr

NUKLEINSÄUREN UND GENTECHNOLOGIE

NUKLEINSÄUREN UND GENTECHNOLOGIE NUKLEINSÄUREN UND GENTECHNOLOGIE Beispiele für Stoffinhalte aus der Chemie als Grundlage für das Verständnis dieses Teiles: nicht-kovalente chemische Bindungen, Koordinationsbindungen, funktionelle Gruppen

Mehr

Station 1. Analyse von strahleninduzierten DNA-Schäden durch Gel-Elektrophorese

Station 1. Analyse von strahleninduzierten DNA-Schäden durch Gel-Elektrophorese Station 1 Analyse von strahleninduzierten DNA-Schäden durch Gel-Elektrophorese 1 I. Vorinformationen An der GSI wurde eine weltweit neuartige Krebstherapie mit Ionenstrahlen entwickelt. Dazu werden in

Mehr

Interaktionen von Pu-Signaltransduktionsproteinen im Stickstoffmetabolismus der Organismen Bacillus subtilis und Synechococcus elongatus

Interaktionen von Pu-Signaltransduktionsproteinen im Stickstoffmetabolismus der Organismen Bacillus subtilis und Synechococcus elongatus Interaktionen von Pu-Signaltransduktionsproteinen im Stickstoffmetabolismus der Organismen Bacillus subtilis und Synechococcus elongatus Inaugural-Dissertation zur Erlangung des Doktorsgrades der Naturwissenschaften

Mehr

Probenvorbereitung für die REM- und AFM-Analyse

Probenvorbereitung für die REM- und AFM-Analyse Probenvorbereitung für die REM- und AFM-Analyse Einleitung Entscheidend für die Abbildung und Analyse biologischer Strukturen ist die Methode, mit der die Probe für die Untersuchung im Rasterelektronenmikroskop

Mehr

Forschungszentrum Karlsruhe

Forschungszentrum Karlsruhe Forschungszentrum Karlsruhe in der Helmholtz-Gemelnschaft Wissenschaftliche Berichte FZKA7106 Biochemische Charakterisierung der Isoprensynthase aus der Graupappel (Populus x canescens (Ait.) Sm.) und

Mehr

A- Zugabe von 180µl Pufferlösung und Proteinase K, Inkubation bei 56 C. B- Zugabe von 200µl einer zweiten Pufferlösung, Inkubation bei 70 C

A- Zugabe von 180µl Pufferlösung und Proteinase K, Inkubation bei 56 C. B- Zugabe von 200µl einer zweiten Pufferlösung, Inkubation bei 70 C 3 Methoden 3.1 Extraktion der DNA aus den Paraffinschnitten 3.1.1 Extraktions-Kit Das QIAamp DNA Mini Kit- System beruht auf dem Prinzip der Auflösung der Eiweiße mit Proteinase K, DNA Bindung an eine

Mehr

1. PCR Polymerase-Kettenreaktion

1. PCR Polymerase-Kettenreaktion entechnische Verfahren 1. PCR Polymerase-Kettenreaktion Die PCR (engl. Polymerase Chain Reaction) ist eine Methode, um die DNA zu vervielfältigen, ohne einen lebenden Organismus, wie z.b. Escherichia coli

Mehr

MOLEKULARBIOLOGISCHE METHODEN

MOLEKULARBIOLOGISCHE METHODEN 45 MOLEKULARBIOLOGISCHE METHODEN Die Technik der DNA-Rekombination, auch als Gentechnik bezeichnet, erlaubt die Isolierung von DNA-Abschnitten (genomische oder cdna), deren Sequenzbestimmung, Modifikation

Mehr

Isolierung von Plasmid-DNA aus einem Bakterienlysat mittels Ionenaustauschchromatographie an einer DEAE-Säule

Isolierung von Plasmid-DNA aus einem Bakterienlysat mittels Ionenaustauschchromatographie an einer DEAE-Säule Versuch 2 Isolierung von Plasmid-DNA aus einem Bakterienlysat mittels Ionenaustauschchromatographie an einer DEAE-Säule Versuchsbeschreibung Die Isolierung hochreiner Nucleinsäuren ist eine der grundlegenden

Mehr

Versuch Blut Hämoglobin

Versuch Blut Hämoglobin Versuch Blut Hämoglobin Dieser Versuchstag soll ihnen eine Reihe unterschiedlicher Techniken sowie Eigenschaften von Blutfarbstoffen nahebringen. Blutfarbstoffe dienen im nahezu gesamten Tierreich dem

Mehr

Trennungsverfahren Techniken (in der Biologie)

Trennungsverfahren Techniken (in der Biologie) Trennungsverfahren Techniken (in der Biologie)? Biomoleküle können getrennt werden aufgrund ihrer - chemischen Eigenschaften: Ladung, Löslichkeit, Wechselwirkung mit spezifischen Reagenzen, Molmasse -

Mehr

AdnaTest ColonCancerDetect

AdnaTest ColonCancerDetect AdnaTest ColonCancerDetect RT-PCR-Nachweis von Darmkrebs-assoziierter Genexpression in angereicherten Tumorzellen Zur In-vitro-Diagnostik Gebrauchsanweisung T-1-505 Inhaltsverzeichnis Bestellinformation...

Mehr

Seite 1 No. 201 Anwendungsmöglichkeiten. Eppendorf Thermomixer comfort/compact Eppendorf ThermoStat plus Thermomixer comfort heizt, mischt, kühlt

Seite 1 No. 201 Anwendungsmöglichkeiten. Eppendorf Thermomixer comfort/compact Eppendorf ThermoStat plus Thermomixer comfort heizt, mischt, kühlt USERGUIDE Seite 1 No. 201 Eppendorf Thermomixer comfort/compact Eppendorf ThermoStat plus Thermomixer comfort heizt, mischt, kühlt Temperierbereich: (RT 13 C) bis 99 C [MTPs: (RT 10 C) bis 70 C], Minimal

Mehr

Kapillarelektrophorese DNA-Sequenzierung

Kapillarelektrophorese DNA-Sequenzierung Kapillarelektrophorese DNA-Sequenzierung DNA Kettenanalyse oder DNA-Sequenzierung wird bei der Anordnung der Primärstruktur und Bestimmung der Nukleotid-Basensequenz verwendet. Die Analyse basiert auf

Mehr

Praktikum Biochemie Biotechnologie (Molekularbiologie & Biochemie) Bettina Siebers

Praktikum Biochemie Biotechnologie (Molekularbiologie & Biochemie) Bettina Siebers Praktikum Biochemie Biotechnologie (Molekularbiologie & Biochemie) Bettina Siebers Protein Expression Genomische DNA PCR Vektormolekül (Plasmid) Escherichia coli Reinigung Protein (1) Plasmidpräparation

Mehr

GENETIK UND MOLEKULARBIOLOGIE (814148, für Lehramtskandidaten) Arbeitsanleitung

GENETIK UND MOLEKULARBIOLOGIE (814148, für Lehramtskandidaten) Arbeitsanleitung 1 GENETIK UND MOLEKULARBIOLOGIE (814148, für Lehramtskandidaten) J. Loidl, Y. Huber, H. Schneeweiss Arbeitsanleitung Im Cytologieteil bekommen Sie einen Einblick in die lichtmikroskopischen Strukturen

Mehr

Heterologe Expression einer funktionellen Domäne des nikotinischen Acetylcholinrezeptors

Heterologe Expression einer funktionellen Domäne des nikotinischen Acetylcholinrezeptors Heterologe Expression einer funktionellen Domäne des nikotinischen Acetylcholinrezeptors Inauguraldissertation zur Erlangung der Doktorwürde am Fachbereich Biologie/Chemie/Pharmazie der Freien Universität

Mehr

Das Prinzip der DNA-Sequenzierung Best.- Nr. 201.3055

Das Prinzip der DNA-Sequenzierung Best.- Nr. 201.3055 Das Prinzip der DNA-Sequenzierung Best.- Nr. 201.3055 Allgemeine Informationen Prinzip der DNA-Sequenzierung Ziel dieses Versuchs ist einen genauen Überblick über die Verfahrensweise der DNA- Sequenzierung

Mehr

Johannes Gutenberg-Universität Mainz Fachbereich Biologie, Institut für Zoologie Leitung: Prof. Dr. Wolfrum Datum: 15. April 2005

Johannes Gutenberg-Universität Mainz Fachbereich Biologie, Institut für Zoologie Leitung: Prof. Dr. Wolfrum Datum: 15. April 2005 Johannes Gutenberg-Universität Mainz Fachbereich Biologie, Institut für Zoologie Leitung: Prof. Dr. Wolfrum Datum: 15. April 2005 F1 Molekulare Zoologie Teil II: Expressionsanalyse Proteinexpressionsanalyse

Mehr

AdnaTest ER/PR-Detect

AdnaTest ER/PR-Detect PCR-Expressionsanalyse der Östrogen- und Progesteron- Hormonrezeptoren in angereicherten Tumorzellen Zur In-vitro-Diagnostik Gebrauchsanweisung T-1-532 Inhaltsverzeichnis Bestellinformation... 3 Anwendungszweck...

Mehr

Identifizierung positiver Klone aus einer λ-phagenbibliothek

Identifizierung positiver Klone aus einer λ-phagenbibliothek Identifizierung positiver Klone aus einer λ-phagenbibliothek Betreuer: Elke Muth-Köhne und Nora Cavara Beginn des Versuchs: 9.00 Uhr im Praktikumssaal NBCF 04 Nord 1. Theoretischer Hintergrund 1.1 Screening

Mehr

Das Rcs-System und die RcsAB-Box: Identifikation eines neuen, essentiellen Operators für die. Regulation der enterobakteriellen Kapselbiosynthese

Das Rcs-System und die RcsAB-Box: Identifikation eines neuen, essentiellen Operators für die. Regulation der enterobakteriellen Kapselbiosynthese Das Rcs-System und die RcsAB-Box: Identifikation eines neuen, essentiellen Operators für die Regulation der enterobakteriellen Kapselbiosynthese Inaugural-Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde vorgelegt

Mehr

Inhaltsverzeichnis. 1 Einleitung... 1

Inhaltsverzeichnis. 1 Einleitung... 1 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung... 1 1.1 G-Protein-gekoppelte Rezeptoren... 3 1.1.1 Klassifizierung und Struktur von G-Protein-gekoppelten Rezeptoren... 6 1.1.2 Purinerge Rezeptoren... 12 1.1.3 Pharmazeutische

Mehr

Inhalt. 3 Das Werkzeug... 47 3.1 Restriktionsenzyme... 47 3.2 Gele... 58 3.2.1 Agarosegele... 58

Inhalt. 3 Das Werkzeug... 47 3.1 Restriktionsenzyme... 47 3.2 Gele... 58 3.2.1 Agarosegele... 58 Inhalt 1 Was ist denn Molekularbiologie, bitteschön?...................... 1 1.1 Das Substrat der Molekularbiologie, oder: Molli-World für Anfänger.... 2 1.2 Was brauche ich zum Arbeiten?..................................

Mehr

PRAKTIKUM II: ENZYMREAKTIONEN UND STOFFWECHSEL

PRAKTIKUM II: ENZYMREAKTIONEN UND STOFFWECHSEL 91 PRAKTIKUM II: ENZYMREAKTIONEN UND TOFFWECHEL PLATZ 8: EIGENCHAFTEN VON DNA, DNA-REKOMBINATIONTECHNIK, POLYMERAE-KETTENREAKTION IN DER MEDIZINICHEN DIAGNOTIK In den folgenden Experimenten werden Eigenschaften

Mehr

(bp) 501/489 331 242 190 147 111/110

(bp) 501/489 331 242 190 147 111/110 SYNERGEL TM 0184 Beste Trenneigenschaften und hohe Auflösung Klarere Gele ohne Hintergrundfluoreszenz Trennt größere DNA-Mengen sauber auf Kompatibel mit allen konventionellen Färbeverfahren Gelelution

Mehr

Entwicklung und Anwendung von Methoden zur Differenzierung von Funktionen und Strukturen bakterieller Populationen des Bodens

Entwicklung und Anwendung von Methoden zur Differenzierung von Funktionen und Strukturen bakterieller Populationen des Bodens 6 Entwicklung und Anwendung von Methoden zur Differenzierung von Funktionen und Strukturen bakterieller Populationen des Bodens Von der Gemeinsamen Naturwissenschaftlichen Fakultät der Technischen Universität

Mehr

Abkürzungsverzeichnis... 7. Inhaltsverzeichnis... 11. Abbildungsverzeichnis... 17. 1 Einleitung... 21 1.1 Proteomik... 21 1.1.1 Proteom...

Abkürzungsverzeichnis... 7. Inhaltsverzeichnis... 11. Abbildungsverzeichnis... 17. 1 Einleitung... 21 1.1 Proteomik... 21 1.1.1 Proteom... Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis... 7 Inhaltsverzeichnis... 11 Abbildungsverzeichnis... 17 1 Einleitung... 21 1.1 Proteomik... 21 1.1.1 Proteom... 21 1.1.2 Protein-Protein Interaktionen allgemein...

Mehr

Transgene Organismen

Transgene Organismen Transgene Organismen Themenübersicht 1) Einführung 2) Komplementäre DNA (cdna) 3) Vektoren 4) Einschleusung von Genen in Eukaryontenzellen 5) Ausmaß der Genexpression 6) Genausschaltung (Gen-Knockout)

Mehr

Modul biol113 Zellbiologie - Nachweis von mitochondrialem Import

Modul biol113 Zellbiologie - Nachweis von mitochondrialem Import Modul biol113 Zellbiologie - Nachweis von mitochondrialem Import Einführung Ein grundlegendes Problem der Zellbiologie ist es, die korrekte zelluläre Lokalisation eines Peptides zu bestimmen. Durch den

Mehr

Praktikum Biochemie Einführung in die Molekularbiologie. Bettina Siebers

Praktikum Biochemie Einführung in die Molekularbiologie. Bettina Siebers Praktikum Biochemie Einführung in die Molekularbiologie Bettina Siebers (4) Rekombinante Expression einer Esterase aus Pseudomonas aeruginosa in E. coli Proteinreinigung Techniken & Methoden der Proteinreinigung

Mehr

Das Reagenz speziell für die Transfektion von Säugerzellen mit sirna und mirna

Das Reagenz speziell für die Transfektion von Säugerzellen mit sirna und mirna METAFECTENE SI + Das Reagenz speziell für die Transfektion von Säugerzellen mit sirna und mirna Bestellinformationen, MSDS, Publikationen und Anwendungsbeispiele unter www.biontex.com Produkt Katalognummer

Mehr

1971: Manipulation eines Viren-Genoms mit Restriktionsenzymen. 1973: Erstes gentechnisch verändertes Bakterium - Geburt der "Gentechnik"

1971: Manipulation eines Viren-Genoms mit Restriktionsenzymen. 1973: Erstes gentechnisch verändertes Bakterium - Geburt der Gentechnik Geschichte der Gentechnik Ein kleiner Überblick: 1970-1983 1/28 1966: Entschlüsselung des genetischen Codes 1970: Entdeckung der Restriktionsenzyme in Bakterien. 1971: Manipulation eines Viren-Genoms mit

Mehr

Grundlagen der rekombinanten. DNA-Technologie

Grundlagen der rekombinanten. DNA-Technologie Grundpraktikum Grundlagen der rekombinanten DNA-Technologie Bitte für das Praktikum mitbringen: Laborkittel, Taschenrechner und Schutzbrille TU Darmstadt Biochemie AG Kolmar Grundpraktikum 2 Inhaltsverzeichnis

Mehr

SDS Polyacrylamidgelelektrophorese (SDS-PAGE) Mini-Gelträger nach Anleitung zusammenbauen. Saubere Handschuhe tragen!!!

SDS Polyacrylamidgelelektrophorese (SDS-PAGE) Mini-Gelträger nach Anleitung zusammenbauen. Saubere Handschuhe tragen!!! aktualisiert, 08.03.2011, Wera Roth1 SDS Polyacrylamidgelelektrophorese (SDS-PAGE) Anleitung für Minigele Mini-Gelträger nach Anleitung zusammenbauen. Saubere Handschuhe tragen!!! Glasscheiben ordentlich

Mehr

MOL.504 Analyse von DNA- und Proteinsequenzen

MOL.504 Analyse von DNA- und Proteinsequenzen MOL.504 Analyse von DNA- und Proteinsequenzen Vorbereitung: Start des Serial Cloners ( unter Laufwerk K: im Ordner Win_SerialCloner2-5 Programm direkt im Ordner starten) K:\Win_SerialCloner2-5 (oder 2-6

Mehr

Was ist ein genetischer Fingerabdruck?

Was ist ein genetischer Fingerabdruck? Was ist ein genetischer Fingerabdruck? Genetischer Fingerabdruck od. DNA-Fingerprint ist ein molekularbiologisches Verfahren zur individuellen Identifizierung von Lebewesen Der genetische Fingerabdruck

Mehr

Technische Universität Chemnitz Chemisches Grundpraktikum

Technische Universität Chemnitz Chemisches Grundpraktikum Technische Universität Chemnitz Chemisches Grundpraktikum Protokoll «CfP5 - Massanalytische Bestimmungsverfahren (Volumetrie)» Martin Wolf Betreuerin: Frau Sachse Datum:

Mehr

AdnaTest EMT-2/StemCell Add-on ProstateDetect

AdnaTest EMT-2/StemCell Add-on ProstateDetect AdnaTest EMT-2/StemCell Add-on ProstateDetect RT-PCR-Nachweis von Prostatakrebs-assoziierter Genexpression in angereicherten Tumorzellen Nur für Forschungszwecke Gebrauchsanweisung T-1-537-PP Inhaltsverzeichnis

Mehr

4. Methoden. 4.1 Molekularbiologische Methoden

4. Methoden. 4.1 Molekularbiologische Methoden 4. Methoden 4.1 Molekularbiologische Methoden Extraktion und Ethanolfällung von DNA oder RNA Die zu extrahierende DNA oder RNA wurde mit einem Volumen Phenol/Chloroform/Isoamylalkohol versetzt, stark gevortext

Mehr

Experiment Isolierung, Aktivität und Hemmung der Carboanhydrase

Experiment Isolierung, Aktivität und Hemmung der Carboanhydrase Experiment Isolierung, Aktivität und emmung der Carboanhydrase 1 Aufgabe: Partnerarbeit Bilden ie selbständig Zweiergruppen. tudieren ie zuerst die Einleitung. Legen ie das Material bereit. Bereiten ie

Mehr

Biotechnologie-Forscher DNA-Fingerprinting-Kit Anleitung

Biotechnologie-Forscher DNA-Fingerprinting-Kit Anleitung Biotechnologie-Forscher DNA-Fingerprinting-Kit Anleitung Bestellnummer 166-0007-EDU www.explorer.bio-rad.com Lyophilisierte Reagenzien können bei Raumtemperatur aufbewahrt werden. Lagern Sie die DNA-Marker

Mehr