Betrieb: technisch-organisatorische Einheit Unternehmen: rechtliche Einheit. Wirtschaftseinheiten

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1 Aufgabe: Bereitstellung von Sachgüter / Dienstleistungen Betrieb: technisch-organisatorische Einheit : rechtliche Einheit. Wirtschaftseinheiten Öffentliche Haushalte Private Haushalte Betriebe Öffentl. Betriebe Privatwirtschaftlich Genossenschaftlich

2 (Unternehmung): spezieller Betriebstyp in marktwirtschaftlichen Systemen Konstitutive Merkmale: (nach Erich Gutenberg) - das erwerbswirtschaftliche Prinzip (Streben nach Gewinnmaximierung), - das Prinzip des Privateigentums und - das Autonomieprinzip (Selbstbestimmung des Wirtschaftsplans) Bedarfswirtschaft: Selbstversorgung (auch: Subsistenzwirtschaft) bezeichnet eine autonome, von anderen Personen, Gemeinschaften, Institutionen oder Staaten unabhängige Lebensführung bzw. Wirtschaftsweise. Privateigentum : das umfassendste Herrschaftsrecht, das die Rechtsordnung einer Person an einer Sache zulässt; rechtliche Zuordnung zu einer natürlichen oder juristischen Person Erich Gutenberg (* ) deutscher Wirtschaftswissenschaftler, gilt als Begründer der modernen deutschen Betriebswirtschaftslehre (BWL) Max Weber: 1. Wesen der Wirtschaft. Wirtschafts-, wirtschaftende und wirtschaftsregulierende Gemeinschaft. 1922

3 allein ohne Beteiligung anderer Personen Einzelunternehmen Haftung: persönlich, unbeschränkt mit eigenem Vermögen Gründung: als Kaufmann (gem. 1 Abs. 1 bzw. 2 HGB) oder als sog. Kleingewerbetreibender (gem. 1 Absatz 2 HGB (wenn Tätigkeit nach Art und Umfang keinen kaufmännischen Geschäftsbetrieb erfordert) Registrierung: Einholung eventuell erforderlicher Genehmigungen (z. B. einer Maklererlaubnis), Vornahme der notwendigen Anmeldungen (insbes. Gewerbeanzeige) Haftung: Person als Unternehmer haftet persönlich unbeschränkt mit seinem gesamten Vermögen. Buchführung: Kleingewerbetreibender (nicht im HR eingetragen) braucht nur Einnahme-Überschuss-Rechnung zur Ermittlung seines Gewinns oder Verlustes. Je nach Gewerbeart zusätzliche Aufzeichnungspflichten (wie z. B. bei Reisebüros); nach Handelsrecht nicht zur Bilanzierung verpflichtet, kann nach Steuerrecht zur Bilanzierung verpflichtet sein, wenn Geschäft bestimmte Größenordnung (Umsatz, Gewinn) erreicht ( 141 Abgabenordnung). Ist der Unternehmer Kaufmann gemäß 1 Abs. 1 oder 2 HGB, ist er durch die Kaufmannseigenschaft nach HGB zur Buchführung und Bilanzierung verpflichtet. Name des Einzelunternehmens: Einzelunternehmer mit Kaufmannseigenschaft muss in das Handelsregister eintragen sein, berechtigt dazu, eine Firma zu führen (Firma = Name des Kaufmanns unter der er im Handelsregister eingetragen ist). Kleingewerbetreibende sind dazu nicht berechtigt, können aber zusätzlich zu ihrem Namen eine Geschäftsbezeichnung führen; können sich freiwillig ins Handelsregister eintragen lassen -> hierdurch Erwerb der Kaufmannseigenschaft und Berechtigung zum Führen einer Firma. Prüfung, ob geplante Firma markenrechtlich geschützt ist bzw. geschützt werden sollte. Quelle: IHK Berlin

4 Gesellschaft bürgerlichen Einzelunternehmen Rechts (GbR) Haftung: Gesellschaftsvermögen und persönlich, unbeschränkt mit Vermögen der Gesellschafter mindestens zwei Personen/Gesellschafter (natürliche Personen, juristische Personen, z. B. GmbH, AG und andere rechtsfähige Gesellschaften, z. B. ohg, KG) Gründung: Abschluss eines mündlichen oder schriftlichen Gesellschaftsvertrages, Inhalt: Zusammenzuwirken zu einem gemeinsamen Zweck, z. B. : ein gemeinsamer Geschäftsbetrieb, eine Kooperation, einzelne gemeinschaftliche Geschäfte. Registrierung: GbR kann in das Handelsregister eingetragen werden; gewerblich tätige GbR kann sich als ohg eintragen lassen (ab Umsatz bzw Gewinn verpflichtend) Haftung: grundsätzlich Gesellschaftsvermögen und Privatvermögen jedes Gesellschafters; persönliche Haftungsbeschränkung der Gesellschafter möglich, wenn individuell ausgehandelt und vertraglich geregelt Buchführung: als Gesellschaft nur Einnahme-Überschuss-Rechnung zur Ermittlung seines Gewinns oder Verlustes. Je nach Gewerbeart zusätzliche Aufzeichnungspflichten (wie z. B. bei Reisebüros); nach Handelsrecht nicht zur Bilanzierung verpflichtet, kann nach Steuerrecht zur Bilanzierung verpflichtet sein, wenn Geschäft bestimmte Größenordnung (Umsatz, Gewinn) erreicht ( 141 Abgabenordnung). Name der Unternehmung: Da nicht im Handelsregister eingetragen auch keine Firma, kann jedoch eine geschäftliche Bezeichnung führen. Führt die GbR eine Geschäftsbezeichnung, muss sie auf Geschäftsbriefen zusätzlich zur Geschäftsbezeichnung auch die Vor- und Zunamen ihrer Gesellschafter angeben. Auflösung: Auflösungsbeschluss, Insolvenz Quelle: IHK Berlin

5 Gesellschaft Offene Handelsgesellschaft bürgerlichen Rechts (OHG) (GbR) Haftung: persönlich, gesamtschuldnerisch, unbeschränkt und mit Vermögen der Gesellschaft mindestens zwei Personen/Gesellschafter, inländische und/oder ausländische natürliche oder juristische Personen sowie Personengesellschaften, nicht jedoch Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) Gründung: Abschluss eines mündlichen oder schriftlichen Gesellschaftsvertrages, Inhalt: Zusammenzuwirken zu einem gemeinsamen Geschäftsbetrieb, Eintragung ins Handelsregister Registrierung: muss in das Handelsregister eingetragen werden Haftung: alle Gesellschafter persönlich und gesamtschuldnerisch für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft Organe: Geschäftsführung liegt grundsätzlich bei allen Gesellschaftern, kann vertraglich anders geregelt sein; Gesellschaftsvertrag kann Beirat vorsehen, zur Kontrolle und Beratung der geschäftsführenden Gesellschafter, i. d. R. nur, wenn die Geschäftsführung einem Gesellschafter obliegt oder eine Patt-Situation gelöst werden soll Buchführung: bilanzierungspflichtig Name der Unternehmung: im Handelsregister eingetragener Firmenname Auflösung: Auflösungsbeschluss, Ausscheiden eines Gesellschafters, Ablauf der im Gesellschaftsvertrag vereinbarten Gesellschaftszeit, Insolvenz, gerichtliche Entscheidung Quelle: IHK Berlin

6 mindestens zwei Personen/Gesellschafter mit unterschiedlicher Haftung, natürliche und juristische Personen und Personengesellschaften, die einen gemeinsamen Zweck verfolgen unter einer gemeinschaftlichen Firma; Sonderform GmbH & Co. KG: Komplementär ist eine GmbH; KG auf Aktien (KGaA) Mischform AG/KG; weisen Merkmale einer Personengesellschaft auf, KGaA jedoch Kapitalgesellschaft (juristische Person mit eigener Rechtspersönlichkeit); Kommanditisten sind Aktionäre Gründung: Abschluss eines mündlichen oder schriftlichen Gesellschaftsvertrages, Inhalt: Zusammenzuwirken zu einem gemeinsamen Geschäftsbetrieb, Eintragung ins Handelsregister Registrierung: muss in das Handelsregister eingetragen werden Haftung: Komplementär haftet persönlich, unbeschränkt und gesamtschuldnerisch, Kommanditist mit seiner im Gesellschaftsvertrag bestimmten Einlage Organe: Geschäftsführung liegt grundsätzlich bei den Komplementären; Gesellschaftsvertrag kann Beirat vorsehen, zur Kontrolle und Beratung der geschäftsführenden Gesellschafter Buchführung: bilanzierungspflichtig Offene Handelsgesellschaft (OHG) Kommanditgesellschaft (KG) Haftung: Komplementär: Vollhafter, Kommanditist: haftungsbeschränkt (Einlage) Name der Unternehmung: im Handelsregister eingetragener Firmenname, Personen-, dem sgegenstand entlehnte Sach- sowie Phantasiefirmen oder auch Kombinationen dieser Elemente. Um als Firma geeignet zu sein, ist es zwingend notwendig, dass die Bezeichnung Unterscheidungskraft besitzt. Auflösung: Auflösungsbeschluss, Ablauf der im Gesellschaftsvertrag vereinbarten Gesellschaftszeit, Insolvenz, gerichtliche Entscheidung Quelle: IHK Berlin

7 Gesellschaft mit beschränkter Kommanditgesellschaft Haftung (GmbH) (KG) Haftung: Gesellschaftsvermögen mindestens zwei Personen/Gesellschafter (natürliche Personen, juristische Personen, z. B. GmbH, AG und andere rechtsfähige Gesellschaften, z. B. ohg, KG) oder eine Person als Unternehmergesellschaft (UG, 5a GmbHG); Limited (Ltd.): der deutschen GmbH ähnelnde englischen Gesellschaft (private company limited by shares) Gründung: entsteht mit der Eintragung in das Handelsregister (nach Einzahlung von 25% der Einlage), notarieller Abschluss eines Gesellschaftsvertrages, Veröffentlichung im Bundesanzeiger; für die Gründung der Ltd. ist die Eintragung der Gesellschaft in das englische Gesellschaftsregister (Companies House mit Hauptsitz in Cardiff) vorgeschrieben Registrierung: muss im Handelsregister eingetragen werden (s. o.) mit Nennung aller Gesellschafter und beauftragter Geschäftsführung Haftung: beschränkt auf Gesellschaftsvermögen, Kapitalgesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit Mindeststammkapital: Euro, aus Einlagen der Gesellschafter und Nennbeträgen des Geschäftsanteils. Nennbeträge der einzelnen Gesellschafter mindestens 1 Euro (Bar- oder Sacheinlagen, bei UG auch gemischt). Besonderheit UG (haftungsbeschränkt): Stammkapital mindestens 1 Euro, soll Stammkapital der GmbH ansparen Organe: Gesellschafterversammlung (oberstes), ggf. Aufsichtsrat (bestellt durch GV ab 500 Mitarbeitern), Geschäftsführung (auch gefü-gesellschafter) Buchführung: als Kapitalgesellschaft bilanzierungspflichtig, in der Verantwortung der Geschäftsführung Name der Unternehmung: Personennamen und/oder Tätigkeitbeschreibung und/oder nicht irreführender Phantasiename. Auflösung: Auflösungsbeschluss, -urteil, Insolvenz usw. und Liquidationsverfahren Quelle: IHK Berlin

8 Gesellschaft mit beschränkter Aktiengesellschaft Haftung (GmbH) (AG) Haftung: Gesellschaftsvermögen mindestens zwei natürliche oder juristische Personen/Gesellschafter, in Aktien zerlegtes Grundkapital, Aktien sind die anteiligen Beiträge der Gesellschafter (Aktionäre) zum Grundkapital, anonym; kleine AG: Formvorschriften vereinfacht, Einmann-Gründung erlaubt Einfache Gründung: Errichtung der Gesellschaft erfolgt in einem notariell beurkundeten sog. Gründungsprotokoll, Satzung, Regelung der Übernahme der Aktien oder die Erbringung der Sacheinlage Qualifizierte Gründung: Sondervorteile für Aktionäre oder Dritte, Gründer müssen die Aktien der AG übernehmen und unter sich aufteilen, mit der Übernahme der Aktien durch die Gründer ist die Gesellschaft errichtet (Vor-AG), noch kein eigenes Rechtssubjekt, aber bereits rechtsgeschäftlich handlungsfähig; jeder haftet persönlich für die Vor-AG bis zur Eintragung ins Handelsregister Registrierung: eigene Rechtspersönlichkeit, muss im Handelsregister eingetragen werden (s. o.) mit Nennung der Gründer, des Vorstandes und des Aufsichtsrates Haftung: beschränkt auf Gesellschaftsvermögen, Kapitalgesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit Mindeststammkapital: Euro, in Bar- oder Sacheinlagen, bei Sacheinlagen ist Nennbetrag der dafür zu gewährenden Aktien in der Satzung festzulegen, Nennbetrag einer Aktie mindestens 1 Euro, Organe: Haupt- oder Aktionärsversammlung (oberstes), Aufsichtsrat (bestellt durch HV), Vorstand Buchführung: als Kapitalgesellschaft bilanzierungspflichtig Name der Unternehmung: Personennamen und/oder Tätigkeitbeschreibung und/oder nicht irreführender Phantasiename. Auflösung: Auflösungsbeschluss der Hauptversammlung, Insolvenz und Liquidationsverfahren Quelle: IHK Berlin

9 freiwillige Vereinigung von Unternehmungen im Vertragswege Verschmelzung (Vollfusion) oder Konzernierung (kann zu Gleichordnungs- oder Unterordnungskonzern führen) Beim Konzern bleibt in allen Fällen die rechtliche Selbstständigkeit der als AG oder GmbH gegründeten Unternehmungen erhalten. Zusammenschluss für besondere Zwecke: szusammenschlüsse Aktiengesellschaft (AG) Innerhalb einer Volkswirtschaft gewichtige Machtfaktoren Interessengemeinschaft: Aufteilung von Arbeitsaufgaben zwischen mehreren selbstständig bleibenden Unternehmungen, z.b. Entwicklungsaufgaben; werden häufig Konzerne, bei IG steht Gewinnverteilung im Vordergrund. Konsortium: v.a. beim Effektengeschäft. Ringe: Spezialabreden zur Ausschließung der Konkurrenz, wie z.b. als Vorläufer des Kartells, mit Ausschließungsverträgen gegen Außenseiter. wirtschaftslexikon.gabler.de

10 szusammenschlüsse Aktiengesellschaft (AG) enge Zusammenarbeit bzw. Vereinigung von primäres Ziel: Erhöhung des Gewinns, auch gegenseitige und Unterstützung, Erweiterung von Macht/Ansehen skooperation: loser Zusammenschluss, Erhalt der rechtlichen und wirtschaftlichen Selbstständigkeit (z. B. zwei führen gemeinsame Forschungen durch). Engere Kooperation: das Joint-Venture; Firmen bilden zusätzliches skonzentration: Beteiligten geben wirtschaftliche Unabhängigkeit auf, nur rechtlich selbstständig, gemeinsame Leitung (Dachgesellschaft; engl.: Holding ) Fusion: geben ihre Selbstständigkeit auf; entweder durch Neugründung (Zusammenschluss mehrerer Firmen oder Aufnahme der jeweiligen Firmen in anderes (Großkonzerne), oft durch Aufkauf von Kapitalanteilen, seltener durch vertraglichen Abschluss. Uni-protokolle.de

11 Kartelle: vertragliche Kooperationen von selbständigen, geben Teil ihrer wirtschaftlichen Unabhängigkeit freiwillig ab (je nach Art des Kartells); Ziel: Wettbewerb einzuschränken oder aufzuheben. in Deutschland Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), Kartellverbot (Kartelle grundsätzlich verboten, GWB 1 1). Ausnahmen: Kartelle sind dem Wettbewerb dienlich (angemeldet bzw. vom Kartellamt genehmigt). Verbundene szusammenschlüsse Aktiengesellschaft (AG) entstehen meistens durch Kauf von Anteilen oder den Abschluss von Verträgen, im Aktiengesetz (AktG) geregelt, wenn Aktien zu über 50 % an anderes übergehen (Mehrheitsbesitz AktG 16, unmittelbare - mittelbare Abhängigkeit AktG 17). Beteiligung: mehr als 25 % der Anteile Konzerne: Zusammenschluss von rechtlich selbständigen durch einseitige kapitalmäßige Bindung (Unterordnungskonzern) oder unter gemeinsamer Leitung (Gleichordnungskonzern) Aufgabe der wirtschaftliche Selbständigkeit bei einheitlicher Leitung der Muttergesellschaft einer Dachgesellschaft/Holding enge Zusammenarbeit bzw. Vereinigung von primäres Ziel: Erhöhung des Gewinns, auch gegenseitige und Unterstützung, Erweiterung von Macht/Ansehen Trusts: In Deutschland nicht gebräuchliche Bezeichnung für Zusammenschlüsse von die ihre rechtliche und Selbständigkeit aufgeben (Verschmelzung), entweder durch Aufnahme (ein kauft ein anderes praktisch auf) oder durch vertragliche Regelung; Gründung einer neuen Gesellschaft mit Übertragung aller Vermögensanteile Uni-protokolle.de

12 szusammenschlüsse Konzernaufbau Quelle: Lufthansa AG, Foto: Lufthansa AG, alle Logos beim jeweiligen

13 Volkswagen AG, Sitz in Wolfsburg, einer der führenden Autohersteller weltweit, größte Automobilproduzent Europas. 7,203 Millionen Fahrzeuge (2009: 6,336 Millionen), entspricht einem Pkw-Weltmarktanteil von 11,4 %, Westeuropa 21 % Umsatz 2010: 126,9 Milliarden Euro (2009: 105,2 Milliarden). Gewinn nach Steuern: 7,2 Milliarden Euro (2009: 0,9 Milliarden). szusammenschlüsse Horizontaler Konzernaufbau Ziel des Konzerns ist es, attraktive, sichere und umweltschonende Fahrzeuge anzubieten, die im zunehmend scharfen Wettbewerb auf dem Markt konkurrenzfähig und jeweils Weltmaßstab in ihrer Klasse sind. (VW) Quelle und Foto: Volkswagen AG, alle Logos beim jeweiligen

14 szusammenschlüsse Aktiengesellschaft (AG) Zusammenschlüsse führen oft zum völligen Verschwinden eines s Beispiel HOECHST AG: Die Hoechst AG bis 1974: Farbwerke Hoechst AG, vorm. Meister Lucius & Brüning Frankfurt am Main, war eines der drei größten Chemie- und Pharmaunternehmen Deutschlands gegründet in Höchst am Main, wuchs bis zum Ersten Weltkrieg zum Weltunternehmen 1925 fusionierte mit anderen zur I.G. Farbenindustrie AG 1951 nach der Entflechtung der I.G. Farben neu gegründet Jahresumsatz überschritt Mitte der 1950er Jahre der erstmals eine Milliarde DM, Milliarden DM Anfang der 1980er Jahre war Hoechst das nach Umsatz größte Pharmaunternehmen der Welt. Ende der 1980er Jahre größte Ausdehnung mit über Beschäftigten, Jahresumsatz 46 Milliarden DM, Gewinn über 4 Milliarden DM Neuausrichtung und Umstrukturierung, Stammwerk 1997 zum Industriepark Höchst Überführung in eine Holding und Zusammenschluss mit Rhône-Poulenc zu Aventis S.A., Straßburg Spaltung verbliebener Chemieaktivitäten in der Celanese AG. Hoechst AG gehörte dem DAX seit seiner erstmaligen Berechnung 1988 bis 1999 an, blieb bis Ende Dezember 2004 als deutsche Zwischenholding der Aventis an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert. Nach Fusion von Aventis mit Sanofi-Synthélabo zur Sanofi-Aventis 2004 verschwand der Name Hoechst. wikipedia

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