Arbeitsgruppe: Arbeit, Personalentwicklung und Interessenvertretung 2. Sitzung Volkshochschule Trier Aktionsplan Inklusion der Stadt Trier

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1 1 Begrüßung und Vorstellung Die Begrüßung der Teilnehmenden der Arbeitsgruppe Arbeit, Personalentwicklung und Interessenvertretung erfolgt durch die Projektkoordinatorin Frau Hemmerich-Bukowski. Die Teilnehmenden werden gebeten, sich kurz mit Namen und (gegebenenfalls) ihrer Institution vorzustellen. (Liste der Teilnehmenden siehe Anhang) Vorstellung des weiteren Verlaufs: Themen und Bestand Von der Vision zum Ziel 2 Themen und Bestand Die Teilnehmenden erhalten Zeit, um sich bei einem Rundgang die Moderationswände Themen und Steckbriefe anzusehen. Dabei können an der Moderationswand Themen noch fehlende Themenbereiche und an der Moderationswand Steckbriefe noch weitere Steckbriefe ergänzt werden. 2.1 Themen Die Themensammlungen der beiden Gruppen Arbeit, Personalentwicklung und Interessenvertretung aus der ersten Arbeitsgruppensitzung sind unter folgenden Überschriften zusammengefasst: Arbeit Arbeitsplätze Arbeitsplatzgestaltung / Hilfen am Arbeitsplatz Unterstützung bei der Arbeitssuche, Arbeitsplatzerhalt Fördermöglichkeiten auch individuell Sensibilisierung / Bewusstseinsbildung Fort- und Weiterbildung Übergang Schule Beruf Netzwerke Haltung Ethik Zielgruppe Arbeitssuchende Fehlende Personalentwicklung Interessenvertretung Haltung Seite 1 von 5

2 Kritikpunkte IST-Situation Mitwirkung für alle Information Bereich Arbeit Welcher Bereich fehlt uns noch? Die vollständige Auflistung der Themen ist im Anhang beigefügt. Die Ergänzungen wurden gelb hervorgehoben. 2.2 Steckbriefe Die Steckbriefe sind auf der Moderationswand nach Art des Angebots gruppiert: Projekt/ Maßnahme / Einrichtung, Serviceleistung, Unterstützung / Finanzierung, Vernetzung, Forschung, Sonstiges. Mit den Steckbriefen soll ein Überblick über die bereits bestehenden Angebote bzw. aktuell geplanten Vorhaben erstellt werden. Zur Vervollständigung können noch weitere Steckbriefe an die Projektkoordinatorin gesendet werden. Die bereits vorliegenden Steckbriefe sind im Anhang beigefügt. 3 Arbeit an den Visionen Bevor die Arbeitsgruppe mit der Zielformulierung begonnen hat, wurde gemeinsam an den Visionen gearbeitet. In diesem Zusammenhang wurden Punkte festgelegt, die in einer Visionen enthalten sein sollten. Die Ausformulierung einer umfassenden Vision (Endversion), in der die benannten Elemente erhalten sind, erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt Die Auflistung der Visionen aus der 1. und 2. Sitzung sind in der Anlage beigefügt. 4 Ziele formulieren 4.1 Ziele SMART formulieren Nach der Pause gibt Frau Hemmerich-Bukowski eine kurze Einführung in die Thematik, Ziele SMART zu formulieren. S - Spezifisch, Ziele müssen eindeutig definiert sein (nicht vage, sondern so präzise wie möglich) M - Messbar, Ziele müssen messbar sein A - Attraktiv, Ziele müssen reizvoll sein zur Umsetzung R - Realistisch, Ziele müssen möglich sein T - Terminiert, zu jedem Ziel gehört eine klare Terminvorgabe, bis wann es erreicht sein muss 4.2 Visionen und Ziele für die Stadt Trier Frau Hemmerich-Bukowski fasst kurz die Visionen zusammen, die in der ersten Arbeits- Seite 2 von 5

3 gruppensitzung in den Untergruppen Arbeit, Personalentwicklung und Interessenvertretung erarbeitet wurden. Dabei wird überprüft, ob sich daraus realisierbare Ziele für die Stadt Trier ableiten lassen. Die Ziele werden im Plenum erarbeitet und notiert. 4.3 Zielentwürfe In einem ersten Versuch werden ausgehend von den bereits formulierten Visionen erste Zielkonkretisierungen vorgenommen. Folgende Struktur, bestehend aus Leitzielen und diesen zugeordneten Mittlerzielen (MZ), kann aus den genannten Äußerungen zusammengefasst werden (kursive Textteile sind vorläufige Ergänzungen der Projektkoordination): Leitziel: Die Arbeitgeber im öffentlichen Dienst und in Unternehmen kennen die Chancen, die die Einstellung von Menschen mit Behinderung bieten und gehen angstfrei mit der Ausbildung und Einstellung um. MZ 1: Arbeitgeber werden für die Beschäftigung von behinderten Menschen sensibilisiert und durch Information und Beratung darin unterstützt, Arbeitsplätze mit behinderten Menschen zu besetzen. Gezielte Ansprache von AG und passgenaue Vermittlung von Arbeitnehmern Transparenz schaffen über Fördermöglichkeiten und damit Information ermöglichen Einfach zugängliches Portal, das Arbeitgebern zur Verfügung steht und die Zugänge erleichtert (digital) APP für die Stadt Trier für Arbeitgeber, Arbeitssuchende mit Erklärungen und vertiefenden Informationen zur Einstellung von Menschen mit Behinderung und Arbeitssuchende Ein Servicecenter übernimmt die Stellung von Anträgen, Förderungen Zeitersparnis für Arbeitgeber Förderlotse, der den Arbeitgebern weiterhilft Ausbau des bisherigen Systems mit Verbesserung der Vernetzung Nicht nur Beratung sondern auch die Entscheidung kommt aus einer Hand Begleitung des Unternehmens und Betroffenen durch eine Person Betreuung der Unternehmen in den Verfahren mit einem Ansprechpartner Verbreitung des Wissens und Durchführung über betriebliches Eingliederungsmanagement Gesunderhaltung von Arbeitskräften Leitziel: Behinderte Menschen finden in passende Arbeitsplätze, die ihnen eine existenzsichernde Beschäftigung ermöglichen MZ 1: Das Angebot an existenzsichernder Beschäftigung für behinderte Menschen in der Stadt wird ausgebaut Schaffung einfacher Arbeitsplätze für Personen, die keine qualifizierte Ausbildung haben Seite 3 von 5

4 Zugängliche Arbeitsplätze - ergeben sich durch Barrierefreiheit für alle Entwicklung dahingehend, dass Werkstätten im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben den größtmöglichen Lohn an die Beschäftigten auszahlen (Außenarbeitsplätze) Betrachtung der Struktur und Höhe des Werkstattlohns Unterschiede gibt es aktuell z.b. bei Außenarbeitsplätzen Untersuchung anregen und aus der Studie Ziele ableiten (bei der Anzahl von Werkstätten in Trier nicht unbedingt notwendig) MZ 2: Behinderte Menschen erhalten Unterstützung bei der Suche nach einem passenden Arbeitsplatz Für die Menschen den richtigen Arbeitsplatz finden Betreuung bei der Arbeitsplatzsuche Problem: qualifizierte Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung Verbesserung der Arbeitsvermittlung Weg von Defiziten Blick auf die Fähigkeiten und Kompetenzen Begegnungen schaffen von Menschen mit Behinderung und ohne Behinderung Ermöglicht von Kompetenzen, Qualitäten und Angeboten der anderen zu überzeugen MZ 3: Die Zusammenarbeit der in verschiedenen Netzwerken aktiven Akteure wird aktiviert und optimiert. Plattform, die die Netzwerke aufzeigt, damit man sich findet Zusammenschluss der partiell vorhandenen Netzwerke dieses Netzwerk ist umfassend über Angebote informiert und leitet weiter Regionale Vernetzung der Einrichtungen: Arbeitsamt, Integrationsamt, Kammern, Kommune ist geplant Bei den bestehenden Netzwerken den Anstoß geben, Inklusion als Thema einzubinden z.b. Zugang zu Netzwerk Personalverantwortliche der Arbeitgeber Zweiwegekommunikation aus und in das Netzwerk es gibt unspezifische Netzwerke und diese nutzen bzw. erweitern bzgl. Neuigkeiten und allg. Entwicklungen Trägergemeinschaft auf Landesebene zielgerichtete Vernetzung mit Arbeitgebern zur Vermittlung behinderter Menschen jede Einrichtung ist Multiplikator, vor allem auch die Kammern Leitziel: Die Stadt Trier wirkt und wirbt als vorbildlicher Arbeitgeber für Inklusion im Arbeitsleben MZ 1: Die Stadt Trier tritt offensiv als vorbildlicher inklusiver Arbeitgeber auf Geeignete Maßnahmen z.b. Erhöhung der Budgetarbeitsplätze Personalförderung von Menschen mit Behinderung Betrachtung der Einstellungsquote, die in der Verwaltung ein Querschnitt der Bevölke- Seite 4 von 5

5 rung ist für alle Verwaltungen, Landeseinrichtungen in Trier Stadt Trier schafft sich einen kleinen Stellenpool analog zum Land RLP, das eine Übersicht / Stellenpool für schwerbehinderte Auszubildende und Antwärter/-innen für die Landesbehörden vorhält. (Zusätzlicher Pool ist nicht für alle Arbeitgeber nützlich z.b. freut sich das Finanzamt über jede Bewerbung. Zu klären: Wie ist die Situation bei der Stadt?) Der Stadtrat beschließt z.b. 3 zusätzliche Ausbildungsplätze für Menschen mit Behinderung Stadt hat ein Budget für Außenarbeitsplätze Bei der Vergabe von Aufträgen werden auch soziale Kriterien berücksichtigt (bei der Stadt) MZ 2: Die Stadt wirbt aktiv mit ihren Erfahrungen als Arbeitgeber Kampagne über die Erfahrungen der Stadt andere Arbeitgeber bekommen Informationen und Eindrücke Herstellung von Öffentlichkeit Interessenvertretung (zu diesem Themenbereich muss in der nächsten Sitzung eine weitere Bearbeitung erfolgen) Vernetzung der Schwerbehindertenbeauftragten auf Ebene wird aktiviert und organisatorisch an eine Einrichtung angebunden (gab es bis ca. 2011, war verzahnt mit dem Integrationsamt) (Bis vor kurzem gab es eine Einrichtung der Gewerkschaften Arbeitsgemeinschaft Behindertenhilfe mit dem Schwerpunkten: Vergütung z. Zt: Ver.di-Bezirk Trier Saarland als Netzwerk Vernetzung der Betriebsräte der Lebenshilfe) Die Mitschrift der Ziele, wie sie in der Sitzung besprochen wurden, ist in der Anlage beigefügt. 5 Ausblick auf die nächste Sitzung In der nächsten Sitzung werden die Ziele weiter vervollständigt und konkretisiert (SMART) und damit begonnen, Maßnahmen zu formulieren, mit denen die Ziele erreicht werden können. Nächster Termin: Donnerstag, 24. September 2015, 17:00 19:00 Uhr, Europäische Akademie des Rheinland-Pfälzischen Sports, Herzogenbuscher Straße 56, Trier Seite 5 von 5

Die Teilnehmenden werden gebeten, sich kurz mit Namen und gegebenenfalls Institution vorzustellen.

Die Teilnehmenden werden gebeten, sich kurz mit Namen und gegebenenfalls Institution vorzustellen. 1. Begrüßung Die Begrüßung der Teilnehmenden (Liste der Teilnehmenden siehe mail-anhang) der Arbeitsgruppe erfolgt durch die Projektkoordinatorin Frau Hemmerich-Bukowski. 2. Vorstellung der Teilnehmenden

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