E-Commerce lohnt sich nicht

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1 e 4,50 Fr. 9,00 Online-Werbung I E-Commerce I Technik Anzeige AUSGABE 20/11 4. OKTOBER 2011 ALLE 14 TAGE TOPAKTUELL Elektronische Bestseller Die Trends der Shop.org Willkommen an Bord Bares aus dem Handy Foto: Fotolia/Mipan Foto: Amazon Wie die Verlage das E-Book pushen S. 8 Was den E-Commerce in den USA treibt S. 34 Valentina Kerst erklärt die Ziele der Piratenpartei S. 54 Welche mobilen Payment- Systeme Zukunft haben S. 40 GLÜCKSSPIEL IM INTERNET BGH bestätigt Verbot Private Glücksspielangebote im Internet dürfen vom Gesetzgeber weiterhin verboten werden, das hat der Bundesgerichtshof entschieden. Die Bestimmungen des Glücksspielstaatsvertrags verstießen insbesondere nicht gegen das Recht der Europäischen Union, so die Karlsruher Richter. fk UNTERNEHMENS-WEBSITES Leads statt Umsatz Beim Betrieb einer Firmen-Website ist der Aufbau von Kontakten wichtiger als die Generierung von Umsätzen. Das ergab eine Umfrage unter rund Unternehmen im Auftrag von Google. fk Wichtigste Ziele der Firmen-Website Kontaktaufbau Umsatzgenerierung Imagepflege Info-Plattform 17 % 23 % 27 % Quelle: Studie Faktor Google, September 2011 INTERNET WORLD Business 20/11 35 % E-Commerce lohnt sich nicht Retailer, die in E-Commerce investieren wollen, brauchen oft einen langen Atem Während der Handel von einer stationären Filiale erwartet, dass sie nach spätestens eineinhalb bis zwei Jahren Gewinne abwirft, muss er beim Launch einer Online-Filiale eine längere Dürreperiode überstehen. Das proklamiert Marcus Diekmann, Geschäftsführer der E-Commerce-Fullservice- Agentur Shopmacher, und er untermauert seine These mit einer aus seiner täglichen Praxis gegriffenen Beispielrechnung. Demnach muss ein mittelständischer Markenartikler im Bereich Mode in den ersten drei Jahren rund Euro Verlust auf Vollkostenbasis einkalkulieren obwohl in Diekmanns Beispiel der durchschnittliche Warenkorb mit 123,75 Euro verhältnismäßig hoch und die Kosten verhältnismäßig tief angesetzt wurden. Es kam uns wirklich nicht darauf an, den Unterschätzt: In den ersten Jahren ist E-Commerce oft Verlustgeschäft Fall negativ zu rechnen, erklärt der ehemalige Sanierungsberater. In der Praxis sehen die Zahlen oft noch röter aus. Diekmanns Credo: E-Commerce als Insellösung, losgelöst von sonstigen Vermarktungskanälen, lohnt sich in der Regel für Retailer und Markenanbieter nicht. Sie sollten daher nicht mehr in Kanälen denken ( No- Line-Commerce ) und in diesem Konzept E-Commerce als zentrales Medium aufbauen. Alle für den E-Commerce aufgebauten B2C-Prozesse sollten Foto: Fotolia/Alterfalter gezielt genutzt werden, um den Kunden zu erreichen. Nach einer Studie des ECC Handel informieren sich 27,2 Prozent der Online-Besucher vor ihrem Kauf stationär und generieren 39 Prozent des Web-Umsatzes. 23,4 Prozent der stationären Kunden, die dort 32,4 Prozent des Umsatzes generieren, haben vorher online recherchiert. Diese Zahlen belegen, dass sich die verschiedenen Kanäle schon heute in erheblichem Maße gegenseitig befruchten. Solche Effekte muss ein E-Commerce-Anbieter gezielt nutzen und ausbauen. Wer es schafft, die gesamte Klaviatur des neuen No-Line-Commerce zu spielen und alle Elemente und Prozesse ständig zu optimieren, wird feststellen: So lohnt sich E-Commerce. Mehr zu diesem Thema lesen Sie auf den Seiten 3 und 32. dz BREITBAND-INTERNET-ZUGANG Grüne fordern 6 MBit/s für alle Die Grünen wollen im Fall eines Regierungswechsels die Internet-Branche durch eine Änderung im Telekommunikationsgesetz verpflichten, flächendeckend Web-Zugänge mit mindestens 6 MBit/s zu gewährleisten. Eine entsprechende Studie haben die Grünen beim DIW in Auftrag gegeben. fk INTERNET WORLD BUSINESS GUIDE E-Commerce Einen umfassenden Überblick über Agenturen, Technologiedienstleister und Logistikpartner bietet Ihnen der brandneue INTER- NET WORLD Business Guide E-Commerce. Ihr persönliches Exemplar liegt dieser Ausgabe bei. red Auf zur Mail Order World Am 5. Oktober öffnet in Wiesbaden wieder die Versandhandelsfachmesse Mail Order World mit dem parallel laufenden Versandhandelskongress ihre Tore. Unter dem Motto Shop. Everywhere. Willkommen in der Multichannel-Realität zeigen 380 Aussteller auf der europaweit größten Fachmesse für den Versandhandel Trends und Neuheiten in den Bereichen Direktmarketing, Online-Werbung, Sales, Logistik und Retouren, Call-Center, Katalogund Werbemittelproduktion sowie Forderungsmanagement. Auf dem Versandhandelskon- E-Commerce-Gipfel: Mail Order World in Wiesbaden gress drehen sich viele Themen um die Verknüpfung der unterschiedlichen Verkaufskanäle zu einem einheitlichen Einkaufserlebnis für den Kunden. Insgesamt werden zu der Veranstaltung Kongressteilnehmer und Messebesucher erwartet. Einen Überblick über die wichtigsten Neuheiten der Aussteller lesen Sie ab Seite 23. Das komplette Kongressprogramm finden Sie auf Seite 28/29, das Ausstellerverzeichnis steht auf Seite 30/31. dz Quoka: Print ade Der Marktführer für Offertenblätter in Deutschland, der Quoka-Verlag (u. a. Kurz & Fündig, Annoncen Avis, Reviermarkt ) will zum Jahresende alle 14 Printausgaben einstellen und sich nur noch auf das Kleinanzeigengeschäft im Internet konzentrieren. Die Erlöse auf Quoka.de seien seit 2007 um mehrere hundert Prozent gestiegen, der Erlös der Printobjekte dagegen seit Jahren rückläufig, hieß es vom Verlag. Insgesamt 147 Mitarbeiter sollen entlassen werden. fk Neue Mediengesellschaft Ulm mbh, PF , München Postvertriebsstück, DPAG, Entgelt bezahlt

2 2 Internet World BUSINESS AKTUELL 4. Oktober /11 Ein neues Design als letzte Chance: Optisch überarbeitet und inhaltlich fokussiert gehen die drei Social Networks unter dem Dach der Holtzbrinck-Beteiligung VZ Netzwerke auf Kundenfang. SchülerVZ soll Schülern durch Zusatzfunktionen etwa den Austausch von Hausaufgaben ermöglichen, MeinVZ wird umbenannt und heißt künftig FreundeVZ. Die bislang eingesetzte Technik-Plattform wird zugunsten des Google Web Toolkits aufgegeben, so sollen technische Änderungen in Zukunft einfacher umzusetzen sein. Nachdem Holtzbrinck die VZ-Netzwerke noch 2010 verkaufen wollte, hat man dieses Unterfangen inzwischen aufgegeben und steckt stattdessen ordentlich Geld in die Weiterentwicklung. Seit vergangener Woche läuft ein Feldtest mit dem neuen Design. Neben dem ehemaligen Prototyp des Social Networks, Myspace, gehört StudiVZ zu den größten Verlierern des Hypes um Facebook. Beim ersten Auftauchen im Agof-Ranking Anfang 2007 verzeichnete das Studenten-Netzwerk, in dem zu besten Zeiten mehr als 90 Prozent der deutschen Kommilitonen einen Account hatten, 3,45 Millionen Unique User pro Monat, ein Wert, der bis Anfang 2009 VZ erfindet sich neu VZ-Netzwerke-Chef Clemens Riedl gibt den Kampf gegen Facebook auf Clemens Riedl, CEO VZ Netzwerke Aufstieg und Fall: Die VZ-Netzwerke in der Agof Entwicklung der Nettoreichweite 22,7 % 23,5 % 23,6 % Q4/07 1 Q1/08 Q2/08 Q3/08 2 Q4/08 Q1/09 Q2/09 Q3/09 Q4/09 3 Q1/10 Q2/10 Q3/10 Q4/10 Q1/11 Q2/ Erstmals SchülerVZ mitausgewiesen Erstmals MeinVZ mitausgewiesen Ausweisung VZ-Netzwerke gesamt INTERNET WORLD Business 20/11 34,6 % 31,5 % 32,5 % 33,7 % 34,2 % auf beeindruckende 5,38 Millionen anstieg. Seitdem geht die Nutzungsintensität und damit die Attraktivität als Werbeträger zurück. Dass es beim deutschen Facebook-Klon nicht ähnlich verheerend aussieht wie beim unlängst an Popstar Justin Timberlake verschleuderten Myspace, dafür sorgt die Strategie der 25,7 % 27,5 % 25,8 % 23,9 % 22,9 % 19,6 % 18,6 % Quelle: Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (Agof) Produktdiversifikation. Seit Anfang 2008 führt die Agof auch die Nutzung von SchülerVZ, der kleinen Schwester der Studenten-Community, auf. Ende 2008 kam MeinVZ dazu, die Community für die Zeit nach dem Uni-Abschluss. Die Agof-Zahlen aus dieser Zeit belegen, dass die beiden Newcomer die Schwäche des 2005 gegründeten Altstars kompensieren konnten. Seit 2010 werden die Reichweiten der VZ-Netzwerke bei der Agof gesammelt ausgewiesen seit einem guten Jahr sind sie deutlich rückläufig. Die Hoffnung, die an den übermächtigen Konkurrenten Facebook verlorenen Mitglieder wieder zurückzuholen, hat VZ- Chef Clemens Riedl inzwischen offiziell aufgegeben, der Blog Basic Thinking zitiert ihn mit den Worten: Das können wir nicht. Wir müssen uns auf die konzentrieren, die noch da sind. Insgesamt sind das rund zehn Millionen in allen drei Networks. Facebook hat in Deutschland doppelt so viele Mitglieder. fk Dmexco-Fazit Die Erwartungen ihrer Organisatoren deutlich übertroffen hat die Online- Marketing-Messe Dmexco in Köln. Nach Angaben der Koelnmesse wurden bei dem zweitägigen Event Besucher gezählt, das sind rund mehr als im vergangenen Jahr. Die Ausstellungsfläche, die sich 440 Aussteller teilten, war von auf Quadratmeter vergrößert worden. Obwohl die Dmexco-Macher auch bei den Konferenz- und Seminarflächen deutlich großzügiger geplant hatten, kam es in diesem Jahr teilweise zu Engpässen vor der Congress Hall. Erwartungen, die Dmexco werde weiterhin mit solch hoher Geschwindigkeit wachsen, erteilte Kongress-Organisator Christian Muche eine vorsichtige Absage: Wir dürfen das Rad nicht überdrehen. fk Business Guide Webhosting Webhosting ist weit mehr als das Bereitstellen von Serverplatz. Domain Services sind ebenso wichtig wie Performance- und Sicherheitsaspekte. Der neue INTERNET WORLD Business Guide Webhosting gibt einen Überblick über die verschiedenen Dienstleister in diesen Bereichen. Wenn Ihr Unternehmen in dem Kompendium erscheinen soll, wenden Sie sich bitte bis 10. Oktober 2011 an INTERNET WORLD Business 20/2011 Meinungen in diesem Heft TRENDS & STRATEGIEN Facebook als Lebenschronik Mehr Engagement, genaueres Targeting: Facebooks neue Profile aus Werbesicht 4 Google kauft Dailydeal Der Suchmaschinenbetreiber kauft sich so auch eine Vertriebsmannschaft 5 Vernetztes Lernen Das Start-up Iversity erleichtert Zusammenarbeit zwischen Dozenten, Studenten und Forschern 6 Des Buchmarkts neue Seiten Eine Branche im Wandel: Lesegeräte und Tablets bringen die Verbreitung der E-Books voran 8 Serie: Reputation Management (Teil 3) Was Dienstleister bewirken können 10 MARKETING & WERBUNG Wächst und wirkt Handel und Konsumgüter pushen den Online-Werbemarkt, sagt die Foma 12 Was folgt auf den Klick? Branding zieht ins Netz ein und steigert die Anforderungen an die Wirkungsforschung 13 Schau der Marktplätze Affiliate-Netzwerkbetreiber stellen die Transparenz in den Mittelpunkt 14 Von Tschechien lernen... Wer in Osteuropa mit Online Marketing Erfolg haben will, muss sich auf die Märkte einstellen 15 Marktplatz für Millionen Bing, Smartphones, Touchcomputing: Microsoft hält das Rennen um die digitale Zukunft noch nicht für entschieden 16 Mehr als nur Targeting Die Audience-Management-Plattform Cadreon kommt jetzt auch nach Deutschland 17 E-COMMERCE Für jeden Topf einen Deckel Online-Händler zeigen großes Interesse an Produktempfehlungs-Tools 20 Gerüstet für die Zukunft? Wohin entwickelt sich E-Commerce? 22 SPECIAL: MAIL ORDER WORLD Das bietet die Messe: Kundenakquise, Payment, Logistik und Shop-Software 23 Dazu: Ausstellerverzeichnis, Hallenplan und Kongressprogramm 28 E-Commerce lohnt sich nicht Rentabilitätsberechnung für den Online-Handel 32 Das Eigenheim aus dem Drucker Wir waren für Sie in Boston bei der E-Commerce- Kongressmesse Shop.org Annual Summit 34 Das volle Programm E-Commerce-Agenturen drängen auf den Markt. Der Trend geht hin zum Rundum-Service 35 Recht: Die Button-Lösung Der Gesetzgeber will, dass Bestellkosten deutlicher hervorgehoben werden 36 TOOLS & TECHNIK Amazon spielt mit Feuer Web-Händler hat eigenen Tablet-PC: Kindle Fire 38 Erfolg in Social Media unklar Marketer können ihren Erfolg nicht messen 39 Auf dem Weg in die Zukunft Ein Überblick: mobile Bezahllösungen 40 Service auf dem Rückweg Mit verlängerten Rückgabefristen und anderen Retouren-Services wollen Web-Händler punkten 42 Noch in den Kinderschuhen Die iphone App von Schlecker im Usability-Test 44 KARRIERE Viel Handlungsbedarf Deutschlands Top-Firmen sind bei Social Media und Employer Branding noch nicht top 49 SZENE Rund um die neuen Domains Der Fachkongress Newdomains.org in München 52 MEINUNG Gastkommentar: Willkommen an Bord! Warum die Piraten-Partei in Berlin Erfolg hatte 54 RUBRIKEN Topkampagne: VWs Spritspar-Rennen 18 Etats Marketing & Werbung 18 Rechtstipp: Angabe der Versandkosten 36 Techniktipp: SSL-Zertifikate für Facebook Apps 38 Dienstleisterverzeichnis 46 Impressum 50 Menschen & Karriere 50 Stellenmarkt 51 Termine 52 Gehört / Feedback 54 Tobias Allgeyer, Deutschlandchef bei Commission Junction, weiß, dass Tschechen keine englischen Webshops mögen 15 Bill Bass, CEO von Charming Shoppes, hält nichts von exotischen Kennzahlen für Online-Erfolg 34 Frank Holland, Werbeverkaufsleiter bei Microsoft, verrät, welche Marketing-Pfeile Redmont noch im Köcher hat 16 Hans-Joachim Jauch vom Oldenbourg Industrieverlag sieht traditionelle Geschäftsmodelle des Buchmarkts unter Druck 8 Valentina Kerst, Internet-Strategieberaterin, glaubt, dass die Piratenpartei frischen Wind in die Politik bringt 54 Patrick Kleuters, Vice President bei Gemalto.de, ist überzeugt, dass Coopetitions den NFC-Massenmarkt voranbringen 41 Nadine Kutz, Produktmanagerin bei Webreputation, sagt, was man für ordentliches Reputation Management ausgeben muss 11 Greg Pouy, Social Media Director bei Nurun, skizziert einen möglichen Weg in die Zukunft des E-Commerce 22

3 AKTUELL 3 Ist es wirklich so schwer? Wer im E-Commerce erfolgreich sein will, braucht einen langen Atem Drei Jahre, so rechnet E-Commerce-Experte Marcus Diekmann von der Agentur Die Shopmacher auf Seite 32 dieser Ausgabe vor, benötigt ein durchschnittlicher Online Store, bis er in die Gewinnzone kommt. Bei einer Brick-and- Mortar-Filiale sind die Betreiber in der Regel weniger geduldig: Bringt das Ladengeschäft nicht spätestens nach 18 Monaten schwarze Zahlen, dann ist es ein Kandidat für eine alsbaldige Schließung. Diekmanns Fazit: Obwohl E-Commerce ein unverzichtbarer Bestandteil einer modernen Vertriebsstrategie ist, werden beim Betrieb eines Webshops die Anlaufkosten häufig unterschätzt. Trotzdem dürfe man beim Blick auf die Kosten nicht übersehen, dass der Shop auch Marketingeffekte erziele. Ich kann die Aussage des E-Commerce-Beraters,in den ersten drei Jahren kann man im E-Commerce kein Geld verdienen nicht unterstützen, sagt Michael Rietdorf, Director E-Commerce bei Marc O Polo. Zwar kommen nach seiner Erfahrung neben den beiden Kostenblöcken Wareneinsatz und Marketing hohe Kosten für das Fulfillment und den Aufbau und die Weiterentwicklung des Online Shops hinzu. Allerdings gibt Rietdorf zu bedenken: Für beide Disziplinen gibt es heute Anbieter und entsprechende Vergütungsmodelle, die es einem ermöglichen, auch ohne hohe Investitionskosten ein erfolgreiches und vom Start weg profitables E-Commerce- Business zu betreiben. So weit wie Marc O Polo ist die CBR Fashion Group noch nicht. Erst in diesem Jahr startete ein Online Shop für die Marken Street One, Cecil und One Touch. Dennoch ist sich CBR-Chef Jan Rosenberg sicher, neben Erfahrungen auch Gewinne zu machen: Nach unseren erfolgreichen Laun- Trotz Hürden: E-Commerce kann sich lohnen ches in Deutschland und Österreich können wir sicher sagen, dass wir die Profitabilität plangemäß erreichen werden. Ein ausführliches Monitoring ist entscheidend, das im Rahmen von Online Shops auch sehr gut umsetzbar ist. Der Übergrößen-Modeanbieter Ulla Popken ist bereits seit zwölf Jahren im Netz vertreten. Sandra Neemann, Senior Online Marketing Managerin, sagt: Profitabilität war für unser E-Commerce- Business von Anfang an ein zentraler Aspekt und ist es natürlich heute noch. Dabei ist für uns als international agierendes Multichannel-Unternehmen entscheidend, dass unsere Angebote in allen Kanälen, von Retail über Versandhandel bis hin zum E-Commerce, verfügbar sind. Renata DePauli, Gründerin von Herrenausstatter.de und Vorstandssprecherin der DePauli AG, warnt vor blauäugigem Handeln. Eine Bedingung für den unternehmerischen Erfolg im E-Commerce sei die Verknüpfung klassischer Betriebswirtschaft mit aktuellem technischem Knowhow. Und auch DePauli verdient mit Herrenausstatter.de im Netz gutes Geld: Ja, wir betreiben den Online Shop profitabel. fk Foto: Fotolia/Anton Sokolov Michael Rietdorf, Director E-Commerce Marc O Polo Bei Marc O Polo ist der Online Shop ein vollwertiger Vertriebskanal, der seit Jahren profitabel betrieben wird und gleichzeitig aufgrund seiner Gestaltung und der hohen Reichweite als Marketinginstrument genutzt wird. Die Erfolgsfaktoren für ein gut funktionierendes E-Commerce- Business sind aus meiner Sicht eine begehrte Marke, ein gutes Produkt, eine durchdachte Marketingstrategie und ein marktgerechtes und kundenfreundliches Shop-System. Jan Rosenberg, CEO CBR Fashion Holding (Street One, Cecil, One Touch) Mit unserem gelaunchten E-Commerce-Geschäft möchten wir die Bekanntheit unserer Marken stärken, Multichannel-Effekte nutzen sowie direkt Informationen über das Kaufverhalten unserer Kunden sammeln, um in unseren Kollektionen noch besser auf Kundenwünsche einzugehen. Dabei unterliegen unsere Online Shops den gleichen Konditionen wie unsere Handelspartner. Selbstverständlich ist es unser Ziel, in einem überschaubaren Zeitraum profitabel zu sein. Steffen Oberquelle, Geschäftsführer Weare Shop (Board- und Streetwear) Unser Ziel als hundertprozentiger E-Commerce-Händler ist ganz eindeutig Profitabilität. Diese hatten wir bereits im zweiten Jahr erreicht, auch wenn wir bezogen auf den Umsatz noch nicht an unserem Ziel sind. Möglich war dies nur, da wir in einem kleinen Team alles selbst gemacht haben: SEM, SEO, Grafik. Sonst wären wir in fünf Jahren noch nicht profitabel. Heute stellt sich für uns eher die Frage, ob wir auf Profit zugunsten von Wachstum verzichten. Renata DePauli, Gründerin von Herrenausstatter.de Unseren Online Shop Herrenausstatter.de führen wir unter klassischen kaufmännischen Gesichtspunkten, beziehen aber natürlich auch Marketinggesichtspunkte mit ein. Neben solidem wirtschaftlichem Handeln zählen auch der Einsatz neuer, innovativer Technologien und professionelles Know-how in allen relevanten Bereichen wie Produktpräsentation, Marketing, Kundenservice oder Logistik zu den ausschlaggebenden Kriterien für eine erfolgreiche E-Commerce-Strategie.

4 4 Internet World BUSINESS TRENDS & STRATEGIEN 4. Oktober /11 REALTIME BIDDING Hi-Media plant Ad Exchange Der Vermarkter Hi-Media kooperiert mit dem Real-time-Bidding-Technologieanbieter Appnexus und plant eine eigene Ad Exchange. Dabei wird Display-Inventar nach dem Auktionsprinzip versteigert. Laut Unternehmensangaben kann die Ad Exchange monatlich mehr als 20 Milliarden Ad Impressions auf Premium-Websites über Versteigerung in Echtzeit anbieten. is SERVICE RATING Siegel für Kundenorientierung Bis Ende Oktober 2011 können sich Unternehmen für den Wettbewerb Deutschlands kundenorientiertester Dienstleister anmelden. Der Wettbewerb wird von der Agentur Service Rating durchgeführt und beinhaltet unter anderem eine Kundenzufriedenheitsbefragung mit Unternehmens-Audit. Die Teilnahme kostet ab Euro (Startpaket). Weitere Informationen unter is EUROPA-EXPANSION Rakuten kauft Play.com Das japanische Web-Unternehmen Rakuten aus Tokio übernimmt den britischen Online Shop Play.com für rund 29 Millionen Euro. Der Kauf von Play.com, das zu den größten britischen Webshops zählt, ist bereits die dritte Übernahme von Rakuten in Europa nach dem Kauf von Priceminister.com und Tradoria.de. Die Übernahme soll bereits im Oktober 2011 abgeschlossen sein. is Play.com gehört künftig zum japanischen Unternehmen Rakuten Facebook als Lebenschronik Mehr Engagement, genaueres Targeting: Facebooks neue Profile aus Werbesicht Noch mehr Daten für Facebook: unmittelbarsten Konsequenzen, Das soziale Netzwerk hat auf schreibt die US-Werbefachzeitschrift. seiner Entwicklerkonferenz F8 vorgestellt, wie Facebook-Profile künftig aussehen. Sie sollen zum Tagebuch im Web werden, denn Facebook führt eine vertikale Zeitleiste im Profil ein. Timeline heißt das auf Englisch, auf Deutsch Chronik. Das neue Profil-Layout startet mit einem Titelbild, gefolgt von Meldungen. Hier kannst du deine Geschichte von Beginn bis jetzt erzählen, erläutert Facebook auf Anschließend zeigt das Profil die Anwendungen des Nutzers, beispielsweise, Facebook erläutert, wie die neuen Profile aussehen werden Marketer könnten die Er- wähnungen ihrer Produkte in den Apps aufgreifen und sie mit dem Werbeformat Sponsored Stories an einen größeren Zirkel streuen. Bei den angekündigten Neuerungen stünden aus Marketingsicht zwei Themen im Vordergrund, meint Jan Reichert, Geschäftsführer der Agentur Kr3m Media GmbH, die Facebook-Apps entwickelt: die erweiterten Funktionen der Apps und voraussichtlich bessere Targeting-Möglichkeiten durch die neue Struktur der welche Filme er auf Netflix ge- sehen hat, welche Lieder er hört oder welche Bücher er liest. Die neue Chronik wird erst in einigen Wochen zur Verfügung stehen, so der Facebook-Unternehmensblog. Noch ist das neue Profil nur für verifizierte gen und dabei immer mehr über sich preisgeben. Daten, die wiederum für die zielgerichtete Auslieferung von Werbung von großem Wert sind. Denn stärkeres Engagement und besseres Targeting könnten zu einem höheren Werbeumsatz führen. Profile. Die Verbreitung der Apps könnte von viralen Effekten profitieren. Apps können außerdem Inhalte dynamisch ohne Zutun der User teilen, sofern Nutzer dies zu Beginn zugelassen haben. Inwiefern diese Funktion von den Usern als zu Entwickler zugänglich. starkes Spamming wahrgenommen wird, Anwendungen zeigen Aktivitäten Nutzer sollen so viel Zeit wie möglich ist abzuwarten, sagt Reichert. innerhalb des sozialen Netzwerks verbrin- Während Facebook User in Zukunft eine Reihe neuer Tools einsetzen können, um auszudrücken, wo ihre Interessen liegen, gebe es noch wenig Details dazu, wie sich Markenprofile auf Facebook verändern, berichtet die US-Fachzeitschrift Advertising Age. Laut Wir sind überzeugt, dass Facebook mit der Integration der Timeline und flexibler Aktions- und Objekt-Typen für die Nutzung in Applikationen einen wichtigen Schritt in Richtung intelligenter Vermarktungsmöglichkeiten für Unternehmen gegangen ist. Facebooks Open Graph bekommt mit den Neuerungen mehr Dynamik, David Fischer, Vice President Personalisierungsmöglichkeit und Global Marketing Solutions bei Facebook, werden sie nicht exakt genauso wie die Timeline aussehen, aber ein ähnliches Look and Feel aufweisen, so Advertising Age. Für Marketingverantwortliche im Bereich Entertainment ergeben Handlungsorientiertheit, erklärt Patrick Dawson, Commercial Director Context Optional, Anbieter der Social Marketing Suite für die Verwaltung von Profilen in Social Media. Statt eines einfachen Likes können Facebook-Nutzer jetzt Aktionen mitteilen. Dadurch entstehen für Marken mehr Berührungspunkte mit ihrer Ziel- Mit den Apps erzählt der Nutzer viel über sich sich aus den neuen Apps die gruppe, meint Dawson. is STUDIE Wie sich Werbung entwickelt Drei Szenarien, wie Online-Werbung in einigen Jahren aussehen könnte, entwirft die Studie Zukunft der Werbung 2015 (kostenfreier Download im Web unter: In Szenario 1 entwickelt sich Internet-Werbung mit den bisherigen Wachstumsraten weiter. In Szenario 2 bekommen Werbebörsen einen höheren Stellenwert. Szenario 3 schildert, wie Context Broker personalisierte Werbung ausliefern. Die Studie ist eine Gemeinschaftsarbeit der Agentur Denkwerk, des Verbands Eco, des Werbevermarkters IP Deutschland, des Medienclusters NRW und anderen. is Anzeige Sie suchen den Fachmann für Suchmaschinen-Marketing? Sie finden sie in der Dienstleister- Datenbank der INTERNET WORLD Business Von überall aus erreichbar Macy s setzt auf Omnichannel für stärkere Kundenbindung Die US-Kaufhauskette Macy s setzt auf technologische Innovation, um den Umsatz bei Macy s und Bloomingdale s zu steigern. Mit den Maßnahmen verzahnt der Retailer E-Commerce und den stationären Handel stärker. Ab Herbst werden beispielsweise die Clinique-Stände in 350 Kaufhäusern mit Tablet-PCs ausgestattet, um den Kundinnen bei der Produktrecherche und -auswahl zu helfen. In der Schuhabteilung kommen die Tablets bei Bloomingdale s zum Einsatz, um Kunden eine größere Auswahl an Farben und Stilrichtungen zu geben. Neue Technologie hält auch beim Bezahlen Einzug: Die Kassen werden mit Customer Response Units von Verifone ausgestattet, mit denen innovative Bezahlverfahren, darunter Google Wallet, getestet werden. Ausgewählte Stores bieten Kunden zudem die Möglichkeit, eine Kopie der Rechnung per zu erhalten. Um Käufern in Echtzeit bei Transaktionen zu helfen, haben Macy s und Bloomingdale s Live Chat im Online Shop eingeführt. is Macy s testet neue Technologien, die Online- und Offline-Handel stärker miteinander vernetzen Googles +1-Button links unter dem Display Ad +1 für Display Google führt den +1-Button Anfang Oktober auch im Google Display Network ein. Per Klick können Nutzer, die sich in ihrem Google-Account eingeloggt haben, ihren Kontakten eine Anzeige weiterempfehlen. Wenn Freunde die gleiche Anzeige im Google-Display-Netzwerk sehen, erfahren sie, wer im Bekanntenkreis die Anzeige empfohlen hat. Google nutzt die Empfehlung fürs Targeting und wertet sie als Relevanzsignal. Empfohlene Anzeigen nehmen an Auktionen für die Web- Seiten teil, die die Freunde besuchen. is

5 20/11 4. Oktober 2011 TRENDS & STRATEGIEN Internet World BUSINESS 5 Kapital für App-Werbenetz Apprupt hat von seinen Investoren erneut Geld eingeworben. Neuhaus Partners, T-Venture und die KfW-Bankengruppe investieren einen hohen einstelligen Millionenbetrag, damit das Unternehmen Personal einstellen, neue Angebote entwickeln und seine Internationalisierung fortsetzen kann. Der Anteil von Mobile im Marketing-Mix wächst rapide, Apprupt hat diesen Trend früh erkannt und liefert Werbungtreibenden maßgeschneiderte Lösungen, begründet Philip Missler von T-Venture das Engagement. Apprupt verfügt über ein Netzwerk von Publishern mit hoher Reichweite, über das Markenunternehmen oder Entwickler mobile Anwendungen und Inhalte wie etwa Apps vermarkten oder für diese werben können. vs Apprupt: Mehr Aufmerksamkeit für mobile Dienste und Inhalte Google kauft Dailydeal Suchmaschinenkonzern kauft sich so auch eine Vertriebsmannschaft Konkurrent Groupon gab der Suchmaschine im vergangenen Jahr einen Korb. Sechs Milliarden US-Dollar soll Google für das Gutscheinportal geboten haben. Nun hat der Konzern billiger eingekauft: Für kolportierte 150 bis 200 Millionen US-Dollar verleibte sich Google Konkurrent Dailydeal ein. Google ist unser bester Deal, ließen die Gründer Fabian und Ferry Heilemann auf der Website wissen. Und im Fernsehen: Eigentlich müssten wir jetzt nicht mehr arbeiten. Für das Gründer-Duo ist es ein großer Erfolg, vom zurzeit erfolgreichsten Internet-Unternehmen übernommen zu werden. Was allerdings Google zur Offerte bewog, ist unklar. Ob sich Gutscheinportale einmal rentieren, ist fraglich. Alle schreiben Verluste: Groupon, das wegen der schlechten Zahlen gerade den Börsengang abgeblasen hat, häufte 2010 bei 713 Millionen US-Dollar Umsatz 413 Millionen Dollar Verlust an. Das Unternehmen konnte die Erlöse im ersten Quartal 2011 zwar deutlich steigern, die Verluste betrugen jedoch trotzdem 113,9 Millionen Dollar. So gilt es als wahrscheinlicher, dass sich Google mit Dailydeal.de: Google übernimmt Gutscheinportal für rund 150 Mio. US-Dollar Fabian und Ferry (re.) Heilemann: Müssten nie mehr arbeiten Dailydeal.de eine Vertriebsmannschaft für regionale Angebote im deutschsprachigen Raum besorgt hat: 200 Mitarbeiter beschäftigt das Start-up in Berlin, Zürich und Wien bis eine Million Dollar pro Nase ist ein stolzer Preis für ein Recruiting. Google kann sich das leisten. Neben den Gründern (27 Prozent) profitierten Business Angel sowie die Gesellschaften Adinvest und Rebate Networks. Sollte Google in weiteren europäischen Ländern oder in Asien seinen Vertrieb stärken wollen: Rebate Networks hat noch mehr Betreiber von Schnäppchenportalen zu bieten. vs Aktuelles Stichwort Enhanced E-Book Es geht noch mehr: Enhanced E-Books sind erweiterte elektronische Bücher, die zum Beispiel mit Sound, Bilder, 3-D- Animationen oder auch kleinen Filme angereichert wurden. Für die Verlage ist der Aufwand derzeit jedoch noch sehr hoch, so dass das Angebot noch dürtftig ist. Mehr zu E-Books auf Seite 8. vs Hier finden Sie Nachrichten von jungen Firmen und Investoren VENTURESTARS.DE Neue Gründerwerkstatt Nach dem Verkauf seines Unternehmens Netzathleten an RTL und dessen Tochter IP Deutschland startet Gründer Stefan Pfannmöller neu: Mit sieben weiteren Mitstreitern hat der ehemalige Olympiateilnehmer nun den Inkubator Venture Stars gegründet. Entstehen sollen in der neuen Gründerwerkstatt marktführende Unternehmen. Eines der ersten Entwicklungsprojekte ist der Sport-Shopping-Club Mysportbrands. Mit Netzathleten startete Pfannmöller 2007 und baute das Portal rund um Sport mit dem spezialisierten Vermarkter Netzathleten Media aus. vs Die App für Kundenkarten Bonusmagnet vereinigt Loyalty-Programme und Gutscheine per App Rund 300 Kundenkarten gibt es in Deutschland und zusätzlich werden zur Verbesserung der Kundenbindung auch noch zehn Millionen Gutscheine im Jahr gedruckt. Bei 300 Kundenkarten in Deutschland müssten Verbraucher Dutzende von Karten in ihren Börsen haben, das ist doch umständlich, sagt Patrick Setzer, einer der Gründer von Bonusmagnet.de. Und von den zehn Millionen Gutscheinen wird weniger als ein Prozent auch eingelöst. Mit seinem Partner Dirk Bollmeyer entwickelte der Marketingspezialist eine App, die alle Kundenprogramme vereinigt und auch noch die Rabattgutscheine aufs Smartphone bringt. Das ist bisher einzigartig. Noch werden Gutscheine und Loyalitätsprogramme über verschiedene mobile Services und Dienstleister verbreitet. So informiert Payback Mitglieder des Loyality-Programms via eigener App über die Sonderangebote der Handelspartner. Und Dienstleister wie Coupies.de, Kaufda.de oder Loxideals.de organisieren im Auftrag von Händlern oder Markenherstellern einzelne Gutscheinkampagnen. Doch diese Services zeigen: Beim Einkaufsbummel interessieren sich Verbraucher stärker für Gutscheine und Rabattaktionen und lassen sich häufiger in Filialen ziehen. Bonusmagnet vereinigt unterschiedlichste Kundenprogramme und Aktionen und löst dabei auch technische Probleme. Viele Registrierkassen erkennen die Rabattcodes auf den Smartphone-Monitoren noch nicht: Durch Kooperationen mit Kassenherstellern können Handelsunternehmen ihre IT-Technik für Direktmarketing-Kampagnen ohne großen Aufwand mit unseren Systemen verbinden, verspricht Setzer. vs Gründer Setzer: Eine App statt Kartenchaos im Portemonnaie Ausgezeichnete Unternehmer Zehn Jahre Internet-Wirtschaft das war Gründerszene.de einen Wettbewerb wert. Und der ist nun entschieden: Als Gründer des Jahrzehnts wurden Oliver Samwer (Alando, Jamba) und Michael Urban (Buch.de) ausgezeichnet. Und als prägende Investoren der letzten zehn Jahre dürfen sich der High-Tech Gründerfonds, der als größter Investor in Deutschland vor allem Staatsgelder verteilt, sowie Dumont Venture, zurzeit bei Lieferdiensten wie Lieferando.de von Yourdelivery sowie Gebrauchtwarenhändler Rebuy.de engagiert, bezeichnen. Nebenbei konnten Leser und Juroren über erfolg- und aussichtsreiche Start-ups abstimmen: Als Start-ups des Jahrzehnts kürten Publikum und Jury Spielehersteller Bigpoint sowie Jimdo, ein Baukastensystem zur Erstellung von Websites. Aktuelle Gründungen mit Perspektive und Erfolg sind nach Meinung der Wähler Spielehersteller Wooga, der sich auf Communitys konzentriert, sowie Tape.tv, ein Musikfernsehkanal im Web. Die Wahl der Gründer, Investoren und Start-ups des Jahrzehnts lief einige Monate bei Gründerszene.de Leser des Blogs rund um Start-up- und Investorenthemen nahmen daran teil. Die Jury bestand aus Journalisten, Unternehmern und Investoren, darunter den Gründerszene-Finanziers Lukasz Gadowski, Stefan Glänzer und Lars Hinrichs. vs FROODIES.DE Expansion nach Köln Nach Düsseldorf, Dortmund, Wuppertal und Münster weitet Froodies.de seinen Aktionsbereich jetzt nach Köln aus. Hier arbeitet der Online-Supermarkt mit einem regionalen Edeka-Markt zusammen und bietet Waren für die Online-Bestellung, die noch am gleichen Tag ausgeliefert wird. Während Froodies in den anderen Städten konkurrenzlos arbeitet, trifft das Start-up nun auf Wettbewerber wir Rewe oder Bring24.com. vs CLOUDCONTROL.DE Geld für den Ausbau Mit einem nicht näher bezifferten Geldbetrag von Creathor Venture will Cloud Control seine Technologie weiterentwickeln und seine Geschäfte ausbauen. Das Berliner Start-up ist seit 2009 aktiv und bietet Web-basierte Hosting- und Entwicklungsdienste als Software as a Service -Modell an. Mit Cloud Control können Entwickler neue Anwendungen aufbauen und Drittanbieter Zusatzmodule wie Datenbanken anbieten. vs AIRBNB.DE Springer steigt ein Die Wohnungsvermittlung Airbnb hat sich einen neuen Investor angelacht: Der Axel Springer Verlag will bei dem Start-up einsteigen und ihm dabei helfen, seine Dienste in Deutschland zu etablieren. Mit Airbnb kann das Berliner Medienhaus zudem das Angebot der Immobilienbörse Immonet.de erweitern. vs

6 6 Internet World BUSINESS TRENDS & STRATEGIEN 4. Oktober /11 Iversity erleichtert die Zusammenarbeit von Professoren, Studenten und Forschern Seminar verpasst oder nicht alles verstanden? Heute können Studenten im Internet nacharbeiten. Das Berliner Startup Iversity hat dazu eine Plattform eingerichtet, auf der Dozenten passwortgeschützte oder offene Seminarräume einrichten und Studenten sich über Theorien auseinandersetzen oder Fachlektüre kommentieren. In Zeiten von Massenunis sollen sich Studierende und Lehrende vernetzen und unterstützen, sagt Jonas Liepmann, der die Idee für Iversity hatte und sie mit Hannes Klöpper realisierte. Noch in der Betaphase haben sich mehr als Teilnehmer registriert. Das Verhältnis Dozenten zu Studenten Gründung: Nach Testphasen 2009 und 2010 Start Ende September Das Berliner Unternehmen existiert seit 2009 Geschäftsmodell: Kooperationsplattform für Akademiker, Verkaufsprovisionen. White-Label-Lizenzen für Firmen, Absolventen-Jobbörse und kostenpflichtige Selfpublishing-Services geplant Finanzierung: Gründer; Frühphasenfonds Brandenburg, BMP Media Investors Mitarbeiter: 20, darunter auch Freie Internet: Traummann eines Playmates sein, Freundin von Cosma-Shiva Hagen im Werbespot oder Hauptakteur einer Grußbotschaft: Unter Wonderlandmovies.de finden Interessenten Videoclips, die sie mit Porträts und wenigen Handgriffen personalisieren und Freunden schicken können: Wir waren es leid, für jedes Clip- Projekt das Rad neu zu erfinden, erzählt Mitgründer Jan-Till Manzius. Mit seinem Kollegen und Programmierer Benjamin Budde konstruierte der Werbefachmann der Hamburger Agentur DDD die Mitmachplattform für Möchtegernhelden und -liebhaber. Vernetztes Lernen Hier finden sich neutrale Grüße und Videos zum Bearbeiten. Die Mehrzahl der Clips stammt von der Industrie, von Marken wie Häagen Dasz, Opel, Mini oder L Oréal. Sie hoffen darauf, dass sich die personalisierten Botschaften online massenweise verbreiten. Die Rechnung geht auf: Einige der Clips erreichen inzwischen Millionen, die neutralen Grüße immerhin Tausende: Wir wollen in Zukunft unabhängiger von den Unternehmensaufträgen werden, erklärt Manzius. Eigene Filme sollen die Reichweite erhöhen. Doch für deren Produktion fehlen Kapital undmitarbeiter. Unternehmen, die mit Wonderlandmovie werben, finanzieren liegt etwa bei zu 9.000; und die Gründer beobachten, dass sich Iversity zurzeit von Uni zu Uni weiterspricht. Stark vertreten sind bereits die Hochschulen von Berlin, Dresden, München und Düsseldorf. Neben Seminaren finden Studenten und Forscher hier Arbeitsgruppen. Über Iversity tauschen sich sogar indische und deutsche Germanisten aus. Iversity soll ein soziales Netzwerk für Akademiker sein, erklärt Liepmann. Wer an anderen Hochschulen interessante Veranstaltungen entdeckt, soll auf Anfrage teilnehmen können. Das Unternehmen profitiert von der Verlinkung mit Buchläden, die für den Verkauf von Fachbüchern Provisionen zahlen. Die Konversionsrate dürfte hoch liegen, schätzt Liepmann, weil Dozenten Literaturlisten hochladen und Studenten einen Teil dieser Bücher sofort bestellen. Weitere Einnahmen könnten längerfristig aus einer Absolventen-Jobbörse sprudeln, aus Services zum Selfpublishing für Forscher oder aus White- Label-Lizenzen für Unternehmen: Wissen in Gruppen zu organisieren, interessiert ja einige Zielgruppen, erklärt Liepmann. Für Unis und Studenten soll Iversity kostenfrei bleiben. Dieses Versprechen wird die Reichweite nach dem offiziellen Start Ende September wachsen lassen. Die E-Learning-Werkzeuge der Konkurrenz sind für die finanziell klammen Hochschulen teuer, zudem ermöglichen diese meist nur Lerninseln. vs Spielerisch werben Mit Wonderlandmovies werden Werbeclips zum Freizeitspaß und Nutzer zu Helden Wonderlandmovies.de: Filmclips personalisieren H. Klöpper (li.), J. Liepmann: Mit einer Kooperationsplattform gegen die Anonymität der Massenuniversitäten B. Budde (li.), J.-T. Manzius: Bewegtbild zum Personalisieren, Spielen und Werben Iversity.org: Tools für die Zusammenarbeit von Studenten und Dozenten Gründung: 2010 als Spin-off der Hamburger Werbeagentur DDD Geschäftsmodell: Personalisierte Filmschnipsel als Software as a Service mit Premiumbezahlmodell; Werbevermarktung; Auftragsprojekte Finanzierung: Gründer, stille Teilhaber, Investoren gesucht Mitarbeiter: 4 Internet: einen Film und bezahlen für die Personalisierungstechnik Euro oder sie platzieren in den neutralen Clips Werbung. In diesem Fall bleibt die Personalisierung kostenfrei. Wie viel die werbefreien Grüße in Zukunft kosten sollen, darüber brüten die Gründer noch. Personalisierte Filmclips laufen sich nicht so schnell tot, ist Manzius überzeugt. Unsere Technik kann nicht nur statische Fotos, sondern auch bewegte Bilder etwa von Webcams oder auch Ton integrieren. Da gibt es also noch viele Spielarten. vs Eine gute Idee für einen (mobilen) Service, eine praktische Technik oder der Webbasierte Helfer im Internet- Alltag: Die Innovationskraft junger Unternehmen ist ungebrochen. Daher stellt INTERNET WORLD Business regelmäßig Start-ups und ihre Geschäftsmodelle vor. Alle Beiträge dieser Serie finden Sie unter unter dem Webcode Unterstützer statt nur Fans Social Media ist Trend und motiviert zu weiteren Geschäften: Mit seiner Agentur Tobesocial spezialisiert sich Tobias Schied auf Social Media. Das ist ein Buzzword und wird oft missverstanden, beobachtet der Fachmann für Online Marketing. Um Usern Produkte oder Marken näherzubringen, entwickelt Tobesocial Apps für Facebook, Kommunikationsstrategien für soziale Netzwerke Gründung: Tobesocial startet Ende 2010 Geschäftsmodell: Social-Media-Kampagnen, Facebook Apps, Reputation Monitoring im Auftrag von Unternehmen. Tobetracker als Tool zur quantitativen Messung von Kampagnen Finanzierung: Eigenfinanziert durch den Gründer Tobias Schied Mitarbeiter: 5 Web: tobetracker.net oder schnelle Listening- und Responding- Programme für Service-Abteilungen. Die Mannheimer Agentur hat zudem ein Netzwerk aus Bloggern, Foren-Schreibern und anderen Meinungsführern aufgebaut, denen sie interessante Angebote präsentiert, in der Hoffnung, dass sie sich für diese starkmachen. Viele Fans zu haben, ist nicht der Sinn von Social Media, sondern Unterstützer für Produkte und Services zu finden, so Schied. Vor allem ist es aber Kommunikation mit Kunden, Mitarbeitern und anderen Gruppen. Zur Eigenwerbung bietet Tobesocial Firmen neuerdings ein Tool an, das sie kostenlos nutzen und mit dem sie Facebook- Kampagnen verfolgen und mit denen von Konkurrenten vergleichen können. Social Media, in eigener Sache.vs Tobetracker.net: Kostenloses Tracking Tool für Facebook-Kampagnen

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8 8 Internet World BUSINESS TRENDS & STRATEGIEN 4. Oktober /11 E-BOOKS UND BUCHHANDEL Des Buchmarkts neue Seiten Foto: Stephan Sasek Lesegeräte und Tablets bringen jetzt die Verbreitung der E-Books voran. Die Branche steht vor einem radikalen Wandel Das Billy-Regal bekommt eine neue Dimension: Ikea reagiert auf das E-Book. Weil die Leser künftig Regale mit Vasen und Nippes statt mit Büchern füllen werden, bietet der Millionen-Seller jetzt tiefere Stellflächen und eine um 12 Kilo erhöhte maximale Traglast. So fix wie das Möbelhaus ist die Buchbranche nicht: 65 Prozent der Verlage haben noch kein E-Book im Programm; bei rund zwei Dritteln der Händler fehlen Lesegeräte und digitale Lektüre im Sortiment. Doch nun wird aufgerüstet, denn die Branche ist sich einig: E-Books erreichen jetzt Marktrelevanz, sagt Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des deutschen Buchhandels. Und Hans-Joachim Jauch, Geschäftsführer des Oldenbourg Industrieverlags, der als Maximilian Buckstern E-Books zum Thema E-Books verfasst, verlegt und vermarktet, ist überzeugt: Die Geschäftsmodelle des Buchmarkts geraten unter Druck, aber die gute Nachricht ist: Mit dem E-Book liegt erstmals ein funktionierendes Paid-Content- Modell vor. Denn für die digitale Lektüre sind die Leser bereit zu bezahlen. Der erste Schwung von Lesegeräten und E-Books wurde im letzten Weihnachtsgeschäft verkauft. Doch nach dem Start von Amazons Lesegerät Kindle im April und durch die wachsende Beliebtheit von Smartphones und Tablets erwartet die Branche in diesem Jahr das große Geschäft. Der Marktanteil von E-Books kann, das glauben nicht nur Optimisten, hierzulande von 0,5 auf drei bis fünf Prozent springen und die Zahl der verkauften E-Books über die 10-Millionen-Marke steigen. Das käme einem Umsatzvolumen von fast 130 Millionen Euro gleich. Nicht eingerechnet sind die Erlöse aus dem Verkauf von E-Readern und Tablets. Die Anzahl der Käufer rangiert bisher noch im einstelligen Prozentbereich, sagt Klaus Driever, bei Weltbild zuständig für den Einkauf und das digitale Lesen. Sie wächst aber enorm schnell. Im E-Book Store von Weltbild, der Ende Mai öffnete, verdoppelten sich im letzten Vierteljahr die Einnahmen. Bei Thalia ist von ähnlichem Wachstum zu hören. Zahlen aus den USA, wo der E-Book-Markt sich zum Massengeschäft entwickelte und 2010 einen Anteil von 25 Prozent am Buchmarkt erreichte, wecken Begehrlichkeiten. Schon sieht sich der Buchhandel mit neuer Konkurrenz E-Leser bezahlen für digitalen Lesestoff. Paid Content funktioniert hier also Die Zahl der Buchhandlungen wird sinken, aber das Marktvolumen wird steigen. Alexander Skipis Börsenverein des deutschen Buchhandels konfrontiert. Start-ups wie das kanadische Kobobooks.com oder Ciando.de dringen mit E-Book-Plattformen auf den Markt. Daneben mischen Telefongesellschaften, Gerätehersteller und Elektronikhändler munter mit. Die Nachfrage wächst, und wir wollen unseren Kunden möglichst alle verfügbaren digitalen Publikationen aus einer Hand bieten, sagt Gregor Erkel, Projektleiter bei der Telekom-Tochter Pageplace.de. Der Kiosk im Web offeriert Titel sowie Zeitungen und Magazine. Viele registrieren sich aus Neugier, aber wer einmal kauft, kommt wieder, so Erkel. Wie Kobobooks will die Telekom ihr Buchgeschäft zügig internationalisieren. Im Vergleich zu den USA werden in Deutschland Bücher schneller ausgeliefert, zudem existiert ein dichtes Netz aus Buchläden. Beides wird die Verbreitung der E-Books bremsen. Trotzdem müssen Buchhandel: Wenig Interesse an E-Books Was Buchläden bislang fürs digitale Lesen bieten Kein Angebot 68 % INTERNET WORLD Business 20/11 Nur E- Books 9 % E-Books und -Reader 19 % sich Handel und Verlage auf längere Sicht umstellen ihre Geschäftsmodelle ändern sich radikal: Der Buchhandel wird stark an Bedeutung verlieren und eine Showroom-Funktion einnehmen, für die Verlage eventuell bezahlen, wagt Jauch eine Prognose, bei den Verlagen nimmt die Eigenvermarktung zu, sie werden sich auf den Direktvertrieb konzentrieren. E-Books sind in der Regel zehn bis 15 Prozent billiger als gedruckte Werke. Laut einer Umfrage des Börsenvereins rechnen 38 Prozent der Händler mit Umsatzverlusten, 19 Prozent beziffern diese auf 20 Prozent und mehr. Obwohl der Börsenverein mit Libreka einen E-Book Store anbietet, der leicht in Websites zu integrieren ist und die Händler an den Umsätzen beteiligt, scheuen diese vor dem Einstieg zurück. Viele meinen sowieso, dass Branchenfremde auf Dauer die E-Books verkaufen werden. Ein Haltung, Nur E-Reader 4 % 68 Prozent der Buchhändler haben E-Books nicht im Programm, 19 Prozent verkaufen Lesegeräte und Dateien. Quelle: GfK Panel/Börsenverein d. dt. Buchhandels Lesegerät (o.) im Laden: E-Books werden den Buchmarkt verändern die in den USA zur Pleite der größten Buchkette Borders führte. In Deutschland werden gerade mittelgroße Läden ohne Spezialisierung und Fan-Gemeinde und mit hohen Mieten ums Überleben kämpfen. Die Zahl der Buchhandlungen wird schrumpfen, sagt Skipis. Das aber trifft auch die Verlage ins Mark: Ein Großteil der Bücher wird heute spontan und im Vorbeigehen gekauft. Auch die Verlage werden also nicht ungeschoren davonkommen. Ihre Geschäfte verändern sich gleich in mehrfacher Hinsicht: Zwar wachsen mit der Digitalisierung die verlegerischem Fotos: Amazon, Thalia Möglichkeiten, können Lesestoffe, etwa durch Bilder und Ton, angereichert und zu Enhanced E-Books (s. Stichwort S. 6) verarbeitet werden. Zugleich vereinfacht die Technik das Publizieren. So sehen sich auch Verlage mit neuer Konkurrenz konfrontiert. Amazon hat bereits einige Erfolgsautoren unter Vertrag Die traditionellen Geschäftsmodelle des Buchmarkts geraten unter Druck. Hans-Joachim Jauch Oldenbourg Industrieverlag, München genommen, will das Verlagsgeschäft ausbauen und hat sich dazu einen Manager vom Medienkonzern Warner geangelt. Vergleichbares ist von anderen Firmen zu erwarten. US-Thriller-Schreiber John Locke verlegt indes seine Werke selbst. In seinem jüngsten erklärt er, wie man ein Buch in fünf Monaten zum Millionenseller macht. Es stürmt gerade die Bestenlisten. Verlage können auf diese Entwicklung mit mehr Services für Autoren etwa eine Betreuung beim Schreiben, Hilfe bei der Vermarktung reagieren. Aber ihre Einnahmenmodelle werden sich vor allem durch die Direktvermarktung verändern: Bisher trägt der Handel einen Teil des Vermarktungsrisikos. Er legt sich gegen Bezahlung Bücher ins Lager, erläutert Jauch. Bei E-Books entfällt diese Einkaufsfunktion, das verändert die Einkommensströme der Verlage. Wann und wie lange Erlöse aus einem E-Book fließen, ist für Verlage schwer zu planen und erfordert zudem neue Vermarktungsstrategien. Zumal sich Nutzungsgewohnheiten verändern. Im Zeitalter der Digitalisierung und angesichts von Musik-Flatrates oder Pay for Use -Modellen für Filme wird auf Dauer auch der Besitz von E-Books für viele Kunden nebensächlich. Schon heute ist ja ein Kauf nicht zwingend eine Voraussetzung für Lesegenuss. Amazon hat sich in den USA gerade die Zuarbeit von Bibliotheken gesichert und will im Kindle Store deren Lesedateien gegen Gebühren ausleihen. Da ist der Schritt nicht weit zu Lese-Flatrates oder Abonnements für die befristete Nutzung von digitaler Lektüre. Erste Anbieter tüfteln bereits an entsprechenden Konzepten. Sehr viele Bücher werden bald nicht mehr ins Regal gestellt. Wie Ikea werden Verlage und Buchhandel ihre Angebote anpassen müssen. Tröstlich dabei ist: Vom Büchersterben ist keine Rede. Das Buch oder die Freizeitbeschäftigung Lesen, so Skipis, sind sehr stark im Leben verankert, beides wird auch in Zukunft prägend für unsere Gesellschaft bleiben. vs

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10 10 Internet World BUSINESS TRENDS & STRATEGIEN 4. Oktober /11 SERIE: REPUTATION MANAGEMENT (TEIL 3) Hilfe für einen guten Eindruck Bei der aktiven Kontrolle der eigenen Reputation im Social Web können Dienstleister Unternehmen unterstützen. Eine dezidierte Social-Media-Strategie kann ein kurzfristiger Agentureinsatz jedoch nicht ersetzen Obgleich die große Bedeutung von Social Media für Unternehmen mittlerweile unumstritten ist, sind die Firmen, die deren Anbindung strategisch angehen und Social Media in ihre Strukturen integriert haben, noch in der Minderheit. Die meisten Unternehmen adaptieren das Thema bisher nur sporadisch. In der Fläche fehlt es daher noch an strategischen und integrierten Ansätzen zur Gestaltung von Social Media in Marketing und Unternehmenskommunikation, fasst Alexander Rossmann die Untersuchungsergebnisse zusammen, die er im Rahmen einer Studie des Instituts für Marketing an der Universität St. Gallen erhoben hat. Aus Sicht des Experten ist jedoch aufgrund der medialen Präsenz des Themas, einzelner Erfolge und prominenter Beispiele eine Veränderung in Sicht: Es ist wahrscheinlich, dass auf die Phase einer sporadischen Pilotierung in vielen Unternehmen nun eine strategische Umsetzung folgt. Viele Helfer nicht jeder passt Das ist oft leichter gesagt als getan: Wo und auf Basis welcher Daten fängt man als Firma an, das eigene Image bei Facebook, Xing, in Foren, Blogs oder bei Twitter aufzupolieren? Mit diesen Fragen sind Unternehmen jeder Größe nicht auf sich allein gestellt. Gerade bei der Datenerhebung oder der Implementierung entsprechender Prozesse bietet eine Vielzahl an Dienstleistern Unterstützung an. Vom einfachen Monitoring Tool bis hin zur persönlichen Beratung des Vorstands in Sachen Online Reputation ist das Angebot vielfältig. Social-Media-Monitoring-Anbieter lassen sich grob in drei Gruppen einteilen: Technologieanbieter, Monitoring-Dienstleister sowie,rundum -Lösungsanbieter, deren Portfolio auch eine Analyse und Beratung für den Umgang mit den Monitoring-Ergebnissen umfasst, erläutert Curt Simon Harlinghausen, Vorsitzender der Fachgruppe Social Media im BVDW. Die meisten Anbieter weisen gewisse Schwerpunkte auf, die sich aus ihrer originären Foto: Fotolia / Marina Zlochin Foto: Fotolia / Marina Zlochin Reputation Management in Strategie und Praxis Meinungen, Wünsche und Kritik am eigenen Unternehmen im Internet erfassen, darauf richtig reagieren und Fehlentwicklungen korrigieren, darum geht es in dieser dreiteiligen Serie: Das Image selbst gestalten: Der richtige Umgang mit Social Media Ausgabe 18/2011 Tools für Social Media Monitoring: Den Überblick über das Meinungsbild behalten Ausgabe 19/2011 Reputation Management Was Dienstleister bewirken können Ausgabe 20/2011 Alle Teile der Serie und Quellenangaben zu weiterführenden Studien finden Sie unter dem Webcode Herkunft ergeben. Ein Spezialanbieter, der sich selbst fest in der Marktforschung verwurzelt sieht, versteht nicht notwendigerweise viel von Customer-Care-Prozessen und Issue Management. Andererseits ist ein Dienstleister, der sich auf Kampagnen- Monitoring von Social Ads spezialisiert hat, unter Umständen nicht der ideale Partner für den Bereich Markt- und Meinungsforschung. Ebenso ist eine Agentur, die Social Media Monitoring durchführt, jedoch nicht offenlegt, mit welchem Technologieanbieter beziehungsweise Datenlieferanten sie kooperiert, nicht die erste Wahl. Für das Durchdringen des Anbieterdschungels und den Versuch, den richtigen Partner zu finden, empfiehlt Harlinghausen eine klare Zielsetzung und Abgrenzung der Erwartungshaltung. Bei den spezialisierten Anbietern für spezielle Marktforschungsanalysen, strategische Beratung oder Online-Marketing-Know-how sind laut Harlinghausen vor allem global tätige Media-Agenturen, 10 Tipps: Online Reputation selbst in die Hand nehmen Die Münchner Agentur Reputeer hat sich auf das Online Reputation Management von Personen und Unternehmen spezialisiert. Die Experten verraten, was Leistungsträger selbst tun können, um sich in sozialen Medien eine guten Ruf aufzubauen und diesen zu schützen. 1. Googeln Ego-Googeln ist das Einfachste, was Sie tun können, um einen ersten Überblick zu erhalten. Geben Sie Ihren Namen in Suchmaschinen wie Google oder auch Personensuchmaschinen wie Yasni.de ein. Welche Personen erscheinen bei der Eingabe Ihres Namens? Welche Inhalte und Fotos finden sich zu Ihrer Person? Nutzen Sie vielfältige Sucheinstellungen, da Google je nach Ort oder Sprache unterschiedliche Ergebnisse ausgibt. 2. Ziele definieren Welche Motive haben Sie für die Steuerung Ihrer Online Reputation? Möchten Sie für Interessenten oder Kunden auffindbar und erreichbar sein? Möchten Sie als Experte auf einem bestimmten Gebiet wahrgenommen werden oder Ihre Privatsphäre schützen? Möchten Sie unter neuen Erfolgen gefunden werden und nicht unter alten Einträgen? 3. Andere suchen lassen Wie gehen andere Nutzer bei der Suche nach Ihrem Namen vor? Wird Ihre Online-Präsenz als positiv oder negativ wahrgenommen? Fragen Sie Dritte, ob Sie unterscheiden können, welche Inhalte zu Ihnen gehören und welche nicht. 4. Privatsphäre-Einstellungen beachten Falls Sie soziale Netzwerke wie Facebook oder Google+ nutzen, überprüfen Sie regelmäßig Ihre Privatsphäre-Einstellungen. Kontrollieren Sie, wer welche Inhalte über Sie lesen darf und wer nicht. Insbesondere auf Facebook ändern sich die Einstellungen häufig. Ego-Googeln gibt einen ersten Überblick Foto: Fotolia / Olly 5. Business-Netzwerke nutzen Pflegen Sie Accounts in Business-Netzwerken wie Xing oder Linkedin, um sich mit kontrollierten Inhalten zu präsentieren und Kontaktmöglichkeiten zu schaffen. Nutzen Sie außerdem für Ihre Berufsgruppe relevante Netzwerke. 6. Verwechslungsgefahr beachten Sie sollten ein Auge darauf haben, welche Inhalte über Namensvetter erscheinen. Sollte eine Verwechslungsgefahr bestehen und Inhalte versehentlich mit Ihrer Person in Verbindung gebracht werden, sollten Sie sich stärker abgrenzen. Bringen Sie sich mit bestimmten Keywords in Verbindung, die sich von den Themen Ihres Namensvetters abheben! 7. Kontaktdaten aktualisieren Falls es Ihnen wichtig ist, im Internet Kontaktaufnahmemöglichkeiten zu schaffen, sollten Sie dafür sorgen, dass nur aktuelle Kontaktdaten von Ihnen zu finden sind. Ebenso sollten Sie alte Accounts in Netzwerken löschen, in denen Sie nicht mehr aktiv sind. 8. Suchergebnisse beeinflussen Finden Sie diskreditierende Inhalte oder Fotos, gilt es, mit Bedacht zu reagieren. Mit einem Löschungsgesuch gießen Sie oft Öl ins Feuer, die Nachricht verbreitet sich danach wie ein Lauffeuer und schädigt Ihre Reputation noch mehr. Bei Beiträgen in sozialen Netzwerken könnten Sie denjenigen, der den Beitrag eingestellt hat, bitten, ihn zu löschen. Bei Artikeln in Blogs oder Webseiten müssten Sie den Webseiten-Betreiber kontaktieren und um die Löschung bitten. Nur im äußersten Fall sollten Sie auf einen Anwalt zurückgreifen. Im Regelfall wird Sie das Vorgehen viel Geld kosten und die Aussichten auf Erfolg sind ungewiss. Alternativ können Sie positive, von Ihnen erstellte und gesteuerte Inhalte publizieren, die unerwünschte Inhalte aus dem Blickfeld verdrängen. 9. Authentisch bleiben Auch wenn die Motive für Online Reputation Management beruflicher Natur sind, dürfen Sie auch als Privatperson gefunden werden. Das Wichtigste ist: Bleiben Sie authentisch und sympathisch und hinterlassen Sie ein stimmiges Bild von Ihrer Person. 10. Veröffentlichungen überwachen Nutzen Sie Dienste wie zum Beispiel Google Alert, um sich regelmäßig über neue Inhalte zu Ihrem Namen informieren zu lassen.

11 TRENDS & STRATEGIEN 11 hochspezialisierte Markt- und Meinungsforscher oder Unternehmen, aus dem Business-Intelligence-Bereich aktiv. Mitarbeiter oder Firma? Beim Thema Online Reputation Management ist zwischen der Online Reputation von Firmen und der einzelner Personen zu unterscheiden. Ein fundiertes Reputation Management für eine Firma reicht erheblich weiter als bei einem Individuum und muss zudem auf einer strategischen Ausrichtung fußen. Doch auch die Beratung von Einzelpersonen kann für ein Unternehmen wichtig sein zum Beispiel wenn diese an exponierter Position stehen. Auf diese Thematik hat sich der Münchner Dienstleister Reputeer spezialisiert: Wir beraten überwiegend Einzelpersonen, die beruflich oder privat ihren Ruf im Internet kontrollieren, beeinflussen und gegebenenfalls reparieren oder aufbauen wollen. Unternehmen beraten wir mit Fokus auf die Mitarbeiter, wie etwa Management, Fach- und Führungskräfte oder Vertriebsmitarbeiter mit Außenwirkung, berichtet Reputeer-Geschäftsführerin Melanie Vogelbacher. Dafür starten wir mit einer ausführlichen Analyse der im Web über unsere eigens entwickelten Suchmaschinen gefundenen Inhalte. Im nächsten Schritt leiten wir eine Soll-Reputation ab, aus der sich ein Maßnahmenplan ergibt. Einiges können unsere Kunden auch selbst tun, um ihre Reputation zu steuern. Allerdings warnt Vogelbacher vor übertriebenen Erwartungen an die externen Helfer: Grundsätzlich kann eine externe Agentur keine Reputation vorgeben weder für Marken, das Unternehmen selbst oder Personen. Sie kann lediglich die durch das Unternehmen selbst gelebte Reputation durch geeignete Kommunikationsstrategien stützen. Ein zu großes Delta zwischen dem tatsächlichen Unternehmensalltag und der kommunizierten Reputation ist eine tickende Zeitbombe. Agenturen ersetzen keine Strategie Eine langfristige Strategie für den Bereich Social Media ist unerlässlich. Wer eine Facebook Fanpage einrichtet und sie dann verkümmern lässt, schadet der Reputation sehr, weiß Vogelbacher. Da Social Media eine sehr unmittelbare Kommunikation mit den Endkunden bedeutet, müssen Personen damit betraut werden, die mit der Kommunikationsphilosophie des Unternehmens vertraut sind. Agenturen können als Experten Empfehlungen geben und beraten. In jedem Fall sollten klare Ziele definiert und ein Handlungsrahmen abgesteckt sein. Zeitverzug durch unklare Entscheidungsrahmen ist im Social Media Marketing unverzeihlich. Mirjam Müller Interview Monitoring ab Euro im Monat Nadine Kutz arbeitet als Produktmanagerin beim Berliner Beratungsunternehmen Webreputation, das sich auf Services rund um das Thema Monitoring und Management von Online Reputation spezialisiert hat. Bei der Überwachung von Suchbegriffen wie Firmenname, Produkt, Marke und Person recherchiert Webreputation nicht nur im normalen Internet, sondern auch im von Suchmaschinen nicht erfassten Deep Web sowie in bestimmten Datenbanken. Worauf sollten Unternehmen achten, die einen Dienstleister für das Reputation Management im Bereich Social Media suchen? Nadine Kutz: Ein guter Anbieter verfügt über eigene, nicht von dritten zugekaufte Technologien. Er sollte eine Vielzahl von Quellen abdecken können das heißt nicht nur in festen Katalogen suchen, auch wenn diese sehr groß sind. Außerdem sollten sich geschulte Mitarbeiter um die Kunden kümmern, damit sich diese nicht allein auf die Maschinenauswertung verlassen müssen. Wie läuft ein typisches Monitoring-Projekt nach der Beauftragung durch den Kunden ab? Kutz: Zunächst konzipiert einer unserer Berater das Projekt. Im zweiten Schritt erfolgt die Konfiguration inklusive Test. Danach erhebt unser System die Daten. Die Ergebnisse werden von unseren Mitarbeitern mithilfe eines Tools bewertet und im Anschluss zusammengefasst und ausgewertet. Für welche Unternehmen empfiehlt sich aus Ihrer Sicht die komplette oder teilweise Auslagerung des Reputation Management? Kutz: Das Thema Datenerhebung muss wegen des hohen Aufwands und der erforderlichen Technologie fast immer ausgelagert werden. Je nach Verfügbarkeit der Ressourcen können dagegen Bewertung und Auswertung auch intern erledigt werden. Nadine Kutz, Produktmanagerin bei dem Beratungsunternehmen Webreputation in Berlin Über das reine Monitoring hinaus können Firmen weitere Beratungsleistungen zukaufen welche sind hier sinnvoll? Kutz: Wir bieten den Unternehmen nach dem Monitoring weitere Dienstleistungen an. Dazu gehören, abhängig von den Handlungsempfehlungen und weiteren Projektzielen, die Suchmaschinenoptimierung, die aktive Teilnahme in ausgewählten Foren/Blogs/Communitys durch Postings sowie die Betreuung der Kunden durch ein weiterführendes Monitoring. Für wen lohnen sich solche Beratungen? Kutz: Vor allem für Unternehmen, bei denen Handlungsbedarf bezüglich ihrer (negativen) Reputation besteht, aber auch für Unternehmen, die im Internet noch weitgehend unbekannt sind. Wenn Sie mit einem Dienstleister zusammenarbeiten welche Voraussetzungen müssen Unternehmen intern schaffen, um zu einem optimalen Ergebnis beizutragen? Kutz: Auf jeden Fall ist ein zentraler Ansprechpartner für die Projektsteuerung erforderlich. Außerdem sollten die Reaktionsprozesse intern eindeutig festgelegt und organisiert sein. Welchen finanziellen Aufwand müssen Firmen für einen externen Dienstleister einplanen? Kutz: Abhängig von der Größe des Projekts, der Anzahl der Keywords oder dem Bewertungsumfang ist eine einmalige Untersuchung bereits ab etwa Euro erhältlich. Der Durchschnittspreis liegt bei rund Euro. Kontinuierliche Monitoring-Projekte lassen sich ab circa Euro pro Monat realisieren.

12 12 Internet World BUSINESS MARKETING & WERBUNG 4. Oktober /11 MINDSHARE / YOC Mobile hebt das Image Dass sich die Investition von Werbebudgets in das Medium Mobile auszahlt, zeigt eine gemeinsame Studie von Dienstleister Yoc, Berlin, und der Media-Agentur Mindshare, Frankfurt. Mehr als 300 Studienteilnehmer beantworteten dabei Fragen zur Kampagne direkt auf ihren mobilen Endgeräten. Die Werbeerinnerung stieg demnach gegenüber der Kontrollgruppe um über 22, das Markenimage teilweise um bis zu 78 Prozent. Bei 50 Prozent erhöhte sich die Kaufbereitschaft. häb VODAFONE Eigener Channel auf Yahoo Wie benutzt man einen Tablet-PC, wie installiert man eine App? Das zeigt Vodafone auf dem interaktiven Web-Format Yahoo Tech You. Der Tech-Kanal verknüpft Information und Entertainment mit exklusiver Markenpräsenz für Vodafone und informiert über News im Bereich Technologie, Mobilfunk und Internet. Mit diesem Content Channel positioniert sich der Mobilfunker als First Mover im zielgruppenorientierten Umfeld für Telekommunikation. häb Tech You: Vodafone setzt auf einen Informationskanal bei Yahoo XING Mit mobilen Werbeformen Das Business-Netzwerk Xing bietet ab sofort neue Werbeformen für seine mobilen Apps und seine Web App und hat dazu für ausgewählte Werbepartner den neuen Menüpunkt Unterwegs geschaffen. Zum Start mit dabei sind das Hotelbuchungsportal HRS, der Autovermieter Sixt, die Direktbank Cortal Consors sowie der Paketdienst Hermes. Der Taxiservice Mytaxi soll folgen. Neu ist auch der Xing App Shop, in dem Firmen beruflich relevante Apps präsentieren und verkaufen können. häb TELEFÓNICA O2 wird aufpoliert Telefónica Germany hat Neue Digitale / Razorfish in Berlin beauftragt, dem Kundenportal O2.de (www.o2.de) ein neues digitales Gesicht zu verleihen. Das Portal ist ein zentraler Vertriebskanal des Telekommunikationsunternehmens. Ein Highlight ist die vertikale Bühne, auf der die Produkte und Services präsentiert werden, die die User durch das virtuelle Schaufenster bewegen können. Weitere integrierte Lösungen Web, Social, Mobile sollen folgen. häb Anzeige Sie brauchen Content Management Software? Sie finden sie in der Dienstleister- Datenbank der INTERNET WORLD Business Die Media-Agenturen haben klare Vorstellungen von der Zukunft des Web-Werbemarkts: So sind für 71 Prozent der Agenturchefs in den kommenden fünf Jahren der Handel und die Lebensmittelbranche die wachstumsstärksten Internet-Werbebranchen. 57 Prozent erwarten, dass auch im Segment Körperpflegeprodukte zunehmend auf Werbung im Internet gesetzt werden wird, und 50 Prozent sehen die Gesundheits- und Pharmaindustrie verstärkt ins Netz investieren. Das ergibt der aktuelle Foma Trendmonitor 2011 der Fachgruppe Online-Mediaagenturen (Foma) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW). Die Foma ist die Interessenvertretung der deutschen Online-Mediaagenturen und zählt die 14 größten Media- Agenturen zu ihren Mitgliedern. Bedeutung einzelner Werbemaßnahmen Derzeitige Bedeutung und Bedeutung in fünf Jahren Aktuell hohe Bedeutung 93 % 86 % 71 % Search 29 % Display Video Ads und Mobile bleiben die Shootingstars INTERNET WORLD Business 20/11 Sarotti zaubert im Netz Allein auf Bewegtbild und Mirco Nontschew setzt die Marke Sarotti. In insgesamt neun verschiedenen Spots tritt der Comedy Star in der Magischen Kakao Show auf. Mit den Webisodes geht die zuständige Agentur Plan Net, München, gezielt neue Wege in der Gestaltung einer Kampagne, die in diesem Umfang im TV nicht umsetzbar wäre. Neben der Display- Werbung und einem Entertainment-Format auf Sarotti.de setzt Produktmanagerin Kathrin Frings auf Facebook und Newsletter. Die Spots laufen unter anderem auf den Portalen von T-Online, Yahoo, Bunte, Cosmopolitan, Joy, Prosieben, Sixx sowie Sueddeutsche. Marcus Ambrus, Geschäftsführer Plan Net Media: Durch gezieltes Targeting und großflächige und audiovisuelle Werbeformate erreichen wir in den ersten sechs Kampagnenwochen etwa 50 Millionen Verbraucher. Ziel der Kampagne: Präsenz schaffen, die Marke als Kakaoschokolade positionieren. häb Wächst und wirkt Handel und Konsumgüter pushen den Online-Werbemarkt, sagt die Foma 71 % Freudensprünge: Die Media-Agenturen rechnen mit Wachstum In fünf Jahren hohe Bedeutung 86 % Video 29 % Affiliate Quelle: Foma Trendmonitor 2011 Außerdem geht die Mehrheit der Foma- Mitglieder von einer deutlichen Zunahme an Imagekampagnen und einem konstanten Niveau von Performance-Kampagnen im Web aus (Grafik). Genauer gesagt: Wir erwarten im Mediamix ein Wachstum von Bewegtbildwerbung und Mobile Advertising, welche für viele Werbungtreibenden als attraktive Erweiterungen der 14 % 79 % Mobile klassischen Display-Werbeformen gelten, erklärt Foma- Sprecher Manfred Klaus (Plan Net) zur Zukunft. Das höchste Potenzial schreiben die Experten dem mobilen Internet und dem App Advertising zu. Chefsache: Datenschutz und Targeting Unangefochten die wichtigsten Themen bei der Kundenberatung sind laut der Befragten Datenschutz und Targeting. Die Priorität mittel bis hoch bekommen der standardisierte Datenaustausch, Knapp ein Viertel ihrer Zeit im Internet verbringen US-Amerikaner auf Blogs und in Social Networks. Damit steigt deren Einfluss weiter. Das zeigt der aktuelle Social Media Report Q des Marktforschungsunternehmens Nielsen. Weitere zentrale Ergebnisse: Mit über 53 Milliarden Gesamtminuten im Mai 2011 verbrachten US-Amerikaner mehr Zeit auf Facebook als auf jeder anderen Website. Tumblr.com ist mit fast einer Verdreifachung der Nutzerzahl gegenüber dem Vorjahr ein aufstrebender Akteur in Social Media. Auf der Mikroblogging-Plattform können Nutzer Texte, Bilder, Zitate, Chatlogs, Links und Video- oder Audiodateien in einem Tumblelog veröffentlichen. Fast 40 Prozent der Social Media User greifen über ihr Mobiltelefon auf Social- Media-Inhalte zu. 70 Prozent der aktiven erwachsenen Social Networker shoppen online. Planungs-Tools, Frequency Capping, der automatisierte Handel für Internet-Werbekampagnen (Exchanges) sowie neue Währungen für Online-Kontakte. Ebenfalls in dem aktuellen Trendmonitor der Befragungszeitraum war übrigens Mitte August bis Anfang September 2011 unter die Lupe genommen wurden die Trendthemen Demand-Side-Plattformen (DSP) und Customer Journey. Das Ergebnis: 83 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass das Thema Customer Journey Tracking (für die Optimierung des Marketingbudgets) in zwei Jahren eine sehr hohe Bedeutung haben wird. Lediglich 36 Prozent der Befragten bescheinigen den DSPs für die Zukunft dagegen eine hohe bis sehr hohe Bedeutung so viel zum Thema Hype und Wirklichkeit. Bleibt natürlich immer noch die Frage nach der Akzeptanz von Online-Werbung. Und um die ist es nach einer Untersuchung des Marktforschungsinstituts TNS Infratest gar nicht so schlecht bestellt. Demnach würden 89,9 Prozent der Online- Nutzer die Einblendung von Werbung in Kauf nehmen, wenn die regelmäßig von ihnen besuchten Internet-Seiten dafür kostenlos blieben. 8,7 Prozent dagegen wünschen sich werbefreie Internet-Seiten und wären im Gegenzug bereit, für bislang kostenfreie Inhalte künftig einen geringen Geldbetrag zu zahlen. Die Ergebnisse zeigen, dass Banner- Werbung in hohem Maße akzeptiert wird, weil sie der Finanzierung von Online- Inhalten dient, stellt Carsten Theisen, Director des Digital Centre von TNS Infratest, fest. häb Tumblr: Neuer Stern Nielsen untersucht Strukturen und Trends der Social Networks Foto: Fotolia / Spectraldesign_L Internet-Nutzer über 55 Jahre treiben das Wachstum von Social Networking vor allem über das mobile Internet an. Eine Auswahl über zehn Märkte hinweg zeigt, dass Social Networks und Blogs die Top-Online-Ziele der Surfer sind und zwar in jedem Land. Damit entfällt ein Großteil der online verbrachten Zeit auf soziale Plattformen. häb Neuer Stern am Social-Media-Himmel: Der Microblogging-Dienst Tumblr holt auf

13 20/11 4. Oktober 2011 MARKETING & WERBUNG Internet World BUSINESS 13 Was folgt auf den Klick Im selben Maße wie Branding ins Netz einzieht, steigen die Anforderungen an die Wirkungsforschung Quo vadis: Der Klick als Werbewirkungskriterium ist tot. Doch in welche Richtung die Reise künftig geht, ist noch nicht klar Es wird eng für den Klick als Maßstab zur Messung der Werbewirkung. Zum einen hat Tomorrow Focus Media bereits im Januar 2011 eine technische Klickratenanalyse durchgeführt, die zutage brachte, dass 85 Prozent der User nie auf Online-Werbung klicken. Zum zweiten fragte der Top- Vermarkter im August über 120 Entscheider aus Media-, Online- und Kreativagenturen sowie Werbekunden zur Zukunft der Online-Display-Werbung. Das Ergebnis: Der Klick als Währung wird nicht mehr akzeptiert. Entsprechend sucht die Branche nach geeigneten Methoden und Kennziffern zur Messung der Werbewirkung von Branding-Kampagnen. Um mehr darüber zu erfahren, wie denn überhaupt die User Online-Werbung wahrnehmen, hat Tomorrow Focus Media im September über User aus dem eigenen Netzwerk zu ihrem Surfverhalten vor und nach dem Klick befragt. Die gute Nachricht: Online-Werbung generiert eine größere Aufmerksamkeit als Werbung in anderen Medien. So geben 66,3 Prozent der Befragten an, dass ihnen in den letzten 24 Stunden Werbung im Internet aufgefallen ist im TV sind es nur 59,5, im Radio 38,2 und in Zeitschriften sogar nur 25 Prozent. Was folgt, ist ernüchternd: Mehr als die Hälfte der Befragten gab an, noch nie auf Werbung geklickt zu haben. Wenn doch, war es bei knapp 90 Prozent aus Versehen. Foto: Fotolia / Pavel Klimenko Surfprozess vor dem Klick Wie häufig sind nach einem Klick Ihre Erwartungen erfüllt worden? Sehr häufig Häufig Eher selten Selten Nie INTERNET WORLD Business 20/11 4,0 % 6,5 % 22,2 % 27,4 % 39,9 % Von den Klickern wiederum sehen immerhin 56,5 Prozent manchmal weiterführende Informationen einer Werbung an (siehe Grafik rechts). Knapp 42 Prozent haben sogar schon einmal ein Produkt gekauft, das sie über Werbung gefunden haben. Aber: Über zwei Drittel der Befragten sind mit dem Ergebnis nach ihrem Klick unzufrieden (Grafik links). Wenn aber nicht der Klick das geeignete Maß ist, was dann einsetzen? Hier gehen die Vermarkter aktuell Surfprozess nach dem Klick Schauen Sie sich die Informationen an, nachdem Sie auf Werbung geklickt haben? Ja, immer Ja, manchmal Ja, selten Nein, nie 5,0 % 18,0 % 20,5 % 56,5 % Quelle: Aus und vorbei Der Klick aus User-Sicht, September 2011, Tomorrow Focus Media, n = noch unterschiedliche Wege. Tomorrow Focus Media etwa erweitert sein Kampagnenreporting um die aus der Klassik bekannten Parameter Sympathie, Bekanntheit, Wiedererkennung sowie Wahrnehmung. United Internet Media wiederum hat mit der Marketing-Audit- Firma Ebiquity ebenfalls ein Set an qualitativen Engagement-Kennziffern aufgesetzt. Die Suche nach der Währung für die Werbewirkung hat begonnen. häb

14 14 Internet World BUSINESS MARKETING & WERBUNG 4. Oktober /11 MARIN SOFTWARE Start in Hamburg Marin Software, der US-amerikanische Spezialist für Management-Lösungen für Online-Werbung, hat jetzt ein Büro in Hamburg eröffnet. Zum Deutschlandstart brachte Marin außerdem eine deutschsprachige Version seiner Enterprise-Plattform heraus, mit der Werbungtreibende und Agenturen Display-, Search- und Social- Kampagnen steuern und automatisieren können. Das Angebot richtet sich an Firmen, die monatlich mindestens Euro Anzeigenbudget verwalten. fk TRUSTED DIALOG Freenet ist mit im Boot Die Trusted Dialog Initiative von United Internet Dialog (UID) hat ein neues Mitglied: Neben den beiden großen - Services von GMX und Web.de sowie T-Online bietet auch Freenet die Zustellung vom Mails mit Firmenlogo und geprüftem Inhalt an. Damit reklamiert UID jetzt 40 Millionen Postfächer und eine Abdeckung von 75 Prozent aller privaten Mail-Accounts für sich. Trusted Dialog bietet Newsletter-Versendern einen garantierten Versand ihrer Mails an. fk Erlaubt jetzt auch die Zustellung von Newslettern mit eigenem Logo: Freenet FIRMENÜBERNAHME Bigmouthmedia ist passé Ein Jahr nach der Übernahme durch die Fullservice-Agentur LBI Germany ist die Performance-Marketing-Agentur Bigmouthmedia zur Dmexco erstmals unter dem Namen ihrer neuen Mutter aufgetreten. Zuvor hatte LBI bereits die Performance-Agentur Iven & Hillmann integriert, zeitweise trat das Unternehmen als LBI Iven & Hillmann auf. Zur LBI-Deutschlandzentrale in Köln gesellen sich Standorte in München, Hamburg, Berlin und Zürich mit insgesamt 150 Mitarbeitern. vs CYBERPROMOTE Fit für Google Shopping Auf der Dmexco hat Cyberpromote den Product Optimizer vorgestellt. Er hilft bei der Optimierung von Produktdaten eines Shops für die Google-Shopping-Produktsuche. Daten aus Datenbanken und aus- Warenwirtschaftssystemen können jetzt importiert werden. Bei der Optimierung werden nicht nur bestehende Daten korrigiert und optimiert, die Produkte werden auch mit weiteren Daten angereichert, beispielsweise Suchbegriffen und Beschreibungstexten. Nach der Installation arbeitet das Tool weitgehend automatisch. fk Anzeige Sie suchen Anbieter von Web Controlling Services? Sie finden sie in der Dienstleister- Datenbank der INTERNET WORLD Business Schau der Marktplätze Affiliate-Netzwerkbetreiber stellen die Transparenz in den Mittelpunkt Fragt man dieser Tage einen Vertreter eines Affiliate- Netzwerkbetreibers nach den besonderen Leistungen seines Unternehmens, so gleichen sich die Antworten auffällig: Ein offener Marktplatz wird gepriesen, auf dem Advertiser, Agenturen und Publisher zueinander finden. Natürlich hat jeder Affiliate-Anbieter, den man darauf anspricht, offene Programmschnittstellen parat, das Reporting ist überall detailliert und aktuell, und überhaupt beeilt sich jeder der großen Player zu betonen, sein Unternehmen biete die beste Technologie am Markt. Überprüfen lassen sich all diese Aussagen nur schlecht. Allerdings zeigen sie einen Trend: Aus der einstigen bunten Frickelbude Affiliate Marketing ist eine hoch professionelle und mindestens halbautomatisch arbeitende Werbe- und Vertriebsmaschine geworden. Am weitesten treibt diesen Ansatz derzeit Zanox. Zur Dmexco präsentierten die Berliner ihren neuen Marketplace, der auf der Technik der zugekauften UK-Tochter Digital Window basiert. Der Marktplatz soll den Advertisern genaue Informationen über die mehr als eine Million Publisher im Zanox-Netzwerk bieten. Erstmalig werden nicht nur Profildaten veröffentlicht, sondern auch Key Performance Indices wie Konversionsrate, ECPC, Zanox-Adrank und Auszahlungsquoten. Zanox-Deutschlandchef Miro Morczinek sieht die Sache sportlich: Die KPIs sind nicht manipulierbar. Und die Marktteilnehmer haben Agnitas wird mobil sozial -Experte bietet Verknüpfung mit anderen Kanälen Süßigkeit mit Info-Code auf der Rückseite Transparente Abläufe sind im Affiliate Marketing besonders wichtig Foto: F. Kemper Mit süßen Versuchsobjekten probierte der -Marketing-Dienstleister Agnitas auf der Dmexco die Akzeptanz von QR-Codes unter den Besuchern. Wer am Stand vorbeikam, bekam eine Schokoladentafel, deren Rückseite einem entsprechend ausgestatteten Smartphone den Weg zu weiteren Informationen eröffnete. Wie oft der Code eingescannt wurde, will Agnitas später vermelden. In einem Whitepaper, das der Münchner Dienstleister in Köln präsentierte, weist Agnitas auf wichtige Fallstricke hin, auf die man bei der Konzeption von mobilen Mail-Kampagnen achten muss. Auch die hauseigene Kampagnensoftware EMM wurde für Mobile fit gemacht. Sie kann Mails im M-HTML-Format ausspielen, außerdem erlauben erweiterte Preview- Funktionen eine Kontrolle der Darstellung von Mails auf allen gängigen Handyplattformen. Die Kontrolle von Social-Media-Kampagnen erlaubt der Social Media Manager, den Agnitas wie den EMM als SaaS-Lösung anbietet. Das Tool bietet die zeitgesteuerte Veröffentlichung von Beiträgen auf Facebook & Co. und ein Berechtigungssystem, das peinliche Schnellschüsse vermeidet. Wer wissen möchte, wie aktiv seine Kunden in sozialen Netzwerken sind, kann den Social Media Finder benutzen. Das Tool setzt auf der Technik des Reputation-Management-Spezialisten Reputeer auf und findet automatisiert Accounts in Facebook & Co., die zu den vorhandenen Adressen passen. Abgerechnet wird nach der Menge der überprüften Adressen, die Kosten liegen im Schnitt bei rund sechs Cent pro überprüfter Adresse. fk Foto: Fotolia / Chrisharvey so den Anreiz, sich zu verbessern. Die Erfahrungen aus UK seien glänzend, sagt Morczinek: Die Auzszahlungsraten haben sich in Großbritannien innerhalb eines Jahres um 43 Prozent erhöht. Die KPIs erlauben in Verbindung mit offenen Programmschnittstellen und Filterfunktionen des Marktplatzes die Verwirklichung einer kühnen Vision: Ein vollautomatisches Werbeverteilungssystem, welches Affiliate-Budget automatisch den Affiliates zuspielt, die am besten performen. Affilinet-Deutschlandchef Ulrich Bartholomäus hält von so viel Automatik nicht viel: Eine Partnervermittlung kann nicht vollautomatisch ablaufen. Eine Vertriebsmannschaft muss betreut und motiviert werden. Affilinet will sich gegenüber dem größeren Wettbewerber klar über den Service profilieren. Außerdem plant Bartholomäus die Investition in Business Intelligence Tools, um Zusammenhänge schneller zu erkennen. Belboon zeigte in Köln sein neues Publisher Dashboard, das Informationen über den Geschäftsverlauf noch besser visualisieren soll. Allerdings klammert sich Belboon-Chef Manuel Kester nicht an das eigene Frontend. Der Publisher soll so arbeiten, wie er es am besten kann, sagt Kester und verweist auf die offenen APIs. Das Angebot soll noch erweitert werden. Kesters Ziel: Sowohl Publisher als auch Advertiser sollen sich eigene Dashboards nach Wunsch bauen können. Die Qualitätskontrolle lässt sich Kester dagegen nicht aus der Hand nehmen: Wir sind wohl die einzigen in der Branche, die bei jedem neuen Publisher erst einmal anrufen und sehen, wer das Telefon abhebt. fk Reichlich Informationen: Das neue Publisher Dashboard von Belboon ist frei konfigurierbar Couponing in Dubai Technik von Explido: Cobone.com Das im Sommer gegründete Agenturnetzwerk Yamondo vermeldet erste Erfolge: Yamondo-Initiator Explido liefert die technische Plattform für das Couponing-Start-up Cobone.com, das von Dubai aus in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Ägypten, Jordanien und Libyen aktiv ist. Derzeit hat Cobone laut eigenen Angaben über registrierte Nutzer. Zu den Coupon-Kunden gehören neben der arabischen Telefongesellschaft Etisalat vor allem lokale Hotel- und Restaurantbetreiber. Entscheidend für die Auftragsvergabe an Explido, so sagt Yamondo-Koordinator Dominik Johnson, war die Tatsache, dass wir mit unserer Partneragentur einen Ansprechpartner vor Ort bieten konnten. fk

15 20/11 4. Oktober 2011 MARKETING & WERBUNG Internet World BUSINESS 15 INTERVIEW Von Tschechien lernen Wer in Osteuropa mit Online Marketing Erfolg haben will, muss sich auf die Märkte einstellen Seit 2010 leitet Tobias Allgeyer die Commission-Junction-Unit CJ East. Von Prag und von der Deutschlandzentrale in Unterhaching bei München aus betreibt CJ East Affiliate Marketing in Tschechien, Ungarn, Polen und anderen osteuropäischen Ländern. Auf der Dmexco zog Allgeyer Bilanz über das erste Jahr der Expansion und berichtete von seinen Erfahrungen mit E-Commerce in Osteuropa. Herr Allgeyer, worauf muss man sich einstellen, wenn man in Ländern wie Tschechien erfolgreich Online Marketing und E-Commerce betreiben will? Tobias Allgeyer: Das geht schon bei der Suchmaschinenoptimierung los. Wir haben uns daran gewöhnt, nur Google im Blick zu haben, dabei heißt in Tschechien die wichtigste Suchmaschine Seznam. Also muss man seine Angebote für Tschechien eine Google-Übersetzung verlassen, sondern einen Muttersprachler hinzuziehen. Und wenn ich erst mit einem englischsprachigen Shop an den Start gehe, dann verliere ich Zeit beim Markteintritt. Aber mit der Lokalisierung des Shops ist es nicht getan, oder? Allgeyer: Keineswegs. Wichtig ist auch, dass der Support in der Landessprache ist. Er muss zwar nicht im Land sitzen, aber mit den Kunden in ihrer Muttersprache sprechen können. Auch das Sortiment muss auf das Land abgestimmt werden. Nicht jeder Artikel, der sich im Westen gut verkauft, ist für den Osten geeignet. Und natürlich muss man nicht nur den Shop lokalisieren, sondern auch alle Werbemittel, und da kommt es nicht nur auf eine reine Übersetzung an, sondern darauf, die Begriffe zu treffen, die im Zielland gefragt sind. Wir können unseren Kunden Hilfe über unsere Partneragentur Viv Networks in Prag anbieten. Und die rechtlichen Hürden? Allgeyer: Zum Glück sind zumindest in Tschechien die rechtlichen Voraussetzungen relativ vergleichbar mit denen in Deutschland, da muss man das Recht nicht neu erfinden. In Russland etwa ist es ungleich schwieriger. Versender wie Otto und Neckermann. Es gibt aber auch inländische Wettbewerber, die man als Advertiser kennen sollte. Gibt es Unterschiede in der Kaufabwicklung? Allgeyer: In Tschechien ist Cash on Delivery üblich, was bedeutet, dass der Advertiser mit höheren Ausfällen als bei Vorkasse oder Kreditkartenzahlung rechnen muss. Bei den Versandkosten gelten fünf Euro als Schallgrenze das ist eine Herausforderung, wenn die Ware aus Deutschland verschickt werden muss. Muttersprache ist Pflicht: Neckermann ist in Tschechien mit einem Shop vertreten, der regionale Eigenheiten berücksichtigt Hört sich alles insgesamt nicht so einfach an. Allgeyer: Ist es auch nicht. Jeder deutsche Advertiser, der auf den tschechischen oder einen anderen osteuropäischen Markt geht, muss sich vorher überlegen, ob sich der Aufwand für ihn auch lohnt. In Tschechien leben gut zehn Millionen Menschen, in Ungarn ebenso. Diese beiden Märkte sind natürlich deutlich kleiner als Deutschland. Dafür ist die Mitbewerberdichte oft deutlich geringer als bei uns. Interview: Frank Kemper auch auf diese Suchmaschine optimieren, um optimal gefunden zu werden. Tobias Allgeyer Wie wichtig ist die Sprache? Allgeyer: Sehr wichtig! Viele westliche Anbieter machen den Fehler, sich mit einem englischsprachigen Angebot und Euro- Preisen nach Osteuropa zu wagen. Das funktioniert nicht, die Sprache des Shops muss in der Landessprache sein. Die Schweden haben überhaupt kein Problem damit, in einem englischsprachigen Shop zu bestellen, die Tschechen schon. Wie aufwendig ist eine solche Anpassung? Allgeyer: Viele Advertiser unterschätzen den Aufwand. Zum Glück bieten die meisten Shop-Systeme die Möglichkeit an, die Sprache anzupassen, das ist heute kein Akt mehr. Doch man sollte sich auch nicht auf ist als Country Manager DACH für die Geschäfte der Valueclick- Tochter Commission Junction im deutschsprachigen Raum verantwortlich. Der Diplom-Betriebswirt und Affiliate-Marketing-Experte leitet außerdem seit 2010 die neu gegründete Unit CJ East. Welche Geschäftsmodelle sind besonders erfolgreich? Allgeyer: Auf Publisher-Seite laufen Groupon-Klone besonders gut. Da gibt es 30 Anbieter und die Tschechen fahren voll drauf ab. Auch Cashback-Modelle sind dort deutlich etablierter als in Deutschland. Osteuropa ist da viel aufgeschlossener als wir und die Kunden sind preissensibler. Dazu kommt, dass tschechische Advertiser sich sehr für die neuesten Marketingmodelle interessieren, zum Beispiel Retargeting. Der tschechische Online-Markt mag zwar hinter dem deutschen ein ganzes Stück zurückliegen, aber dennoch setzen die Tschechen natürlich wie die Deutschen auch auf aktuelle Trends und Entwicklungen. Wie gut sind deutsche Handelsmarken denn in Tschechien angesehen? Allgeyer: Das ist unterschiedlich. Wenn man in ein tschechisches Gewerbegebiet fährt, dann sieht man dort zum Teil dieselben Marken wie in einem deutschen Gewerbegebiet: Obi, Lidl und so weiter. Diese Dominanz wird manchmal schon kritisch gesehen. Dennoch kennen die Tschechen die Angebote großer deutscher

16 16 Internet World BUSINESS MARKETING & WERBUNG 4. Oktober /11 INTERVIEW Marktplatz für Millionen Bing, Smartphones, Touchcomputing: Microsoft will im Rennen bleiben / Windows 8 soll die Wende bringen Die Stimmung in Redmond dürfte schon besser gewesen sein. Umsatz und Gewinn von Microsoft geben zwar keinen Anlass zur Sorge. Doch der IT-Gigant verliert zunehmend den Anschluss an die Zukunftstrends. Egal ob bei Smartphones, Tablet-PCs oder im Online Advertising: In nahezu allen Wachstumssegmenten ist die Windows-Company ins Hintertreffen geraten. Vice President Frank Holland erklärt im Interview, wie er das Rennen um die digitale Aufmerksamkeit trotzdem gewinnen will. Man hört wenig von Microsoft. Vor allem um die Suche Bing, die einst frontal gegen Google platziert wurde, ist es ruhig geworden. Wie läuft das Geschäft? Frank Holland: Gut, unser Business steht sehr solide auf zwei Säulen: dem Such- und dem Display-Geschäft. In den beiden Bereichen wachsen wir kontinuierlich. Dabei profitiert das Suchgeschäft gleichermaßen von unserer Partnerschaft mit Yahoo und von unserer Ad Exchange, die in USA bereits seit Ende März läuft und die wir hier in Deutschland gerade starten.auch unser Display-Geschäft entwickelt sich äußerst zufriedenstellend. Für dieses Fiskaljahr erwarten wir einen Umsatz von vier Milliarden US-Dollar im Bereich Search und Display. Hat die Suche an Bedeutung verloren? Holland: Auf keinen Fall. Die Suche hat für uns nach wie vor herausragende Bedeutung. Um in diesem Geschäft erfolgreich zu sein, benötigt man allerdings sowohl ein attraktives Publikum als auch eine herausragende Technologie. Deshalb sind schnelle Erfolge nicht möglich. Wir arbeiten beständig daran, unsere Reichweite mit Partnerschaften zu steigern, und investieren zugleich in die Technologie. Die Zahlen bestätigen unsere Strategie. Zusammen mit Yahoo verfügen wir in den USA bei der Suche bereits über 30 Prozent Marktanteil. Frank Holland Das gilt für die USA. Der deutsche Markt ist jedoch schwieriger. Was wollen Sie hier tun? Holland: Zunächst werden wir auch hier, wie geplant, unseren von Microsoft entwickelten Suchalgorithmus einführen (Anm. d. Red.: Microsoft Deutschland arbeitet noch mit einem alten System). Wir haben dazu klare Timings festgelegt. Im gleichen Zug verknüpfen wir unsere Vermarktungsplattform Ad Expert mit der von Yahoo und werden dadurch im Verkauf schlagkräftiger. Darüber hinaus ändern sich die Spielregeln im Suchmarkt gerade drastisch. Die Relevanz der lokalen Suche steigt stetig. Diese Entwicklung hat enormes Potenzial und die Investitionen sind entsprechend hoch. Sie spielen auf Smartphones an. Wie zufrieden sind Sie mit dem Start Ihres Systems? Holland: Wir sind mit dem Start des Windows Phone 7 zufrieden. Aber natürlich wollen wir noch mehr erreichen. Deswegen zünden wir jetzt mit dem Betriebssystem-Update Mango die zweite Stufe. Diese Version bringt zahlreiche Verbesserungen. Zum Beispiel beherrscht Mango Copy and Paste. Das klingt zunächst banal, ist aber sehr entscheidend, wenn das Telefon als Arbeitsmittel eingesetzt wird. Mango wird zudem Multitasking unterstützen. In Verbindung mit über neuen APIs werden den Entwicklern von Apps alle Möglichkeiten offenstehen. Darüber hinaus erwarten wir uns sehr viel von unserer Partnerschaft mit Nokia. Gerade in den europäischen Märkten ist Nokia ein mächtiger Player. Nokia gilt doch längst als Verlierer im Smartphone-Markt. Holland: Man sollte sich davor hüten, Nokia zu unterschätzen. Nokia ist ein hervorragender Hardware-Entwickler, der sehr viel Know-how und Innovationskraft mitbringt. Darüber hinaus verfügt Nokia über ausgezeichnete, über Jahrzehnte gewachsene Beziehungen zu den Telefonanbietern dieser Welt. Zusammen mit der bisherigen User Experience von Windows Phone 7 93 Prozent der Anwender sind mit unseren Smartphones höchst zufrieden ergibt das eine ausgezeichnete Ausgangsbasis. Noch stärker als bei Smartphones hinken Sie bei Tablet-PCs hinterher. Holland: Haben Sie schon unser neues Windows 8 gesehen? Es ist von Grund auf für Touch-Bedienung ausgelegt. Von Windows XP oder Windows 7 ist nichts mehr zu spüren. Aber nicht nur die Benutzerführung ist völlig überarbeitet, auch die Entwicklungsumgebung ist einzigartig. So können Sie in HTML5, Silverlight oder anderen Frameworks programmieren ganz wie es Ihnen am meisten liegt. Das mag für den Anwender nicht sensationell klingen, für Entwickler ist es aber magisch. Dazu stellen wir in Windows 8 einen Marktplatz bereit, auf dem sich eine halbe Milliarde Menschen tummeln. Das sind beste Voraussetzungen. Zudem bieten wir ist Corporate Vice President of Advertising and Online Business der Microsoft Corporation in Redmond. In dieser Position verantwortet er den Bereich Advertising Sales. Holland, der seit 1998 bei dem US-Konzern arbeitet und diverse Führungspositionen innehatte, war zuvor als Corporate Vice President of Operations bei Microsoft tätig. Er berichtet direkt an Kevin Turner, den Chief Operations Officer. Entwicklern, die ihre Apps kostenlos anbieten wollen, die Möglichkeit, sie über Werbung zu finanzieren. Das ist für die Entwickler gut und für Advertiser, die so eine ganze Menge neues Inventar erhalten. Ihre Wettbewerber errichten Walled Gardens, in denen sie komplette Ecosysteme abbilden. Wie werden Sie reagieren? Holland: Wir denken, dass die Konsumenten die Wahl haben sollten. Nicht jeder will Hard- und Software, Plattform und Applikation aus einer Hand. Wir haben uns entschlossen, die Spezifikationen festzulegen. Wir überlassen es aber den Herstellern, sie umzusetzen. Auf diese Weise entsteht eine Vielfalt von Geräten, genau wie es eine Vielzahl von Einsatzszenarien gibt etwa in Krankenhäusern, Schulen oder den Top-DAX-Unternehmen. Wir sehen Gerätevielfalt und ein fruchtbares Ecosystem als beste Basis für ein anhaltendes Wachstum. Aber die Nutzer strömen in Scharen in diese Walled Gardens. Sie müssen irgendwie folgen. Wie ist Ihr Verhältnis zu Facebook? Holland: Facebook hat zweifellos einen guten Job gemacht. 700 Millionen Nutzer sprechen eine deutliche Sprache. Aber deutliche Social-Media-Impulse kommen auch von anderen Plattformen, etwa von Twitter, Blogs oder Smartphones. Wir glauben, dass Werbungtreibende die Gesamtheit haben wollen. Deshalb integrieren wir Facebook in MSN und Windows Live und berücksichtigen die Facebook- Likes in unseren Suchergebnissen. So werden sie für Advertiser zugänglich. Interview: D. Grollmann

17 MARKETING & WERBUNG 17 Mehr als nur Targeting Die Audience-Management-Plattform Cadreon kommt nach Deutschland Mit Cadreon steigt nach dem Vivaki Nerve Center (Publicis) und Xaxis (Group M) ein weiterer großer Player aus der Media-Agenturwelt in das Geschäft mit dem automatisierten Media-Einkauf ein. Wir erleben einen Paradigmenwechsel in der Mediaplanung. Cadreon ist treibende Kraft und Zentrum dieser Veränderung, sagt Kolja Brosche, Managing Partner und Kopf von Cadreon für Deutschland. Dieser Paradigmenwechsel besteht wiederum darin, dass nicht mehr der Kauf von Werbeflächen, sondern der Kauf von Zielgruppen im Mittelpunkt steht. Das Ganze in Echtzeit, angereichert mit Consumer Insights und Publisher-übergreifend. Der Mechanismus: Potenzielle Shopper werden auf Basis einer Analyse ihres Surfverhaltens identifiziert und durch gezielte Werbung angesprochen. Die Kontakte wiederum werden durch den Einsatz neuer Technologie zum effizientesten Preis eingekauft. Herzstück der Plattform ist der Profildatenpool, in dem anonymisierte Nutzer- und Transaktionsdaten gesammelt werden und der sich aus Kunden-, Website- und Kampagnendaten zusammensetzt. Entsprechend wird der Pool durch jede Kampagne um weitere Daten und Profile erweitert. Die Qualität und Granularität der Daten und somit die Ergebnisse von Targeting-Kampagnen werden dadurch von Tag zu Tag effizienter, so Brosche über das lernende System. Aber auch Informationen und Know-how von Unternehmen innerhalb des Mediabrands- Netzwerks, wie etwa Universal McCann, Initiative oder Reprise, sowie externer Partner, Data Warehouses und Data-Management-Plattformen flie- Die Mediabrands-Marke ist ein Audience-Management-Pionier Kolja Brosche ist für Deutschland zuständig ßen in die Leistungen der Plattform ein. Neben dieser Audience Analytics bildet das Audience Management die zweite Säule der Plattform. Hierunter fällt der Einkauf von Ad Impressions zur gewünschten Zielgruppe zu einem definierten Tausend-Kontakt-Preis. Oder in einfachen Worten: Wir analysieren den Traffic und schauen, wo wir Ad Impressions für die Zielgruppe zum günstigsten Preis herbekommen. Wir sind dabei die einzigen, die sämtliche relevanten Anbieter in einer Plattform aggregieren und somit das gesamte relevante am Markt verfügbare Inventar und die gesamten am Markt verfügbaren Zielgruppen bereitstellen können, trommelt Brosche. Der Grund: Als offenes System könne Cadreon an alle Demand-Side-Plattformen (kaufen bei den Publishern Inventar) angeschlossen werden. Dass Cadreon gerade bei den Website-Betreibern noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten hat, ist Brosche bewusst: Wir brauchen hierzulande noch zwei bis drei Jahre, bis sich das Modell etabliert hat. Dabei sei die Plattform kein Preisramscher: Wir kaufen Inventar, das konvertiert, und das kann auch Premium sein, sagt er. Cadreon wurde 2007 in den USA gegründet und zählt unter anderem Burberry, Inbev, Microsoft oder L Oréal zu seinen Kunden. häb Handys werden zum Videokanal Mobile fliegt. Das unterstreicht nun auch die Sonderauswertung Mobile Facts der Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (Agof). Demnach haben im September 2010 erst 9,13 Millionen der Über-14-Jährigen innerhalb der letzten 30 Tage auf eine mobil-optimierte Website oder eine App zugegriffen. Im September 2011 waren es 16,54 Millionen und damit 23,5 Prozent der deutschsprachigen Wohnbevölkerung ab 14 Jahren. In der Geschlechterverteilung führen die Männer mit einem Anteil von 65 Prozent vor den Frauen, die 35 Prozent der mobilen Surfgemeinde ausmachen, und in der Altersstruktur dominieren die mittleren Altersgruppen: Die 20- bis 29-Jährigen stellen 24,4 Prozent, die 30- bis 39-Jährigen 24,8 und die 40- bis 49-Jährigen 22,9 Prozent. Die meistgenutzte Multimedia-Aktivität auf dem Mobiltelefon ist Video-Schauen. 22 Prozent der Befragten hatten in den letzten 30 Tagen Bewegtbildinhalte im Web mobil genutzt. Es folgen Streaming von Online-Musik und Radio (19,1 Prozent), Download von Bildern (17,4 Prozent) und von Musiktiteln (15,7 Prozent). Noch viel Luft nach oben hat das mobile Fernsehen, das bislang erst knapp zehn Prozent der User nutzen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Gratisanwendungen. Überhaupt stehen kostenpflichtige Apps nicht gerade hoch im Kurs: Nur 19,8 Prozent der Befragten haben bereits für Apps bezahlt. häb D ie Reichweitenruck für OMS OMS baut ihre Radio- Kombi weiter aus: Ab dem 1. Dezember betreut der Hamburger Vermarkter das Online-Angebot von Antenne Bayern (www.antenne.de). Inklusive der rund Antenne.de-Unique-User (Internet Facts ) erreicht die OMS Radio- Kombi bundesweit dann mehr als 2,7 Millionen Unique User und betreut über 70 Webseiten privater Radiosender. Ein guter Deal, ist Antenne Bayern doch mit über 3,2 Millionen Hörern am Tag (Media-Analyse 2011 Radio II) der meistgehörte private Radiosender in ganz Deutschland. Mit der Online-Vermarktung von Antenne Bayern erhöhen wir die Attraktivität und Reichweitenstärke unserer neuen OMS Radio-Kombi zum Jahresende ganz erheblich wir verfügen dann neben RMS Online über ein weiteres zugkräftiges Angebot, so Matthias Wahl, Geschäftsführer der OMS. Weiter passt Antenne Bayern exakt ins Profil: Qualität, nationale Reichweite Dreht auf: Antenne Bayern lässt sich von OMS vermarkten und regionale Aussteuerung, nennt Wahl die Kriterien für neue Vermarktungsmandate. häb

18 18 Internet World BUSINESS MARKETING & WERBUNG 4. Oktober /11 Spritspar-Rennen VW macht vor, wie Werbung sein sollte: inspirierend, unterhaltend und interaktiv Welcher Autofahrer kennt ihn nicht, den steten Konflikt zwischen Ökoanspruch und Liebe zu PS? Als ehemals leidenschaftlicher Golf-II-Fahrer denke ich jedenfalls gelegentlich über meinen ökologischen Fußabdruck von damals nach. Ein typisches Anliegen der Generation Golf?! Daher hat mich auch die internationale Kampagne Think Blue von VW angesprochen denn sie widmet sich dem Thema Ökologie in unterhaltsamer Form und ohne erhobenen Zeigefinger. Ziel der Kampagne ist, Nachhaltigkeit in der Automobilentwicklung zu vermitteln. Das gelingt mit dem aufwendig produzierten TV-Spot Think Blue Symphony, der mitreißt und ins Ohr geht. Untermalt mit der Cover-Version eines Beach-Boys- Steckbrief Auftraggeber: Volkswagen, Wolfsburg Auftrag: Werbekampagne Think Blue Website: DDB Tribal, Hamburg Print: Grabarz & Partner, Hamburg TV-Spot: Creative Shop 515, Mailand (I) Internet: Launch: 5. August 2011 Blauer geht s nicht: Die aktuelle Think Blue -Kampagne von Volkswagen Klassikers ist eine Hand zu sehen, die auf einem Notenblatt Stationen der Volkswagenentwicklung zeichnet. Die menschliche statt technische Umsetzung weckt bei mir Erinnerungen und Emotionen. Anregungen zu nachhaltiger Mobilität, individuellem, umweltbewusstem Handeln gibt es auch gleich über die entsprechende Think Blue Site oder die passende App. Auf der Website werden weltweite Nachhaltigkeitsprojekte von VW vorgestellt. User können eigene Ideen einreichen und sich Tipps zum Spritsparen holen. Mit der App hatte ich Rennspaß auch ohne Highspeed. Sieger des Autorennens wird nämlich nicht der schnellste, sondern der vorausschauendste Fahrer. Eine virtuelle Probefahrt in den neuen Blue Motion - Modellen ist übrigens inklusive. Unterhaltsam und ohne den erhobenen Zeigefinger so kann sogar Lernen Spaß machen. Und wer weiß: Vielleicht setzt dank VW ja wirklich ein Lerneffekt bei Autofahrern ein? Vorgestellt von: Gregor Fellner, Commercial Director Vibrant Media GmbH Deutschland, Hamburg Diese Werbung ist schlicht und kommt ohne viel technischen Spielkram aus gerade dadurch überzeugt sie. Denn sie erfüllt wichtige Anforderungen, die Werbung heute leisten muss. Der Spot weckt Emotionen und ist unterhaltsam. Und über die App kann die Botschaft dann erfahren werden. So muss Werbung sein: inspirierend, unterhaltend und mit Interaktionsmöglichkeiten für den User. Gelungen und am Puls der Zeit! Online-Werbung: Neue Etats, neue Kampagnen Auftraggeber Auftrag Dienstleister Auftraggeber Auftrag Dienstleister Alba Moda Betreuung des Affiliate Marketings für den Modeshop Commission Junction Metro Cash & Carry Realisierung der neuen -Marketing-Kampagnen TWT Interactive Allianz Kampagne zum Thema Lebensversicherung auf Weg.de Atletico / Elephant Seven Mini Financial Services Online-Kampagne für die BMW-Tochter 19:13 Bosch Internationale Kommunikationskampagne für Trockner DDB Tribal Mytheresa Betreuung des Affiliate Marketings für den Modeshop Commission Junction Burberry Launch-Kampagne für den neuen Duft Burberry Body Inhouse Payback Entwicklung einer Online-Kampagne für das Bonusprogramm Nordpol+ CDstarts.de Online-Vermarktung des unabhängigen Musikmagazins Netpoint Media Renault Kreation einer Imagekampagne / plus Mediaplanung Nordpol+ / OMD Coca-Cola Animierter Online-Werbefilm Great Happyfication Wieden + Kennedy Samsung Crossmediale Kampagne für die Technologie Schaum aktiv Cheil Worldwide Dior Weltweite Kampagne zum Duftklassiker J adore TBWA Paris Solidar Suisse Nespresso-Spot-Parodie für das Schweizer Hilfsprojekt Spinas Civil Voices Hansa Mineralbrunnen Launch-Kampagne für das Erfrischungsgetränk Hella Tee+ Weigert Pirouz Wolf Telekom Cloud Kampagne inklusive TV, Social Media und Online-Werbung DDB Tribal Berlin Kärcher Betreuung im Bereich Suchmaschinenoptimierung Sumo Volkswagen Kampagne für die Style-Sondermodelle des Autobauers DDB Tribal Berlin Laufen Bathrooms Gestaltung des internationalen Kommunikationsauftritts Serviceplan Vorname.de Online-Vermarktung des Vornamen-Portals Ströer Interactive Sky überflügelt Esprit Der Pay-TV-Sender setzt sich an die Spitze des Rankings Aus eins mach zwei und umgekehrt: Der bisherige Spitzenreiter im Ranking der Unternehmen, die in Deutschland am meisten Geld für Online-Werbung ausgaben, hat seine Position im August an den Zweitplatzierten verloren. An der Spitze steht nun der Pay-TV-Sender Sky Deutschland, der brutto 3,88 Millionen Euro in Online-Werbung investierte. Das hätte auch im Juli, als Spitzenreiter Esprit 2,38 Millionen Euro ausgab, zur Führung gereicht. Hinter Sky folgten insgesamt fünf Unternehmen, die im August für ihr Image warben, in den Top Ten. host Platz getauscht: Klamotten-Label Esprit Ihre Meldung fehlt? Bitte Mail an Top-Werbungtreibende in den Werbecharts im August 2011 Dauerspitzenreiter Esprit und Sky tauschen die Plätze, diesmal gibt der Pay-TV-Sender am meisten Geld aus Produkt Firma Spendings in Mio. Euro Sky Pay-TV Esprit Image allgemein 1&1 Image Google.de Zalando.de Telekom Image Axa Bank Image Gillette Image Vodafone Image Groupon.de Sky Deutschland Fernsehen, Unterföhring Esprit Europe, Ratingen 1&1 Internet AG, Montabaur Google Germany, Hamburg Zalando, Berlin Deutsche Telekom AG, Bonn Axa Bank, Köln Procter & Gamble, Schwalbach Vodafone Deutschland, Düsseldorf Citydeal, Berlin August ,88 2,93 2,37 2,10 2,08 2,04 1,88 1,83 1,77 1,68 Aug ,96 6,20 1,97 0,10 1,46 3,03 k.a. k.a. 0,27 0,03 INTERNET WORLD Business 20/11 Zeitraum: Quelle: Nielsen Media Research GmbH 2011

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20 20 Internet World BUSINESS E-COMMERCE 4. Oktober /11 US-ONLINE-HANDEL Steigende Konversionsraten Gute Nachrichten für Web-Händler: In den USA steigen die Konversionsraten in Webshops. Fast zwei Drittel der Versender, die Forrester und Shop.org befragten, meldeten gestiegene Werte. Aber: Die Durchschnittsquote liegt immer noch bei zwei bis drei Prozent. Die Hälfte der Händler verzeichnete zudem höhere Bestellwerte und weniger verwaiste Warenkörbe. dz EBAY Neuer Look für Elektronik Der Online-Marktplatz ebay hat einem seiner wichtigsten Produktsegmente, Elektronik, ein neues Erscheinungsbild mit mehr Nutzerfreundlichkeit verpasst. Im Fokus der Neugestaltung steht ein visuell ansprechenderes Shopping-Erlebnis für den Besucher sowie die schnellere und einfachere Gestaltung der Suche nach einem gewünschten Artikel. Eine Werbekampagne soll die Neuerung verbreiten. dz Für jeden Topf einen Deckel Web-Händler zeigen großes Interesse an Produktempfehlungs-Tools Foto: Fotolia / Ivonne Wierink Ganz okay, aber nicht wirklich gut bewerten Händler vorhandene Produktempfehlungs-Tools Welche Krawatte passt zu welchem Hemd? Die Kunst eines Verkäufers im stationären Handel ist es, aus den Vorlieben der Kunden zu lernen, die bereits vorhandenen Erfahrungen aus Beratungsgesprächen einzubringen und den Kunden dann durch eine individuelle Beratung glücklich zu stimmen. Im Online-Handel ist dies nicht anders. Empfehlungssysteme können helfen, den Shop-Besucher zu einem Kunden zu machen und somit die Konversionsrate zu verbessern. Durch die Empfehlung weiterer passender Produkte kann es zudem gelingen, den Warenkorb zu vergrößern und neue Käufe durch Cross-Selling zu generieren. So weit die Theorie: Doch wie sieht der Einsatz von Produktempfehlungslösungen in der Praxis aus? Dieser Frage ging das ECC-Handel zusammen mit dem Software-Anbieter Prudsys nach mit eindeutigem Ergebnis: Die Verbreitung von Empfehlungsmechanismen ist zwar verhältnismäßig hoch: 45 Prozent der insgesamt 157 befragten Online-Händler setzen entsprechende Lösungen ein, zum Teil allerdings noch manuell gesteuert, was einen hohen Pflegeaufwand erfordert. Doch die Zufriedenheit damit ist bei vielen Händlern noch eher gering: Mehr als jeder vierte Umfrageteilnehmer gab an, die Qualität der Produktempfehlungen entspreche nicht seinen Erwartungen. Am schlechtesten schneiden dabei selbstprogrammierte Lösungen ab, meldet Studienautor Prudsys sicher nicht ganz uneigennützig. Manuell erstellte Empfehlungs-Tools werden ein bisschen besser bewertet, am besten kommen von externen Anbietern integrierte Lösungen weg. Allerdings: Auch hier vergeben die Händler nur 3,4 von fünf möglichen Punkten Verbesserungspotenzial ist also auch für die externen kommerziellen Lösungen vorhanden. Befragt nach den Zielen, die sie mit dem Einsatz von Produktempfehlungen verfolgen, gaben die Händler an, auch bei neuen Produkten schnell gute Empfehlungen aussprechen und den Bestellwert steigern zu wollen sowie automatisch Cross- und Upselling-Empfehlungen zu generieren. Auch eine bessere Konversionsrate und eine individuellere Kundenansprache liegt im Fokus der Händler. dz Alles neu: ebay hat seinen Elektronikbereich aufgeräumt GOOGLE Besser lokal einkaufen Die Suchmaschine Google startet in Deutschland mit großen Handelsketten wie Hornbach, Thalia, Gravis, Conrad und Sport Scheck in eine neue Ära des Local Web. In der Google-Produktsuche sehen Nutzer künftig, welche Filialen der Kooperationspartner in der eigenen Nähe das gesuchte Produkt in welcher Stückzahl vorrätig haben. In den USA testet Google einen entsprechenden Service bereits seit November dz AMAZON Streng gegen Spielzeughändler Um sicherzustellen, dass kein Kind traurig unter dem Weihnachtsbaum sitzt, weil das bei Amazon bestellte Paket vom Christkind zu spät geliefert wurde, hat Amazon die Qualitätskriterien für Spielzeughändler auf der Plattform rechtzeitig vor dem Weihnachtsgeschäft verschärft. Nur Verkäufer, die die Richtlinien erfüllen, dürfen vom 15. November an über Amazon.de verkaufen. Das ist jedes Jahr das gleiche Prozedere, sagt eine Amazon.de-Sprecherin. Die Händler würden auch mit ausreichend Vorlauf informiert. dz Anzeige Sie brauchen eine neue Online-Agentur? Sie finden sie in der Dienstleister- Datenbank der INTERNET WORLD Business Zielvorgaben Welche Ziele verfolgen Sie beim Einsatz von Produktempfehlungen? Schnell gute Empfehlungen auch bei neuen Produkten 4,36 Soziale Marktwirtschaft Dawanda.com und Smatch.com gehen neue Wege im Vertrieb Marktplätze machen sich fit für Social Commerce und wollen die Produkte ihrer Handelspartner auch auf anderen Plattformen verkaufen. So bietet der Marktplatz für Designer und Kreative, Dawanda.com, seinen Handelspartnern mit dem Dawanda Webshop die Möglichkeit, ihre Produkte kostenfrei in einem Facebook s match heißt das Social-Shopping- Angebot der Produktsuchmaschine Smatch Steigerung des Bestellwertes Automatische Generierung der Cross- und Upselling Empfehlungen Hohe Empfehlungsqualität auch bei selten gekauften Produkten Steigerung der Konversionsrate Individuellere Kundenansprache durch personalisierte Empfehlungen Automatische Empfehlungsoptimierung nach umsatzstärkstem Produkt Wer Produktempfehlungen ausspricht, will vor allem den Bestellwert steigern INTERNET WORLD Business 20/11 4,17 4,14 4,11 4,07 3,96 3,74 1 = Keine Bedeutung, 5 = Große Bedeutung individuell gestalteten Shop auch auf der eigenen Homepage, auf Facebook oder einem Blog einzubinden. Liebhaber handgefertigter Waren können direkt beim Hersteller einkaufen und erstehen die Produkte dort im Internet, wo sie sich gerade befinden. Abgeschlossen werden die Bestellungen erst im letzten Schritt auf den Seiten von Dawanda. Mit dem Webshop können die Kreativen zusätzlich zum bestehenden Kundenstamm weitere Online- Käufer erreichen, die Dawanda bisher nicht kannten oder nutzten, erklärt Dawanda- Gründerin Claudia Helming. Das Angebot kommt an: Schon am ersten Tag luden Kreative die Software herunter. Einen anderen Weg Richtung Social Commerce geht die Hamburger Produktsuchmaschine Smatch: Unter sammelt diese Produkte, die für die Nutzer interessant sein könnten. Basis für die Vorschläge sind die Likes, die das Facebook-Mitglied bislang Zufriedenheit Wie bewerten Sie insgesamt deren Qualität? 39,5 % 16,3 % 11,6 % Weiß nicht 1 = Entspricht überhaupt nicht meinen Erwartungen, 5 = Entspricht voll und ganz meinen Erwartungen Dawanda lässt Händler jetzt eigene Webshops kreieren und verkauft damit dezentral 20,9 % 4,7 % 7,0 % Die Unzufriedenheit der Händler ist groß Quelle: ECC Handel, Prudsys, Stand: September 2011, Basis: n = 43 ausgesprochen hat. Wenn also ein Facebook-Nutzer ein Fan von Clinique ist, dann sucht Smatch nach erfolgter Zustimmung des Kunden aus seiner Produktdatenbank relevante Clinique-Produkte der angeschlossenen Händler heraus und bietet diese dem Facebook-Mitglied an. Wird ein Land bereist oder eine Sportmannschaft unterstützt, so schlägt Facebook s match cooles Reisegepäck oder witzige Fanartikel vor. Auch auf die Geburtstage anderer Facebook-Freunde weist die Otto-Tochter hin inklusive passender Geschenkvorschläge. dz

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