Baustelle Rente. Das Loch in der Rentenkasse wird immer tiefer. Die Reformpläne aus Bern zeigen: Die private Vorsorge wird immer wichtiger.

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1 Invest Altersvorsorge Baustelle Rente Das Loch in der Rentenkasse wird immer tiefer. Die Reformpläne aus Bern zeigen: Die private Vorsorge wird immer wichtiger. FLORENCE VUICHARD TEXT Fröhlich in den Ruhestand nur ein kleines bisschen später. 66 BILANZ 08/2014

2 Lili Nabholz erinnert sich gerne an die Zeit Mitte der neunziger Jahre. «Es war politisch und menschlich eine der besten Erfahrungen während meiner Parlamentszeit», sagt die frühere Politikerin, die 16 Jahre lang für die FDP im Nationalrat sass. Gemeinsam mit ihrer sozialdemokratischen Ratskollegin Gret Haller stellte sie damals die AHV-Vorlage des zuständigen Bundesrats Flavio Cotti (CVP) auf den Kopf und vollzog einen Systemwechsel: Künftig sollten die Renten zivilstandsunabhängig ausbezahlt werden. Zudem wurden die Frauenrenten über Splitting und Betreuungsgutschriften aufgebessert. «Das war damals fast revolu tio när», sagt Nabholz heute. Das Volk stand auf ihrer Seite und sagte 1995 mit 61 Prozent deutlich Ja zur 10. AHV-Revision und damit auch zur Erhöhung des Rentenalters für Frauen von 62 auf 64 Jahre. Wegen dieses «Opfers» habe man den Frauen «auch etwas geben müssen», sagt Nabholz. Gemeinsam mit Gret Haller hatte sie die Pensionskassenexpertin Helga Koppenburg beauftragt, die verschiedenen Massnahmen und ihre Folgen durchzurechnen. Für eine Reform brauche es ein Gesamtpaket, das Bestand habe, sagt Nabholz. Letztlich waren es die Frauen, die der Vorlage zum Durchbruch verhalfen und diese im Abstimmungskampf verteidigten, auch gegen den Widerstand der Gewerkschaften. Seitdem, also seit rund zwanzig Jahren, haben Regierung und Parlament es nicht mehr geschafft, am Rentenalter zu schrauben. Doch das soll sich jetzt ändern. Bundesrat Alain Berset will mit seiner Grossreform von AHV und beruflicher Vorsorge die Frauen erst mit 65 statt mit 64 Jahren in den Ruhestand schicken (siehe Bersets Reformplan unten). Die erhoffte Kosten ersparnis für die AHV: gut eine Mil liarde Franken pro Jahr. Den Rest der sich abzeichnenden Finanzierungslücke will Berset mit der Streichung der Witwenrenten und mit zusätzlichen Mehrwertsteuerprozenten füllen Ersteres bei Inkrafttreten der Reform, also frühestens ab 2019 oder 2020, Letzteres etwa zehn Jahre später. Mehrwertsteuer- statt generelle Rentenalter erhöhung das passt vor allem dem Gewerbeverband nicht. Er In AHV-Fragen entsprechen die Mehrheiten im Parlament nicht jenen im Volk. lehnt jede Altersvorsorgereform ab, die keine Anhebung des Rentenalters für alle enthält. Andere Verbände und bürgerliche Parteien sind zurückgekrebst, wie etwa der Arbeitgeberverband und Economiesuisse oder FDP, SVP und BDP. Sie alle unterstützen nun Bersets Anliegen, nur das Frauenrentenalter zu erhöhen, und lassen frühere, weitergehende Forderungen fallen. Wenigstens vorübergehend. Wegen der demografischen Ent- wicklung würde eine Erhöhung später wohl ohnenhin unausweichlich. Bei diesem zweiten Reformschritt setzen Wirtschaftsverbände und bürgerliche Parteien auf unterschiedliche Methoden. Während sich etwa der Arbeitgeberverband an den finanziellen Bedürfnissen der AHV orientiert, will die BDP das Rücktrittsalter an die Lebenserwartung koppeln und Ersteres automatisch anheben, wenn Letzteres steigt. Ein Modell, wie es in Zukunft in den Niederlanden angewendet werden soll (siehe «Marschhalt» Seite 69). Parteichef Martin Landolt will so das Rentenalter «entpolitisieren», wie er betont bei einem derart politischen Thema ein praktisch unmögliches Anliegen. Dennoch sind ihm seine bürgerlichen Kollegen im Nationalrat in der Frühjahrssession reflexartig gefolgt. «Wir haben bei Abstimmungen zur AHV ein strukturelles Problem: Die Mehrheiten im Parlament sind nicht die gleichen wie im Volk», sagt SP-Nationalrätin Jacqueline Fehr. Das heisst: Das bürgerlich dominierte Parlament kann das Rentenalter zwar anheben, aber das Volk dürfte das sofort wieder rückgängig machen. Unvergessen ist die Polemik, die der damalige Bundesrat Pascal Couchepin (FDP) entfachte: Er forderte im Frühjahr 2003, das Rentenalter auf 67 Jahre zu erhöhen. Seitdem wird ihm die Schuld zugeschoben für die Niederlage seiner FDP im Herbst desselben Jahres. Eine generelle Rentenaltererhöhung sei politisch chancenlos, insbesondere in der Westschweiz, sagt FDP-Nationalrätin Isabelle Moret. Sie gehört zusammen mit ihrem Rats- und Parteikollegen Ruedi Noser zu den Abweichlern im bürgerlichen Lager, die der Motion Landolts Kernpunkte in Bersets Reformplan Referenzrentenalter 65 für Männer und Frauen Interventionsmechanismus für die AHV 62 als frühestes Rücktrittsalter für erste und zweite Säule Senkung des Umwandlungssatzes in der zweiten Säule von 6,8 auf 6,0 Prozent Fotos: Bruno Ehrs / Corbis, Keystone Bundesrat Alain Berset hat sich mit der «Altersvorsorge 2020» viel vorgenommen. Flexibilisierung des Rentenalters von 62 bis 70 Jahren für AHV und berufliche Vorsorge dank Teilrentenvorbezug oder Rentenaufschub Kürzung der Renten für Witwen mit Kindern, Aufhebung der Renten für Witwen ohne Kinder Erhöhung der Waisenrenten Erhöhung der Mehrwertsteuer um zwei Prozentpunkte in zwei Schritten Technische Anpassungen zum Erhalt des Rentenniveaus in der zweiten Säule, wie zum Beispiel die Reduktion des Koordinationsabzugs Abflachen der Alterskurve bei den Lohnbeiträgen in die Pensionskassen Festlegung des Mindestzinssatzes in der beruflichen Vorsorge erst am Ende des Jahres statt schon zum Voraus 08 /2014 BILANZ 67

3 Invest Altersvorsorge Seit 1997, seit ich im Nationalrat bin, habe ich keine obligatorische Pensionskasse mehr. Denn als Parlamentarier sind wir keine Angestellten. Die vom Parlament bezahlte Vorsorge liesst in die Säule 3a. Der Rest bleibt auf einem Freizügigkeitskonto. Weitere Vorkehrungen konnte ich nicht trefen. Deshalb bin ich froh, dass ich ein Haus besitze. Das gibt mir eine gewisse Sicherheit. Ich habe mit etwa 28 Jahren angefangen, in die Säule 3a einzuzahlen. Vorher hatte ich andere Prioritäten. Für meine Kinder hingegen habe ich schon sehr früh Sparpläne eingerichtet. Zudem besitze ich ein Haus, das aber nicht primär aus vorsorgetechnischen Gründen. Martin Landolt (45), getrennt, drei Kinder, Eigentümer einer Beratungsfirma und Nationalrat (BDP) Jacqueline Fehr (50), geschieden, zwei Kinder, Projektarbeiterin und Nationalrätin (SP) Die National- und Ständeräte erhalten dieses Jahr Franken für die Altersvorsorge. Drei Viertel zahlt der Bund, ein Viertel das Ratsmitglied. Der Betrag wird an die Pensionskasse oder an die Säule 3a überwiesen. Für den Fall, dass der Parlamentarier keine Pensionskasse hat, hat der Bund mit Swisscanto ein Freizügigkeitskonto eingerichtet. nicht zugestimmt haben. Beide begründen dies nicht zuletzt mit den Realitäten auf dem Arbeitsmarkt. «Die Arbeitgeber sind nicht an der Erhöhung des Rentenalters interessiert», sagt Noser. Eine Umfrage des Forschungsbüros Infras im Auftrag des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV) gibt Noser recht: 70 Prozent der befragten 1800 Unternehmer erachten die Erhöhung des ordentlichen Rentenalters als nicht sinnvoll (siehe Graik Seite 70). Noch schlechter schneidet nur der Vorschlag ab, auf ein ixes Renten alter ganz zu verzichten. Es gibt zudem auch etliche Firmen, die ihre Mitarbeiter früher in den Ruhestand schicken. Bei der Aargauischen Kantonalbank (AKB) und der CS zum Beispiel gilt Rentenalter 63, bei der UBS 64. Und sogar für die rund Angestellten der grössten privaten Arbeitgeberin der Schweiz, der Migros, ist mit 64 Jahren Schluss für Konzernchef Herbert Bolliger ebenso wie für die Kassiererin. Banker gehen früher. Berset will das effektive Rentenalter näher an die anvisierten 65 heranbringen. Derzeit gehen die Frauen im Schnitt mit 62,6 in den Ruhestand, die Männer mit 64,1 Jahren. Doch zwischen den Branchen gibt es grosse Unterschiede. Schweizer Meister bei Früh pen sio nie run gen sind die Banken und Versicherungen (siehe Graik auf Seite 70). Über 40 Prozent gehen in diesen Branchen vor dem Alter 65 in Pension. Zum Vergleich: Bei den Bauern liegt der Anteil bei nur gerade rund sechs Prozent. «Solange ältere Arbeitnehmer keine Chance haben, eine neue Stelle zu inden, ist es kontraproduktiv, das Rentenalter zu erhöhen», sagt Moret. «Zuerst müssen Massnahmen getrofen werden, damit die über 55-Jährigen im Arbeitsmarkt bleiben können.» SVP-Ständerat Alex Kuprecht hoft, dass Engpässe die Arbeitgeber zum Umdenken zwingen werden: «Wir werden in ein paar Jahren, so ab 2020, wenn die geburtenstarken Jahrgänge in Pension gehen, einen grossen Fachkräftemangel erleben.» Dann würden Arbeitgeber freiwillig ältere Arbeitnehmer anstellen und vor der Pension stehende Mitarbeitende weiter beschäftigen, so Kuprecht. Zusätzlichen Druck könnte auch das Ja zur Zuwanderungs-Initiative erzeugen. Die Fi nan zierungslücke der AHV, die das BSV im Jahr 2030 ohne Reformen mit 8,6 Milliarden bezifert, basiert auf einem Zuwande- Fotos: Patrick Lüthy / EQ Images, Nathalie Guinand / EQ Images 68 BILANZ 08/2014

4 rungssaldo von Zuzügern pro Jahr. Kommen Arbeitnehmer und damit AHV-Beitragszahler weniger aus dem Ausland, könnte sich das Loch auf bis zu 11,7 Milliarden vergrössern. Eine Erhöhung des Rentenalters um zwei beziehungsweise bei gekappter Zuwanderung um vier Jahre könnte dies ab- Keine Erhöhung des Rentenalters, solange ältere Arbeitnehmer keine Stelle inden. federn. Doch davon will das Volk nichts wissen. Das grösste Problem ist die fehlende Glaubwürdigkeit der Promotoren der Rentenaltererhöhung. In der allgemeinen Wahrnehmung gehen ausgerechnet jene am frühesten in Rente, die am lautesten nach einer Rentenaltererhöhung rufen. Exemplarisch ist der Fall von Stefan Lippe, einst Chef des Rückversicherers Swiss Re gab er seinen Rücktritt bekannt, blieb aber gemäss «Tages-Anzeiger» auf dem Papier noch zwei Jahre angestellt bis er das für die zweite Säule entscheidende Alter von 58 Jahren erreichte. Ab dann kann man heute frühestens eine Rente aus der berulichen Vorsorge beziehen. Praktisch können davon nur Topverdiener proitieren, die vor ihrem Ruhestand grosse Summen in die Pensionskasse einzahlen mit einem schönen Nebenefekt: Die Einzahlungen in die zweite Säule senken das steuerbare Einkommen. Der Bund schätzt, dass ihm dadurch jährlich rund 70 Millionen Franken an Steuereinnahmen entgehen. Berset will nun den steuersparenden Manager-Frührenten einen Riegel schieben, das minimale Rentenalter für die zweite Säule von heute 58 auf 62 Jahre anheben und damit an das AHV-Alter anpassen. Dadurch proitiert zum einen der Fiskus, zum anderen die AHV. Man könne davon ausgehen, dass durch die Erhöhung des Mindestalters auf 62 Jahre zum Bezug von Leistungen aus der berulichen Vorsorge für die AHV Mehreinnahmen generiert würden, sagt BSV- Chef Jürg Brechbühl. Denn ein Teil der Arbeitnehmenden werde dadurch länger arbeiten. Wie hoch die Mehreinnahmen für die AHV sein werden, kann das BSV aber nicht bezifern. Nichts von dieser «Rentenaltererhöhung» wissen wollen nebst den Managern, die plötzlich länger arbeiten müssten, die Pensionskassen und ihr Dachverband Asip. Der Versicherungsverband hingegen wehrt sich nicht gegen die Erhöhung. Aber er begrüsst sie auch nicht wirklich. Motion sistiert. Mehr als Rentenalter 65 wird es vorerst nicht geben. Die Ständeräte haben deshalb vorsorglich Landolts Motion zur automatischen Anpassung an die Lebenserwartung in der Schublade versorgt und zwar einstimmig, wie aus der zuständigen Kommission zu vernehmen ist. «Wir haben jetzt sämtliche Einzelvorstösse sistiert», bestätigt Ku- Marschhalt Jenseits der Grenze wurde das Rentenalter erst erhöht dann wieder gesenkt. Während das Schrauben am Rentenalter hierzulande seit fast zwanzig Jahren ein Tabu ist, haben viele EU-Staaten Reformen zur Anhebung des Renten alters angepackt. So wird etwa in Deutschland das Rentenalter seit 2012 schrittweise bis 2029 von 65 auf 67 Jahre erhöht und in Frankreich bei genügend Beitragsjahren von 60 auf 62 Jahre. Doch in jüngster Zeit indet ein Umdenken statt: So sieht Frankreich von weiteren, bereits angedachten Rentenaltererhöhungen ab. Und in Deutschland sollen Arbeitnehmer, die 45 Jahre lang in die Rentenkasse einbezahlt haben, künftig gar mit 63 Jahren in Pension gehen. So sieht es der Koalitionsvertrag der SPD mit der CDU/CSU vor. Höhere Lebenserwartung. Reformen mit langfristigen Rentenaltererhöhungen bis 67 gibt es in den Niederlanden (bis 2023) und in Italien (bis 2021), wobei hier zusätzlich noch das Pensionsalter der Frauen an jenes der Männer angeglichen wird. In beiden Ländern soll das Rentenalter zudem in Zukunft an die Lebenserwartung gekoppelt werden. Nachholbedarf der Frauen. In Österreich und in Grossbritannien wird das Rentenalter der Frauen an jenes der Männer angepasst. Heute gehen die Österreicherinnen mit 60 Jahren in Rente, zwischen 2024 und 2033 wird das Rentenalter auf 65 Jahre erhöht. In Grossbritannien läuft derselbe Prozess bereits und dauert noch bis Danach wird das Rentenalter für beide auf 66 erhöht. 08/2014 BILANZ 69

5 Invest Altersvorsorge precht. Die Ständeräte warten jetzt auf Bersets Grossreform, die Ende Jahr dem Parlament übergeben werden soll. Eventuell werden die Parlamentarier die Vorlage dann aufspalten, in einzelne Pakete. «Diese müssen aber ausgewogen sein. Wer glaubt, mit seinen Maximalforderungen durchzukommen, hat aus den früheren Niederlagen nichts gelernt», sagt CVP-Ständerät Urs Schwaller und verweist auf die letzten drei AHV- und BVG-Projekte, die allesamt Schiffbruch erlitten. Die Zeit für Reformen drängt. Voraussichtlich 2015 kippt das Um lageergeb nis der AHV in die roten Zahlen. Dann werden mehr AHV-Gelder ausbezahlt, als über Lohnbeiträge und Steuern hineinkommen. «Unnötige Rentenalterdiskussionen können wir uns jetzt nicht leisten», sagt Schwaller, der seine CVP auf Kurs gebracht hat. «65 Jahre für Mann und Frau. Weiter gehen wir nicht», so die oizielle Losung der Partei. Es wird ein harter Kampf um Bersets «Altersvorsorge 2020», zumal die Vorlage pünktlich zum Wahljahr 2015 ins Parlament kommt. SP-Chef Christian Levrat hat die Reform bereits als «Wahlkampfthema der SP» gesetzt. Seine Kampfansage an die Bürgerlichen: «Es kann keine Reform ohne uns gemacht werden.» Die SVP auf der anderen Seite des politischen Spektrums lehnt die Erhöhung der Mehrwertsteuer kategorisch ab. Ein langes Seilziehen ist absehbar. Klar ist, dass die erste und die zweite Säule den Rentnern Ich habe derzeit mit Ausnahme der Zahlungen für meine Parlamentsarbeit weder eine zweite noch eine dritte Säule. Ich brauche das Geld, das ich als selbständige Anwältin und Nationalrätin verdiene, im Moment vor allem für die externe Kinderbetreuung. Aber mein Ehemann hat eine zweite und eine dritte Säule. Zudem wohnen wir im Eigenheim. Isabelle Moret (43), verheiratet, zwei Kinder, Rechtsanwältin und Nationalrätin (FDP) Banker gehen früh in Rente Branchen mit den meisten Frühpensionierungen in den letzten fünf Jahren vor dem gesetzlichen Rentenalter. Arbeitgeber gegen Rentenaltererhöhung Welche Änderungen der gesetzlichen Regelungen zur AHV Arbeitgeber für sinnvoll und weniger sinnvoll halten.* Banken und Versicherugen Verwaltung Verkehr und Lagerei Information und Kommunikation Bau Erziehung und Unterricht Durchschnitt Verarbeitendes Gewerbe /Energievers. Immobilien, sonst. wirtschaftliche DL* Handel, Reparaturgewerbe Kunst, Unterhaltung, priv. HH, sonst. DL Gesundheits-/Sozialwesen Freiberufliche, wiss. und techn. DL Gastgewerbe Land- und Forstwirtschaft * DL = Dienstleistungen. Quelle: SAKE Prozent Prozentanteil der Frühpensionierungen, Durchschnitt der Jahre % Möglichkeit des Bezugs einer AHV-Teilrente Flexibilisierung des AHV-Rentenalters Gleiches Rentenalter für Frauen und Männer Stärkere Berücksichtigung der Beiträge nach dem ordentlichen Rentenalter Anpassung des Rentenalters der 2. Säule an das AHV-Rentenalter Erhöhung des Rentenalters Aufhebung des ordentlichen Rentenalters sinnvoll eher sinnvoll * Umfrage bei 1800 Arbeitgebern. Quelle: BSV, Infras. BILANZ-Grafik eher nicht sinnvoll nicht sinnvoll % Foto: Gaëtan Bally / Keystone 70 BILANZ 08/2014

6 mindestens 60 Prozent des zuletzt bezogenen Lohnes sichern sollten so ist es in der Verfassung verankert. Den Rest müssen sie über die dritte Säule inanzieren. Diese sei wichtig und sollte unbedingt gestärkt werden, sagt Kuprecht. «Ich würde es begrüssen, wenn der Betrag, der jährlich maximal in die Säule 3a einbezahlt werden kann, erhöht würde» (siehe auch «Reich in Rente» rechts). Frauen machen mobil. Wie schon 1995 sollen also auch bei dieser Reform vor allem die Frauen ein «Opfer» bringen. Gratis ist das zusätzliche Jahr wohl auch dieses Mal nicht zu haben. «Ich unterstütze die Rentenaltererhöhung nur, wenn parallel endlich Lohngleichheit für Männer und Frauen für gleiche Arbeit hergestellt wird», sagt SP-Nationalrätin Fehr und ergänzt: «Schliesslich bestimmt die Lohnsumme die Rentenhöhe. Lohnungleichheit setzt sich damit in der Rente fort.» Fehr hat deshalb bei homas Gächter, Professor für Verwaltungsrecht an der Universität Zürich, ein Gutachten erstellen lassen, um zu prüfen, wie diese beiden Fragen aneinandergekoppelt werden könnten. Gächter legt zwei Varianten vor. Bei der ersten soll das Rentenalter der Frauen schrittweise erhöht werden, analog zur Erreichung des Gleichstellungszieles. Bei der zweiten Variante erhalten die Frauen einen Rentenaufschlag, damit sie wenigstens im Ruhestand nicht noch unter den «verpassten Lohnfranken» leiden. Die Sozialdemokratin ist nicht allein mit dieser Haltung. Sämtliche meist bürgerlich dominierten Frauendachverbände zum Beispiel die von der früheren CVP-Nationalrätin Rosmarie Zapl präsidierte Alliance F, der Katholische oder der Evangelische Frauenbund haben sich dieser Argumentationslinie angeschlossen: ohne Lohngleichheit keine Rentenaltererhöhung für Frauen. Kompromisse sind derzeit keine in Sicht. Das beschäftigt auch die Architektin der letzten erfolgreichen AHV-Reform, Lili Nabholz, welche die Debatte rund um die «Altersvorsorge 2020» «mit Interesse» verfolgt. Immerhin einen Tipp hat sie an ihre Nachfolger im Parlament. «Wenn man bei der AHV an einem Rädchen schraubt, dann beginnt sich ein ganzes Räderwerk zu drehen.» Das Rädchen Rentenalter setzt besonders viele Kräfte frei. Reich in Rente Wer im Alter einen hohen Lebensstandard haben will, sollte sich früh Gedanken über die Vorsorge machen. BILANZ hat die besten Tipps. ERICH GERBL, HARRY BÜSSER TEXT Alice Roler riecht am ganzen Körper nach Schnaps. Seit mehr als 60 Jahren reibt sie sich jeden Tag Füsse, Beine, Rücken und Brust mit Baselbieter Kirsch ein. Die Einreibkur hat ofenbar gewirkt. Mit 109 Jahren ist sie die älteste lebende Schweizerin. Doch trotz relativ guter Gesundheit ist der inanzielle Spielraum der gelernten Schneiderin begrenzt. Die 33 Franken für den Kirsch sind der einzige Luxus, den sich Roler leisten kann. Die meisten Schweizer haben höhere Ansprüche. Gerade beim Eintritt in die Rente sind sie noch agil und wollen ihre neu gewonnene Freiheit in vollen Zügen geniessen. Der erträumte Urlaub in Tibet, die Anschafung des Cabrios und der neuen Golfausrüstung stehen auf dem Programm. Reich in Rente zu gehen, ist da eher Plicht als Kür. Wie für die meisten grossen Vorhaben braucht es auch für den angestrebten Reichtum im Ruhestand einen guten Plan. Die erste und wichtigste Regel lautet: früh beginnen. Leider handelt es sich dabei auch um die am meisten missachtete Regel, wie jeder Vorsorgeexperte aus Erfahrung weiss: «Ich würde mir wünschen, dass sich die Leute schon mit 40 mit dem hema Vorsorge beschäftigen. Doch wir stellen fest, dass es die meisten erst ab dem Alter von 50 Jahren tun», sagt Benjamin Vetterli, Leiter der Finanzplanung bei der UBS. «Wer nicht rechtzeitig beginnt, hat keine Chance», sagt Vorsorgeexperte René Weibel. Schon mit 20 Jahren gibt es erste Vorsorgemassnahmen, die planbar wären (siehe «Sorgenfrei ins Alter» auf Seite 76). Je früher jemand anfängt, desto stärker proitiert er vom Zinseszinsefekt für den deutschen Rentenexperten Bert Rürup das «achte Weltwunder». Aus Franken, bei Geburt einbezahlt, werden bei einer achtprozentigen jährlichen Rendite, die es im Aktienmarkt in den vergangenen 100 Jahren gab, im Alter von 65 rund drei Millionen Franken. Das ist rund achtmal so viel wie das durchschnittliche Pensionierungsguthaben bei Pensionskassen, das in der Schweiz 2010 bei Franken lag. Früh anfangen ist heute wegen des demograischen und gesellschaftlichen Wandels noch wichtiger geworden. Denn der inanzielle Speck für die Rente wurde früher nach abgeschlossener Ausbildung der Kinder in den einkommensstarken Jahren zwischen 50 und 65 aufgebaut. Da Paare heute viel später eine Familie gründen und die Kinder oft längere Ausbildungswege beschreiten, gehen die hohen Ausgaben für Kinder nicht mehr im Alter der Eltern von 50, sondern oft erst mit über 60 zurück. «Daher wird es immer wichtiger, schon vor der Heirat und der Gründung einer Familie in die 08/2014 BILANZ 71

7 Invest Altersvorsorge Altersvorsorge zu investieren», sagt René Weibel. Nur ist in diesem frühen Lebensabschnitt das Budget noch klein und die Pension gedanklich weit weg. Die Vorarbeit bei der Vorsorge übernimmt der Staat. Mit den Säulen eins und zwei, AHV und Pensionskasse, ist in der Regel ein Fundament gelegt. Zudem sparen viele auch mit der dritten Säule, der privaten Vorsorge. Mit allen drei Säulen zusammen ist die Schweiz im internationalen Vergleich bei der Vorsorge zwar gut aufgestellt. Trotzdem sinkt nach der Pensionierung das Einkommen im landesweiten Durchschnitt um rund 30 Prozent. Gleichzeitig bleiben die Ausgaben hoch. «Viele rechnen mit tieferen Ausgaben nach der Pensionierung, doch das entspricht nicht der Realität», sagt Weibel. Mit der vielen Freizeit steigen Kosten etwa für Kultur und Sport sogar an. «Renten aus der ersten und der zweiten Säule werden voll als Einkommen versteuert. Da kommt bei vielen das grosse Aha-Erlebnis», weiss Steuerexperte Werner Räber. Auch fallen viele steuerliche Abzugsmöglichkeiten weg, wie etwa die Kosten für die Fahrt zur Arbeit. Jeder sollte so früh wie möglich mit der privaten Vorsorge anfangen. Aber es hängt natürlich von den inanziellen Möglichkeiten ab. Ich habe mit etwa 40 Jahren angefangen, in die Säule 3a einzuzahlen. Etwas später habe ich eine Säule 3b eingerichtet. Und ich wohne im eigenen Haus. Die beste und sicherste Vorsorge ist im Moment wohl die Abzahlung der Hypotheken. Alex Kuprecht (56), verheiratet, zwei erwachsene Kinder, Relation Manager und Ständerat (SVP) Wer glaubt, nach der Pensionierung gingen auch die Ausgaben zurück, täuscht sich. Sparen beim Wohnen. Auch als Rentner hat man Möglichkeiten zu sparen nicht nur beim SBB-Generalabonnement. «Sie könnten etwa eine Unternutzung der Eigentumswohnung geltend machen und damit den zu versteuernden Eigenmietwert senken», sagt Reto Kleiner, Leiter des Key Account Managements der privaten Vorsorge bei der Helvetia-Versicherung. Wenn die Kinder aus dem Haus sind, kann es sein, dass ein Zimmer nicht mehr gebraucht wird. Dieses kann in Abzug gebracht, darf dann aber wirklich nicht mehr benutzt werden. Trotzdem sind in vielen Fällen die Einnahmen schlichtweg zu klein und die Ausgaben zu gross. Vor den Rentnern tut sich eine «Versorgungslücke» auf. Nur wer diese möglichst früh in seine Planung einbezieht, kann sie schliessen und auch in der Rente einen hohen Lebensstandard weiterführen. Zuerst gilt es, sich dieser Versorgungslücke überhaupt bewusst zu werden und sie so gut wie möglich in Zahlen zu fassen. Der jährliche Ausweis der Pensionskasse gibt bereits einen wichtigen Anhaltspunkt. Wer sich frühpensionieren lassen will, muss mit starken Einschnitten beim Einkommen rechnen. Verabschiedet sich ein Mann mit 60 aus dem Berufsleben, sinkt die Rente bei der berulichen Vorsorge um fast ein Fünftel. Bei der AHV kann ein Mann frühestens im Alter von 63 in Rente gehen, was den jährlichen Rentenbetrag um 13,6 Prozent verringert für jedes Jahr vor der Pensionierung um 6,8 Prozent. Das lohnt sich nur für jene, die mit einer Lebenserwartung von unter 77 Jahren rechnen. Umgekehrt kann die Rente auch aufgeschoben werden. Wer bis 70 arbeitet, erhält eine um 31,5 Prozent erhöhte AHV- Rente. Die maximale einfache Rente erhöht sich von 2340 auf 3077 Franken. Auch für ein Jahr weiteres Arbeiten gibt es schon 5,2 Prozent mehr Rente und zwar lebenslang. Oft reicht aber auch weiterarbeiten nach dem Pensionierungsalter nicht, um die Versorgungslücke zu schliessen. Um den gewünschten Lebensstandard und das Einkommen in Balance zu bringen, muss vorher Kapital gespart werden. Selbst wenn nur 1000 Franken im Monat fehlen, ist dringender Handlungsbedarf gegeben. Denn wer seine Rente Foto: Patrick Lüthy / EQ Images 72 BILANZ 08/2014

8 WIR GRATULIEREN MATHIAS FRANK ZUM SIEG DER KÖNIGSETAPPE DES CRITÉRIUM INTERNATIONAL. Photo: Etienne Garnier Mathias Frank, Mitglied des einzigen Schweizerischen Radprofi teams IAM Cycling. 7 Anlagefonds auf einen Klick: IAMFUNDS.CH

9 Invest Altersvorsorge FRAGEN, DIE UNTER DEN NÄGELN BRENNEN Renditekiller Zinstief Aktien, Obligationen, Lebensversicherungen, Immobilien: Wo vermehrt sich das Geld trotz Zinstief am schnellsten, wo ist das Risiko hoch? Soll ich noch Aktien kaufen, ist die Hausse noch nicht gelaufen? Über lange Perioden sind Aktien die Anlageform mit den höchsten Renditen. Je länger der Anlagehorizont, desto stärker sollten Sie bei Aktien zugreifen. Besonders schwer fällt das, wenn sich die Aktienhausse schon über mehrere Jahre zieht und die Papiere immer teurer werden. Für die Altersvorsorge ist eine breite Streuung angesagt. Einzelwerte sind tabu. Am günstigsten lässt sich in ETFs auf Aktienindizes investieren. Wer sich keine Gedanken über den idealen Einstiegszeitpunkt machen will, setzt auf einen Sparplan. Jeden Monat werden Anteile gekauft. In Korrekturphasen wandern dann besonders viele Anteile ins Depot. Sind Obligationen wegen des tiefen Zinsniveaus ein Risiko? Ja, das sind sie. Doch noch immer bilden Obligationen in Musterdepots die defensive Komponente. Die Attraktivität dieser Anlagegattung ist durch die jahrelange Bondhausse jedoch beträchtlich gesunken. Viele Experten sehen vor ihrem geistigen Auge bereits eine Bondblase platzen. Anleger, die dem Bund zehn Jahre Geld leihen, müssen sich mit einer jährlichen Rendite von 0,91 Prozent zufrieden geben. Die Chance, dass unter Berücksichtigung der Inlation ein Verlustgeschäft daraus wird, ist gross. Tiefer können die Zinsen nicht mehr fallen. Bei steigenden Zinsen sind Kursverluste unvermeidbar. Soll ich noch Immobilien als Vorsorge kaufen? Das Risiko für fallende Immobilienpreise ist in der Schweiz grösser als die Chance auf weiter steigende Preise. Eine Seitwärtsentwicklung ist möglich, kam auf dem zyklischen Markt historisch allerdings kaum vor. Mit dem Ja zur Masseneinwanderungs-Initiative hat sich die Gefahr eines Rückschlages erhöht. Laut der Forschungsirma Arco droht kein Crash, sondern ein langfristiger Abschwung auf das Preisniveau vom Jahr Gleichzeitig stellt eine eigene Immobilie einen wichtigen Baustein für den Wohlstand im Alter dar. Ist die Immobilie abbezahlt, fällt dieser Ausgabenposten weg. Steuern lassen sich über eine indirekte Amortisation optimieren. Auch ist die Finanzierung bei diesem Zinsniveau so günstig wie selten zuvor. In den letzten drei Dekaden sind die Hypothekarzinsen nach unten gewandert. Den Weg zum besten Zins erklärte BILANZ ausführlich im Heft 05/2014. Soll ich noch eine Lebensversicherung kaufen bei den tiefen Zinsen? Derzeit eher nicht. Bei den Lebensversicherungen sind für Anleger die goldenen Zeiten vorerst vorbei. Der garantierte Zins iel von 4 auf maximal 1,5 Prozent. Manche Anbieter gehen nur noch mit maximal einem Prozent auf den Markt. Gleichzeitig müssen die Versicherungen immer höhere Risiken eingehen, um die in Altverträgen fälligen vier Prozent zu bedienen. In dem Niedrigzinsumfeld fällt die Renditenjagd nicht leicht. Aktien werden wegen der Schwankungen gemieden. Um ein bisschen mehr Rendite zu erzielen, wird das Kundengeld sehr langfristig angelegt. Steigen die Zinsen, wird sich das rächen. Die lange Bindung kann Vor- und Nachteil sein. Undisziplinierte Sparer sind so zur Altersvorsorge gezwungen auch wenn diese nach Inlation nicht mehr viel einbringt. EG 25 Jahre lang um monatlich nur 1000 Franken aufbessern will, muss schon mehr als Franken auf die Seite legen bei einem Zinssatz von drei Prozent gerechnet. Jedoch weiss niemand, wie lange das Geld reichen soll. Alice Roler wäre in diesem Fall schon vor 21 Jahren ohne Zusatzrente dagestanden. Wer auf Nummer sicher gehen will, nutzt für das Zusatzeinkommen nur die Kapitalerträge, nicht das Kapital selbst. Doch dann ist der Einsatz hoch: Wer seine Rente auf diese Art im Monat um 1000 Franken aufbessern will, braucht bei einer jährlichen Nettoverzinsung von drei Prozent einen Sockelbetrag von Franken. Bei 2500 Franken ist es bereits eine Million. Auch hier gilt wieder, so früh wie möglich zu starten. Denn nur der Frühstarter hat den Zinseszinsefekt auf seiner Seite. Im Alter von 30 Jahren lässt sich eine spätere Zusatzrente von 1000 Franken pro Monat bereits mit einem Anteil am Bruttogehalt von 3,6 Prozent i- nanzieren, wie das VZ VermögensZentrum für ein Bruttogehalt von Franken berechnet hat. Mit 40 sind es bereits 5,6 Prozent, und mit 50 müssen dafür schon über 10 Prozent des Bruttogehalts aufgewendet werden. Rentenkiller Inflation. So erfreulich sich der Zinseszins auf das Ersparte auswirkt, so unerfreulich wirkt die Inlation. Die Erhaltung der Kaufkraft wird schwieriger. Und die Versorgungslücke wird durch die steigenden Preise immer grösser. Bei einer zweiprozentigen Teuerung wächst ein Finanzloch von 1000 Franken in 20 Jahren auf knapp 1500 Franken. Es stellt sich die Frage, wie viel aktuell in die Vorsorge investiert werden kann. «Bei einem Facharbeiter, der 7500 Franken im Monat verdient und im Hochpreisland Schweiz eine Familie versorgen muss, bleibt nicht viel für die Altersvor- Reich in Rente geht nur der obere Mittelstand ab Franken Jahreseinkommen. Foto: Patrick Lüthy / EQ Images 74 BILANZ 08/2014

10 Ich habe auf dem zweiten Bildungsweg Medizin studiert und bin deshalb erst relativ spät richtig ins Erwerbsleben eingestiegen. Seit 1996, als ich mit 38 Jahren meine eigene Praxis eröfnete, zahle ich jährlich in die Säule 3a ein. Zudem lebe ich in einer Eigentumswohnung. Yvonne Gilli (56), verheiratet, 3 Kinder, Ärztin und Nationalrätin (Grüne) sorge übrig», sagt René Weibel. Reich in Rente geht laut Weibel ohnehin nur der obere Mittelstand mit Jahreseinkommen ab Franken. Ist der Spielraum für die Altersvorsorge zu klein, gilt es, so weit wie möglich Ausgaben zu senken. Ist der inanzielle Spielraum geschafen, macht es in einem ersten Schritt Sinn, die drei Säulen optimal auszunützen. Die AHV deckt den Grundbedarf ab. Aktuell wird eine maximale monatliche Altersrente von 2340 Franken ausbezahlt. Die bekommt man jedoch nur bei lückenloser (Männer 44 Jahre, Frauen 43 Jahre) Einzahlung. Jedes fehlende Beitragsjahr führt in der Regel zu einer Kürzung der Rente um mindestens 1/44. Daher rechnet es sich in jedem Fall, mögliche Beitragslücken zu schliessen. Fehlende Beiträge können bis spätestens fünf Jahre nach dem Lückenjahr nachbezahlt werden. Auch bei der Pensionskasse können Deckungslücken gefüllt werden. Dem Vorsorgeausweis der Kasse ist zu entnehmen, wie hoch der mögliche Einkauf ist. Dieser lohnt sich, weil er vollumfänglich vom steuerbaren Einkommen abziehbar ist. Allerdings ist er nur empfehlenswert, wenn die Pensionskasse inanziell gesund ist möglichst keine Unterdeckung und einen Rentneranteil von unter 50 Prozent aufweist. Wegen der Steuerprogression ist es sinnvoll, die Deckungslücke nicht auf einmal, sondern in jährlichen Tranchen von bis Entwicklung des Anlagevermögens: In jungen Jahren zu sparen, zahlt sich aus tausend Franken Mit 30 Jahren tausend Franken Mit 40 Jahren tausend Franken Mit 50 Jahren Optimistischer Fall: In nur 5% der Fälle entwickelt sich das Vermögen besser Durchschnittlicher Fall: In 50% bessere, in 50% schlechtere Entwicklung des Vermögens Pessimistischer Fall: In 95% aller Fälle entwickelt sich das Vermögen besser Quelle: UBS, Monte-Carlo-Simulation. BILANZ-Grafik Wer schon im Alter von 30 Jahren anfängt, die Maximalbeträge in die Säule 3a einzuzahlen und in den Aktienmarkt zu investieren, hat bei der Pensionierung im optimistischen Fall schon über 1,1 Millionen Franken. Das ergibt eine Analyse von allen möglichen Aktienmarktentwicklungen mittels Monte-Carlo-Simulation. Wer erst mit 40 anfängt, schafft noch über eine halbe Million Franken. 08/2014 BILANZ 75

11 Invest Altersvorsorge TIPPS Sorgenfrei ins Alter Ob Heirat oder Jobwechsel: Jedes Vorkommnis wirkt sich auf die Rente aus. Welche Vorkehrungen in welcher Lebensphase zu trefen sind. Alter Lebensabschnitt 20 Ausbildung abgeschlossen, Start ins Berufsleben 23 Mehrmonatiger Auslandaufenthalt 25 Konkubinat und erste Wohnung Auswirkung auf die Vorsorge Beginn der AHV- Beitragsjahre und der Risikoversicherung in der 2. Säule Keine Beiträge an AHV und eventuell Pensionskasse Anspruch auf Hinterlassenenleistung 28 Jobwechsel Wechsel der Pensionskasse 30 Heirat Gegenseitiger Anspruch auf Hinterlassenenleistungen 32 Geburt des ersten Kindes 40 Kauf von Wohneigentum 45 Jobwechsel, Kaderstelle Beendet die Mutter ihre Erwerbstätigkeit, fehlt der Risikoschutz bei Erwerbsunfähigkeit und Tod, das Kind braucht Invaliditätsschutz Eventuell verminderter Risikoschutz aus der 2. Säule bei Vorbezug von Guthaben aus der PK Höhere Altersleistung in PK durch höheres Einkommen 50 Kind zieht aus Geringerer Bedarf an Risikoschutz, höherer Sparanteil für Altersvorsorge 51 Erbschaft Altersvorsorge wird erhöht 53 Scheidung, neue Partnerschaft 60 Reduktion Arbeitspensum Aufteilung gemeinsamer Vermögen auch in der Vorsorge, Splitting der Einkommen bei AHV und PK Reduktion Risiko- und Altersvorsorge bei Pensionskasse, Bezug der Säule 3a möglich 64/65 AHV-Alter Rentenbezug aus AHV und PK kann aufgeschoben werden 67 Ruhestand Renten- oder Kapital bezug aus PK 77 Tod des Partners Leistung aus AHV und PK für Hinterblie bene, insbesondere Kinder bis 25 in Ausbildung Was zu tun ist Schutz vor Invalidität überprüfen, eventuell Versicherung für Erwerbsausfall AHV-Mindestbeitrag und falls möglich Risikobeiträge an die Pensionskasse weiterzahlen Absicherung des Partners durch Meldung an PK Vergleich der Leistungen von alter und neuer PK Vorsorge 3. Säule auf Doppelspurigkeit prüfen, Vorsorgesparen in der Säule 3a Risikoschutz erweitern: beim Vater für Todesfall, bei der Mutter für Todesfall und Erwerbsunfähigkeit Indirekte Amortisation über Säule 3a und Verpfändung PK Einkaufsmöglichkeiten bei PK zur Steueroptimierung prüfen, zusätzlich 3a-Konto oder -Police Vorsorgebedürfnisse überprüfen Amortisation der Hypothek oder Einkauf in die PK Partner absichern über begünstigte Lebensversicherung, Nachlass regeln (Erbvertrag/Testament) Unveränderte Beiträge für 2. Säule möglich; Auflösen des ersten 3a-Guthabens; Bedarf einer Erwerbsausfallversicherung prüfen Bezug von 3a-Guthaben, Amortisation der Hypothek, Reduktion der Risikovorsorge; Vorsorgebeiträge, falls man erwerbstätig bleibt Reduktion Risikovorsorge, Bezug 3a-Guthaben, Anlageplanung für Kapitalleistungen Prüfung Renten- und Leistungsansprüche, Überprüfung der Wohn situation Häufige Fehler / Risiken Abschluss einer gemischten Lebens versicherung der Säule 3a oder 3b Zu wenig Schutz vor Unfall und Krankheit im Ausland Abschluss einer gemischten Lebensversicherung Unterdeckung bei Erwerbsausfall Abschluss einer gemischten Lebensversicherung der Säule 3a oder 3b Unterdeckung für IV-Risiko bei Mutter und Kind Unterdeckung bei Erwerbs ausfall und Tod bei Vorbezug von Gut haben aus der PK 3a-Sparen mit hohem Aktienanteil, Steuerspar effekt wird teilweise aufgehoben Kauf von zu vielen Vor sorgeprodukten Risikoreiche Anlage mit Aussicht auf hohe Renditen, Anlagen mit zusätzlicher Fremdfinanzierung Zu geringe Altersvor sorge vor allem der geschiedenen Partnerin Abschluss einer Leibrentenversicherung ist nur in Ausnahmesituationen sinnvoll Kapitalbezüge ohne fundierte Anlageplanung. Auszahlung aller Vorsorgegelder im gleichen Steuerjahr Unterschätzte Dauer Kapitalverzehr, zu hohe Renditeerwartungen Rechtsstreit wegen unklarer Regelung der Erbschaftsansprüche Franken zu füllen, weil so die Steuerersparnis höher wird. Voll ausgenützt werden sollte die Säule 3a. In diesem Jahr liegt der Höchstbetrag bei 6739 Franken, der vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden kann. Wer den Maximalbetrag 25 Jahre lang einbezahlt, kommt inklusive Zinsen auf rund Franken berechnet mit dem Zinssatz von 1,85 Prozent der Cornèr Bank, die derzeit gemäss dem Vergleichsdienst Comparis den höchsten 3a-Konto- Zins der Schweiz anbietet, knapp vor der Bank CIC mit 1,8 Prozent. Mehr Rendite, mehr Risisko. Mehr Rendite kann herausholen, wer in risikoreichere Aktien investiert. Gemäss einer Umfrage im Auftrag der Allianz-Versicherung sind immerhin zwei Drittel der Schweizer bereit, mindestens einen kleinen Teil der privaten Vorsorge ohne vollständigen Kapitalschutz zu investieren. Mit dem maximalen Aktienanteil kann aus den einbezahlten Beiträgen in die Säule 3a innerhalb von 25 Jahren ein Betrag von über Franken gespart werden, wie die UBS berechnet hat (siehe Graiken auf Seite 75). Mittels Monte- Carlo-Simulationen wurde dabei eine Vielzahl von möglichen Entwicklungen der Aktienmärkte berücksichtigt. So können auch die Gefahren der Aktienmärkte veranschaulicht werden. In den schlechtesten fünf Prozent der möglichen Entwicklungen kommt nur ein Betrag von Franken oder sogar noch weniger zusammen. Weniger als bei der Verzinsung mit 1,85 Prozent. Im Mittel jedoch können Franken erwartet werden, was rund Franken mehr ist als bei der besten Verzinsungsvariante. Aber Prunkbauten kommen auch mit der Säule 3a noch nicht in Frage. Wer reich in Rente gehen will, muss mit der Säule 3b, der freien Vorsorge, arbeiten. Es handelt sich um die nicht an bestimmte Laufzeiten gebundene Vorsorge, von Wertschriften bis zur eigenen Wohnung. Die Investition in eine eigene Immobilie rechnet sich auch als wesentlicher Baustein für das Alter. Rund ein Viertel der Ausgaben entfallen für die Wohnung. Ist diese abbezahlt, bleibt im Schnitt eine Ersparnis von jährlich Franken. Wer clever ist, amortisiert indirekt. Die Verschuldung bleibt bestehen, und die Schuldzinsen können jedes Jahr in voller Höhe vom steuerbaren Einkommen ab- Foto: Daniela Friedli / EQ Images 76 BILANZ 08/2014

12 Als ich 38 Jahre alt war, haben wir ein Einfamilienhaus gekauft. Nach 40 habe ich dann angefangen, eine Säule 3a aufzubauen. Vorher hatten wir nicht die Mittel für eine private Vorsorge. Ruth Humbel (56), verheiratet, zwei erwachsene Kinder, Beraterin und Nationalrätin (CVP) gezogen werden. Die Helvetia-Versicherung hat berechnet, dass bei einer Amortisation von Franken im Vergleich zur direkten Variante ein Sparvorteil von Franken entstehen kann. Die Säule 3a der Bank wird verpfändet und die Amortisation über 20 Jahre angespart. Wer reich in Rente gehen will, sollte auch in der privaten Vorsorge der Säule 3b nicht an Aktien vorbeischauen (siehe «Renditekiller Zinstief» auf Seite 74). Von Einzeltiteln ist allerdings abzuraten. Fondsexperte Martin Bürki setzt auf Fondsmanager, die in der Vergangenheit durch ihre Aktienselektion aus der Masse herausstachen, wie Ed Cowart (ISIN: LU ) oder Olgerd Eichler (LU ). Oft fallen die Stars jedoch auf das Mittelmass zurück. Vier von fünf Fondsmanagern schlagen den Vergleichsindex nicht. Da ist es stets günstiger, auf Indexfonds mit Gebühren von 0,15 Prozent im Jahr zu setzen. Mit einem ETF auf den Schweizer Blue-Chip-Index SMI, einem weiteren auf den US-Leitindex S&P 500, einem auf den MSCI World und als riskantere Beimischung einem ETF auf den MSI Emerging Markets ist bereits eine breite Aufstellung erreicht. Hätte übrigens Alice Roler bei ihrer Geburt vor 109 Jahren nur Franken in Aktien investiert, dann könnte sie heute mit einem Vermögen von über 40 Millionen täglich in hochprozentigem Kirsch baden und sich auch sonst allen Luxus leisten. ANZEIGE 3 MONATE FÜR FR. MIT OPTION AUF VERLÄNGERUNG. Das ganze Wirtschaftsgeschehen. Schnell, informativ und übersichtlich. Fundierte Meinungen und klare Analysen jetzt zum Kennenlernen: 3 Monate für nur Fr. statt Fr. (im Einzelverkauf). Bestellen Sie jetzt Ihr persönliches Abo: oder fuw.ch/abo-angebot.

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