Manuel Schmalz. Abteilungsleiter Vertragsmanagement. Düsseldorf,

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1 Manuel Schmalz Abteilungsleiter Vertragsmanagement Düsseldorf, Standardisierung der Vereinbarung zwischen Provider und Consumer über die Nutzung von technischen Services, insbesondere BiPRO-WebServices Potenziale und Argumente für die Erarbeitung eines Muster-Vertrages

2 Unternehmensdaten auf einen Blick (Stand Q1/2014) Der MLP-Konzern Unabhängiger Finanz- und Vermögensberater für Privat- und Firmenkunden Gründung: 1971 Gesamterlöse 2013: 501 Mio. Euro Privatkunden Firmenkunden bzw. Arbeitgeber 25,3 Mrd. Euro Assets under Management Anzahl Mitarbeiter und Berater ca Seite 2

3 Wo ist der Schmerz? bei unternehmensübergreifenden Schnittstellenanbindungen Initiierungsphase: Planungsphase: Impl.-phase: Betriebsphase: Es ist alles da, was benötigt wird, es gibt keine Probleme. Perfekt. Gewisse Themen sind aktuell nicht abgedeckt, aber das kann ja noch werden. Diverse Themen werden nur zu 80% abgedeckt sein, das wird sich jetzt wohl nicht mehr ändern Viele Eingriffe in den Prozess. Ungeplante Kosten, ganz schön teuer diese Anbindungen.

4 Mögliche Folgerungen und Gefahren bei unternehmensübergreifenden Schnittstellenanbindungen Die Anbindungen sind gut und richtig, aber sind sie auch nachhaltig? Die Anbindungen werden fest verwoben mit den internen Prozessen und dienen hierfür als wichtiger Input. Es macht Sinn, wenn Standards eingesetzt werden, diese auch auch in der Breite zu nutzen. Dies ist nur möglich, wenn alle Consumer und Provider Mindestanforderungen erfüllen, ansonsten sind die Vorteile von Standards dahin. Die Anbindungen werden im Betrieb zu teuer und lohnen sich nicht. Investitionen bringen dann nicht den versprochenen Effekt Investitionsschutz

5 Status Quo bei unternehmensübergreifenden Schnittstellenanbindungen Standards: Ziele: Mindestanf.: Vereinbarungen: Haben wir mit und bei der BiPRO geschaffen! Immer vor gemeinsamen Projekten festhalten Nur sporadisch vorhanden, prägen sich meist erst ab der 3. Anbindung aus Nur sporadisch vorhanden und für viele Themenbereiche nur dürftig aussagekräftig, sehr unterschiedlich und begrenzt akzeptiert! Seite 5

6 Positionierung Mindestanforderungen und eine (nach intern und extern) akzeptierte Schnittstellenvereinbarungen sind ein Schlüssel zum Erfolg und zur Nachhaltigkeit der Anbindungen So sind alle Partner frühzeitig sensibilisiert für die kritischen Themen Höhere Wahrscheinlichkeit für den Schutz der getätigten Investition Existiert eine vom Markt akzeptierte Mustervereinbarung, sinkt auch der Aufwand der Erstellung und Abstimmung des Vertragswerkes Seite 6

7 Anforderungen an das Projekt (1) die Arbeit im Projekt aus Sicht MLP Endlich ein Muster! Aber eben auch nur ein Muster : Das Muster sollte eine Sammlung von relevanten Themen sein, aber nicht alles muss später auch in einer tatsächlichen, realen Vereinbarung verwendet werden (mandatory/optional). Standards im Rahmenvertragswerk (wie im Eingangsvortrag gelistet) sollten ALLE vorhanden sein Es sollten alle Normen betrachtet und die für die Mustervereinbarung relevanten Themen im Projekt diskutiert werden Kritische Themen nicht ausklammern, sonst droht mangelnde Akzeptanz des Mustervertrags Penalties / Sanktionen Übergang von Rechten und Pflichten durch erfolgreiche Quittierung von Services esignatur-themen Seite 7

8 Anforderungen an das Projekt (2) die Arbeit im Projekt aus Sicht MLP Genügt denn ein Mustervertragswerk? Beispielkonstellationen Makler Versicherer Makler Bündler Makler MVP/Hersteller von Schnittstellensoftware Bündler Versicherer MVP/Hersteller von Schnittstellensoftware Versicherer Ist es ein Unterschied für den Versicherer, ob ihn ein Makler oder ein Bündler anbindet? Ist es ein Unterschied für den Makler, ob er einen Bündler oder direkt den Versicherer anbindet? Weitere Aspekte Welche rechtlichen Aspekte sind zu berücksichtigen bei einem Makler mit Vollbankstatus? Welche besonderen Aspekte sind bzgl. BaFin zu betrachten? Seite 8

9 Manuel Schmalz Abteilungsleiter Vertragsmanagement Düsseldorf, Danke für die Aufmerksamkeit

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