SAP ERP 2005 / ECC 6.0 Neues Hauptbuch (FI-GL) Seite 1

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1 SAP ERP 2005 / ECC 6.0 Neues Hauptbuch (FI-GL) Seite 1

2 Inhaltsverzeichnis 1. Einsatzgebiete 2. Business Szenarien I IV 3. Datenfluss 4. Funktionalität 5. Migration 6. Integration und Systemanforderungen 7. Aufwand und Durchlaufzeit 8. Projektvorgehen 9. Ihre Ansprechpartner Seite 2

3 Einsatzgebiete des neuen Hauptbuchs Verschiedene Anpassungen in der Gesetzgebung und Rechnungslegung sowie das gestiegene Bedürfnis, dass Managementinformationen schnell und genau vorliegen, sind die treibenden Elemente für die funktionale Erweiterung des Hauptbuchs: : Fast Close : IKS (neuer OR Art. 728) : IFRS, (IAS 8) Segmentberichterstattung nach dem Management Approach Der Einsatz des neuen Hauptbuchs ist bei Vorliegen verschiedener Business-Szenarien sinnvoll. Seite 3

4 Business Szenario I: Ablösung Profitcenterrechnung Ausgangslage Die Profitcenterrechnung wurde implementiert, um die Anforderungen an eine Segmentberichterstattung zu erfüllen. Die Profitcenter haben in der Aufbauorganisation keine Funktion und entsprechen nicht einer Reporting-Einheit oder einem Verantwortungsbereich. Konsequenzen Aufwändiger Unterhalt für eine zusätzliche SAP-Applikation, die ausserdem technisch nicht optimal intergriert und daher fehleranfällig ist. Seite 4

5 Business Szenario II: Optimierung Konsolidierung Ausgangslage Die Konsolidierung wird voll integriert in SAP durchgeführt. Der Wertefluss ist FI EC-CS oder SEM-BCS. Konsequenzen Die Informationen für die Segmente müssen beim Datentransfer bzw. bei den Datensätzen aus dem FI zusätzlich angereichert werden mit entsprechenden Eigenentwicklungen. Seite 5

6 Business Szenario III: Parallele Rechnungslegung Ausgangslage Im FI und möglicherweise auch in der Konsolidierung müssen zwei oder mehrere Rechnungslegungsvorschriften abgebildet werden. Die Abbildung erfolgt durch zusätzliche Konten oder Buchungskreise. Konsequenzen Der Unterhalt des Kontenplans und nachgelagerter Elemente wie Kontierungsanleitung, Reports etc. ist fehleranfällig und aufwändig. Der von SAP nicht empfohlene Ansatz zusätzlicher Buchungskreise wird funktional nicht optimal unterstützt. Seite 6

7 Business Szenario IV: Segmentberichterstattung im Excel Ausgangslage Die Segmentberichterstattung wird ausserhalb SAP, z.b. mit Excel abgebildet. Konsequenzen Der manuelle Aufwand ist hoch und aufgrund der fehlenden Integration auch fehleranfällig. Seite 7

8 Datenfluss im Neuen Hauptbuch Hauptbuch Special Ledger Gemeinkostencontrolling Ergebnisrechnung Profitcenterrechnung EC-PCA FI-GL CO-OM Neues Hauptbuch Konsolidierungsvorbereitung COGS- Hauptbuch CO-PA Abstimmungs- Ledger Seite 8

9 Funktionalität Integration von Legal- und Management Reporting : Innerhalb des Hauptbuchs kann das Legal- und Managementreporting gleichzeitig verwendet werden (die Profitcenter-Funktion ist somit im Hauptbuch integriert) : Jahresrechnungen können für beide Dimensionen (Legal- und Management Reporting) erstellt werden : Umlagen und Verteilungsbuchungen vom Controlling werden in Echtzeit ins Hauptbuch übertragen Seite 9

10 Funktionalität Parallele Rechnungslegung : Beliebige Anzahl paralleler Ledger möglich : Online Buchungen auf mehrere Ledger / Buchungen auf einzelne Ledger : Abschlussbuchungen / -arbeiten können in mehreren Ledgern gleichzeitig durchgeführt werden : Standardreporting für mehrere Ledger : Die Verwendung von parallelen Konten wird weiterhin unterstützt Seite 10

11 Funktionalität Segmentberichterstattung : Die Segmentberichterstattung nach Vorgaben von IAS und auch US GAAP sind im Standard vorgesehen : Kundeneigene Felder z.b. für das Merkmal Region können ergänzt werden (mit der Möglichkeit der Ableitung) Belegaufteilungs-Verfahren (Belegsplit) : Es ist möglich z.b. Einzelposten aufgrund ausgewählter Dimensionen zu splitten (z.b. Forderungen je ProfitCenter) Seite 11

12 Migration : Migrationsdatum muss der Beginn eines neuen Geschäftsjahres sein : Das alte Geschäftsjahr muss definitiv abgeschlossen sein, bevor das Neue Hauptbuch aktiviert werden kann : Die Aktivierung des Neuen Hauptbuchs kann nicht mehr rückgängig gemacht werden : Gelber Balken: Diese Daten (inkl. Saldovortrag) werden migriert Migrationsdatum Aktivierungsdatum altes Geschäftsjahr neues Geschäftsjahr Klass. Hauptbuchhaltung Klass. Hauptbuchhaltung Neue Hauptbuchhaltung : Migrationsdatum: Beginn des Geschäftsjahres, zu dem die Migration durchgeführt wird : Aktivierungsdatum: Datum, an dem die Neue Hauptbuchhaltung aktiviert wird Seite 12

13 Integration und Systemanforderungen Das Neue Hauptbuch ist mit folgenden Anwendungskomponenten von SAP integriert: : Anlagebuchhaltung (FI-AA) : Debitoren- + Kreditorenbuchhaltung (AP/AR) : Controlling (CO) : Materialwirtschaft (MM) : Human Capital Management (HCM) : Konsolidierung (EC-CS / SEM-BCS) : Vertrieb (SD) Notwendige Systemanforderungen: : Releasestand: ab mysap ERP 2004 (SP10) Seite 13

14 Aufwand und Durchlaufzeit Wir gehen von 3 möglichen Szenarien aus: : Tiefe Komplexität Keine Ablösung von Modulen, reine Erweiterung oder Ablösung Excel, kein Belegsplitting > Durchlaufzeit 2-4 Monate > Aufwand in Tagen: : Mittlere Komplexität Ablösung Special Ledger, parallele Rechnungslegung > Durchlaufzeit 3-6 Monate > Aufwand in Tagen: : Hohe Komplexität Ablösung Profitcenterrechnung und/oder Buchungskreise, viele Schnittstellen und Eigenentwicklungen, SAP- Integration andere Module > Durchlaufzeit 5-10 Monate > Aufwand in Tagen: mind. 75 Seite 14

15 Projektvorgehensweise Ist-Aufnahme Definition Soll Implementierung Prototyp Vorbereitung Go live Betreuung nach Go live Welches Business Szenario trifft zu? Festlegung Umfang / Komplexität Schnittstellen FI? Eigenentwicklungen ABAP? Integration SAP Module (z.b. HCM, SD) Dokumentation? Mengengerüst? Besondere Rahmenbedingungen? Welche Bedürfnisse bestehen? Anzahl Ledger und Ausprägung? Konsolidierung Reporting Belegsplitting? User Ausbildung Verbindliche Aufwandschätzung und Terminplan Entspricht die Implementierung Ihren Anforderungen? Funktionstest durch Entwickler Präsentation Review Evtl. Anpassung Teilabnahme kundenseitig Vorbereitung User Ausbildung Ausbildung User inkl. Dokumentation User Test Letzte Anpassungen Abnahme / Genehmigung Detailterminplan Go live Help Desk organisieren Change Management Evtl. Nachschulung Finalisierung Dokumentation Seite 15

16 Ihre Ansprechpartner Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme! Monika Gull Krafft Manuela Gut Miranda Scherrer Isabelle Stadlin Acons AG Bachstrasse 40 CH-5600 Lenzburg Fon Fax Seite 16

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