Investitionsgelder fließen in den Euro

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1 Investitionsgelder fließen in den Euro 17. Januar 2011 In den letzten Wochen ist die Euro-Schuldenkrise erwacht. Anleihen von Portugal, Griechenland und Irland wurden stark verkauft, wobei die portugiesischen Renditen 7,28 % erreichten und die Fähigkeit von Spanien, Italien und den anderen PIIGS, ihre Schulden zurückzuzahlen, in Frage stand. Der Euro beendete letzte Woche eine Talfahrt von seinem Hoch im November bei 1,428 auf 1,287, ein 4-Monats-Tief. Doch nachdem die Schuldenkrise ihren Höhepunkt erreichte, wobei die Ausgabe von portugiesischen Schuldverschreibungen im Mittelpunkt stand, fielen Risikoprämien plötzlich und am überraschendsten erholte sich der Euro mit einer seiner positivsten Wochen in den letzten Monaten, wobei er für die Woche mehr als 4 % gegenüber dem Dollar und 3,9 % gegenüber dem Yen gewann. Was hat sich geändert? Die Veränderung beinhaltete eine Schlagzeile, die viele Deviseninvestoren während der Woche mit relativer Gleichgültigkeit begrüßten, die aber signalisiert, was vor allem Investitionsgelder unter der Oberfläche machen. China und Japan kündigten an, dass sie europäische Anleihen kaufen werden. China kündigte an, spanische Anleihen zu unterstützen und Japan sagte zu, 20 % der insgesamt 750 Milliarden von der europäischen Anleiheemissionen der EFSF (European Financial Stability Facility) zu kaufen, ein Fonds, den die EU zur Unterstützung der Eurozonenschulden gegründet hat. Dies bedeutet, dass Japan und China neuerdings Europas Großgläubiger werden. Die Wahrheit dahinter - Die Nachricht, dass Japan und China beginnen, EU-Schulden zu kaufen, wurde von Analysten als Teil eines weitverbreiteten Interesses, Märkte zu beruhigen und globale Stabilität zu unterstützen, wahrgenommen. Doch diese Annahme ignoriert ein viel lokaleres Interesse, das die tiefsten Wurzeln des Devisenmarktes berührt. China und Japan haben zusammen fast 4 Billionen Dollar an Reserven, was sie zu den weltweit größten Dollar-Investoren macht. Beide stehen vor einer Aufwertung gegenüber dem Dollar, und jedes Mal, wenn der Dollar gegen ihre nationale Währung abgewertet wird, fügt das den von ihnen verwalteten Fonds schmerzhafte Verluste zu. China zum Beispiel, mit fast 3 Billionen Dollar an Reserven, verliert überwältigende 30 Milliarden Dollar für jedes Prozent an Yuan-Aufwertung. Bei einer Yuan- Aufwertung von voraussichtlich knapp 5 % dieses Jahr bedeutet das einen Verlust von 150 Milliarden Dollar für die chinesische Regierung. Dieser Betrag ist groß genug, um Goldman Sachs auf einen Satz zu kaufen.

2 Ein Vertrauensvotum für den Euro Wenn man die monströsen Beträge betrachtet, die auf dem Spiel stehen, ist es daher kein Wunder, dass chinesische und japanische Beamte alles tun, um das Dollar-Risiko, dem ihre nationalen Reserven ausgesetzt sind, zu verringen. Die Tatsache, dass Japan und China aus dem Dollar aussteigen, hat viel mehr mit Investitionen zu tun, als es auf den ersten Blick scheint. Daher seine Tragweite und Bedeutung für den Devisenmarket. Dass China und Japan schrittweise in den Euro gehen, ist nicht nur eine einfache Diversifikation; es ist ein Vertrauensvotum in europäisches Wachstum. In letzter Zeit haben sich die europäischen Exporte nach China stetig erhöht, auf den Rekordwert von 8,5 Milliarden Euro im November. Und der Grund für den Wechsel zum Euro ist, dass China einfach der Auffassung ist, dass bei wachsenden europäischen Exporten nach China die Gewinne des Yuan gegenüber dem Euro bescheidener sein werden und es somit weniger bei einer Aufwertung des Yuan verliert, wenn mehr von seinen Reserven in Euro gehalten werden. Dies zeigt offenbar, dass China bullisch zum EUR/USD sein könnte, und wenn der größte Dollar-Investor EUR/USD long ist, wo bleibt da der Dollar? Sowohl Europa und die USA sind hoch verschuldet. Während jedoch die US- Wirtschaft auf einem Verbraucher basiert, der allmählich unter Wasser sinkt, hat Europa eine starke Exportindustrie mit steigenden Exporten zum asiatischen Verbraucher, dem am schnellsten wachsenden und bald größten Verbraucher der Welt. Es scheint, dass nur das Schuldenproblem Europa auf dem Weg zur Erholung im Weg steht. Und wenn das der Fall ist, ist es kein Wunder, dass China und Japan ihre Mittel umschichten und einerseits Europa in seiner Schuldenkrise unterstützen und andererseits ihre Reserven für die Zukunft sichern, indem sie auf Europas Exportindustrie setzen.

3 Wer hat also besser gehandelt? Die Woche wurde dominiert von starker Euro-Nachfrage aufgrund von Verlautbarungen der EZB, das man die Inflation im Auge behalten werde. Der Euro erholte sich stark und stieg von seinem 4-Monats-Tief um 500 Pips gegen den Dollar, eine seiner stärksten Wochen in den letzten Monaten. OpenBook-Händler konzentrierten sich auf die bullische Euro-Stimmung und drängelten sich mit ihren Geschäften in die Euro-Paare. Händler boothie konzentrierte sich auf die starke Euro-Erholung gegen Ende der Woche. Der Händler eröffnete eine Kaufposition im EUR/USD um die 1,312 und ritt auf der starken Erholung des Paares. Der Händler schloss seine Position bei 1,353, gerade vor dem Widerstand bei 1,34, was belegt, dass der Händler auf die riskanten Wendungen auf dem Weg aufpasst. Der Händler beschloss die Woche auf dem zweiten Platz im OpenBook- Wettbewerb mit einem erstaunlichen ROI von 441 %. Händler 9s8z7k6i, der Erstplatzierte der Woche, nutzte die Erholung des Euro gegen einige der Kreuze, um seine Gewinne zu machen und die Spitze zu erreichen. Bei seinem erfolgreichsten Geschäft stieg der Händler in die Erholung des Euro gegen den Schweizer Franken ein. Der Händler eröffnete seine Long-Position bei 1,2544 und schloss sie bei 1,2896. Der Händler Gewann mehr als 300 Pips aus dem Handel, bei einem erstaunlichen ROI von 703 %. Der Händler beschloss die Woche mit einem ROI von insgesamt 801 % und belegte den ersten Platz.

4 Instrument Trend Unterstützung II Unterstützung I Spot Widerstand I Widerstand II EUR/USD 1,2630 1,28 1,339 1,344 1,362 GBP/USD 1,534 1,5420 1,5855 1,59 1,605 EUR/GBP 0,80 0,8167 0,8413 0,859 0,8670 USD/CHF 0,93 0,955 0,9639 0,97 0,99 USD/JPY 81,67 82,25 82,86 84,8 85,77 USD/CAD 0,967 0,980 0,988 1,00 1,0220 EUR/JPY 105,4 106,9 110,55 112,3 115,96 Öl ,24 91,8 92,5 Gold

5 Haftungsausschluss: Der Handel mit und Investitionen in Finanzinstrumente oder andere Produkte sind immer mit erheblichen Verlustrisiken verbunden, einschließlich, aber nicht beschränkt auf, den möglichen Verlust des gesamten investierten Betrages. RetailFX, seine Mitarbeiter oder seine Vertreter übernehmen keine Haftung für Verluste (ob ganz oder teilweise), die aus jedweder Nutzung der Informationen entstehen, die in diesem Bericht enthalten sind oder ihm entnommen werden. Dieser Bericht stammt vom Personal aus der Verkaufs- und Handelsabteilung von RetailFX oder einer angegliederten Organisation. Bitte beachten Sie, dass die Mitarbeiter der Verkaufs- und Handelsabteilung keine "Forschungsanalysten" sind und dass die Informationen in diesem Bericht als solche (der "Bericht") nicht als "Forschung" oder "Anlageforschung" nach den geltenden Richtlinien und Verordnungen beabsichtigt sind. Als solcher sollte dieser Bericht an sich, sofern nicht ausdrücklich und nachweislich dargelegt, nicht als Empfehlung oder Anlageforschungsbericht betrachtet werden. Alle Ansichten, Meinungen und Einschätzungen in diesem Bericht sind informelle Hinweise auf kurzfristige Entwicklungen an den Finanzmärkten, die sich ohne Vorankündigung ändern können. Darüber hinaus sind alle Ansichten, Meinungen und Einschätzungen in diesem Bericht allein die Ansichten ihres Autors oder ihrer Autoren, und als solche können sie von den stillschweigenden oder ausdrücklichen Ansichten, Meinungen und Einschätzungen der Gesellschaft oder ihrer Mitarbeitern und Vertreter abweichen. Dieser Bericht wird nur zu Informationszwecken zur Verfügung gestellt. Sofern nichts anderes angegeben ist, ist der Bericht weder ein Angebot zum Kauf, zum Verkauf oder zu sonst irgendeiner Transaktion von Finanzinstrumenten welcher Art auch immer, noch sollte der Bericht als offizielle Bestätigung, dass eine Transaktion ausgeführt wurde oder dass sonst irgendein Vertrag zustande gekommen ist, angesehen werden. Sofern nicht ausdrücklich und nachweislich dargelegt, betrifft dieser Bericht nicht die Anlageziele oder finanzielle Situation irgendeiner bestimmten Person, Personen oder Organisation, die diesen Bericht bezieht. Die Informationen, die in diesem Bericht enthalten sind, stammen aus öffentlich verfügbaren Quellen, und, während RetailFX sich mit angemessener Sorgfalt um die Genauigkeit und Gültigkeit dieser Informationen bemüht hat, kann deren Genauigkeit letztlich nicht sicher sein, noch können die Gesellschaft, ihre Mitarbeiter oder ihre Vertreter in irgendeiner Art und Weise für irgendwelche Mängel der bereitgestellten Informationen verantwortlich oder haftbar sein. Empfänger dieses Berichts sollten immer versuchen, sich entsprechend ihrer persönlichen Investitionsumstände beraten zu lassen, bevor Sie irgendeine Investitionsentscheidung treffen. Außerdem sollten die Investitionsentscheidungen, die getroffen werden, ausschließlich auf den Fähigkeiten, Ressourcen und Zielen des Investors beruhen. Bitte beachten Sie, dass die Informationen in diesem Bericht nicht Gegenstand von irgendwelchen Beschränkungen für den Umgang mit oder die Ausstellung von Finanzinstrumenten durch die Gesellschaft und ihre Vertreter oder Mitarbeiter im Vorfeld der Veröffentlichung dieses Bericht sind. Finanzinstrumente oder andere Produkte, deren Preise sich in ausländischen Währung berechnen, unterliegen Änderungen des Wechselkurses, die bewirkt, dass der Wert einer Investition schwankt: das Ergebnis ist eine Erhöhung oder Verringerung des Wertes. Vergangene Ergebnisse sind kein verlässlicher Indikator für künftige Wertentwicklungen. Prognosen sind auch kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse.

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