Kosten-Nutzen-Relation der Benzodiazepine: A study of benzodiazepine users claiming drug-induced psychiatric morbidity

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Kosten-Nutzen-Relation der Benzodiazepine: A study of benzodiazepine users claiming drug-induced psychiatric morbidity"

Transkript

1 Schriftliche Hausarbeit im Studienfach Klinische Psychologie Thema: Biologische Korrelate der Phobie Therapeutische Behandlung Kosten-Nutzen-Relation der Benzodiazepine: A study of benzodiazepine users claiming drug-induced psychiatric morbidity Autor: Betreuer: Dr. St. Dilger Friedrich-Schiller-Universität Jena Institut für Psychologie im April 2003

2 1. Die Bedeutung der Benzodiazepine in der biologischen Medizin Benzodiazepine (BZD) zählen zu den meistverordneten Präparaten. Sie finden als Tranquilizer oder Hypnotika Verwendung in verschiedenen Bereichen der Medizin. Im Allgemeinen besitzen sie bei kurzzeitiger Anwendung eine hohe Arzneimittelsicherheit. Hauptindikationen sind die symptomatischen Behandlung von Angst-, Spannungs- und Erregungszustände, sowie die Behandlung von Schlafstörungen. Die hohe Zahl der BZD-Verschreibungen darf jedoch nicht von den Gefahren ablenken, die als Wechsel- und Nebenwirkungen die Lebensqualität des Patienten nachhaltig beeinträchtigen können. Eine Langzeittherapie oder Hochdosierung ist mit ausgeprägten Risiken verbunden. Bei unsachgemäßer Verschreibung und Einnahme drohen Abhängigkeit oder kumulativ-toxische Wirkungen. In Beipackzetteln und in der Roten Liste wird deutlich darauf verwiesen, dass nur bei sorgfältiger Indikationsstellung und Abhängigkeitsanamnese eine derartige Therapie gerechtfertigt ist. Eine Auswahl möglicher Nebenwirkungen der BZD-Einnahme sind Tagesschläfrigkeit, Benommenheit, Schwindelgefühle, Verwirrtheitszustände, Artikulationsstörungen, anterograde Amnesie, depressive Verstimmung, Sehstörung und Atemdepression. Häufig entwickelt sich eine Abhängigkeit mit drohendem Entzugssyndrom. Nach Langzeiteinnahme und plötzlichem Absetzen der BZD können starke Spannungszustände, Tremor, Krampfanfälle und Psychosen auftreten. BZD sind als symptomatische Therapie psychischer Erkrankungen angedacht. Sie dienen der Überbrückung oder Prävention von Krisensituationen, d.h. Patienten mit akuten Angst- oder Panikzuständen oder generalisierten Angststörungen können medikamentös ihre ausgeprägten Ängste beherrschen. Eine Heilung ist derart nicht möglich und oft tritt mit dem Abnahme der sedierenden Wirkung ein Rebound-Phänomen auf. Die Patienten sind erneut gezwungen, oft noch stärke Ängste oder Panikattacken auszustehen. Psychologische Interventionen, speziell kognitive Verhaltenstherapie, sind anerkannte Heilverfahren von Angsterkrankungen. Jedoch ist der Griff in den Arzneischrank leichter. Das 2

3 Verschreiben und Schlucken schnell wirksamer Medikamente ist einfacher als eine wiederholte Konfrontation mit Angst auslösenden Reizen. Ebenso gelten Tranquilizer als deutlich billigere und weniger aufwendige Alternative als eine langwierige Psychotherapie. Die Basis für eine ausgeprägte Abhängigkeit bei BZD- Langzeittherapie ist schnell gelegt und alternative Behandlungskonzepte bleiben außen vor. Es stellt sich die Frage, ob BZD die Chronifizierung und Progredienz psychischer Störungen fördern. Triggern sie vielleicht bereits latent vorhandene psychische Erkrankungen? Welchen nachhaltigen Einfluss BZD auf das Verhalten und die psychische Gesundheit von Patienten haben könnten, damit beschäftigt sich folgende Studie. 2. Die Studie: A study of benzodiazepine users claiming drug-induced psychiatric morbidity 2.1 Methodik In der vorliegenden Studie wurden die Krankendaten einer Auswahl von Patienten auf psychische und körperliche Störungen analysiert, die eine Schadenersatzklage bzgl. BZD induzierter Gesundheitsschäden an die Schwedische Pharmazeutische Versicherung (SPI) gerichtet hatten. Die Fragestellung bestand darin, ob die von den Klägern angegebenen Symptome entweder bereits vor der BZD Einnahme bestanden oder aufgrund einer Langzeittherapie mit diesen Medikamenten erworben wurden. Diese Datenanalyse erfolgte jedoch erst im Anschluss an die Schadenersatzklage. Als Stichprobe dienten 32 Patienten, deren Gesuche von der SPI bereits vor der Durchführung dieser Untersuchung abgelehnt wurden. Analysiert wurden die Krankengeschichte, die Indikation der BZD, Alter, Geschlecht und der derzeitige Umgang bzw. die aktuelle Einnahme von BZD seitens der Kläger. Diese Krankendaten bildeten die Grundlage der Untersuchung. Sie waren von Allgemeinmediziner, Psychiatern, Krankenhausärzten oder ambulanten Klinikern 3

4 angefertigt wurden und dokumentierten den individuellen Krankheitsverlauf jedes Klägers. Die Verfasser der Studie forderten diese Akten von der SPI. Dadurch wurden Selektion und Bestimmung der Anzahl untersuchter Fälle von der SPI, dem Beklagten, vorgenommen. Um die Validität der vorliegenden Daten zu erhöhen, wurde zwei weitere Psychiater zur Analyse der Krankenakten herangezogen, die unabhängig voneinander die Kläger retrospektiv nach DSM-IV Kriterien bzgl. des dokumentierten Verlaufes ihrer psychischen Störungen beurteilten. In ihren Klagen an die SPI nannten die 32 Geschädigten verschiedene, den BZD ursächlich zugesprochene Symptome. Bemerkt wurden diese als Nebenwirkungen während der Therapie mit BZD. Der größte Teil der Probanden berichtete aber von Symptome, die nach Beendigung der Behandlung als Langzeitfolgeschäden auftraten. Die von den Klägern angegeben Folgeschäden der BZD-Behandlung waren vielfältig, wobei psychische Symptome, wie Angst, Phobien, Suizidgedanken, Schlafstörungen, Gedächtnisprobleme, Ruhelosigkeit, Konzentrationsstörungen, Depressionen und Isolation in den Angaben der Patienten dominierten. Körperliche Symptome wurden seltener genannt. Dennoch litten viele Patienten unter Gleichgewichtsstörungen, Kopfschmerz, Muskelkrämpfen und verschiedenen autonomen Symptomen, wie Herzklopfen, Schweißausbrüchen und reduzierter körperlicher Belastbarkeit. Zwei Patienten bezeichneten ihr Leben als durch die BZD ruiniert. Mit BZD-Abhängigkeit bzw. Entzugserscheinungen hatten die Patienten am häufigsten zu kämpfen. Die in den Klagen genannten (Folge-) Schäden wurden von der schwedischen Forschergruppe mit den dokumentierten Krankheitsverläufen der Patienten und den Urteilen der beiden Gutachter verglichen. Es sollte die Frage beantwortet werden, ob die gesundheitlichen Beeinträchtigungen ursächlich den BZD zugesprochen werden können oder unterschwellig existierende somatische und psychische Erkrankungen für den Zustand der Patienten verantwortlich waren. 4

5 2.2 Datenauswertung und Ergebnisdarstellung Untersucht wurden 10 Männer und 22 Frauen mit einem Durchschnittsalter von 47 Jahren, der Range lag zwischen Jahren. Der Schwerpunkt der Datenauswertung lag in den Vergleichen der einzelnen Symptome und Diagnosen der Patienten, wie sie vor, während und nach der Therapie vorlagen. Die Verfasser der Studie hinterfragten den Verlauf und das Vorhandensein körperlicher Erkrankungen, bestehenden und bestandenen Drogenmissbrauch und familiäre Belastung mit Substanzabhängigkeiten oder anderen psychischen Erkrankungen. Die wesentlichsten Daten lassen sich wie folgt verkürzt zusammenfassen: - 16 Personen litten an körperlichen Erkrankungen oder starken somatischen Beschwerden, bei 11 Patienten bestanden diese Erkrankungen bereits vor der Behandlung mit BZD - bei 10 Klägern bestand ein Substanzmissbrauch, 25% der Kläger hatten Alkoholprobleme - 22% der Kläger gaben in ihrer Familienanamnese psychische Erkrankungen an, 6% berichteten von Drogenmissbrauch bei Familienangehörigen Die durchschnittliche BZD-Einnahme betrug 11,4 Jahre, der Range lag bei 0, Monaten. Folgende BZD-Wirkstoffe wurden eingenommen: Oxazepam (n=26), Diazepam (n=16), Flunitrazepam (n=9), Lorazepam (n=7), Alprazolam (n=5), Chlordiazepoixde (n=3), Chlordiazepoxide (n=1) und Triazolam (n=1). In 75% der Fälle wurden mehr als 2 bis 4 verschiedene BZD während der Medikamententherapie eingenommen. In 20 Fällen bestand die Indikation der BZD-Einnahme in der Anxiolyse. In 6 Fällen wurden die BZD als Schlafmittel eingesetzt. Die restlichen Personen nahmen die BZD als Sedativa und schlafanstoßende Hypnotika ein. 78% der Personen nahmen neben den BZD noch andere Psychopharmaka (Antidepressiva, Neuroleptika, Antikonvulsiva) oder andere psychoaktive Substanzen (Schmerzmittel, Antihistaminika) ein. Bei 22 Personen bestand diese Medikamenteneinnahme vor dem BZD-Treatment. 16% der Kläger nahmen nur BZD 5

6 ein, während 50% der Kläger mit vier oder mehr zentralaktiven Substanzen behandelt wurden Diagnose vor der BZD - Einnahme Auch wenn für vier Patienten eine retrospektive Diagnostik nicht mehr möglich war, so litten bereits vor der Behandlung mit BZD 88% der Kläger an einer psychischen Erkrankung. 12 Patienten hatten bereits im Vorfeld eine Angsterkrankung (Panikstörung, Agoraphobie, generalisierte Angststörung). Bei sieben weiteren Patienten bestand eine ausgeprägte Ängstlichkeit als Persönlichkeitsmerkmal. Zwei Patienten betrieben Alkoholmissbrauch bzw. waren alkoholabhängig. Je ein Patient litt an Depressionen, bipolaren Störungen oder somatoformen Störungen. Auf der Achse II wurde für fünf Patienten eine signifikante Persönlichkeitsstörung diagnostiziert, bei drei weiteren Patienten lag eine fehlangepasste Persönlichkeit vor. Diagnose während der BZD- Einnahme Bei 27 Kläger (für fünf Patienten lagen keine ausreichenden medizinischen Aufzeichnungen vor) lag während der Behandlung mit BZD eine psychische Erkrankung vor, welche die Kriterien des DSM-IV für die Achse I erfüllten. Hierbei wurden 14 Patienten wegen einer Angststörung behandelt. Bei den anderen Patienten bestand eine Indikation für affektive Störungen oder Alkohol- bzw. Drogenabhängigkeit. 12 Patienten entwickelten in dieser Phase der Therapie eine BZD-Abhängigkeit. Auffallend ist, dass während der Behandlung mit BZD am häufigsten über psychische und physische Symptome geklagt wurde. 26 Patienten berichteten von ausgeprägter Angst. Damit erhöhte sich die Anzahl der Patienten mit Angstsymptomatik um 60% im Vergleich zur Vorphase der Behandlung. Des weiteren litten 17 Patienten an Depressionen, 11 hatten Selbstmordgedanken. 3 Patienten unternahmen in dieser Zeit einen Selbstmordversuch. Einige Patienten litten unter psychotischen Zuständen, wie Derealisation (n=4) und Depersonalisation (n=2). Bei den körperlichen Symptomen dominierten in den Angaben der Patienten 6

7 Schwindel, Dysästhesien, Muskelschwäche Herzklopfen und Tremor. Die Anzahl der Patienten mit Schlafstörungen verringerte sich, im Gegenzug verdoppelten sich die Angaben über Tagesmüdigkeit. Außerdem wurde während der Behandlung über Aggressivität, Impulsivität und Euphorie berichtet. Diagnose nach der BZD-Einnahme Die Auswertung der Krankendaten über den gesundheitlichen Zustand der Patienten nach Beendigung der BZD-Einnahme war bedenklich. Bei sieben Patienten waren die posttherapeutischen Aufzeichnungen über den weiteren Krankheitsverlauf lückenhaft. Weitere sieben Patienten erhielten weiterhin eine BZD-Behandlung, eine postherapeutische Diagnose war nicht möglich. Von den 18 anderen Klägern erhielten 9 die Diagnose Angststörung. Bei zwei weiteren Patienten wurde eine bipolare Störung, bzw. somatoforme Störung diagnostiziert. Für die übrigen Kläger konnte zwar je eine Achse I Diagnose seitens der Gutachter gestellt werden, jedoch bestand keine Einigkeit über die Diagnose. Von den 25 Patienten, die die BZD- Therapie beendet hatten, bestand für 10 Kläger eine BZD-Abhängigkeit. Vergleich von BZD abhängigen und unabhängigen Subgruppen Für diese Analyse wurden Krankendaten herangezogen, die während der Behandlung mit BZD aufgezeichnet wurden. Die Gruppe der Kläger wurde unterteilt in BZD- Abhängige (n=12; 10 Frauen, 2 Männer) und nichtabhängige Patienten (n=20). Die BZD-Abhängigen waren im Mittel jünger (44 Jahre) als die Nichtabhängigen (53 Jahre). Ebenso war die eingenommene Dosis für Oxazepam und Diazepam in der Gruppe der Abhängigen signifikant höher. Insgesamt bestanden in der Anzahl der berichteten Symptome und der Achse I Diagnose im Mittel keine Unterschiede zwischen den beiden Gruppen. 7

8 Vergleich dokumentierter Krankheitszeichen mit berichteten Folgeschäden Die Verfasser dieser Studie konnten nachweisen. dass keiner der 32 Kläger eine psychische oder physische Erkrankung aufgrund der BZD-Einnahme erlitten habe, Ausnahmen bilden die bereits bekannten Phänomene BZD-Abusus und BZD- Abhängigkeit. Die Ursachen der Symptome, die während oder nach der Behandlung auftraten, werden von den Autoren auf bereits bestehende Störungen zurückgeführt. 3. Kritik und Diskussion Die Studie der schwedischen Forschergruppe rechtfertigte die Ablehnung finanzieller Entschädigungen. Die von den Klägern angegebenen BZD-Folgeschäden lagen nicht vor, sondern wurden als Symptome bereits existierende Erkrankungen beurteilt. Diese Urteile basierten auf der retrospektiven Beurteilung durch zwei unabhängige Gutachter. Deren Diagnosen waren aber stark von der Qualität der medizinischen Aufzeichnungen abhängig, was nicht immer gegeben war. Langzeiteinahmen sind retrospektiv bequem zu beurteilen. Besser wäre eine zwar aufwendige, aber deutlich reliablere Studie über Patienten, die BZD erstmalig einnehmen und deren Erfahrungen dokumentieren werden. Trotz Aufklärung sind BZD-Langzeiteinnahmen nicht ausgeschlossen. In Entzugskliniken oder Psychiatrien wird häufig kontrollierter BZD-Entzug von Abhängigen vorgenommen. Erfahrungen dieser Patienten können ebenso in die Beurteilung potentieller Gefahren der BZD einbezogen werden. Ferner konnte bei einem Viertel der Kläger keine endgültige Posttreatment- Diagnose gestellt werden. Diese Unvollständigkeit der Daten verhindert ein valides Urteil. Ebenso ist unvorteilhaft, dass auf Daten der schwedischen Versicherung zurückgegriffen wurde. Eine Vorselektion kritischer Fälle kann bereits in dieser Behörde durchgeführt worden sein. Ebenso hätte ein Fragebogen oder ein 8

9 persönliches Interview mit Betroffenen zusätzliche Informationen über die Patienten liefern können. Ein weiteres Problem findet sich darin, dass zwischen den beiden Gutachter keine vollständige Übereinstimmung bzgl. der Diagnosen vor, während und nach Therapie bestand. Dieser Unterschied spiegelt weitere Fehler einer Studie mit retrospektivem Charakter wieder. Ebenso wurde keine Betrachtung der Unterschiede vorgenommen, die zwischen dokumentierten und später subjektiv berichteten Symptome bestehen könnten. Insgesamt kann man sich den Schlussfolgerungen der schwedischen Forschgruppe etwaig bedenkenlos anschließen. Bei richtigem Gebrauch stellen BZD bedeutende Therapeutika dar, um psychiatrische Notfälle, wie akute Angst- oder Spannungszustände schnell zu behandeln. Bei breitem Indikations- und Wirkungsspektrum weisen sie eine eindeutig positive Nutzen-Risiko-Wirkung auf. Grundlagen sind eine gründlicher Erhebung der Anamnese und eine sorgfältige Verschreibung bei ausführlicher ärztlicher Aufklärung des Patienten über Komplikationen wie Abhängigkeit und Missbrauch. Unter Berücksichtigung verhaltentherapeutischer Interventionen kann die Problematik der Langzeitschäden auf ein Minimum reduziert werden. Deutlich interessanter als eine Aufarbeitung alter Krankendaten wäre aber eine neue plazebokontrollierte Studie. Hierbei sollte der therapeutische Nutzen von BZD, verhaltenstherapeutischen Interventionen und Antidepressiva bei Angst, Phobien oder Paniken gegeneinander abgewogen werden. 9

10 Quellenverzeichnis M. Mattila-Evenden, Bergman, U., Franck, J. (2001). A study of benzodiazepine users claiming drug-induced psychiatric morbidity. Nord J Psychiatry, 55, Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e. V. (Hrsg.). Rote Liste Aulendorf/Württ.: Editio cantor 10

Notfälle in der Psychiatrie

Notfälle in der Psychiatrie Notfälle in der Psychiatrie Intervention mit medizinischem Schwerpunkt (Intoxikation, Delirien); meist ist eine intensive Behandlung nötig (verschiedene Therapien in Abhängigkeit von der Ätiologie); Intervention

Mehr

Teil I Grundlagen der Klinischen Psychologie

Teil I Grundlagen der Klinischen Psychologie Vorwort XI Teil I Grundlagen der Klinischen Psychologie 1 Paradigmen in der klinischen Psychologie 3 1.1 Das psychodynamische Paradigma 3 1.1.1 Die klassische psychodynamische Theorie von Freud 3 1.1.2

Mehr

Psychosomatische Erkrankungen und ihre Auswirkungen auf den Arbeitsplatz Eine Sensibilisierung für betriebliche Laien

Psychosomatische Erkrankungen und ihre Auswirkungen auf den Arbeitsplatz Eine Sensibilisierung für betriebliche Laien Friedrichsdorfer Institut für Therapieforschung salus klinik Friedrichsdorf Dr. Dietmar Kramer Leitender Arzt Psychosomatische Erkrankungen und ihre Auswirkungen auf den Arbeitsplatz Eine Sensibilisierung

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Grundlagen. II Präparate VII

Inhaltsverzeichnis. Grundlagen. II Präparate VII VII Inhaltsverzeichnis I Grundlagen 1 Pharmakologische Grundlagen........ 3 1.1 Pharmaka......................... 4 1.1.1 Pharmakologisch wirksame Stoffe......... 4 1.1.2 Wirkstoffentwicklung.................

Mehr

Behandlungsstrategien und -taktiken bei schwerer Depression

Behandlungsstrategien und -taktiken bei schwerer Depression Behandlungsstrategien und -taktiken bei schwerer Depression Prof. Dr. rer. nat. Dr. med. Michael Bauer Berlin (27. November 2009) - Bei der major-depressiven Erkrankung handelt es sich um ein bezüglich

Mehr

Medikamentenmissbrauch. Vortrag im Sozialverband VdK München Dr. Christoph Schwejda

Medikamentenmissbrauch. Vortrag im Sozialverband VdK München Dr. Christoph Schwejda Medikamentenmissbrauch Vortrag im Sozialverband VdK München Dr. Christoph Schwejda Medikamentenmissbrauch Themen: 1.Phänomen: Missbrauch 2.Medikamente, Missbrauch in Zahlen 3.Die wichtigsten Gruppen: Schlaf-

Mehr

Prüfungsschwerpunkte Zwischenprüfung Verhaltenstherapie

Prüfungsschwerpunkte Zwischenprüfung Verhaltenstherapie Prüfungsschwerpunkte Zwischenprüfung Verhaltenstherapie (Stand Oktober 2001) I. Basiscurriculum 1. Welche Zusammenhänge gibt es zwischen Emotionen und Gesundheit; wie werden sie vermittelt? 2. In welchem

Mehr

Medikamentenabhängigkeit im Alter

Medikamentenabhängigkeit im Alter Medikamentenabhängigkeit im Alter Dr. med. Martina Henkel Oberärztin Gerontopsychiatrie Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Bethel am Ev. Krankenhaus Bielefeld Abhängigkeit von Sedativa Abhängigkeit

Mehr

Bedarf neuer Psychopharmaka aus Sicht psychiatrischpsychosomatischer. Univ.-Prof. Dr.med.Dipl.-Psych.Gerd Laux Wasserburg-Gabersee/München

Bedarf neuer Psychopharmaka aus Sicht psychiatrischpsychosomatischer. Univ.-Prof. Dr.med.Dipl.-Psych.Gerd Laux Wasserburg-Gabersee/München Bedarf neuer Psychopharmaka aus Sicht psychiatrischpsychosomatischer Versorgungskliniken Univ.-Prof. Dr.med.Dipl.-Psych.Gerd Laux Wasserburg-Gabersee/München Hamburg Köln/Bonn Berlin Frankfurt/Main München

Mehr

Hat der Patient eine Depression? Dr. Med (UK) Hans-Eric Usher MBBS (Lond.) MRCGP

Hat der Patient eine Depression? Dr. Med (UK) Hans-Eric Usher MBBS (Lond.) MRCGP Hat der Patient eine Depression? { Dr. Med (UK) Hans-Eric Usher MBBS (Lond.) MRCGP Hintergrund und Auswirkung von Depression Screening Diagnostische Instrumente Bewertung der diagnostischen Instrumente

Mehr

Erwachsenen- Psychotherapie

Erwachsenen- Psychotherapie Arbeitsgemeinschaft für VerhaltensModifikation ggmbh Psychotherapeutische Ambulanz Bamberg Erwachsenen- Psychotherapie Verhaltenstherapie alle gesetzlichen Kassen Auf den folgenden Seiten möchten wir Sie

Mehr

Therapie schizophrener Erkrankungen

Therapie schizophrener Erkrankungen Therapie schizophrener Erkrankungen Anti-Stigma-Aktion München und Bayerische Anti-Stigma-Aktion (BASTA) In Kooperation mit der World Psychiatric Association (WPA) 1 Therapie schizophrener Erkankungen

Mehr

Inhalt. Akute Syndrome. 1 Akute Erregung... 3. 2 Mutismus, Stupor und. 3 Suizidalität... 14. Dissoziation... 9. 3.2 Zuordnung zu einer Grunderkrankung

Inhalt. Akute Syndrome. 1 Akute Erregung... 3. 2 Mutismus, Stupor und. 3 Suizidalität... 14. Dissoziation... 9. 3.2 Zuordnung zu einer Grunderkrankung IX Akute Syndrome 1 Akute Erregung... 3 1.1 Diagnostik... 3 1.2 UrsachenorientierteTherapie... 5 1.2.1 Delir und Intoxikation...... 5 1.2.2 Schizophrenie... 6 1.2.3 Manie... 7 1.2.4 Persönlichkeitsstörung...

Mehr

Schwindel aus psychiatrischer Sicht

Schwindel aus psychiatrischer Sicht U N I V E R S I TÄRE P S YCHIATRISCHE D I E N S TE B E R N ( U P D ) U n i ve r s i t ä t s k l i n k f ü r P s yc h i a t r i e und P s yc h o t h e r a p i e Schwindel aus psychiatrischer Sicht PD Dr.

Mehr

Inhalt. Vorwort 10. Zum Thema 15. Stimmungstief Trauer Depression 17. Mögliche Ursachen von Depressionen 33

Inhalt. Vorwort 10. Zum Thema 15. Stimmungstief Trauer Depression 17. Mögliche Ursachen von Depressionen 33 Vorwort 10 Zum Thema 15 Stimmungstief Trauer Depression 17 Niedergeschlagen, deprimiert oder depressiv? 18 Stimmungsschwankungen 20 Trauer und Trauerarbeit 22 Den Schmerz bewusst durchleben und überwinden

Mehr

Postfach 1660. 61406 Oberursel. Versicherungs-Nr.: Zu versichernde Person: Geburtsdatum:

Postfach 1660. 61406 Oberursel. Versicherungs-Nr.: Zu versichernde Person: Geburtsdatum: ALTE LEIPZIGER Leben Postfach 1660 Absender: 61406 Oberursel Versicherungs-Nr.: Zu versichernde Person: Geburtsdatum: Fragebogen zu psychosomatischen und psychischen Störungen/Erkrankungen 1. Welche Erkrankungen

Mehr

Freiheitsbeschränkung durch Medikation. C. Miller

Freiheitsbeschränkung durch Medikation. C. Miller Freiheitsbeschränkung durch Medikation C. Miller Aufgabe des HeimAufG Schutz der persönlichen Freiheit von Menschen, die aufgrund des Alters, einer Behinderung oder einer Krankheit der Pflege oder Betreuung

Mehr

Diagnostik von Angststörungen 05.11.07 WS 2007/08 Seminar: Verhaltenstherapie bei Angststörungen Dozentin: Caroline Kuhn Referenten: Sebastian

Diagnostik von Angststörungen 05.11.07 WS 2007/08 Seminar: Verhaltenstherapie bei Angststörungen Dozentin: Caroline Kuhn Referenten: Sebastian Diagnostik von Angststörungen 05.11.07 WS 2007/08 Seminar: Verhaltenstherapie bei Angststörungen Dozentin: Caroline Kuhn Referenten: Sebastian Geiges, Jennifer Helfgen 1 Diagnostische Verfahren Diagnostische

Mehr

Heilpraktikerprüfung (Psychotherapie) Oktober 2008

Heilpraktikerprüfung (Psychotherapie) Oktober 2008 Heilpraktikerprüfung (Psychotherapie) Oktober 2008 1 Mehrfachauswahl Welche der folgenden Aussagen zur Zwangserkrankung treffen zu? Wählen Sie zwei Antworten! A) Die Erkrankung beginnt meist nach dem 40.

Mehr

Schweregraddifferenzierung bei der Analyse der vertragsärztlichen Inanspruchnahme nach der Durchführung von Psychotherapie

Schweregraddifferenzierung bei der Analyse der vertragsärztlichen Inanspruchnahme nach der Durchführung von Psychotherapie Zentralinstitut für die Kassenärztliche Versorgung in Deutschland 14. Deutschen Kongress für Versorgungsforschung, 07.-09.10.2015 in Berlin Schweregraddifferenzierung bei der Analyse der vertragsärztlichen

Mehr

Seminar: Schizophrenie: Intervention. Dr. V. Roder, FS 2009. Psychoedukation. Nadine Wolfisberg

Seminar: Schizophrenie: Intervention. Dr. V. Roder, FS 2009. Psychoedukation. Nadine Wolfisberg Seminar: Schizophrenie: Intervention Dr. V. Roder, FS 2009 Psychoedukation Nadine Wolfisberg 28. April 2009 Definition Psychoedukation Ziele der Psychoedukation Verschiedene Methoden Praktische Durchführung:

Mehr

Verschiedene Kategorien von Psychopharmaka und ihre Wirkungen

Verschiedene Kategorien von Psychopharmaka und ihre Wirkungen Définition Ein Psychopharmakon ist ein Medikament, das einen Einfluss (verändernd oder verstärkend) auf das Gemüt, die Gefühle, die Empfindungen, das Bewusstsein und andere Faktoren des Erlebens und Verhaltens

Mehr

Geklagte kognitive Beeinträchtigungen bei Depressionen

Geklagte kognitive Beeinträchtigungen bei Depressionen Geklagte kognitive Beeinträchtigungen bei Depressionen Bewertung aus Sicht des psychiatrischen Gutachters Stephan Bork Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Tübingen Depressionskonzept

Mehr

Bei der Aufnahme in die psychiatrische Klinik wurde bei beiden Untersuchungsgruppen eine

Bei der Aufnahme in die psychiatrische Klinik wurde bei beiden Untersuchungsgruppen eine 2. Ablauf und Methodik Im Folgenden wird der Ablauf der Untersuchung dargestellt und anschließend werden die verwendeten Methoden beschrieben. Wir verglichen 13 Opiatabhängige, die mit der UROD-Methode

Mehr

Ambulant durchgeführte psychotherapeutische Behandlungen und Maßnahmen der psychosomatischen Grundversorgung

Ambulant durchgeführte psychotherapeutische Behandlungen und Maßnahmen der psychosomatischen Grundversorgung Anlage 1 (Psychotherapie) Stand: 01.01.2004 Anlage 1 (zu 6 Abs. 1 Nr. 1 BhV) Ambulant durchgeführte psychotherapeutische Behandlungen und Maßnahmen der psychosomatischen Grundversorgung 1 Allgemeines 1.1

Mehr

Depression das vernachlässigte Problem. Imke Strohscheer Asklepios Klinik Barmbek Abt. Onkologie & Palliativmedizin

Depression das vernachlässigte Problem. Imke Strohscheer Asklepios Klinik Barmbek Abt. Onkologie & Palliativmedizin Depression das vernachlässigte Problem Imke Asklepios Klinik Barmbek Abt. Onkologie & Palliativmedizin Psychische Erkrankungen bei fortgeschrittenen Tumorerkrankungen Ø Prävalenz: 50% Anpassungsstörungen:

Mehr

Inhaltsverzeichnis. 1.1 Psychiatrische Klassifikation... 2 1.2 Häufigkeit... 4 1.3 Ätiologie... 5

Inhaltsverzeichnis. 1.1 Psychiatrische Klassifikation... 2 1.2 Häufigkeit... 4 1.3 Ätiologie... 5 VII Inhaltsverzeichnis ] Psychiatrische Syndrome und Krankheiten 1 Einführung... 2 1.1 Psychiatrische Klassifikation... 2 1.2 Häufigkeit... 4 1.3 Ätiologie... 5 2 Organische einschließlich symptomatischer

Mehr

Alkoholabhängigkeit. OÄ Dr. med. A. Kopf

Alkoholabhängigkeit. OÄ Dr. med. A. Kopf Alkoholabhängigkeit OÄ Dr. med. A. Kopf BRD: 5 % der Männer und 3 % der Frauen (1/3 der Patienten in psychiatrischen Krankenhäusern) ICD-10-Kriterien: Alkoholabhängigkeit 1. Toleranzentwicklung 2. Kontrollverlust

Mehr

Sven Barnow et al. (Hrsg.): Von Angst bis Zwang - Ein ABC der psychischen Störungen: Formen, Ursachen und Behandlung, 3. Auflage, Verlag Hans Huber,

Sven Barnow et al. (Hrsg.): Von Angst bis Zwang - Ein ABC der psychischen Störungen: Formen, Ursachen und Behandlung, 3. Auflage, Verlag Hans Huber, Barnow / Freyberger / Fischer / Linden (Hrsg.) Von Angst bis Zwang Aus dem Programm Verlag Hans Huber Psychologie Sachbuch Wissenschaftlicher Beirat: Prof.Dr.Dieter Frey,München Prof. Dr. Kurt Pawlik,

Mehr

Tag der offenen Tür, 9. Oktober 2004. Psychiatrie erleben und verstehen. Depression. erkennen und behandeln. Klaus-Thomas Kronmüller

Tag der offenen Tür, 9. Oktober 2004. Psychiatrie erleben und verstehen. Depression. erkennen und behandeln. Klaus-Thomas Kronmüller Tag der offenen Tür, 9. Oktober 2004 Psychiatrie erleben und verstehen Depression erkennen und behandeln Klaus-Thomas Kronmüller Psychiatrische Universitätsklinik Heidelberg Traurigkeit ist nicht gleich

Mehr

ARZT FÜR ALLGEMEINMEDIZIN RASTERZEUGNIS FACH: PSYCHIATRIE. hat sich gemäß den Bestimmungen der Ärzte-Ausbildungsordnung, BGBl 1994/152,

ARZT FÜR ALLGEMEINMEDIZIN RASTERZEUGNIS FACH: PSYCHIATRIE. hat sich gemäß den Bestimmungen der Ärzte-Ausbildungsordnung, BGBl 1994/152, An die Ärztekammer ARZT FÜR ALLGEMEINMEDIZIN RASTERZEUGNIS FACH: PSYCHIATRIE Herr/Frau Dr. geboren am hat sich gemäß den Bestimmungen der Ärzte-Ausbildungsordnung, BGBl 1994/152, von bis (Zutreffendes

Mehr

Integritätsentschädigung gemäss UVG

Integritätsentschädigung gemäss UVG Integritätsentschädigung gemäss UVG Tabelle 19 Integritätsschaden bei psychischen Folgen von Unfällen Herausgegeben von den Ärzten der Suva Schweizerischen 6002 Luzern, Postfach Unfallversicherungsanstalt

Mehr

Psychiatrische Krankheitsbilder -Depression im Alter-

Psychiatrische Krankheitsbilder -Depression im Alter- Psychiatrische Krankheitsbilder -Depression im Alter- Andreas Altaner, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, Oberarzt der Fachklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Zülpich, MARIENBORN ggmbh Affektive

Mehr

Depression und Sucht Ulrich Kemper. 62. Gütersloher Fortbildungstage 20. 22.09.2011. Depression

Depression und Sucht Ulrich Kemper. 62. Gütersloher Fortbildungstage 20. 22.09.2011. Depression Bernhard-Salzmann LWL-Klinik Salzmann-Klinik Gütersloh LWL-Rehabilitationszentrum Ostwestfalen LWL-Rehabilitationszentrum Ostwestfalen LWL-Klinikum Gütersloh Bernhard-Salzmann-Klinik Depression und Sucht

Mehr

Kognitiv-psychoedukative Therapie zur Bewältigung von Depressionen

Kognitiv-psychoedukative Therapie zur Bewältigung von Depressionen Kognitiv-psychoedukative Therapie zur Bewältigung von Depressionen Ein Therapiemanual von Annette Schaub, Elisabeth Roth und Ulrich Goldmann GÖTTINGEN-BERN-WIEN TORONTO- SEATTLE -OXFORD- PRÄG Inhaltsverzeichnis

Mehr

Medikamenten-Verschreibungen und problematischer Gebrauch von Benzodiazepinen

Medikamenten-Verschreibungen und problematischer Gebrauch von Benzodiazepinen Medikamenten-Verschreibungen und problematischer Gebrauch von Benzodiazepinen Uwe Verthein u.verthein@uke.uni-hamburg.de Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Zentrum für Psychosoziale Medizin Zentrum

Mehr

Ängsten und Sorgen begegnen. Psychosomatische Behandlung von Angsterkrankungen ZENTRUM FÜR PSYCHOSOMATIK ZÜRICH CITY

Ängsten und Sorgen begegnen. Psychosomatische Behandlung von Angsterkrankungen ZENTRUM FÜR PSYCHOSOMATIK ZÜRICH CITY Ängsten und Sorgen begegnen Psychosomatische Behandlung von Angsterkrankungen sanatoriumkilchberg ZENTRUM FÜR PSYCHOSOMATIK ZÜRICH CITY Ängsten und Sorgen begegnen Angststörungen zählen zu den häufigsten

Mehr

Ambulant durchgeführte psychotherapeutische Behandlungen und Maßnahmen der psychosomatischen Grundversorgung

Ambulant durchgeführte psychotherapeutische Behandlungen und Maßnahmen der psychosomatischen Grundversorgung Ambulant durchgeführte psychotherapeutische Behandlungen und Maßnahmen der psychosomatischen Grundversorgung Nach den 8-13 der Bayerischen Beihilfeverordnung sind Aufwendungen für oben genannte Maßnahmen

Mehr

Psychische Veränderungen und Erkrankungen im höheren Lebensalter

Psychische Veränderungen und Erkrankungen im höheren Lebensalter Psychische Veränderungen und Erkrankungen im höheren Lebensalter Bürgerforum Altenpflege am 09.11.2015 Dr. med. Irmgard Paikert-Schmid kbo Isar-Amper-Klinikum München Ost Psychische Störungen im Alter

Mehr

Depressionen meistern. Apotheken-Service für Gesundheit und Wohlbefinden

Depressionen meistern. Apotheken-Service für Gesundheit und Wohlbefinden Depressionen meistern Apotheken-Service für Gesundheit und Wohlbefinden Das sollten Sie wissen In Deutschland leiden etwa 8 % der Bevölkerung oder 5,6 Mio. Menschen unter Depressionen. Häufig tun Familienangehörige

Mehr

Unsere heutigen Vorstellungen von depressiven Erkrankungen 16 Was ist eine»depression«? 19 Gefühle und Stimmung Trauer 24

Unsere heutigen Vorstellungen von depressiven Erkrankungen 16 Was ist eine»depression«? 19 Gefühle und Stimmung Trauer 24 Vorbemerkung 7 Einleitung 9 TEIL I Beschreiben und verstehen Unsere heutigen Vorstellungen von depressiven Erkrankungen 16 Was ist eine»depression«? 19 Gefühle und Stimmung Trauer 24 Die Symptomatik einer

Mehr

Faktenbox Kombinationsbehandlung (Antidepressiva und Psychotherapie) bei schweren Depressionen

Faktenbox Kombinationsbehandlung (Antidepressiva und Psychotherapie) bei schweren Depressionen Faktenbox (Antidepressiva und Psychotherapie) bei schweren Depressionen Nutzen und Risiken im Überblick Was ist eine? Was passiert bei einer? Bei einer werden mehrere Therapien miteinander gekoppelt: Antidepressiva

Mehr

Depression Die Krankheit Nr. 1!!!

Depression Die Krankheit Nr. 1!!! Depression Die Krankheit Nr. 1!!! Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) hat festgestellt, dass die Erkrankung Depression in ca. 10 Jahren die häufigste Erkrankung in den Industrieländern darstellt, das

Mehr

Für Menschen in einer psychischen Krise in der zweiten Lebenshälfte. Alterspsychiatrie (U3) Psychiatrie

Für Menschen in einer psychischen Krise in der zweiten Lebenshälfte. Alterspsychiatrie (U3) Psychiatrie Für Menschen in einer psychischen Krise in der zweiten Lebenshälfte Alterspsychiatrie (U3) Psychiatrie Inhaltsverzeichnis Für wen wir arbeiten 3 Abklärung Beratung Therapie 5 Anmeldung/Eintritt 7 EINLEITUNG

Mehr

Depressive Patienten in der stationären Entwöhnungsbehandlung

Depressive Patienten in der stationären Entwöhnungsbehandlung salus klinik Friedrichsd orf Depressive Patienten in der stationären Entwöhnungsbehandlung Dr. Dietmar Kramer salus klinik Friedrichsdorf Worum es gehen soll Komorbidität Alkoholabhängigkeit depressive

Mehr

Somatoforme Störungen ICD- 10 F45

Somatoforme Störungen ICD- 10 F45 Somatoforme Störungen ICD- 10 F45 Definition Somatoforme Störungen sind Störungen mit organischen Beschwerdebild (ohne Organveränderung), die auf psychischen Störungen beruhen. Klassifikation nach ICD-

Mehr

Behandlungsergebnisse von depressiven Patienten

Behandlungsergebnisse von depressiven Patienten Behandlungsergebnisse von depressiven Patienten Verfasser: Dr. biol. hum. Robert Mestel Seit Gründung der HELIOS Klinik Bad Grönenbach 1979 (ehemals: Klinik für Psychosomatische Medizin in Bad Grönenbach)

Mehr

Interaktionen zwischen Alkohol und Psychopharmaka (sowie anderen Medikamenten) W. Poser, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie im

Interaktionen zwischen Alkohol und Psychopharmaka (sowie anderen Medikamenten) W. Poser, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Interaktionen zwischen Alkohol und Psychopharmaka (sowie anderen Medikamenten) W. Poser, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Klinikum der Universität Göttingen Geschätzte Prävalenz

Mehr

Liebe Teilnehmer unserer Internetstudie zu (Neben)wirkungen von Neuroleptika,

Liebe Teilnehmer unserer Internetstudie zu (Neben)wirkungen von Neuroleptika, Liebe Teilnehmer unserer Internetstudie zu (Neben)wirkungen von Neuroleptika, wie versprochen, möchten wir Ihnen eine Rückmeldung über die Studienergebnisse liefern und uns bei dieser Gelegenheit nochmals

Mehr

Manisch-depressive Krankheit

Manisch-depressive Krankheit Wahn - Psychose Manisch-depressive Krankheit Manische Phasen des Hochgefühls und depressive Phasen tiefster Niedergeschlagenheit können einander abwechseln Ursachen Die Entstehung affektiver Störungen

Mehr

Abhängigkeit von Schlafund Beruhigungsmitteln: Herausforderung für Arzt und Apotheker

Abhängigkeit von Schlafund Beruhigungsmitteln: Herausforderung für Arzt und Apotheker Abhängigkeit von Schlafund Beruhigungsmitteln: Herausforderung für Arzt und Apotheker Dr. Ernst Pallenbach ABDA Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände 1 Schlaf- und Schlafmittel Schlafstörungen

Mehr

Neue Ansätze in der Behandlung des Schleudertraumas Eine empirische Untersuchung

Neue Ansätze in der Behandlung des Schleudertraumas Eine empirische Untersuchung Neue Ansätze in der Behandlung des Schleudertraumas Eine empirische Untersuchung Michael J. Harnish, Dirk Hanebuth WISSENSCHAFTLICHE BEITRÄGE Im F.S. Friedrich Verlag Studie zur Wirksamkeit der Methode

Mehr

Tutorium Klinische Psychologie I. Psychopharamkotherapie

Tutorium Klinische Psychologie I. Psychopharamkotherapie Tutorium Klinische Psychologie I Psychopharamkotherapie Letzte Prüfungsinformationen 37 MC-Fragen (37 Punkte) davon: 8 Fragen aus dem Tutorium/ zusätzlichen Vorlesungsinhalten 1 Langfrage (3 Punkte) Bonussystemteilnahe:

Mehr

LWL - Kliniken Lippstadt und Warstein. R. Holzbach. Kurz ein Segen, lange ein Fluch? Benzodiazepine!

LWL - Kliniken Lippstadt und Warstein. R. Holzbach. Kurz ein Segen, lange ein Fluch? Benzodiazepine! Kurz ein Segen, lange ein Fluch? Benzodiazepine! Das Problem off-label-use Auch wenn im klinischen Alltag bei äquivalenter Dosierung wenig Unterschiede zwischen den einzelnen Benzodiazepinen besteht, nicht

Mehr

Anlage 1 (zu 6 Abs. 1 Nr. 1) Ambulant durchgeführte psychotherapeutische Behandlungen und Maßnahmen der psychosomatischen Grundversorgung

Anlage 1 (zu 6 Abs. 1 Nr. 1) Ambulant durchgeführte psychotherapeutische Behandlungen und Maßnahmen der psychosomatischen Grundversorgung Anlage 1 (zu 6 Abs. 1 Nr. 1) Ambulant durchgeführte psychotherapeutische Behandlungen und Maßnahmen der psychosomatischen Grundversorgung 1. Allgemeines 1.1 Im Rahmen des 6 Abs. 1 Nr. 1 HBeihVO sind Aufwendungen

Mehr

Psychosen. By Kevin und Oliver

Psychosen. By Kevin und Oliver Psychosen By Kevin und Oliver 9. Umgang Inhaltsverzeichnis 1. Definition Psychosen 2. Häufigkeit 3. Ursachen 4. Formen / Symptome 5. Phasen einer Psychose 6. Diagnosen 7. Medikamente 8. Therapie Definition

Mehr

Auch eine Frage von. Landesstelle für Suchtfragen der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg e.v. Alkohol, Drogen,

Auch eine Frage von. Landesstelle für Suchtfragen der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg e.v. Alkohol, Drogen, Seelische Gesundheit Auch eine Frage von Landesstelle für Suchtfragen der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg e.v. Alkohol, Drogen, Medikamenten und Tabak Psychische Probleme oder Erkrankungen

Mehr

Toxische, drogeninduzierte und endogene (funktionelle)

Toxische, drogeninduzierte und endogene (funktionelle) Toxische, drogeninduzierte und endogene (funktionelle) PSYCHOSEN Stoffliche Einflüsse, die Psychosen verursachen: Unmittelbare Erkrankungen des Gehirns - bakterielle, virale oder parasitäre Infektionen,

Mehr

Diese Massnahmen hat die Schweizerische Alzheimervereinigung in einem Forderungskatalog festgehalten.

Diese Massnahmen hat die Schweizerische Alzheimervereinigung in einem Forderungskatalog festgehalten. Stellungnahme: Suizidwünsche bei Menschen mit Demenz: Die Schweizerische Alzheimervereinigung fordert eine umfassende Begleitung und Betreuung von demenzkranken Menschen In den letzten Jahren sind Fragen

Mehr

Psychiatrische Klinik

Psychiatrische Klinik Katholische Hospitalgesellschaft Südwestfalen ggmbh St. Martinus-Hospital, Olpe Respekt, Wertschätzung und Kompetenz Die Basis unserer Arbeit. 1983 wurde die am St. Martinus-Hospital in Olpe gegründet.

Mehr

Sport und Depression. Beiträge zur Sportwissenschaft Bd. 13. Verlag Harri Deutsch. Gerhard Huber. Ein bewegungstherapeutisches Modell

Sport und Depression. Beiträge zur Sportwissenschaft Bd. 13. Verlag Harri Deutsch. Gerhard Huber. Ein bewegungstherapeutisches Modell Beiträge zur Sportwissenschaft Bd. 13 Herausgegeben von Edgar Rummele Gerhard Huber Sport und Depression Ein bewegungstherapeutisches Modell Verlag Harri Deutsch INHALTSVERZEICHNIS 1. Einleitung 1 1.1

Mehr

Stationäre Psychotherapie

Stationäre Psychotherapie Stationäre Psychotherapie Intensive Behandlung psychischer Beschwerden: Stationen F, B, K3, J2 Psychische und psychosomatische Beschwerden werden häufig durch Probleme im privaten und beruflichen Umfeld

Mehr

Sicherheitsuntersuchungen Curriculum Entwicklungspsychopharmakologie im Kindes- und Jugendalter am 25.09.2010

Sicherheitsuntersuchungen Curriculum Entwicklungspsychopharmakologie im Kindes- und Jugendalter am 25.09.2010 Curriculum Entwicklungspsychopharmakologie im Kindes- und Jugendalter am 25.09.2010 Dr. med. A. Schneider (Ulm) Sicherheitsuntersuchungen Wozu? Empfehlungen Praktisches Vorgehen Sicherheitsuntersuchungen

Mehr

Fragebogen zur Lebensgeschichte

Fragebogen zur Lebensgeschichte Psychologischer Psychotherapeut Hohenstaufenring 8, 50674 Köln Fragebogen zur Lebensgeschichte Anonymisierungscode: Alter: Ausfülldatum dieses Fragebogens: Lieber Patient, Dieser Fragebogen dient mir als

Mehr

Psycho-Onkologie. Warum Wofür Wer für wen Wie

Psycho-Onkologie. Warum Wofür Wer für wen Wie Psycho-Onkologie Warum Wofür Wer für wen Wie Dr. med. Pia Heußner Psycho-Onkologie der Medizinischen Klinik III Klinikum der Universität München Großhadern Vorsitz des AK Psycho-Onkologie in der DGHO Psycho-Onkologie

Mehr

Depression und Arbeitsfähigkeit

Depression und Arbeitsfähigkeit Depression und Arbeitsfähigkeit Renato Marelli ASIM-Fortbildung vom 19.10.2005 Inhalt Diagnostik Psychopathologie Absichern der Diagnose Arbeitsunfähigkeit vs. Arbeitsfähigkeit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit

Mehr

Im Verlauf von Demenzerkrankungen treten sehr häufig Verhaltensauffälligkeiten auf. Diese können das Zusammenleben mit Demenzerkrankten massiv

Im Verlauf von Demenzerkrankungen treten sehr häufig Verhaltensauffälligkeiten auf. Diese können das Zusammenleben mit Demenzerkrankten massiv Im Verlauf von Demenzerkrankungen treten sehr häufig Verhaltensauffälligkeiten auf. Diese können das Zusammenleben mit Demenzerkrankten massiv belasten. Im Vordergrund der Behandlung von Verhaltensauffälligkeiten

Mehr

Interpersonelle Psychotherapie. von Klerman, Weissman, Rounsaville und Chevron

Interpersonelle Psychotherapie. von Klerman, Weissman, Rounsaville und Chevron Interpersonelle Psychotherapie von Klerman, Weissman, Rounsaville und Chevron Beeinträchtigung der zwischenmenschlichen Beziehungen und sozialen Rollen Depression Belastende Ereignisse im interpersonellen

Mehr

Fragebogen zu psychosomatischen und psychischen Störungen/Erkrankungen

Fragebogen zu psychosomatischen und psychischen Störungen/Erkrankungen ALTE LEIPZIGER Leben Postfach 1660 Absender: 61406 Oberursel Versicherungs-Nr.: Zu versichernde Person: Geburtsdatum: Fragebogen zu psychosomatischen und psychischen Störungen/Erkrankungen 1. Welche Erkrankungen

Mehr

Depressionen im Alter

Depressionen im Alter Klassifikation: Depressionen im Alter Die Klassifikation der Depressionen im Alter unterscheidet sich nicht von der in anderen Altersgruppen. In Bezug auf Diagnostik, Verlauf und Therapie gibt es aber

Mehr

Psychotherapeutische Leistungen

Psychotherapeutische Leistungen Anhang 4.1 zu Anlage 17 PNP-Vertrag Modul Versorgungs- und Leistungsinhalte in Verbindung mit der Hausarztzentrierten Versorgung (HZV) 1. Psychotherapeutische Versorgung ggf. inkl. notwendiger Diagnostik

Mehr

Die eigenen Kenntnisse über bipolare Störungen testen 9

Die eigenen Kenntnisse über bipolare Störungen testen 9 Die eigenen Kenntnisse über bipolare Störungen testen 9 1 Kontrolle über die Krankheit gewinnen 14 Wie können Sie die Kontrolle über die Krankheit gewinnen? 15 Warum man mehr braucht als Medikamente 18

Mehr

08. Semester Block Blockpraktikum Psychiatrie

08. Semester Block Blockpraktikum Psychiatrie 08. Semester Block Blockpraktikum Psychiatrie Verantwortlich von der Fakultät: PD Dr. med. Mazda Adli Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie CCM Tel: 450 517 296 Email: mazda.adli@charite.de Verantwortlich

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Vorwort zur amerikanischen Ausgabe Vorwort zur deutschen Ausgabe

Inhaltsverzeichnis. Vorwort zur amerikanischen Ausgabe Vorwort zur deutschen Ausgabe Vorwort zur amerikanischen Ausgabe Vorwort zur deutschen Ausgabe xix xxv Kapitel 1 Klinische Psychologie: Ein Überblick 1 1.1 Was genau ist eigentlich abweichendes Verhalten?............... 5 1.1.1 WarummüssenwirpsychischeStörungenklassifizieren?...

Mehr

Dr.med.Rolf-Dieter Kanitz

Dr.med.Rolf-Dieter Kanitz Dr.med.Rolf-Dieter Kanitz Drastische Zunahme psychischer Erkrankungen im deutschen Gesundheitswesen Die Zahl psychischer Erkrankungen steigt dramatisch an, gegen den allgemeinen Trend. Nach einer Studie

Mehr

RehaClinic Schmerzzentrum

RehaClinic Schmerzzentrum RehaClinic Schmerzzentrum Das Schmerzzentrum vereint alle medizinischen und therapeutischen Kompetenzen und Behandlungsformen von RehaClinic im Bereich Schmerzdiagnostik, Schmerzberatung und Schmerztherapie.

Mehr

PSYCHOTISCHE STÖRUNGEN FRÜH ERKENNEN. Prof. Dr. med. Anita Riecher-Rössler Zentrum für Gender Research und Früherkennung Kornhausgasse 7

PSYCHOTISCHE STÖRUNGEN FRÜH ERKENNEN. Prof. Dr. med. Anita Riecher-Rössler Zentrum für Gender Research und Früherkennung Kornhausgasse 7 PSYCHOTISCHE STÖRUNGEN FRÜH ERKENNEN Prof. Dr. med. Anita Riecher-Rössler Zentrum für Gender Research und Früherkennung Kornhausgasse 7 1 ÜBERSICHT 1. Was sind schizophrene Psychosen? 2. Wie entstehen

Mehr

Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch. 1. Definition

Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch. 1. Definition Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch 1. Definition Die aktuelle IHS-Klassifikation ( Kopfschmerzklassifikationskomitee der International Headache Society, 2003) unterscheidet unter dem Oberbegriff

Mehr

Wie oft traten Ihre Hauptschmerzen in den letzten 4 Wochen durchschnittlich auf?

Wie oft traten Ihre Hauptschmerzen in den letzten 4 Wochen durchschnittlich auf? Das Mainzer Stadiensystem der Schmerzchronifizierung Mainz Pain Staging System (MPSS) Testanweisung für die Selbstbeurteilungsform des MPSS Fragen zur Schmerzchronifizierung (FSC) 1. Achse I: Zeitliche

Mehr

Informationen, Übungen und Tipps

Informationen, Übungen und Tipps Frauenzentrum für Psychiatrie und Psychotherapie Bad Schwalbach Therapiezentrum für Frauen mit seelischen Erkrankungen Informationen, Übungen und Tipps Frauenzentrum für Psychiatrie und Psychotherapie

Mehr

Angst und Depression Depression und Angst Welche Zusammenhänge gibt es?

Angst und Depression Depression und Angst Welche Zusammenhänge gibt es? 5. MÜNCHNER WOCHE FÜR SEELISCHE GESUNDHEIT. 06.-16.10.2015 Angst und Depression Depression und Angst Welche Zusammenhänge gibt es? MARKOS MARAGKOS MARKOS.MARAGKOS@AVM-D.DE AVM-AUSBILDUNGSAMBULANZ MÜNCHEN

Mehr

Pathologisches Glücksspiel und Komorbidität

Pathologisches Glücksspiel und Komorbidität Fortbildungsveranstaltung im Rahmen des Modellprojektes Frühe Intervention bei Pathologischem Glücksspiel Pathologisches Glücksspiel und Komorbidität Seite 1 Zum Aufwachen Seite 2 Zur Terminologie Komorbidität

Mehr

Depression oder Krise 60plus

Depression oder Krise 60plus Depression oder Krise 60plus Waldegg C Privatklinik Littenheid Führend in Psychiatrie und Psychotherapie Depression oder Krise im höheren Lebensalter Im Lebensabschnitt ab dem 60. Lebensjahr werden Menschen

Mehr

Multiple Sklerose: Symptome besser erkennen und behandeln Henze

Multiple Sklerose: Symptome besser erkennen und behandeln Henze Multiple Sklerose: Symptome besser erkennen und behandeln Ein Buch für Menschen mit MS von Thomas Henze überarbeitet Multiple Sklerose: Symptome besser erkennen und behandeln Henze schnell und portofrei

Mehr

2 Schwangerschaft und Entbindung bei psychischer Erkrankung... 7

2 Schwangerschaft und Entbindung bei psychischer Erkrankung... 7 VII 1 Psychische Störung und Reproduktion... 1 Psychische Störungen und Fertilität... 1 Psychische Störungen und perinatale Komplikationen... 3 Psychische Störung als Folge perinataler Komplikationen...

Mehr

Unruhe und Angst. 7 Vorwort. 9 Psychopharmaka:Was sie sind und wie sie wirken. 9 Was sind»psychopharmaka«? 11 Wie wirken Psychopharmaka?

Unruhe und Angst. 7 Vorwort. 9 Psychopharmaka:Was sie sind und wie sie wirken. 9 Was sind»psychopharmaka«? 11 Wie wirken Psychopharmaka? 7 Vorwort 9 Psychopharmaka:Was sie sind und wie sie wirken 9 Was sind»psychopharmaka«? 11 Wie wirken Psychopharmaka? 12 Neurotransmitter, die Zelle und ihre Synapse 14 Das neuronale Netz 17 Psychische

Mehr

Patienteninformation zur Studie

Patienteninformation zur Studie Patienteninformation zur Studie Rituximab-Gemcitabin/Oxaliplatin-Therapie bei indolenten Lymphomen Sehr geehrte Patientin! Sehr geehrter Patient! Sie wurden darüber aufgeklärt, dass Sie an einem niedrig

Mehr

Fragen zu Depression in der Allgemeinbevölkerung

Fragen zu Depression in der Allgemeinbevölkerung Fragen zu Depression in der Allgemeinbevölkerung Falls Sie jemals in Ihrem Leben eine Depression gehabt haben, bitten wir Sie, diesen Fragebogen auszufüllen. Der Fragebogen ist anonym und dient dazu, die

Mehr

Inhalt. Geleitwort 7. Abkürzungen 15. 1 Einleitung 19

Inhalt. Geleitwort 7. Abkürzungen 15. 1 Einleitung 19 Geleitwort 7 Abkürzungen 15 1 Einleitung 19 2 Die gerontologische Perspektive Demografische, gesellschaftliche, sozialpolitische medizinische und neuropsychologische Rahmenbedingungen 25 2.1 Demographischer

Mehr

Alzheimer-Demenz: Erkrankung mit vielen Gesichtern

Alzheimer-Demenz: Erkrankung mit vielen Gesichtern Alzheimer-Demenz: Erkrankung mit vielen Gesichtern Hamburg / Mainz (26. Juni 2007) - Der Verlauf der Alzheimer-Demenz ist nicht nur von kognitiven und funktionalen Beeinträchtigungen, sondern zunehmend

Mehr

Funktionale Bedingungsmodelle Am Beispiel der Depression

Funktionale Bedingungsmodelle Am Beispiel der Depression Seite 16 Funktionale Bedingungsmodelle Am Beispiel der Depression 1. Diagnose nach ICD 10 F 2. Funktionale Bedingungsmodelle 3. Verhaltentherapeutische Methoden Köln/Berlin im August 2004 Seite 17 1. Mögliche

Mehr

Arbeitsheft 6. Beratung oder Therapie? Success. Arbeitshefte für die Praxis. Hannes Sieber. Psychopathologie für Berater, Trainer und Führungskräfte

Arbeitsheft 6. Beratung oder Therapie? Success. Arbeitshefte für die Praxis. Hannes Sieber. Psychopathologie für Berater, Trainer und Führungskräfte Success Weil Persönlichkeit entscheidet Arbeitshefte für die Praxis Arbeitsheft 6 Hannes Sieber Beratung oder Therapie? Psychopathologie für Berater, Trainer und Führungskräfte Sicherheit im Umgang mit

Mehr

Habe ich einen Burnout?

Habe ich einen Burnout? Habe ich einen Burnout? 1. Woran erkenne ich, ob ich aktuell auf die Burnout-Falle zusteuere? Es gibt in der Fachliteratur ca. 320 verschiedene Symptome und keine im Ärztekatalog definierte Krankheit Burnout.

Mehr

Depressionen im Kindes- und Jugendalter

Depressionen im Kindes- und Jugendalter Christiane Nevermann Hannelore Reicher Depressionen im Kindes- und Jugendalter Erkennen, Verstehen, Helfen Verlag C.H.Beck Inhalt Vorwort 9 Einführung 11 Teil I. Die vielen Gesichter depressiver Störungen

Mehr

Schlafstörungen Abhängigkeitsstörungen. DIPS-Seminar HS 2014 Dr. Esther Biedert, Universität Fribourg

Schlafstörungen Abhängigkeitsstörungen. DIPS-Seminar HS 2014 Dr. Esther Biedert, Universität Fribourg Schlafstörungen Abhängigkeitsstörungen DIPS-Seminar HS 2014 Dr. Esther Biedert, Universität Fribourg Übersicht Primäre Schlafstörungen I } Dyssomnien } Ein- und Durchschlafstörungen oder eine ausgeprägte

Mehr

Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Wir stellen uns vor Krankenhaus Martha-Maria Nürnberg Lehrkrankenhaus der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Willkommen! Dr. Bernd

Mehr

Medikalisierung sozialer Probleme. Wolfgang Schneider Berlin 11.4.2013

Medikalisierung sozialer Probleme. Wolfgang Schneider Berlin 11.4.2013 Medikalisierung sozialer Probleme Wolfgang Schneider Berlin 11.4.2013 Ökonomisierung Gesundheit als Massenware/ Enthumanisierung Medikalisierung Ausweitung der Definitionsund Handlungsmacht Naturwissen

Mehr

Eberhard J. Wormer. BIPOLAR Leben mit extremen Emotionen. Depression und Manie. Ein Manual für Betroffene und Angehörige. www.knaur.

Eberhard J. Wormer. BIPOLAR Leben mit extremen Emotionen. Depression und Manie. Ein Manual für Betroffene und Angehörige. www.knaur. JLr/S~ Eberhard J. Wormer BIPOLAR Leben mit extremen Emotionen Depression und Manie Ein Manual für Betroffene und Angehörige www.knaur.de Inhalt Kontinuum der Emotion 10 Die kranke Psyche 10 Partitur der

Mehr

Depressionen im Sport

Depressionen im Sport Prof. Dr. Dr. med. Frank Schneider Depressionen im Sport Der Ratgeber für Sportler, Trainer, Betreuer und Angehörige Verstehen Vorbeugen Helfen Mit einem Geleitwort von Teresa Enke Herbig Die Ratschläge

Mehr

der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster am Fachbereich Psychologie Diagnostik Beratung Therapie Westfälische Wilhelms-Universität Münster

der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster am Fachbereich Psychologie Diagnostik Beratung Therapie Westfälische Wilhelms-Universität Münster PsychotherapieAmbulanz der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster am Fachbereich Psychologie Diagnostik Beratung Therapie Westfälische Wilhelms-Universität Münster Die Methoden Das Team Als Einrichtung

Mehr