Syneco Trading GmbH München

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1 Syneco Trading GmbH München Testatsexemplar Jahresabschluss und Lagebericht 31. Dezember 2013 Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

2 Inhaltsverzeichnis Bestätigungsvermerk Rechnungslegung Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt Allgemeine Auftragsbedingungen Hinweis: Den nachfolgenden Bestätigungsvermerk haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt" beschriebenen Bedingungen erteilt. Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung im Bundesanzeiger verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk resp. die diesbezüglich erteilte Bescheinigung bestimmt.

3 Bestätigungsvermerk Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Syneco Trading GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Nach 6b Abs. 5 EnWG umfasste die Prüfung auch die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen sind. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie die Einhaltung der Pflichten nach 6b Abs. 3 EnWG liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht sowie über die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach 6b Abs. 3 EnWG abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden und dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden kann, ob die Pflichten zur Rechnungslegung nach 6b Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen erfüllt sind. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen

4 Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht sowie für die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach 6b Abs. 3 EnWG überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter, die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts sowie die Beurteilung, ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten nach 6b Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung des Jahresabschlusses unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen sind, hat zu keinen Einwendungen geführt. Stuttgart, 5. März 2014 Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Oesterle Wirtschaftsprüfer Ranger Wirtschaftsprüfer

5 Syneco Trading GmbH, München Bilanz zum 31. Dezember 2013 Aktiva Passiva EUR EUR EUR EUR A. Anlagevermögen A. Eigenkapital I. Immaterielle Vermögensgegenstände I. Gezeichnetes Kapital , ,00 1. Entgeltlich erwirbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte , ,00 und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten , ,00 2. Geleistete Anzahlungen , ,50 B. Rückstellungen , ,50 II. Sachanlagen 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen , ,00 2. Steuerrückstellungen 0,00 0,00 Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung , ,00 3. Sonstige Rückstellungen , , , , , , , ,50 C. Verbindlichkeiten B. Umlaufvermögen 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen , ,58 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen , ,73 I. Vorräte 3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht , ,00 4. Sonstige Verbindlichkeiten , ,72 Waren , ,00 davon aus Steuern EUR ,74 (Vj. EUR ,07) , , , ,03 II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen , ,86 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen , ,95 3. Sonstige Vermögensgegenstände , ,36 D. Rechnungsabgrenzungsposten 9.170, , , ,17 III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks , , , ,72 C. Rechnungsabgrenzungsposten , , , , , ,84

6 Syneco Trading GmbH, München Gewinn- und Verlustrechnung für EUR EUR 1. Umsatzerlöse , ,05 2. Andere aktivierte Eigenleistungen ,00 0,00 3. Sonstige betriebliche Erträge , , , ,39 4. Materialaufwand a) Aufwendungen für bezogene Waren , ,57 b) Aufwendungen für bezogene Leistungen , ,57 5. Personalaufwand a) Löhne und Gehälter , ,30 b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung , ,21 davon für Altersversorgung EUR ,61 (Vj. TEUR 396) 6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen , ,13 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen , , , ,34 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge , ,58 davon aus verbundenen Unternehmen EUR ,21 (Vj. TEUR 109) davon Erträge aus der Abzinsung EUR ,20 (Vj. TEUR 183) 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen , ,00 davon an verbundene Unternehmen EUR ,10 (Vj. TEUR 67) davon Aufwendungen aus der Abzinsung EUR ,00 (Vj. TEUR 163) , , Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit , , Steuern vom Einkommen und vom Ertrag , , Sonstige Steuern 4.155, , Aufwendungen aus der Ausgleichszahlung an Minderheitsgesellschafter , , Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne , , Jahresüberschuss 0,00 0,00

7 -1- Syneco Trading GmbH, München Anhang für das Geschäftsjahr 2013 Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum der Syneco Trading GmbH wurde nach den allgemeinen Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften und des GmbHG in Euro aufgestellt. Der Jahresabschluss und der Lagebericht werden beim elektronischen Bundesanzeiger eingereicht und veröffentlicht. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird mit dem Abschluss des Mutterunternehmens, der Thüga Aktiengesellschaft, München, in den befreienden Konzernabschluss der Thüga Holding GmbH & Co. KGaA, München, einbezogen. Die Thüga Holding GmbH & Co. KGaA ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss und Konzernlagebericht für den weitesten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der nach IFRS aufgestellte Konzernabschluss der Thüga Holding GmbH & Co. KGaA sowie der Konzernlagebericht werden beim elektronischen Bundesanzeiger eingereicht und veröffentlicht. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bilanziert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen für Zugänge handelsrechtlich ausschließlich linear. In der Steuerbilanz werden die Zugänge - soweit zulässig - weiterhin degressiv abgeschrieben. Zwecks einheitlicher Bilanzierung im Konzernverbund werden - wie im Vorjahr - Wirtschaftsgüter mit einem Wert bis zu EUR 410 im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Vollabschreibungen auf geringwertige Wirtschaftsgüter belaufen sich im Berichtsjahr auf EUR (Vj. EUR 1.780). Die in den Geschäftsjahren 2008 und 2009 angeschafften Wirtschaftsgüter mit einem Wert über EUR 150 und unter EUR werden analog den steuerlichen Vorschriften linear über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben. Die Bewertung der Vorräte und der in den Sonstigen Vermögensgegenständen enthaltene Zertifikatebestand erfolgt zu Anschaffungskosten (Durchschnittsmethode). Zum waren keine Abschreibungen auf den zum Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert erforderlich, da die Vorräte und der Zertifikatebestand in Bewertungseinheiten einbezogen sind. Forderungen, Sonstige Vermögensgegenstände sowie der aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind zu Nominalbeträgen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, vermindert um eine angemessene Pauschalwertberichtigung, bewertet. Die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert ausgewiesen; in geringem Umfang (kleiner TEUR 1) enthalten sind Fremdwährungsbestände, welche zum Stichtagskurs umgerechnet wurden.

8 -2- Die Pensionsverpflichtungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit credit method) ermittelt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wurde in Anwendung des Wahlrechts nach 253 Abs. 2 Satz 2 HGB der von der Deutsche Bundesbank ermittelte und veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der letzten sieben Jahre verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der zum Bilanzstichtag verwendete Rechnungszinssatz beträgt 4,90 % (Vj. 5,06%). Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtung berücksichtigt. Dabei wird derzeit - wie auch im Vorjahr - von jährlichen Anpassungen von 2,75 % bei den Entgelten und von 2,00 % bei den Renten ausgegangen. Unternehmensspezifische Fluktuationsabschläge erfolgten nicht. Die übrigen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Die übrigen Rückstellungen beinhalten wie im Vorjahr zum Barwert angesetzte Drohverlustrückstellungen für schwebende Gasspeichernutzungsverträge mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr, ansonsten betragen die Restlaufzeiten bis zu einem Jahr. Der Barwert der Drohverlustrückstellungen wurde mit dem der jeweiligen Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre ermittelt. Die Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Zur bilanziellen Abbildung der ökonomischen Sicherungsbeziehungen, die im Rahmen des Risikomanagements der Syneco Trading GmbH für schwebende, physisch und finanziell zu erfüllende, Terminkontrakte im Commodity- und Emissionszertifikatehandel hergestellt sind, werden - wie im Vorjahr - Bewertungseinheiten je Commodityportfolio gebildet, die vollständig der dokumentierten Absicherung im Risikomanagement folgen. Die sich für die geschlossenen Positionen kompensierenden gegenläufigen Änderungen der beizulegenden Zeitwerte der Grundgeschäfte und Sicherungsinstrumente, die aus den abgesicherten Marktpreisänderungsrisiken für den Absicherungszeitraum resultieren, werden in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung nicht ausgewiesen (Anwendung der sog. Einfrierungsmethode). Für alle im Rahmen des etablierten Limitsystems (VaR-Limit, Verlustlimit) risikogesteuerten offenen Positionen (Netto-Risikopositionen) der Vertragsportfolien war zum Bilanzstichtag aufgrund jeweils unrealisierter Ertragsüberschüsse in den Bewertungseinheiten (geschlossene Positionen) eine Passivierung von Drohverlustrückstellungen nicht erforderlich. Die zu Bewertungseinheiten vorzunehmenden Anhangangaben gemäß 285 Nr. 23 HGB und die zusätzlichen Angaben gemäß 285 Nr. 19 HGB zu den derivativen Finanzinstrumenten, die im Rahmen der gebildeten Bewertungseinheiten zum beizulegenden Zeitwert berücksichtigt werden, erfolgen - wie im Vorjahr - ausschließlich im Anhang. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

9 -3- Erläuterungen zur Bilanz Die Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens erfolgt gemäß den Vorschriften des 268 Abs. 2 HGB. Entwicklung des Anlagevermögens Anschaffungskosten Abschreibungen Buchwerte Stand Zugang Abgang Stand Stand Zugang Abgang Stand Stand Stand TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte Geleistete Anzahlungen Sachanlagen Andere Anlagen, Betriebsund Geschäftsausstattung Die Vorräte weisen einen aktivierten Gasspeicherbestand in Höhe von TEUR (Vj. TEUR 2.922) aus. Zum Bilanzstichtag waren keine Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert erforderlich, weil die Gasvorräte Bestandteil der zusammen mit schwebenden Gasterminkontrakten über Ein- und Ausspeichermengen gebildeten Bewertungseinheit sind und die in der Bewertungseinheit enthaltenen unrealisierten Ertragsüberschüsse den Abwertungsbedarf überkompensieren. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit TEUR (Vj. TEUR ) enthalten im Wesentlichen Forderungen aus dem Commodity-Handel, von denen TEUR (Vj. TEUR ) Forderungen gegenüber Handelsabteilungen von Kreditinstituten betreffen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen von TEUR (Vj. TEUR ) betreffen mit TEUR (Vj. TEUR ) den Mehrheitsgesellschafter Thüga Aktiengesellschaft (im Wesentlichen aus Bankguthaben im Rahmen des Cash-Poolings bei der Muttergesellschaft von TEUR (Vj. TEUR ). Weiterhin setzten sie sich aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR (Vj. TEUR ) zusammen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Sonstigen Vermögensgegenstände von TEUR (Vj. TEUR ) enthalten im Wesentlichen mit TEUR (Vj. TEUR ) abgegrenzte bzw. (netto) bezahlte Variation Margins aus Futuregeschäften. Weiter ausgewiesen werden Forderungen aus im Folgejahr zu erstattenden Vorsteuern TEUR (Vj. TEUR ). Außerdem sind Bestände an EUA und RECS Zertifikaten in Höhe von TEUR (Vj. TEUR 1.607) aktiviert. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben mit TEUR (Vj. TEUR 9.177) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

10 -4- Der Rechnungsabgrenzungsposten von TEUR 144 (Vj. TEUR 203) enthält in voller Höhe Ausgaben (Vj. TEUR 146), die sonstige betriebliche Aufwendungen im Jahr 2014 darstellen. Das Stammkapital beträgt TEUR (Vj. TEUR ) und ist vollständig eingezahlt. Den Rückstellungen für Pensionen von TEUR (Vj. TEUR 2.068) wurden im Berichtsjahr TEUR 363 (Vj. TEUR 476) zugeführt. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR (Vj. TEUR ) enthalten mit TEUR (Vj. TEUR 3.440) Rückstellungen für drohende Verluste aus Gasspeichernutzungsverträgen, da infolge der Marktentwicklung im Gashandel die geplanten realisierbaren Deckungsbeiträge hinter den Nutzungsaufwendungen zurückbleiben. Weiterhin enthalten mit TEUR (Vj. TEUR 1.175) sind personalbezogene Rückstellungen (Urlaubsverpflichtungen, Abschlussvergütungen, Berufsgenossenschaft) sowie mit TEUR (Vj. TEUR ) übrige Rückstellungen überwiegend für noch ausstehende Handelsabrechnungen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit TEUR (Vj. TEUR ) enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus dem Commodity-Handel, von denen TEUR (Vj. TEUR ) Verbindlichkeiten gegenüber Handelsabteilungen von Kreditinstituten betreffen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR (Vj. TEUR ), die mit TEUR (Vj. TEUR 7.410) Verbindlichkeiten gegenüber dem Mehrheitsgesellschafter Thüga Aktiengesellschaft betreffen, enthalten Verbindlichkeiten aus der Gewinnabführung mit TEUR (Vj. TEUR 4.783) und aus Konzernsteuerumlagen mit TEUR (Vj. TEUR 2.608), im Übrigen mit TEUR (Vj. TEUR 8.018) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, von TEUR (Vj. TEUR 2.365) betreffen - wie im Vorjahr - die an die SYNECO GmbH & Co. KG für das Berichtsjahr zu leistende Ausgleichszahlung. Die sonstigen Verbindlichkeiten mit TEUR (Vj. TEUR ) setzen sich - nach Verrechnung der erhaltenen Variation Margins - im Wesentlichen zusammen aus abgegrenzten Variation Margins mit TEUR (Vj. TEUR 6.777) und Verbindlichkeiten aus erhaltenen Optionsprämien in Höhe von TEUR 154 (Vj. TEUR 0) sowie Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 253 (Vj. TEUR ), davon mit TEUR 0 (Vj. TEUR ) Umsatzsteuerverbindlichkeiten. Sämtliche Verbindlichkeiten sind, wie im Vorjahr, unbesichert. Die Fristigkeiten ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel.

11 -5- Verbindlichkeitenspiegel zum Restlaufzeit unter 1 Jahr 1-5 Jahre über 5 Jahre TEUR TEUR TEUR TEUR 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ( ) (0) (0) ( ) 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (15.409) (0) (0) (15.409) 3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht (2.365) (0) (0) (2.365) 4. Sonstige Verbindlichkeiten (27.668) (601) (0) (28.269) Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten ( ) = Vorjahr ( ) (601) (0) ( ) Der Rechnungsabgrenzungsposten von TEUR 9 (Vj. TEUR 88) enthält Einnahmen für abgegrenzte Zinserträge. Latente Steuern werden aufgrund des mit der Thüga Aktiengesellschaft seit dem 1. Januar 2011 bestehenden Organschaftsverhältnisses beim Organträger bilanziert. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR (Vj. TEUR ), die mit TEUR (Vj. TEUR ) Vorjahre betreffen, enthalten im Wesentlichen mit TEUR (Vj. TEUR ) Erträge aus dem Stromhandel inklusive der zugehörigen Options- und Future-Geschäfte sowie mit TEUR (Vj. TEUR ) Erträge aus Gashandelsgeschäften. Außerdem enthalten sind Erträge aus Finanztermingeschäften mit TEUR (Vj. TEUR ), Erträge aus Geschäften mit Emissionsberechtigungen mit TEUR (Vj. TEUR ) sowie Erträge aus Dienstleistungen (Handel, Energielogistik) und weiterverrechneten Handelsprovisionen in Höhe von insgesamt TEUR (Vj. TEUR 7.864). Die Umsatzerlöse werden im Wesentlichen in Deutschland ausgeführt. Etwa 3% (Vj. 3%) der Umsatzerlöse aus Gashandelsgeschäften betreffen die Niederlande. Die Aufwendungen für bezogene Waren mit TEUR (Vj. TEUR ), von denen TEUR (Vj. TEUR ) Vorjahre betreffen, enthalten in Höhe von TEUR (Vj. TEUR ) Aufwendungen aus Strombezug inklusive der

12 -6- zugehörigen Options- und Futuresgeschäfte sowie mit TEUR (Vj. TEUR ) Aufwendungen aus Gashandelsgeschäften. Außerdem enthalten sind Aufwendungen aus Finanztermingeschäften mit TEUR (Vj. TEUR ) und Aufwendungen aus Geschäften mit Emissionsberechtigungen in Höhe von TEUR (Vj. TEUR ). Die Aufwendungen für bezogene Leistungen mit TEUR (Vj. TEUR 4.095) betreffen im Umfang von TEUR 72 (Vj. TEUR 162) Vorjahre und setzen sich zusammen aus Aufwendungen für Handelsprovisionen in Höhe von TEUR 625 (Vj. TEUR 635) sowie Aufwendungen für Speichermieten, Kapazitäts- und Netzentgelte sowie Dienstleistungen im Bereich Gas mit TEUR (Vj. TEUR 3.460), die mit TEUR 919 (Vj. TEUR 1.045) Zuführungen zu Drohverlustrückstellungen für langfristige Gasspeichernutzungsverträge enthalten. Die anderen aktivierten Eigenleistungen betreffen mit TEUR 11 (Vj. TEUR 0) Anschaffungskosten für ein neues Handelssystem. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 877 (Vj. TEUR 1.694) enthalten mit TEUR 663 (Vj. TEUR 1.226) Erträge aus der Auflösung von Drohverlustrückstellungen für drei Gasspeichermietverträge mit Laufzeiten bis längstens Die im Berichtsjahr aus der Speicherbewirtschaftung realisierten Erträge im Gasspeicher Gas-Union lagen höher als zum Vorjahresende erwartet, sodass die Verluste des Geschäftsjahres 2013 aus der höheren Speichermiete um TEUR 144 (Vj. EUR 643) niedriger ausgefallen sind. Zusätzlich ergeben sich Erträge aus der Neubewertung bereits in Vorjahren gebildeter Drohverlustrückstellungen für Folgejahre. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Berichtsjahr keine Beträge aus Kostenweiterverrechnungen (Vj. TEUR 318). Die Personalaufwendungen betrugen im Berichtsjahr TEUR (Vj. TEUR 5.261). Enthalten sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 261 (Vj. TEUR 396). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR (Vj. TEUR 3.805) beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für Fremdlieferungen und -leistungen mit TEUR (Vj. TEUR 1.547), Prüfungs- und Beratungskosten in Höhe von TEUR 351 (Vj. TEUR 858) sowie Mieten für Büro- und Besprechungsräume mit TEUR 307 (Vj. TEUR 270). Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung bestehen in sehr geringem Umfang (kleiner TEUR 1). Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betrugen im Geschäftsjahr TEUR 109 (Vj. TEUR 337) und betreffen mit TEUR 27 (Vj. TEUR 109) Zinserträge aus verbundenen Unternehmen, die aus dem Cash-Pooling mit der Thüga Aktiengesellschaft resultieren. Weiterhin enthalten sind Zinserträge in Höhe von TEUR 4 (Vj. TEUR 36) aus verzinslichen Sicherheitsleistungen im Handelsgeschäft und aus der Abzinsung von vorzeitig abgelösten Zahlungsverpflichtungen in Höhe von TEUR 78 (Vj. TEUR 183). Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 337 (Vj. TEUR 400), davon TEUR 67 (Vj. TEUR 67) aus verbundenen Unternehmen, beinhalten Zinsaufwendungen für die von der Thüga Aktiengesellschaft und Gesellschaftern der SYNECO GmbH & Co. KG zur Verfügung gestellten Bürgschaften, eine Bereitstellungsprovision für die von der Thüga Aktiengesellschaft der Gesellschaft eingeräumte Kreditlinie sowie Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen mit TEUR 165 (Vj. TEUR 163).

13 -7- Bei den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag von TEUR (Vj. TEUR 3.049) handelt es sich um die auf die Ausgleichszahlung an die SYNECO GmbH & Co. KG entfallende Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag sowie um die von der Thüga Aktiengesellschaft an die Gesellschaft belasteten Konzernsteuerumlagen. Die sonstigen Steuern von TEUR 4 (Vj. TEUR 7) betreffen im Wesentlichen nicht abzugsfähige Vorsteuer. Die von der Gesellschaft an die SYNECO GmbH & Co. KG zu zahlende Garantiedividende in Höhe von 5,50 Euro je 100 Euro Nennbetrag der Geschäftsanteile wird in den Aufwendungen aus Ausgleichszahlung an Minderheitsgesellschafter ausgewiesen. Bewertungseinheiten und derivative Finanzinstrumente Die Syneco Trading GmbH hat am Bilanzstichtag in bestehenden Bewertungseinheiten Vermögensgegenstände und schwebende Handelsverträge als Grundgeschäfte einbezogen. Differenziert nach der Art der Grundgeschäfte wurden diese mit den nachfolgenden Beträgen in die Bewertungseinheiten einbezogen. Grundgeschäfte / Risiko / Art der einbezogener Höhe des abgesicher- Sicherungsinstrument Bewertungseinheiten Betrag (TEUR) ten Risikos (TEUR) Gasvorrats- und Zertifikatebestand Preisänderungsrisiko / sowie schwebende Handelsverträge / Portfolio Hedge gegenläufige schwebende Handelsverträge Die Vermögensgegenstände betreffen den Gasvorratsbestand sowie den Bestand an EUA und RECS Zertifikaten, welche in den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen werden. Bei den schwebenden Geschäften handelt es sich um sämtliche - überwiegend physisch zu liefernde, im geringeren Umfang auch auf Barausgleich gerichtete - Terminkontrakte mit Bezug auf Energie (Strom, Gas) und Zertifikate oder mit Bezug auf den Energiepreis bzw. die Preise für Öl und Kohle. Wie in den Vorjahren entsprechen die Bewertungseinheiten der Positionsführung und Risikosteuerung der Handelsabteilung und des Risikocontrollings. Sie fassen zur Absicherung von Preisänderungsrisiken jeweils Handelsgeschäfte sowie aktivierte Bestände mit identischen oder hoch korrelierten Basiswerten zusammen: Strom, Gas, Swaps (HEL/Gasoil, HS/Fueloil, Kohle) und Zertifikatehandelsgeschäfte (EUA, CERs, RECS). Im Gashandelsportfolio (einschließlich Gasswaps auf Gaspreise NCG, TTF, ZEE, NBP) werden auch Ölpreissicherungsgeschäfte gehandelt, um Gaslieferverträge mit Ölpreisankoppelung abzusichern. Die Höhe des abgesicherten Risikos entspricht der Summe der negativen Marktwerte von sämtlichen schwebenden Handelsverträgen sowie der zum Stichtag vorliegenden negativen Marktwerte vorhandener Bestände. Die Absicherung der Gasvorräte, der Zertifikatebestände und der schwebenden Geschäfte wird mittels Portfolio-Hedges vorgenommen. Wir verstehen unter Portfolio-Hedging die Sicherung der - auf das jeweilige Commodityportfolio bezogen gleichartigen - Preisänderungsrisiken von mehreren gleichartigen und gegenläufigen Grundgeschäften (überwiegend schwebende Verkauf-, aber auch Kaufgeschäfte) mit mehreren Sicherungsinstrumenten; eine eindeutige Zuordnung von Grund- und Sicherungsgeschäft ist bei Portfolio-Hedges naturgemäß nicht möglich. Die Effektivität der Sicherungsbeziehungen wird durch das nach MaRisk-Vorgaben implementierte Risikomanagementsystem der Gesellschaft gewährleistet. Die sich infolge von Preisänderungen jeweils ergebenden Wertänderungen der

14 -8- geschlossenen Position der jeweiligen Handelsportfolien gleichen sich aufgrund negativer Korrelation der Basiswerte in vollem Umfang pro Zeitband (stündlich, täglich, monatlich und jährlich) aus (Critical Term Match). Aus der geschlossenen Position ergeben sich daher auch keine unwirksamen Beträge (retrospektiver Critical-Term-Match). Soweit bei ölbezogenen Swapgeschäften und marktgebietsübergreifendem Gashandel zum Bilanzstichtag in den Bewertungseinheiten jeweils in geringem Umfang HEL-/HS- Ölpositionen bzw. Gashandelspositionen in Marktgebieten bestanden, deren Absicherung nicht mit identischen Basiswerten möglich war, hat das Risikocontrolling für die verschiedenen Ölnotierungen und marktgebietsbezogenen Gaspreise Korrelations- und Kointegrationsanalysen durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Analysen bestätigen jedoch einen geringen Einfluss dieser Basisrisiken, so dass von einer vernachlässigbaren Ergebnisauswirkung ausgegangen werden kann. Für das nicht abgesicherte Marktpreisänderungsrisiko der schwankenden offenen Position je Handelsportfolio wird handelstäglich überwacht, ob der Value-at-Risk der offenen Portfolioposition innerhalb des festgelegten Verlustrisikolimits liegt und zugleich die handelstägliche Marktwertveränderung ermittelt. Die Netto-Risikopositionen je Handelsportfolio sind im Verhältnis zum gesamten Handelsvolumen nur von untergeordneter Bedeutung und können kurzfristig geschlossen werden. Dementsprechend ergibt sich im Jahresverlauf eine vergleichsweise niedrige Auslastung des VaR-Limits je Commodity-Portfolio. Auch die für die Marktpreisänderungsrisiken der offenen Portfoliopositionen vierteljährlich durchgeführten Stresstests zeigen im Worst-case-Szenario mögliche negative Ergebnisauswirkungen in überschaubarem Umfang. Wir verweisen auf unsere Erläuterungen im Risikobericht des Lageberichtes. Die Gesellschaft saldiert die Wertänderungen der geschlossenen und offenen Position je Handelsportfolio, da die Kontraktwerte der schwebenden Handelsgeschäfte nicht einzeln und willkürfrei der offenen Position zugeordnet werden können und auch im Risikomanagement keine Trennung von effektivem und ineffektivem Teil der Sicherungsbeziehung vorgenommen wird. Aufgrund der in den Bewertungseinheiten (geschlossene Position) vorhandenen unrealisierten Ertragsüberschüsse und der verhältnismäßig geringen offenen Positionen resultiert aus den einzelnen Handelsportfolien kein Verlustüberhang. Die Gesellschaft verzichtet daher auf die Bildung einer Drohverlustrückstellung. In den Bewertungseinheiten der Gesellschaft zum sind auch derivative Finanzinstrumente enthalten. Sie betreffen Termingeschäfte (Futures im Stromhandel und Emissionsberechtigungen) und Swaps (Öl, Kohle, Gas). Sämtliche Derivate gehören zur Kategorie Sonstige Geschäfte. Zum Bilanzstichtag ergaben sich folgende Nominalbeträge und beizulegenden Zeitwerte der Derivate: Art/Kategorie Nominalbetrag Beizulegender Zeitwert TEUR TEUR Sonstige Geschäfte Derivate mit positivem Marktwert Derivate mit negativem Marktwert Gesamt Erhaltene Margins aus dem Futurehandel (bei positivem Marktwert) werden mit gezahlten Margins (bei negativem Marktwert) saldiert und ein Überschuss erhaltener Margins in den

15 -9- sonstigen Verbindlichkeiten, ein Überschuss gezahlter Margins in den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Da es sich bei den Zahlungen um Sicherheiten und nicht um Anschaffungskosten handelt, werden die betreffenden Beträge nicht als Buchwerte gezeigt. Der Zeitwertbewertung der derivativen Finanzinstrumente liegen die verfügbaren Börsenbzw. Marktpreise/Terminkurse der einzelnen Commodities am Bilanzstichtag zugrunde, die abhängig von der zu bewertenden Granulariät des Commodityportfolios in entsprechenden Preis-Forward-Curves (PFC) verarbeitet werden. Die ermittelten Marktwerte werden mit fristenkongruenten Marktzinssätzen diskontiert und dabei auch die Bonität der Geschäftspartner bzw. die eigene Bonität berücksichtigt. Sonstige Angaben Am Stammkapital der Syneco Trading GmbH von TEUR hielten zum die Thüga Aktiengesellschaft 50,12% ( : 50,12%) und die SYNECO GmbH & Co. KG 49,88% ( : 49,88%). Zwischen der Thüga Aktiengesellschaft und der Syneco Trading GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag, der am mit Wirkung zum abgeschlossen wurde; die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2013 beläuft sich auf 51 Mitarbeiter zuzüglich 3 Geschäftsführer (Vorjahr: 45 Mitarbeiter zzgl. 3 Geschäftsführer). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR von denen TEUR 504 verbundene Unternehmen betreffen. Darüber hinaus resultieren aus einem Portfolio von Gasspeichernutzungsverträgen mit Laufzeiten bis zu 19 Jahren noch nicht bilanziell berücksichtigte Mietzahlungsverpflichtungen im Gesamtbetrag von EUR 210,0 Mio., die aufgrund vertraglicher Vereinbarungen (mutatis mutandis) im Umfang von EUR 184,3 Mio. von Kunden getragen werden. Die Kunden, bei denen es sich ganz überwiegend um große regionale Energieversorgungsunternehmen der Thüga-Gruppe handelt, hatten die Gesellschaft beauftragt, vertragliche Speichernutzungsrechte in zuvor festgelegtem Umfang zu kontrahieren. Sämtliche Rechte und Pflichten aus den abgeschlossenen Speicherverträgen werden im Verhältnis der jeweiligen Speicheranteile back-to-back an die Kunden weitergereicht. Die Speicherverträge sind für die Gesellschaft und ihre Kunden wesentliches Instrument für die Strukturierung von Absatzportfolien und ermöglichen die Wahrnehmung von Arbitragechancen aus saisonalen Gaspreisunterschieden. Risiken können sich ergeben, wenn der künftige Beitrag der Speichernutzung zum Unternehmenserfolg die Mietzahlungsverpflichtungen nicht deckt und dies zu einer wesentlichen Belastung der Finanzlage der Gesellschaft und ihrer Kunden führen würde.

16 -10- Abschlussprüferhonorare Die Honorare für Abschlussprüfung umfassen: die Abschlussprüfungsleistung TEUR 77 andere Bestätigungsleistungen TEUR 0 Steuerberatungsleistungen TEUR 0 Sonstige Leistungen TEUR 0 Die Rückstellung für Abschlussprüfungsleistungen des Vorjahres von TEUR 39 wurde vollständig verwendet. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer Thomas Gollnow, Fürstenfeldbruck (Vorsitzender) Dr. Johannes Angloher, München (Geschäftsführer Handel) Frank Peter Döring, Idstein (Geschäftsführer Finanzen) Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung der Syneco Trading GmbH betrugen im Geschäftsjahr 2013 TEUR 969. München, den 4. März 2014 Syneco Trading GmbH Thomas Gollnow Dr. Johannes Angloher Frank Peter Döring Geschäftsführer (Vorsitzender) Geschäftsführer Geschäftsführer

17 -1- Syneco Trading GmbH, München Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013 Gliederung 1. Grundlagen des Unternehmens 2. Wirtschaftsbericht 3. Nachtragsbericht 4. Risikobericht 5. Chancen- und Prognosebericht 1. Grundlagen des Unternehmens a) Geschäftsmodell Gesellschaftsrechtliche und vertragliche Rahmenbedingungen Seit dem ist die Thüga Aktiengesellschaft mehrheitlich mit 50,12%, die Syneco GmbH & Co. KG mit 49,88% an der Syneco Trading GmbH (Syneco) beteiligt. Zwischen der Thüga Aktiengesellschaft (Organträger) und der Syneco (Organgesellschaft) besteht seit dem ein Ergebnisabführungsvertrag, der für den Minderheitsgesellschafter Syneco GmbH & Co. KG eine 5,5%ige Garantiedividende auf das eingezahlte Stammkapital (derzeit TEUR ) vorsieht. Zielsetzung der Integration der Syneco in den Thüga Konzern war es, die Fortentwicklung der Syneco zu einer gemeinsamen Handelsplattform der gesamten Thüga Gruppe voranzutreiben und für das in Folge wachsende Geschäftsvolumen die notwendige Handlungsfähigkeit in den Handelsmärkten nachhaltig zu sichern. Die neue Struktur der Syneco gründet auf dem organschaftlichen Verhältnis mit der Thüga Aktiengesellschaft. Die Kreditwürdigkeit der Syneco gegenüber Handelspartnern wird daher an diese Struktur gekoppelt und durch eine Organschaftserklärung der Thüga Aktiengesellschaft abgesichert. Die bis Ende 2010 von der Thüga Aktiengesellschaft und weiteren großen Gesellschafterkunden an Handelspartner der Syneco ausgereichten Bürgschaften wurden damit für die Handelspartner entbehrlich und sukzessive zurückgegeben bzw. gekündigt. Um die Risiken des Handelsgeschäfts der Syneco auf ein für die Thüga-Gruppe marktadäquates und unternehmerisch vertretbares Maß zu begrenzen, haben die Gesellschafter der Syneco mit Vereinbarung vom die Unternehmensstrategie, Aufgaben der Gesellschaft sowie die Grundzüge der Handels- und Risikostrategie gemeinsam festgelegt. Zu diesen Vorgaben, die im Rahmen des Risikoberichtes erläutert werden, gehört zum einen der verpflichtende Abschluss einer Regressvereinbarung mit allen Kunden, die einen festgelegten Schwellenwert für ihr offenes Handelsvolumen mit der Syneco überschreiten. Die Regressvereinbarung sieht die verursachungsgerechte Übernahme der Adressausfallrisiken, die aus Kontrakten der Syneco mit Handelspartnern resultieren, durch die Kunden vor. Zum anderen besteht mit der Syneco GmbH & Co. KG ein Rahmenvertrag zum Basispaket, der die Vorhaltung und Nutzung der Handelsplattform, die Bereitstellung von Marktinformationen sowie die Erbringung von Beratungsdienstleistungen regelt. Diese Rahmenvereinbarungen, denen die Kommanditisten der Syneco GmbH & Co. KG

18 -2- beigetreten sind, und die auch für neue Nutzer aus der Thüga-Gruppe gelten, sehen darüber hinaus eine Beteiligung der Nutzer am realisierten Handelsergebnis in Form einer Bonifikation vor, die jedoch an den Abschluss der Regressvereinbarung gekoppelt ist. Strategische Positionierung Strategisches Ziel der Syneco ist es, innerhalb des Thüga-Netzwerks der präferierte Partner bei allen Energiebeschaffungs- und Vermarktungsentscheidungen zu sein. Syneco versteht sich als zentrale Marktzugangsplattform der Thüga-Gruppe. Die Kernfunktion der Syneco besteht im professionellen und effizienten Zugang zum Großhandelsmarkt. Dazu gehört auch die Nutzung von handelsnahen Dienstleistungen durch die Thüga-Partnerunternehmen. Der Kundenkreis umfasst alle interessierten Partnerunternehmen der Thüga-Gruppe und diesen Unternehmen verbundene Gesellschaften. Auch im Jahr 2013 konnte die Anzahl der aktiven Nutzer aus dem Kreis der Thüga Partnerunternehmen weiter gesteigert werden. Die Produkte und Dienstleistungen bietet Syneco bisher exklusiv in der Thüga- Gruppe an. Durch die vorhandene Infrastruktur und das bei Syneco gebündelte Knowhow wäre es nahe liegend, zusätzliches Erlöspotenzial bei externen Kunden zu erschließen. Da im bisherigen Kundenkreis hierzu starke Vorbehalte bestehen, wird sich die Erweiterung des Kundenkreises auf solche Unternehmen beschränken, mit denen eine Wettbewerbssituation zu den Thüga-Partnerunternehmen ausgeschlossen werden kann. Die Syneco möchte die Beschaffungsabteilungen ihrer Kunden ergänzen und wie eine interne Handelsabteilung der Nutzer agieren, um damit die Synergien einer gemeinsamen Plattform zu heben. Auch wenn weiterhin Vollversorgungsverträge zu äußerst attraktiven Konditionen angeboten werden, positionieren sich zahlreiche kleine und mittlere Unternehmen strategisch in Richtung strukturierter Beschaffung. Syneco ermöglicht den effizienten Aufbau einer strukturierten Beschaffung, da viele Funktionen und Prozesse nicht von den Kunden selbst aufgebaut und vorgehalten werden müssen, sondern in Dienstleistung durch Syneco erbracht werden können. Neben der Begleitung in die strukturierte Beschaffung orientiert sich Syneco an den sich verändernden Anforderungen des bestehenden Kundenkreises. Die Entwicklungen am Energiemarkt lösen neue und/oder veränderte Bedürfnisse bei unseren Kunden aus, denen sich Syneco stellt. Mit den sich rasch ändernden Anforderungen in Folge der Energiewende ist in den letzten Jahren eine Nachfrage nach kurzfristigen und kleinteiligen Produkten und Dienstleistungen angestoßen worden. Die dazu passenden neuen Angebote zu Direktvermarktung und dem virtuellen Thüga-Kraftwerk erlauben eine möglichst weitgehende Bündelung in der Thüga-Gruppe. Syneco hat eine maßgebliche Risiko-reduzierende Funktion für die Unternehmen der Thüga-Gruppe. Durch begleitende Beratung findet eine Standardisierung von Instrumenten und Methoden des Risikomanagements innerhalb der Thüga-Gruppe statt. Die Risikostrategie der Syneco wurde mit der Neuausrichtung äußerst risikoavers festgelegt. Die Handelsaktivitäten entspringen flow trading, sind also von Kundenaufträgen initiiert. Offene Positionen sind zulässig, aber in ihrem Risikogehalt stark limitiert und eng überwacht. Das Adressrisiko mit Handelspartnern ist weitgehend auf die Kunden überwälzt worden. Das auf Energiehandel fokussierte Geschäftsmodell sieht in der Abgrenzung nicht vor, dass Asset-Positionen gehalten werden. Auch Vertriebsaktivitäten in Richtung Endkunden sind kein Bestandteil der Geschäftsstrategie. Die Syneco ist auf dem deutschen Energiehandelsmarkt aktiv. In Nachbarmärkten (Holland/TTF, Österreich o. ä.) wird Syneco bisher nur tätig, um die von Kunden kommenden Anforderungen zu bedienen.

19 -3- Produktpalette Die Syneco versteht sich als Full-Service-Anbieter im Energiehandel. Das Dienstleistungs- und Produktportfolio umfasst alle Formen von Marktinformationen, individuelle handelsnahe Dienstleistungen (Energielogistik, Portfoliomanagement) sowie verschiedenste handelsorientierte Liefer- und Absicherungsprodukte in den relevanten Commodities. Dabei zielen die Dienstleistungen und Lieferprodukte meist auf die Umsetzung einer strukturierten Beschaffung beim Kunden. Die Produktpalette basiert auf den drei Säulen Marktinformationen, Dienstleistungen und Handelsprodukte. Marktinformationen Die von Syneco bereitgestellten Marktinformationen versetzen die Kunden in die Lage, alle zur Portfolio-Bewirtschaftung notwendigen Informationen aus einer Hand zu erhalten. Neben reinen Marktdaten wie Settlementpreisen und aktuellen Quotierungen gehören hierzu auch die daraus abgeleiteten Terminpreiskurven (Price Forward Curves). Diese zentral vorgehaltenen Informationen werden den Kunden über Mail-Versand, FTP-Zugriff oder via download aus dem geschützten Bereich des Syneco-Extranets zur Verfügung gestellt. Da die Anforderungen unserer Kunden an die Informationstiefe und Aktualisierungsgeschwindigkeit steigen, hat Syneco den internen Markt Energy Trader aufgebaut. Über einen Citrix-Zugang sehen die Kunden zu allen bei den Syneco-Händlern verfügbaren Handelsprodukten die jeweils besten Quotierungen in Echtzeit. In einem nächsten Schritt soll der heutige read only Modus zu einer click-and-trade Lösung erweitert werden, so dass die Kunden auf dieser Plattform die besten verfügbaren Preise sehen und per Mausklick darauf handeln können. Dienstleistungen Dienstleistungen werden zu allen Aufgaben der Energielogistik sowie zu Portfolio- Themen angeboten. Zum energielogistischen Dienstleistungsumfang gehören die Lastprognose sowie das Fahrplan- und Bilanzkreismanagement je Regelzone bzw. Marktgebiet. Die Dienstleistung ist vertraglich neu strukturiert worden, so dass nun die Energielogistik getrennt von der Dienstleistung der Portfolioglattstellung (via EPEX bzw. OTC) angeboten wird. Bei der Tagesglattstellung können die Stromportfolien standardmäßig auch im ¼-Stundenraster über den Intradaymarkt glattgestellt werden. Im Rahmen individueller Portfolio-Dienstleistungen werden Kundenprojekte zur Implementierung von Risikohandbüchern durchgeführt. Ebenfalls werden für eine Vielzahl von assoziierten Stromnetzbetreibern der Thüga-Gruppe die Ausschreibung und Beschaffung von Netzverlusten als Dienstleistung durchgeführt. Zu den Portfolio- Dienstleistungen gehören auch die Optimierung und marktgerechte Steuerung flexibler Gasbezugsverträge mit Dritten. Bestandteil des Dienstleistungsangebotes ist zudem die Vorhaltung eines 24/7 Services, der es unseren Kunden ermöglicht, rund um die Uhr im Großhandelsmarkt aktiv zu werden und/oder Abwicklungsprozesse durchzuführen. In erster Linie war die Vorhaltung einer 24/7 Präsenz für Kraftwerksbetreiber vorgesehen, die damit ungeplante Ausfälle abdecken oder die Kraftwerke kurzfristig am Intraday-Markt optimieren können. Mit den deutlich reduzierten Laufzeiten der darüber optimierten Kraftwerke hat sich der Einsatz der 24/7-Dienstleistung in Richtung Intraday-Handel im ¼ Stundenraster verlagert. Über den 24/7 Desk wird mittlerweile auch die kurzfristige Vermarktung von Gasspeichern in Form von Regelenergie durchgeführt. Für gemeinsam mit Kunden kontrahierte Gasspeicherkapazitäten werden auch zugehörige Dienstleistungen zur operativen Abwicklung und gemeinsamen Speicherbewirtschaftung erbracht.

20 -4- Handelsprodukte mit physischer Erfüllung Bei den Stromprodukten werden in erster Linie Standardprodukte des Spot- und Terminmarkts gehandelt. Spotgeschäfte dienen zum Glattstellen von offenen Positionen aus Vertriebsportfolien, aus der Vermarktung von Kraftwerksmengen oder aus der Vertragsoptimierung. Auch wenn Spotgeschäfte überwiegend für den Folgetag abgeschlossen werden, nimmt das Kundeninteresse an Intraday-Geschäften, die in steigendem Umfang in viertelstündlicher Auflösung gehandelt werden, stark zu. Bei den Termingeschäften handelt es sich vornehmlich um Warenterminkontrakte in Form von standardisierten Fahrplänen und kundenindividuellen Stundenprofilen zu Festpreisen. Hierzu gehören auch Indexgeschäfte, bei denen die Preisbildung für die vereinbarte Liefermenge während eines zuvor festgelegten Preisbildungszeitraums mit festen oder preisabhängig variablen Mengenanteilen pro Handelstag vereinbart und auf Basis täglich festgestellter Börsenpreise ermittelt wird. Seit zwei Jahren ist die Direktvermarktung von Windkraftanlagen nach EEG Bestandteil der Produktpalette. Diese Vermarktung wird insbesondere für die Windparks der Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG erbracht. Im Gashandel werden Standardprodukte des Spot- und Terminmarktes und komplexere Kundenprodukte in Form von strukturierten Gaslieferungen mit Mengen- und Leistungsflexibilitäten angeboten. Mittlerweile werden in erster Linie Festpreis-Verträge nachgefragt, die ebenfalls angebotenen ölpreisindexierten Gaspreise verlieren stark an Bedeutung und wurden im Berichtsjahr kaum mehr nachgefragt. Die Lieferung erfolgt an den Handelspunkten aller deutschen Marktgebiete sowie am niederländischen TTF. Für die Strukturierung ihres Absatzportfolios setzt die Gesellschaft alle Großhandelsprodukte ein, ergänzt um flexible Lieferverträge und Speicherverträge. Zudem werden die Kunden auftragsbezogen auf Grundlage zuvor festgelegter Anteile an langfristigen Handelsprodukten wie Gasspeicher- und Bezugsverträgen back-to-back beteiligt, dabei können Vertragsanteile auch in Dienstleistung durch Syneco bewirtschaftet werden. Als Spot- und Terminmarktprodukte im Zertifikatehandel bietet Syneco neben Grünstromzertifikaten vornehmlich Emissionsrechte (CO 2 -Zertifikate, EUAs) und Emissionsgutschriften (Certified Emissions Reduction, CERs) an, um Kunden mit Erzeugungsanlagen den Abgleich ihrer Über- und Unterdeckung und damit die Einhaltung ihrer Verpflichtungen aus dem europäischen Emissionshandelssystem zu ermöglichen. Handelsprodukte mit finanzieller Erfüllung Die Finanzderivate umfassen neben Stromfutures vorwiegend Swapgeschäfte, die der Preisabsicherung von eigenen Positionen sowie von Gas- und Stromlieferverträgen der Kunden dienen. Abgesichert werden kaum noch Ölpreisbindungen auf Basis von Diesel (HEL oder Gasoil) und Schweröl (HS-Deutschland und Fueloil). Diese Preisformeln sind weitgehend abgelöst durch Gaspreisbindungen auf Basis von Notierungen verschiedener Handelsplätze (TTF, NCG, ZEE, NBP), die üblicherweise auf die Preise des Frontmonats referenzieren. Zur Absicherung von Preisrisiken aus Kohlepreis-Komponenten werden Verträge auf Basis von API2-Notierungen abgeschlossen. b) Geschäfts- und risikopolitische Strategie Die Handelstätigkeit konzentriert sich auf den natürlichen Handelsfluss der Thüga- Gruppe, der sich aus den Beschaffungs- und Vermarktungsaufträgen der Kunden und für

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