Das Grünbuch Ein Rahmen für die EU Klima und Energiepolitik bis 2030

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1 Das Grünbuch Ein Rahmen für die EU Klima und Energiepolitik bis 2030 Wien, 29. Mai 2013 Peter ZAPFEL Europäische Kommission, GD Klimaschutz Climate Action

2 Ziele der EU-Klimapolitik Begrenzung des Temperaturanstiegs auf 2 C über dem vorindustriellen Niveau die Treibhausgasemissionen bis 2020 um 20 % zu senken (bzw. um 30 % im Falle eines internationalen Abkommens), den Anteil an erneuerbaren Energien bis 2020 auf 20 % zu erhöhen die Energieeffizienz bis 2020 um 20 % zu steigern die Treibhausgasemissionen bis 2050 um 80 bis 95 % zu senken

3 Das Klima- und Energiepaket 2009 auf einen Blick: 20(30) für 2020 Große industrielle Anlagen und Luftverkehr -20% / -30% Emissionen kleine Emittenten nicht-branchenbezogene Ziele und & Instrumente EU Emissionshandel Aufteilung der Minderungsbeiträge Technologie- und produktspezifische Maßnahmen Richtlinie zur Kohlenstoffabscheidung und -speicherung CCS-/EE-Förderung Erneuerbare-Energien-Richtlinie: 20% Richtlinie zur Treibstoffqualität Verordnung CO 2 & Autos + Energieeffizienz-, -infrastruktur- und -binnenmarktpolitiken

4 Bestandsaufahme: Beispiel EU ETS Wesentliche Veränderungen seit Start der 3. Phase in Kraft u.a. mehr Versteigerungen, langfristig sinkende Emissionsobergrenze Markt an sich funktioniert EU-weiter Kohlenstoffpreis gleiche EU-Wettbewerbsbedingungen Allerdings zurzeit großes Zertifikats-Überangebot, ungenügender Investitionsanreiz

5 Fahrplan zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft bis % heimische Minderung bis 2050 ist machbar Effizienter Pfad -25% bis % bis % bis 2040 Energiefahrplan mehr Effizienz mehr Erneuerbare mehr Infrastruktur 100% 100% 80% Power Sector 80% Current policy 60% Residential & Tertiary 60% Industry 40% 40% Transport 20% 20% Non CO 2 Agriculture 0% Non CO 2 Other Sectors 0%

6 Warum schon jetzt 2030 im Blick? Mehr Sicherheit für langfristige Investitionen schafft Nachfrage nach effizienten und CO2-armen Technologien, treibt Forschung und Innovation Klarheit über EU-Ziele wichtig im Hinblick auf die internationalen Klimaverhandlungen (2015 Vertrag)

7 Welche 2030 Ziele? (i) Welche 2030 Energie- und Klimapolitik-Ziele sind am besten, einfachsten und kostenwirksamsten? EU, nationale oder sektorale Ebene? rechtsverbindlich? Wechselwirkungen von multiplen Zielen anerkennen THG: Kernfrage Entscheidung über angemessenes Zwischenziel 2050 Fahrplan: -40% in EU ist kosteneffizient

8 Kohärenz der Politikmaßnahmen Maßnahmenbündel: wie Konsistenz sicherstellen und Wirtschaftlichkeit verbessern? Gleichgewicht von EU-Maßnahmen und nationaler Flexibilität, ohne den Binnenmarkt zu zersplittern Wie EU-Gelder am besten einsetzen? Rolle der internationalen Kredite prüfen Haben zu derzeitigem Überangebot beigetragen Schaffen Unsicherheit wie viel in der EU selbst zu tun ist Andere Marktmechanismen könnten die Handlungskapazität anderer Länder besser widerspiegeln

9 Welche 2030 Ziele (ii)? Ist Erneuerbare Energien Ziel notwendig um ein Anwachsen ihres Anteils sicherzustellen? Verringerte Importabhängigkeit; Arbeitsplätze und Wachstum Mit oder ohne sektorspezifische Unterziele? Auswirkungen auf Binnenmarkt, Energiepreise, Nachhaltigkeit? Mögliches Energieeffizienzziel: Kohärenz mit anderen Zielen entscheidend Per Mitgliedsstaat oder sektorspezifisch? Welche Maßeinheit?

10 Förderung der Wettbewerbsfähigkeit (i) Vollständige Umsetzung des Strombinnenmarktes Umweltverträgliche Nutzung einheimischer Öl- und Gasvorkommen Diversifizierung der Energieversorgungswege Investitionen in Energieeffizienz Erneuerbarer Strom: besseres Netzmanagement und kontinuierliche Kostensenkung und Innovation

11 Förderung der Wettbewerbsfähigkeit (ii) Internationaler Klimaschutz findet statt, aber Sorge im Hinblick auf das Ausmaß der Gegenseitigkeit und Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit ETS schafft gleiche Wettbewerbsbedingungen und minimiert die Kosten Soll der derzeitige Ansatz, Auswirkungen auf energieintensive Industrien (carbon leakage Risiko) zu begrenzen, fortgesetzt werden, und wenn ja wie? Wie ETS Versteigerungseinnahmen nutzen, um Innovationen in diesen Sektoren zu fördern?

12 Unterschiedliche Kapazitäten der Mitgliedstaaten berücksichtigen Sollten ähnliche Verteilungsmechanismen wie im 2020 Politikrahmen beibehalten werden? Differenzierung der Ziele kann Kosten erhöhen wenn die Flexibilität der Zielerreichung unzureichend ist Mitgliedsstaaten in denen Investitionen am notwendigsten und vorteilhaftesten sind, mangelt es häufig an Umsetzungskapazität Sollten EU-Maßnahmen gestärkt werden, die die Verfügbarkeit der Finanzierung sicherstellen?

13 Kernfragen des Politikrahmens 2030 Welche Zielvorgaben? Instrumente und ihre Kohärenz? Wie Förderung der Wettbewerbsfähigkeit der EU- Wirtschaft, Energieversorgungssicherheit? Wie Umgang mit Unterschieden zwischen Mitgliedsstaaten?

14 Europäischer Rat 22. Mai Betont die Bedeutung eines funktionsfähigen Kohlenstoffmarktes und vorhersehbaren Rahmen für Klima- und Energiepolitik begrüßt Vorlage des Grünbuchs Erwartet konkrete Vorschläge seitens der Kommission Wird im März 2014 Diskussion fortführen

15 Konsultation bis zum 2. Juli Mehr Information: green_paper_2030_en.htm

16 Impulsreferat Ist Situation, Maßnahmen und Trends DI in Dr. in Ilse Schindler Abteilungsleiterin der Industrie und Energieaufbringung Umweltbundesamt

17 Klima- und Energiepolitik post 2020 Ist Situation, Maßnahmen und Trends

18 Übersicht THG-Inventur Österreich (2011) Szenarien Österreich (2020/2030) Grünbuch 2030

19 Übersicht THG-Inventur Österreich (2011) Szenarien Österreich (2020/2030) Grünbuch 2030

20 Nationale THG-Inventur Wird jährlich am Umweltbundesamt erstellt Detaillierte Vorgaben im Rahmen der internationalen THG- Berichterstattung (Klimarahmenkonvention, Kyoto-Protokoll) IPCC Guidelines 1997 IPCC Good Practice Guidance 2000 IPCC Reporting Guidelines 2004 Jährliche Tiefenprüfung der Inventur im Auftrag der UNFCCC ( Review ) Nationaler Inventurverbesserungsplan: Aufnahme der Anmerkungen des Reviews in die THG-Inventur. U für die Inventurerstellung zertifiziert nach ISO 17020

21 Mio. t CO 2 -Äquivalent Nationale THG-Inventur Verlauf der österreichischen THG-Emissionen und Kyoto-Ziel Gesamt 2011: 82,8 Mio. Tonnen Kyoto-Ziel: 68,8 Mio. Tonnen

22 Nationale THG-Inventur 2011 Anteil der Sektoren and den gesamten THG-Emissionen 2011 Land-wirtschaft 9% Fluorierte Gase 2% Raumwärme und sonstiger Kleinverbrauch 13% Energieaufbringung 17% Industrie 30% Verkehr 26%

23 THG Emissionen (Mt CO2) ETS / nicht-ets THG Emissionen THG Emissionen Industrie & Energie NAP 2 Industrie 15 NAP 2 Energie ETS (Industrie) ETS (Energie) non-ets (Industrie) non-ets (Energie)

24 Bruttoinlandsverbrauch Österreich Bruttoinlandsverbrauch Östereich (Energieträger) Erneuerbare; 26% Abfälle; 2% Stromimporte; 2% Kohle; 10% PJ Gas; 23% Öl; 36%

25 Energetischer Endverbrauch Österreich Energetischer Endverbrauch Östrereich (Energieträger) Abfall; 2% Strom; 20% Wärme; 7% Kohle; 2% PJ Biomasse; 15% Gas; 17% Öl; 38%

26 Energetischer Endverbrauch Industrie 2011 Energetischer Endverbrauch Industrie (Energieträger) THG von Strom/Wärme dem Energiesektor zugeordnet Biomasse; 16,2% Abfall; 6,4% Strom; 30,9% Gas; 29,8% Öl; 8,4% Kohle; 5,1% Wärme; 3,2% Berücksichtigt man den Umwandlungseinsatz wären Kohle/Öl deutlich stärker vertreten

27 Energetischer Endverbrauch Industrie Energetischer Endverbrauch Industrie (Branchen) Sonstige Industrie; 24% Nahrungsmittelind ustrie; 7% Holzindustrie; 8% 2011 Papier und Druck; 19% Eisen- und Stahlerzeugung; 14% Steine Erden Glas; 15% Chemische Industrie; 12%

28 Übersicht THG-Inventur Österreich (2011) Szenarien Österreich (2020/2030) Grünbuch 2030

29 Energie und THG-Szenarien Kontext Berichtspflicht gemäß Monitoring Mechanism im März 2013 (alle zwei Jahre) Referenz und Zielerreichungsszenario in Hinblick auf die Ziele Struktur und Modellsystem Kombination Bottom-up und Top-down Ergebnisse

30 Projektstruktur BMLFUW WIFO allgemeine wirtschaftliche Daten, Gesamtenergiezahlen Umweltbundesamt fachliche Beratung Verkehr; Autoproducer; Industrie; Abfallszenarien; TU Wien Raumwärme und Warmwasser, Fernwärmenachfrage Energieagentur Strombedarf, Strom- u. Fernwärmeaufbringung TU Graz Verkehrsszenarien inkl. Stromnachfrage

31 Ergebnisse Stromaufbringung 2030 Öffentliche Stromaufbringung 2030: Öl nahezu vollständig ersetzt Kohle; 10% Erdgas; 18% Öl; 1% Sonstige; 5% 2011 PV; 4% Kohle; 5% Öl; 0,1% Erdgas; 13% 2030 WAM(1,5%) Sonstige; 4% ~190 PJ ~262 PJ PV; 0% Wind; 4% Wasserkraft ; 63% Wind; 17% Wasserkraft ; 58%

32 THG (Mt CO2e) Ausblick auf 2030 und 2050 in Ö Würde man EU-Ziele 1:1 auf Österreich umlegen 16 THG-neutrale Stromaufbringung 2010: ca. 70% 2030: ca. 74% Nationale Szenarien haben eine BIP-Entwicklung bis 2030 und Maßnahmen zur Erreichung der 2020 Ziele hinterlegt THG (Energie) EU Szenarien haben über starke Preissignale drastische Maßnahmen hinterlegt bis -68% bis -99% WEM (1,5%) THG Energie WAM (1,5%) THG Energie Maßnahmen aus Österreich Sicht: Erneuerbare Energie-Effizienz Nuklear CCS

33 THG (Mt CO2e) Ausblick auf 2030 und 2050 in Ö Würde man EU-Ziele 1:1 auf Österreich umlegen 40 Nationale Szenarien haben eine BIP-Entwicklung bis 2030 und Maßnahmen zur Erreichung der 2020 Ziele hinterlegt THG (Industrie) EU Szenarien haben über starke Preissignale drastische Maßnahmen hinterlegt WEM (1,5%) THG Industrie -34 bis -40% -83 bis -87% WEM (2,5%) THG Industrie Maßnahmen aus Österreich Sicht: Erneuerbare Energie-Effizienz CCS

34 THG (Mt CO2e) Ausblick auf 2030 und 2050 in Ö Würde man EU-Ziele 1:1 auf Österreich umlegen 12 Nationale Szenarien haben eine BIP-Entwicklung bis 2030 und Maßnahmen zur Erreichung der 2020 Ziele hinterlegt THG (HH+DL) -37 bis -53% -88 bis -91% EU Szenarien haben über starke Preissignale drastische Maßnahmen hinterlegt Maßnahmen aus Österreich Sicht: Erneuerbare Energie-Effizienz WEM (1,5%) THG HH+DL WAM (1,5%) THG HH+DL

35 Übersicht THG-Inventur Österreich (2010) Szenarien Österreich (2020/2030) Grünbuch 2030

36 Warum ein Grünbuch? Starke Abweichung vom Zielpfad der Roadmap % - 80 % 20 Quelle: Umweltbundesamt, 2013

37 Schlussfolgerungen Grünbuch 2030 Zielfestlegung für ist überfällig Breiter Dialog darüber ist dringend geboten Ein Ansatz, der die Folgen von Klima- und Energiezielen für Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit mit einbezieht, ist positiv Europäische Lösungen sind in vielen Bereichen notwendig, um die notwendige Kosteneffizienz zu erreichen Neben den THG-Zielen sind potente Europäische Initiativen unverzichtbar Reform des ETS-Systems, um einen starken Anreiz für THG-Reduktion und Innovation zu bieten Sektorale Effizienzmaßnahmen haben sich bewährt und sollten fortgeführt werden (Gebäudebereich, Mobilität, Ecodesign,..) 21

38 Kontakt & Information Dr. Ilse Schindler Abteilungsleiterin Industrie & Energieaufbringung +43/1/31304/5518 Umweltbundesamt Klima- und Energieziele Wien

39 Verwendete Modelle DEIO (Wifo): Makroökonomisches Modell ERNSTL (TU Wien): Raumwärme und Warmwasserbereitung, Fernwärmenachfrage TIMES Austria (AEA): Öffentliche Fernwärme- und Stromaufbringung und Stromnachfrage GLOBEMI (TU Graz): Verkehr, inkl. Stromnachfrage und Kraftstoffexport OLI (Umweltbundesamt): THG-Inventursystem

40 Schlüsselannahmen Energieszenarien Grundlegende Parameter für die Modellierung der Szenarien WEM und WAM. Quellen: WIFO, EEG, AEA, Umweltbundesamt, ÖROK (2010), Statistik Austria. Parameter BIP [Mrd. 2010] Bevölkerung [1.000] Anzahl der Hauptwohnsitze 3,62 3,74 3,86 3,95 4,05 [Mio.] Heizgradtage Wohneinheiten [1.000] Wechselkurs US$/ 1,33 1,30 1,30 1,30 1,30 Internationaler Kohlepreis [US$ 10/t] 99, Internationaler Ölpreis (US$/bbl) 78, Internationaler Ölpreis 78, (US$ 10/bbl) Internationaler Gaspreis [US$ 10/GJ] 7,1 9,3 10,4 11,3 11,9 CO 2 -Zertifikatspreis [ /t CO 2 ] Partner WIFO IVT, TU Graz EEG, TU Wien AEA Umweltbundesamt 24

41 Low Carbon Roadmap 2050 THG Reduktion Gesamt (alle Sektoren) 40 % bis 44 % 79 % bis 82 %* Energieaufbringung (Power) 54 % bis 68 % 93 % bis 99 % Industrie 34 % bis 40 % 83 % bis 87 % Verkehr (inkl. Luftfahrt, exkl. Schifffahrt) + 20 % bis 9 % 54 % bis 67 % Wohnen und Dienstleistungen 37 % bis 53 % 88 % bis 91 % *insgesamt ca. -85 % für alle pyrogenen CO 2 -Emissionen erforderlich Quelle: A Roadmap for moving to a competitive low carbon economy in 2050; COM(2011) 112

42 Dipl.-Ing. Christian Schönbauer Sektionschef der Sektion Energie und Bergbau Statement Wirtschaftsministerium 1

43 Stakeholderdialog zur Klima und Energiepolitik post 2020 EU Umweltbüro, 29. Mai 2013 DI Christian Schönbauer

44 Europäischer Rat The EU's energy policy must ensure security of supply for households and companies at affordable and competitive prices and costs, in a safe and sustainable manner. This is particularly important for Europe's competitiveness in the light of increasing energy demand from major economies and high energy prices and costs. [...] 3

45 Europäischer Rat [ ] priority will be given, [...] e) national and EU measures, such as the structural funds, project bonds and enhanced EIB support, to boost the financing of energy and resource efficiency, energy infrastructure and renewables and promote the development of Europe's technological and industrial basis; [...] 4

46 Europäischer Rat The European Council calls for work to be taken forward on the following aspects: [...] c) the Commission intends to present an analysis of the composition and drivers of energy prices and costs in Member States before the end of 2013, with a particular focus on the impact on households, SMEs and energy intensive industries, and looking more widely at the EU's competitiveness vis-à-vis its global economic counterparts.[...] 5

47 Seite 1 / / Präsentationstitel Statement Lebensministerium Dr. Helmut Hojesky Abteilungsleiter der Abt. Immissions- und Klimaschutz, BMLFUW

48 Seite 2 / / Präsentationstitel

49 Seite 3 / / Präsentationstitel

50 Seite 4 / / Präsentationstitel

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