Integration von Lernmanagement und Prüfungsorganisation. Klaus Schober, MLU Halle - DFN-Tagung in Halle

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1 Integration von Lernmanagement und Prüfungsorganisation 1

2 Gliederung - Themen Bologna und Prüfungsorganisation Voraussetzungen an der MLU Halle Konzepte und Szenarien Integration von Lernmanagement und Prüfungsorganisation Ausblick 2

3 Bologna und Prüfungsorganisation Mit der Einführung der gestuften Studienstruktur (BA/MA) wird eine umfangreiche IT- Unterstützung der Studien-und Prüfungsverwaltungsprozesse erforderlich Durch die Modularisierung des Studienangebotes entstehen neue Prozesse, bisherige Abläufe verändern sich, die Anforderungen an verschiedene Leistungsbereiche werden komplexer. 3

4 Voraussetzungen an der MLU Halle Es existiert eine strikte Trennung von Veranstaltungsmanagement (Lehrmanagementsystem Stud.IP) und Studierenden-und Prüfungsverwaltung (HIS-SOS/POS/QIS/LSF) 4

5 Voraussetzungen an der MLU Halle POS Verwaltung von Leistungen Prüfungsan/abmeldung Leistungsverbuchung Notenberechnungen Leistungspunkte-Konto Zeugnisse, Transcript of Records, Diploma Supplement Self-Service-Funktionen für Studierende und Prüfer Stud.IP Verwaltung von Veranstaltungen, Räumen und Personen Belegen von Veranstaltungen Kommunikationsplattform des Lehrbetriebes der Uni: E- Mail, Chat, Dokumente zu Veranstaltungen Vorlesungsverzeichnis Online 5

6 Szenarium 1 Getrennte Veranstaltungs-und und Prüfungsverwaltung Bisherige Verfahren werden beibehalten. Studierende belegen Veranstaltungen in Stud.IP, Dozenten geben das Studienangebot semesterweise in Stud.IP ein und nutzen die umfangreichen Kommunikationsmöglichkeiten des Systems. Die Prüfungsverwaltung und organisation erfolgt gesondert im HIS-System. 6

7 Szenarium 1 Getrennte Veranstaltungs-und und Prüfungsverwaltung Nutzerkonzept Modulverwaltung Anmelde-und Belegverfahren Voraussetzungsüberprüfungen Allgemeine und konkrete Modulbeschreibungen Dokumentation des Studienverlaufes Dokumente und Auswertungen 7

8 Szenarium 1 Getrennte Veranstaltungs-und und Prüfungsverwaltung Weitere Aspekte Stud.IP kann weiter in vollem Umfang genutzt werden. Die Stud.IP-Erfassungslogik für das Anlegen von Veranstaltungen ist eingeführt und das System ist den Nutzern vertraut. Im POS System bleiben die Prüfungsordnungen durch die Verwendung der allg. Moduldaten statisch, der Erfassungs-und Pflegeaufwand kann minimal gehalten werden. Das bestehende System POS und die in Teilen eingeführten Selbstbedienungsfunktionen können relativ leicht auf die neuen Studiengänge erweitert werden. 8

9 Szenarium 2 Integrierte modulbasierte Studienverwaltung Prüfungsverwaltungskomponente HIS-POS mit der Web- Oberfläche QIS wird um das Veranstaltungsmanagementsystem HIS-LSF erweitert. Alle Komponenten sind funktionell aufeinander abgestimmt und ermöglichen eine integrierte Verwaltung von Moduln, Veranstaltungen, Studien-und Prüfungsleistungen. Stud.IP ließe sich so integrieren, dass über einen Verweis an der Veranstaltung im HIS-QIS-Portal die Stud.IP- Funktionen nutzbar sind. 9

10 Szenarium 2 Integrierte modulbasierte Studienverwaltung Nutzerkonzept Modulverwaltung Anmelde-und Belegverfahren Voraussetzungsüberprüfungen Allgemeine und konkrete Modulbeschreibungen Dokumentation des Studienverlaufes Dokumente und Auswertungen 10

11 Szenarium 2 Integrierte modulbasierte Studienverwaltung Weitere Aspekte Studieninhalte werden dynamisch dargestellt und verwaltet. HIS-LSF erlaubt komplexe Belegungsverfahren für Veranstaltungen. Umfangreiches Ressourcenkonfliktmanagement. Mehrsprachige Darstellung von Inhalten. Barrierefreiheit Nutzung bereits vorhandener Softwarelizenzen. Stud.IP muss umprogrammiert werden 11

12 Zusammenfassung Szenarium 1 Positiv: Geringer Arbeits-und Zeitaufwand bei der Einführung. POS und QIS können auf Basis bestehender Lösungen uniweit eingeführt werden. Stud.IP kann als etabliertes System in vollem Umfang weiter genutzt werden. Negativ: Module müssen in Bestandteile zerlegt und von unterschiedlichen Systemen in Teilen verwaltet werden. In keinem der Systeme sind alle erforderlichen Daten zur vollständigen Darstellung und Verwaltung eines Moduls verfügbar. Keine Dokumentation des Studienverlaufes möglich. 12

13 Zusammenfassung Szenarium 2 Positiv: Ein Portal für alle Nutzer und alle Systeme. Integrierte und transparente Präsentation und Verwaltung von Moduln. Verfügbarkeit aller grundlegenden und semesterspezifischen Informationen in allen Teilen des Systems. Negativ: Verlagerung von Aufgaben-und Zuständigkeitsbereichen. Gefahr einer Inflation der Anforderungen. Hoher Zeit-, Arbeits- und Einführungsaufwand. 13

14 Integration von Lernmanagement und Prüfungsorganisation Datenhaltung Die Datenhaltung- erfassung und pflege erfolgt ausschließlich in den HIS- Systemen der Verwaltung. Im Detail handelt es sich dabei um folgende Daten: Personaldaten Studierendendaten Studiengang-und Programmdaten Moduldaten Raumdaten Leistungsdaten Belegungsdaten Veranstaltungsdaten Daten der Einrichtungen (Organisationsdaten) 14

15 Integration von Lernmanagement und Prüfungsorganisation Bereitstellung von Daten Die notwendigen Daten aus den Grundsystemen SVA, FSV und SOSPOS werden für die Datenbank des Online-Portals LSF bereit gestellt. In LSF werden Veranstaltungen angelegt, dargestellt und verwaltet. Die Darstellung und Weiterverarbeitung der Veranstaltungsdaten erfolgt im engen Modulkontext. Die Bereitstellung von Personendaten (Personal-und Studierende) für den Verzeichnisdienst Uni-LDAP und für Stud.IP erfolgt an Hand eindeutiger Merkmale (Personalnummer, Matrikelnummer) über eine Austausch-Datenbank. 15

16 Integration von Lernmanagement und Prüfungsorganisation Kopplung der Systeme Innerhalb des QIS/LSF-basierenden Universitäts-Portals wird es auf folgenden Ebenen Verweise auf relevante Inhalte im Stud.IP geben: Veranstaltungen Einrichtungen Personen Bei dem Aufruf wird eine eindeutige ID übergeben, die in beiden Systemen durch die Synchronisierung der Grunddaten bekannt ist bzw. über einen Web-Service (SOAP-Schnittstelle von LSF) auf Anforderung bereit gestellt wird. 16

17 Integration von Lernmanagement und Prüfungsorganisation Single-Sign-On Um ein Single-Sign-On zu realisieren, muss die Authentifizierung der beteiligten Systeme am Uni-LDAP erfolgen. 17

18 Integration von Lernmanagement und Prüfungsorganisation Datenübergabe Auf Veranstaltungsebene über einen entsprechenden Link: Es erfolgt die Übergabe einer Veranstaltungs-ID aus LSF an Stud.IP über einen Web-Service (z.b. Dozent, Raum, Termin, Teilnehmer). Analoge Vorgehensweise anhand entsprechender ID auch für Einrichtungen und Personen. 18

19 LSF Veranstaltung -Dozent - Raum - Termin - Belegung - Teilnehmer -... Einrichtungen Personen Universitäts-Portal (Ausschnitt) Veranstaltungsman. Studierenden-Sicht Veranstaltung - Planen & Anlegen (Dozent, Raum, Termin) - Modulzuordnung - Belegungsverfahren - E-Learning und Kommunikation -... Modul - Veranstaltungen - Übungen - Modulvorleistungen - Modulleistungen Veranstaltung - Dozent - Raum - Termin - E-Learning u. Kommunikation Stud.IP E-Learning und Kommunikation - Dokumente -Dateien - Literaturlisten -Forum -Chat -... Stud.IP Veranstaltung - Dokumente - Dateien - Literaturlisten - E-Learning - Foren - Chat -... Einrichtungen Personen SVA FSV Verzeichnisse Einrichtungen - Adressen - zugehörige Personen / Räume - E-Learning und Kommunikation Personen - Kommunikationsdaten - Homepage Kommunikation (Einrichtungsbezogen) -News - Umfragen -... Homepage (Personenbezogen) SOSPOS Module Authentifizierung LDAP Authentifizierung Austausch-DB 19

20 Vielen Dank für f r Ihre Aufmerksamkeit 20

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