Einführung in die Pädagogische Psychologie (06/07) Dipl.-Psych. M. Burkhardt 1

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1 Sozialpsychologie Einführung in die Sozialpsychologie Soziale Wahrnehmung Soziale Einstellung Beziehungen zwischen Gruppen Sozialer Einfluss in Gruppen Prosoziales Verhalten Einführung in die Pädagogische Psychologie (06/07) Dipl.-Psych. M. Burkhardt 1 Sozialpsychologie Die Sozialpsychologie befasst sich allgemein mit dem Verhalten, Denken und Fühlen von Menschen in sozialen Situationen. Sie untersucht vor allem Bedingungen und Folgen sozialer Beziehungen zwischen Menschen. Sozialpsychologie: Individuum und intraindividuelle Prozesse Sozialpsychologie: Stellt die Rolle des sozialen Kontextes für individuelle Prozesse in den Mittelpunkt. Einführung in die Pädagogische Psychologie (06/07) Dipl.-Psych. M. Burkhardt 2 1

2 Soziale Wahrnehmung Psychologische Prozesse, die es Menschen ermöglichen, Eigenschaften anderer Menschen oder auch ihre persönlichen Eigenheiten wahrzunehmen Kausale Attribution Wie Menschen zu einem Urteil über die Ursachen von beobachteten Verhaltensweisen kommen Einführung in die Pädagogische Psychologie (06/07) Dipl.-Psych. M. Burkhardt 3 Soziale Wahrnehmung: Attribution Naive Handlungsanalyse (Heider, 1958) Natürliche Tendenz zur Kausalattribution Mensch als naiver Wissenschaftler Unterscheidung potentieller Handlungsursachen: Persönliche (interne) und situationale (externe) Einführung in die Pädagogische Psychologie (06/07) Dipl.-Psych. M. Burkhardt 4 2

3 Soziale Wahrnehmung: Attribution Kovariation (Kelley, 1967) Information aufgrund mehrerer Beobachtungen Internale oder externale Attribution Das Prinzip formuliert eine Regel: Faktor B ist dann eine Ursache für das Verhalten A, wenn dieser Faktor vorgelegen hat, wann immer das Verhalten auftrat und dann nicht vorlag, wann immer es nicht auftrat. Einführung in die Pädagogische Psychologie (06/07) Dipl.-Psych. M. Burkhardt 5 Soziale Wahrnehmung: Attribution Kovariation nach Kelley (1967) Distinktheit Bezieht sich darauf, ob das Verhalten für eine bestimmte Situation spezifisch ist. Konsistenz Bezieht sich darauf, ob das Verhalten in dieser Situation zum wiederholten Male auftaucht. Konsensus Übereinstimmung mit anderen, bezieht sich darauf, ob andere Menschen in derselben Situation das selbe Verhalten zeigen Einführung in die Pädagogische Psychologie (06/07) Dipl.-Psych. M. Burkhardt 6 3

4 Soziale Wahrnehmung: Das Modell der Kovariation Mögliche Einzelne Ursachen Die Person Tom weint Die Umstände Tom kommt ein großer Hund entgegen Der Stimulus Der Hund Tritt das Verhalten generell auf? Arten der Information (unabhängige Variable) Über Personen? Weinen andere Kinder auch? Über Umstände? Hat er das letzte Mal auch geweint, als er den Hund gesehen hat? Über Stimuli? Weint Tom auch, wenn er andere Hunde sieht? Konsensus Konsistenz Distinktheit niemand ja ja hoch niedrig hoch niedrig hoch niedrig Einführung in die Pädagogische Psychologie (06/07) Dipl.-Psych. M. Burkhardt 7 Soziale Wahrnehmung: Attribution I Fehler und Verzerrungen im Attributionsprozess Empirische Belege: Die Attributionen werden schnell vorgenommen. Es werden wenige Informationen verwendet. Es werden bestimmte Arten von Erklärungen bevorzugt. Einführung in die Pädagogische Psychologie (06/07) Dipl.-Psych. M. Burkhardt 8 4

5 Soziale Wahrnehmung: Attribution II Der fundamentale Attributionsfehler Die Tendenz personale oder dispositionale Faktoren zu überschätzen und situative Faktoren zu unterschätzen Die Tendenz, das Verhalten anderer Menschen ausschließlich anhand von Persönlichkeitsmerkmalen zu erklären und dabei die Macht des sozialen Einflusses zu unterschätzen Einführung in die Pädagogische Psychologie (06/07) Dipl.-Psych. M. Burkhardt 9 Soziale Einstellungen Eine Einstellung ist eine psychologische Tendenz, die sich durch die Bewertung eines bestimmten Gegenstandes oder Sachverhalts mit einem gewissen Grad an Zustimmung oder Ablehnung ausdrückt. (Eagly & Chaiken, 1993) Komponenten Kognitive Komponente Affektive Komponente Behaviorale Komponente Einführung in die Pädagogische Psychologie (06/07) Dipl.-Psych. M. Burkhardt 10 5

6 Soziale Einstellung: Funktionen Ich- Verteidigungsfunktionen Ausdruck eigener Werte und Selbstverwirklichung Instrumentelle, utilitaristische oder Anpassungsfunktion Wissens- oder Ökonomiefunktion Einführung in die Pädagogische Psychologie (06/07) Dipl.-Psych. M. Burkhardt 11 Soziale Einstellungen: Kognitive Dissonanz Konflikthafter Zustand, den jemand erlebt, nachdem er eine Entscheidung getroffen oder eine Handlung ausgeführt hat, die zu vorherigen Meinungen oder Gefühlen im Widerspruch steht Einführung in die Pädagogische Psychologie (06/07) Dipl.-Psych. M. Burkhardt 12 6

7 Soziale Einstellungen: Kognitive Dissonanz Einstellungen Einstellungskonträres Verhalten Konflikt Dissonante Kognitionen Konsonante Kognitionen Einführung in die Pädagogische Psychologie (06/07) Dipl.-Psych. M. Burkhardt 13 Soziale Einstellungen: Experimentelle Überprüfung der kognitiven Dissonanz Festinger & Carlsmith (1959) Studierende der Universität Stanford nahmen an einem sehr langweiligen Experiment teil. Danach wurden sie von dem Versuchsleiter gebeten, anderen Teilnehmern zu sagen, dass das Experiment lustig und interessant gewesen sei. Die eine Hälfte der Teilnehmer erhielt 20 Dollar für diese falsche Auskunft, die andere Hälfte erhielt 1 Dollar. Die Versuchsteilnehmer der Ein-Dollar-Gruppe bewerteten das Experiment im nachhinein als lustig und interessant, um ihre Dissonanz zu reduzieren. Einführung in die Pädagogische Psychologie (06/07) Dipl.-Psych. M. Burkhardt 14 7

8 Soziale Einstellung: Dissonanzreduktion Änderung des Verhaltens Neubewertung der Situation: Rechtfertigung und Überzeugung des richtigen Verhaltens im Nachhinein Suche nach konsistenten Informationen Einführung in die Pädagogische Psychologie (06/07) Dipl.-Psych. M. Burkhardt 15 Soziale Einstellung: Theorie der Selbstwahrnehmung Wir nehmen unser aktuelles Verhalten wahr. Wir erinnern uns daran, wie wir in der Vergangenheit in einer bestimmten Situation reagiert haben und schließen dann auf unseren inneren Zustand Überzeugungen, Einstellungen, Motive, und Gefühle- oder darauf, wie unser innerer Zustand aussehen sollte. Einführung in die Pädagogische Psychologie (06/07) Dipl.-Psych. M. Burkhardt 16 8

9 Soziale Einstellungen: Einstellungsänderung I Direkte Erfahrung Bloße Darbietung Informationsquelle Klassisches Konditionieren Sozial vermittelte Erfahrung Modelllernen Persuasive Kommunikation Anreizinduzierte Verhaltensänderung Einführung in die Pädagogische Psychologie (06/07) Dipl.-Psych. M. Burkhardt 17 Soziale Einstellungen: Einstellungsänderung II Prozessmodell der Überredung, McGuire (1969, 1985) 1. Aufmerksamkeit (Rezeption) 2. Verstehen der Botschaft (Rezeption) 3. Akzeptieren der Argumente und Ändern der Einstellung 4. Beibehaltung der geänderten Einstellung 5. Verhalten entsprechend der Einstellung Einführung in die Pädagogische Psychologie (06/07) Dipl.-Psych. M. Burkhardt 18 9

10 Soziale Einstellung: Einstellungsänderung III Zweifaktorenmodell Rezeption Aufmerksamkeit Verstehen Akzeptieren Beibehalten Verhalten Einführung in die Pädagogische Psychologie (06/07) Dipl.-Psych. M. Burkhardt 19 Soziale Einstellung: Einstellungsänderung IV Elaboration-Likelihood-Modell (Petty, 1986) Beschreibt den Prozess der Meinungsänderung durch persuasive Kommunikation Zentrale Route: kritische und sorgfältige Auseinandersetzung mit Argumenten und deren Qualität nachhaltige Einstellungsänderung Periphere Route: spontane Reaktion auf äußere Hinweisreize flüchtige Einstellungsänderung Einführung in die Pädagogische Psychologie (06/07) Dipl.-Psych. M. Burkhardt 20 10

11 Soziale Einstellungen: Pygmalioneffekt, Rosenthal (1958) Mit Schülern wurde ein Intelligenztest durchgeführt. Den Lehrern wurden einige Schüler genannt, die hochbegabt seien. Dies war jedoch nicht der Fall. Einige Zeit später wurden wiederholt Intelligenztests durchgeführt. Die angeblich hochbegabten Kinder hatten signifikant höhere Intelligenzzuwachse als die anderen. Lehrer erzeugten einen positiven Pygmalioneffekt durch folgendes Verhalten gegenüber den angeblich hochbegabten Schülern: Förderliches Klassenklima Differenzierte und adäquate Leistungsrückmeldung Vermehrtes Anbieten von Lehrstoff Experimentell belegt, dass das Wissen der Lehrer um ethnische Zugehörigkeit, Geschlecht und sozioökonomischen Status die Lehrererwartungen steuern Einführung in die Pädagogische Psychologie (06/07) Dipl.-Psych. M. Burkhardt 21 Literatur Aronson, E., Wilson, D.W. & Akert, R.M. (2004). Sozialpsychologie. München: Pearson Studium. Stroebe, W., Jonas, K. & Hewstone M. (Hrsg.). (2003). Sozialpsychologie. Eine Einführung (4. Aufl.). Berlin: Springer. Zimbardo, P.G. & Gerrig, R.J. (2004). Psychologie. Berlin: Springer. Einführung in die Pädagogische Psychologie (06/07) Dipl.-Psych. M. Burkhardt 22 11

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