Risiko- und Schutzfaktoren in der frühen Kindheit

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1 Risiko- und Schutzfaktoren in der frühen Kindheit Manfred Laucht Zentralinstitut für f r Seelische Gesundheit Mannheim 16. GAIMH Jahrestagung, Wien, Februar 211 Lebenssituation von Kindern und Familien in Industrieländern ndern steigende Zahl von Kindern, die in Armut aufwachsen Kinderarmut in Deutschland nimmt zu In Deutschland leben über 2,5 Millionen Kinder in Einkommensarmut. Dies entspricht etwa 18,7 Prozent aller Personen unter 18 Jahren. Das Ausmaß der Kinderarmut hat sich hierbei in den vergangenen fünf Jahren nahezu verdoppelt. Wie zahlreiche Studien zeigen, hat das Aufwachsen in Armut schwerwiegende Folgen: Deutscher Kinderschutzbund 211 1

2 Verunsicherte und überforderte Eltern 75 Millionen Euro pro Jahr in Deutschland für f Erziehungsratgeber! Viele Kinder haben schwer erziehbare Eltern (Jean-Jacques Jacques Rousseau, , 1778, Erfinder der Pädagogik) P Auflösung traditioneller familiärer Strukturen und Bindungen COOL, endlich 2 Schlafzimmer, 2 Kühlschränke, ganz viel Geschenke Steigende Scheidungsrate in Österreich In Österreich wird nach Angaben der Statistik Austria jede zweite Ehe vor dem Scheidungsrichter getrennt. Veröffentlichte Zahlen geben Scheidungen österreichischer Paare im Jahr 27 an. Das entspricht einer bundesweiten Scheidungsrate von 49,5 Prozent (im Jahr 26 lag der Anteil bei 48,9 Prozent), wobei Wien mit 64 Scheidungen pro 1 Paaren im Ländervergleich über dem bundesweiten Mittelwert liegt. kindaktuell.at 2

3 Preis des medizinischen Fortschritts Neonatologie: eine Handvoll Leben RISIKOFORSCHUNG Ziele Gruppen von Kindern identifizieren, deren Entwicklung gefährdet ist Risikokinder Lebensbedingungen ermitteln, die eine Gefährdung der kindlichen Entwicklung darstellen Risikofaktoren Risikofaktor Bedingung, welche die Wahrscheinlichkeit des Auftretens einer Störung erhöht ht (Garmezy,, 1983) 3

4 RISIKOFAKTOREN kindbezogen ( Vulnerabilität ) z.b. genetische Belastung Frühgeburt niedrige Intelligenz schwieriges Temperament umweltbezogen ( Stressoren ) z.b. Armut psych. Erkrankung e. Elternteils sehr junge Eltern Misshandlung Mannheimer Risikokinderstudie Längsschnittstudie von der Geburt bis zum Erwachsenenalter AG Neuropsychologie des Kindes- und Jugendalters Leitung: Prof. Dr. M. Laucht, Dipl.-Psych. Prof. Dr. D. Brandeis,, M.A. Psych. Wiss. Mitarbeiter: Dr. D. Blomeyer, Dipl.-Psych. R. Boecker, Dipl.-Psych. Dr. A. Buchmann, Dipl.-Psych. N. Holz, M.Sc. Wiss. Berater: Sozialarbeit: Sekretariat: Prof. Dr. G. Esser, Dipl.-Psych. Dr. Ch. Jennen-Steinmetz, Dipl.-Math. Prof. Dr. Dr. M.H. Schmidt, Dipl.-Psych. E. Reichert, Soz.arb. S. Heinzel 4

5 Mannheimer Risikokinderstudie Längsschnittstudie von der Geburt bis zum Erwachsenenalter FRAGESTELLUNGEN Welche Kinder sind besonders entwicklungsgefährdet hrdet? Welche Entwicklungsfunktionen werden beeinträchtigt chtigt? Wann, wie und wie dauerhaft manifestieren sich Störungen der Entwicklung? Sind organische oder psychosoziale Risiken bedeutsamer für f r die Prognose? Welche Kinder sind besonders geschützt tzt? Psychosoziales Risiko Mannheimer Risikokinderstudie Längsschnittstudie von der Geburt bis zum Erwachsenenalter (N = 384; 199 Mädchen, M 185 Jungen) Organisches Risiko 1 2 Alter (J;M) t 1 ; % t 2 2; 97. % t 3 4; % t 4 8; 94.8 % t 5 11; 92.7 % Erhebungszeitpunkte 21-3 t 6 15; 89.6 % 25-7 t 7 19; Risikogruppen = kein 1 = mäßm äßiges 2 = hohes Risiko 5

6 Mannheimer Risikokinderstudie Längsschnittstudie von der Geburt bis zum Erwachsenenalter Was wird aus Risikokindern? Die langfristigen Folgen (Teil I) Mannheimer Risikokinderstudie Längsschnittstudie von der Geburt bis zum Erwachsenenalter Ergebnisse Beeinträchtigungen zeigen sich in allen Bereichen der Entwicklung 6

7 Schulabschluss von 19-Jährigen aus psychosozial belasteten Familien 7 % Psychosoziale Belastung gering mäßig hoch 33,3 43,3 34,7 59, 38,5 3 27,3 27, , 2,9 1,7 6,8 15,4 Sonderschule Hauptschule Realschule Gymnasium Schultyp kontrolliert für f r IQ; p <.1 Mannheimer Risikokinderstudie Längsschnittstudie von der Geburt bis zum Erwachsenenalter Ergebnisse Beeinträchtigungen zeigen sich in allen Bereichen der Entwicklung Die nachteiligen Folgen früher Entwicklungs- risiken bestehen bis ins Erwachsenenalter fort 7

8 Psychische Auffälligkeiten bei Kindern aus psychosozial belasteten Familien Relatives Risiko % psychisch auffällig 4 2 Psychosoziale Belastung gering mäßig hoch ;3 2; 4;6 8; 11; 15; 19;. 2; - 19; Erhebungszeitpunkte Jahre Mannheimer Risikokinderstudie Längsschnittstudie von der Geburt bis zum Erwachsenenalter Welche Kinder sind besonders gefährdet? Hochrisikogruppen 8

9 Psychosoziale Risikofaktoren Vorhersage psychischer Störungen 2-19 J,,5 1, 1,5 2, 2,5 3, 3,5 Broken Home der Mutter 3,7 Chronische Schwierigkeiten Schwangerschaft unerwünscht nscht Eltern psychisch auffällig Eltern schlecht ausgebildet Schlechte Problembewältig ltig. Familie mit Armutsrisiko Mutter alleinerziehend 2,2 2,11 1,94 1,86 1,86 1,84 1,67 Relatives Risiko Broken Home Herkunft der Mutter Externale Auffälligkeiten des Kindes vom Kleinkind- bis zum jungen Erwachsenenalter 1,5 Anzahl externaler Symptome (z-werte) 1,5 -,5 ** *** *** *** *** ** Broken Home (n=2) Vergleich (n=3) 2; 4;6 8; 11; 15; 19; Jahre 9

10 Broken Home Herkunft der Mutter Frühe dysfunktionale Interaktionsmuster Vergleichsgruppe Broken Home % Responsivität der Mutter: normal gering 2 2 p <.3 negativ positiv negativ positiv Stimmung des Säuglings (negativ/positiv) Frühe dysfunktionale Interaktionsmuster Externale Auffälligkeiten des Kindes vom Kleinkind- zum jungen Erwachsenenalter Anzahl externaler Symptome (z-werte),5,25 -,25 -,5 2; 4;6 8; 11; 15; 19; Stimmung des Säuglings Negativ (n=125/28) Positiv (n=145/22) Jahre p <.5 Responsivität der Mutter: normal gering 1

11 Kinder postpartal depressiver MütterM Psychische Auffälligkeiten % psychisch auffällig ns 18,2 vom Säuglings- bis zum Erwachsenenalter 27,3 ** * + RR=4.74 ** ns ** 31,8 5, 4,9 19, 52,6 PPD Kontroll N=19 N=19 kontrolliert: Alter, Bildung d. Mutter ;3 2; 4;6 8; 11; 15; 19; Jahre Kinder postpartal depressiver MütterM Psychiatrische Diagnose mit 19 Jahren ,3 1.3 * ns Risiko OR % 2 21,1 21,1 1 9,2 11, kontrolliert: Alter, Bildung d. Mutter 1,8 Sucht SSV AS/DS PPD (n=19) Kontroll (n=19) 11

12 Chronizität der postpartalen Depression Externale Auffälligkeiten vom Kleinkind- bis zum Erwachsenenalter 6 *** ** *** *** * *** Anzahl externaler Symptome 4 2 persistent >= 4 episodisch < 4 Kontroll 2; 4;6 8; 11; 15; 19; Jahre Kinder alkoholkranker VäterV Psychische Auffälligkeiten 8 vom Säuglings- bis zum jungen Erwachsenenalter ns ** * ** * * % psychisch auffällig ,5 56,3 5, 43,8 68,8 4, ALK Kontroll N=16 N=193 kontrolliert: Alter, Bildung d. Vaters 6,3 ;3 2; 4;6 8; 11; 15; 19; Jahre 12

13 Kinder alkoholkranker VäterV Psychische Auffälligkeiten mit 19 J Depressivität Alkoholprobleme Kontroll ALK Kontroll ALK p <.1 8 n.s. BDI Score ,5 1,1 AUDIT Score ,5 5,4 kontrolliert: Geschlecht, Bildung d. Vaters Mannheimer Risikokinderstudie Längsschnittstudie von der Geburt bis zum Erwachsenenalter Was wird aus Risikokindern? Die langfristigen Folgen (Teil II) 13

14 Kumulation von Risikofaktoren für r psychische Störungen im Jugendalter 1 % psychisch auffällig ,1 15,8 34,3 43,3 53, >6 Anzahl psychosozialer Risikofaktoren Entwicklungsrisiken haben heterogene Folgen Zentraler Befund der Risikoforschung längst nicht alle Kinder, die Risiken ausgesetzt sind, werden auffällig viele entwickeln sich trotz (wegen?) erhöhter hter Risikobelastung erstaunlich positiv und kompetent Frage: was macht diese Kinder stark? Was schützt sie vor den negativen Folgen von Entwicklungsrisiken? Gegenstand der Resilienzforschung: Warum entwickeln sich Kinder trotz schwerer Belastungen zu psychosozial gesunden Persönlichkeiten? 14

15 Schutzfaktoren Werner & Smith (1982) Eigenschaften des Kindes, die positive Reaktionen in der Umgebung auslösen, sen, wie z.b. attraktive Erscheinung, positives Temperament, Intelligenz Emotionale Bindungen und Erziehungsstile der Familie, die Vertrauen, Selbständigkeit und Initiative des Kindes fördernf Unterstützungssysteme tzungssysteme außerhalb der Familie, die Fähigkeiten F des Kindes stärken und die Entwicklung positiver Wertvorstellungen fördernf Entwicklungsmodell Mögliche kausale Zusammenhänge nge zwischen den Schutzfaktoren Werner (1993) weniger Stress mehr Unterstützung Selbstwirksamkeit Selbstachtung Schulerfolg Sichere Eltern-Kind-Beziehung Positives Temperament Entwicklungsverlauf 15

16 Mannheimer Risikokinderstudie Längsschnittstudie von der Geburt bis zum Erwachsenenalter Welche Kinder sind besonders geschützt? Protektive Wirkungen der frühen Eltern-Kind-Beziehung Mutter-Kind Kind-Interaktion als Schutzfaktor Feinfühligkeit der Mutter in der Interaktion mit dem S in der Interaktion mit dem Säugling vom Kleinkind- zum jungen Erwachsenenalter 1 psychosozial hoch belastet 1 psychosozial unbelastet Anzahl Symptome (z-werte),5 p <.1,5 n.s. -,5 -,5 2; 4;6 8; 11; 15; 19; Jahre wenig feinfühlig 2; 4;6 8; 11; 15; 19; feinfühlig 16

17 Mutter-Kind Kind-Interaktion als Schutzfaktor Supportivität der Mutter in der Interaktion mit dem Kleinkind Anzahl externaler Symptome (z-werte) 1,5 -,5 Jahre vom Vorschul- zum jungen Erwachsenenalter psychosozial hoch belastet p <.5 4;6 8; 11; 15; 19; wenig supportiv 1,5 -,5 4;6 8; 11; 15; 19; supportiv psychosozial unbelastet n.s. Mannheimer Risikokinderstudie Längsschnittstudie von der Geburt bis zum Erwachsenenalter Welche Kinder sind besonders geschützt? Protektive Wirkungen der frühen Eltern-Kind Kind-Beziehung Ressourcen des Kindes als Schutzfaktoren 17

18 Temperament als Schutzfaktor Lächeln des SäuglingsS in der Interaktion mit der Mutter vom Kleinkind- zum jungen Erwachsenenalter Anzahl externale Symptome (z-werte) 1,5 -,5 2; 4;6 8; 11; 15; 19; Jahre Gruppe mit Armutsrisiko lächelt wenig 1 Interaktion p <.5,5 -,5 2; 4;6 8; 11; 15; 19; lächelt viel Gruppe ohne Risiko Frühe Sprachkompetenz als Schutzfaktor Expressive Sprache im Kleinkindalter vom Vorschul- zum jungen Erwachsenenalter Anzahl externaler Symptome (z-werte) 1,5 -,5 4;6 8; 11; 15; 19; spricht schlecht Jahre Gruppe mit Armutsrisiko p <.1 1,5 -,5 n.s. 4;6 8; 11; 15; 19; spricht gut Gruppe ohne Risiko 18

19 Schulische Fertigkeiten als Schutzfaktor Lesekompetenz im Grundschulalter Verhaltensprobleme mit 11 J. 3, 2,5 2, 1,5 1,,5 liest gut liest weniger gut Interaktion p<.1, Armutsgruppe Vergleichsgruppe Sozial-emotionale Kompetenzen als Schutzfaktor: Selbstkonzept mit 8 Jahren Verhaltensprobleme mit 11 J. 3, 2,5 2, 1,5 1,,5 eher positiv eher negativ Interaktion p<.12, Armutsgruppe Vergleichsgruppe 19

20 Entwicklungsmodell Empirische Zusammenhänge nge zwischen den Schutzfaktoren.244 Positives Selbstkonzept Frühe sprachliche Kompetenzen Schulische Kompetenzen Positive Eltern-Kind- Beziehung.297 Positives Temperament.157 Positive Eltern- Kind-Beziehung 3 Monate 2 Jahre 8 Jahre Entwicklungsverlauf ZUSAMMENFASSUNG I Zahlreiche frühkindliche Risikofaktoren sind mit einer ungünstigen nstigen Entwicklung verknüpft. Ihre Auswirkungen bestehen bis ins Erwachsenenalter fort. Frühindikatoren für r Entwicklungsstörungen: Organische Risiken Frühgeburt, sehr niedriges Geburtsgewicht Psychosoziale Risiken psychische Erkrankung eines Elternteils, Armut, Broken Home der Eltern 2

21 ZUSAMMENFASSUNG II Kindliche Reaktionen auf Belastungen weisen eine hohe individuelle Variabilität auf: Längst L nicht alle Risikokinder entwickeln sich ungünstig; nstig; viele sind geschützt. Vor r den gesundheitsschädlichen dlichen Folgen früher Entwicklungsrisiken schützen: eine positive frühe Eltern-Kind Kind-Beziehung; und Kompetenzen des Kindes. Sie bilden die Grundlage für f r die Entwicklung von Resilienz Schlussfolgerungen I: Was wir von Mannheimer Risikokindern lernen könnenk Entwicklungsrisiken frühzeitig erkennen Frühe Hilfen für Kinder und Familien Soziale Frühwarnsysteme in Nordrhein-Westfalen 21

22 Schlussfolgerungen II: Was wir von Mannheimer Risikokindern lernen könnenk Förderung der Erziehungskompetenz der Eltern Triple P Das Positive Erziehungsprogramm Schlussfolgerungen III: Was wir von Mannheimer Risikokindern lernen könnenk Stärkung der Lebenskompetenzen von Kindern 22

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