Open Source Enterprise 2.0 bei Raiffeisen Schweiz

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1 Open Source Enterprise 2.0 bei Raiffeisen Schweiz OpenExpo 2009 Bern 2. April 2009 Seite 1

2 Agenda Vorstellung Raiffeisen Meine Seite 2.0 Vorgehen Open Source Seite 2

3 Raiffeisen - drittgrösste Bankengruppe der Schweiz 3 Millionen Kundinnen und Kunden. Fast jeder zweite Erwachsene unseres Landes ist Kunde bei einer Raiffeisenbank. 127 Mrd. Franken Bilanzsumme. Damit stehen die Raiffeisenbanken an dritter Stelle im Schweizer Bankenmarkt. 19,5% Marktanteil. Ein beträchtlicher Teil der klassischen Kundengelder (Spareinlagen, Kassenobligationen) sind bei den Raiffeisenbanken angelegt. Rating Aa1: Die renommierte Agentur Moody s bewertet Raiffeisen Schweiz mit dem Rating Aa1. Seite 3

4 1,5 Millionen Mitglieder: Die Mitglieder sind als Genossenschafter auch Mitbesitzer ihrer Raiffeisenbank. Sie schätzen die entscheidenden Vorzüge von Raiffeisen: Kundennähe, Sympathie, Vertrauenswürdigkeit und die exklusiven Vorteile für Genossenschafter. Seite 4

5 Organisation Raiffeisen Die Raiffeisen Gruppe umfasst die 367 genossenschaftlich strukturierten Raiffeisenbanken mit 1'155 Bankstellen und Raiffeisen Schweiz. Jede dritte Bankstelle in der Schweiz ist eine Raiffeisenbank. Damit verfügt Raiffeisen i über das dichteste t Bankstellennetz. t Die rechtlich autonomen Raiffeisenbanken sind in der in St.Gallen domizilierten Raiffeisen Schweiz Genossenschaft zusammengeschlossen. Diese hat die strategische Führungsfunktion der gesamten Raiffeisen Gruppe inne und stellt für die Raiffeisenbanken alle zentralen Services wie IT, Marketing etc. zur Verfügung Mitarbeitende, 690 Lernende Mit beinahe 10% aller Personalstellen, die durch Lehrlinge und Lehrtöchter besetzt sind, legt Raiffeisen grossen Wert auf die Nachwuchsförderung. Seite 5

6 Die 1'155 Raiffeisen-Standorte auf einen Blick Seite 6

7 Key Figures Raiffeisen Intranet «RAIweb» Über Benutzer: Alle Raiffeisen-Mitarbeiter in der ganzen Schweiz Inhaltsseiten und 35'000 Dokumente Komplett 3-sprachig: Alle Inhalte in Deutsch, Französisch und Italienisch verfügbar 230 «Meine Bank»-Intranets 8 Millionen Klicks (Requests) pro Monat Zu Spitzenzeiten über 4'000 Concurrent User (Klick innerhalb 3 Minuten) Mission Statement RAIweb Das Intranet ist die zentrale Informations- Kommunikations- und Applikationsplattform der Raiffeisen Gruppe, welche die Mitarbeitenden in ihrer täglichen Arbeit optimal unterstützt. Seite 7

8 Ausgangslage Raiffeisen goes Web2.0 etabliertes Intranet mit CMS auf Basis Lotus Notes getätigte Investitionen schützen neue technische Möglichkeiten Web2.0 Ajax, RSS etc. Feedback / Bedürfnisse Benutzer: Heterogene Rollen mit divergierenden Informationsbedürfnissen Information Overload Personalisierter i Informationszugang: genau jetzt genau für mich relevanter Content, hier und jetzt nützliche Funktionen «Meine Seite 2.0» à la igoogle Seite 8

9 Highlights RAIweb «Meine Seite» 2.0 Kombination von internen und externen Informationen RSS-Feeds aus bestehendem CMS Nahtlose Einbindung von bestehenden Arbeit-Tools: Mail, Kalender, Doodle etc. Single-Sign-On mit IBM Lotus Domino (bestehendem Intranet) Content t Syndication mit diversen internen Quellen Seite 9

10 Demo «Meine Seite» Seite 10

11 Seite 11

12 Seite 12

13 Seite 13

14 Seite 14

15 Seite 15

16 Qualitätsmerkmale User Interface «Meine Seite 2.0» Iterativ ti erarbeitetes bitt und ausgetestetes tt User It Interface u.a. mit: 'Drop Invitations' mit semitransparenter Vorschau Konsequent 'Undo' statt modaler 'Möchten Sie wirklich..' Dialoge Durchgängiges 'Edit-in-Place' anstatt Bearbeitungsmodi Seite 16

17 RAIweb 2.0: Vorgehen Applikationsmodernisierung im Sinne von: Stärkerer Vernetzung Mehr persönlicher Relevanz Zeitgemässer, natürlicher User Experience Implementierung entsprechend methodisch ausgerichtet mit agiler Entwicklung nach Scrum und User Centered Design Schaffen, Anwenden und Weiterentwickeln eines internen applikationsübergreifenden Design Pattern Katalogs, der eine konsistente Benutzerführung über die gesamte Plattform hinweg sicherstellt Seite 17

18 Rigides Wasserfallmodell vs. Agile Entwicklung Ziele: Flexibilität, Transparenz, Kontrolle und natürlich: Effektivität. Seite 18

19 Agile Entwicklung nach Scrum Seite 19

20 Return on Investment - Web 2.0 und Produktivität Mit «Meine Seite» Lösung des Problems des beschränkten Platzes auf der Startseite eine Intranets Jeder hat die wichtigsten Informationen und will diese prominent platzieren lti -> Benutzer kann dies nun individuell nach seinen Bedürfnissen zusammenstellen -> Effizienz-ien und Effektivitätsgewinn itätsge inn Gute Adaptionsrate «Meine Seite» bei Benutzer zwei Monate nach Einführung: 15% benutzen die Seite täglich und rund ein Drittel mehrmals wöchentlich Die Nutzer schätzen die Individualisierbarkeit, die Übersicht auf für sie relevante Inhalte und die damit verbundene Zeitersparnis Nochmalige Intensivierung der Nutzung erwartet mit Möglichkeit «Meine Seite» als Startseite zu definieren Seite 20

21 Umsetzungspartner Raiffeisen Schweiz: Gesamtverantwortung, Betrieb Stimmt AG: Konzept, User Experience Consulting Liip AG: Technische Konzeption und Realisierung CSP AG: Projektkoordination Dreamlab AG: Security Audit Seite 21

22 RAIweb 2.0: Key Facts Technologie (I) LAMP Stack als Newcomer im Bankenumfeld: Microsoft SQL Server 2005 als primäres RDBMS MySQL yq 5 als alternatives RDBMS Intensive Ajax Anwendung für natürliche Interaktionen Herausforderung: Standardbrowser IE6 nicht für Zwecke wie diesen gemacht Herausforderung: extrem langlebige Sessions, Screen bleibt oft ganzen Arbeitstag offen, mit ständiger Aktualisierung im Hintergrund. Seite 22

23 RAIweb 2.0: Key Facts Technologie (II) Erfolgsfaktor Integration und Vernetzung: Single-Sign-On mit IBM Lotus Domino Content Syndication mit diversen internen Quellen Mail- und Kalenderintegration ti mit IBM Lotus Notes Anbindung Finanzinformationssyteme Synchronisation mit Personaldatenbank Sichere Einbindung externer Web 2.0 Dienste und Feeds Seite 23

24 Architektur Seite 24

25 Architektur Basis-Komponenten Seite 25

26 Qualitätsmerkmale RAIweb 2.0 Applikation Solide, horizontal skalierbare, ausfallsichere Architektur State-of-the Art PHP, feingranulares performantes OOP Strenge Einhaltung von Coding Guidelines, garantiert durch intensive Code Reviews Echt Datenbank-unabhängiges Backend Erprobt auf OS X, Linux und Windows Servern Nachhaltige Grundlage für offene Weiterentwicklung Seite 26

27 Zertifizierte Sicherheit «Meine Seite 2.0» Kern als erste Schweizer Applikation durch Dreamlab Technologies AG «CSWT-T» zertifiziert «Certified Secure Web Technology» ist die hersteller- und technologieunabhängige i Sicherheitszertifizierung h it tifi i für Webapplikationen CSW stützt sich auf die international anerkannten offenen Standards für Sicherheitstest: OSSTMM und OWASP Mehr Informationen zum Zertifizierungsprogramm unter https://www.certifiedsecureweb.com Seite 27

28 «Meine Seite 2.0» Open Source Exklusive Ankündigung an der OpenExpo LGPL Release 03. Juni 2009 Unter dem Namen «picok» Unterstützt MySQL und MS SQL Unterstützt Lotus Notes und PAM (Pluggable Authentication Module) Voranmeldung und Beta: p p Demo unter Seite 28

29 Motivation «Meine Seite 2.0» Open Source Community Gedanke auch für Weiterentwicklung auch über Unternehmensgrenzen hinaus Prinzip «Hilfe zur Selbsthilfe» ganz im Sinne des Raiffeisen Gründers Friedrich Wilhelm Raiffeisen Raiffeisen will andere an Entwicklung teilhaben lassen kostenlose Vorleistung Ziel, dass Projekt von einer Community weiter entwickelt und so ein Standard-Produkt etabliert wird Seite 29

30 Der Weg zu «Meine Seite 2.0» Open Source Legal /Compliance - Hft Haftung - Ausarbeiten Verträge Management - Business Case - Reputation Ziel: Open Source Partner Liip Architektur - Zusammenarbeitsmodell - Standardprodukte - Unterstützung - Strategiekonformität Seite 30

31 The Road Ahead Nominiert für den Best of Swiss Web Award Kategorie Technology Quality Kategorie Technology Innovation Master of Swiss Web (12 beste Projekte aus den 300 eingereichten Projekten Bereits erste konkrete Interessenten von namhaften Schweizer Versicherungen und Detailhändler g Seite 31

32 Web2.0 Tradition bei Raiffeisen «Was dem Einzelnen nicht möglich ist, das vermögen viele.» Friedrich i Wilhelm l Raiffeisen i ( ), 1888) deutscher Sozialreformer, Gründer der Raiffeisengenossenschaft Seite 32

33 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Seite 33

34 Seite 34

35 Seite 35

36 Seite 36

37 Seite 37

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