Eine schnelle Lösung. Für die schnelle Hilfe und Information rund um Kurz- und Langzeitpflege, ambulante oder stationäre Pflegeaufenthalte.

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1 Eine schnelle Lösung Für die schnelle Hilfe und Information rund um Kurz- und Langzeitpflege, ambulante oder stationäre Pflegeaufenthalte. Wege aus der Einsamkeit e.v. Hamburg, Juni 2009 Seite 1 von 8

2 Eine schnelle Lösung Leben zu Hause Ambulante Pflege Mahlzeiten-Service Hausnotruf Haushaltshilfen Einkaufsdienste und Erledigungen Fahr- und Begleitdienste Besuchsdienste Barrierefreies Wohnen Senioren Wohngemeinschaften Teilstationäre Pflege Stationäre Pflege Vollstätionäre, dauerhafte Pflege Kurzzeitpflege Teilstationäre Pflege... 8 Seite 2 von 8

3 Manchmal passiert es über Nacht, manchmal schleichend über Jahre plötzlich kommen Eltern oder Angehörige nicht mehr alleine zurecht. Sie sind pflegebedürftig. Richtig vorbereitet auf so eine Situation sind die meisten nicht. Im Folgenden finden Sie einige Tipps und Anregungen, was Sie tun können, wenn Sie schnelle Hilfe benötigen, oder sich kurzfristig über die Angebote zum Thema Alterspflege informieren müssen. Seite 3 von 8

4 1 Leben zu Hause Mit zunehmendem Alter brauchen Menschen oft Unterstützung im Alltag und bei der täglichen Routine. Wenn Sie das Leben in den eigenen vier Wänden nicht aufgeben mögen, gibt es verschiedenen Möglichkeiten, Hilfe direkt zu sich nach Hause zu holen. 1.1 Ambulante Pflege Das Leben zu Hause ist für die meisten alten Menschen attraktiver als ein Aufenthalt in einer Pflegeeinrichtung. Ambulante Pflege findet im häuslichen Bereich des Pflegebedürftigen statt. Das Maß der Pflege wird in Abstimmung mit dem Pflegedienst selbst bestimmt. Ambulante Pflegedienste bieten in der Regel Leistungen im Bereich der Grundpflege (Körperpflege, Ernährung, Ausscheidung, Lagerung und Mobilisation), der medizinischen Behandlungspflege sowie im hauswirtschaftlichen Bereich an. Meistens wird die häusliche Pflege auf Anraten des Arztes vom Patienten beantragt und muss von der Krankenkasse vorab genehmigt werden. Sie kann aber auch von Patienten privat, also direkt finanziert werden. Hier finden Sie ein paar Adressen, über die Sie Informationen und Adressen zu häuslichen Pflegediensten erhalten Mahlzeiten-Service Neben der ambulanten Pflege gibt es auch die abgeschwächte Form des Essen auf Rädern. Essensdienste liefern täglich eine warme Mahlzeit oder wöchentlich einen Vorrat tiefgekühlter Fertiggerichte ins Haus. Die Gerichte sind meist nach den Regeln einer ausgewogenen Ernährung zusammengestellt. Die meisten Menüdienste liefern auch Diät- und Schonkost. Seite 4 von 8

5 1.3 Hausnotruf Ein Hausnotruf ist eine Sicherheitshilfe, die besonders für alleinstehende ältere oder pflegebedürftige Menschen empfehlenswert ist. Durch Knopfdruck auf einem Telefon-Zusatzgerät gibt der Senior zu verstehen, dass alles in Ordnung ist. Bleibt der Knopfdruck aus, meldet sich das Gerät automatisch bei einer angeschlossenen Notrufzentrale. Der Hausnotruf ist ein kleines Gerät mit Notruftaste, das ständig am Körper getragen wird Haushaltshilfen Wenn man Hilfe für die täglich anfallenden Haushaltsarbeiten benötigt, stehen Mitarbeiter von Pflegediensten oder Putzkräfte von Reinigungsfirmen zur Verfügung. Wäschedienste übernehmen das Abholen, Waschen, Reinigen, Bügeln und eventuell Ausbessern der Kleidung und Wäsche von Pflegebedürftigen. 1.5 Einkaufsdienste und Erledigungen Um alle notwendigen Einkäufe, vom Großeinkauf bis zur Besorgung im Fachgeschäft kümmert sich der Einkaufsdienst. Auch helfen Sie bei nötigen Reparaturen, Pflanzenpflege und erledigen Behörden- und Botengänge Fahr- und Begleitdienste Kann sich der Hilfsbedürftige nicht mehr allein außer Haus bewegen, holen Mitarbeiter dieser Dienste sie mit dem Pkw oder Kleinbus von zu Hause ab, bei Bedarf begleiten sie sie auch zum Beispiel bei Arztbesuchen, Behördengängen oder zu Freizeitaktivitäten. Seite 5 von 8

6 1.7 Besuchsdienste Gegen die Gefahr der Vereinsamung helfen die meist ehrenamtlichen Helfer, zum Beispiel von Wohlfahrtsverbänden. Sie besuchen hilfebedürftige Menschen, organisieren auch gemeinsame Unternehmungen wie zum Beispiel Besuche im Café oder Ausflüge, oder stellen Kontakte zu anderen Kunden des Besuchsdienstes, zu Freizeittreffs oder Altentagesstätten her. 1.8 Barrierefreies es Wohnen Es gibt viele Unternehmen und Organisationen, die sich professionell mit barrierefreiem Wohnen beschäftigen. Beim barrierefreien Wohnen geht es in erster Linie darum, dass Wohnräume so ausgestattet werden, dass Sie den besonderen Bedürfnissen von älteren Menschen gerecht werden. Wichtig ist so zum Beispiel genügend Freiraum in der Wohnung, damit sich auch jemand mit einem Rollstuhl ausreichend bewegen kann. Daneben sollte natürlich auch baulich auf einige Aspekte geachtet werden, so sollten Treppen vermieden werden und Durchgangsbereiche möglichst breit geplant werden Senioren Wohngemeinschaften Die Senioren teilen sich ein ganzes Haus, oder eine große Wohnung, in der die einzelnen Bewohner ihre eigenen Zimmer oder sogar Etagen haben. Zusätzlich dazu existiert im Haus nicht selten ein Gemeinschaftsraum, eine große Küche oder sogar ein Garten, wo sich die Bewohner gemeinsam aufhalten können. Die Senioren sind nicht alleine und können Unternehmungen machen und sich austauschen, sowie gegenseitig helfen. Seite 6 von 8

7 1.10 Teilstationäre Pflege In teilstationären Pflegeeinrichtungen werden hilfebedürftige Menschen tagsüber oder nachts von Fachkräften betreut. Eine Tages- oder Nachtpflege bietet Pflegebedürftigen, die allein nicht mehr zurechtkommen und/oder deren Angehörige sie nicht rund um die Uhr versorgen können, die Möglichkeit, trotzdem weiter zu Hause zu wohnen. Seite 7 von 8

8 2 Stationäre Pflege In einer Pflegeeinrichtung erhalten Senioren Unterkunft, Verpflegung, Betreuung und Pflege. In diesen Einrichtungen kommt es vor allem darauf an, den Allgemeinzustand zu verbessern, die verbliebenen Kräfte zu erhalten und zu stärken. 2.1 Vollstätionäre, dauerhafte Pflege Bei dieser Pflegeform zieht der Senior in eine Pflegeeinrichtung und wird dort rund um die Uhr betreut Kurzzeitpflege "Kurzzeitpflege" bedeutet die vollstationäre Pflege in einer Pflegeeinrichtung während maximal vier Wochen pro Jahr. Wenn die Pflege zu Hause vorübergehend nicht möglich ist, weil zum Beispiel die Haupt-Pflegeperson wegen Krankheit, Urlaub oder aus anderen Gründen "ausfällt", ist eine Kurzzeitpflege eine gute Lösung. Der Leistungsanspruch umfasst die Kosten für die pflegebedingten Aufwendungen, die medizinische Behandlungspflege und die soziale Betreuung. Unterkunft, Verpflegung und mögliche Zusatzleistungen müssen privat bezahlt werden. 2.3 Teilstationäre Pflege Unter teilstationärer Pflege versteht man die zeitweise Betreuung einer pflegebedürftigen Person in einer Einrichtung. Dies kann sowohl Tages- oder Nachtpflege sein, je nachdem wann es erforderlich ist. Dies ist z.b. der Fall wenn die Pflegeperson wieder arbeiten geht und der Pflegebedürftige in diesem Zeitraum nicht unbeaufsichtigt bleiben kann. Seite 8 von 8

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