M. Sc. Information Systems

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1 Information Systems in Köln studieren! Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät Studiengang M. Sc. Information Systems Der Studienaufbau Die Wirtschaftsinformatik / Information Systems ist ein eigenständiges interdisziplinäres Fachgebiet, das seine Wurzeln in der Informatik und den Wirtschaftswissenschaften, insbesondere der Betriebswirtschaftslehre, hat. Der Masterstudiengang Information Systems beruht auf vier Säulen: 1 Major (Hauptfächer), 2 Minor (Vertiefungsfächer) und 1 Master-Thesis (Abschlussarbeit). Major Die Lehre im Bereich Wirtschaftsinformatik /Information Systems wird von drei schwerpunktmäßig unterschiedlich ausgerichteten Seminaren mit mehreren Professoren und Juniorprofessoren getragen. Wirtschaftsinformatik und Operations Research: Systematischer Einsatz von Information und Modellen bei der Entwicklung von Decision Support Systemen Wirtschaftsinformatik und Systementwicklung: Management der Softwareentwicklung, d.h. Untersuchung von Informationssystemen unter organisatorischen und fachlich-technischen Aspekten Wirtschaftsinformatik : Analyse, Konzeption, Entwicklung und Anwendung von innovativen Informations- und Kommunikationssystemen Operations Research Minor System Development Master Thesis Die frei wählbaren Minor dienen einer weiteren Profilierung des Studiums entweder vertiefend und spezialisierend oder mehr diversifizierend. Im Masterstudium sind zwei Minor zu belegen. Den Studierenden stehen dabei die folgenden Minor zur Wahl: Accounting Asset Management Bankbetriebslehre Berufs- und Wirtschaftspädagogik Betriebswirtschaftliche Steuerlehre Computer Science Controlling Corporate Development 24 LP Information Systems Major Information Systems 48 LP Minor 1 24 LP Minor 2 24 LP Information Management Finance Gesundheitsökonomie Handelsmanagement Internationale Beziehungen Marketing Medienmanagement Politikwissenschaft Produktions- und Logistikmanagement Soziologie und empirische Sozialforschung Statistik und Ökonometrie Supply Chain Management Versicherungsbetriebslehre Wirtschafts-und Sozialpsychologie Wirtschaftsprüfung Master-Thesis Mit Ihrer Master-Thesis vertiefen Sie sich in aktuellen und hoch relevanten Forschungsbereichen. Durch die intensive Betreuung der Dozenten gehen sie damit auf den Endspurt Ihres Studiums zu. Das Beste für Ihre Karriere Zukunftsorientiertes Fach Wirtschaftsinformatiker verfügen über die am Arbeitsmarkt häufig gesuchte Doppelqualifikation aus den Bereichen Betriebswirtschaft und Informatik. Sie können somit vielseitig in verschiedenen Unternehmensbereichen und Branchen eingesetzt werden. Sie übernehmen dabei eine Mittlerrolle zwischen betriebswirtschaftlicher Gedanken- und Sprachwelt auf der einen sowie einer technisch verankerten Systemwelt auf der anderen Seite. Sprungbrett für Ihre Karriere Das breite fachliche Angebot und die interdisziplinäre Ausrichtung an der sichern den qualifizierten Absolventen der Kölner Wirtschaftsinformatik attraktive Stellen auf dem (IT-) Arbeitsmarkt. Sehr viele Kölner Absolventen verfügen bereits vor Abschluss ihres Studiums über sehr gute Unternehmenskontakte. Darüber hinaus wirken Kölner WirtschaftsinformatikerInnen in Spin-Offs und Start-Ups mit oder bauen sich ihr eigenes Unternehmen auf. Sie werden dabei durch konkrete Fördermaßnahmen der Universität unterstützt. Zulassungsinformationen Die Zulassungsvoraussetzungen finden Sie unter: Zulassungsausschüsse: Fachbereich Wirtschaftsinformatik Bewerbungsschluss ist der 15. Juni eines Jahres. 10 gute Gründe um Master of Science in Information Systems in Köln zu studieren Top positioniert: International zählt laut des Weltverbandes Association for Information Systems die Wirtschaftsinformatik-Forschung der zu den Führenden in Deutschland. Zukunftsorientiert: Die Vermittlung und Weiterentwicklung von praxisnahen Inhalten im Studium ebnet Ihnen den Weg zur zukünftigen Arbeitswelt. Einzigartige Fächervielfalt: Ein Markenzeichen des Studiengangs ist die Vielfalt an Wahlmöglichkeiten. Sie können aus dem Gesamtspektrum an der größten Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät Deutschlands wählen. Klein aber fein: Genießen Sie den Zugriff auf das vielfältige Angebot der WiSo-Fakultät im überschaubaren und spezialisierten Umfeld des Wirtschaftsinformatikstudiengangs der. Erfolgreiche Absolventen: Kölner Wirtschaftsinformatiker stehen hoch in der Gunst der Personalverantwortlichen. Attraktive Arbeitgeber: Die zunehmende Vernetzung unserer Lebens- und Arbeitswelt mit Informationssystemen sichert den Absolventen der Wirtschaftsinformatik langfristig attraktive Stellen auf dem (IT-) Arbeitsmarkt. Exzellente internationale Ausrichtung: Die Vernetzung mit weltweit über 80 Partneruniversitäten ermöglicht Ihnen Ihr Studium international auszurichten. So ist die WiSo-Fakultät einziges deutsches Mitglied von CEMS The Global Alliance in Management Education und von PIM Partnership in International Management. Hervorragende Services: Während Ihres kompletten Studiums werden Sie individuell und persönlich durch verschiedene Service-Einrichtungen wie das WiSo-Studienberatungszentrum und den WiSo-Career-Service betreut. Engagiertes Studentenleben: Das äußerst dynamische Campusleben und eine Vielfalt an studentischen Initiativen bieten Ihnen die Möglichkeit, Engagement zu zeigen. Die Stadt Köln: Als viertgrößte Stadt Deutschlands gilt Köln wegen der zentralen Lage in Europa als eine wichtige Schnittstelle für Verkehr und Handel und ist als weltoffene Medienmetropole ein attraktiver Wirtschaftsstandort. Internationale Musik- und Sportveranstaltungen und der Kölner Karneval ziehen Millionen Besucher in die Domstadt. Tel.: WiSo-Studienberatungszentrum Meister-Ekkehart-Str. 1, 5037 Köln

2 Forschungsbereich Open Resource-Based View Das entwickelt mit dem Open Resource- Based View (ORBV) eine theoretische Grundlage für den Infosphären-orientierten Ansatz respektive für das Informationsmanagement 2.0. Diese Theorie stellt eine grundsätzliche Erweiterung bisheriger Ressourcen-basierter Ansätze dar. Informationsmanagement 2.0 Für Unternehmen wird es immer wichtiger, externe Informationsressourcen für ihre Wertschöpfung zu nutzen. Social Media und neuere Wertschöpfungskonzepte wie Open Innovation, Mass Customization, Crowdsourcing und Commons-based Peer Production sind Promotoren dieser Entwicklung. Dabei entstehen außerhalb des Unternehmens neue Wertschöpfungspotenziale. Diese Potenziale machen sich Unternehmen durch eine Öffnung ihrer Informationssysteme und Wertschöpfungsprozesse zu eigen. Das Handlungsfeld des Informationsmanagements wird damit über die Grenzen der Unternehmung hinaus erweitert und berücksichtigt unternehmensübergreifende Informationssphären. Dies erfordert einen Wandel hin zu einem modernen Informationsmanagement einem Informationsmanagement 2.0. Infosphären-orientierter Ansatz In den vergangenen Jahrzehnten haben Wissenschaftler unterschiedliche Modelle entwickelt, um die Entstehung von Werten in Unternehmen zu erklären. Zu diesen großen Denkschulen der Betriebswirtschaftslehre gehören zum Beispiel der produktivitätsorientierte Ansatz von Erich Gutenberg, der entscheidungsorientierte von Edmund Heinen und der systemorientierte von Hans Ulrich. Unserer Ansicht nach lässt sich mit dem von uns konzeptuali- Informatinosmanagement 1.0 im Fokus Akteure Betriebsinterne Informationsanbieter und -Nachfrager sierten Infosphären-orientierten Ansatz ein weiterer hinzufügen. Um zu erklären, wie moderne überbetriebliche Wertschöpfung entstehen kann, nutzen wir das Modell einer Infosphäre. Sie enthält alle Informationsquellen, die direkt oder indirekt zur Wertschöpfung beitragen sowohl innerhalb als auch außerhalb eines Unternehmens so zum Beispiel Lieferanten, Kunden, Wettbewerber und Forschungseinrichtungen. So wie die Atmosphäre das Leben auf der Erde ermöglicht, können Unternehmen ohne Informationen nicht existieren. In einer Infosphäre kann Wertschöpfung entstehen, wenn Unternehmen Dritte dazu bringen, mit den vorhandenen Informationen zu arbeiten und etwas Neues zu schaffen. Zugriff allgemein gruppenexklusiv exklusiv offenes Unternehmenseigentum (7) gemeinschaftlich genutztes Unternehmenseigentum (4) exklusives Unternehmenseigentum (1) offenes gemeinschaftliches Gut (8) Gemeinschaftseigentum (5) Gemeinschaftseigentum unter exklusivem Zugriff Externer (2) Abbildung 1: Betrachtungsschwerpunkte des ORBV Geteilte und offene Ressourcen (Felder 4-) Das Design und das Management von Infosphären wird dabei zunehmend zum entscheidenden Macht- und Wettbewerbsfaktor: Nach unseren Analysen sind vor allem zwei Dimensionen wesentlich: Die Dimension Zugriff Informationsmanagement 2.0 im Fokus offenes Eigentum Externer () gemeinschaftlich genutztes Eigentum Externer (6) exklusives Eigentum Externer (3) intern gemeinsam extern Kontrolle Externe Informatinosanbieter und externe Informationsnachfrager sowie deren Interaktionen auf Ressourcen drückt aus, für wen eine Informationsquelle geöffnet ist; die Dimension Kontrolle über Ressourcen beschreibt, wer die Bedingungen für die Nutzung festlegt, also Dritten Zugriff gewähren oder entziehen kann. Maßgeblich für unternehmerischen Erfolg ist ein geeignetes Infosphären-Management derart, dass die Wertschöpfung möglichst groß wird und das Unternehmen davon profitiert. Diese Sichtweise motiviert ein neues Rollenverständnis etwa für den Chief Information Officer (CIO). Vom Seminar untersuchte Erfolgsbeispiele umfassen Facebook, Apple und Google. Schoder, D. (2011): Informationsmanagement 2.0 Nur der Wandel ist stetig, in: WIRTSCHAFTSINFOR- MATIK & MANAGEMENT, Ausgabe Nr.: Schoder, D.; Muhle, S. (2010): Geschäftsmodelle - Teilen und herrschen, in: Harvard Business Manager, 7/2010, Schlagwein, D.; Schoder D. (2011): The Management of Open Value Creation. Proceedings of the Hawaii International Conference on Systems Sciences (HICSS) 2011, Koloa (HI), January 4-7, Muhle, S.; Schoder, D.; Fischbach, K. (2010): Wertschöpfungspotenziale und strategische Implikationen einer Öffnung von Informationsressourcen Phänomenologie und ein Bezugsrahmen. In: Zeitschrift für Betriebswirtschaft (ZfB), April 2010, Vol. 80, No. 5. Schlagwein, D.; Schoder, D.; Fischbach, K. (2010): An Approach to an Open Resource-based View. Academy of Management Annual Meeting (AoM), Montréal (Canada), August 6-10, Schlagwein, D.; Schoder, D.; Fischbach, K. (2010): Openness of Information Resources A Framework- Based Comparison of Mobile Platforms, European Conference on Information Systems (ECIS) Beziehungsstrukturen Unternehmen-Kunden-Beziehungen Kunden-Kunden-Beziehungen Ressourcen Interne Informationsressourcen Externe Informationsressourcen Wertschöpfung Interne Wertschöpfungsstrukturen Überbetriebliche Wertschöpfungsnetzwerke; mit externen Wertschöpfungspartnern (insbesondere Kunden) gemeinsame, in Teilen interaktive Wertschöpfung Abschlussarbeiten Für Studierende bieten wir in diesem Bachelor- und Masterarbeiten an. Sprechen Sie uns einfach an. Informationssphäre Gestaltung einer innerbetrieblichen, eher geschlossenen Informationssphäre Gestaltung überbetrieblicher, in Teile offener Informationssphären Kontrolle und Zugang Closed World : Schutz von (Informations-) Closed versus Open World - Geschlossenheit versus Of- Ressourcen fenheit: Interne Ressourcen für Externe unter Kontrollverlust öffnen versus Streben nach Kontrolle über und Aneignung von externe(n) Ressourcen Tabelle 1: Zusätzliche Betrachtungsschwerpunkte im Informationsmanagement 2.0

3 Forschungsbereich Social Media Die über Social Media generierte, verteilte und perzipierte Informationsmenge wächst rasant an. Für Unternehmen stellt sich die Frage nach Relevanz und Orientierung: Lassen sich mit Social Media Wertschöpfungspotenziale ausschöpfen? Wie lässt sich mit Social Media ein modernes Innovationsmanagement aufsetzen? Kann ich Kunden besser verstehen? Das beschäftigt sich in mehreren Forschungsprojekten mit der Analyse sozialer Medien. Hierzu nehmen wir bewusst die Netzwerk- Perspektive ein, d.h. Netzwerke von Akteuren werden strukturadäquat mit Netzwerk-analytischen Methoden untersucht. Abbildung 1 illustriert beispielhaft für diesen Themenkomplex ein statisches Netzwerk von Forschern, die in der Fachzeitschrift Electronic Markets zusammen publiziert haben. Darüber hinaus verfolgen wir insbesondere einen dynamischen Ansatz, d.h. wir untersuchen, wie sich Netzwerke im Zeitablauf verändern. Insbesondere diese dynamische Netzwerkanalyse wurde bisher in der Forschung vernachlässigt. Abbildung 1: Kooperationsnetzwerk von Autoren in der Zeitschrift Electronic Markets Analyse sozialer Medien Zu unseren Leitthemen im Zuge der Analyse sozialer Medien zählen: 1. Kommunikationsstrukturen und Performanz Unter dem Leitthema Kommunikationsstrukturen und Performanz ziehen die Mitarbeiter des Seminars für Wirtschaftsinformatik die Methoden und Techniken der Analyse sozialer Netzwerke (engl. Social Network Analysis, SNA) zur Lösung betriebswirtschaftlicher Fragestellungen heran. Hauptanliegen ist es dabei, Managern bessere Einblicke in die realen Kooperationsstrukturen zwischen Akteuren (Individuen, Arbeitsgruppen und Organisationen) zu gewähren und so Entscheidungsträgern zu helfen, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit ihrer Unternehmen zu steigern. Trend und Vorhersage für US Präsidentschaftswahlen 2008 Abbildung 2: Vorhersage für Präsidentschaftswahlen auf Grundlage unserer Algorithmen und Analysen 2. Predictive Value of User Generated Content Unter dem zweiten Leitthema Predictive Value of User Generated Content werden soziale Medien zur Vorhersage zukünftiger Ereignisse herangezogen. Etwa konnten die Mitarbeiter des Seminars den Ausgang der US-Präsidentschaftswahlen 2008 ebenso voraussagen wie einen Großteil der Oscar-Gewinner des Jahres Unsere Kooperationspartner Was ist Social Media? Social Media ( soziale Medien ) ist ein Sammelbegriff für Internet-basierte mediale Angebote, die auf sozialer Interaktion und den technischen Möglichkeiten des World-Wide Web basieren. Prominente Unternehmensbeispiele umfassen soziale Onlinenetzwerke wie Facebook, LinkedIn, Xing oder Google+, Plattformen zum Austausch von Bildmedien wie Youtube oder Flickr und Kurznachrichtendienste wie Twitter. Charakteristisch für Social Media sind Kommunikation und der Austausch Nutzergenerierter Inhalte (User-Generated Content). Social Media gewinnt zunehmend an Bedeutung für Unternehmen, etwa für Marketing, Innovations- und Informationsmanagement. Putzke, J.; Fischbach, K.; Schoder, D. (2012): Cross- Cultural Gender Differences in the Adoption and Usage of Social Media Platforms, 2012 Academy of Management (AoM) Meeting, Boston, Massachusetts. Fischbach, K.; Putzke, J.; Schoder, D. (2011): Co-Authorship Networks in Electronic Markets Research - An Exploratory Study. Electronic Markets - The International Journal on Networked Business 20(3/4), Putzke, J.; Fischbach, K.; Schoder, D.; Gloor, P. A. (2010): The Evolution of Interaction Networks in Massively Multiplayer Online Games, Journal of the Association for Information Systems 11(2), 6-4. Gloor, P.; Krauss, J.; Nann, S.; Fischbach, K.; Schoder, D. (200): Identifying Trends through Semantic Social Network Analysis, IEEE SocialCom-0, Vancouver, Canada. Fischbach, K.; Schoder, D.; Gloor, P. (200): Analysis of Informal Communication Networks - A Case Study, Business & Information Systems Engineering 1(2), Dr. Johannes Putzke Tel.: Weitere : Puja Abassi, Roman Tilly

4 Motor Forschungsprojekt Klassenvergleich: Sportwagen gegen Mittelklasse ch rspaß LASSE Brand Network Mittelklasse Analysis Ein zentrales Projekt in unserem Forschungsbereich Social Media stellt die Brand Network Analysis (BNA) dar. Ziel dabei ist die Messung der Konsumentenwahrnehmung im Internet. Mittels passiver Beobachtung werden öffentliche Verbrauchermeinungen im Internet durch Software ausgelesen Design und unter Anwendung von Social Network Analysis, Text Mining und Sentiment Analysis Verfahren untersucht. Das Ergebnis, die sogenannte Brand Network Map (siehe Abbildung 2), zeigt die wichtigsten Konsumentenassoziationen, deren Stärke, Vorteilhaftigkeit, Einzigartigkeit sowie Denkstrukturen. Einsatzfelder der BNA bestehen in Marketing und Marktforschung bei der Markenimagebestimmung, dem Marketingcontrolling sowie dem Wettbewerbsvergleich. Ad Word-Optimierung Eine für Unternehmen nutzvolle Anwendung der Brand Network Analysis ist die Ad Word-Optimierung. In Ad Word-Kampagnen, als wichtigem Instrument modernen Suchmaschinenmarketings etwa im Kontext von Google, werden Suchbegriffe definiert, anhand derer Suchmaschinen Werbeeinblendungen schalten. Die Kosten einer solchen Kampagne 22,5ergeben 25 sich aus dem per Auktionsmechanismus ermitteltem Cost-per-Click und der Klickrate, die mit dem Suchvolumen korreliert. Ein kompetitives Buchungsaufkommen zusammen mit hohem Suchvolumen führt damit zu hohen Kampagnenkosten. 17, ,5 30 rke des Konzeptes Sportwagen ke des Konzeptes bei Sportwagen Eine Studie von Mittels Social Network Analysis und Text Mining können jene Suchbegriffe ermittelt werden, die isoliert gesehen weniger kompetitiv gebucht, deren summiertes Suchvolumen jedoch vergleichbar ist. Diese Ausnutzung von Long Tail-Mechanismen (siehe Abbildung 1) ermöglicht die Cost-per-Click und damit die totalen Kosten bei vergleichbarer Reichweite für Ad Word-Optimierungskampagnen zu reduzieren. Wettbewerbsintensität / CPC Kampagnenkosten Dass auf der Mittelklasseseite der Motor stärker sowohl positiv als auch negativ wahrgenommen wird, mag verwundern, liegt aber daran, dass hier auch höhere Anforderungen an Langlebigkeit und Zuverlässigkeit gestellt werden als bei Sportwagen. Gleiches gilt für den Verbrauch: Während Effizienz in der Mittelklasse erwartet wird, spielt sie beim Sportwagen nur beiläufig eine Rolle. Platz, hoher Hot-Topic-Analyse Komfort, und Zuverlässigkeit sind hingegen typische Domänen des Mittelklassewagens. Die am Seminar in Teilen in Kooperation mit dem MIT, USA, entwickelte Analyse lässt sich auch allgemeiner auf Begriffe (Hot Sportwagen Topics), Personen und Organisationen (z. B. Parteien) anwenden. Beispiele umfassen Imageanalysen 13 von Unternehmen und Parteien, die Analyse von Web-Buzz etwa im Zusammenhang mit dem schlechtere Bienensterben, Verarbeitung. 18 oder die Wahrnehmung von Vorund Nachteilen von Produkten. Allen Analysen gemein ist die Auswertung bis 15 erfrischend zu mehrerer Hundert tausender Web-Seiten, Blogs, Tweets und anderer öffentlich zugänglicher Daten auf Grundlage von Web-Nutzern 14 (nutzergenerierter Inhalt / User Generated Content). (Fahr-)Spaß, tolle Optik und Design mit nichts fuer vielen kinder PS das ist es, was einen Sportwagen ausmacht und von der Mittelklasse unterscheidet. Der höhere Preis wird dafür 20 praktisch in Kauf genommen, ebenso wie der geringe Platz und die teils Spin-off: Insius 13 Insius als Ausgründung des Seminars befasst sich mit & passiver Marktforschung mittels Auswertung von Social Media und Webinhalten. Auf Grundlage der Brand Network Analysis liefert Insius Unternehmen ein umfassendes Bild ihrer Marke, den Produkten oder Themen von Interesse der sich online äußernden Konsumenten. Die angebotene Dienstleistung der Status- Quo Erfassung der Konsumentenwahrnehmung sowie dem regelmäßigen Reporting setzt auf einer eigenentwickelten, auf der Brand Network Analysis basierenden Software auf. Zu den Kunden von Insius zählen namhafte Marken wie die Deutsche Telekom, Mentos, Miele, die WDR mediagroup sowie Wacom. schmeckt nicht gute vollmilchschokolade Praxis-/Kooperationspartner 14 gut 27 knusprig 21 etwas anderes 18 fruchtig verschiedene sorten cremig 65 kalorien 63 preis was neues 31 knackig 1 schnell alle verpackung geschmack geschmack 4 23 lecker tolle schokolade 20 schokoladig 52 Ritter Sport nicht zu suess 13 quadratisch 55 macht suechtig zu suess 30 geruch aussehen 23 schmeckt klasse nach weisse schokolade menge sehr gut 60 preis 28 qualitaet 22 eben auch nur schokolade 18 frisch 1 zartschmelzend gute kombination 13 nuesse 14 aroma 15 genuss pur Abbildung 2: Brand Network Map: Assoziationen im Zusammenhang mit Ritter Sport. Ausgewertet wurden 2150 online Verbraucherbewertungen. 12 alkohol 11 klein Völckner, F.; Gensler, S.; Egger, M.; Fischbach, K.; Schoder, D. (2010): Die Meinung des Kunden zählt: Kundenrezensionen liefern die Basis für Imagemessungen, in: Absatzwirtschaft Zeitschrift für Marketing, Sonderheft Marken 2010, S Rudolph, Th.; Emrich, O.; Nagengast, L.; Oster, D. (2008): Social Network Analysis Erkenntnisse für die Markenpositionierung, in: Marketing Review St. Gallen, , S Gensler, Völckner, Egger, Fischbach, Schoder (2010): Listen To Your Customers! Using Consumer-Generated Content To Elicit Brand Image, Proceedings to the 3th European Marketing Academy Conference (EMAC), June 1-4, Copenhagen. Long Tail Suchvolumen Abbildung 1: Unternehmen sparen Werbekosten durch unsere Verfahren und Analysen Dipl. Wirt.-Inf. Marc Egger

5 Forschungsbereich Media Mass Customization Im Forschungsbereich Media Mass Customization erforscht das Seminar Methoden und entwickelt Informationssysteme, die bei der Zusammenstellung und Verteilung von individualisierten Informationen helfen. Damit lassen sich u. a. individuallisierte Kataloge und Zeitungen erstellen. Dabei sollen die zugrunde liegenden Prozesse vollautomatisch und für eine große Anzahl an Nutzern kostengünstig ablaufen. Unsere Lösungen 1. Vollautomatische Layout Software In vielen prämierten Projekten hat das Seminar Einsatzszenarien, Prototypen und Informationswerkzeuge für die automatische Erstellung von Printmedien, wie z. B. Kataloge, Zeitungen, Flyer sowie Mischformate entwickelt. Zu den besonderen Fähigkeiten der Software zählen: automatische Generierung von Layouts ohne vorgefertigte Templates damit ist sie für viele Einsatzzwecke flexibel konfigurier- und verwendbar die erstellten Layouts genügen professionellen, ästhetischen Anforderungen 2. Werkzeuge für individualisiertes Kundenmanagement Unternehmen stehen vor der großen Herausforderung alle Kunden möglichst zielgerichtet anzusprechen. Um solch ein Szenario wirtschaftlich effizient zu realisieren, müssen die unterschiedlichen Werbemedien automatisch erstellt werden, denn es ist nicht mehr wirtschaftlich diese manuell zu layouten. Die Anwendung neuer Technologien soll die Produktion kundenindividueller Werbemedien zu vergleichbaren Kosten einer standardisierten Massenkommunikation ermöglichen. Hierzu entwickelt das Seminar spezielle Algorithmen für die automatische Erstellung von Werbemedien. 3. Individualisierte Informationsversorgung Jeder Einzelne steht täglich vor der Aufgabe relevante Informationen zu filtern. Zur Unterstützung bei der Selektion der relevanten Informationen forscht das Seminar an verschiedenen Selektions- und Aggregationsalgorithmen um eine individualisierte Informationsversorgung zu ermöglichen. Projektbeispiele Im Rahmen von Forschungsprojekten realisieren wir einzelne Komponenten des Gesamtsystems. Durch diese konkreten Software-Artefakte können wir die Machbarkeit und den Nutzen individualisierter Informationsversorgung zeigen. News2Paper.com In dem Projekt arbeiten wir an dem Problem der automatisierten Erstellung von Zeitungslayouts. Die eigenen, leistungsfähigen Algorithmen ermöglichen es, sehr schnell und vollautomatisch Informationen in ein Zeitungslayout zu überführen und als digitaldruckfähiges PDF-Dokument auszugeben. Nilter.com Auf der Plattform geben wir einen kleinen Einblick in unser Entwicklungslabor. Diese ermöglicht es dem Benutzer als eigener Informationsarchitekt tätig zu werden. Die Individualisierung kann durch die Selektion von Nachrichtenquellen, Keywords oder Themenkategorien erfolgen. MyPaper Um auch Personen, die nicht designaffin sind, zu ermöglichen ansprechende Printmedien zu erstellen, wie z. B. Pfarrbriefe und Vereinzeitungen, erforscht das Seminar die Möglichkeiten eines interaktiven, automatisierten Desktop Publishing Tools. Dieses soll initiale Layoutvorschläge erstellen, die dann vom Benutzer angepasst werden können. Dabei unterstützt die Software mit weiteren Layout- Ratschlägen. Schaukelpferd 55 Kundendatenbank Kundenselektion Warenkorbanalysen Ankerprodukte Category Management Cross-Selling Produkte CMS / Web-Shop System Produktinformationen Laufrad 3 Kreisel 15 Zebra 5 Abakus 10 Auto 8 Leons Angebote Kreisel 15 Zebra 5 Abakus 10 Maikes Angebote Auto Schaukelpferd 8 55 Zebra 5 Abakus 10 Abblidung 1: Unsere Algorithmen erstellen automatisch Kataloge und Flyer für jeden einzelnen Kunden. Innovation erleben Kooperationspartner aus der Praxis, die die Lösungsvorschläge des Seminars für ihr Unternehmen nutzen wollen, sprechen uns gerne an. Willkommen sind auch Studierende, die etwa ihre Masterarbeit auf diesem Gebiet schreiben wollen. Einen ersten Eindruck unsere Forschungsarbeit können Sie selber auf den unten stehenden Webseiten machen, auf denen Sie unsere Technologien selber ausprobieren können. news2paper.com nilter.com medieninnovation.com Preise & Förderungen Innovationspreis Putzke, J.; Schoder, D.; Fischbach, K. (2010): Adoption of Mass-Customized Newspapers: An Augmented Technology Acceptance Perspective. In: Journal of Media Economics 23(3): Kaplan, A.M.; Schoder, D.; Haenlein, M. (2007): Factors Influencing the Adoption of Mass Customization: The Impact of Base Category Consumption Frequency and Need Satisfaction, in: Journal of Product Innovation Management, Vol. 24, Number 2, March 2007, S Dipl. Wirt.-Inf. David Schölgens Tel.: Weitere : René Keller, Wolfgang Hennes

6 University of Cologne Department of Information Systems and Information Management International Research Project Funded By RescueIT Towards Resiliency in Food Supply Chains RescueIT is a German/French research project started in 2010 that focuses on the security in food supply chains. The objective is the development of a supply-chain-wide IT-Platform that enables tracking and tracing as well as resilient processes. The major goal is the continuous improvement of the security in food supply chains. Food supply chains are vulnerable to both unintended as well as intended disruptions due to their complex and global nature. They are often based on heterogeneous collections of information and communication technologies and different information systems. The extensive coordination of flows of goods as well as production, storage, and logistics processes may lead to additional risks. Cyber Attack Recently, the frequency of cyber attacks has increased dramatically. Targets are not only governments anymore, but also companies. Possible attack points especially in the food supply chain include systems that are commonly used in the industry and the standardized information exchange between partners. Another possible attack could be directed towards very specific systems for recipe/mixture management and cause the inclusion of not declared allergens into foods for example. Breakdown of Critical Infrastructures Recent statistics show that about once a year an extensive natural disaster occurs in Germany/France. The example of the Elbe Food Water in August 2002 supports this. More than people were affected by the flooding. At least 1880 streets, 4 railway bridges and 400 km of rails were destroyed. This resulted in huge damages in agriculture, industry, and retail and enormous failures of infrastructure facilities in almost every other sector. It gets even worse when natural disasters destroy critical infrastructures. These organizations and institutions are essential for the functioning of society and economy. Especially the food provision is dependent on many critical infrastructures like energy, water, and transportation. German-French Business Award 2011 in the Category Innovation 2nd Place Figure 1: Food supply chain Given the broad nature of food supply chains, creating both, secure (e.g. supply chains that maintain advanced security procedures) and resilient food supply chains (e.g. supply chains that are able to react quickly and restore operations when unexpected disruptions occur), is of utmost importance and the main goal of RescueIT. Our Approach: Scenario-Driven Research The project RescueIT makes use of a scenario-driven approach. Three overall scenarios are considered, which address the current topics in food supply chains concerning risks, threats and the safety of the population. Our Goal: Continous Improvement through Comprehensive Integration RescueIT follows an unique integrated approach to assist supply chain and risk managers not only in the productivity phase (phase B), but also before in the design phase (phase A) and after in the recovery phase (phase C). Potential risks are kept in a so-called Risk Database. This expert knowledge can be used in phase A when designing supply chains as well as in case of an incident in the recovery phase (phase C), where automated self-healing processes get initiated. Contamination In the past there were many cases of contamination, which can be roughly categorized into radioactive cases, chemical cases and biological cases. A complex harmonized effort is necessary to enable rapid tracing of contaminated products backwards and forward through the supply network. Close collaboration of supply chain partners is necessary to find the source of contamination but also for immediate removal of products from all levels of the supply chain. Figure 2: Integrated approach to assist supply chains Contact Dipl. Wirt.-Inf. Rafael Pietrowski Tel.: Dipl. Wirt.-Inf. Puja Abbassi Tel.: CONTACT Phone University of Cologne Department of Information Systems and Information Management Pohligstr. 1, 506 Cologne, Germany

7 Wirtschaftsinformatik und Informationsmanagement Profil Im Mittelpunkt von Forschung, Lehre und Transfer des Seminars unter Leitung von Prof. Schoder stehen die Analyse, Konzeption, Entwicklung und Anwendung von Informations- und Kommunikationssystemen im überbetrieblichen Kontext mit besonderem Fokus auf Produkt-, Prozess- und Geschäftsmodellinnovationen. Forschung Unsere Forschung behandelt Fragen des Informationsmanagements bei der massenhaften Individualisierung von Informationsprodukten (Media Mass Customization), der Gestaltung innovativer Dienste auf Grundlage ubiquitärer Informations- und Kommunikationsstrukturen (Ambient Intelligence), der Innovationspotenziale der Öffnung betrieblicher Informationssysteme (Open Resource-based View) sowie der Analyse und des Designs von betrieblichen und überbetrieblichen Informationssphären, Kommunikations- und Wissensnetzwerken, unter anderem mit Methoden der Analyse sozialer Netzwerke (Social Network Analysis). Projektbeispiele 1. Social Media / Brand Network Analysis Untersuchung von Netzwerken von Akteuren und ihrer Kommunikation mit Netzwerk-analytischen Methoden. 2. Media Mass Customization Entwicklung von Informationssystemen, die bei der Zusammenstellung und Verteilung von individualisierten Informationen helfen, u.a. zur Erstellung von kostengünstigen vollautomatischen individuallisierten Katalogen und Zeitungen für eine große Anzahl an Nutzern. 3. KÖBES Von KölnAlumni geförderte Studie über Vernetzungsstrukturen und (erhebliche) Gründeraktivitäten der Alumni der. 4. RescueIT Konzeption und Szenarioanalysen einer verteilten, sicheren und service-orientierten IT-Infrastruktur zur Sicherstellung robuster Warenketten über Organisationsgrenzen hinweg. Das Projekt ist BMBF gefördert. Preise & Förderungen 5. Open Resource-Based View Entwicklung einer theoretischen Grundlage für den Infosphären-orientierten Ansatz respektive für das Informationsmanagement 2.0. Diese Theorie stellt eine grundsätzliche Erweiterung bisheriger Ressourcen-basierter Ansätze dar. Lehre Das Lehrangebot des Seminars richtet sich an Bachelorund Masterstudierende sowie an Doktoranden. Beispiele für Lehrveranstaltungen: Information Systems Management Information Management Emerging Electronic Business Electronic Business Seminare und Kolloquien Innovationspreis EEB Lab Studierende können im Lab neuartige Geräte und Systeme aus den Bereichen Ubiquitous Computing und Ambient Intelligence für Innovationsprojekte und die Entwicklung von technologiebasierten Geschäftsideen nutzen. Kooperationspartner Für Studierende Bitte informieren Sie sich bei uns über die Möglichkeiten an Projekten teilzunehmen und im Rahmen der e Bachelor- oder Masterarbeiten am Seminar anzufertigen. Seminarleitung

8 Forschungsbereich Informatisierung und Vernetzung der Welt Mit Begriffen wie Ubiquitous Computing, Pervasive Computing und Ambient Intelligence wird eine umfassende Informatisierung und Vernetzung der (Alltags-)Welt beschrieben. Zentrale Fragestellungen umfassen dabei (1) die Abschätzung der Potenziale mobiler und ubiquitärer Technologien für unternehmerische und gesellschaftliche Herausforderungen, (2) die zweckmäßige Gestaltung mobiler und ubiquitärer Informationssysteme, (3) die Wirkungen auf Wertschöpfungssysteme in Wirtschaft und Verwaltung, sowie (4) nicht zuletzt die Suche nach tragfähigen und innovativen Anwendungen und Geschäftsmodellen. Es existiert bereits eine breite Forschungslandschaft, welche diese Fragestellungen aus einer allerdings überwiegend technikzentrierten Perspektive betrachtet. Das Seminar beschäftigt sich hierzu ergänzend insbesondere mit anwendungsorientierten Aspekten. Die Forschungsaktivitäten des Seminars finden dabei Anwendung in Bereichen wie Smart Logistic, Smart Cities, E-Healthcare und Ambient Assisted Living. Auf Grundlage der Merkmale (neuer) informations- und kommunikationstechnischer Infrastrukturen liegt der Fokus auf der zweckmäßigen Gestaltung von sogenannten Smarten Produkten und Smarten Umgebungen. Die Gestaltung von Prototypen in Forschung und Lehre (etwa in der Lehrveranstaltung Emerging E-Business) geschieht dabei vor dem Hintergrund, innovative, potentiell marktfähige Anwendungen zu identifizieren bzw. zu konzipieren. Sensing in mobilen und ubiquitären Informationssystemen In diesem Forschungsprojekt beschäftigt sich das Seminar mit Analysen zur Nutzung von Sensortechnologien, entsprechenden Anforderungen an die Gestaltung von mobilen und ubiquitären Informationssystemen sowie darüber hinaus gehenden Potenzialen und Implikationen in der Nutzung von Sensordaten. EEB Lab Next Generation IT Business! Das EEB Lab stellt Studierenden neueste Technologien für die Arbeit Hands-On an Projekten zur Verfügung. Die Studierenden bekommen die Möglichkeit, Prototypen für Produkt-, Prozess- oder Geschäftsmodellinnovationen zu entwickeln. Das Lab ist darüber hinaus in die Projektarbeit im Rahmen der Veranstaltung Emerging E-Business eingebettet. Technik Merkmale Potenziale Auswirkungen Neue Geschäftsmodelle Kontextbasierte Dienste Adaptivität Vernetzung Neue Märkte Informatisierte Produkte Proaktivität Lokalisierung & Identifizierung Informatisierung der Welt Materialien & Displays Veränderte Wertschöpfung Automatisierung & Integration Intuitive Interaktion Sensorik Soziale, ethische, rechtliche Aspekte Produkt- und Prozessinnovation Echtzeit Prozesskontrolle Ubiquitäre Erfassung und Zugang zu Informationen Miniaturisierung Management von Informationsräumen Prozessoren & Speicher Höhere Datenqualität Smarte Objekte und smarte Umgebungen Einbettung Informations- und kommunikationstechnische Infrastrukturen Abbildung 1: Framework zur Klassifizierung von Ubiquitous Computing Lösungen Dies umfasst z. B. die Erfassung der Aktivitäten eines Menschen durch (Smartphone-)Sensoren. Wir betrachten neben den Potenzialen auch die Risiken und Auswirkungen in der zum Teil automatisierten Nutzung solcher aus Sensordaten abgeleiteten Informationen. Die Innovationspotenziale in diesem Feld sind nahezu unbeschränkt. Wenn z. B. Informationen über die Alltagsaktivitäten eines Menschen verfügbar sind, lassen sich neuartige personalisierte Dienstleitungen oder kontextadaptive Anwendungen entwickeln. Informatisierung von Warenketten Warenketten (Supply Chains) werden durch einen komplexen und heterogenen Verbund aus Informations- und Kommunikationstechnologien und darauf aufbauenden Anwendungen der Warenkettenpartner realisiert. Eine Unterbrechung oder Verletzung der Integrität der Warenketten und der Waren hat erhebliche Auswirkungen. In unserem vom BMBF-geförderten Projekt RescueIT geht es auf Basis eigens erstellter detaillierter Szenarioanalysen um die Konzeption einer verteilten, sicheren und serviceorientierten IT-Infrastruktur zur Sicherstellung robuster Warenketten über Organisationsgrenzen hinweg. Energieversorgung Schönemann, N.; Fischbach, K.; Schoder, D. (200): P2P-Architecture for Ubiquitous Supply Chain Systems. Proceedings of the 17th European Conference on Information Systems (ECIS). Ara, K; Kanehira, N.; Olguin, D. O.; Waber, B.; Kim, T.; Mohan, A.; Gloor, P.A.; Laubacher, R.; Oster, D.; Pentland, A.; Yano, K. (2008): Sensible Organizations: Changing Our Business and Work Styles through Sensor Data. Journal of Information Processing 16: Schoder, D.; Schmitt, C.; Fischbach, K.; Muhle, S. (2008): Enabling Open Innovation in a World of Ubiquitous Computing Proposing a Research Agenda. Multikonferenz Wirtschaftsinformatik (MKWI) Dipl.-Wirt.-Inf. Martin Petzold Tel.:

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