Master in General Management GEMA

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1 Master in General Management GEMA

2 Kontakt Programmdirektion Master in General Management GEMA Dr. Stefanie Herberger Tel Fax

3 BWL für alle, die schon was Richtiges studiert haben. Zum Beispiel für Ingenieure, Biologen, Juristen, Soziologen und alle Andersdenkenden.

4 Warum sagen unsere Bewerber eigentlich immer, dass es einen solchen Studiengang nur an der ZU gibt? Vielleicht, weil wir als interdisziplinäre Universität besonders gut mit Vielfalt umgehen können bei Disziplinen und Studierenden.

5 Gründungsidee der Universität auf Hauswand 2003, wo heute unser SeeCampus steht

6 Unsere Seminargrößen: Trau keiner über 30.

7 Wann kann Management für Philosophen, Soziologen oder Maschinenbauer tatsächlich sinnvoll sein? Vielleicht dann, wenn Karrierevermutungen nicht der Grund allein sind. Sondern Leidenschaft für die Magie des Managements.

8 Warum sind unsere wirtschaftswissenschaftlichen Programme eigentlich im CHE-Ranking auf Spitzenplätzen, wenn die ZU keine Business School ist? Vielleicht deswegen. Und weil Wirtschaftswissenschaften bei uns immer Gesellschaftswissenschaften sind.

9 Frage: Wie viele Studienprogramme haben Sie eigentlich? Antwort: So viele wie Studierende also derzeit 1175.

10 Unsere Haltung Wir haben uns beim Master in General Management nochmals die Frage gestellt ob ein Master eigentlich Persönlichkeitsentwicklung oder Personalentwicklung sein sollte? Wir versuchens mal mit Persönlichkeitsentwicklung. Auch wenn die Generation Y ja interessanterweise dennoch nach Arbeitsmarktmotiven studiert. Prinzipiell brauchen Sie ja gar keinen Master. Zumindest nicht für Ihre Karriere. Der Master ist also kein rein berufsqualifizierender Abschluss. Sondern vielmehr ein Möglichkeitenraum, um noch etwas an sich zu arbeiten und die Betriebswirtschaftslehre in ihrer Breite kennenzulernen, bevor Sie in Wirtschaft, Kultur, Medien und Politik wirksam werden.... ob er eigentlich wissenschaftsorientiert oder praxisorientiert sein sollte? Wir haben uns für ein wissenschaftsorientiertes Programm für eine bessere Praxisorientierung entschieden. Denn wir glauben, dass Wissenschaftsorientierung nicht nur helfen kann, die nächsten Probleme im späteren Job zu lösen, sondern vor allem die Probleme dieser nächsten Lösungen zu sehen.... ob er wirklich für Absolventen aller nicht-wirtschaftswissenschaftlichen Programme sein sollte? Wir haben uns für ein Programm entschieden, das Bachelor-Absolventen aller Fachrichtungen offen steht. Denn wir wissen, wie bereichernd die Perspektiven von Architekten bis Zoologen sein können, wenn wir Diversitätsmanagement, ökonomische Entscheidungstheorien oder Führungsfragen analysieren. Und wir haben ein Gefühl für die biografische Besonderheit von nicht-konsekutiver Bildung.... ob Interdisziplinarität heißt, zwischen allen Stühlen zu sitzen? Und sind uns sicher: Nein. Denn durch Interdisziplinarität werden Stühle verbunden, Menschen zusammengebracht, Theorien und Methoden orchestriert und nutzbar gemacht, um Spezialist für ein Thema zu werden. Wir verstehen Interdisziplinarität somit als entschiedene Entscheidung für Themen und Phänomene. Und Generalisten als Experten durch Vielfalt für ein komplexes Phänomen, z.b. Sozialunternehmertum oder Geschäftsmodell-Innovationen.... ob General Management nicht auch Formen des Ausprobierens im Studium braucht? Wir sind uns sicher: Ja. Deshalb umfasst der Master an der ZU neben der Integration von Praxis-Referenten in der Lehre, Projektarbeiten und Hausarbeiten mit aktuellen Phänomenbezügen auch zahlreiche studentische Projektteams und den Entrepreneurs Club mit seinen über 100 Gründungen seit Bestehen der ZU.... ob ein Master vollkommen international sein sollte? Momentan gehen alle Kennzahlen herunter: weniger Bachelor-Studierende, die Auslandssemester machen. Weniger Arbeitnehmer, die für ihre Unternehmen und Organisationen für ein paar Jahre ins Ausland gehen wollen. Wir verstehen Internationalisierung konsequenterweise als Glokalisierung: daheim verwurzelt am Bodensee und zu Hause in aller Welt. Und so ist auch der GEMA konzipiert: ein Auslandssemester an einer der 75 Partnerunis ist integrierbar sowie ein Praktikum im Ausland und viele Seminare finden in englischer Sprache statt.... ob ein Master ein Sehnsuchts-Studiengang sein kann? Irgendwie wünschen wir uns ja alle ein wenig Nietzsche: Werde der, der Du bist. Und ein bisschen Malcolm Gladwell ( Überflieger ): Stunden Beschäftigung mit etwas, um in ihm richtig gut zu werden. Und dann kann ein Master auch ein Sehnsuchts-Studiengang sein: wenn er eine Intensität ermöglicht, etwas aufzubauen, in dem man richtig gut wird. Und auf das Gefühl nach dem Bachelor zu reagieren: Ich habe noch nicht genug.

11 Innovation braucht Mut und Begeisterung! Innovation muss aber auch am Markt Erfolg haben. Und Innovation, die sich auf Menschen konzentriert, verdient besonders viel Unterstützung! Was mich begeistert, ist die Begeisterung, mit der die ZU Professoren wie Studenten an ihre innovative Zielsetzung glaubt und an ihr arbeitet. Daher bin ich sicher, dass die ZU, ihre Professoren und ihre Studenten weiterhin den Erfolg haben werden, den ich ihnen wünsche. Prof. Dr. Roland Berger, Chairman der Roland Berger Strategy Consultants und Gründungskurator der ZU

12 Module Master-Grundlagen Semester 1 und 2 ECTS-Punkte: 60 Master-Wahlpflichtbereich (2 Module aus 5) Semester 3 ECTS-Punkte: 20 Wahlweise Semester 1 4 ECTS-Punkte: 10 Management Functions Strategic Management Corporate Finance Accounting & Controlling Management Competencies (3 aus 4) Leadership Open Innovation Entrepreneurship Organisations- & Netzwerktheorie Economics & Law (3 aus 4) Handels- & Gesellschaftsrecht Micro Economics Macro Economics Ökonomische Entscheidungstheorien Methods (3 aus 4) Wirtschaftsmathematik Statistik Ökonometrie Quantitative Sozialforschung General Management (2 Lehrveranstaltungen aus 4) Brand Management Organisations- & Netzwerktheorie Personalökonomik Supply Chain Management Managing Diversity Managing Diverse Organizations Managing External Constituencies & Stakeholders Managing Finance & Responsibility Business Ethics Capital Market Theory Managing Knowledge & Innovation R & D Metrics Knowledge Management Managing Sustainability Focusing on Economics & Technology Management Decisions in Uncertain Environments Auslandspraktikum Multidisziplinäres Modul StudentStudy Masterthesis & Masterkolloquium Semester 4 ECTS-Punkte: 30

13 Semester Studienverlauf Master- Einführungswoche P f l i c h t p r a k t i k u m i m A u s l a n d o d e r 4 S t u d e n t S 3 Masterthesis Masterkolloquium Wahlpflichtbereich (2 Module aus 5 wählen) t u d i e s o d e r M u l t i d i s z i p l i n ä r e s M o d u Master-Grundlagen 1 2 l G l o b a l S t u d i e s 1. 4 Ta n d e m C o a c h i n g t e r :. S e m e s StudentStudies Nachfrageorientiert studieren. Zehn Studierende reichen aus, um einen eigenen Kurs zu gestalten, z.b. zu E-Entrepreneurship. Credit-Points Pflichtmodule 60 CP Auslandspraktikum GlobalStudies Die globale Lern- und Arbeitserfahrung. Drei Praktika auf drei Kontinenten plus ein Auslandssemester. Wahlpflichtmodule Masterthesis insgesamt 30 CP 30 CP 120 CP TandemCoaching Persönliche Beziehung statt Sprechstunden. Ein Wissenschafts- und ein Praxiscoach begleiten Sie bei Fragen zu Studium und Berufseinstieg.

14 Akademische Programmleitung Interview mit Prof Dr Marcel Tyrell Welche Erfahrungen haben Sie in den letzten Jahren mit Mastern für fachfremde Bachelor-Absolventen gemacht? In die Entwicklung dieses Master-Studiengangs floss die Erfahrung der letzten sieben Jahre aus den bestehenden Master-Studienprogrammen der ZU ein. Als kleine interdisziplinäre Stiftungsuniversität können wir mit sehr unterschiedlichen Biografien und Abschlüssen wohl besser umgehen als Großuniversitäten. Erfahrungshintergründe und die besondere Diversität werden mithilfe unserer Lehrformate in das Studium gezielt integriert. Dies liefert Studierenden wie auch Lehrenden einen akademischen Mehrwert. Eine Besonderheit des MA GEMA ist seine Wissenschaftsorientierung. Neben theoretisch fundierten Managementqualifikationen erwerben die Absolventen die Kompetenz selbständig organisierter wissenschaftlicher Forschungsarbeit. Prof Dr Marcel Tyrell Der MA GEMA ist so konzipiert, dass die Studierenden ihre ganz eigenen Themen und Leidenschaften einbringen können. Wie gelingt das? Im ersten und zweiten Semester gibt es zunächst einen grundlegenden Pflichtbereich, in dem eine gemeinsame Wissensbasis für alle Master gelegt wird. Im dritten Semester wie auch bei der Masterthesis sind die Studierenden dann frei, in Absprache mit den Wissenschaftlern ihre eigenen thematischen Schwerpunkte zu setzen. Welche Hintergründe haben die Dozenten im MA GEMA? Unser wirtschaftswissenschaftlicher Fachbereich besteht aus derzeit fünfzehn hauptamtlichen Professoren. Dazu kommen noch zehn Gast- und Honorarprofessoren sowie externe Dozenten. Bezüglich der Themenschwerpunkte decken wir Vieles ab: von der Analyse neuer Arbeitswelten über Globalisierungstrends bis hin zur Zivilgesellschafts-Forschung.

15 Prof Dr Marcel Tyrell: Nicht nur akademischer Programmleiter des Master in General Management, sondern auch Winzer im Nebenberuf

16 Jun Prof Dr Christian Brock OTTO-Stiftungslehrstuhl für Service Marketing und Distanzhandel Prof Dr Alexander Eisenkopf Phoenix-Lehrstuhl für Allgemeine BWL und Mobility Management Prof Dr Ellen Enkel Dr. Manfred Bischoff Institut für Innovationsmanagement der Airbus Group Prof Dr Jarko Fidrmuc ZEPPELIN-Lehrstuhl für Internationale Wirtschaftstheorie und -politik Gast Prof Dr Bruno Frey Poilitsche Ökonomie Jun Prof Dr Marco Hubert Innovation und Entrepreneurship am Dr. Manfred Bischoff Institut für Innovationsmanagement der Airbus Group Prof Dr Stephan A. Jansen Lehrstuhl für Strategische Organisation & Finanzierung, Leiter Civil Society Center CiSoC Prof Dr Peter Kenning Lehrstuhl für Marketing Prof Dr Alfred Kieser Managementtheorie Hon Prof Dr Hermut Korman Strategie und Governance von Familienunternehmen am Friedrichshafener Institut für Familienunternehmen FIF Prof Dr Mark Mietzner Juniorprofessur für Finanzierung am Friedrichshafener Institut für Familienunternehmen FIF Prof Dr Dr Manfred Moldaschl Audi-Stiftungslehrstuhl für unternehmerisches Handeln, globale Verantwortung und Nachhaltigkeit

17 Prof Dr Christian Opitz ZF Friedrichshafen-Lehrstuhl für Unternehmensführung und Personalmanagement Gast Prof Dr Dr hc Margit Osterloh Organisationstheorie Gast Prof Dr Birger P. Priddat Lehrstuhl für Politische Ökonomie Prof Dr Marcel Prokopczuk Lehrstuhl für Empirische Kapitalmarktforschung & Ökonometrie Prof Dr Reinhard Prügl Lehrstuhl für Innovation, Technologie & Entrepreneurship am Friedrichshafener Institut für Familienunternehmen FIF Gast Prof Dr Lucia Reisch Konsumverhalten & Verbraucherpolitik Gast Prof Dr Ulrich K. Schittko Wirtschaftstheorie & Ökonometrie Gast Prof PD Dr Reinhard Schütte Informationsmanagement & Handelsinformationssysteme Gast Prof PhD Albert G. Schweinberger Internationale Wirtschaftsbeziehungen Prof Dr Marcel Tyrell Institut für Unternehmer- & Finanzwissenschaften Hon Prof Dr Andreas Wiedemann Recht der Familienunternehmen am Friedrichshafener Institut für Familienunternehmen FIF Prof Dr Josef Wieland Lehrstuhl für Institutional Economics Organisational Governance, Integrity Management & Transcultural Leadership

18 ationale Partneruniversitäten Die Welt entsteht zwischen den Menschen Belgium Universiteit Gent Netherlands University Twente Enschede Universiteit Maastricht England Goldsmiths College London University of Chester France Sciences Po Paris Ecole de Management University of Strasbourg Université d'avignon et des Pays de Vaucluse Université Montesquieu-Bordeaux IV IAE Bordeaux Spain Universidad Abat Oliba Barcelona Universidad Rey Juan Carlos Madrid Universidad de Sevilla - EUSA Universidad de Salamanca Universidad de Jaén Universidad de Málaga Denmark University of Southern Denmark Odense Copenhagen Business School Switzerland University of Lugano Universität Zürich Italy Università degli Studi di Cagliari University Bologna University of Siena Sweden Örebro University Estonia Tallinn University Latvia Russia University of Latvia Riga The Linguistic University Turiba School of Business Riga of Nizhny Novgorod (LUNN) Poland Tischner University Kraków Hungary Andrassy Gyula Czech Republic Deutschsprachige Universität Charles University Prague Universität Budapest Turkey Istanbul Kültür University South Korea Kadir Has Üniversitesi Istanbul Hallym Univ niversity Chuncheon Hacettepe University Ankara Okan University Istanbul China Peking University Japan Tongji University Shanghai Israel Ritsumeikan Asian Pacific Univ Sun Yat-Sen University Guangzhou Ben Gurion University Taiwan Be'er Scheva National Chengchi University Taipei C Interdisciplinary Center India (IDC) Herzliya International Management Institute New Delhi Indian Institute of Management Bangalore Äthiopien Adama University South Africa WITS University Johannesburg University of Stellenbosch Business School Bellville Australia Griffith University Q College of Art Brisba University of Tasman

19 Glokalisierung ist das Stichwort, das die Haltung der ZU zur Internationalisierung am besten beschreibt: verwurzelt am Bodensee und zu Hause in aller Welt. Alle ZU-Masterstudierenden können ein Semester an einer der über 75 Partneruniversitäten studieren. Weltweit. zu.de/international Canada Quest University Sqamish (British Columbia) ersity Beppu City ity USA Central University of Wyoming Laramie Kansas State University Manhattan Butler University Indianapolis USA East Farleigh Dickenson University New Jersey University of North Carolina Charlotte University of North Carolina Wilmington Georgia College & State University Milledgeville USA West Valdosta State University Georgia California State University Chico Channel Islands Camarillo University of Texas Dallas Lamar University Beaumont Texas The University of Mississippi Mexico Oxford University of Panamericana Mexico City University of California at Berkeley Columbia Universidad de Medellín CESA Bogota Colegio de Estudios Superiores de Administración Bogotá Peru Universidad San Ignacio de Loyola Lima ueensland ne ia Hobart Brasil University of São Paulo Universidade Estadual de Campinas Chile Universidad Mayor Santiago de Chile Argentina Universidad Católica Buenos Aires Universidad Nacional del Sur Bahia Blanca Buenos Aires Universidad Nacional de Cuyo Mendoza Universidad Nacional de Quilmes Buenos Aires 25

20 Studentische Projekte ZUfo: die studentische Forschungskonferenz an der Zeppelin Universität The Soapbox: Rhetoriktraining von und für Studierende Rework: Grüne Hochschulgruppe ZUfo ist die studentische Forschungskonferenz für interdisziplinäre Fragen. Einmal im Jahr kommen Studenten aus unterschiedlichen Fachrichtungen aus ganz Deutschland am Bodensee zu einem Jahresthema zusammen. Sie stellen ihre Forschungsprojekte und -arbeiten vor, diskutieren Ideen, Theorien und Empirie und geben sich gegenseitig Impulse. Es geht darum, jungen Wissenschaftlern bereits während des Studiums eine Plattform zu bieten, um Forschung zu leben und erleben. Die Idee dahinter: Studentische Forschungsarbeiten werden viel zu häufig nur vom Professor gelesen und viel zu selten von der Öffentlichkeit wahrgenommen. Zu einem universitären Studium gehört es, sich mit unbeantworteten Fragen auseinander zu setzen. Die ZUfonauten glauben an die spannenden Gedanken, die neuen Ideen und die noch unvoreingenommene Sichtweise von Studenten und deren Theorien und Forschungen zu ihren Fragen. zu-fo.de The Soapbox versteht sich als kommunikative Mutter und Schraube der Zeppelin Universität. Die Schraube ist ein Club für angewandte Rhetorik, dessen Mitglieder sich alle zwei Wochen treffen, um ihre Kommunikations- und Präsentationsfertigkeiten zu verbessern. Die Mutter beschäftigt sich damit, dass die Qualität der Lehre konsequent im Sinne der Studierenden optimiert wird. Jeder Studierende, Hochschulmitarbeiter oder Professor erlebt in der Wissenswerkstatt Universität täglich unzählige Beispiele unglücklicher Präsentationen, Reden oder anderer Wortbeiträge. Ähs, Mhs und lange Reden mit wenig Inhalt hat jeder schon einmal von sich gegeben. Gemeinsam mit den Studierenden und der Hochschule stellt The Soapbox die Mittel der Rhetorik in das Scheinwerferlicht der universitären Öffentlichkeit, um diese und andere kommunikative Kollateralschäden zu vermeiden. facebook.com/thesoapbox.zu Rework, die grüne Hochschulgruppe der ZU, versteht sich als Plattform und Drehscheibe, Anstoßgeberin und Ausführende von grünen Gedanken und Projekten. Ihre Mitglieder wollen nicht nur nachdenken, umdenken und anders denken, sondern auch anders machen. Seit der Gründung im Frühjahr 2010 treffen sie sich regelmäßig und organisieren verschiedene Projekte, Veranstaltungen und Interventionen, die sich mit der Zukunftsfähigkeit unserer Lebensweise und unseres Lebensraumes auseinandersetzen. Rework versteht sich keinesfalls als Ableger einer bestimmten Partei, Nichtregierungsorganisation oder Bürgerbewegung, sondern bewegt sich im grünen Dazwischen. Politische Intervention jenseits der etablierten Parteienstruktur lautet die Devise. Das sind nur drei von über 50 studentischen Projekten. zu.de/studentische-projekte

21 Start-ups DeinBus: Revolution im Fernverkehr Knusperreich: hochwertige Bio-Kekse per Paket Rock Your Life!: Coaching für Hauptschüler Wen das Fernweh packt, der nutzt für seine Reise üblicherweise Zug, Auto oder das Flugzeug. Engländer, Spanier, Schweden und viele andere Europäer können in ihren Ländern zudem eine Beförderungs-Alternative nutzen, die in Deutschland bis vor Kurzem unbekannt war: Fernbusse. Seit der durch die drei ZU-Studierenden Alexander Kuhr, Ingo Mayr-Knoch und Christian Janisch angestossenen Liberalisierung des Fernbusverkehrs ist dies ein Multimillionen-Markt. Ihre Internetplattform DeinBus.de revolutioniert somit den Fernverkehr auf der Straße. deinbus.de Knusperreich ist der erste Online-Anbieter ofenfrischer Bio-Cookies in Deutschland. Die 14 exklusiven Kreationen werden in feinster Handarbeit und mit außergewöhnlichen Bio-Zutaten gebacken und anschließend versendet. Dabei steht die Ofenfrische besonders im Vordergrund: Gebacken wird nur auf Bestellung, nicht auf Lager. Eine schnelle Abwicklung sorgt zusätzlich dafür, dass innerhalb von 24 Stunden nach Herstellung alle Pakete beim Kunden ankommen. Gegründet wurde das heute in Berlin ansässige Start-up 2011 von Manuel Grossmann, Max Finne und Simon Tüchelmann. Knusperreich ist Sieger des Bio-Gründerpreises 2012, des wichtigsten Preises für junge Unternehmen aus der Bio-Branche. Das Team wird durch mehrere Investoren unterstützt, darunter auch die ZU Micro Equity GmbH & Co. KG, der universitätsnahe Fonds der Zeppelin Universität. Das wachsende Team von Knusperreich begeistert bereits heute mehrere tausend Kunden in Deutschland und Österreich. knusperreich.de Rock Your Life! ist ein mehrfach prämiertes Sozialunternehmen, das Studierende der Zeppelin Universität 2008 gegründet haben. Das Social Franchise reagiert mit Vereinen an über 30 Standorten auf die in Deutschland vorherrschende Pfadabhängigkeit im Bildungsbereich und setzt sich aktiv für Chancengerechtigkeit und soziale Mobilität ein. Rock Your Life! qualifiziert Studierende als Coaches, die Schüler aus sozial, wirtschaftlich oder familiär benachteiligten Verhältnissen auf ihrem Weg in den Beruf oder die weiterführende Schule begleiten. Ziel der zweijährigen Coaching-Beziehungen: die Schüler bei der Entfaltung ihres individuellen Potenzials zu unterstützen, sie in ihren Fähigkeiten, Talenten und Visionen zu stärken sowie eine gemeinsame und gegenseitige Erweiterung der Perspektiven zu ermöglichen. rockyourlife.de Das sind nur drei von über 100 studentischen Start-ups. zu.de/gründungen

22 TalentCenter Interview mit Nina Möller Was genau macht das TalentCenter? Das TalentCenter hat eine doppelte Funktion. Für Unternehmen und Organisationen, die an der ZU rekrutieren oder bei Workshops und Projekten Studierende kennenlernen wollen, ist das TalentCenter kompetenter Ansprechpartner. Daneben beraten und informieren wir Studierende bei der beruflichen Orientierung, führen Trainings rund um Bewerbungsthemen durch und helfen bei Kontakten zu Partnerorganisationen. Mit welchen Unternehmen und Organisationen kooperiert das TalentCenter besonders eng? Wir haben enge Talentpartnerschaften mit über 600 Unternehmen und Organisationen, die regelmäßig Praktikanten und Werkstudenten aufnehmen und an der ZU rekrutieren. Hervorzuheben sind hier beispielsweise ZF, Tognum, die Otto Group, aber auch die GIZ, BearingPoint und das Kunsthaus Bregenz. Aus Rückmeldungen von Arbeitgebern wissen wir, dass das Gros der Studierenden sehr engagiert im Berufsleben ist, sich rasch in neue Themen einarbeiten kann und schnell einen Mehrwert für Unternehmen und Organisationen darstellt. Nina Möller, Mitarbeiterin des TalentCenter Wohin gehen die ZU-Studierenden besonders gern? Ob klassische Wirtschaftsunternehmen und Beratungen, Start-up-Szene, Non-Profit-, Kulturinstitutionen oder Politikbetrieb: So unterschiedlich unsere Studierenden sind, so individuell planen sie auch ihre ersten Schritte im Berufsleben. Besonders beliebt sind Konzerne wie die Daimler AG und die Deutsche Bank, die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GIZ und der Deutsche Bundestag sowie das Kunsthaus Bregenz und die Konzertdirektion Schmidt. Wie sind die Werdegänge unserer Master-Absolventen einzuschätzen? Obwohl wir eine junge Universität sind, haben viele Absolventen schon beachtliche Fach- und Führungskarrieren hingelegt. So arbeiten unsere Master-Alumni beispielsweise in Konzernen wie Audi und Volkswagen, in Beratungshäusern wie McKinsey, bei UN und Weltbank oder am Schauspielhaus Zürich in verschiedenen Funktionen. Die ersten haben schon den Sprung ins mittlere Management oder auf die Geschäftsführerebene geschafft. Während des Master-Studiums orientieren sich viele nochmals neu, probieren sich aus und knüpfen verschiedene Kontakte. So klappt der Start ins Arbeitsleben relativ leicht. TalentCenter Tel.: ,

23 dm-gründer Götz Werner zu Gast bei den Workshop- und Karrieretagen ZUtaten an der ZU

24 Alumni Werdegänge Kerstin Trautmann (MA CME Start 2009): Von einer Innovations- und Trendforscherin Kerstin Trautmann hatte einen Bachelor-Studiengang in Medienmanagement in Hannover abgeschlossen und war auf der Suche nach einer ähnlich persönlich ausgerichteten Universität für einen Master in Wirtschaftswissenschaften. Die direkte Gestaltungsmöglichkeit und der intensive Kontakt mit den Lehrenden waren hierbei entscheidende Kriterien für ihre Suche nach einem Master an einer Universität. Die Zeppelin Universität erwies sich als eine der ganz wenigen forschungsorientierten Universitäten in Deutschland, die nicht-konsekutive Master im Programm hat und Studierenden genau dieses Umfeld bietet. Kerstin Trautmann wollte in ihrem Master vor allem herausfinden, wie Ideen und Trends früh zu erkennen, Innovationen verlässlich zu managen und Innovationsleistungen zu vermarkten sind. Sie arbeitete als wissenschaftliche Hilfskraft am Dr. Manfred Bischoff Institut für Innovations- und Technologiemanagement der EADS und studierte schwerpunktmäßig in den Themen strategische Innovationskommunikation, Open Innovation und Forschungscontrolling. Als ein Highlight ihres Studiums beschreibt sie die Projektleitung des ZUtaten -Teams, das an der Zeppelin Universität die jährlich stattfindenden Workshop- und Karrieretage für Studierende aller Programme organisiert. Was macht sie nun? Konsequenterweise arbeitet sie als Assistentin des Leiters der Abteilung Zukunftsforschung und Trendtransfer bei der Volkswagen AG in Wolfsburg. Sebastian Fittko (MA, Start 2006): Von Wuppertal über Wirtschaftswissenschaften bis hin ins Valley Sebastian Fittko ist im Herzen Designer. Nach dem Studium des Industrial Design an der Bergischen Universität Wuppertal arbeitete er zunächst selbständig. Aber: Mir fehlte das Wirtschafts-Know-how, um wirklich einmal etwas Größeres zu machen. So entschied er sich im Jahr 2006 zum Start des nicht-konsekutiven Master-Studiengangs in Wirtschaftswissenschaften (des Vorgängers des MA GEMA) an der ZU. Im Studium setzte er den Fokus auf Entrepreneurship, Innovationsmanagement und Marketing und entdeckte seinen Gründergeist: Er engagierte sich stark für den Ausbau der Gründungsförderung an der ZU und initiierte unter anderem die Aufnahme der ZU in die EXIST Programme des Bundes. Im vierten Semester fokussierte er sich dann immer stärker auf die Chancen der mobilen Internettechnologien und schrieb nach einem Praktikum bei Mo Blast Inc. im Silicon Valley seine Masterthesis zum Thema Long Tail -Geschäftsmodelle für regionale Nischenunternehmen: Chancen und Risiken der Vermarktung regionaler Nischenprodukte mit Hilfe des mobilen Internets. Fazit: Das mobile Internet hat das Potential, den Zugang zu regionalen Nischenunternehmen so zu verändern, dass diese im Vergleich zu den Mainstream-Unternehmen in Zukunft an Bedeutung gewinnen können. Nach einer Station bei den T-Labs in Berlin arbeitet Sebastian Fittko nun in verantwortlicher Position beim Axel Springer Mediahouse in Berlin.

25 Anschlüsse nach dem Abschluss Robert Bosch GmbH BMW AG Serviceplan KuponShopper AG Bankhaus Lampe KG fischer appelt, relations GmbH Verium AG Goldman Sachs ReD Associates Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesell. CSC Deutschland Solutions GmbH Deutsche Kautionskasse Münchener Rückversicherungs Gesellschaft Axel Springer Media Impact Schaeffler AG Nolte Möbel GmbH & Co. KG rewards arvato services GmbH Volkswagen AG Beiersdorf CEE Holding GmbH, Wien THE BOSTON CONSULTING GROUP Accenture GmbH Schirn Kunsthalle Allianz Global Investors Taiwan Ltd. Coca Cola Deutschland Saatchi & Saatchi DZ Bank AG Allianz SE Siemens AG Commerzbank AG Rolls-Royce Deutschland Ltd & Co KG Credit Suisse Tognum AG ratiopharm Sixt AG AUDI AG adidas AG Thomson Reuters (Markets) Deutschland GmbH EADS Astrium GmbH ZEPPELIN GmbH Gruner + Jahr AG & Co KG Red Bull Deutschland GmbH PricewaterhouseCoopers KPMG AG McKinsey & Company, Inc. Sanofi-Aventis Deutschland GmbH SAP AG An der ZU habe ich Studierende kennengelernt, die mit viel Elan und Begeisterungsfähigkeit an ihre Aufgaben herangehen. Den interdisziplinären Ansatz der ZU halte ich für besonders wertvoll, denn nur so lassen sich im Berufsleben die wirklich großen Herausforderungen lösen. Folkert Schultz, verantwortlich für die Unternehmensstrategie bei GALERIA Kaufhof GmbH AG Wirtschaft und Technologie CDU/CSU Ashoka Deutschland ggmbh BP Oil Marketing GmbH Galerie Nordenhake Berlin Kunsthaus Bregenz Museum Liechtenstein Galerie Capitain, Köln Architekturmuseum Frankfurt Städel Museum, Frankfurt Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Bundesministerium für Bildung und Forschung Bündnis 90/Die Grünen CDU/CSU Bundestagsfraktion CSU Landesgruppe im Deutschen Bundestag Deutscher Akademischer Austauschdienst e.v. Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit Deutscher Bundestag Dorsch Consult Wasser & Umwelt GmbH Europabüro des Deutschen Städte- und Gemeindebunds Europäische Kommission Europäisches Parlament FDP-Bundestagsfraktion Internationale Gesellschaft für Menschenrechte e.v. Internationale Organisation für Migration IOM KfW Entwicklungsbank KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft AG Merck KGaA Münchner Merkur Pleon GmbH Presse- und Informationsamt der Bundesregierung Ramboll Management GmbH Slow Food International Staatsministerium Baden-Württemberg Stadtverwaltung Friedrichshafen The German Marshall Fund of the United States Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg World Bank Washington Zweites Deutsches Fernsehen ZDF Auswahl von 650

26 Kennenlernen Als ich damals die Broschüren und die Homepage der ZU gelesen habe, dachte ich: Das klingt so gut, das kann doch gar nicht stimmen. Das muss Marketing sein. Seitdem ich hier studiere, weiß ich: Es ist wirklich so zumindest fast alles. Joscha Lautner, PAIR Start 2007 und Berufseinstieg bei Telefónica, dann Mitgründer des Sozialunternehmens HUB in München Uni live! Lernen Sie die Zeppelin Universität kennen so wie sie ist live und in Farbe. Diskutieren Sie mit Studierenden und Wissenschaftlern in den Seminaren, treffen Sie Alumni und Professoren und gönnen Sie sich ein Mittagessen in der see e, die für das Wohlbefinden von Leib und Seele sorgt. Seien Sie einen Tag lang ZU-Student. zu.de/unilive Studieren Probieren! Für diesen Tag stellen wir Ihnen Ihr ganz individuelles Seminarprogramm zusammen: Sie erhalten vorab die Texte, dann können Sie diesen Tag an der ZU richtig mitstudieren und unsere Forscher und Studierenden kennen lernen. zu.de/studierenprobieren Bewerberberatung Vereinbaren Sie ein Gespräch mit einem Studienberater oder Wissenschaftler an der Zeppelin Universität. Kontakt: Tel oder unter Messen Besuchen Sie uns, wenn wir unterwegs sind. zu.de/messen

27 Auswählen Bei der Annahme arbeiten wir mit zwei Annahmen Erstens: Ihre Bachelor-Noten bilden Sie nicht vollständig ab. Sie haben viele Talente und Fähigkeiten, die wir nur im persönlichen Gespräch kennenlernen können. Und zweitens: Ihre Intelligenz und Ihr persönlicher Vermögenshintergrund stehen nicht zwingend in einem positiven Zusammenhang. Ihr persönliches Auswahlverfahren starten Sie wann immer Sie wollen: Auf unserer Internetseite mit dem sogenannten Kick-Off. Dann erhalten Sie von uns Log-In Daten für Ihr eigenes Bewerberportal und legen dort Ihre umfangreiche schriftliche Bewerbung an. Die besteht aus Ihrem Lebenslauf, Ihren Zeugnissen und der Beantwortung von einem Dutzend Fragen à la Warum lernt die Wirtschaft nicht aus ihren Krisen? oder Warum werden Nobelpreise der Ökonomie für Spieltheorie vergeben und der Friedensnobelpreis für Sozialwirtschaft? oder Was ist heute ein ähnlich großer Irrtum wie die Vorstellung der Welt als Scheibe? Auf Basis dieser Unterlagen befinden zwei unserer Professoren über eine Einladung zu einem unserer Pioneers Wanted!-Auswahltage. Dort führen wir mit Ihnen zwei Einzelgespräche, Sie absolvieren zudem eine reale Fallstudie und bearbeiten einen Essay. Zugangsvoraussetzungen Ein erster wissenschaftlicher Abschluss stellt die formale Voraussetzung für Ihre Bewerbung dar. Bitte beachten Sie auch die Sprachqualifikationen, die Studienbeginner für diesen Studiengang nachweisen müssen: Englisch: IELTS (6.5) oder TOEFL (90 internet-based) Deutsch: B2 level (für Nicht-Muttersprachler) Interesse? Dann starten Sie Ihr persönliches Bewerbungsverfahren unter zu.de/bewerbung

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