Auf den Spuren der Interaktivität - Medieneinsatz in der Hochschullehre. Claudia Bremer, studiumdigitale, Universität Frankfurt

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1 Auf den Spuren der Interaktivität - Medieneinsatz in der Hochschullehre h h Claudia Bremer, studiumdigitale, Universität Frankfurt 1

2 Lernprozesse Konkrete Erfahrung Aktives Experimentieren Reflektierendes Beobachten Abstrakte Konzeptbildung (Kolb s Learning Cycle)

3 Lernprozesse Konkrete Erfahrung Akkomodierer Aktives Experimentieren Konvergierer Divergierer Assimilierer Reflektierendes Beobachten Abstrakte Konzeptbildung (Kolb s Learning Cycle)

4 Lernstile/-präferenzen Auditiv Visuell Haptisch

5 Lernstile/-präferenzen Auditiv Behaltens- effekte Visuell Haptisch

6 Lernstile/-präferenzen Auditiv Behaltens- effekte Visuell Handelnd!

7 Instruktionsdesign Motivieren i Informieren Verstehen Speichern & Abrufen (Klauer / Leutner 2012) Transfer

8 Instruktionsdesign Aufmerksamkeit Lernziele Vorwissen Vermittlung Lernhilfen Aktivieren Rückmeldung Überprüfen (Gagné) Transfer

9 Instruktionsdesign Aufmerksamkeit Lernziele Vorwissen Vermittlung Lernhilfen Aktivieren Rückmeldung Überprüfen (Gagné) Transfer

10 Interaktion Kommunikation mit Menschen Interaktivität Handeln mit dem Objekt Umgang mit Lernobjekten (Schulmeister 2004, 2005)

11 Interaktivitätsstufen (Schulmeister 2005)

12 Interaktivitätsstufen Stufe 1 Objekt betrachten und rezipieren Kein Einfluss auf Darstellung, nur betrachten, lesen, anhören. Inhalt konstant. (Schulmeister 2004, 2005) (Schulmeister 2005)

13 Interaktivitätsstufen Stufe 1 Objekt betrachten und rezipieren Anschauung. Reale Daten, Informationen (Schulmeister 2004, 2005) (Schulmeister 2005)

14 Interaktivitätsstufen (www.webgeo.de)

15 (www.webgeo.de)

16 Interaktivitätsstufen Stufe 2 Multiple Darstellungen betrachten und rezipieren i mehrere Optionen/ Versionen verfügbar Expositorisches Lernen (Schulmeister 2005)

17 Interaktivitätsstufen Beispiel: Alternative Codierungsformen und interaktive Steuerung (www.mathe-online.at)

18 Interaktivitätsstufen Stufe 3 Repräsentationsform variieren Inhalt variieren in Größen, Ansichten (auch Simulationen) Inhalt konstant (Schulmeister 2005)

19 Interaktivitätsstufen (Interaktiver 3D Schädel, Universität Frankfurt, Fachbereich Medizin)

20 Interaktivitätsstufen (www.webgeo.de)

21 Interaktivitätsstufen Stufe 4 Inhalt beeinflussen Variation durch Änderungen von Parametern und Daten Beispiel: Simulationen (Schulmeister 2005)

22 Interaktivitätsstufen Stufe 4 Inhalt beeinflussen Ziel: Entdecken von Zusammenhängen, Konzepten Herausforderung: Angemessen für das Niveau der Lernenden (Schulmeister 2005)

23 (Serious Game: FISS entwickelt für Daimler von studiumdigitale)

24 Interaktivitätsstufen (GenLab)

25 Interaktivitätsstufen Stufe 5 Inhalt konstruieren, Prozesse generieren Werkzeuge zur Visualisierung g( (z.b. Mindmaps), Konstruktion (Editoren) usw. (Schulmeister 2005)

26 (Schulmeister 2005)

27 Medienfunktionen Wissens(re)präsentation Wissensvermittlung Wissensanwendung Wissenskonstruktion Wissenskommunikation Darstellung, Übermittlung Gestaltung des Lernprozesses Übung, Exploration, Forschen Erstellung, Darstellung,... Kommunikation, Kooperation (Kerres 2005)

28 Interaktivitätsstufen Stufe 6 Konstruktive und manipulierende Handlungen mit situationsabhängigen Rückmeldungen (Schulmeister 2005)

29 Interaktivitätsstufen Stufe 6 (Campus Pädiatrie)

30 Interaktivitätsstufen Stufe 6 (Campus)

31 Interaktivitätsstufen Reaktives Design (behavioristisch) Coaktives Design Proaktives Design (kognitiv/konstuktivistisch) (Rhodes und Azbell 1995, Schulmeister 2005)

32 Interaktive Whiteboards

33 Interaktive Whiteboards Einsatzpotentiale t ti (Kohls 2012) - Visualisierung: Multicodierung - Interaktive Visualisierung: Beschriftung, Steuerung, Animation, Simulation - Kollaboration z.b. bei der Konstruktion - Nachvollziehbarkeit (Radford 2003) - Motivation und Partizipation (Cuthell 2006, Wall et al 2005)

34

35 Interaktive Whiteboards Vorteile für Lernende - Motivation - Verbesserung ihrer Präsentationstechniken - Anerkennung und Sichtbarkeit ihrer Leistungen (Becta 2003)

36 Interaktive Whiteboards Einsatzpotentiale t ti Vorteile für Institutionen - Effizienz durch ICT-Nutzung, Variationen - Bessere Lernmaterialien - Neue Lernszenarien (Glover & Miller 2001)

37 Interaktive Whiteboards Studien und Diskussionsbeiträge i it - Förderung der Lehrerzentriertheit (Marzano 2009, McCrummen 2010, Gray et al 2007, Cutrim/Schmid 2008, Deubel 2010) - IWB Anschaffungen als Technologiehype (McCrummen 2010, Ferlazzo 2012) - Soziale Interaktion erhöht sich (Schulklassen) (Ball 2003, Becta 2004) - Qualifizierung der Lehrkräfte zentral! (Smith et al 2006, Somekh et al 2007, Kohls 2012)

38 38

39 Interaktive Whiteboards Ausblick - Weitere Studien und die Dokumentation von Einsatzszenarien (Patterns (Kohls 2012)) - Alternative ti Eingabeformate (z.b. Tablets) in großen Hörsälen - Kombination mit BYOD, Tablets und anderen Endgeräten zu Aktivierung von Studierenden

40 Kontakt Claudia Bremer studiumdigitale it l Universität Frankfurt 40

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