Der sd&m-ansatz für serviceorientierte Architektur Quasar Enterprise

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1 Der sd&m-ansatz für serviceorientierte Architektur Quasar Enterprise A Company of Prof. Dr. Bernhard Humm OOP 2006 sd&m Developer Day München, 18. Januar 2006 sd&m AG, , Seite 1

2 Anwendungslandschaften gestalten heißt: Komplexität beherrschen Wie werden Anwendungslandschaften strukturiert? Auf welchen Ebenen werden Anwendungen integriert? Welche Produkte haben sich bewährt? Was sind die unveränderlichen Prinzipien der Architektur von Anwendungslandschaften und Systemintegration? sd&m AG, , Seite 2

3 Quasar Enterprise destilliert die sd&m-erfahrung mit Anwendungslandschaften und Systemintegration Übersicht Quasar Enterprise Prinzipien Architektur Lösungen Anwendungskategorien Integrationsebenen Koordinatensystem für IT- Architektur im Großen Kriterien zum Schneiden von Komponenten und Services Quasar-Prinzipien Kategorisierte Anwendungslandschaft Fachliche und technische Referenzarchitekturen Integrationsmuster Quasar Referenzarchitektur für betriebliche Informationssysteme Produktlandkarten, Dossiers und Erfahrungsberichte zu Produkten (zum Beispiel SAP NetWeaver) Quasar-Komponenten Wissen und Können im sd&m-team: Schools (besonders Integration School), Communities (besonders Architektur, EI/SOA, BI, e), IT-Beratung sd&m AG, , Seite 3

4 Agenda Agenda Anwendungskategorien Kriterien zum Schneiden von Komponenten und Services Integrationsebenen Fazit und Ausblick sd&m AG, , Seite 4

5 Die Fachlichkeit kommt vor der Technik: fachliche Referenzarchitektur einer Versicherung Fachliche Domänen Produkt Partner Vertrag Schaden / Leistung Provision Kontokorrent Prozesse Produkt Produkt entwickeln entwickeln Produkt Produkt vertreiben vertreiben Antrag Antrag bearbeiten bearbeiten Vertrag Vertrag bearbeiten / bearbeiten / Bestände Bestände verwalten verwalten Schaden Schaden / / Leistung Leistung bearbeiten bearbeiten Be- Beund und Abrechnung Abrechnung durchführen durchführen Abrechnung Abrechnung mit mit Dritten Dritten durchführen durchführen Funktionen Kontokorrent Kontokorrent Partner- Partner- Schaden / Schaden / Leistung Leistung Provision Provision Produkt- Produkt- Vertrags- Vertrags- Daten Dokument Produkt Dokument / / Produkt Partner Partner Vertrag Vertrag Schriftstück Schriftstück Objekt Objekt Schaden Schaden / / Leistung Leistung Konto Konto nach: Anwendungsarchitektur der deutschen Versicherungswirtschaft (VAA), GDV sd&m AG, , Seite 5

6 Fachliche und technische Referenzarchitektur bilden den Rahmen jeder Anwendungs-Landschaft Fachliche Domänen Anwendungskategorien Technische Anwendungs-Kategorien Operative Anwendungen - Anwendungen Geschäfts- Prozess- Anwendungen Geschäfts- Funktions- Anwendungen Geschäfts- Daten- Anwendungen Analytische Anwendungen sd&m AG, , Seite 6

7 Anwendungskategorien Die Referenzarchitektur fundiert auf etablierten Detailarchitekturen für e, EI/SOA, BI und Quasar Presentation Rendering Advertisement User Interaction Input Validation Search Tracking Community Web Response Personalization Content Commerce Enterprise Services Directory Document Workflow Enterprise Information Client Workflow Workflow Client Dialog Batch Batch Application Kernel Application Kernel Facade Application Component Authorization Persistence Transaction Persistence Data Warehouse Information Delivery Analytic Applications Warehouse Predefined Reporting Online Analytical Processing Dashboard Performance Forecasting, Simulation Data Mining Collaboration, Commenting Budgeting, Planing Meta Data Data Security Business Data Meta Data Scheduling Data Integration Systems Extraction Transformation, Consolidation Quality Loading Operational Systems ERP Custom Applications CRM External Other sd&m AG, , Seite 7

8 Agenda Agenda Anwendungskategorien Kriterien zum Schneiden von Komponenten und Services Kriterien zum Schneiden von Komponenten und Services Integrationsebenen Fazit und Ausblick sd&m AG, , Seite 8

9 Kriterien zum Schneiden von Komponenten und Services In Anwendungslandschaften finden wir Komponenten und Schnittstellen auf verschiedenen Ebenen Komponenten besteht aus besteht aus 1 n Domäne 1 n Anwendung besteht aus 1 n Anwendungslandschaft Anwendungs- Komponente besteht aus 1 n exportiert 1 n exportiert 1 n exportiert 1 n exportiert 1 n exportiert 1 n Schnittstellen Service Service Geschäftsobjekt Geschäftsprozess Anwendungsfall Interface- Methode sd&m AG, , Seite 9

10 Kriterien zum Schneiden von Komponenten und Services Schnittstellen in idealen Anwendungs-Landschaften folgen klaren Kriterien Grobgranular: fachlich umfassend (mächtig) Normal: vollständig, redundanzfrei, minimal (Normalform für Schnittstellen) Idempotent: stabil gegenüber mehrmaligen Aufrufen Kontextfrei (Transaktionen): transaktional unter Vermeidung von anwendungsübergreifenden Transaktionen Kontextfrei (Sessions): Unabhängig von Benutzer-Sessions Technikneutral: unabhängig von gewählten Transport- und Implementierungs- Techniken sd&m AG, , Seite 10

11 Agenda Agenda Anwendungskategorien Kriterien zum Schneiden von Komponenten und Services Integrationsebenen Fazit und Ausblick sd&m AG, , Seite 11

12 Integrationsebenen In realen Anwendungslandschaften ist die Integration auf drei Ebenen sinnvoll Integration Client Client Integration: Integration auf Ebene der Nutzer-Interaktion Application Integration Anwendungskern Persistenz Data Integration Geschäftsfunktionen Geschäftsprozesse Anwendungskern Persistenz Application Integration: Integration auf Ebene der Geschäftsfunktionen Data Integration: Integration auf Ebene der Geschäftsdaten Geschäftsdaten sd&m AG, , Seite 12

13 Integrationsebenen Application Integration nutzt Geschäftsfunktionen zur Umsetzung der Geschäftsprozesse nach Prinzipien der SOA Geschäftsprozess-Anwendungen Geschäftsprozess-Anwendungen Clients Clients Integration Auftrags- Auftrags- Client Service Client Bus Service Bus Application Integration Anwendungskern Geschäftsfunktionen Geschäftsprozesse Geschäftsfunktions-Anwendungen Geschäftsfunktions-Anwendungen Annahme / Annahme / AnwendungskernImporter Disposition Importer Disposition Auftrags- Abrechnung Auftrags- Abrechnung Auftrags- Überwachung Auftrags- Überwachung Persistenz Persistenz Data Integration Nummern- Nummern- Geschäftsdaten-Anwendungen Geschäftsdaten-Anwendungen Auftrags- Verwalter Auftrags- Verwalter Stammdaten- Stammdaten- Geschäftsdaten aus: großer Logistik-Dienstleister Projekt zur Auftragsverwaltung sd&m AG, , Seite 13

14 Integrationsebenen Integration führt verschiedene Systeme in einer einheitlichen Oberfläche zusammen Server Server Integration Client Application Integration Client Web Web Tier Tier Content Content Geschäftsprozesse Web- Anwendung Web- Anwendung Screen Scraping Screen Scraping Anwendungskern Geschäftsfunktionen Anwendungskern Persistenz Persistenz Host Host Data Integration Partner Partner Vertrag Vertrag Geschäftsdaten aus: R+V - eriester sd&m AG, , Seite 14

15 Data Integration verbindet Anwendungen mittels ETL Data Warehouse Data Warehouse Information Delivery Information Delivery Integrationsebenen Reporting Reporting Integration Data Data Client Application Integration Geschäftsprozesse Client Data Mart Data Mart Core Data Warehouse Core Data Warehouse Anwendungskern Persistenz Geschäftsfunktionen Anwendungskern Persistenz Extraction, Transformation, Loading Extraction, Transformation, Loading Data Integration Data Integration Staging Area Staging Area Data Integration Geschäftsdaten Extraction, Transformation, Loading Extraction, Transformation, Loading Operational Systems Operational Systems Data Sources Data Sources aus: Cognis - DWH sd&m AG, , Seite 15

16 Klare Kriterien helfen bei der Wahl der adäquaten Integrationsebene Integrationsebenen Integration Einsatzkriterien Existierende Dialoge unterschiedlicher Anwendungen Fachlogik beschränkt auf Dialogsteuerung und Übergabe von Feldinhalten Erfolgsfaktoren Werkzeugeinsatz Server, Screen Scaping Tools Application Integration Existierende Anwendungen mit umfangreicher, komplexer Fachlogik Rasche Einführung neuer fachlicher Geschäftsprozesse Fachlich motivierter Komponenten- und Service-Schnitt nach Quasar Enterprise Kriterien Tooleinsatz EAI Data Integration Datenredundanz: geplant (z.b. aus Performance-Gründen) oder existent (z.b. aufgrund redundanter Systeme) Geringe Abweichung zwischen logischem und physischem Datenmodell Pflegehoheit festlegen / Synchronisationskonflikte vermeiden Anforderungen an Datenaktualität (realtime vs. Batch) berücksichtigen QM für Daten Tooleinsatz ETL, MDM sd&m AG, , Seite 16

17 Agenda Agenda Anwendungskategorien Kriterien zum Schneiden von Komponenten und Services Integrationsebenen Fazit und Ausblick sd&m AG, , Seite 17

18 Fazit und Ausblick Auf dem Weg zu einer Statik für Software-Architektur Service-orientierte Architekturen versprechen eine Flexibilisierung von Prozessen bei gleichzeitiger Reduktion von IT-Kosten Diese Ziele können nur erreicht werden mit einer guten fachlichen Architektur. Dazu gibt es bislang wenig Konkretes in der Literatur Unser Beitrag: konkrete Kriterien zum Schneiden von Komponenten und Schnittstellen, Anwendungskategorien, Integrationsebenen Destilliert aus über 10 industriellen SOA-Vorhaben mit einem Gesamtvolumen von über 100 Bearbeiterjahren Dies ist nur ein erster Schritt: weitere Forschung, Praxiserprobung und Veröffentlichungen folgen sd&m AG, , Seite 18

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