Tätigkeitsbericht zum BEE-Neujahrsempfang am in Berlin

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1 Tätigkeitsbericht zum BEE-Neujahrsempfang am in Berlin Zeit und Ort , 17:00 21:30 Uhr MARITIM proarte Hotel, Friedrichstraße 151, Berlin Teilnehmer Dipl.-Ing. Norbert Krug Präsident des VfW Tätigkeitsbericht Der diesjährige Neujahrsempfang des Bundesverbandes Erneuerbare Energien (BEE) wurde mit einem Teilnehmerkreis von ca Anwesenden im Berliner Maritim-Hotel Pro Arte begangen. Unter den Teilnehmern war einer Einladung des BEE-Vorstandes folgend, auch VfW-Präsident Norbert Krug. Auf diesem Empfang war eine 30-Minuten-Rede der Bundeskanzlerin eines der ersten Highlights in diesem Jahr zum Thema Energiewende. Zum Beginn der Veranstaltung verwies BEE-Präsident Dr. Fritz Brickwedde auf die zurückliegende Erfolgsgeschichte der erneuerbaren Energien mit dem Hinweis, dass mittlerweile knapp 30 % der deutschen Stromversorgung mittels erneuerbarer Energie erfolgt. Er wies allerdings in seiner Ansprache u. a. darauf hin, dass regenerative Energieerzeugung nur mit 9 % am Wärmemarkt beteiligt sei und deshalb einer besonderen Bevorzugung bei künftigen politischen Entscheidungen bedürfe. Diese neue Fokussierung auf den Wärmemarkt wird seitens des VfW ausdrücklich begrüßt, zumal der VfW schon seit langem auf die Bedeutung des Wärmemarktes bei der Energiewende hingewiesen hat. Die Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßte die etwa erschienenen Gäste im überfüllten Tagungssaal sowie etwa 20 Vertreter der Landesregierungen und 30 Abgeordneten des Bundestages sowie mehrere Staatssekretärinnen und sekretäre. In der anschließenden Ansprache der Bundeskanzlerin fasste diese einmal die aktuelle Situation des Einsatzes erneuerbarer Energien mit 25 % Anteil am deutschen Strommarkt und verwies auf die weiteren Ziele zur Anwendung der erneuerbaren Energien bis auf

2 Tätigkeitsbericht zum BEE-Neujahrsempfang am in Berlin 2/5 80 % der Stromerzeugung im Jahre Sie forderte Pilotprojekte zur Stromerzeugung auf großen Freiflächen und sieht hier einen besonderen Gesprächsbedarf mit dem BEE. Auch zum Strommarktdesign mahnte sie den Ausgleich von Erzeugerschwankungen an unter Einbeziehung konventioneller Energieerzeugung aber stets mit Blick auf die Klimaschutzziele. Für das Frühjahr 2015 kündigte sie ein Weisbuch an, in dem die Begünstigung der EE beschrieben wird. Dabei verwies sie auf das Konglomerat der verschiedenen Zuständigkeiten der Bundesregierung, der Bundesländer und der Europäischen Gemeinschaft. Durch den EU-Energiebinnenmarkt gibt es mehrere Akteure, die Einfluss ausüben. Sie forderte einen Netzentwicklungs- und einen Bundesbedarfsplan und nicht mehr Leistung als notwendig. Bei der modernen Elektronik in Haushalten und Wohngebäuden (Smart-Zähler) verwies sie auf datenschutzrechtliche Probleme, die noch gelöst werden müssten. Die Bundesregierung unterstützt die von vielen Verbänden vorgeschlagenen Fördermöglichkeiten und mahnte die Bundesländer, diese Förderung zu unterstützen, zumal es sich hierbei um länderspezifische Programme handele, auf die die Bundesregierung keinen Einfluss habe. Abschließend teilte auch die Bundeskanzlerin nochmals die Ansicht, dass der Wärmemarkt eine besonders wichtige Aufgabe zukomme. Ebenso dem Kapazitätsmarkt, dem sie allerdings eine erhebliche Teilskepsis entgegenbringe. (Weitere Informationen unter Nach den Dankesworten durch Präsident Brickwedde referierte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn, Dr. Rüdiger Grube, zur Umsetzung der Energiewende bei der Deutschen Bahn und verwies darauf, dass derzeit 12 TWh durch regenerativen Strom bei der Bundesbahn bereitgestellt werden. Er versprach, dass die Deutsche Bahn im Jahre 2015 den Bahnverkehr CO2-neutral in Deutschland realisieren werde. Die anschließende Podiumsdiskussion zum Thema: Mit der Energiewende für eine starke Wirtschaft und einen starken Klimaschutz, moderiert von taz-chefredakteurin Ines Pohl und den Teilnehmerinnen Eveline Lemke, Stellvertretende Ministerpräsidentin und Ministerin für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung, Mainz. Dr. Angelica Schwall-Düren, Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, Düsseldorf. Anita Schneider, Landrätin Gießen. Daniela Trochowski, Staatssekretärin der Finanzen des Landes Brandenburg. Dipl.-Ing. Elke Hanel, Geschäftsführerin BayWa r.e. Wind GmbH wurde mit regem Interesse von den Teilnehmern verfolgt.

3 Tätigkeitsbericht zum BEE-Neujahrsempfang am in Berlin 3/5 Fazit des VfW zum Neujahrsempfang des BEE: Die neue Fokussierung auf den Wärmemarkt sollte von BEE und VfW gemeinsam mit den anderen beteiligten Verbänden angegangen werden. Hierzu wurde zwischen BEE und VfW vereinbart, dass der VfW in der Arbeitsgruppe Wärme mitarbeiten wird und mit einem Vertreter die Erfahrungen der Contractoren in die Diskussion einbringt. Vertreten wird der VfW durch den Vorsitzenden des Beirats Technologie-Information-Management (TIM), Herr Stefan Scherz. Die hochrangig besetzte und durch den Vortrag der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel geehrte Veranstaltung stieß auf reges Interesse der ca anwesenden Teilnehmer, Bundespolitiker, Staatssekretäre und Ländervertreter. Die vom VfW schon seit längerem angemahnte Konzentration auf den Wärmemarkt scheint offensichtlich bei den Politikern angekommen zu sein und soll auf noch festzulegende Weise gefördert werden. In diese Beratung wird sich der VfW zusammen mit dem BEE aktiv einbringen. Ausdruck dieser Zusammenarbeit, die bei gemeinsam tangierenden Interessensgebieten (z. B. KWK) bereits erfolgreich praktiziert wurde, wird auch im Wärmemarkt fortgesetzt. So gesehen bietet das Jahr 2015 nicht die schlechtesten Voraussetzungen für die Contracting-Branche. Berlin, , Norbert Krug

4 Tätigkeitsbericht zum BEE-Neujahrsempfang am in Berlin 4/5 Bild 1 Verabschiedung (Foto VfW) Bild 2 Plenum (Foto BEE)

5 Tätigkeitsbericht zum BEE-Neujahrsempfang am in Berlin 5/5 Bild 3 (Nur zur Info) Foyer (Foto BEE)

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