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1 Referat im Rahmen des Proseminars Internettechnologie WS 2007/2008 Thema: Web Services und serviceorientierte Architekturen (SOA) vorgelegt von: Intelligente Web Services sind für das Informationszeitalter, was austauschbare Komponenten für das Industriezeitalter waren. Scott McNealy, CEO Sun Microsystems, (1) Was sind Web Services? Dienstleistungen im Internet abgeschlossene, komplexe selbstbeschreibende Softwarekomponenten werden über das Internet veröffentlicht, gesucht, gefunden Kombinierung und Verbindung mit anderen Services Plattformunabhängigkeit Durchlässigkeit für Firewalls Integrations- und Kommunikationsaufgaben im B2B-Bereich Verwendung von XML für Beschreibung und Codierung Entwicklung von verschiedenen Firmen (W3C, Microsoft, IBM) 3 4 (2) (3) SOA (1) In den letzten Jahren SOA von sich reden gemacht SOA (2) Das steht für ServiceOrientierte Architekturen und besteht aus zwei verschiedene Bereiche Das Systemarchitekturkonzept (Entwicklungsseite) Dienste an sich hält, also abgebildet als Sourcecode. Das Managementkonzept Bildet die Struktur der Geschäftslogik, welche das Systemarchitektur konzept folgt SOA beinhaltet einen Workflow, der auf einer Geschäftslogik basiert, sowie eine softwareseitige Umsetzung der Logik 5 6 1

2 (4) SOA (3) Das Managementkonzept steht vor dem Systemarchitekturkonzept. Es beinhaltet das Business Process Management (BPM ) BPM definiert den Ablauf der Geschäftsprozesse Am Anfang steht die Konzeptplanung Dann folgt die Analyse, Aufteilung und Zerlegung (Sourcecode ) der Abläufe. Die einzelnen Dienste folgen nachher einem Workflow, der aus der Analyse der verschiedenen Prozessabläufe entsteht. (5) SOA (4) Zusammenarbeit von Management und IT-Abteilung im Anschluss an die Dokumentation der Geschäftsprozesse und Festlegung der Verfahrensweisen. Schritt 1: Umsetzung der Dienststruktur Schritt 2: Umsetzung der speziellen Projektbausteine durch IT- Abteilung. 7 8 (6) (6) Zweck von XML Mittel der Web Services Web Services basieren auf der Kommunikation der verschiedenen beteiligten Anwendungen. Problematisch wird es, wenn die Kommunikationspartner unterschiedliche Datenformate verwenden. Es ist wichtig für die Realisierung von Web Services, dass die Daten effizient gekapselt werden um diese dann in homogener Form austauschen zu können. Diesen Zweck erfüllt XML. Um SOA zu realisieren, benötigt man einerseits SOAP, XML, HTTP und andererseits Server (WS) und Clientprogramme (Web Serviceclient). Die Ausführung bei clienseitige Programmen erfolgt durch Installation auf dem Client. Die Ausführung bei Server erfordert eine.net oder Mono- Umgebung und einen Application- Server oder aber Java mit einem passendem Application- Server wie z.b. Sun Java Application- Server, IIS, JBOSS, 9 10 (8) Geschichte der Web Services Die Idee der Web Services ist nicht ganz so neu Die vorherige Techniken sind z.b. CORBA & DCOM Das Ziel war, eine verteilte Softwarearchitektur zu schaffen SGLM ist der Vorfahr von XML. wurde im Jahr 1967 entwickelt SOAP wurde 1999 veröffentlicht UDDI wurde im Jahr 2000 durch Ariba, IBM & Microsoft enwickelt WSDL wurde im Jahr 2001 durch Ariba, IBM & Microsoft erfunden

3 a. SOAP a. SOAP Messages Das Wort steht für Simple Object Access Protocol. Es ermöglicht die plattformunabhängige Kommunikation. SOAP kann in obj. Programmiersprachen eingesetzt werden, kann auch mit nicht- obj. Programmiersprachen realisiert werden. Der wesentliche Vorteil von SOAP ist die Sprach- und Der Kern von SOAP ist eine Datenübertragung durch Messages (XML Dokumente). Eine einheitliche Benennung des XML- Namespaces ist wichtig bei einer Kommunikation. Der SOAP schreibt eine strikte Benennung mit XML- Namespaces vor. Plattformunabhängig a. SOAP Struktur (1) a. SOAP Struktur (2) Envelope (Briefumschlag) Ist das Wurzelelement eines SOAP- Dokuments. Enthält SOAP- Versionsinformation in Form eines Namensraumes. Header (Briefkopf) Beinhaltet Informationen über Umgehen mit den Elementen sowie Verwaltungsinformationen (z.b. Transaktionsnummer). Enthält SOAP- Versionsinformation in Form eines Namensraumes a. SOAP Struktur (3) b. WSDL Header (Briefkörper) In Body befinden sich die eigentlichen Nutzdaten der Nachricht (z.b. der Aufruf einer Java- Methode) In Body einer Antwortnachricht wird z.b. ein angeforderter Rückgabewert oder ein Fehlermeldung übergeben. Das ist für Web Service Describtion Language. Ist eine XML basierende Sprache, welche die Schnittstellen von Web Services in ihrer Funktionalität beschreibt. Werden die Endpunkte der Kommunikationspartner beschrieben, welche Dokumente oder Nachrichten austauschen. Diese Daten werden abstrakt beschrieben und an konkrete Protokolle und Formate gebunden

4 b. WSDL- Struktur Ein WSDL- Dokument ist eine Menge von Definitionen. Das Root- Element des XML- Dokuments heißt <definitions>. b. WSDL- Struktur Die Hauptelemente innerhalb des Root-Elements sind: <types> hier werden die einzelnen Datentypen definiert. <message> innerhalb des Nachrichten-Abschnitt werden die einzelnen Nachrichten definiert. <port-type> die definieren Schnittstellen nach außen. <binding> hier wird festgelegt, welches Protokoll zum Übertragen Nachrichtendaten verwendet werden soll. <port> spezifiziert die Adresse des Endpunktes einer Kommunikationsverbindung. <service> wird verwendet, um Port in einem Abschnitt zusammenzufassen c. UDDI steht für Universal Discription, Discovery and Integration. Aufgabe ist das Zurverfügungstellen und die Suche der Services bzw. Dienste im Internet. Registrierung der angebotenen Web Services über eine plattformunabhängige, öffentliche Schnittstelle, um eine Suche der Dienste zu ermöglichen. Dieses Verzeichnis bietet ein Medium, welches Firmen eine schnelle und dynamische Geschäftspartnersuche bietet. 21 c. UDDI- Spezifikation Wird in fünf Informationstypen unterteilt. Sie werden von den Registraturen verwendet und durch XML- Dokumente repräsentiert WS- Architektur & Funktionalität Web Service- Provider Web Service- Requestors Web Service- Registry

5 7. Fazit Breite Akzeptanz von WS aufgrund der zugrunde liegenden offenen, standardisierten Protokolle und Sprachen. Auf diesen Protokollen setzt SOAP auf, welches ein allgemeines Format für XML-Nachrichten vorgibt, in die Daten dann verpackt werden und zur Laufzeit übertragen werden. SOAP ermöglicht komplexe WS- Aufrufe. WSDL erlaubt die Beschreibung der Schnittstellen. Per UDDI entsteht aus WS eine Plattform für global verteilte Systeme. Die Zukunft des ecommerce heißt Web Services Aufgrund der vielen Vorteile wie Plattformunabhängigkeit, Kostengünstigkeit etc., gibt es in diesem Bereich keine Konkurrenz für Web Services Quellennachweis Bücher: Burbiel Herbert: SOA & Webservices in der Praxis, Franzis, Poing Chappell & Jewell: Java Web Services, O Reilly, Köln Eberhart, A.; Fischer: Web Services. Grundlagen und praktische Umsetzung mit J2EE und.net. München Wien Ferrara, A.: Programmierung von.net Web Services. Köln Frotscher.T, Teufel.M, Wang.D: Java Web Service mit Apache Axis2, Entwickler- Press,2007. Links: Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit!!! 29 5

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