Zugangskontrolle und (Vor-)Anmeldung

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1 Zugangskntrlle und (Vr-)Anmeldung Erläuterung ISPS Seit 1. Juli 2004 unterliegen Passagierschiffe und Frachtschiffe (BT 500 und mehr), die internatinal unterwegs sind, und Hafenanlagen, die diese für internatinale Reisen verwendeten Schiffe behandeln, der: Verrdnung EG Nr. 725/2004 des Eurpäischen Parlaments und des Rates zur Erhöhung der Gefahrenabwehr auf Schiffen und in Hafenanlagen, welche für alle eurpäischen Mitgliedsstaaten bindend ist. Die Verrdnung basiert auf dem ISPS-Cde (Internatinal Ship & Prt Facility Security Cde) und wurde in Belgien in ein Gesetz und einen KE für maritime Sicherheit umgesetzt. Das Ziel des Cdes ist es, Schiffe und Hafenanlagen vr terrristischen Aktivitäten zu schützen und zwar mittels eines internatinalen Kperatinsnetzwerks lkaler, natinaler und internatinaler Einrichtungen um s einen besseren Schutz der maritimen Anlagen zu realisieren. Der Cde verwendet 3 Gefahrenstufen. Gefahrenstufe 1 (Security Level 1, Business as usual), Gefahrenstufe 2 (Security Level 2, erhöhtes Risik auf einen sicherheitsrelevantes Ereignis ) und Gefahrenstufe 3 (Security Level 3, ein sicherheitsrelevantes Ereignis ist wahrscheinlich der steht bevr). Geeignete und je nach Stufe zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen wurden in Gefahrenabwehrplänen frmuliert. Jede ISPS Hafenanlage hat einen Beauftrager für die Gefahrenabwehr, den Prt Facility Security Officer (PFSO), der zur Erfüllung der zwingenden Anfrderungen Verfahren erarbeitet hat, die innerhalb seiner Anlage anwendbar sind. Das beinhaltet unter anderem die Kntrlle des Zugangs zum und die Aufsicht auf dem Betriebsgelände. Die meisten Hafenanlagen in Antwerpen implementieren die Vrschriften nicht nur am Kai (Ship/Shre Interface), sndern auf dem gesamten Betriebsgelände. In Belgien gehört ein Terminal zur Kategrie sensibel der nicht sensibel, je nach Art der Prdukte, die umgeschlagen werden. Nicht sensible Hafenanlagen sind u.a. trckenes/feuchtes Schüttgut, Stückgut, Schiffswerft. Sensible Hafenanlagen sind Cntainerterminals, RR, Seves, Passagiere. Der spürbarste Unterschied zwischen beiden hinsichtlich Zugang zur Hafenanlage ist, dass eine nicht sensible Hafenanlage nicht verpflichtet ist in Security Level 1 einen Perimeter (Absperrung/Zaun) um das Schiff der die gesamte Hafenanlage vrzusehen, sndern erst ab Security Level 2. Um zu vermeiden, dass man für jeden Betrieb einen anderen Zugangsbeweis vrlegen muss, wurde der Alfapass entwrfen. Wenn man bei einem der angeschlssenen Terminals seinen Alfapass aktivieren lässt, kann der Zugang einfacher verlaufen. Beachten Sie jedch: man bekmmt nicht autmatisch überall Zugang, wenn man einen Alfapass besitzt. Der Terminal entscheidet w, wann und wie lange Sie Zugangsrechte haben. Das kann als auch nur für einen beschränkten Zeitraum sein.

2 Weitere Infrmatinen über die Prt Security und eine Übersicht der ISPS-pflichtigen Terminals und die Kntaktdaten der PFSO finden Sie unter Anmerkungen, Reklamatinen, Feststellungen usw. können jederzeit an die Abteilung Hafensicherheit des Kmmunalen Hafenbetriebs Antwerpen geschickt werden:

3 Allgemeines Verfahren der Zugangskntrlle und (Vr-)Anmeldung Binnenschiffe Regelungen, die bei Security Level 1 (SL 1) gelten Die Verrdnung 725/2004 schreibt für Hafenanlagen vr, den Zugang zu kntrllieren, ihre Gelände zu bewachen, die Aktivitäten und die Organisatin vn Kmmunikatin und Mitteln zu überwachen. Die Kntrlle aller Persnen, die Zugang zur Hafenanlage erhalten möchten, hängt vn der Schiffsladung ab, darunter Passagiere, Besatzung und Besucher. Jeder Terminal/jede Hafenanlage muss die Möglichkeit einplanen in einer angemessenen Zeitspanne zuständigen Persnen Zugang zu gewähren. Szenari 1, gültig für Binnenschiffe: Alle ISPS-zertifizierten und vllständig abgesperrten Terminals mit ständiger Überwachung durch Wachschutzpersnal, die zum Zeitpunkt der Anmeldung/Ankunft/Aufruf des Leichters: Operatinell beim Terminalmanagement der zu besuchenden Hafenanlage angemeldet wurden: Keine speziellen ISPS-Verfahren. Alle Vereinbarungen werden zwischen Schiffer und Terminalmanagement der betreffenden Hafenanlage getrffen. Kein Einsatz vn PFSO- der Wachschutzpersnal. der Nicht peratinell beim Terminalmanagement der zu besuchenden Hafenanlage angemeldet wurden: Chrnlgisch: Der Schiffer beantragt vr Ankunft Genehmigung bei DKM (Dckmeister) (Schiffsfunk Kanal 63) Der Schiffer fragt bei DKM (im Besitz einer Kntaktliste) nach der Telefnnummer des Terminals Der Schiffer kntaktiert das Terminalmanagement der den Überwachungspsten der betreffenden Hafenanlage und meldet die Ankunft des Schiffs. Und zwar unter der Bedingung, dass die peratinellen Aktivitäten des Terminals dadurch nicht gestört werden. Allgemeine Vereinbarungen: - Besatzung vn Binnenschiffen, die vn Brd geht, muss sich beim Sicherheitspsten der Hafenanlage melden.

4 - Zulieferer für Binnenschiffe, die auf dem Wasserweg kmmen (Bunkerbt, Wasser), müssen sich nicht vrher anmelden. Es handelt sich hier um eine Schiff/Schiff-Schnittstelle. - Lieferungen vn Schiffsbevrratung müssen immer vrher angemeldet werden, und zwar laut Artikel B des ISPS-Cdes (siehe Verfahren für Seeschiffe). Den Lieferungen muss immer eine Packing List der Waren beiliegen. Ausnahmen dazu sind die Einkäufe der Besatzungsmitglieder vn Binnenschiffen. - Vranmeldungen müssen schriftlich erflgen (Mail/Fax). - Der Binnenschiffer infrmiert den Terminal über die Besucher, die er erwartet. Unangemeldete Besucher können erst Zugang zum Terminal bekmmen, nachdem der Terminalverantwrtliche vm Schiff die Bestätigung erhalten hat, dass die Besucher an Brd kmmen dürfen. Die Registrierung anhand der Identitätskarte (der bei einigen Einrichtungen des Alfapasses) ist ntwendig. Szenari 2, gültig für Binnenschiffe: Alle ISPS-zertifizierten und vllständig abgeschlssenen Terminals hne ständige Überwachung durch Wachschutzpersnal. Dieses Szenari gilt als, wenn die Hafenanlage zum Zeitpunkt der Anmeldung/Ankunft/Aufrufs des Leichters nicht peratinell ist: Der Schiffer meldet sich bei DKM um an einem Terminal anzulegen, an dem es keine Aktivität gibt. 24/7 Kntakttelefnnummer des Terminals kann bei DKM abgefragt werden. Der Schiffer nimmt Kntakt mit dem Terminal auf um sich beim Terminal anzumelden und die geltenden Maßnahmen zum Verlassen/Betreten des Terminals abzustimmen. Eventuell kann der Schiffer bei DKM auch einen anderen Liegeplatz beantragen. Allgemeine Vereinbarungen: - Siehe Allgemeine Vereinbarungen Szenari 1 Regelungen, die bei Security Level 2 (SL2) und Security Level 3 (SL3) gelten DKM infrmiert den Schiffer über die erhöhte Security Level. Der Schiffer kann bei DKM einen anderen Liegeplatz beantragen/zugewiesen bekmmen. Der Schiffer nimmt mit dem Terminal Kntakt auf der wird vm Terminal kntaktiert um die zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen zu besprechen, die angewendet werden. An Terminals gelten spezifische Sicherheitsregeln. Halten Sie die Vrschriften ein und verwenden Sie PSA (Persönliche Schutzausrüstung) für Ihre eigene Sicherheit.

5 Übersicht über das Anmelde- und Zugangsverfahren für Binnenschifffahrt an ISPS-pflichtigen Terminals PF abgesperrt + Bewachung Schiffer peratinell angemeldet Keine speziellen ISPS-Verfahren Vereinbarungen können zwischen Schiffer und Management getrffen werden PF abgesperrt + Bewachung Schiffer nicht peratinell angemeldet Schiffer Kntakt DKM + Abfragen 24/7 Kntaktnr. PF Schiffer Kntakt PF zur Anmeldung PF abgesperrt + keine Bewachung Schiffer Kntakt DKM + Abfragen 24/7 Kntaktnr. PF Schiffer Kntakt PF zur Anmeldung Schiffer und PF vereinbaren Zugangsverfahren Oder zuweisen/anfragen anderer Kai bei DKM PF = Prt Facility (Terminal) DKM = Dckmeister Allgemeine Vereinbarungen: - Besatzung vn Brd melden - Zulieferer auf dem Wasserweg nicht vrher melden - Lieferung Bevrratung, vrher beim Terminal melden - Besucher vrher am Terminal anmelden - Nicht vrher gemeldete Besucher bekmmen erst nach Zustimmung des Schiffs Zugang - Schriftliche Vranmeldung Einhaltung Sicherheitsregeln und Verwendung PSA

6 Allgemeine Zugangs- und Vranmeldeverfahren Seeschiffe Regelungen, die bei Security Level 1 (SL 1) gelten Die Verrdnung 725/2004 schreibt für Hafenanlagen vr, den Zugang zu kntrllieren, ihre Gelände zu bewachen, die Aktivitäten und Organisatin vn Kmmunikatin und Mitteln zu überwachen. Die Kntrlle aller Persnen, die Zugang zur Hafenanlage erhalten möchten, hängt vn der Schiffsladung ab, darunter Passagiere, Besatzung und Besucher. Jeder Terminal/jede Hafenanlage muss die Möglichkeit einplanen in einer angemessenen Zeitspanne zuständigen Persnen Zugang zu gewähren. Szenari für Lieferanten und Besucher vn Seeschiffen: - Zulieferer und Besucher vn Seeschiffen, die auf dem Landweg kmmen, müssen sich entsprechend dem geltenden Verfahren am Terminal beim Security Pst registrieren lassen, es sei denn sie besitzen einen Alfapass zur Identitätskntrlle für eine autmatische Registrierung. Die Inhaber dieser Karte unterliegen den Alfapass-Gebrauchsvrschriften. - Lieferungen und Schiffsbevrratung müssen immer vrangemeldet werden, und zwar laut Artikel B des ISPS-Cdes. Diesen Lieferungen muss immer eine Packing List der Waren beiliegen. - Die Vranmeldung der Schiffsbevrratung und Zulieferer kann mit einem Zeitfenster erflgen, in dem geliefert der abgehlt werden muss. Die Vranmeldung muss mindestens die flgenden Infrmatinen umfassen: Datum der Zeitfenster des Besuchs, Name des Schiffs Kainummer Name des Unternehmens Name des/der Besucher/s Kennzeichen des Fahrzeugs Grund des Besuchs. Die Vranmeldung kann per Fax der , aber nicht telefnisch erflgen.

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