Markt Snapshot: EUR Mio. Aktionäre: Risikoprofil (WRe): 2014e Freefloat 50,4 % Günther-Gruppe 29,9 % Stüber & Co. KG 6,0 %

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1 (CDAX, Capital Goods) Buy EUR 6,50 Kurs EUR 4,28 Upside 51,9 % Wertindikatoren: EUR Aktien Daten: Beschreibung: DCF: 6,45 FCF-Value Potential avg.: 6,08 Peer Group: 6,58 Bloomberg: Reuters: ISIN: MXH GR MAXG.DE DE High-tech Automationsspezialist Markt Snapshot: EUR Mio. Aktionäre: Risikoprofil (WRe): 2014e Freefloat 50,4 % Günther-Gruppe 29,9 % Stüber & Co. KG 6,0 % Marktkapitalisierung: 114,7 Aktienanzahl (Mio.): 26,8 EV: 164,8 Freefloat MC: 57,8 Ø Trad. Vol. (30T; EUR): 102,59 Badem-Württemb. Vers.-anstalt 5,2 % DWS Investment 4,9 % Automationsspezialist mit M.A.X. Upside Aufnahme der Coverage mit Kaufen Beta: 1,7 KBV: 1,2 x EK-Quote: 33 % Net Fin. Debt / EBITDA: 2,7 x Net Debt / EBITDA: 2,8 x Automationsspezialist mit Fokus auf die deutsche Automobilindustrie: Die M.A.X. Automation AG (M.A.X.) ist mit ihren beiden Segmenten Industrieautomation und Umwelttechnik eine weltweit aktive Unternehmensgruppe. Im Segment Industrieautomation (55% des 2013er Umsatzes) entwickelt und produziert das Unternehmen Automationslösungen für die Automobil- (WRe 50% des Konzernumsatzes), Medizintechnik-, Elektronik- und Lebensmittelindustrie. Im Segment Umwelttechnik (45% des 2013er Umsatzes) bietet M.A.X. innovative Lösungen für die schonende Nutzung von begrenzten Ressourcen und die Entsorgung und Wiederverwertung von Abfällen (Hochleistungssysteme und -prozesse für das Schreddern, Fördern und Aufbereiten von primären und sekundären Rohstoffen) an. Technologie- und Innovationsführer: Alle Tochtergesellschaften der M.A.X. sind in den entsprechenden Märkten als technologisch führende Anbieter positioniert. M.A.X. ist auf die Entwicklung und Produktion von komplexen Komponenten und Systemlösungen ausgerichtet und verfügt über ein umfassendes und fundiertes Prozess-Know how. Als Anbieter von individuellen technischen Komponenten (35%), Automationssystemen (55%) und Dienstleistungen (10%) kann das Unternehmen kundenspezifische, integrierte Automationslösungen mit hoher technischer Komplexität aus einer Hand liefern und hat damit einen wichtigen Wettbewerbsvorteil. Da M.A.X. in einem von intensivem globalem Wettbewerb und permanentem technologischem Fortschritt geprägtem Umfeld aktiv ist, ist Innovation wesentlich für den Erfolg des Unternehmens. Neue strategische Positionierung und eindrucksvolle mittelfristige Ziele: Das Management stellt M.A.X. von einer reinen Holdingstruktur auf die Struktur eines Industrieunternehmens um und richtet den Fokus auf die wesentlichen Geschäftsbereiche (Automationslösungen für Antriebsstränge, Getriebe und Lenkung). Die neue Konzernstrategie basiert auf vier Pfeilern: 1) Verschlankung des aktuellen Portfolios (Veräußerung einer weiteren nicht zum Kerngeschäft gehörenden Gesellschaft; Euroroll wurde bereits im Dezember 2014 verkauft), 2) Schaffung von Synergien durch eine bessere Integration der Tochtergesellschaften, 3) Optimierung bestimmter Gesellschaften, besonders innerhalb der AIM-Gruppe und des Segments Umwelttechnik und 4) Akquisitionen zur Stärkung der technologisch führenden Positionierung. Mithilfe dieser Strategie will M.A.X. mittelfristig (2018) einen eindrucksvollen Umsatz von EUR 500 Mio. und eine EBIT-Marge von über 8% (über den Zyklus) erreichen, was in absoluten Zahlen mehr als einer Verdoppelung des EBIT (vor PPA) entspricht. M.A.X. visiert ein organisches Wachstum von 5% p.a. an (deckt sich mit den Marktschätzungen für das weltweite Wachstum der Automobilproduktion ). Daraus ergibt sich eine Differenz von EUR 100 Mio., die durch Akquisitionen ausgeglichen werden soll. Attraktive Bewertung, positiver Newsflow erwartet: Während die Ziele auf den ersten Blick zu ambitioniert erscheinen könnten, hat das Unternehmen einen klaren Fahrplan vorgelegt, wie diese erreicht werden sollen dürfte ein Transformationsjahr sein und durch Einmalkosten belastet werden; die Transformation sollte in den Geschäftszahlen ab 2015 sichtbar werden. Es wird erwartet, dass die 2015er Ergebnisse eine erhebliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahr aufweisen, da die negativen Effekte wegfallen und sich auch das operative Geschäft verbessern dürfte. Die Bewertung ist sehr attraktiv, obwohl wir unseres Erachtens ein konservatives Szenario modelliert und nur organisches Wachstum unterstellt haben. Eine sukzessive Verbesserung der Zahlen (ab Q4 2014) und potenzielle Akquisitionen könnten Treiber für die Aktie sein. Eine verbesserte Visibilität und eine höhere Transparenz durch den Wechsel in den Prime Standard dürften die Attraktivität der Aktie weiter steigern. Wir nehmen die Coverage mit der Empfehlung Kaufen und einem Kursziel von EUR 6,50 auf. Rel. Performance vs CDAX: 1 Monat: -6,3 % 6 Monate: -8,2 % Jahresverlauf: -10,0 % Letzte 12 Monate: -33,0 % Unternehmenstermine: FY Q Q Q3 A n a l y s t / - i n Harald Hof GJ Ende: in EUR Mio. CAGR (13-16e) e 2015e 2016e Umsatz 10,9 % 186,8 260,0 244,3 270,1 350,6 351,3 368,8 Veränd. Umsatz yoy 19,3 % 39,2 % -6,0% 10,6 % 29,8 % 0,2 % 5,0 % Rohertragsmarge 48,0 % 43,6 % 47,9 % 49,6 % 47,5 % 51,7 % 52,5 % EBITDA 10,6 % 13,2 20,8 18,6 23,3 22,2 26,5 31,5 Marge 7,1 % 8,0 % 7,6 % 8,6 % 6,3 % 7,5 % 8,5 % EBIT vor PPA 11,2 % 9,5 16,1 14,1 18,2 16,4 20,5 25,0 Marge 5,1 % 6,2 % 5,8 % 6,7 % 4,7 % 5,8 % 6,8 % EBIT 11,5 % 9,5 16,1 13,5 17,0 13,4 17,2 23,6 Marge 5,1 % 6,2 % 5,5 % 6,3 % 3,8 % 4,9 % 6,4 % Nettoergebnis 8,9 % 6,2 11,4 8,4 10,3 7,6 9,2 13,4 EPS 8,6 % 0,23 0,43 0,31 0,39 0,28 0,34 0,50 DPS 0,0 % 0,00 0,15 0,15 0,15 0,15 0,15 0,15 Dividendenrendite 0,0 % 3,6 % 3,9 % 3,2 % 3,5 % 3,5 % 3,5 % FCFPS 0,15-0,43 0,57 0,61 0,27 0,89 0,43 EV / Umsatz 0,4 x 0,5 x 0,5 x 0,7 x 0,5 x 0,5 x 0,4 x EV / EBITDA 5,8 x 6,1 x 5,9 x 8,1 x 8,0 x 6,2 x 5,0 x EV / EBIT 8,1 x 7,8 x 8,2 x 11,1 x 13,2 x 9,6 x 6,7 x KGV 12,4 x 9,6 x 12,4 x 11,9 x 15,3 x 12,6 x 8,6 x FCF Yield Potential 12,2 % 11,8 % 10,7 % 8,7 % 9,3 % 11,1 % 13,8 % Nettoverschuldung 0,6 15,4 7,5 65,0 61,9 50,2 42,6 ROE 8,3 % 14,0 % 9,7 % 11,3 % 8,0 % 9,3 % 12,5 % ROCE (NOPAT) 9,6 % 14,6 % 9,4 % 9,4 % 5,9 % 7,7 % 10,8 % Guidance: 2014e: Umsatz EUR Mio., EBIT vor PPA Mio. 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2 Entwicklung Umsatz in Mio. EUR Umsatz nach Regionen 2013; in % Entwicklung EBIT in Mio. EUR Quelle: Warburg Research Quelle: Warburg Research Quelle: Warburg Research Unternehmenshintergrund M.A.X. Automation (M.A.X) ist eine global agierende Industrieholding mit dem Fokus auf Industrieautomation und Umwelttechnik. In dem Segment Industrieautomation entwickelt und produziert die M.A.X. automatisierte Anwendungen für Abnehmer aus der Automobil-, Medizin-, Elektro- und Lebensmittelindustrie. Das Segment Umwelttechnik bietet innovative Lösungen für die Verarbeitung und das Recyling von Abfällen (leistungsstarke Anlagen und Systeme zum Schreddern, Fördern und Aufbereiten von Primär- und Sekundärrohstoffen). Die Hauptabnehmermärkte sind Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien. Teilweise sind die Töchtergesellschaften mit eigenen Vertriebs- und Servicegesellschaften vor Ort vertreten. Die M.A.X. Gruppe wird von CFO Fabian Spilker geleitet, der mit der Akquisition der AIM Gruppe zur M.A.X. kam. Der derzeitige Sprecher des Vorstands, Bernd Priske, wird die M.A.X. gegen Ende März 2015 verlassen. Wettbewerbsqualität Alle Töchter der M.A.X. sind in ihren Geschäftsfeldern als Technologieführer positioniert und bieten individuelle und kundenspezifische Automationslösungen an. M.A.X. ist fokussiert auf die Entwicklung und Produktion von komplexen Komponenten und kompletten Systemlösungen, die auf einem tiefen Know-how basieren. Da die M.A.X. individuelle Komponenten (35% WRe), Automationssysteme (55% WRe) und Service (10% WRe) anbietet, hat die M.A.X. einen wichtigen Wettbewerbsvorteil und kann kundenspezifische, integrierte Automationslösungen mit einem hohen Grad an technischer Komplexität aus einer Hand liefern. Da die M.A.X. in einem wettbewerbsreichen Markt tätig ist, der von stetiger technischer Weiterentwicklung geprägt ist, ist Innovation M.A.X. Schlüssel zum Erfolg. Auftragseingang und -bestand in Mio. EUR Umsatz nach Segmenten 2013; in % Entwicklung Jahresüberschuss in Mio. EUR Quelle: Warburg Research Quelle: Warburg Research Quelle: Warburg Research FULL NOTE Veröffentlicht

3 Investment Case 5 Fokus 5 Wettbewerbsqualität 7 High End-Produkte und -Systemlösungen 7 Positionierung als Technologieführer und Innovator 8 Starke Ausrichtung auf die deutsche Automobilindustrie 8 Wachstum 8 Wesentliche Wachstumstreiber 8 Marktentwicklung 10 Umfassende Neuausrichtung des Konzerns neue strategische Positionierung 12 Wechsel zu industrieller Konzernstruktur Portfolioanpassung Synergien Optimierung von Unternehmen Akquisitionen 14 Vielversprechende mittelfristige Ziele 15 Jüngster Newsflow und Highlights Strategische Akquisitionen getätigt 17 Q3-Zahlen deutlich besser als im Vorjahr, Q4 voraussichtlich stark 18 Transformation wird sich in den Finanzen bemerkbar machen, erheblicher Ergebnisanstieg erwartet 18 Prime Standard im Jahr Bewertung 19 DCF-Wert 19 FCF Value Potential 19 Peergroup 20 Unternehmen & Produkte 24 Unternehmensstruktur 24 Segmente und Tochtergesellschaften 24 Aktionärsstruktur neuer Hauptaktionär 30 Management 30 Finanzen 32 Auftragseingang 32 Umsatz 33 Profitabilität 34 AIM-Akquisition belastet Bilanz 35 Positiver Free Cashflow wahrscheinlich 36 FULL NOTE Veröffentlicht

4 Unternehmensüberblick Segment Industrieautomation (Industrial Automation) Umwelttechnologie (Environmental Technology) AG Konsol. Group Industrieautomationen und -systeme für die Automobil-, Medizin-, Elektronik- und Lebensmittelindustrie. Lösungen für den sparsamen Einsatz von Resourcen und für das Entsorgung und Recycling von Abfällen. Holding Produkte Systeme und Anlagen für die Montage, Reinigung, Inspektion, Qualitätskontrolle, Verpackung, Messung und Dosierung. Systeme und Anlagen für das Schreddern, Fördern und Sortieren von primären und sekundären Materialien. Tochter- bdtronic Group (Umsatz 2013 EUR 22,9m) Vecoplan Group (Umsatz 2013 EUR 102,2m) unternehmen IWM Automation Group (EUR 32,8m) altmayerbtd GmbH & Co. KG (EUR 20,4m) NSM Magnettechnik Group (EUR 51,5m) (expected to be divested within 2015) Mess- und Regeltechnik Jücker GmbH (EUR 14,3m) Euroroll GmbH & Co. KG (EUR 12,0m) (veräußert im Dezember 2014) AIM Assembly in Motion GmbH (EUR 22,9m) (Zwischenholding; akquiriert im November 2013) ELWEMA Automotive GmbH Rohwedder Macro Assembly GmbH MA micro automation GmbH AIM Micro Systems GmbH Mess- und Regeltechnik Jücker 9% Euroroll 8% AIM Group 15% bdtronic 15% altmayerbtd 17% Marktpositionen Ausgewählte Kunden NSM Magnettechnik 32% Volkswagen, Daimler, BMW General Motors, Tesla, SAIC IWM Automation 21% Führende Position in zahlreichen Nischenmärkten JaguarLandrover, Volvo, Continental ZF, Bosch, Magna, Roche, Novartis Führende Position in zahlreichen Nischenmärkten ThyssenKrupp, Lafarge, Holcim Strabag, Sita, Remondis, Procter&Gamble Reisswolf, German Pellet Vecoplan 83% Märkte und Kunden (in % vom Umsatz) Rest of World 10% North America 21% Germany 41% other EU 28% Umsatz ,0 122,5 0,0-0,5 270,0 in % 54,8% 45,4% EBIT (nach PPA) 16,2 3,6-2,6-0,2 17,0 Marge 11,0% 2,9% 6,3% CAPEX ,9 in % 2,2% Mitarbeiter in % 56,2% 43,4% 0,4% Other 10% Recycling 15% Wood, paper 15% Automotive 50% Medical technology 10% FULL NOTE Veröffentlicht

5 Investment Case M.A.X. ist ein Automationsspezialist Fokus Die M.A.X. Automation AG (M.A.X.) ist über ihre beiden Segmente Industrieautomation und Umwelttechnologie weltweit aktive Unternehmensgruppe. Industrieautomation (55% des 2013er Umsatzes): M.A.X. entwickelt und produziert Automationslösungen, dank derer Kunden des Unternehmens schnell, auf einem hohen Qualitätsniveau und ressourcenschonend produzieren können. Die industriellen Tochtergesellschaften des Unternehmens beliefern wesentliche Sektoren wie die Automobil-, Medizintechnik-, Elektronik- und Lebensmittelindustrie. Im Jahr 2013 umfasste die Automatisierungssparte die folgenden Unternehmen: Bdtronic-Gruppe (Umsatz: EUR 22,9 Mio.) IWM Automation-Gruppe (Umsatz: EUR 32,8 Mio.) NSM Magnettechnik-Gruppe (Umsatz: EUR 51,5 Mio.) Mess- und Regeltechnik Jücker GmbH (Umsatz: EUR 14,3 Mio.) Euroroll Dipl.-Ing. K.H. Beckmann GmbH & Co. KG (Umsatz: EUR 12,0 Mio.) diese Tochtergesellschaft wurde Ende 2014 veräußert. Details zur Transaktion wurden nicht veröffentlicht. AIM Assembly in Motion GmbH (Umsatz: EUR 22,9 Mio., nur zwei Monate konsolidiert, GJ-Umsatz WRe EUR 120 Mio.) samt Tochtergesellschaften ELWEMA Automotive GmbH, Rohwedder Macro Assembly GmbH, MA micro automation GmbH und AIM Micro Systems GmbH (AIM-Gruppe). Hauptprodukte sind: Montagesysteme Reinigungssysteme Inspektions- und Dichtheitsprüfsysteme Pressenautomationssysteme Vollautomatisierte Verpackungsanlagen Vollindustrielle Mess- und Dosiersysteme Industrieautomation bedeutende Kunden Industrial Automation Volkswagen Daimler BMW Magna General Motors Tesla SAIC Roche Volvo Continental Bosch Novartis FULL NOTE Veröffentlicht

6 Umwelttechnik (45% des 2013er Umsatzes): M.A.X. bietet innovative Lösungen für die schonende Nutzung von begrenzten Ressourcen sowie für die Entsorgung und Wiederverwertung von Abfällen an. Die im Bereich Umwelttechnik operierenden Tochtergesellschaften bieten Hochleistungssysteme und prozesse für das Schreddern, die Förderung sowie die Aufbereitung von primären und sekundären Rohstoffen an. Das Segment Umwelttechnik umfasst die Vecoplan-Gruppe (EUR 102,2 Mio.) und die altmayerbtd GmbH & Co. KG (EUR 20,4 Mio.) wird 2015 voraussichtlich verkauft Hauptprodukte: Schredder-, Förderungs-, Trenn- und Dosieranlagen Hauptprodukte sind: Schredder- und Trennmaschinen Prozess- und Planungs-Know how Anlagentechnik Umwelttechnik bedeutende Kunden Environmental Technology ThyssenKrupp Lafarge Holcim Strabag Procter & Gamble Remondis Sita German Pellet FULL NOTE Veröffentlicht

7 M.A.X. wurde 1990 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Düsseldorf. Das Unternehmen wurde bisher als Industrieholding geführt und wird nunmehr zu einem Industrieunternehmen umstrukturiert. Die Unternehmensstruktur sieht derzeit wie folgt aus: Aktuelle Unternehmensstruktur M.A.X. hat 100%-Beteiligungen M.A.X. Automation AG Industrial Automation Environmental technology AIM Group Vecoplan Group ELWEMA Automotive GmbH altmayerbtd Rohwedder Macro Assembly GmbH MA micro automation GmbH AIM Micro Systems GmbH bdtronic Group IWM Automation Group NSM Magnettechnik Group Mess- und Regeltechnik Jücker Quelle: Warburg Research, Unternehmensdaten Wettbewerbsqualität High End-Produkte und -Systemlösungen Das Sortiment an Produkten und Dienstleistungen umfasst die Entwicklung und Produktion von technologisch komplexen Komponenten und Systemlösungen, die auf umfassendem, fundiertem Prozess-Know how basieren. Diese Produktpalette gliedert sich in folgende Untergruppen: individuelle technische Komponenten (35%) Automationssysteme (55%) Dienstleistungen (10%): die Produkte werden in der Regel um Dienstleistungen wie Beratung, Projektmanagement, Inbetriebnahme und Wartung/Reparatur ergänzt. FULL NOTE Veröffentlicht

8 Positionierung als Technologieführer und Innovator Diese Kombination aus diversen Dienstleistungen und Prozess-Know how verschafft dem Unternehmen einen wichtigen Wettbewerbsvorteil und ermöglicht es den einzelnen Tochtergesellschaften, kundenspezifische, integrierte Automationslösungen mit einer hohen technischen Komplexität aus einer Hand anzubieten. Alle Töchter der M.A.X. sind in den entsprechenden Märkten als Technologieführer positioniert und bieten individuelle Automations- und Prozesslösungen an. Da M.A.X. in einem von intensivem globalem Wettbewerb und stetigem technologischen Fortschritt geprägten Umfeld aktiv ist, sind Innovationen entscheidend für den Erfolg des Unternehmens. Starke Ausrichtung auf die deutsche Automobilindustrie M.A.X. operiert in Wachstumsmärkten wie dem Automobilfertigungs-, Medizintechnikund dem Recyclingsektor sowie in anderen vielversprechenden Zukunftsmärkten wie dem Lebensmittelsektor und der Elektro- und Elektronikindustrie. Im Segment Industrieautomation gehören insbesondere die Automobilindustrie mit Fokus auf deutsche Premium-Hersteller, die Elektro- und Elektronikindustrie und der Lebensmittelsektor zu den Kunden. Seit der Akquisition der AIM-Gruppe im Jahr 2013 fällt nunmehr auch die Medizintechnik in die Gruppe der Zielsektoren. Die Kundenbasis des Segments Umwelttechnik besteht in erster Linie aus Entsorgungs- und Recyclingunternehmen aus dem privaten und öffentlichen Sektor, der Holz- und Papierindustrie, dem Energiesektor und der Zement- und Kunststoffindustrie. Kundensegmente Other 10% Automotive 50% Recycling 15% Wood, paper 15% Medical technology 10% Wachstum Wesentliche Wachstumstreiber 1. Wachsende Nachfrage nach industriell produzierten Gütern Automationslösungen: Die Nachfrage nach industriell hergestellten Gütern nimmt weltweit weiter zu. Besonders in Schwellenwirtschaften wächst die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen und verlässlichen Produkten mit dem allgemeinen Lebensstandard. Dies geht mit einem zunehmend besseren Gesundheitswesen und einer längeren Lebenserwartung einher. Die Industrie deckt diesen Bedarf mithilfe von innovativen Automationslösungen. Abfallaufbereitung: Der verantwortungsvolle Umgang und Einsatz von Ressourcen ist bei der Vorbereitung auf die Zukunft unabdingbar, da das weltweite Bevölkerungswachstum für einen höheren Energiebedarf und steigende Abfallmengen sorgt. Gleichzeitig werden die Reduzierung des Kohlenstoffdioxidausstoßes und die Wiederverwertung von Rohstoffen aus Abfällen immer wichtiger. Nur so können die FULL NOTE Veröffentlicht

9 bevorstehenden Herausforderungen, insbesondere in vielen Schwellenländern, in Angriff genommen werden. Bei Ölpreisen von unter USD 100 ist Recycling relativ unattraktiv. Dies dürfte sich in den nächsten Jahren jedoch aufgrund der zunehmenden regulatorischen Anforderungen ändern (z.b. Senkung des CO2-Austoßes). Der derzeitige starke Rückgang der Ölpreise dürfte keinen wesentlichen Auswirkungen auf M.A.X. haben, da Investitionsentscheidungen auf lange Sicht getroffen werden. 2. Innovation in der Automobilindustrie Mit seinem Fokus auf Premium-Automobil-OEMs und Zulieferer profitiert M.A.X. deutlich vom technologischen Fortschritt in dieser Industrie, da für neue Technologien neue Produktionsausrüstungen benötigt werden. In diesem Zusammenhang sind zum Beispiel Energiesparen oder fahrerlose Assistenztechnologien wichtige Themen. Hier arbeitet M.A.X. unter anderem mit Tesla, BMW, Volkswagen, Bosch und fast allen führenden Automobil- und Komponentenherstellern zusammen. Technologische Trends in der Automobilindustrie Quellen: Warburg Research, VDA 3. Internationalisierung Die von M.A.X. adressierten Märkte liegen vorwiegend in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien. Die Tochtergesellschaften sind in internationalen Märkten teilweise mit ihren eigenen Vertriebsgesellschaften vertreten. M.A.X. verfügt über ein internationales Netzwerk aus Vertriebs- und Serviceniederlassungen sowie ausgewählten Produktionsstandorten. Geografische Positionierung Rest of World 10% Germany 41% North America 21% other EU 28% FULL NOTE Veröffentlicht Die Internationalisierung in den beiden Segmenten Industrieautomation und Umwelttechnik sollte weiteres Wachstum hervorrufen. Besonders vor dem Hintergrund der dynamischen Wachstumsmärkte in den Schwellenwirtschaften Asiens, Südamerikas und Afrikas, aber auch im Hinblick des hohen Nachholbedarfs beim Umweltmanagement in Nordamerika weitet das Unternehmen sein internationales Geschäft systematisch aus.

10 Marktentwicklung Maschinenbaumarkt Im Dezember 2014 ist der Auftragseingang im deutschen Maschinenbausektor um 13% gegenüber Vorjahr angestiegen. Der VDMA gab bekannt, dass das Inlandsgeschäft um 8% gegenüber Vorjahr gestiegen und das internationale Geschäft um 15% gegenüber Vorjahr angestiegen ist. Auf Basis eines Dreimonats-Vergleichs sind die eingehenden Aufträge in Q um 3% gegenüber Vorjahr angestiegen. Die inländischen Aufträge waren stabil, während die internationalen um 4% ansteigen. Der VDMA stellt für 2014 einen Umsatz von EUR 210 Mrd. oder ein Produktionswachstum von 1% in Aussicht. Für 2015 prognostizieren Maschinenbauunternehmen ein Produktionswachstum von 2%. Obwohl dies keine besonders dynamische Entwicklung ist, ist ein Aufschwung nach der etwas schwachen Performance der Jahre 2013 und 2014 überfällig, wenn auch nur aus zyklischer Perspektive. Eine Kombination aus intelligenten strukturellen Reformen, gesteigerten öffentlichen und privaten Investitionen und einem schwachen Euro würden das Wachstum deutlich antreiben. Im internationalen Vergleich dürfte das Wachstum der Nachfrage nach Ausrüstung besonders aus den US-Industrien kommen, die von niedrigen Strompreisen profitieren, wie die Petrochemie. Der US-Automobilsektor wird sich ebenfalls weiterhin einer starken Investitionstätigkeit erfreuen. Auch die aktuelle Entwicklung des Geschäfts mit China ist äußerst ermutigend. Nach den beiden schwächeren Jahren 2012 und 2013 verzeichnete der Export der deutschen Investitionsgüterindustrie in der ersten Hälfte des Jahres 2014 ein Wachstum gegenüber Vorjahr. Eingehende Aufträge Maschinenbau Quellen: Warburg Research, VDMA Automobilmarkt Die weltweite Nachfrage nach deutschen Fahrzeugen ist nach wie vor stark; hier macht der Export drei Viertel der inländischen Fahrzeugproduktion aus (entspricht fast 4,2 Mio. Fahrzeugen und einem jährlichen Anstieg von 1,6%). Deutschland war im Jahr 2013 der wichtigste PKW-Exporteur vor Japan und Südkorea. Eine Aufschlüsselung der deutschen Automobilexporte zeigt, dass ein Viertel der Exporte das Premiumsegment betreffen. Deutschland hält einen Anteil von fast drei Viertel am weltweiten Premium- Fahrzeugmarkt. Die Quote der für den Export produzierte Premiumfahrzeuge liegt in einem ähnlichen Bereich. Die Nachfrage nach Premiumfahrzeugen ist in China und den USA besonders hoch. Es besteht ein breiter Konsens, dass das Premiumsegment in den nächsten Jahrzehnten weltweit deutlich schneller wachsen wird als das PKW-Segment insgesamt. Das Wachstum in diesem Segment kann in erster Linie auf eine wachsende internationale Nachfrage nach hochwertigen Premiumfahrzeugen der Klein- und Kompaktklasse sowie Premium-SUVs zurückgeführt werden. FULL NOTE Veröffentlicht

11 Automobilproduktion CAGR % CAGR 13-18e 5.0% Other e 2015e 2016e 2017e 2018e China Asia Americas Europe Quellen: Warburg Research, Dürr, PwC Umsatzentwicklung der deutschen Automobilindustrie (Mio. EUR) 400, ,000 Domestic turnover Foreign turnover 300, , , , ,000 50, Quellen: Warburg Research, VDA Markt für Entsorgungs- und Recyclingtechnologie Der deutsche Entsorgungs- und Recyclingsektor verzeichnete im Jahr 2013 eine erfreuliche Entwicklung und erwartet für 2014 ebenfalls einen positiven Trend. Beispielsweise berichtete die VDMA-Spezialistengruppe für Abfall- und Recyclingtechnologie, dass der Großteil ihrer Mitgliedsunternehmen ein Umsatzwachstum von bis zu 5% auf insgesamt rund EUR 6,8 Mrd. erwarteten. Für diesen positiven Trend ist in erster Linie eine steigende internationale Nachfrage verantwortlich, da in den Exportmärkten das Bewusstsein dafür gewachsen ist, dass die Abfall- und Recyclingwirtschaft einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz und der Ressourcenschonung leistet. Dadurch steigt die Nachfrage nach entsprechenden Maschinen und Anlagen. Die Exportquote des Sektors dürfte im Jahr 2014 über 70% liegen. Medizintechnik Für die deutsche Medizintechnikindustrie wurde für das Jahr 2013 ein positiver Trend erwartet. Der Industrieverband Spectaris nahm an, dass seine Mitgliedsgesellschaften an die positive Geschäftsentwicklung des Vorjahres anknüpfen und den Gesamtumsatz um 3% steigern können würden stieg der Sektorumsatz um mehr als 4% auf EUR 22,3 Mrd. an. Laut Spectaris erfreut sich deutsche Medizintechnik sowohl im deutschen Heimatmarkt als auch im Ausland einer hohen Akzeptanz. Der Verband führt dies auf die innovative Stärke des Sektors zurück, was wiederum die hohen Investitionen in Forschung und Entwicklung widerspiegelt. FULL NOTE Veröffentlicht

12 Umsatzentwicklung deutscher Medizintechnikhersteller (Mrd. EUR) 25 Foreign Turnover Domestic Turnover Quellen: Warburg Research, SPECTARIS Umfassende Neuausrichtung des Konzerns neue strategische Positionierung Wechsel zu industrieller Konzernstruktur Das Management stellt M.A.X. von einer reinen Holdingstruktur auf die Struktur eines Industrieunternehmens um. Die Eckpfeiler der neuen Strategie lauten: Eine integriertere Struktur: Während M.A.X. bisher in einer klaren Holdingstruktur aktiv war, wird die Gruppe nun mehr auf eine industrielle Konzernstruktur umgestellt, um Synergien zu generieren. Die dezentralisierte Organisation der Tochtergesellschaften wird jedoch unverändert beibehalten. Klarerer Fokus auf die wesentlichen Geschäftsbereiche: Schärfung des Profils Richtung Automationsspezialist, besonders für Automationslösungen für Antriebsstränge, Getriebe und Lenkung. Weiterhin Fokus auf die beiden Segmente Industrieautomation und Umwelttechnik Die neue Konzernstruktur basiert auf vier Säulen: 1. Portfolioanpassungen 2. Synergien 3. Optimierung von Unternehmen 4. Akquisitionen 1. Portfolioanpassung Kurzfristig dürfte M.A.X. eine weitere Tochtergesellschaft veräußern, die nicht in die Gesamtstrategie des Unternehmens passt, da sie nicht im Automatisierungsgeschäft aktiv ist. altmayerbtd: Das Unternehmen generiert 2014e einen Umsatz von EUR 20 Mio. und ein aufgrund des Einbruchs des Kohlegeschäfts negatives EBIT von EUR 1,5 bis 1 Mio. Das Unternehmen besitzt Grundstücke, die erheblichen Buchwert haben dürften. Details zum potenziellen Verkaufspreis liegen nicht vor. FULL NOTE Veröffentlicht

13 Eine der nicht zum Kerngeschäft gehörenden Tochtergesellschaften wurde bereits im Dezember 2014 veräußert. Euroroll: Die Tochtergesellschaft hat einen Umsatz von EUR Mio. und ein EBIT von EUR 1,0 Mio. generiert. Zusammen werden beide Transaktionen zu einem Umsatzrückgang von rund EUR 30 Mio. und einem neutralen (leicht positiven) EBIT-Effekt führen. Im Zuge des Optimierungsprozesses wird außerdem die Zwischenholding AIM aufgelöst. Änderungen der Konzernstruktur M.A.X. Automation AG Industrial Automation Environmental technology AIM Group Vecoplan Group ELWEMA Automotive GmbH altmayerbtd Rohwedder Macro Assembly GmbH MA micro automation GmbH AIM Micro Systems GmbH bdtronic Group IWM Automation Group NSM Magnettechnik Group Mess- und Regeltechnik Jücker EUROROLL 2. Synergien M.A.X. will bis 2016 Synergien (in Höhe von EUR 5,0 Mio. - WRe) generieren. Diese sollen insbesondere in den folgenden Bereichen erzielt werden: Insourcing: Stärkung der konzerninternen Beschaffung Finanzierung: Ein Konsortialkredit dürfte die lokalen und individuellen Finanzierungen bei M.A.X. Tochtergesellschaften ersetzen, was in Zukunft für niedrigere Finanzierungskosten sorgen wird Bündelung von Stärken: Qualifizierung für größere Projekte, für die einzelne Tochtergesellschaften zu klein wären FULL NOTE Veröffentlicht

14 Technologietransfer: F&E findet bei M.A.X. auf dezentralisierter Basis statt. Alle Tochtergesellschaften betreiben ihre eigenen F&E-Kapazitäten, die den Marktanforderungen und den wachsenden Kundenwünschen entsprechend strukturiert werden. Während die einzelnen Tochtergesellschaften keine Informationen über ihre F&E-Aktivitäten austauschen, werden diese Aktivitäten zentralisiert und verstärkt werden, um konzerninternes Know how zwischen den Tochtergesellschaften zu übertragen. Beschaffung: Die Zusammenarbeit bei Beschaffungsaktivitäten wird weiter verbessert, beispielsweise durch die Bündelung von Volumina, Rahmenvereinbarungen etc. Gemeinsame Nutzung von internationalen Servicestandorten: Besonders in China und den USA. Dieses Ziel geht mit dem übergeordneten Plan einer Ausweitung des Dienstleistungsgeschäfts einher. Der derzeitige Anteil dieses Geschäftsbereichs von 10% des Gesamtumsatzes dürfte auf 15% (WRe) ansteigen. Implementierung einer eigenen Produktion für bedeutende Komponenten: Zur Verbesserung der Wertschöpfung, jedoch eher ein mittelfristiges Vorhaben. 3. Optimierung von Unternehmen M.A.X. hat diverse Maßnahmen ergriffen, um die Profitabilität der Bereiche mit Underperformance zu verbessern. Diese werden zukünftig einen erheblichen positiven Effekt auf das EBIT haben (EBIT-Effekt von EUR 5,0 Mio. erwartet - WRe), nachdem es im Jahr 2014 zunächst zu negativen Einmaleffekten kommt. Insbesondere im Bereich Environmental Solutions und AIM besteht erhebliches Optimierungspotenzial. Zu den erwähnten Maßnahmen gehören unter anderem: AIM: Die Zwischenholding wird aufgelöst und dementsprechend verschwindet auch der Unternehmensname. Zudem wird der Fokus der aktuellen AIM-Tochter ELWEMA von Wachstum (2013/14) auf Profitabilität verlagert, wobei im Jahr 2015 mit ersten Effekten gerechnet wird. AIM: MA micro automation wurde 2010 von AIM erworben und im Januar 2015 umbenannt, um die Neuausrichtung des spezialisierten Automationsunternehmens abzuschließen. Im Jahr 2014 wurde die Kundenbasis ausgeweitet und diverse Pilotprojekte gewonnen. Zudem konnte das Unternehmen in Q einen signifikanten Auftragseingang verzeichnen, der unsere allgemeine Szenarioannahme eines starken Jahresendes untermauert. Diese Aufträge dürften im Geschäftsjahr 2015 für positive Effekte sorgen. bdtronic / NSM: Diese Unternehmen haben zwei Produktionsstätten geschlossen, was im Jahr 2014e zu einem negativen Ergebnis von mindestens EUR 1 Mio. führen wird. Vecoplan: In den letzten Jahren wurde dieses Tochterunternehmen auf einen innovativen Anbieter von Umwelttechniksystemen für die Abfallbehandlung und Recycling umgestellt. Ein Großteil der Projekte in diesem Bereich verblieb jedoch in einem Versuchsstadium und belastete damit das Ergebnis. Deshalb will M.A.X. das Unternehmen wieder zu einem individuellen Zulieferer einzelner Maschinen und Komponenten machen. Diese Maßnahmen dürften in den nächsten Jahren zu einer Effizienzverbesserung führen. 4. Akquisitionen M.A.X. spezialisiert sich auf die nachhaltige Entwicklung mittelgroßer Unternehmen, die im Bereich Prozessautomatisierung aktiv sind. Hierbei verfolgt das Unternehmen einen langfristigen Investitionsansatz. M.A.X. strebt bei Akquisitionen einen Mehrheitsanteil am Eigenkapital des Übernahmeziels an, wobei sofern möglich 100% der Aktien übernommen werden. Erst kürzlich hat M.A.X. die Akquisition des Hightech- Automationsspezialisten indat Robotics bekannt gegeben, der auf die Robotik- und Fertigungsautomation fokussiert ist. Somit verstärkt M.A.X. das Kerngeschäft durch einen gut positionierten Lieferanten der führenden Automobilhersteller. indat Robotics erwartet einen Umsatz von EUR 15,0 Mio. in 2015e und EBIT-Margen, die über dem Durchschnitt des Segments Industrieautomation liegen. FULL NOTE Veröffentlicht

15 Vielversprechende mittelfristige Ziele 2014er Guidance M.A.X. visiert einen Umsatz zwischen EUR 350 und 360 Mio. und ein EBIT vor PPA von EUR Mio. an. Die PPA-Abschreibungen dürften sich im Jahr 2014 auf EUR 3,0 Mio. belaufen. M.A.X. hat seine Umsatz- und EBIT-Prognose für 2014 kürzlich etwas gesenkt und erwartet nunmehr einen Umsatz von EUR Mio. (bisher EUR Mio.) und ein EBIT vor PPA von EUR Mio. (EUR Mio.). Diese Senkung basiert auf belastenden Faktoren wie: Verzögerte Aufträge in einigen Bereichen des Segments Industrieautomation (z.b. MA micro automation): einige antizipierte Großaufträge gingen vor Jahresende 2014 ein und werden nun für 2015 GuV-relevant sein. Für Pilotprojekte zum Aufbau technologischer Kompetenzen im Bereich Fahrassistenzsysteme werden höhere Kosten erwartet, was sich negativ auf die Margen im Jahr 2014 auswirken dürfte. Ein schlechterer Wirtschaftsausblick und durch den Ukraine-Konflikt und die EU- Sanktionen ausgelöste Unsicherheit Risiken wie die für die nächsten Jahre angekündigten Kosteneinsparungs- und Effizienzprogramme diverser deutscher Automobil-OEMs Einerseits beinhaltet diese Prognose auch einen positiven Effekt durch die geplante Veräußerung einer nicht strategischen Tochtergesellschaft, andererseits aber auch zusätzliche Kosten für die Optimierung von M.A.X. im Jahr 2014 realisiertes Standortnetzwerk Mittelfristige Ziele erscheinen ambitioniert, werden jedoch durch einen klaren Fahrplan unterstützt Mittelfristig (2018) hat sich M.A.X. ambitionierte Ziele gesetzt und will einen Umsatz von EUR 500 Mio. und eine EBIT-Marge von über 8,0% (Konzernebene) erreichen, was in absoluten Zahlen mehr als eine Verdopplung des EBIT impliziert. M.A.X. visiert ein organisches Wachstum von 5% p.a. an. Die verbleibende Differenz von etwa EUR 100 Mio. dürfte durch Akquisitionen beigesteuert werden. Die Margen sind durchschnittliche Margen und werden üben den Zyklus hinweg betrachtet. Der Spitzenwert sollte für den Konzern deutlich über 10% liegen (einzelne Unternehmen >20%). Mittelfristige Ziele des Unternehmens e Sales (EUR m) % p.a. 500 EBIT margin (%) 5.8% 6.7% 4.7% +10% p.a. > 8% EBIT (EUR m) FULL NOTE Veröffentlicht

16 Umsatzausblick nach Unternehmenszielen EUR m e % 30.0% 25.0% 20.0% 15.0% 10.0% 5.0% 0.0% Sales yoy growth EBIT-Ausblick nach Unternehmenszielen % % % % EUR m % 4.0% % % % e % EBIT EBIT margin Während die Ziele auf den ersten Blick möglicherweise zu ambitioniert erscheinen, hat das Unternehmen einen klaren Fahrplan und Maßnahmen veröffentlicht, wie die Ziele erreicht werden sollen. Die untenstehende Illustration zeigt den Weg zur Umsatz- und EBIT-Verbesserung. Mittelfristige Unternehmensziele: Umsatzbrücke EUR m Umsatz 2014e Portfolioanpassung Organisches Wachstum Akquisitionen FULL NOTE Veröffentlicht

17 Mittelfristige Unternehmensziele: EBIT-Brücke EUR m , EBIT 2014e Portfolioanpassung Synergien Restrukturierung Wachstum Maßnahmen werden Break Even-Punkt senken Während des Abschwungs im Jahr 2008 konnte M.A.X. ein EBIT auf Break Even-Niveau generieren. In Anbetracht der geplanten Restrukturierungsmaßnahmen sollte dies das für die Zukunft zu erwartende Mindestniveau sein. M.A.X. hat sich bisher bemüht, keine hohen Kapazitäten aufzubauen, um die Fixkosten zu begrenzen. Jüngster Newsflow und Highlights 2015 Strategische Akquisitionen getätigt Wie oben erwähnt, erwägt M.A.X. kurzfristig weitere kleinere Akquisitionen, die in Zukunft zu einem positiven Newsflow führen dürften. Erst kürzlich hat M.A.X. die Akquisition des Hightech-Automationsspezialisten indat Robotics bekannt gegeben, der auf die Robotik- und Fertigungsautomation fokussiert ist. Somit verstärkt M.A.X. das Kerngeschäft durch einen gut positionierten Lieferanten der führenden Automobilhersteller und Automobilzulieferer. indat bietet vollautomatische Roboterzellen und komplette Montage- und Fertigungslinie an. Die indat zeichnet ein tiefes Wissen an Steuerungssoftware aus, welches innerhalb der M.A.X. übertragen werden kann und so zu weiteren Synergien führen sollte. Die M.A.X. baut durch diese Akquisition ihre Wettbewerbsstärke aus und verbessert ihre Position, ganzheitliche Automationslösungen aus einer Hand zu liefern. indat Robotics erwartet einen Umsatz von EUR 18,0 Mio. in 2015e und EBIT-Margen, die über dem Durchschnitt des Segments Industrieautomation liegen. Diese Akquisition wird in 2015 für elf Monate konsolidiert werden. Änderungen im Management Im Januar gab M.A.X. bekannt, dass der Sprecher des Vorstands, Herr Bernd Priske, sein Amt Ende März 2015 niederlegen wird. Der Aufsichtsrat dankte Herrn Priske für seine 12-jährige Tätigkeit bei M.A.X. Das Unternehmen sucht derzeit einen Nachfolger, um Herrn Priskes Position neu zu besetzen. Veräußerung von Euroroll Im Zuge der Optimierungsmaßnahmen kündigte M.A.X. Ende des letzten Geschäftsjahres die Veräußerung der nicht zum Kerngeschäft gehörenden FULL NOTE Veröffentlicht

18 Tochtergesellschaft an. Das Logistikunternehmen Euroroll generierte 2013 einen Umsatz von EUR 12,0 Mio. und ein positives EBIT (WRe ca. EUR 1,0 Mio.). Die Einheit wurde an die Fortas AG verkauft. Die Erlöse aus der Veräußerung dürften bei EUR 6,0-8,0 Mio. liegen. Q3-Zahlen deutlich besser als im Vorjahr, Q4 voraussichtlich stark Das Geschäft hat sich in Q3 weiter verbessert, hauptsächlich durch das Segment Industrieautomation getrieben. Der Umsatz wuchs durch die Akquisition der AIM um 44% gegenüber Vorjahr. Die organische Entwicklung dürfte stabil sein. Während das 9M-EBIT vor PPA leicht unter Vorjahresniveau lag, verbesserte sich das Q3-EBIT deutlich auf EUR 5,4 Mio. (Q EUR 3,7 Mio.). Der Auftragsbestand stieg um 42% gegenüber Vorjahr an. M.A.X. rechnet damit, dass Q den höchsten EBIT- Beitrag generiert. Transformation wird sich in den Finanzen bemerkbar machen, erheblicher Ergebnisanstieg erwartet 2014 dürfte für M.A.X. ein Übergangsjahr werden, in dem die Ergebnisse durch negative Einmaleffekte belastet werden, die in erster Linie aus den eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen und der Integration von AIM resultieren sollten. Der stärkere Fokus auf Hightech-Engineering, die durch die AIM-Akquisition gestärkte Position der Industrieautomationssparte und die positiven Effekte der Restrukturierung werden ab 2015 in der GuV des Unternehmens sichtbar werden. Die Ergebnisse dürften einen deutlichen Anstieg gegenüber Vorjahr aufweisen, da die negativen Effekte entfallen und sich auch das operative Geschäft verbessern sollte. Die Guidance für das Geschäftsjahr 2015 wird im Zuge des Geschäftsberichts im März veröffentlicht und dürfte die antizipierte Verbesserung in Aussicht stellen. Prime Standard im Jahr 2015 Die M.A.X. Automation AG ist an der Frankfurter Wertpapierbörse im General Standard Segment gelistet, wird in H jedoch in den Prime Standard wechseln. FULL NOTE Veröffentlicht

19 Bewertung Fairer DCF-basierter Wert von EUR 6,50 Die Bewertung basiert in erster Linie auf dem DCF-Modell, das einen fairen Wert von EUR 6,45 ermittelt. Dieser wird durch unsere FCF-Modell und die Peer Group-Analyse unterstützt. Die durchschnittliche Konsensbewertung auf Grundlage der Coverage von zwei Analysten (Bloomberg, Januar 2015) lautet Kaufen/Overweight. Das durchschnittliche Konsens-Kursziel liegt bei EUR 5,10 je Aktie. DCF-Wert Das DCF-Modell basiert auf genauen Schätzungen für die GuV, die Bilanz und das Cashflow Statement des Unternehmens bis 2016 sowie auf der Einschätzung der wesentlichen Werttreiber (Umsatzwachstum, EBIT-Margen oder Working Capital- Quoten) ab Unsere wesentlichen Modellannahmen lauten: Umsatz: Das Umsatzwachstum dürfte auf absehbare Zeit im mittleren einstelligen Bereich bleiben und potenziell durch Akquisitionen beeinträchtigt werden. Wir haben noch keine Akquisitionen in unseren Annahmen berücksichtigt. Terminal Growth: Es wird eine Terminal Growth Rate von 1,5% unterstellt. EBIT: EBIT-Margen von 7-8% erscheinen plausibel, getrieben durch Umsatzwachstum, Synergien und Restrukturierung. Steuerquote: Es wird eine stabile Steuerquote von 30% unterstellt. Das Working Capital dürfte mittelfristig vom außerordentlich hohen Niveau von 34,5% im Jahr 2013 (basierte auf dem starken Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Zuge der AIM- Akquisition) auf 25% sinken. Investitionskosten: Da M.A.X. Innovationskraft die Grundlage für den Erfolg des Unternehmens bildet, rechnen wir mit kontinuierlichen Investitionen von etwa 2-3% des Umsatzes. Beta: Das Beta wird auf 1,7 festgelegt, was die Zyklizität der Engineering-Industrie und die weiterhin begrenzte Visibilität hinsichtlich der Implementierung des strategischen Transformationsprozesses reflektiert. Zinssatz: Der Fremdkapitalzinssatz wird bei 6% festgelegt. Erwartete Marktrendite: Unter der Annahme einer risikolosen Rendite von 1,5% und einer Risikoprämie von 5,5% wird eine Marktrendite von 7,0% abgeleitet. FCF Value Potential Der in unserem DCF-Modell ermittelte faire Wert wird durch die Ergebnisse des FCF- Modells unterstützt (fairer Wert von EUR 7,67 je Aktie in 2016). Das FCF-Potenzial reflektiert eine eher kurzfristige Betrachtung und spiegelt die bis 2018 erwartete mittelfristige Margenexpansion nicht vollständig wider. FULL NOTE Veröffentlicht

20 Peergroup Derzeit notieren die M.A.X.-Aktien mit einem Abschlag zum Sektor. Unsere Peergroup enthält direkte Wettbewerber (ATS, Andritz/Schuler, Dürr, Krones und KUKA) und weitere spezialisierte Automatisierungsunternehmen wie Manz, DMG und Komax. Unseres Erachtens spiegelt die aktuelle Bewertung den strukturellen Wandel von einer Beteiligungsgesellschaft hin zu einem Industrieunternehmen mit einem deutlichen und spezialisierten Fokus auf Hightech-Automatisierung nicht wider. Der Bewertungsabschlag ist nicht mehr gerechtfertigt, nachdem der Beteiligungscharakter des Unternehmens abgenommen hat, das Portfolio optimiert und Synergien innerhalb des Konzerns generiert wurden. Das KGV 15e würden zu einem fairen Wert von EUR 6,58 führen. Free Cash Flow Value Potential Das Warburg Research FCF Value Potential bildet die Fähigkeit der Unternehmen zur Generierung von nachhaltigen Zahlungsüberschüssen ab. Dazu wird mit dem FCF Potential ein FCF "ex growth" ausgewiesen, der ein unverändertes Working Capital sowie reine Erhaltungsinvestitionen unterstellt. Die Diskontierung des FCF Potential des jeweiligen Jahres mit den gewichteten Kapitalkosten ergibt eine Wertindikation. Auf Basis verschiedener Betrachtungsjahre ergeben sich somit unterschiedliche Wertindikationen, was dem von uns als Bewertungsmodell präferierten DCF- Modell ein Timing-Element hinzufügt. Angaben in EUR Mio e 2015e 2016e Jahresüberschuss vor Anteilen Dritter 6,2 11,4 8,4 10,3 7,6 9,2 13,4 + Abschreibung + Amortisation 3,7 4,7 5,1 6,2 8,8 9,3 7,9 - Zinsergebnis (netto) -1,5-2,0-1,2-2,3-2,5-4,0-4,5 - Erhaltungsinvestitionen 2,0 3,3 2,9 2,4 2,5 4,3 4,0 + Sonstiges 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 = Free Cash Flow Potential 9,5 14,8 11,8 16,5 16,4 18,3 21,8 Free Cash Flow Yield Potential 12,2 % 11,8 % 10,7 % 8,7 % 9,3 % 11,1 % 13,8 % WACC 8,78 % 8,78 % 8,78 % 8,78 % 8,78 % 8,78 % 8,78 % = Enterprise Value (EV) 77,3 125,8 110,6 189,3 176,5 164,8 157,2 = Fair Enterprise Value 107,7 168,8 134,7 188,0 187,2 208,4 248,0 - Nettoverschuldung (Liquidität) 64,1 64,1 64,1 64,1 61,0 49,3 41,7 - Pensionsverbindlichkeiten 0,8 0,8 0,8 0,8 0,8 0,8 0,8 - Sonstige 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 - Marktwert Anteile Dritter 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 + Marktwert wichtiger Beteiligungen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 = Faire Marktkapitalisierung 42,7 103,8 69,7 123,0 125,4 158,2 205,4 Anzahl Aktien (gesamt) (Mio.) 26,8 26,8 26,8 26,8 26,8 26,8 26,8 = Fairer Wert je Aktie (EUR) (EUR) 1,59 3,87 2,60 4,59 4,68 5,90 7,67 Premium (-) / Discount (+) in % 9,3 % 38,0 % 79,1 % Sensitivität fairer Wert je Aktie (EUR) 11,78 % 0,57 2,27 1,32 2,80 2,90 3,92 5,31 10,78 % 0,85 2,71 1,67 3,29 3,38 4,46 5,95 9,78 % 1,18 3,23 2,09 3,87 3,96 5,11 6,72 WACC 8,78 % 1,59 3,87 2,60 4,59 4,68 5,90 7,67 7,78 % 2,11 4,68 3,25 5,49 5,58 6,90 8,86 6,78 % 2,78 5,73 4,08 6,66 6,74 8,20 10,40 5,78 % 3,68 7,14 5,21 8,23 8,31 9,94 12,47 Das FCF-Modell zeigt kurzfristige Potenziale und reflektiert daher nicht die mittelfristig erwartete Margenausweitung. FULL NOTE Veröffentlicht

21 DCF Modell Detailplanung Übergangsphase Term. Value Kennzahlen in EUR Mio. 2014e 2015e 2016e 2017e 2018e 2019e 2020e 2021e 2022e 2023e 2024e 2025e 2026e Umsatz 350,6 351,3 368,8 387,3 406,6 422,9 439,8 453,0 466,6 480,6 490,2 500,0 510,0 Umsatzwachstum 29,8 % 0,2 % 5,0 % 5,0 % 5,0 % 4,0 % 4,0 % 3,0 % 3,0 % 3,0 % 2,0 % 2,0 % 2,0 % 1,5 % EBIT 13,4 17,2 23,6 25,2 28,5 29,6 30,8 31,7 32,7 33,6 34,3 35,0 35,7 EBIT-Marge 3,8 % 4,9 % 6,4 % 6,5 % 7,0 % 7,0 % 7,0 % 7,0 % 7,0 % 7,0 % 7,0 % 7,0 % 7,0 % Steuerquote (EBT) 30,0 % 30,0 % 30,0 % 30,0 % 30,0 % 30,0 % 30,0 % 30,0 % 30,0 % 30,0 % 30,0 % 30,0 % 30,0 % NOPAT 9,4 12,0 16,5 17,6 19,9 20,7 21,6 22,2 22,9 23,5 24,0 24,5 25,0 Abschreibungen 8,8 9,3 7,9 7,7 8,1 8,5 8,8 10,0 10,3 10,6 12,3 12,5 12,8 Abschreibungsquote 2,5 % 2,6 % 2,1 % 2,0 % 2,0 % 2,0 % 2,0 % 2,2 % 2,2 % 2,2 % 2,5 % 2,5 % 2,5 % Veränd. Rückstellungen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Liquiditätsveränderung - Working Capital 6,6-7,6-0,4 5,0 4,8 4,1 4,2 3,3 3,4 3,5 2,4 2,5 2,5 - Investitionen 7,0 10,5 10,0 11,6 12,2 12,7 13,2 11,3 11,7 12,0 12,3 12,5 12,8 Investitionsquote 2,0 % 3,0 % 2,7 % 3,0 % 3,0 % 3,0 % 3,0 % 2,5 % 2,5 % 2,5 % 2,5 % 2,5 % 2,5 % Sonstiges 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Free Cash Flow (WACC- Modell) 4,6 18,4 14,8 8,7 11,0 12,4 12,9 17,5 18,1 18,6 21,6 22,1 22,5 23 Barwert FCF 4,6 17,1 12,6 6,8 7,9 8,2 7,9 9,8 9,3 8,8 9,4 8,8 8,3 118 Anteil der Barwerte 14,44 % 35,82 % 49,74 % Modell-Parameter Wertermittlung (Mio.) Herleitung WACC: Herleitung Beta: Barwerte bis 2026e 119 Terminal Value 118 Fremdkapitalquote 30,00 % Finanzielle Stabilität 1,60 Zinstr. Verbindlichkeiten 90 FK-Zins (nach Steuern) 4,2 % Liquidität (Aktie) 1,50 Pensionsrückstellungen 1 Marktrendite 7,00 % Zyklizität 1,90 Hybridkapital 0 Risikofreie Rendite 1,50 % Transparenz 1,70 Minderheiten 0 Sonstiges 1,70 Marktwert v. Beteiligungen 0 Liquide Mittel 26 Aktienzahl (Mio.) 26,8 WACC 8,78 % Beta 1,68 Eigenkapitalwert 173 Wert je Aktie (EUR) 6,45 Sensitivität Wert je Aktie (EUR) Ewiges Wachstum Beta WACC 0,75 % 1,00 % 1,25 % 1,50 % 1,75 % 2,00 % 2,25 % Delta EBIT-Marge Beta WACC -1,5 pp -1,0 pp -0,5 pp +0,0 pp +0,5 pp +1,0 pp +1,5 pp 1,94 9,8 % 5,00 5,09 5,19 5,29 5,40 5,51 5,63 1,94 9,8 % 3,19 3,89 4,59 5,29 5,99 6,69 7,38 1,81 9,3 % 5,48 5,59 5,71 5,83 5,96 6,10 6,25 1,81 9,3 % 3,60 4,34 5,09 5,83 6,57 7,31 8,06 1,74 9,0 % 5,75 5,87 5,99 6,13 6,27 6,42 6,59 1,74 9,0 % 3,83 4,59 5,36 6,13 6,89 7,66 8,43 1,68 8,8 % 6,03 6,16 6,30 6,45 6,60 6,77 6,95 1,68 8,8 % 4,07 4,86 5,65 6,45 7,24 8,03 8,82 1,62 8,5 % 6,34 6,48 6,63 6,79 6,96 7,15 7,35 1,62 8,5 % 4,33 5,15 5,97 6,79 7,61 8,43 9,25 1,55 8,3 % 6,66 6,82 6,98 7,16 7,35 7,56 7,78 1,55 8,3 % 4,61 5,46 6,31 7,16 8,01 8,86 9,71 1,42 7,8 % 7,38 7,57 7,77 7,99 8,23 8,48 8,76 1,42 7,8 % 5,24 6,16 7,07 7,99 8,90 9,82 10,73 Das DCF-Modell basiert auf einer Detailplanung bis 2016 und den Haupttreibern für die Bewertung ab Das Beta von 1,7 reflektiert die Zyklizität des Industriesektors und die hohe Volatilität der Aktien. Die Wachstumsraten der M.A.X. von 5% werden durch ein starkes Marktwachstum (CAGR 13-18e 5,0%) und das überdurchschnittliche Marktwachstum im Medizinbereich (CAGR 13-20e 8%) gestützt. FULL NOTE Veröffentlicht

22 Peergroup Basisdaten der Peer-Group-Analyse Unternehmen LW Kurs MK EV EPS Umsatz EBITDA EBIT in LW in Mio. LW in Mio. LW 14e 15e 16e 14e 15e 16e 14e 15e 16e 14e 15e 16e ATS Automation Tooling Systems CAD 14, , ,9 0,54 0,62 0, ,9 111,2 150,3 62,2 74,7 120,0 Andritz (Schuler) EUR 48, , ,3 2,17 2,73 3, DMG Mori Seiki EUR 29, , ,2 1,39 1,60 1, Dürr EUR 85, , ,6 4,09 4,86 5, Komax CHF 139,50 506,4 487,7 8,92 10,16 10, Krones EUR 85, , ,7 4,24 4,79 5, KUKA EUR 64, , ,8 1,93 2,66 2, Manz EUR 62,51 308,0 312,0-0,41 2,85 5, MAX Automation AG EUR 4,28 114,7 190,8 0,28 0,34 0,50 350,6 351,3 368,8 22,2 26,5 31,5 13,4 17,2 25,0 Peer-Group MAX Automation AG Unternehmen LW Kurs MK EV KGV EV / Umsatz EV / EBITDA EV / EBIT in LW in Mio. LW in Mio. LW 14e 15e 16e 14e 15e 16e 14e 15e 16e 14e 15e 16e ATS Automation Tooling Systems CAD 14, , ,9 26,2 x 23,0 x 16,2 x 2,3 x 1,7 x 1,4 x 18,6 x 13,7 x 10,1 x 24,4 x 20,4 x 12,7 x Andritz (Schuler) EUR 48, , ,3 22,6 x 17,9 x 16,1 x 0,7 x 0,7 x 0,6 x 9,2 x 7,9 x 7,4 x 14,1 x 10,8 x 9,9 x DMG Mori Seiki EUR 29, , ,2 21,3 x 18,5 x 16,4 x 1,0 x 1,0 x 0,9 x 9,7 x 8,7 x 8,0 x 12,5 x 11,1 x 9,9 x Dürr EUR 85, , ,6 20,9 x 17,6 x 16,8 x 1,1 x 0,8 x 0,8 x 10,7 x 8,4 x 8,0 x 12,3 x 10,0 x 9,5 x Komax CHF 139,50 506,4 487,7 15,6 x 13,7 x 12,9 x 1,4 x 1,4 x 1,4 x 8,4 x 9,0 x 8,3 x 10,2 x 11,0 x 9,8 x Krones EUR 85, , ,7 20,1 x 17,8 x 16,4 x 0,8 x 0,8 x 0,8 x 9,2 x 8,4 x 7,8 x 13,4 x 11,9 x 10,9 x KUKA EUR 64, , ,8 33,5 x 24,3 x 21,7 x 1,1 x 0,9 x 0,8 x 12,1 x 10,3 x 9,2 x 15,9 x 13,7 x 12,4 x Manz EUR 62,51 308,0 312,0 neg. 22,0 x 12,3 x 1,0 x 0,8 x 0,7 x 13,4 x 6,7 x 5,2 x 14,7 x 14,0 x 8,3 x * EV/EBIT 14e Manz adjustiert Mittelwert 22,9 x 19,3 x 16,1 x 1,2 x 1,0 x 0,9 x 11,4 x 9,1 x 8,0 x 14,7 x 12,8 x 10,4 x Median 21,3 x 18,2 x 16,3 x 1,0 x 0,9 x 0,8 x 10,2 x 8,6 x 8,0 x 13,7 x 11,5 x 9,9 x MAX Automation AG EUR 4,28 114,7 190,8 15,3 x 12,6 x 8,6 x 0,5 x 0,5 x 0,5 x 8,6 x 7,2 x 6,1 x 14,3 x 11,1 x 7,6 x Potenzial zum Mittelwert in % 50% 54% 88% 115% 85% 79% 33% 27% 32% 3% 16% 37% Fairer Wert je Aktie auf Basis Mittelwert 6,40 6,58 8,04 12,47 10,35 9,93 6,62 6,20 6,57 4,49 5,41 6,89 Die besten Peers und Wettbewerber sind Andritz (durch Schuler), ATS und Dürr. Quellen: Warburg Research, Bloomberg Weitere Peers die in bestimmten Geschäftsbereichen auch zu den Wettbewerbern zählen, sind KUKA und Krones. Manz und DMG sind keine direkten Wettbewerber der M.A.X., werden aber als Hightech-Automationsspezialisten wahrgenommen. M.A.X. handelt derzeit mit einem Abschlag zur Peer. Es wird erwartet, dass der Abschlag wegfällt, sobald das Unternehmen in einen Pure-Player transformiert wurde. ATS Automation Tooling Systems: ATS entwickelt und produziert individuelle automatisierte Fertigungssysteme. Zudem beliefert das Unternehmen die Automobil- und andere Industrien mit Komponenten. ANDRITZ AG (SCHULER AG): Als Hersteller von Umformtechnik für Metall und Kunststoff bietet SCHULER modernste Pressen, Automationslösungen, Werkzeuge und Dienstleistungen für die Automobil- und metallverarbeitende Industrie an. DMG MORI SEIKI AG (ehemals GILDEMEISTER AG): DMG MORI SEIKI ist eines der weltweit größten Engineering-Unternehmen für Hightech-Werkzeugmaschinen und deren Steuerung, einschließlich Software- und Energielösungen. DÜRR AG: DÜRR ist der weltweit führende Anbieter für industrielle Lackiersysteme für die Automobilindustrie. Während das Unternehmen am besten für seine industriellen Lackiersysteme und Roboter für die Serienproduktion bekannt ist, bietet es auch eine breite Palette an Nischenprodukten und Dienstleistungen für die Fahrzeugherstellung an. KOMAX Holding AG: Das Unternehmen ist in drei Geschäftsbereichen tätig, über die es automatisierte Lösungen und Verarbeitungssysteme für die Produktion von Modulen und weitere automatisierte Montagelösungen für Massenprodukte anbietet. KRONES AG: KRONES Kernprodukte sind Abfüllanlagen für Getränkedosen, PET- und Glasflaschen. Zudem bietet das Unternehmen Beratungstätigkeiten im Bereich Fabrikplanung und Prozesstechnik an. FULL NOTE Veröffentlicht

23 KUKA AG: KUKA liefert Technologien und Produkte im Bereich robotergestützte Automation industrieller Produktionsprozesse, besonders für die Automobilindustrie. MANZ AG: Manz ist ein Hightech-Maschinenbauer mit einem umfassenden Portfolio aus Technologien, das Automatisierung, Laserprozesse, Vakuumbeschichtungen, Druck, Messtechnik und nasschemische Prozesse umfasst. FULL NOTE Veröffentlicht

24 Unternehmen & Produkte Unternehmensstruktur M.A.X. wurde 1990 gegründet und hat seinen Sitz in Düsseldorf. Das Unternehmen wurde bisher als Industrieholding betrieben und wandelt sich nun zu einem Industrieunternehmen. Unternehmensstruktur M.A.X. Automation AG Industrial Automation Environmental technology AIM Group Vecoplan Group ELWEMA Automotive GmbH altmayerbtd Rohwedder Macro Assembly GmbH Rohwedder Micro Assembly GmbH AIM Micro Systems GmbH bdtronic Group IWM Automation Group NSM Magnettechnik Group Mess- und Regeltechnik Jücker M.A.X. Automation AG Die M.A.X. Automation AG ist für die strategische Steuerung und die Überwachung sowie die Ermittlung von geeigneten Maßnahmen zuständig, um die im Planungsprozess festgelegten Unternehmensziele der Tochtergesellschaften zu erreichen. Die M.A.X. Automation AG betreibt selbst kein operatives Geschäft. Segmente und Tochtergesellschaften Industrieautomation AIM-Gruppe Am 27. September 2013 gab M.A.X. die Akquisition der AIM Assembly in Motion GmbH von der Günther Group bekannt. Diese Akquisition wurde am 5. November 2013 abgeschlossen und ist M.A.X. bisher größte Übernahme. Die AIM-Gruppe ist in den FULL NOTE Veröffentlicht

25 Bereichen Reinigungs-, Prüf-, Montage- und Automationstechnologie aktiv und fokussiert sich dabei auf den Automobil- und Medizinsektor. Die AIM-Gruppe entwickelt und produziert technologisch anspruchsvolle Lösungen für Kunden aus den Sektoren Automobil und Medizintechnik sowie die Sensorik- und allgemeine Industrie. Das Produkt- und Dienstleistungsportfolio umfasst Systeme für die Produktion wichtiger Fahrzeugkomponenten, hochpräziser Montagewerke im Mikrobereich und Technologien für die Fertigung von opto-elektronischen Modulen und mikrooptischen Komponenten. Die AIM-Gruppe besteht aus der Beteiligungsgesellschaft AIM Assembly in Motion GmbH, Ellwangen Jagst und den operativen Tochtergesellschaften: ELWEMA Automotive GmbH: entwickelt und baut hochflexible Lösungen für die Produktion von Motorkomponenten wie Zylinderköpfe und Kurbelgehäuse und vertreibt mit seiner RPM-Suite (Reinigung, Prüfung und Montage) eine einzigartige Herstellungstechnologie. ELWEMA hat 2013 ein Großprojekt für einen renommierten deutschen Automobilhersteller implementiert und ein Reinigungs-, Prüf- und Montagesystem in einem neuen Werk in Polen integriert. ELWEMA Quellen: Warburg Research, ELWEMA Rohwedder Macro Assembly GmbH ist auf die Entwicklung und Herstellung von halbund vollautomatischen Fertigungslinien für Getriebe, Lenksysteme und Kupplungen sowie von Fertigungssystemen für medizinische Ausrüstung spezialisiert. Macro Assembly Quellen: Warburg Research, RMA MA micro automation GmbH entwirft und fertigt hochpräzise Montagesysteme im Mikrobereich wie Injektoren, Platinen oder Handylautsprecher. Das Unternehmen wurde 2012 gegründet. FULL NOTE Veröffentlicht

26 MA micro automation Quellen: Warburg Research, MA micro automation AIM Micro Systems GmbH: ist auf hochintegrierte Technologie für die Produktion von optoelektronischen Modulen und mikrooptischen Komponenten spezialisiert. Zu den wichtigsten Zielmärkten des Unternehmens gehören die Sektoren Medizintechnik, Automotive, Sensorik und Laser. Dieses Unternehmen wurde 2012 gegründet und hat Start-up-Charakter. Micro Optic Quellen: Warburg Research, AIM Micro Systems bdtronic-gruppe bdtronic ist einer der weltweit führenden Lieferant von Dosier- und Messtechniksystemen. Das Unternehmen hat sich zudem zu einem Anbieter von Systemen zur Montage- und Fertigungsautomation mit Fokus auf elektronische Bauteile entwickelt. Neben der Automobilindustrie beliefert das Unternehmen unter anderem Kunden aus den Branchen Elektronik und Elektrotechnik, Filterherstellung sowie Medizintechnik. Die Aktivitäten des Unternehmens konzentrieren sich weiterhin auf Dosier- und Messtechnik. Produkte: Dosieranlagen, Heißnietmaschinen, Plasma- und Imprägnieranlagen mit Echtzeitfeedback, um einen wiederholbaren und stabilen Produktionsprozess zu schaffen. FULL NOTE Veröffentlicht

27 Nieder-/hochviskoses Materialaufbereitungssystem, Atmosphärendruck- Plasma-BPS und Imprägnieranlage für die Großteilfertigung IWM Automation Quellen: Warburg Research, bdtronic Als Spezialist für kundenspezifische Produktionssysteme entwickelt und produziert IWM Automation qualitativ hochwertige Fertigungs- und Montagewerke. IWMs Systemlösungen kommen insbesondere in der Automobilindustrie zum Einsatz. Zu den Großaufträgen aus dem Automobilsektor gehörten zwei technologisch anspruchsvolle Aufträge für ein System zur Herstellung von PKW- Sitzverstellungsmechanismen und eine Getriebelinien. Mit seiner ausgebauten Kundenbasis ist IWM nun für die weltweit vier größten Hersteller von PKW-Sitzen tätig. Halbautomatische Montagelinie für die Automobilindustrie (Autotür) Quellen: Warburg Research, IWM Vollautomatisches Montage- und Inspektionssystem für Fahrzeugpedale Quellen: Warburg Research, IMW FULL NOTE Veröffentlicht

28 NSM Magnettechnik-Gruppe NSM Magnettechnik ist ein technologisch führender Systemanbieter von Handlingsund Förderungsanlagen für Metalle. Das Unternehmen entwirft, fertigt, montiert und wartet Anlagen, die Materialströme automatisieren. Das Unternehmen ist vorwiegend auf die Kundensegmente Automobilhersteller und zulieferer, die Herstellung von Dosen und Deckeln, Abfüllanlagen und die Werkzeugmaschinenindustrie ausgerichtet. Pressenautomationssystem Quellen: Warburg Research, NSM Mess- und Regeltechnik Jücker Als international aktiver Spezialanbieter im Bereich Software und Steuerungstechnik hat sich Mess- und Regeltechnik Jücker als Systemintegrator und Steuerungslieferant für komplexe Automationsprozesse positioniert. Neben anderen Unternehmen aus der M.A.X.-Gruppe beliefert Mess- und Regeltechnik Jücker Unternehmen aus der Automobilindustrie, und den Sektoren Umwelt, Eisen und Stahl, Zement und Chemie. Steuerungssysteme Quellen: Warburg Research, Mess- und Regeltechnik Jücker Umwelttechnik Vecoplan-Gruppe Die Vecoplan-Gruppe ist ein weltweit führender Anbieter für innovative und ressourcenschonende Systeme und Komponenten für die Verarbeitung von Holz und Reststoffen in der Fertigungs- und Wiederverwertungsindustrie. Das Unternehmen hat sich auf die Verkleinerung und Verarbeitung von Primär- und Sekundärrohstoffen spezialisiert und entwickelt stationäre Maschinen und Anlagen. Hier ist Vecoplan in bestimmten Bereichen Technologieführer. Das Unternehmen ist mit Tochtergesellschaften in den USA und Europa aktiv und verfügt über eine Vielzahl an Vertriebs- und Servicepunkten. Zu den Kunden gehören unter anderem die FULL NOTE Veröffentlicht

29 internationale Holz- und Papierindustrie, Wiederverwertungsunternehmen und die Kunststoff- und Zementindustrie. Der Bereich Holzverarbeitung zeigte in den letzten Jahren dynamisches Wachstum. Nachdem das Unternehmen sein Portfolio letztes Jahr im Bereich Abfallverwertung um die Entwicklung von Aluminiumzerkleinerungsmaschinen erweitert hat, konnte der erste Auftrag für entsprechende Systeme verzeichnet werden. Wenn auch unter den Erwartungen, berichtete der Bereich Haus- und Gewerbeabfallverwertung einen positiven Trend, mit einer einhergehenden Stärkung von Vertrieb und Marketing für Systeme und individuelle Maschinen. Zerkleinerungs-, Förder-, Reinigungs-, Trenn-, Lager-, Dosiersysteme Quellen: Warburg Research, Vecoplan altmayerbtd wird voraussichtlich in 2015 veräußert altmayerbtd entwirft, entwickelt und verkauft Systeme für die Lagerung und Beförderung explosiver Schuttgüter. Zudem fertigt das Unternehmen Spezialanlagen für die Rauchgasreinigung, um den Ausstoß von Dioxin, Furan und Schwefel zu senken. altmayerbtd ist darüber hinaus einer der in Europa führenden Hersteller von Tanks und Containern, dessen Produktpalette Braunkohlestaubsilos, Heiß- und Trinkwassersysteme sowie Zwischenlagersysteme umfasst. altmayerbtds Systeme kommen unter anderem in der Chemie-, Lebensmittel-, Kunststoff- und Zementindustrie, Kraft- und Stahlwerken, Versorgungsbetrieben und im Solarsektor zum Einsatz. Das Unternehmen hat seinen Produktionsprozess im Werk in Dettenhausen 2013 mit Erfolg sukzessive optimiert, indem es hier die Produktivität durch einen Wechsel von Standardcontainern auf Speziallösungen gesteigert hat. Für den wachstumsstarken Bereich kleinvolumige Container wie etwa Pufferspeicher wurde eine neue Produktionsanlage in Betrieb genommen. Wie bereits in den Jahren zuvor wurde die Geschäftsentwicklung durch Debatten um die deutsche Energiewende belastet. Beispielsweise ist der Markt für Kohlekraftwerke aufgrund Deutschlands Ausrichtung auf erneuerbare Energiequellen fast ausgetrocknet. FULL NOTE Veröffentlicht

30 Container- und Lagersystem Quellen: Warburg Research, altmayerbtd Aktionärsstruktur neuer Hauptaktionär In Verbindung mit der Akquisition der AIM-Gruppe haben die Fortas AG, Rösrath und andere Aktionäre ihre Aktien an der M.A.X. Automation AG an die Günther-Gruppe übertragen, die anschließend einen Stimmrechtanteil am Aktienkapital der M.A.X. Automation AG von 29,9% mitteilte. Im Zuge der AIM-Akquisition wurde die Günther Holding (zuvor Eigentümer der AIM) Hauptaktionär von M.A.X. Die Günther Holding hat ihren Hauptsitz in Hamburg und ist seit Jahrzehnten ein wichtiger Player in der deutschen Lotteriebranche. Das Unternehmen hat unter anderem Beteiligungen an der Orga Systems GmbH (Software/IT), der Alpha Business Solutions AG (Software/IT) und der Langenscheidt GmbH & Co. KG (Medien). Die Investitionsentscheidungen der Günther Holding basieren in erster Linie auf den langfristigen Wachstumsaussichten des Hauptinvestitionsziels. Das langfristige Kapital bietet Unternehmen und Unternehmern die notwendige Unterstützung für Wachstum und Erweiterung des Netzwerks. Aktionärsstruktur Günther-Gruppe, 29.9% DWS Investment, 4.9% Stüber & Co. KG, 6.0% Free Float, 51.0% Baden-Württemb. Versorgungs., 5.2% Universal Investment, 3.0% Management Bernd Priske, Sprecher des Vorstands (tritt Ende März 2015 zurück) Herr Bernd Priske (Jahrgang 1959) studierte Wirtschaft an der Fachhochschule Wiesbaden und schloss als Diplom-Betriebswirt ab. Er begann seine Karriere 1983 bei der AGIV Aktiengesellschaft für Industrie- und Verkehrswesen übernahm Bernd Priske eine neue Stelle als Vorstandsassistent der Deutschen Beteiligungs AG wechselte er zur AGAB Aktiengesellschaft für Anlagen und Beteiligungen in Frankfurt. FULL NOTE Veröffentlicht

31 1993 trat Priske in die IKB Beteiligungsgesellschaft mbh ein. Im Jahr 2000 wurde Priske als Gründungsaktionär in den Vorstand der Fortas AG berufen kam Priske als Vorstand zur M.A.X. Automation AG und übernahm die Verantwortung für die strategische Ausrichtung des Konzerns, die Finanzierung, die Weiterentwicklung des Konzernportfolios und die Kommunikation mit dem Kapitalmarkt. Herr Priske wird das Unternehmen im März 2015 verlassen. Das Unternehmen sucht derzeit einen Nachfolger. Bernd Priske Fabian Spilker, Mitglied des Vorstands Herr Fabian Spilker (Jahrgang 1973) studierte Betriebswirtschaftslehre an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster trat er in die Arthur Andersen WPG/StbG mbh ein, wo er im Bereich Corporate Finance Tax tätig war. Es folgte ein Wechsel als Manager M&A und Beteiligungsmanager mit Prokura zum Bankhaus Lampe KG übernahm er bei der Lampe Corporate Finance GmbH Düsseldorf/Frankfurt am Main Aufgaben im M&A-Consulting trat Herr Spilker in die Günther Holding GmbH, Hamburg, ein. Hier war er als Investment-Manager sowie als Geschäftsführer von Tochtergesellschaften tätig, unter anderem seit 2010 als Geschäftsführer der AIM-Gruppe. Fabian Spilker wurde als weiteres Mitglied des Vorstands der M.A.X. Automation AG berufen, wo er hauptsächlich für die Integration der AIM-Gruppe in den Konzern zuständig ist. Herr Spilker verfügt über ein umfangreiches Know how im Bereich Industrieautomation, die einen Kernbereich der Aktivitäten der M.A.X. Automation darstellt. Fabian Spilker FULL NOTE Veröffentlicht

32 Finanzen Auftragseingang Der Gesamtauftragseingang ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich angestiegen, was in erster Linie durch die AIM-Akquisition getrieben wurde (ab Q konsolidiert). Gesamtauftragseingang vs. Auftragsbestand vs. Umsatz Finanzen durch AIM-Akquisition beeinflusst EUR m Q1 11 Q2 11 Q3 11 Q4 11 Q1 12 Q2 12 Q3 12 Q4 12 Q1 13 Q2 13 Q3 13 Q4 13 Q1 14 Q2 14 Q3 14 Total order intake Total order backlog Sales Im Segment Industrieautomation wurde der Anstieg des Auftragseingangs gegenüber Vorjahr in erster Linie durch die Akquisition von AIM getrieben. M.A.X. wies darauf hin, dass diverse Großaufträge verzögert seien und wahrscheinlich Ende 2014 gebucht werden. Im Segment Umwelttechnik lag der Auftragseingang stabil auf Vorjahresniveau. M.A.X. teilte mit, dass sich einige Aufträge von russischen Kunden aufgrund des Ukraine- Konflikts und der EU-Sanktionen gegen Russland auf unbestimmte Zeit verzögern. Auftragseingang nach Segmenten EUR m Q1 11 Q2 11 Q3 11 Q4 11 Q1 12 Q2 12 Q3 12 Q4 12 Q1 13 Q2 13 Q3 13 Q4 13 Q1 14 Q2 14 Q3 14 Industrial Automation Environmental technology FULL NOTE Veröffentlicht

33 Auftragsbestand nach Segmenten EUR m Q1 12 Q2 12 Q3 12 Q4 12 Q1 13 Q2 13 Q3 13 Q4 13 Q1 14 Q2 14 Q3 14 Industrial Automation Environmental technology Umsatz Dank der Akquisition von AIM konnte das Segment Industrieautomation seinen Umsatz ab Q fast verdoppeln. Der Umsatz beider Segmente dürfte in den nächsten Monaten durch Veräußerungen belastet werden. Dies dürfte jedoch teilweise durch kleinere Akquisitionen im Segment Industrieautomation ausgeglichen werden. Umsatz nach Segmenten EUR m Q1 11 Q2 11 Q3 11 Q4 11 Q1 12 Q2 12 Q3 12 Q4 12 Q1 13 Q2 13 Q3 13 Q4 13 Q1 14 Q2 14 Q3 14 Industrial Automation Environmental technology Quelle: Warburg Research Von den einzelnen Tochtergesellschaften wird die AIM-Gruppe den größten Umsatzanteil generieren (TTL Jahresumsatz von WRe EUR 120 Mio.). Diese Zwischenholding wird jedoch aufgehoben und der Umsatz in den vier Tochtergesellschaften individuell berichtet. FULL NOTE Veröffentlicht

34 Umsatz nach Portfoliogesellschaft EUR m AIM Group (consol. 2 month; FY sales EUR 120m) bdtronic IWM Automation NSM Magnettechnik Mess- und Regeltechnik Jücker Euroroll (divested in ) Vecoplan altmayerbtd M.A.X. wichtigster Markt war bisher Deutschland, da das Unternehmen auf die deutsche Automobilindustrie ausgerichtet ist. Umsatz nach Region EUR m Germany other EU North America Rest of World Profitabilität Nach einem schwachen Start in das Jahr 2014 wurden auch die kürzlich bekannt gegebene Verzögerung von Aufträgen im Bereich Industrieautomation in das nächste Jahr hinein sowie höhere Kosten für die Implementierung von Projekten als Gründe für den Margenrückgang in diesem Jahr genannt. Unter Berücksichtigung der PPA- Abschreibungen sieht die Entwicklung der EBIT-Margen wie folgt aus: FULL NOTE Veröffentlicht

35 Entwicklung EBIT-Margen 8,0% EBIT vor PPA EBIT nach PPA 7,2% 7,0% 6,4% 6,7% 6,8% 7,2% 6,0% 5,0% 5,1% 5,1% 6,2% 5,8% 5,5% 6,3% 4,7% 5,8% 4,9% 6,4% 4,0% 3,0% 3,8% e 2015e 2016e 2017e Die Profitabilität hat sich in Q3 in beiden Segmenten gegenüber Vorjahr verbessert: Das Q3-EBIT ist deutlich auf EUR 5,4 Mio. angestiegen (Q EUR 3,7 Mio.). Das 9M- EBIT vor PPA lag aufgrund des schwachen Jahresauftakts leicht unter Vorjahresniveau. M.A.X. geht davon aus, dass im vierten Quartal der höchste Beitrag zum EBIT generiert wird (Q4 ist saisonal das stärkste Quartal). Segmentprofitabilität EBIT nach Segmenten EUR m Q1 11 Q2 11 Q3 11 Q4 11 Q1 12 Q2 12 Q3 12 Q4 12 Q1 13 Q2 13 Q3 13 Q4 13 Q1 14 Q2 14 Q3 14 Industrial Automation Environmental technology AIM-Akquisition belastet Bilanz Die Eigenkapitalquote ist aufgrund des erheblichen Bilanzwachstums infolge der Akquisitionen auf 32,3% in 2013 (2012: 44,3%) gesunken. Die Finanzverbindlichkeiten sind aufgrund von höherer Finanzierungsanforderungen des operativen Geschäfts und des höheren Konsortialkredits für die Akquisition der AIM-Gruppe (Kredit wurde von EUR 13,2 Mio. auf EUR 46,0 Mio. angehoben, um die Akquisition zu finanzieren) angestiegen. Per Ende Q belief sich die Nettoverschuldung auf EUR 64,7 Mio., was etwa dem Niveau von 2013 entspricht (EUR 64,1 Mio.). M.A.X. Liquidität ist deutlich von EUR 26,3 Mio. auf EUR 37,5 Mio. angestiegen. FULL NOTE Veröffentlicht

36 Positiver Free Cashflow wahrscheinlich M.A.X. hat für 2013 einen positiven operativen Cashflow von EUR 22,0 Mio. berichtet. Dies vergleicht sich mit EUR 22,0 Mio. im Vorjahr Ende 9M 2014 belief sich der operative Cashflow auf EUR 3,6 Mio. In Antizipierung eines starken vierten Quartals rechnen wir damit, dass M.A.X. im Geschäftsjahr 2014 einen positiven FCF von ca. EUR 14 Mio. erzielt. Cashflow-Entwicklung EUR m e op. CF FCF FULL NOTE Veröffentlicht

37 DCF Modell Detailplanung Übergangsphase Term. Value Kennzahlen in EUR Mio. 2014e 2015e 2016e 2017e 2018e 2019e 2020e 2021e 2022e 2023e 2024e 2025e 2026e Umsatz 350,6 351,3 368,8 387,3 406,6 422,9 439,8 453,0 466,6 480,6 490,2 500,0 510,0 Umsatzwachstum 29,8 % 0,2 % 5,0 % 5,0 % 5,0 % 4,0 % 4,0 % 3,0 % 3,0 % 3,0 % 2,0 % 2,0 % 2,0 % 1,5 % EBIT 13,4 17,2 23,6 25,2 28,5 29,6 30,8 31,7 32,7 33,6 34,3 35,0 35,7 EBIT-Marge 3,8 % 4,9 % 6,4 % 6,5 % 7,0 % 7,0 % 7,0 % 7,0 % 7,0 % 7,0 % 7,0 % 7,0 % 7,0 % Steuerquote (EBT) 30,0 % 30,0 % 30,0 % 30,0 % 30,0 % 30,0 % 30,0 % 30,0 % 30,0 % 30,0 % 30,0 % 30,0 % 30,0 % NOPAT 9,4 12,0 16,5 17,6 19,9 20,7 21,6 22,2 22,9 23,5 24,0 24,5 25,0 Abschreibungen 8,8 9,3 7,9 7,7 8,1 8,5 8,8 10,0 10,3 10,6 12,3 12,5 12,8 Abschreibungsquote 2,5 % 2,6 % 2,1 % 2,0 % 2,0 % 2,0 % 2,0 % 2,2 % 2,2 % 2,2 % 2,5 % 2,5 % 2,5 % Veränd. Rückstellungen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Liquiditätsveränderung - Working Capital 6,6-7,6-0,4 5,0 4,8 4,1 4,2 3,3 3,4 3,5 2,4 2,5 2,5 - Investitionen 7,0 10,5 10,0 11,6 12,2 12,7 13,2 11,3 11,7 12,0 12,3 12,5 12,8 Investitionsquote 2,0 % 3,0 % 2,7 % 3,0 % 3,0 % 3,0 % 3,0 % 2,5 % 2,5 % 2,5 % 2,5 % 2,5 % 2,5 % Sonstiges 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Free Cash Flow (WACC- Modell) 4,6 18,4 14,8 8,7 11,0 12,4 12,9 17,5 18,1 18,6 21,6 22,1 22,5 23 Barwert FCF 4,6 17,1 12,6 6,8 7,9 8,2 7,9 9,8 9,3 8,8 9,4 8,8 8,3 118 Anteil der Barwerte 14,44 % 35,82 % 49,74 % Modell-Parameter Wertermittlung (Mio.) Herleitung WACC: Herleitung Beta: Barwerte bis 2026e 119 Terminal Value 118 Fremdkapitalquote 30,00 % Finanzielle Stabilität 1,60 Zinstr. Verbindlichkeiten 90 FK-Zins (nach Steuern) 4,2 % Liquidität (Aktie) 1,50 Pensionsrückstellungen 1 Marktrendite 7,00 % Zyklizität 1,90 Hybridkapital 0 Risikofreie Rendite 1,50 % Transparenz 1,70 Minderheiten 0 Sonstiges 1,70 Marktwert v. Beteiligungen 0 Liquide Mittel 26 Aktienzahl (Mio.) 26,8 WACC 8,78 % Beta 1,68 Eigenkapitalwert 173 Wert je Aktie (EUR) 6,45 Sensitivität Wert je Aktie (EUR) Ewiges Wachstum Beta WACC 0,75 % 1,00 % 1,25 % 1,50 % 1,75 % 2,00 % 2,25 % Delta EBIT-Marge Beta WACC -1,5 pp -1,0 pp -0,5 pp +0,0 pp +0,5 pp +1,0 pp +1,5 pp 1,94 9,8 % 5,00 5,09 5,19 5,29 5,40 5,51 5,63 1,94 9,8 % 3,19 3,89 4,59 5,29 5,99 6,69 7,38 1,81 9,3 % 5,48 5,59 5,71 5,83 5,96 6,10 6,25 1,81 9,3 % 3,60 4,34 5,09 5,83 6,57 7,31 8,06 1,74 9,0 % 5,75 5,87 5,99 6,13 6,27 6,42 6,59 1,74 9,0 % 3,83 4,59 5,36 6,13 6,89 7,66 8,43 1,68 8,8 % 6,03 6,16 6,30 6,45 6,60 6,77 6,95 1,68 8,8 % 4,07 4,86 5,65 6,45 7,24 8,03 8,82 1,62 8,5 % 6,34 6,48 6,63 6,79 6,96 7,15 7,35 1,62 8,5 % 4,33 5,15 5,97 6,79 7,61 8,43 9,25 1,55 8,3 % 6,66 6,82 6,98 7,16 7,35 7,56 7,78 1,55 8,3 % 4,61 5,46 6,31 7,16 8,01 8,86 9,71 1,42 7,8 % 7,38 7,57 7,77 7,99 8,23 8,48 8,76 1,42 7,8 % 5,24 6,16 7,07 7,99 8,90 9,82 10,73 Das DCF-Modell basiert auf einer Detailplanung bis 2016 und den Haupttreibern für die Bewertung ab Das Beta von 1,7 reflektiert die Zyklizität des Industriesektors und die hohe Volatilität der Aktien. Die Wachstumsraten der M.A.X. von 5% werden durch ein starkes Marktwachstum (CAGR 13-18e 5,0%) und das überdurchschnittliche Marktwachstum im Medizinbereich (CAGR 13-20e 8%) gestützt. FULL NOTE Veröffentlicht

38 Free Cash Flow Value Potential Das Warburg Research FCF Value Potential bildet die Fähigkeit der Unternehmen zur Generierung von nachhaltigen Zahlungsüberschüssen ab. Dazu wird mit dem FCF Potential ein FCF "ex growth" ausgewiesen, der ein unverändertes Working Capital sowie reine Erhaltungsinvestitionen unterstellt. Die Diskontierung des FCF Potential des jeweiligen Jahres mit den gewichteten Kapitalkosten ergibt eine Wertindikation. Auf Basis verschiedener Betrachtungsjahre ergeben sich somit unterschiedliche Wertindikationen, was dem von uns als Bewertungsmodell präferierten DCF- Modell ein Timing-Element hinzufügt. Angaben in EUR Mio e 2015e 2016e Jahresüberschuss vor Anteilen Dritter 6,2 11,4 8,4 10,3 7,6 9,2 13,4 + Abschreibung + Amortisation 3,7 4,7 5,1 6,2 8,8 9,3 7,9 - Zinsergebnis (netto) -1,5-2,0-1,2-2,3-2,5-4,0-4,5 - Erhaltungsinvestitionen 2,0 3,3 2,9 2,4 2,5 4,3 4,0 + Sonstiges 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 = Free Cash Flow Potential 9,5 14,8 11,8 16,5 16,4 18,3 21,8 Free Cash Flow Yield Potential 12,2 % 11,8 % 10,7 % 8,7 % 9,3 % 11,1 % 13,8 % WACC 8,78 % 8,78 % 8,78 % 8,78 % 8,78 % 8,78 % 8,78 % = Enterprise Value (EV) 77,3 125,8 110,6 189,3 176,5 164,8 157,2 = Fair Enterprise Value 107,7 168,8 134,7 188,0 187,2 208,4 248,0 - Nettoverschuldung (Liquidität) 64,1 64,1 64,1 64,1 61,0 49,3 41,7 - Pensionsverbindlichkeiten 0,8 0,8 0,8 0,8 0,8 0,8 0,8 - Sonstige 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 - Marktwert Anteile Dritter 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 + Marktwert wichtiger Beteiligungen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 = Faire Marktkapitalisierung 42,7 103,8 69,7 123,0 125,4 158,2 205,4 Anzahl Aktien (gesamt) (Mio.) 26,8 26,8 26,8 26,8 26,8 26,8 26,8 = Fairer Wert je Aktie (EUR) (EUR) 1,59 3,87 2,60 4,59 4,68 5,90 7,67 Premium (-) / Discount (+) in % 9,3 % 38,0 % 79,1 % Sensitivität fairer Wert je Aktie (EUR) 11,78 % 0,57 2,27 1,32 2,80 2,90 3,92 5,31 10,78 % 0,85 2,71 1,67 3,29 3,38 4,46 5,95 9,78 % 1,18 3,23 2,09 3,87 3,96 5,11 6,72 WACC 8,78 % 1,59 3,87 2,60 4,59 4,68 5,90 7,67 7,78 % 2,11 4,68 3,25 5,49 5,58 6,90 8,86 6,78 % 2,78 5,73 4,08 6,66 6,74 8,20 10,40 5,78 % 3,68 7,14 5,21 8,23 8,31 9,94 12,47 Das FCF-Modell zeigt kurzfristige Potenziale und reflektiert daher nicht die mittelfristig erwartete Margenausweitung. FULL NOTE Veröffentlicht

39 Peer Group Basisdaten der Peer-Group-Analyse Unternehmen LW Kurs MK EV EPS Umsatz EBITDA EBIT in LW in Mio. LW in Mio. LW 14e 15e 16e 14e 15e 16e 14e 15e 16e 14e 15e 16e ATS Automation Tooling Systems CAD 14, , ,9 0,54 0,62 0, ,9 111,2 150,3 62,2 74,7 120,0 Andritz (Schuler) EUR 48, , ,3 2,17 2,73 3, DMG Mori Seiki EUR 29, , ,2 1,39 1,60 1, Dürr EUR 85, , ,6 4,09 4,86 5, Komax CHF 139,50 506,4 487,7 8,92 10,16 10, Krones EUR 85, , ,7 4,24 4,79 5, KUKA EUR 64, , ,8 1,93 2,66 2, Manz EUR 62,51 308,0 312,0-0,41 2,85 5, MAX Automation AG EUR 4,28 114,7 190,8 0,28 0,34 0,50 350,6 351,3 368,8 22,2 26,5 31,5 13,4 17,2 25,0 Peer-Group MAX Automation AG Unternehmen LW Kurs MK EV KGV EV / Umsatz EV / EBITDA EV / EBIT in LW in Mio. LW in Mio. LW 14e 15e 16e 14e 15e 16e 14e 15e 16e 14e 15e 16e ATS Automation Tooling Systems CAD 14, , ,9 26,2 x 23,0 x 16,2 x 2,3 x 1,7 x 1,4 x 18,6 x 13,7 x 10,1 x 24,4 x 20,4 x 12,7 x Andritz (Schuler) EUR 48, , ,3 22,6 x 17,9 x 16,1 x 0,7 x 0,7 x 0,6 x 9,2 x 7,9 x 7,4 x 14,1 x 10,8 x 9,9 x DMG Mori Seiki EUR 29, , ,2 21,3 x 18,5 x 16,4 x 1,0 x 1,0 x 0,9 x 9,7 x 8,7 x 8,0 x 12,5 x 11,1 x 9,9 x Dürr EUR 85, , ,6 20,9 x 17,6 x 16,8 x 1,1 x 0,8 x 0,8 x 10,7 x 8,4 x 8,0 x 12,3 x 10,0 x 9,5 x Komax CHF 139,50 506,4 487,7 15,6 x 13,7 x 12,9 x 1,4 x 1,4 x 1,4 x 8,4 x 9,0 x 8,3 x 10,2 x 11,0 x 9,8 x Krones EUR 85, , ,7 20,1 x 17,8 x 16,4 x 0,8 x 0,8 x 0,8 x 9,2 x 8,4 x 7,8 x 13,4 x 11,9 x 10,9 x KUKA EUR 64, , ,8 33,5 x 24,3 x 21,7 x 1,1 x 0,9 x 0,8 x 12,1 x 10,3 x 9,2 x 15,9 x 13,7 x 12,4 x Manz EUR 62,51 308,0 312,0 neg. 22,0 x 12,3 x 1,0 x 0,8 x 0,7 x 13,4 x 6,7 x 5,2 x 14,7 x 14,0 x 8,3 x * EV/EBIT 14e Manz adjustiert Mittelwert 22,9 x 19,3 x 16,1 x 1,2 x 1,0 x 0,9 x 11,4 x 9,1 x 8,0 x 14,7 x 12,8 x 10,4 x Median 21,3 x 18,2 x 16,3 x 1,0 x 0,9 x 0,8 x 10,2 x 8,6 x 8,0 x 13,7 x 11,5 x 9,9 x MAX Automation AG EUR 4,28 114,7 190,8 15,3 x 12,6 x 8,6 x 0,5 x 0,5 x 0,5 x 8,6 x 7,2 x 6,1 x 14,3 x 11,1 x 7,6 x Potenzial zum Mittelwert in % 50% 54% 88% 115% 85% 79% 33% 27% 32% 3% 16% 37% Fairer Wert je Aktie auf Basis Mittelwert 6,40 6,58 8,04 12,47 10,35 9,93 6,62 6,20 6,57 4,49 5,41 6,89 Die besten Peers und Wettbewerber sind Andritz (durch Schuler), ATS und Dürr. Quelle: Warburg Research, Bloomberg Weitere Peers die in bestimmten Geschäftsbereichen auch zu den Wettbewerbern zählen, sind KUKA und Krones. Manz und DMG sind keine direkten Wettbewerber der M.A.X., werden aber als Hightech-Automationsspezialisten wahrgenommen. M.A.X. handelt derzeit mit einem Abschlag zur Peer. Es wird erwartet, dass der Abschlag wegfällt, sobald das Unternehmen in einen Pure-Player transformiert wurde. Wertermittlung e 2015e 2016e KBV 1,0 x 1,3 x 1,2 x 1,3 x 1,2 x 1,1 x 1,0 x Buchwert je Aktie (bereinigt um iav) 1,80 2,02 2,01 1,22 1,47 1,72 2,04 EV / Umsatz 0,4 x 0,5 x 0,5 x 0,7 x 0,5 x 0,5 x 0,4 x EV / EBITDA 5,8 x 6,1 x 5,9 x 8,1 x 8,0 x 6,2 x 5,0 x EV / EBIT 8,1 x 7,8 x 8,2 x 11,1 x 13,2 x 9,6 x 6,7 x EV / EBIT adj.* 8,1 x 7,8 x 8,2 x 11,1 x 13,2 x 9,6 x 6,7 x Kurs / FCF 18,7 x n.a. 6,7 x 7,7 x 16,1 x 4,8 x 9,9 x KGV 12,4 x 9,6 x 12,4 x 11,9 x 15,3 x 12,6 x 8,6 x KGV ber.* 12,4 x 9,6 x 12,4 x 11,9 x 15,3 x 12,6 x 8,6 x Dividendenrendite 0,0 % 3,6 % 3,9 % 3,2 % 3,5 % 3,5 % 3,5 % Free Cash Flow Yield Potential 12,2 % 11,8 % 10,7 % 8,7 % 9,3 % 11,1 % 13,8 % *Adjustiert um: - Unternehmensspezifische Kennzahlen e 2015e 2016e EBIT vor PPA 9,5 16,1 14,1 18,2 16,4 20,5 25,0 Marge 5,1 % 6,2 % 5,8 % 6,7 % 4,7 % 5,8 % 6,8 % Auftragseingang 210,6 263,4 265,1 248,3 355,0 0,0 0,0 Auftragsbestand 92,5 97,9 117,0 157,5 175,0 0,0 0,0 FULL NOTE Veröffentlicht

40 GuV In EUR Mio e 2015e 2016e Umsatz 186,8 260,0 244,3 270,1 350,6 351,3 368,8 Veränd. Umsatz yoy 19,3 % 39,2 % -6,0% 10,6 % 29,8 % 0,2 % 5,0 % Bestandsveränderungen 1,3-2,3 1,4 0,5 2,0 0,0 0,0 Aktivierte Eigenleistungen 0,2 2,1 1,4 0,9 1,7 2,0 2,0 Gesamterlöse 188,3 259,8 247,1 271,5 354,3 353,3 370,8 Materialaufwand 98,7 146,4 130,2 137,6 187,6 171,8 177,3 Rohertrag 89,6 113,4 116,9 133,9 166,7 181,5 193,5 Rohertragsmarge 48,0 % 43,6 % 47,9 % 49,6 % 47,5 % 51,7 % 52,5 % Personalaufwendungen 51,7 62,8 69,2 77,4 103,0 110,0 115,0 Sonstige betriebliche Erträge 3,4 2,7 5,0 4,9 5,5 5,0 5,0 Sonstige betriebliche Aufwendungen 28,0 32,5 34,1 38,1 47,0 50,0 52,0 Unregelmäßige Erträge/Aufwendungen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 EBITDA 13,2 20,8 18,6 23,3 22,2 26,5 31,5 Marge 7,1 % 8,0 % 7,6 % 8,6 % 6,3 % 7,5 % 8,5 % Abschreibungen auf Sachanlagen 3,7 4,7 4,6 5,1 5,8 6,0 6,5 EBITA 9,5 16,1 14,1 18,2 16,4 20,5 25,0 Amortisation immaterielle Vermögensgegenstände 0,0 0,0 0,6 1,2 3,0 3,3 1,4 Goodwill-Abschreibung 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 EBIT 9,5 16,1 13,5 17,0 13,4 17,2 23,6 Marge 5,1 % 6,2 % 5,5 % 6,3 % 3,8 % 4,9 % 6,4 % EBIT adj. 9,5 16,1 13,5 17,0 13,4 17,2 23,6 Zinserträge 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Zinsaufwendungen 1,1 1,4 1,5 1,9 3,5 4,0 4,5 Sonstiges Finanzergebnis -0,5-0,6 0,3-0,4 1,0 0,0 0,0 EBT 8,0 14,1 12,3 14,7 10,9 13,2 19,1 Marge 4,3 % 5,4 % 5,0 % 5,4 % 3,1 % 3,8 % 5,2 % Steuern gesamt 1,8 2,7 3,9 4,3 3,3 4,0 5,7 Jahresüberschuss aus fortgef. Geschäftstätigkeit 6,2 11,4 8,4 10,3 7,6 9,2 13,4 Ergebnis aus eingest. Geschäftsbereichen (nach St.) 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Jahresüberschuss vor Anteilen Dritter 6,2 11,4 8,4 10,3 7,6 9,2 13,4 Minderheitenanteile 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Nettoergebnis 6,2 11,4 8,4 10,3 7,6 9,2 13,4 Marge 3,3 % 4,4 % 3,4 % 3,8 % 2,2 % 2,6 % 3,6 % Aktienanzahl (Durchschnittlich) 26,8 26,8 26,8 26,8 26,8 26,8 26,8 EPS 0,23 0,43 0,31 0,39 0,28 0,34 0,50 EPS adj. 0,23 0,43 0,31 0,39 0,28 0,34 0,50 *Adjustiert um: Guidance: 2014e: Umsatz EUR Mio., EBIT vor PPA Mio. Kennzahlen e 2015e 2016e Betriebliche Aufwendungen / Umsatz 93,7 % 91,9 % 93,5 % 91,9 % 94,7 % 93,0 % 92,0 % Operating Leverage 76,3 x 1,8 x 2,7 x 2,5 x -0,7 x 154,0 x 7,4 x EBITDA / Interest expenses 12,5 x 14,9 x 12,2 x 12,1 x 6,3 x 6,6 x 7,0 x Steuerquote (EBT) 22,1 % 19,0 % 31,5 % 29,6 % 30,0 % 30,0 % 30,0 % Ausschüttungsquote 0,0 % 35,2 % 47,7 % 38,8 % 52,8 % 43,5 % 30,1 % Umsatz je Mitarbeiter n.a n.a. n.a. Umsatz, EBITDA in Mio. EUR Operative Performance in % Ergebnis je Aktie Quelle: Warburg Research Quelle: Warburg Research Quelle: Warburg Research FULL NOTE Veröffentlicht

41 Bilanz In EUR Mio e 2015e 2016e Aktiva Immaterielle Vermögensgegenstände 28,8 32,1 34,6 61,6 57,6 56,3 56,9 davon übrige imm. VG 1,2 4,3 5,3 13,3 12,3 11,0 11,6 davon Geschäfts- oder Firmenwert 27,6 27,8 29,3 48,2 45,2 45,2 45,2 Sachanlagen 31,7 34,4 36,2 39,0 36,2 38,7 40,2 Finanzanlagen 0,2 0,4 0,6 0,9 0,9 0,9 0,9 Sonstiges langfristiges Vermögen 2,9 2,8 4,2 6,3 1,0 1,0 1,0 Anlagevermögen 63,6 69,7 75,6 107,8 95,6 96,8 98,9 Vorräte 28,9 37,4 37,4 45,8 56,5 58,5 61,5 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 33,6 49,2 53,4 98,4 91,3 86,6 90,9 Liquide Mittel 27,3 16,7 22,8 26,3 36,0 47,7 55,3 Sonstiges kurzfristiges Vermögen 8,8 12,5 10,5 13,9 14,2 14,2 14,2 Umlaufvermögen 98,7 115,9 124,1 184,3 198,0 207,0 221,9 Bilanzsumme (Aktiva) 162,3 185,5 199,6 292,1 293,6 303,8 320,8 Passiva Gezeichnetes Kapital 26,8 26,8 26,8 26,8 26,8 26,8 26,8 Kapitalrücklage 3,1 3,1 3,1 3,1 3,1 3,1 3,1 Gewinnrücklagen 47,5 56,3 58,7 64,6 67,2 72,4 81,8 Sonstige Eigenkapitalkomponenten -0,3 0,0-0,1-0,3 0,0 0,0 0,0 Buchwert 77,1 86,1 88,4 94,2 97,1 102,3 111,6 Anteile Dritter 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Eigenkapital 77,1 86,1 88,4 94,2 97,1 102,3 111,6 Rückstellungen gesamt 12,6 16,1 15,0 20,7 21,2 21,2 21,2 davon Pensions- u. ä. langfr. Rückstellungen 0,6 0,6 0,7 0,8 0,8 0,8 0,8 Finanzverbindlichkeiten (gesamt) 27,4 31,5 29,5 90,5 97,0 97,0 97,0 davon kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 4,3 22,8 6,9 36,5 42,5 42,5 42,5 Verbindl. aus Lieferungen und Leistungen 30,8 32,3 43,5 50,9 48,0 52,9 60,6 Sonstige Verbindlichkeiten 14,4 19,6 23,2 35,8 30,4 30,4 30,4 Verbindlichkeiten 85,2 99,5 111,2 197,9 196,6 201,5 209,2 Bilanzsumme (Passiva) 162,3 185,5 199,6 292,1 293,6 303,8 320,8 Kennzahlen e 2015e 2016e Kapitaleffizienz Operating Assets Turnover 2,9 x 2,9 x 2,9 x 2,0 x 2,6 x 2,7 x 2,8 x Capital Employed Turnover 2,4 x 2,6 x 2,5 x 1,7 x 2,2 x 2,3 x 2,4 x ROA 9,8 % 16,4 % 11,2 % 9,6 % 8,0 % 9,5 % 13,5 % Kapitalverzinsung ROCE (NOPAT) 9,6 % 14,6 % 9,4 % 9,4 % 5,9 % 7,7 % 10,8 % ROE 8,3 % 14,0 % 9,7 % 11,3 % 8,0 % 9,3 % 12,5 % Adj. ROE 8,3 % 14,0 % 9,7 % 11,3 % 8,0 % 9,3 % 12,5 % Bilanzqualität Nettoverschuldung 0,6 15,4 7,5 65,0 61,9 50,2 42,6 Nettofinanzverschuldung 0,1 14,8 6,7 64,1 61,0 49,3 41,7 Net Gearing 0,8 % 17,9 % 8,4 % 68,9 % 63,7 % 49,0 % 38,1 % Net Fin. Debt / EBITDA 0,5 % 71,0 % 36,2 % 275,6 % 275,0 % 186,2 % 132,5 % Buchwert je Aktie 2,9 3,2 3,3 3,5 3,6 3,8 4,2 Buchwert je Aktie (bereinigt um iav) 1,8 2,0 2,0 1,2 1,5 1,7 2,0 Entwicklung ROCE Nettoverschuldung in Mio. EUR Buchwert je Aktie in EUR Quelle: Warburg Research Quelle: Warburg Research Quelle: Warburg Research FULL NOTE Veröffentlicht

42 Cash flow In EUR Mio e 2015e 2016e Jahresüberschuss/ -fehlbetrag 6,2 11,4 8,4 10,3 7,6 9,2 13,4 Abschreibung Anlagevermögen 3,7 4,7 4,6 5,1 5,8 6,0 6,5 Amortisation Goodwill 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Amortisation immaterielle Vermögensgegenstände 0,0 0,0 0,6 1,2 3,0 3,3 1,4 Veränderung langfristige Rückstellungen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Sonstige zahlungsunwirksame Erträge/Aufwendungen -0,9 3,3 1,4 51,4 4,3 8,1-0,1 Cash Flow 9,0 19,4 15,0 68,0 20,7 26,6 21,2 Veränderung Vorräte -2,2-8,4 0,0-8,3-10,7-2,0-3,0 Veränderung Forderungen aus L+L -7,1-15,6-4,2-45,0 7,1 4,7-4,3 Veränderung Verb. aus L+L + erh. Anzahlungen 8,9 1,5 11,2 7,4-2,9 4,9 7,7 Veränderung sonstige Working Capital Posten 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Veränderung Working Capital (gesamt) -0,4-22,5 7,0-46,0-6,6 7,6 0,4 Cash Flow aus operativer Tätigkeit 8,6-3,1 22,0 22,0 14,1 34,2 21,6 Investitionen in iav -0,5-1,9-0,9-1,0-2,0-2,0-2,0 Investitionen in Sachanlagen -4,0-6,6-5,8-4,9-5,0-8,5-8,0 Zugänge aus Akquisitionen 0,0-2,0-0,7-34,9 0,0-8,0 0,0 Finanzanlageninvestitionen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Erlöse aus Anlageabgängen 0,9-0,4 0,4 0,6 0,0 0,0 0,0 Cash Flow aus Investitionstätigkeit -3,6-10,9-7,0-40,1-7,0-18,5-10,0 Veränderung Finanzverbindlichkeiten -1,4 4,1-2,0 61,0 6,5 0,0 0,0 Dividende Vorjahr -1,3-2,7-4,0-4,0-4,0-4,0-4,0 Erwerb eigener Aktien 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 Kapitalmaßnahmen 0,0 1,2 0,3 0,0 0,0 0,0 0,0 Sonstiges 0,5 0,8-3,2-35,2 0,0 0,0 0,0 Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit -2,3 3,4-8,9 21,7 2,5-4,0-4,0 Veränderung liquide Mittel 2,8-10,6 6,1 3,6 9,6 11,7 7,6 Effekte aus Wechselkursänderungen -0,1 0,0 0,0 0,1 0,0 0,0 0,0 Endbestand liquide Mittel 27,1 16,6 22,8 26,4 36,0 47,7 55,3 Kennzahlen e 2015e 2016e Kapitalfluss FCF 4,1-11,6 15,3 16,2 7,1 23,7 11,6 Free Cash Flow / Umsatz 2,2 % -4,5% 6,3 % 6,0 % 2,0 % 6,8 % 3,2 % Free Cash Flow Potential 9,5 14,8 11,8 16,5 16,4 18,3 21,8 Free Cash Flow / Umsatz 2,2 % -4,5% 6,3 % 6,0 % 2,0 % 6,8 % 3,2 % Free Cash Flow / Jahresüberschuss 66,0 % -101,3% 181,5 % 156,7 % 93,5 % 256,7 % 86,9 % Zinserträge / Avg. Cash 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % Zinsaufwand / Avg. Debt 3,8 % 4,7 % 5,0 % 3,2 % 3,7 % 4,1 % 4,6 % Verwaltung von Finanzmitteln Investitionsquote 2,4 % 3,2 % 2,7 % 2,2 % 2,0 % 3,0 % 2,7 % Maint. Capex / Umsatz 1,1 % 1,3 % 1,2 % 0,9 % 0,7 % 1,2 % 1,1 % CAPEX / Abschreibungen 120,9 % 180,5 % 130,7 % 93,3 % 79,4 % 112,9 % 126,6 % Avg. Working Capital / Umsatz 16,9 % 16,5 % 20,8 % 26,0 % 27,5 % 27,3 % 24,9 % Forderungen LuL / Verbindlichkeiten LuL 109,2 % 152,3 % 122,7 % 193,2 % 190,2 % 163,7 % 150,0 % Vorratsumschlag 3,4 x 3,9 x 3,5 x 3,0 x 3,3 x 2,9 x 2,9 x Receivables collection period (Tage) Payables payment period (Tage) Cash conversion cycle (Tage) Investitionen und Cash Flow in Mio. EUR Free Cash Flow Generation Working Capital Quelle: Warburg Research Quelle: Warburg Research Quelle: Warburg Research FULL NOTE Veröffentlicht

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