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2 Gesundheitsförderung für Berufskraftfahrer Manfred Andergassen Bereichsleiter für betriebliche Gesundheitsförderung der Stiftung Vital

3 Was ist für Sie Gesundheit? Körperlich Beschaffenheit und Funktion des Körpers Geistig Psychische Gesundheit Sozial Qualität der sozialen Beziehungen Gesundheit ist ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigenund sozialenwohlbefindens und nicht nur die Abwesenheit von Krankheit (WHO 1946)

4 Quelle: A. Adler, 2010

5 Quelle: A. Adler, 2010

6 Quelle: Frankenhaeuser, 1991 Belastungen/ Anforderungen Ressourcen Bewertung Körperliche Reaktionen Bio-psycho-soziales Gesundheitsmodell Gesundheit, Gesundheit, Gesundheit, Gesundheit, Wohlbefinden, Wohlbefinden, Wohlbefinden, Wohlbefinden, Leistungs Leistungs Leistungs Leistungsfähigkeit higkeit higkeit higkeit Körperl. rperl. rperl. rperl. Faktoren, Faktoren, Faktoren, Faktoren, Erfahrung, Erfahrung, Erfahrung, Erfahrung, Können, nnen, nnen, nnen, Selbstvertrauen Selbstvertrauen Selbstvertrauen Selbstvertrauen Soziale Soziale Soziale Soziale Unterst Unterst Unterst Unterstützung, tzung, tzung, tzung, Handlungs Handlungs Handlungs Handlungs spielraum, spielraum, spielraum, spielraum, Anerkennung Anerkennung Anerkennung Anerkennung Umwelt Umwelt Umwelt Umwelt-/Arbeits /Arbeits /Arbeits /Arbeitsanforderungen anforderungen anforderungen anforderungen

7 Einflussfaktoren auf die Gesundheit 20 % biologische, genetische Gegebenheiten 50 % Lebensstil 10 % Gesundheitswesen (Spitäler, Ärzte etc.) 20 % (physische u. psychische) Umwelt (Quelle: Badura, 1996)

8 Quelle: A. Adler, 2010

9 Quelle: A. Adler, 2010

10 Gratifikationskrisenmodel Anforderungen, Pflichten Motivation (Über-) Engagement Anerkennung, Wertschätzung, Unterstützung, Einkommen, Beförderung, Sicherheit Anstrengung Belohnung Faire Balance Siegrist J. (1996) Soziale Krisen und Gesundheit. Eine Theorie der Gesundheitsförderung am Beispiel Herz-Kreislauf-Risiken im Erwerbsleben, Göttingen: Hogrefe.

11 Gratifikationskrisenmodel Anforderungen, Pflichten Motivation (Über-) Engagement Anerkennung, Wertschätzung, Unterstützung, Einkommen, Beförderung, Sicherheit Belohnung Anstrengung Ungleichgewicht: Erhöhtes Krankheitsrisiko z.b. Herz-Kreislauferkrankungen: 2 bis 6 mal höheres Risiko Ungleichgewicht Siegrist J. (1996) Soziale Krisen und Gesundheit. Eine Theorie der Gesundheitsförderung am Beispiel Herz-Kreislauf-Risiken im Erwerbsleben, Göttingen: Hogrefe.

12 Quelle: A. Adler, 2010

13 Quelle: A. Adler, 2010

14 Annäherung an eine modellhafte Darstellung beruflicher und außerberuflicher Risikofaktoren und deren gesundheitlichen Folgen von Fernfahrern im Gütertransport, Michaelis M

15 Einträge zum Stichwort Stress im Internet (, Mai 2012) (Mai 2007) (Mai 2011)

16 Anforderungen Gering Hoch Gering Kontrolle Passiver Job? Stress-Job Hoch Ruhiger Job aktiver Job Anforderungs-Kontroll-Modell (auch: Job Demand-Control-Modell) von Robert A. Karasek, 1975

17 Quelle: A. Adler, 2010

18 Arbeit und Gesundheit Schwache Abnahme physischer Belastungen: Vibration, Nässe, Hitze/Kälte, Staub,... Handhabung schwerer Lasten Zwangshaltungen Starke Zunahme psychischer Belastungen: Zeit- und Termindruck Hohes Arbeitstempo, große Arbeitsmenge Monotone Tätigkeiten Fremdbestimmtes Tempo Qualifikationsmängel Soziale Konflikte Arbeitsplatzunsicherheit

19 Ressourcen stärken und Belastungen mindern Welche Ressourcen finden Sich in Ihrem Arbeitsleben? Vertrauen Entscheidung & Mitbestimmung Kommunikationsmöglichkeiten Zusammenarbeit Soziale Unterstützung Positives Betriebsklima Qualifikationsmöglichkeiten Perspektiven z. Weiterentwicklung Welche Belastungen finden Sich in Ihrem Arbeitsleben? Mangelnde Karrieremöglichkeiten Keine leistungsbezogene Entlohnung Kurzfristige Aufträge Mobbing Fehlende Unterstützung durch Kollegen und Führung Restriktives Führungsverhalten Schlechtes Betriebsklima

20 Quelle: A. Adler, 2010

21 Quelle: A. Adler, 2010

22 Was ist betriebliche Gesundheitsförderung? Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) umfasst alle gemeinsamen Maßnahmen von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Gesellschaft zur Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz: Verbesserung der Arbeitsorganisation und der Arbeitsbedingungen Förderung einer aktiven Mitarbeiterbeteiligung Stärkung persönlicher Kompetenzen (Luxemburger Deklaration, 1997)

23 Schlüsselwerte! Partizipation: Von Vorgesetzten und Mitarbeitern zu gleichwertigen PartnerInnen Einfluss nehmen können auf Arbeitsumgebung und organisation Warum Partizipation: Wertschätzung, Bedürfnisorientierung, dadurch Akzeptanz der Maßnahmen, somit Nachhaltigkeit!

24 Schlüsselwerte! Empowerment: Hilfe zur Selbsthilfe Eigenverantwortung einfordern Handlungsspielraum geben Warum Empowerment: Mitverantwortung, Anerkennung, Identifikation mit der Organisation, Stärkung des Wir- Gefühls!

25 Quelle: A. Adler, 2010

26 26 Betriebliches Gesundheitsmanagement

27 27 Betriebliches Gesundheitsmanagement

28 Nutzen von betrieblicher Gesundheitsförderung für das Unternehmen Arbeitszufriedenheit Arbeitsqualität Betriebsklima Krankenstände Fluktuation Produktivität Image des Unternehmens

29 Nutzen von betrieblicher Gesundheitsförderung für die MitarbeiterInnen Arbeitszufriedenheit Betriebsklima Lebensqualität Arbeitsbelastungen Gesundheitsbeschwerden Wohlbefinden

30 Nutzen von betrieblicher Gesundheitsförderung für die Führungskräfte Größere Anerkennung und Wertschätzung durch die Mitarbeitenden Mehr Sicherheit und bessere Abstützung von Entscheiden Zeitliche Autonomie, da auch die Mitarbeitenden lernen, mehr Verantwortung zu übernehmen

31 Cui bono?

32

33 Vielen Dank für s Zuhören! Info:

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